{"id":10798,"date":"2011-09-23T08:38:20","date_gmt":"2011-09-23T06:38:20","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10798"},"modified":"2011-09-23T09:54:43","modified_gmt":"2011-09-23T07:54:43","slug":"hinweise-des-tages-1475","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10798","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Putsch der Finanzm&auml;rkte; Lagarde r&auml;t zu Verstaatlichung; Die Griechen haben andere Sorgen; Von Tobin zu Robin; Konsequenz aus der Krise: Privatbanken wollen Garantien f&uuml;r Sparer senken; Die Alternative zum Rettungsschirm; R&uuml;ckschau: Griechenland-Schulden &ndash; Stillstand bei der Privatisierung; Mehr als 1000 Firmen haben mit Kurzarbeit abgezockt; H&ouml;he der Hartz-IV-Zusch&uuml;sse &ndash; Kinder brauchen doch nicht so viel Wasser; Clevere Krisenk&ouml;che: Von Arbeitslosen zu gefragten Sparexperten; Der Osten bleibt &auml;rmer; Gott wird bestreikt; Stuttgart 21 wird 370 Millionen Euro teurer; Lukrative Nebenjobs; Tax Justice Network kritisiert &ndash; Abkommen mit gro&szlig;en Schlupfl&ouml;chern; Gelenkte Berichte &ndash; Autokonzerne und Journalisten; &bdquo;Land Grabbing&ldquo; &ndash; Ein Gebiet so gro&szlig; wie Westeuropa; Pssst, Revolution: #occupywallstreet (MB\/JB)<br>\n<!--more--><\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10798#h01\">Putsch der Finanzm&auml;rkte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10798#h02\">Lagarde r&auml;t zu Verstaatlichung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10798#h03\">Die Griechen haben andere Sorgen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10798#h04\">Von Tobin zu Robin<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10798#h05\">Konsequenz aus der Krise: Privatbanken wollen Garantien f&uuml;r Sparer senken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10798#h06\">Die Alternative zum Rettungsschirm<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10798#h07\">R&uuml;ckschau: Griechenland-Schulden &ndash; Stillstand bei der Privatisierung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10798#h08\">Mehr als 1000 Firmen haben mit Kurzarbeit abgezockt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10798#h09\">H&ouml;he der Hartz-IV-Zusch&uuml;sse &ndash; Kinder brauchen doch nicht so viel Wasser<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10798#h10\">Clevere Krisenk&ouml;che: Von Arbeitslosen zu gefragten Sparexperten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10798#h11\">Der Osten bleibt &auml;rmer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10798#h12\">Gott wird bestreikt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10798#h13\">Stuttgart 21 wird 370 Millionen Euro teurer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10798#h14\">Lukrative Nebenjobs<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10798#h15\">Tax Justice Network kritisiert &ndash; Abkommen mit gro&szlig;en Schlupfl&ouml;chern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10798#h16\">Gelenkte Berichte &ndash; Autokonzerne und Journalisten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10798#h17\">&bdquo;Land Grabbing&ldquo; &ndash; Ein Gebiet so gro&szlig; wie Westeuropa<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10798#h18\">Pssst, Revolution: #occupywallstreet<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"\/?p=10798&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Putsch der Finanzm&auml;rkte<\/strong><br>\nDer Staat &ndash; vom Krisenretter zum Pleitekandidaten. Jetzt st&uuml;tzen die Notenbanken das System. N&ouml;tig ist jedoch eine Absch&ouml;pfung gro&szlig;er Verm&ouml;gen.<br>\nDas wirtschaftliche Regime der vergangenen Jahrzehnte &ndash; sinkende Masseneinkommen bei explodierenden Gewinnen und Verm&ouml;gen &ndash; wurde durch Kredite bzw. Verschuldung am Leben gehalten. Eine besondere Rolle spielte der Immobiliensektor. Dessen Spekulationsblase ist inzwischen geplatzt. Aber sie ist nicht verschwunden, sondern sie schwebt nun wie ein Atompilz &uuml;ber dem Staat. Der hat die Weltwirtschaft durch Konjunkturpakete und &raquo;Bankenrettung&laquo; vor dem Absturz bewahrt. Das britische Wirtschaftsmagazin Economist titelte deshalb: &raquo;Wir sind jetzt alle Keynesianer&laquo; (We are all Keynesians, now!).<br>\nDie Staatshaushalte wurden zur M&uuml;llkippe der Finanzm&auml;rkte, K&uuml;rzungspakete auf Kosten der Bev&ouml;lkerungsmehrheit brechen der Wirtschaft das Genick. Im Ergebnis steigen die &ouml;ffentlichen Schulden, statt zu sinken. Das alles markiert einen Wendepunkt: Der Kapitalismus hat seinen Bodyguard &ndash; den Staat &ndash; ausgeknockt. Der h&auml;ngt jetzt wie ein nasser Sack in den Seilen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2011\/09-23\/019.php\">Junge Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Lagarde r&auml;t zu Verstaatlichung<\/strong><br>\nDie IWF-Chefin zeigt gro&szlig;e Eigenkapitall&uuml;cken in der Finanzplanung Europ&auml;ischer Banken auf &ndash; und hat auch eine L&ouml;sung parat. [&hellip;]<br>\nAusdr&uuml;cklich ermahnte Lagarde die Europ&auml;er, die Kapitalbasis ihre Banken zu st&auml;rken. Dies sei ein &bdquo;kritischer Punkt&ldquo; f&uuml;r eine wirtschaftliche Erholung. &bdquo;Die Banken m&uuml;ssen in der Lage sein, Wachstum zu finanzieren&ldquo;, betonte die fr&uuml;here franz&ouml;sische Finanzministerin. Diese Forderung, die Lagarde das erste Mal Anfang September erhoben hatte, birgt politischen Sprengstoff. Schlie&szlig;lich stehen die privaten Investoren derzeit nicht gerade Schlange, um ihr Geld den Finanzinstituten zur Verf&uuml;gung zu stellen. Wenn die IWF-Chefin also mehr Kapital f&uuml;r die Banken verlangt, spricht sie sich f&uuml;r Verstaatlichungen aus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/krise\/europas-banken-lagarde-raet-zu-verstaatlichung,1471908,10888292.html\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Die Griechen haben andere Sorgen<\/strong><br>\nNicht die M&ouml;glichkeit einer Staatspleite besch&auml;ftigt die B&uuml;rger, sondern der &Uuml;berlebenskampf<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/207344.die-griechen-haben-andere-sorgen.html\">Neues Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Von Tobin zu Robin<\/strong><br>\nMehr als 1000 Wirtschaftswissenschaftler aus allen Teilen der Welt, davon &uuml;ber 100 aus Deutschland, fordern in einem am Mittwoch ver&ouml;ffentlichten Aufruf an die Regierungen der 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenl&auml;nder die Einf&uuml;hrung einer Finanztransaktionssteuer. Auf EU-Ebene gibt es daf&uuml;r bereits konkrete Vorbereitungen. Aber viele Regierungen str&auml;uben sich noch gegen die Steuer auf alle Formen von Finanzgesch&auml;ften. Dennoch: Die alte linke Forderung ist nach jahrelangem Ringen erstmals in den Bereich des M&ouml;glichen gelangt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/207319.von-tobin-zu-robin.html\">Neues Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Konsequenz aus der Krise: Privatbanken wollen Garantien f&uuml;r Sparer senken<\/strong><br>\nDie vom Einlagensicherungsfonds abgedeckte Mindestsumme soll von 1,5 Mio. Euro auf 437.500 Euro fallen. Nach Einsch&auml;tzung des Bankenverbands ist das &ldquo;realistischer&rdquo; &ndash; ein Zeichen, dass sich die Branche auf weitere Pleiten gefasst macht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/finanzen\/maerkte\/:konsequenz-aus-der-krise-privatbanken-wollen-garantien-fuer-sparer-senken\/60107555.html\">Financial Times Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Die Alternative zum Rettungsschirm<\/strong><br>\nKonzeptionell kann die Politik der Rettungsschirme nicht mehr &uuml;berzeugen. Seit nicht nur Griechenland, Irland und Portugal, sondern auch Spanien und sogar Italien gest&uuml;tzt werden mussten, sind auch die Gr&ouml;&szlig;enordnungen au&szlig;er Kontrolle: Selbst nach der Aufstockung des EFSF l&auml;ge sein gesamtes Garantievolumen bei &ldquo;nur&rdquo; 440 Milliarden Euro. Das reicht f&uuml;r die kleineren L&auml;nder, aber nicht f&uuml;r Italien und Spanien, denn f&uuml;r deren Refinanzierung m&uuml;sste mittelfristig eine Verschuldung von 2,6 Billionen Euro umgeschlagen werden k&ouml;nnen. Folglich drohen bei einer Ausweitung der Krise horrende Verluste f&uuml;r den deutschen Steuerzahler &ndash; bis hin zur Obergrenze der deutschen Garantien von 253 Milliarden Euro.<br>\nDie pointierteste Alternative besteht darin, den Rettungsschirm durch eine obligatorische Rekapitalisierung gef&auml;hrdeter Banken zu ersetzen. Den Banken frisches Kapital zuzuf&uuml;hren, damit sie einer Staatsinsolvenz trotzen k&ouml;nnen, ist genau der Vorschlag, den die Chefin des Internationalen W&auml;hrungsfonds (IWF), Christine Lagarde, vor drei Wochen in einer vielbeachteten Rede in Jackson Hole gemacht hat. Hinter Lagardes &Auml;u&szlig;erungen steht die unabh&auml;ngige Einsch&auml;tzung der Fachleute des W&auml;hrungsfonds. In spektakul&auml;rer Abwendung von der bislang offiziell verfochtenen Linie bedeutet dies im Klartext: Staatsinsolvenzen werden kommen, sie sind nicht zu verhindern. Ansteckungseffekte vermeidet man durch rechtzeitige Rekapitalisierung der Banken und nicht durch Garantieerkl&auml;rungen f&uuml;r Staatsschulden (das hei&szlig;t &ldquo;Rettungsschirme&rdquo;).<br>\nWir unterstellen im Folgenden, dass private Gl&auml;ubiger 50 Prozent ihrer Forderungen auf griechische und portugiesische Staatsschulden abschreiben m&uuml;ssen, w&auml;hrend Irland, Italien und Spanien trotz der Insolvenz noch 75 Prozent des Schuldendienstes leisten. Aufgrund der Stresstests ist der ungef&auml;hre Rekapitalisierungsbedarf der gr&ouml;&szlig;ten EU-Banken bekannt. Ziel der obligatorischen Kapitalerh&ouml;hung ist es, ihren Kapitalpuffer den m&ouml;glichen Verlusten zuk&uuml;nftiger Staatsinsolvenzen anzupassen und damit eine Bankenkrise vorausschauend abzuwenden. Gleichzeitig wird die Erpressbarkeit der Regierungen und der Europ&auml;ischen Zentralbank wirksam reduziert. Blicken wir zun&auml;chst nach Deutschland: Unter unserem Szenarium h&auml;tten deutsche Banken Verluste in H&ouml;he von 20 Milliarden Euro zu verkraften &ndash; weniger als 10 Prozent der 253 Milliarden Euro, die der Deutsche Bundestag sich jetzt zu verb&uuml;rgen anschickt. Eine Aufrechterhaltung des Eigenkapitals des deutschen Bankensektors verlangt dar&uuml;ber hinaus eine Rekapitalisierung von 19 Milliarden Euro, die als staatliche Investition zu bewerten ist. Es findet lediglich eine Umschichtung von Staatsverm&ouml;gen statt, da dem Staat im Gegenzug Verm&ouml;genswerte zuwachsen. Sinnvoll scheint uns aber eine gr&ouml;&szlig;ere Rekapitalisierung zu sein, um ein Maximum an Stabilit&auml;t sicherzustellen. Schwieriger ist die Lage der als insolvent angenommenen L&auml;nder, denn deren Banken m&uuml;ssen mit Forderungsausf&auml;llen von rund 150 Milliarden Euro rechnen. Verluste der solventen Euro-Staaten bei der Rekapitalisierung beschr&auml;nken sich auf die Differenz zwischen dem Forderungsausfall und dem vorhandenen Eigenkapital. Solche reinen Rekapitalisierungsverluste liegen bei sch&auml;tzungsweise weniger als 30 Milliarden Euro. Davon h&auml;tte Deutschland 41 Prozent, also rund 12 Milliarden Euro, zu tragen. Der zus&auml;tzliche Investitionsbedarf f&uuml;r eine dauerhafte Stabilisierung der Banken in den insolventen L&auml;ndern bel&auml;uft sich auf mindestens 150 Milliarden Euro, aber diese Summe stellt keine Verluste des Steuerzahlers dar, weil dieser gleichzeitig Anspruch auf die damit verbundenen Verm&ouml;genswerte erh&auml;lt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/artikel\/C30563\/harald-hau-und-bernd-lucke-die-alternative-zum-rettungsschirm-30687153.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Pech f&uuml;r Philipp R&ouml;sler, dass seine Referenten diesen Text der Finanzwissenschaftler Harald Hau und Bernd Lucke &uuml;bersehen hatten. War zeitlich knapp, aber so neu sind diese &Uuml;berlegungen auch wieder nicht. Er h&auml;tte mit der Aussage von der &ldquo;geordneten Insolvenz&rdquo; ganz anders punkten k&ouml;nnen, wenn er schlicht h&auml;tte sagen k&ouml;nnen: Wir k&ouml;nnen die Eurozone viel billiger und weniger riskant retten &ndash; mit 32 Milliarden Euro, also etwa 15 Prozent der 211 Milliarden Euro, f&uuml;r die Deutschland zuk&uuml;nftig b&uuml;rgen soll, wobei auch noch unklar bleibt, ob diese ausreichen werden. &ndash; Interessant ist jenseits dieser klassischen ordo-liberalen Analyse ist der Hinweis, dass 70 Prozent des von einer m&ouml;glichen Staateninsolvenz betroffenen Kapitals sich im Besitz der 5 Prozent reichsten Menschen befindet.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>R&uuml;ckschau: Griechenland-Schulden &ndash; Stillstand bei der Privatisierung<\/strong><br>\nNur noch ein paar schrottreife Flugzeuge erinnern auf dem ehemaligen Athener Flughafen Ellinik&oacute; an die Zeit, als hier reger Flugbetrieb herrschte. Seit 10 Jahren liegt das rund 600 Hektar gro&szlig;e Areal weitgehend brach. Doch obwohl der Staat dringend Geld braucht, passiert nichts. Verhandlungen mit Interessenten wie dem Emirat Katar, das hier gesch&auml;tzte 5 Milliarden Euro investieren will, verliefen bislang im Sand. Kein Wunder, denn bisher ist gar nicht klar, welche Teile des attraktiven Grundst&uuml;cks zwischen Meer und Stadt wirklich dem Staat geh&ouml;ren. Bis heute fehlt ein funktionierendes Grundbuchsystem! Statt Milliardeneinnahmen also: Stillstand. Nichts tut sich auch einige Hundert Meter entfernt: Seit zwei Jahren ist hier eine U-Bahnstation fertig gestellt &ndash; aber nicht in Betrieb. Insgesamt gibt es in Athen 7 neue Bahnh&ouml;fe, die nicht genutzt werden. Weil keiner die &Uuml;bergabeprotokolle und Vertr&auml;ge mit den beteiligten Unternehmen unterschreiben will, geht nichts voran. Allerdings: Die zus&auml;tzlichen Mitarbeiter wurden bereits eingestellt. Zu viel Personal gibt es in fast allen staatlichen Betreiben Griechenlands. Und potentielle Investoren m&uuml;ssen die vielen Angestellten samt ihrer Privilegien wohl &uuml;bernehmen.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.daserste.de\/plusminus\/beitrag_dyn~uid,bja9dwvt4ou4rhly~cm.asp\">Das Erste (Text)<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/mediathek.daserste.de\/sendungen_a-z\/432744_plusminus\/8276140_griechenland-schulden---stillstand-bei-der-privatis?\">PlusMinus \/ ARD-Mediathek (Video)<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Eine kaum zumutbare Auspl&uuml;nderungs- und Privatisierungspropaganda des ARD-Fernsehens mit einem fast widerlich s&uuml;ffisanten Tonfall. Wenn f&uuml;r viel Geld U-Bahn-Stationen gebaut und nicht in Betrieb genommen werden, ist das nat&uuml;rlich schon &uuml;bel. Vielleicht f&auml;hrt ja mal ein griechisches Fernsehteam als Revanche in die brandenburgische Provinz und zeigt die Folgen der Einigungskriminalit&auml;t &ndash; z.B., was aus Kl&auml;rwerken mit der Kapazit&auml;t von 50.000 Klosch&uuml;sseln wurde, die zwischen Ortschaften mit 500 Einwohner\/innen gebaut wurden.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Mehr als 1000 Firmen haben mit Kurzarbeit abgezockt<\/strong><br>\nDie Kurzarbeit hat w&auml;hrend der Rezession 2009 Hunderttausende Jobs gerettet &ndash; aber auch Betr&uuml;ger angelockt. 1158 Firmen haben geschummelt, um an die staatlichen Leistungen zu kommen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.badische-zeitung.de\/mehr-als-1000-firmen-haben-mit-kurzarbeit-abgezockt\">Badische Zeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>H&ouml;he der Hartz-IV-Zusch&uuml;sse &ndash; Kinder brauchen doch nicht so viel Wasser<\/strong><br>\nAbsurdes Deutschland: Wenn Hartz-IV-Empf&auml;nger in ihrem Badezimmer einen Boiler haben, bekommen sie einen Warmwasser-Zuschuss. Doch kurioserweise gibt es f&uuml;r Kinder weniger als f&uuml;r Erwachsene. Bei der Berechnung des Hartz-IV-Satzes f&uuml;hrt das zu abenteuerlichen Konstellationen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/hoehe-der-hartz-iv-zuschuesse-kinder-brauchen-doch-nicht-so-viel-wasser-1.1147185\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Clevere Krisenk&ouml;che: Von Arbeitslosen zu gefragten Sparexperten<\/strong><br>\nAls Finanzsenator begl&uuml;ckte Thilo Sarrazin einst Hartz-IV-Empf&auml;nger mit Men&uuml;vorschl&auml;gen. Viele Koch- und Spartipps kennen auch Kurt Meier und Uwe Glinka und ver&ouml;ffentlichen damit B&uuml;cher. Der Unterschied: Die beiden wissen, wovon sie reden &ndash; eine Erfolgsgeschichte, von der viele Arbeitslose tr&auml;umen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/karriere\/berufsleben\/0,1518,786695,00.html\">Spiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Gl&uuml;ckwunsch zum Erfolg. Dass die Autoren damit derzeitige &bdquo;Hartzer&ldquo; vorf&uuml;hren und sich an ihrem Elend bereichern, nehmen sie billigend in Kauf. Und Schreibtischt&auml;ter wie G&uuml;nther Jauch (noch bei Stern-TV) und die Spiegel-Leute st&uuml;rzen sich nat&uuml;rlich wie die Bullen aufs Gatter, da die Autoren noch niedrigere Ern&auml;hrungspreise auflisten als Thilo Sarrazin.<\/em><br>\n<em>Einer unserer Leser schl&auml;gt auch Ratgeber-B&uuml;cher zum Selberstricken, zur Wohnungsrenovierung und zur Gesundheitsversorgung vor. Ein Boom von Ratgeberliteratur f&uuml;r Erwerbslose &ndash; war das etwa der Plan hinter den Hartz-Reformen &hellip;?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Der Osten bleibt &auml;rmer<\/strong><br>\nIn Deutschland ist die Armut regional sehr unterschiedlich verteilt. Zwar hat sich die Lage insgesamt verbessert, ein Gef&auml;lle zwischen Ost und West bleibt aber bestehen.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/gesellschaft\/zeitgeschehen\/2011-09\/armut-deutschland\/komplettansicht?print=true\">Zeit<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.destatis.de\/jetspeed\/portal\/cms\/Sites\/destatis\/Internet\/DE\/Presse\/pm\/2011\/09\/PD11__349__634,templateId=renderPrint.psml%20\">Statistisches Bundesamt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Bei der dritten Grafik (&bdquo;Arme werden &auml;rmer&ldquo;) des Zeit-Beitrages wird &uuml;brigens ein g&auml;ngiges Stilmittel der Meinungsmanipulation genutzt. Die Tabelle beginnt nicht bei 0% sondern bei 90% und die Kurve wirkt dabei wesentlich steiler. Meistens wird diese bewusste optische T&auml;uschung beim Anstieg von &bdquo;Lohnnebenkosten&ldquo;, Krankheitskosten oder Verschuldung angewandt. Achten Sie bei Nachrichten und Reportagen mal darauf.<\/em><br>\n<em>Der Trick wurde vor einigen Monaten sehr gut und unterhaltsam von Mathematik-Professor Gerd Bosbach in der <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=-P-3Ck2mjXY\">Erwin-Pelzig-Show<\/a> vorgef&uuml;hrt (ab Minute 9).<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Gott wird bestreikt<\/strong><br>\n&raquo;Gott kann man nicht bestreiken.&laquo; Mit solchen Spr&uuml;chen kontern die Kirchenoberen Forderungen der Besch&auml;ftigten bei Diakonie und Caritas nach Anerkennung ihrer Grundrechte. F&uuml;r die 1,3 Millionen Betroffenen gelten keine Tarifvertr&auml;ge, die Arbeitsbedingungen werden letztlich einseitig diktiert. Das Betriebsverfassungsgesetz kommt nicht zur Anwendung, selbst das Recht auf Streik wird bestritten. Dagegen macht die Gewerkschaft ver.di nun mobil.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2011\/09-22\/042.php?print=1\">Junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers F.B.:<\/strong> Das ist auch Benedikts Welt.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Es scheint bei den Kirchenoberen nicht angekommen sein, dass wir nicht mehr im Mittelalter leben, in dem die Besch&auml;ftigten der kirchlichen Sozialeinrichtungen ein Armutsgel&uuml;bde abgelegt hatten.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Stuttgart 21 wird 370 Millionen Euro teurer<\/strong><br>\nDie Deutsche Bahn hat die Kosten des Bahnhofsprojekts &bdquo;Stuttgart 21&ldquo; neu kalkuliert: Nach Informationen der F.A.Z. unter Hinweis auf Aufsichtsratskreise wird der Umbau rund 370 Millionen Euro mehr kosten als bisher gedacht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/artikel\/C30350\/bahnhofsprojekt-stuttgart-21-wird-370-millionen-euro-teurer-30690988.html\">FAZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Lukrative Nebenjobs<\/strong><br>\nDie Chefaufseher der Dax-Unternehmen k&ouml;nnen 2011 mit einer deutlich h&ouml;heren Verg&uuml;tung rechnen. Ihre Bez&uuml;ge steigen im Durchschnitt auf 297.800 Euro, das sind neun Prozent mehr als im vergangenen Jahr.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.berlinonline.de\/berliner-zeitung\/wirtschaft\/359513\/359514.php\">Berliner Zeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Tax Justice Network kritisiert &ndash; Abkommen mit gro&szlig;en Schlupfl&ouml;chern<\/strong><br>\nNach der Ver&ouml;ffentlichung des Vertrags mit der Schweiz bezweifeln Kritiker die Wirksamkeit. &Uuml;ber Stiftungen k&ouml;nne die Besteuerung leicht umgangen werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Tax-Justice-Network-kritisiert\/!78657\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Gelenkte Berichte &ndash; Autokonzerne und Journalisten<\/strong><br>\nSie haben es schon schwer, die rund 11.000 Journalisten. Auf der internationalen Automobilausstellung m&uuml;ssen sie sich zwischen viel Lack, Leder und PS eine eigene Meinung bilden. &Uuml;ber Macher und Modelle. Wie gut trifft es sich da, dass die Autohersteller mitdenken. &ldquo;Das was man in den Medien &uuml;ber uns liest, ist zu 87 Prozent von uns gesteuert&rdquo; sagte unl&auml;ngst die Kommunikationschefin eines grossen Autobauers. Die Berichterstattung gesteuert? Zumindest gut gepampert. ZAPP &uuml;ber Journalisten, die gerne einsteigen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ndr.de\/fernsehen\/sendungen\/zapp\/medien_politik_wirtschaft\/autojournalisten101.html\">ZAPP<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.H.:<\/strong> Damit d&uuml;rfte auch klar sein, warum sich die bekannten Automagazine bislang dezent zur&uuml;ckgehalten haben, wenn es um Kritik an der spritfressenden Produktpalette deutscher Autobauer ging.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung MB:<\/strong> Aufw&auml;ndiges Buffet anstatt aufw&auml;ndiger Recherche. Und die von Opel gesponsorte Luxusvilla auf Mallorca war sogar der Auto-BILD zu heftig.<\/em><br>\n<em>Es gibt ja auch genug Ex-Journalisten, die genau wissen, wie man sich richtig um Fachjournalisten k&uuml;mmert. Z.B. <a href=\"http:\/\/www.autohaus.de\/frank-klaas-heuert-bei-jaguar-land-rover-an-960792.html\">Frank Klaas<\/a>, Global Head of Communications bei Jaguar\/LandRover und ehemaliger Kommunikationsdirektor bei der Adam-Opel-AG, war fr&uuml;her <a href=\"http:\/\/www.motor-talk.de\/news\/frank-klaas-direktor-kommunikation-bei-der-adam-opel-ag-t11491.html\">Fernsehredakteur beim Hessischen Rundfunk<\/a> f&uuml;r die Rubriken <a href=\"http:\/\/www.motor-kritik.de\/common\/09021801.htm\">Reise, Auto, Motorsport und Wetter<\/a>: &bdquo;Frank Klaas besuchte die Deutsche Journalistenschule in M&uuml;nchen und nahm nach einem Volontariat beim Hessischen Rundfunk unterschiedliche Funktionen in der H&ouml;rfunk- und Fernsehredaktion des hr wahr. Als Automobilspezialist des Senders zeichnete er seit 1989 f&uuml;r die Berichterstattung in der ARD Sondersendung von der Frankfurter IAA verantwort&shy;lich, die er auch live moderierte. Daneben kommentierte er unter anderem regelm&auml;&szlig;ig die Rennen zur DTM in der ARD sowie die &Uuml;bertragung der Trainingsl&auml;ufe in den dritten Fern&shy;sehprogrammen der ARD. Gleichzeitig entwickelte der ambitionierte Hobby-Rennfahrer das Format des Autotests im Wirtschaftsmagazin &bdquo;mex&ldquo; im hessen fernsehen und gestal&shy;tete die Verkehrssendung &bdquo;mobil&ldquo;.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>&ldquo;Land Grabbing&ldquo; &ndash; Ein Gebiet so gro&szlig; wie Westeuropa<\/strong><br>\nSeit dem Jahr 2007 steigen die Lebensmittelpreise an. Seither hat auch das &ldquo;land grabbing&rdquo; zugenommen. Auf solchen L&auml;ndereien wird oft f&uuml;r ausl&auml;ndische M&auml;rkte produziert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Land-Grabbing\/!78650\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Hintergrundmaterial zum Thema <a href=\"http:\/\/www.oxfam.de\/landgrabbing\">&bdquo;Landgrabbing&ldquo; bietet die NGO Oxfam<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Pssst, Revolution: #occupywallstreet<\/strong><br>\nAngesichts sozialer K&uuml;rzungen und dem Verbrennen unfassbarer Mengen von Geld durch Banken und Spekulanten, w&auml;chst der Unmut der Menschen in vielen L&auml;ndern. Die USA haben jetzt ihren eigenen day of rage (Tag des Zorns): Seit dem 17.09. gehen in New York tausende Menschen auf die Stra&szlig;e, um f&uuml;r ein menschenw&uuml;rdiges Leben und eine bessere Zukunft zu demonstrieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/bodenfrost.wordpress.com\/2011\/09\/19\/17s-occupywallstreet-globaler-protest\/\">Bodenfrost<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Viel Erfolg!<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Putsch der Finanzm&auml;rkte; Lagarde r&auml;t zu Verstaatlichung; Die Griechen haben andere Sorgen; Von Tobin zu Robin; Konsequenz aus der Krise: Privatbanken wollen Garantien f&uuml;r Sparer senken; Die Alternative zum Rettungsschirm; R&uuml;ckschau: Griechenland-Schulden &ndash; Stillstand bei der Privatisierung; Mehr als 1000 Firmen haben mit Kurzarbeit abgezockt; H&ouml;he der Hartz-IV-Zusch&uuml;sse &ndash;<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10798\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-10798","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10798","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=10798"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10798\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":10803,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10798\/revisions\/10803"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=10798"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=10798"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=10798"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}