{"id":107448,"date":"2023-11-29T14:24:46","date_gmt":"2023-11-29T13:24:46","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=107448"},"modified":"2026-01-27T11:43:46","modified_gmt":"2026-01-27T10:43:46","slug":"neue-normalitaet-wer-regierungshandeln-hinterfragt-wird-nicht-mehr-wegdiskutiert-sondern-wegdiffamiert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=107448","title":{"rendered":"Neue Normalit\u00e4t: \u201eWer Regierungshandeln hinterfragt, wird nicht mehr wegdiskutiert, sondern wegdiffamiert\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Staats- und Regierungskritik scheinen in Trier nicht erw&uuml;nscht &ndash; und &bdquo;Querdenker&ldquo; wohl schon gar nicht. Das Vorgehen des Kulturdezernenten der Stadt, Markus N&ouml;hl, l&auml;sst tief blicken. Der Kabarettist <a href=\"https:\/\/kabarett-musik.de\/\"><strong>Uli Masuth<\/strong><\/a> und der Liedermacher Jens Fischer Rodrian sollten von einem Friedensfestival ausgeladen werden, doch die Veranstalterin Joya Ghosh gab nicht nach (siehe <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106299\">NachDenkSeiten-Interview mit Ghosh<\/a>). Nun wird am 2. Dezember Masuth in Trier auftreten. Im Interview mit den NachDenkSeiten spricht der Kabarettist &uuml;ber das Verhalten der Stadt Trier und seine Erfahrungen mit der Cancel-Culture. Bereits im vergangenen Jahr habe ihn die Trierer Kulturfabrik ausgeladen. Auch zur Streichung der Gelder f&uuml;r die Auftritte von ihm und Fischer Rodrian &auml;u&szlig;ert er sich. Pro Veranstaltung zahle Trier 75 Euro. &bdquo;F&uuml;r ein Festival, wo es um Frieden, Freiheit und Freude geht&ldquo;, sei das &bdquo;besch&auml;mend&ldquo;, so Masuth. Von <strong>Marcus Kl&ouml;ckner<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_7256\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-107448-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/231130-Neue-Normalitaet-NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/231130-Neue-Normalitaet-NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/231130-Neue-Normalitaet-NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/231130-Neue-Normalitaet-NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=107448-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/231130-Neue-Normalitaet-NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"231130-Neue-Normalitaet-NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p><strong><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=d8qNUkAN1II\">Herr Masuth<\/a>, Ihr Auftritt beim Friedensfestival steht bevor. Anfang Dezember werden Sie in Trier auf der B&uuml;hne stehen. Was sind Ihre Gedanken nach dem Verhalten von Markus N&ouml;hl?<\/strong><\/p><p>Von wem?<\/p><p><strong>Markus N&ouml;hl.<\/strong><\/p><p>Kenne ich nicht.<\/p><p><strong>Das ist Triers Kulturdezernent. Der Mann war mit verantwortlich daf&uuml;r, dass man Sie ausladen wollte.<\/strong><\/p><p>Ah, richtig. Meine Gedanken zu diesem Verhalten? Tja, solche Leute gibt&lsquo;s. Das sind Vertreter einer neuen Kultur namens &bdquo;Cancel-Culture&ldquo;. Die sollten sich aber nicht Dezernenten f&uuml;r Kultur schimpfen, sondern Dezernenten f&uuml;r Un-Kultur. Ich versuche, solche Leute &bdquo;rechts&ldquo; liegen zu lassen.<\/p><p><strong>Gehen wir einen Schritt zur&uuml;ck. Wann haben Sie davon erfahren, dass eine Ausladung von Ihnen und dem Liedermacher Jens Fischer Rodrian der Veranstalterin nahegelegt wurde?<\/strong><\/p><p>Das war Mitte Oktober &ndash; durch einen Anruf von Joya Ghosh, der Veranstalterin.<\/p><p><strong>Wie sind Sie damit umgegangen? <\/strong><\/p><p>Mal davon abgesehen, dass eine solche Nachricht nicht unbedingt dazu f&uuml;hrt, Korken knallen zu lassen, st&uuml;rzt sie mich aber auch nicht in eine Depression, weil es heute ja fast schon zum guten Ton geh&ouml;rt, kritische K&uuml;nstler auszuladen. So auch in Trier, wo ich diese Erfahrung &uuml;brigens auch schon im letzten Jahr gemacht habe. Da wurde mein Auftritt in der dortigen &bdquo;Kulturfabrik Tufa&ldquo; &ndash; wo ich in den Jahren vor Corona schon mehrmals erfolgreich aufgetreten bin &ndash; abgesagt. Neue Normalit&auml;t halt. Wer Regierungshandeln kritisiert oder auch nur vorsichtig hinterfragt, der wird seit &uuml;ber drei Jahren nicht mehr wegdiskutiert, sondern wegdiffamiert &ndash; und zwar im Brustton vermeintlich moralischer &Uuml;berlegenheit. Ob hier ein Zitat von Marshall McLuhan zutrifft, wei&szlig; ich nicht. Das Zitat lautet jedenfalls so: &bdquo;Moralische Emp&ouml;rung ist die Strategie von Idioten, sich selbst W&uuml;rde zu verleihen.&ldquo;<\/p><p><strong>Noch mal f&uuml;r die Leser erkl&auml;rt: Was waren die Vorw&uuml;rfe?<\/strong><\/p><p>Die Vorw&uuml;rfe sind eigentlich immer die gleichen und lassen sich auf einen Satz runterbrechen: <a href=\"https:\/\/www.salve.tv\/tv\/Salve\/21611\/Angela-Merkels-Mutmach-Rede-\/-Uli-Masuth---mit-scharfem-Blick-und-scharfer-Zunge\">Uli Masuth ist Querdenker<\/a>. Und das stimmt. Ich bin kein L&auml;ngsdenker, sondern Querdenker. Ich bin sogar Kreuz-und-quer-Denker. Und ich war das schon lange, bevor dieser Begriff zum Totschlagargument wurde. Querdenken geh&ouml;rt bei einem Kabarettisten gewisserma&szlig;en zur beruflichen Qualifikation oder um es musikalisch auszudr&uuml;cken: Querdenken geh&ouml;rt zu mir wie mein Name an der T&uuml;r.<\/p><p><strong>Wie blicken Sie auf diese Zeit, wo politisch kritische Geister sehr schnell ausgeladen werden?<\/strong><\/p><p>Mit Erschrecken. Und &ndash; um hier mal einen Satz zu bringen, den man noch nie geh&ouml;rt hat &ndash; ich h&auml;tte diese Entwicklung nicht f&uuml;r m&ouml;glich gehalten. Seitdem habe ich einen Satz aus meinem Vokabular gestrichen: Das kann ich mir nicht vorstellen. W&auml;hrend Corona habe ich auch noch gedacht, schlimmer wird&lsquo;s nicht. Und siehe da, doch, es wurde schlimmer.<\/p><p><strong>Die Kabarettistin Christine Prayon war lange in der <em>ZDF heute-show<\/em>.<\/strong><\/p><p>Christine wer? Nein, Spa&szlig; (lacht)! Nat&uuml;rlich kenne ich Christine Prayon. Und ich sch&auml;tze sie. Ich glaube, es war bei den Kabarett-Tagen in Staufen, wo wir mal einen gemeinsamen Abend gestaltet haben.<\/p><p><strong>Im Sommer dieses Jahres hat sie in einem <a href=\"https:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/gesellschaft\/639\/birte-spielt-nicht-mehr-mit-8943.html\">viel beachteten Interview<\/a> ihren Ausstieg aus der Sendung bekannt gegeben. In dem Interview sagte Prayon: &bdquo;Ich habe auch mit den Verantwortlichen dort geredet und betont, dass ich mich nicht daran beteiligen will, Andersdenkende der L&auml;cherlichkeit preiszugeben. Satire darf sich nicht daran beteiligen, den Diskurs zu verengen. Und jetzt findet genau dies wieder statt beim Krieg in der Ukraine. Da werden Narrative und Positionen von Gruppen, die gesellschaftlich in der Hierarchie weit oben stehen, unabl&auml;ssig wiederholt, und gleichzeitig wird Stimmung gegen Andersdenkende gemacht. Das hat nach meinem Daf&uuml;rhalten nichts mehr mit Satire zu tun.&ldquo;<\/strong><\/p><p><strong>Und weiter: &bdquo;Ich habe Fragen, ich habe Kritik, ich m&ouml;chte mich &auml;u&szlig;ern d&uuml;rfen, ich m&ouml;chte auch zuh&ouml;ren d&uuml;rfen, ich m&ouml;chte auch den h&ouml;ren, der f&uuml;r das Letzte gehalten wird. Ich kann mit Satire, die das verunm&ouml;glicht, nichts mehr anfangen. Das ist ein Simulieren von Freiheit. Und seit Stuttgart 21, seit dem Demokratietheater, das ich dort miterlebt habe, sehe ich, dass vieles ausgeh&ouml;hlt ist. Mir f&auml;llt es seitdem schwer, auf das Grundgesetz zu pochen oder den Rechtsstaat.&ldquo;<\/strong><\/p><p><strong>K&ouml;nnen Sie die Aussagen von Frau Prayon nachvollziehen?<\/strong><\/p><p>Ja, diese Aussagen kann ich nachvollziehen, und ich kann sie nur unterstreichen.<\/p><p><strong>Zur&uuml;ck zu Trier. Da trifft es Sie und Jens Fischer Rodrian. Da sind die Probleme, &uuml;ber die Prayon und viele andere reden und die sie anprangern, ganz nah.<\/strong><\/p><p>Stimmt. Ganz nah. Allerdings, dass &uuml;ber diese Probleme &bdquo;viele andere reden und sie anprangern&ldquo;, w&uuml;rde ich nicht sagen. Im Gegenteil. Es wird viel zu wenig, eigentlich gar nicht, dar&uuml;ber geredet &ndash; jedenfalls im sogenannten &bdquo;Mainstream&ldquo; nicht. Und da muss die Diskussion unbedingt hin. In den sogenannten &bdquo;Mainstream&ldquo;, in die tonangebenden Medien. Was aber leider nicht passiert, weil sich im Land eine Kultur der Intoleranz breitgemacht hat. Und leider sind diejenigen, die gebetsm&uuml;hlenartig Toleranz predigen, oftmals die schlimmsten Vertreter dieser Intoleranz. Also das ist jedenfalls mein Eindruck. Aktuelles Beispiel: Die Ausladung von Patrick Baab in Geilenkirchen &ndash; wor&uuml;ber Sie, Herr Kl&ouml;ckner, dankenswerterweise <a href=\"https:\/\/marcuskloeckner.substack.com\/p\/meinungsvielfalt-schule-sagt-veranstaltung?r=9vuj8&amp;utm_campaign=post&amp;utm_medium=web\">einen Artikel<\/a> geschrieben haben. Ich kann allen Lesern &uuml;brigens nur empfehlen, einen Vortrag von Patrick Baab zu besuchen. Es lohnt sich. Und ich wei&szlig;, wovon ich spreche, denn Patrick Baab war der Protagonist bei der letzten Wohnzimmer-Veranstaltung im Hause Masuth.<\/p><p><strong>Haben Sie pers&ouml;nlich mal mit dem Kulturdezernenten Markus N&ouml;hl gesprochen?<\/strong><\/p><p>Nein. Versuche meinerseits, mich mit Herrn N&ouml;hl telefonisch auszutauschen, liefen leider ins Leere. Ich habe bei seiner Vorzimmerdame um R&uuml;ckruf gebeten &ndash; ohne Erfolg. Wahrscheinlich hat er meine Nummer verlegt (lacht). Ich hoffe, er kommt zu meinem Auftritt und wir k&ouml;nnen dann ein wenig plaudern, quasi von Partnerstadt zu Partnerstadt.<\/p><p><strong>Von Partnerstadt zu Partnerstadt?<\/strong><\/p><p>Ja, ich lebe in Weimar, und Weimar und Trier sind Partnerst&auml;dte.<\/p><p><strong>Was w&uuml;rden Sie ihm sagen?<\/strong><\/p><p>Sch&ouml;n, dass Sie gekommen sind. Und ich w&uuml;rde ihn fragen, was genau OB Leibe damit meint, wenn er auf der <a href=\"https:\/\/www.trier.de\/rathaus-buerger-in\/stadtverwaltung\/oberbuergermeister\/\">Internetseite<\/a> schreibt, dass Trier eine Stadt ist, in der &bdquo;Toleranz und Offenheit das Miteinander bestimmen&ldquo;. Und ich w&uuml;rde ihn fragen, ob er &ndash; also Herr N&ouml;hl &ndash; ob er da die Zukunft von Kultur &ndash; speziell seine eigene Zukunft sieht, kritische K&uuml;nstler zu canceln? Und ich w&uuml;rde ihn fragen, ob er es nicht sinnvoller f&auml;nde, <em>mit<\/em>einander als <em>&uuml;ber<\/em>einander zu reden? Jedenfalls, wenn wir noch mal so etwas wie ein friedliches, freundliches und respektvolles Miteinander in der Gesellschaft hinbekommen wollen. Und nat&uuml;rlich w&uuml;rde ich mich f&uuml;r die unfreiwillig gute Werbung bedanken. Denn den Effekt haben Cancel-Culture-Versuche immer wieder, die Aufmerksamkeit wird gr&ouml;&szlig;er &ndash; was gewissen Leuten aber offenbar nicht d&auml;mmert.<\/p><p><strong>Sie sprechen aus Erfahrung?<\/strong><\/p><p>Durchaus. Nur ein Beispiel: Ein f&uuml;r 2024 terminierter Auftritt von mir in Ettlingen wurde auf Druck der <em>BNN<\/em> vom dortigen Kulturamt abgesagt. Vera Lengsfeld hat <a href=\"https:\/\/vera-lengsfeld.de\/2023\/08\/10\/der-angriff-auf-die-kunstfreiheit\/\">einen Artikel<\/a> dazu geschrieben, der vielfach geteilt wurde und zum einen dazu f&uuml;hrte, dass ein Festival in Weimar, dass ich organisiert habe (DAS FESTIVAL &ndash; Musik &amp; Wort in Weimar) sehr schnell ausverkauft war und sich zum anderen in Ettlingen eine B&uuml;rgerinitiative formierte, die meinen von der Stadt abgesagten Auftritt f&uuml;r den gleichen Tag in Eigenregie durchf&uuml;hren wird, n&auml;mlich im dortigen Casino, am 24. Februar 2024. Und wenn wir schon bei der Werbung sind, &bdquo;Das Festival&ldquo; wird es auch 2024 geben &ndash; und zwar vom 4. bis 6. Oktober. Und wenn Sie mir noch eine abschlie&szlig;ende Bemerkung erlauben wollen?<\/p><p><strong>Gerne.<\/strong><\/p><p>In Ver&ouml;ffentlichungen zu dem Fall wird immer wieder erw&auml;hnt, dass &bdquo;Die Stadt&ldquo; der Veranstalterin die volle F&ouml;rdersumme f&uuml;r das Festival ausbezahlt, lediglich verbunden mit der Auflage, das Geld nicht f&uuml;r die beiden kritisierten Veranstaltungen zu verwenden. Schauen wir uns doch einmal an, um wie viel Geld es hier eigentlich geht: um exakt 1.500 Euro. Das ist die &bdquo;volle F&ouml;rdersumme&ldquo; &ndash; 1.500 Euro. In Worten: eintausendf&uuml;nfhundert Euro &ndash; f&uuml;r 20 Veranstaltungen. Das sind pro Veranstaltung 75 Euro, f&uuml;r ein Festival, wo es um Frieden, Freiheit und Freude geht. Besch&auml;mend. Man sieht also deutlich, dass der Stadt Trier diese Themen sehr am Herzen liegen. Um so bewundernswerter die Initiative von <a href=\"https:\/\/www.joya-ghosh.de\/\">Joya Ghosh<\/a>. Eine K&uuml;nstlerin, die als Veranstalterin auch dann die Fahne der Kunstfreiheit hochh&auml;lt, wenn ihr der Wind m&auml;chtig ins Gesicht bl&auml;st und die nicht einknickt wie so viele. DANKE, Joya!<\/p><p><small>Titelbild: &copy; privat<\/small><\/p><p><em>Der Auftritt von Uli Masuth auf dem Friedensfestival in Trier ist am 2. Dezember um 19:30 Uhr. <a href=\"https:\/\/www.joya-ghosh.de\/kulturfestival\/\">Weitere Infos hier<\/a>.<\/em><\/p><p><em>Anmerkung: Marcus Kl&ouml;ckner hat den Fall auf seinem Substack-Kanal <a href=\"https:\/\/marcuskloeckner.substack.com\/p\/stadt-trier-kundigt-konsequenzen\">kommentiert<\/a>.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Staats- und Regierungskritik scheinen in Trier nicht erw&uuml;nscht &ndash; und &bdquo;Querdenker&ldquo; wohl schon gar nicht. Das Vorgehen des Kulturdezernenten der Stadt, Markus N&ouml;hl, l&auml;sst tief blicken. Der Kabarettist <a href=\"https:\/\/kabarett-musik.de\/\"><strong>Uli Masuth<\/strong><\/a> und der Liedermacher Jens Fischer Rodrian sollten von einem Friedensfestival ausgeladen werden, doch die Veranstalterin Joya Ghosh gab nicht nach (siehe <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106299\">NachDenkSeiten-Interview mit<\/a><\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=107448\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":13,"featured_media":107451,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[107,126,209,917],"tags":[3041,3254,1163],"class_list":["post-107448","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-audio-podcast","category-erosion-der-demokratie","category-interviews","category-kultur-und-kulturpolitik","tag-cancel-culture","tag-kunstfreiheit","tag-meinungspluralismus"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/w2000_h1313_x813_y799_Uli_Masuth_1-b3a6c67686216050.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/107448","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/13"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=107448"}],"version-history":[{"count":12,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/107448\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":107513,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/107448\/revisions\/107513"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/107451"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=107448"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=107448"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=107448"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}