{"id":108422,"date":"2023-12-18T08:32:44","date_gmt":"2023-12-18T07:32:44","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108422"},"modified":"2023-12-18T08:32:44","modified_gmt":"2023-12-18T07:32:44","slug":"hinweise-des-tages-4507","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108422","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108422#h01\">Paralleluniversum Parteitag<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108422#h02\">Absurde Sanktionspolitik: Weihnachtspakete aus Russland verboten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108422#h03\">Das Schweigen von USA und Nato auf Russlands Briefe vom 17. Dezember 2021<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108422#h04\">&laquo;Was passiert, wenn die Ukrainer erkennen, was die Amerikaner ihnen angetan haben?&raquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108422#h05\">Belohnter Terror<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108422#h06\">Von Gaza zum Roten Meer: Er&ouml;ffnen USA regionalen Krieg an globaler Handelsroute?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108422#h07\">&bdquo;Es geht in erster Linie um Bestrafung &hellip;&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108422#h08\">Antisemiten &uuml;berall<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108422#h09\">Heinrich Br&uuml;ning unterm Weihnachtsbaum<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108422#h10\">Rechnet Lindner die Zinskosten in die H&ouml;he?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108422#h11\">Die Haushaltstrickser: Bundesregierung will einen Teil der an die BA gew&auml;hrten Zusch&uuml;sse zur&uuml;ck<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108422#h12\">Der Steuersatz der Superreichen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108422#h13\">Olaf Scholz, ein zwielichtiger Investor, dazu noch die freche Deutsche Bahn AG<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108422#h14\">Die Ziele sind verbraucht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108422#h15\">&laquo;Individualisierter Unterricht f&uuml;hrt in die Sackgasse&raquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108422#h16\">Die &bdquo;Junkfluencer&ldquo;-Strategien von Coca-Cola, Pizza Hut &amp; Co.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108422#h17\">Jubil&auml;um des Nachdenkens<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Paralleluniversum Parteitag<\/strong><br>\nEinst wurden auf Parteitagen politische Weichen gestellt. Heute gleichen sie Schauspielen. So kann die SPD am Wochenende den Sozialstaat beschw&ouml;ren und nur Tage sp&auml;ter die Axt an ihn anlegen.<br>\nEs gab Zeiten, wo Parteitage der gro&szlig;en Parteien Ereignisse waren. Wo die Versammlungen zu Orten der Debatte und Orientierung, der Kritik und der Perspektiven wurden. Wo Kanzlerinnen oder Kanzler von den Delegierten zur Rede gestellt und Regierungshandeln hinterfragt wurde. Erinnert sei an die Parteitage gegen den NATO-Doppelbeschluss oder die Agenda 2010 in der SPD.<br>\nAber selbst bei der CDU rumorte es ab und an. Sogar der Einheitskanzler Helmut Kohl wurde mal infrage gestellt. Heute sind Parteitage bei der SPD, der CDU, den Gr&uuml;nen und der FDP durchorchestrierte und inszenierte Events. Die Dramaturgie ist geplant und vorgegeben. Die Rezeption der Mainstream-Medien, die gern kritisieren, dass die Politik Inhalte vermissen l&auml;sst, dreht sich ebenfalls kaum um diese. Daf&uuml;r umso mehr um das &raquo;Wording&laquo;. Akribisch werden zudem die Minuten der stehenden Ovationen f&uuml;r die Vorsitzenden oder den Kanzler gestoppt.<br>\nWenn sich die gleichen Medien &uuml;ber Politikverdrossenheit mokieren, tragen sie mit solcher Berichterstattung selbst etwas zu ihr bei. Denn sie gestatten, dass diese Parteitage in einem Paralleluniversum stattfinden und die Realit&auml;t ausgeklammert bleibt. So konnte die SPD auf ihrem j&uuml;ngsten Parteitag trotz Haushalts-Koalitions-Klimakrise und Umfragewerten von 14&ndash;16 Prozent so tun, als h&auml;tte sie alles im Griff. Der mangelnde Wille zur Selbstreflexion war irritierend.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobin.de\/artikel\/spd-parteitag-ampel-scholz\">Andrea Ypsilanti auf Jacobin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Absurde Sanktionspolitik: Weihnachtspakete aus Russland verboten<\/strong><br>\nNun, wo kaum noch russische Reisende in die EU kommen, scheint man sich bei deutschen Beh&ouml;rden auf das letzte verbliebene Verbindungsglied zu st&uuml;rzen, das deutsch-russischen Freund- und Verwandtschaften noch bleibt: Der Weihnachtspost.<br>\n&Uuml;ber die zahlreichen negativen Folgen gerade im Meinungskrieg mit dem Kreml und seinem Anhang scheint sich die dahinter stehende deutschen Politik keine Gedanken zu machen. (&hellip;)<br>\nDenn schon die Beschlagnahmungsdiskussion bei den Reisenden war ein gefundenes Fressen f&uuml;r die russische Politikprominenz und die von ihnen kontrollierten Medien. Ist es doch die dortige Argumentationsschiene, dass es bei westlichen Russlandsanktionen gar nicht um den Ukrainekrieg ginge, sondern um einen pauschalen Russenhass.<br>\nSo widmete man den armen Reisenden bis in die oberen Etagen der russischen Politprominenz und die gro&szlig;en TV-Sender breite Aufmerksamkeit.<br>\nDie verbotene Weihnachtspost wird in der Kreml-Berichterstattung nun folgen. Denn auch diese Sanktion steht nun wirklich nicht im geringsten Zusammenhang mit der russischen Kriegswirtschaft.<br>\nVielmehr trifft sie diejenigen, die auch in Zeiten des Krieges Verbindung halten und zum Weihnachtsfest Kleinigkeiten austauschen wollen, was jetzt nur noch in Richtung Russland m&ouml;glich ist.<br>\nEs ist sogar damit zu rechnen, dass vermehrt Gegner des aktuellen Kriegskurses von Putin durch die Paketsanktion getroffen werden. Denn es sind solche, die vermehrt noch engere Verbindungen mit Freunden und Verwandten im Westen halten oder vielleicht sogar mit aus Russland ausgereisten Angeh&ouml;rigen.<br>\nWer zur&uuml;ckgeblieben ist, wird hier unter Berufung auf EU-Vorschriften pauschal ausgegrenzt und vom Westen abgeschnitten. Und die innerrussische Propaganda, im Westen w&uuml;rde die Politik von einem pauschalen Russenhass beherrscht, f&auml;llt dann sogar bei Leuten auf fruchtbaren Boden, die Putins Kriegspolitik ablehnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Absurde-Sanktionspolitik-Weihnachtspakete-aus-Russland-verboten-9575229.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Das Schweigen von USA und Nato auf Russlands Briefe vom 17. Dezember 2021<\/strong><br>\nVor genau zwei Jahren formulierte Russland unmissverst&auml;ndlich seine Sicherheitsinteressen. Die Reaktion des Westens war ein gro&szlig;er Fehler.<br>\nDie westliche Ukraine-Berichterstattung weist nicht erst seit Kriegsbeginn eine Reihe bemerkenswerter wei&szlig;er Flecken auf. So gut wie niemand hierzulande wei&szlig; beispielsweise, dass der dem Westen sehr nahestehende Boris Jelzin schon im M&auml;rz 1997 &ndash; Jahre bevor Wladimir Putin an die Macht kam &ndash; im Vorfeld der ersten Nato-Osterweiterung gegen&uuml;ber dem damaligen US-Pr&auml;sidenten Bill Clinton drohte, sp&auml;testens mit einem Nato-Beitritt der Ukraine w&uuml;rde f&uuml;r Russland eine rote Linie &uuml;berschritten. Man sieht hier sehr deutlich, wie alt diese Option f&uuml;r den Westen ist und wie alt umgekehrt die russischen &Auml;ngste vor dieser Option sind! [&hellip;]<br>\nWenig bekannt ist im Westen auch, dass die Ukraine schon im Jahre 2021 &ndash; lange vor dem russischen &Uuml;berfall &ndash; nicht nur &bdquo;im Karabachkrieg 2020 bestens bew&auml;hrte&ldquo; t&uuml;rkische Kampfdrohnen vom Typ Bayraktar TB2 kaufte und gegen die Rebellenstellungen bei Donezk abfeuerte, sondern auch bereits mit der T&uuml;rkei &uuml;ber eine Lizenzproduktion verhandelte.<br>\nNahezu unbekannt ist jedoch bis heute die Tatsache, dass die USA bereits seit Mitte der Neunzigerjahre unter dem Etikett &bdquo;Rapid Trident&ldquo; (fr&uuml;her: &bdquo;Peace Shield&ldquo;) j&auml;hrlich auf dem Gebiet der Westukraine Man&ouml;ver mit ukrainischen Truppen durchf&uuml;hrten, zuletzt vom 20.09. bis 01.10.2021 zusammen mit Soldaten aus L&auml;ndern wie Bulgarien, Kanada, Georgien, Deutschland, Gro&szlig;britannien, Italien, Jordanien, Moldau, Pakistan und Polen. Dasselbe gilt f&uuml;r die Marineman&ouml;ver &bdquo;Sea Breeze&ldquo; der USA seit 1997 vor der K&uuml;ste der Ukraine im Schwarzen Meer. Im Sommer 2021 waren Einheiten aus nicht weniger als 32 Staaten beteiligt.<br>\nMan stelle sich die Reaktion des Westens vor, h&auml;tte Russland j&auml;hrlich zusammen mit Soldaten aus Belarus, Serbien, China, Kuba, Venezuela, dem Iran und anderen Staaten Truppen&uuml;bungen in Mexiko oder Marineman&ouml;ver im gleichnamigen Golf vor der K&uuml;ste Floridas unternommen!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/open-source\/das-schweigen-von-usa-und-nato-auf-russlands-briefe-vom-17-dezember-2021-li.2168703\">Leo Ensel in der Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>&laquo;Was passiert, wenn die Ukrainer erkennen, was die Amerikaner ihnen angetan haben?&raquo;<\/strong><br>\nLange Zeit hat der Krieg in der Ukraine die Medien dominiert. Jetzt wurde er vom Krieg in Israel &uuml;berschattet. Gleichzeitig gibt es Anzeichen daf&uuml;r, dass die Ukraine f&uuml;r die Amerikaner keine Priorit&auml;t mehr hat, und es w&auml;chst die Einsicht, dass die Ukraine keine Chance auf einen Sieg hat. Die westliche Propaganda wird allm&auml;hlich durch sachliche Aussagen &uuml;ber die Realit&auml;t ersetzt. Das von Wunschdenken gepr&auml;gte Medienbild, der Vater des Gedankens, br&ouml;ckelt.<br>\nEs ist immer ein Problem, objektiv &uuml;ber einen Konflikt zu berichten, in dem wir uns selbst f&uuml;r die eine Seite entschieden haben. Es ist auch ein Problem, zuzugeben, dass die Partei, die wir gew&auml;hlt haben und unterst&uuml;tzen, jetzt verliert. Das ist wohl auch der Grund, warum die meisten Kommentatoren nicht die tats&auml;chliche Situation analysiert haben, sondern sich mit der Frage besch&auml;ftigt haben, was f&uuml;r einen ukrainischen Sieg getan werden muss. Ebenso haben die Kommentatoren nicht gefragt, was die Ukrainer realistischerweise gewinnen oder mit Russland aushandeln k&ouml;nnen, sie haben immer nur wieder wiederholt, wer im Recht ist und was richtig ist. Wenn sich der Ton der Kommentare jetzt zu &auml;ndern beginnt, dann deshalb, weil die Kluft zwischen der Darstellung in den Medien und der harten Realit&auml;t, der unbequemen Wahrheit, nicht mehr heruntergespielt werden kann.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/was-passiert-wenn-die-ukrainer-erkennen-was-die-amerikaner-ihnen-angetan-haben\">Ivan Hoffman auf Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Belohnter Terror<\/strong><br>\nAm 6. Dezember wurde der ukrainische Oppositionspolitiker Illja Kiwa in Moskau ermordet. Zu der Tat bekannte sich der ukrainische Milit&auml;rgeheimdienst. Am 14. Dezember er&ouml;ffnete die EU Beitrittsverhandlungen mit der Ukraine. Diese beiden Ereignisse stehen keineswegs nur in einem zeitlichen, sondern auch in einem inhaltlichen Zusammenhang. Obwohl die Ukraine sich also wenig mehr als eine Woche zuvor zum ersten Mal zu einem politischen Mord im Ausland bekannt hatte, sahen die Staats- und Regierungschefs der EU die Voraussetzungen der Ukraine in Richtung Demokratie und Rechtsstaatlichkeit als erf&uuml;llt, um Kiew den Weg in die EU zu bahnen, so lie&szlig;e sich formulieren. Doch wer in beiden Dingen einen Gegensatz meint erblicken zu m&uuml;ssen, k&ouml;nnte sich bitter get&auml;uscht sehen. Die Antwort der Bundesregierung auf meine Frage zum Mord an Kiwa jedenfalls spricht eine ganz andere Sprache.<br>\nDie Bundesregierung versucht sich zuerst an einem Paradoxon. Sie habe die Erkl&auml;rung des Sprechers des ukrainischen Milit&auml;rgeheimdienstes zur Kenntnis genommen, ein &raquo;Bekenntnis&laquo; sei ihr aber nicht bekannt. Man muss dazu wissen, dass der ukrainische Milit&auml;rgeheimdienst zum Mordbekenntnis zus&auml;tzlich nicht nur Fotos vom Tatort ver&ouml;ffentlicht hat, sondern sich auch mit der Drohung zitieren l&auml;sst, dass es allen Verr&auml;tern so ergehen werde wie Kiwa. Kurz, die Ukraine bekennt sich offen zu faschistischen Fememorden, die in der Geschichte etwa mit dem Pinochet-Regime in Chile vergleichbar sind. F&uuml;r diese m&ouml;rderische Entschlossenheit im Krieg wird sie auf nachdr&uuml;ckliche Bitte aus Washington mit der Er&ouml;ffnung von EU-Beitrittsverhandlungen belohnt.<br>\nDie Bundesregierung verurteilt den politischen Mord der Ukraine denn auch nicht, sondern bekr&auml;ftigt ihre Unterst&uuml;tzung wirtschaftlicher, finanzieller und milit&auml;rischer Art f&uuml;r das Kiewer Regime. Bemerkenswert ist die Aussage, dass dies so lange wie n&ouml;tig fortgesetzt werden soll. Nun wird klar, dass man, koste es was es wolle, einen Stellvertreterkrieg mittels einer staatsterroristischen Regierung f&uuml;hrt und sich selbst nicht an deren Bekenntnis zum Terror st&ouml;rt, sondern das Terrorbekenntnis regelrecht belohnt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/465377.belohnter-terror.html\">Sevim Dagdelen auf junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Von Gaza zum Roten Meer: Er&ouml;ffnen USA regionalen Krieg an globaler Handelsroute?<\/strong><br>\nUS-Milit&auml;r erw&auml;gt Gegenschl&auml;ge gegen Huthi im Jemen nach erneuten Angriffen wegen Gaza-Krieg. Frachtverkehr durch Suezkanal erlahmt. &Uuml;ber eine explosive Lage.<br>\nHochrangige US-Vertreter in Washington erw&auml;gen scheinbar einen Gegenschlag gegen die jemenitischen Huthi. Die Rebellengruppe, die vom Iran unterst&uuml;tzt wird und den S&uuml;den des Landes einschlie&szlig;lich der Hauptstadt Sanaa regiert, hat im Zuge des israelischen Gaza-Kriegs in den letzten Wochen eine Reihe von Angriffen auf Marine- und Handelsschiffe im Roten Meer gestartet.<br>\nDie US-Marine meldete gestern neue Huthi-Angriffe im Roten Meer. Insgesamt 15 Drohnen seien abgefangen worden, die gegen Frachtschiffe im Roten Meer auf dem Weg Richtung Suezkanal gerichtet worden seien, hei&szlig;t es vom US-Kommando. Im Einsatz waren die US-amerikanischen und britischen Zerst&ouml;rer &ldquo;USS Carney&rdquo; und &ldquo;HMS Diamond&rdquo;.<br>\nDas US-Magazin Politico zitierte gestern zwei nicht benannte Pentagon-Beamte mit der Aussage, dass &ldquo;hochrangige Vertreter der Biden-Regierung aktiv Optionen f&uuml;r einen Gegenschlag gegen die Huthi im Jemen erw&auml;gen&rdquo;. Danach soll das US-Milit&auml;r &ldquo;den Befehlshabern M&ouml;glichkeiten f&uuml;r einen Schlag gegen die Huthi unterbreitet haben&rdquo;.<br>\nBewegungen der US-Navy im Nahen Osten deuten zudem auf einen m&ouml;glichen Schlag des US-Milit&auml;rs gegen die Huthi hin, w&auml;hrend die jemenitische Gruppe weiterhin Schiffe im Roten Meer angreift. So wurde gestern berichtet, dass man die Dwight D. Eisenhower Carrier Strike Group vom Persischen Golf in den Golf von Aden vor der K&uuml;ste Jemens verlegt habe, wo die Huthi operieren.<br>\nDie Verlegung k&ouml;nnte auch eine Ma&szlig;nahme der Abschreckung gegen die Huthi sein, die mit ihren t&auml;glichen Angriffen auf Handelsschiffe die internationale Schifffahrt lahmlegen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Von-Gaza-zum-Roten-Meer-Eroeffnen-USA-regionalen-Krieg-an-globaler-Handelsroute-9576724.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>&bdquo;Es geht in erster Linie um Bestrafung &hellip;&rdquo;<\/strong><br>\nOded Na&rsquo;aman \/ Aussagen von Veteranen der israelischen Armee &uuml;ber Gaza und die okkupierten Territorien von Breaking the Silence (Das Schweigen brechen)<br>\n&bdquo;Es gibt kein Land auf der Erde, welches tolerieren w&uuml;rde, dass Raketen von au&szlig;erhalb seiner Grenzen auf seine B&uuml;rger herabregnen,&ldquo; sagte Pr&auml;sident Barack Obama vergangene Woche in einer Pressekonferenz. Er bediente sich dieser allgemeinen Wahrnehmung, um die Operation &ldquo;S&auml;ule der Verteidigung&rdquo; zu rechtfertigen, Israels j&uuml;ngste milit&auml;rische Kampagne im Gazastreifen. Er unterstellt, wenn er die Situation auf diese Weise beschreibt, wie viele andere, dass Gaza eine politische Einheit au&szlig;erhalb und unabh&auml;ngig von Israel ist. Das ist nicht der Fall. Es stimmt, dass Israel sich offiziell im August 2005 aus dem Gazastreifen zur&uuml;ckgezogen hat, seine Bodentruppen abzog und die israelischen Siedlungen dort evakuierte. Aber abgesehen von der Abwesenheit einer st&auml;ndig stationierten Milit&auml;rpr&auml;senz hat Israel &uuml;ber Gaza von diesem Zeitpunkt bis heute eine dr&uuml;ckende Kontrolle ausge&uuml;bt.<br>\nDie Aussagen von israelischen Armeeveteranen legen die Wahrheit dieses &bdquo;Abzugs&ldquo; blo&szlig;. Immerhin f&uuml;hrte Israel 2006 die Operation Summer Rains (Sommerregen) und Autum Clouds (Herbstwolken) und 2008 Hot Winter (Hei&szlig;er Winter) und Cast Lead (Gegossenes Blei) durch &ndash; alle in Verbindung mit Bodeninvasionen. In einer Aussage spricht ein Veteran von einer &bdquo;Operation eines Bataillons&ldquo; in Gaza, die f&uuml;nf Monate lang dauerte, wo den Soldaten befohlen wurde zu schie&szlig;en, &bdquo;um Terroristen herauszuziehen,&rdquo; so dass sie &bdquo;ein paar t&ouml;ten konnten.&ldquo;<br>\nIsraelische Marineblockaden halten die Bewohner Gazas vom Fischen ab, einer Hauptquelle der Nahrungsversorgung im Gazastreifen. Luftblockaden unterbinden die Bewegungsfreiheit. Israel l&auml;sst kein Baumaterial in das Gebiet, verbietet Exporte in die West Bank und Israel und verhindert (mit Ausnahme von humanit&auml;ren Notsituationen) die Bewegung zwischen dem Gazastreifen und der West Bank. Es kontrolliert die pal&auml;stinensische Wirtschaft, indem es regelm&auml;&szlig;ig Importsteuern zur&uuml;ckh&auml;lt. Seine Einschr&auml;nkungen haben die Erweiterung und den Ausbau der elenden Kanalisation beeintr&auml;chtigt, was das Leben in Gaza innerhalb eines Jahrzehnts untragbar machen k&ouml;nnte. Die Blockierung der Meerwasserentsalzung hat die Wasserversorgung zu einem Gesundheitsrisiko gemacht. Wiederholt hat Israel kleine Kraftwerke in Gaza zerst&ouml;rt und damit sicher gestellt, dass der Streifen weiterhin auf die Versorgung mit Elektrizit&auml;t aus Israel angewiesen ist. T&auml;gliche Stromausf&auml;lle sind die Norm seit einigen Jahren. Die israelische Pr&auml;senz ist allerorts zu sp&uuml;ren, milit&auml;risch und anderweitig.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/antikrieg.com\/aktuell\/2023_12_15_esgeht.htm\">Antikrieg<\/a>\n<p>dazu: <strong>BIP-Aktuell #285: V&ouml;lkermord In Gaza: Wann ist die Schwelle &uuml;berschritten und ein Massaker wird zum V&ouml;lkermord?<\/strong><br>\nDas Verbrechen des V&ouml;lkermords ist in der UN-Konvention zur Verhinderung von V&ouml;lkermord klar definiert. Eine juristische Analyse ergibt, dass Israel sich des Verbrechens des V&ouml;lkermords im Gazastreifen schuldig gemacht hat. F&uuml;r Nicht-Juristen ist es wichtig, die drei Elemente zu verstehen, die erforderlich sind, um die Schuld im Fall von V&ouml;lkermord nachzuweisen: die absichtliche Entmenschlichung, die systematische Sch&auml;digung von Zivilisten und der Nachweis, dass die Zivilisten bewusst ins Visier genommen werden. Diese drei Faktoren werden im Folgenden dargestellt.<br>\nExplizit als V&ouml;lkermord definiert werden in Artikel 2 der 1951 in Kraft getretenen UNO- &rdquo;Konvention &uuml;ber die Verh&uuml;tung und Bestrafung des V&ouml;lkermordes&rdquo; Handlungen, &bdquo;die in der Absicht begangen&ldquo; werden, &bdquo;eine nationale, ethnische, rassische oder religi&ouml;se Gruppe als solche ganz oder teilweise zu zerst&ouml;ren&ldquo;. Zu solchen Handlungen z&auml;hlen nicht nur die gezielte &bdquo;T&ouml;tung von Mitgliedern der Gruppe&ldquo; sondern auch &bdquo;die Verursachung von schwerem k&ouml;rperlichen oder seelischem Schaden&ldquo; und die &bdquo;vors&auml;tzliche Auferlegung von Lebensbedingungen f&uuml;r die Gruppe, die geeignet sind, ihre k&ouml;rperliche Zerst&ouml;rung&ldquo; herbeizuf&uuml;hren. Auch die &bdquo;Geburtenverhinderung innerhalb der Gruppe&ldquo; oder die &bdquo;gewaltsame &Uuml;berf&uuml;hrung von Kindern der Gruppe in eine andere Gruppe&ldquo; fallen unter die Definition von V&ouml;lkermord. Die Konvention wurde von Deutschland, Israel und Pal&auml;stina unterzeichnet, die zu den 153 Staaten geh&ouml;ren, die ihr bereits beigetreten sind und sie ratifiziert haben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/bip-jetzt.de\/2023\/12\/16\/bip-aktuell-285-voelkermord-in-gaza\/\">BIP<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Gaza aus Sicht der Weltbank<\/strong><br>\nIn der zweiten Novemberh&auml;lfte waren der Weltbank zufolge in Gaza etwa 60 Prozent der Informations- und Kommunikationsinfrastruktur, mindestens 60 Prozent der Gesundheits- und Bildungseinrichtungen und 70 Prozent der Handelsinfrastruktur besch&auml;digt oder zerst&ouml;rt. &raquo;Ebenso ist fast die H&auml;lfte aller Haupt-, Neben- und Terti&auml;rstra&szlig;en besch&auml;digt oder zerst&ouml;rt. Mehr als eine halbe Million Menschen sind infolge des Konflikts obdachlos&laquo;, beschreibt die Weltbank die trostlose Situation.<br>\nIm Gazastreifen sind nach Sch&auml;tzung der Weltbank inzwischen 85 Prozent der Einwohner im erwerbsf&auml;higen Alter arbeitslos. Vor Kriegsbeginn waren es rund 50 Prozent. Die meisten der 56.000 offiziellen Unternehmen im Gazastreifen h&auml;tten zudem im Zuge der Kampfhandlungen den Betrieb einstellen m&uuml;ssen. In einer Bewertung der wirtschaftlichen Auswirkungen sagte die in Washington, D. C., ans&auml;ssige Weltbank, dass Gaza aktuell nur 16 Prozent seiner Produktionskapazit&auml;t aussch&ouml;pfe.<br>\n&raquo;W&auml;hrend Armut und Verletzlichkeit in Gaza erheblich zunehmen werden, werden negative Auswirkungen auf die Wohlfahrt auch im gesamten Westjordanland deutlich zu sp&uuml;ren sein&laquo;, so die Weltbank. Israel habe nach dem 7. Oktober rund 200.000 Pal&auml;stinensern, die bis dahin in Israel oder den v&ouml;lkerrechtswidrigen, israelischen Siedlungen in der Westbank arbeiteten, die Arbeitserlaubnis entzogen.<br>\nEtwa 67.000 Menschen k&ouml;nnen derzeit ihren Arbeitsplatz innerhalb der Westbank nicht mehr erreichen, weil die israelische Besatzungsmacht die Bewegungsm&ouml;glichkeit massiv eingeschr&auml;nkt hat, sch&auml;tzt die Weltbank.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/465380.nahostkrieg-gaza-aus-sicht-der-weltbank.html\">junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Antisemiten &uuml;berall<\/strong><br>\nNicht erst seit Beginn der Coronaproteste werden mit dem Vorwurf des Antisemitismus pauschal jene belegt, die gegen die Politik der Bundesregierung auf die Stra&szlig;e gehen. Dieser Vorwurf dient dazu, solche Kritiker allesamt in die rechte Ecke zu stellen und ihre Argumente indiskutabel zu machen. Dieser Mechanismus ist auch im Umgang mit Pal&auml;stina zu beobachten, wenn Kritik an der israelischen Bombardierung des Gazastreifens schlicht als antisemitisch bezeichnet wird &mdash; auch in unabh&auml;ngigen Medien. Das Totschlagargument verf&auml;ngt auch bei denen, die es besser wissen k&ouml;nnten.<br>\nPl&ouml;tzlich sind sie &uuml;berall, die Antisemiten. Ahnte der gute Deutsche vor nicht allzu langer Zeit noch nichts von der unterschwelligen Gefahr, die in diesem Land zu lauern scheint, so wird er jetzt eines Besseren belehrt. Die Antisemiten fluten unsere Stra&szlig;en, so kann man es den Medien entnehmen. Immer wieder skandieren sie antisemitische Parolen und stellen ihren Hass auf Juden zur Schau. Die Coronapandemie brachte noch eine zweite, unerwartete Pandemie mit sich: die der Antisemiten. Oder vielmehr die Pandemie der inflation&auml;ren Diffamierung von Oppositionellen, indem man sie in die rechte Ecke stellte. Pl&ouml;tzlich war jeder, der die Coronama&szlig;nahmen kritisierte, die Maske nicht trug und sich der potenziell t&ouml;dlichen Genspritze verweigerte, ein Juden hassender Neonazi.<br>\n&bdquo;Wird der B&uuml;rger unbequem, ist er pl&ouml;tzlich rechtsextrem&ldquo; ist eine witzige Parole, die es auf den Punkt bringt.<br>\nDer Begriff Antisemitismus wird bereits seit Jahren als Totschlagargument gegen Kritiker, Andersdenkende oder zu investigativ Hinterfragende verwendet. Dieses Wort soll damit jede Kritik, jedes Erkennen von Korruption und Geheimdienstverwicklungen in Kriegen und Morden &uuml;berall auf der Welt, soll jede starke Opposition delegitimieren. Indem Oppositionelle in die rechte Ecke gestellt werden, suggeriert man dem braven Durchschnittsdeutschen, dass hier im besten Fall nur verr&uuml;ckte Spinner, im schlimmsten Fall aber b&ouml;sartige Nazis nach der Macht trachten und die vern&uuml;nftige, b&uuml;rgerliche Mitte mit ihren absonderlichen Vorstellungen gef&auml;hrden. Vern&uuml;nftige B&uuml;rger sollen sich mit den Argumenten, Vorstellungen und Zielen dieser Nazis doch bitte nicht besch&auml;ftigen. Das ist eine mehr oder weniger subtile Art und Weise, die Rede- und Gedankenfreiheit zu begrenzen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/antisemiten-uberall\">Felix Feistel in Manova<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Doctorow: Die Doppelmoral der pro-pal&auml;stinensischen Verfechter der &ldquo;Meinungsfreiheit&rdquo;<\/strong><br>\nIn den letzten Tagen ist mir aufgefallen, wie die Liberalen, die die &ldquo;Meinungsfreiheit&rdquo; verteidigen, in der Pal&auml;stina-Frage einen Fleck im Auge ihrer im Allgemeinen konservativen Gegner erkennen, aber blind sind f&uuml;r den Balken in ihrem eigenen Auge, wenn ich mir einen Ausdruck von Matth&auml;us &uuml;ber die Bedeutung der Heuchelei ausleihen darf.<br>\nWir haben in der vergangenen Woche erlebt, wie ein Ausschuss des Repr&auml;sentantenhauses die Pr&auml;sidenten dreier f&uuml;hrender amerikanischer Universit&auml;ten &uuml;ber die Art und Weise befragt hat, in der die freie Meinungs&auml;u&szlig;erung auf dem Campus missbraucht werde, um die pal&auml;stinensische Sache zu f&ouml;rdern und offen ge&auml;u&szlig;erten Antisemitismus akzeptabel zu machen. Die Medien berichten auch &uuml;ber die Zwangsma&szlig;nahmen, mit denen die Geldgeber der Hochschulen die freie Meinungs&auml;u&szlig;erung auf dem Campus zum Schweigen bringen wollen, indem sie denjenigen Einrichtungen die finanzielle Unterst&uuml;tzung entziehen, die Studenten, die &ldquo;Pal&auml;stina vom Fluss bis zum Meer&rdquo; skandieren, nicht suspendieren oder ausschlie&szlig;en. Personalvermittler f&uuml;r Anwaltskanzleien und andere begehrte Berufe setzen Studenten, die auf diese Weise identifiziert wurden, auf eine schwarze Liste.<br>\nIn einem angesehenen ListServ-Digest, das an Diplomaten und Au&szlig;enpolitikexperten in Washington verteilt wird, war k&uuml;rzlich in einem Artikel von &ldquo;McCarthyismus&rdquo; die Rede, mit dem die Machthaber versuchen, Sympathisanten f&uuml;r die pal&auml;stinensische Sache im Krieg zwischen Israel und Hamas auszurotten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/seniora.org\/politik-wirtschaft\/doctorow-die-doppelmoral-der-pro-palaestinensischen-verfechter-der-meinungsfreiheit\">Gilbert Doctorow in Seniora.org<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>B&ouml;ll-Stiftung l&auml;dt Masha Gessen nach Berlin ein: Ist ihr der R&uuml;ckzug vom Preis peinlich?<\/strong><br>\nB&ouml;ll-Stiftung nahm Abstand von Verleihung des Hannah-Arendt-Preises an Masha Gessen. Gessen beklagt eine Kultur des Mundtot-Machens. Am Montag kommt Gessen nach Berlin.<br>\nWas f&uuml;r eine Kehrtwendung, ein R&uuml;ckzug vom R&uuml;ckzug: Die Heinrich-B&ouml;ll-Stiftung, die sich vor ein paar Tagen von der f&uuml;r den 15. Dezember in Bremen geplanten Festveranstaltung zur Verleihung des Hannah-Arendt-Preises an Masha Gessen zur&uuml;ckgezogen hat, l&auml;dt Gessen nun nach Berlin ein. Und Masha Gessen hat diese Einladung angenommen. Am Montagabend wird die nicht-bin&auml;re Person Masha Gessen in der Zentrale der Stiftung in Berlin-Mitte mit den beiden Vorst&auml;nden Imme Scholz und Jan-Philipp Albrecht &uuml;ber deutsche Erinnerungskultur diskutieren.<br>\nGrund f&uuml;r den R&uuml;ckzug der B&ouml;ll-Stiftung war ein am 9. Dezember im New Yorker ver&ouml;ffentlichter Essay, in dem Gessen den Gazastreifen mit den j&uuml;dischen Ghettos im von den Nationalsozialisten besetzten Europa vergleicht. Die Bremer Sektion der Deutsch-Israelischen Gesellschaft forderte, Gessen den Preis nicht zu verleihen. Die Bremer Rathausverwaltung verweigerte die Benutzung der Rathaushalle f&uuml;r den Festakt, der am Freitag stattfinden sollte. Doch die Hannah-Arendt-Gesellschaft stand zu ihrer Entscheidung, Gessen bekam den Preis einen Tag sp&auml;ter in kleinem Kreis.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/kultur-vergnuegen\/boell-stiftung-laedt-masha-gessen-nach-berlin-ein-ist-ihr-der-rueckzug-vom-preis-peinlich-li.2169257\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Heinrich Br&uuml;ning unterm Weihnachtsbaum<\/strong><br>\nK&uuml;rzungen im Sozialbereich hei&szlig;en nicht mehr K&uuml;rzungen, sondern &bdquo;mehr Treffsicherheit&ldquo; herstellen. Und Steuererh&ouml;hungen f&uuml;r die breite Masse hei&szlig;en nicht mehr Steuererh&ouml;hungen, sondern gelten als R&uuml;ckkehr zu &bdquo;alten Preispfaden der GroKo&ldquo;. Damit ist die st&auml;rkere Anhebung des CO2-Preises zum Jahreswechsel gemeint. Ein Klimageld als Kompensation, wie urspr&uuml;nglich einmal vorgesehen, gibt es nicht. Dass solche Entscheidungen immer erst nach umjubelten SPD-Parteitagen getroffen werden, muss ein Zufall sein.<br>\nDort trat n&auml;mlich ein Kanzler auf, der klarstellte, dass es mit ihm keine K&uuml;rzungen im Sozialbereich geben werde. Das Gegenteil ist nun der Fall. Eine Aussetzung der Schuldenbremse wurde von den Sozialdemokraten ebenfalls beschlossen. Nun soll darauf verzichtet oder nur dann in Erw&auml;gung gezogen werden, wenn das viele Geld (rund 8 Milliarden Euro) f&uuml;r die Ukraine nicht reicht. Was mit ziemlicher Sicherheit der Fall sein wird, da andere Staaten ihre Hilfen eben nicht ausweiten, sondern zur&uuml;ckfahren. Es braucht daher eine Hintert&uuml;r, denn der Plan von Scholz, Habeck und Lindner wird ohnehin nicht aufgehen. Es ist Wirtschaftskrise und die bek&auml;mpft man eben nicht mit Ma&szlig;nahmen, die die gesamtgesellschaftliche Nachfrage weiter d&auml;mpfen. Was die Ampel vorhat, versch&auml;rft die Rezession. (&hellip;)<br>\nWie destruktiv die Schuldenbremse wirkt, zeigt das vorgelegte Paket der Ampel. Die Regierung muss in eine Krise prozyklisch hineinsparen, nur um die Anforderungen zu erf&uuml;llen, statt antizyklisch mit einer Erh&ouml;hung der Ausgaben etwas gegen die abschmierende Konjunktur zu tun. Man k&ouml;nnte auch sagen, dass die Ampel der eigenen Bev&ouml;lkerung einen Heinrich Br&uuml;ning unter den Weihnachtsbaum gelegt hat und statt Fortschritt eine Wiederholung der Fehler von gestern betreibt. Wenn dann die Rechtsradikalen die n&auml;chsten Wahlen gewinnen sind nat&uuml;rlich andere schuld. Putin nat&uuml;rlich, die Opposition, die im Vermittlungsausschuss das Wachstumschancengesetz blockiert oder das Bundesverfassungsgericht, das lediglich einfordert, was der Gesetzgeber in seiner unfassbaren Dummheit in die Verfassung hineingeschrieben hat. Dass die Schuldenbremse mehr z&auml;hlt als das Sozialstaatsgebot oder die Absenkung eine abstrakten Staatsschuldenquote wichtiger ist, als Stra&szlig;en, Schienen und Schulen, ist ein Skandal. Daf&uuml;r haben sich die SPD-Delegierten auf ihrem Parteitag mit dem Singen der Internationale wieder an sich selbst berauscht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.taublog.de\/231213heinrich-bruning-unterm-weihnachtsbaum%20\">TauBlog<\/a>\n<p>dazu: <strong>Jetzt wird das Tafelsilber inspiziert<\/strong><br>\nDie Ampelkoalition pr&uuml;ft den Verkauf von Unternehmensbeteiligungen des Bundes, damit die angeschlagene Deutsche Bahn investieren kann. (&hellip;)<br>\nAllein die Anteile der Bundesrepublik Deutschland, direkt oder &uuml;ber die bundeseigene Kreditanstalt f&uuml;r Wiederaufbau, an der Deutschen Telekom (rund 30 Prozent) und der Deutschen Post DHL (rund 20 Prozent) w&uuml;rden nach konservativer Sch&auml;tzung etwa 40 Milliarden Euro erl&ouml;sen. Lindner hatte schon im Bundestagswahlkampf geworben, die gr&ouml;&szlig;eren Pakete zu ver&auml;u&szlig;ern. &bdquo;Es gibt keinen ordnungspolitischen Grund f&uuml;r Aktienpakete in Staatsbesitz&ldquo;, sagte Lindner 2021. &bdquo;Deshalb sollten wir verkaufen.&ldquo; (&hellip;)<br>\nIn der Koalition gibt es allerdings unterschiedliche Auffassungen dar&uuml;ber, ob die Logistiktochter Schenker von der Bahn verkauft werden solle. Nach Auskunft aus Regierungskreisen geht die Diskussion auch dar&uuml;ber, wie wichtig es f&uuml;r die Bahn sei, in der Logistikkette ein gr&ouml;&szlig;eres Angebot zu haben als nur den Transport auf der Schiene. (&hellip;)<br>\nVor einem Jahr war der Bund zu gut 99 Prozent beim Energieunternehmen Uniper eingestiegen und hatte das damit begr&uuml;ndet, dass die Energieversorgung im Land sichergestellt werden m&uuml;sse. Uniper war nach dem &Uuml;berfall Russlands auf die Ukraine in wirtschaftlichen Schwierigkeiten, weil viel weniger, aber viel teureres russisches Gas geliefert wurde, zugleich aber die Lieferverpflichtungen mit den Kunden weiter bestanden.<br>\nDer Bund ist auch Aktion&auml;r bei der Commerzbank &ndash; mit einem Anteil von gut 15 Prozent. Er hatte die Frankfurter Gro&szlig;bank in der Finanzkrise 2008\/2009 mit Milliarden Euro Steuergeld vor dem Kollaps bewahrt und war auch als Gro&szlig;aktion&auml;r eingestiegen. Die Hilfen zahlte die Commerzbank zur&uuml;ck, der Bund blieb aber Aktion&auml;r.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.wiwo.de\/politik\/deutschland\/staatsbeteiligungen-jetzt-wird-das-tafelsilber-inspiziert\/29560526.html%20\">WirtschaftsWoche<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108181\">Haushalt 2024 &ndash; die d&uuml;mmste Regierung der Welt<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Rechnet Lindner die Zinskosten in die H&ouml;he?<\/strong><br>\nZahlen des Finanzministeriums zeigen: Wenn die Regierung Schulden einfach anders verbuchen w&uuml;rde, h&auml;tte sie beachtliche 17 Milliarden Euro mehr zur Verf&uuml;gung.<br>\nDer Bund k&ouml;nnte offenbar weniger Geld f&uuml;r Zinsen ausgeben, als es Aussagen von Finanzminister Christian Lindner (FDP) nahelegen. Das geht aus einer Antwort des Ministeriums auf eine Anfrage des Linkenabgeordneten und ehemaligen brandenburgischen Finanzministers Christian G&ouml;rke hervor, die ZEIT ONLINE vorliegt.<br>\nLindner hatte in Interviews gesagt, in diesem Jahr m&uuml;sse der Bund rund 40 Milliarden Euro f&uuml;r Zinsen aufwenden &ndash; eine Verzehnfachung gegen&uuml;ber den Ausgaben des Jahres 2021. Aus der Antwort auf die Anfrage geht hervor, dass es bei einer pr&auml;ziseren Rechenmethodik nur knapp 17 Milliarden Euro sind.<br>\nIn dem Schreiben des Ministeriums hei&szlig;t es: &ldquo;Die Bundesregierung hat die Zinsausgaben des Jahres 2023 f&uuml;r den Entwurf des Nachtragshaushalts 2023 mit 36,83 Milliarden Euro gesch&auml;tzt. W&uuml;rden die Zinsausgaben des Jahres 2023 periodengerecht abgegrenzt verbucht, l&auml;ge dieser Wert um 16,99 Milliarden Euro niedriger bei 19,84 Milliarden Euro.&rdquo; Der Bund k&ouml;nnte also rund 17 Milliarden Euro weniger ausgeben als bisher veranschlagt.<br>\nHintergrund ist eine weitgehend unbekannte Buchungsregel im Bundeshaushalt. Die folgt einer relativ einfachen Logik: Wenn die Zinsen niedrig sind, kann der Bund seine Anleihen deutlich &uuml;ber dem Wert am Markt verkaufen, den er am Ende ihrer Laufzeit zur&uuml;ckzahlen muss &ndash; schlie&szlig;lich sind sie sehr begehrt. Es entstehen also Mehreinnahmen. Seit den Anlegern aber beispielsweise in den USA deutlich h&ouml;here Zinsen geboten werden, muss der Bund seine Wertpapiere teilweise unter ihrem Nennwert hergeben, um genug K&auml;ufer zu finden. Es kommt zu Mehrausgaben.<br>\nDie entscheidende Frage ist nun, wie diese Einnahmen beziehungsweise Ausgaben verbucht werden. International ist es &uuml;blich, die Betr&auml;ge gleichm&auml;&szlig;ig auf die gesamte Laufzeit einer Anleihe zu verteilen, bei einer zehnj&auml;hrigen Anleihe wird der Betrag also zu gleichen Teilen auf zehn Jahre aufgeteilt. In Deutschland wird das anders gehandhabt. Die gesamte Summe wird dem Haushalt in dem Jahr zugerechnet, in dem die Anleihe ausgegeben wird.<br>\nDurch diese Buchungspraxis werden die im Haushalt ausgewiesenen Zinskosten in Zeiten fallender Zinsen kleingerechnet und in Zeiten steigender Zinsen k&uuml;nstlich aufgebl&auml;ht &ndash; was sich wiederum politisch ausschlachten l&auml;sst. Als Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) noch Finanzminister war, hatte er dadurch mehr Geld zur Verf&uuml;gung. Lindner wiederum kann bei seiner Kritik an zus&auml;tzlichen Schulden auf die kr&auml;ftig gestiegenen Zinsen verweisen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2023-12\/bundeshaushalt-christian-lindner-zinsen-rechenmethodik%20\">Mark Schieritz auf Zeit Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Die Haushaltstrickser: Bundesregierung will einen Teil der an die BA gew&auml;hrten Zusch&uuml;sse zur&uuml;ck<\/strong><br>\nAlle drei Haushaltsjahre (2020, 2021 und 2022) sind abgeschlossen. Das 2022 gew&auml;hrte &uuml;berj&auml;hrige Darlehen in H&ouml;he von 423.496.181,47 Euro wird im laufenden Haushaltsjahr 2023 von der BA zur&uuml;ckgezahlt. 2021 wurde ein Zuschuss gew&auml;hrt. Und was wurde aus dem &uuml;berj&auml;hrigen Darlehen in H&ouml;he von 6.912.686.760,29 Euro in 2020 auf das die Bundesregierung mit ihrem noch unver&ouml;ffentlichten neuen Haushaltsplan 2024 und neuen Finanzplan 2023 bis 2027 zu blicken scheint?<br>\nAus dem 2020 gew&auml;hrten &uuml;berj&auml;hrigen Darlehen in H&ouml;he von 6.912.686.760,29 Euro wurde ein Zuschuss. Die Begr&uuml;ndung findet sich u.a. in dem vom Bundesministerium der Finanzen herausgegebenen Band 2 der Haushaltsrechnung des Bundes 2021. In der Vorbemerkung zu Kapitel 1101 (&bdquo;Leistungen nach dem Zweiten und Dritten Buch Sozialgesetzbuch und gleichartige Leistungen&ldquo;) hei&szlig;t es:<br>\n&bdquo;K&ouml;nnen Darlehen bis zum Schluss des Haushaltsjahres nicht zur&uuml;ckgezahlt werden, gilt die R&uuml;ckzahlung als bis zum Schluss des folgenden Haushaltsjahres gestundet (&sect; 365 SGB III). Abweichend hiervon wird unter den in &sect; 12 Abs. 1 des Haushaltsgesetzes geregelten Voraussetzungen aus dem zum Schluss des Haushaltsjahres 2021 die R&uuml;cklage &uuml;bersteigenden Darlehen ein Zuschuss.&ldquo; Und weiter zum in 2021 veranschlagten Zuschuss an die BA: &bdquo;Die Veranschlagung des Zuschusses steht im Zusammenhang mit der &Uuml;berwindung der finanziellen Auswirkungen auf den Haushalt der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit infolge der COVID-19-Pandemie.&ldquo;<br>\nEntsprechend in der vom Bundesministerium der Finanzen herausgegebenen Verm&ouml;gensrechnung des Bundes f&uuml;r das Haushaltsjahr 2021. Dort hei&szlig;t es:<br>\n&bdquo;Der den Forderungen und sonstigen Verm&ouml;gensgegenst&auml;nden zuzurechnende Anfangsbestand aus den bisherigen Verm&ouml;gensgruppen betr&auml;gt insgesamt 17,63 Mrd. Euro. Im Haushaltsjahr 2021 sind ist der Bestand an Forderungen und sonstigen Verm&ouml;gensgegenst&auml;nden bis auf 10,80 Mrd. Euro zur&uuml;ckgegangen.<br>\nHintergrund ist, dass die Bundesagentur f&uuml;r Arbeit (BA) im Jahr 2020 zur Aufrechterhaltung einer ordnungsgem&auml;&szlig;en Kassenwirtschaft ein Darlehen des Bundes &uuml;ber 6,91 Mrd. Euro erhalten hat, dessen R&uuml;ckzahlung nach &sect; 365 SGB III bis zum Schluss des Haushaltsjahres 2021 gestundet wurde. Das gestundete Darlehen ist der BA nach &sect; 12 Abs. 1 HG 2021 am Ende des Haushaltsjahres 2021 vollst&auml;ndig erlassen worden, weil die BA das Darlehen nicht am Schluss des Haushaltsjahres 2021 zur&uuml;ckzahlen konnte. Daher gehen die Forderungen um diesen Betrag zur&uuml;ck.&ldquo; (6)<br>\nLaut &sect; 12 Absatz 1 Haushaltsgesetz 2021 galten die Ausgaben der BA f&uuml;r das konjunkturelle Kurzarbeitergeld und f&uuml;r die Erstattung von Sozialversicherungsbeitr&auml;gen an Arbeitgeber in den Haushaltsjahren 2020 und 2021 als H&ouml;chstgrenze f&uuml;r die Umwandlung des Darlehens in einen Zuschuss. Diese Ausgaben der BA in 2020 und 2021 betrugen etwa 42,3 Milliarden Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/biaj.de\/archiv-kurzmitteilungen\/1891-die-haushaltstrickser-bundesregierung-will-einen-teil-der-an-die-ba-gewaehrten-zuschuesse-zurueck.html\">BIAJ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Der Steuersatz der Superreichen<\/strong><br>\nDeutschland ist Hochsteuerland &ndash; das ist die typische Reaktion auf den j&auml;hrlich erscheinenden Vergleich der Steuer- und Abgabenlasten in den 38 OECD-Staaten. Auf den Lohn eines Durchschnittsverdieners entfielen demnach im Jahr 2022 rund 48 Prozent Steuern und Abgaben[1]. Damit belegt Deutschland laut OECD Platz 2 hinter Belgien. Was dieser Vergleich aber verschweigt: F&uuml;r sehr hohe Einkommen und Verm&ouml;gen ist Deutschland ein Niedrigsteuerland. [&hellip;]<br>\nZusammengenommen f&uuml;hren diese Probleme dazu, dass der effektive Steuersatz f&uuml;r milliardenschwere Unternehmenseigent&uuml;mer und typische Einkommensmillion&auml;re nicht ann&auml;hernd dem Spitzensteuersatz entspricht. Stattdessen ist ihr Steuersatz teilweise kaum h&ouml;her als der auf durchschnittliche Arbeitseinkommen. Bei Durchschnittsverdienern kommen zudem noch die Sozialbeitr&auml;ge hinzu, die Hochverm&ouml;gende u. a. aufgrund der Beitragsbemessungsgrenze kaum belasten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.netzwerk-steuergerechtigkeit.de\/der-steuersatz-der-superreichen\/\">Netzwerk Steuergerechtigkeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Olaf Scholz, ein zwielichtiger Investor, dazu noch die freche Deutsche Bahn AG<\/strong><br>\nIn Hamburg passieren Dinge, die beispielhaft f&uuml;r den Zustand der herrschenden Politik sind: Gr&ouml;&szlig;enwahn und R&uuml;cksichtlosigkeit allenthalben.<br>\nFr&uuml;her, es ist noch gar nicht so lange her, bin ich vom S&uuml;den kommend gerne nach Hamburg hineingefahren. Die Elbbr&uuml;cken, dann der Blick &uuml;ber den Hafen hinauf zum Michel &ndash; wunderbar. Und heute? Diese Willkommensfreude ist getr&uuml;bt.<br>\nMan wei&szlig; zwar aus einer Werbebrosch&uuml;re, dass &bdquo;die HafenCity &ndash; das gr&ouml;&szlig;te innerst&auml;dtische Stadtentwicklungsprojekt Europas &ndash; ein Modell f&uuml;r die Entwicklung einer europ&auml;ischen City am Wasser&ldquo; ist, aber was sieht man bei der Fahrt in die Stadt? Zur Linken ein paar hingew&uuml;rfelte Vierkanth&ouml;lzer in die Luft ragen; man sieht, das vor allem, ein l&ouml;chriges Trumm dastehen (in meinem privaten Sprachgebrauch: Scholz-Beton-Gerippe), man hat dazu noch im Ohr einen Satz des ehemaligen Hamburger B&uuml;rgermeisters: &bdquo;Die Menschen sollen sagen: Das hat Olaf Scholz gut gemacht.&ldquo; (&hellip;)<br>\nHat er das, der Scholz? Der sich trotz Warnungen jubelnd mit diesem ziemlich schmierigen und wegen Korruption vorbestraften Spekulanten Ren&eacute; Benko eingelassen hat, um im Februar 2018, fast durchgeknallt euphorisch, &bdquo;Elb-Tower&ldquo;, ein gigantisches Projekt vorzustellen: ein Art Turmbau zu Babel, 64 Etagen, rund 250 Meter hoch, das mit Abstand h&ouml;chste Geb&auml;ude des Nordens. &bdquo;Ein Entwurf der Meisterklasse&ldquo;, sei das, &bdquo;ein Signal der Ambition f&uuml;r Hamburg&ldquo;, der Investor, so Scholz, &bdquo;ein hervorragendes Immobilienunternehmen&ldquo;. Tausende von Angestellten dieses pleitegegangenen Herrn, denen nun Arbeitslosigkeit droht, sehen das wohl anders.<br>\nAn dieser Beton-Stahl-Ruine vorbeifahrend, diesem neuen Wahrzeichen der Stadt, diesem Mahnmal des Gr&ouml;&szlig;enwahns, denkt man pl&ouml;tzlich: Wenn der Scholz so in Berlin regiert, dann &hellip; oh, Elb-Tower.<br>\nTower? Warum immer diese englischen Begriffe, warum blo&szlig;? Mehr Sein durch Schein? Geht es darum? Werbung und Wirklichkeit. Wenn sie &uuml;bereinstimmen w&uuml;rden, w&uuml;rde ich nicht mit dem Auto in Stadt fahren, sondern wie fr&uuml;her, ziemlich lange ist es her: mit dem Zug.<br>\nVor einiger Zeit behauptete die Deutsche Bahn, die in ihren Werbespr&uuml;chen, und nur da, wirklich gut ist, dass man heute &bdquo;so schnell wie noch nie von City zu City&ldquo; reise. Echt? Anfang des Jahrtausends brauchte man von Hamburg nach Berlin 90 Minuten, heute sind es 107 Minuten, und demn&auml;chst l&auml;uft gar nix mehr, monatelange Sperrung wegen Reparaturen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/kommentar\/wirtschaft-kommentar\/olaf-scholz-ein-korrupter-investor-dazu-noch-die-freche-deutsche-bahn-ag\/\">Arno Luik in Overton Magazin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Die Ziele sind verbraucht<\/strong><br>\nDer Klimawandel wird in gro&szlig;en Teilen ungebremst erfolgen. Statt uns auf unerreichbare 1,5- oder 2-Grad-Ziele zu fixieren, sollten wir schleunigst unsere St&auml;dte, Gemeinden und Infrastrukturen katastrophenresilient machen.<br>\n&raquo;Wissenschaftler:innen und Expert:innen sehen in ihrer Bestandsaufnahme auf dem 13. ExtremWetterKongress die Chance als verpasst an, mit relativ wenig Aufwand das Klimasystem zu stabilisieren. Der Klimawandel wird aus Sicht der Konferenzteilnehmer:innen nun in gro&szlig;en Teilen ungebremst erfolgen, womit nicht mehr abwendbare massive Ver&auml;nderungen auf unserem Planeten zu erwarten sind.&laquo; So hei&szlig;t es in der Zusammenfassung des Extremwetterkongresses 2023, auf dem auch mitgeteilt wurde, dass man das Erreichen des ber&uuml;hmten 1,5-Grad-Zieles, also das Einbremsen der Erderhitzung auf diesen Steigerungswert, vergessen k&ouml;nne.<br>\nEndlich sagt das mal jemand, dachte ich. Denn wir sind ja l&auml;ngst in einer Situation, in der wir gro&szlig;e politische, materielle und psychische Energien in ein Ziel investieren, das l&auml;ngst unerreichbar geworden ist. Anstatt an den schnellen Umbau unserer Infrastrukturen, St&auml;dte und Gemeinden zu gehen, um sie robust und resilient zu machen. Zum Beispiel.<br>\nMit Rei&szlig;en des 1,5-Grad-Zieles sind logisch auch die ganzen 2030-, 2045-, 2050-Ziele hinf&auml;llig, mit denen man die notwendige sozial&ouml;kologische Transformation als Zukunftsvorhaben tr&auml;umen konnte, vor dessen Kulisse man ungehemmt so weitermachen konnte wie zuvor.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Harald-Welzer-ueber-die-Klimakrise\/!vn5978912\/\">Harald Welzer in taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>&laquo;Individualisierter Unterricht f&uuml;hrt in die Sackgasse&raquo;<\/strong><br>\nDer P&auml;dagoge und Psychologe Beat Kissling im Interview &uuml;ber die Vereinzelung und das geforderte IT-Moratorium in der Primarschule.<br>\nHerr Kissling, die Ergebnisse der neuen PISA-Studie werden derzeit intensiv diskutiert. Wie interpretieren Sie die Resultate?<br>\nDass ein Viertel der Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler buchst&auml;blich &laquo;abgeh&auml;ngt&raquo; wird und deshalb am Ende der Schule kaum Lesen und Schreiben kann, war allen, die mit der Schulentwicklung vertraut sind l&auml;ngstens bekannt. Seit der Einf&uuml;hrung der PISA-Tests testet und vergleicht die Schweiz in den Volksschulen fleissig.<br>\nWoher kommt diese Leistungsschere?<br>\nIch f&uuml;hre sie auf die fehlgeleiteten Reformen der letzten Jahrzehnte zur&uuml;ck. Wichtig ist zun&auml;chst, den grossen Wandel seit der Jahrtausendwende zu verstehen. Seit PISA haben wir einen Paradigmenwechsel an unseren Schulen erlebt: Weg von der Orientierung daran, was die Lehrperson macht, also wie und was sie vermittelt. Jetzt z&auml;hlt vielmehr, was rauskommt, das Messbare. Wir schauen auf den Output. Die PISA-Studien haben auch ein neues Verst&auml;ndnis von &laquo;Kompetenz&raquo; eingef&uuml;hrt. Das t&ouml;nt ja gut. Einem kompetenten Handwerker kann man vertrauen, weil dieser &uuml;ber viel Fachwissen, Erfahrung und Geschick verf&uuml;gt. Aber eigentlich meint man jetzt damit Performance, eben etwas Messbares, eben Testresultate. Die Folge ist das &laquo;Teaching to the test&raquo;. Dass die Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler also zwangsl&auml;ufig vorwiegend auf diese Tests vorbereitet werden m&uuml;ssen. Die Einf&uuml;hrung dieser PISA-Testkultur in der Schule haben wir der OECD-Initiative zu verdanken. In anderen L&auml;ndern hat dieser Wandel dieselben uniformierenden Auswirkungen. (&hellip;)<br>\nSchaut man die grossen Linien der Schulentwicklung der letzten 30 Jahre hierzulande an, f&auml;llt auch die immer st&auml;rker forcierte &laquo;Individualisierung&raquo; des Unterrichts auf. Sie geht mit dem Testen und Kontrollieren einher. Individualisierung bedeutet, dass die Lehrpersonen den Unterricht nicht mehr als gemeinsames Erlebnis gestalten. Sie sind als eigenst&auml;ndige, gestaltende F&uuml;hrungspers&ouml;nlichkeiten, welche die Gemeinschaft im Auge haben, weniger gefragt. Stattdessen sollen die Lehrpersonen als &laquo;Arrangeure&raquo;, &laquo;Moderatoren&raquo; und &laquo;Coachs&raquo; ihren Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;lern &laquo;Lernumgebungen&raquo; anbieten. Diese sollen sich nun alles selbstverantwortlich erarbeiten. Man spricht heute in diesem Zusammenhang von &laquo;Chancengerechtigkeit&raquo;. Demnach steht es &ndash; laut Theorie &ndash; jedem Kind unabh&auml;ngig von seiner Herkunft offen, jeden gew&uuml;nschten Bildungsweg zu beschreiten &ndash; alles nur abh&auml;ngig von den eigenen Bem&uuml;hungen.<br>\nWeshalb soll dies schlecht sein?<br>\nDie schw&auml;cheren Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler werden vollkommen im Stich gelassen. Das Resultat zeigt aktuell PISA: ein Viertel der Sch&uuml;lerschaft wird geistig-moralisch &laquo;abgeh&auml;ngt&raquo;. Die Vereinzelung der Sch&uuml;ler durch die Individualisierung beziehungsweise das &laquo;selbstorganisierte Lernen&raquo; f&uuml;hrt n&auml;mlich schon sehr fr&uuml;h zu einer extremen Leistungsschere. Die Folgen sind: Sehr viel Unruhe, Unkonzentriertheit, Ablenkbarkeit bis hin zur Resignation und Schulschw&auml;nzerei bei den unsicheren Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;lern. So landen sie schlussendlich zur Abkl&auml;rung bei der Schulpsychologie. Da werden sie zumeist mit Diagnosen begl&uuml;ckt und nicht selten medikalisiert. F&uuml;r diese Kinder und Jugendlichen ist die vergleichende Testerei alles andere als ein ermutigendes Erlebnis. Sie erfahren Mal f&uuml;r Mal, dass sie faule, unf&auml;hige Versager sind. Hilfe und Solidarit&auml;t erfahren sie kaum. Die guten, vifen und von zuhause gut unterst&uuml;tzten Sch&uuml;ler realisieren das Schicksal ihrer schw&auml;cheren Mitsch&uuml;lerinnen und -sch&uuml;ler nicht. Sie sind mit ihrer eigenen Schulkarriere besch&auml;ftigt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/bildung\/individualisierter-unterricht-fuehrt-in-die-sackgasse\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Die &bdquo;Junkfluencer&ldquo;-Strategien von Coca-Cola, Pizza Hut &amp; Co.<\/strong><br>\nMit immer ausgekl&uuml;gelteren Strategien gelingt es der Lebensmittelindustrie, den st&auml;ndigen Konsum von zuckrigen Getr&auml;nken und fettigen Snacks als die allt&auml;gliche Normalit&auml;t junger Social-Media-Stars darzustellen. In Kooperation mit den Influencer:innen kreieren die Konzerne beispielsweise Sonder-Editionen ihrer Produkte, organisieren teure Veranstaltungen und Reisen und lancieren Marken-Werbung unauff&auml;llig auf deren Kan&auml;len.<br>\nF&uuml;r die Junkfood-Konzerne ist das Potenzial der Influencer:innen riesig: Sie sind f&uuml;r Millionen junger Menschen Idole und beste Freunde zugleich. (&hellip;)<br>\nLebensmittelwerbung beeinflusst nachweislich das Ern&auml;hrungsverhalten junger Menschen. Kinder essen mehr als doppelt so viele S&uuml;&szlig;igkeiten, aber nur halb so viel Obst und Gem&uuml;se wie empfohlen. Den letzten repr&auml;sentativen Messungen zufolge sind etwa 15 Prozent der Kinder und Jugendlichen von &Uuml;bergewicht und sechs Prozent sogar von starkem &Uuml;bergewicht (Adipositas) betroffen. Ihnen drohen im sp&auml;teren Leben Krankheiten wie Typ-2-Diabetes, Gelenkprobleme, Bluthochdruck und Herzerkrankungen. Jeder siebte Todesfall in Deutschland ist laut Daten der Organisation f&uuml;r wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) auf ungesunde Ern&auml;hrung zur&uuml;ckzuf&uuml;hren. (&hellip;)<br>\nfoodwatch fordert: Junge Menschen m&uuml;ssen besser vor Junkfood-Marketing im Internet gesch&uuml;tzt werden. Influencer:innen sollten nur noch f&uuml;r ausgewogene Produkte werben d&uuml;rfen.<br>\nBundesern&auml;hrungsminister Cem &Ouml;zdemir will zum Schutz von Kindern Werbeschranken einf&uuml;hren. Unter anderem soll die Werbung f&uuml;r unausgewogene Lebensmittel im TV in den Abendstunden und an Wochenenden, wenn besonders viele Kinder Medien nutzen, grunds&auml;tzlich untersagt sein. Diese Regelung muss auf den Bereich der sozialen Medien ausgedehnt werden. Instagram-Posts oder Tiktok-Videos, die rund um die Uhr abgerufen werden k&ouml;nnen, sollten nur noch Werbung f&uuml;r ausgewogene Produkte beinhalten.<br>\nWegen des Widerstands der FDP drohen &Ouml;zdemirs Pl&auml;ne immer weiter zu verw&auml;ssern. Um jedoch Kinder und Jugendliche effektiv vor Junkfood-Werbung zu sch&uuml;tzen, muss der Gesetzesentwurf an einigen Stellen nachgesch&auml;rft werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.foodwatch.org\/de\/die-junkfluencer-strategien-von-coca-cola-pizza-hut-co\">foodwatch<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Jubil&auml;um des Nachdenkens<\/strong><br>\nDie &bdquo;NachDenkSeiten&ldquo; wurden k&uuml;rzlich 20 Jahre alt. Mehrere Manova-Autoren w&uuml;rdigen die kritische Webseite anl&auml;sslich ihres Geburtstags.<br>\nAls Urgestein der alternativen und freien Medien sind die NachDenkSeiten nicht mehr wegzudenken. Zwanzig Jahre hat dieses Magazin mittlerweile auf dem Buckel. Am vergangenen Wochenende zelebrierte die Redaktion ihr Jubil&auml;um im pf&auml;lzischen Bad Bergzabern. Nachtr&auml;glich gratulieren den NachDenkSeiten einige Manova-Autoren, bei denen dieses Medium teilweise ma&szlig;geblich zur politischen Meinungsbildung beigetragen hat und f&uuml;r die es als Informationsquelle unersetzlich geworden ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/jubilaum-des-nachdenkens\">Manova<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-108422","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/108422","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=108422"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/108422\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":108424,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/108422\/revisions\/108424"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=108422"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=108422"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=108422"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}