{"id":108178,"date":"2023-12-14T08:39:43","date_gmt":"2023-12-14T07:39:43","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108178"},"modified":"2023-12-14T08:39:43","modified_gmt":"2023-12-14T07:39:43","slug":"hinweise-des-tages-4505","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108178","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108178#h01\">Der Haushalt der Schande<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108178#h02\">H&ouml;here CO2-Preise: 18,6 Millionen Haushalte w&uuml;rden trotz Klimageld draufzahlen, 4,7 Millionen stark belastet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108178#h03\">W&uuml;rgegriff der Wirklichkeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108178#h04\">Markus Linden, die &ldquo;Zeit&rdquo; und der Pressekodex: Der Indizienbeweisf&uuml;hrungvermutungskritiker<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108178#h05\">Die Ukraine-Perspektive der EU <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108178#h06\">EU-Gipfel: EU-Kommission gibt blockierte Milliardenzahlungen an Ungarn frei <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108178#h07\">&bdquo;Apokalypse in Gaza&ldquo; &ndash; aber Berlin will keinen Waffenstillstand<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108178#h08\">Nach zwei Monaten israelischem Dauerbombardement: UN macht vergeblich auf katastrophale Lage der Pal&auml;stinenser aufmerksam: Apocalypse now<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108178#h09\">Im Zangengriff von Milit&auml;r und Kapital &ndash; Methoden des US-Imperiums von Hitler-Faschismus bis Ukraine-Krieg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108178#h10\">Auf dem Weg zur Eigenst&auml;ndigkeit (II)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108178#h11\">LNG-Konflikt: Indien fordert Milliarden von Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108178#h12\">Wie die Regierung die Berichterstattung &uuml;ber m&ouml;gliche Impfnebenwirkungen gleichrichtet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108178#h13\">Mit dem Vorwurf der &bdquo;Delegitimation des Staates&ldquo; schr&auml;nken Geheimdienst und Regierung die Meinungsfreiheit weiter ein: Neues aus dem Wahrheitsministerium<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Der Haushalt der Schande<\/strong><br>\nDie Ampel hat den Bundeshaushalt f&uuml;r 2024 vorgestellt &ndash; und es kommt noch schlimmer als erwartet. Worauf sich die Menschen im neuen Jahr freuen d&uuml;rfen: steigende Preise, weniger Sozialstaat und anhaltende Wirtschaftskrise.<br>\nLindner hat gewonnen. Er konnte f&uuml;r den Bundeshaushalt 2024 wieder an seinem Sparkurs festhalten: Im n&auml;chsten Jahr gibt es keine Steuererh&ouml;hungen f&uuml;r die Superreichen und die unreformierte Schuldenbremse soll ohne Umgehungen wieder greifen. Nur f&uuml;r ganz bestimmte Zwecke soll die Aussetzung der Schuldenbremse gepr&uuml;ft werden &ndash; etwa f&uuml;r die Ahrtal-Katastrophe und gegebenenfalls f&uuml;r weitere Ukraine-Hilfen. [&hellip;]<br>\nZwei Ma&szlig;nahmen werden die Mehrheit der Menschen besonders belasten: Der CO2-Preis wird von 30 Euro auf 45 Euro pro Tonne weiter angehoben &ndash; komplett ohne soziale R&uuml;ckverteilung etwa durch ein Klimageld. Das bedeutet praktisch eine Steuererh&ouml;hung von 3,5 Milliarden durch die Hintert&uuml;r. Auch sollen die 5,5 Milliarden Euro Zuschuss f&uuml;r die Netzentgelte gestrichen werden. Das trifft &uuml;ber h&ouml;here Energiepreise vor allem kleine und mittlere Geldbeutel und ist ein Konjunkturprogramm f&uuml;r die AfD. Denn worum sich Menschen, die der AfD derzeit ihre Stimme geben wollen, am meisten sorgen, sind die steigenden Preise. Man muss es so hart sagen: Die Ampel bereitet den Faschisten mutwillig den Weg.<br>\nUnd das ist noch nicht das Ende der Preistreiberei: Zum Jahreswechsel steigen obendrein die Mehrwertsteuer in der Gastronomie, die LKW-Maut, die Netzentgelte und ab M&auml;rz auch die Mehrwertsteuer auf Gas und Fernw&auml;rme. Das alles sind de facto Steuererh&ouml;hungen &ndash; auch wenn die H&auml;lfte anders bezeichnet wird &ndash; und werden das Leben der Menschen weiter verteuern. Zudem sind diese neuen und alten Preiserh&ouml;hungen auch Gift f&uuml;r die Wirtschaft. Denn das Geld, das den Menschen aus den Taschen gezogen wird, k&ouml;nnen sie nicht mehr ausgeben. Damit sinkt die Wirtschaftsauslastung noch weiter, wodurch die Arbeitslosigkeit steigt und die L&ouml;hne schw&auml;cher wachsen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobin.de\/artikel\/ampel-bundeshaushalt-2024\">Lukas Scholle auf Jacobin<\/a>\n<p>dazu: <strong>Bofinger zum Haushalt 2024: &ldquo;Ein Tiefpunkt der deutschen Wirtschaftspolitik&rdquo;<\/strong><br>\nDie Ampel-Koalition hat sich nach langem Ringen auf einen Haushalt f&uuml;r das kommende Jahr geeinigt. Auch die Schuldenbremse soll 2024 wieder eingehalten werden. Laut dem ehemaligen Wirtschaftsweisen Peter Bofinger droht Deutschland dadurch, tief in der Rezession zu versinken.<br>\nDie Ampelkoalition hat sich auf einen Haushalt f&uuml;r das kommende Jahr geeinigt. Mit einem ganzen B&uuml;ndel an Sparma&szlig;nahmen soll das Milliardenloch gestopft werden, das durch das Haushaltsurteil des Bundesverfassungsgerichts entstanden war. Und trotzdem soll die Schuldenbremse 2024 wieder eingehalten werden. So hat es Bundeskanzler Olaf Scholz am Mittwoch in Berlin angek&uuml;ndigt.<br>\n&ldquo;In meinen Augen ist das ein absoluter Tiefpunkt in der deutschen Wirtschaftspolitik&rdquo;, sagt der ehemalige Wirtschaftsweise Peter Bofinger zur Entscheidung der Ampel, an der Schuldenbremse festzuhalten. Durch die beschlossenen Sparma&szlig;nahmen drohe die sowieso schon angeschlagene deutsche Wirtschaft endg&uuml;ltig in der Rezession zu versinken.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.inforadio.de\/rubriken\/interviews\/2023\/12\/13\/durchbruch-im-haushaltsstreit-regierung-will-schuldenbremse-2024.html\">rbb24<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Haushaltskompromiss zeigt: Ukraine steht inzwischen &uuml;ber dem deutschen Staatswohl<\/strong><br>\nNach der Karlsruher Entscheidung zum Nachtragshaushalt glaubten viele Beobachter, damit sei das Aus der Ampel besiegelt. Die Ampel hatte mit einem Buchungstrick Geld umgeschichtet, das eigentlich zur Abfederung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Ma&szlig;nahmen gedacht und unter Umgehung der Schuldenbremse bereitgestellt worden war. Mit diesem Geld wollte die Koalition nun das Klima retten. Das Verfassungsgericht wandte jedoch ein, dass dies so nicht m&ouml;glich ist.<br>\nDamit platzten einige zentrale im Koalitionsvertrag vereinbarte Investitions-Vorhaben und viele dachten, damit sei auch die Ampelkoalition geplatzt. Der heutige Tag zeigte aber, dass sich all die Prognostiker get&auml;uscht haben &ndash; leider. Der in einer Nachtsitzung gefundene Kompromiss zwischen den Koalition&auml;ren ist eine schlechte Nachricht f&uuml;r Deutschland. Die Ampel macht im ganz schlechten Sinne weiter. Denn sie macht genauso weiter wie bisher: mit Tricksen, T&auml;uschen und vor allem zulasten der deutschen Wirtschaft und auf Kosten der Bundesb&uuml;rger.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/freeassange.rtde.me\/meinung\/189777-haushaltskompromiss-zum-nachteil-fuer-deutschland\/\">Gert Ewen Ungar auf RT DE<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Neben der Verlagerung energieintensiver Produktionen in das g&uuml;nstigere Ausland droht der Arbeitnehmerschaft in Deutschland nun Armut auch durch Steuererh&ouml;hungen. Schaden vom Volk wird nicht abgewendet, sondern gef&ouml;rdert. Fraglich ist, ob Absicht oder Dummheit vorliegt &ndash; oder sogar beides zugleich?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>H&ouml;here CO2-Preise: 18,6 Millionen Haushalte w&uuml;rden trotz Klimageld draufzahlen, 4,7 Millionen stark belastet<\/strong><br>\nDer CO2-Preis wird ab 2027 stark steigen, auch weil die Politik dann keinen direkten Einfluss mehr auf die H&ouml;he hat. Oftmals wird ein Klimageld vorgeschlagen, um zu verhindern, dass Haushalte &uuml;berfordert werden. Die Bundesregierung hat dazu eine Pro-Kopf-Pauschale angek&uuml;ndigt, mit der die Einnahmen aus der CO2-Bepreisung an die B&uuml;rger*innen zur&uuml;ckgegeben werden sollen. Unter der Voraussetzung, dass alle Einnahmen nach diesem Modell vollst&auml;ndig ausgesch&uuml;ttet werden, w&uuml;rden 49 Prozent der Haushalte in Deutschland (20,7 Millionen) davon profitieren: Die Auszahlung ist f&uuml;r sie h&ouml;her als die zus&auml;tzliche Belastung. Das gilt vor allem f&uuml;r Haushalte mit geringen Einkommen, mit niedrigem bis mittlerem Energieverbrauch und eher f&uuml;r Mieter*innen als f&uuml;r Menschen mit selbst genutzten eigenen Immobilien. Dagegen bek&auml;men 44 Prozent (18,6 Millionen) aller deutschen Haushalte nur ein Klimageld, das nicht ausreicht, um ihre Zusatzbelastung zu kompensieren. Darunter sind knapp 4,7 Millionen Haushalte besonders stark betroffen: Selbst unter Einrechnung des Klimageldes m&uuml;ssten sie noch mehr als zwei Prozent ihres Nettoeinkommens aufwenden, um den steigenden CO2-Preis zu bezahlen. Dabei handelt es sich h&auml;ufig um Haushalte mit mittlerem Einkommen, die auf dem Land als Eigent&uuml;mer*innen in &auml;lteren Immobilien wohnen. Zu diesen Ergebnissen kommt eine neue Studie des Instituts f&uuml;r Makro&ouml;konomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.boeckler.de\/de\/pressemitteilungen-2675-hohere-co2-preise-54407.htm\">Hans B&ouml;ckler Stiftung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>W&uuml;rgegriff der Wirklichkeit<\/strong><br>\nDie Ampel-Regierung inszeniert sich als moralische Avantgarde &ndash; und merkt nicht, dass ihr keiner folgen will.<br>\n&bdquo;Wir sind umzingelt von Wirklichkeit.&ldquo; Vielleicht wird es, abgesehen von Verheerungen und Ruhegeldanspr&uuml;chen, dieser Satz sein, der von der Ampelkoalition bleibt. Robert Habeck kr&ouml;nte damit den Abschiedstalk von Anne Will.<br>\nAuf meiner geistigen Leinwand entsteht das &Ouml;lgem&auml;lde einer Schar Aufrechter, die auszog, das Reich der Tr&auml;ume zu errichten; eine Zeit, in der das W&uuml;nschen wieder hilft. Doch ach, sie finden sich in einer Kesselschlacht mit schn&ouml;den Realit&auml;ten, vornweg Gesetze der &Ouml;konomie und der Physik. K&ouml;nnen die Vision&auml;re dem von allen Seiten anst&uuml;rmenden Feind l&auml;nger standhalten als Generalfeldmarschall Paulus in Stalingrad?<br>\nWas ich Habeck halbhoch anrechne: Er mag vom Benehmen der Wirklichkeit entt&auml;uscht sein. Er mag kein Verst&auml;ndnis daf&uuml;r haben, dass sie die moralische &Uuml;berlegenheit seiner Pl&auml;ne weder anerkennen noch sich besch&auml;mt vom Acker machen will. Aber er scheint die Existenz einer von seinen Vorstellungen abweichenden Sachlage immerhin einzur&auml;umen. Wer Saskia Esken auf dem SPD-Parteitag lauschte, wei&szlig;, dass es auch anders geht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/mensch-metropole\/wuergegriff-der-wirklichkeit-li.2167662\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Markus Linden, die &ldquo;Zeit&rdquo; und der Pressekodex: Der Indizienbeweisf&uuml;hrungvermutungskritiker<\/strong><br>\nDie &ldquo;Zeit&rdquo; teilt gegen die Nachdenkseiten aus. Das ist Ausdruck einer Krise der Presselandschaft. Ein Telepolis-Leitartikel zu Mainstream und Alternativmedien.<br>\nWer den Umbruch der Medienlandschaft erleben will, sollte die Zeit lesen. Online ist dort seit einigen Tagen ein Beitrag des Politologen Markus Linden zu finden. Linden hat eine &ldquo;au&szlig;erplanm&auml;&szlig;ige Professur&rdquo; an einer kleineren Universit&auml;t im Westen der Republik inne und arbeitet sich gegen Honorar offenbar gerne an der alternativen Nachrichtenseite Nachdenkseiten ab.<br>\nMarkus Linden macht das nicht zum ersten Mal. F&uuml;r den Autor sind solche Artikel zu einem Gesch&auml;ftsfeld geworden. Die Frage ist, welche Entscheidungen hinter dem Text stehen. Und dazu gibt es dann doch einige Worte zu sagen.<br>\nDer gesellschaftliche Trend zur Polarisierung macht auch vor den Medien nicht halt. In den letzten Jahren sind in Deutschland zahlreiche alternative Medien entstanden, teils spendenfinanziert, teils von Vereinsstrukturen getragen. Ihnen gemein ist, dass sie einen Gegenpol zu den etablierten Presseangeboten bilden wollen.<br>\nDas gelingt manchmal gut, oft leider weniger gut, aber der Trend dahinter ist eigentlich das Spannende: Es gibt offenbar eine wachsende Kritik an etablierten Medien und eine Skepsis gegen einen elit&auml;ren, belehrenden Journalismus.<br>\nWer diese Art der Berichterstattung kennenlernen will, sollte die Zeit lesen. Redaktion und Autor Linden h&auml;tten die Chance gehabt, sich vor den Lesern, der Konkurrenz und letztlich auch vor sich selbst ehrlich mit den Problemen des zeitgen&ouml;ssischen Journalismus auseinanderzusetzen. Daran sind sie grandios gescheitert.<br>\nLindens Hauptargument gegen die Nachdenkseiten ist: Sie d&uuml;rfen nicht, was sie tun. Ma&szlig;geblich, weil ihm nicht gef&auml;llt, wie die Seite &uuml;ber die Politikerin Sahra Wagenknecht berichtet. Der Zeit gef&auml;llt das wahrscheinlich auch nicht.<br>\nEin weiteres Argument lautet: Die Nachdenkseiten machen etwas falsch. Was genau, umrei&szlig;t Markus Linden nur vage. Er ist ja auch kein Journalist oder gar Medienforscher. Stattdessen f&uuml;hrt er eine Indizienbeweisf&uuml;hrung, die nicht nur im hier zugrundeliegenden Text daran krankt, dass er seine Vorw&uuml;rfe kaum nachvollziehbar belegen kann.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Markus-Linden-die-Zeit-und-der-Pressekodex-Der-Indizienbeweisfuehrungvermutungskritiker-9573970.html\">Telepolis<\/a>\n<p>dazu: <strong>Angriff auf Nachdenkseiten: Als die &ldquo;Zeit&rdquo; Journalismus zu bewerten versuchte<\/strong><br>\nMedienschelte: Sahra Wagenknecht und die Webseite als Vorreiter des russischen Totalitarismus? &Uuml;ber die Grenzen zwischen Journalismus und Diffamierung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Angriff-auf-Nachdenkseiten-Als-die-Zeit-Journalismus-zu-bewerten-versuchte-9573724.html\">Telepolis<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Die Ukraine-Perspektive der EU<\/strong><br>\nVor dem heute beginnenden EU-Gipfel zeichnen sich weitreichende Konsequenzen eines etwaigen ukrainischen EU-Beitritts immer deutlicher ab. Eine aktuelle Analyse aus dem Institut der deutschen Wirtschaft (IW) best&auml;tigt, dass der Ukraine, w&auml;re sie EU-Mitglied, rund ein Achtel des EU-Budgets zust&uuml;nde &ndash; bis zu 180 Milliarden Euro. Reiche EU-Staaten wie Deutschland m&uuml;ssten netto erheblich mehr an die Union zahlen. Um den Wiederaufbau zu stemmen, w&auml;re Kiew nicht nur auf weitere Hunderte Milliarden Euro angewiesen. Es m&uuml;ssten auch so viele ukrainische Fl&uuml;chtlinge wie nur irgend m&ouml;glich zur R&uuml;ckkehr in das kriegszerst&ouml;rte Land veranlasst werden. Von dem Plan, zwecks Finanzierung des Wiederaufbaus Auslandsguthaben der russischen Zentralbank zu beschlagnahmen, nimmt Br&uuml;ssel inzwischen Abstand: Andere L&auml;nder k&ouml;nnten sich die Methode zum Vorbild nehmen und ihrerseits etwa deutsche Auslandsguthaben einziehen, um nie geleistete Reparationen f&uuml;r Sch&auml;den aus dem Zweiten Weltkrieg zu bekommen. Dabei zeigt eine aktuelle Umfrage, dass ein etwaiger EU-Beitritt der Ukraine von kaum einem Drittel der Bev&ouml;lkerung der Union bef&uuml;rwortet wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9436\">German Foreign Policy <\/a>\n<p>dazu: <strong>Bis zu 17 Prozent des EU-Haushalts &ndash; Studie berechnet Folgen des Ukraine-Beitritts<\/strong><br>\nDie Ukraine hofft, dass die EU-L&auml;nder Ende der Woche ihre Zustimmung f&uuml;r den Start von Beitrittsverhandlungen geben. Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) hat berechnet, was eine Vollmitgliedschaft kosten w&uuml;rde. Die ganze EU m&uuml;sste sich reformieren, schreiben die Experten.<br>\nBei einem EU-Beitritt der Ukraine w&uuml;rde einer Studie zufolge bis zu 17 Prozent des gemeinsamen Haushalts des Staatenverbunds in das Land flie&szlig;en. Experten des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) sch&auml;tzen die finanziellen Folgen einer Vollmitgliedschaft der Ukraine in der EU auf das derzeitige mehrj&auml;hrige Budget der EU auf rund 130 bis 190 Milliarden Euro, wie aus einem am Montag ver&ouml;ffentlichten Bericht hervorgeht. Der mehrj&auml;hrige Gemeinschaftsetat der EU umfasst von 2021 bis 2027 rund 1,1 Billionen Euro.<br>\nDie genaue Summe h&auml;nge davon ab, welche Annahmen &uuml;ber die Ackerlandfl&auml;che und die Bev&ouml;lkerungszahl f&uuml;r die Ukraine getroffen w&uuml;rden, schreiben die Wissenschaftler. In ihren Berechnungen gehen sie von 70 bis 90 Milliarden Euro Agrarsubventionen f&uuml;r die Ukraine aus. 50 bis 90 Milliarden Euro w&uuml;rden auf die sogenannte Koh&auml;sionspolitik entfallen. Mit diesen Mitteln soll strukturschwachen Regionen beim Wachstum geholfen werden, um wirtschaftliche und soziale Unterschiede in den europ&auml;ischen Regionen auszugleichen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article248981732\/EU-Studie-berechnet-Folgen-eines-Ukraine-Beitritts-17-Prozent-des-Haushalts.html\">Welt Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>EU-Gipfel: EU-Kommission gibt blockierte Milliardenzahlungen an Ungarn frei<\/strong><br>\nKurz vor Beginn des EU-Gipfels zur Ukraine hat die EU einige Mittel an die ungarische Regierung freigegeben. Noch aber bleibt Viktor Orb&aacute;n bei seiner Blockadehaltung.<br>\nDie Europ&auml;ische Kommission hat die Zahlung von zehn Milliarden Euro f&uuml;r Ungarn freigegeben, die bislang wegen der mangelnden Rechtsstaatlichkeit in dem Land blockiert waren. Die Regierung von Ministerpr&auml;sident Viktor Orb&aacute;n habe die erforderlichen Schritte eingeleitet, die die Freigabe der Gelder rechtfertigen, hie&szlig; es dazu aus Br&uuml;ssel. Weitere Haushaltsmittel von knapp zw&ouml;lf Milliarden Euro sowie milliardenschwere Corona-Hilfen blieben jedoch weiterhin gesperrt.<br>\nDie Entscheidung fiel am Vorabend des EU-Gipfels am Donnerstag und Freitag, auf dem es um weitere Ukraine-Hilfen geht sowie um den Beginn von Beitrittsgespr&auml;chen der EU mit der Ukraine.<br>\nOrb&aacute;n blockiert diese Pl&auml;ne bislang &ndash; und hat seine Ablehnung an diesem Mittwochabend erneut bekr&auml;ftigt. Ein EU-Beitritt der Ukraine &ldquo;h&auml;tte unabsehbare Folgen und w&uuml;rde weder den Interessen Ungarns noch der Europ&auml;ischen Union dienen&rdquo;, sagte er im Parlament in Budapest. Innerhalb der EU gebe es dazu keine Debatte, kritisiert er, stattdessen gehe man &ldquo;mit dem Kopf durch die Wand&rdquo;.<br>\nNun wird mit Spannung erwartet, ob die Freigabe der Gelder an dieser Haltung etwas &auml;ndern wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2023-12\/eu-ungarn-gelder-sperre-justiz\">Zeit Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>&bdquo;Apokalypse in Gaza&ldquo; &ndash; aber Berlin will keinen Waffenstillstand<\/strong><br>\nDie Uno hat sich mit &uuml;berw&auml;ltigender Mehrheit f&uuml;r einen humanit&auml;ren Waffenstillstand in Gaza und die sofortige Freilassung aller Geiseln ausgesprochen. Deutschland enth&auml;lt sich, die EU ist gespalten.<br>\n153 Staaten stimmten f&uuml;r die (nicht bindende) Resolution, 10 stimmten dagegen, 23 enthielten sich &ndash; darunter auch Deutschland. Die Bundesregierung wei&szlig; wohl wieder nicht, was sie wollen soll.<br>\nAuch die EU bietet ein desolates Bild. &Ouml;sterreich stimmte mit Nein &ndash; wie die USA. Frankreich und Belgien stimmten zu &ndash; wie die Mehrheit der EU-Staaten. Die gemeinsame Au&szlig;enpolitik bleibt eine Illusion.<br>\nDabei hat EU-Chefdiplomat Borrell die Lage in Gaza als &bdquo;apokalyptisch&ldquo; bezeichnet. Die Zerst&ouml;rung durch die israelischen Angriffe entspreche der in deutschen St&auml;dten im 2. Weltkrieg oder sei sogar noch gr&ouml;&szlig;er.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/apokalypse-in-gaza-aber-deutschland-enthaelt-sich\/\">Lost in Europe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Nach zwei Monaten israelischem Dauerbombardement: UN macht vergeblich auf katastrophale Lage der Pal&auml;stinenser aufmerksam: Apocalypse now<\/strong><br>\nInfolge der massiven Zerst&ouml;rungen und anhaltenden K&auml;mpfe zwischen israelischer Armee und bewaffneten pal&auml;stinensischen Gruppen in Gaza wurden mittlerweile etwa 1,9 Millionen Menschen vertrieben, darunter fast eine Million Kinder. Die Region Rafah entlang der Grenze zu &Auml;gypten ist in ein riesiges Fl&uuml;chtlingslager verwandelt, das nur unzureichend versorgt werden kann. Die Beschr&auml;nkungen und Hindernisse f&uuml;r Hilfslieferungen in den Gazastreifen kommen einem &bdquo;Todesurteil f&uuml;r die Kinder&ldquo; gleich, warnt das UN-Kinderhilfswerk Unicef. Die Hilfsorganisation Oxfam nennt die Lage &bdquo;apokalyptisch&ldquo;. Laut UN leidet die H&auml;lfte der Bev&ouml;lkerung im Gazastreifen inzwischen unter Hunger. Kinder trinken Berichten zufolge Meerwasser, weil es nicht mehr genug sauberes Trinkwasser gibt. In den hoffnungslos &uuml;berf&uuml;llten Notunterk&uuml;nften breiten sich Krankheiten aus. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) fordert eine Ausweitung der humanit&auml;ren Hilfslieferungen. Der Exekutivrat in Genf nahm auf einer Sondersitzung am Sonntag ohne Abstimmung eine entsprechende Resolution an. Vertreter der USA, Deutschlands und anderer NATO-L&auml;nder bem&auml;ngelten, dass die Angriffe auf Israel am 7. Oktober in dem Text nicht erw&auml;hnt und verurteilt werden. Einen anderen Akzent setzte Russlands Pr&auml;sident Wladimir Putin im Telefonat mit Israels Premier Benjamin Netanjahu: Moskau lehne Terrorismus ab, k&ouml;nne jedoch die &bdquo;d&uuml;stere&ldquo; Lage der Zivilbev&ouml;lkerung im Gazastreifen nicht unterst&uuml;tzen. Russlands Au&szlig;enminister Sergej Lawrow bekr&auml;ftigte, es sei nicht akzeptabel, dass Israel den Hamas-Angriff als Rechtfertigung f&uuml;r eine &bdquo;kollektive Bestrafung&ldquo; des pal&auml;stinensischen Volkes nutze, und rief laut Nachrichtenagentur Reuters dazu auf, vor Ort internationale Beobachter einzusetzen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/apocalypse-now-4786740\/\">unsere zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Im Zangengriff von Milit&auml;r und Kapital &ndash; Methoden des US-Imperiums von Hitler-Faschismus bis Ukraine-Krieg<\/strong><br>\nDas Zusammenwirken von Kapitalisten mit dem Milit&auml;r ist typisch f&uuml;r den kolonialen wie neokolonialen Imperialismus. Das galt und gilt traditionell f&uuml;r die f&uuml;hrenden kapitalistischen Staaten Westeuropas, insbesondere f&uuml;r Gro&szlig;britannien, Frankreich, Belgien, die Niederlande, Portugal, dann auch Italien, Spanien und die Bundesrepublik Deutschland. Aber die h&ouml;chste, aggressivste Auspr&auml;gung mit zahlreichen Varianten und der globalsten Ausdehnung wird von den USA praktiziert, sp&auml;testens mit und nach dem 2. Weltkrieg. Obwohl in der &ouml;ffentlichen Inszenierung das Milit&auml;r insbesondere bei Kriegen die weitaus gr&ouml;&szlig;ere Beachtung findet, sind die Interessen der jeweils f&uuml;hrenden Kapitalisten entscheidend.<br>\nDabei geh&ouml;ren Kriege wie etwa der 1. und 2. Weltkrieg und lang hingezogene Kriege wie danach etwa in Vietnam, im Irak, in Afghanistan und jetzt in der Ukraine zu den gewinntr&auml;chtigsten kapitalistischen Operationen &ndash; es kommt auch gar nicht darauf an, ob die Operation im engen milit&auml;rischen Sinne schnell gewonnen wird.<br>\nKriege sind gewinnbringende Gesch&auml;fte, und je l&auml;nger sie dauern und je mehr Zerst&ouml;rungen sie anrichten &ndash; umso gewinnbringender ist auch der gleichzeitig schon vorbereitete &bdquo;Wiederaufbau&ldquo; nach dem Krieg. Das ist auch jetzt beim milit&auml;risch eigentlich aussichtslosen US-Stellvertreterkrieg der Ukraine gegen Russland so.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nrhz.de\/flyer\/beitrag.php?id=28910\">Werner R&uuml;gemer auf NRhZ-Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Auf dem Weg zur Eigenst&auml;ndigkeit (II)<\/strong><br>\nDer Einsatz der Bundeswehr in Mali ist zu Ende. Am gestrigen Dienstag zogen die letzten 142 deutschen Soldaten aus ihrem nun ehemaligen St&uuml;tzpunkt im nordmalischen Gao ab und machten sich auf den R&uuml;ckweg nach Deutschland, wo sie am Freitag erwartet werden. Die Bundeswehr war zehn Jahre lang in dem Land stationiert, die meiste Zeit an der Seite franz&ouml;sischer Kampftruppen sowie im Rahmen eines EU- (EUTM Mali) und eines UN-Einsatzes (MINUSMA). Sollten damit jihadistische Milizen im Sahel besiegt werden, so konnten diese letztlich ihr Operationsgebiet ausweiten und nach Nordmali auch das Zentrum des Landes zum B&uuml;rgerkriegsschauplatz machen. W&auml;hrend in der Bev&ouml;lkerung Proteste gegen die europ&auml;ischen Truppen erstarkten, wandten sich ab 2020 auch Malis Putschregierungen gegen deren Pr&auml;senz, darunter die Bundeswehr, und zwangen sie schlie&szlig;lich zum Abzug. Seitdem setzt Mali seinen Kampf um Eigenst&auml;ndigkeit und um eine Neuorganisation des Landes jenseits des Einflusses der fr&uuml;heren Kolonialm&auml;chte, darunter Deutschland, fort und arbeitet dabei in wachsendem Umfang mit seinen Nachbarstaaten Burkina Faso und Niger zusammen, zus&auml;tzlich gest&uuml;tzt auf Russland.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9435\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>LNG-Konflikt: Indien fordert Milliarden von Deutschland<\/strong><br>\nIndien verklagt Deutschland wegen LNG-Lieferausf&auml;llen. Sefe, ehemals Gazprom Germania, steht im Zentrum des Konflikts. Wie Bundesregierung Problem l&ouml;sen will.<br>\nWirtschaftspolitisches Ziel der Bundesregierung ist es, die Abh&auml;ngigkeit Deutschlands von China zu verringern. Als m&ouml;glichen neuen Partner hat sie Indien ins Visier genommen, von wo k&uuml;nftig mehr importiert werden soll. Doch inzwischen nehmen auch die Konflikte mit Neu-Delhi zu.<br>\nDer indische Staatskonzern Gail hat die Bundesregierung auf Zahlung von 1,8 Milliarden US-Dollar verklagt. Das Unternehmen sieht sich durch den Wirtschaftskrieg Berlins gegen Russland gesch&auml;digt, der im vergangenen Jahr zum Ausfall zugesagter Lieferungen von Fl&uuml;ssiggas gef&uuml;hrt hatte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/LNG-Konflikt-Indien-fordert-Milliarden-von-Deutschland-9572832.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Wie die Regierung die Berichterstattung &uuml;ber m&ouml;gliche Impfnebenwirkungen gleichrichtet<\/strong><br>\nIn der Fachzeitschrift Nature erschien am 6. Dezember ein wissenschaftlicher Aufsatz, dass mRNA-Impfstoffe dazu f&uuml;hren, dass im K&ouml;rper Proteine produziert werden, die nicht beabsichtigt und erw&uuml;nscht sind. Viele deutsche Zeitungen berichteten dar&uuml;ber und verk&uuml;ndeten: &bdquo;Kein Problem&ldquo;, zum Teil schon in der &Uuml;berschrift. Dahinter steht eine gro&szlig; angelegte, regierungsfinanzierte Kampagne zur Gleichrichtung der Medien bei heiklen Wissenschaftsthemen.<br>\nDer Aufsatz in Nature hatte das Potential f&uuml;r gro&szlig;e Unruhe zu sorgen. Denn unerw&uuml;nschte Proteine k&ouml;nnen theoretisch betr&auml;chtlichen Schaden in den Organen anrichten. Doch eine derartige Verunsicherung wurde vermieden. Die Medien wurden vorab &uuml;ber das Erscheinen des Fachaufsatzes informiert und erhielten noch vor Ver&ouml;ffentlichung Einsch&auml;tzungen ausgew&auml;hlter Wissenschaftler, die versicherten, dass es kein Gesundheitsproblem g&auml;be.<br>\n&bdquo;Kein Grund zur Sorge&ldquo; wurden den Lesern des Tagesspiegel schon in der &Uuml;berschrift gesagt, bevor sie &uuml;berhaupt wussten, worum es ging. &bdquo;mRNA-Impfung f&uuml;hrt zu unerw&uuml;nschten Proteinen&ldquo; waren erst die n&auml;chsten Worte. Die Welt titelte ebenfalls ungew&ouml;hnlich: &bdquo;Corona-Impfung: Unerw&uuml;nschte Proteine machen keine Probleme&ldquo; Normalerweise verk&uuml;ndet man erst einmal in der &Uuml;berschrift die Neuigkeit, bevor man diese dann m&ouml;glicherweise im Text relativiert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/propaganda-zensur\/snc-frame-shifting\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Bakterien-DNA im Pfizer-Impfstoff: MDR berichtet, Beh&ouml;rden mauern, Labore wagen nicht zu untersuchen<\/strong><br>\nEhre, wem Ehre geb&uuml;hrt. Mit dem MDR hat ausgerechnet ein &ouml;ffentlich-rechtlicher Sender gewagt, eine 11-min&uuml;tige Dokumentation &uuml;ber mutma&szlig;liche DNA-Verunreinigungen im Pfizer-Impfstoff zu drehen und zu zeigen. Skandal ist fast schon ein zu harmloses Wort f&uuml;r das, was der Sender zusammengetragen hat.<br>\nIm Zentrum der Doku steht ein privates Labor in Magdeburg, das im Auftrag einer Privatperson in f&uuml;nf Proben des Biontech-Pfizer-Impfstoffs jeweils DNA-Fragmente in einem hohen Vielfachen des zul&auml;ssigen Grenzwerts gefunden und damit entsprechende Berichte aus den USA best&auml;tigt hat.<br>\nDazu, wie gef&auml;hrlich das ist, werden Experten befragt. Wenige wollten antworten. Die meisten beruhigen eher, aber einige sparen nicht mit Kritik an den Zulassungs- und Aufsichtsbeh&ouml;rden, weil sie das Thema beschweigen und nicht nachpr&uuml;fen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/news\/bakterien-dna-mdr\/\">Norbert H&auml;ring<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu z.B. auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106868\">Neuer Pfizer-Skandal: Steriler mRNA-Impfstoff f&uuml;r Zulassungsverfahren und verunreinigter f&uuml;r Massenanwendung<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=107648#h13\">Ein Gesundheitsminister beweist endg&uuml;ltig seine v&ouml;llige Inkompetenz &ndash; weiterhin ohne Folgen<\/a> mit einer Anmerkung.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Mit dem Vorwurf der &bdquo;Delegitimation des Staates&ldquo; schr&auml;nken Geheimdienst und Regierung die Meinungsfreiheit weiter ein: Neues aus dem Wahrheitsministerium<\/strong><br>\nAuf die bundesdeutschen Verfassungsschutz&auml;mter kommt einiges an Arbeit zu. Die Proteste gegen Kontakt-, Versammlungs- und Demonstrationsverbote in den Pandemiejahren 2021 und 2022 sp&uuml;lten es an den Tag: Jenseits der allj&auml;hrlich im Verfassungsschutzbericht gelisteten Organisationen, die als Verfassungsfeinde ohnehin auf der Abschussliste der Schlapph&uuml;te stehen, gibt es da noch diese diffuse Gruppe von Menschen, die Zweifel am Regierungshandeln artikulieren oder gar Beh&ouml;rden und Institutionen in Frage stellen. Keine &bdquo;klassischen Verfassungsfeinde&ldquo; oder &bdquo;Extremisten&ldquo;, sondern jene, die &bdquo;sich auf ein scheinbares Widerstandsrecht gegen eine vermeintlich autorit&auml;re und abseits demokratischer Prinzipien handelnde Staatsmacht&ldquo; berufen. &Uuml;ber die Zahl der Unzufriedenen geben die Meinungsforschungsinstitute Auskunft: Laut einer CIVEY-Umfrage vom November gaben 53 Prozent der Befragten an, in die Arbeit der Ampel-Koalition gar kein Vertrauen zu haben. Die K&ouml;rber-Stiftung ermittelte im August, dass 54 Prozent nur ein geringes bis gar kein Vertrauen in die deutsche Demokratie h&auml;tten, 71 Prozent meinten, dass die F&uuml;hrungseliten in Politik und Medien ohnehin nur isoliert &bdquo;in ihrer eigenen Welt&ldquo; leben. Regierungskritiker, zumal solche, die den von Russland &bdquo;gestreuten Verschw&ouml;rungsmythen&ldquo; zur NATO anh&auml;ngen oder ihre Empathie mit den Opfern israelischer Bombardements allzu offen zeigen, finden sich in der extra vom Verfassungsschutz f&uuml;r sie geschaffenen Schublade mit der Aufschrift &bdquo;Delegitimation des Staates&ldquo; wieder. (&hellip;)<br>\nRegierung oder Verfassungsschutz kreieren bewusst nebul&ouml;se Begriffe wie &bdquo;Staatsr&auml;son&ldquo; und &bdquo;Delegitimation&ldquo;, die weder aus der Verfassung noch aus dem Staatsrecht hervorgehen. Die Gerichte nehmen diese Kampfbegriffe auf, verfestigen sie durch stetige Verwendung, bis der Gesetzgeber sie abschlie&szlig;end durch die Hintert&uuml;r unter Berufung auf die &bdquo;st&auml;ndige Rechtsprechung&ldquo; in Gesetze gie&szlig;en kann. Verfassungsrechtler sch&uuml;tteln den Kopf ob dieser Praxis: &bdquo;Wenn der Verfassungsschutz heftige Kritik an der Regierungspolitik als &sbquo;delegitimierend&lsquo; und daher extremistisch aus dem demokratischen Diskurs verdr&auml;ngen will, dann verfehlt er nicht nur seine Aufgabe, sondern wird damit selbst zum Problem f&uuml;r die Demokratie&ldquo;, fasst der Staatsrechtler Dietrich Murswiek von der Universit&auml;t Freiburg zusammen. L&auml;ngst hat sich der Verfassungsschutz gewandelt. Vom Ausforscher, Abh&ouml;rer und Schn&uuml;ffler hin zum regierungswillf&auml;hrigen Stichwortgeber und Verwalter immer neuer Einschr&auml;nkungen der Meinungsfreiheit. Vor sieben Jahren wurde dem Inlandsgeheimdienst der &bdquo;Big-Brother-Award 2016 in der Kategorie &sbquo;Lifetime&lsquo; f&uuml;r 65 Jahre Datenschutz- und B&uuml;rgerrechtsverletzungen&ldquo; von den Grundrechtssch&uuml;tzern der Vereinigung &bdquo;Digitalcourage&ldquo; verliehen. Inzwischen hat sich der in die Jahre gekommene Dienst zum Wahrheitsministerium Orwellschen Ausma&szlig;es weiterqualifiziert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/neues-aus-dem-wahrheitsministerium-4786718\/\">Ralf Hohmann in unsere zeit<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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