{"id":108245,"date":"2023-12-15T10:00:35","date_gmt":"2023-12-15T09:00:35","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108245"},"modified":"2023-12-15T10:37:04","modified_gmt":"2023-12-15T09:37:04","slug":"pressekonferenz-mit-putin-ukraine-alltagssorgen-verhaeltnis-zum-westen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108245","title":{"rendered":"Pressekonferenz mit Putin: Ukraine, Alltagssorgen, Verh\u00e4ltnis zum Westen"},"content":{"rendered":"<p>Drei Monate vor den Pr&auml;sidentschaftswahlen in Russland, bei denen Wladimir Putin wieder kandidieren wird, beantwortete der russische Pr&auml;sident im Gostiny Dwor, einem Veranstaltungszentrum nicht weit vom Roten Platz in Moskau, &uuml;ber vier Stunden lang die Fragen in- und ausl&auml;ndischer Journalisten und per Video zugeschalteter B&uuml;rger zur internationalen Politik und zu den Alltagssorgen der Russen. Neben dem Krieg in der Ukraine ging es vor allem um Fragen der medizinischen Versorgung, Renten und Sozialleistungen. Von <strong>Ulrich Heyden<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nDie j&auml;hrlich abgehaltene B&uuml;rgersprechstunde und die j&auml;hrlich veranstaltete gro&szlig;e Pressekonferenz f&uuml;r in- und ausl&auml;ndische Journalisten hatte man in diesem Jahr zusammengelegt (<a href=\"http:\/\/en.kremlin.ru\/events\/president\/news\/72994\">hier das Protokoll auf Englisch<\/a>). Mehrere Hundert Journalisten machten mit Schildern auf ihre Region oder ihr Anliegen aufmerksam, in der Hoffnung, dass man ihnen die M&ouml;glichkeit gibt, eine Frage zu stellen.<\/p><p>Eine klare Struktur hatte die von Putins Pressesprecher und zwei Journalisten moderierte Veranstaltung nicht. Es ging hin und her zwischen der &bdquo;Spezialoperation&ldquo; in der Ukraine, dem Mangel an Medikamenten und geringer Rente. Viele B&uuml;rger aus der russischen Provinz riefen an oder schickten Video-Botschaften, in denen sie um neue Krankenh&auml;user, mehr &Auml;rzte, soziale Hilfe f&uuml;r Teilnehmer der &bdquo;Operation&ldquo; in der Ukraine und um neue Fernstra&szlig;en und Flugh&auml;fen baten.<\/p><p><strong>&bdquo;Ziele in der Ukraine noch nicht erreicht&ldquo;<\/strong><\/p><p>Der Kreml-Chef, der letzte Woche seine Kandidatur zu den Pr&auml;sidentschaftswahlen im M&auml;rz ank&uuml;ndigte, erkl&auml;rte, Frieden in der Ukraine werde es dann geben, wenn Russland seine Ziele erreicht hat, n&auml;mlich die Neutralit&auml;t der Ukraine sowie die Entnazifizierung und Entmilitarisierung des Nachbarlandes.<\/p><p>So lange der Hitler-Kollaborateur Stepan Bandera in der Ukraine als Nationalheld gefeiert werde, sei die Ukraine nicht denazifiziert. Und so lange die Lieferung von Hunderten von Panzern in die Ukraine nicht gestoppt sei, sei das Land nicht demilitarisiert.<\/p><p>Die Ukraine versuche, mit der Entsendung von Sturmtruppen an das linke Ufer des Dnjepr St&uuml;tzpunkte am Rande des von Russland kontrollierten Gebietes aufzubauen. Dieser Versuch sei sinnlos, solle aber den Beweis erbringen, dass die ukrainische Armee noch offensivf&auml;hig ist. Dabei verheize die Ukraine ihre besten Sturmtruppen, die in Gummibooten &uuml;ber den Dnjepr &uuml;bersetzen und dabei Ziel russischer Waffen w&uuml;rden.<\/p><p>Der russische Pr&auml;sident erkl&auml;rte, Odessa sei eine &bdquo;russische Stadt&ldquo;. Diese &Auml;u&szlig;erung kann man deuten als einen Hinweis, dass die russische Armee Odessa irgendwann zu erobern gedenkt, um die Zentralukraine vom strategisch wichtigen Schwarzen Meer abzuriegeln.<\/p><p><strong>Keine zweite Mobilisierung geplant<\/strong><\/p><p>Eine zweite Mobilisierung werde es in Russland nicht geben, erkl&auml;rte der Kreml-Chef. Es reiche, dass t&auml;glich 1.500 Russen Vertr&auml;ge &uuml;ber einen freiwilligen, zwei bis drei Jahre dauernden Milit&auml;rdienst unterschreiben. Von 617.000 russischen Soldaten in der Ukraine seien 486.000 Vertragssoldaten.<\/p><p>Eine heikle Frage sprach der Korrespondent des russischen Fernsehkanals <em>Das Erste<\/em>, <a href=\"https:\/\/www.1tv.ru\/news\/2023-12-14\/467034-voenkor_pervogo_kanala_dmitriy_kulko_zadal_prezidentu_voprosy_ot_rossiyskih_boytsov\">Dmitri Kulko<\/a>, an. Der Korrespondent berichtete, er kenne russische Soldaten, die monatelang auf Zahlungen des Staates gewartet haben. Au&szlig;erdem g&auml;be es das Problem, dass Soldaten, deren Verwundungen in russischen Krankenh&auml;usern auskuriert wurden, nach der Entlassung zur&uuml;ck an die Front m&uuml;ssen, um dort vor einer medizinischen Kommission ihren Gesundheitszustand &uuml;berpr&uuml;fen zu lassen.<\/p><p>Der russische Pr&auml;sident erkl&auml;rte, er werde den russischen Verteidigungsminister Sergej Schojgu fragen, warum sich die verwundeten Soldaten nicht am Ort der Rehabilitation, sondern an der Front einer medizinischen Kommission stellen m&uuml;ssen. Au&szlig;erdem k&uuml;ndigte Putin an, die Kontrolle &uuml;ber Zahlungen an Soldaten st&auml;rker zu kontrollieren.<\/p><p>Zum Gazastreifen erkl&auml;rte Putin, man habe Israel angeboten, in dem Kriegsgebiet ein russisches Feldhospital aufzubauen, doch die israelische Seite habe erkl&auml;rt, dass das &bdquo;zu gef&auml;hrlich&ldquo; sei. Russland werde aber die medizinische Hilfe f&uuml;r die Menschen im Gazastreifen erh&ouml;hen.<\/p><p><strong>Putin: &bdquo;Wir wollen Migranten nicht um jeden Preis&ldquo;<\/strong><\/p><p>Eine Journalistin, welche die B&uuml;rgersprechstunde mitmoderierte, leitete zu einem schwierigen Thema &uuml;ber. Sie erkl&auml;rte, viele B&uuml;rger in Russland seien unzufrieden &uuml;ber die Migranten. Diese kommen nach Russland nicht als Fl&uuml;chtlinge, sondern als Arbeitsmigranten, meist aus den mittelasiatischen Republiken Tadschikistan, Kirgistan und Usbekistan. Sie leisten den entscheidenden Anteil auf Neubaustellen und beim Stra&szlig;enbau.<\/p><p>Viele Russen haben gegen&uuml;ber Migranten ein kritisches Verh&auml;ltnis. Die Migranten seien ungen&uuml;gend ausgebildet und sie dr&uuml;ckten die L&ouml;hne, h&ouml;rt man immer wieder. Auch h&ouml;rt man teilweise, dass sie angeblich die russischen Sitten nicht genug beachten w&uuml;rden.<\/p><p>Allerdings tut die russische Regierung auch kaum etwas daf&uuml;r, die Migranten auf einen Arbeitseinsatz in Russland vorzubereiten, geschweige denn, sie in das gesellschaftliche Leben in Russland zu integrieren. Die einfachen Russen nehmen Migranten oft als Menschen wahr, die nur russische soziale Einrichtungen nutzen wollen, sich aber nicht wie Staatsb&uuml;rger verhalten. Bei den Migranten wiederum f&uuml;hrt die ablehnende Haltung vieler Russen dazu, dass sie sich nicht als willkommene Menschen empfinden.<\/p><p>Der russische Pr&auml;sident erkl&auml;rte, in Russland lebten zurzeit sechs Millionen Migranten. Es g&auml;be einen Bedarf an zus&auml;tzlichen Arbeitskr&auml;ften in Russland, aber man werde Migranten &bdquo;nicht um jeden Preis&ldquo; nach Russland holen, &bdquo;um Schaden von der russischen Bev&ouml;lkerung abzuwenden&ldquo;. Man m&uuml;sse in den Heimatl&auml;ndern der Migranten Schulen er&ouml;ffnen, welche die Migranten auf ihr Leben in Russland vorbereiten, ihnen die russische Sprache und die russischen Sitten vermitteln.<\/p><p>Putin erkl&auml;rte, es g&auml;be sehr viele Anfragen von Staatsb&uuml;rgern aus westlichen L&auml;ndern f&uuml;r die russische Staatsb&uuml;rgerschaft. &bdquo;Alle gesetzh&ouml;rigen&ldquo; Antragsteller werde man als Staatsb&uuml;rger aufnehmen, allerdings nicht so weit gehen wie in Europa und den USA, wo eine zu gro&szlig;e Zahl von Neub&uuml;rgern das Staatsgef&uuml;ge bedrohe, so Putin.<\/p><p><strong>Nord Stream 2 &ndash; &bdquo;h&ouml;chstwahrscheinlich waren es die Amerikaner&ldquo;<\/strong><\/p><p>Putin wies Beschuldigungen, Russland habe Gaslieferungen nach Europa gestoppt, zur&uuml;ck.<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Die Tatsache, dass Europa nicht genug Gas bekommt, ist ihr Problem. Sie haben versucht, uns die Schuld daf&uuml;r zu geben, dass wir nichts verkaufen. Das ist v&ouml;lliger Unsinn, denn wir haben die Jamal-Europa-Gaspipeline in Polen nicht geschlossen, wir haben den zweiten Zweig der Gaspipeline durch die Ukraine nicht geschlossen, das war die Ukraine. Es waren nicht wir, die Nord Stream 1 und teilweise Nord Stream 2 in die Luft gesprengt haben, sondern h&ouml;chstwahrscheinlich die US-Amerikaner oder jemand auf ihr Gehei&szlig;.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Putin erkl&auml;rte, dass Deutschland die eine verbliebene Leitung von Nord Stream 2 nicht f&uuml;r Gaslieferungen &ouml;ffnet. Zur Situation in Deutschland erkl&auml;rte der russische Pr&auml;sident:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Dort gibt es einen Preisanstieg, ganze Industrien machen dicht: Glas-, Chemie- und H&uuml;ttenindustrie leiden darunter. Und dementsprechend ist alles, was damit zusammenh&auml;ngt, ein echtes Problem. H&ouml;chstwahrscheinlich wird die deutsche Wirtschaft in ein Minus gehen, ein kleines, aber ein Minus. Aber das ist ihre Entscheidung, nicht unsere.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p><strong>Wirtschaftliche Lage<\/strong><\/p><p>Der Kreml-Chef erkl&auml;rte, Russland sei trotz der westlichen Sanktionen wirtschaftlich und politisch stabil. Das Wirtschaftswachstum liege bei 3,5 Prozent. Die Inflation liege bei 7,5 Prozent, die Arbeitslosenquote liege mit 2,9 Prozent auf historisch niedrigstem Stand. Die Lebenserwartung der Russen habe sich von 70 auf 72 Jahre erh&ouml;ht. Daran k&ouml;nne man sehen, dass sich die Lebensqualit&auml;t verbessert habe.<\/p><p>Ein Problem, das der russische Pr&auml;sident nur am Rand ansprach, war, dass man nicht wisse, wie viele Rubel im Ausland gelagert werden. Vor 2022 habe man diese Informationen aus den westlichen L&auml;ndern noch erhalten. Heute erhalte man diese Informationen nicht mehr. Die fehlenden Daten erschweren vermutlich Planungen der russischen Finanzbeh&ouml;rden.<\/p><p><strong>Preissteigerungen<\/strong><\/p><p>Die Rentnerin Irina Aleksandrowna rief per Video-Schaltung in der B&uuml;rgersprechstunde an und erkl&auml;rte, sie sei immer traurig, wenn sie Eier kaufe. Der Preis f&uuml;r eine Zehnerpackung sei von 180 auf 220 Rubel (2,26 Euro) gestiegen. &bdquo;Helfen sie uns Rentnern&ldquo;, bat die Frau.<\/p><p>Putin erkl&auml;rte, die L&ouml;hne in Russland seien gestiegen, deshalb habe sich auch die Nachfrage erh&ouml;ht. Die Eier-Produktion sei aber nicht entsprechend gesteigert und der Import von Eiern aus Wei&szlig;russland und der T&uuml;rkei nicht rechtzeitig erh&ouml;ht worden. Das sei ein Fehler der russischen Regierung gewesen. Aber &bdquo;die Situation wird sich verbessern&ldquo;, versprach der Pr&auml;sident.<\/p><p><strong>Nicht gen&uuml;gend Impfstoff gegen Masern<\/strong><\/p><p>Das Eier-Defizit habe &ndash; so der russische Pr&auml;sident &ndash; auch dazu gef&uuml;hrt, dass man nicht genug Impfdosen gegen Masern habe produzieren k&ouml;nnen. Nicht alle Ersatzimpfstoffe aus dem Ausland seien geeignet. Bei Migranten und Millionen Menschen, die aus der Ukraine nach Russland &uuml;bergesiedelt sind, sei die Immunit&auml;t gegen Masern sehr niedrig, was zu einem Anstieg der Erkrankungen gef&uuml;hrt habe.<\/p><p>Ein Rentner aus Nowosibirsk erkl&auml;rte, die Rente sei zuletzt um 7,5 Prozent erh&ouml;ht worden, die Wohnungsbetriebskosten seien aber um Werte zwischen neun und 14 Prozent gestiegen. Putin erkl&auml;rte, die Rente sei im Dezember 2022 um zehn Prozent erh&ouml;ht worden. Doch seitdem sei die Inflation gestiegen.<\/p><p>Ein junger Mann, der in der Luftfahrt besch&auml;ftigt ist, fragte den Pr&auml;sidenten, mit welchen Flugzeugen die russische Zivilluftfahrt in Zukunft fliegen werde, wo man doch zurzeit vorwiegend mit ausl&auml;ndischen Flugzeugen fliege, die aber irgendwann ausrangiert werden m&uuml;ssen, da keine Ersatzteile mehr geliefert werden.<\/p><p>Der russische Pr&auml;sident erkl&auml;rte, er hoffe, dass es gelingt, bis 2030 1.000 neue russische Flugzeuge f&uuml;r die Zivilluftfahrt zu produzieren. Der Starttermin f&uuml;r die Serienproduktion des neuen russischen Mittelstreckenflugzeugs MC 21 wurde wegen der westlichen Sanktionen bereits mehrmals verschoben und soll nun 2025 beginnen.<\/p><p><strong>Eine US-Amerikanerin im Military-Look<\/strong><\/p><p>Auf der Veranstaltung in Moskau trat auch eine&nbsp;Korrespondentin der <em>New York Times<\/em> auf. Sie hatte sich im Military-Look a la Selenski gekleidet&nbsp;und bat&nbsp;um die Freilassung von zwei wegen Spionage in Russland inhaftierten US-Amerikanern, dem Journalisten Evan Gershkovitsh und dem ehemaligen Milit&auml;r Paul Whelan.&nbsp;<\/p><p>Putin erkl&auml;rte, man sei nicht gegen die R&uuml;ckf&uuml;hrung dieser Personen in die USA und f&uuml;hre mit den amerikanischen Stellen dar&uuml;ber einen Dialog, bei dem es bisher aber nicht zu einer Einigung gekommen sei.<\/p><p>In seinem Schlusswort erkl&auml;rte Putin, bei ihm selbst habe es Anfang der 2000er-Jahre gegen&uuml;ber &bdquo;unseren Partnern&ldquo; im Westen &bdquo;ein &Uuml;berma&szlig; an Naivit&auml;t und Vertrauen&ldquo; gegeben. Ein &bdquo;Garant f&uuml;r die Entwicklung Russlands&ldquo; sei, wenn man &bdquo;an das russische Volk glaubt&ldquo;.<\/p><p><small>Titelbild: Sasa Dzambic Photography \/ Shutterstock<\/small><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg01.met.vgwort.de\/na\/f367209c281646aab4eefd2d32cb3f6a\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Drei Monate vor den Pr&auml;sidentschaftswahlen in Russland, bei denen Wladimir Putin wieder kandidieren wird, beantwortete der russische Pr&auml;sident im Gostiny Dwor, einem Veranstaltungszentrum nicht weit vom Roten Platz in Moskau, &uuml;ber vier Stunden lang die Fragen in- und ausl&auml;ndischer Journalisten und per Video zugeschalteter B&uuml;rger zur internationalen Politik und zu den Alltagssorgen der Russen. 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