{"id":108326,"date":"2023-12-16T15:00:13","date_gmt":"2023-12-16T14:00:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108326"},"modified":"2023-12-15T23:23:04","modified_gmt":"2023-12-15T22:23:04","slug":"leserbriefe-zu-corona-fuer-literatur-film-und-fernsehen-offenbar-ein-tabu","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108326","title":{"rendered":"Leserbriefe zu \u201eCorona? F\u00fcr Literatur, Film und Fernsehen offenbar ein Tabu\u201c"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108147\">Hier<\/a> bekundet Jens Berger, dass er die Coronajahre als Rahmenhandlung von B&uuml;chern und Filmen vermisse. Jede zeitliche Periode, jedes mehr oder weniger wichtige geschichtliche Ereignis habe schon als Rahmen f&uuml;r unz&auml;hlige Romane, Spielfilme oder sonstige Fernsehproduktionen herhalten m&uuml;ssen. Jedoch noch nicht einmal in den zeitgen&ouml;ssischen TV-Produktionen dieser Jahre seien Masken, Schulschlie&szlig;ungen, Ausgangssperren oder der Umgang mit Ungeimpften vorgekommen. Auf ihn wirke &bdquo;es jedenfalls so, als g&auml;be man sich die gr&ouml;&szlig;tm&ouml;gliche M&uuml;he, das Thema und alles, was damit zusammenh&auml;ngt, so gut wie m&ouml;glich zu verdr&auml;ngen, ja zu tabuisieren&ldquo;. Wir haben hierzu zahlreiche interessante E-Mails bekommen. Daf&uuml;r danken wir. Es folgt nun eine Auswahl, zusammengestellt von <strong>Christian Reimann<\/strong>.<br>\n<!--more--><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>1. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo Herr Berger, <\/p><p>ich habe mich auch schon oft gefragt, wie Corona sogar in den allgegenw&auml;rtigen Arztserien so &uuml;berhaupt gar nicht vorkommen kann. Und das, obwohl es manchmal recht offensichtlich war, dass die Darsteller beim Dreh zueinander Abstand halten mussten. <\/p><p>Es gibt allerdings eine Ausnahme, aus der Fr&uuml;hzeit der Pandemie, <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Drinnen_%E2%80%93_Im_Internet_sind_alle_gleich\">die Serie &ldquo;Drinnen&rdquo; mit Lavinia Wilson<\/a>, die es im April 2020 zu streamen gab. Die Hauptdarstellerin muss sich mit Homeoffice-Problemen rumschlagen und mit Verwandten, die sich nicht an die Regeln halten will. War ganz am&uuml;sant damals, aber auch lange vor den G-Regeln. <\/p><p>Gr&uuml;&szlig;e von<br>\nPeter Weilbacher.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>2. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo Herr Berger, <\/p><p>dieser Beitrag von Sonja Silberhorn gibt vielleicht ein wenig Antworten auf ihre Fragen am Ende des Artikels: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105442\">nachdenkseiten.de\/?p=105442<\/a><\/p><p>Viele Gr&uuml;&szlig;e<br>\nAndreas Scherrer<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>3. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Berger,<br>\n&nbsp;<br>\nin der Tat habe ich dieses auch beobachtet und mich gefragt warum das so ist. Diesbezuglich hatte ich in der Zeit eine Zuschaueranfrage an den MDR gesendet, im Hinblick auf die Serien &ldquo;In aller Freundschaft&rdquo; und &ldquo;In aller Freundschaft, die jungen &Auml;rzte&rdquo;. Zu der Zeit meiner Anfrage lief im Fernsehen gerade die 17. Staffel von &ldquo;Grey&rsquo;s Anatomy&rdquo;, welche ja ebenfalls eine Arztserie ist. In der ganzen Staffel ging es um Corona. Meine Frage damals lautete, warum wird dieses Thema nicht aufgegriffen? Daf&uuml;r w&auml;re ja eine Arztserie geradezu pr&auml;destiniert. Keine einzige Szene, ja, so weit ich mich erinnern kann, noch nicht einmal das Wort Corona oder COVID19 kamen in dieser Zeit vor. Einzig an der Kameraf&uuml;hrung (die Darsteller liefen meterweit auseinander oder sa&szlig;en in mind. 2 Meter Abstand auf einer Bank und f&uuml;hrten dann noch Dialoge) konnte man sehen das etwas anders ist. Leider habe ich vom MDR keine Antwort erhalten.<\/p><p>Gerne h&auml;tte ich Ihnen meine Fragestellung an den MDR als Anlage gesendet, aber ich habe diese Anfrage direkt &uuml;ber die MDR-Homepage gesendet.<br>\n&nbsp;<br>\nMit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en,<br>\nR. Bruska<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>4. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Jens Berger, <\/p><p>vielen Dank f&uuml;r Ihren Artikel zum Schweigen bei Corona und den erlebten, aber nicht erz&auml;hlten Geschichten dazu. Die fehlende gesellschaftliche Aufarbeitung zeigt sich offensichtlich auch in der etablierten Literatur, im Film und im Fernsehen. Allerdings gibt es im Print-on-Demand-Bereich tats&auml;chlich erste Krimi-Erz&auml;hlungen aus der Corona-Zeit. Vielleicht markieren diese Romane den Beginn einer reflektierteren sozialen Diskussion, die nach einiger Zeit auch in anderen Bereichen aufgenommen wird. Beispielhaft m&ouml;chte ich den Krimi von Tammo Aaldyk &ldquo;Sieben Tage mit Corona&rdquo; empfehlen, der im Herbst bei Tredition erschienen ist. Dort werden politisch gut informiert die Geschichten erz&auml;hlt, die vielfach erlebt wurden. Die belastende Alltagsbew&auml;ltigung sowie der trickreiche Umgang mit Diskriminierung werden im Roman zu einer dichten und spannenden Story verkn&uuml;pft. <\/p><p>Viele Gr&uuml;&szlig;e,<br>\nAngela Banerjee<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>5. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo, <\/p><p>zumindest in China gibt es eine Fernsehserie &uuml;ber die Anf&auml;nge von Corona in Wuhan. Zu sehen auch in Deutschland <a href=\"https:\/\/wetv.vip\/en\/play\/4pv44g5nvmo1nok-With%20You\/i0034yzl0i6-EP1%3A%20With%20You\">mit englischen Untertiteln auf WeTV <\/a> <\/p><p>Beste Gr&uuml;&szlig;e<br>\nMathias Wendt<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>6. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr Berger,<br>\n&nbsp;<br>\ndoch, es gibt sie, diese schaurig albernen Corona-Gedenkmomente im TV: ich sehe seit Jahren als eine der wenigen Sendungen in den &Ouml;ffentlich Rechtlichen Sendern die Reihe im ZDF &ldquo;Aktenzeichen XY&rdquo;. In&nbsp;den F&auml;llen, die in den Corona-Jahren passiert und nachgespielt werden, tragen die Protagonisten streng ihre Maske! Mindestens ein Fall aus dieser Zeit ist in jeder Sendung dabei! Wobei das&nbsp;nat&uuml;rlich nicht im Geringsten etwas mit Aufarbeitung zu tun hat, sondern hier wird bewu&szlig;t die &ldquo;Politische Korrektheit&rdquo; unters &ldquo;(Fernseh-)Volk gebracht. Da schalte ich dann jedes mal ab oder um.&nbsp;<br>\n&nbsp;<br>\nBeste Gr&uuml;&szlig;e<br>\nClaudia L.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>7. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr Berger,<\/p><p>Ihre Kritik im Artikel ist sicherlich insofern zutreffend, dass es auf &ldquo;der gro&szlig;en B&uuml;hne&rdquo; keine B&uuml;cher etc. zur Pandemie gibt. Gleichwohl hat eine kurze Internetrecherche mit &ldquo;krimi &uuml;ber corona&rdquo; ergeben, dass es durchaus Literatur dazu gibt. Auf die Idee mit der Recherche kam ich, da beim &ldquo;Der kleine Drache Kokosnuss und die Drachenpr&uuml;fung&rdquo; der sch&ouml;ne Dialog vorkommt (sinngem&auml;&szlig;): &ldquo;Warum seid ihr denn nicht in der Schule?&rdquo;, &ldquo;Wir haben Wechselunterricht.&rdquo;, &ldquo;H&auml;?&rdquo;, &ldquo;Na, mal sind wir in der Schule und mal nicht. Damit es im Klassenraum nicht zu voll wird.&rdquo; ?<\/p><p>Hier eine kleine Auswahl meiner Rechercheergebnisse:<\/p><ul>\n<li><a href=\"https:\/\/www.perlentaucher.de\/buch\/evelyn-grill\/der-nachlass.html\">perlentaucher.de\/buch\/evelyn-grill\/der-nachlass.html<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.thalia.de\/shop\/home\/artikeldetails\/A1069846819\">thalia.de\/shop\/home\/artikeldetails\/A1069846819<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.rnd.de\/kultur\/donna-leon-schreibt-brunetti-krimi-auf-corona-pandemie-um-4YDYDC25ICC66TBCM56LSAOO5M.html\">rnd.de\/kultur\/donna-leon-schreibt-brunetti-krimi-auf-corona-pandemie-um-4YDYDC25ICC66TBCM56LSAOO5M.html<\/a><\/li>\n<\/ul><p>Herzliche Gr&uuml;&szlig;e<br>\nAndreas Hennig<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>8. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Berger, liebes Team der Nachdenkseiten,<\/p><p>danke, dass Sie das Thema aufgreifen. Mich besch&auml;ftigt dies Frage auch schon seit langem und ich habe ebenso noch keine plausible Erkl&auml;rung gefunden.<\/p><p>Eine M&ouml;glichkeit w&auml;re, dass die Filmemacher kein Geld f&uuml;r einen Film zu diesem Thema bewilligt bekommen, weil die Geldgeber bef&uuml;rchten, dass Dinge dargestellt werden, die man so nicht mehr vor Augen gehalten bekommen m&ouml;chte.<\/p><p>Im Film &ldquo;F&uuml;r immer Sommer 90&rdquo; aus dem Jahr 2021 kommen die Coronama&szlig;nahmen zumindest als Lebensumstand vor. Das ist aber bisher meine einzige Fundstelle dazu.<\/p><p>Das massenhafte Maskieren g&auml;be m.E. auch einen guten Krimistoff ab.<br>\n&nbsp;<br>\nMit besten Gr&uuml;&szlig;en<br>\nLiane Freyer<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>9. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Jens Berger,<br>\n&nbsp;<br>\nzun&auml;chst meine Gl&uuml;ckw&uuml;nsche f&uuml;r das 20j&auml;hrige Wirken der Nachdenkseiten!<br>\n&nbsp;<br>\nIhre Frage, warum sich auch Filmemacher &ndash; ich schreibe hier als einer &ndash; noch nicht zur k&uuml;nstlerischen Aufarbeitung bewegt haben, ist sicherlich berechtigt, wenn nicht gar notwendig.<br>\nAus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass ein Filmprojekt &ndash; ich spreche hier von Spiel- und Dokumentarfilmen, die f&uuml;r Kino- und Festivalauswertung realisiert werden &ndash; eine sehr lange Vorlaufzeit hat, bis &uuml;berhaupt produziert und anschlie&szlig;end vermarktet werden kann; es k&ouml;nnen drei bis f&uuml;nf Jahre, manchmal auch mehr, daf&uuml;r ins Land gehen. Insofern ist mit einer &ldquo;aktuellen&rdquo; filmischen Aufarbeitung wohl erst (wenn dann &uuml;berhaupt) in zwei bis drei Jahren zu rechnen. Ob beabsichtigt oder nicht &ndash; das Theater um Haushalt und Schuldenbremse tut sein &uuml;briges dazu, im Hinblick auf F&ouml;rderw&uuml;rdigkeit bei wom&ouml;glich schrumpfenden Etats f&uuml;r die F&ouml;rdereinrichtungen.<br>\nInteressant hierbei sind die Wellen von Produktionen. Derzeit &ldquo;dreht&rdquo; sich viel um Identit&auml;t und Diversit&auml;t. Ein begleitender Diskurs rund um den jeweils pers&ouml;nlichen oder gesellschaftlich verordneten Umgang w&auml;re also durchaus denkbar &ndash; ich finde, sogar eine Pflicht.&nbsp;<br>\nJedoch &ndash; die zahlreichen PR-Kampagnen haben ihre Wirkung bereits weitreichend entfaltet.<br>\nIch glaube, es wird sehr schwierig werden, die Aufarbeitung dieser grundlegenden Einschnitte ins Soziale und Pers&ouml;nliche durch die Pandemie und die Ma&szlig;nahmen dagegen zu thematisieren. Ich h&ouml;re schon die Keule mit dem Argument der sogenannten Staatsr&auml;son niedersausen &ndash; nat&uuml;rlich unausgesprochen.<br>\n&nbsp;<br>\nMan erinnere sich an Dominik Grafs Tatort-Beitrag &ldquo;Der Rote Schatten&rdquo; im Jahr 2017.<br>\nBeim Internationalen Filmfestival in Rotterdam erz&auml;hlte er vor ausgebuchtem Kino seine Erlebnisse und Erfahrungen mit diesem Film. Auch dieser hat mit seiner Erz&auml;hlweise an der Staatsr&auml;son geknabbert. Vielleicht erinnert sich jemand an die Aufmachung der BILD am Tag drauf. Es wurde gegen alle gekeilt, die an diesem Projekt beteiligt waren. An dieser Stelle gilt der Dank der Redaktion, die den Mut hatte, diesen Stoff zu produzieren. Anders h&auml;tte, so Dominik Graf, sein Film nie realisiert werden k&ouml;nnen. Wenn ich recht erinnere, sagte er, dass keine F&ouml;rderung bereit war, in dieses Vorhaben &ldquo;eingestiegen&rdquo;.<br>\n&nbsp;<br>\nUnd ich vermute, dass es kritische Ans&auml;tze und &ldquo;andere&rdquo; Erz&auml;hlungen zu den Ma&szlig;nahmen gegen diese in vielerlei Hinsicht denk- und merkw&uuml;rdige Pandemie in Zukunft auch hier nicht leicht haben werden, zur F&ouml;rderung vorgeschlagen zu werden.<br>\n&nbsp;<br>\nIch hoffe, ich liege falsch damit.<br>\n&nbsp;<br>\nGefragt sind also mehr die &ldquo;zeitnahen&rdquo; Dokumentarformate im &Ouml;RR, die Magazinbeitr&auml;ge, gar Flaggschiffe wie zdf 37Grad. Diese k&ouml;nnen in der Regel schneller reagieren. Das dr&ouml;hnende Schweigen aus diesen Fluren ist, was ich mitbekomme, zwar wahrhaft bedenklich, jedoch nicht verwunderlich.<br>\n&nbsp;<br>\nIm Sinne der\/ einer Aufkl&auml;rung sind zumindest (auch) die Nachdenkseiten ein Lichtblick.<br>\n&nbsp;<br>\nEs gibt noch viel zu ent- und aufzudecken!<br>\n&nbsp;<br>\nGr&uuml;&szlig;e.<br>\nReiner Krausz<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>10. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe Nachdenkseiten<br>\n&nbsp;<br>\nEs gibt einen echt sehenswerten franz&ouml;sischen Film &uuml;ber die Coronazeit von 2021. Er hei&szlig;t 8 rue de l`humanite.<\/p><p>Er ist sehr witzig und nimmt die Coronamassnahmen auf die Schippe, aber nicht nur, mit dem Tod einer Person aus dem Film an Corona zeigt er doch, da&szlig; Corona f&uuml;r manch einen schon lebensbedrohlich war.<\/p><p>Nur so als Tipp.<\/p><p>Nat&uuml;rlich, er hat kein separates Problem genauer als Inhalt.<\/p><p>Trotzdem wollte ich Ihnen den Film empfehlen &ndash; es ist eben eine Kom&ouml;die.<br>\n&nbsp;<br>\nViele Gr&uuml;&szlig;e<br>\nDonata Frisch<\/p><p>Nochmal kurz.<\/p><p>Der Film 8 rue de lhumanite wird sogar auf Netflix gestreamt.<br>\n&nbsp;<br>\nGr&uuml;&szlig;e<br>\nDonata Frisch<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>11. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Berger,<br>\n&nbsp;<br>\nBezug nehmend auf ihren Artikel m&ouml;chte ich einige Denkanst&ouml;&szlig;e bzgl. ihrer Fragestellung geben:<br>\n&nbsp;<br>\nAus eigener Erfahrung im n&auml;heren Familienumfeld wei&szlig; ich, wie die &ldquo;Gepflogenheiten&rdquo; v. a. in Teilen der Film und Fernsehbranche so sind:<br>\n&nbsp;<br>\nViele Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sind nur projektbezogen angestellt. D. h. Arbeitsvertr&auml;ge werden immer und immer wieder neu und befristet abgeschlossen (teilweise im 4 Wochen- Takt).<br>\nIn diesem Zuge wurden z. T. absurde 2-G Regelungen mit entsprechendem Druck durchgesetzt, v. a. in Produktionen des &Ouml;RR wurde dies auch nach offiziellem &ldquo;Ende&rdquo; der &ldquo;Pandemie&rdquo; noch durchgesetzt.<br>\nViele durchaus kritische Mitarbeiter und K&uuml;nstler haben also in diesem Bereich zwangsweise (keine Anschlussvertr&auml;ge ohne die rettende &ldquo;Impfung&rdquo;, z. T. durften &ldquo;Ungeimpfte&rdquo; nur noch an der frischen Luft arbeiten, t&auml;gliche Testungen in der &Ouml;ffentlichkeit etc. etc.) die Segel streichen m&uuml;ssen und sich anderweitig orientiert.<br>\nDies mag auch zu einem intellektuellem &ldquo;Ausbluten&rdquo; gef&uuml;hrt haben. Auch greift hier wahrscheinlich das Verdr&auml;ngen und die kognitive Dissonanz bei vielen Verantwortlichen, Fehlerkultur im Bezug auf Corona und dem Handling der Ma&szlig;nahmen ist, wie &uuml;berall, nicht erkennbar.<br>\n&nbsp;<br>\nAu&szlig;erdem sind gro&szlig;e Teile der Branche von Filmf&ouml;rderungen der L&auml;nder abh&auml;ngig und da gilt: &ldquo;wessen Brot ich ess&rsquo; dessen Lied ich sing&rdquo;. Man bei&szlig;t auch nicht die Hand, die einen f&uuml;ttert&hellip;<br>\n&nbsp;<br>\nIch der Hoffnung, einen Erkl&auml;rungsansatz (oder einen Teil davon) angeregt zu haben, verbleibe ich<br>\n&nbsp;<br>\nmit den besten Gr&uuml;&szlig;en,<br>\nV.V.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>12. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo Herr Riegel,<\/p><p>ihr Kollege, Herr Berger wirft hier eine sehr interessante Frage auf. Da ich selbst im Kulturbereich t&auml;tig bin, habe ich dar&uuml;ber auch schon nachgedacht und f&uuml;r mich eine Erkl&auml;rung, oder soll ich sagen, vielmehr eine Bef&uuml;rchtung, gefunden.<\/p><p>Corona? F&uuml;r Literatur, Film und Fernsehen offenbar ein Tabu<\/p><p>Die Ungeheuerlichkeit der L&uuml;ge<\/p><p>Warum die Corona-Jahre nicht Gegenstand oder zumindest Hintergrund f&uuml;r B&uuml;cher oder Filme und Theaterst&uuml;cke sind, lie&szlig;e sich vereinfacht damit begr&uuml;nden, dass noch nicht genug Zeit vergangen ist, die f&uuml;r die Verarbeitung allgemein und die k&uuml;nstlerische Verhandlung im Speziellen vonn&ouml;ten sind. Blickt man etwas genauer auf diese Frage, kommt man schnell zu der weitergehenden Fragestellung, was an der Corona-Phase so lange dauert, um es zu &bdquo;verdauen&ldquo;, um zu einer Einsch&auml;tzung, einer Erz&auml;hlung zu kommen, die, ob k&uuml;nstlerisch oder dokumentarisch, konsumiert werden m&ouml;chte? Ist es der Schock &uuml;ber die Realit&auml;t gewordene Dystopie einer Gesellschaft im Pandemie-Ausnahmezustand, die in uns allen nachhallt? Ist es die L&auml;hmung, die unter dem Einfluss einer m&auml;chtigen Propagandamaschinerie einsetzte, als jegliche kritische Nachfrage zu Corona-Ma&szlig;nahmen oder den staatlich und medial verordneten Impfstoffen zu einer Frage auf Leben oder Tod, zu einer Frage von solidarisch oder querdenkend unsolidarisch bis hin zu gesellschaftssch&auml;dlichem Verhalten anwuchs? Ist es die Ungeheuerlichkeit, dass Familientreffen konspirativ stattfinden mussten und &uuml;ber diesen der geheimnisvolle Nebel der Verschw&ouml;rung waberte? Ist es der Surrealismus, der einen Ausflug, mit mehr als 15 km Entfernung vom eigenen Wohnort, zum kriminellen Akt werden lie&szlig;? Oder ist es die eigene Schweigsamkeit, die entstand, als jeglicher Widerspruch oder kritische &Auml;u&szlig;erung zum Regierungshandeln auf die aggressiv-militante Mauer aus ver&ouml;ffentlichter und alleing&uuml;ltiger Wahrheit prallte, an der so manche Freundschaft und Familie zerbrach, an der jahrelange kollegiale Beziehungen wie in einem mittelalterlichen Glaubensstreit f&uuml;r immer zerschellten, die K&uuml;nstlerkarrieren beendete, Wissenschaftler in Abseits stellte? Wer kann all dies besser als die deutsche Gefolgschaftsgesellschaft? Noch heute sitzt die Angst zu tief, in die gro&szlig;e Schublade der Querdenker, der Rechten, der Putinversteher, der Radikalen, der Demokratiefeinde, der Schwurbler, der Verschw&ouml;rungstheoretiker gesteckt zu werden. Zumal die Schublade, eher einer B&uuml;chse der Pandora &auml;hnelt, die seither weiter gef&uuml;llt wird, mit all denen, die nachdenken, die Fragen stellen, die unbequem sind. Eine Schublade, in der sich vom Fu&szlig;baller bis zum UN-Generalsekret&auml;r mittlerweile ein repr&auml;sentativer Bev&ouml;lkerungsquerschnitt wiederfindet. Und vielleicht ist es mittlerweile auch die Angst vor einem System, das zunehmend die L&uuml;ge zum gesellschaftlichen Konsens erhebt und die ewigen N&ouml;rgler, die des Kaisers fehlende Kleider nicht nur bemerken, sondern auch artikulieren, zu Feinden macht, die in immer realer werdender Gefahr leben? Insofern ist das Fehlen einer wie auch immer gestalteten kritischen Behandlung der Pandemie&auml;ra kein gutes Zeichen f&uuml;r den Zustand unserer Gesellschaft und letztendlich auch nicht f&uuml;r die Gesundheit der Demokratie. Und gerade wir Deutschen sollten doch aus unserer Erfahrung im Umgang mit der Ungeheuerlichkeit der L&uuml;ge und der Angst, diese zu erw&auml;hnen, doch gelernt haben?<\/p><p>Mario Kuban<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>13. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Berger und sehr geehrte Damen und Herren der NDS,<\/p><p>Sie stellen in Ihrer Betrachtung durchaus die richtigen Fragen, denn welches Sujet eignete sich besser f&uuml;r eine k&uuml;nstlerische Be- und Verarbeitung als ein in der Menschheitsgeschichte bisher noch nie dagewesener Vorgang? Quasi &uuml;ber Nacht wurden Milliarden von Menschen mit einer verbl&uuml;ffend gleichf&ouml;rmigen Erz&auml;hlung von der Macht eines Coronavirus in Angst und Schrecken versetzt, welches unser aller Leben und das unserer Lieben, unserer Kinder und unserer (Gro&szlig;-)Eltern bedrohen k&ouml;nne, solange es keinen Impfstoff gegen diese todbringende Seuche gebe. Kritiker dieser Erz&auml;hlung wurden sofort und ohne Pardon kulturell und gesellschaftlich nachhaltig vernichtet.<\/p><p>Literarisch gibt es da vielleicht den Vergleich mit &bdquo;Die Pest&ldquo; von Albert Camus. Der Mauer-(&uuml;ber)fall, wie Sie ihn vergleichsweise anf&uuml;hren, mag sicher eine bedrohliche Z&auml;sur f&uuml;r einen kleinen Teil der tonangebenden Kreise der deutschen Gesellschaft in der DDR gewesen sein, hatte jedoch psychologisch und global betrachtet wohl kaum diese Schockstarre erzeugen k&ouml;nnen. Dagegen kommen mir Bilder von Kriegen und Bombenn&auml;chten in den Sinn, wenn es um Wirkm&auml;chtigkeit geht, die uns in tiefste existentielle &Auml;ngste vor Tod und Verderben st&uuml;rzen. Es wird in einigen Jahren sicher Literatur zu diesen Kriegen der Neuzeit geben, und Sie l&ouml;sten beim Lesen in mir (75J.) die Frage aus, wann sich denn die ersten k&uuml;nstlerischen Arbeiten mit der bisher &bdquo;von uns&ldquo; begangenen gr&ouml;&szlig;ten menschlichen Katastrophe bis 1945 befassten? Ohne lange zu recherchieren, f&auml;llt meiner Generation sofort der Roman &bdquo;Drau&szlig;en vor der T&uuml;r&ldquo; von Wolfgang Borchert oder der Film &bdquo;Die M&ouml;rder sind unter uns&ldquo; von Wolfgang Staudte ein, beide erschienen 1946\/47. Aber dann gab es in den 1950-1960er Jahren auch die &bdquo;Bleierne Zeit&ldquo;, denn f&uuml;hrende Kreise im NS-Regime entlie&szlig; man fast straflos in die Nachkriegsgesellschaft, weil sie nach Ansicht der Alliierten angeblich f&uuml;r den Wiederaufbau gebraucht wurden. Sie waren aber in Teilen mitverantwortlich f&uuml;r die Verbrechen seit 1933.<\/p><p>&Auml;hnlich bewerte ich die Situation nach der Corona-Pandemie. Die von langer Hand geplante und zentral gelenkte Inszenierung dieses Angriffs gegen die Menschheit musste Tausende von Menschen weltweit aus Wissenschaft, Medien, Politik, Verwaltung, Justiz usw. auf dieses Unternehmen vorbereiten und trainieren, denn die kommunikativen Methoden und Strukturen mussten sich gegen die heutigen Bedingungen der Mediennutzung bei den Menschen (&bdquo;Soziale Medien&ldquo;) behaupten k&ouml;nnen. Man wird noch Jahre brauchen, um diesen ersten &bdquo;&Uuml;berfall&ldquo; auszuwerten, nicht nur medizinisch\/wissenschaftlich, um den n&auml;chsten &bdquo;Durchgang&ldquo; noch besser vorzubereiten.<\/p><p>Und weil auch die Publizistik in diese &bdquo;Transformation&ldquo; vollkommen eingebunden ist, wird sich kein Verlag und keine Filmproduktionsgesellschaft mit Rang und Namen auf dieser Welt finden, welche Projekte wie vergleichsweise die von Camus, Borchert oder Staudte heute oder morgen realisieren d&uuml;rfte, denn Unabh&auml;ngigkeit im relevanten Kunst- und Kulturbetrieb gibt es schon lange nicht mehr. Aber ich kann das nur aus begrenzter R&uuml;ckschau auf die letzten sechzig Jahre beurteilen.<\/p><p>Mit gro&szlig;em Dank und mit den besten Gr&uuml;&szlig;en<br>\nErich-G&uuml;nter Kerschke<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>14. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Berger,<\/p><p>vermutlich werden alle von Ihnen aufgez&auml;hlten Gr&uuml;nde eine Rolle spielen, weswegen die Corona-Ma&szlig;nahmen nicht in der Kunst vorkamen und vorkommen.<\/p><p>Ich kenne nur ein Beispiel aus dem US-Fernsehen, wo die Schauspieler Masken trugen und dies auch mit einer Pandemie begr&uuml;ndet wurde. Es wurde allerdings nicht direkt thematisiert, es wurde eher als gegeben dargestellt. Ich wei&szlig; gerade nicht mehr, welche Serie das war, aber die Protagonisten waren Sicherheitsleute\/Polizisten. Sonst ist mir insbesondere aus dem deutschen Fernsehen kein Film und keine Sendung bekannt, wo das Maske tragen aufgrund der Corona-Verordnungen erw&auml;hnt worden ist. Oder die Impfpflicht etc.<\/p><p>Was mir aber auffiel, waren z.T. unnat&uuml;rlich gro&szlig;e Abst&auml;nde zwischen den Schauspielern, bei einer deutschen &Auml;rzteserie war das besonders auff&auml;llig. Man versuchte, dies relativ plump innerhalb der Handlung zu &uuml;berspielen, was aber eher l&auml;cherlich r&uuml;berkam. Zum Teil gab es Folgen, in denen Infektionsschutzma&szlig;nahmen vorkamen, aber wenn, dann nur in Bezug auf eine Grippewelle\/-epidemie. Mittlerweile hat sich das wieder normalisiert.<\/p><p>Alles in Allem wurden die Verordnungen hinter den Kulissen umgesetzt, sie wurden allerdings vor den Kulissen nicht dargestellt. Und thematisiert erst recht nicht.<\/p><p>Man wollte vielleicht den Zuschauern eine &bdquo;alte Normalit&auml;t&ldquo; im Fernsehen bieten, welche sie in der realen Welt nicht erlebten. Dort war die &bdquo;neue Normalit&auml;t&ldquo; mit Diffamierung, Diskriminierung, Impfpflichten, Masken usw. ja mehr als vorherrschend. Muss man den Leuten dann auch noch den letzten angenehmen Raum nehmen? Vielleicht wollte man das nicht.<\/p><p>Ich meine darin aber vielleicht auch einen Aspekt der Unterw&uuml;rfigkeit und des Zwangs zu erkennen. Man hat es zwar hinter den Kulissen umgesetzt, war aber eigentlich nicht so ganz davon &uuml;berzeugt. Man h&auml;tte doch auch sehr offen diese Themen in die Handlung einbringen k&ouml;nnen, wenn &bdquo;die Experten&ldquo; und sowieso auch der Gro&szlig;teil der Zuschauer davon ausgingen, dass die Ma&szlig;nahmen rechtens, sinnvoll, angemessen und notwendig waren?! Oder nicht?<\/p><p>Ich denke, die &bdquo;Coronazeit&ldquo; ist f&uuml;r jeden pers&ouml;nlich und f&uuml;r die Gesellschaft irgendwie ein Trauma, welches erst noch bew&auml;ltigt werden muss. Momentan befindet man sich vorrangig noch in der Phase der Verdr&auml;ngung.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nPierre Lutomski<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>15. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Jens Berger,<br>\n&nbsp;<br>\nSie sprechen ja einige Gr&uuml;nde an, die alle etwas zutreffen m&ouml;gen.<br>\nEs handelt sich aber nach allem, was wir inzwischen wissen, um das gr&ouml;&szlig;te Medizinverbrechen der Menschheit. Und ein solches Verbrechen, das die gesamte Erde umfa&szlig;t hat, ist nur m&ouml;glich, wenn es eine ungeheure Macht im Hintergrund gibt, die die F&auml;den gezogen hat. Der will man auf keinen Fall in die Quere kommen. Das wird letztlich der entscheidende Grund sein.<br>\n&nbsp;<br>\nBeste Gr&uuml;sse<br>\nRolf Freitag<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Anmerkung zur Korrespondenz mit den NachDenkSeiten<\/strong><\/p><p>Die NachDenkSeiten freuen sich &uuml;ber Ihre Zuschriften, am besten in einer angemessenen L&auml;nge und mit einem eindeutigen Betreff.<\/p><p>Es gibt die folgenden E-Mail-Adressen:<\/p><ul>\n<li><a href=\"mailto:leserbriefe@nachdenkseiten.de\">leserbriefe(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Kommentare zum Inhalt von Beitr&auml;gen.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:hinweise@nachdenkseiten.de\">hinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> wenn Sie Links zu Beitr&auml;gen in anderen Medien haben.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:videohinweise@nachdenkseiten.de\">videohinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r die Verlinkung von interessanten Videos.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:redaktion@nachdenkseiten.de\">redaktion(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Organisatorisches und Fragen an die Redaktion.<\/li>\n<\/ul><p>Weitere Details zu diesem Thema finden Sie in unserer &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=47939\">Gebrauchsanleitung<\/a>&ldquo;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108147\">Hier<\/a> bekundet Jens Berger, dass er die Coronajahre als Rahmenhandlung von B&uuml;chern und Filmen vermisse. Jede zeitliche Periode, jedes mehr oder weniger wichtige geschichtliche Ereignis habe schon als Rahmen f&uuml;r unz&auml;hlige Romane, Spielfilme oder sonstige Fernsehproduktionen herhalten m&uuml;ssen. 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