{"id":107399,"date":"2023-11-28T13:30:16","date_gmt":"2023-11-28T12:30:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=107399"},"modified":"2023-11-28T16:56:58","modified_gmt":"2023-11-28T15:56:58","slug":"profit-vor-sicherheit-die-aufsichtsbehoerden-machen-ihren-job-nicht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=107399","title":{"rendered":"Profit vor Sicherheit: \u201eDie Aufsichtsbeh\u00f6rden machen ihren Job nicht!\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Die Technik sei &bdquo;hochwirksam und sicher&ldquo;, hie&szlig; es zum Start der weltweiten Corona-Impfkampagne. Das ist mindestens eine Legende, wahrscheinlich eine L&uuml;ge. Interna von Pfizer und der Europ&auml;ischen Arzneimittel-Agentur zeigen, dass es zwei Herstellungsverfahren gab: eines f&uuml;r die Zulassung, eines zwecks kommerzieller Verwertung. <strong>J&ouml;rg Matysik<\/strong> von der Universit&auml;t Leipzig und vier Mitstreiter bem&uuml;hen sich seit zwei Jahren, von den Beh&ouml;rden Erkl&auml;rungen f&uuml;r die offenkundig und massenhaft verunreinigten Vakzine zu erhalten. Inzwischen habe das deutsche Paul-Ehrlich-Institut den Kontakt abgebrochen, teilt der Chemiker im Interview mit den NachDenkSeiten mit, zeigt sich aber dennoch zuversichtlich: &bdquo;Die Wahrheit wird ans Licht kommen.&ldquo; Mit ihm sprach <strong>Ralf Wurzbacher<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_1562\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-107399-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/231128-Profit-vor-Sicherheit-NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/231128-Profit-vor-Sicherheit-NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/231128-Profit-vor-Sicherheit-NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/231128-Profit-vor-Sicherheit-NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=107399-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/231128-Profit-vor-Sicherheit-NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"231128-Profit-vor-Sicherheit-NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p><strong>Herr Matysik, vor gut 13 Monaten haben Sie im <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89043\">Interview mit den NachDenkSeiten<\/a> &uuml;ber die Schwierigkeiten gesprochen, seitens des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) sowie des Mainzer Pharmaunternehmens BioNTech Informationen zur Qualit&auml;tskontrolle und hinsichtlich einer m&ouml;glichen Toxizit&auml;t des Covid-19-Impfstoffs Comirnaty zu erhalten. Wie gestaltet sich der Kontakt heute?<\/strong><\/p><p>Die Informationen, die wir von BioNTech und dem PEI, Anfang 2022 von der <em>Berliner Zeitung<\/em> vermittelt, erhielten, waren widerspr&uuml;chlich, teilweise grotesk falsch, vor allem aber unzureichend. In meinem <a href=\"https:\/\/www.cidnp.net\/blog\">Blog<\/a> ist das alles beschrieben. Das PEI hat uns dann per Bescheid vom 27. Juli 2022 mitgeteilt, dass es uns keine weiteren Informationen liefern wird &ndash; mit R&uuml;cksicht auf die Interessen des Herstellers. Daraufhin habe ich geklagt. Der Fall liegt nun beim Verwaltungsgericht Darmstadt, und ich bin gespannt, wann es dort losgeht.<\/p><p><strong>Das ist bemerkenswert, schlie&szlig;lich ist das PEI zust&auml;ndig f&uuml;r die Zulassung und &Uuml;berwachung der Sicherheit von Impfstoffen und biomedizinischen Arzneimitteln in Deutschland. Und wenn der Verdacht besteht, ein weltweit milliardenfach verabreichter Impfstoff k&ouml;nnte nicht sicher, gef&auml;hrlich oder gar lebensgef&auml;hrlich sein &ndash; dann sollte man bei den Verantwortlichen doch auch mal nachfragen d&uuml;rfen. Warum gilt das f&uuml;r Sie nicht?<\/strong><\/p><p>Die &Uuml;bersterblichkeit ist hoch, der Krankenstand ist ebenfalls au&szlig;erordentlich, die Geburtenrate niedrig, und erschreckende pl&ouml;tzliche Todesf&auml;lle bei jungen Sportlern kommen nun immer wieder in die Medien. Auch die mir bekannten sogenannten Long-Covid-F&auml;lle waren alle geimpft. W&auml;re das PEI in seiner Kommunikation offen und transparent, k&ouml;nnte einiges an Spekulation und Verwirrung gekl&auml;rt werden. Deshalb finde ich das Schweigen unverantwortlich.<\/p><p><strong>Und falls es etwas zu verbergen gibt? Die Liste Ihrer Beanstandungen ist jedenfalls ziemlich lang&hellip;<\/strong><\/p><p>Nur ein paar Beispiele: Das PEI holt sich die Proben nicht selbst, sondern l&auml;sst sie sich vom Hersteller zusenden. Das muss man nicht kommentieren, es ist ein Skandal. Die mRNA enth&auml;lt unnat&uuml;rliche Verbindungen, daher modRNA, modifizierte RNA, genannt, die stabiler sind, aber deren Wirkung und Gef&auml;hrdungspotenzial noch nicht erforscht ist. Im Gegensatz zum Sars-CoV-2-Virus ist die modRNA in spezielle Lipid-Nanopartikel verpackt, damit sie besser von den Zellen aufgenommen werden kann. Dabei kann es offenbar passieren, dass die Spike-Produktion &uuml;berall im K&ouml;rper und nicht nur an der Einstichstelle erfolgen kann. Dabei ist schon seit einigen Jahren bekannt, dass Spike-Proteine Entz&uuml;ndungen hervorrufen und toxisch sind.<\/p><p>Die Nanopartikel sind so klein, dass sie sogar die Blut-Hirn-Schranke &uuml;berwinden k&ouml;nnen. Man findet sie in allen Organen, sogar in den Hoden, den Eierst&ouml;cken oder der Leber. Ein Lipid namens ALC-0315 sei laut Europ&auml;ischer Arzneimittel-Agentur nicht verd&auml;chtig, mit Erbgut zu interagieren. Jeder Chemiker wei&szlig; aber, dass eine Substanz, die optimiert wurde, um mit RNA wechselzuwirken, dies auch mit DNA tun k&ouml;nnte und dass man sich diese Substanz genauer ansehen muss.<\/p><p>Die ECHA, die europ&auml;ische Schwesterbeh&ouml;rde der EMA, die f&uuml;r Chemikalien zust&auml;ndig ist, warnt vor Nanopartikeln, deren Aktivit&auml;t noch nicht gut eingesch&auml;tzt werden kann. Eigentlich ist die Voraussetzung f&uuml;r den Einsatz dieser Stoffe, dass die Gr&ouml;&szlig;enverteilung der Partikel bekannt und konstant ist und ihre Eigenschaften gut untersucht sind. Dies ist bei den sogenannten Impfstoffen nicht der Fall. Ich k&ouml;nnte noch manches mehr aufz&auml;hlen, etwa die astronomisch gro&szlig;en Toleranzen&hellip;<\/p><p><strong>Sind Sie und Ihre Mitstreiter einfach zu wissbegierig?<\/strong><\/p><p>Wir sind angetreten, um zu helfen. Wir wollten, sozusagen per Amtshilfe, dem PEI unser Wissen zur Verf&uuml;gung stellen. Die Virologen des PEI wissen Dinge, die wir Chemiker nicht wissen, das gilt nat&uuml;rlich auch umgekehrt. Man gibt sich Hinweise, hilft sich gegenseitig. Das PEI hat aber schlicht blockiert. Das ist nicht die normale Kommunikation, die wir unter Wissenschaftlern pflegen.<\/p><p><strong>Sie sagen ja, Verunreinigungen beim Comirnaty-Vakzin lie&szlig;en sich mit blo&szlig;em Auge erkennen, n&auml;mlich an dessen Grauf&auml;rbung. Sehen die Leute beim PEI das nicht oder nur anders?<\/strong><\/p><p>Im Impfstoff d&uuml;rfen die Nanopartikel 40 bis 180 Nanometer gro&szlig; sein. Physiologisch ist das eine riesige Varianz. Kein Mensch wei&szlig;, wie sich diese Gr&ouml;&szlig;enunterschiede auf den menschlichen K&ouml;rper auswirken. Optisch sind diese Partikel in jedem Falle Rayleigh-Streuer, da sie kleiner sind als die Wellenl&auml;nge des Lichts. Durch Lichtstreuung wirken sie also bunt, abh&auml;ngig vom Winkel zwischen der Lichtquelle, der Probe und dem Auge. Wir kennen das von der blauen Farbe des Himmels und dem Abendrot. Hier wird das Licht an den Molek&uuml;len in der Atmosph&auml;re gestreut. Wenn sie laut Beipackzettel farblos sein m&uuml;ssen, dann m&uuml;sste man die Impfstoffe alle verwerfen.<\/p><p>Wenn die Nanopartikel im Impfstoff aber koagulieren, also die Substanz schlecht wird, wird sie grau. Das kennt man von Regenwolken, deren Tr&ouml;pfchen sind n&auml;mlich gr&ouml;&szlig;er als die Wellenl&auml;nge des Lichts. Die Nanopartikel bei Comirnaty sind, wie die Wassertr&ouml;pfchen, also nicht Rayleigh-, sondern Mie-Streuer. Das macht die Substanz grau wie Regenwolken. Bei BioNTech und beim PEI hat man von der Physik der Lichtstreuung keine Ahnung, was sich gleich bei der ersten Reaktion in der <em>Berliner Zeitung<\/em> zeigte. Sie sagten zu unserer Verbl&uuml;ffung, dass der Impfstoff, der doch farblos sein soll, in Wirklichkeit cremefarbig sei&hellip; Wir h&auml;tten denen ja gerne geholfen.<\/p><p><strong>Inzwischen existiert eine schl&uuml;ssige und zutiefst beunruhigende Erkl&auml;rung f&uuml;r Ihre Beobachtungen. Demnach brachte der US-Pharmakonzern und BioNTech-Kooperationspartner Pfizer f&uuml;r die Massenproduktion von Comirnaty ein <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106868\">g&auml;nzlich anderes Verfahren<\/a> zum Einsatz als bei der Impfstoffzulassung. Darauf sind zwei israelische Wissenschaftler beim Studium der sogenannten Pfizer Files gesto&szlig;en, einer riesigen Dokumentensammlung, deren Herausgabe juristisch erwirkt wurde. Demnach gab es zwei Fertigungsprozesse: einen sauberen, also sterilen, kostspieligen und einen unsauberen und billigen. K&ouml;nnten Sie bitte den Sachverhalt f&uuml;r den Laien verst&auml;ndlich darstellen?<\/strong><\/p><p>Das ist so, und das Ganze ist auch nicht neu: In den EMA-Dokumenten finden sich schon l&auml;nger Hinweise, dass es zwei Verfahren gibt: das Feststoff-chemische Verfahren, &bdquo;Verfahren 1&ldquo;, bei dem keine freie DNA auftritt. Dieses ist bislang nur auf kleiner Skala m&ouml;glich. Mit dieser Substanz wurden die Zulassungsstudien betrieben, die aber sp&auml;ter abgebrochen wurden.<\/p><p>Das &bdquo;Verfahren 2&ldquo;, die Notzulassung, die Massenproduktion, beruht auf einem biotechnologischen Ansatz, bei dem bakterielle DNA auftaucht und deren Entfernung sehr aufw&auml;ndig w&auml;re. Normalerweise wird fremde DNA einfach auf Sekunden-Zeitskala abgebaut. Nun kann man aber vermuten, dass die bakterielle DNA im Impfstoff ebenfalls, wie die mRNA, durch die Lipide gesch&uuml;tzt wird. Und vielleicht kann sie so verpackt auch verbreitet werden. Jedenfalls scheint es f&uuml;r die nach dem &bdquo;Verfahren 2&ldquo; hergestellte Substanz kein eigenes Zulassungsverfahren gegeben zu haben.<\/p><p><strong>Was alles kann aus dem Ruder laufen, sobald man die mRNA mittels Bakterien z&uuml;chtet?<\/strong><\/p><p>Bei diesem Verfahren wird die Information f&uuml;r den Bauplan des Spike-Proteins in die ringf&ouml;rmige DNA des Bakteriums integriert. Die Bakterien werden dann vermehrt, &bdquo;geerntet&ldquo; und die DNA extrahiert. Aus diesen DNA-Plasmiden wird dann die eigentliche mRNA hergestellt. Das Hauptproblem stellt dabei die Aufreinigung der so gewonnenen RNA dar. So wurde in mehreren Chargen von Comirnaty diese bakterielle DNA gefunden. Was mit dieser DNA passiert, wenn sie mit dem Impfstoff in unsere Zellen gelangt, ist vollst&auml;ndig ungekl&auml;rt. Ob eine Integration in unsere Erbsubstanz m&ouml;glich w&auml;re, h&auml;tte aber vor der Verabreichung an Milliarden von Menschen zweifelsfrei gekl&auml;rt werden m&uuml;ssen.<\/p><p><strong>W&auml;re es nicht technisch m&ouml;glich, das Material nachtr&auml;glich so zu reinigen, dass es am Ende doch wieder steril ist?<\/strong><\/p><p>Das ist eher eine theoretische Frage. Stand jetzt w&auml;re eine absolute Aufreinigung auf technischer Skala sehr aufw&auml;ndig und sehr teuer.<\/p><p><strong>Sie wollen herausgefunden haben, dass das deutsche PEI die <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=CLiv9hejgGs\">Chargen mit h&ouml;herem Risiko sogar bevorzugt freigegeben<\/a> hat. Was war da los?<\/strong><\/p><p>Es geht dabei um eine peer-reviewte Publikation von drei d&auml;nischen Autoren. Sie hatten die Impfchargen in D&auml;nemark in drei Gruppen aufgeteilt. Die gef&auml;hrlichste Gruppe, blau markiert, war auch die fr&uuml;hste, und sie wurde nicht so oft verwendet. Diese blauen Chargen wurden auch vom Hersteller im Sicherheitsbericht als auff&auml;llig benannt. Dennoch wurden alle diese Chargen vom PEI freigegeben.<\/p><p>Auf der anderen Seite sind dort die gelben Chargen, zu denen keine Eintr&auml;ge vorliegen. Das muss nicht bedeuten, dass sie harmlos sind. Es kann ja auch sein, dass die Beh&ouml;rden dann bereits mit Meldungen &uuml;berlastet waren oder dass diese Chargen gar nicht mehr verimpft wurden. Jedenfalls wurden die gelben Chargen nicht vom PEI freigegeben, daf&uuml;r vermutlich von einer anderen, zum Beispiel der belgischen Beh&ouml;rde.<\/p><p><strong>Und was sagt das PEI zu dem Vorwurf?<\/strong><\/p><p>Es gab vom PEI eine Antwort an die D&auml;nen, ohne Peer-Review, ohne die Namen der Autoren. Dabei wurde auf eine Auswertung von Daten der SaveVac-App des PEI verwiesen, mit der Probleme nach der Impfung angegeben werden konnten. Es ist naheliegend, dass Impftote die App nicht mehr benutzten. Dennoch findet sich in dieser Antwort die verbl&uuml;ffende Aussage: &bdquo;Insgesamt 5.074.069 unerw&uuml;nschte Ereignisse wurden mittels SafeVac-App nach 1.179.877 Impfungen berichtet.&ldquo;<\/p><p><strong>Also mehr als vier Ereignisse pro Spritze?<\/strong><\/p><p>Ja, aber das scheint nicht weiter interessant gewesen zu sein&hellip; Man k&ouml;nnte also die Antwort des PEI so lesen, dass die D&auml;nen irrten, weil nicht ein paar, sondern alle Chargen schlecht waren. Gleichzeitig sind einige Vertr&auml;ge zwischen den Staaten und Pfizer ver&ouml;ffentlicht worden: Da steht ganz ungeniert drin, dass der Impfstoff noch nicht gut erforscht ist, die Nebenwirkungen noch nicht bekannt sind und dass deshalb der Hersteller keine Verantwortung &uuml;bernehmen kann. Auch die Pfizer-Forschungschefin sagte: &bdquo;Wir flogen das Flugzeug, w&auml;hrend wir es noch bauten.&ldquo; Das wurde gegen&uuml;ber der deutschen Bev&ouml;lkerung damals so nicht kommuniziert.<\/p><p><strong>Haben das PEI und die EMA also tatkr&auml;ftig dabei mitgewirkt, dass ein schmutziger Impfstoff unters Volk gebracht wurde?<\/strong><\/p><p>Die EMA ist f&uuml;r die Standards zust&auml;ndig, das PEI f&uuml;r die Ausf&uuml;hrung, f&uuml;r die Freigabe. Die Motive der Leitungen dieser Beh&ouml;rden sind mir nicht klar. Ich bin aber &uuml;berzeugt, dass bei der EMA und am PEI gro&szlig;artige und kluge Menschen arbeiten, die anderen Menschen helfen wollten und die nun sehr ungl&uuml;cklich sind.<\/p><p><strong>So wie die vielen Menschen mit Impfsch&auml;den&hellip;<\/strong><\/p><p>Es ist mehr als verwunderlich, dass f&uuml;r diese Impfstoffe eine ordentliche Zulassung erteilt worden ist. Bei der bedingten Zulassung, der Notfallzulassung, wurden einige Untersuchungen zur Toxizit&auml;t und zur Verteilung der Stoffe im K&ouml;rper gefordert, die zum Zeitpunkt des Antrags nicht vorlagen. Diese sollten nachgereicht werden, was aber von Seiten der Impfstoffhersteller nie passiert ist. Interessanterweise wurden diese Untersuchungen dann bei der ordentlichen Zulassung einfach unter den Tisch fallen gelassen. Die Begr&uuml;ndung: In der Zwischenzeit sei dieser Impfstoff massenhaft verimpft worden, ohne dass Sicherheitssignale entdeckt worden seien. Auch vom PEI hei&szlig;t es, dass es keine Sicherheitssignale gebe, wobei auf die sogenannte Observed-versus-Expected-Methode verwiesen wird, die, gelinde gesagt, mehr als <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89294\">fragw&uuml;rdig<\/a> erscheint.<\/p><p>Grunds&auml;tzlich sehe ich aber folgende Gefahr: Da die modRNA-Impfstoffe nun regul&auml;r zugelassen worden sind, k&ouml;nnen sich die Hersteller f&uuml;r s&auml;mtliche neuen Impfstoffe, die auf dieser Plattform basieren, darauf berufen. Auf dieser Basis k&ouml;nnen viele neue Substanzen auf den Markt gebracht werden, ohne dass die hohen H&uuml;rden einer neuen Zulassung zu &uuml;berwinden sind. Das ist eine Untergrabung des bisherigen Zulassungsverfahrens. Weitere Impfstoffe auf mRNA-Basis sind bereits in der Entwicklung, und es ist nur eine Frage der Zeit, bis diese zugelassen werden.<\/p><p><strong>Bisher haben die Verantwortlichen noch stets behauptet, die Impfung habe Millionen Menschen das Leben gerettet. Jetzt, wo klar ist, dass bei Zulassung und Massenimpfkampagne zwei v&ouml;llig andere Pr&auml;parate zum Einsatz gekommen sind, ist das doch endg&uuml;ltig nicht mehr haltbar, oder?<\/strong><\/p><p>Bei der Zulassung eines Impfstoffes muss stets eine Nutzen-Risiko-Analyse durchgef&uuml;hrt werden. Der Nutzen muss die Risiken deutlich &uuml;berwiegen, damit es sich rechtfertigen l&auml;sst, gesunde Menschen einer Behandlung auszusetzen, die potenzielle Nebenwirkungen hat. Deshalb muss man das Risiko, an Covid schwer zu erkranken oder gar zu versterben, kennen. Schon fr&uuml;h war bekannt, dass Sars-CoV-2 deutlich weniger gef&auml;hrlich war als urspr&uuml;nglich bef&uuml;rchtet. Schon im Fr&uuml;hjahr 2020 hatte Stanford-Professor John Ioannidis berechnet, dass die Sterblichkeit im Fall der damals vorherrschenden Alpha-Variante in der Gr&ouml;&szlig;enordnung einer mittelschweren Grippe lag.<\/p><p>F&uuml;r alte und kranke Menschen bestand damals ein Risiko. Sp&auml;testens mit der Omikron-Variante war aber auch der breiten &Ouml;ffentlichkeit klar, dass die Gef&auml;hrdung, schwer an Covid zu erkranken, relativ gering ist. Dass man auch junge Menschen zur Impfung dr&auml;ngte, ist heute nicht mehr nachvollziehbar. Sicherlich werden sich hier die Verantwortlichen noch rechtfertigen m&uuml;ssen. Es lohnt sich, den <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Fentanyl\">Wikipedia-Eintrag zu Fentanyl<\/a> zu lesen. Man wird v&ouml;llig desillusioniert. Ich habe leider bei einem Besuch in Kalifornien auch diese Opfer von bestimmten Pharmaunternehmen auf der Stra&szlig;e gesehen. Das zeigt auch, wie wichtig die Mechanismen der Zulassung sind, die wir unbedingt wieder zur Anwendung bringen m&uuml;ssen.<\/p><p><strong>Sie sprachen bisher vom zweifelhaften Nutzen der Impfung. Risiken gibt es dagegen zweifelsfrei &hellip;<\/strong><\/p><p>Schon fr&uuml;h haben Wissenschaftler darauf hingewiesen, dass diese neue Technologie der Immunisierung gro&szlig;e Risiken birgt. Sie wurden nicht geh&ouml;rt. Dass die Impfung nicht effektiv ist, ist hinl&auml;nglich bewiesen: Sie sch&uuml;tzt weder vor Ansteckung noch vor der Weitergabe des Virus. Die Immunit&auml;t h&auml;lt, wenn es sie &uuml;berhaupt nachweisbar gibt, nur wenige Wochen bis Monate an. Ich selbst kenne viele Menschen, die nach der Impfung mehrmals an Covid erkrankt sind, teils auch mit starken Symptomen. Wie kann das sein?<\/p><p>Die Nebenwirkungen werden aber in der Regel nicht weiter untersucht. Nur langsam wird in der &Ouml;ffentlichkeit &uuml;ber Post-Vac diskutiert, und viele Gesch&auml;digte berichten, dass sie von der &Auml;rzteschaft nicht ernst genommen werden. Hier liegt vieles im Argen. Meiner Meinung nach machen die Aufsichtsbeh&ouml;rden hier ihren Job nicht! Trotzdem berichtet die WHO, dass die Impfstoffe zw&ouml;lf Millionen Menschen das Leben gerettet h&auml;tten. Allerdings bezieht man sich nicht auf offizielle, nachpr&uuml;fbare Daten, sondern nutzt Modellierungen und Rechnungen f&uuml;r diese Behauptung. Selbst aus den Zulassungsstudien, damals noch mit dem saubereren &bdquo;Verfahren 1&ldquo;, kann nicht entnommen werden, dass diese Stoffe irgendeinen Nutzen haben.<\/p><p><strong>Welche juristischen Fragestellungen mit Blick auf die Durchsetzung von Schadensersatzklagen ergeben sich daraus, dass &ndash; wenn &uuml;berhaupt &ndash; nur die Zulassungsstudien sauber waren, alles danach nicht mehr?<\/strong><\/p><p>Es stellt sich nat&uuml;rlich die Frage, ob die Zulassung dieser Arzneimittel, die ja auf den Zulassungsunterlagen beruht, die sich auf den Impfstoff aus der saubereren Produktion beziehen, &uuml;berhaupt auf dieses anders hergestellte Arzneimittel anwendbar ist. Aber das m&uuml;ssten die Juristen kl&auml;ren. Ich hatte vor dem Bundesverwaltungsgericht das Vergn&uuml;gen, den D&uuml;sseldorfer Anwalt Tobias Ulbrich kennenzulernen, bei dem ich hoffe, dass diese Angelegenheiten gut vertreten sind. Mein Appell an alle Impfopfer: Organisieren Sie sich, suchen Sie sich einen Rechtsbeistand!<\/p><p>Ich kenne auch Menschen, die glauben, unter Long-Covid zu leiden. Fast alle sind aber geimpft, meist mehrfach. Auch diese Menschen sollten erw&auml;gen, unter Impfsch&auml;den zu leiden, da die Entstehung von Long-Covid wahrscheinlich auf eine Sch&auml;digung durch das Spike-Protein zur&uuml;ckzuf&uuml;hren ist. Und genau dieses wird durch die Impfung produziert! Wahrscheinlich gibt es bald einen Test, der Long-Covid von Impfsch&auml;den unterscheiden kann.<\/p><p><strong>Diese Vorg&auml;nge einen Skandal zu nennen, ist eigentlich noch verniedlichend. Best&auml;tigen sich die Vorw&uuml;rfe, dann wird seit jetzt mehreren Jahren hierzulande und global mit der Gesundheit und dem Leben zahlloser Menschen gespielt. Wie k&ouml;nnen Sie im Gespr&auml;ch und bei Ihren &ouml;ffentlichen Auftritten so sachlich und unaufgeregt wirken?<\/strong><\/p><p>Ich habe meinen zivilen Ersatzdienst mit der Aktion S&uuml;hnezeichen in einem Altenheim in Tel Aviv verbracht. Realit&auml;ten, auch unmenschliche, &ouml;konomische Zw&auml;nge, biologische Evolution, menschliche Dummheiten, musste ich schon fr&uuml;h begreifen. Und doch habe ich damals in Tel Aviv Menschen getroffen, die &uuml;ber all die entsetzlichen Schrecken wunderbare Menschen blieben. Im Altenheim begegneten wir uns einander als Menschen. Inzwischen alte Frauen aus Lagern des Zweiten Weltkriegs freuten sich, dass ein junger deutscher Mann wissen wollte, was damals los war.<\/p><p>Ein pensionierter General, der das Land im Unabh&auml;ngigkeitskrieg in gr&ouml;&szlig;ter Bedr&auml;ngung verteidigte, den ich auch kennenlernen durfte, der eigentlich im b&uuml;rgerlichen Beruf Erzieher war und der in Deutschland noch Martin Heidegger und Karl Jaspers als Student geh&ouml;rt hatte, sagte mir: &bdquo;Ohne Goethe kann ich nicht leben.&ldquo; Heute habe ich kaum freie Zeit, aber wenn ich sie doch habe, lese ich antike und deutsche Klassik: Alles, was es an Niedertracht geben kann, meist mit Tragik gekoppelt, kann man hier studieren.<\/p><p><strong>Sie haben vor &uuml;ber einem Jahr an gleicher Stelle gemutma&szlig;t, dass die Umst&auml;nde und Hintergr&uuml;nde der weltweiten Massenimpfung erst in ein &bdquo;paar Jahren&ldquo; gekl&auml;rt sein werden. Zitat: &bdquo;Dann interessiert die Sache vor allem die Zeitgeschichtler.&ldquo; Sind Sie im Lichte der neuen Erkenntnisse mittlerweile zuversichtlicher?<\/strong><\/p><p>Vier bis acht Jahre sind wohl &uuml;blich. Erst zwei sind vergangen. Einiges ist bereits ans Licht gekommen. Sicherlich ist auch der internationale politische Rahmen wesentlich, vor allem die Entwicklung in den USA. Man muss abwarten, was zum Beispiel in den Niederlanden passieren wird. Ich war immer Internationalist, darum glaube ich an Nationen. In der modernen Welt wird es reichen, wenn EINE Nation die Wahrheit ans Licht bringt. Das sollte m&ouml;glich sein.<\/p><p>Titelbild: mundissima\/shutterstock.com<\/p><p><em><strong>Zur Person:<\/strong> J&ouml;rg Matysik, Jahrgang 1964, ist Professor f&uuml;r Analytische Chemie und Molek&uuml;lspektroskopie, Direktor des Instituts f&uuml;r Analytische Chemie der Universit&auml;t Leipzig, Leiter des Aufbau-Studiums &bdquo;Analytik &amp; Spektroskopie&ldquo; und Sprecher eines Sonderforschungsbereichs der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Gemeinsam mit vier weiteren Chemie- und Physik-Professoren bem&uuml;ht er sich seit Jahresanfang 2022, vom Herstellerunternehmen BioNTech sowie dem Paul-Ehrlich-Institut (PEI) &ndash; zust&auml;ndig f&uuml;r die Zulassung und &Uuml;berwachung der Sicherheit von Impfstoffen und biomedizinischen Arzneimitteln in Deutschland &ndash; Informationen zu Eigenschaften, zur Qualit&auml;tskontrolle und zur m&ouml;glichen Toxizit&auml;t des Covid-19-Impfstoffs Comirnaty (BioNTech\/Pfizer) zu erhalten. Seine Mitstreiter sind: Prof. Gerald Dyker von der Ruhr-Universit&auml;t Bochum, Prof. Andreas Schnepf von der Universit&auml;t T&uuml;bingen, Prof. Tobias Unruh von der Friedrich-Alexander-Universit&auml;t Erlangen-N&uuml;rnberg und Prof. Martin Winkler von der Z&uuml;rcher Hochschule f&uuml;r angewandte Wissenschaften. Weitergehende Informationen zum Thema finden Sie im Internet <a href=\"https:\/\/www.cidnp.net\/blog\">cidnp.net\/blog<\/a>.<\/em><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg04.met.vgwort.de\/na\/cec87d4ab9c64d098893ae400efeec84\" alt=\"\" title=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Technik sei &bdquo;hochwirksam und sicher&ldquo;, hie&szlig; es zum Start der weltweiten Corona-Impfkampagne. Das ist mindestens eine Legende, wahrscheinlich eine L&uuml;ge. Interna von Pfizer und der Europ&auml;ischen Arzneimittel-Agentur zeigen, dass es zwei Herstellungsverfahren gab: eines f&uuml;r die Zulassung, eines zwecks kommerzieller Verwertung. <strong>J&ouml;rg Matysik<\/strong> von der Universit&auml;t Leipzig und vier Mitstreiter bem&uuml;hen sich seit zwei<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=107399\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":107400,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[107,149,209],"tags":[712,3018,2983,3435,2880,3035,2953,2834],"class_list":["post-107399","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-audio-podcast","category-gesundheitspolitik","category-interviews","tag-arzneimittel","tag-arzneimittelnebenwirkungen","tag-biontech","tag-europaeische-arzneimittel-agentur","tag-impfungen","tag-paul-ehrlich-institut","tag-pfizer","tag-virenerkrankung"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/shutterstock_1901902918-Kopie.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/107399","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=107399"}],"version-history":[{"count":10,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/107399\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":107424,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/107399\/revisions\/107424"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/107400"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=107399"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=107399"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=107399"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}