{"id":107335,"date":"2023-11-28T09:00:42","date_gmt":"2023-11-28T08:00:42","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=107335"},"modified":"2023-11-28T09:35:45","modified_gmt":"2023-11-28T08:35:45","slug":"gefangenenaustausch-und-feuerpause-menschlich-beruehrend-aber-sicherheitspolitisch-eher-unbedeutend","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=107335","title":{"rendered":"Gefangenenaustausch und Feuerpause: Menschlich ber\u00fchrend, aber sicherheitspolitisch eher unbedeutend"},"content":{"rendered":"<p>Am 24., 25. und 26. November wurden von der Hamas die ersten der am 7. Oktober genommenen Geiseln im Austausch gegen die Freilassung pal&auml;stinensischer Gefangener dem Roten Kreuz &uuml;bergeben. Gleichzeitig zum Gefangenenaustausch wurde eine viert&auml;gige Feuerpause vereinbart. Sie wurde in der Hauptsache damit begr&uuml;ndet, humanit&auml;re Hilfe f&uuml;r die Pal&auml;stinenser zu erm&ouml;glichen. Bei den Gefangenen handelte es sich &ndash; nach den vorliegenden Meldungen &ndash; auf beiden Seiten in der Hauptsache um junge Menschen und Frauen, und auch asiatische Gastarbeiter befanden sich unter den freigelassenen Geiseln. Von <strong>J&uuml;rgen H&uuml;bschen<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nMit dieser &bdquo;Auswahl&ldquo; sollte wohl der menschliche Aspekt besonders betont werden, was aber von der Sache her eher ohne Bedeutung ist. Jede freigelassene Geisel und jeder aus dem Gef&auml;ngnis befreite Pal&auml;stinenser, der vielleicht sogar ohne Gerichtsurteil festgehalten wurde, ist unter dem menschlichen Aspekt etwas Gutes. Zu erg&auml;nzen ist noch, dass sich die Geiseln nach israelischen Angaben in einem guten k&ouml;rperlichen Gesundheitszustand befinden. Damit ist aber leider die Haben-Seite der gesamten Aktion auch fast schon dargestellt.<\/p><p>Nach wie vor befindet sich die Mehrzahl der von der Hamas genommenen Geiseln in den H&auml;nden oder sagt man besser in den Tunneln der Hamas, und in israelischen Gef&auml;ngnissen sitzen immer noch Tausende Gefangene, zum Teil j&uuml;nger als 14 Jahre und nicht wenige ohne ein Gerichtsurteil.<\/p><p>Zwar wird jetzt von selbst ernannten Experten vollmundig angek&uuml;ndigt, dass dieser Gefangenenaustausch erst ein Anfang sei, aber wissen tut das niemand. Au&szlig;erdem muss man darauf hinweisen, dass sich unter den weiterhin festgehaltenen Geiseln auch israelische Soldaten befinden, f&uuml;r deren Freilassung die Hamas sicherlich einen ganz anderen Preis verlangen wird. Vor zw&ouml;lf Jahren waren f&uuml;r den Austausch des israelischen Soldaten Gilad Schalid &ndash; nach ann&auml;hernd vier Jahren Verhandlungen &ndash; im Gegenzug mehr als 1.000 pal&auml;stinensische Gefangene auf freien Fu&szlig; gesetzt worden.<\/p><p>Positiv ist sicherlich noch festzustellen, dass es sich offensichtlich auszahlt, die Gespr&auml;chskan&auml;le zur Hamas offen zu halten. Daf&uuml;r ist vor allem Katar zu danken, weil das Emirat an seinen Beziehungen festgehalten hat, obwohl das kleine Land im Zusammenhang mit der Fu&szlig;ballweltmeisterschaft f&uuml;r die Verletzung der Menschenrechte besonders vom &bdquo;Westen&ldquo; an den Pranger gestellt wurde und aktuell immer wieder &uuml;bel als ein Hort f&uuml;r Terroristen beschimpft wurde, weil sich u.a. der Hamas-F&uuml;hrer Hanija in Doha aufh&auml;lt.<\/p><p>Die humanit&auml;re Hilfe, die w&auml;hrend der Feuerpause erm&ouml;glicht werden soll, gilt vor allem den mehr als 1,5 Millionen Pal&auml;stinensern, die im S&uuml;den des Gaza-Streifens zusammengepfercht wurden, ohne feste Unterk&uuml;nfte und jede Privatsph&auml;re, ohne regelm&auml;&szlig;ige Verpflegung und medizinische Versorgung, vor allem aber ohne jede Hoffnung, weil ihre Heimat im Norden des Gaza-Streifens durch das israelische Bombardement v&ouml;llig zerst&ouml;rt ist. Dort fehlen s&auml;mtliche Lebensgrundlagen, um dorthin zur&uuml;ckzukehren. Vor diesem Hintergrund f&auml;llt es mir schwer, &uuml;berhaupt noch von humanit&auml;ren Ma&szlig;nahmen f&uuml;r die Pal&auml;stinenser zu sprechen, die unter unmenschlichen Bedingungen praktisch ein trauriges Dasein fristen. Anders kann man die Lage im S&uuml;den des Gazastreifens wohl nicht mehr beschreiben. Nicht wenige bezeichnen das, was mit den Pal&auml;stinensern geschieht, mittlerweile als Massenmord, andere sprechen schon von Genozid.<\/p><p>Aber, so beruhigen sich die Politiker, es gibt ja wenigstens eine Feuerpause, wozu auch immer diese von der Hamas und den israelischen Streitkr&auml;ften genutzt wird.<\/p><p><strong>Die vereinbarte viert&auml;gige Feuerpause<\/strong><\/p><p>Wenn man sich an seine Schulzeit erinnert, waren doch Pausen lediglich Unterbrechungen des Unterrichts. Und analog dazu ist eine Feuerpause lediglich eine Unterbrechung des Feuers, im konkreten Fall des Bombardements der israelischen Luftwaffe, der israelischen Artillerieangriffe, des Raketenbeschusses der Hamas auf Israel und der K&auml;mpfe am Boden zwischen der Hamas und den israelischen Streitkr&auml;ften &ndash; und damit auch nur eine Unterbrechung des T&ouml;tens, Verletzens und Vertreibens. Deshalb bin ich schon unter diesem Aspekt nicht in der Lage, einer Feuerpause etwas Gutes abzugewinnen. Wenn ich eine solche Pause milit&auml;risch und sicherheitspolitisch bewerte, ist sie eine zynische Ma&szlig;nahme ohne jeden sicherheitspolitischen Wert, weil damit &uuml;berhaupt kein Konzept verbunden ist, wie man ein dauerhaftes Cease Fire, geschweige denn ein Ende dieses sinnlosen Krieges erreichen kann. Ministerpr&auml;sident Netanjahu hat ja bereits vor der Feuerpause &ouml;ffentlich verk&uuml;ndet, dass Israel danach weitermachen wird, die Hamas zu vernichten. Dass es dabei bislang &uuml;berhaupt keine konkreten Ergebnisse gibt, l&auml;sst er dabei unerw&auml;hnt.<\/p><p>Er wird den Kampf fortsetzen und weiterhin versuchen, die 40.000 Hamas-K&auml;mpfer zu liquidieren und dabei billigend in Kauf nehmen, dass weiterhin zwei Millionen Pal&auml;stinenser den Preis f&uuml;r die Vernichtung dieser zwei Prozent der Gesamtbev&ouml;lkerung bezahlen. Netanjahu hatte sich ja lange geweigert, auch nur einer kurzen Feuerpause zuzustimmen, und ist letztlich nur darauf eingegangen, weil der innenpolitische Druck durch die Angeh&ouml;rigen der Geiseln zu gro&szlig; geworden war. F&uuml;r ihn hat die Vernichtung der Hamas eindeutig Vorrang vor der Befreiung der Geiseln, obwohl auch er eigentlich wissen m&uuml;sste, dass er zwar einige K&auml;mpfer der Hamas t&ouml;ten kann, aber die Ideologie weiterleben wird. Sie wird nicht nur weiterleben, sondern durch die unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;ige milit&auml;rische Reaktion Israels auf den &Uuml;berfall der Hamas vom 7. Oktober 2023 weitere Anh&auml;nger gefunden haben. Eine Ideologie kann man n&auml;mlich nur dann zerst&ouml;ren, wenn man ihren Anh&auml;ngern eine bessere Alternative bietet, und davon kann ja nur immer weniger die Rede sein.<\/p><p>Nach vier Tagen wird also der Kampf zwischen den israelischen Streitkr&auml;ften und der Hamas fortgesetzt werden, wobei Netanjahu vielleicht darauf setzt, dass ihm die Vertreibung der Pal&auml;stinenser auf die Sinai-Halbinsel doch noch gelingt. Wer wei&szlig; schon, ober er nicht bereits den Plan seines Parteikollegen Omer Distri verfolgt. Distri ist ein ehemaliger Funktion&auml;r von Netanjahus Likud-Partei, der jetzt als Sicherheitsstratege am Jerusalemer &bdquo;Institute for Security and Strategy&ldquo; arbeitet und zus&auml;tzlich als Rechercheur am &bdquo;Israel Defense and Security Forum&ldquo; t&auml;tig ist. Distri schreibt in seinem Plan u.a. w&ouml;rtlich:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Unter dem Sicherheitsaspekt ist es am besten f&uuml;r Israel, den Gazastreifen zu besetzen und auf Dauer milit&auml;risch dort pr&auml;sent zu bleiben&hellip; Eine robuste Bodenoffensive, verbunden mit der Besetzung des eroberten Gel&auml;ndes, die Errichtung neuer israelischer Siedlungen und die freiwillige Umsiedlung von Hunderttausenden Pal&auml;stinensern nach &Auml;gypten, ohne R&uuml;ckkehroption, wird die Abschreckungsf&auml;higkeit Israels entscheidend st&auml;rken, verbunden mit Einflussnahme auf den gesamten Mittleren Osten.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Etwas &Auml;hnliches hatte Netanjahu zu einem fr&uuml;heren Zeitpunkt ja selbst auch schon gesagt.<\/p><p>So weit die lokale milit&auml;rische und sicherheitspolitische Lage, die de facto nach der Feuerpause unver&auml;ndert sein wird. Anders verh&auml;lt es sich in der Region. Die jordanische Botschafterin in den USA hat gerade davon berichtet, dass die israelische Luftwaffe vor einigen Tagen auch ein Feldlazarett bombardiert hat, das die jordanischen Streitkr&auml;fte im S&uuml;den des Gazastreifens aufgebaut hatten. Diese und andere V&ouml;lkerrechtsverletzungen Israels erh&ouml;hen den innenpolitischen Druck auf die Regierungen in der Region jeden Tag mehr, und es besteht die konkrete Gefahr, dass andere arabische Regierungen sich zu einem milit&auml;rischen Eingreifen gezwungen sehen, um den Druck aus dem Kessel zu nehmen. Das gilt besonders f&uuml;r Jordanien und Syrien, wo die US-Luftwaffe mehrfach angebliche Stellungen iranischer Milizen angegriffen und Israel mindestens zwei Mal die zivilen Flugh&auml;fen von Damaskus und Aleppo bombardiert hat. Auch im Irak wird die Lage immer instabiler. Fast t&auml;glich werden US-Milit&auml;reinrichtungen, die seitens der USA genauso v&ouml;lkerrechtswidrig wie in Syrien unterhalten werden, von irgendwelchen Milizen angegriffen, sodass die USA Anfang dieser Woche erstmalig auch im Irak Stellungen von Milizen bombardiert haben. Die Huthis im Jemen attackieren Israel immer wieder mit Raketen und haben jetzt sogar ein ausl&auml;ndisches Schiff interniert, das angeblich R&uuml;stungsg&uuml;ter f&uuml;r Israel geladen hatte.<\/p><p>Ein besonderer Fall f&uuml;r die weitere milit&auml;rische Entwicklung und sicherheitspolitische Gesamtlage ist die Hisbollah. Diese Organisation agiert v&ouml;llig unabh&auml;ngig von der &bdquo;Interimsregierung&ldquo; des Libanon und in enger Abstimmung mit dem Iran. Seit dem 7. Oktober steigert die Hisbollah ihre Angriffe auf den Norden Israels und eskaliert sozusagen horizontal. Das hat u.a. dazu gef&uuml;hrt, dass Israel mehr als 30.000 B&uuml;rger aus diesem Bereich evakuiert, die jetzt seit Wochen mit weiteren fast 50.000 oder sogar mehr Israelis in Hotels weiter entfernt von der Grenze untergebracht sind. Sollte Israel, wie von Netanjahu angek&uuml;ndigt, nach der Feuerpause weitermachen wie bisher, kann ein h&auml;rteres milit&auml;risches Vorgehen der Hisbollah nicht ausgeschlossen werden.<\/p><p><strong>Vorl&auml;ufiges Fazit mit einem Hinweis auf den aktuellen Besuch des Bundespr&auml;sidenten in Israel<\/strong><\/p><p>Nach den bislang vorliegenden Erkenntnissen waren der Austausch der Gefangenen und die zeitgleich vereinbarte Feuerpause leider nicht Teil eines sicherheitspolitischen Konzeptes, sondern der untaugliche Versuch, mit Hilfe medienwirksamer Aktionen der Gesamtentwicklung ein wenig Brisanz zu nehmen, aber nicht, diese zu stoppen.<\/p><p>Da niemand bislang eine echte Initiative gestartet hat, den Krieg zu beenden, und mittlerweile offensichtlich ist, dass sich Pr&auml;sident Biden gegen die j&uuml;dische Lobby und auch den Kongress, der mit gro&szlig;er Mehrheit hinter der israelischen Vorgehensweise steht, nicht durchsetzen kann, muss man wohl davon ausgehen, dass die Feuerpause tats&auml;chlich nur eine Pause war. Das l&auml;sst bef&uuml;rchten, dass sich der gerade stattfindende Ablauf f&uuml;r eine unbestimmte Zeit wiederholt: Hamas-Raketen auf Israel, israelisches Bombardement des Gazastreifens, dann Gefangenenaustausch in Verbindung mit einer Feuerpause, dann wieder Krieg mit der Hamas, unterbrochen von einer Feuerpause mit einem Gefangenenaustausch usw.<\/p><p>Dieser fatale Kreislauf k&ouml;nnte allerdings dazu f&uuml;hren, dass sich diese Art von Krieg nicht mehr lokal begrenzen l&auml;sst, sondern zu einer regionalen Ausweitung der Kampfhandlungen f&uuml;hrt und, falls der Iran auf Seiten der Hisbollah eingreift, sogar zu einem Krieg &uuml;ber die Nahmittelost-Region hinaus. Dann st&auml;nde letztlich wohl die Existenz Israels auf dem Spiel.<\/p><p>Vor diesem Hintergrund k&ouml;nnte und sollte der Bundespr&auml;sident bei seinem anstehenden Besuch in Israel eine neue Art von deutscher Solidarit&auml;t definieren und versprechen, weg von dieser phrasenhaft formulierten Beteuerung des israelischen Rechts auf Selbstverteidigung, aber nat&uuml;rlich nur unter Einhaltung des V&ouml;lkerrechts. Man wei&szlig; doch auch in Berlin ganz genau, dass nicht nur die Hamas, sondern in zunehmendem Ma&szlig;e auch Israel das V&ouml;lkerrecht bricht. Die j&uuml;dische deutsch-amerikanische Schriftstellerin Deborah Feldmann hat zum Vorgehen Israels gegen die Pal&auml;stinenser im Gazastreifen aktuell in einem Interview mit der SZ u.a. gesagt:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Es gibt so viele Stimmen in Israel, die diese Gewalt f&uuml;r exzessiv und unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig halten. Der Entzug von Wasser ist v&ouml;lkerrechtswidrig. Die Vertreibung ist v&ouml;lkerrechtswidrig. Die Inkaufnahme ziviler Opfer ist v&ouml;lkerrechtswidrig.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Und sie f&uuml;gt hinzu: &bdquo;Ich wei&szlig; nicht, welche V&ouml;lkerrechtler Olaf Scholz konsultiert hat.&ldquo; In diesem Zusammenhang erkl&auml;rt Deborah Feldmann weiter:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Deutschland sollte seine bedingungslose Solidarit&auml;t zur israelischen Regierung &uuml;berdenken und dar&uuml;ber, dass die offiziellen Institutionen in diesem Land &ndash; j&uuml;dische wie nichtj&uuml;dische &ndash; bisher nur eine Art von Juden unterst&uuml;tzen, zu denen ich aber nicht geh&ouml;re und die durch Diskreditierung zum Schweigen gebracht werden soll.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Dann berichtet sie von einem Angeh&ouml;rigen, dessen zwei Geschwister am 7. Oktober 2023 von der Hamas verschleppt wurden. Dieser Mann habe in der Knesset den Politikern vorgeworfen, dass sie Worte wie &bdquo;ausrotten&ldquo;, &bdquo;vernichten&ldquo; und &bdquo;tilgen&ldquo; benutzen. W&ouml;rtlich habe er gesagt: &bdquo;Es ist meine Familie, da sind Menschen in Gaza, das ist Leben.&ldquo; Ihre Forderung, dass Solidarit&auml;t gegen&uuml;ber Israel viel differenzierter gesehen werden muss, unterstreicht sie mit der Aussage:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Die Rechtsradikalen in Israel wollen den Krieg von Gog und Magog, diese eschatologischen Prophezeiungen, einen Krieg, um alle Kriege zu beenden, einen Krieg, der alle fremden V&ouml;lker vernichten wird, Libanon, Iran. Aber noch sind sie nicht die Mehrheit. Wir als freie Welt m&uuml;ssen das verhindern. Wir m&uuml;ssen die Demokratie in Israel unterst&uuml;tzen, den Pal&auml;stinensern eine Perspektive geben und den Opfern beistehen. Es ist unsere letzte Chance.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Bundespr&auml;sident Steinmeier wird sich f&uuml;r seinen Besuch mit Hilfe von Sprechzetteln, die sein Stab verfasst hat, vorbereiten. Es ist allerdings zu bef&uuml;rchten, dass die Gedanken von Deborah Feldmann darin nicht enthalten sind. Steinmeier hat in seinen Gespr&auml;chen mit dem israelischen Staatspr&auml;sidenten Jitzchak Herzog die Chance, eine neue, ehrliche und zukunftsweisende deutsche Solidarit&auml;t mit Israel zu definieren mit dem Ziel, einer Zweistaatenl&ouml;sung eine Chance zu geben, obwohl diese von Premierminister Netanjahu de facto abgelehnt wird.<\/p><p>Deborah Feldmann schreibt diesbez&uuml;glich:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Mein eigener L&ouml;sungsansatz lautet wie der von vielen Menschen in Israel und in der Diaspora: Lasst uns die Stimmen lauter machen, die nicht von &sbquo;tilgen&lsquo; reden. Sie sind die Einzigen, die eine L&ouml;sung herbeif&uuml;hren k&ouml;nnen.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Unser Pr&auml;sident hat bei seinem Besuch in Israel dazu die Chance.<\/p><p><div class=\"external-2click\" data-provider=\"Youtube\" data-provider-slug=\"youtube\"><div class=\"external-placeholder\"><p><strong>Externer Inhalt<\/strong><\/p><p>Beim Laden des Videos werden Daten an Youtube &uuml;bertragen.<\/p><button type=\"button\" class=\"external-load\">Inhalt von Youtube zulassen<\/button><\/div><div class=\"external-content\"><iframe loading=\"lazy\" width=\"560\" height=\"315\" src=\"\" title=\"YouTube video player\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" allowfullscreen class=\"external-2click-target \" data-src=\"https:\/\/www.youtube-nocookie.com\/embed\/0jtwLrHEKn8?si=ssRgazvqC-anKm2E\"><\/iframe><\/div><div class=\"external-optout\"><a href=\"#\" data-revoke=\"youtube\">Inhalte von Youtube nicht mehr zulassen<\/a><\/div><\/div><\/p><p><small>Titelbild: Shutterstock\/ Below the Sky<\/small><\/p><div class=\"moreLikeThis\">\n<strong>Mehr zum Thema:<\/strong>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=107303\">Gibt es im Gazastreifen f&uuml;nfzig Gerechte?<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106787\">Olaf Scholz zu Gaza: Israel ist dem V&ouml;lkerrecht verpflichtet und handelt dementsprechend<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=107025\">Wie Israel nachweislich im Gazastreifen V&ouml;lkerrecht bricht und was das mit dem US-amerikanischen &bdquo;Leahy Law&ldquo; zu tun hat<\/a>\n<\/p><\/div><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg09.met.vgwort.de\/na\/1143b20af59a494984b168f976b326e6\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 24., 25. und 26. 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