{"id":107683,"date":"2023-12-04T08:45:03","date_gmt":"2023-12-04T07:45:03","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=107683"},"modified":"2023-12-04T08:40:23","modified_gmt":"2023-12-04T07:40:23","slug":"hinweise-des-tages-4497","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=107683","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=107683#h01\">Gipfel im Kanzleramt: Habeck sagt wegen Haushaltskrise Reise zur Klimakonferenz ab<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=107683#h02\">Wenn Karlsruhe wackelt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=107683#h03\">Interner Cum-Ex-Schriftverkehr: &ldquo;Scholz, der Jesus von der Alster&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=107683#h04\">Scholz fordert mehr Tempo bei der Energiewende<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=107683#h05\">Rohstoffe und Fachkr&auml;fte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=107683#h06\">Die Hassdynamiken umkehren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=107683#h07\">Israel l&auml;sst KI Angriffsziele in Gaza ausw&auml;hlen &ndash; Experten &auml;u&szlig;ern Bedenken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=107683#h08\">Zukunft f&uuml;r Juden: Deutsche sind in ihrer Israelsolidarit&auml;t nicht zurechnungsf&auml;hig<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=107683#h09\">Europa in der Krise &ndash; es ist Zeit f&uuml;r Bescheidenheit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=107683#h10\">Baerbocks Au&szlig;enpolitik &ndash; Aggressiver als die der USA<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=107683#h11\">Tag der Entscheidung: Liebknechts Nein zum Krieg <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=107683#h12\">&bdquo;Gr&ouml;&szlig;tm&ouml;glicher Schaden&ldquo; &ndash; Putins Geheimangriff auf die deutsche Wirtschaft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=107683#h13\">The Nord Stream Lies Just Keep Coming<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=107683#h14\">Vor die T&uuml;r gesetzt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=107683#h15\">Sorge um Jugendliche in Marzahn-Hellersdorf: &bdquo;Wir kriegen jetzt erst mit, was Corona bewirkt hat&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=107683#h16\">Stuttgart 21 wird nochmal teurer<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Gipfel im Kanzleramt: Habeck sagt wegen Haushaltskrise Reise zur Klimakonferenz ab<\/strong><br>\nDie Verhandlungen der Ampelspitzen &uuml;ber eine L&ouml;sung in der Haushaltskrise stocken. Auf Bitten von Kanzler Scholz hat Wirtschaftsminister Robert Habeck nun seine geplante Reise nach Dubai bis auf Weiteres verschoben.<br>\nDie Verhandlungen der Ampel-Spitzen &uuml;ber die L&ouml;sung der Haushaltskrise haben auch an diesem Wochenende noch zu keinem Durchbruch gef&uuml;hrt. Deshalb hat Wirtschaftsminister Robert Habeck nach SPIEGEL-Informationen nun seine f&uuml;r den Montagabend beginnende Reise auf die Arabische Halbinsel verschoben. &raquo;Der Bundesminister f&uuml;r Wirtschaft und Klimaschutz und Vizekanzler, Robert Habeck, sagt seine geplante Reise zur COP und in die Region in Absprache und auf Bitten des Bundeskanzlers ab und verschiebt sie auf den n&auml;chstm&ouml;glichen Zeitpunkt&laquo;, sagte ein Sprecher dem SPIEGEL.<br>\nTrotz intensiver Gespr&auml;che zwischen Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD), Finanzminister Christian Lindner (FDP) und Vizekanzler Habeck (Gr&uuml;ne) konnte keine Entscheidung dar&uuml;ber gef&auml;llt werden, wie 17 Milliarden Euro kurzfristig f&uuml;r das Stopfen des Lochs im Etat zu finden sind.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/haushaltskrise-robert-habeck-sagt-reise-zur-klimakonferenz-cop-28-ab-a-f3732aef-c39b-4769-a816-fc84d58e7f8a\">DER SPIEGEL<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Die schw&auml;bische Hausfrau agiert eiskalt<\/strong><br>\nSobald die Tugend der Sparsamkeit bedroht ist und Politiker um den Staatshaushalt ringen, taucht zuverl&auml;ssig irgendwo die schw&auml;bische Hausfrau auf. In der Regel wird dann ihr vorbildhaftes Wirtschaften beschworen, an dem man sich gef&auml;lligst ein Beispiel nehmen solle. Denn dank ihrer Disziplin ist die Tasche der schw&auml;bischen Hausfrau stets gut gef&uuml;llt. Damit ihr das sch&ouml;ne Geld nicht durch die Finger rinnt, tr&auml;gt sie den sprichw&ouml;rtlichen Igel in der Tasche &ndash; ein alter Schwabentrick, denn die Stacheln bewahren davor, allzu oft und allzu tief in die Tasche zu greifen.<br>\nEs war Angela Merkel, die im Finanz- und Bankenkrisenjahr 2008, dem eine globale Wirtschaftskrise folgte, die schw&auml;bische Hausfrau zur Galionsfigur erhob, als sie beim CDU-Parteitag sagte: &bdquo;Man h&auml;tte einfach die schw&auml;bische Hausfrau fragen sollen. Sie h&auml;tte uns eine Lebensweisheit gesagt: Man kann nicht auf Dauer &uuml;ber seine Verh&auml;ltnisse leben.&ldquo; Besonders dreist spannte der einstige baden-w&uuml;rttembergische Ministerpr&auml;sident Stefan Mappus die schw&auml;bische Hausfrau f&uuml;r seine Zwecke ein: 2010 machte er etwa 4,7 Milliarden Euro f&uuml;r den R&uuml;ckkauf der ENBW-Anteile von dem franz&ouml;sischen Energieversorger &Eacute;lectricit&eacute; de France locker und kommentierte den Deal mit den Worten: &bdquo;Die schw&auml;bische Hausfrau wird von dem Gesch&auml;ft begeistert sein.&ldquo; Allerdings standen der schw&auml;bischen Hausfrau in Wahrheit wohl die Haare zu Berge &ndash; der Staatsanwaltschaft &uuml;brigens auch.<br>\nUnvergessen ist nat&uuml;rlich auch Wolfgang Sch&auml;ubles Liebe zur Knausrigkeit der schw&auml;bischen Hausfrau. Es gebe, so Sch&auml;uble, eine Art von Gro&szlig;z&uuml;gigkeit, die ganz schnell das Gegenteil von dem bewirken k&ouml;nne, was beabsichtigt sei. J&uuml;rgen Habermas warf ihm vor, er spiele sich als &bdquo;Zuchtmeister Europas&ldquo; auf. Bei Begriffen wie Nachtragshaushalt, Rettungspaket, schuldenfinanziertes Konjunkturprogramm und Schuldenbremse bleibt die schw&auml;bische Hausfrau eiskalt. Sie wei&szlig; ja, wie man spart.<br>\nDennoch l&auml;sst man sie als Symbolfigur bei fiskalischen Debatten besser aus dem Spiel. Ein Staatshaushalt ist schlie&szlig;lich kein Privathaushalt. Der d&auml;nische &Ouml;konom Jacob Funk Kirkegaard sagte k&uuml;rzlich in einem Interview mit dem &bdquo;Spiegel&ldquo;, der Hausfrauenvergleich zeuge von &ouml;konomischem Analphabetismus. Die Hausfrau, so der &Ouml;konom, werde &auml;lter und m&uuml;sse Geld f&uuml;r die Rente zur&uuml;cklegen. Staaten seien aber darauf angelegt, ewig zu leben. Doch ewig leben k&ouml;nne man nur, wenn der Haushalt funktioniere und die Wirtschaft fit f&uuml;r die kommenden Jahrzehnte sei.<br>\nAuf die Frage, ob Deutschland ein Schuldenproblem habe, antwortet er: &bdquo;Nein, nein, nein!&ldquo; Das d&uuml;rften all jene gerne h&ouml;ren, die dem Geiz der schw&auml;bischen Hausfrau noch nie viel abgewinnen konnten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/schuldenbremse-die-tugenden-der-schwaebischen-hausfrau-im-staatshaushalt-19347725.html%20\">FAZ<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Das klingt fast so, als w&uuml;rde sogar die FAZ der Schuldenbremse abschw&ouml;ren &ndash; leider nur im Feuilleton.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Wenn Karlsruhe wackelt<\/strong><br>\nGlanz und Versagen des Bundesverfassungsgerichts: Die Reputation und die Autorit&auml;t des Gerichts ist an einem Kipp-Punkt. [&hellip;]<br>\nDer Leuchtturm hat Aussetzer. In der Corona-Krise hat sich das Gericht an einer grundlegenden Entscheidung vorbeigemogelt. Die Grundrechte standen unter staatlicher Quarant&auml;ne, aber Karlsruhe hat sich geweigert, die substanziellen Beschr&auml;nkungen durch den Staat eingehend zu pr&uuml;fen. Das Gericht fabulierte von einem angeblich schl&uuml;ssigen Gesamtkonzept der Corona-Bek&auml;mpfung und ersparte sich so die penible grundrechtliche Pr&uuml;fung der einzelnen Bek&auml;mpfungsma&szlig;nahmen. Die Karlsruher Beschl&uuml;sse gaben der Politik fast alle Freiheiten bei der Corona-Bek&auml;mpfung. Das Grundgesetz wurde von Karlsruhe quasi unter Pandemievorbehalt gestellt. Das Verfassungsgericht ging dabei befremdlich vor: Erst kam ein Lobpreis der Grundrechte. Die Handlungsfreiheit wurde sch&ouml;n ausgemalt, das Pers&ouml;nlichkeitsrecht wurde gest&auml;rkt, der grundrechtliche Schutz der Familie, auch der Patchworkfamilie, wurde betont, den Kindern und Jugendlichen ein Recht auf Bildung, ein Recht auf Schule zuerkannt. Und dann wurde gesagt, dass das alles im konkreten Fall nicht helfe und die schweren Eingriffe in diese Rechte zul&auml;ssig seien. Die Grund- und B&uuml;rgerrechte wurden erst hochgeschossen, dann abgeschossen. Das Bundesverfassungsgericht hat in der grundrechtskritischsten Zeit der Republik versagt.<br>\nDiesem historischen Versagen steht der historische, der zukunftsweisende Klimabeschluss vom Fr&uuml;hjahr 2022 gegen&uuml;ber. Karlsruhe stellte fest, dass die junge Generation einen Anspruch darauf hat, die Lasten des Klimawandels nicht allein zu tragen. Das Verfassungsgericht warnte vor einer &ldquo;eingriffs&auml;hnlichen Vorwirkung&rdquo; der schon jetzt anfallenden Emissionen und schrieb daher vor: Wenn k&uuml;nftig Freiheit geschont und gesichert werden soll, m&uuml;sse der &Uuml;bergang zur Klimaneutralit&auml;t jetzt radikal eingeleitet werden. Das war eine Entscheidung des Ersten Senats. Der Zweite Senat hat nun in seinem Schuldenbremsen-Urteil die Ma&szlig;nahmen, die die Ampelregierung zur Befolgung des Klimabeschlusses des Ersten Senats eingeleitet hatte, weggekickt. Es wei&szlig; offenbar die eine Hand nicht, was die andere tut.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/prantls-blick-1.6313326%20\">Heribert Prantl in der S&uuml;ddeutschen<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Scholz fordert mehr Tempo bei der Energiewende<\/strong><br>\nVor dem Plenum der Weltklimakonferenz in Dubai hat Bundeskanzler Olaf Scholz einen globalen Ausstieg aus Kohle, &Ouml;l und Gas angemahnt. &ldquo;Wir m&uuml;ssen jetzt alle die feste Entschlossenheit an den Tag legen, aus den fossilen Energietr&auml;gern auszusteigen &ndash; zuallererst aus der Kohle. Daf&uuml;r k&ouml;nnen wir bei dieser Klimakonferenz die Segel setzen&rdquo;, sagte der SPD-Politiker in seiner Rede.<br>\nWeiter sagte Scholz, noch sei es m&ouml;glich, die klimasch&auml;dlichen Treibhausgasemissionen in dieser Dekade so weit zu senken, dass das 2015 in Paris vereinbarte 1,5-Grad-Ziel eingehalten wird. &ldquo;Aber die Wissenschaft sagt uns ganz klar: Wir m&uuml;ssen uns daf&uuml;r sehr beeilen &ndash; aller geopolitischen Spannungen zum Trotz&rdquo;, sagte er mit Blick die Kriege im Gazastreifen und der Ukraine, die auch auf der Klimakonferenz ein gro&szlig;es Thema sind. (&hellip;)<br>\nDer Klimawandel bleibe &ldquo;die gro&szlig;e, weltumspannende Herausforderung unserer Zeit&rdquo;, betonte Scholz. Es gebe aber schon alle n&ouml;tigen Mittel, um dieser Herausforderung zu begegnen. &ldquo;Die Technologien sind da: Windkraft, Fotovoltaik, elektrische Antriebe, gr&uuml;ner Wasserstoff.&rdquo; Deutschland treibe diese Entwicklungen mit Nachdruck voran. &ldquo;Als erfolgreiches Industrieland wollen wir 2045 klimaneutral leben und arbeiten&rdquo;, sagte er.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/klimakonferenz-scholz-102.html%20\">tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Der Bundeskanzler, kein Klimaexperte, sondern ein <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Olaf_Scholz#Familie,_Studium_und_Beruf\">gelernter Jurist<\/a>, setzt auf das Prinzip Hoffnung. F&uuml;r Ern&uuml;chterung bzw. Realismus k&ouml;nnten und sollten die aktuellen Zahlen sorgen.<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Strommix Deutschland: Wie hoch ist der Anteil erneuerbarer Energien?<\/strong><br>\nSolaranlagen entlang Autobahnen und Bahnstrecken, schnellere Genehmigungsverfahren und vereinfachte M&ouml;glichkeiten, Fl&auml;chen f&uuml;r Windkraftprojekte auszuweisen &ndash; Ende M&auml;rz einigte sich die Regierungskoalition auf mehrere Reformen, um den Klimawandel zu bek&auml;mpfen. Denn bis 2030 sollen 80 Prozent des Stroms aus erneuerbaren Quellen produziert werden. Zuvor hatte Bundeskanzler Olaf Scholz bereits angek&uuml;ndigt, die Regierung wolle den Ausbau der Windenergie &ldquo;generalstabsm&auml;&szlig;ig&rdquo; angehen.<br>\nBereits jetzt ist oft mehr als die H&auml;lfte des t&auml;glich produzierten Stroms aus erneuerbaren Energiequellen. Am Freitag waren es etwa 23,2 Prozent. Das zeigen Zahlen des Fraunhofer Instituts f&uuml;r Solare Energiesysteme. Aus der Windenergie kamen dabei 7 Prozent des Stroms und aus der Solarenergie 0,6 Prozent. Fossile Energietr&auml;ger wie Kohle und Erdgas lieferten insgesamt 76,7 Prozent des Stroms. Seit Mitte April 2023 wird in Deutschland kein Strom mehr aus Atomkraft erzeugt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/nachrichten\/info\/Strommix-Deutschland-Wie-ist-der-Anteil-erneuerbarer-Energien,strommix102.html%20\">NDR<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Medienbericht: Habeck k&uuml;ndigt Scheitern des Kohleausstiegs an<\/strong><br>\nNach Informationen der Bild am Sonntag soll Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (B&uuml;ndnis90\/Die Gr&uuml;nen) am Mittwoch in einer Sitzung des Bundestagsausschusses f&uuml;r Energie angek&uuml;ndigt haben, Kohlekraftwerke &ldquo;im Notfall&rdquo; auch &uuml;ber ihr bislang geplantes Ende 2030 hinaus laufen zu lassen.<br>\nWie das Springer-Blatt berichtet, antwortete Habeck dort auf die Frage &ldquo;Werden Sie &uuml;berpr&uuml;fen, ob der Kohleausstieg im Zeitrahmen stattfinden kann?&rdquo;, dass fossile Kraftwerke auch l&auml;nger laufen m&uuml;ssten, wenn es bis 2030 nicht gen&uuml;gend Ersatzkraftwerke gibt.<br>\nDie Versorgungssicherheit bis 2030 sei an Voraussetzungen wie den Netzausbau und die Schaffung von &Ouml;kostrom-Kapazit&auml;ten gebunden. Gelinge dies nicht wie geplant, sei die Konsequenz &ldquo;nat&uuml;rlich genau die, die Sie sagen&rdquo;, antwortet Habeck laut Ausschussprotokoll. Der Minister weiter:<br>\n&ldquo;Wenn wir nicht in einer sicheren Versorgungslage sind, dann m&uuml;ssen fossile Kraftwerke l&auml;nger laufen. Wir werden niemals die Versorgungssicherheit gef&auml;hrden.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/freeassange.rtde.me\/inland\/188817-medienbericht-habeck-kuendigt-scheitern-kohleausstiegs-an\/%20\">RT DE<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>COP 28: Staatenallianz f&uuml;r Ausbau der Atomkraft<\/strong><br>\n20 Staaten wollen zum Wohle des Klimas die Energieerzeugung aus Atomkraft deutlich in die H&ouml;he schrauben. Bis zum Jahr 2050 sollten die Kapazit&auml;ten verdreifacht werden, hie&szlig; es in einer am Samstag auf der Weltklimakonferenz ver&ouml;ffentlichten Erkl&auml;rung, die unter anderem von den USA, Frankreich, Gro&szlig;britannien sowie dem Gastgeberland Vereinigte Arabische Emirate unterzeichnet wurde.<br>\nMan halte fest, dass Atomkraft eine Schl&uuml;sselrolle dabei spiele, bis Mitte des Jahrhunderts Klimaneutralit&auml;t zu erreichen und das 1,5-Grad-Ziel, mit dem die Weltgemeinschaft die schlimmsten Folgen der Erderw&auml;rmung verhindern will, im Rahmen des M&ouml;glichen zu halten, hei&szlig;t es in der Erkl&auml;rung. Andere L&auml;nder seien aufgerufen, sich anzuschlie&szlig;en, und Geldgeber, in den Ausbau von Atomkraft zu investieren.<br>\nVerlangt wurde von der Staatengruppe, die installierte Leistung der AKWs weltweit bis 2050 zu verdreifachen &ndash; verglichen mit dem Stand von 2020. Verbreitet wurde die Erkl&auml;rung durch den US-Klimabeauftragten John Kerry. Zu den Unterzeichnern z&auml;hlen auch Belgien, Finnland, Japan, Polen, Schweden und die Ukraine, nicht aber Russland und China, die ebenfalls &uuml;ber eine gr&ouml;&szlig;ere Zahl von Atomkraftwerken verf&uuml;gen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/orf.at\/stories\/3341602\/\">ORF<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Interner Cum-Ex-Schriftverkehr: &ldquo;Scholz, der Jesus von der Alster&rdquo;<\/strong><br>\nDer Bundeskanzler will sich in der Cum-Ex-Aff&auml;re an Treffen mit einem Privatbanker nicht erinnern k&ouml;nnen. Ein interner Vermerk des Bundesfinanzministeriums beweist jetzt das Gegenteil. [&hellip;]<br>\nStreit gibt es unter anderem dar&uuml;ber, ob sich Olaf Scholz an die Inhalte der Gespr&auml;che mit Olearius erinnern kann. Scholz sagt, er k&ouml;nne sie nur aus den Medienberichten rekonstruieren, eigene Erinnerungen habe er keine. Er wurde dazu mehrfach in unterschiedlichen Gremien befragt, in Sitzungen des Finanzausschusses und auch im Parlamentarischen Untersuchungsausschuss in Hamburg.<br>\nDoch das ist offenbar gelogen. Unver&ouml;ffentlichte Dokumente aus dem Bundesfinanzministerium, die t-online vorliegen, zeigen: Scholz wusste immer, was er mit Olearius besprochen hatte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/nachrichten\/deutschland\/innenpolitik\/id_100292236\/cum-ex-beweise-fuer-treffen-zwischen-olaf-scholz-und-christian-olearius.html\">t-online<\/a>\n<p>dazu: <strong>Neues Dokument belastet Olaf Scholz im Skandal um Steuermillionen<\/strong><br>\nKurz bevor der heutige Bundeskanzler im September 2020 erstmals behauptete, er habe alle Details aus Gespr&auml;chen mit zwei Bankern vergessen, verfassten seine Mitarbeiter im Finanzministerium ein Papier, das sich offenkundig auf Scholz-Erinnerungen zu den Treffen st&uuml;tzte.<br>\nDie Ged&auml;chtnisl&uuml;cken von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) im Cum-Ex-Skandal sind fast schon sprichw&ouml;rtlich. Sogar Wirtschaftsminister Robert Habeck (Gr&uuml;ne) machte sich j&uuml;ngst &uuml;ber sie lustig. Jetzt best&auml;rkt ein bisher unbekanntes sogenanntes Non-Paper &ndash; also ein Vermerk ohne Briefkopf, Datum und Unterschrift &ndash; den Verdacht, dass Scholz die Vergesslichkeit im Cum-Ex-Skandal um die Hamburger Warburg-Bank nur vorsch&uuml;tzt.<br>\nDas Dokument, das WELT AM SONNTAG vorliegt, entstand in der Leitungsabteilung des damals von Scholz gef&uuml;hrten Finanzministeriums und diente zur Vorbereitung einer Sitzung des Finanzausschusses des Bundestages am 9. September 2020. Es geht um drei Gespr&auml;che mit Vertretern der Bank, die der SPD-Politiker in den Jahren 2016 und 2017 als Erster B&uuml;rgermeister von Hamburg gef&uuml;hrt hatte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/plus248823696\/Cum-Ex-Affaere-Ein-brisantes-Papier-belastet-Olaf-Scholz-im-Bankenskandal.html\">Welt Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Rohstoffe und Fachkr&auml;fte<\/strong><br>\nDie deutsche Wirtschaft dringt vor den deutsch-brasilianischen Regierungskonsultationen am heutigen Montag in Berlin auf einen schnellen Ausbau der Wirtschaftsbeziehungen zwischen beiden L&auml;ndern und insbesondere auf eine Ratifizierung des Freihandelsabkommens mit dem s&uuml;damerikanischen B&uuml;ndnis Mercosur. In den vergangenen zehn Jahren sei die deutsche Industrie in Lateinamerika insgesamt stark ins Hintertreffen geraten, warnt der Lateinamerika-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft (LADW) in einem aktuellen Papier; demnach legte der deutsche Lateinamerikaexport von 2012 bis 2022 lediglich um drei Prozent zu, der US-amerikanische um 38 Prozent, der chinesische gar um 87 Prozent. Dies soll sich nach dem Willen deutscher Unternehmen &auml;ndern &ndash; nicht nur, um Brasilien als Absatzmarkt nutzen zu k&ouml;nnen, sondern auch, um Zugriff auf Rohstoffe und Fachkr&auml;fte Lateinamerikas f&uuml;r den Einsatz in deutschen Firmen zu erhalten. Dazu soll nach dem Willen der deutschen Industrie nun auch endlich das Freihandelsabkommen mit dem Mercosur ratifiziert werden. Brasilien wiederum k&auml;mpft als Repr&auml;sentant des Globalen S&uuml;dens zunehmend gegen die globale westliche Dominanz.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9425\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Die Hassdynamiken umkehren<\/strong><br>\nDas Konzept Konfliktmanagement ist zusammengebrochen. Wie kann ein Ausweg aus der Katastrophe im Nahen Osten aussehen? Eine philosophische Ann&auml;herung. (&hellip;)<br>\nK&ouml;nnen wir einen Ausweg aus der wachsenden Entt&auml;uschung finden &uuml;ber die hehren Ideale der Aufkl&auml;rung, die mehr und mehr nicht nur als gescheitert, sondern geradezu als heuchlerisch wahrgenommen werden (und was die zentrale ideologische Botschaft des neuen, &uuml;berall auf dem Vormarsch befindlichen Autoritarismus ist)? In einer Zeit, in der unsere Welt mit hochgradig politisierten Katastrophen konfrontiert ist &ndash; von Krieg &uuml;ber Hungersnot bis hin zu Massenmigration &ndash;, ist in immer komplexeren politischen Situationen moralische Klarheit erforderlich.<br>\nWir m&uuml;ssen lernen, Moral von Politik und Machtdynamik zu unterscheiden, aber nicht zu trennen. In diesem Krieg besteht die Reaktion der Handelnden allzu oft darin, sich entweder hinter der Komplexit&auml;t zu verstecken, um unmoralische Handlungen zu rechtfertigen, oder Moral und Vernunft zu zerst&ouml;ren.<br>\nEs sollte nicht so schwer sein, zu erkennen, dass Macht zwar moralische Erw&auml;gungen beeinflusst, diese aber nicht au&szlig;er Acht lassen sollte: Israel, die st&auml;rkere Partei im Konflikt, tr&auml;gt mehr Verantwortung, tr&auml;gt aber nicht die ganze Verantwortung. Sowohl aus moralischen als auch aus praktischen politischen Gr&uuml;nden kann die Unterst&uuml;tzung der Pal&auml;stinenser nur mit einer absoluten Ablehnung der von der Hamas begangenen Gr&auml;ueltaten einhergehen. Dies hei&szlig;t &ndash; nochmal &ndash; anzuerkennen, dass der gerechte Kampf f&uuml;r die pal&auml;stinensische Befreiung von den abscheulichen Taten der Hamas unterschieden werden muss.<br>\nDie Unterst&uuml;tzung Israels wiederum kann nur mit einer Ablehnung zerst&ouml;rerischer Kriegsf&uuml;hrung, die zivile Opfer hinnimmt, und auch der Ablehnung der jahrzehntelangen Besatzung und der damit verbundenen siedlerkolonialen Dynamik einhergehen. Dies w&uuml;rde bedeuten, zwischen einem Existenzrecht, das allen gew&auml;hrt werden sollte, und einem Recht auf Unterdr&uuml;ckung, das niemandem gew&auml;hrt werden sollte, zu trennen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Nach-dem-Krieg-im-Nahen-Osten\/!5973796\/\">Yuval Kremnitzer in taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Israel l&auml;sst KI Angriffsziele in Gaza ausw&auml;hlen &ndash; Experten &auml;u&szlig;ern Bedenken<\/strong><br>\nIm Israel-Krieg kommen auch unz&auml;hlige Zivilisten ums Leben. Hinter den Angriffen des israelischen Milit&auml;rs (IDF) stehen jedoch l&auml;ngst nicht mehr nur Milit&auml;rstrategie-Fachleute und Gener&auml;le: Auch eine K&uuml;nstliche Intelligenz (KI) berechnet Angriffsziele und Wahrscheinlichkeiten.<br>\nBei der KI handelt es sich um ein System, das auf Basis gesammelter Daten m&ouml;gliche Aufenthaltsorte von Hamas-Funktion&auml;ren anvisiert &ndash; und dabei etwa auch das Risiko f&uuml;r Zivilpersonen berechnet. Das ergaben Recherchen der britischen Zeitung Guardian, des Israelisch-Pal&auml;stinensischen Magazins +972 sowie dem Hebr&auml;isch-sprachigen Medium Local Call. Auf Hebr&auml;isch tr&auml;gt die KI den Namen &bdquo;Habsora&ldquo;, was der Guardian ins Englische mit &bdquo;The Gospel&ldquo; (dt. etwa &bdquo;reine Wahrheit&ldquo;, &bdquo;Evangelium&ldquo;) &uuml;bersetzt. (&hellip;)<br>\nDie ver&ouml;ffentlichten Recherchen zu dem System sollen belegen, dass das System dazu eingesetzt wird, um &bdquo;schnell und effizient&ldquo; Ziele im Gazastreifen auszumachen. Dazu haben die Medien mit mehreren ehemaligen Milit&auml;r-Offiziellen gesprochen und auch &auml;ltere Aussagen etwa von dem ehemaligen IDF-Chef Aviv Kochavi ausgewertet. Dieser hatte in einem schon vor dem Krieg ver&ouml;ffentlichten Interview erkl&auml;rt, dass das israelische Milit&auml;r eine &bdquo;Maschine&ldquo; einsetze, &bdquo;die schneller als jeder Mensch riesige Datenmengen produziere und diese in Angriffsziele &uuml;bersetze&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/politik\/israel-news-kuenstliche-intelligenz-ki-armee-ziele-gaza-hamas-zivilisten-kritik-the-gospel-zr-92708520.html\">FR Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Zukunft f&uuml;r Juden: Deutsche sind in ihrer Israelsolidarit&auml;t nicht zurechnungsf&auml;hig<\/strong><br>\nDie Nichte unserer Autorin kann seit dem 7. Oktober nicht mehr lachen. Nur Sicherheit f&uuml;r pal&auml;stinensische Kinder wird auch die j&uuml;dischen Kinder sch&uuml;tzen. (&hellip;)<br>\nVielleicht sterben gerade viele Hamas-K&auml;mpfer. Aber es sterben auch S&ouml;hne, T&ouml;chter, Br&uuml;der, Schwestern, V&auml;ter, M&uuml;tter in Gaza. Durch Bombardements von oben, ohne Iron Dome. Die &Uuml;berlebenden werden genauso wie die Menschen im S&uuml;den Israels Jahrzehnte zu verarbeiten haben, was ihnen gerade passiert. Und jede Kinderpsychologin kann jetzt schon sagen, die Tausenden israelischen Bomben produzieren in diesen Tagen die n&auml;chste Generation der Hamas. Wahrscheinlich wurden die schrecklichen M&ouml;rder der Hamas vom 7. Oktober im letzten Krieg in Gaza 2014 geboren, oder dem von 2012 oder dem von 2009. Geboren unter schon vorherigen Hageln von israelischen Bomben. Geboren als eigentlich junge Menschen, Kinder, Teenager, bei denen sich durch die Tode von Verwandten, von Freunden und die Zerst&ouml;rung der Umgebung mit jedem Mal ein weiterer Schattenring ums Herz legt. Und jetzt wieder. Keine Bodenoffensive, keine Beteuerung israelischer Gener&auml;le oder die Solidarit&auml;t deutscher Politiker f&uuml;hren an diesem Faktum vorbei: Die n&auml;chste Generation der Hamas wird durch diesen Krieg noch zahlreicher, noch schlimmer, noch brutaler. (&hellip;)<br>\nDer 7. Oktober sollte ein Weckruf f&uuml;r eine langj&auml;hrige falsche Politik in Deutschland sein. Blinde Israelsolidarit&auml;t gef&auml;hrdet die Zukunft israelischer, j&uuml;discher Kinder &ndash; und nat&uuml;rlich auch die der pal&auml;stinensischen Kinder. Wir haben eine Regierung unterst&uuml;tzt, deren F&uuml;hrer die Hamas gegen die Fatah unterst&uuml;tzt haben. Netanjahu konnte seine Geldlieferungen an die Hamas einigerma&szlig;en kaschieren, aber der heutige Finanzminister Bezalel Smotrich hat sich schon 2015 im israelischen Fernsehen verplappert: Weil mit der Terrororganisation Hamas niemand verhandeln wird und so die Zweistaatenl&ouml;sung umgangen werden kann, sei die Hamas ein &bdquo;asset&ldquo;. Die deutsche Solidarit&auml;t gegen&uuml;ber einer solchen Politik ist daher ebenfalls schmutzig. Sie ist auch erstaunlich ignorant gegen&uuml;ber einem eigentlich sehr offensichtlich teuflischen Kreislauf der letzten Jahrzehnte: Israel ist eine Demokratie im Nahen Osten, aber nur f&uuml;r die eigenen Leute. Diese fehlende politische Nachhaltigkeit st&auml;rkt den Zulauf f&uuml;r die Hamas, Hisbollah oder das iranische Regime. Und dieser Teufelskreis wird jetzt noch versch&auml;rft: Gerade liegt dem Bundestag eine weitere Antisemitismus-Resolution vor, die die Kritik an Israel noch h&auml;rter sanktioniert. Sprich, hierzulande ist offenbar die Treue zur rechten, rassistischen Regierung um Benjamin Netanjahu wichtiger als die Zukunft der israelischen Kinder.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/zukunft-fuer-juden-deutsche-sind-in-ihrer-israelsolidaritaet-nicht-zurechnungsfaehig-li.2163771%20\">Charlotte Misselwitz in Berliner Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers P.L.:<\/strong> Ich w&uuml;rde dieses Reflexionsverm&ouml;gen, dieses Mitgef&uuml;hl f&uuml;r die Betroffenen auf BEIDEN Seiten und diesen Realismus auch dem politischen Personal in Deutschland w&uuml;nschen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Europa in der Krise &ndash; es ist Zeit f&uuml;r Bescheidenheit<\/strong><br>\nDie vollmundig angek&uuml;ndigte ukrainische Sommeroffensive verlor, den Verlustzahlen nach zu schlie&szlig;en, bereits im Juli an Kraft und ihr Scheitern ist wohl eher mit dem russischen Widerstand zu erkl&auml;ren, den man untersch&auml;tzte, als mit den sich verschlechternden Wetterbedingungen im Herbst. Schon beschweren sich ukrainische Regierungsmitglieder, die USA und Deutschland w&uuml;rden die Ukraine jetzt zu Verhandlungen n&ouml;tigen (1).<br>\nDabei passt es ins Bild, dass sich nun auch bewahrheitet, dass Boris Johnston in der Tat im M&auml;rz vergangenen Jahres die Ukraine zur Fortsetzung des Kriegs aufgefordert hatte (2). Jetzt steht Selenskyj wom&ouml;glich schlechter da als damals, als er noch eine weitgehend intakte Armee zur Verf&uuml;gung hatte. Der milit&auml;rische Misserfolg der Ukrainer ist nicht mehr abzustreiten und f&uuml;r eine ukrainische Variante der &bdquo;Dolchsto&szlig;legende&ldquo; ist es jetzt zu sp&auml;t (3). (&hellip;)<br>\nWesteuropa braucht eine Strategie f&uuml;r den Fall, dass Russland den Ukraine-Krieg nicht verliert und eine Zerteilung Russlands nicht gelingt. Das Wort Verhandlungen allein ist derzeit tabu, aber Verhandlungen zwischen dem Westen und Russland werden unausweichlich werden, wenn nicht jeder Konflikt in Europa milit&auml;risch ausgetragen werden soll und wenn nicht permanent au&szlig;ereurop&auml;ische M&auml;chte Europas Konflikte regeln sollen. Wenn der Westen alle T&uuml;ren zur Kooperation schlie&szlig;t, dann zwingt er Russland dazu, seine Sicherheit mit milit&auml;rischen Mitteln zu gew&auml;hrleisten &ndash; auch mit Kernwaffen. (&hellip;)<br>\nSeit dem Ende des Kalten Kriegs hat sich die NATO bis an die Grenzen Russlands und bis knapp vor die bev&ouml;lkerungsreichsten und wirtschaftlich wichtigsten Gebiete des Landes ausgedehnt und hat dabei das Misstrauen Russlands geweckt. Jetzt muss sie feststellen, dass sie Russland vor seiner eigenen Haust&uuml;re nicht schlagen kann. Gef&auml;hrlich ist&rsquo;s den Leu zu wecken&hellip; (32). Nun m&uuml;ssen sich Balten und Finnen wirklich Sorgen machen, denn die Allianz, wegen der sie Streit mit ihrem Nachbarn riskierten, wird sie nicht sch&uuml;tzen k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/europa-in-der-krise-es-ist-zeit-fuer-bescheidenheit\/\">Ralph Bosshard in Globalbridge<\/a>\n<p>dazu: <strong>Ukraine gr&auml;bt sich ein<\/strong><br>\nSelenskij befiehlt Abbruch von Offensive und &Uuml;bergang zu Defensive. Bau von Befestigungen entlang der ganzen Front vorgesehen.<br>\nDer ukrainische Pr&auml;sident Wolodimir Selenskij hat angeordnet, im Krieg mit Russland zur Defensive &uuml;berzugehen. Entlang der ganzen Frontlinie sowie der Grenze zu Belarus sollen mehrere Linien von Befestigungen errichtet werden, um m&ouml;gliche k&uuml;nftige russische Angriffe ebenso zum Scheitern zu bringen, wie die russischen Befestigungen und Minenfelder in der S&uuml;dukraine die ukrainische Sommeroffensive gestoppt haben. Selenskijs Befehl tr&auml;gt auf der unmittelbaren Ebene der Tatsache Rechnung, dass die ukrainische Offensive unter hohen Verlusten bei minimalen Gel&auml;ndegewinnen gescheitert ist. Der Pr&auml;sident sagte gegen&uuml;ber der US-Nachrichtenagentur AP w&ouml;rtlich, es sei leider unbestreitbar, dass die Ukraine die gew&uuml;nschten Ziele nicht erreicht habe. Er sei schon zufrieden, dass die Armee nicht zur&uuml;ckgewichen sei. Und er sei stolz darauf, dass seine Truppe den Kampf gegen die &raquo;auf dem Papier&laquo; zweitbeste Armee der Welt durchhalte. Bedauerlich seien dagegen die hohen Verluste. Bei einem Auftritt vor Studierenden in der s&uuml;dukrainischen Stadt Mikolajiw wurde der Pr&auml;sident expliziter: Es werde &raquo;sehr schwer&laquo; werden, etwa das Donbass zur&uuml;ckzugewinnen, und zwar wegen der Haltung der dort lebenden Bev&ouml;lkerung. Diese sei von Jahren des Krieges hart getroffen worden, fast jede Familie beklage dort Verluste eigener Verwandter. Die Aussage des Pr&auml;sidenten &ndash; die sein eigenes Kriegsziel dementiert, die Staatsgrenzen von 1991 wieder zu erreichen &ndash; ist um so bemerkenswerter, als es Selenskij seit seinem Amtsantritt 2019 in der Hand gehabt h&auml;tte, den Beschuss ziviler Ziele im Donbass zu unterbinden. Von der Aussage seines Vorg&auml;ngers Petro Poroschenko aus dem Jahr 2015, der Unterschied zwischen dem Donbass und der Ukraine bestehe darin, dass &raquo;unsere Kinder in die Schule gehen, w&auml;hrend ihre im Keller sitzen m&uuml;ssen&laquo;, hat sich Selenskij bisher nie &ouml;ffentlich distanziert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/464460.ukraine-krieg-ukraine-gr%C3%A4bt-sich-ein.html\">junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Baerbocks Au&szlig;enpolitik &ndash; Aggressiver als die der USA<\/strong><br>\nSowohl die NATO als auch die OSZE haben sich in dieser Woche getroffen. Die deutsche Au&szlig;enministerin hat dort Deutschland vertreten und dabei deutlich gemacht, dass sie weiter an Aggression und Dialogverweigerung festh&auml;lt. Baerbock verhilft Deutschland zu einem Ruf wie nach 1918. (&hellip;)<br>\nMahnende Stimmen und Einsch&auml;tzungen, die zu einem anderen Ergebnis kommen als dem, dass die Ukraine einen Sieg &uuml;ber Russland nicht nur erringen kann, sondern auch erringen muss, werden von Baerbock einfach ignoriert. Selbst die russlandfreundlicher Umtriebe v&ouml;llig unverd&auml;chtige NATO hat verstanden, dass dieser Wunsch eines Sieges &uuml;ber Russland nicht realistisch ist. Aber mit der Realit&auml;t tut sich Baerbock nicht nur schwer. Die Au&szlig;enministerin hat sich verbunkert und vor der Realit&auml;t verschanzt. (&hellip;)<br>\nBaerbock will kein Ende des Konflikts, sie will einen Sieg &uuml;ber Russland und ist bereit, die Ukraine daf&uuml;r einen sehr hohen Preis bezahlen zu lassen. Die Menschen und das &ldquo;uns&auml;gliche Leid&rdquo; interessieren Baerbock nicht. Das tats&auml;chliche, menschliche Leid zerf&auml;llt in Baerbocks Mund zu einem blo&szlig; rhetorischen Mittel. In Israel interessiert sie das Leid der Pal&auml;stinenser in Gaza &uuml;brigens auch nicht. Sie war selbst dann noch gegen einen Waffenstillstand, als dieser in Kraft getreten war. Baerbock ist empathielos und ohne Moral. Sie repr&auml;sentiert die Abwesenheit aller Werte.<br>\nRussland wirft sie vor, die OSZE zerst&ouml;ren zu wollen und betreibt dreiste Schuldumkehr.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/freeassange.rtde.me\/meinung\/188676-baerbocks-aussenpolitik-toedlicher-als-usa\/%20\">Gert Ewen Ungar auf RT DE<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> W&auml;hrend der lange erarbeitete gute Ruf Deutschlands ruiniert wird, kann die Welt zumindest auf gewisse Weise die &bdquo;Verhaspler&ldquo; der derzeitigen deutschen Chefdiplomatin genie&szlig;en.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Tag der Entscheidung: Liebknechts Nein zum Krieg<\/strong><br>\nBedingungslose Kriegsunterst&uuml;tzung f&uuml;r die Ukraine mit nunmehr 50 Milliarden Euro Steuergeldern, Sanktionen gegen Russland, die den h&ouml;chsten Reallohnverlust f&uuml;r Besch&auml;ftigte in der Geschichte der Bundesrepublik mit sich brachten, und eine Haushaltsplanung, die f&uuml;r 2024 mit 90 Milliarden Euro mehr als 20 Prozent f&uuml;r Milit&auml;r und Waffen vorsieht. Es gibt nicht eine Fraktion im Deutschen Bundestag, die sich gegen diesen toxischen Politikmix der Ampel stellt. Entweder werden Aufr&uuml;stung, Wirtschaftskrieg und &Uuml;berweisungen an Kiew bef&uuml;rwortet oder Waffenlieferungen in ein Kriegsgebiet als Verteidigung legitimiert und Sanktionen gegen russische Oligarchen in Stellung gebracht, die am Ende aber doch die gesamte Wirtschaft und damit die Bev&ouml;lkerung treffen. Der Stellvertreterkrieg der NATO an der Seite der USA in der Ukraine ist ein Krieg f&uuml;r finstere geopolitische Zwecke, ein Krieg f&uuml;r eine Weltordnung, die auf Ausbeutung, Neokolonialismus und Unterdr&uuml;ckung des globalen S&uuml;dens setzt. Verbunden ist dieser Krieg mit einem sozialen Angriff der Bundesregierung auf die eigene Bev&ouml;lkerung, die die Zeche f&uuml;r einen neuen Militarismus zahlen soll. &Uuml;ber 5,5 Millionen Menschen k&ouml;nnen in Deutschland nicht mehr angemessen heizen, eine Verdoppelung seit Beginn der Energiesanktionen gegen Russland. Der Aktienwert von Rheinmetall dagegen ist seit Amts&uuml;bernahme der Ampel um &uuml;ber 250 Prozent gestiegen. Es ist Zeit f&uuml;r einen Tag der Entscheidung. Zeit, den Kriegstreibern im Land, die auf Durchhalteparolen, M&auml;stung der R&uuml;stungskonzerne und Steigerung des Elends der Besch&auml;ftigten setzen, in den Arm zu fallen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/464411.tag-der-entscheidung.html\">Sevim Dagdelen in junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>&bdquo;Gr&ouml;&szlig;tm&ouml;glicher Schaden&ldquo; &ndash; Putins Geheimangriff auf die deutsche Wirtschaft<\/strong><br>\nZwei russische Whistleblower verhinderten, dass Wladimir Putin Deutschland ins Chaos st&uuml;rzte. Das Handelsblatt enth&uuml;llt die dramatische Rettungsaktion &ndash; und zeigt: Die Politik hat kaum etwas gelernt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/das-gazprom-komplott-groesstmoeglicher-schaden-putins-geheimangriff-auf-die-deutsche-wirtschaft\/29533678.html%20\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Was f&uuml;r eine kranke R&auml;uberpistole. In Wahrheit ist die Geschichte aber noch teuflischer: Putin hat einen Agenten in der Ministerriege der Bundesregierung platziert, der sogar noch fr&uuml;her, vor dem offiziellen Start des Ukrainekriegs, <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2022-02\/nord-stream-2-wird-gestoppt\">die Inbetriebnahme der vollst&auml;ndigen Gasleitung Nord Stream 2 verweigert<\/a> und auch eine <a href=\"https:\/\/www.rnd.de\/politik\/nord-stream-2-habeck-lehnt-verhandlungen-zu-oeffnung-der-gas-pipeline-ab-A3LR5IEHEVDSTK3WPWESGUAPYA.html\">sp&auml;tere &Ouml;ffnung<\/a> immer wieder abgelehnt hat, obwohl Putin sein Gas wiederholt wie sauer Bier angeboten hat, auch noch nach der (Teil-)Sprengung der Nord Stream-Pipelines, <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/news\/2022-10\/12\/putin-bietet-gaslieferung-via-nord-stream-2-an\">durch den noch intakten Strang<\/a>, zuletzt <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/news\/2023-10\/05\/putin-bietet-gaslieferung-durch-nord-stream-an\">vor ein paar Wochen<\/a>. Teuflischer geht&rsquo;s gar nicht.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>The Nord Stream Lies Just Keep Coming<\/strong><br>\nWant to understand why the media we consume is either owned by billionaires or under the thumb of governments? The latest developments in the reporting of who was behind the explosions that destroyed the Nord Stream pipelines that brought Russian gas to Europe provide the answer.<br>\nAlthough largely forgotten now, the blasts in the Baltic Sea in September 2022 had huge and lasting repercussions. The explosion was an act both of unprecedented industrial sabotage and of unparalleled environmental terrorism, releasing untold quantities of the most potent of the greenhouse gasses, methane, into the atmosphere.<br>\nThe blowing up of the pipelines plunged Europe into a prolonged energy crisis, tipping its economies deeper into a recession from which they are yet to recover. Europe was forced to turn to the United States and buy much more expensive liquified gas. And one of the long-term effects will be to accelerate the de-industrialisation of Europe, especially Germany.<br>\nThere can be almost no one in Europe who did not suffer personal financial harm, in most cases significant harm, from the explosions.<br>\nThe question that needed urgently answering at the time of the blasts was one no media organisation was in a hurry to investigate: Who did it?<br>\nIn unison, the media simply recited the White House&rsquo;s extraordinary claim that Russia had sabotaged its own pipelines. (&hellip;)<br>\nThat required an unprecedented suspension of disbelief. It meant that Moscow had chosen to strip itself of both the lucrative income stream the gas pipelines generated and of the political and diplomatic leverage it enjoyed over European states from its control of their energy supplies. This was at a time, remember, when the Kremlin, embattled in its war in Ukraine, needed all the diplomatic influence it could muster.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/consortiumnews.com\/2023\/11\/29\/the-nord-stream-lies-just-keep-coming\/\">Jonathan Cook in Consortium News<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Vor die T&uuml;r gesetzt<\/strong><br>\nZehntausende Zwangsr&auml;umungen j&auml;hrlich. Initiative spricht von &raquo;Akt der Barbarei&laquo;. Linke fordert Verbot.<br>\nEs passiert im Schnitt 80mal pro Tag: Menschen verlieren ihren Wohnraum, unter unmittelbarem Zwang. Im vergangenen Jahr haben Gerichtsvollzieher hierzulande knapp 30.000 Zwangsr&auml;umungen vollstreckt, berichtete dpa am Sonntag. Weitere rund 20.000 sogenannte Auftr&auml;ge, Bewohner aus ihren vier W&auml;nden zu werfen, wurden nicht exekutiert. Das sind Zahlen aus einer Antwort der Ampelregierung auf eine schriftliche Frage der mieten- und wohnungspolitischen Sprecherin der Linksfraktion im Bundestag, Caren Lay, die jW vorliegen. Gemessen an der Einwohnerzahl wird in Brandenburg, Bremen, Sachsen und NRW am meisten zwangsger&auml;umt. Ein h&auml;ufiger Grund f&uuml;r den Rauswurf: Mietschulden. Denn geraten zur Miete Wohnende mit zwei Monatsmieten in Zahlungsr&uuml;ckstand, ist das bereits ein K&uuml;ndigungsgrund, fristlos. F&uuml;r Vermieter ist es ein leichtes, in Zeiten von Wohnungsnot und Baul&uuml;cken zahlungskr&auml;ftigere Nachr&uuml;cker zu finden &ndash; und ein erquickliches S&uuml;mmchen auf den Mietzins draufzuschlagen. Hinzu kommt Schlendrian in kommunalen Beh&ouml;rden, also lange Bearbeitungszeiten bei Wohngeldantr&auml;gen. Zu sp&auml;t ausgezahlte Hilfen f&uuml;hrten k&uuml;rzlich zu Wohnungsverlusten, wei&szlig; Lay aus Sachsen. Das Bundeskabinett habe vers&auml;umt, den Mieterschutz zu verbessern, damit eine Nachzahlung der Mietschulden K&uuml;ndigung und R&auml;umung abwenden k&ouml;nnte. &raquo;Bisher sind &uuml;berhaupt keine der angek&uuml;ndigten Reformen f&uuml;r ein sozialeres Mietrecht von der Ampel pr&auml;sentiert worden&laquo;, kritisierte die Linke-Politikerin am Sonntag in einer Stellungnahme. Folgerichtig: F&uuml;r immer mehr Personen sind ein paar Quadratmeter bezahlbarer Wohnraum unerf&uuml;llbarer Luxus. Mehr als 600.000 Wohnungslose waren 2022 in Deutschland statistisch erfasst, hat die Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe (BAG-W) j&uuml;ngst mitgeteilt. Ein rasanter Anstieg um fast 60 Prozent im Vorjahresvergleich. Eine Trendwende ist nicht in Sicht. Im Gegenteil. Mietpreise explodieren munter weiter, und Heizkosten bleiben hoch. Der Sozialverband VdK mahnte am Sonntag gegen&uuml;ber jW: &raquo;Das angek&uuml;ndigte Auslaufen der Energiepreisbremse darf nicht dazu f&uuml;hren, dass Heizen unerschwinglich wird und Menschen in ihrem Zuhause frieren m&uuml;ssen.&laquo; Und dieses m&ouml;glicherweise noch verlieren. Es brauche H&auml;rtefallfonds f&uuml;r arme Mieter.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/464449.gentrifizierung-vor-die-t%C3%BCr-gesetzt.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Sorge um Jugendliche in Marzahn-Hellersdorf: &bdquo;Wir kriegen jetzt erst mit, was Corona bewirkt hat&ldquo;<\/strong><br>\nSie k&ouml;nnen nicht richtig sprechen oder halten ihr Leben f&uuml;r wertlos. Ein Sozialarbeiter &uuml;ber zunehmende seelische N&ouml;te bei Kindern und Jugendlichen in Berlin &ndash; und die m&ouml;glichen Ursachen.<br>\nKindern und Jugendlichen in Berlin scheint es zunehmend nicht gut zu gehen. Einiges deutet darauf hin: Sei es die Zunahme von Jugendgewalt oder psychischen Erkrankungen, seien es Krawalle wie an Silvester, als Teenager Brands&auml;tze auf Polizisten und Feuerwehrleute warfen und eine ganze Stadt sich fragte, wie das passieren konnte.<br>\nWie schlecht es Jugendlichen tats&auml;chlich geht, darauf macht jetzt ein Brandbrief aus Marzahn-Hellersdorf aufmerksam. Mehr als 70 Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen schlagen Alarm, fordern mehr finanzielle Unterst&uuml;tzung. Von verst&auml;rkter Perspektivlosigkeit unter Jugendlichen ist da die Rede, von k&ouml;rperlicher Verwahrlosung, sexuellen &Uuml;bergriffen, Suizidgedanken. Von einem stadtweiten Problem, das nicht nur hier im Bezirk auftrete &ndash; aber hier besonders. In der Kinder- und Jugendarbeit k&ouml;nne oft nur noch Notversorgung geleistet werden.<br>\nWas das bedeutet, kann Alexander Paulsen vom Deutschen Roten Kreuz erz&auml;hlen, er hat den Brief mitunterschrieben. An einem st&uuml;rmischen Tag Ende November f&uuml;hrt er durch seinen Jugendfreizeittreff M3+ im Nordwesten von Marzahn: Ein einst&ouml;ckiges Geb&auml;ude mit gro&szlig;en R&auml;umen, Billardtischen, Tischtennisplatten und Computerpl&auml;tzen. Durch gro&szlig;e Dachfenster geht der Blick auf die umliegenden Plattenbauten. Paulsen, ein freundlicher, sanfter Mann, arbeitet seit zehn Jahren &bdquo;in der offenen Jugendarbeit&ldquo;. Noch ist es still, erst in ein paar Stunden werden die ersten Kinder eintreffen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/mensch-metropole\/marzahn-hellersdorf-berliner-sozialarbeiter-warnt-wir-haben-immer-mehr-kinder-die-sich-selbst-verletzen-li.2164139\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Stuttgart 21 wird nochmal teurer<\/strong><br>\nDie Projektpartner von Stuttgart 21 gehen davon aus, dass das Bahnprojekt noch teurer wird. Man k&ouml;nne den Kostenrahmen nicht halten, hei&szlig;t es von der Deutschen Bahn. Andere Teile des Projekts hingegen sollen fr&uuml;her fertig werden als geplant.<br>\nDer Flughafenbahnhof soll schon 2026, also ein Jahr fr&uuml;her als bisher gedacht, vollst&auml;ndig in Betrieb gehen. Das gab am Freitag der Lenkungskreis von Stuttgart 21 bekannt. Der Tiefbahnhof in der Stuttgarter Innenstadt soll wie vorgesehen im Dezember 2025 in Betrieb gehen. Aber die Digitalisierung des neuen Bahnhofs halte Herausforderungen bereit, hie&szlig; es. Es sei entscheidend, dass die Testphasen der neuen Bahntechnik rechtzeitig abgeschlossen werden k&ouml;nnen. (&hellip;)<br>\nKlar wurde am Freitag auch: Stuttgart 21 wird nochmal teurer. Darin waren sich alle Projektpartner einig, allerdings ohne konkrete Details zu nennen. Gegenw&auml;rtig rechnet man mit 9,15 Milliarden Euro. Dazu kommt ein Risikopuffer von 640 Millionen Euro &ndash; also insgesamt rund 9,79 Milliarden Euro. Der Infrastrukturvorstand der Deutschen Bahn Berthold Huber sagte am Freitag, dass die Bahn ja bereits Mitte des Jahres Kostensteigerungen angedeutet hatte. &ldquo;Wir werden sehr wahrscheinlich Kostensteigerungen &uuml;ber den Finanzierungsrahmen hinaus haben. Wir werden das jetzt aber erstmal eingehend bewerten und in den internen Gremien besprechen.&rdquo; Der Aufsichtsrat der Deutschen Bahn trifft sich am 18. Dezember. (&hellip;)<br>\nDer Verkehrsminister von Baden-W&uuml;rttemberg, Winfried Hermann (Gr&uuml;ne), betonte nach der Sitzung des Lenkungskreises, dass sich das Land nicht an Mehrkosten beteiligen werde. Darum bem&uuml;ht sich das Land derzeit auch vor Gericht im Streit mit der Deutschen Bahn. Zum anvisierten Er&ouml;ffnungstermin von Stuttgart 21 im Dezember 2025 sagte Hermann: &ldquo;Alle wollen, dass dieser Termin gehalten wird. Alle wollen alles tun, damit es klappt. Aber wir haben heute auch geh&ouml;rt, dass es eng wird und es wirklich allergr&ouml;&szlig;ter Anstrengung bedarf, dass es klappt.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.swr.de\/swraktuell\/baden-wuerttemberg\/stuttgart\/s21-kosten-steigen-erneut-100.html\">SWR<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-107683","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/107683","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=107683"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/107683\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":107685,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/107683\/revisions\/107685"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=107683"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=107683"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=107683"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}