{"id":107890,"date":"2023-12-08T08:40:13","date_gmt":"2023-12-08T07:40:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=107890"},"modified":"2023-12-08T08:40:13","modified_gmt":"2023-12-08T07:40:13","slug":"hinweise-des-tages-4501","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=107890","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=107890#h01\">Staatsfinanzierung: Brauchen wir das Geld der Reichen?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=107890#h02\">Kampagne gegen B&uuml;rgergeld und Kindergrundsicherung: Rezession? Ja bitte!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=107890#h03\">Bildungskrise in Deutschland: Warum die Verantwortung in Berlin liegt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=107890#h04\">Atomwaffen f&uuml;r Europa<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=107890#h05\">&bdquo;Die Bundeswehr beschafft Maschinengewehre, die sie nicht einsetzen kann&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=107890#h06\">Pistorius: R&uuml;ckkehr zur Wehrpflicht m&ouml;glich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=107890#h07\">Kosten f&uuml;r Stuttgart 21 steigen offenbar auf rund 11 Milliarden Euro<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=107890#h08\">Schwerste Zerst&ouml;rung: N&ouml;rdlicher Gazastreifen in Tr&uuml;mmerw&uuml;ste verwandelt. Diplomatie stockt.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=107890#h09\">Hetzer und Journalisten: In &Ouml;sterreich wird die Berichterstattung &uuml;ber den Nahostkrieg diskutiert.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=107890#h10\">Die verweigerte Debatte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=107890#h11\">In der Zwickm&uuml;hle: EU-China-Gipfel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=107890#h12\">Biontech-Vakzin: Unerwartete Zellvorg&auml;nge nach der Covid-Impfung <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=107890#h13\">Journalismus als Waffe der Macht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=107890#h14\">&raquo;Es gibt au&szlig;erordentlich positive R&uuml;ckmeldungen&laquo;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Staatsfinanzierung: Brauchen wir das Geld der Reichen?<\/strong><br>\nVor dem G-20-Gipfel in Neu-Delhi sorgte ein offener Brief f&uuml;r Aufsehen: Namhafte Pers&ouml;nlichkeiten aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft fordern eine st&auml;rkere Besteuerung von Reichtum. Das soll mehr Geld f&uuml;r wichtige Zukunftsprojekte verf&uuml;gbar machen. Doch die Argumentation geht in die falsche Richtung. [&hellip;]<br>\nDen Reichen und den Gro&szlig;verdienern wird damit eine Bedeutung zugeschrieben, die sie gar nicht haben. Denn in Wahrheit bestimmen die von den Reichen gezahlten Steuern keineswegs die M&ouml;glichkeiten eines w&auml;hrungssouver&auml;nen Staates, eine ausgezeichnete Infrastruktur und erstklassige &ouml;ffentliche Dienstleistungen bereitzustellen sowie eine effiziente und nachhaltige Klimapolitik zu betreiben. Mit anderen Worten: Die Regierung kann Geld zur Unterst&uuml;tzung der Armen oder f&uuml;r andere Ziele ausgeben, ohne die Reichen oder irgendjemanden anders zu besteuern. Es handelt es sich hierbei um zwei funktionell g&auml;nzlich separate Aktivit&auml;ten. Ein Staat, der &uuml;ber W&auml;hrungssouver&auml;nit&auml;t verf&uuml;gt, unterliegt keinen finanziellen Beschr&auml;nkungen, da er seine Ausgaben durch die Emission seiner eigenen W&auml;hrung &ldquo;finanziert&rdquo; &ndash; in der Form von Zentralbankreserven.<br>\nEtwas genauer: Das Finanzministerium t&auml;tigt und erh&auml;lt seine Zahlungen &uuml;ber die zugeh&ouml;rige Zentralbank. Seine Ausgaben erfolgen in Form einer Gutschrift der Zentralbank auf das Zentralbankkonto der Gesch&auml;ftsbank des Zahlungsempf&auml;ngers. Die Gesch&auml;ftsbank schreibt dann einen Betrag gleicher H&ouml;he auf dem Girokonto des Zahlungsempf&auml;ngers gut. Alle Ausgaben des Bundes werden letztlich so vorgenommen &ndash; durch Gutschriften auf Bankkonten. Die monet&auml;ren Operationen, die damit einhergehen k&ouml;nnen (wie zum Beispiel die Emission von Anleihen), &auml;ndern nichts an der F&auml;higkeit eines w&auml;hrungssouver&auml;nen Staates, auf diese Weise Ausgaben zu t&auml;tigen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/41-2023\/brauchen-wir-das-geld-der-reichen\/\">G&uuml;nther Grunert auf Makroskop<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Kampagne gegen B&uuml;rgergeld und Kindergrundsicherung: Rezession? Ja bitte!<\/strong><br>\nKampf gegen Arme statt gegen Armut: Die Debatte ist ein Vorgeschmack auf kommende Wahlk&auml;mpfe. Warum sie nicht einmal &ldquo;der Wirtschaft&rdquo; n&uuml;tzt. Ein Kommentar.<br>\nWie lange h&auml;lt die gegenw&auml;rtige Bundesregierung noch? Diese Frage stellen sich Kommentatoren, seit Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Gr&uuml;ne) sogar auf seinen Auftritt bei der weltweiten Klimakonferenz verzichten musste, weil der Koalitionsfrieden in Berlin gef&auml;hrdet war.<br>\nDoch das B&uuml;ndnis d&uuml;rfte sich schlicht aus dem Grund noch einmal zusammenraufen, weil alle beteiligten Parteien bei m&ouml;glichen Neuwahlen Einbu&szlig;en zu bef&uuml;rchten h&auml;tten. Die FDP k&ouml;nnte sogar aus dem Bundestag fliegen, da sie sich in Umfragen haarscharf an der F&uuml;nf-Prozent-Grenze bewegt.<br>\nProfitieren w&uuml;rden bei vorzeitigen Neuwahlen vor allem Unionsparteien und AfD. Die Linke muss sich nach der Spaltung erst einmal neu sortieren.<br>\nSo zeichnet sich jetzt schon ab, dass sich die Koalitionsparteien auf einen Kompromiss zum Nachteil der armen Bev&ouml;lkerungsteile einigen werden. Da stand und steht sowohl das B&uuml;rgergeld als auch die Kindergrundsicherung zur Diskussion.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Kampagne-gegen-Buergergeld-und-Kindergrundsicherung-Rezession-Ja-bitte-9567639.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Bildungskrise in Deutschland: Warum die Verantwortung in Berlin liegt<\/strong><br>\nDie Krise im Schulsystem ist ma&szlig;geblich durch Entscheidungen des Bundes provoziert worden. Deswegen liegt dort auch die Verantwortung. Ein Telepolis-Leitartikel.<br>\nDie Berichterstattung von Telepolis &uuml;ber die verheerenden Ergebnisse der Pisa-Studie der OECD zu Schulleistungen hat f&uuml;r einige Debatten gesorgt. &ldquo;Lehrermangel, Lernr&uuml;ckst&auml;nde und Corona-Folgen: Vollversagen der Ampel in der Bildungspolitik&rdquo;, titelten wir in einem Bericht, der aufzeigte, wie lange die Misere in Kitas und Schulen bekannt ist. Der Kommentar &ldquo;Bildungskrise in Deutschland: Das Land steigt ab, die Regierung schaut zu&rdquo; thematisierte die Verantwortung der Bundesregierung.<br>\nDas kritisierten mehrere Leser im Telepolis-Forum. &ldquo;Die Ampel hat an anderer Stelle gen&uuml;gend Murks gebaut, hierf&uuml;r ist sie aber mal nicht verantwortlich, weil Bildung L&auml;ndersache ist&rdquo;, schrieb ein Leser. &ldquo;Die Pisa-Erhebungen fanden im April 2022 statt. Die Ampel regiert seit dem 8. Dezember 2021&rdquo;, schrieb ein anderer. Das ist beides richtig und steht auch so in den genannten Beitr&auml;gen von Telepolis. Dennoch ist das Ergebnis ein Armutszeugnis f&uuml;r die Bundesregierung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Bildungskrise-in-Deutschland-Warum-die-Verantwortung-in-Berlin-liegt-9567754.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Atomwaffen f&uuml;r Europa<\/strong><br>\nIn Deutschland erstarkt die Forderung nach einer atomaren Bewaffnung der EU. Einem Pl&auml;doyer des in Berlin recht einflussreichen Publizisten Herfried M&uuml;nkler, &bdquo;Europa&ldquo; m&uuml;sse &bdquo;atomare F&auml;higkeiten aufbauen&ldquo;, hat sich jetzt auch der ehemalige deutsche Au&szlig;enminister Josef Fischer (B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen) angeschlossen: &bdquo;Die EU braucht eine eigene atomare Abschreckung&ldquo;, behauptet Fischer. Begr&uuml;ndet wird die Forderung, die von auflagenstarken deutschen Medien verbreitet wird, mit der Einsch&auml;tzung, im Falle eines Sieges von Donald Trump bei der US-Pr&auml;sidentenwahl im November sei der &bdquo;nukleare Schutzschirm&ldquo; der Vereinigten Staaten &uuml;ber Europa nicht mehr gesichert; die EU m&uuml;sse &uuml;ber eine Alternative verf&uuml;gen. Kontext ist die Aufr&uuml;stung gegen Russland, die von der Bundesregierung energisch vorangetrieben wird; zur konventionellen Aufr&uuml;stung und zur Propagierung von &bdquo;Kriegst&uuml;chtigkeit&ldquo; kommt nun auch das Streben nach einer nuklearen Bewaffnung hinzu. Frankreichs Force de frappe reiche nicht aus, weil man nicht sicher sein k&ouml;nne, ob Paris im Kriegsfalle wirklich dazu bereit sei, &bdquo;Litauen oder Polen zu sch&uuml;tzen&ldquo;, erkl&auml;rt M&uuml;nkler.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9430\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>&bdquo;Die Bundeswehr beschafft Maschinengewehre, die sie nicht einsetzen kann&ldquo;<\/strong><br>\nMitten in der Haushaltsdebatte &uuml;bt der Bundesrechnungshof schwere Kritik an der Beschaffung neuer Gewehre f&uuml;r die Bundeswehr.<br>\nIn einer Zeit, in der die Bundesregierung Milliarden von Euro im Haushalt einsparen muss, tut diese R&uuml;ge richtig weh. Der Bundesrechnungshof kritisiert &bdquo;falsche Priorit&auml;ten&ldquo; beim Einkauf neuer Waffen durch das Bundesministerium f&uuml;r Verteidigung. &bdquo;Die Bundeswehr beschafft seit dem Jahr 2014 Maschinengewehre, von denen sie einen Gro&szlig;teil jahrelang nicht wie geplant einsetzen kann&ldquo;, hei&szlig;t es in einem Schreiben an die Bundesregierung, das der WirtschaftsWoche vorliegt. Die Verantwortlichen h&auml;tten &bdquo;die Maschinengewehre problemlos sp&auml;ter kaufen&ldquo; und daf&uuml;r andere dr&auml;ngendere Ausr&uuml;stung schneller beschaffen k&ouml;nnen, so der Rechnungshof.<br>\nBei der Ermahnung geht es um das neue MG5, von dem die Truppe knapp 19.000 Maschinengewehre per Rahmenvertrag einkauft. Sie sollen das alte MG3 ersetzen, das bereits seit den 1960er Jahren im Einsatz ist. Eine Abnahmeverpflichtung beim Hersteller Heckler &amp; Koch gibt es in dem Vertrag zwar nicht. Trotzdem scheint man es eilig zu haben: Seit 2014 hat die Bundeswehr bereits knapp 11.000 neue Gewehre bestellt. Die Truppe rechnet mit Ausgaben in H&ouml;he von 375 Millionen Euro f&uuml;r die Waffe. Plus 100 Millionen Euro f&uuml;r notwendige Anpassungen der zugeh&ouml;rigen Kampffahrzeuge. Teuer und gar nicht einsetzbar, lautet jetzt das Urteil des Rechnungshofs. Dabei seien die Projektrisiken allen Beteiligten l&auml;ngst bekannt gewesen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.wiwo.de\/politik\/deutschland\/bundesrechnungshof-die-bundeswehr-beschafft-maschinengewehre-die-sie-nicht-einsetzen-kann\/29539864.html%20\">WirtschaftsWoche<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Wenn der Bundesrechnungshof hier Recht hat, dann ist doch vor jeder Geldausgabe bei der Bundeswehr erst einmal das Beschaffungswesen zu pr&uuml;fen, dann werden die vielen Milliarden nicht nur f&uuml;r die falschen Dinge (anstelle z. B. f&uuml;r Bildung und Infrastruktur), sondern sogar f&uuml;r die Verteidigung ganz schlecht ausgegeben.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Pistorius: R&uuml;ckkehr zur Wehrpflicht m&ouml;glich<\/strong><br>\nAngesichts der momentanen sicherheitspolitischen Lage h&auml;lt Verteidigungsminister Pistorius die Wiedereinf&uuml;hrung der Wehrpflicht f&uuml;r m&ouml;glich. &ldquo;Es war ein Fehler, sie abzuschaffen&rdquo;.<br>\nBundesverteidigungsminister Boris Pistorius h&auml;lt die Wiedereinf&uuml;hrung der Wehrpflicht angesichts der gegenw&auml;rtigen sicherheitspolitischen Lage f&uuml;r m&ouml;glich.<br>\nDie Wehrpflicht jetzt wieder einzuf&uuml;hren, w&uuml;rde zwar auf gro&szlig;e verfassungsrechtliche und auch strukturelle Probleme f&uuml;hren: &ldquo;Die Diskussion dar&uuml;ber wird aber Fahrt aufnehmen.&rdquo;<br>\nEr habe veranlasst, dass ihm bis Ostern Pl&auml;ne vorgelegt w&uuml;rden, wie die Struktur der Bundeswehr ver&auml;ndert werden m&uuml;sse, damit sie die Aufgabe der Landes- und B&uuml;ndnisverteidigung bestm&ouml;glich erf&uuml;llen k&ouml;nne, sagte Pistorius der &ldquo;Zeit&rdquo; laut Vorabbericht: &ldquo;Dann werden wir sehen, was das f&uuml;r die Gr&ouml;&szlig;e der Bundeswehr und alles andere bedeutet.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/nachrichten\/politik\/deutschland\/pistorius-wehrpflicht-bundeswehr-rueckkehr-100.html%20\">ZDF<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Kosten f&uuml;r Stuttgart 21 steigen offenbar auf rund 11 Milliarden Euro<\/strong><br>\nDass die Kosten f&uuml;r das Bahnprojekt Stuttgart 21 erneut steigen, war schon l&auml;nger klar. Aufgrund gestiegener Baukosten soll das Projekt nun 11 Milliarden Euro kosten &ndash; also 1,7 Milliarden Euro mehr. Vor Gericht streiten sich die Projektpartner, wer die Mehrkosten bezahlen muss.<br>\nDas Bahnprojekt Stuttgart 21 wird erneut teurer. Wie die Deutsche Presse-Agentur am Donnerstag aus Aufsichtsrats-Kreisen erfuhr, steigen die Kosten um 1,7 Milliarden Euro auf rund 11 Milliarden Euro an. Grund f&uuml;r die Kostensteigerung seien vor allem gestiegene Baukosten, hie&szlig; es. Zuvor hatten mehrere Medien berichtet. Ein Bahnsprecher wollte sich zu den Zahlen nicht &auml;u&szlig;ern.<br>\nZuletzt hatte die Bahn mit Gesamtkosten von 9,15 Milliarden Euro f&uuml;r das Projekt geplant, zuz&uuml;glich eines Puffers in H&ouml;he von 640 Millionen Euro. In der Vergangenheit hatte es immer wieder Kostensteigerungen gegeben.<br>\nVor Gericht streiten sich die Projektpartner derzeit zudem, wer die Mehrkosten von &bdquo;S 21&ldquo; bezahlen muss. In einem Finanzierungsvertrag aus dem Jahr 2009 ist nur die Verteilung von Kosten bis zu einer H&ouml;he von gut 4,5 Milliarden Euro geregelt.<br>\nBei einer Sitzung des Lenkungskreises von Stuttgart 21 hatten die Projektpartner j&uuml;ngst betont, mit weiteren Kostensteigerungen zu rechnen. &bdquo;Die Indizien, dass wir den Kostenrahmen nicht halten werden k&ouml;nnen, haben sich soweit verdichtet, dass wir jetzt intern dringend dar&uuml;ber diskutieren m&uuml;ssen&ldquo;, sagte der Infrastrukturvorstand der Deutschen Bahn, Berthold Huber am vergangenen Freitag. Es seien erhebliche Kostensteigerungen in allen Gewerken zu verzeichnen, so Huber. Mit der Kostenentwicklung des Projektes soll sich der Aufsichtsrat der Bahn am 18. Dezember befassen.<br>\nBaden-W&uuml;rttembergs Verkehrsminister Winfried Hermann sagte, bei einzelnen Ausschreibungen habe es Kostensteigerungen von 100 bis 200 Prozent gegeben. &bdquo;Wir rei&szlig;en die bisherigen Pl&auml;ne auf jeden Fall&ldquo;, sagte der Gr&uuml;nen-Politiker.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article248930934\/Aufsichtsrats-Kreise-11-Milliarden-Euro-wird-Stuttgart-21-wohl-kosten.html\">Welt Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Schwerste Zerst&ouml;rung: N&ouml;rdlicher Gazastreifen in Tr&uuml;mmerw&uuml;ste verwandelt. Diplomatie stockt.<\/strong><br>\nDrei Dinge braucht Benjamin Netanjahu von den USA: &raquo;Munition, Munition, Munition&laquo;. So hat die israelische Tageszeitung Israel Hayoum &Auml;u&szlig;erungen des israelischen Ministerpr&auml;sidenten in einer Besprechung mit Regierungsvertretern zitiert. Bisher lieferten die USA 16 verschiedene Waffentypen f&uuml;r den &raquo;Krieg gegen die Hamas&laquo;, der den pal&auml;stinensischen K&uuml;stenstreifen nach 60 Tagen weitgehend in eine Tr&uuml;mmerw&uuml;ste verwandelt hat. Satellitengeleitete, bunkerbrechende Bomben, gef&uuml;llt mit bis zu 2.000 Pfund Sprengstoff, lasergeleitete Raketen, Zielerfassung gest&uuml;tzt auf k&uuml;nstlicher Intelligenz kommen in Gaza zum Einsatz. Der US-Milit&auml;rhistoriker Robert Pape sagte gegen&uuml;ber der Financial Times, der n&ouml;rdliche Gazastreifen sei durch eine der schwersten konventionellen Bombenkampagnen der Geschichte&ndash; wie Dresden, Hamburg, K&ouml;ln im Zweiten Weltkrieg &ndash; zerst&ouml;rt worden. Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz sprach von &raquo;katastrophalen Zust&auml;nden&laquo; im s&uuml;dlichen Gazastreifen. Die Pr&auml;sidentin der Organisation, Mirjana Spoljaric Egger, erkl&auml;rte nach einem Besuch im s&uuml;dlichen Gazastreifen am Dienstag, es sei &raquo;nicht akzeptabel, dass Zivilisten in einem bewaffneten Konflikt derart leiden m&uuml;ssen&laquo;. UN-Generalsekret&auml;r Ant&oacute;nio Gu&shy;terres forderte gem&auml;&szlig; Artikel 99 der UN-Charta am Mittwoch den UN-Sicherheitsrat &raquo;dringend zum Handeln&laquo; auf, um einen Waffenstillstand im Gazakrieg zu erreichen. Andernfalls sei die Wahrung des Weltfriedens und die internationale Sicherheit gef&auml;hrdet. Der israelische UN-Botschafter Gilad Erdan wies die Forderung von Guterres auf X zur&uuml;ck. Guterres zeige erneut seine &raquo;Voreingenommenheit gegen Israel&laquo;, so Erdan. &raquo;Der Aufruf des Generalsekret&auml;rs zu einem Waffenstillstand ist in Wirklichkeit ein Aufruf, die Schreckensherrschaft der Hamas in Gaza aufrechtzuerhalten.&laquo; Die Vereinigten Arabischen Emirate legten dagegen einen neuen Resolutionsentwurf f&uuml;r das Gremium vor. Es sei dringend erforderlich, einen humanit&auml;ren Waffenstillstand zu erreichen, hie&szlig; es.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/464789.gazakrieg-schwerste-zerst%C3%B6rung.html\">Karin Leukefeld in junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Hetzer und Journalisten: In &Ouml;sterreich wird die Berichterstattung &uuml;ber den Nahostkrieg diskutiert.<\/strong><br>\nWenige Tage nach den Massakern der Hamas vom 7. Oktober ver&ouml;ffentlichte &Ouml;sterreichs &ouml;ffentlich-rechtlicher Rundfunk ORF ein kurzes Erkl&auml;rvideo f&uuml;r Nutzer sozialer Medien. Moderatorin Fanny Stapf stand in dem Filmchen der Redaktion der Nachrichtensendung &raquo;Zeit im Bild&laquo; (&raquo;ZIB&laquo;) vor dem Bild einer Grenzbefestigung. &raquo;Diese Mauer hier ist einer der vielen Gr&uuml;nde, warum sich das israelische Milit&auml;r und die pal&auml;stinensische Terrorgruppe Hamas bek&auml;mpfen&laquo;, erkl&auml;rte sie. Den Gazastreifen dahinter d&uuml;rften die Menschen nicht ohne Erlaubnis verlassen, &raquo;manche nennen Gaza deshalb auch Gef&auml;ngnis unter freiem Himmel&laquo;. Angesichts dieser schwierigen Situation sei der neue Nahostkrieg f&uuml;r viele &raquo;nicht &uuml;berraschend&laquo; gekommen. Die Folge der Reihe &raquo;ZIB Zack Mini&laquo; brachte dem ORF Anfeindungen proisraelischer Gruppen und &ouml;sterreichischer &raquo;Leitmedien&laquo; ein. Sie w&uuml;rde den &raquo;Terror der Hamas relativieren&laquo;, fasste Die Presse zusammen. Daraufhin entfernte der ORF das Video von allen Kan&auml;len, ein ungew&ouml;hnlicher Schritt &ndash; &auml;hnliche L&ouml;schungen sind nicht bekannt. Der &Ouml;sterreichische Journalistenclub (&Ouml;JC) sah Diskussionsbedarf und organisierte ein &raquo;Pressesalon&laquo;-Podiumsgespr&auml;ch zur Berichterstattung &uuml;ber den Nahostkonflikt am 19. Oktober. In diesem Rahmen begr&uuml;ndete &raquo;ZIB&laquo;-Chefredakteurin Eva Karabeg die L&ouml;schung des Kurzvideos: Es sei &raquo;nicht ausgewogen&laquo; gewesen. Da nur die Situation in Gaza beleuchtet wurde, habe &raquo;Kontext gefehlt&laquo;. Au&szlig;erdem erkl&auml;rte der Chefredakteur der proisraelischen Plattform &raquo;MENA-Watch&laquo;, Alexander Gruber, auf diesem Podium, die Gr&uuml;nde f&uuml;r den Krieg seien falsch dargestellt worden, da &raquo;so getan wurde, als ob es andere Gr&uuml;nde als den 7. Oktober&laquo; gebe. Weil auch &ouml;sterreichische Journalisten schon von anderen Gr&uuml;nden des Krieges geh&ouml;rt haben, war der Gespr&auml;chsbedarf f&uuml;r den &Ouml;JC damit nicht gestillt. Er lud zu einer weiteren &raquo;Pressesalon&laquo;-Podiumsdiskussion am 5. Dezember. Hier sollte er&ouml;rtert werden, ob die Kollegen zu wenig &uuml;ber die geschichtlichen Hintergr&uuml;nde des Nahostkonflikts w&uuml;ssten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/464841.nahostkrieg-hetzer-und-journalisten.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Die verweigerte Debatte<\/strong><br>\nUngarns Regierungschef Orban fordert eine Aussprache &uuml;ber die europ&auml;ische Ukraine-Strategie &ndash; und droht mit einem Veto gegen die geplanten Beitrittsgespr&auml;che. Die EU versucht, ihre Agenda zu retten und die Diskussion im Keim zu ersticken. Das ist kontraproduktiv und undemokratisch.<br>\nViktor Orban sorgt `mal wieder f&uuml;r &Auml;rger in Br&uuml;ssel. Doch diesmal sind es nicht die emp&ouml;renden Plakate, die der rechtslastige ungarische Regierungschef auf den Stra&szlig;en von Budapest aufh&auml;ngen lie&szlig;.<br>\nSie zeigen Kommissionspr&auml;sidentin Ursula von der Leyen und Alexander Soros, den Sohn des Milliard&auml;rs George Soros. &bdquo;Lasst uns nicht nach ihrer Pfeife tanzen&ldquo;, hei&szlig;t der Slogan, mit dem Orban Stimmung gegen die EU macht.<br>\nGanz &auml;hnlich hatte er schon gegen von der Leyens Amtsvorg&auml;nger Jean-Claude Juncker polemisiert &ndash;damals noch mit Bildern vom &bdquo;alten&ldquo; Soros. Antisemitisch und absto&szlig;end seien die Plakate, hie&szlig; es 2019.<br>\nVier Jahre sp&auml;ter gibt man sich betont gelassen. Von der Leyen sei &ldquo;v&ouml;llig unbeeindruckt&ldquo; und habe nicht einmal mit der Wimper gezuckt, erkl&auml;rte ihr Sprecher. Blo&szlig; nicht provozieren lassen, so das Motto in Br&uuml;ssel.<br>\nNerv&ouml;s macht die Spitzenpolitiker der EU etwas ganz anderes: Dass sich Orban offen gegen ihre Ukraine-Politik stellt &ndash; und mit einem Veto gegen die geplanten EU-Beitrittsgespr&auml;che und neue Finanzhilfen droht.<br>\nDas sei &bdquo;Erpressung&ldquo;, Orban gehe es in Wahrheit gar nicht um die Ukraine, schimpfen EU-Diplomaten. Vielmehr wolle er Milliarden locker machen, die die EU-Kommission wegen des Streits um den Rechtsstaat in Ungarn zur&uuml;ckh&auml;lt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/41-2023\/die-verweigerte-debatte\/\">Eric Bonse auf Makroskop<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>In der Zwickm&uuml;hle: EU-China-Gipfel<\/strong><br>\nDas Dilemma, das die EU-Spitze am Donnerstag zum EU-China-Gipfel nach Beijing getrieben hat, verbirgt sich hinter einer einzigen d&uuml;rren Zahl, &uuml;ber die sich Kommissionspr&auml;sidentin Ursula von der Leyen und Ratspr&auml;sident Charles Michel bei ihren Gespr&auml;chen in der chinesischen Hauptstadt unisono beschwerten: Das Handelsdefizit, das das europ&auml;ische Staatenkartell gegen&uuml;ber der Volksrepublik einf&auml;hrt, steigt kontinuierlich und hat im vergangenen Jahr den bemerkenswerten Betrag von knapp 400 Milliarden Euro erreicht. Das ist zweimal so viel wie noch vor zwei Jahren. Grund f&uuml;r den Anstieg ist die Kombination relativer wirtschaftlicher Schw&auml;che mit aggressiven politischen Ma&szlig;nahmen auf Seiten der EU. Ein Beispiel f&uuml;r die relative wirtschaftliche Schw&auml;che bietet die Solarindustrie. Keine zwei Jahrzehnte ist es her, da wurde jede dritte Solarzelle weltweit in Deutschland hergestellt. Dann begann der rasante Aufstieg der chinesischen Branche, die g&uuml;nstiger produzieren kann &ndash; unter anderem, weil die L&ouml;hne in der Volksrepublik niedriger sind und weil das Land wie wild die Nutzung erneuerbarer Energien ausbaut; Letzteres erm&ouml;glicht eine Fertigung im ganz gro&szlig;en Stil, die zus&auml;tzlich Kosten einspart. Das Resultat: Heute kommen um die 80 Prozent aller Solarmodule weltweit aus China. Auch in der EU werden &uuml;berwiegend chinesische Solarzellen verbaut; das treibt den Import gewaltig in die H&ouml;he. &Auml;hnliches zeigt sich auch in anderen Branchen. Die Folge: Der Gesamtimport der EU aus China steigt stark. Und, auch das geh&ouml;rt dazu: In Europa wird weniger produziert. Gleichzeitig zeigt sich: Mit ihren &Uuml;berlegungen, immer mehr in den Wirtschaftskrieg gegen China einzusteigen, stellt die EU sich selbst ein Bein. Europ&auml;ische Konzerne, die Standorte in der Volksrepublik haben, m&uuml;ssen davon ausgehen, dass auch Br&uuml;ssel k&uuml;nftig immer mehr zu Strafz&ouml;llen und Wirtschaftssanktionen gegen China greift. Sie m&uuml;ssen also damit rechnen, dass sie k&uuml;nftig weniger oder gar keine Bauteile mehr aus Europa an ihre chinesischen Werke liefern d&uuml;rfen. Das Problem: Der chinesische Markt ist mit seinen 1,4 Milliarden Menschen so riesig, dass ein R&uuml;ckzug von ihm keine Alternative ist. Was tun gerade auch deutsche Unternehmen deshalb? Sie bauen f&uuml;r ihre chinesischen Fabriken Lieferketten auf, die keine &ndash; sanktionsgef&auml;hrdeten &ndash; europ&auml;ischen Bauteile mehr enthalten. Das schl&auml;gt sich negativ auf die Exporte aus der EU in die Volksrepublik nieder. Die stagnieren seit Jahren; das wiederum treibt logischerweise das Handelsdefizit in die H&ouml;he.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/464819.in-der-zwickm%C3%BChle.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Biontech-Vakzin: Unerwartete Zellvorg&auml;nge nach der Covid-Impfung <\/strong><br>\nDie Technologie der mRNA-Impfstoffe ist noch recht neu. Nun haben Forscher bei Menschen nach der Impfung unerwartete molekulare Abl&auml;ufe im Inneren der Zellen beobachtet.<br>\nEs war eine gro&szlig;e Sorge in der Pandemie: Was ist, wenn die mRNA-Impfstoffe nicht nur Erbinformation in die Zellen schleusen, die zur Aktivierung des Immunsystems dienen &ndash; sondern auch das Erbgut der Zellen selbst ver&auml;ndern? Wenn molekulare Prozesse initiiert w&uuml;rden, mit denen man nicht gerechnet hatte? Manche Menschen verzichteten lieber auf die Immunisierung.<br>\nNun zeigt eine in &bdquo;Nature&ldquo; erschienene Studie, dass eine mRNA-Impfung unvorhergesehene Effekte haben kann. Konkret geht es dabei um einen Vorgang, den Wissenschaftler &bdquo;Ribosomales Frameshifting&ldquo; nennen. [&hellip;]<br>\nOb dieses falsche Ablesen der mRNA irgendwelche negativen Folgen hat, haben die britischen Wissenschaftler an M&auml;usen untersucht: Tats&auml;chlich zeigten sie eine unbeabsichtigte Immunantwort. Auch bei 21 Menschen, die mit dem Covid-Impfstoff von Biontech geimpft worden waren, trat eine solche Reaktion leicht &uuml;berdurchschnittlich h&auml;ufig auf. Symptome hatten die Probanden keine, aber in ihren Blutproben konnten die Wissenschaftler immunologische Prozesse identifizieren, die sich gegen die unerw&uuml;nschten Proteine und nicht gegen die Spike-Proteine richteten. Bei 20 Probanden, die nach einer Impfung mit dem Vektorimpfstoff Astra-Zeneca untersucht worden waren, fiel die unbeabsichtigte Immunantwort geringer aus als beim Biontech-Impfstoff. Die Wissenschaftler betonen, dass sie keine gesundheitssch&auml;dlichen Effekte beobachtet haben. Sie zeigen in einem weiteren Versuch zudem, dass es m&ouml;glich ist, mRNA-Impfstoffe so zu stabilisieren, dass den Ribosomen keine Lesefehler unterlaufen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wissen\/medizin-ernaehrung\/unerwartete-folgen-nach-corona-impfung-mrna-impfstoff-von-biontech-19364838.html%20\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Es kann sehr gut sein, dass der beobachtete Effekt lediglich &ldquo;interessant&rdquo; ist, um einen der &Auml;rzte zu zitieren, und keinerlei sch&auml;dliche Wirkungen hat. Sicher ist aber, dass der Impfstoff und die Impfung noch lange nicht verstanden sind und es voreilig war, alle Bedenken beiseite zu wischen und die Unsch&auml;dlichkeit ohne jede wissenschaftliche Basis einfach zu *behaupten*, solange sie nicht bewiesen ist.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Journalismus als Waffe der Macht <\/strong><br>\n&bdquo;Der Journalismus ist eine Waffe in der Hand der Industriebosse. Und dieser Journalismus hat in der Zeit zwischen den Wahlen daf&uuml;r zu sorgen, dass wir ruhig bleiben.&ldquo; Diese Erkenntnis des US-Schriftstellers Upton Sinclair gab der Kommunikationswissenschaftler Michael Meyen am Freitag in Berlin wieder. Sinclair hatte das bereits vor mehr als hundert Jahren festgestellt und in seinem 1919 erschienenen Buch &bdquo;The Brass Check&ldquo; (Deutsch: &bdquo;S&uuml;ndenlohn, eine Studie des Journalismus&ldquo;) beschrieben.<br>\nDarin zeigte der kapitalismuskritische Schriftsteller, wie westliche Gesellschaften funktionieren, so Meyen. Dabei w&uuml;rden die bestimmenden Industriezweige mit ihren Profiten diese auch daf&uuml;r einsetzen, die &ouml;ffentliche Meinung zu beherrschen. Das geschehe durch Korruption &uuml;ber die Parteien und die Medien. Um die Demokratie unter Kontrolle zu halten, w&uuml;rden Millionen und Abermillionen an US-Dollar in zwei &bdquo;politischen Maschinen&ldquo; gesteckt. Die stehen sich dann bei den Wahlen gegen&uuml;ber. Das Volk, durch die Presse bei Laune und in einem &bdquo;Zustand der Duldung&ldquo; gehalten, entscheide an der Urne, f&uuml;r welchen Kandidaten seiner Ausbeuter es stimmen m&ouml;chte.<br>\nMeyen zitierte den Schriftsteller aus den USA, der von 1878 bis 1968 lebte, bei einem Vortrag zum Thema &bdquo;Journalismus und Macht&ldquo;, zu dem der Kulturkreis Pankow in den &bdquo;Sprechsaal&ldquo; in Berlin eingeladen hatte. Der Raum war bis zum letzten Stuhl mit etwa 90 Menschen gef&uuml;llt. Sie bedachten die Aussagen des Kommunikationswissenschaftlers oft nickend und mit Beifall.<br>\nSinclair habe das Verh&auml;ltnis zwischen den f&uuml;hrenden Industriebossen und den Medien in den USA damals mit Prostitution verglichen. Ruhe zwischen den Wahlen sei die Aufgabe der Leitmedien gewesen. Das klang nicht nur aktuell, sondern ist es auch. Der US-Schriftsteller habe au&szlig;erdem darauf aufmerksam gemacht, dass Kritik aus dem Mediensystem an den Verh&auml;ltnissen nicht zu erwarten ist. Denn die Eigent&uuml;mer seien selbst so in ihrem sozialen Umfeld verankert, dass sie aus diesem nicht ausgeschlossen werden m&ouml;chten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.hintergrund.de\/allgemein\/journalismus-als-waffe-der-macht\/%20\">Hintergrund<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>&raquo;Es gibt au&szlig;erordentlich positive R&uuml;ckmeldungen&laquo;<\/strong><br>\nBerlin: Ex-Linke-Abgeordnete diskutiert am Montag &uuml;ber Notwendigkeit einer neuen Partei. Ein Gespr&auml;ch mit Sevim Dagdelen.<br>\n&raquo;Brauchen wir eine Sahra-Wagenknecht-Partei?&laquo;, Mo., 18.30 Uhr, Jugendherberge Berlin Ostkreuz, 10317 Berlin.<br>\nDer Berliner Ableger der Initiative &raquo;Was tun?!&laquo; l&auml;dt f&uuml;r den kommenden Montag zu einer Veranstaltung ein, bei der Sie als Bundestagsabgeordnete und Ex-Linke-Politikerin die Frage &raquo;Brauchen wir eine Sahra-Wagenknecht-Partei?&laquo; mit Ralf Kr&auml;mer vom Sprecherkreis der &raquo;Sozialistischen Linken&laquo; diskutieren wollen. W&auml;re die explizite Frage nach einer neuen, dezidiert linken Partei nicht sinnvoller?<br>\nDie Lage im Land ist dramatisch. Mit der toxischen Mischung aus Aufr&uuml;stung, Wirtschaftskrieg gegen Russland und milliardenschweren Ukraine-Hilfen f&uuml;hrt die Bundesregierung mittlerweile auch einen sozialen Krieg gegen die eigene Bev&ouml;lkerung: Viele k&ouml;nnen die hohen Energie- und Lebensmittelpreise schlicht nicht mehr bezahlen. Eine Partei, die nicht mehr die zentralen Themen, die den Menschen unter den N&auml;geln brennen, bearbeitet und beim selbstzerst&ouml;rerischen Wirtschaftskrieg sogar noch eine Schippe auflegen will, schafft sich selbst ab.<br>\nWas will die Partei, deren Gr&uuml;ndung der Verein &raquo;B&uuml;ndnis Sahra Wagenknecht&laquo; derzeit vorbereitet, dem entgegensetzen?<br>\nEs braucht eine entschiedene Kraft, die wirtschaftliche Vernunft und soziale Gerechtigkeit verbindet, Wirtschaftskrieg und Waffenlieferungen ablehnt und sich dezidiert f&uuml;r die Interessen der Besch&auml;ftigten einsetzt. Mit dem B&uuml;ndnis Sahra Wagenknecht geht es uns aber auch um die verheerenden Folgen der sogenannten Cancel Culture f&uuml;r die Meinungs- und Pressefreiheit in Deutschland. Wenn jetzt selbst jemand wie Jeremy Corbyn von einer Veranstaltung der Rosa-Luxemburg-Stiftung ausgeladen wird, weil er sich f&uuml;r einen Waffenstillstand in Gaza einsetzt, zeigt dies, dass hier dringender Handlungsbedarf besteht.<br>\nWo sehen Sie noch Diskussionsbedarf?<br>\nBisher habe ich sehr viele au&szlig;erordentlich positive R&uuml;ckmeldungen im Hinblick auf die Gr&uuml;ndung des neuen Parteiprojekts erhalten. Gerade auch von Leuten, die fr&uuml;her einmal links gew&auml;hlt haben und sich aber, weil sie ihre zentralen Anliegen nicht mehr angesprochen sehen, ins Nichtw&auml;hlerlager verabschiedet haben. Oder auch von ehemaligen SPD-Anh&auml;ngern, f&uuml;r die eine Partei nicht mehr w&auml;hlbar ist, die bei der R&uuml;stung mit jetzt 90 Milliarden j&auml;hrlich und den Waffengeschenken an die Ukraine neue Rekorde aufstellt, w&auml;hrend bei der Bildung und Infrastruktur mit den offensichtlichen Konsequenzen gek&uuml;rzt wird. Zudem wenden sich Leute, viele mit Migrationshintergrund, an mich, die einfach n&uuml;chtern feststellen, wie hier alles kaputt gemacht wird, und die nicht l&auml;nger dabei zusehen wollen. Es braucht eine Diskussion, wie wir das zusammenbringen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/464818.neugr%C3%BCndung-nach-linke-austritten-es-gibt-au%C3%9Ferordentlich-positive-r%C3%BCckmeldungen.html%20\">Sevim Dagdelen in junge Welt<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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