{"id":108048,"date":"2023-12-11T08:43:59","date_gmt":"2023-12-11T07:43:59","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108048"},"modified":"2023-12-11T08:43:59","modified_gmt":"2023-12-11T07:43:59","slug":"hinweise-des-tages-4502","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108048","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108048#h01\">Haushaltskrise: &Ouml;konom schl&auml;gt der Bundesregierung vier kreative L&ouml;sungen vor<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108048#h02\">Prantls Blick: Gute Lehrer, schlechte Lehrer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108048#h03\">Habeck, Baerbock und Co.: Gr&uuml;ne Politik beleidigt den gesunden Menschenverstand<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108048#h04\">Teure Sanktionsschlachten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108048#h05\">Gegen den Willen von Friedrich Merz: Auch Unionsl&auml;nder stimmen f&uuml;r B&uuml;rgergeld-Erh&ouml;hung 2024<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108048#h06\">Ukraine-Krieg &ndash; Das b&ouml;se Erwachen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108048#h07\">&laquo;Die derzeitige Richtung des Krieges f&uuml;hrt in die Katastrophe&raquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108048#h08\">&laquo;Pal&auml;stinenser haben kein Recht, im Westjordanland zu leben&raquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108048#h09\">Gaza: Sogar die EU r&uuml;ckt von den USA ab (ein wenig)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108048#h10\">Israel z&uuml;chtet die n&auml;chste Generation des Hasses gegen sich selbst<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108048#h11\">Wie der Spiegel &uuml;ber den Krieg in Gaza berichtet, ist nur noch ekelhaft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108048#h12\">Boni trotz verfehlter Ziele: Weitere Millionen f&uuml;r die Bahnchefs<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108048#h13\">Definitives Ende des &bdquo;billigen&ldquo; Atomstroms in Frankreich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108048#h14\">Forschungszentrum DESY: Wie Johannes Kahrs seine Parteifreunde mit Millionen gl&uuml;cklich machte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108048#h15\">Hat Karl Lauterbach die Krankenhausreform noch im Griff?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108048#h16\">Markus Linden und Die Zeit w&uuml;rdigen das &bdquo;postfaktische Propagandamedium&ldquo; Nachdenkseiten zum 20. Jubli&auml;um<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Haushaltskrise: &Ouml;konom schl&auml;gt der Bundesregierung vier kreative L&ouml;sungen vor<\/strong><br>\nScholz, Lindner und Habeck haben eine Woche vergeblich &uuml;ber den Haushalt 2024 beraten. Unser Kolumnist hat vier Vorschl&auml;ge, wie eine Einigung ohne K&uuml;rzungen gelingen k&ouml;nnte.<br>\nDie Bundesregierung h&auml;ngt in den Seilen wie ein angeschlagener Boxer. Nach der Klatsche vom Bundesverfassungsgericht wegen der ber&uuml;chtigten 60 Milliarden Euro an Klimageldern hagelte es jetzt auch noch miese Wahlumfragen.<br>\nNur 20 Prozent der Deutschen sind mit der Arbeit von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) zufrieden, wie der neue ARD-Deutschlandtrend zeigt. Kein Kanzler war jemals unbeliebter. Mit der Ampel-Regierung insgesamt sind nur noch 17 Prozent der Deutschen zufrieden.<br>\nUnd die Haushaltskrise versch&auml;rft sich nur. Mit dem R&uuml;cken zum Abgrund verhandeln die Koalitionsspitzen seit nunmehr einer Woche &uuml;ber den n&auml;chsten Haushalt. Durch das Urteil des Verfassungsgerichts ist der Haushalt laut Finanzminister Christian Lindner (FDP) mit 17 Milliarden Euro &uuml;berbucht. Die m&uuml;ssen entweder gek&uuml;rzt oder &uuml;ber andere Wege an der Schuldenbremse vorbeigelenkt werden.<br>\nSchon vergangenen Mittwoch wollten Bundeskanzler Scholz, Wirtschaftsminister Robert Habeck (Gr&uuml;ne) und Finanzminister Lindner im Kabinett einen Plan vorlegen. Doch daraus wurde nichts, weil die Drei sich nicht einigen konnten. P&uuml;nktlich zum Jahresende l&auml;sst sich der Haushalt f&uuml;r 2024 also nicht mehr beschlie&szlig;en, daf&uuml;r sind die Fristen in Bundestag und Bundesrat zu eng.<br>\nDass die Ampel sich so schwertut, ist aber kein Wunder. Keiner will bei ohnehin miesen Umfragewerten seine W&auml;hler mit faulen Kompromissen verprellen. Damit alle Verhandler ihr Gesicht wahren, braucht es kreative L&ouml;sungen statt plumper K&uuml;rzungen. Auch &ouml;konomisch verbieten sich K&uuml;rzungen. Denn die deutsche Wirtschaft ist ohnehin in der Krise, der Konsum gar unter dem Niveau von 2019. Ob beim B&uuml;rgergeld oder dem Dieselprivileg: Jede K&uuml;rzung schw&auml;cht die Wirtschaft, weil die Menschen danach weniger Geld zur Verf&uuml;gung haben. Das Gleiche gilt f&uuml;r einen h&ouml;heren CO&#8322;-Preis. Und auch f&uuml;r Steuererh&ouml;hungen, die die FDP ohnehin kategorisch ausschlie&szlig;t.<br>\nHier deshalb vier Vorschl&auml;ge, wie die Ampel trotz Schuldenurteil 17 Milliarden ausgeben kann, ohne im Haushalt zu k&uuml;rzen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft-verantwortung\/haushaltskrise-oekonom-schlaegt-der-bundesregierung-vier-kreative-loesungen-vor-li.2166584\">Maurice H&ouml;fgen in der Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Prantls Blick: Gute Lehrer, schlechte Lehrer<\/strong><br>\nAbsturz und Wiederaufstieg: Wie aus Schulen wieder Lernorte werden &ndash; und warum die Digitalisierung eine Lehrkraft nicht ersetzen kann. [&hellip;]<br>\nPolitiker begr&uuml;nden und entschuldigen die von Pisa festgestellten katastrophalen M&auml;ngel mit Corona und mit dem hohen Anteil der Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler mit Migrationshintergrund; deren Anteil ist in der Tat in den vergangenen Jahren stark gestiegen. Aber: Es handelt sich um Ausreden. Deutschland hatte die Schulen in der Pandemiezeit l&auml;nger geschlossen als jedes andere Land; zugleich fehlte aber die Technik f&uuml;r den Distanzunterricht. Und es fehlte und fehlt die gezielte, umfassende und nachhaltige F&ouml;rderung der Kinder von Migranten schon in der Kita.<br>\nZur Aufr&uuml;stung der Schulen geh&ouml;rt die profunde digitale Aufr&uuml;stung &ndash; aber auch die dringende Warnung davor, darin ein Allheilmittel zu sehen. Digitale Hilfsmittel k&ouml;nnen den Schulbetrieb bereichern, aber auch st&ouml;ren. Digitale Endger&auml;te haben, auch darauf hat die Pisa-Studie hingewiesen, ein starkes Potenzial, Kinder und Jugendliche abzulenken und die Konzentration zu zerst&ouml;ren.<br>\n&ldquo;Ohne Konzentration gibt es kein Lernen.&rdquo; So sagt es der Neurowissenschaftler, Arzt und Psychotherapeut Joachim Bauer, der soeben in einem Beitrag f&uuml;r den Mannheimer Morgen darauf hingewiesen hat, was auch schon fr&uuml;heren Pisa-Studien zu entnehmen gewesen sei: In stark durchdigitalisierten Schulen werden schlechtere Lernergebnisse erzielt. Warum? Weil die Digitalit&auml;t dann so oft das analoge Unterrichten ersetzt, statt es zu begleiten: &ldquo;Die Aufmerksamkeit von Kindern und Jugendlichen binden k&ouml;nnen nur real anwesende, p&auml;dagogisch gut ausgebildete Lehrerinnen und Lehrer.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/prantls-blick-schule-pisa-lehrer-1.6317087\">Heribert Prantl in der S&uuml;ddeutschen<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Gegen den Willen von Friedrich Merz: Auch Unionsl&auml;nder stimmen f&uuml;r B&uuml;rgergeld-Erh&ouml;hung 2024<\/strong><br>\nAuf der Arbeits- und Sozialministerkonferenz wird die Erh&ouml;hung um 12 Prozent einheitlich durchgewinkt. Allerdings soll es st&auml;rkere Mitwirkungspflichten der Bezieher geben.<br>\nDie unionsgef&uuml;hrten Arbeits- und Sozialminister in den L&auml;ndern stimmen der vorgesehenen Erh&ouml;hung des B&uuml;rgergelds im kommenden Jahr zu. Auf der Arbeits- und Sozialministerkonferenz (ASMK) am Donnerstag gab es einen gemeinsamen Beschluss aller 16 Bundesl&auml;nder. Das B&uuml;rgergeld soll im kommenden Jahr wegen der Inflation um 12 Prozent steigen.<br>\nMit dem Beschluss stellen sich die unionsgef&uuml;hrten Bundesl&auml;nder gegen den Willen von CDU-Parteichef Friedrich Merz. Dieser forderte die Bundesregierung noch Anfang der Woche auf, auf die B&uuml;rgergelderh&ouml;hung zum 1. Januar wegen der Haushaltskrise zu verzichten. Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) habe noch vier Wochen Zeit daf&uuml;r, sagte der Unions-Fraktionschef.<br>\nDer Beschluss hat keine rechtlich bindende Wirkung, sondern repr&auml;sentiert den politischen Willen der L&auml;nder, demnach auch in denen, die von der CDU regiert werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/gegen-den-willen-von-friedrich-merz-auch-unionslander-stimmen-fur-burgergeld-erhohung-2024-10901275.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Habeck, Baerbock und Co.: Gr&uuml;ne Politik beleidigt den gesunden Menschenverstand<\/strong><br>\nDie Gr&uuml;nen schaffen Atomkraft ab und legen sich mit der Welt an: Sie schaden Deutschland. Sie sind nicht interessen-, sondern ideologiegetrieben. Ein Gastbeitrag.<br>\nIch habe mein Leben lang gr&uuml;n gew&auml;hlt. Als einige Vertreter der Gr&uuml;nen etwas abf&auml;llig der sogenannten &bdquo;Toskana-Fraktion&ldquo; zugerechnet wurden, hielt ich das eher f&uuml;r einen Adelstitel. Sch&auml;tze doch auch ich die Toskana, liebte doch auch ich den schweren, italienischen Rotwein und die mediterrane K&uuml;che. Regelm&auml;&szlig;ig verbrachte ich meine Urlaube in der Gegend um Florenz, die vor Sch&ouml;nheit, Kultur und Geschichte strotzt.<br>\nUnd so fand ich die Vorstellung von einem Joschka Fischer, der gemeinsam mit J&uuml;rgen Trittin und Claudia Roth vor einem alten, italienischen Palazzo im h&ouml;lzernen Gartenstuhl sitzend einen sch&ouml;nen Chianti Nippozano schl&uuml;rft und dabei pseudo-kundig &uuml;ber florentinische Architektur schwadroniert, recht angenehm. Ich wollte, nicht nur im Urlaub, was die Gr&uuml;nen wollten, und die Gr&uuml;nen wollten, was ich wollte. So einfach war das. [&hellip;]<br>\nSeitdem haben sich die Zeiten gewaltig ge&auml;ndert. Heute ist es politisch unkorrekt, man k&ouml;nnte auch sagen: moralisch anr&uuml;chig, &uuml;ber Dinge wie &Uuml;bergewicht und seine &auml;sthetischen Implikationen auch nur nachzudenken, geschweige denn laut zu reden. Wir leben in einer Zeit &uuml;berbordender Moralversessenheit und Gef&uuml;hligkeit.<br>\nDer Drang und der Zwang, sich &bdquo;korrekt&ldquo; zu verhalten, das einzig Zutreffende zu denken, das einzig Richtige zu f&uuml;hlen und das einzige Sagbare zu &auml;u&szlig;ern, hat sich nicht nur in der Gesellschaft breit gemacht, sondern ist auch Teil ihrer politischen Kultur geworden. Die vermessene Behauptung, zu wissen, was &bdquo;richtig&ldquo; im Sinne von moralisch unangreifbar ist, und die daraus folgende belehrende Haltung gegen&uuml;ber der Bev&ouml;lkerung sind ganz oben in der Regierungsbank angekommen. Nicht nur bei den Gr&uuml;nen, aber vor allem bei ihnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/open-source\/habeck-baerbock-und-co-gruene-politik-beleidigt-den-gesunden-menschenverstand-li.2166843\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Teure Sanktionsschlachten<\/strong><br>\nIndiens gr&ouml;&szlig;ter Erdgasversorger Gail fordert von einer Tochterfirma des deutschen Gasversorgers SEFE (Ex-Gazprom Germania) eine Entsch&auml;digung in H&ouml;he von bis zu 1,8 Milliarden US-Dollar. Ursache ist, dass die SEFE-Tochter GMTS im vergangenen Jahr vertraglich fest zugesagte Fl&uuml;ssiggaslieferungen an Gail nicht realisierte: Geplant war die Lieferung russischen Fl&uuml;ssiggases, das allerdings, bedingt durch die Sanktionsschlachten zwischen der EU und Russland, seit dem sp&auml;ten Fr&uuml;hjahr 2022 nicht mehr bei GMTS ankam. SEFE\/GMTS beschafften zwar Fl&uuml;ssiggas aus alternativen Quellen, lieferten es jedoch bevorzugt nach Deutschland. Gail sch&auml;tzt die Sch&auml;den, die durch die Ausf&auml;lle entstanden, auf eine Milliarden-Dollar-Summe und hat jetzt ein Verfahren vor dem Internationalen Schiedsgerichtshof in London angestrengt. Indien war im vergangenen Jahr nicht das einzige Land S&uuml;dasiens, in dem Fl&uuml;ssiggasmangel zu beklagen war, weil Unternehmen aus Europa den Weltmarkt leerkauften und die Preise in die H&ouml;he trieben. Auch in Bangladesch und Pakistan ging der Fl&uuml;ssiggasimport stark zur&uuml;ck; Pakistan erh&auml;lt in diesem Monat die erste Fl&uuml;ssiggaslieferung vom Spotmarkt seit Mitte 2022.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9432\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Ukraine-Krieg &ndash; Das b&ouml;se Erwachen<\/strong><br>\nMan hat Russland milit&auml;risch untersch&auml;tzt. Diese Botschaft ist nicht neu. Doch statt die Gefahr zu sehen, hat man sich au&szlig;enpolitisch verrannt. Die sicherheitspolitischen Konsequenzen dieser Fehleinsch&auml;tzung k&ouml;nnten sich noch als fatal erweisen.<br>\nVor ziemlich genau einem Jahr, zehn Monate nach dem &Uuml;berfall Russlands auf die Ukraine, erschien im britischen Economist ein Interview mit Oleksandr Syrskyi, Generaloberst und Oberbefehlshaber des Ukrainischen Heeres &ndash; dem strategischen und operativen Kopf hinter der Verteidigung Kiews im M&auml;rz 2022 und der Erfolge um Charkiw im darauffolgenden September.<br>\nIn jenem Interview im Dezember 2022 betonte Syrskyi sehr klar: &bdquo;Jeder, der Russland untersch&auml;tzt, muss mit einer Niederlage rechnen&ldquo;. Wenn so ein klarsichtiger und f&auml;higer Milit&auml;r eine solche Aussage macht, m&uuml;sste man eigentlich ins Nachdenken kommen.<br>\nDoch Nachdenken war im Westen ab dem 24. Februar 2022 eher verp&ouml;nt. Man hatte sich zu bekennen. Und das m&ouml;glichst lautstark, aufgeblasen und gedankenlos. Die berechtigte Emp&ouml;rung &uuml;ber den russischen Angriff auf die Ukraine m&uuml;ndete nicht selten in ein obsessives S&auml;belrasseln, begleitet von r&uuml;stungspolitischen und milit&auml;rischen Forderungen, die irgendwo zwischen Gr&ouml;&szlig;enwahn und Spiel mit dem Feuer hin und her oszillierten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.cicero.de\/kultur\/ukraine-krieg-russland-grauzone-medien\">Cicero<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>&laquo;Die derzeitige Richtung des Krieges f&uuml;hrt in die Katastrophe&raquo;<\/strong><br>\nEin Analyst fordert Verhandlungen in der Ukraine &ndash; im Magazin einer SPD-Stiftung.<br>\nSchon wieder eine Zeitenwende. Dieselben Zeitungen, die noch vor kurzem erkl&auml;rten, dass die Ukraine bis zum Sieg &uuml;ber Russland k&auml;mpfen werde, &uuml;berraschen nun mit neuen Sprachregelungen von der Sorte &laquo;Unsichere Entwicklung&raquo; und &laquo;Pattsituation&raquo;. Noch im September schrieb die &laquo;Neue Z&uuml;rcher Zeitung&raquo; im Leitartikel &laquo;Putin ist nicht unbezwingbar&raquo; und Kiew habe &laquo;Chancen den Durchbruch in Richtung Meer in diesem Jahr zu schaffen&raquo;. Dasselbe Blatt schreibt am 18. November, die Ukrainer m&uuml;ssten sich &laquo;mit der M&ouml;glichkeit einer Niederlage auseinandersetzen&raquo;.<br>\n&laquo;Der Westen hat seine Chance vertan&raquo; titelt am 29. November der Z&uuml;rcher &laquo;Tagesanzeiger&raquo; und zitiert eine US-Historikerin, die &laquo;nicht mehr daran glaubt, dass die Ukraine den Krieg gewinnen und die verlorenen Gebiete zur&uuml;ckerobern&raquo; k&ouml;nne. Nun ist also pl&ouml;tzlich alles anders, und die fast t&auml;glich aufgebotenen Gener&auml;le und Strategie-Experten, die wussten &laquo;Putin kann diesen Krieg nicht gewinnen&raquo; (&laquo;Tagesanzeiger&raquo;), werden &uuml;ber Nacht ausgewechselt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/die-derzeitige-richtung-des-krieges-fuehrt-in-die-katastrophe\/\">Infosperber<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Deutscher Botschafter &uuml;berrascht in Moskau: Kehrtwende gegen&uuml;ber Russland?<\/strong><br>\nGraf Lambsdorff sagt in Moskau, es m&uuml;sse eine friedliche L&ouml;sung in der Ukraine geben. Russland reagiert mit einer Doppelstrategie auf eine m&ouml;gliche Ann&auml;herung.<br>\nDer deutsche Botschafter in Russland, Alexander Graf Lambsdorff, hat am Samstag in Moskau bei einem Weihnachtskonzert in der Kathedrale der Unbefleckten Empf&auml;ngnis der Heiligen Jungfrau Maria eine &uuml;berraschende Rede gehalten: Er sagte laut dpa, das bevorstehende Weihnachtsfest sei Anlass, &bdquo;unabh&auml;ngig von Nationalit&auml;ten und Glauben der Opfer von Kriegen, darunter im Nahen Osten und in der Ukraine, zu gedenken&ldquo;.<br>\nLambsdorff weiter: &bdquo;Wir wissen, dass Krieg nicht unausweichlich ist. Menschen, V&ouml;lker, Nationen k&ouml;nnen auch in schwierigen Fragen eine friedliche Einigung herbeif&uuml;hren, wenn der Wille da ist. Wir k&ouml;nnen und wir m&uuml;ssen trotz aller Unterschiedlichkeit von Interessen und &Uuml;berzeugungen gemeinsam eine friedliche L&ouml;sung finden.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/deutscher-botschafter-in-moskau-ueberrascht-friedliche-einigung-moeglich-li.2167079\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>&laquo;Pal&auml;stinenser haben kein Recht, im Westjordanland zu leben&raquo;<\/strong><br>\nIsrael n&uuml;tzt den Krieg aus, um die Annexionen im Westjordanland &laquo;unbemerkt&raquo; voranzutreiben. Die Zweistaaten-Bef&uuml;rworter schauen zu.<br>\nEine 20-j&auml;hrige Siedlerin in Westjordanland erkl&auml;rte einem Reporter-Team von ARTE:\n<blockquote><p>\n&laquo;Ich glaube, dass es auf diesem begrenzten Territorium nur sie oder uns geben kann. Ein Frieden zwischen Juden und Nicht-Juden kann nie funktionieren [&hellip;] Die Pal&auml;stinenser haben kein Recht, hier zu sein. Wir k&ouml;nnen sie rauswerfen.&raquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Dies tun die Siedler im Schatten des Kriegs im Gazastreifen in beschleunigtem Ausmass. Dabei geniessen sie Unterst&uuml;tzung der rechtsextremen Minister in der israelischen Regierung. Das zeigt eine aktuelle, am 4. Dezember ausgestrahlte Reportage von ARTE.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/welt\/palaestinenser-haben-kein-recht-im-westjordanland-zu-leben\/\">Infosperber<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Gaza: Sogar die EU r&uuml;ckt von den USA ab (ein wenig)<\/strong><br>\nMit ihrem Veto gegen einen humanit&auml;ren Waffenstillstand in Gaza haben sich die USA international isoliert. Sogar die EU distanziert sich &ndash; ein wenig.<br>\nUno-Generalsekret&auml;r Guterres hatte den Weltsicherheitsrat angerufen und sich auf den Notfall-Artikel 99 der Uno-Charta berufen, um eine humanit&auml;re Waffenruhe in Gaza zu fordern.<br>\nDaraufhin haben die Vereinigten Arabischen Emirate eine Resolution eingebracht &ndash; mit der R&uuml;ckendeckung von &uuml;ber der H&auml;lfte der UN-Mitgliedsstaaten.<br>\nDie Zahl der Bombenopfer und das Ausma&szlig; der Zerst&ouml;rung im Gazastreifen &uuml;bertreffe die Bombardierung von Dresden 1945, betonte der stellvertretende Botschafter Mohamed Abushahab.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/gaza-sogar-die-eu-rueckt-von-den-usa-ab-ein-wenig\/\">Lost in Europe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Israel z&uuml;chtet die n&auml;chste Generation des Hasses gegen sich selbst<\/strong><br>\nEin trauernder Vater, dessen 8-j&auml;hriger Sohn von Soldaten erschossen wurde, stand diese Woche am Eingang seines Hauses am Rande des Fl&uuml;chtlingslagers Dschenin und sprach die einfache Wahrheit aus: &ldquo;Diese Kinder werden den Soldaten niemals verzeihen. Ihr zieht eine weitere Generation des Widerstands heran. Jetzt wollen unsere Kinder, dass auch israelische Kinder get&ouml;tet werden.&rdquo;<br>\nIch besuchte das Haus des Vaters, Samer al-Ghoul, nach einem Besuch im Lager von Dschenin, wo die israelischen Streitkr&auml;fte in den letzten Tagen erneut Zerst&ouml;rung in erschreckendem Ausma&szlig; angerichtet haben. Etwa 80 H&auml;user wurden zerst&ouml;rt, alle Stra&szlig;en des Lagers wurden aufgerissen, und die Abw&auml;sser, deren Infrastruktur zerst&ouml;rt wurde, flie&szlig;en in die Stra&szlig;en und verbreiten einen &uuml;blen Gestank. Die Kinder des Lagers Dschenin suhlen sich darin.<br>\nAm anderen Ende der Besatzungszone werden jetzt Tausende von Kindern get&ouml;tet. Die j&uuml;ngsten Bilder aus Jabalya zeigen, dass weder Gott noch das israelische Milit&auml;r Gnade mit den kleinen Kindern haben. Alle 15 Minuten wird in Gaza ein Kind get&ouml;tet. Alle paar Minuten wird ein Kind in das, was von einem Krankenhaus &uuml;brig geblieben ist, gebracht und auf dem schmutzigen Boden abgelegt, manchmal ohne Begleitung.<br>\nManchmal wei&szlig; niemand, ob noch jemand von seiner Familie &uuml;brig ist, und das Kind blickt mit glasigen Augen verst&auml;ndnislos auf das, was um es herum geschieht. Sein K&ouml;rper und sein Gesicht sind mit Staub bedeckt; er wurde aus den Tr&uuml;mmern herausgezogen. Diese Bilder werden ununterbrochen auf allen Fernsehkan&auml;len ausgestrahlt, die etwas von Journalismus verstehen, mit Ausnahme des israelischen Fernsehens, das nichts davon zeigt, nachdem es im Dienste des Krieges voll mobilisiert wurde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/antikrieg.com\/aktuell\/2023_12_09_israelzuechtet.htm\">Antikrieg<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Wie der Spiegel &uuml;ber den Krieg in Gaza berichtet, ist nur noch ekelhaft<\/strong><br>\nJetzt k&ouml;nnten Sie mich fragen, was ich an dieser Berichterstattung so ekelhaft finde, denn der Spiegel berichtet ja &uuml;ber das Leid in Gaza.<br>\nDas Problem wird ersichtlich, wenn wir uns erinnern, wie der Spiegel &uuml;ber die Ukraine berichtet hat, wo die Zivilbev&ouml;lkerung weit weniger unter den Kampfhandlungen leidet als in Gaza. Der Spiegel hat in der Ukraine st&auml;ndig von &ldquo;Putins Bombenkrieg&rdquo; gesprochen, von &ldquo;systematischen Kriegsverbrechen&rdquo; Russlands und so weiter. Als in Odessa eine Kirche von den Tr&uuml;mmern der ukrainischen Luftabwehr besch&auml;digt wurde, hat der Spiegel Russland die Schuld gegeben und getitelt &ldquo;Russische Raketenangriffe auf Odessa &ndash; Wenn nichts mehr heilig ist&rdquo;.<br>\nWenn Israel vollkommen hemmungslos und unbestritten &ldquo;Schulen, Moscheen, Kirchen, Bibliotheken, Regierungsgeb&auml;ude, Uno-Geb&auml;ude, Krankenh&auml;user, die Stadtverwaltung, das oberste Gericht, kurz: das kulturelle und administrative R&uuml;ckgrat der Stadt&rdquo; Gaza mitsamt Tausender Zivilisten in Grund und Boden bombt, beschr&auml;nkt der Spiegel sich auf sachliche Beschreibungen der Lage und vermeidet jede Schuldzuweisung an Israel. Dass Israel Kriegsverbrechen begeht, dass Netanjahu vor das Internationale Tribunal geh&ouml;rt, das w&uuml;rde der Spiegel, der sich bis heute &uuml;ber den konstruierten Haftbefehl gegen Pr&auml;sident Putin freut, niemals schreiben.<br>\nAls am 6. September 16 Menschen in der von der Ukraine kontrollierten Stadt Konstantinowka bei einem Raketenangriff get&ouml;tet wurden, hat der Spiegel Russland die Schuld gegeben und viele Artikel &uuml;ber das angebliche russische Kriegsverbrechen ver&ouml;ffentlicht. Als etwas sp&auml;ter sogar die New York Times best&auml;tigte, dass es sich dabei um einen ukrainischen Angriff auf die eigenen Zivilisten gehandelt hat, den Kiew aus propagandistischen Gr&uuml;nden brauchte, fand der Spiegel das nicht wichtig genug, um seine Leser dar&uuml;ber zu informieren, sondern hat die Videobeweise sogar aus seinen vorherigen Artikeln entfernt, um diesen Skandal vor den deutschen Lesern zu verschleiern.<br>\nIn Gaza sterben jeden Tag Hunderte Zivilisten (fast die H&auml;lfte &uuml;brigens Kinder), was dem Spiegel aber keine rei&szlig;erischen &Uuml;berschriften &uuml;ber israelische Kriegsverbrechen wert ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/fromrussiawithlove.rtde.life\/meinung\/189469-spiegel-krieg-in-gaza\/\">Thomas R&ouml;per auf RT DE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Definitives Ende des &bdquo;billigen&ldquo; Atomstroms in Frankreich<\/strong><br>\nNun m&uuml;ssen auch die franz&ouml;sische Regierung und der EDF-Konzern einr&auml;umen, dass es den billigen Atomstrom nicht gab und in der Zukunft noch weniger geben wird. Die M&auml;rchenerz&auml;hlerei hat dem Atomkonzern enorme Schulden aufgehalst, er musste verstaatlicht werden. Nun sollen f&uuml;r Neubauten und Laufzeitverl&auml;ngerungen die Atomstrompreise sogar um 67 Prozent angehoben werden. Doch allen Misserfolgen wie mit dem EPR in Flamanville zum Trotz wollen Frankreich und andere L&auml;nder die AKW-Leistung bis 2050 v&ouml;llig illusorisch verdreifachen.<br>\nMan kann die Ank&uuml;ndigung der franz&ouml;sischen Regierung und des gebeutelten Energiekonzerns &bdquo;&Eacute;lectricit&eacute; de France&ldquo; (EDF), die Strompreise im Atomstromland alsbald massiv zu erh&ouml;hen, eigentlich nur als Eingest&auml;ndnis werten, dass das M&auml;rchen vom angeblich billigen Atomstrom auch in Frankreich an der Realit&auml;t zerschellt. Seit Jahren machen wir hier darauf aufmerksam, wie absurd es ist, von billigem Atomstrom zu sprechen. Nur weil die Stromrechnungen der Verbraucher die realen Preise nicht ausweisen, hei&szlig;t das nicht, dass der Atomstrom real billig w&auml;re.<br>\nDoch das M&auml;rchen wird immer unhaltbarer.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/top-story\/definitives-ende-des-billigen-atomstroms-in-frankreich\/\">Overton Magazin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Boni trotz verfehlter Ziele: Weitere Millionen f&uuml;r die Bahnchefs<\/strong><br>\nObwohl die Deutsche Bahn ihre Ziele f&uuml;r P&uuml;nktlichkeit und Kundenzufriedenheit verfehlte, soll der Vorstand nach Recherchen von NDR, WDR und SZ &uuml;ppige Boni nachgezahlt bekommen. Bislang geheim gehaltene Dokumente zeigen, wie sich die Summen errechnen.<br>\nSpricht man mit Leuten, die die oberste Etage des Bahntowers am Potsdamer Platz schon einmal betreten durften, h&ouml;rt man von einer erlesenen Welt. Hoch &uuml;ber dem Regierungsviertel dinierten hier bis vor wenigen Monaten die Vorst&auml;nde des Krisenkonzerns, mit eigenem Koch und teuren Weinen. Zutritt nur auf Einladung, so erz&auml;hlen es Bahnmitarbeiter.<br>\nJetzt ist der Bahntower ein Sanierungsfall, und der Konzern ist es auch. Das Schienennetz ist teilweise marode. Nur noch jeder zweite Zug erreicht p&uuml;nktlich sein Ziel. Zuletzt legten Streiks die Bahn lahm &ndash; viele Mitarbeiter sind unzufrieden.<br>\nDennoch sollen nach Recherchen von NDR, WDR und &ldquo;S&uuml;ddeutscher Zeitung&rdquo; (SZ) den Bahnchefs nun hohe Boni nachgezahlt werden &ndash; insgesamt knapp f&uuml;nf Millionen Euro. Es geht um die Verg&uuml;tungen f&uuml;r das Jahr 2022. Diese waren zwischenzeitlich zur&uuml;ckgestellt worden.<br>\nDer Grund waren die gesetzlichen Regelungen zur Strompreisbremse. Das Gesetz dazu regelt, dass ein Unternehmen keine Boni auszahlen darf, solange es die Preisbremse als staatliche Unterst&uuml;tzung in Anspruch nimmt. Auch f&uuml;r andere Unternehmen galt dies. Mit Ende des Jahres 2023 allerdings soll die Strompreisbremse enden. Und dann k&ouml;nnen auch Boni f&uuml;r das Jahr 2022 flie&szlig;en, wie das Bundeswirtschaftsministerium auf Anfrage best&auml;tigte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/investigativ\/ndr-wdr\/bahn-vorstand-bonus-100.html\">tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Hat Karl Lauterbach die Krankenhausreform noch im Griff?<\/strong><br>\nDie Klinikreform wirkt in Berlin, obwohl sie noch nicht ausgereift ist. F&uuml;hrungskr&auml;fte bewerben sich nicht mehr, H&auml;user schreiben tiefrote Zahlen. Ein Gespr&auml;ch mit dem Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der Krankenhausgesellschaft.<br>\nKarl Lauterbach will, dass es in Deutschland weniger Krankenh&auml;user gibt. Der Bundesgesundheitsminister verspricht sich von einer solchen Reform bessere Versorgung. Doch wie wird diese Reform aussehen? Wann kommt sie? Was bedeutet sie f&uuml;r die Berliner? Werden sie schlechter versorgt? Und warum spricht Karl Lauterbach (SPD) nicht mit den Kliniken? Ein Gespr&auml;ch &uuml;ber offene Fragen und eine offene Zukunft mit Marc Schreiner, dem Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der Berliner Krankenhausgesellschaft. [&hellip;]<br>\nWo liegt dann das Problem?<br>\nDas Problem ist, dass Karl Lauterbach nicht mit den Krankenh&auml;usern spricht. Der Minister r&uuml;hmt sich sogar, dass er die Lobby &ndash; wie er es nennt &ndash; au&szlig;en vor l&auml;sst. Wir warten bis heute darauf, dass von ihm belastbare Informationen kommen. W&auml;hrenddessen wird die Krankenhauslandschaft weiter verunsichert. Wir verzeichnen bundesweit inzwischen etwa 40 Insolvenzen.<br>\nErkennen Sie hinter dem Handeln ein System?<br>\nDas w&uuml;rde sich gegen das Krankenhausgesetz richten, dem der Bundesgesundheitsminister verpflichtet ist. Nach Paragraf 1 ist die wirtschaftliche Sicherung der bedarfsnotwendigen Krankenh&auml;user sicherzustellen. Wenn das nicht geschieht, ist das nicht nur ein Rechtsbruch und f&uuml;r das Gesundheitssystem sch&auml;dlich. Es ist politisch riskant. Wir haben demn&auml;chst Landtagswahlen in Th&uuml;ringen, Sachsen und Brandenburg und 2025 sind Bundestagswahlen. Eine schlecht aufgestellte Daseinsvorsorge kann radikalen Kr&auml;ften in die Karten spielen. Ich wundere mich, warum Kanzler Olaf Scholz auf all die Alarmrufe nicht reagiert und seinen Gesundheitsminister nicht in die richtige Spur bringt. Langsam m&uuml;ssten auch die Koalitionspartner FDP und Gr&uuml;ne nerv&ouml;s werden. Zumal sich der Reformprozess weiter verz&ouml;gert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/gesundheit-oekologie\/marc-schreiner-im-interview-zu-karl-lauterbachs-krankenhausreform-hat-er-sie-noch-aus-sicht-der-berliner-krankenhausgesellschaft-im-griff-li.2166117\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Forschungszentrum DESY: Wie Johannes Kahrs seine Parteifreunde mit Millionen gl&uuml;cklich machte<\/strong><br>\nAls SPD-Abgeordneter lotste Johannes Kahrs jahrelang Millionen aus dem Bundeshaushalt in seine Heimatstadt Hamburg. Mehr als 200 Millionen Euro flossen an ein Forschungszentrum, bei dem Kahrs-Vertraute einflussreiche Posten haben. Ein Problem daran will keiner der Beteiligten sehen.<br>\nJohannes Kahrs steht vor einem Modell der Forschungseinrichtung DESY und l&auml;chelt in die Kamera. Mit einer Hand setzt er ein Geb&auml;ude in die Mitte. Das Foto scheint auszudr&uuml;cken: Hier ist Kahrs, der Politiker, der dem DESY neue Geb&auml;ude verschafft. Das Bild ist von August 2018. Kurz zuvor, Ende Juni, hatte der Haushaltsausschuss des Bundestags entschieden, dem DESY 71,5 Millionen Euro Sondermittel f&uuml;r &ldquo;Sanierungen des Bestands als auch Neubauten&rdquo; zu geben. Ma&szlig;geblich vorangetrieben hatte dies Johannes Kahrs. Es war nicht das erste Mal, dass der Haushaltsausschuss auf seine Initiative hin Sondermittel an das DESY vergab, und auch nicht das letzte Mal.<br>\nDamals ist Johannes Kahrs (SPD) ein einflussreicher Abgeordneter im Bundestag. Seit Jahren holt er das Direktmandat f&uuml;r Hamburg-Mitte und ist als haushaltspolitischer Sprecher der SPD im Bundestag bekannt daf&uuml;r, besonders viele Projektgelder in seine Stadt zu holen.<br>\nDoch an den Vorg&auml;ngen am DESY ist etwas Besonderes. Beim Deutschen Elektronen-Synchrotron, einem Forschungszentrum zur Entschl&uuml;sselung der Materie, arbeiten zu der Zeit drei Vertraute, mit denen Kahrs pers&ouml;nlich und politisch verbunden ist. Einer ist Kahrs&lsquo; ehemaliger B&uuml;roleiter, Tobias Piekatz. Der zweite ist Denny Dro&szlig;mann (ehemals Krienke), auf dessen Hochzeit Kahrs einer der Trauzeugen war. Der Dritte ist Arik Willner, der zeitgleich beim DESY und in Kahrs&lsquo; SPD-Kreisverband Hamburg-Mitte Karriere machte. Einen Interessenkonflikt wollen die Beteiligten nicht erkennen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.abgeordnetenwatch.de\/recherchen\/lobbyismus\/wie-johannes-kahrs-seine-parteifreunde-mit-millionen-gluecklich-machte\">abgeordnetenwatch<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Markus Linden und Die Zeit w&uuml;rdigen das &bdquo;postfaktische Propagandamedium&ldquo; Nachdenkseiten zum 20. Jubli&auml;um<\/strong><br>\nDie Zeit w&uuml;rdigt die Nachdenkseiten zum 20-j&auml;hrigen Jubli&auml;um mit einem langen Gastbeitrag des Politikwissenschaftlers Markus Linden ohne Bezahlschranke, mit dem Titel &bdquo;Wagenknechts Schreibbrigade&ldquo;. Linden darf darin &ndash; ohne entsprechenden Hinweis &ndash; noch einmal die Argumente der &bdquo;Studie&ldquo; ausbreiten, die er im Rahmen des vom gr&uuml;n geleiteten Familienministerium finanzierten Projekts &bdquo;Gegneranalyse&ldquo; des gr&uuml;nen-nahen, stramm transatlantischen Zentrum Liberale Moderne erstellt hat. Dazu sind mehr als ein paar Worte zu Markus Linden angebracht.<br>\nDas unter dem eher harmlosen Stichwort &bdquo;Gegenmedien&ldquo; staatlich gef&ouml;rderte, aber dann unter dem k&auml;mpferischen Namen &bdquo;Gegneranalyse&ldquo; vermarktete Projekt, befasste sich ganz &uuml;berwiegend mit den Nachdenkseiten. Das zeigt, wie ernst man dieses Medium in Berlin und dar&uuml;ber hinaus nimmt. Die Zeit verga&szlig; leider, auf den Ursprung von Lindens spezieller Nachdenkseiten-Expertise hinzuweisen. Dabei h&auml;tten es die Leser sicherlich f&uuml;r die Einordnung hilfreich gefunden zu wissen, dass seine Expertise zu dem regierungskritischen Medium direkt von der Regierung bezahlt und vom Zentrum Liberale Moderne beauftragt wurde, das jede Menge Regierungsgeld aus allen m&ouml;glichen Ressorts bekommt, einschlie&szlig;lich des Bundespresseamts.<br>\nDie Nachdenkseiten haben ausf&uuml;hrlich &uuml;ber die &auml;u&szlig;erst fragw&uuml;rdigen Umst&auml;nde der F&ouml;rderung dieses Diffamierungsprojekts des gr&uuml;nen Zentrums mit sehr viel Steuergeld berichtet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/propaganda-zensur\/markus-linden-die-zeit\/\">Norbert H&auml;ring<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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