{"id":10814,"date":"2011-09-26T08:59:29","date_gmt":"2011-09-26T06:59:29","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10814"},"modified":"2011-09-26T08:59:35","modified_gmt":"2011-09-26T06:59:35","slug":"hinweise-des-tages-1476","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10814","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Eurokrise; Aktienh&auml;ndler riskieren mehr als Psychopathen; Wo ist die Inflation, liebe FAZ, SZ, FTD, Spiegel usw. usf.?; So ist kein Staat zu machen; Risiko Gutachten; Enge Maschen im &Auml;rztenetz; Putins R&uuml;ckkehr in den Kreml &ndash; Der Staat bin ich; Syrien: Verschleppt, gefoltert, get&ouml;tet; Ersatzreligion Alternative Medizin &ndash; Wo der Zweifel ist, da ist die Freiheit; Interview mit Oskar Lafontaine &ndash; &ldquo;Wir haben die Antworten auf die Finanzkrise&rdquo;; Die Piratinnenfrage &ndash; Die Grenzen der Genderpolitik; Politische Strategie: Alles besser anders machen; Was Sie &uuml;ber eine private Krankenversicherung wissen m&uuml;ssen; Neues Buch &uuml;ber Rohstoffhandel &ndash; Blutsauger der Dritten Welt (KR\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10814#h01\">Eurokrise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10814#h02\">Aktienh&auml;ndler riskieren mehr als Psychopathen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10814#h03\">Wo ist die Inflation, liebe FAZ, SZ, FTD, Spiegel usw. usf.?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10814#h04\">So ist kein Staat zu machen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10814#h05\">Risiko Gutachten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10814#h06\">Enge Maschen im &Auml;rztenetz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10814#h07\">Putins R&uuml;ckkehr in den Kreml &ndash; Der Staat bin ich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10814#h08\">Syrien: Verschleppt, gefoltert, get&ouml;tet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10814#h09\">Ersatzreligion Alternative Medizin &ndash; Wo der Zweifel ist, da ist die Freiheit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10814#h10\">Interview mit Oskar Lafontaine &ndash; &ldquo;Wir haben die Antworten auf die Finanzkrise&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10814#h11\">Die Piratinnenfrage &ndash; Die Grenzen der Genderpolitik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10814#h12\">Politische Strategie: Alles besser anders machen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10814#h13\">Was Sie &uuml;ber eine private Krankenversicherung wissen m&uuml;ssen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10814#h14\">Neues Buch &uuml;ber Rohstoffhandel &ndash; Blutsauger der Dritten Welt<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=10814\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Eurokrise<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Eurokrise: vor allem die Banken sind schuld<\/strong><br>\nBundesbankchef Weidmann hatte am Montag vor dem Berliner Haushaltsausschuss vor allem die unsolide Finanzpolitik f&uuml;r die Euro-Krise verantwortlich gemacht. Das ist zu kurz gesprungen &ndash; viel zu kurz. Erinnern wir uns: Der Ausgangspunkt der globalen Finanzkrise waren Not leidende amerikanische Schrotthypotheken (&ldquo;subprime mortgages&ldquo;). Von systemgef&auml;hrdender unsolider Finanzpolitik konnte im Jahr 2007, als der Interbankenmarkt weltweit kurz davor war zu kollabieren, nicht die Rede sein.<br>\nDie heutigen Verschuldungsprobleme einiger europ&auml;ischer Staaten und damit die existenzgef&auml;hrdende Krise des Euro haben vor allem damit zu tun, dass die nur lax regulierten Banken Risiken eingegangen waren, die sich am Ende nicht mehr beherrschen lie&szlig;en. Ihr Anspruch, un&uuml;bertroffene Spezialisten f&uuml;r das Management von Risiken zu sein, mussten sie stillschweigend begraben. Sie k&ouml;nnen offensichtlich nicht einmal ihre eigenen Risiken richtig bewerten und kontrollieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2011\/09\/23\/eurokrise-vor-allem-die-banken-sind-schuld_3552\">ZEIT Herdentrieb<\/a><\/li>\n<li><strong>Harald Schumann &ndash; Eurokrise: Mit Dummheit Geld machen<\/strong><br>\nHarald Schumann beschreibt, wie er aus Zorn &uuml;ber die Politik in der europ&auml;ischen Schuldenkrise zum Spekulanten wurde. Wem nutzt die Euro-Rettung wirklich?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/mit-dummheit-geld-machen\/4656616.html\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><strong>Multi-trillion plan to save the eurozone being prepared<\/strong><br>\nEuropean officials are working on a grand plan to restore confidence in the single currency area that would involve a massive bank recapitalisation, giving the bail-out fund several trillion euros of firepower, and a possible Greek default<br>\nGerman and French authorities have begun work on a three-pronged strategy behind the scenes amid escalating fears that the eurozone&rsquo;s sovereign debt crisis is spiralling out of control.<br>\nTheir aim is to build a &ldquo;firebreak&rdquo; around Greece, Portugal and Ireland to prevent the crisis spreading to Italy and Spain, countries considered &ldquo;too big to bail&rdquo;. [&hellip;]<br>\nFirst, Europe&rsquo;s banks would have to be recapitalised with many tens of billions of euros to reassure markets that a Greek or Portuguese default would not precipitate a systemic financial crisis. [&hellip;] Officials are confident that some banks could raise the funds privately, but if they are unable they would either be recapitalised by the state or by the European Financial Stability Facility (EFSF) &ndash; the eurozone&rsquo;s &euro;440bn bail-out scheme. [&hellip;]<br>\nThe second leg of the plan is to bolster the EFSF. Economists have estimated it would need about Eu 2 trillion of firepower to meet Italy and Spain&rsquo;s financing needs in the event that the two countries were shut out of the markets. Officials are working on a way to leverage the EFSF through the European Central Bank to reach the target.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.telegraph.co.uk\/finance\/financialcrisis\/8786665\/Multi-trillion-plan-to-save-the-eurozone-being-prepared.html\">The Telegraph<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Der &bdquo;Trick&ldquo;, mit dem aus 440 Milliarden Euro, 2.000 Milliarden Euro gemacht werden sollen, besteht also darin, dass die EZB bis zu 4\/5 der Kreditsumme garantiert. Da werden sich nat&uuml;rlich die Banken freuen, die auf diese Art und Weise das Geld in den Rachen geworfen bekommen. Sie leihen sich das Geld f&uuml;r die EFSF-Papiere zum Leitzins von der EZB und kassieren eine stattliche &bdquo;Risikopr&auml;mie&ldquo; von den Staaten, die den EFSF in Anspruch nehmen. Welches Risiko gehen sie aber ein, wenn die EZB die Sicherheit der Papiere garantiert? Irgendwie erinnert das alles an den Dire-Straits-Klassiker &bdquo;Money for nothing&ldquo;.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Bundesbank blockiert L&ouml;sung der Eurokrise<\/strong><br>\nEurokrise und kein Ende in Sicht: neben Griechenland geht es nun um die Zahlungsf&auml;higkeit Italiens. F&uuml;r ein so gro&szlig;es Land w&auml;re der jetzige Rettungsfonds EFSF bereits zu klein. Den Fond zur Bank auszubauen w&auml;re eine L&ouml;sung, doch die Bundesbank will davon nichts wissen und blockiert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++f708cd16-e5c2-11e0-6103-00188b4dc422\">DGB Klartext<\/a><\/li>\n<li><strong>Sparwut zulasten der Zukunft<\/strong><br>\nDas Schuljahr begann in Madrid anders als gewohnt. Die Lehrer der Mittel- und Oberstufe befinden sich seit Dienstag in einem dreit&auml;gigen Streik. An den Fassaden vieler Schulgeb&auml;ude h&auml;ngen Transparente mit den Umrissen von Menschen und Namen. Es sind konkrete F&auml;lle von LehrerInnen, die zu den 3.200 geh&ouml;ren, die in der Region Madrid zum Schuljahresbeginn im Rahmen der Haushaltskonsolidierung entlassen wurden. Die verbleibenden 18.000 Lehrkr&auml;fte m&uuml;ssen k&uuml;nftig den 230.000 Sch&uuml;lerInnen 20 Unterrichtsstunden statt 18 geben. Die Qualit&auml;t der Bildung werde darunter leiden, beschweren sich Gewerkschaften und Elternverb&auml;nde. 90.000 Menschen folgten am Dienstag ihrem Aufruf zur Demonstration, um das kostenlose staatliche Schulsystem zu unterst&uuml;tzen. Auch in anderen Regionen machen Lehrer, Eltern und Sch&uuml;ler gegen K&uuml;rzungen im Bildungsbereich mobil.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=au&amp;dig=2011%2F09%2F22%2Fa0113&amp;cHash=0ace56d5ab\">taz<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Aktienh&auml;ndler riskieren mehr als Psychopathen<\/strong><br>\nWarum verspielen einzelne Trader immer wieder Milliarden? F&uuml;r eine Studie hat die Universit&auml;t St. Gallen Aktienh&auml;ndler und Psychopathen verglichen. Selbst die Experten waren vom Ergebnis &uuml;berrascht. Sie bescheinigen den B&ouml;rsenprofis einen immensen Hang zur Zerst&ouml;rung. [&hellip;]<br>\nBesonders schockierend f&uuml;r Noll: Insgesamt erzielten die Banker gar nicht mehr Gewinn als die Vergleichsgruppen. Statt sachlich und n&uuml;chtern auf den h&ouml;chsten Profit hinzuarbeiten, &ldquo;ging es den H&auml;ndlern vor allem darum, mehr zu bekommen als ihr Gegenspieler. Und sie brachten viel Energie auf, diesen zu sch&auml;digen&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/0,1518,788232,00.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> So viel zum Thema &bdquo;rationale M&auml;rkte&ldquo;. Anders als in der Simulation sch&auml;digen die Finanz-Hasardeure in freier Wildbahn die gesamte Gesellschaft. Es ist mehr denn je an der Zeit, sie endlich aus dem Verkehr zu ziehen.<\/em><\/p>\n<p><em>Weniger krawallig, daf&uuml;r mit mehr Hintergr&uuml;nden zum gleichen Thema:<\/em><\/p>\n<p><strong>Destruktive Dynamik im Handelsraum<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/nachrichten\/wirtschaft\/aktuell\/destruktive_dynamik_im_handelsraum_1.12641170.html\">NZZ<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Wo ist die Inflation, liebe FAZ, SZ, FTD, Spiegel usw. usf.?<\/strong><br>\nWie oft habe ich in der deutschen Presse den &bdquo;Ben wirft die Druckerpresse an&ldquo;-Unsinn lesen m&uuml;ssen jedes Mal wenn die Fed versuchte, sich gegen Disflation zu stemmen. Und wie oft haben &ouml;konomische &bdquo;Experten&ldquo; und Journalisten von Inflationsgefahren schwadronieren d&uuml;rfen, bar jedes empirisch belastbaren Befundes oder historischer Erfahrung.<br>\nNun hat die Cleveland Fed die neusten Inflationssch&auml;tzungen f&uuml;r die USA heraus gebracht &ndash; und das Ergebnis ist, ohne &Uuml;bertreibung, eine Katastrophe:<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/kantooseconomics.com\/2011\/09\/23\/wo-ist-die-inflation-liebe-faz-sz-ftd-spiegel-usw-usf\/\">Kantoos Economics<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>So ist kein Staat zu machen<\/strong><br>\nDie Steuersenkungen der Vergangenheit als Ursache der gegenw&auml;rtigen Haushaltsprobleme<br>\nSeit vielen Jahren ist es das immer gleiche Spiel: Wenn die Gewerkschaften angemessene Lohnsteigerungen, eine vern&uuml;nftige Personalausstattung und eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen f&uuml;r die Besch&auml;ftigten im &ouml;ffentlichen Dienst fordern, wird ihnen erkl&auml;rt, es sei nun mal einfach kein Geld da. Die &ouml;ffentlichen Haushalte seien tief in den roten Zahlen, es m&uuml;sse daher konsolidiert und gespart werden.  Dass die allenthalben geforderte und unabweisbar notwendige Ausweitung von zentralen Zukunftsinvestitionen in den Bereichen Bildung, Kinderbetreuung sowie &ouml;kologische und traditionelle Infrastruktur ohne eine Aufwertung und einen Ausbau des &ouml;ffentlichen Dienstes nicht funktionieren kann, wird dabei wohlweislich ausgeblendet &ndash; zu gro&szlig; scheint der Handlungsdruck in Sachen Haushaltskonsolidierung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++b9d9ed72-e5e9-11e0-6103-00188b4dc422\">Magazin f&uuml;r Beamtinnen und Beamte<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Risiko Gutachten<\/strong><br>\nExperten fordern st&auml;rkeren Ausgleich zwischen armen und reichen Krankenkassen. Die Regierung lehnt ab. &hellip;<br>\nBei Daniel Bahr, dem Gesundheitsminister, liegt seit fast vier Monaten eine Expertise des Wissenschaftlichen Beirats beim Bundesversicherungsamt. Untersucht wurde darin auf 236 Seiten, ob und wie der umstrittene Risikostrukturausgleich (RSA) der gesetzlichen Krankenversicherung funktioniert. Der Befund lautet: ganz gut, k&ouml;nnte aber noch besser sein. Die Experten empfehlen den weiteren Ausbau und eine Verfeinerung des Regulariums.<br>\nDen Regierenden passt das gar nicht in den Kram.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/wirtschaft\/risiko-gutachten\/v_print,4632208.html?p=\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Enge Maschen im &Auml;rztenetz<\/strong><br>\nDer FDP-Gesundheitsminister f&ouml;rdert Unternehmensmodelle, von denen sein Bruder finanziell profitieren w&uuml;rde. Es sieht nach einer Gef&auml;lligkeit aus, doch Bahr bestreitet das.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Neues-Landarztgesetz\/!78751\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Putins R&uuml;ckkehr in den Kreml &ndash; Der Staat bin ich<\/strong><br>\nWillkommen in Putlandia! Der Pr&auml;sident wird Regierungschef, der Regierungschef Pr&auml;sident &ndash; und dann wird noch einmal getauscht. Der Machtdeal zwischen Wladimir Putin und Dmitrij Medwedew ist eine Farce. Das stolze Russland gleicht einem neuzeitlichen Gro&szlig;f&uuml;rstentum.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/0,1518,788249,00.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Man kann &uuml;ber die Herren Putin und Medwedew durchaus eine kritische Position haben. Demokratische Wahlen als Farce darzustellen, ist jedoch ein Armutszeugnis und eine Beleidigung des russischen W&auml;hlers. Auch wenn es den deutschen Medien nicht schmeckt &ndash; Putin ist beim russischen Volk nun einmal sehr beliebt und wenn es als sicher gilt, dass er die Wahlen gewinnen wird, ist dies als demokratischer Wille zu akzeptieren. Paradoxerweise kritisieren Medien wie der SPIEGEL die internen Posten-Kungeleien innerhalb der deutschen Parteien nie, sondern beschreiben sie stets positiv als Zeichen von Geschlossenheit.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Syrien: Verschleppt, gefoltert, get&ouml;tet<\/strong><br>\nManchmal ist es eine gute Nachricht, wenn es keine Nachrichten gibt. Zumindest besteht dann noch Hoffnung. F&uuml;r Ghiyath Matar gibt es die nicht mehr. Der syrische Aktivist &uuml;berlebte seine Verhaftung keine Woche: Vier Tage nachdem Sicherheitsdienste ihn festgenommen hatten, wurde seinen Eltern der Leichnam ihres Sohnes &uuml;bergeben. Gestorben ist er einen qualvollen Foltertod, der das Gegenteil all dessen symbolisiert, f&uuml;r das Matar stand: gewaltfreier Widerstand, Blumen f&uuml;r Soldaten, keine Waffen, auch wenn das Regime noch so brutal zuschl&auml;gt. Der junge Schneider, gerade mal 24 Jahre alt, lebte im Damaszener Vorort Darayya, wo er zahlreiche Demonstrationen organisierte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/verschleppt-gefoltert-getoetet\/4658368.html\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Ersatzreligion Alternative Medizin &ndash; Wo der Zweifel ist, da ist die Freiheit<\/strong><br>\nAn irgend etwas muss man ja glauben &ndash; warum nicht auch an alternative Behandlungsmethoden, W&uuml;nschelruten und Wasseradern? Dabei darf man nur Glauben und Wissen nicht durcheinander bekommen<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/1316733487728\/Ersatzreligion-alternative-Medizin-Wo-der-Zweifel-ist-da-ist-die-Freiheit\">Der Standard<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Interview mit Oskar Lafontaine &ndash; &ldquo;Wir haben die Antworten auf die Finanzkrise&rdquo;<\/strong><br>\nDer Kapitalismus steckt in der Krise, doch die Linkspartei profitiert nicht davon. Oskar Lafontaine erkl&auml;rt im stern.de-Interview, die Partei habe sich zu lange mit sich selbst besch&auml;ftigt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/politik\/deutschland\/interview-mit-oskar-lafontaine-wir-haben-die-antworten-auf-die-finanzkrise-1731393.html#utm_source=standard&amp;utm_medium=rssfeed&amp;utm_campaign=politik\">Stern<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Die Piratinnenfrage &ndash; Die Grenzen der Genderpolitik<\/strong><br>\nDer Papst ist, glaube ich, kein Post-Anarchist. Er hat auch nichts gegen Bevormundung. Erstaunlicherweise besteht trotzdem eine Parallele zwischen der katholischen Kirche und der Piratenpartei.<br>\nIn beiden Organisationen gibt es kaum Frauen in F&uuml;hrungspositionen. W&auml;hrend bei den Katholiken eine Menge weibliche Mitglieder vorhanden sind, die &Uuml;bernahme des Bischofsamtes Frauen aber verboten bleibt, verh&auml;lt es sich bei den Piraten umgekehrt. Bei den Piraten stehen Frauen s&auml;mtliche &Auml;mter offen. Die Partei hat aber nur wenige weibliche Mitglieder. Weibliche Computerfreaks kommen etwas h&auml;ufiger vor als P&auml;pstinnen, gewiss, aber gro&szlig; ist der Unterschied nicht.<br>\nViele fordern, dass die Piraten jetzt, wie alle anderen, eine Frauenquote einf&uuml;hren. Das k&ouml;nnen die doch gar nicht. Wenn du laut Quote f&uuml;nf Posten f&uuml;r Frauen freihalten sollst, du hast aber nur zwei Mitgliederinnen, was machst du denn dann? Man k&ouml;nnte eine Zwangsmitgliedschaft f&uuml;r Frauen einf&uuml;hren. Dies aber widerspricht dem freiheitlichen Denkansatz der Partei.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/meinung\/die-grenzen-der-genderpolitik-\/4657158.html\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Politische Strategie: Alles besser anders machen<\/strong><br>\nWir erinnern uns: Gerhard Schr&ouml;der wollte 1998 nicht alles anders, aber vieles besser machen Heute kann &bdquo;besser machen&ldquo;, verstanden als blo&szlig;es pragmatisches Regierungshandwerk, weder die Kapitulation vor der politischen Auseinandersetzung, noch der Weisheit letzter Schluss f&uuml;r die Sozialdemokraten sein. Im Gegenteil: Wir m&uuml;ssen heute auch vieles anders machen. Die Ausw&uuml;chse des Finanzkapitalismus stehen derzeit &uuml;berall am Pranger, aber wenn die Kritik zu Ver&auml;nderungen f&uuml;hren soll, muss sie tiefer gehen. So manche mit Verve vorgetragene kritische Stimme dieser Tage ist &ndash; wieder einmal &ndash; nur oberfl&auml;chliche Taktik, aber keine Strategie. Um an den Kern vorzudringen, ist es n&ouml;tig, die in die Parteien und K&ouml;pfe eingesickerten marktliberalen Mythen zu widerlegen und zu &uuml;berwinden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/artikel\/C31315\/politische-strategie-alles-besser-anders-machen-30688507.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Die Sicht auf neoliberale Mythen kann man teilen, aber nat&uuml;rlich bieten die drei ehemaligen Jusovorsitzenden noch keine Strategie. Es ist der verklausulierte Appell, es anders zu machen als nicht nur die Liberalen oder die Konservativen sondern auch als die Schr&ouml;derianer der SPD. Diese Fraktion zu bekehren bzw. zur Minderheit zu machen, erfordert schon sehr viel &Uuml;berzeugungkraft und viel strategisches Geschick, geschweige denn den B&uuml;rgern eine klare Kontur dieser neuen SPD zu vermitteln. Der Spekulation Grenzen zu setzen bzw. ihr die Mittel zu entziehen, ist sicherlich wichtig im Kampf gegen das Finanzkapital, aber die Autoren werden, wenn sie denn konkreter werden, in einem viel radikaleren Sinn nicht um die Verteilungsfrage herumkommen. In Zeiten schw&auml;cheren Wachstums, und diese erleben wir nicht nur in der Krise, ist die Verteilung des Volkseinkommens die zentrale &ouml;konomische Frage der Zukunft. &ndash; So kann z.B. die gegenw&auml;rtige Ablehnung weitreichender Transfers innerhalb der Europ&auml;ischen W&auml;hrungsunion durch die Mehrheit der B&uuml;rger ohne weiteres an der Verteilungsfrage fest gemacht werden. Allerorten wird versichert, dass Deutschland der gr&ouml;&szlig;te Profiteur der W&auml;hrungsunion sei. Deutschland? Die Einkommen der Arbeitnehmer, auch in der auch der Mittelschicht, stagnieren bzw. sind sogar r&uuml;ckl&auml;ufig, w&auml;hrend das obere Drittel dieser Gesellschaft hinsichtlich Einkommen und Verm&ouml;gen der Rest regelrecht davon l&auml;uft. Wie soll, wie kann man in dieser Situation der Mehrheit der B&uuml;rger klarmachen, dass der Euro ein gut Ding sei. Denn das Europaradies kam beim normalen B&uuml;rger nie an, w&auml;hrend die Rechnung des Export- und Finanzkapitals bis jetzt voll aufgegangen ist. Bis jetzt! Denn das Wesen der Verteilungsfrage ist nicht sozial, moralisch, humanistisch oder wie auch immer, sondern ein strikt &ouml;konomisches. Entsprechende Wachstumsraten k&ouml;nnen in einer Volkswirtschaft viel bewirken, aber erst die Verringerung der Ungleichverteilung f&uuml;hrt zu einem h&ouml;heren Lebensstandard f&uuml;r alle. Mehr noch, selbst ein geringeres Bruttoinlandsprodukt erm&ouml;glicht bei einer Verringerung der Ungleichverteilung einen h&ouml;heren Lebensstandard. Sollten unsere plutokratischen Eliten und ihre politischen Handlanger kein Einsehen haben, wird ihnen bald das System auf die eine oder andere Weise um die Ohren fliegen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Was Sie &uuml;ber eine private Krankenversicherung wissen m&uuml;ssen<\/strong><br>\nWer eine private Krankenversicherung abschlie&szlig;t, entscheidet sich h&auml;ufig einfach f&uuml;r den g&uuml;nstigsten Tarif. Das ist jedoch ein Fehler, denn andere Kriterien sind viel wichtiger. Aber was m&uuml;ssen Versicherte alles beachten? Antworten auf die wichtigsten Fragen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/service\/0,1518,783172,00.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung des NDS-Leser S.:<\/strong> Keinerlei kritische Auseinandersetzung mit dem System PKV und dessen Implikationen, Kritikpunkten und Alternativen, stattdessen unverbl&uuml;mte Werbung f&uuml;r die PKV, als  &ldquo;Verbraucherinformationen&rdquo; im Wirtschaftsteil getarnt. Daf&uuml;r hat BILD schon die ein oder andere R&uuml;ge des Presserats kassiert!<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Neues Buch &uuml;ber Rohstoffhandel &ndash; Blutsauger der Dritten Welt<\/strong><br>\nEin neues Buch enth&uuml;llt, dass die Schweiz eine Drehscheibe des internationalen Rohstoffhandels ist. Demnach maximieren die global agierenden Konzerne mit raffinierten Tricks ihre Gewinne. Die F&ouml;rderl&auml;nder leiden unter dem kapitalistischen Monopoly &ndash; und bleiben arm.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/0,1518,787321,00.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Das Buch <a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/gp\/product\/3905801507\/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=nach-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3905801507\">&bdquo;Rohstoff: Das gef&auml;hrlichste Gesch&auml;ft der Schweiz&ldquo;<\/a> erscheint bei Salis und kostet 24,90 Euro.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Eurokrise; Aktienh&auml;ndler riskieren mehr als Psychopathen; Wo ist die Inflation, liebe FAZ, SZ, FTD, Spiegel usw. usf.?; So ist kein Staat zu machen; Risiko Gutachten; Enge Maschen im &Auml;rztenetz; Putins R&uuml;ckkehr in den Kreml &ndash; Der Staat bin ich; Syrien: Verschleppt, gefoltert, get&ouml;tet; Ersatzreligion Alternative Medizin &ndash; Wo der<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10814\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-10814","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10814","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=10814"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10814\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":10817,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10814\/revisions\/10817"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=10814"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=10814"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=10814"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}