{"id":108089,"date":"2023-12-12T08:52:47","date_gmt":"2023-12-12T07:52:47","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108089"},"modified":"2023-12-12T08:52:47","modified_gmt":"2023-12-12T07:52:47","slug":"hinweise-des-tages-4503","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108089","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108089#h01\">Deutsche Milliardenverm&ouml;gen: Superreiche besitzen mindestens 1,4 Billionen Euro, Steuers&auml;tze seit Mitte der 1990er drastisch reduziert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108089#h02\">Die B&uuml;rgergeld-Armutsspirale: Dispo gek&uuml;ndigt, Handy kaputt, Hungertage<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108089#h03\">Steigende Energiekosten: Sie zittern vor der Nachzahlung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108089#h04\">Strompreis-Rekordjahr: &ldquo;Ohne Preisbremsen wird es noch teurer&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108089#h05\">Studie der Arbeitsagentur: Mehr Mindestlohn, mehr Kaufkraft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108089#h06\">Deutsche F&uuml;hrungspartei: SPD-Parteitag in Berlin<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108089#h07\">Durchhalteparolen aus Berlin<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108089#h08\">Staatsr&auml;son ist keine juristische, sondern eine demagogische Floskel &ndash; Im Gespr&auml;ch mit Hans Decruppe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108089#h09\">&raquo;Apokalyptische Lage&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108089#h10\">&ldquo;Gerade jetzt, ein Ziel: Nakba!&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108089#h11\">Morgen der Libanon: Israels Pl&auml;ne f&uuml;r die zweite Kriegsphase<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108089#h12\">Streik f&uuml;r Gaza<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108089#h13\">20 Jahre Kampf f&uuml;r kritischen Journalismus. Ein rhetorisch brillant aufgelegter Oskar Lafontaine. Und Standing Ovations.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108089#h14\">Veranstaltungshinweis in M&uuml;nchen &ndash; F&uuml;r eine neue Politik!<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Deutsche Milliardenverm&ouml;gen: Superreiche besitzen mindestens 1,4 Billionen Euro, Steuers&auml;tze seit Mitte der 1990er drastisch reduziert<\/strong><br>\nDie Verm&ouml;gen superreicher Haushalte in Deutschland d&uuml;rften weitaus gr&ouml;&szlig;er sein als in Forschung, Medien und &Ouml;ffentlichkeit angenommen. Allein die mehr als 200 Milliardenverm&ouml;gen im Land k&ouml;nnten zusammengerechnet statt rund 900 Milliarden Euro mindestens 1400 Milliarden Euro umfassen, m&ouml;glicherweise sogar noch deutlich mehr. Das entspricht gut einem Drittel bis der H&auml;lfte des j&auml;hrlichen deutschen Bruttoinlandsprodukts (BIP) und verteilt sich auf lediglich rund 4300 sehr reiche Haushalte. Gr&uuml;nde f&uuml;r die deutliche Untersch&auml;tzung der Milliardenverm&ouml;gen sind, dass es mehr davon geben d&uuml;rfte als bislang angenommen. Zudem sind die bekannten Superverm&ouml;gen in bisherigen Analysen teilweise unterbewertet, etwa weil Gewinnaussch&uuml;ttungen nicht voll erfasst sind oder Unternehmensanteile oder Immobilien in ihrem Wert untersch&auml;tzt werden. Das ergibt eine neue, von der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung gef&ouml;rderte Studie.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.boeckler.de\/de\/pressemitteilungen-2675-deutsche-milliardenvermogen-superreiche-54381.htm\">Hans B&ouml;ckler Stiftung<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>&bdquo;Die geheime Welt der Superreichen: &ldquo;ZDF-Doku: Top-Beamtin aus Lindner-Ministerium half Reichen beim Steuervermeiden<\/strong><br>\nDas ZDF hat eine neue Doku ver&ouml;ffentlicht &ndash; mit teils hochbrisanten Enth&uuml;llungen: Gab eine hochrangige Beamtin aus dem Bundesfinanzministerium auf einem Seminar Tipps, wie Reiche Steuern vermeiden k&ouml;nnen? In &bdquo;Die geheime Welt der Superreichen&ldquo; schleuste sich ein Team des Senders in das Seminar ein.<br>\nSollten sich die Recherchen zur ZDF-Doku &bdquo;Die geheime Welt der Superreichen: das Milliardenspiel&ldquo; (Dienstag, 12. Dezember, 20.15 Uhr, und ab sofort in der ZDF-Mediathek) nicht schl&uuml;ssig widerlegen lassen, d&uuml;rften sie das Bundesfinanzministerium unter FDP-Minister Christian Lindner in Erkl&auml;rungsn&ouml;te bringen.<br>\nIm Film des Autorenteams Julia Friedrichs und Jochen Breyer wird unter anderem &uuml;ber ein Seminar in einem hessischen Nobelhotel berichtet, bei dem Finanzberater von Reichen und Superreichen f&uuml;r 1500 Euro Teilnahmegeb&uuml;hr pro Tag Tipps und Tricks zur Steuerersparnis lernten.<br>\nIm Rahmen der Veranstaltung habe auch eine &bdquo;hochrangige Rednerin aus dem Finanzministerium&ldquo; gesprochen, wie das ZDF in einer Pressemitteilung bekannt macht. Die Beamtin sei dort &bdquo;in nicht dienstlicher Eigenschaft&ldquo; angek&uuml;ndigt gewesen. Das ZDF-Team konnte sich Zutritt zum Seminar verschaffen und h&ouml;rte der Leiterin einer Fachabteilung im Bundesfinanzministerium dabei zu, wie sie &ndash; laut Aussage des ZDF &ndash; &bdquo;etwa &uuml;ber neue Vorhaben zu Gesetzes&auml;nderungen, die Steuervermeidung erschweren k&ouml;nnten&ldquo;, referiert habe. Sie habe anwesenden Teilnehmer jedoch &bdquo;beruhigt&ldquo; und von &bdquo;Werkzeugk&auml;sten&ldquo; gesprochen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/kultur\/kino_tv\/zdf-doku-die-geheime-welt-der-superreichen-top-beamtin-aus-lindner-ministerium-half-reichen-beim-steuervermeiden_id_259488646.html\">Focus Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Die B&uuml;rgergeld-Armutsspirale: Dispo gek&uuml;ndigt, Handy kaputt, Hungertage<\/strong><br>\nKolumne Sie &uuml;berlegen, ob Sie mit dem B&uuml;rgergeld ganz gut hinkommen w&uuml;rden? Unsere Kolumnistin Janina L&uuml;tt erkl&auml;rt, wie das Geld erst ausreicht &ndash; aber dann ein kaputtes Handy und ein &uuml;bersehenes Abo langsam, aber sicher in die Armut ziehen<br>\nUnd wieder geht sie los, die Hetze gegen B&uuml;rgergeld-Beziehende. 3,25 Milliarden Euro mehr braucht der Sozialminister Hubertus Heil aus dem Etat, und schon hetzt die CDU wieder gegen Armutsbetroffene und will B&uuml;rgergeldempf&auml;nger dazu zwingen, zu arbeiten. Sonst, so lautet der Tenor, k&uuml;ndigen ja alle ihre Jobs, um sich das Leben mit B&uuml;rgergeld einfacher zu machen! Da sich nicht-armutsbetroffene Menschen kaum vorstellen k&ouml;nnen, wie man mit B&uuml;rgergeldbezug in die Armutsspirale ger&auml;t, schreibe ich es mal auf. Damit Hubertus Heil das nicht ganz alleine erkl&auml;ren muss.<br>\nDas vorweg: Es gibt durchaus Beispiele von Menschen, die eine Weile gut mit B&uuml;rgergeld leben k&ouml;nnen &ndash; tempor&auml;r. Dabei kommt es darauf an, wie die Ausgangssituation aussieht: Mussten Sie noch nie Sozialleistungen beantragen? Haben Sie R&uuml;cklagen? Dann ist die Situation vorerst nicht schlimm. Aber je l&auml;nger Sie von B&uuml;rgergeld leben m&uuml;ssen, desto schlimmer wird es. Wenn Sie armutsbetroffen sind, leben Sie ein Leben auf Verschlei&szlig;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/janina-luett\/die-buergergeld-armutsspirale-dispo-gekuendigt-handy-kaputt-hungertage\">der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Steigende Energiekosten: Sie zittern vor der Nachzahlung<\/strong><br>\nViele B&uuml;rgergeldempf&auml;nger haben Strom- und Heizschulden. Die Schuldnerberatung der Caritas kommt kaum hinterher &ndash; auch weil es an Personal fehlt.<br>\nEine Nebenkostennachzahlung von 1000 Euro &ndash; damit hat der junge Auszubildende nicht &shy;gerechnet. Er macht eine au&szlig;erbetriebliche Ausbildung und erh&auml;lt vom Jobcenter B&uuml;rgergeld. An einem Morgen im Herbst sitzt er im B&uuml;ro von Fabienne Begin, Schuldnerberaterin der Caritas in Frankfurt. Die Caritas ist der gr&ouml;&szlig;te Wohlfahrtsverband in Deutschland, auch Sozialberatungsstellen f&uuml;r Menschen mit niedrigem Einkommen geh&ouml;ren zu ihren Institutionen.<br>\nFabienne Begin verfasst an diesem Morgen f&uuml;r den jungen Mann und seine Partnerin einen Widerspruch gegen die Ablehnung der Kosten&uuml;bernahme durch das Jobcenter. Normalerweise h&auml;tte er zwei Monate auf einen Termin warten m&uuml;ssen. Damit er die Frist f&uuml;r den Widerspruch einhalten kann, hat Frau Begin ihn spontan eingeschoben.<br>\nEr ist einer von knapp vier Millionen Menschen in Deutschland, die B&uuml;rgergeld beziehen. Hinzu kommen noch knapp 1,5 Millionen Menschen, die nicht erwerbsf&auml;hig sind und daher die Grundsicherung erhalten. Die j&auml;hrliche Erhebung der 478 Sozialberatungsstellen der Caritas zeigt: Steigende Preise f&uuml;r Energie versch&auml;rfen die Probleme dieser Menschen sp&uuml;rbar. 99 Prozent der Hilfesuchenden, die B&uuml;rgergeld erhalten, klagen in der Schuldnerberatung &uuml;ber Stromschulden. Bei 88 Prozent der Empf&auml;nger von B&uuml;rgergeld, Wohngeld oder Kinderzuschlag geht es in der Beratung um Schulden bei den Heizkosten. Noch 2021 hatte nur rund die H&auml;lfte der B&uuml;rgergeldbezieher Strom- und Heizschulden angegeben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/buergergeldempfaenger-von-stromschulden-ueberfordert-19371312.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Erstaunlich, einen Artikel in der FAZ zu finden, der so kenntnisreich und verst&auml;ndnisvoll von den N&ouml;ten von Hartz-IV-Betroffenen (B&uuml;rgergeld-Empf&auml;ngern) berichtet.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Strompreis-Rekordjahr: &ldquo;Ohne Preisbremsen wird es noch teurer&rdquo;<\/strong><br>\nDie Preise von Strom und Gas seien gesunken, betont die Bundesregierung &ndash; Preisbremsen k&ouml;nne man zum Jahresende auslaufen lassen. Doch Analysen zeigen, warum das f&uuml;r Verbraucher zum Problem werden k&ouml;nnte.<br>\nEs ist kalt drau&szlig;en, als der Finanzminister im November das Ende der Energiepreisbremsen ank&uuml;ndigt. Statt wie geplant im M&auml;rz 2024 sollen sie nun schon zum Jahresende 2023 auslaufen, weil durch das Karlsruher Urteil zum Klima- und Transformationsfonds das Geld daf&uuml;r fehle. Au&szlig;erdem seien die Preise von Strom und Gas im Vergleich zum Jahresanfang wieder gesunken, hei&szlig;t es von Regierungsseite.<br>\nIm Bundestag erkl&auml;rt der Kanzler: &ldquo;Inzwischen sind &uuml;berall in Deutschland wieder Strom- und Gastarife verf&uuml;gbar, die zwar deutlich h&ouml;her liegen als vor der Krise &ndash; aber meist unterhalb der Obergrenzen, die wir mit den Preisbremsen gezogen haben.&rdquo;<br>\nWor&uuml;ber die Regierung allerdings nicht spricht: Sie wei&szlig; &uuml;berhaupt nicht, wie viele Haushalte in Vertr&auml;gen mit weiterhin hohen Preisen h&auml;ngen, die &uuml;ber den Strompreisbremsen liegen. Weder das Finanz- noch das Wirtschaftsministerium haben entsprechende Zahlen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/innenpolitik\/strom-gas-preisbremse-100.html\">tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Studie der Arbeitsagentur: Mehr Mindestlohn, mehr Kaufkraft<\/strong><br>\nWer Mindestlohn erh&auml;lt, kann sich heute bei gleicher Arbeitszeit mehr leisten als noch bei der Einf&uuml;hrung 2015. Die Erh&ouml;hungen konnte den inflationsbedingten Kaufkraftverlust mehr als ausgleichen, so eine Studie der Arbeitsagentur.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/verbraucher\/mindestlohn-kaufkraft-100.html\">tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers T.K.:<\/strong> Selbst 100% mehr w&auml;ren sehr wenig, wenn der zugrunde liegende Wert (hier: der Mindestlohn 2015) l&auml;cherlich niedrig ist bzw war. Geschickte Ablenkung von der Tatsache, dass die Tarifl&ouml;hne real gesunken sind.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Deutsche F&uuml;hrungspartei: SPD-Parteitag in Berlin<\/strong><br>\n1998 gelangte die SPD wieder in die Bundesregierung und blieb dort bis heute, mit einer Unterbrechung von 2009 bis 2013. Das l&auml;sst darauf schlie&szlig;en, dass sie f&uuml;r die westlichen F&uuml;hrungsm&auml;chte und f&uuml;rs deutsche Kapital einen Nutzen hat. Nach innen l&auml;sst sich der mit den &raquo;Hartz&laquo;-Gesetzen und der Etablierung des &raquo;gr&ouml;&szlig;ten Niedriglohnsektors in Europa&laquo; (Gerhard Schr&ouml;der 2005) umrei&szlig;en, au&szlig;enpolitisch mit der tatkr&auml;ftigen Unterst&uuml;tzung der Mitte der 90er Jahre beschlossenen NATO-Expansion Richtung Osten sowie der Mitwirkung beim Bombardieren Jugoslawiens und Afghanistans. Bei diesen Angriffskriegen mit antirussischen Komponenten sorgte die SPD zusammen mit B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen daf&uuml;r, dass es hierzulande nicht zu &raquo;b&uuml;rgerkriegs&auml;hnlichen Zust&auml;nden&laquo; kam &ndash; so die dankbare FAZ 1999. Zugleich baute die SPD die wirtschaftliche Kooperation mit Russland aus. Die Kombination von Stagnation und sogar R&uuml;ckgang der deutschen Reall&ouml;hne plus billigem &Ouml;l und Gas half der BRD, die Weltwirtschaftskrise rasch zu &uuml;berwinden. Sie baute den Abstand zu Frankreich und Gro&szlig;britannien in der Wirtschaftsleistung kr&auml;ftig aus. 2014 unterwarf sich die Regierung aus CDU\/CSU und SPD allerdings dem Schwenk der USA in der Russlandpolitik und unterst&uuml;tzte nach kurzem Z&ouml;gern die von Washington installierte rechte Putschistenclique in Kiew und deren Krieg gegen die eigene Bev&ouml;lkerung im Donbass. Die Kooperation mit Moskau reduzierte sich mehr und mehr auf Energieimport, die K&uuml;ndigung aller Abr&uuml;stungs- und R&uuml;stungskontrollvertr&auml;ge durch Washington wurde mitgetragen ebenso wie der R&uuml;ckgriff der NATO auf die atomare Erstschlagsdoktrin. Der Berliner SPD-Parteitag hat am Wochenende die damit vorbereiteten Schlussfolgerungen besiegelt, die beim Angriff Russlands auf die Ukraine im Februar 2022 aktiviert wurden: Die SPD bietet an, nach innen die Umstellung auf nicht fossile Energien ohne soziale Ersch&uuml;tterungen zu bew&auml;ltigen, nach au&szlig;en will sie an der Spitze einer &raquo;souver&auml;nen&laquo; &ndash; es ist das meistgebrauchte Attribut im au&szlig;enpolitischen Beschluss &ndash; EU insbesondere Russland bis hin in den S&uuml;dkaukasus entgegentreten und letztlich einkreisen. Gemeint sind Militarisierung und Absage an die Formel des 2015 verstorbenen Egon Bahr, dass die USA unverzichtbar seien, Russland unverr&uuml;ckbar. Letzteres gilt nicht mehr, das ist der Inhalt der &raquo;Zeitenwende&laquo;: dessen Zerfall. Es sei &raquo;Zeit&laquo;, hei&szlig;t es nun mit Blick auf Putin und Trump, dass Deutschland &raquo;F&uuml;hrung zeigt&laquo;. Davon hatte die Welt genug.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/464968.deutsche-f%C3%BChrungspartei.html\">Arnold Sch&ouml;lzel in junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Durchhalteparolen aus Berlin<\/strong><br>\nTrotz zunehmender Probleme der Ukraine bei der Aufr&uuml;stung und bei der Rekrutierung von Soldaten dringt Au&szlig;enministerin Annalena Baerbock auf die Fortsetzung des Krieges mit Russland. Ein &bdquo;Einfrieren&ldquo; des Waffengangs laufe darauf hinaus, die Ukraine &bdquo;ihrer Souver&auml;nit&auml;t und Identit&auml;t&ldquo; zu berauben, hei&szlig;t es in einem am gestrigen Montag publizierten Namensbeitrag der Au&szlig;enministerin. Das d&uuml;rfe nicht sein. Andernorts nehmen die Pl&auml;doyers f&uuml;r einen Waffenstillstand zu. So urteilt der US-Senator James David Vance, wenn es bislang nicht gelungen sei, Kiew mit einer dreistelligen Milliardensumme zum Sieg zu verhelfen, werde es auch mit dutzenden weiteren Milliarden nicht zu schaffen sein; man solle also &bdquo;das T&ouml;ten beenden&ldquo;. Die Ukraine weitet unterdessen ihre Waffenw&uuml;nsche aus und verlangt von Washington jetzt die Lieferung von Transportflugzeugen, Apache-Kampfhubschraubern und THAAD-Flugabwehrsystemen. Zugleich zeigen Berichte eine sinkende Bereitschaft von Ukrainern, f&uuml;r eine korrupte Kiewer Regierung in den Krieg zu ziehen. Pr&auml;sident Wolodymyr Selenskyj will an diesem Dienstag in Washington f&uuml;r eine Fortsetzung der milliardenschweren US-Unterst&uuml;tzung werben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9433\">German Foreign Policy <\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Feuerwerk an Desinformation: Warum Baerbock weiter gegen Frieden in der Ukraine ist<\/strong><br>\nAu&szlig;enministerin Annalena Baerbock (B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen) hat sich in einem Gastbeitrag in der FAZ zum Ukraine-Konflikt ge&auml;u&szlig;ert. Der Beitrag ist ein Zeitdokument, anhand dessen man die Politik Baerbocks und der Bundesrepublik nicht nur einordnen, sondern auch &uuml;ber sie richten wird.<br>\nBaerbock t&auml;uscht die deutsche &Ouml;ffentlichkeit absichtlich. Der Beitrag ist mit &ldquo;Gegen Putins Weltordnung der Gewalt&rdquo; &uuml;berschrieben und ein Feuerwerk aus Desinformation und bewusster T&auml;uschung. Baerbock zeigt darin, dass sie bereit ist, alle historisch gemachten Fehler Deutschlands zu wiederholen. Baerbock setzt auf die weitere Verl&auml;ngerung des Kriegs. Baerbock schreibt:<br>\n&ldquo;Russland &ndash; ein Land, das durch seinen st&auml;ndigen Sitz im UN-Sicherheitsrat einen besonderen Beitrag zum Frieden in der Welt leisten sollte &ndash; k&auml;mpft in der Ukraine auch f&uuml;r eine &lsquo;neue Weltordnung&rsquo;, das betont Putin in seinen Reden immer wieder.&rdquo;<br>\nDas ist richtig, das was Baerbock dann anschlie&szlig;t, ist schlicht gelogen. Baerbock behauptet:<br>\n&ldquo;Eine Weltordnung der imperialen Gewalt. Eine Weltordnung, in der internationales Recht nichts, die Macht des St&auml;rkeren dagegen alles und die Bereitschaft zum eklatanten Regelbruch ein strategischer Vorteil ist.&rdquo;<br>\nWenn sie den ersten Teil der Aussagen von Wladimir Putin zur Kenntnis genommen hat, dann wird sie den zweiten Teil auch kennen. Nicht nur f&uuml;r den russischen Pr&auml;sidenten ist die Demokratisierung der internationalen Beziehungen auf der Basis der Charta der Vereinten Nationen ein Anliegen. Russland strebt gemeinsam mit China, Brasilien und zahlreichen anderen L&auml;ndern des Globalen S&uuml;dens die Wiederherstellung der Geltung des V&ouml;lkerrechts an. Das wurde durch die &ldquo;regelbasierte Ordnung&rdquo; ausgeh&ouml;hlt, auf deren Einhaltung der Westen besteht.<br>\nDie regelbasierte Ordnung ist nicht kodifiziert und auch v&ouml;lkerrechtlich nicht legitimiert. Die regelbasierte Ordnung steht f&uuml;r das Recht des politisch M&auml;chtigeren und St&auml;rkeren. Der Westen macht die Regeln, an die er sich selbst nicht h&auml;lt. Baerbock kehrt die tats&auml;chlichen Verh&auml;ltnisse in der Absicht, ihr Publikum zu t&auml;uschen. Das ist ebenso durchsichtig wie unredlich.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/freeassange.rtde.me\/meinung\/189537-baerbock-weiter-gegen-frieden-in\/\">Gert Ewen Ungar auf RT DE<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Staatsr&auml;son ist keine juristische, sondern eine demagogische Floskel &ndash; Im Gespr&auml;ch mit Hans Decruppe<\/strong><br>\nDie Bilder, die uns seit dem 7. Oktober aus Gaza, aber auch aus dem Westjordanland erreichen, sind kaum zu ertragen. Mehr als 15.000 Menschen sind durch die anhaltenden Bombardements der ultrarechten Netanyahu-Regierung gestorben, darunter viele Kinder. Die Versorgungslage ist erschreckend. Sowohl beim Massaker der Hamas als auch bei den israelischen Bombardements traf und trifft es Zivilisten. Beides ist zu verurteilen. Wir sprechen mit Hans Decruppe &uuml;ber die rechtlichen Aspekte des Gaza-Krieges und fragen nach der rechtlichen Grundlage f&uuml;r den von der Bundesregierung erhobenen Begriff der &bdquo;deutschen Staatsr&auml;son&ldquo;. [&hellip;]<br>\nDie Freiheitsliebe: In der &ouml;ffentlichen Diskussion taucht immer wieder der Begriff der &bdquo;deutschen Staatsr&auml;son&ldquo; auf. Kannst du uns als Jurist diesen Begriff erkl&auml;ren?<br>\nHans Decruppe: Juristisch erkl&auml;ren kann man den Begriff &bdquo;Staatsr&auml;son&ldquo; nicht, denn er ist v&ouml;llig substanzlos. Auch wenn er von Juristen in h&ouml;chsten Staats&auml;mtern &ndash; wie Steinmeier und Scholz &ndash; verwendet wird. Wie Prof. Ralf Michaels klargestellt hat, steht der Begriff seit seinem Aufkommen in der politischen Theorie der italienischen Renaissance f&uuml;r ein N&uuml;tzlichkeitsdenken ohne R&uuml;cksicht auf Recht und Moral, was mit Rechtsstaatlichkeit und V&ouml;lkerrecht schwer in Einklang zu bringen ist.<br>\nDie Freiheitsliebe: Das hei&szlig;t, der Begriff der &bdquo;Staatsr&auml;son&ldquo; ist gar kein juristischer Begriff?<br>\nHans Decruppe: So ist es. &bdquo;Staatsr&auml;son&ldquo; ist keine juristische, sondern eine rhetorische und vor allem demagogische Floskel. Vergleichbar mit der Floskel &bdquo;alternativlos&ldquo;, die Merkel in ihrer Amtszeit politisch geschickt nutzte. Auch dieser Begriff ist inhaltsleer, diente bzw. dient aber der gezielten Einschr&auml;nkung des politischen Diskurses. Wenn etwas alternativlos ist, dann stellt sich jeder, der trotzdem alternative Vorstellungen formuliert, au&szlig;erhalb der von h&ouml;chster staatlicher Stelle vorgegebenen Positionierung. Unter &bdquo;R&auml;son&ldquo; versteht man Vernunft oder Einsicht. Und wer sich gegen die &bdquo;Staatsr&auml;son&ldquo; stellt, ist folglich unvern&uuml;nftig und politisch uneinsichtig. Er stellt sich quasi gegen die Staatsvernunft. Im Interesse des Staates muss daher jeder, der sich dieser proklamierten Staatsvernunft nicht beugt, bek&auml;mpft und gecancelt werden. Der Begriff ist damit nichts anderes als ein manipulatives politisches Instrument, mit dem h&ouml;chste staatliche Stellen &ndash; unter Beifall und mit Unterst&uuml;tzung einer sich selbst zunehmend gleichschaltenden Presse &ndash; versuchen, kritische Debatten zu unterdr&uuml;cken. Mit anderen Worten: Der Gebrauch des Begriffs &bdquo;Staatsr&auml;son&ldquo; ist in rechtlicher Bewertung ein perfider Versuch, die durch Artikel 5 Abs. 1 des Grundgesetzes gesch&uuml;tzte Meinungsfreiheit im Interesse einer &bdquo;Quasi-Staatsmeinung&ldquo; einzuhegen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/diefreiheitsliebe.de\/politik\/staatsraeson-ist-keine-juristische-sondern-eine-demagogische-floskel-im-gespraech-mit-hans-decruppe\/\">die Freiheitsliebe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>&raquo;Apokalyptische Lage&laquo;<\/strong><br>\nUN-Resolution zu Hilfe f&uuml;r Gaza erneut von USA blockiert. Organisationen schlagen Alarm wegen sich ausbreitender Krankheiten und Hunger.<br>\nDas Gesundheitssystem im Gazastreifen bricht zusammen. Davor warnte der Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Tedros Adhanim Ghebreyesus, bei einer am Sonntag abgehaltenen Dringlichkeitssitzung des WHO-Exekutivrats. Von den 36 Krankenh&auml;usern der K&uuml;stenenklave seien nur noch 14 teilweise funktionsf&auml;hig, aber v&ouml;llig &uuml;berlastet. Sie verf&uuml;gten &uuml;ber keine Vorr&auml;te mehr und beherbergten zudem Tausende Vertriebene. Im Gazastreifen breiten sich epidemische Krankheiten wie blutige Diarrhoe, Gelbsucht, Hepatitis, Kr&auml;tze und Atemwegserkrankungen aus. Sauberes Wasser steht dort faktisch nicht mehr zur Verf&uuml;gung, und alle wichtigen Sanit&auml;ranlagen sind au&szlig;er Betrieb. Die Hilfsorganisation Oxfam bezeichnet die humanit&auml;re Lage in dem Gebiet, das eines der am dichtesten besiedelten der Welt ist, als &raquo;apokalyptisch&laquo;. &Uuml;ber 17.700 Menschen sind dort bereits ums Leben gekommen, 70 Prozent davon Kinder und Frauen. Unz&auml;hlige werden unter den Tr&uuml;mmern bombardierter H&auml;user noch vermisst. Martin Frick, Leiter des Berliner B&uuml;ros des UN-Weltern&auml;hrungsprogramms (WFP) nannte am Wochenende Hunger eine der gr&ouml;&szlig;ten Gefahren. Man k&ouml;nne der notleidenden Bev&ouml;lkerung kaum noch humanit&auml;re Hilfe leisten: &raquo;Es ist ein Tropfen auf den hei&szlig;en Stein.&laquo; Seit Kriegsbeginn am 8. Oktober seien insgesamt nur gut 1.800 Lastwagen in den Gazastreifen gelangt. Zuvor seien es 10.000 pro Monat gewesen. Auch die Verteilung vor Ort geschehe unter Lebensgefahr, man habe in diesem Krieg bereits &raquo;&uuml;ber 100 Kolleginnen und Kollegen verloren&laquo;. Die Gefahr, dass humanit&auml;re Hilfsg&uuml;ter in die H&auml;nde der Hamas gelangen, sieht Frick hingegen kaum. Man habe &raquo;sehr robuste Systeme&laquo; und wisse, &raquo;dass unsere Hilfe wirklich an die Menschen kommt, die es am n&ouml;tigsten haben&laquo;. Derweil nehmen die Feuergefechte zwischen der israelischen Armee und der Hamas sowie die Luftangriffe auf den Gazastreifen ein weiteres Mal an Intensit&auml;t zu. Das israelische Milit&auml;r rief auf X dazu auf, weitere Teile von Khan Junis, der gr&ouml;&szlig;ten Stadt im S&uuml;den, &raquo;dringend&laquo; zu evakuieren. Verletzte konnten Notaufnahmen wegen Beschusses nicht erreichen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/464934.krieg-gegen-gaza-apokalyptische-lage.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>&ldquo;Gerade jetzt, ein Ziel: Nakba!&rdquo;<\/strong><br>\nUnvorstellbare Schreckensbilder von T&ouml;ten, Zerst&ouml;ren, Aushungern, Vertreiben, verzeifelte Menschen in Panik, Kinder f&uuml;r ihr Leben gezeichnet. Kein Ende des Abschlachtens abzusehen, nicht einmal Verhandlungen. Deutsche Medien vermuten hinter dem v&ouml;lkerrechtswidrigen Vorgehen Israels Rache f&uuml;r die menschenverachtenden Morde der Hamas. Rache mag vielleicht die Stimmungslage von Teilen der Bev&ouml;lkerung in Israel bestimmen, nicht aber die Strategie der politischen und milit&auml;rischen F&uuml;hrung.<br>\nIm Koalitionsrahmenvertrag der rechtsextremen Regierung Netanjahus hei&szlig;t es bereits im ersten Satz: &ldquo;Das j&uuml;dische Volk hat ein exklusives und unver&auml;u&szlig;erliches Recht auf alle Teile des Landes Israel (&hellip;) &ndash; Galil&auml;a, Negev, den Golan und Jud&auml;a und Samaria.&rdquo; Im Juni 2020 schrieb Amnesty International: &ldquo;Im Rahmen eines im April geschlossenen Abkommens zur Bildung einer Koalitionsregierung einigten sich der israelische Ministerpr&auml;sident Benjamin Netanjahu und dessen politischer Rivale Benny Gantz &hellip; &uuml;ber die `Annektierung&acute; von Teilen des besetzten Westjordanlandes, einschliesslich israelischer Siedlungen und des Jordantals.&rdquo; Der UN-Menschenrechtsrat zitiert Premierminister Netanjahu, der am 10. September 2019 seine Absicht erkl&auml;rte, das Jordantal zu annektieren. Sein Nachfolger Bennett verk&uuml;ndete am 17. Mai 2022 in einer Rede an Siedler im Westjordanland: &bdquo;Mit der Hilfe Gottes werden wir hier noch sein, wenn wir den f&uuml;nfzigsten und siebzigsten, ja hundertsten, zweihundertsten und zweitausendsten Geburtstag von Elkana feiern in einem vereinten und souver&auml;nen j&uuml;dischen Staat im Land von Israel.&ldquo;<br>\nDas Ziel der israelischen Regierung ist Annexion der besetzten Gebiete und das Mittel ist Terror und Vertreibung. Bereits wenige Stunden nach dem Massaker der Hamas twitterte ein Abgeordneter von Netanjahus Likud-Partei im Parlament: &ldquo;Gerade jetzt, ein Ziel: Nakba (Vertreibung)! Eine Nakba, die die Nakba von 48 in den Schatten stellt.&rdquo;Die israelische Politik hat keinen Hehl daraus gemacht, dass sie die besetzten Gebiete nicht aufgeben wird und den Siedlungsbau im Westjordanland weiter voranzutreiben gedenkt. Das Ziel ist ein j&uuml;discher Staat, &ldquo;Eretz Israel&rdquo;, mit m&ouml;glichst wenig Pal&auml;stinensern ohne B&uuml;rgerrechte. W&auml;hrend die deutsche Politik verbal an der Zwei-Staaten-L&ouml;sung festh&auml;lt, ohne jeden Nachdruck f&uuml;r ihre Verwirklichung, wird die reale Lage in eine ganz andere Richtung verschoben &ndash; eine Richtung, die seit Jahren heimlich diskutiert und geplant wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/grammer\/israels-kriegsziele-gerade-jetzt-ein-ziel-nakba\/view%20\">der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Morgen der Libanon: Israels Pl&auml;ne f&uuml;r die zweite Kriegsphase<\/strong><br>\nAn diesem Dienstag, dem 12. Dezember, ist der 67. Tag des Krieges im Gazastreifen. Nach Angaben des pal&auml;stinensischen Gesundheitsministeriums in Gaza vom Montag wurden seit Kriegsbeginn 18.000 Einwohnerinnen und Einwohner get&ouml;tet, weitere 50.000 Menschen verletzt. Diese Zahlen trennen nicht zwischen K&auml;mpfern der Hamas und anderer Widerstandsorganisationen einerseits und Nichtkombattanten (Zivilisten) andererseits. Die israelische Tageszeitung Haaretz berechnete am Montag aufgrund von Studien israelischer Sicherheitsstellen, dass 61 Prozent der im Gazastreifen von den Israelis Get&ouml;teten Zivilisten gewesen seien &ndash; der h&ouml;chste Anteil in allen Feldz&uuml;gen der israelischen Streitkr&auml;fte (IDF) gegen die Pal&auml;stinenser, aber wahrscheinlich trotzdem zu niedrig gesch&auml;tzt. Im besetzten Westjordanland t&ouml;teten Soldaten der IDF und straflos mordende Siedlerbanden nach Angaben aus Gaza und Ramallah seit Kriegsbeginn 275 Pal&auml;stinenser und verletzten 3.365. Die israelische Seite eskaliert dort ihr Vorgehen. Die Zahl der get&ouml;teten Israelis seit Kriegsbeginn geben die IDF f&uuml;r die &Uuml;berf&auml;lle pal&auml;stinensischer Kampforganisationen am 7. Oktober mit 859 Nichtsoldaten (darunter 57 Polizisten und 38 Angeh&ouml;rige &ouml;rtlicher Einsatzkr&auml;fte) und 274 Soldaten wieder. W&auml;hrend der Bodenoffensive im Gazastreifen, die am 27. Oktober begann, wurden bis Montag mittag 104 Soldaten get&ouml;tet oder verungl&uuml;ckten &ndash; also nicht einmal halb so viele wie w&auml;hrend des pal&auml;stinensischen &Uuml;berraschungsangriffs am 7. Oktober an einem einzigen Tag.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/465097.morgen-der-libanon.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Streik f&uuml;r Gaza<\/strong><br>\nIsrael k&uuml;ndigt Ausweitung des Krieges an, Solidarit&auml;t in besetzter Westbank und arabischen L&auml;ndern. EU prangert Ignoranz gegen&uuml;ber Kritik an.<br>\nMehr als 22.000 Ziele hat die israelische Armee nach eigenen Angaben seit dem 8. Oktober im Gazastreifen bombardiert. Die K&uuml;stenenklave ist kaum gr&ouml;&szlig;er als die Stadt M&uuml;nchen und eines der am dichtesten besiedelten Gebiete weltweit. Nach Angaben der Gesundheitsbeh&ouml;rden im Gazastreifen sind in dem aktuellen Krieg bereits &uuml;ber 18.000 Menschen get&ouml;tet und fast 50.000 verletzt worden &ndash; zwei Drittel davon Frauen und Kinder. Eine am Wochenende in der israelischen Zeitung Haaretz ver&ouml;ffentlichte Analyse des Soziologieprofessors Yagil Levy kommt zu dem Schluss, dass der Anteil von zivilen Opfern an der Gesamtzahl der im Gazakrieg Get&ouml;teten deutlich &uuml;ber dem durchschnittlichen Anteil ziviler Opfer in allen Konflikten weltweit im 20. Jahrhundert liegt. Dort habe es sich bei etwa der H&auml;lfte der Get&ouml;teten um Zivilisten gehandelt. Unbeirrt von solchen Ergebnissen erkl&auml;rte Israels Ministerpr&auml;sident Benjamin Netanjahu in einer am Sonntag abend ausgestrahlten Videobotschaft, man werde den Krieg noch weiter intensivieren. Zwar werde dieser noch andauern, dies sei aber &raquo;der Anfang vom Ende der Hamas&laquo;, gab sich Netanjahu siegesgewiss. Deren K&auml;mpfer sollten sich ergeben. Nach unabh&auml;ngig nicht &uuml;berpr&uuml;fbaren Angaben der israelischen Regierung sollen inzwischen 7.000 Hamas-K&auml;mpfer get&ouml;tet worden sein, zahlreiche h&auml;tten sich ergeben. Dem widersprechend berichtete allerdings die Zeitung Haaretz unter Berufung auf israelische Sicherheitskreise, von einer Massenkapitulation k&ouml;nne keine Rede sein. Von den bislang mehreren hundert Festgenommenen geh&ouml;rten nur zehn bis 15 Prozent der Hamas oder mit ihr verbundenen Organisationen an. Bilder und Videos von halbnackten verhafteten M&auml;nnern im Gazastreifen hatten in den letzten Tagen f&uuml;r erhebliche Kritik am Vorgehen der Armee gesorgt. Die Bilder Gefangener in Unterhosen w&uuml;rden &raquo;niemandem dienen&laquo;, so der nationale Sicherheitsberater Zachi Hanegbi, gegen&uuml;ber der Times of Israel am Sonntag abend. Er erwarte, dass deren Verbreitung eingestellt werde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/465059.nahost-streik-f%C3%BCr-gaza.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>20 Jahre Kampf f&uuml;r kritischen Journalismus. Ein rhetorisch brillant aufgelegter Oskar Lafontaine. Und Standing Ovations.<\/strong><br>\nRhetorisch? Ein fulminanter Abend am gestrigen Samstag im Haus des Gastes in BZA. Zu 20 Jahren Nachdenkseiten.de, die von Albrecht M&uuml;ller aus Pleisweiler gegr&uuml;ndet worden sind und sich weiter wachsender Beliebtheit erfreuen. Wider des unkritischen &bdquo;Main-Stream&ldquo;-Journalismus, insbesondere bei den &ouml;ffentlich-rechtlichen Medien (so die Schelte) wurde sich auch selbst gefeiert. Bei begeisternder Musik eines franz&ouml;sischen Ensembles.<br>\nEin sachtes L&auml;cheln umspielte die schmalen Lippen des Gr&uuml;ndervaters als er von den Klickzahlen sprach. 300.000 bis 500.000 am Tag. Allein 125.000 davon sind Abonnenten. Auf einer H&ouml;he &bdquo;mit dem Niveau der S&uuml;ddeutschen&ldquo;. Gegen viele Widerst&auml;nde. Heute mehr denn je, insbesondere aus der Politik, so der Laudator, der die &bdquo;Vermachtung der Gesellschaft&ldquo; mehrfach gei&szlig;elte. Kein geringerer als Oskar Lafontaine. Er war kurzfristig f&uuml;r seine erkrankte Frau, die Linken-Abtr&uuml;nnige Sahra Wagenknecht, eingesprungen. &bdquo;&Auml;hnlich interessant&ldquo; meinte M&uuml;ller gestern s&uuml;ffisant auf der B&uuml;hne. Es war eine perfekte Inszenierung, die die gut 500 G&auml;ste aus ganz Deutschland beim Schluss-Applaus von den Sitzen riss. Politisch? Oskar Lafontaine ist nun einmal Oskar Lafontaine.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/suewpress.de\/details\/10122023-20-jahre-kampf-um-kritischen-jounalismus-ein-rhetorisch-brillant-aufgelegter-oskar-lafontaine-und-standing-ovations\">suewpress.de<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Veranstaltungshinweis in M&uuml;nchen &ndash; F&uuml;r eine neue Politik! <\/strong><br>\nUnter dem Motto &bdquo;F&uuml;r eine neue Politik! Die neue Partei Sahra Wagenknechts in M&uuml;nchen und Bayern&ldquo; werden heute, am 12. Dezember, Klaus Ernst und andere im Lihotzky, M&uuml;nchen, berichten und Fragen beantworten. G&auml;ste sind herzlich eingeladen.\n<div class=\"imagewrap\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/231212-hdt-Bild_01.png\" alt=\"\" title=\"\"><\/div>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.aufstehen-bayern.org\/\">Aufstehen Bayern<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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