{"id":107772,"date":"2023-12-05T14:00:16","date_gmt":"2023-12-05T13:00:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=107772"},"modified":"2023-12-06T07:26:56","modified_gmt":"2023-12-06T06:26:56","slug":"der-milliardaer-und-sein-kartenhaus-die-signa-insolvenz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=107772","title":{"rendered":"Der Milliard\u00e4r und sein Kartenhaus: Die Signa-Insolvenz"},"content":{"rendered":"<p>Am 29. November war es so weit. Die Signa-Holding stellte beim Handelsgericht Wien einen Insolvenzantrag. Wirklich &uuml;berraschend kam dieser Schritt nicht, denn dass sich das verschachtelte Unternehmenskonstrukt mit &uuml;ber 1.000 Einzelgesellschaften, das der Schulabbrecher Ren&eacute; Benko nach ersten erfolgreichen Gehversuchen in der Immobilienbranche im Jahr 2000 zun&auml;chst unter dem Namen Immofina auf den Weg gebracht hatte, in gewaltiger Schieflage befindet, war seit l&auml;ngerer Zeit bekannt. Bereits in den vergangenen Wochen hatten etliche Tochterfirmen der Signa-Gruppe, wie die Signa Real Estate Management Germany und die Signa Sport United GmbH samt ihren Tochterunternehmen mit 32 Onlineshops (unter anderem Fahrrad.de, Tennis Point, Wiggle, und ChainReaktion) Insolvenz angemeldet. Kurz nach dem Antrag der Holding ging auch die Tochter SportScheck, in der die fr&uuml;heren Karstadt-Sport-Filialen gesondert zusammengefasst sind, zum Insolvenzgericht. Von <strong>Rainer Balcerowiak<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_4250\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-107772-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/231205_Der_Milliardaer_und_sein_Kartenhaus_Die_Signa_Insolvenz_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/231205_Der_Milliardaer_und_sein_Kartenhaus_Die_Signa_Insolvenz_NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/231205_Der_Milliardaer_und_sein_Kartenhaus_Die_Signa_Insolvenz_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/231205_Der_Milliardaer_und_sein_Kartenhaus_Die_Signa_Insolvenz_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=107772-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/231205_Der_Milliardaer_und_sein_Kartenhaus_Die_Signa_Insolvenz_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"231205_Der_Milliardaer_und_sein_Kartenhaus_Die_Signa_Insolvenz_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>In der Vergangenheit war es dem bestens vernetzten Selfmade-Milliard&auml;r stets gelungen, neue Kreditgeber und Investoren zu gewinnen oder &ndash; vor allem in Deutschland &ndash; &ouml;ffentliche Beihilfen in betr&auml;chtlicher H&ouml;he abzugreifen. Doch damit ist jetzt Schluss, und die Holding kann kurzfristige Verbindlichkeiten nicht mehr bedienen und auch laufende Projekte nicht mehr fortf&uuml;hren. So ruhen bereits seit Ende Oktober die Bauarbeiten beim wichtigsten Prestigeobjekt der Signa-Tochter Prime, dem Hamburger Elbtower, weil Zahlungen an den ausf&uuml;hrenden Hochbaukonzern Lupp ausblieben. <\/p><p>Trotz intensiver Bem&uuml;hungen, zuletzt in Gespr&auml;chen mit dem Hedgefonds Elliot, konnte kein Investor gewonnen werden, der die ben&ouml;tigten 600 Millionen Euro bis Ende November bereitstellen wollte. Zuvor blitzte Signa laut Spiegel auch bei Investoren wie Mubadala Investment, der staatlichen Investmentgesellschaft aus Abu Dhabi, dem saudi-arabischen Staatsfonds PIF und dem Verm&ouml;gensverwalter Attestor Capital auf der Suche nach Geld ab. Auch gro&szlig;e Anteilseigner der Signa-Holding und einiger Tochterformen wie der Hamburger Logistikmilliard&auml;r Klaus-Michael K&uuml;hne, der Ex-Strabag-Chef Hans Peter Haselsteiner und der Fressnapf-Gr&uuml;nder Torsten Toeller wollten kein Geld in das Fass ohne Boden nachschie&szlig;en. Und von Banken kommt angesichts der drastisch gestiegenen Zinsen erst recht nichts mehr, nachdem der Konzern und seine T&ouml;chter das Buchverm&ouml;gen in ihren Bilanzen erheblich abwerten mussten und wohl auch weiterhin m&uuml;ssen. <\/p><p>Exemplarisches Beispiel f&uuml;r diese kreative Bewertungspraxis ist das Berliner &bdquo;Upper West&ldquo; in der westlichen Innenstadt mit B&uuml;ro-, Hotel- und Einzelhandelsnutzung. Der 2017 fertiggestellte 35-st&ouml;ckige Turm stand Ende 2022 mit mehr als 700 Mio. Euro in den B&uuml;chern &ndash; dem 45-Fachen der Mieteinnahmen des Geb&auml;udes. Das ist wesentlich h&ouml;her als in der Immobilienbranche &uuml;blich. &bdquo;Eine aktuelle Bewertung f&uuml;r Signa w&uuml;rde sehr wahrscheinlich zu einem R&uuml;ckgang von etwa einem Drittel f&uuml;hren&ldquo;, sagte Peter Papadakos, Chef der Europa-Analyse beim Immobilienspezialisten Green Street Advisors, dem Magazin Bloomberg. Auch der Verkauf von 49,9 Prozent der Signa-Anteile an dem Berliner Nobelkaufhaus KaDeWe an die thail&auml;ndische Central Group im M&auml;rz 2023 war ein lautes Alarmsignal, der Erl&ouml;s lag rund 50 Prozent unter dem Buchwert. <\/p><p><strong>Holding-Insolvenz ist nur die Spitze des Eisbergs<\/strong><\/p><p>Die Schulden der Holding belaufen sich nach Angaben von &ouml;sterreichischen Gl&auml;ubigerschutzverb&auml;nden auf rund f&uuml;nf Milliarden Euro. Betroffen sind davon 42 Dienstnehmer sowie 273 Gl&auml;ubiger. Und das ist nur die Spitze des Eisbergs: Die wichtigen Immobilient&ouml;chter Signa Prime Selection AG und Signa Development AG sowie die Handelssparte Signa Retail sind von dem Insolvenzantrag der Holding gar nicht unmittelbar umfasst, und ihr Schuldenberg betr&auml;gt sogar ein Mehrfaches der Holding-Schulden. Zu den Gl&auml;ubigern geh&ouml;ren laut Informationen der Zeitung <em>Standard<\/em> unter anderem der Geb&uuml;hren-Inkasso-Service (GIS) des <em>ORF<\/em>, der Hubschrauberbetreiber Helicopter Air Transport und der Ex-Bundeskanzler Alfred Gusenbauer (SP&Ouml;) als Person und auch &uuml;ber seine Firma Gusenbauer Projektentwicklung und Beteiligung. Auf der Liste steht mit Sebastian Kurz ein weiterer Ex-Kanzler. Den verbindet eine lange Freundschaft mit Benko, unter anderem half die von Kurz gef&uuml;hrte &Ouml;VP\/FP&Ouml;-Regierung dem Unternehmer bei der &Uuml;bernahme des traditionsreichen Leiner-Hauses in Wien. Die erste Gl&auml;ubigerversammlung soll am 19. Dezember stattfinden.<\/p><p>Der Insolvenzverwalter Christoph Statz steht vor einer Herkulesaufgabe, denn die Finanzstruktur des verschachtelten Konzerns mit seinen zahlreichen Insichgesch&auml;ften ist &auml;u&szlig;erst komplex. Damit die angestrebte Sanierung in Eigenverantwortung gelingen kann, hei&szlig;t es zun&auml;chst: Alles muss raus. Derzeit wird die Einstellung aller f&uuml;r die Holding nicht zwingend erforderlichen Teilbetriebe und die sofortige Verwertung aller entsprechenden Verm&ouml;genswerte vorbereitet. Der Konzern soll verschlankt und auf seine Kernaufgaben reduziert werden. Bekannt wurden inzwischen auch gewisse Ausw&uuml;chse. Laut Medienberichten hatte die Signa Holding mit knapp &uuml;ber 40 Mitarbeitern im Jahr 2022 etwa 4,9 Millionen Euro &bdquo;normale&ldquo; Reisekosten in den B&uuml;chern. Dazu kamen noch 2,2 Millionen f&uuml;r Privatjet- und 463.000 Euro f&uuml;r Helikopterfl&uuml;ge sowie 409.000 Euro f&uuml;r Jagden. Im Liquidit&auml;tsplan f&uuml;r die kommenden drei Monate, den die Signa Holding bei Gericht im Rahmen der Insolvenzanmeldung eingebracht hat, sollen die monatlichen Reisespesen bei 23.000 Euro gedeckelt werden.<\/p><p><strong>Deutschland als neues Beutegebiet<\/strong><\/p><p>Im Jahr 2013 hatte sich der heute 46-j&auml;hrige Firmengr&uuml;nder Benko offiziell aus der operativen F&uuml;hrung der Holding in den Beirat zur&uuml;ckgezogen, wo er den Vorsitz &uuml;bernahm. In diesem Jahr war er in letzter Instanz in einem Korruptionsverfahren zu einer Bew&auml;hrungsstrafe verurteilt worden. Doch als Beiratsvorsitzender blieb er das Gesicht und der Lenker. Das Gremium bildete das eigentliche Machtzentrum des Konzerns, zumal Benko mit seiner Familienstiftung Hauptanteilseigner der Holding ist. Die Besetzung des Beirats ist mit hochkar&auml;tig noch arg zur&uuml;ckhaltend beschrieben. Dazu geh&ouml;ren neben Gusenbauer auch W&uuml;stenrot-Chefin und Ex-Vizekanzlerin Susanne Riess-Hahn (FP&Ouml;), Ex-Raiffeisenbanker Karl Sevelda und Ex-Casinos-Austria-Direktor Karl Stoss, die auch in diversen Aufsichtsr&auml;ten von Signa-T&ouml;chtern vertreten sind. <\/p><p>Nat&uuml;rlich war dem Tiroler Shooting-Star das kleine &Ouml;sterreich l&auml;ngst viel zu eng geworden. Schon fr&uuml;h war er auch auf ausl&auml;ndischen Immobilienm&auml;rkten aktiv und stieg auch in gro&szlig;em Stil ins Einzelhandelsgesch&auml;ft ein. Vor allem in Deutschland. Als er 2014 die marode Kaufhauskette Karstadt &uuml;bernahm, wurde er nahezu euphorisch als &bdquo;Retter&ldquo; gefeiert, wie auch schon sein Vorg&auml;nger Nicolas Berggruen, der den Handelskonzern in nur vier Jahren gr&uuml;ndlich ausgepl&uuml;ndert hatte. 2018 &uuml;bernahm Benko auch den auf dem Kaufhausmarkt einzig verbliebenen Konkurrenten Galeria Kaufhof. <\/p><p>F&uuml;r das Handelsgesch&auml;ft interessierte er sich herzlich wenig, Geld wurde mit den dazu geh&ouml;renden Immobilien verdient. Wichtiger Teil des Gesch&auml;ftsmodells waren horrende, marktun&uuml;bliche Mieten, die an die Immobiliensparte des Konzerns gezahlt werden mussten. Seine regelm&auml;&szlig;ig wiederkehrenden Versprechungen, nur m&ouml;glichst wenige der zumeist unrentablen Standorte zu schlie&szlig;en und Arbeitspl&auml;tze zu erhalten, lie&szlig; er sich mit insgesamt fast einer Milliarde Euro aus &ouml;ffentlichen Kassen vergolden und sch&uuml;ttete quasi zeitgleich eine knappe halbe Milliarde Euro an die Anteilseigner der Signa-Holding aus. Die Drohkulisse mit 17.000 Arbeitspl&auml;tzen und weiter ver&ouml;denden Innenst&auml;dten durch Kaufhausschlie&szlig;ungen funktionierte jahrelang exzellent. <\/p><p>Und w&auml;hrend weltweit Analysten und auch die europ&auml;ische Bankenaufsicht auf die Schieflage von Signa hinwiesen und sich Benko in &Ouml;sterreich immer neuen Korruptionsvorw&uuml;rfen ausgesetzt sah, wurde er besonders in Berlin von der rot-rot-gr&uuml;nen als auch von der nachfolgenden schwarz-roten Landesregierung nach wie vor umgarnt und gepampert. In einem &bdquo;Letter of Intent&ldquo; vereinbarten der Senat und der Konzern 2020, dass Signa an drei prestigetr&auml;chtigen, zentralen Standorten (Kurf&uuml;rstendamm, Alexanderplatz und Hermannplatz) umfangreiche Entwicklungs- und Bauprojekte realisieren kann und im Gegenzug f&uuml;r andere Standorte befristete Standort- , Arbeitsplatz- und Investitionsgarantien abgibt. Die nat&uuml;rlich nicht eingehalten wurden. Trotzdem hielt der Berliner Senat noch bis vor wenigen Wochen an seiner unverbr&uuml;chlichen Treue zu dem windigen Entrepreneur fest und wies Forderungen, die Vereinbarung zu k&uuml;ndigen und die laufenden Bebauungsplanverfahren zu stoppen, br&uuml;sk zur&uuml;ck.<\/p><p>Jetzt kommt der gro&szlig;e Katzenjammer. Signa hat fast alle laufenden Bauvorhaben &ndash; nicht nur in Deutschland &ndash; eingestellt. Neue Investoren stehen angesichts der Zinsentwicklung und der generell angespannten Lage auf dem Markt f&uuml;r Handelsimmobilien nicht gerade Schlange, um einzusteigen. Die jetzt anstehenden Notverk&auml;ufe der Signa-Immobilien werden nur einen Bruchteil der stark &uuml;berh&ouml;hten Buchwerte einbringen, auch auf deutsche Banken kommen Milliardenverluste aus dem Signa-Gesch&auml;ft zu. Kommunen und L&auml;nder haben Unmengen von Geld in diesem schwarzen Loch versenkt und stehen jetzt vor einem Scherbenhaufen, nicht nur finanziell, sondern auch infrastrukturell. <\/p><p>Die Geschichte vom Aufstieg und Fall des Signa-Imperiums ist noch lange nicht vorbei. F&uuml;r viele Beteiligte wird es kein Happy End geben. Das gilt sogar f&uuml;r Benko. Durch den massiven Wertverlust seiner Anteile an der Holding ist sein Privatverm&ouml;gen laut Berichten deutlich geschrumpft, um fast die H&auml;lfte. Auf nur noch rund 2,8 Milliarden Euro. Und da sage noch jemand, der Kapitalismus sei nicht gerecht. <\/p><p><small>Titelbild: PR<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 29. November war es so weit. Die Signa-Holding stellte beim Handelsgericht Wien einen Insolvenzantrag. 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