{"id":107623,"date":"2023-12-02T14:00:11","date_gmt":"2023-12-02T13:00:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=107623"},"modified":"2023-12-01T16:20:54","modified_gmt":"2023-12-01T15:20:54","slug":"eine-welle-namens-cancel-culture-rollt-durch-das-land-jetzt-hat-es-einen-beruehmten-verstorbenen-kuenstler-erwischt-herbert-von-karajan","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=107623","title":{"rendered":"Eine Welle namens Cancel Culture rollt durch das Land \u2013 jetzt hat es einen ber\u00fchmten, verstorbenen K\u00fcnstler erwischt: Herbert von Karajan."},"content":{"rendered":"<p>Das geht heutzutage im deutschen Kulturbetrieb ruckzuck: F&auml;llt eine bekannte, ber&uuml;hmte Person (eine lebende, eine historische), die im Licht der &Ouml;ffentlichkeit steht, in Ungnade der moral- und meinungsf&uuml;hrenden Klasse, wird diese Pers&ouml;nlichkeit ausgegrenzt. Die Formen dieses Cancel-Culture-Treibens sind h&auml;ufig, vielf&auml;ltig und besorgniserregend zu beobachten. Das Ausladen, Diffamieren geh&ouml;ren dazu oder ein Sturz, indem ein Denkmal einer missliebigen Person, hier konkret das von Herbert von Karajan, Musiker, Dirigent, einst und bis heute bekanntes und ungestraftes NSDAP-Mitglied, entfernt wird &ndash; an dessen alter Wirkungsst&auml;tte, dem Theater in Aachen. Dass von Karajan eine ambivalente Vergangenheit bis 1945 hatte, war stets bekannt, es hat ihm in der Bundesrepublik nicht geschadet, er wurde ber&uuml;hmt und verehrt bis heute. Doch jetzt packt Cancel Culture zu und die B&uuml;ste Karajans ein. Ein Kommentar von <strong>Frank Blenz<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\n<strong>Es gibt ihn wieder &ndash; den Denkmalsturz<\/strong><\/p><p>Der <em>Deutschlandfunk<\/em> hat in seinen aktuellen Kulturnachrichten einen Denkmalsturz mitten in Deutschland gemeldet, eine Aktion, die zu der durch das Land rollenden Cancel-Culture-Welle passt. Was immer mal wieder aus anderen L&auml;ndern berichtet wird, zum Beispiel aus der Ukraine, <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/ausland\/ukraine-dekolonisiert-ortsnamen-warum-die-ukrainer-alexander-puschkin-vom-sockel-herunterholen-a-434432cc-a66a-4949-9d76-829d5b9d4152\">wo Statuen von Puschkin verschwinden<\/a>, geschieht jetzt bei uns.<\/p><blockquote><p>\n<em>Das Theater Aachen hat eine B&uuml;ste von Herbert von Karajan aus dem Foyer entfernt. Karajan, der 34 Jahre als Chefdirigent die Berliner Philharmoniker leitete, war von 1935 bis 1942 Generalmusikdirektor in Aachen. Kurz nach der Macht&uuml;bernahme der Nationalsozialisten trat er in die NSDAP ein, sowohl in Deutschland als auch in &Ouml;sterreich &ndash; und bis Februar 1945 dirigierte er in der NS-Diktatur Konzerte.<\/em><\/p>\n<p><em>Das alles ist seit vielen Jahren, wenn nicht Jahrzehnten bekannt. Das Theater Aachen beruft sich aber jetzt erst auf Forschungsergebnisse, die zur Entfernung der B&uuml;ste gef&uuml;hrt haben. Stattdessen soll nun Wolfgang Amadeus Mozart im Foyer platziert werden.<\/em><\/p>\n<p>(Quelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/programm?drsearch:date=2023-11-29\">deutschlandfunk.de<\/a>)\n<\/p><\/blockquote><p>Der Sturz eines Denkmals wie hier einer Musiklegende an seiner alten Wirkungsst&auml;tte ist auch Thema in weiteren Medien. So schreibt der <em>Bayerische Rundfunk<\/em> zum Vorgang:<\/p><blockquote><p>\n<em>Wer bislang das Foyer des Theaters Aachen betrat, der erblickte eine bronzene B&uuml;ste des &ouml;sterreichischen Dirigenten Herbert von Karajan. Dies wird in Zukunft nicht mehr so sein. Generalintendantin Elena Tzavara teilte mit, neueste Forschungsergebnisse und der Vortrag eines Karajan-Biografen machten deutlich, &bdquo;dass Herbert von Karajan in der NS-Zeit kein unbeschriebenes Blatt war&ldquo;. Aus diesen Gr&uuml;nden habe das Theater nun die B&uuml;ste entfernt.<\/em><\/p>\n<p>(Quelle: <a href=\"https:\/\/www.br-klassik.de\/aktuell\/news-kritik\/karajan-bueste-entfernt-theater-aachen-100.html\">br-klassik.de\/<\/a>)\n<\/p><\/blockquote><p><strong>Bisher geduldet, doch nun?<\/strong><\/p><p>Das wird also in Zukunft nicht mehr so sein, eine B&uuml;ste von Karajan im Foyer des Aachener Theaters zu betrachten. Aufr&auml;umen. Deutungshoheit festlegen. Zeiten wenden? Wieso aber entfernt man die B&uuml;ste eines ber&uuml;hmten Menschen in einer Kulturst&auml;tte erst jetzt oder nun doch, von dem bei all seinen Verdiensten seit Langem auch bekannt und geduldet (oder verziehen?) war, dass dieser in der NS-Zeit bis 1945 kein unbeschriebenes Blatt war? Neueste Erkenntnisse sollen daf&uuml;r herhalten, diesen jetzigen Sturz zu rechtfertigen, zu canceln, die B&uuml;ste in den Speicher eines Museums einzulagern. Die Frage muss gestattet sein: Fr&uuml;her war Karajan ein kleiner Nazi, und heute ist er ein gro&szlig;er, die neuen Infos m&uuml;ssen darauf hindeuten? Fr&uuml;her wurde der Dirigent im ganzen Land und gern von der Elite gefeiert, jetzt wird er, der l&auml;ngst Gestorbene, verbannt? Was w&auml;re, w&uuml;rde Karajan noch dirigieren, w&uuml;rde er seinen Dirigentenstab abgeben m&uuml;ssen?<\/p><p>Bei diesem Akt von Sturz ist noch verwunderlicher, dass der gro&szlig;e von Karajan bis vor Kurzem noch vom bis in das aktuelle Jahr 2023 verantwortlichen Aachener Theaterleiter, Generalintendant Michael Schmitz-Aufterbeck, in einem innigen, herzlichen Gru&szlig;wort bedacht und in die Kulturlandschaft Aachens einbezogen wurde.<\/p><p><strong>Aus der Laudatio auch f&uuml;r Karajan vom Generalintendanten<\/strong><\/p><blockquote><p>\n<em>&hellip; Und die gro&szlig;en Namen rei&szlig;en auch im 20. Jahrhundert nicht ab: Herbert von Karajan und Wolfgang Sawallisch geh&ouml;ren zu den gro&szlig;en Dirigenten des 20. Jahrhunderts &hellip;<\/em><\/p>\n<p><em>Dass sich &uuml;ber einen Zeitraum von nahezu 200 Jahren eine so gro&szlig;e Anzahl von Menschen, auch heute sind es mehr als 80 Laienchoristen, mit einem immensen Einsatz, gro&szlig;er Leidenschaft f&uuml;r Musik und Theater und hoher musikalischer Qualit&auml;t, f&uuml;r die Zusammenarbeit mit diesem Theater, seinem Sinfonie-Orchester und letztlich f&uuml;r die Musikkultur dieser Stadt engagiert, fordert h&ouml;chsten Respekt und ist ein gro&szlig;er kultureller Reichtum f&uuml;r Aachen.<\/em><\/p>\n<p><em>Michael Schmitz-Aufterbeck, Generalintendant Aachen von 2005-2023<\/em><\/p>\n<p>(Quelle: <a href=\"https:\/\/www.sinfonischer-chor-aachen.de\/ueber-uns\/grussworte\/\">sinfonischer-chor-aachen.de<\/a>)\n<\/p><\/blockquote><p>Der Leser der Laudatio hat sich nicht verlesen: Demnach wird von Karajan ausdr&uuml;cklich einbezogen und gew&uuml;rdigt, sich immens eingesetzt zu haben, mit gro&szlig;er Leidenschaft t&auml;tig gewesen zu sein, ein gro&szlig;er Name bis heute zu sein und letztlich f&uuml;r die Musikkultur dieser Stadt &hellip; einen Teil eines gro&szlig;en kulturellen Reichtums f&uuml;r Aachen darzustellen.<\/p><p><strong>Die neue Generalintendantin Elena Tzavara demontiert Karajan<\/strong><\/p><p>Die Personalie Karajan, Herbert von Karajan, macht neugierig. Berlin gedenkt seiner <a href=\"https:\/\/www.berliner-philharmoniker.de\/ueber-uns\/orchester\/geschichte\/herbert-von-karajan\/\">hier<\/a>. Und ja, vieles weitere an Informationen ist von ihm zu finden, allein die Liste der Ehrungen Herbert von Karajans ist lang. Die neue Aachener Generalintendantin<strong> <\/strong>Elena Tzavara hat diese Aufz&auml;hlung wom&ouml;glich nicht gelesen.<\/p><blockquote><p>\n<em>1968: Ehrenb&uuml;rgerschaft der Stadt Salzburg, 1968: Ehrenring des Landes Salzburg, 1968: Goldenes Grammophon der Deutschen Grammophon Gesellschaft, 1969: Kunstpreis der Stadt Luzern, 1973: Ehrenb&uuml;rgerschaft der Stadt Berlin, 1977: Ernst von Siemens-Musikpreis, 1978: Ehrendoktor der Universit&auml;t Salzburg, 1978: Ehrendoktor der Oxford University, 1978: Ehrendoktor der Waseda-Universit&auml;t in Tokio, 1981: Kyrill-und-Methodus-Orden erster Klasse f&uuml;r Verdienste um bulgarische K&uuml;nstler in Sofia, 1982: Gramophone Award, 1982: M&eacute;daille Du Vermeil, 1983: Deutscher Schallplattenpreis, 1983: Goldene Schallplatte, 1983: Internationaler Musikpreis der UNESCO, 1985: Ehrenring der Salzburger Festspiele, 1986: Olympia-Preis der Onassis-Stiftung<\/em><\/p>\n<p>(Quelle: <a href=\"https:\/\/www.moz.ac.at\/Institute%20%26%20Abteilungen%20%26%20Bereiche\/Archiv\/Biografisches%20Mosaik\/Von%20Karajan%2C%20Herbert.pdf\">moz.ac.at<\/a>)\n<\/p><\/blockquote><p>Auch findet sich der Name von Karajan in einer weiteren, ziemlich seltsam klingenden und daf&uuml;r umso beachtlicheren Liste, der <a href=\"https:\/\/www.dhm.de\/ausstellungen\/archiv\/2021\/die-liste-der-gottbegnadeten-kuenstler-des-nationalsozialismus-in-der-bundesrepublik\/\">Liste der &bdquo;gottbegnadeten K&uuml;nstler&ldquo;<\/a>, die in der Bundesrepublik nicht aus dem &ouml;ffentlichen Leben, dem Schaffen verbannt wurden, sondern sich nach der Nazi-Zeit etablieren konnten, durften, sollten.<\/p><p>Dass Deutschland eine finstere Vergangenheit hat, ist bekannt, ebenso, dass die Bundesrepublik fortw&auml;hrend mit der Aufarbeitung mal mehr, mal weniger engagiert besch&auml;ftigt ist. Dass am Beispiel von Karajan diese gespielte, behauptete politische Korrektheit schlicht heuchlerisch ist, zeigt das Hin und Her von Lob einerseits und Sturz im n&auml;chsten Moment. Wie es gerade gef&auml;llt, wie es passt &ndash; das ist selbstgef&auml;llig.<\/p><p><strong>N&auml;chste Frage. Wie viele St&uuml;rze stehen bevor?<\/strong><\/p><p>Deutschland ist gro&szlig;. Deutschland, das Land der Dichter, Denker, Komponisten und, und, und hat viele Pers&ouml;nlichkeiten zu bieten, dazu entsprechende Denkm&auml;ler, Skulpturen, B&uuml;sten. F&uuml;r die Korrekten, die sich nach neuesten Forschungsergebnissen sehnen, um dann zu entscheiden, dass die eine oder andere B&uuml;ste wegkann und muss, ist unser Land eine lohnende Herausforderung. Wer wird aus der Welt der Kultur, Kunst und Gesellschaft demn&auml;chst aus einem Foyer, von einem Platz, aus einem Park, aus einem Saal getragen &ndash; also dessen k&uuml;nstlerisch gestaltete Nachbildung? F&auml;llt der Name Karajan, ist der Name Richard Wagner nicht fern. Ob es bald keine Festspiele mehr in Bayreuth geben wird und sich die herrschende Klasse einen anderen Pilgerort zum Sehen und gesehen Werden sucht?<\/p><p>Denkmalst&uuml;rze haben, kleiner Trost, Lebende nicht zu f&uuml;rchten, gibt es von ihnen doch meist (noch) keine B&uuml;sten. Ihr &bdquo;aus der Gesellschaft tragen&ldquo; klappt aber mit dieser anma&szlig;enden Cancel Culture anders schlimm und gerade oft. Das geschieht zu unser aller Schaden.<\/p><p>In der hier zitierten DLF-Sendung <em>Kultur heute<\/em> kam in einem anderen Beitrag die deutsche Kulturstaatsministerin Claudia Roth im Interview zu Wort. Sie sprach &uuml;ber Nachhaltigkeit im Opern- und Konzertbetrieb, Green Culture (also nicht Cancel Culture) genannt. Zum Aufhorchen waren ihre Worte zur Freiheit der Kunst im vom H&ouml;rer f&uuml;r sich hergestellten Kontext der in der Sendung verbreiteten Nachricht &uuml;ber den Denkmalsturz. Ministerin Roth wurde &uuml;ber m&ouml;gliche Eingriffe in die k&uuml;nstlerische Freiheit gefragt, sie sagte darauf (ab Minute 4:57):<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;<em>Nat&uuml;rlich ist die Kunst komplett frei &ndash; da hat sich die Politik gef&auml;lligst rauszuhalten.&ldquo;<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p><strong>Was Mozart sagen w&uuml;rde?<\/strong><\/p><p>Froh kann hingegen die neue Aachener Theaterchefin sein, dass sie f&uuml;r Karajan im Fundus ihres neuen eigenen Hauses so schnell Ersatz gefunden hat. Aufatmen. Zu vernehmen ist ihr Wunsch, ihre Vorstellung, einen anderen, einen gro&szlig;en, vor allem aber einen politisch unverd&auml;chtigen K&uuml;nstler anstelle des b&ouml;sen Karajans im Foyer zu platzieren:<\/p><blockquote><p>\n<em>Im Theaterfoyer m&ouml;chte die Generalintendantin anstelle des Karajan-Kopfes zuk&uuml;nftig eine B&uuml;ste von Wolfgang Amadeus Mozart aus dem eigenen Bestand aufstellen.<\/em><\/p>\n<p>(Quelle: <a href=\"https:\/\/www.br-klassik.de\/aktuell\/news-kritik\/karajan-bueste-entfernt-theater-aachen-100.html\">br-klassik.de<\/a>)\n<\/p><\/blockquote><p><strong>Apropos Entfernungen, wenn schon Karajan, w&auml;re Hindenburg nicht auch ein Kandidat &hellip;?<\/strong><\/p><p>Bei aller Konsequenz, Denkm&auml;ler zu st&uuml;rzen, politische Schl&uuml;sse zu ziehen, die, wie die Schl&uuml;sse-Zieher stets vorgeben, ausschlie&szlig;lich moralisch begr&uuml;ndet sind, berechtigt, progressiv und so gezogen werden, dass &bdquo;das in Zukunft&ldquo; nicht mehr so l&auml;uft wie bei von Karajan, der als Altnazi im Theater all die Jahre ohne Protest ins Blickfeld der Besucher kam, sobald das Foyer betreten wurde; dieses Canceln wirft, um die Ecke gedacht, eine neue Frage auf: Was in der Kultur, Kunst, in der Gesellschaft gerade heftig geht, m&uuml;sste bei der Bundeswehr, Teil unserer im Umbau befindlichen, ja so viel besser werdenden Gesellschaft, auch machbar sein, oder nicht? Die Schlussfolgerung lautet doch: Wenn ein alter, kleiner Nazi wie von Karajan im Archiv verschwindet, w&auml;re der Hindenburg doch genauso w&uuml;rdig, vom Sockel gesto&szlig;en und von Namensschildern geholt zu werden. Paul von Hindenburgs Namen tragen einige Kasernen und milit&auml;rische Einrichtungen der Bundesrepublik bis heute. Auch eine Rommel-Kaserne gibt es, Rommel, der W&uuml;stenfuchs, Generalfeldmarschall, Legende des Deutschen Reiches, die bis heute aufrechterhalten wird. Warum eigentlich? Was wohl bei Hindenburg und Rommel neueste Forschungsergebnisse zutage br&auml;chten? In einem Beitrag der <em>Taz<\/em> erf&auml;hrt der Leser, dass das von Kriegsert&uuml;chtiger Boris Pistorius gef&uuml;hrte Bundesverteidigungsministerium bislang nicht vom Namen Hindenburg lassen will, obschon ausreichende Erkenntnisse vorhanden sind und parlamentarischer Gegenwind aufkommt. So kritisiert Jan Korte von Die Linke:<\/p><blockquote><p>\n<em>Paul von Hindenburg k&ouml;nne &bdquo;aus demokratischer Sicht in keiner Weise traditions- oder sinnstiftend sein&ldquo;, sagt der Linken-Abgeordnete. Hindenburg sei einer der &bdquo;ma&szlig;geblichen Totengr&auml;ber der Weimarer Republik&ldquo; und &bdquo;einer der wichtigsten Steigb&uuml;gelhalter der Nationalsozialisten&ldquo; gewesen. &bdquo;Die Kaserne in Munster muss deshalb endlich umbenannt werden.&ldquo; Es sei an der &bdquo;Zeit, dass die Bundesregierung ihre Traditionserlasse endlich selbst ernst nimmt&ldquo;, so Korte.<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p>Zum Schluss: Karajan-Freunde, Kritiker der Denkmalsturz-Ma&szlig;nahme k&ouml;nnen etwas aufatmen, denn &hellip;<\/p><p><strong>Die B&uuml;ste verschwindet nicht ganz<\/strong><\/p><blockquote><p>\n<em>Die Karajan-B&uuml;ste soll nun dem &ouml;rtlichen Stadtmuseum Centre Charlemagne &uuml;bergeben werden, wo sie in der f&uuml;r 2025 geplanten Ausstellung &bdquo;200 Jahre Stadttheater Aachen&ldquo; gezeigt werde. Auch die NS-Zeit solle dann ein Thema sein, teilte das Theater mit.<\/em><\/p>\n<p>(Quelle: <a href=\"https:\/\/www.br-klassik.de\/aktuell\/news-kritik\/karajan-bueste-entfernt-theater-aachen-100.html\">br-klassik.de<\/a>)\n<\/p><\/blockquote><p><small>Titelbild: The memorial of the conductor &bdquo;Herbert von Karajan&rdquo; in Salzburg in Austria, Zyankarlo\/shutterstock.com<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das geht heutzutage im deutschen Kulturbetrieb ruckzuck: F&auml;llt eine bekannte, ber&uuml;hmte Person (eine lebende, eine historische), die im Licht der &Ouml;ffentlichkeit steht, in Ungnade der moral- und meinungsf&uuml;hrenden Klasse, wird diese Pers&ouml;nlichkeit ausgegrenzt. Die Formen dieses Cancel-Culture-Treibens sind h&auml;ufig, vielf&auml;ltig und besorgniserregend zu beobachten. Das Ausladen, Diffamieren geh&ouml;ren dazu oder ein Sturz, indem ein Denkmal<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=107623\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":107624,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[123,917],"tags":[3041,2387,416,3230,2491],"class_list":["post-107623","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-kampagnentarnworteneusprech","category-kultur-und-kulturpolitik","tag-cancel-culture","tag-denkmal","tag-nationalsozialismus","tag-revisionismus","tag-von-hindenburg-paul"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/Shutterstock_69725467.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/107623","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=107623"}],"version-history":[{"count":12,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/107623\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":107641,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/107623\/revisions\/107641"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/107624"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=107623"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=107623"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=107623"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}