{"id":108332,"date":"2023-12-15T16:30:28","date_gmt":"2023-12-15T15:30:28","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108332"},"modified":"2023-12-15T15:59:07","modified_gmt":"2023-12-15T14:59:07","slug":"hinweise-des-tages-ii-612","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108332","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108332#h01\">Tacheles reden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108332#h02\">Der Krieg ist nicht zuletzt auch ein Gesch&auml;ft!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108332#h03\">Gro&szlig;e Pl&auml;ne: EU-Gipfel in Br&uuml;ssel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108332#h04\">Verh&auml;ngnisvolle Treue<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108332#h05\">Staatsanwaltschaft erhebt Anklage gegen Ex-Wirecard-Finanzchef Ley<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108332#h06\">Leseempfehlung zum &bdquo;Fachkr&auml;ftemangel&ldquo;: Zu wenig Arbeitskr&auml;fte oder zu schlechte Bezahlung?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108332#h07\">Grimms M&auml;rchenwald muss Wind-Industriepark werden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108332#h08\">Elektronische Patientenakte: Vorsichtshalber widersprechen?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108332#h09\">Wohnungsnot: Mit allen Mitteln gegen die Krise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108332#h10\">Wie das Statistische Bundesamt die Zahlen zur &Uuml;bersterblichkeit verf&auml;lscht hat<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108332#h11\">Monika Gruber rechnet ab: Mein Deutschlandfrust: Fr&uuml;her wurden wir respektiert, jetzt werden wir bemitleidet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108332#h12\">So qu&auml;len die USA die Menschen auf Kuba &ndash; die Banken gehorchen, die Medien schweigen!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108332#h13\">Bedingt aufkl&auml;rungsbereit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108332#h14\">KI-Verordnung: Das Nummernschild im Gesicht kommt<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Tacheles reden<\/strong><br>\nWer oder was ist Israel? Die Gesellschaft ist tief gespalten &ndash; Spalt besch&ouml;nigt noch, es besteht eine tiefe Kluft zwischen den Anh&auml;ngern der ultrarechten Regierung Netanjahu und den meist s&auml;kularen Israelis, die seit Monaten millionenfach auf der Stra&szlig;e demokratische Strukturen verteidigen wollten. Israelische K&uuml;nstler und Intellektuelle haben Kanzler Scholz im M&auml;rz dieses Jahres gebeten, den Berlin-Besuch von Benjamin Netanjahu abzusagen. Weil die Einladung des Chefs der rechtesten Regierung, die Israel in seiner Geschichte je hatte, der Demokratiebewegung im Lande schade. Doch Staatsraison ging vor Demokratieverlust. Angesichts des Kriegsrechts sind die Protest-Demonstranten nun auch still geworden sind. Was unterscheidet das Schweigen dieser uns Verb&uuml;ndeten von unserem eigenen Schweigen? Wie soll man sich erkl&auml;ren, dass ausgerechnet im von Shoa-&Uuml;berlebenden gegr&uuml;ndeten Staat mehrheitlich rechtsextrem gew&auml;hlt wurde? Dass gar Finanzminister Bezalel Smotrich, der sich selbst als &raquo;faschistischen Homophoben&laquo; r&uuml;hmt, vom korruptionsverd&auml;chtigen Netanjahu die Kontrolle &uuml;ber gro&szlig;e Teile der besetzten Gebiete &uuml;bertragen bekommen hat. Und dort gegen&uuml;ber den Pal&auml;stinensern ein anderes Rechtssystem durchsetzt, als es f&uuml;r die benachbarten israelischen Siedler gilt. Was Amnesty International oder Human Rights Watch wie auch j&uuml;dische Intellektuelle in Israel, Europa und den USA veranlasst hat, die Besatzung als Apartheid zu verurteilen. Wie soll man die Provokation verkraften, wenn der auch f&uuml;r die besetzten Gebiete zust&auml;ndige Sicherheitsminister Itamar Ben-Gvir, einst verurteilt wegen Unterst&uuml;tzung terroristischer Vereinigungen, als &raquo;religi&ouml;ser Faschist&laquo; gilt &ndash; so bezeichnet von dem Politologen der Ben-Gurion-Universit&auml;t Dani Filc, der eine Erosion des moralischen Gef&uuml;ges in der israelischen Gesellschaft sieht. &raquo;Die jahrzehntelange Besatzung der Pal&auml;stinenser-Gebiete braucht Rassismus, um sich zu legitimieren. Das bringt gewisse Tabus zu Bruch.&laquo; Wer jetzt beschlie&szlig;t, nicht zu schweigen, muss diese Tabus benennen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ossietzky.net\/artikel\/tacheles-reden\/\">Daniela Dahn in Ossietzky<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Der Krieg ist nicht zuletzt auch ein Gesch&auml;ft!<\/strong><br>\nWo immer die Ursachen von Krieg diskutiert werden, ist die Komponente Macht die meist genannte &ndash; eingepackt meist in Floskeln wie es gehe &bdquo;um den Kampf f&uuml;r Freiheit und Demokratie&ldquo; oder &auml;hnlich. Ausgesprochen wichtig sind aber auch die wirtschaftlichen Interessen, nicht nur die wirtschaftlichen Interessen zum Beispiel im Bereich &Ouml;l und Erdgas und anderen Bodensch&auml;tzen, heute auch ganz konkret im Bereich der Waffenindustrie. Auch da geht es um Milliardensummen, Geld, das vor allem in die Taschen der Reichen fliesst, die ihren Reichtum in der R&uuml;stungsindustrie angelegt haben. Stefano di Lorenzo hat sich dazu Gedanken gemacht. (cm)<br>\nDer Krieg in der Ukraine hat zur R&uuml;ckkehr der grandiosen Rhetorik der Moral im &ouml;ffentlichen Diskurs gef&uuml;hrt. Seit mehr als anderthalb Jahren werden die B&uuml;rger Europas und Amerikas t&auml;glich mit dem gro&szlig;en Narrativ vom Krieg in der Ukraine als einem Kampf zwischen den beiden absolut gegens&auml;tzlichen und unvers&ouml;hnlichen Prinzipien des Guten (wir, die westliche Zivilisation, die Demokratie, die Freiheit, die westlichen Werte, der Wohlstand, die NATO, die Ukraine) und des absolut B&ouml;sen (Putin, die Diktatur, die Unwahrheit, Russland, die Barbarei, die Armut) bombardiert. Manchen mag diese Darstellung wie eine karikaturhafte Vereinfachung erscheinen oder wie aus einem der vielen Hollywood-Blockbuster entnommen. Doch erweist sich diese Art des Diskurses oft als nahezu perfekt und unfehlbar, wenn es darum geht, die gro&szlig;e Masse der B&uuml;rger in Europa und Amerika von der Notwendigkeit des Krieges zu &uuml;berzeugen. Wer w&uuml;rde die Zivilisation gegen die Barbarei der anderen nicht verteidigen wollen? Mit dem absolut B&ouml;sen kann man doch nicht verhandeln. Und Kriege werden nicht mit Worten gewonnen. Jeder, der einen Dialog zur L&ouml;sung des Konflikts fordert, wird als Verr&auml;ter nicht nur der Ukraine, sondern des gesamten Wertesystems der westlichen Zivilisation gebrandmarkt. In den Vereinigten Staaten, die selten gez&ouml;gert haben, Krieg zu f&uuml;hren, um ihre Interessen zu verteidigen, ist ein solches Interpretationsmuster vielleicht nicht &uuml;berraschend. Aber selbst das friedliche Europa, das die Wahrung des Friedens zu einer seiner Haupttugenden gemacht hatte, erwies sich als unerwartet geschickt darin, die Rhetorik des gerechten Krieges zu &uuml;bernehmen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/der-krieg-ist-nicht-zuletzt-auch-ein-geschaeft\">Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Gro&szlig;e Pl&auml;ne: EU-Gipfel in Br&uuml;ssel<\/strong><br>\nKrieg spaltet &ndash; nicht nur die jeweilige Linke, sondern auch das auf permanenter Krise und antirussischer Aggression errichtete Konstrukt EU. Deren regul&auml;rer Gipfel in Br&uuml;ssel begann jedenfalls als Fortsetzung des Ukraine- wie des Gazakriegs mit anderen, n&auml;mlich politischen Mitteln. Irland, Belgien, Spanien und Malta richteten einen gemeinsamen Brief an die Runde, in dem sie laut des belgischen Regierungschefs Alexander De Croo verlangen, Israel eine &raquo;klare Botschaft, dass das unn&ouml;tige T&ouml;ten von Zivilisten aufh&ouml;ren muss&laquo;, zu schicken. Sein irischer Amtskollege Leo Varadkar wollte dem Gipfel sagen, dass die EU in der Nahostfrage Glaubw&uuml;rdigkeit gegen&uuml;ber den L&auml;ndern des &raquo;globalen S&uuml;dens&laquo; verloren habe, &raquo;weil wir mit zweierlei Ma&szlig; messen&laquo;. Solcher nach offiziellen deutschen Ma&szlig;st&auml;ben antisemitische Ausbruch d&uuml;rfte den bis zu diesem Freitag dauernden Gipfel nicht besonders stark besch&auml;ftigen. Doppelstandards sind die Existenzweise nicht nur der Berliner Au&szlig;enpolitik. Echte Spaltung droht beim Ukraine-Krieg. Da geht es nicht nur um das Pappschild &raquo;glaubw&uuml;rdig&laquo;, sondern um eine m&ouml;gliche milit&auml;rische Niederlage und um ein finanzielles Desaster bei einer EU-Mitgliedschaft der Ukraine. Aber auch das ist nicht das zentrale Problem. Die SPD formulierte es soeben gut imperialistisch auf ihrem Parteitag: &raquo;Solange sich in Russland nichts fundamental &auml;ndert, wird die Sicherheit Europas vor Russland organisiert werden m&uuml;ssen.&laquo; Da muss mindestens das Scholz-gef&uuml;hrte Deutschland &raquo;kriegst&uuml;chtig&laquo; werden. In diesem Sinn erinnerte EU-Ratspr&auml;sident Charles Michel im Einladungsschreiben zum Gipfel an &raquo;unser Ziel, eine st&auml;rkere geopolitische Union aufzubauen&laquo;, und daran, dass die &raquo;Schaffung eines Binnenmarktes f&uuml;r Verteidigung&laquo; in diesem Bereich von entscheidender Bedeutung sei. Das Schicksal der in Kiew Regierenden und der Beginn von Beitrittsverhandlungen, ist vergleichsweise sekund&auml;r. Zumal der notorische Erpresser Wolodimir Selenskij im Cliquenkampf der Banderisten und mit milit&auml;rischer Erfolglosigkeit Milliarden Euro verbrannt hat. Dass Viktor Orb&aacute;n in Br&uuml;ssel seine Ukraine-Blockade aufgibt, ist nach seinen j&uuml;ngsten &Auml;u&szlig;erungen unwahrscheinlich: &raquo;Da gibt es nichts zu verhandeln.&laquo; Am Mittwoch warf die EU-Kommission mit Br&uuml;sseler Speck in H&ouml;he von zehn Milliarden Euro nach der ungarischen Salami. Den &raquo;Diktator&laquo; r&uuml;hrte das wenig: Vor Gipfelbeginn wurde am Donnerstag ein Termin mit ihm anberaumt, bei dem ihn Emmanuel Macron, Olaf Scholz und Ursula von der Leyen in die Zange nahmen. Resultat: Null. Eine Verschiebung der Ukraine-Themen ist wahrscheinlich. Vertagen ist seit jeher wichtigstes Instrument der Krisen-EU. Hier sei gewettet: Dem teutonisch gr&ouml;&szlig;enwahnsinnigen Drang, Russland von Grund auf zu &auml;ndern, wird Orb&aacute;n nicht viel entgegensetzen. &Ouml;l, Gas und Uranbrennst&auml;be kommen bisher st&ouml;rungsfrei nach Ungarn.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/465304.gro%C3%9Fe-pl%C3%A4ne.html\">Arnold Sch&ouml;lzel in junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Verh&auml;ngnisvolle Treue<\/strong><br>\nDie bedingungslose Solidarit&auml;t, die Deutschland und die USA gegen&uuml;ber Israel zeigen, hat jeweils verschiedene historische Wurzeln.<br>\nF&uuml;r den Bundespr&auml;sidenten, die Bundesregierung und die gro&szlig;e Mehrheit im Parlament und in der Bev&ouml;lkerung ist die Solidarit&auml;t mit Israel selbstverst&auml;ndlich. Angela Merkels Versicherung, 2008 in einer Rede vor der Knesset, dass die Sicherheit Israels ein Teil der deutschen Staatsr&auml;son sei, wurde nicht nur akzeptiert, sondern auch immer wieder zitiert. Im Original sagte sie: &bdquo;Diese historische Verantwortung Deutschlands ist Teil der Staatsr&auml;son meines Landes. Das hei&szlig;t, die Sicherheit Israels ist f&uuml;r mich als deutsche Bundeskanzlerin niemals verhandelbar.&ldquo; Das war keine neue Politik, denn seit der Gr&uuml;ndung des Staates Israel hatten alle vorhergehenden Bundesregierungen seit Konrad Adenauer f&uuml;r eine enge Zusammenarbeit, finanzielle Wiedergutmachung und auch Milit&auml;rhilfe gesorgt. In den USA ist das Ausma&szlig; der Solidarisierung &auml;hnlich gro&szlig; &mdash; aber aus anderen Gr&uuml;nden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/verhangnisvolle-treue%20\">Manova<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Staatsanwaltschaft erhebt Anklage gegen Ex-Wirecard-Finanzchef Ley<\/strong><br>\nBurkhard Ley war Finanzvorstand bei Wirecard. Ermittler werfen ihm vor, zusammen mit Markus Braun die Ums&auml;tze manipuliert zu haben. Ley w&auml;re der vierte Ex-Wirecard-Manager, der sich vor Gericht verantworten muss.<br>\nDie Staatsanwaltschaft M&uuml;nchen hat Anklage gegen einen weiteren ehemaligen Wirecard-Vorstand erhoben. Die Ermittler werfen dem langj&auml;hrigen Finanzvorstand Burkhard Ley unter anderem Marktmanipulation, gewerbs- und bandenm&auml;&szlig;igen Betrug und Untreue vor. Ley habe als Finanzvorstand &ndash; und sp&auml;ter noch als Berater des Vorstands &ndash; zusammen mit Ex-Wirecard-Chef Markus Braun und anderen Spitzenmanagern Ums&auml;tze manipuliert, indem er dabei geholfen habe, das angeblich milliardenschwere Gesch&auml;ft mit Drittkunden in Asien vorzut&auml;uschen, teilten die Ermittler am Donnerstag mit.<br>\nMit den unrichtigen Zahlen sollte der Kurs der Wirecard-Aktie nach oben getrieben werden, glauben die Ermittler. Zugleich h&auml;tten die manipulierten Jahresabschl&uuml;sse dazu gedient, Geld von Banken einzuwerben. Insgesamt sei diesen ein Schaden von mehreren hundert Millionen Euro entstanden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.wiwo.de\/unternehmen\/dienstleister\/burkhard-ley-staatsanwaltschaft-erhebt-anklage-gegen-ex-wirecard-finanzchef-ley-\/29557898.html\">WirtschaftsWoche<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Leseempfehlung zum &bdquo;Fachkr&auml;ftemangel&ldquo;: Zu wenig Arbeitskr&auml;fte oder zu schlechte Bezahlung?<\/strong><br>\nEine Handelsblatt-Analyse dieses Autors zeigt: In Fachkr&auml;fte-Mangelberufen wird hartn&auml;ckig unterdurchschnittlich bezahlt und sogar die Gehaltssteigerungen sind meist unterdurchschnittlich. Selbst das arbeitgebernahe Forschungsinstitut IW stellt fest, dass die L&ouml;hne Knappheiten am Arbeitsmarkt nicht widerspiegeln. Die Gehaltsstruktur stimmt nicht: Systemrelvante, anstrengende Arbeit wird hartn&auml;ckig schlecht, komfortable B&uuml;roarbeit gut bezahlt. Das Ergebnis nennt sich Fachkr&auml;ftemangel.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/reform-der-wirtschaftswissenschaft-dossiers\/fachkraeftemangel-2\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<p>dazu: <strong>Zu wenig Arbeitskr&auml;fte oder zu schlechte Bezahlung?<\/strong><br>\nEine Handelsblatt-Analyse zeigt: In Fachkr&auml;fte-Mangelberufen wird hartn&auml;ckig unterdurchschnittlich bezahlt. Umstritten ist, ob das der Grund f&uuml;r den Personalmangel ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/fachkraeftemangel-zu-wenig-arbeitskraefte-oder-zu-schlechte-bezahlung\/100002966.html\">Norbert H&auml;ring in Handelsblatt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Grimms M&auml;rchenwald muss Wind-Industriepark werden<\/strong><br>\nNach Meinung der schwarzgr&uuml;nen Landesregierung in Hessen ist dieses Projekt jedoch n&ouml;tig f&uuml;r den &ndash; globalen &ndash; Klimaschutz. Umweltministerin Priska Hinz von den Gr&uuml;nen hatte den Windpark in der vergangenen Woche gegen&uuml;ber der &ldquo;Bild&rdquo;-Zeitung als alternativlos bezeichnet und gesagt: &ldquo;Die Windenergie leistet f&uuml;r die Energiewende und damit f&uuml;r den Erhalt der Natur einen entscheidenden Beitrag.&rdquo; Ohne diese konsequente und engagierte Klimapolitik werde &ldquo;es bald gar keinen Wald mehr geben.&rdquo; [&hellip;]<br>\nDass man ausgerechnet ein Naturparadies zerst&ouml;rt oder zumindest nachhaltig sch&auml;digt, um etwas f&uuml;r den weltweiten Klimaschutz zu tun, das leuchtet vielen Menschen nicht ein. W&auml;lder gelten als wichtiger CO2-Speicher. &ldquo;Es gibt in der Region viel Protest gegen das Projekt. 90 Prozent der Menschen hier wollen die Windr&auml;der nicht&rdquo;, sagte auch Oliver Penner von &ldquo;Rettet den Reinhardswald&rdquo;. [&hellip;]<br>\nIm Gegensatz zum Nabu h&auml;lt die Deutsche Wildtier Stiftung diese Art der Klimaschutz-Politik f&uuml;r falsch. &ldquo;Wir kritisieren den Bau von Windkraftanlagen im Wald und anderen sensiblen &Ouml;kosystemen&rdquo;, sagte Sebastian Brackhane, der f&uuml;r diese Organisation die Windkraft-Problematik genau beobachtet, dem stern. Der Wald &ndash; ohnehin in Deutschland inzwischen auf nur noch ein Drittel der Landesfl&auml;che geschrumpft &ndash; sei ein naturnahes &Ouml;kosystem, der durch solche Industrieanlagen nachhaltig gesch&auml;digt werde. Gerade im Wald leben viele seltene Vogelarten und auch Flederm&auml;use, von denen hierzulande alle 25 Arten besonders gesch&uuml;tzt sind.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.stern.de\/panorama\/reinhardswald-muss-windpark-werden---beim-abholzen-herrschte-hektik-31613972.html\">stern<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Elektronische Patientenakte: Vorsichtshalber widersprechen?<\/strong><br>\nDie elektronische Patientenakte und das &ldquo;E-Rezept&rdquo; sollen Standard werden: Das sieht ein Gesetz der Ampel-Koalition vor, das der Bundestag am Donnerstag verabschiedet hat. Demnach sollen Arztpraxen ab Anfang 2024 verpflichtet werden, Rezepte elektronisch auszustellen.<br>\nDas Gesetz zur Beschleunigung der Digitalisierung des Gesundheitswesens sieht au&szlig;erdem vor, dass bis Anfang 2025 f&uuml;r alle gesetzlich Versicherten elektronische Patientenakten (ePA) f&uuml;r Gesundheitsdaten wie Befunde und Laborwerte angelegt werden m&uuml;ssen &ndash; es sei denn, die Betroffenen widersprechen bis zum 15. Januar 2025 aktiv.<br>\nWer eine informierte Entscheidung treffen will, sollte sich auch mit dem zweiten Digitalgesetz befassen, das am Donnerstag f&uuml;r das Gesundheitswesen beschlossen wurde: dem Gesundheitsdatennutzungsgesetz, das regelt, wer zu welchen Zwecken Zugriff auf die Patientendaten bekommt. (&hellip;)<br>\nBundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) sprach dagegen von einem &ldquo;Quantensprung&rdquo;, mit dem Deutschland endlich die Digitalisierung im Gesundheitssystem erm&ouml;glichen m&uuml;sse.<br>\nBislang l&auml;gen wichtige Daten verstreut auf den Servern der Praxen und Krankenh&auml;user, in denen Patienten in der Vergangenheit behandelt worden seien. &ldquo;Das darf nicht weiter so sein&rdquo;, sagte Lauterbach am Donnerstag.<br>\nIn der Schlussberatung im Bundestag gaben sich die Koalitionsfraktionen von SPD, Gr&uuml;nen und FDP &uuml;berzeugt, dass mit den Digitalgesetzen das Gesundheitssystem insgesamt entscheidend gest&auml;rkt werden k&ouml;nne. Auch die Unionsparteien bef&uuml;rworten sie im Prinzip, aber nicht im Detail und enthielten sich daher bei der Abstimmung. (&hellip;)<br>\nIm Redebeitr&auml;gen der bisherigen Linksfraktion wurde die geplante Weitergabe sensibler Gesundheitsdaten an Dritte, vor allem an Pharmakozerne scharf kritisiert.<br>\nEr sei verbl&uuml;fft, &ldquo;mit welch gespielter Naivit&auml;t die Koalition bereit ist, in den beiden Gesetzen die privatesten, die intimsten, die sensibelsten Informationen der Menschen zu ver&auml;u&szlig;ern, n&auml;mlich die &uuml;ber ihre Gesundheit&rdquo;, sagte der nun fraktionslose Abgeordnete Ates G&uuml;rpinar.<br>\nManche Reden der Koalition&auml;re h&ouml;rten sich f&uuml;r ihn an &ldquo;wie aus einer Marketingabteilung eines gro&szlig;en Digitalkonzerns&rdquo;. Sie tr&uuml;gen aber &ldquo;hier und heute Verantwortung f&uuml;r die Gesundheitsdaten von 80 Millionen Menschen&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Elektronische-Patientenakte-Vorsichtshalber-widersprechen-9575330.html\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Wie sein Vorg&auml;nger im Amt (Herr Spahn) bet&auml;tigt sich Herr Lauterbach &ndash; mal wieder &ndash; als Lobbyist. <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63919\">Der &ldquo;gl&auml;serne Patient&rdquo; wird herbeiregiert<\/a>. Und &auml;hnlich den sog. <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108263\">Corona-Impfstoffen<\/a> sieht Herr Lauterbach keine Bedenken, sondern <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/hintergrund\/Gesundheitsminister-Lauterbach-verordnet-allen-eine-elektronische-Patientenakte-7565924.html\">&ldquo;ist &uuml;berzeugt: &acute;Ein Missbrauch dieser Daten ist nicht m&ouml;glich.&acute;&rdquo;<\/a> Bitte lesen Sie dazu auch bzw. erneut Elektronische Patientenakte: Wo es noch hakt, dazu: Das sind die Gefahren und Vorteile und dazu auch: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94954#h15\">Patientendaten f&uuml;r die Industrie &ndash; teilweise ohne Widerspruchsrecht<\/a> mit einer Anmerkung.<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>EU-Parlament will mehr Widerspruchsrechte f&uuml;r Patient:innen<\/strong><br>\nDas EU-Parlament hat sich auf eine wichtige &Auml;nderung am Europ&auml;ischen Gesundheitsdatenraum geeinigt: Patient:innen sollen widersprechen k&ouml;nnen, dass ihre Gesundheitsdaten in einer elektronischen Akte landen. Das hatten Datensch&uuml;tzer:innen lange gefordert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/netzpolitik.org\/2023\/europaeischer-gesundheitsdatenraum-eu-parlament-will-mehr-widerspruchsrechte-fuer-patientinnen\/\">Netzpolitik.org<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Wohnungsnot: Mit allen Mitteln gegen die Krise<\/strong><br>\nDie Not auf dem Wohnungsmarkt spitzt sich seit Jahren zu. Es ist erfreulich, dass die Landesregierung in Niedersachsen mit der Landeswohnungsgesellschaft ein Instrument schafft, um einzugreifen. Angesichts der Schwere der Krise muss aber mehr geschehen. Das #schlaglicht 42\/2023 fordert die Einf&uuml;hrung der Wohngemeinn&uuml;tzigkeit und eine soziale Bodenpolitik.<br>\nDer Grundstein ist gelegt, Rot-Gr&uuml;n hat Wort gehalten. Im Januar 2024 bekommt Niedersachsen endlich eine Landeswohnungsgesellschaft. Um die Wohnungsnot zu bek&auml;mpfen und gegen die steigenden Mieten vorzugehen, steht dem Land nun ein eigenes Instrument zur Verf&uuml;gung. Damit setzt die Landesregierung eine zentrale Forderung des DGB um, der sein Konzept bereits vor f&uuml;nf Jahren pr&auml;sentiert hatte. Die neue &bdquo;Wohnraum Niedersachsen&ldquo; (WRN) hat zun&auml;chst ein Startkapital in H&ouml;he von 100 Mio. Euro.<br>\nOhne jeden Zweifel ist die Lage dramatisch. W&auml;hrend die NBank in ihrem Wohnungsmarktbericht allein bis 2040 von 147.000 fehlenden Geschosswohnungen in Niedersachsen ausgeht, beklagt bundesweit jede zweite Baufirma wegen hoher Bau- und Finanzierungskosten einen Auftragsmangel. Gleichzeitig gelten nieders&auml;chsische Sozialwohnungen inzwischen als eine bedrohte Art, Ende 2022 wurden landesweit nur noch 52.600 von ihnen gez&auml;hlt. Innerhalb von etwas mehr zwanzig Jahren hat sich ihr Bestand um 60 Prozent reduziert.<br>\nDie Folgen der Wohnungskrise bekommen Miethaushalte mit kleinen und mittleren Einkommen deutlich zu sp&uuml;ren. Im Schnitt m&uuml;ssen Haushalte in Niedersachsen hohe 28 Prozent ihres Einkommens f&uuml;r die Miete aufwenden. Bei denjenigen, die monatlich &uuml;ber weniger als 1.500 Euro zur Verf&uuml;gung haben, sind es sogar &uuml;ber 44 Prozent (siehe Grafik). Durch die gestiegenen Energiepreise ist die Last so gro&szlig;, dass im letzten Jahr 5,5 Mio. Menschen in der Bundesrepublik nicht angemessen heizen konnten. Und l&auml;ngst f&auml;llt es Betrieben schwer, Fachkr&auml;fte zu finden, weil viele Besch&auml;ftigte in Gro&szlig;st&auml;dten keinen bezahlbaren Wohnraum finden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/niedersachsen.dgb.de\/schlaglicht\/++co++fbb89e64-9a72-11ee-8019-001a4a160123\">DGB Niedersachsen #schlaglicht<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Wie das Statistische Bundesamt die Zahlen zur &Uuml;bersterblichkeit verf&auml;lscht hat<\/strong><br>\nW&auml;hrend das dem Innenministerium nachgeordnete Amt in der Anfangszeit der Corona-Krise eine auff&auml;llige &Uuml;bersterblichkeit erkannte und die &Ouml;ffentlichkeit warnte, sah man dort nach der Impfkampagne keine Auff&auml;lligkeiten mehr. Ein Blick in die Rohdaten zeigt jedoch das Gegenteil: Ein historisch niedriges Sterbegeschehen 2020 sowie deutlich erh&ouml;hte Werte in den beiden folgenden Jahren. Brisant sind zudem die hohen Sterbefallzahlen j&uuml;ngerer und mittlerer Altersgruppen seit 2021 &ndash; wozu die Beh&ouml;rde bis heute schweigt. Multipolar hat nachgerechnet und beim Bundesamt nachgefragt.<br>\nVon einer &Uuml;bersterblichkeit wird gesprochen, wenn in einem Zeitraum mehr Menschen versterben als erwartet. Es wird ein Vorhersagewert (Anzahl der erwarteten Verstorbenen) mit dem Realwert (tats&auml;chlich Verstorbene) verglichen. Ist die Differenz beider Werte positiv, so spricht man von &Uuml;bersterblichkeit. Der Realwert ist stets unstrittig, weil er in Deutschland verl&auml;sslich erfasst wird und tagesgenau zur Verf&uuml;gung steht. Anders verh&auml;lt es sich mit dem Vorhersagewert, der aus historischen Sterbedaten berechnet wird, wof&uuml;r mehrere Methoden existieren. (1) Die Auswahl der Methode hat ma&szlig;geblichen Einfluss auf den Vorhersagewert und damit auf die &Uuml;bersterblichkeit. Abweichungen ergeben sich je nachdem, ob die Ver&auml;nderung der Bev&ouml;lkerungsgr&ouml;&szlig;e, die Verschiebungen der Alterspyramide sowie der Trend zu h&ouml;herer Lebenserwartung ber&uuml;cksichtigt werden. Die Methodenauswahl sollte daher gut begr&uuml;ndet sein.<br>\nDas Statistische Bundesamt f&uuml;hrte aus Anlass der Corona-Krise im April 2020 eine Sonderauswertung zur kurzfristigen Beurteilung des Sterbegeschehens ein. Zentrales Element waren die &Uuml;bersterblichkeitswerte f&uuml;r einzelne Kalenderwochen und Monate. Man entschied damals, den Vorhersagewert aus den absoluten Sterbefallzahlen der vier Vorjahre zu ermitteln. Anfangs wurde das arithmetische Mittel verwendet, ab Juli 2021 der Median. Das war ungew&ouml;hnlich, da &uuml;blicherweise im Statistischen Bundesamt sogenannte Sterbetafeln zur Anwendung kommen, um das Sterbegeschehen zu beurteilen. (2) Wie und auf wessen Veranlassung diese Entscheidung zu Stande kam, will das Bundesamt auf Multipolar-Anfrage jedoch nicht mitteilen: &bdquo;Zum Schutz der Besch&auml;ftigten unseres Hauses nennen wir auf der Grundlage unserer bisherigen Erfahrungen keine Namen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/multipolar-magazin.de\/artikel\/destatis-uebersterblichkeit\">Marcel Barz auf Multipolar<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Das Sterbegeschehen in den Rohdaten<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=QoHWUi7qE34\">YouTube<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Monika Gruber rechnet ab: Mein Deutschlandfrust: Fr&uuml;her wurden wir respektiert, jetzt werden wir bemitleidet<\/strong><br>\nIn &bdquo;Wilkommen im falschen Film&ldquo; widmet sich Kabarettistin Monika Gruber auf lustige und bitterb&ouml;se Weise dem Zustand unserer derzeitigen Gesellschaft. Egal ob gr&uuml;ne &bdquo;W&auml;rmepumpenfetischisten&ldquo;, &bdquo;verblendete Woke-Aktivisten&ldquo; oder weltfremde Politiker: Hier bekommt jeder sein Fett weg. Ein Buchauszug. [&hellip;]<br>\nJetzt aber ertappe ich mich immer &ouml;fter dabei, dass ich mich sch&auml;me, eine Deutsche zu sein. Oder wie man inzwischen politisch korrekt sagt: eine b&uuml;rokratieh&ouml;rige Maximalsteuerzahlerin ohne Migrationshintergrund. Immer wenn zum Beispiel unsere Au&szlig;enministerin den Mund aufmacht, diese angebliche Spitzenpolitikerin im K&ouml;rper einer Waldorfp&auml;dagogin im ersten Praktikumsjahr mit den Englischkenntnissen eines F&uuml;nftkl&auml;sslers, denke ich mir: &bdquo;Bitte lieber Gott, lass das blo&szlig; keinen im Rest der Welt h&ouml;ren!&ldquo;<br>\nBl&ouml;derweise klappt das leider nicht immer, weil es nun mal in der Natur der Sache liegt, dass ein Au&szlig;enminister auch drau&szlig;en wahrgenommen wird. Neulich bei der Sicherheitskonferenz in M&uuml;nchen, auf der mal wieder die m&auml;chtigsten Politvertreter dieser Erde anwesend waren &ndash; Emmanuel Macron, Joe Biden oder Hubert Aiwanger beispielsweise &ndash;, ging es nat&uuml;rlich prim&auml;r um den Krieg in der Ukraine. Und da sagte Frau Baerbock in einer Sprache, die sie f&uuml;r Englisch hielt: Also wenn der Putin endlich eine 360-Grad-Wende machen w&uuml;rde, dann w&auml;re die Welt wieder gl&uuml;cklich! 360&#8239;Grad, das ist einmal im Kreis herum.<br>\nVielleicht hat sie das so in ihrem ganzheitlichen Montessori-Tanzkurs f&uuml;r angehende Gr&uuml;nen-Ministerinnen gelernt. Aber dummerweise bedeutete das: Alles soll so bleiben, wie es ist. Da dachte sich Herr Putin vermutlich: &bdquo;Ja, das bekomme ich hin.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/kultur\/monika-gruber-rechnet-ab-als-ich-anfing-mich-fuer-deutschland-zu-schaemen_id_259486281.html\">Focus Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>So qu&auml;len die USA die Menschen auf Kuba &ndash; die Banken gehorchen, die Medien schweigen!<\/strong><br>\nZuerst der Krieg in der Ukraine, jetzt der Krieg in Israel, und schon sind die anderen Schaupl&auml;tze menschlicher Grausamkeiten einfach unter dem Teppich. Seit 60 Jahren qu&auml;len die USA ihre kleine Nachbarinsel mit Sanktionen, die nicht nur zu Armut und Hunger f&uuml;hren, sondern auch die medizinische Versorgung beeintr&auml;chtigen. Doch selbst die Schweizer Staatsbank PostFinance h&auml;lt sich an die US-Sanktionen und die deutschsprachigen Medien berichten nicht dar&uuml;ber. Es ist ein absolutes Trauerspiel und ein ausgewachsener Skandal. (cm)<br>\nAm 16. und 17. November 2023 fand am Sitz des Europ&auml;ischen Parlaments in Br&uuml;ssel ein internationales Tribunal zu der seit &uuml;ber 60 Jahren andauernden Wirtschafts-, Handels- und Finanzblockade der USA gegen Kuba statt. Trotz seines Symbolcharakters hat das Tribunal eine grosse Bedeutung f&uuml;r Kubas Kampf f&uuml;r Souver&auml;nit&auml;t, nationale Selbstbestimmung und das Recht auf Entwicklung.<br>\nDas Tribunal fand zwei Wochen nach der Abstimmung &uuml;ber die UNO-Resolution 77\/7 &laquo;Necessity of ending the economic, commercial and financial blockade imposed by the United States of America against Cuba&raquo; statt. Am 2. November hatte die UNO-Generalversammlung zum 31. Mal in Folge mit 187:2 Stimmen (USA, Israel) bei einer Enthaltung (Ukraine) ein sofortiges Ende der Blockade gefordert. Die US-Regierung ignoriert den Willen der internationalen Gemeinschaft seit drei Jahrzehnten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/so-quaelen-die-usa-die-menschen-auf-kuba-die-banken-gehorchen-die-medien-schweigen\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Bedingt aufkl&auml;rungsbereit<\/strong><br>\nIn Zeiten von Fake News und KI erfreut sich das Genre &raquo;Faktencheck&laquo; immer gr&ouml;&szlig;erer Beliebtheit. Die Faktenchecker im Faktencheck.<br>\nIn diesen Tagen erscheint die neue Ausgabe des Magazins Ausdruck der Informationsstelle Militarisierung e. V. (IMI). Wir ver&ouml;ffentlichen daraus mit freundlicher Genehmigung von Autor und Redaktion einen Artikel des IMI-Mitarbeiters Pablo Flock zum Genre des Faktencheckens. (jW)<br>\nDie Fake News zur Coronakrise, &raquo;alternative Fakten&laquo;, das weltweite Aufbl&uuml;hen des (Rechts-)Populismus oder auch das &raquo;postfaktische Zeitalter&laquo; &ndash; das Problem bekam viele Namen, gel&ouml;st ist es derweil immer noch nicht. Einer der L&ouml;sungsans&auml;tze, mit dem sowohl ein Abrutschen in eine undemokratische Zensur einerseits, als auch das Verbleiben im &raquo;das sind einfach verschiedene Meinungen&laquo; andererseits verhindert werden soll, lautet Aufkl&auml;rung. Gemeint ist die schwierige Aufgabe, die Medienkonsumenten, gerade auch in den sozialen Netzwerken, &uuml;ber falsche, verk&uuml;rzte, also unvollst&auml;ndige und falsch interpretierte Nachrichten und ihre Hintergr&uuml;nde zu informieren. So war eine neue journalistische Stilform geboren: der Faktencheck. Die ersten darauf spezialisierten Webseiten des mittlerweile breiten Angebots an Onlinefaktencheckern waren wohl Factcheck.org, die ab 2003 Politikeraussagen &uuml;berpr&uuml;fte, und der Pulitzerpreistr&auml;ger Politifacts, der 2007 begann. Ein Vorl&auml;ufer war die US-amerikanische Webseite Snopes, die sich in den 1990er Jahren als Enzyklop&auml;die f&uuml;r urbane Mythen gr&uuml;ndete, seit Mitte der letzten Dekade aber auch ernstere Themen &uuml;berpr&uuml;ft. 2014 wurde der deutsche Blog Volksverpetzer gegr&uuml;ndet, der oft in bei&szlig;ender Sprache Fakten checkt und zwischendurch kurz zum drei Jahre &auml;lteren &ouml;sterreichischen Faktenchecker Mimikama geh&ouml;rte. Seit 2016, dem Jahr, in dem Donald Trump mit seiner an Verschw&ouml;rungstheorien anschlussf&auml;higen Kampagne die Wahl zum Pr&auml;sidenten der USA gewann, betreiben auch das gemeinn&uuml;tzige Recherchekollektiv Correctiv, die dpa, das ZDF und die &raquo;Tagesschau&laquo; solche Webseiten. Die Projekte von Correctiv und der dpa sind beispielsweise auch Teil des International Fact-Checking Network (IFCN), dem auch die Faktenpr&uuml;fer von Washington Post, Associated Press oder der franz&ouml;sischen Le Monde angeh&ouml;ren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/465180.medien-bedingt-aufkl%C3%A4rungsbereit.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>KI-Verordnung: Das Nummernschild im Gesicht kommt<\/strong><br>\nParlament, Rat und Kommission haben sich auf die KI-Verordnung geeinigt. Sie wird trotz angeblicher Schutzmechanismen die automatische Gesichtserkennung jetzt europaweit etablieren. Das ist schlecht f&uuml;r die Demokratie. Ein Kommentar.<br>\nAutomatische Gesichtserkennung ist im Prinzip so, als w&uuml;rden wir alle ein gut erkennbares Nummernschild im Gesicht tragen. Ob wir einkaufen, in einen Zug steigen oder auf eine Demonstration gehen &ndash; ist die biometrische Technik einmal ausgerollt, sind wir &uuml;berall &uuml;ber unsere K&ouml;rperdaten erkennbar und mit Klarnamen unterwegs. Dieser d&uuml;steren Dystopie einer Zukunft ohne jegliche Anonymit&auml;t im &ouml;ffentlichen Raum sind wir mit der Einigung bei der europ&auml;ischen KI-Verordnung einen gewaltigen Schritt n&auml;her gekommen.<br>\nAuch wenn noch schlimmere Forderungen abgewehrt wurden, gibt es nichts zu feiern: Das neue Regulierungswerk erlaubt es Staaten prinzipiell, zur Abwehr eines Terroranschlages oder in bestimmten F&auml;llen zur Suche von vermissten Menschen und Tatverd&auml;chtigen &Uuml;berwachungsvideos in Echtzeit mit Gesichtsdatenbanken abzugleichen. In Echtzeit k&ouml;nnen mit dieser Technik alle Menschen gesucht, gescannt und identifiziert werden, von denen der Staat die Aufnahme von einer &Uuml;berwachungskamera und ein hinterlegtes biometrisches Foto hat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/netzpolitik.org\/2023\/ki-verordnung-das-nummernschild-im-gesicht-kommt\/\">netzpolitik.org<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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