{"id":107800,"date":"2023-12-06T08:44:30","date_gmt":"2023-12-06T07:44:30","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=107800"},"modified":"2023-12-06T12:21:00","modified_gmt":"2023-12-06T11:21:00","slug":"hinweise-des-tages-4499","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=107800","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=107800#h01\">Lehrermangel, Lernr&uuml;ckst&auml;nde und Corona-Folgen: Vollversagen der Ampel in der Bildungspolitik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=107800#h02\">Olaf Scholz und die Cum-Ex-Aff&auml;re: Staatsanwaltschaft Hamburg weist Fabio De Masis Strafanzeige gegen den Kanzler zur&uuml;ck<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=107800#h03\">LNG: Bundesregierung wei&szlig; pl&ouml;tzlich nicht, wie klimasch&auml;dlich die Importe sind<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=107800#h04\">In der Autoindustrie entwickelt sich ein gewaltiges Jobmassaker<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=107800#h05\">Wettlauf mit der Zeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=107800#h06\">St&uuml;tzpunkt an der Ostflanke<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=107800#h07\">Kriegf&uuml;hrung ohne Skrupel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=107800#h08\">Die Konfrontation zwischen den Vereinigten Staaten und den irakischen Truppen nimmt zu <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=107800#h09\">Taiwan will von den USA gelieferte HIMARS auf China richten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=107800#h10\">Philippinen werfen China einen weiteren Fehdehandschuh im S&uuml;dchinesischen Meer hin<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=107800#h11\">Hintergr&uuml;nde der Signa-Pleite<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=107800#h12\">Konzerne reden von Klimaschutz und f&ouml;rdern Heiz&ouml;l<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=107800#h13\">Corona-Ma&szlig;nahmen hatten langfristig negative Auswirkungen auf Jugendliche <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=107800#h14\">Scharfe Kritik aus dem Ausland: &bdquo;Lauterbach scheint keine Ahnung zu haben&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=107800#h15\">Geklagt und gewonnen<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Lehrermangel, Lernr&uuml;ckst&auml;nde und Corona-Folgen: Vollversagen der Ampel in der Bildungspolitik<\/strong><br>\nDeutsche Sch&uuml;ler schneiden in drei F&auml;chern so schlecht ab wie nie. Offensichtliches Versagen der Ampel-Koalition. Warum der Abstieg absehbar war. [&hellip;]<br>\nSo war das Scheitern der Ampel-Koalition in der Bildungspolitik von Beginn an absehbar. Ende 2021 offenbarte eine repr&auml;sentative Forsa-Umfrage im Auftrag des Verbands Bildung und Erziehung (VBE) eine zunehmende Frustration unter deutschen Schulleitern, verst&auml;rkt durch die damals noch anhaltende Corona-Pandemie.<br>\nObwohl Bundespr&auml;sident Frank-Walter Steinmeier bereits im Juli 2021 auf die offengelegten Schwachstellen der Digitalisierung hingewiesen hatte, sind seitdem nur geringe Fortschritte zu verzeichnen. Der Lehrermangel bleibt ein dr&auml;ngendes Problem, das sich mit 63 Prozent der Befragten, insbesondere an F&ouml;rderschulen, weiter versch&auml;rfte.<br>\nDie Ausstattung der Schulen mit Computern und schnellem Internet lie&szlig; trotz gestellter Antr&auml;ge auf Geld aus dem Digitalpakt zu w&uuml;nschen &uuml;brig. Die damalige Umfrage unterstrich, dass die Motivation der Schulleiter, insbesondere unter den Belastungen der Pandemie, erheblich litt und dies sich negativ auf die Bereitschaft der j&uuml;ngeren Generation auswirken k&ouml;nnte, den Beruf weiterhin auszu&uuml;ben. Ge&auml;ndert hat sich an dieser tristen Lage nur wenig.<br>\nMehr als die H&auml;lfte der Befragten gab damals an, dass ihre Schulen unter Lehrermangel leiden, wobei dieser Mangel vor allem an F&ouml;rderschulen sp&uuml;rbar ist. Lediglich etwas mehr als die H&auml;lfte der Befragten best&auml;tigte die Verf&uuml;gbarkeit von Breitbandinternet und WLAN in den Klassenr&auml;umen.<br>\nDie im Koalitionsvertrag skizzierten Pl&auml;ne zur Steigerung der Bildungsausgaben und zur Einf&uuml;hrung eines neuen Digitalpakts bis 2030 werden kritisiert, da der Lehrermangel nicht explizit angegangen wird. Auch die geplante Qualifizierung von Quereinsteigern und die beschleunigte Anerkennung ausl&auml;ndischer Qualifikationen stie&szlig;en auf Skepsis.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Lehrermangel-Lernrueckstaende-und-Corona-Folgen-Vollversagen-der-Ampel-in-der-Bildungspolitik-9549012.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Olaf Scholz und die Cum-Ex-Aff&auml;re: Staatsanwaltschaft Hamburg weist Fabio De Masis Strafanzeige gegen den Kanzler zur&uuml;ck<\/strong><br>\nDas Problem: Inzwischen ist bekannt, dass es diesen Kalendereintrag gar nicht gibt. Scholz selbst behauptet, der Termin sei aufgrund eines technischen &Uuml;bertragungsfehlers im M&auml;rz 2018 bei seinem Wechsel aus dem Hamburger Rathaus ins Bundesfinanzministerium verloren gegangen. &bdquo;Da stellt sich mir die ganz simple Frage: Wie kann ich ohne Erinnerung einen Termin best&auml;tigen, der nicht mehr in meinem Kalender steht?&ldquo;, so Fabio De Masi. &bdquo;Damit h&auml;tte denk- und sachlogisch Olaf Scholz den Hamburger Untersuchungsausschuss &uuml;ber seine Erinnerungsl&uuml;cken belogen.&ldquo;<br>\nDie Staatsanwaltschaft widerspricht: &bdquo;Es kommt neben einer Vielzahl anderer M&ouml;glichkeiten ebenso in Betracht, dass der Sprecher Hebestreit seine Ausf&uuml;hrungen gemacht hat, um den Eindruck eines geordneten Hauses zu erwecken.&ldquo; Eine weitere M&ouml;glichkeit sei: Scholz k&ouml;nnte sich im Datum geirrt haben, als er sagte, der Kalendereintrag existiere seit M&auml;rz 2018 nicht mehr.<br>\n&bdquo;Die Staatsanwaltschaft behauptet, der Kalendereintrag k&ouml;nne durch den Sprecher von Scholz im Jahr 2020 nur vorget&auml;uscht worden sein, um den Eindruck eines geordneten Hauses zu erwecken&ldquo;, sagt De Masi. &bdquo;Aber auch dann stellt sich ja die Frage, wie der Termin ohne Erinnerung best&auml;tigt werden konnte.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.businessinsider.de\/politik\/deutschland\/cum-ex-staatsanwaltschaft-weist-anzeige-gegen-scholz-zurueck\/\">Business Insider<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>LNG: Bundesregierung wei&szlig; pl&ouml;tzlich nicht, wie klimasch&auml;dlich die Importe sind<\/strong><br>\nWie viele CO&#8322;-Emissionen entstehen zus&auml;tzlich durch LNG-Importe aus den USA? Die Bundesregierung hat dazu keine Daten. Das zeigt eine Antwort, die uns exklusiv vorliegt.<br>\nDas Wirtschaftsministerium unter der Leitung von Robert Habeck (Gr&uuml;ne) l&auml;sst in Deutschland mehrere LNG-Importterminals bauen, schlie&szlig;lich m&uuml;ssen die weggefallenen Pipeline-Gaslieferungen aus Russland irgendwie kompensiert werden. Aber zu welchem Preis? Und was, wenn das aus den USA importierte LNG, also Fl&uuml;ssigerdgas, klimasch&auml;dlicher ist als das Verfeuern von Kohle?<br>\nZu diesem Schluss ist k&uuml;rzlich eine neue Studie des amerikanischen Methan-Forschers Robert W. Howarth von der Cornell University gekommen, &uuml;ber die auch die Berliner Zeitung berichtete. Die absoluten Treibhausgasemissionen von amerikanischem LNG seien mindestens um 24 Prozent und im schlimmsten Fall um 274 Prozent h&ouml;her als die von Kohle, hei&szlig;t es in der Analyse. Schuld sind demnach Methanleckagen bei den verschiedenen Etappen von Fracking &uuml;ber die Reinigung, Verfl&uuml;ssigung und schlie&szlig;lich den Transport &uuml;ber die Weltmeere.<br>\nWas sagt die Bundesregierung dazu? Christian Leye, ein Abgeordneter der kurz vor der Aufl&ouml;sung stehenden Linke-Bundestagsfraktion, hat im November eine entsprechende Anfrage an die Regierung gestellt. Die Antworten des Bundesministeriums f&uuml;r Wirtschaft und Klimaschutz liegen der Berliner Zeitung vor. [&hellip;]<br>\n&bdquo;Der Bundesregierung liegen keine solchen Sch&auml;tzungen oder Berechnungen vor&ldquo;, hei&szlig;t es in der Antwort, die von Staatssekret&auml;r Philipp Nimmermann aus dem Wirtschaftsministerium unterzeichnet wurde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft-verantwortung\/lng-bundesregierung-weiss-ploetzlich-nicht-wie-klimaschaedlich-die-importe-sind-li.2165184\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>In der Autoindustrie entwickelt sich ein gewaltiges Jobmassaker<\/strong><br>\nIn der deutschen Autoindustrie entwickelt sich ein Arbeitsplatzmassaker, wie es die Branche seit dem Zweiten Weltkrieg nicht erlebt hat. Seit l&auml;ngerem nutzen die Hersteller und ihre Zulieferer die Umstellung auf Elektromobilit&auml;t, um Arbeitspl&auml;tze abzubauen und die Ausbeutung zu versch&auml;rfen. Inzwischen sind sie im globalen Konkurrenzkampf ins Hintertreffen geraten, weil die Konkurrenz preiswertere und technisch ausgereiftere Modelle anbietet.<br>\nAm Freitag meldete das M&uuml;nchener Ifo-Institut gest&uuml;tzt auf eine Unternehmensumfrage weiter sinkende Gesch&auml;ftserwartungen in der deutschen Autoindustrie. Die Aktion&auml;re fordern nun unmissverst&auml;ndlich: Damit ihre Renditen weiter steigen, m&uuml;ssen die rund 800.000 bei den Herstellern und ihren Zulieferern Besch&auml;ftigten noch st&auml;rker zur Ader gelassen werden.<br>\nKein Arbeitsplatz, keine soziale Absicherung, keine Arbeitsbedingung, kein Lohn ist sicher. Studien rechnen damit, dass im Zuge der Umstellung auf Elektromobilit&auml;t bis zu 40 Prozent der Arbeitspl&auml;tze entfallen, das w&auml;ren &uuml;ber 300.000 Arbeitspl&auml;tze.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.wsws.org\/de\/articles\/2023\/12\/01\/auto-d01.html\">WSWS<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Wettlauf mit der Zeit<\/strong><br>\nAngesichts des Kriegsverlaufs wird ein Waffenstillstand f&uuml;r die Ukraine immer dringlicher. Doch nur die USA k&ouml;nnen den Friedensprozess vorantreiben.<br>\nDie ukrainische Offensive im Sommer und Herbst 2023 ist gescheitert. Es gab nur minimale Gel&auml;ndegewinne &ndash; bei enormen menschlichen Verlusten &ndash; und die durchschlagenden ukrainischen Erfolge von 2022 konnten nicht wiederholt werden. Der Oberkommandant der ukrainischen Armee, General Walerij Saluschnyj, r&auml;umte zuletzt ein, der Konflikt sei in eine Pattsituation geraten und inzwischen ein Stellungskrieg.<br>\nZeitgleich rollt die n&auml;chste russische Gegenoffensive. Zwar kommen Moskaus Streitkr&auml;fte ebenfalls nur sehr langsam voran, doch die Zeit ist ein weiterer Feind f&uuml;r die Ukraine: Russland hat etwa das Vierfache der Bev&ouml;lkerung der Ukraine sowie das Vierzehnfache ihres Bruttoinlandsprodukts. Das verschafft Moskau enorme Vorteile in diesem zu einem Zerm&uuml;rbungskrieg mutierten Konflikt. Die gravierenden Probleme in der US-amerikanischen und europ&auml;ischen R&uuml;stungsindustrie haben dar&uuml;ber hinaus dazu gef&uuml;hrt, dass Russland weitaus mehr Granaten und Munition produziert, als die Ukraine vom Westen erh&auml;lt.<br>\nDie Erfolge der Ukraine in den ersten Monaten des Krieges waren auf den Mut und die Entschlossenheit der ukrainischen Soldaten, einige besonders wirksame westliche Waffen und eine extrem schlechte russische Planung zur&uuml;ckzuf&uuml;hren. Au&szlig;erdem konnte die Ukraine mehr M&auml;nner mobilisieren als Russland, weil Pr&auml;sident Wladimir Putin z&ouml;gerte, die Rekrutierung zu forcieren. Dieser einstige Vorteil hat sich nun aber ins Gegenteil verkehrt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ipg-journal.de\/rubriken\/aussen-und-sicherheitspolitik\/artikel\/wettlauf-mit-der-zeit-7167\/\">IPG Journal<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Durchbruch in der Ukraine scheint in weiter Ferne<\/strong><br>\nDer ukrainische Versuch einer &raquo;Gegenoffensive&laquo; ist vorerst gescheitert. Ein milit&auml;risch wichtiger Durchbruch zum Asowschen Meer &ndash; quer durch den Landkorridor zur Halbinsel Krim &ndash; scheint in weiter Ferne. Gut 21 Monate nach dem russischen Eingreifen in den seit 2014 tobenden Krieg machen sich Ratlosigkeit und Nervosit&auml;t in Kiew breit, w&auml;hrend westliche Hilfe nachl&auml;&szlig;t. Der Ukraine fehlt es an Waffen, Munition, Geld und in absehbarer Zeit auch an Soldaten. &raquo;Wir m&uuml;ssen auf die Langstrecke vorbereitet sein&laquo;, sagte NATO-Generalsekret&auml;r Jens Stoltenberg j&uuml;ngst in Berlin. Der Verlauf des Krieges sei nicht vorhersehbar, doch seien &raquo;Geschehnisse rund um einen Verhandlungstisch untrennbar verbunden mit der Situation auf dem Gefechtsfeld&laquo;. Der russische Pr&auml;sident Wladimir Putin m&uuml;sse erkennen, &raquo;da&szlig; er auf dem Schlachtfeld nicht gewinnen&laquo; k&ouml;nne. Von einer empfindlichen Niederlage ist Putin aber weit entfernt. Nach K&auml;mpfen bei Kiew, Charkow und Cherson hatte Kiews Oberkommandierender Waleri Saluschni vor einem Jahr im britischen &raquo;Economist&laquo; gesagt: &raquo;Ich brauche 300 Panzer, 600 bis 700 Sch&uuml;tzenpanzer, 500 Haubitzen. Dann ist es komplett realistisch, zu den Linien vom 23. Februar zur&uuml;ckzukommen.&laquo; Anfang des Monats sagte er nun der Zeitschrift: &raquo;Es wird h&ouml;chstwahrscheinlich keinen tiefen und sch&ouml;nen Durchbruch geben&laquo;. Von einem &raquo;Patt in einem Stellungskrieg&laquo;, &auml;hnlich wie im Ersten Weltkrieg, ist nun die Rede. Der ukrainische Vorsto&szlig; blieb stecken. Zwar meldete Saluschni p&uuml;nktlich zum ukrainischen Unabh&auml;ngigkeitstag am 24. August noch die &raquo;R&uuml;ckeroberung des Dorfes Robotyne&laquo; im S&uuml;den. Seitdem gab es dort jedoch kaum noch Bewegung und die f&uuml;r den Vormarsch wichtige Stadt Tokmak liegt immer noch gut 20 Kilometer entfernt. Inzwischen machen sich Soldaten in der ukrainischen Presse ver&auml;rgert Luft. So sagte der in Deutschland ausgebildete Kompaniechef Mikola Melnik dem Internetportal &raquo;censor.net&laquo;: &raquo;Der gesamte Plan der gro&szlig;en Gegenoffensive basierte auf einfachen Dingen: die Moskowiter\/Russen sehen die Bradley, Leopard und hauen ab. Das ist es.&laquo; Seine neu aufgestellte 47. Brigade habe Robotyne bereits am ersten Einsatztag nehmen sollen. Stattdessen brauchten die ukrainischen Truppen gut zweieinhalb Monate.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zlv.lu\/db\/1\/1475762151847\/0\">Zeitung vum L&euml;tzebuerger Vollek<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Bhadrakumar: Der Krieg in der Ukraine ist im Umbruch<\/strong><br>\nM. K. Bhadrakumar 5. Dezember 2023 &ndash; &uuml;bernommen von indianpunchline.com<br>\nDie Videokonferenz des ukrainischen Pr&auml;sidenten Vladimir Zelensky mit den US-Senatoren am Dienstag d&uuml;rfte aus drei Gr&uuml;nden ein Wendepunkt im Ukraine-Krieg sein. Erstens hat die Biden-Administration ihn nicht v&ouml;llig abgeschrieben und, was noch wichtiger ist, sie mischt im Spiel um die Thronfolge in Kiew nicht mit. Zweitens hat die Biden-Regierung die Hoffnung nicht aufgegeben, dass in diesem Krieg nicht alles verloren ist. Drittens, und das ist das Wichtigste, signalisieren die USA den Europ&auml;ern, dass sie nicht daran denken, sich abzusetzen und sich aus Eurasien zur&uuml;ckzuziehen, wie es in Afghanistan der Fall war.<br>\nEs steht au&szlig;er Frage, dass das geheime Briefing, das er den Parlamentariern in Washington wird zukommen lassen, ein Versuch der Biden-Administration ist, die Abgeordneten davon zu &uuml;berzeugen, dass jede K&uuml;rzung der Hilfe weitreichende Folgen haben wird. Die Abstimmung im Senat kann auch schicksalhaft f&uuml;r Bidens schwindende Chancen auf eine zweite Amtszeit bei den Wahlen 2024 sein.<br>\nZelenskys eigene politische Zukunft wird entscheidend von der morgigen Entscheidung des US-Senats &uuml;ber die zus&auml;tzliche Hilfe der Regierung in H&ouml;he von 60 Mrd. Dollar f&uuml;r die Ukraine abh&auml;ngen. Das Wei&szlig;e Haus setzt alle Hebel in Bewegung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/seniora.org\/politik-wirtschaft\/bhadrakumar-der-krieg-in-der-ukraine-ist-im-umbruch\">Seniora org.<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>St&uuml;tzpunkt an der Ostflanke<\/strong><br>\nDie Bundesregierung treibt die feste Stationierung einer deutschen Brigade in Litauen energisch voran. Vor wenigen Tagen beteiligte sich das Deutsche Heer an einer Milit&auml;rparade in Litauen &ndash; mit zwei Sch&uuml;tzenpanzern des Typs Puma, die als &bdquo;Vorboten&ldquo; der im Aufbau befindlichen Brigade bezeichnet wurden. Kurz zuvor hatte Verteidigungsminister Boris Pistorius erste Details &uuml;ber die Brigade bekanntgegeben. Laut Angaben seines Ministeriums ist es das erste Mal in der Geschichte der Bundeswehr, dass ein &bdquo;Gro&szlig;verband des Heeres dauerhaft im Ausland stationiert&ldquo; wird. Deutsche Soldaten werden k&uuml;nftig dauerhaft in Litauen leben &ndash; &auml;hnlich wie etwa US-Milit&auml;rs in Deutschland. Die notwendige Infrastruktur f&uuml;r die Soldaten und ihre Familien l&auml;sst Berlin von Vilnius errichten. Die Brigade soll auf eine St&auml;rke von gut 4.000 Milit&auml;rs aufwachsen und die bereits bestehende deutsche Milit&auml;rpr&auml;senz in Litauen einbeziehen. In den k&uuml;rzlich verabschiedeten Verteidigungspolitischen Richtlinien hei&szlig;t es, das Vorhaben sei ein &bdquo;Leuchtturmprojekt der Zeitenwende&ldquo;. Laut dem Verteidigungsminister &bdquo;marschiert&ldquo; Deutschland damit in NATO und Europa &bdquo;voran&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9427\">German Foreign Policy <\/a>\n<p>dazu: <strong>15.000 Soldaten aus anderen NATO-L&auml;ndern in Litauen &hellip;<\/strong><br>\nLitauen, mit wenig mehr als 3 Millionen Einwohnern, liegt in einer historisch unruhigen Ecke Europas. Der s&uuml;dlichste und bev&ouml;lkerungsreichste der drei baltischen Staaten grenzt im Norden an Lettland mit 1,8 Millionen Einwohnern, im Osten an Belarus mit etwas mehr als 9 Millionen Einwohnern, im S&uuml;den an Polen mit 38 Millionen Einwohnern und an die russische Exklave Kaliningrad mit einer halben Million Einwohnern. Seit M&auml;rz 2004 ist Litauen Mitglied der NATO. Stefano di Lorenzo hat Vilnius, die Hauptstadt von Litauen, eben besucht und schildert die dortige Stimmung&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/15-000-soldaten-aus-anderen-nato-laendern-in-litauen\">Global Bridge<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Kriegf&uuml;hrung ohne Skrupel<\/strong><br>\nGaza: UNO sieht &raquo;rapide&laquo; Zunahme ziviler Opfer. Mehr Tote als in jedem Feldzug Israels bisher. Ziele oft mittels KI ausgew&auml;hlt.<br>\nDie Zahl der von den israelischen Streitkr&auml;ften (IDF) get&ouml;teten Zivilisten im Gazastreifen nehme &raquo;rapide&laquo; zu, teilte Philippe Lazzarini, der Leiter des Pal&auml;stina-Hilfswerks der Vereinten Nationen (UNRWA), am Montag mit. Nach einem &raquo;Evakuierungsbefehl&laquo; der IDF an die Bewohner einiger Stadtteile von Khan Junis im S&uuml;den des Gazastreifens seien am Wochenende mindestens 60.000 Menschen in ohnehin schon &uuml;berf&uuml;llte Lager des UNRWA umgezogen. Viele von ihnen seien von den IDF schon mehrmals zur Flucht gezwungen worden, erkl&auml;rte Lazzarini. &raquo;Kein Ort im Gazastreifen&laquo; sei mehr sicher. Nach UN-Sch&auml;tzungen haben 1,8 bis 1,9 Millionen Bewohner der pal&auml;stinensischen Enklave seit Kriegsbeginn vor zwei Monaten mindestens einmal ihre Wohnung oder Unterkunft verloren. Das Gesundheitsministerium in Gaza gab am Dienstag die Zahl der bis dahin Get&ouml;teten mit 15.900, darunter mehr als 6.000 Kinder, und die der Verletzten mit 42.000 an. Diese Zahlen schlie&szlig;en offenbar auch Angeh&ouml;rige der pal&auml;stinensischen Milizen und Polizeikr&auml;fte ein. Nach aktuellen Sch&auml;tzungen der UN-Hilfsorganisationen sind aber ungef&auml;hr 70 Prozent der Opfer Frauen und Kinder. Die Zahl der in den ersten zwei Kriegsmonaten von den IDF Get&ouml;teten ist um ein  h&ouml;her als in irgendeinem fr&uuml;heren Krieg des zionistischen Staates gegen die pal&auml;stinensische Bev&ouml;lkerung der seit 1967 besetzten Gebiete. W&auml;hrend der ersten Intifada (Dezember 1987 bis September 1993) wurden 1.600 Pal&auml;stinenser get&ouml;tet. Bis zu 3.200 waren es w&auml;hrend der zweiten Intifada (September 2000 bis August 2005). W&auml;hrend der &raquo;Operation Cast Lead&laquo; (27.12.2008 bis 18.1.2009), die von Israel bereits mit stark erh&ouml;hter R&uuml;cksichtslosigkeit gef&uuml;hrt wurde, wurde die Zahl der get&ouml;teten Pal&auml;stinenser zwischen 1.166 und 1.417 gesch&auml;tzt. Infolge der &raquo;Operation Protective Edge&laquo; (8.7. bis 26.8.2014) starben ungef&auml;hr 2.730 Pal&auml;stinenser. Israelische Politiker und Milit&auml;rs gehen von der Annahme aus, dass sie den Krieg noch mindestens zwei Monate fortsetzen wollen. Realistischer sind Sch&auml;tzungen, dass der Krieg noch ein ganzes Jahr dauern werde. Die israelischen Onlinemagazine +972 und Sikha Mekomit haben sich in einer am 30. November ver&ouml;ffentlichten ausf&uuml;hrlichen Analyse mit der Kriegf&uuml;hrung der IDF besch&auml;ftigt, die sie als &raquo;Massenmordfabrik&laquo; bezeichnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/464655.krieg-in-gaza-kriegf%C3%BChrung-ohne-skrupel.html\">junge Welt<\/a>\n<p>dazu: <strong>UNO schl&auml;gt Alarm: &bdquo;Dies ist die gr&ouml;&szlig;te Vertreibung des pal&auml;stinensischen Volkes seit 1948&ldquo;<\/strong><br>\nIsrael hat die Kampfhandlungen wieder aufgenommen und nun schl&auml;gt die UNO deutlich Alarm geschlagen. Sie meldet, dass 80 Prozent der Bev&ouml;lkerung von Gaza aus ihren Wohnungen vertrieben wurden. Das sei &ldquo;die gr&ouml;&szlig;te Vertreibung des pal&auml;stinensischen Volkes seit 1948&rdquo;.<br>\nDass Israel in Gaza offenbar eine ethnische S&auml;uberung durchf&uuml;hrt, indem es zun&auml;chst die Menschen aus Gaza-Stadt in den S&uuml;den des Gazastreifens vertrieben hat und nun auch den S&uuml;den des Gazastreifens angreift, w&auml;hrend es von &Auml;gypten fordert, seine Grenzen f&uuml;r die Pal&auml;stinenser zu &ouml;ffnen, wird immer offensichtlicher. Der Westen steht diesem Genozid, denn das ist die Vertreibung eines ganzen Volkes aus seiner Heimat, gleichg&uuml;ltig gegen&uuml;ber und versichert Israel seine Unterst&uuml;tzung.<br>\nDie UNO hat nun sehr eindringlich und deutlich Alarm geschlagen. Die Meldung wurde auf der Seite des Hilfswerks der Vereinten Nationen f&uuml;r Pal&auml;stina-Fl&uuml;chtlinge im Nahen Osten (UNRWA) ver&ouml;ffentlicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.anti-spiegel.ru\/2023\/dies-ist-die-groesste-vertreibung-des-palaestinensischen-volkes-seit-1948\/\">Anti-Spiegel<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Eskalation an der Grenze<\/strong><br>\nHisbollah greift israelische Armeestellungen an. Beschuss Libanons von israelischem Gebiet aus. Frankreich bietet Vermittlung an.<br>\nMit der Wiederaufnahme der israelischen Angriffe gegen den Gazastreifen am vergangenen Wochenende ist auch die Front entlang der Waffenstillstandslinie zwischen dem s&uuml;dlichen Libanon und dem n&ouml;rdlichen Israel neu entfacht. Die libanesische Hisbollah hat ihre Angriffe auf milit&auml;rische israelische Ziele intensiviert, die israelische Armee (IDF) reagiert mit Luftangriffen und dem Einsatz von Bomben mit wei&szlig;em Phosphor auf das landwirtschaftlich genutzte Land auf libanesischer Seite. Die Hisbollah erkl&auml;rte, f&uuml;nf Angriffe auf die Gebiete s&uuml;dlich der Waffenstillstandslinie zwischen Libanon und dem Norden Israels durchgef&uuml;hrt zu haben. Dabei seien eine Gruppe &raquo;feindlicher Soldaten&laquo; in der N&auml;he einer israelischen Milit&auml;rbasis am Mittelmeer (Dschal Al-Alam) angegriffen worden, wo hochmoderne &Uuml;berwachungsanlagen der IDF installiert sind. Weitere Angriffe habe es auf den israelischen Milit&auml;rst&uuml;tzpunkt Al-Mardsch und die Ramim-Kasernen gegeben. Zahlreiche &raquo;feindliche Soldaten&laquo; seien get&ouml;tet oder verletzt worden. Die IDF reagierte mit massiven Vergeltungsschl&auml;gen auf libanesisches Gebiet, wie die IDF-Presse&shy;stelle mitteilte. Man habe die Abschussorte der Hisbollah angegriffen, von denen aus in der Nacht zuvor Ziele im Norden Israels angegriffen worden seien, darunter die Siedlung (&raquo;Moschaw&laquo;) Dischon. In der Ortschaft Hula im S&uuml;dlibanon wurden zwei Zivilisten get&ouml;tet. Ein Korrespondent des israelischen Senders Kanal 13 best&auml;tigte, dass die Hisbollah intensiv entlang der gesamten Waffenstillstandslinie Lenkraketen gegen israelische Ziele einsetze, die von den israelischen Streitkr&auml;ften nicht immer gestoppt werden k&ouml;nnten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/464644.gazakrieg-eskalation-an-der-grenze.html\">Karin Leukefeld in junge Welt<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Das &Uuml;berleben von Israelis und Pal&auml;stinensern h&auml;ngt zusammen: Waffenstillstand jetzt!<\/strong><br>\nDiese einfache Wahrheit, dass die Sicherheit von Israelis und Pal&auml;stinensern von der der jeweils anderen abh&auml;ngt, scheinen deutsche Politiker und Journalisten zu vergessen, wenn sie den Worten Netanyahus, eines erkl&auml;rten Gegners einer friedlichen Zwei-Staaten-L&ouml;sung, glauben, dass es Sicherheit nur geben kann durch einen milit&auml;rischen Sieg. Sie ignorieren dabei auch, dass jede Bombe, die auf Gaza geworfen wird und Menschen t&ouml;tet, bei den Pal&auml;stinensern nicht dazu f&uuml;hren wird, dass jene Kr&auml;fte st&auml;rker werden, die sich Frieden und Auss&ouml;hnung w&uuml;nschen, sondern dass diese Kr&auml;fte in die Defensive geraten. Der Krieg st&auml;rkt auf beiden Seiten die Kr&auml;fte, die sich keinen Frieden w&uuml;nschen und kein Ende der Gewalt.  W&auml;hrend die Ablehnung eines Waffenstillstands vermeintlich eine Parteinahme f&uuml;r die Menschen in Israel suggerieren soll, wird in all diesen &Auml;u&szlig;erungen deutlich, dass nicht jedes menschliche Leben gleich viel wert ist. Denn der Schutz von pal&auml;stinensischen Leben, ein Ende der Bombardierungen Gazas und der Schutz der Zivilbev&ouml;lkerung in Gaza spielen in ihnen kaum eine Rolle. Pal&auml;stinensische Tote sind ebenso wenig wie israelische Tote Nummern oder Zahlen, es sind menschliche Leben, die in einem Krieg beendet wurden, f&uuml;r den die meisten der Get&ouml;teten absolut nichts k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/open-source\/israel-gaza-krieg-das-ueberleben-von-israelis-und-palaestinensern-haengt-zusammen-waffenstillstand-jetzt-li.2165466\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Die Konfrontation zwischen den Vereinigten Staaten und den irakischen Truppen nimmt zu <\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nDirekte Zusammenst&ouml;&szlig;e zwischen US-amerikanischen und irakischen Streitkr&auml;ften sind nicht neu, die USA haben sie seit Jahren angezettelt.<br>\nDoch jetzt hat sich die Reihenfolge umgekehrt: irakische Gruppen nehmen das US-Milit&auml;r ins Visier, um die endlosen Aggressionen Washingtons zu stoppen.<br>\nDer Krieg vom Oktober 2023, der mit der Al-Aqsa-Flut-Operation des pal&auml;stinensischen Widerstands und Israels brutalem Angriff auf den Gazastreifen begann, hat sich auf Bagdad ausgeweitet, wo irakische Widerstandsgruppen Drohnen- und Raketenangriffe auf US-Basen starteten, nachdem sie Washington gewarnt hatten, seine milit&auml;rische Unterst&uuml;tzung f&uuml;r Tel Aviv einzustellen.<br>\nAls Reaktion darauf haben die USA das Hauptquartier der irakischen Volksmobilisierungseinheiten (PMU) angegriffen, wobei dreizehn ihrer Mitglieder get&ouml;tet und zahlreiche weitere verletzt wurden, was die Spannungen zwischen Bagdad und Washington versch&auml;rfte.<br>\nDiese Angriffe im Irak haben die bereits bestehenden Forderungen nach einem Abzug der US-Streitkr&auml;fte aus dem Land wieder laut werden lassen. Die rechtliche Grundlage daf&uuml;r ist bereits vorhanden:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/popularresistance.org\/a-confrontation-grows-between-the-united-states-and-iraqi-forces\/\">Popular Resistance<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Taiwan will von den USA gelieferte HIMARS auf China richten<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nEnde letzten Monats berichtete Taiwan News, dass Taiwan 114 Personen zur Ausbildung an M1A2T Abrams-Panzern und am High-Mobility Artillery Rocket System (HIMARS) in die USA schicken wird. In dem Bericht hei&szlig;t es, dass die selbstverwaltete Insel im Jahr 2024 elf HIMARS-Systeme und 38 Abrams-Panzer erhalten wird.<br>\nNach Abschluss ihrer Ausbildung werden sie f&uuml;r den Ausbildungsbetrieb verantwortlich sein und als Ausbilder f&uuml;r die beiden Waffensysteme fungieren, hei&szlig;t es weiter.<br>\nIn dem Bericht wird das Budget 2024 des taiwanesischen Verteidigungsministeriums zitiert, in dem es hei&szlig;t, dass 108 M1A2T-Panzer, deren Verkauf an Taiwan durch die Vereinigten Staaten f&uuml;r 2019 vereinbart wurde, ab dem folgenden Jahr geliefert werden sollen. Es wird darauf hingewiesen, dass die erste Lieferung von 38 M1A2T-Panzern voraussichtlich im n&auml;chsten Jahr eintreffen wird, gefolgt von weiteren 42 im Jahr 2025 und 28 im Jahr 2026.<br>\nTaiwan News berichtet weiter, dass die USA Taiwan die Genehmigung zur Beschaffung von 11 HIMARS-Systemen im Jahr 2020 erteilt haben, woraufhin sich Taiwan bereit erkl&auml;rte, weitere 18 Einheiten zu erwerben.<br>\nDer Quelle zufolge soll die Auslieferung der ersten elf HIMARS-Systeme im darauffolgenden Jahr beginnen und bis 2025 andauern, w&auml;hrend die verbleibenden achtzehn HIMARS-Systeme im Jahr 2026 ausgeliefert werden sollen. [&hellip;]<br>\nDiese M1-Panzer sollen bei einer taiwanesischen Gegenoffensive gegen eine chinesische Invasion eine entscheidende Rolle spielen. In einem Artikel f&uuml;r das Global Taiwan Institute vom Oktober 2020 schreibt Charlemagne McHaffie, dass Panzer der Dreh- und Angelpunkt von Taiwans Gegenangriff sein werden, um die chinesischen Versuche, aus den errichteten Landek&ouml;pfen auszubrechen, zu vereiteln.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/asiatimes.com\/2023\/12\/taiwan-to-point-us-supplied-himars-at-china\/\">Asia Times<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Philippinen werfen China einen weiteren Fehdehandschuh im S&uuml;dchinesischen Meer hin<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nDie Philippinen bauen eine strategische Basis auf einer umstrittenen Insel im S&uuml;dchinesischen Meer auf, w&auml;hrend beide Seiten ihre k&auml;mpferische Rhetorik versch&auml;rfen<br>\nAls weiteres Zeichen f&uuml;r Manilas wachsende strategische Entschlossenheit haben die Philippinen einen neuen &Uuml;berwachungsst&uuml;tzpunkt der K&uuml;stenwache im hei&szlig; umstrittenen S&uuml;dchinesischen Meer eingeweiht.<br>\nDie zweist&ouml;ckige Einrichtung auf der Insel Thitu, dem zweitgr&ouml;&szlig;ten nat&uuml;rlich geformten Landteil der Spratlys, verf&uuml;gt &uuml;ber &ldquo;fortschrittliche Systeme&rdquo;, darunter Radare und Satellitenkommunikationsger&auml;te sowie ein Schiffsverkehrsmanagement und K&uuml;stenkameras. [&hellip;]<br>\nDas ganze Jahr &uuml;ber sind die Philippinen und China in den umstrittenen Gebieten aneinandergeraten, was in mehreren Zusammenst&ouml;&szlig;en zwischen ihren Seestreitkr&auml;ften gipfelte. Letzte Woche f&uuml;hrten die Philippinen und die USA erstmals gemeinsame Luftpatrouillen im S&uuml;dchinesischen Meer durch. [&hellip;]<br>\nAls Zeichen f&uuml;r die h&auml;rtere Haltung der Philippinen stellte der philippinische Verteidigungsminister Gilbert Teodoro Jr. sogar den Wert einer direkten diplomatischen Beziehung zu China &ouml;ffentlich in Frage. Als Reaktion darauf beschuldigte Peking Manila, sich auf &ldquo;b&ouml;swillige &Uuml;bertreibungen&rdquo; einzulassen, die nur &ldquo;die Konfrontation anheizen und die Spannungen versch&auml;rfen&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/asiatimes.com\/2023\/12\/philippines-drops-yet-another-sea-gauntlet-on-china\/\">Asia Times<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Hintergr&uuml;nde der Signa-Pleite<\/strong><br>\nEs bed&uuml;rfte eines Schriftstellers vom Range eines Balzacs oder Thomas Manns, um den Aufstieg und Fall des Immobilienspekulanten Ren&eacute; Benko zu schildern, dessen Signa-Holding am Mittwoch Insolvenz anmeldete. Benko ist das Produkt und die Verk&ouml;rperung einer kranken Gesellschaft, in der Profit und Reichtum alles gelten, das Schicksal und selbst das Leben einfacher Menschen dagegen nichts.<br>\nEs handelt sich um die gr&ouml;&szlig;te Pleite in der Geschichte &Ouml;sterreichs. Benkos wirtschaftliche Aktivit&auml;ten beschr&auml;nkten sich aber nicht auf das Alpenland. Er war weltweit und vor allem in Deutschland im Gesch&auml;ft. Sein Absturz k&ouml;nnte ein Erdbeben ausl&ouml;sen.<br>\nZehntausende Arbeitspl&auml;tze sind in Gefahr &ndash; in Kaufhausketten wie Galeria (Kaufhof und Karstadt), Globus und Selfridges, die sich Signa einverleibt hat, und in der Bauindustrie, wo stillstehende Gro&szlig;baustellen und ausbleibende Zahlungen zahlreiche Firmen gef&auml;hrden. 2022 arbeiteten weltweit rund 40.000 Personen in Unternehmen, die Signa geh&ouml;rten. Innenst&auml;dte drohen zu ver&ouml;den, falls die riesigen Immobilien der Holding leer bleiben. [&hellip;]<br>\nBenko, der erst 46 Jahre alt ist, konnte in k&uuml;rzester Zeit Milliard&auml;r werden, weil sich die gesamte etablierte Politik seit langem auf die Bereicherung der Reichen konzentriert. An den B&ouml;rsen, im Finanz- und Immobiliensektor, in Industrie- und IT-Monopolen werden phantastische Gewinne erzielt und gigantische Managergeh&auml;lter bezahlt, w&auml;hrend die Steuern gesenkt, die Ausbeutung versch&auml;rft und Bildung, Gesundheit und &ouml;ffentliche Infrastruktur kaputtgespart werden.<br>\nDer Schulabbrecher aus einfachen Verh&auml;ltnissen hatte als 17-J&auml;hriger angefangen, in Innsbruck Dachb&ouml;den ausbauen zu lassen, die er dann als teure Wohnungen weiterverkaufte. &bdquo;Kaufen, luxussanieren und die Mieten hochtreiben: Das ist das Erfolgsmodell, mit dem der Innsbrucker Ren&eacute; Benko vom 17-j&auml;hrigen Schulabbrecher zum Immobilientycoon geworden ist,&ldquo; schrieb Die Zeit vor einem Jahr.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.wsws.org\/de\/articles\/2023\/11\/30\/benk-n30.html\">WSWS<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Konzerne reden von Klimaschutz und f&ouml;rdern Heiz&ouml;l<\/strong><br>\nErschlie&szlig;ungen neuer &Ouml;l- und Gasvorkommen d&uuml;rfte es gar nicht mehr geben. Trotzdem werden sie geplant &ndash; und genehmigt.<br>\nDie Erde steht beim Klimawandel gro&szlig;en Herausforderungen gegen&uuml;ber. Trotz aller Vereinbarungen und Versprechen nutzen wir aber verst&auml;rkt fossile Brennstoffe. Alle grossen &Ouml;lkonzerne planen die Erschlie&szlig;ung neuer &Ouml;l- und Gasvorkommen f&uuml;r die n&auml;chsten Jahrzehnte, trotz &laquo;Netto-null&raquo;-Versprechen.<br>\nDas berichtet die BBC in einer Dokumentation, die unter anderem zeigt, wie in Alaska Gletscher schmelzen und gleichzeitig nach &Ouml;l gebohrt wird. Die Sendung erschien termingerecht kurz vor Beginn der Weltklimakonferenz COP28, die diesmal in den Vereinigten Arabischen Emiraten stattfindet. Gastgeberin ist also eine Nation, die wie keine andere &Ouml;l und Gas exportiert und damit reich geworden ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/umwelt\/rohstoffe\/konzerne-reden-von-klimaschutz-und-foerdern-heizoel\/\">Infosperber<\/a>\n<p>dazu: <strong>PM spricht auf der COP-28 und dr&auml;ngt die Weltgemeinschaft zu Klimagerechtigkeit f&uuml;r Nepal<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nHerr Pr&auml;sident,<br>\nich &uuml;berbringe dieser Konferenz die Botschaft von 30 Millionen Nepalis.<br>\nUnsere Botschaft ist klar: Die Berge werden von der steigenden Temperatur gequ&auml;lt.<br>\nRettet sie zuerst!<br>\nIch bin zutiefst besorgt &uuml;ber die Ergebnisse des j&uuml;ngsten IPCC-Berichts, in dem festgestellt wird, dass klimabedingte Katastrophen im Himalaya Rekorde brechen.<br>\nWir haben bereits ein Drittel unserer Gletscher verloren, und Wissenschaftler haben davor gewarnt, dass wir bis zum Ende dieses Jahrhunderts ein weiteres Drittel verlieren werden.<br>\nDies ist ein Weckruf f&uuml;r uns alle.<br>\nDer Himalaya ist die Grundlage der menschlichen Zivilisation, der &Ouml;kosysteme und der Artenvielfalt.<br>\nSie erbringen globale Dienstleistungen f&uuml;r die Menschen und den Planeten und sind die Quelle f&uuml;r den Lebensunterhalt von Milliarden von Menschen flussabw&auml;rts.<br>\nHerr Pr&auml;sident!<br>\nNepal ist von den direkten, unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;igen und sch&auml;dlichen Auswirkungen des Klimawandels betroffen, obwohl sein Beitrag zu den globalen Emissionen nahezu Null betr&auml;gt.<br>\nAufgrund einer erschreckenden Ungerechtigkeit, die uns widerf&auml;hrt, ist unser Volk von klimabedingten Katastrophen wie Erdrutschen, &Uuml;berschwemmungen, Waldbr&auml;nden, Gletscherseeausbr&uuml;chen, D&uuml;rre usw. schwer betroffen.<br>\nDas ist eine absolute Ungerechtigkeit. Das muss jetzt aufh&ouml;ren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/nepalnews.com\/s\/global\/pm-addresses-cop-28-urges-global-community-for-climate-justice-to-nepal\">Nepal News<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>COP28-Klimagipfel: Regierungen stellen ihre Gleichg&uuml;ltigkeit gegen&uuml;ber galoppierender Erderw&auml;rmung zur Schau<\/strong><br>\nAm 30. November wurde die 28. Klimakonferenz der Vereinten Nationen vor dem Hintergrund eines rapiden Anstiegs globaler Temperaturen und einer wachsenden Zahl von extremen Wetterereignissen er&ouml;ffnet. Diese Folgen des Klimawandels haben schon jetzt zu Hunderttausenden von vermeidbaren Todesf&auml;llen und zur Vertreibung von Millionen von Menschen gef&uuml;hrt.<br>\nZuletzt meldete der Copernicus Climate Service, dass der 17. November der w&auml;rmste Tag seit Beginn der Aufzeichnungen war und mit 2,07 &deg;C &uuml;ber dem globalen Durchschnitt von 1850-1900 lag.<br>\nBeim gegenw&auml;rtigen Tempo der Entwicklung wird 2023 das w&auml;rmste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen sein und 2024 wird voraussichtlich noch hei&szlig;er werden. Etwa ein Drittel der Tage im Jahr 2023 lagen mindestens 1,5 Grad Celsius &uuml;ber dem vorindustriellen Durchschnitt &ndash; einer der kritischen Grenzwerte f&uuml;r das Erdklima. Nie zuvor wurden so viele Tage &uuml;ber dem Grenzwert in einem einzigen Jahr gemessen. [&hellip;]<br>\nJeder einzelne Aspekt des diesj&auml;hrigen COP28-Gipfel ist ein Ausdruck der totalen Gleichg&uuml;ltigkeit der kapitalistischen Regierungen gegen&uuml;ber der sich beschleunigenden Klimakatastrophe. Gastgeber der Konferenz sind die Vereinigten Arabischen Emirate, ein Land, dessen Bruttoinlandsprodukt zu einem Drittel aus dem Verkauf fossiler Brennstoffe stammt. Zum Pr&auml;sidenten des Gipfels wurde Sultan al-Jaber ernannt, CEO der staatlichen Abu Dhabi National Oil Company (ADNOC). Angesichts dessen beschrieben Kommentatoren den Gipfel als eine &bdquo;Handelsmesse&ldquo; f&uuml;r die fossile Brennstoffindustrie.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.wsws.org\/de\/articles\/2023\/11\/30\/xfby-n30.html\">wsws<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Corona-Ma&szlig;nahmen hatten langfristig negative Auswirkungen auf Jugendliche <\/strong><br>\nDie COVID-19-Pandemie hat weltweit zu tiefgreifenden Ver&auml;nderungen gef&uuml;hrt, von denen insbesondere die junge Generation betroffen ist. Eine neue Studie unter der Leitung des Bildungsforschers Martin Neugebauer von der Freien Universit&auml;t Berlin hat nun erstmals die Auswirkungen der Pandemie auf die Lebenszufriedenheit junger Menschen detailliert untersucht.<br>\nIn der sensiblen Phase der sp&auml;ten Adoleszenz, die von Identit&auml;tsfindung, ersten Liebeserfahrungen und der Suche nach dem eigenen Weg gepr&auml;gt ist, stellten die Ma&szlig;nahmen zur Bek&auml;mpfung der Pandemie eine au&szlig;ergew&ouml;hnliche Belastung dar. Die Studie macht deutlich, wie sich die Kombination aus Quarant&auml;ne, sozialer Isolation und Unterbrechung des normalen Lebens auf die Jugendlichen und jungen Erwachsenen auswirkte. (&hellip;)<br>\nDie Bef&uuml;rchtungen, dass die Pandemie und die damit verbundenen Einschr&auml;nkungen und Sorgen das Leben von Jugendlichen und jungen Erwachsenen nachhaltig negativ beeinflussen k&ouml;nnten, waren auch in der Vergangenheit gro&szlig;. Bisherige Studien h&auml;tten sich jedoch h&auml;ufig auf die Auswirkungen der ersten Pandemiewelle beschr&auml;nkt, so die Wissenschaftler. L&auml;ngerfristige Effekte konnten so nicht beobachtet werden.<br>\nZudem fehlte den meisten Studien eine Vergleichsgruppe, um absch&auml;tzen zu k&ouml;nnen, wie sich die Lebenszufriedenheit ohne Pandemie entwickelt h&auml;tte. &ldquo;Wir haben diese L&uuml;cken geschlossen, indem wir die Entwicklung der Lebenszufriedenheit von Jugendlichen &uuml;ber zwei Pandemiejahre hinweg mit der Entwicklung von Jugendlichen in der gleichen Entwicklungsphase, aber ohne Pandemie, verglichen haben&rdquo;, erkl&auml;rt Neugebauer. (&hellip;)<br>\nDie Studie basiert auf einer Panelstudie des Instituts f&uuml;r Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), in der 2.698 Abiturienten vor und w&auml;hrend der Pandemie befragt wurden. Zus&auml;tzlich wurden Daten von 4.834 Jugendlichen aus dem Nationalen Bildungspanel als Vergleichsgruppe herangezogen.<br>\nDie Ergebnisse zeigen einen deutlichen R&uuml;ckgang der Lebenszufriedenheit um 0,8 Punkte auf einer spezifischen Skala, was eine signifikante Ver&auml;nderung darstellt. Dieser R&uuml;ckgang war etwa dreimal so hoch wie in der Gesamtbev&ouml;lkerung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Jugendliche-im-Corona-Zeitalter-Verlust-der-Lebensfreude-9549026.html\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Interessant dazu ist u.a. dieses Interview: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103641\">Haltet den Dieb &ndash; er hat mein Messer im R&uuml;cken! Forscher Michael Klundt zur Corona-Aufarbeitung<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Scharfe Kritik aus dem Ausland: &bdquo;Lauterbach scheint keine Ahnung zu haben&ldquo;<\/strong><br>\nEin Stanford-Professor wird ungew&ouml;hnlich deutlich: Es tue ihm leid, dass die Deutschen w&auml;hrend der Pandemie einen so unqualifizierten Gesundheitsminister gehabt h&auml;tten.<br>\nIn den sozialen Medien kann es schon mal hei&szlig; hergehen, speziell auf Twitter, das jetzt X hei&szlig;t. Trotzdem ist der Tweet, den der indisch-amerikanische Stanford-Professor Jay Battacharya am gestrigen Montag abgesetzt hat, eine Seltenheit.<br>\nDenn der angesehene Mediziner arbeitet im Bereich Gesundheits&ouml;konomie und damit in demselben Forschungsfeld wie Karl Lauterbach, der deutsche Gesundheitsminister. Beide gelten als Experten auf diesem Gebiet. Und doch hat Battacharya auf den englischsprachigen Tweet eines deutschen Users mit viel Reichweite, TheRealTom, geantwortet: &bdquo;Wenn diese &Uuml;bersetzung stimmt, ist der deutsche Gesundheitsminister &uuml;ber die Covid-Wissenschaft unglaublich falsch informiert.&ldquo;<br>\nDer Ursprungstweet zeigt Ausschnitte aus einem Interview im RBB mit Karl Lauterbach von M&auml;rz 2022. Darin beschwerte sich der Gesundheitsminister &uuml;ber ein &bdquo;exponentielles Wachstum nicht nur bei den Viren, sondern auch bei den Falschmeldungen. Und da braucht es nur wenige Wissenschaftler.&ldquo; Bei Corona habe es etwa einen Wissenschaftler gegeben, so Lauterbach, &bdquo;der fr&uuml;her &uuml;brigens sehr gute Arbeit gemacht hat, aber jetzt abgedriftet ist, ein Stanford-Wissenschaftler: Joannidis.&ldquo; Der griechisch-amerikanische Gesundheitswissenschaftler und Statistiker John P.A. Joannidis gilt als Koryph&auml;e auf seinem Gebiet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/gesundheit-oekologie\/stanford-professor-jay-battacharya-mit-scharfer-kritik-lauterbach-scheint-keine-ahnung-zu-haben-li.2165565\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Geklagt und gewonnen<\/strong><br>\nCorona-kritischer Arzt P&uuml;rner: &ldquo;Diese Wahrheiten wollte die Politik nicht h&ouml;ren&rdquo;<br>\nFriedrich P&uuml;rner kritisierte als Beamter viele Corona-Ma&szlig;nahmen &ouml;ffentlich &ndash; und bezahlte daf&uuml;r einen Preis. Doch er wehrte sich und bekam Recht. So denkt er nun &uuml;ber den Staat.<br>\nDer fr&uuml;here Leiter des Gesundheitsamtes Aichach-Friedberg, Dr. Friedrich P&uuml;rner, hatte sich w&auml;hrend der Corona-Pandemie &ouml;ffentlich gegen die Strategie der Bayerischen Landesregierung ausgesprochen.<br>\nSeinen Posten beim Gesundheitsamt verlor P&uuml;rner noch im Herbst 2020. Er bewarb sich anschlie&szlig;end als Leiter des Gesundheitsamtes beim Landratsamt M&uuml;nchen, bei der Regierung von Niederbayern und Oberfranken. Doch die Stellen wurde an andere Kollegen vergeben. Der Mediziner zog daraufhin vor Gericht.<br>\nIm Interview mit der &ldquo;Schw&auml;bischen Zeitung&rdquo; spricht P&uuml;rner &uuml;ber seine Beweggr&uuml;nde, seine Kritik an den damaligen Corona-Ma&szlig;nahmen und die Reaktionen darauf.<br>\nHerr Dr. P&uuml;rner, in der Presse hie&szlig; es vor wenigen Tagen: &bdquo;Corona-Rebell siegt vor Gericht&ldquo;. Was war da los?<br>\nFriedrich P&uuml;rner: Lassen Sie mich gleich Folgendes klarstellen: Ich bin kein Corona-Rebell. Ich bin Arzt und Beamter, und zwar beides mit Leib und Seele.<br>\nWieso werden Sie dann so betitelt?<br>\nWeil ich w&auml;hrend der Corona-Zeit als Leiter eines Gesundheitsamtes in Bayern &ndash; solange es mir noch m&ouml;glich war &ndash; viele der irrsinnigen, unn&uuml;tzen oder auch grundrechtseinschr&auml;nkenden Ma&szlig;nahmen abgelehnt und &ouml;ffentlich kritisiert habe. Das war etwa die Schutzwirkung von Stoffmasken zu Beginn der Pandemie. Ein anderes Beispiel war mein fr&uuml;her Hinweis, dass Kinder wenig bis gar nicht zum Infektionsgeschehen beitragen, weshalb ich mich gegen eine Maskenpflicht f&uuml;r Kinder ausgesprochen habe. Und schlie&szlig;lich mein damaliger Rat an die Politik, dass man sich bitte mit Dramatik zur&uuml;ckh&auml;lt und den Menschen sagt: Ihr m&uuml;sst mit dem Virus leben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.schwaebische.de\/politik\/corona-kritischer-beamter-gewinnt-vor-gericht-gegen-den-freistaat-bayern-2103831\">Schw&auml;bische<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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