{"id":108242,"date":"2023-12-15T08:45:45","date_gmt":"2023-12-15T07:45:45","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108242"},"modified":"2023-12-15T08:45:45","modified_gmt":"2023-12-15T07:45:45","slug":"hinweise-des-tages-4506","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108242","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108242#h01\">COP28: Warum Klimadiplomatie mehr Realismus ben&ouml;tigt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108242#h02\">Neue Plastik-Steuer der Ampel: Was f&uuml;r Verbraucher dadurch alles teurer wird<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108242#h03\">Der unsoziale Haushalt: K&uuml;rzungen beim &raquo;B&uuml;rgergeld&laquo;, Entlastungen f&uuml;r Spitzenverdiener, dazu Privatisierungen.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108242#h04\">Deutsche Renten niedriger als der OECD-Schnitt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108242#h05\">Steuerhilfe f&uuml;r Superreiche: Skandal um Top-Beamtin gr&ouml;&szlig;er als gedacht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108242#h06\">Ohne Orban: EU beschlie&szlig;t Beitrittsgespr&auml;che mit Ukraine<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108242#h07\">Ist Selenskyj am Ende?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108242#h08\">Putin: Nord Stream wahrscheinlich von US-Amerikanern gesprengt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108242#h09\">Kein Waffenstillstand<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108242#h10\">Formierte Gesellschaft 2023<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108242#h11\">Republikaner stimmen f&uuml;r Amtsenthebungsuntersuchung gegen Joe Biden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108242#h12\">Au&szlig;enministerium: Je gr&ouml;&szlig;er die Reichweite der US-&Uuml;berwachung, desto kleiner ihr Freundeskreis<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108242#h13\">Die Causa Corona III: Aufkl&auml;rung und Aufarbeitung &ndash; ist die Zeit schon reif?<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>COP28: Warum Klimadiplomatie mehr Realismus ben&ouml;tigt<\/strong><br>\nCOP28 zeigt geringe Fortschritte bei Klimaschutz. Globale Einigung fehlt, Umsetzung bleibt unklar. Warum Realismus in die Debatte einkehren sollte. Ein Kommentar.<br>\nImmerhin, acht Jahre nach dem Abkommen von Paris, hat der gr&ouml;&szlig;te Teil der Welt jetzt verstanden, dass es ein Problem mit den Produzenten fossiler Energietr&auml;ger gibt. Die COP28 genannte Konferenz, die gerade in einem Land ausklang, das wie kaum ein anders von der &Ouml;l- und Gasproduktion lebt, hat sich zum ersten Mal auf eine Sprachregelung zu den fossilen Energietr&auml;gern geeinigt.<br>\nBesser als tausend Erkl&auml;rungen zeigt diese &ldquo;Einigung&rdquo;, warum die Welt keinen Millimeter in Sachen Verhinderung des Klimawandels vorankommt.<br>\nMan will, so die Abschlusserkl&auml;rung, &ldquo;die Abkehr von fossilen Brennstoffen in den Energiesystemen auf gerechte, geordnete und ausgewogene Weise vollziehen, wobei die Ma&szlig;nahmen in diesem kritischen Jahrzehnt beschleunigt werden sollten, um im Einklang mit den wissenschaftlichen Erkenntnissen bis 2050 ein Netto-Null-Ziel zu erreichen&rdquo;. (&hellip;&rdquo;transitioning away from fossil fuels in energy systems, in a just, orderly and equitable manner, accelerating action in this critical decade, so as to achieve net zero by 2050 in keeping with the science&rdquo;.)<br>\nDas klingt gut, ist aber vollkommen bedeutungslos. Auch wenn es gelungen w&auml;re, das von Europa gew&uuml;nschte Phasing-Out (also das Auslaufen der fossilen Energie) in die Erkl&auml;rung aufzunehmen, w&auml;re der Unterschied nur marginal.<br>\nMan will in diesen Konferenzen nicht wahrhaben, was offensichtlich ist: Wenn die Welt sich beim Ausstieg aus der fossilen Energie nicht ganz konkret auf die &ldquo;gerechte, geordnete und ausgewogene Weise&rdquo; einigt, sondern das nur so hinschreibt, hat man sich auf gar nichts geeinigt.<br>\nDas Problem, das schon auf der Pariser Konferenz wie ein wei&szlig;er Elefant im Raum stand, ist nicht angegangen, ja nicht einmal klar angesprochen worden: Es muss um Instrumente gehen, die tats&auml;chlich greifen &ndash; die Diskussion von Zielen ist m&uuml;&szlig;ig.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/COP28-Warum-Klimadiplomatie-mehr-Realismus-benoetigt-9574121.html\">Heiner Flassbeck auf Telepolis<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>COP28 &ndash; Deutschland verfehlt sein &ldquo;Ziel&rdquo;<\/strong><br>\nVom 30. November bis 12. Dezember fand die COP28, die 28. UN-Klimakonferenz statt. Gastgeberland waren die Vereinigten Arabischen Emirate. &Uuml;ber 70.000 Teilnehmer reisten in Dubai an, allein die deutsche Delegation unter Leitung von Au&szlig;enministerin Baerbock in 250-Mann-St&auml;rke. Erkl&auml;rtes Ziel der deutschen Vertreter war der internationale Ausstieg aus fossilen Energietr&auml;gern &ndash; aus ihrer Sicht der einzige Weg zur Verhinderung einer globalen Klimakatastrophe und zur Einhaltung des 1,5-Grad-Ziels.<br>\nVon Beginn an schien die Wahl des Gastgeberlandes aus westlicher Sicht problematisch, geh&ouml;ren doch die VAE zu den bedeutendsten Exporteuren fossiler Energie. Nicht zuletzt diesem Gesch&auml;ft verdankt das Land seine Rolle in der Weltwirtschaft. Als Anfang des Jahres mitgeteilt wurde, der Minister f&uuml;r Industrie und Fortschrittstechnologien in den VAE, Sultan Ahmed al-Dschaber, werde den Vorsitz &uuml;bernehmen, rief das bereits einige Beunruhigung in den Reihen der CO2-Reduzierer hervor. Der Sultan ist n&auml;mlich nicht nur Minister, sondern in Personalunion Chief Executive Officer (CEO) der staatlichen &Ouml;lgesellschaft Abu Dhabi National Oil Company (ADNOC).<br>\nSo beeilten sich deutsche Klima-NGOs, von einem Gipfel &bdquo;im Land der Klimaterroristen&ldquo; zu schwadronieren. Al-Dschaber zeigte sich im Fr&uuml;hjahr 2023 hingegen diplomatisch und sprach von einem &bdquo;pragmatischen, realistischen und l&ouml;sungsorientierten Ansatz&ldquo; unter seiner Leitung.<br>\nDoch unmittelbar vor Beginn der Konferenz schien sich das Blatt zu wenden und die schlimmsten Bef&uuml;rchtungen f&uuml;r die deutsche und andere westliche Delegationen begannen sich zu bewahrheiten. In einem Guardian-Artikel wird aus einer Zoom-Konferenz zur Vorbereitung des Gipfels der &bdquo;&Ouml;lscheich&ldquo; zitiert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.hintergrund.de\/globales\/umwelt\/cop28-deutschland-verfehlt-sein-ziel\/\">Hintergrund<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin S.B.:<\/strong> Schade und schlimm, dass wir durch unsere politischen Entscheidungen Wissenschaftler, wie die im letzten Absatz benannten, ans Ausland verlieren.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Neue Plastik-Steuer der Ampel: Was f&uuml;r Verbraucher dadurch alles teurer wird<\/strong><br>\nHebestreit erl&auml;uterte, der Bund wolle die 1,4 Milliarden Euro, die er f&uuml;r die Plastik-Abgabe j&auml;hrlich an die EU entrichtet, k&uuml;nftig die Unternehmen zahlen lassen, die Plastik in Verkehr bringen. Damit will der Bund also eigentlich Geld sparen, indem er die f&uuml;r Plastik anfallenden Kosten an die Unternehmen weitergibt. Die wiederum werden die Kosten vermutlich an die Verbraucher und Verbraucherinnen weiterreichen.<br>\nDie EU-Plastikabgabe wurde 2021 eingef&uuml;hrt. Pro Kilogramm Verpackungsm&uuml;ll, der nicht recycelt werden kann, werden 80 Cent f&auml;llig. Die EU &uuml;berl&auml;sst es aber den Mitgliedsstaaten, ob sie diese Abgabe aus dem regul&auml;ren Haushalt bezahlen, oder an die Unternehmen, die Plastik in Verkehr bringen, weitergibt. Bisher hat Deutschland ersteres gemacht, das Geld also aus der Staatskasse an die EU &uuml;berwiesen. Damit soll jetzt aber Schluss sein. 2021 und 2022 musste Deutschland jeweils 1,4 Milliarden Euro an die EU &uuml;berweisen, das entspricht rund 1,7 Millionen Tonnen Plastikm&uuml;ll.<br>\nWie das Unternehmen Deutsche Recycling auf ihrer Webseite erkl&auml;rt, gibt es in der EU auch schon andere L&auml;nder, die die Plastik-Steuer nicht aus dem Staatshaushalt stemmen. So m&uuml;ssen Hersteller und Importeure von Plastik in Spanien seit Anfang 2023 45 Cent pro Kilo Plastik bezahlen; und in Italien gilt ab 2024 eine Steuer auf Einwegverpackungen. Das k&ouml;nnten also Vorbilder f&uuml;r Deutschland sein. Allerdings will der Bund die kompletten 1,4 Milliarden Euro einsparen &ndash; was daf&uuml;r spricht, dass die vollen 80 Cent pro Kilogramm Plastik erhoben werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/wirtschaft\/neue-plastik-steuer-der-ampel-so-viel-geld-zahlen-verbraucher-2024-fuer-verpackungsmuell-zr-92727796.html\">FR Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Der unsoziale Haushalt: K&uuml;rzungen beim &raquo;B&uuml;rgergeld&laquo;, Entlastungen f&uuml;r Spitzenverdiener, dazu Privatisierungen.<\/strong><br>\nEs soll nun also doch K&uuml;rzungen beim &raquo;B&uuml;rgergeld&laquo; geben. Au&szlig;erdem werden das Tanken sowie das Heizen mit Gas oder &Ouml;l noch einmal teurer. Milliardenschwere Steuergeschenke f&uuml;r Spitzenverdiener und Unternehmen bleiben hingegen unangetastet. So hat die Ampelkoalition am Mittwoch den Streit &uuml;ber den Bundeshaushalt 2024 vorl&auml;ufig beendet. Gestrichen werden soll eine Pr&auml;mie f&uuml;r &raquo;B&uuml;rgergeld&laquo;-Bezieher, die an einer Weiterbildungsma&szlig;nahme teilnehmen. Sie erhalten daf&uuml;r seit Juli einen Bonus in H&ouml;he von 75 Euro pro Monat. Au&szlig;erdem ist eine Versch&auml;rfung der Sanktionen f&uuml;r &raquo;Arbeitsverweigerer&laquo; angek&uuml;ndigt. Genaueres ist noch nicht bekannt, aber die Regierung hat eine ungef&auml;hre Summe einkalkuliert, die sie durch K&uuml;rzungen des Existenzminimums einbringen will. Insgesamt sollen in Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik drei Milliarden Euro zusammenkommen. (&hellip;) Eine Milliarde soll durch eine deutlichere Anhebung des Kohlendioxidpreises zum 1. Januar 2024 eingenommen werden. Die Erh&ouml;hung auf 45 statt 40 Euro je Tonne &ndash; von derzeit 30 Euro &ndash; steht schon an diesem Freitag auf der Tagesordnung des Bundestags. Der Liter Benzin wird damit 4,5 statt drei Cent teurer. Beim Heiz&ouml;l liegen die Mehrkosten f&uuml;r einen Durchschnittshaushalt (20.000 Kilowattstunden Jahresverbrauch) bei 100 Euro, bei Gasheizungen sind es ungef&auml;hr 60 Euro &ndash; die &raquo;Gierflation&laquo; der &Ouml;l- und Gaskartelle kommt obendrauf. Wer also jetzt schon nicht mehr ausreichend heizen oder nur noch die n&ouml;tigsten Fahrten mit dem Auto unternehmen kann, der wird noch mehr Verzicht &uuml;ben m&uuml;ssen. Gleichzeitig profitieren ab 1. Januar vor allem Spitzenverdiener von Steuerentlastungen. (&hellip;) Es bleibt auch beim &raquo;Wachstumschancengesetz&laquo; (Steuergeschenke f&uuml;r Unternehmen in H&ouml;he von rund acht Milliarden Euro im Jahr) und bei Milliardensubventionen f&uuml;r Weltkonzerne wie Intel oder TSMC, die Chips nun bitte auch in Deutschland produzieren sollen. Eingespart werden statt dessen Zusch&uuml;sse f&uuml;r Elektroautos und neue Heizungen. Eingef&uuml;hrt wird eine Abgabe f&uuml;r Plastikhersteller, die die Verteuerung der Lebensmittelpreise weiter anheizen wird. (&hellip;) Neben den 17 Milliarden Euro, die nach dem Karlsruher Urteil im Kernhaushalt 2024 fehlen, gibt es noch eine L&uuml;cke im Klima- und Transformationsfonds (KTF). Mit 12,5 Milliarden Euro aus diesem Schattenhaushalt sollte im kommenden Jahr die Infrastruktur der Deutschen Bahn (DB) saniert werden. Auch dieser Plan ist nach der h&ouml;chstrichterlichen Entscheidung futsch. Aber auch hier hat die Bundesregierung eine L&ouml;sung gefunden, wie der Spiegel am Donnerstag berichtete. Sie will das Eigenkapital der Bahn erh&ouml;hen &ndash; durch den Verkauf von Anteilen urspr&uuml;nglich bundeseigener Unternehmen. Bei der Telekom, an der der Bund noch 30,5 Prozent der Anteile h&auml;lt, soll k&uuml;nftig eine strategische Beteiligung von 25 Prozent plus einer Aktie gen&uuml;gen. Bei der Deutschen Post will sich die Ampel noch von deutlich mehr Anteilen trennen. (&hellip;) Und schlie&szlig;lich gilt der Verkauf der DB-Logistiktochter Schenker laut Spiegel als &raquo;sehr wahrscheinlich&laquo;. (&hellip;) Mit einem Rekordgewinn von 1,8 Milliarden Euro im vergangenen Jahr geh&ouml;rt Schenker zu den wenigen profitablen Teilen des hochverschuldeten Konzerns. W&uuml;rde die Tochter verkauft, m&uuml;sste der Bund einen gro&szlig;en Teil der Konzernschulden tilgen &ndash; nur so k&ouml;nnte die DB ihre Kreditw&uuml;rdigkeit behalten. Damit drohe der Verkauf zum Nullsummenspiel zu werden, bef&uuml;rchten Manager in der Konzernzentrale.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/465289.staatsfinanzen-der-unsoziale-haushalt.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Deutsche Renten niedriger als der OECD-Schnitt<\/strong><br>\nDer demographische Wandel stellt die Sozialsysteme in allen Industriel&auml;ndern vor gro&szlig;e Herausforderungen. Deutschland geh&ouml;rt zu den L&auml;ndern, in denen die Bev&ouml;lkerung durch das verh&auml;ngnisvolle Zusammenspiel aus niedriger Geburtenrate und gestiegener Lebenserwartung besonders stark altert. Das zeigen neue Kennziffern und Prognosen, die die 38 Staaten z&auml;hlende Industriestaatenorganisation OECD am Mittwoch ver&ouml;ffentlicht hat. Der Bericht &bdquo;Pensions at a Glance&ldquo; erscheint alle zwei Jahre.<br>\nDie Zahl der Deutschen im erwerbsf&auml;higen Alter wird demnach bis zum Jahr 2062 um 23 Prozent schrumpfen (siehe Grafik). Im OECD-Durchschnitt sind es mit 11 Prozent weniger als halb so viele. Infolgedessen kommen in Deutschland in Zukunft signifikant mehr Rentner auf Erwerbsf&auml;hige als in den &uuml;brigen Industriestaaten.<br>\nVon Vorteil ist, dass Deutschland &uuml;ber eine &uuml;berdurchschnittliche Besch&auml;ftigungsquote in der Kohorte der 60- bis 64-J&auml;hrigen verf&uuml;gt (63 gegen&uuml;ber 54 Prozent im OECD-Durchschnitt). Je h&ouml;her diese Quote, desto mehr Geld flie&szlig;t in die umlagefinanzierte Rentenkasse. Markant ist hierbei nicht zuletzt der Vergleich zu Frankreich, wo die Menschen im Mittel mit 61,5 Jahren aus dem Arbeitsmarkt ausscheiden und kaum mehr als ein Drittel der 60- bis 64-J&auml;hrigen noch einer Besch&auml;ftigung nachgeht. (&hellip;)<br>\nIn Deutschland liegt das effektive Austrittsalter mit 63,8 Jahren deutlich h&ouml;her als in Frankreich. Der OECD-Durchschnitt liegt mit 63,5 Jahren leicht darunter. Auch beim gesetzlichen Renteneintrittsalter &uuml;bertrifft Deutschland mit aktuell 65,8 Jahren den OECD-Durchschnitt (64,4 Jahre). In knapp der H&auml;lfte der Industriestaaten soll das Renteneintrittsalter sukzessive steigen: im OECD-Mittel auf rund 66, in Deutschland auf 67 und in D&auml;nemark sogar auf 74 Jahre.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/deutsche-renten-niedriger-als-der-oecd-schnitt-19381873.html%20\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Anstatt jetzt alle Mittel auf die gesetzliche Rente zu konzentrieren (<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=13963\">eine alte Forderung auf den NachDenkSeiten<\/a>), sieht die &ldquo;FAZ&rdquo; in der &ldquo;&uuml;berdurchschnittlichen Besch&auml;ftigungsquote in der Kohorte der 60- bis 64-J&auml;hrigen&rdquo; sogar einen Vorteil: &rdquo; Je h&ouml;her diese Quote, desto mehr Geld flie&szlig;t in die umlagefinanzierte Rentenkasse&rdquo;. Bitte lesen Sie dazu u.a. auch:<\/em><\/p>\n<ol type=\"a\">\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99404\">FAZ: D&uuml;mmlich-akademischer Renten-Zynismus<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93361\">Warum sind die Renten in Deutschland nicht &auml;hnlich hoch wie in &Ouml;sterreich?<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73481\">BlackRock und die private &bdquo;Europa-Rente&ldquo;<\/a><\/em><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Steuerhilfe f&uuml;r Superreiche: Skandal um Top-Beamtin gr&ouml;&szlig;er als gedacht<\/strong><br>\nNach ZDF-Enth&uuml;llungen &uuml;ber eine Top-Beamtin im Finanzministerium, die Verm&ouml;genden hilft, zeigt sich: Die Aff&auml;re ist kein Einzelfall. Wie Finanzbeamte mit Nebenjobs abkassieren. [&hellip;]<br>\nNach eigenen Aussagen arbeitet Gerda Hofmann seit 2006 im Bundesfinanzministerium in der Steuerabteilung. Recherchen von ZDFheute zeigen: Hofmann trat mindestens seit 2009 regelm&auml;&szlig;ig bei Veranstaltungen auf, in denen es um Steuerrecht ging. Darunter sind Informationsveranstaltungen und Seminare zu bestimmten Steuerthemen, Fachkongresse f&uuml;r Steuerberater aber auch Tagungen wie die, die in der ZDF-Doku gezeigt wurde &ndash; bei der sich die Berater insbesondere verm&ouml;gender Kunden &uuml;ber m&ouml;gliche Steuerschlupfl&ouml;cher informieren.<br>\nEin besonders brisantes Beispiel: Die Jahrestagung &ldquo;Betreuung privater Verm&ouml;gen 2014&rdquo; im Grandhotel Schloss Bensberg in Bergisch Gladbach. Im Publikum: G&auml;ste, die sich &ldquo;&uuml;ber rechtliche und steuerliche Fallstricke bei der Beratung Ihrer verm&ouml;genden Kunden&rdquo; informieren wollen, so steht es in der Einladung. Der Veranstalter Euroforum verspricht &ldquo;Gestaltungsempfehlungen aus erster Hand&rdquo;. Preis f&uuml;r ein Ticket: Rund 2.500 Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/nachrichten\/politik\/gerda-hofmann-finanzministerium-vortraege-100.html%20\">zdf heute<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Ohne Orban: EU beschlie&szlig;t Beitrittsgespr&auml;che mit Ukraine<\/strong><br>\nCoup beim EU-Gipfel: Gegen den erkl&auml;rten Widerstand von Ungarns Orban wurde der Start von Beitrittsgespr&auml;chen mit der Ukraine beschlossen.<br>\nDies teilte Ratspr&auml;sident Michel auf Twitter \/ X mit. &bdquo;Der Europ&auml;ische Rat hat beschlossen, Beitrittsverhandlungen mit der Ukraine und Moldawien aufzunehmen&ldquo;, hie&szlig; es.<br>\nDie Einigung kam &uuml;berraschend, nachdem Ungarns Ministerpr&auml;sident Viktor Orban zuvor noch seinen Widerstand angek&uuml;ndigt hatte. Bei der entscheidenden Abstimmung war er offenbar nicht im Saal.<br>\nDer EU-Gipfel habe zudem Georgien den Kandidatenstatus zuerkannt, schrieb Michel weiter. Auch das ist eine &Uuml;berraschung. Es war nicht angek&uuml;ndigt worden.<br>\nDie EU werde Verhandlungen mit Bosnien und Herzegowina aufnehmen, &bdquo;sobald das erforderliche Ma&szlig; an &Uuml;bereinstimmung mit den Beitrittskriterien erreicht ist&ldquo;, hie&szlig; es.<br>\nDaf&uuml;r hatte sich neben Orban auch &Ouml;sterreich eingesetzt. M&ouml;glicherweise gibt es also einen mehr oder weniger geheimen &bdquo;Deal&ldquo;&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/ohne-orban-eu-beschliesst-beitrittsgespraeche-mit-ukraine\/\">Lost in Europe<\/a>\n<p>dazu: <strong>Gipfel in Br&uuml;ssel: EU beschlie&szlig;t Beitrittsgespr&auml;che mit Ukraine<\/strong><br>\nBeim Treffen der Staats- und Regierungschefs in Br&uuml;ssel stellt sich Ungarns Ministerpr&auml;sident Viktor Orb&aacute;n zun&auml;chst gegen Verhandlungen und lehnt Finanzhilfen f&uuml;r Kiew ab. Dann gibt es &uuml;berraschend doch eine Einigung.<br>\nDie Mitgliedsstaaten der Europ&auml;ischen Union haben beschlossen, formelle Beitrittsverhandlungen mit der Ukraine zu er&ouml;ffnen. Das teilte EU-Ratspr&auml;sident Charles Michel am Donnerstagabend auf dem Kurznachrichtendienst X mit. Auch mit Moldau sollten Beitrittsgespr&auml;che begonnen werden, schrieb Michel. Die Entscheidung sei &ldquo;ein klares Zeichen der Hoffnung&rdquo; f&uuml;r die Bev&ouml;lkerungen in den L&auml;ndern.<br>\nMit der Entscheidung hat die EU knapp ein diplomatisches Debakel vermieden. Nur wenige Stunden zuvor hatte es noch so ausgesehen, als k&ouml;nnte der ungarische Regierungschef Viktor Orb&aacute;n die Er&ouml;ffnung von Aufnahmeverhandlungen zwischen der EU und der Ukraine blockieren. Damit h&auml;tte er sich nicht nur gegen die EU-Kommission gestellt, die diesen Schritt vor einigen Wochen empfohlen hatte. Er h&auml;tte auch die restlichen 26 EU-Regierungen d&uuml;piert &ndash; und sich selbst in der EU in einer &auml;u&szlig;erst wichtigen Frage isoliert. Unter den anderen europ&auml;ischen L&auml;ndern gibt es zwar einige, die einen baldigen Beitritt der Ukraine zur EU wegen der Korruptions- und Rechtsstaatlichkeitsprobleme in dem kriegszerst&ouml;rten Land und der potenziellen Kosten skeptisch sehen. Au&szlig;er Orb&aacute;n waren vor dem Gipfel aber alle europ&auml;ischen Staats- und Regierungschefs trotzdem bereit, bei dem Treffen in Br&uuml;ssel die politische Grundsatzentscheidung f&uuml;r den Beginn von Verhandlungen zu treffen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/eu-ukraine-orban-1.6319683\">S&uuml;ddeutsche<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Beitrittsstart ja, Hilfen nein &ndash; Orb&aacute;ns halbes Ukraine-Veto f&uuml;hrt die EU trotzdem vor<\/strong><br>\nDer EU-Gipfel dreht sich um Viktor Orb&aacute;n. Erst sorgt nur eine kluge Idee von Kanzler Scholz daf&uuml;r, dass Beitrittsverhandlungen mit der Ukraine starten k&ouml;nnen. Dann stoppt Ungarns Regierungschefs das 50-Milliarden-Paket, das Kiew vor der Pleite bewahren soll, im Alleingang. [&hellip;]<br>\nDie Feierlaune im Br&uuml;sseler Europageb&auml;ude an der Rue de la Loi wurde jedoch etwas getr&uuml;bt, weil man sich in der Nacht zum Freitag noch nicht auf eine &bdquo;Finanzfazilit&auml;t&ldquo; f&uuml;r die Ukraine in H&ouml;he von 50 Milliarden Euro f&uuml;r die Jahre 2024 bis 2027 einigen konnte. Der Grund hie&szlig; wieder: Orb&aacute;n. In Br&uuml;ssel hie&szlig; es aber, dass eine L&ouml;sung am Freitag zu erwarten sein w&uuml;rde. EU-Diplomaten arbeiteten bis zum fr&uuml;hen Freitagmorgen an Kompromissformeln. Mit 33 Milliarden Euro an Krediten und 17 Milliarden Euro an Geldgeschenken will die EU die Ukraine vor dem Bankrott bewahren. Dies erscheint umso wichtiger, als dass unsicher ist, wieviel Unterst&uuml;tzung f&uuml;r Kiew k&uuml;nftig noch aus Washington kommen wird. M&ouml;glicherweise werden die 50 Milliarden Euro am Ende bei Weitem nicht ausreichen.<br>\nFalls Orb&aacute;n in der 50-Milliarden-Euro-Frage nicht nachgeben sollte, hat Br&uuml;ssel bereits alternative Optionen in der Hinterhand, die in Diplomatenkreisen als &sbquo;Plan B&lsquo; und &sbquo;Plan C&lsquo; beschrieben werden. Denkbar ist, dass 26 Staaten in einen neuen Ukraine-Sondertopf au&szlig;erhalb des EU-Haushalts einzahlen (Plan B) oder aber Budapest willigt ein, wenn auch nicht Zahlungen f&uuml;r vier Jahre, aber zumindest f&uuml;r das kommende Jahr zu unterst&uuml;tzen (Plan C). Entsprechende positive Signale f&uuml;r Plan C kamen bereits aus Orb&aacute;ns Regierungskanzlei in Budapest. Aber die EU will unbedingt Zusagen f&uuml;r einen l&auml;ngeren Zeitraum als ein Jahr. Der Grund: Das w&uuml;rde Planungssicherheit schaffen f&uuml;r die ukrainische Regierung und f&uuml;r ausl&auml;ndische Investoren.<br>\nWie der niederl&auml;ndische Ministerpr&auml;sident Mark Rutte mitteilte, haben die Staats- und Regierungschefs der EU deswegen nun beschlossen, im Januar erneut &uuml;ber die Hilfsgelder zu diskutieren. &bdquo;Wir haben uns mit den 26 L&auml;ndern geeinigt. Victor Orban, Ungarn, war dazu noch nicht in der Lage. Ich bin ziemlich zuversichtlich, dass wir Anfang n&auml;chsten Jahres eine Einigung erzielen k&ouml;nnen, wir denken an Ende Januar&ldquo;, sagte Rutte und f&uuml;gte hinzu, dass man noch Zeit habe und der Ukraine in den n&auml;chsten Woche nicht das Geld ausgehe.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article249066404\/Ukraine-Beitrittsstart-ja-Hilfen-nein-wie-die-EU-mit-Orban-ringt.html\">Welt Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Ist Selenskyj am Ende?<\/strong><br>\nDie westliche &Ouml;ffentlichkeit kennt das Bild einer in ihrem unersch&uuml;tterlichen Engagement f&uuml;r einen totalen Sieg &uuml;ber Russland vereinten Ukraine. Zuletzt hat dieses Bild Risse bekommen &ndash; und es gibt Rufe nach einem Regimewechsel.<br>\nTrotz des inzwischen allgemein anerkannten Scheiterns der von der NATO unterst&uuml;tzten ukrainischen Gegenoffensive h&auml;lt Selenskyj weiterhin an der maximalistischen &ldquo;Sieg-um-jeden-Preis&rdquo;-Erz&auml;hlung fest. Demnach m&uuml;sse die Ukraine weiterk&auml;mpfen, bis sie jeden Zentimeter des verlorenen Territoriums, einschlie&szlig;lich der Krim, zur&uuml;ckerobert hat. Mit Putin darf nicht verhandelt werden. Diese Haltung ist insofern verst&auml;ndlich, als Selenskyj alles darangesetzt hat, dieses Ziel zu erreichen &ndash; weniger als das Maximum d&uuml;rfte das Ende seiner politischen Karriere bedeuten.<br>\nDoch Selenskyj scheint mit seiner Position zunehmend isoliert zu sein. Im Time Magazin schrieb der Journalist Simon Shuster, dass selbst sein Stab der derzeitigen Politik skeptisch gegen&uuml;berst&uuml;nde. Den Glauben des Pr&auml;sidenten an den endg&uuml;ltigen Sieg der Ukraine &uuml;ber Russland sollen sie f&uuml;r &ldquo;starrsinnig, fast schon messianisch&rdquo; halten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/42-2023\/ist-selenskyj-am-ende\/\">Makroskop<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Putin: Nord Stream wahrscheinlich von US-Amerikanern gesprengt<\/strong><br>\nDie Gaspipelines Nord Stream 1 und Nord Stream 2 wurden h&ouml;chstwahrscheinlich von den US-Amerikanern oder jemandem auf deren Veranlassung gesprengt. Dies sagte der russische Pr&auml;sident Wladimir Putin auf der gro&szlig;en Jahrespressekonferenz. Er erkl&auml;rte:<br>\n&ldquo;Die Tatsache, dass Europa nicht genug Gas bekommt, ist ihr Problem. Sie haben versucht, uns die Schuld daf&uuml;r zu geben, dass wir nichts verkaufen. Das ist v&ouml;lliger Unsinn, denn wir haben die Jamal-Europa-Gaspipeline in Polen nicht geschlossen, wir haben den zweiten Zweig der Gaspipeline durch die Ukraine nicht geschlossen, das war die Ukraine. Es waren nicht wir, die Nord Stream 1 und teilweise Nord Stream 2 in die Luft gesprengt haben, sondern h&ouml;chstwahrscheinlich die US-Amerikaner oder jemand auf ihr Gehei&szlig;.&rdquo;<br>\nDer Pr&auml;sident wies auch darauf hin, dass Deutschland die eine verbliebene Leitung von Nord Stream 2 nicht f&uuml;r Gaslieferungen &ouml;ffnet. Russlands Staatschef betonte:<br>\n&ldquo;Wenn sie nicht wollen, m&uuml;ssen sie nicht. Dort gibt es einen Preisanstieg, ganze Industrien machen dicht: Glas-, Chemie- und H&uuml;ttenindustrie leiden darunter. Und dementsprechend ist alles, was damit zusammenh&auml;ngt, ein echtes Problem. H&ouml;chstwahrscheinlich wird die deutsche Wirtschaft in ein Minus gehen, ein kleines, aber ein Minus. Aber das ist ihre Entscheidung, nicht unsere.&rdquo;<br>\nAm 26. September 2022 kam es zu Explosionen an zwei russischen Gasexportpipelines nach Europa, Nord Stream 1 und Nord Stream 2. Deutschland, D&auml;nemark und Schweden schlossen eine gezielte Sabotage nicht aus. Die Nord Stream AG, der Betreiber der Pipelines, erkl&auml;rte, dass die Sch&auml;den an den Pipelines beispiellos seien und es unm&ouml;glich w&auml;re, den Zeitrahmen f&uuml;r die Reparaturen abzusch&auml;tzen. Die russische Generalstaatsanwaltschaft er&ouml;ffnete ein Verfahren wegen eines internationalen Terrorakts.<br>\nNach der Version des US-amerikanischen Journalisten Seymour Hersh wurden die Sprengs&auml;tze unter den Gasleitungen von Tauchern der US-Marine w&auml;hrend der NATO-&Uuml;bung BALTOPS 2022 platziert und drei Monate sp&auml;ter von den Norwegern gesprengt. US-Pr&auml;sident Joe Biden h&auml;tte die Sabotage der Pipelines nach mehr als neunmonatigen geheimen Gespr&auml;chen mit seinem nationalen Sicherheitsteam beschlossen, weil er bef&uuml;rchtet habe, dass Deutschland, solange es &uuml;ber Nord Stream Gas aus Russland bezogen h&auml;tte, sich nicht an der Milit&auml;rhilfe f&uuml;r die Ukraine h&auml;tte beteiligen wollen. Washington streitet die Vorw&uuml;rfe ab.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/freeassange.rtde.me\/international\/189865-putin-nord-stream-wahrscheinlich-von\/%20\">RT DE<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Ganz anders reagiert jedoch Bundeskanzler Scholz &ndash; beginnend mit seinem Schweigen neben US-Pr&auml;sident Biden als dieser quasi die Zerst&ouml;rung von Nordstream ank&uuml;ndigte. Laut CIA-Quellen war Kanzler Scholz <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104474\">&uuml;ber Pl&auml;ne zur Zerst&ouml;rung von Nord Stream eingeweiht<\/a>. Dennoch mauert seine Bundesregierung noch immer und verweist auf <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91465\">&bdquo;Geheimhaltungsinteresse&ldquo;<\/a>. Bitte lesen Sie dazu z.B. auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104405\">Seymour Hersh: Ein Jahr L&uuml;gen &uuml;ber Nordstream<\/a>.<\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Putin steht Rede und Antwort<\/strong><br>\nRussland: Staatsoberhaupt beurteilt Lage in B&uuml;rgersprechstunde optimistisch.<br>\nDer russische Pr&auml;sident Wladimir Putin hat auf seiner traditionellen B&uuml;rgersprechstunde zum Jahresende eine harte Haltung im Ukraine-Krieg an den Tag gelegt. Frieden werde es erst geben, wenn Russland seine Ziele erreicht habe, sagte Putin auf eine entsprechende Frage. Und wenn die Ukraine nicht zu Verhandlungen bereit sei, dann habe Russland andere Mittel. Auf eine andere Frage antwortete Putin, er sehe keine Notwendigkeit f&uuml;r eine neue Welle der Zwangsmobilisierung. Es gebe inzwischen fast 500.000 M&auml;nner, die sich freiwillig als Zeitsoldaten gemeldet h&auml;tten. Von den 300.000 Soldaten der ersten Mobilisierungswelle seien 244.000 an der Front oder in deren unmittelbarem Hinterland eingesetzt &ndash; etwa gem&auml;&szlig; ihren Qualifikationen bei der Reparatur von Kampfmitteln. 44.000 seien inzwischen aus verschiedenen Gr&uuml;nden beurlaubt worden. Zum Verbleib der rechnerisch &uuml;brigen 12.000 Soldaten &auml;u&szlig;erte sich Putin nicht. Zur politischen Hauptaufgabe erkl&auml;rte Putin die Wahrung und St&auml;rkung der Souver&auml;nit&auml;t Russlands. Ohne Souver&auml;nit&auml;t k&ouml;nne Russland nicht leben, zumindest nicht so, wie es seit 1.000 Jahren gelebt habe &ndash; mitgedacht: als Gro&szlig;macht. Zur Wirtschaftslage machte Putin optimistische Angaben: Die Gesamtwirtschaft werde in diesem Jahr um 3,5 Prozent wachsen, das verarbeitende Gewerbe um sieben Prozent. Vorausgesetzt, diese Zahlen treffen zu, verbirgt sich hierunter nat&uuml;rlich auch die stark angewachsene R&uuml;stungsproduktion. Positiv entwickeln sich nach Putins Worten auch die Realeinkommen der Bev&ouml;lkerung mit einem Wachstum von durchschnittlich acht Prozent. Das k&ouml;nne vielleicht nicht jeder anhand seiner eigenen Situation nachvollziehen, r&auml;umte Putin ein, und es klang fast wie Ironie: Aber so gehe nun einmal Statistik.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/465276.russische-f%C3%B6deration-putin-steht-rede-und-antwort.html\">junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Kein Waffenstillstand<\/strong><br>\nTrotz der sich zuspitzenden humanit&auml;ren Krise im Gazastreifen lehnt die Bundesregierung einen Waffenstillstand dort weiterhin kategorisch ab. Bundeskanzler Olaf Scholz beharrt unver&auml;ndert auf der Floskel, Israel habe ein &bdquo;Recht auf Selbstverteidigung&ldquo;, mit der aktuell die Zur&uuml;ckweisung einer Waffenruhe umschrieben wird. Der Gr&uuml;nen-Au&szlig;enpolitiker J&uuml;rgen Trittin erkl&auml;rt, es sei taktisch motiviert gewesen, dass die Bundesrepublik sich in der Abstimmung in der UN-Generalversammlung &uuml;ber einen Waffenstillstand enthalten habe; die eigentlich gew&uuml;nschte Ablehnung sei nicht vermittelbar gewesen. Damit vertritt die Bundesregierung verh&auml;rtetere Positionen als die US-Regierung, die l&auml;ngst dazu &uuml;bergegangen ist, Israel wegen seiner Kriegf&uuml;hrung &ouml;ffentlich anzuprangern. Washington f&uuml;rchtet, der Gaza-Krieg k&ouml;nne die Lage in der Region so massiv versch&auml;rfen, dass die USA dort erneut intervenieren m&uuml;ssten, statt sich ganz auf ihren Machtkampf gegen China zu fokussieren. Berlin w&uuml;nscht eine F&uuml;hrungsrolle nicht nur beim Wiederaufbau des Gazastreifens, sondern auch bei einer Neuordnung in Nahost. Laut einer Umfrage lehnen 87 Prozent aller Pal&auml;stinenser die deutsche Haltung im Gaza-Krieg ab.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9437\">German Foreign Policy <\/a>\n<p>dazu: <strong>Drei Tage ohne Essen<\/strong><br>\nHumanit&auml;re Katastrophe in Gaza spitzt sich zu. Knapp die H&auml;lfte abgeworfener Munition nicht pr&auml;zisionsgelenkt. Gespr&auml;che zu Feuerpause.<br>\nNach Angaben des Weltern&auml;hrungsprogramms hungert die H&auml;lfte der 2,3 Millionen Einwohner des Gazastreifens, da Israels milit&auml;rische Angriffe auf den s&uuml;dlichen Teil der Enklave zunehmen und die Bev&ouml;lkerung von der Versorgung abgeschnitten ist. &raquo;Die Menschen halten die Hilfsg&uuml;ter in den Lastwagen an, nehmen die Lebensmittel und essen sie sofort. Das zeigt, wie verzweifelt und hungrig sie sind&laquo;, erkl&auml;rte auch Philippe Lazzarini, Generalkommissar des Pal&auml;stinenserhilfswerks UNRWA, am Donnerstag vor Reportern auf dem Global Refugee Forum in Genf. Aufgrund der gro&szlig;en Menschenmengen auf den Stra&szlig;en sei es auch schwieriger, Hunderttausende von Menschen in den UN-Unterk&uuml;nften im s&uuml;dlichen Gazastreifen zu erreichen, sagte Lazzarini nach einer Reise nach Gaza. &raquo;In den letzten Wochen hat sich der Hunger ausgebreitet, und wir treffen immer mehr Menschen, die seit zwei oder drei Tagen nichts gegessen haben&laquo;, f&uuml;gte er hinzu. Nach UN-Sch&auml;tzungen wurden bis zu 85 Prozent der Pal&auml;stinenser im Gazastreifen aus ihren H&auml;usern vertrieben und sind nun in einem immer kleineren Gebiet im S&uuml;den nahe der Grenze zu &Auml;gypten zusammengepfercht. Starker Wind und heftiger Regen haben die Situation seit Mittwoch noch einmal versch&auml;rft. Zelte wurden zerrissen und &uuml;berflutet. Familien ohne diese Behausungen m&uuml;ssen sich mit Planen oder d&uuml;nnem durchsichtigen Plastik begn&uuml;gen. (&hellip;) CNN lieferte am Mittwoch (Ortszeit) weitere Beweise daf&uuml;r, dass Zivilisten nicht wie vorgegeben gesch&uuml;tzt, sondern als &raquo;Kollateralschaden&laquo; in die milit&auml;rische Planung einbezogen sind. Laut dem Bericht sind etwa 40 bis 45 Prozent der von Israel im Gazakrieg abgeworfenen Luft-Boden-Munition nach CNN-Informationen nicht pr&auml;zisionsgelenkt. Der US-Sender bezieht sich bei seinen Angaben auf drei ungenannte Quellen, die eine entsprechende Bewertung des B&uuml;ros der Geheimdienstkoordination in Washington eingesehen haben. Israel habe demnach seit dem 7. Oktober insgesamt rund 29.000 St&uuml;ck Munition gegen Ziele am Boden eingesetzt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/465297.krieg-gegen-gaza-drei-tage-ohne-essen.html\">junge Welt<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Tod und Vernichtung in Gaza<\/strong><br>\nIch glaube nicht, dass irgendetwas von dem, was ich &uuml;ber die Geschehnisse in Gaza sage, die israelische oder amerikanische Politik in diesem Konflikt beeinflussen wird. Aber ich m&ouml;chte es zu Protokoll geben, damit Historiker, wenn sie auf diese moralische Katastrophe zur&uuml;ckblicken, sehen, dass einige Amerikaner auf der richtigen Seite der Geschichte standen.<br>\nWas Israel der pal&auml;stinensischen Zivilbev&ouml;lkerung in Gaza antut &ndash; mit Unterst&uuml;tzung der Regierung Biden &ndash; ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit, das keinem sinnvollen milit&auml;rischen Zweck dient. Wie J-Street, eine wichtige Organisation der Israel-Lobby, es ausdr&uuml;ckt: &ldquo;Das Ausma&szlig; der sich entfaltenden humanit&auml;ren Katastrophe und der zivilen Opfer ist nahezu unfassbar.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/antikrieg.com\/aktuell\/2023_12_13_todundvernichtung.htm\">John Mearsheimer auf Antikrieg<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Formierte Gesellschaft 2023<\/strong><br>\nDie F&auml;lle von Sprachregelung, Zensur und Canceln h&auml;ufen sich; durch ihre Allt&auml;glichkeit lernt man, was man bei Strafe nicht sagen, nicht einmal denken darf. Auch Prominente kann es treffen, wenn sie von der staatlich sanktionierten Meinung abweichen. Seit Jahren wurde Greta Thunberg zu einer Ikone der Klimabewegung aufgebaut &ndash; bis sie k&uuml;rzlich als solche gest&uuml;rzt und von Medien und Parteien zur &ouml;ffentlichen Feindin erkl&auml;rt wurde. Ihre &raquo;Schuld&laquo;: Sie hatte mit drei Aktivistinnen sofortigen Waffenstillstand, Gerechtigkeit und Freiheit f&uuml;r Pal&auml;stinenser und alle betroffenen Zivilisten gefordert. Der Spiegel widmete ihr und den &raquo;linken Feinden Israels&laquo; daraufhin eine Titelgeschichte. Tenor: Sie habe sich als Antisemitin entlarvt. Die Belege daf&uuml;r sind grotesk (s. NachDenkSeiten, 21.11.23).<br>\nDie deutsche Staatsr&auml;son verteidigt angeblich die Sicherheit Israels. Sie hat nach Professor Masala (Universit&auml;t der Bundeswehr) &raquo;moralisch, politisch eine Art Verfassungsrang&laquo;. Da wird eine Art Nebenverfassung konstruiert, ungeschrieben, aber machtvoll und strafbewehrt. Dazu z&auml;hlt die unverbr&uuml;chliche transatlantische Partnerschaft &ndash; und sei es um den Preis von USA-Vasallentum; oder die bedingungslose milit&auml;rische Unterst&uuml;tzung der Ukraine, die gigantische Aufr&uuml;stung der Zeitenwende oder der Kapitalismus. All das steht nicht in der Verfassung, erh&auml;lt aber den Rang &ndash; notfalls mithilfe begrifflicher Konstruktionen wie &raquo;freiheitlich-demokratische Grundordnung&laquo;, gegen die zu versto&szlig;en einen &raquo;Verfassungsfeind&laquo; entlarvt.<br>\nDie Zeiten haben sich ge&auml;ndert, aber wir erkennen im Bestreben der Machtelite Muster einer alten deutschen Ideologie, den von Bundeskanzler Ludwig Erhard gepr&auml;gten Slogan von der &raquo;formierten Gesellschaft&laquo;. Wikipedia beschreibt sie euphemistisch als Gesellschaftsordnung, in der die Verb&auml;nde und Parteien nicht mehr um ihre Interessen k&auml;mpfen, sondern alle Einzelinteressen dem &raquo;Gemeinwohl&laquo; unterordnen. Wo bitte ist der Unterschied zu Putins &raquo;gelenkter Demokratie&laquo;? In einer deutlichen Gegenrede (&raquo;Elf Feststellungen zur Formierten Gesellschaft&laquo;) urteilte damals Reinhard Opitz 1966 in den Bl&auml;ttern f&uuml;r deutsche und internationale Politik: Die Intentionen der f&uuml;hrenden deutschen Wirtschaftskreise seien darauf gerichtet, Westeuropa &raquo;politisch, wirtschaftlich und milit&auml;risch zu formieren, es also (&hellip;) den Zielen der eigenen Politik gem&auml;&szlig; auszurichten. (&hellip;) Die Demokratie soll (&hellip;) diesmal nicht weggeputscht, sie soll auf eine legale und der Bev&ouml;lkerung m&ouml;glichst unmerkliche, eben &rsaquo;moderne&lsaquo; Art wegmanipuliert werden.&laquo; Mit Hilfe neuer Techniken des Regierens solle der politische und weltanschauliche Pluralismus &uuml;berwunden, soll die &ouml;ffentliche Meinung formiert werden. Wie aktuell diese S&auml;tze klingen. Immerhin durfte man damals noch nicht von Kriegst&uuml;chtigkeit reden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ossietzky.net\/artikel\/formierte-gesellschaft-2023\/%20\">Ossietzky 24\/2023<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Republikaner stimmen f&uuml;r Amtsenthebungsuntersuchung gegen Joe Biden<\/strong><br>\nDie Republikaner im US-Repr&auml;sentantenhaus stimmten am Mittwoch mit 221 zu 212 Stimmen f&uuml;r die Einleitung eines Amtsenthebungsverfahrens gegen Pr&auml;sident Joe Biden. &bdquo;Die Macht f&uuml;r ein Amtsenthebungsverfahren liegt allein beim Repr&auml;sentantenhaus&ldquo;, erkl&auml;rte der Vorsitzende des Justizausschusses, Jim Jordan, ein Hardliner innerhalb der Republikanischen Partei, gegen&uuml;ber Reportern.<br>\n&ldquo;Wenn eine Mehrheit des Repr&auml;sentantenhauses nun sagt, dass wir im Rahmen unserer verfassungsm&auml;&szlig;igen Aufsichtspflicht ein offizielles Amtsenthebungsverfahren durchf&uuml;hren, hat das Gewicht. Das wird uns helfen, diese Zeugen mit ins Boot zu holen&ldquo;, sagte der Republikaner aus Ohio, einer der Anf&uuml;hrer des Amtsenthebungsverfahrens.<br>\nDie Republikaner hoffen, dass ihnen die Abstimmung &uuml;ber die Impeachment-Untersuchung eine bessere rechtliche Position verschaffen kann, um den Sohn des Pr&auml;sidenten, Hunter Biden, wegen Missachtung des Kongresses anzuklagen, sollte er nicht erscheinen.<br>\nHunter Biden, das erste Kind eines amtierenden Pr&auml;sidenten, das strafrechtlich angeklagt wurde, erschien am Mittwochmorgen zu einer Pressekonferenz au&szlig;erhalb des Kapitols, wo er sich erneut bereit erkl&auml;rte, in einer &ouml;ffentlichen Anh&ouml;rung auszusagen, nachdem er sich geweigert hatte, zu einer von den Republikanern geforderten Befragung hinter verschlossenen T&uuml;ren zu erscheinen.<br>\nBislang sind keine stichhaltigen Beweise daf&uuml;r aufgetaucht, dass Joe Biden in seiner gegenw&auml;rtigen oder fr&uuml;heren offiziellen Funktion seine Position missbraucht oder illegale Zahlungen angenommen hat. Es wurden jedoch ethische Bedenken hinsichtlich der internationalen Gesch&auml;ftsbeziehungen der Familie Biden ge&auml;u&szlig;ert.<br>\nWeniger als ein Jahr vor den Pr&auml;sidentschaftswahlen 2024 bek&auml;mpft der US-Pr&auml;sident ein Amtsenthebungsverfahren der Republikaner, w&auml;hrend sein Sohn Hunter Biden darum ringt, eine Gef&auml;ngnisstrafe in Steuer- und Waffenangelegenheiten zu vermeiden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/german.china.org.cn\/txt\/2023-12\/14\/content_116880100.htm\">German.China.org.cn<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>US-Kammer beschlie&szlig;t Amtsenthebungsverfahren gegen Biden &ndash; Dramatischer Auftritt von Pr&auml;sidentensohn<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/international\/korruptionsvorwuerfe-us-kammer-beschliesst-amtsenthebungsverfahren-gegen-biden-dramatischer-auftritt-von-praesidentensohn\/100003359.html\">Handelsblatt<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>US-Republikaner forcieren Amtsenthebungs-Ermittlungen gegen Biden<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/us-republikaner-biden-amtsenthebung-kongress-1.6319222\">S&uuml;ddeutsche<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Endlich kommt dieser Skandal nun auch bei den Hauptmedien in Deutschland an. Bitte lesen Sie dazu z.B. auch bzw. erneut <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=55158\">Trump, Biden und die Ukraine &ndash; &bdquo;Haltet den Dieb&ldquo;<\/a> sowie <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91237\">Biden-Laptop: &bdquo;Eine der erfolgreichsten Desinformations-Kampagnen in der modernen Geschichte amerikanischer Wahlen&ldquo;<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102411#h06\">US-Justizministerium setzt Sonderermittler zu Bidens Sohn Hunter ein<\/a> mit einer Anmerkung.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Au&szlig;enministerium: Je gr&ouml;&szlig;er die Reichweite der US-&Uuml;berwachung, desto kleiner ihr Freundeskreis<\/strong><br>\nDas US-Gesetz &bdquo;Foreign Intelligence Surveillance Act&ldquo; l&auml;uft Ende dieses Monats aus. Dazu erkl&auml;rte die Sprecherin des chinesischen Au&szlig;enministeriums, Mao Ning, am Donnerstag vor der Presse, das Gesetz sollte urspr&uuml;nglich verhindern, dass die Verwaltungsbeh&ouml;rden ihre Macht missbrauchen und willk&uuml;rliche &Uuml;berwachungen betreiben.<br>\nNach Art 702, der 2008 hinzugef&uuml;gt wurde, sei es den US-Sicherheitsbeh&ouml;rden jedoch erlaubt worden, ohne gerichtliche Genehmigung Abh&ouml;raktivit&auml;ten und &Uuml;berwachungen durchzuf&uuml;hren.<br>\nSeitdem habe die US-Regierung den Umfang des Abh&ouml;rens und der &Uuml;berwachung kontinuierlich vergr&ouml;&szlig;ert und ihre Einmischung in die inneren Angelegenheiten anderer L&auml;nder sowie in internationale Angelegenheiten erweitert, was ein Versto&szlig; gegen das V&ouml;lkerrecht und die grundlegenden Normen der internationalen Beziehungen darstelle, so die Sprecherin des chinesischen Au&szlig;enministeriums.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/german.cri.cn\/2023\/12\/14\/ARTI4v6NuiDECsWjQP2Ij2Jv231214.shtml\">CRI online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Die Causa Corona III: Aufkl&auml;rung und Aufarbeitung &ndash; ist die Zeit schon reif?<\/strong><br>\nCorona ist vorbei. Sollte man daher nicht einfach vergessen? Nein, sagt die Regensburger Juristin Katrin Gierhake. Rechtsgewissheit, Rechtsfrieden sowie Vertrauen in Personen und Institutionen k&ouml;nnen nur Bestand haben, wenn Verantwortung &uuml;bernommen wird. [&hellip;]<br>\nSind wir gut durch die Corona-Krise gekommen, wie allseits behauptet? Hat der Rechtsstaat wirklich funktioniert? Haben die politischen Entscheidungstr&auml;ger uns, abgesehen von einigen, durch die Dynamik des Geschehens doch sehr verst&auml;ndlichen Fehlern, ordentlich durch die schwierige Zeit gebracht?<br>\nDie im Volksmund &uuml;blich gewordene neue Zeitrechnung &bdquo;vor Corona&ldquo;, &bdquo;w&auml;hrend Corona&ldquo; und &bdquo;nach Corona&ldquo; scheint darauf hinzudeuten, dass etwas Epochales passiert ist, dass ein Einschnitt besonderer Art hinter uns liegt, dass wir nun aber, da &bdquo;es&ldquo; vorbei ist, aufatmen k&ouml;nnen. Alle scheinen zur&uuml;ckgefunden zu haben in ihren Alltag, froh, dass das verordnete Maskentragen ein Ende hat, froh, dass die Kinder wieder in die Schule gehen k&ouml;nnen, froh, dass wir wieder im Kreis unserer Lieben Weihnachten feiern und auf dem Adventsmarkt ohne den l&auml;stigen 2G-Nachweis Gl&uuml;hwein trinken d&uuml;rfen. Lasst uns froh und munter sein.<br>\nIn Festtagsreden wird &ndash; wieder in Pr&auml;senz &ndash; zum Thema &bdquo;75 Jahre Grundgesetz &ndash; Zur Anatomie einer gegl&uuml;ckten Verfassung&ldquo; gesprochen. Dem Pr&auml;sidenten des Bundesverfassungsgerichts ist es wichtig, zu betonen, dass es f&uuml;r eine zukunftsf&auml;hige Verfassung vor allem Menschen brauche, die sich f&uuml;r Freiheit, Rechtsstaatlichkeit und Demokratie einsetzen, Gemeinsinn stiften und mit Andersdenkenden respektvoll im Gespr&auml;ch bleiben. Das Verfassungsjubil&auml;um sei ein Appell, dass dieser Tage nicht auf das Trennende, sondern auf das Gemeinsame zu setzen sei. Es wirkt fast unwirklich sch&ouml;n, wie hoffnungsfroh der oberste Repr&auml;sentant der deutschen Justiz auf die Zukunft blickt. Wer wollte ihm da widersprechen? Und wer wollte Wasser in den ausgezeichneten Wein gie&szlig;en, der beim festlichen Abendessen hochkar&auml;tiger Verfassungsrichter und -richterinnen und Lenker und Lenkerinnen der Republik gewiss ausgeschenkt wird? Wer m&ouml;chte die Festtagsstimmung mit unangenehmen Erinnerungen tr&uuml;ben?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.cicero.de\/innenpolitik\/die-causa-corona-iii-aufarbeitung-gierhake\">Cicero<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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