{"id":108294,"date":"2023-12-16T13:00:37","date_gmt":"2023-12-16T12:00:37","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108294"},"modified":"2023-12-16T03:06:01","modified_gmt":"2023-12-16T02:06:01","slug":"haette-der-krieg-verhindert-werden-koennen-russlands-briefe-vom-17-dezember-2021-und-die-ignoranz-des-westens","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108294","title":{"rendered":"H\u00e4tte der Krieg verhindert werden k\u00f6nnen? \u2013 Russlands Briefe vom 17. Dezember 2021 und die Ignoranz des Westens"},"content":{"rendered":"<p>Vor genau zwei Jahren formulierte Russland unmissverst&auml;ndlich seine Sicherheitsinteressen. Die Reaktion des Westens: Fehlanzeige! Es spricht sehr viel daf&uuml;r, dass Russlands &Uuml;berfall auf die Ukraine h&auml;tte verhindert werden k&ouml;nnen, h&auml;tte der Westen zumindest &uuml;ber eine m&ouml;gliche NATO-Mitgliedschaft des Landes Gespr&auml;chsbereitschaft gezeigt. Von <strong>Leo Ensel.<\/strong><br>\n<!--more--><br>\nDie westliche Ukraine-Berichterstattung weist nicht erst seit Kriegsbeginn eine Reihe bemerkenswerter wei&szlig;er Flecken auf. So gut wie niemand hierzulande wei&szlig; beispielsweise, dass der dem Westen sehr nahestehende Boris Jelzin schon im M&auml;rz 1997 &ndash; Jahre, bevor Wladimir Putin an die Macht kam &ndash; im Vorfeld der ersten NATO-Osterweiterung gegen&uuml;ber dem damaligen US-Pr&auml;sidenten Bill Clinton <a href=\"https:\/\/www.hoerspielundfeature.de\/russland-und-der-westen-waehrend-jelzin-und-clinton-die-100.html\">drohte<\/a>, sp&auml;testens mit einem NATO-Beitritt der Ukraine w&uuml;rde f&uuml;r Russland eine rote Linie &uuml;berschritten. Man sieht hier sehr deutlich, wie alt diese Option f&uuml;r den Westen ist und wie alt umgekehrt die russischen &Auml;ngste vor dieser Option sind!<\/p><p><strong>Wei&szlig;e Flecken in der westlichen Ukraine-Berichterstattung<\/strong><\/p><p>Dass Kiew, mit offensichtlicher Duldung des Westens, &uuml;ber sechs Jahren lang seinen zentralen Verpflichtungen aus dem Minsk-II-Abkommen &ndash; Verabschiedung einer Verfassungsreform bis Ende 2015 (!) im Sinne einer Dezentralisierung unter Ber&uuml;cksichtigung der Besonderheiten der Gebiete Donezk und Lugansk (&bdquo;S&uuml;dtirol-L&ouml;sung&ldquo;) &ndash; nicht nachkam, wurde hierzulande bestenfalls am Rand thematisiert. Ende letzten Jahres &ndash; &sbquo;b&ouml;se Zungen&lsquo; hatten es l&auml;ngst vermutet &ndash; lie&szlig; dann Ex-Bundeskanzlerin <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/panorama\/ein-jahr-mit-ex-kanzlerin-angela-merkel-das-gefuehl-war-ganz-klar-machtpolitisch-bist-du-durch-a-d9799382-909e-49c7-9255-a8aec106ce9c\">Angela Merkel<\/a> die Katze aus dem Sack: Es sei darum gegangen, Zeit zu gewinnen, um in der Zwischenzeit die ukrainische Armee fit zu machen. Frankreichs Ex-Pr&auml;sident Fran&ccedil;ois Hollande und der ehemalige Pr&auml;sident der Ukraine Petro Poroschenko hatten dies zuvor bereits best&auml;tigt.<\/p><p>Wenig bekannt ist im Westen auch, dass die Ukraine schon im Jahre 2021 &ndash; lange vor dem russischen &Uuml;berfall &ndash; nicht nur &bdquo;im Karabachkrieg 2020 bestens bew&auml;hrte&ldquo; t&uuml;rkische Kampfdrohnen vom Typ <a href=\"https:\/\/www.srf.ch\/news\/international\/waffenexporte-an-ukraine-erdogans-drohnen-und-der-zorn-des-kremls\">Bayraktar TB2<\/a> kaufte und gegen die Rebellenstellungen bei Donezk abfeuerte, sondern auch bereits mit der T&uuml;rkei &uuml;ber eine Lizenzproduktion verhandelte.<\/p><p>Nahezu unbekannt ist jedoch bis heute die Tatsache, dass die USA bereits seit Mitte der Neunzigerjahre unter dem Etikett <a href=\"https:\/\/pentagonbrief.wordpress.com\/2008\/09\/16\/rapid-trident-2008\/\">&bdquo;Rapid Trident&ldquo; (fr&uuml;her: &bdquo;Peace Shield&ldquo;)<\/a> j&auml;hrlich auf dem Gebiet der Westukraine Man&ouml;ver mit ukrainischen Truppen durchf&uuml;hrten, <a href=\"https:\/\/www.republicworld.com\/world-news\/europe\/rapid-trident-2021-military-exercise-involving-troops-from-15-countries-begins-in-ukraine.html\">zuletzt<\/a> vom 20. September bis 1. Oktober 2021 zusammen mit Soldaten aus L&auml;ndern wie Bulgarien, Kanada, Georgien, Deutschland, Gro&szlig;britannien, Italien, Jordanien, Moldau, Pakistan und Polen. Dasselbe gilt f&uuml;r die Marineman&ouml;ver &bdquo;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sea_Breeze_(Man%C3%B6ver)\">Sea Breeze<\/a>&ldquo; der USA seit 1997 vor der K&uuml;ste der Ukraine im Schwarzen Meer. Im Sommer 2021 waren Einheiten aus nicht weniger als 32 Staaten beteiligt.<\/p><p>Man stelle sich die Reaktion des Westens vor, h&auml;tte Russland j&auml;hrlich zusammen mit Soldaten aus Belarus, Serbien, China, Kuba, Venezuela, dem Iran und anderen Staaten Truppen&uuml;bungen in Mexiko oder Marineman&ouml;ver im gleichnamigen Golf vor der K&uuml;ste Floridas unternommen!<\/p><p>Vollkommen unbekannt ist schlie&szlig;lich die Tatsache, dass der ukrainische Pr&auml;sident Wolodymyr Selenskyj am 24. M&auml;rz 2021 &ndash; also genau elf Monate vor dem russischen &Uuml;berfall &ndash; das <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/ukraine-li.150872\">Dekret Nr. 117<\/a> unterzeichnete, das die &bdquo;Strategie zur De-Okkupation und Wiedereingliederung des vor&uuml;bergehend besetzten Gebiets der Autonomen Republik Krim und der Stadt Sewastopol&ldquo; des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates der Ukraine vom 11. M&auml;rz in Kraft setzte. In dem Dekret wurde die Vorbereitung von Ma&szlig;nahmen angek&uuml;ndigt, um &bdquo;die vor&uuml;bergehende Besetzung&ldquo; der Krim und des Donbass zu beenden; die ukrainische Regierung erhielt den Auftrag, einen entsprechenden &bdquo;Aktionsplan&ldquo; zu entwickeln.<\/p><p>Am 30. August 2021 unterzeichneten die USA und die Ukraine dann einen <a href=\"https:\/\/media.defense.gov\/2021\/Aug\/31\/2002844632\/-1\/-1\/0\/US-UKRAINE-STRATEGIC-DEFENSE-FRAMEWORK.PDF\">Vertrag &uuml;ber milit&auml;rische Zusammenarbeit<\/a> und am 10. November 2021 einen <a href=\"https:\/\/www.state.gov\/u-s-ukraine-charter-on-strategic-partnership\/\">Vertrag &uuml;ber &bdquo;Strategische Partnerschaft&ldquo;<\/a>. Hier hie&szlig; es u.a. w&ouml;rtlich:<\/p><blockquote><p>\n<em>&bdquo;Die Vereinigten Staaten beabsichtigen, die Bem&uuml;hungen der Ukraine zur Bek&auml;mpfung der bewaffneten Aggression Russlands zu unterst&uuml;tzen, unter anderem durch die Aufrechterhaltung von Sanktionen und die Anwendung anderer relevanter Ma&szlig;nahmen bis zur Wiederherstellung der territorialen Integrit&auml;t der Ukraine innerhalb ihrer international anerkannten Grenzen.&ldquo;<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p><strong>Das S&uuml;ndenregister des Westens<\/strong><\/p><p>Aber auch im direkten bilateralen Verh&auml;ltnis zu Russland war der Westen jahrzehntelang in Sachen Eskalation aktiv. Das S&uuml;ndenregister: f&uuml;nf NATO-Erweiterungen seit 1999 bis direkt an die Grenze Russlands mit insgesamt 14 neuen Mitgliedern; Nichtratifizierung bzw. K&uuml;ndigung fast aller Vertr&auml;ge zur Abr&uuml;stung und R&uuml;stungskontrolle wie des A-KSE-Vertrages &uuml;ber die Abr&uuml;stung von Streitkr&auml;ften und Waffensystemen in Europa, des ABM-Vertrages zur Begrenzung von Raketenabwehrsystemen (2001), des INF-Vertrages, der die Herstellung und Stationierung landgest&uuml;tzter Raketen und Marschflugk&ouml;rper einer Reichweite zwischen 500 und 5.500 Kilometern verbot (2019) und des Open-Skies-Vertrags, der im Sinne vertrauensbildender Ma&szlig;nahmen durch &Uuml;berflugrechte beiden Seiten &sbquo;Glasnost&lsquo; erm&ouml;glichen sollte (2020); v&ouml;lkerrechtswidrige Angriffskriege wie gegen die Bundesrepublik Jugoslawien (1999) und den Irak (2003), expansive Auslegung von UN-Mandaten wie im Falle Libyen 2011 oder h&ouml;chst kreative Interpretationen der NATO-Russland-Grundakte (2016), die die permanente Stationierung westlicher Truppen und Waffensysteme vor der russischen Haust&uuml;re untersagt; Aufbau des <em>weltweiten<\/em> Raketenabwehrsystems Aegis mit angriffsf&auml;higen Modulen in Rum&auml;nien und Polen.<\/p><p>Ende 2021 ergriff Russland dann die diplomatische Initiative und definierte gegen&uuml;ber NATO und USA seine sicherheitspolitischen Interessen, inclusive roter Linien, klar und unmissverst&auml;ndlich.<\/p><p><strong>Was Russland der NATO vorschlug &hellip;<\/strong><\/p><p>Am 17. Dezember 2021 lie&szlig; Russland der NATO und den USA jeweils einen <a href=\"https:\/\/develop.ostinstitut.de\/files\/de\/2021\/Ostinstitut_Vertrag_zwischen_der_RF_und_den_USA_%C3%BCber_Sicherheitsgarantien_OL_2_2021.pdf\">Vertragsentwurf<\/a> zukommen, der Sicherheitsgarantien f&uuml;r beide Seiten rechtsverbindlich festlegen sollte. &ndash; Schauen wir uns aus dem zweij&auml;hrigen Abstand und auf dem Hintergrund der aktuellen Kriegsereignisse noch einmal an, was Russland damals der NATO vorschlug und, ob dies wirklich alles v&ouml;llig absurd und unerf&uuml;llbar war:<\/p><ul>\n<li>Beide Seiten sollten best&auml;tigen, sich nicht als Gegner zu betrachten;<\/li>\n<li>R&uuml;ckkehr zu den Prinzipien der &bdquo;gleichen und unteilbaren Sicherheit&ldquo;;<\/li>\n<li>Verzicht auf die Anwendung und Androhung von Gewalt;<\/li>\n<li>Verzicht, Situationen zu schaffen, die eine Seite als Bedrohung ihrer nationalen Sicherheit ansehen k&ouml;nnte;<\/li>\n<li>Zur&uuml;ckhaltung bei milit&auml;rischen Planungen und &Uuml;bungen zur Vermeidung von &bdquo;Dangerous Brinkmanships&ldquo; (gef&auml;hrlichen Zwischenf&auml;llen), insbesondere in der Ostseeregion und &uuml;ber dem Schwarzen Meer;<\/li>\n<li>Wiederbelebung des NATO-Russland-Rates und anderer bi- und multilateraler Gespr&auml;chsformate;<\/li>\n<li>Transparenz bei milit&auml;rischen &Uuml;bungen und Man&ouml;vern;<\/li>\n<li>Einrichtung von Hotlines f&uuml;r Notfallkontakte (Revitalisierung des &bdquo;Roten Telefons&ldquo;);<\/li>\n<li>R&uuml;ckzug der westlichen Streitkr&auml;fte und Waffensysteme auf das Niveau vor der ersten NATO-Osterweiterung;<\/li>\n<li>Verzicht einer Stationierung landgest&uuml;tzter Kurz- und Mittelstreckenraketen in Gebieten, von denen aus sie das Hoheitsgebiet der anderen Partei angreifen k&ouml;nnten; <\/li>\n<li>keine weitere Ausdehnung der NATO (insbesondere nicht um die namentlich genannte Ukraine);<\/li>\n<li>Verzicht der NATO auf milit&auml;rische Aktivit&auml;ten auf dem Gebiet der Ukraine sowie anderer Staaten Osteuropas, des S&uuml;dkaukasus und Zentralasiens;<\/li>\n<li>Einrichtung eines weitgehend entmilitarisierten Korridors zwischen NATO und Russland.<\/li>\n<\/ul><p>&hellip; <strong>und den USA<\/strong><\/p><p>Der an die Seite der USA gerichtete Vertragsentwurf enthielt dar&uuml;ber hinaus folgende Vorschl&auml;ge:<\/p><ul>\n<li>Bekr&auml;ftigung der Erkl&auml;rung, dass ein Atomkrieg keinen Sieger haben kann und dass alle Anstrengungen unternommen werden m&uuml;ssen, diese Gefahr abzuwenden;<\/li>\n<li>Verzicht auf gegen die andere Seite gerichtete kriegsvorbereitende Ma&szlig;nahmen auf dem Territorium von Drittstaaten; <\/li>\n<li>Verzicht der USA auf die Einrichtung von Milit&auml;rst&uuml;tzpunkten und eine bilaterale milit&auml;rische Zusammenarbeit in und mit den Staaten des postsowjetischen Raums, die keine NATO-Mitglieder sind;<\/li>\n<li>beidseitiger Verzicht auf die Stationierung von Streitkr&auml;ften und Waffensystemen au&szlig;erhalb ihrer Hoheitsgebiete, die die andere Seite als Bedrohung ihrer nationalen Sicherheit ansehen k&ouml;nnte;<\/li>\n<li>Verzicht auf Fl&uuml;ge schwerer Bomber und die Anwesenheit von &Uuml;berwasserkampfschiffen in Regionen, von denen aus sie Ziele im Gebiet der anderen Vertragspartei treffen k&ouml;nnten;<\/li>\n<li>Verzicht auf die Stationierung von Atomwaffen au&szlig;erhalb des eigenen Hoheitsgebietes sowie R&uuml;ckf&uuml;hrung entsprechender Waffensysteme und Zerst&ouml;rung der entsprechenden Infrastruktur in Drittstaaten;<\/li>\n<li>keine Schulungen von Personal im Umgang mit Atomwaffen und keine Milit&auml;r&uuml;bungen f&uuml;r deren Einsatz in L&auml;ndern, die diese nicht besitzen. <\/li>\n<\/ul><p>Nat&uuml;rlich steckte der Teufel, wie immer bei solchen Vertr&auml;gen, im Detail, und alle Vorschl&auml;ge h&auml;tten einer intensiven Pr&uuml;fung durch sicherheitspolitische und diplomatische Experten bedurft. Zudem waren die &sbquo;Paketforderungen&lsquo; und der ultimative Ton, in dem die beiden Briefe gehalten waren, h&ouml;chst undiplomatisch. NATO und USA w&auml;ren aber dringend beraten gewesen, die beiden Vertragsentw&uuml;rfe als klare Formulierung russischer Sicherheitsinteressen zu lesen, sie genauestens zu pr&uuml;fen und als Ausgangspunkt f&uuml;r Verhandlungen zu nutzen, deren Ziel eine <em>deutliche Verbesserung der Sicherheitslage s&auml;mtlicher Vertragsstaaten &ndash; und vor allem Europas! &ndash; auf m&ouml;glichst niedrigem milit&auml;rischen Niveau <\/em>gewesen w&auml;re.<\/p><p><strong>Die Ignoranz des Westens<\/strong><\/p><p>Am 7. Januar 2022 fand dann ein digitales au&szlig;erordentliches Meeting aller 30 NATO-Au&szlig;enminister statt, und man durfte gespannt sein, ob und gegebenenfalls wie die NATO auf den russischen Vertragsentwurf reagieren w&uuml;rde.<\/p><p>Aber nichts dergleichen. Auf der abschlie&szlig;enden Pressekonferenz bediente Generalsekret&auml;r Stoltenberg &ndash; wie sp&auml;ter auch US-Pr&auml;sident Biden &ndash; die altbekannten Gebetsm&uuml;hlen: Die NATO werde weiterhin die Ukraine und Georgien unterst&uuml;tzen, im &Uuml;brigen habe jedes Land, unabh&auml;ngig von seiner Gr&ouml;&szlig;e und seinen Nachbarn, das Recht, seinen Weg und seine B&uuml;ndnispartner selbst zu w&auml;hlen. Dass dies auf die Ukraine und Georgien gem&uuml;nzt war, war offensichtlich.<\/p><p>Zu dieser Option hatte die ehemalige Moskaukorrespondentin der ARD, <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=333YhKG-c7s\">Gabriele Krone-Schmalz<\/a>, l&auml;ngst Monate zuvor das Notwendige gesagt: <em>&bdquo;Alle Staaten haben das Recht, bei der NATO einen Aufnahmeantrag zu stellen. Aber die NATO hat jedes Recht der Welt, Bewerber abzulehnen, wenn &uuml;bergeordnete politische &Uuml;berlegungen dagegen sprechen!&ldquo; <\/em><\/p><p>Stoltenberg dagegen machte bei dieser Gelegenheit gleich auch noch Finnland und Schweden &ndash; <em>&bdquo;Partner, mit denen wir immer mehr eng zusammenarbeiten&ldquo;<\/em> &ndash; einen unverhohlenen Antrag: <em>&bdquo;NATO&lsquo;s door remains open!&ldquo;<\/em><\/p><p>Sechs Wochen sp&auml;ter startete Russland seinen Angriffskrieg auf die Ukraine.<\/p><p><small>Titelbild: Volodymyr Vorobiov\/shutterstock.com<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vor genau zwei Jahren formulierte Russland unmissverst&auml;ndlich seine Sicherheitsinteressen. Die Reaktion des Westens: Fehlanzeige! Es spricht sehr viel daf&uuml;r, dass Russlands &Uuml;berfall auf die Ukraine h&auml;tte verhindert werden k&ouml;nnen, h&auml;tte der Westen zumindest &uuml;ber eine m&ouml;gliche NATO-Mitgliedschaft des Landes Gespr&auml;chsbereitschaft gezeigt. 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