{"id":10811,"date":"2011-09-23T16:27:42","date_gmt":"2011-09-23T14:27:42","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10811"},"modified":"2011-09-23T16:27:42","modified_gmt":"2011-09-23T14:27:42","slug":"hinweise-des-tages-ii-29","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10811","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Viviane Reding &ndash; Die sechs AAA-Staaten als Fels in der Brandung; Schaumschl&auml;gerei mit Prozenten; Thomas Fricke &ndash; Papst Jens I.; Fabian Fritzsche &ndash; Unsinnige Vertrauens-M&auml;rchen; Ulrike Herrmann aus Athen: Mit dem R&uuml;cken zur Wand; Paul Krugman &ndash; The Social Contract; Facebook verst&auml;rkt Lobbyoffensive; Bei Menschenrechten muss die Staatenimmunit&auml;t an Grenzen sto&szlig;en &ndash; Blockierter Fortschritt; Historie der Familie Quandt in der NS-Zeit &ndash; &ldquo;Bedingungslose Beteiligung am Unrecht&rdquo;; Kretschmann &uuml;ber die Gr&uuml;nen &ndash; &ldquo;Keine schwarz-gr&uuml;ne Koalition&rdquo;; Die Moral von Paris; Eine Burschenschaft und ihre Spitzenpolitiker; St&uuml;rmer von links &ndash; Die Tageszeitung &ldquo;Junge Welt&rdquo;; Meinung im Internet &ndash; Vom Elend der Nutzerkommentare; &ldquo;Politically Incorrect&ldquo; &ndash; Die Islamhasser bitten zur Kasse; zu guter Letzt: Das 3sat-Festival (JB)<br>\n<!--more--><\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10811#h01\">Viviane Reding &ndash; Die sechs AAA-Staaten als Fels in der Brandung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10811#h02\">Schaumschl&auml;gerei mit Prozenten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10811#h03\">Thomas Fricke &ndash; Papst Jens I.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10811#h04\">Fabian Fritzsche &ndash; Unsinnige Vertrauens-M&auml;rchen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10811#h05\">Ulrike Herrmann aus Athen: Mit dem R&uuml;cken zur Wand<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10811#h06\">Paul Krugman &ndash; The Social Contract<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10811#h07\">Facebook verst&auml;rkt Lobbyoffensive<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10811#h08\">Bei Menschenrechten muss die Staatenimmunit&auml;t an Grenzen sto&szlig;en &ndash; Blockierter Fortschritt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10811#h09\">Historie der Familie Quandt in der NS-Zeit &ndash; &ldquo;Bedingungslose Beteiligung am Unrecht&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10811#h10\">Kretschmann &uuml;ber die Gr&uuml;nen &ndash; &ldquo;Keine schwarz-gr&uuml;ne Koalition&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10811#h11\">Die Moral von Paris<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10811#h12\">Eine Burschenschaft und ihre Spitzenpolitiker<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10811#h13\">St&uuml;rmer von links &ndash; Die Tageszeitung &ldquo;Junge Welt&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10811#h14\">Meinung im Internet &ndash; Vom Elend der Nutzerkommentare<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10811#h15\">&ldquo;Politically Incorrect&ldquo; &ndash; Die Islamhasser bitten zur Kasse<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10811#h16\">zu guter Letzt: Das 3sat-Festival<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"\/?p=10811&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Viviane Reding &ndash; Die sechs AAA-Staaten als Fels in der Brandung<\/strong><br>\nViviane Reding will mit einem neuen B&uuml;ndnis der EU-L&auml;nder die Krise bek&auml;mpfen. Im Interview mit HAZ-Redakteur Christian Holzgreve spricht die Vizepr&auml;sidentin der EU-Kommission &uuml;ber Schulden, mangelnden Biss und einen Zusammenschluss der &bdquo;AAA&ldquo;-Staaten Frankreich, Deutschland, Luxemburg, &Ouml;sterreich, die Niederlande und Finnland als Fels in der Brandung. [&hellip;]<br>\nReding: &bdquo;Eurobonds sind kein Allheilmittel. Auf lange Sicht k&ouml;nnten gemeinsame europ&auml;ische Anleihen ein Mittel f&uuml;r die Krisenbek&auml;mpfung sein. Mein Kollege, W&auml;hrungskommissar Olli Rehn, wird hierzu demn&auml;chst eine Analyse mit allen Optionen auf den Tisch legen. Doch wir m&uuml;ssen in der Lage sein auch kurzfristig handeln zu k&ouml;nnen, um eine Schw&auml;che Europas &uuml;berwinden. Die USA sind ebenfalls in einer schwierigen Lage, haben aber keine Probleme mit dem Anleihemarkt, weil der so gro&szlig; ist. Bei uns in Europa dagegen ist das alles zerst&uuml;ckelt. Deswegen kann man auch einzelne Staaten leichter angreifen und gef&auml;hrden. Ich schlage daher vor, dass alle Euro-Staaten die eine Bestbewertung haben &ndash; die &bdquo;AAA&ldquo;-Staaten Frankreich, Deutschland, Luxemburg, &Ouml;sterreich, die Niederlande und Finnland &ndash;, ihre Anleihem&auml;rkte zusammenlegen. Das w&auml;re dann ein gro&szlig;er kerneurop&auml;ischer Anleihenmarkt &ndash; ein Fels in der Brandung, mit starker Liquidit&auml;t und Bonit&auml;t. Und wir br&auml;uchten daf&uuml;r, anders als bei Eurobonds, keine &Auml;nderung der EU-Vertr&auml;ge. So ein Anleihemarkt m&uuml;sste offen sein f&uuml;r andere EU-Staaten, er k&ouml;nnte stabilisierend eingreifen. Das w&auml;re dann ein Kerneuropa, das entwicklungsf&auml;hig ist.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.haz.de\/Nachrichten\/Politik\/Deutschland-Welt\/Die-sechs-AAA-Staaten-als-Fels-in-der-Brandung\">Hannoversche Allgemeine Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Man kann nur hoffen, dass Redings Position in der EU-Kommission eine Au&szlig;enseitermeinung ist. Es gibt bereits diesen Fels in der Brandung und es ist der deutsche Anleihenmarkt. Auch Frankreich hat keine ernst zu nehmenden Refinanzierungsprobleme. Redings Modell w&uuml;rde lediglich Luxemburg, &Ouml;sterreich, den Niederlanden und Finnland helfen &ndash; allesamt L&auml;nder, die kein echtes Refinanzierungsproblem haben und bei denen es auch mehr als unwahrscheinlich ist, dass sie je ein solches Problem bekommen. Das Modell hat somit keinen erkennbaren Nutzen, w&uuml;rde aber die Zweiteilung der Eurozone zementieren und den Druck auf die Anleihen der &uuml;brigen Eurol&auml;nder dadurch erst recht verst&auml;rken.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Schaumschl&auml;gerei mit Prozenten<\/strong><br>\nSpiegel-Online jubelt am 21.9.2011, 13:34 Uhr:\n<blockquote><p>&bdquo;Die Konjunktur macht sich in den Portemonnaies der deutschen Arbeitnehmer bemerkbar. Die Reall&ouml;hne  steigen  in  Rekordgeschwindigkeit:  Vollzeitbesch&auml;ftigte  bekamen  im  zweiten  Quartal 4,2 Prozent  mehr  als  ein  Jahr  zuvor,  teilte  das  Statistische Bundesamt mit. Das ist der st&auml;rkste Anstieg seit Beginn der Statistik 2008. [&hellip;]\n<\/p><\/blockquote>\n<p>So sieht Qualit&auml;tsarbeit im deutschen Journalismus aus: Nominall&ouml;hne wurden kurzerhand zu Reall&ouml;hnen umfunktioniert  und  neue  Rekorde  erfunden.  Ganz  nach  dem Muster eines ehemaligen Wirtschaftsministers der FDP, der noch vor wenigen Monaten f&uuml;r Deutschland einen &bdquo;XXL-Aufschwung&ldquo; in diesem Jahr versprach.<br>\nNun sind die  einzelnen  Quartalsergebnisse  noch  kein  Indiz  f&uuml;r  einen  Aufschwung, besonders wenn man die Lohnentwicklung analysiert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www2.alternative-wirtschaftspolitik.de\/uploads\/m3911.pdf\">Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik [PDF &ndash; 52.8 KB]<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Thomas Fricke &ndash; Papst Jens I.<\/strong><br>\nNicht alle Deutschen glauben an Gott, aber alle glauben an die Bundesbank. Und deren Oberhaupt sagt, Finanzm&auml;rkte k&ouml;nnten Staaten am besten disziplinieren. Ein irrer Glaube? [&hellip;]<br>\nDas Drama ist, dass die M&auml;rkte immer wieder zu sp&auml;t reagierten &ndash; dann aber umso heftiger, sagt Beatrice Weder di Mauro, Professorin im Sachverst&auml;ndigenrat. Damit verfehlen sie nicht nur ihre Disziplinierungsfunktion. Der Umschwung sei mit ebenso unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig steigenden Zinsen verbunden, sodass der Schuldendienst zu teuer werde, so Princeton-&Ouml;konom Markus Brunnermeier: Weil die Spekulanten zu sp&auml;t handelten, entst&uuml;nden gr&ouml;&szlig;ere Sch&auml;den, als es sonst n&ouml;tig w&auml;re. Da erf&uuml;llt sich die Prophezeiung schnell von selbst. [&hellip;]<br>\nWas ist es f&uuml;r eine Disziplinierung, wenn sie f&uuml;r die gr&ouml;&szlig;ten Schuldenmacher der Welt nicht gilt &ndash; umgekehrt aber Euro-L&auml;nder wie Griechenland v&ouml;llig unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig in eine Depression st&ouml;&szlig;t? Oder wenn entsprechend bizarre Marktkapriolen ein Land wie Italien zu panischen K&uuml;rzungsaktionen treiben, die den Konjunkturabsturz nur verschlimmern &ndash; obwohl es entgegen landl&auml;ufiger deutscher Meinung l&auml;ngst ein Programm hatte, das die M&auml;rkte bis Juli ja auch f&uuml;r gut befanden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/europa\/:kolumne-thomas-fricke-papst-jens-i\/60107726.html\">FTD<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Fabian Fritzsche &ndash; Unsinnige Vertrauens-M&auml;rchen<\/strong><br>\nAuf Pump finanzierte, noch dazu steigende, &ouml;ffentliche Ausgaben &ndash; eine Horrorvorstellung; schlie&szlig;lich sollen doch Vertrauen geschaffen und die maroden Staatsfinanzen konsolidiert werden. F&auml;llt aber der Staat als Investor aus, muss sich der Privatsektor verschulden, um weiterhin Wachstum zu generieren &ndash; es sein denn, das Ausland spr&auml;nge ein. Da aber die Leistungsbilanz&uuml;bersch&uuml;sse des Einen immer zu Lasten des Anderen gehen, ist die gleichzeitige Konsolidierung privater und &ouml;ffentlicher Schulden der gesamten Eurozone eher unwahrscheinlich. Langfristig m&uuml;sste man also doch auf steigende &ouml;ffentliche Ausgaben zum Schuldenabbau zur&uuml;ckgreifen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/wirtschaftswunder\/index.php?op=ViewArticle&amp;articleId=2780&amp;blogId=16\">FTD G&auml;steblock<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Ulrike Herrmann aus Athen: Mit dem R&uuml;cken zur Wand<\/strong><br>\nDas Wort vom Bankrott ist in Griechenland noch tabu, dabei wird er immer wahrscheinlicher. Am Montag gab der IWF seine neue Prognose bekannt. 2011 d&uuml;rfte die griechische Wirtschaft um 5,5 Prozent schrumpfen. Also wird das Haushaltsdefizit nicht wie angepeilt 7,6 Prozent der j&auml;hrlichen Wirtschaftsleistung betragen, sondern rund 9,5 Prozent. W&auml;hrend die griechische Regierung eigentlich ihre Schulden abbauen will, t&uuml;rmt sie so neue Schulden auf. Diese Zahlen sind bedrohlich, weil die Griechen bereits harte Einschnitte hinter sich haben. In privaten Betrieben und im &ouml;ffentlichen Dienst wurden die Geh&auml;lter oft um 30 Prozent gek&uuml;rzt. Doch radikale Einschnitte allein reichen nicht, wie die Schuldenspirale offenbart. Daher denkt die internationale Politik l&auml;ngst &uuml;ber einen Bankrott nach. Die Herald Tribune etwa titelte in dieser Woche, dass &ldquo;ein Konkurs nicht das Schlimmste f&uuml;r Griechenland&rdquo; w&auml;re.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=sw&amp;dig=2011%2F09%2F23%2Fa0095&amp;cHash=6e7c685d67\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Paul Krugman &ndash; The Social Contract<\/strong><br>\nThis week President Obama said the obvious: that wealthy Americans, many of whom pay remarkably little in taxes, should bear part of the cost of reducing the long-run budget deficit. And Republicans like Representative Paul Ryan responded with shrieks of &ldquo;class warfare.&rdquo;<br>\nIt was, of course, nothing of the sort. On the contrary, it&rsquo;s people like Mr. Ryan, who want to exempt the very rich from bearing any of the burden of making our finances sustainable, who are waging class war.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nytimes.com\/2011\/09\/23\/opinion\/krugman-the-social-contract.html?_r=1\">New York Times<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Facebook verst&auml;rkt Lobbyoffensive<\/strong><br>\nFacebook er&ouml;ffnet ein neues Lobbyb&uuml;ro in Br&uuml;ssel, neue EU-Cheflobbyistin wird die ehemalige SPD-Europaabgeordnete Erika Mann. Ihre ehemalige Mitarbeiterin Eva Maria Kirschsieper wurde bereits im Fr&uuml;hjahr als Lobbyistin f&uuml;r Deutschland engagiert. Auch in den USA hat Facebook j&uuml;ngst eine Politik-Insiderin f&uuml;r die Lobbyarbeit engagiert: Louisa Terrell, einst Assistentin von US-Pr&auml;sident Barack Obama<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.lobbycontrol.de\/blog\/index.php\/2011\/09\/facebook-verstarkt-lobbyoffensive\/\">Lobbycontrol<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Bei Menschenrechten muss die Staatenimmunit&auml;t an Grenzen sto&szlig;en &ndash; Blockierter Fortschritt<\/strong><br>\nIn der vergangenen Woche wurde vor dem Internationale Gerichtshof ( IGH ) in Den Haag &uuml;ber die deutsche Klage gegen Italien verhandelt. Deutschland berief sich dabei auf das traditionelle Recht der Staatenimmunit&auml;t und beharrte darauf , dass Schadensersatzanspr&uuml;che von italienischen Zwangsarbeitern und Opfern deutscher Massaker w&auml;hrend des Zweiten Weltkrieges in Italien nicht durchgesetzt werden d&uuml;rfen.<br>\nItalien verteidigte die Urteile seines Kassationsgerichtshofes mit dem Argument, dass die Immunit&auml;t Deutschlands wegen der Verletzung fundamentaler Normen des V&ouml;lkerrechts keinen Bestnad haben k&ouml;nne.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Kommentar-IGH-Klage-Deutschlands-\/!78625\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung VB:<\/strong> &hellip;. und Deutschland sch&auml;mt sich nicht, sich mit dieser schandbaren, menschenrechtsfeindlichen Argumentation zu seinen ganzen Nazi- und Wehrmachtsverbrechen gut 65 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges auf die offene B&uuml;hne zu wagen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Historie der Familie Quandt in der NS-Zeit &ndash; &ldquo;Bedingungslose Beteiligung am Unrecht&rdquo;<\/strong><br>\nDieser Schuss ging nach hinten los: Weil die Unternehmerfamilie Quandt mit einem NDR-Film &uuml;ber ihre Rolle in der Zeit des Nationalsozialismus unzufrieden war, beauftragte sie Joachim Scholtyseck eine gr&uuml;ndliche neue Geschichte der Unternehmerdynastie zu verfassen. Nun liegt das Buch vor &ndash; doch der Historiker kommt darin vor allem zu belastenden Ergebnissen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/kultur\/historie-der-familie-quandt-in-der-ns-zeit-bedingungslose-beteiligung-am-unrecht-1.1147119\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers R.D.:<\/strong> Es bleibt abzuwarten, ob die nun wissenschaftlich bewiesenen Tatsachen dazu f&uuml;hren, dass Teile des unrechtm&auml;&szlig;ig erworbenen Verm&ouml;gens f&uuml;r Entsch&auml;digungszahlungen verwendet werden oder zu einer offiziellen Anerkennung des geschehene Unrechts bzw. einer Entschuldigung f&uuml;hren werden. Im diesem u.a. Artikeln sowie dem Interview mit den Quatns ist davon nichts zu lesen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Kretschmann &uuml;ber die Gr&uuml;nen &ndash; &ldquo;Keine schwarz-gr&uuml;ne Koalition&rdquo;<\/strong><br>\nBaden-W&uuml;rttembergs Ministerpr&auml;sident Winfried Kretschmann &uuml;ber Stuttgart 21, zuk&uuml;nftige Koalitionspartner seiner Partei und Probleme mit der Glaubw&uuml;rdigkeit. [&hellip;]<br>\ntaz: &bdquo;Wie sollen sich die Gr&uuml;nen f&uuml;r eine Bundesregierung aufstellen? Die Partei diskutiert etwa, ob sie den Spitzensteuersatz von 45 auf 49 Prozent anhebt.&ldquo;<br>\nKretschman: &bdquo;Ich bin f&uuml;r einen Spitzensteuersatz von 49 Prozent. Allerdings unter der Voraussetzung, dass die Gr&uuml;nen nicht gleichzeitig noch andere Steuern erh&ouml;hen oder einf&uuml;hren, z.B. eine befristete Verm&ouml;gensabgabe oder eine Verm&ouml;genssteuer. Steuererh&ouml;hungen m&uuml;ssen wir sorgf&auml;ltig gegeneinander abw&auml;gen, sonst treffen sie dieselben Kohorten zu stark.&ldquo; [&hellip;]<br>\ntaz: &bdquo;Sie haben im Wahlkampf versprochen, das Land zahle keinen Cent mehr f&uuml;r das Projekt, jetzt mussten Sie &uuml;berweisen. War das ein Fehler?&ldquo;<br>\nKretschmann: &bdquo;Das war das einzige Mal, dass ich das Maul in der Opposition zu voll genommen habe. Deshalb habe ich hier auch ein Glaubw&uuml;rdigkeitsproblem.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Kretschmann-ueber-die-Gruenen\/!78633\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Die Moral von Paris<\/strong><br>\nLange Zeit aus dem Lehrplan der franz&ouml;sischen Schulen verschwunden, ist der Moralunterricht auf Dekret des franz&ouml;sischen Erziehungsministers Xavier Darcos jetzt wieder verpflichtend vorgeschrieben. Der Zeitpunkt ist gut gew&auml;hlt. Woran es in der franz&ouml;sischen Politik augenblicklich vor allem mangelt, ist die Moral. Ein Skandal jagt den anderen. Ungekl&auml;rt ist, ob Liliane Bettencourt, Erbin des L&rsquo;Or&eacute;al-Imperiums, den Wahlkampf von Nicolas Sarkozy mitfinanziert hat. Niemand zweifelt daran, dass die Vorw&uuml;rfe gegen Jacques Chirac zutreffen, er habe als B&uuml;rgermeister von Paris Mitarbeiter entlohnt, die ihre Dienste nicht der Stadt, sondern seiner Partei zur Verf&uuml;gung stellten. Wegen ungekl&auml;rter Finanztransaktionen prozessieren der ehemalige Ministerpr&auml;sident de Villepin und Nicolas Sarkozy miteinander. Zwar ist in der Zwischenzeit das Urteil gef&auml;llt und de Villepin freigesprochen, ein Restverdacht aber bleibt. In der letzten Woche kam ans Licht, wie stark ein Schweizer Waffenh&auml;ndler die franz&ouml;sische Politik beeinflusst. Und in diesen Tagen erscheint ein Enth&uuml;llungsbuch mit dem Titel &ldquo;Die Koffer der Republik&rdquo;. &ndash; Erziehungsminister Darcos hat mit der Wiedereinf&uuml;hrung des Moralunterrichts einen Schritt in die richtige Richtung getan. Aber es geht nicht nur um die jungen Franzosen. Viele franz&ouml;sische Politiker geh&ouml;ren wieder auf die Schulbank, um zu lernen, dass die Republik ohne Moral nicht &uuml;berlebensf&auml;hig ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/print\/die_welt\/kultur\/article13619187\/Die-Moral-von-Paris.html\">WELT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Nun sollten wir uns nicht auf das hohe Ross setzen, wo unsere Politiker Spitzenpositionen anscheinend nur  anstreben, um dann m&ouml;glichst schnell in der Wirtschaft richtig Geld zu machen. Aber so dreist wie die franz&ouml;sische Regierung versucht noch keine europ&auml;ische Regierung den dummen P&ouml;bel darauf einzustimmen, dass die kommenden sozialen Einschnitte nur mit einer St&auml;rkung der der Moral zu begegnen ist, die wohl auf den Gemeinsinn der Nation zielt.<\/em><br>\n<em>Bereits fr&uuml;her hat Xavier Darcos versucht, der Auseinandersetzung mit der Verderbtheit der politische und wirtschaftliche Elite mit moralischen Anwandlungen zu begegnen und eine neue Kultur des Streitgespr&auml;chs gefordert: &ldquo;Unter den zeitgen&ouml;ssischen gro&szlig;en Demokratien rangiert Frankreich historisch an einer besonderen Stelle, weil das Land in &ouml;ffentlichen Auseinandersetzungen und in der politischen Aktivit&auml;t dem Wissen und den Ideen immer den Vorrang gew&auml;hrte. &hellip; Wie kann man erkl&auml;ren, dass in einem Land, das die Anwendung der Vernunft und die Pr&uuml;fung von Beweisen so stark gepriesen hat, das Vern&uuml;nftige vom &ouml;ffentlichen Diskurs verbannt scheint? Wohingegen das Ger&uuml;cht, die &Uuml;bertreibung, die Verschw&ouml;rungstheorie oder die Wahrheitsverweigerung bis in die aufgekl&auml;rtesten Sph&auml;ren der intellektuellen Welt durchsickern. &hellip; In einer Welt, in der sachliche und k&auml;ufliche Werte unter ihrem eigenen Scheitern leiden, werden die Intellektuellen erneut an den Vorposten stehen m&uuml;ssen, <a href=\"http:\/\/www.lemonde.fr\/cgi-bin\/ACHATS\/acheter.cgi?offre=ARCHIVES&amp;type_item=ART_ARCH_30J&amp;objet_id=1074855&amp;clef=ARC-TRK-D_01\">um eine andere Sozialutopie zu erfinden.<\/a>&rdquo;<br>\nMein Gott, wie heuchlerisch!<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Eine Burschenschaft und ihre Spitzenpolitiker<\/strong><br>\nDer FR wurden Dokumente zugespielt, mit denen die Burschenschaft Ghibellinia in ein rechtsextremes Licht gestellt wird. Das Pikante: Hohe saarl&auml;ndische Volksvertreter pflegen regen Kontakt. [&hellip;]<br>\nDie alten Herren mit den M&uuml;tzen waren bester Laune. Ihre Burschenschaft, die stolze Ghibellinia zu Prag, hatte ein Jubil&auml;um zu feiern an diesem Abend im Mai 2010 im Saarbr&uuml;cker Schloss, der Saal war geschm&uuml;ckt, die G&auml;steliste konnte sich sehen lassen. Volker Linneweber, der Pr&auml;sident der Universit&auml;t des Saarlandes, hielt die Festansprache, der Generalsekret&auml;r der Saar-CDU, Roland Theis, &uuml;bermittelte ein Gru&szlig;wort des Ministerpr&auml;sidenten, er dankte der Ghibellinia &bdquo;ganz herzlich&ldquo; f&uuml;r &bdquo;ihr Engagement zur Wahrung gesellschaftlicher, demokratischer und freiheitlicher Werte&ldquo;. Und Sebastian Greiber, der Vize-Landeschef der FDP, ermunterte die Burschen zu mehr Engagement und rief: &bdquo;Die Flamme der Burschenschaft m&ouml;ge in unserem wundersch&ouml;nen Saarland ewig brennen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/am-rechten-rand-eine-burschenschaft-und-ihre-spitzenpolitiker,1472596,10887356.html\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>St&uuml;rmer von links &ndash; Die Tageszeitung &ldquo;Junge Welt&rdquo;<\/strong><br>\nF&uuml;r die Redaktion ist die &ldquo;Junge Welt&rdquo; eine linke Tageszeitung. Der Verfassungsschutz sieht das anders: Er bescheinigt dem Blatt, es propagiere die Errichtung einer sozialistischen Gesellschaft, rechtfertige die DDR und den Klassenkampf. In der Tat: An der publizistischen Front k&auml;mpft die &ldquo;Junge Welt&rdquo; mit harten Bandagen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.3sat.de\/page\/?source=\/kulturzeit\/themen\/157009\/index.html\">3sat Kulturzeit<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Zu diesem Beitrag hat unser Leser J.S. einen <a href=\"\/upload\/pdf\/110923_brief.pdf\">bemerkenswerten Leserbrief [PDF &ndash; 38.2 KB]<\/a> verfasst.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Meinung im Internet &ndash; Vom Elend der Nutzerkommentare<\/strong><br>\nDas Kommentarfeld unter Artikeln: ein Trollhaus. Leo Lagercrantz war Chefredakteur einer meinungsstarken schwedischen Online-Zeitung. In seinem Gastbeitrag erkl&auml;rt er, warum der geballte Hass und die Dummheit in den Nutzerkommentaren unter den Artikeln ihn erst zur Verzweiflung, dann zur Aufgabe seines Jobs gebracht haben. Jetzt pl&auml;diert er f&uuml;r moderierte Meinungsfreiheit.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/kultur\/meinung-im-internet-vom-elend-der-nutzerkommentare-1.1147168\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>&ldquo;Politically Incorrect&ldquo; &ndash; Die Islamhasser bitten zur Kasse<\/strong><br>\nSpenden, Shops, Schweizer Firma: Das gr&ouml;&szlig;te Blog der neuen Rechten will Geld verdienen. Ein Konzept zur &ldquo;komerziellen Nutzung von PI News&rdquo; gibt es schon. [&hellip;]<br>\nIn dem dreiseitigen Konzept, das der FR vorliegt, wird die Gr&uuml;ndung einer &bdquo;PI Vermarktungsgesellschaft&ldquo; in der Schweiz vorgeschlagen. [&hellip;]<br>\nF&uuml;r Stefan Herre k&ouml;nnte dabei einiges herausspringen. Er w&auml;re nach diesem Konzept nicht nur Mediaberater der PI-Vermarktungsgesellschaft, sondern auch Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer des Vereins, &bdquo;ohne selbst Mitglied zu sein&ldquo;: &bdquo;F&uuml;r diese T&auml;tigkeit erh&auml;lt er ein geringes Entgelt, w&auml;hrend die Spesen umso gro&szlig;z&uuml;giger bemessen sind (Dienstwagen, B&uuml;ro usw.).&ldquo; Herre ist mit dem Unternehmensberater bis heute in Kontakt. Wie weit die Kommerzialisierung gediehen ist und ob er seine darbenden F&uuml;hrungsgenossen in die Dienstwagen- und Spesenpl&auml;ne eingeweiht hat, ist dagegen nicht bekannt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/die-neue-rechte\/-politically-incorrect--die-islamhasser-bitten-zur-kasse,10834438,10888022.html\">Frankfurter Rundschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Interessant ist auch der Text zur Bildstrecke, der sich mit Henryk M. Broder besch&auml;ftigt:<\/em><\/p>\n<blockquote><p><em>&raquo;Auch Broders E-Mails sprechen nicht f&uuml;r gro&szlig;e Distanz: Er bestellt Gr&uuml;&szlig;e an Geert Wilders oder bespricht mit Herre eine gemeinsame Veranstaltung mit Thilo Sarrazin. Umgekehrt fragt Herre den prominenten Autor um Rat. So schickte er ihm am 9. Februar 2011 den Link zu einer PI-Ver&ouml;ffentlichung mit den Worten: &bdquo;So ok?&ldquo; Broders Antwort: &bdquo;prima. b&ldquo; Nur das PI-Forum, schrieb er Herre vor drei Wochen, sei &bdquo;unter aller Sau&ldquo;.&laquo;<\/em><\/p><\/blockquote>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>zu guter Letzt: Das 3sat-Festival<\/strong>\n<ul>\n<li>Samstag, 24. September, 20:15 Uhr Volker Pispers und G&auml;ste<br>\nMit Philipp Scharri, Nadja Maleh und dem GlasBlasSing Quintett<br>\nMit geschliffenen Formulierungen und analytischer Pr&auml;zision versteht es Volker Pispers, die Absurdit&auml;ten der Welt zu Ende zu denken und mit gewagten Rechenaktionen Missst&auml;nde auf den Punkt zu bringen. 2011, beim 25. 3satfestival, f&uuml;hrt Volker Pispers im 3sat-Zelt durch den Abend und begr&uuml;&szlig;t seine jungen G&auml;ste: den Poetry Slammer Philipp Scharri, die Kabarettistin Nadja Maleh und das GlasBlasSing Quintett, f&uuml;nf Musiker, die ihr Programm ausschlie&szlig;lich auf Leergut interpretieren. 3sat zeigt die Aufzeichnung vom 3satfestival 2011.<\/li>\n<li>21:00 Uhr Bodo Wartke: Das Beste vom Besten, Musikkabarett mit Bodo Wartke und G&auml;sten<br>\nBodo Wartke hat eine Vorliebe f&uuml;r Sprachkomik. Er macht Klavierkabarett in Reimkultur. Wartke singt Lieder mit subtilen Texten, die mit feinsinnigem Humor die Ungereimtheiten des Lebens und der Liebe beschreiben. Im 3sat-Zelt zeigt der Klavierkabarettist Highlights aus seinem Repertoire. Die G&auml;ste vom Besten: die S&auml;ngerin Melanie Haupt und die Violinistin Sonja Firker. Eine Aufzeichnung vom 3satfestival 2011.<\/li>\n<li>21:45 Uhr Max Uthoff: Sie befinden sich hier<br>\nMax Uthoff ist Jurist und Kabarettist. Mit seinem Programm &ldquo;Sie befinden sich hier&rdquo; hilft er dem Zuschauer bei der politischen Standortbestimmung. Das tut er mit charmanter Gelassenheit und wortgewandter Eleganz. Uthoff bietet seinem Publikum einen &ldquo;sch&ouml;nen Abend mit sympathischen Massenm&ouml;rdermuttis und dialektischen Waffenh&auml;ndlern &ndash; einen wilden satirischen Ritt durch das Leben und die deutsche Parteienlandschaft&rdquo;.<\/li>\n<li>22:30 Uhr Hagen Rether: Liebe (update 2011)<br>\nAlle Programme Hagen Rethers hei&szlig;en &ldquo;Liebe&rdquo;. Der elegante Pianist neigt zur nonchalanten Kompromisslosigkeit. Wenn er mit sanften Worten seine radikale Sicht zu aktuellen politischen Debatten darlegt, bleibt dem Publikum das Lachen schon mal im Hals stecken. &ldquo;Liebe&rdquo; ist &hellip;<\/li>\n<li>Sonntag, 25. September, 20:15 Uhr Georg Schramm: Meister Yodas Ende &ndash; &uuml;ber die Zweckentfremdung der Demenz<br>\nDer Rentner Lothar Dombrowski ist eine B&uuml;hnenfigur von Georg Schramm. Irgendwann, so erz&auml;hlt Dombrowski, sei ein junger Mann zu ihm gekommen und habe ihn mit Meister Yoda aus &ldquo;Star Wars&rdquo; verglichen, der allein kraft seiner Gedanken Dinge bewegen und das B&ouml;se abhalten kann. Und auch er m&uuml;sse eine Botschaft unter die Menschen bringen: F&uuml;r tatenloses Gr&uuml;beln sei der globale Niedergang schon zu weit fortgeschritten. Also geht er auf Werbetour und sucht Mitstreiter unter Gleichgesinnten und Altersgenossen, die nicht mehr viel zu erwarten haben und lieber im Blitzlicht der &Ouml;ffentlichkeit scheitern, als gehorsam bis zum kl&auml;glichen Ende im Pflegeheim dahinzud&auml;mmern. Wo politisches Kabarett gemeinhin aufh&ouml;rt, um den Rest den Gedanken seiner Zuschauer zu &uuml;berlassen, geht Schramm ein gutes St&uuml;ck weiter.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle 1: <a href=\"http:\/\/www.3sat.de\/programm\/?viewlong=viewlong&amp;d=20110924&amp;dayID=ClnDaN24&amp;cx=56#border1800\">3sat<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.3sat.de\/programm\/?viewlong=viewlong&amp;d=20110925&amp;dayID=ClnDaN25&amp;cx=56#border1800\">3sat<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Viviane Reding &ndash; Die sechs AAA-Staaten als Fels in der Brandung; Schaumschl&auml;gerei mit Prozenten; Thomas Fricke &ndash; Papst Jens I.; Fabian Fritzsche &ndash; Unsinnige Vertrauens-M&auml;rchen; Ulrike Herrmann aus Athen: Mit dem R&uuml;cken zur Wand; Paul Krugman &ndash; The Social Contract; Facebook verst&auml;rkt Lobbyoffensive; Bei Menschenrechten muss die Staatenimmunit&auml;t an<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10811\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-10811","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10811","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=10811"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10811\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":10813,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10811\/revisions\/10813"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=10811"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=10811"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=10811"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}