{"id":108474,"date":"2023-12-30T12:00:10","date_gmt":"2023-12-30T11:00:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108474"},"modified":"2023-12-20T11:42:25","modified_gmt":"2023-12-20T10:42:25","slug":"geh-nicht-zum-gluecks-coach-sondern-werde-politisch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108474","title":{"rendered":"Geh nicht zum Gl\u00fccks-Coach, sondern werde politisch!"},"content":{"rendered":"<p>Als unser Autor <strong>Udo Brandes<\/strong> f&uuml;r eine NachDenkSeiten-Rezension das Buch <a href=\"https:\/\/www.buchkomplizen.de\/scheiss-auf-selflove-gib-mir-klassenkampf.html?listtype=search&amp;searchparam=self%20love&amp;pgNr=1\">&bdquo;Schei&szlig; auf Selflove, gib mir Klassenkampf. Eine neue Kapitalismuskritik&ldquo;<\/a> von Jean-Philippe Kindler las, erlebte er im Laufe der Lekt&uuml;re eine &Uuml;berraschung: Dieser Autor war ihm an anderer Stelle schon mal aufgefallen. Und er hatte ihn nicht gut in Erinnerung. Aber trotzdem hat ihm dessen Buch gefallen.<br>\n<!--more--><br>\nH&auml;tte ich mich eher daran erinnert, um wen es sich bei Jean-Philippe Kindler handelt, w&auml;re ich wahrscheinlich nicht auf die Idee gekommen, sein Buch zu lesen. Der Kabarettist, Journalist und Autor war n&auml;mlich im Januar dieses Jahres schwer &ndash; und meines Erachtens zu Recht &ndash; in die Kritik geraten. Und zwar wegen eines hasserf&uuml;llten Hetzvideos gegen die CDU, das er auf Instagram ver&ouml;ffentlicht hat (<a href=\"https:\/\/www.instagram.com\/reel\/CnE9MYLBeFi\/?igshid=MDJmNzVkMjY%3D\">das Video siehe hier<\/a>). Ich hatte mir damals das Video angeschaut und spontan gedacht: &bdquo;Was f&uuml;r ein feindseliger und v&ouml;llig humorloser Vertreter des linksliberalen Milieus&ldquo;. Dieser Typus Linker erinnert mich an reaktion&auml;re gottesf&uuml;rchtige Prediger, die mit ihrem gnadenlos strengen &Uuml;ber-Ich das B&ouml;se in der Welt verfolgen. Ausgerechnet dieser Mann hat nun ein Buch geschrieben, in dem er pseudolinke Identit&auml;tspolitik kritisiert. Und auch wenn ich mit einigen Punkten in seinem Buch nicht &uuml;bereinstimme, muss ich trotzdem zugeben, dass dieser Autor eine teilweise wirklich gute Ideologiekritik zum Neoliberalismus geschrieben hat. Und da es auch in der sch&ouml;nen Literatur hervorragende Werke gibt, deren Autoren einem nicht zwangsl&auml;ufig auch sympathisch sein m&uuml;ssen, betrachte ich das Buch losgel&ouml;st von dem politisch problematischen Freund-Feind-Denken, das Kindler in seinem Anti-CDU-Video offenbarte &ndash; und das meines Erachtens mit einer demokratischen Kultur nicht vereinbar ist. Und das sage ich als jemand, der wei&szlig; Gott kein Fan der CDU ist, sondern ganz im Gegenteil mit deren Politik nichts am Hut hat.<\/p><p>Was Kindler in einigen Passagen wirklich gut hingekriegt hat: Er demaskiert die Scheinheiligkeit und Verlogenheit der neoliberalen Ideologie und von neoliberalen Betonk&ouml;pfen wie dem FDP-Chef und Finanzminister Christian Lindner. Aber auch die pseudolinken Linken bekommen ihr Fett weg. Auch deren Widerspr&uuml;chlichkeiten und Scheinheiligkeiten nimmt er treffend aufs Korn. Ihnen wirft er vor, im Grunde genau wie die Konservativen und Neoliberalen Politik und das Leben &uuml;berhaupt nur noch aus einer individualisierten und selbstbezogenen Perspektive zu betrachten:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;In der Gesellschaft der Singularit&auml;ten sind diejenigen Ideen telegen und instagramabel, die das Individuum betreffen: Wie bekomme ich mein Burn-out weggeatmet? Wie m&ouml;chte ich angesprochen werden? D&uuml;rfen Wei&szlig;e Dreadlocks tragen? Habe ich ADHS? Ist meine Ex-Freundin eine pathologische Narzisstin? Bin ich ein Rassist, wenn ich kein schwarzes Quadrat auf Instagram teile?&ldquo; (S. 13-14).\n<\/p><\/blockquote><p><strong>Wenn Egomanie als Sensibilit&auml;t daherkommt<\/strong><\/p><p>Mit Bezug auf das ber&uuml;hmte Diktum vom Margaret Thatcher, dass so etwas wie Gesellschaft gar nicht existiere, sondern quasi nur Ansammlungen von Individuen (und keine sozialen Klassen mit unterschiedlichen Lebenschancen und M&ouml;glichkeiten), stellt Kindler fest, dass auch die meisten Linken eine solche entpolitisierte Sichtweise h&auml;tten:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Ich behaupte, dass Thatchers Gesellschaft der Gesellschaftslosen auch im postmodernen linksliberalen Diskurs Verankerung gefunden hat. Die Thatcher&rsquo;sche Kaltherzigkeit wird dabei in den Argumentationen durch einen &sbquo;empfindsamen Individualismus&lsquo; ersetzt. So ist es zur moralischen Tugend vieler junger Menschen geworden, sich von &sbquo;toxischen&lsquo; Personen abzugrenzen, aufwendige, oftmals durchaus konsumtive &sbquo;Selfcare&lsquo; zu betreiben und der Fetischisierung des eigenen Selbst zu fr&ouml;nen. Wir nennen es &sbquo;Selflove&lsquo;. Alles, was mich verunsichert, was mich herausfordert, was mich kritisiert, was mir, laut eigener Definition, Unrecht oder Leid antut, kann und sollte ich ohne jede Begr&uuml;ndung ein f&uuml;r alle Mal aus meinem Leben verbannen, denn mein Recht auf Gl&uuml;ck steht &uuml;ber dem Bed&uuml;rfnis meines Gegen&uuml;bers, angeh&ouml;rt zu werden&ldquo; (S.18).\n<\/p><\/blockquote><p>Kindler hat hier meines Erachtens eine sehr treffende Beschreibung des linksliberalen Milieus abgeliefert. Eine Haltung, die durch narzisstische Egomanie und Infantilit&auml;t charakterisiert ist. So kann ich Kindler nur zustimmen, wenn er schreibt:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Das durchpsychologisierte Leben wird so zum Medium grotesker Selbstverwirklichungsfantasie: Wer ist mir auf meinem Weg zum wahren Selbst von Nutzen und wer nicht? Welchen simplen moralischen Allgemeinplatz kann ich in pastellfarbenen Instagrambeitr&auml;gen wiederk&auml;uen, damit meiner Peergroup die Gewissheit vermittelt wird, dass ich einer der Guten bin?&ldquo; (S.19).\n<\/p><\/blockquote><p>Aber auch die Scheinheiligkeit eines Christian Lindner demaskiert Kindler sehr sch&ouml;n und legt den eigentlichen Kern von dessen Ideologie frei, unter anderem in Zusammenhang mit der Diskussion &uuml;ber die Weiterf&uuml;hrung eines g&uuml;nstigen &Ouml;PNV-Tickets:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Woraufhin also Christian Lindners Rhetorik der &sbquo;Gratismentalit&auml;t&lsquo; eigentlich abzielt, ist nicht auf eine reale Gefahr der Verramschung sozialstaatlicher Leistungen, nein, was hier greift, ist pure Ideologie: Keine politische Ma&szlig;nahme darf die neoliberale Gewissheit in Frage stellen, dass nur derjenige den Zugang zu einem guten und vor allem auch gesunden Leben verdient, der seine Arbeit erfolgreich am Arbeitsmarkt verkauft&ldquo; (S. 46).\n<\/p><\/blockquote><p>Dem kann ich mich zu einhundert Prozent anschlie&szlig;en. Denn ausgerechnet diejenigen, die unsere Gesellschaft ma&szlig;geblich am Laufen halten, werden oft schlecht bezahlt (zum Beispiel Verkaufspersonal oder Paketboten), w&auml;hrend &ndash; um ein konkretes Beispiel zu nennen &ndash; aktuell gerade der Bahnvorstand neben seinen ohnehin sehr hohen Geh&auml;ltern 5 Mio. Euro zus&auml;tzlich an Boni kassiert. Wof&uuml;r, fragen Sie? Nat&uuml;rlich weil sie so gute Arbeit geleistet haben! Als Kunde der Eisenbahn k&ouml;nnten einem zwar leichte Zweifel daran beschleichen, dass die Deutsche Bahn gut gef&uuml;hrt wird. Aber wir Kunden sind ja schlie&szlig;lich nur dumme Laien und verf&uuml;gen nicht &uuml;ber die h&ouml;heren Einsichtsf&auml;higkeiten eines professionellen Bahnmanagers.<\/p><p><strong>Warum wir Gl&uuml;ck repolitisieren m&uuml;ssen<\/strong><\/p><p>Ein ganzes Kapitel widmet Kindler dem Thema &bdquo;Gl&uuml;ck&ldquo;. Seine zentrale Forderung, die ich nur unterst&uuml;tzen kann: Wir m&uuml;ssen die Vorstellungen &uuml;ber das Gl&uuml;ck repolitisieren. Er kritisiert zu Recht die weitverbreitete Vorstellung, dass das Lebensgl&uuml;ck eines Menschen von dessen Geisteshaltung abh&auml;nge nach dem Motto, &bdquo;Wer richtig denkt, der wird auch gl&uuml;cklich&ldquo;. Eine Vorstellung, die Gl&uuml;ck zu einem vermarktbaren symbolischen Gut macht, f&uuml;r deren Erwerb es lediglich das richtige Know-how und Willensanstrengung braucht. Seine Kritik begr&uuml;ndet Kindler unter anderem mit einem Zitat aus dem Buch &bdquo;Das Gl&uuml;cksdiktat&ldquo; von Eva Illouz und Edgar Cabanas (Ich habe das Buch ebenfalls auf den NachDenkSeiten <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=58306\">hier<\/a> besprochen.):<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Gl&uuml;ck gilt in unseren Zeiten vielmehr als eine Geisteshaltung, die sich willentlich herbeif&uuml;hren l&auml;sst, als Resultat der Mobilisierung unserer inneren St&auml;rke und unseres &sbquo;wahren Selbst&lsquo;. (&hellip;) Vor allem aber stellt sich Gl&uuml;ck heute als das zentrale Merkmal unseres Idealbildes vom guten B&uuml;rger dar&ldquo; (Eva Illous, Edgar Cabanas, Das Gl&uuml;cksdiktat S. 31).\n<\/p><\/blockquote><p>Als ich den letzten Satz mit dem &bdquo;guten B&uuml;rger&ldquo; gelesen habe, habe ich mich zun&auml;chst gefragt: Ist das nicht &uuml;bertrieben? Aber ich glaube, das ist es ganz und gar nicht. Erinnern wir uns doch an die &bdquo;M&auml;rchenhochzeit&ldquo; von Christian Lindner auf Sylt, zu der der CDU-Vorsitzende mit dem eigenen Privatjet anreiste. Diese mediale Inszenierung der Hochzeit Lindners war eine demonstrative Zurschaustellung privaten Gl&uuml;cks und des neoliberalen Idealbildes eines &bdquo;guten B&uuml;rgers&ldquo;. Die Botschaft lautet: Gl&uuml;ck ist eine moralische Tugend. Und man kann es sich verdienen.<\/p><p>Die neoliberale Auffassung von Lebensgl&uuml;ck als etwas Privates, das man sich als Individuum erarbeiten muss, macht Gl&uuml;ck zu etwas, das &uuml;berhaupt nichts mit den gesellschaftlichen und politischen Umst&auml;nden zu tun hat. Aber ein Obdachloser kann sein Ungl&uuml;ck nicht &bdquo;wegatmen&ldquo; oder &bdquo;wegmeditieren&ldquo;. Er braucht zu seinem Gl&uuml;ck schlicht eine Wohnung und soziale Sicherheit. Und Menschen, die unter einem Krieg leiden, sind nicht wegen einer falschen Geisteshaltung ungl&uuml;cklich, sondern weil ihr Haus kaputtgebombt wurde und ihre Angeh&ouml;rigen ums Leben gekommen sind. Oder um es mit den Worten von Kindler zu sagen, die neoliberale Ideologie suggeriert:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Jeder Schicksalsschlag kann, wenn man nur ausreichend verhaltenstherapeutische &Uuml;bungen macht, im Gehirn zur gro&szlig;en Chance umcodiert werden. Somit werden menschliche Schicksale auf innere Vorg&auml;nge reduziert, die man auch im Innern zu bew&auml;ltigen hat. Die Botschaft: Es ist eigentlich egal, wie gestresst die Menschen durch ihre Armut sind, jeder Stress ist im Innern des Menschen bew&auml;ltigbar&ldquo; (S. 63-64).\n<\/p><\/blockquote><p>Der st&auml;ndige Verweis auf die Erarbeitbarkeit von Gl&uuml;ck durch Gl&uuml;ckscoaches und Influencer m&uuml;sse deshalb, so Kindler, als das bezeichnet werden, was er sei: Klassenkampf von oben.<\/p><p><strong>Res&uuml;mee<\/strong><\/p><p>Jean-Philippe Kindler hat ein lesenwertes Buch geschrieben, das insbesondere j&uuml;ngere Menschen interessieren d&uuml;rfte. Manche seiner Thesen darin kann ich zwar nicht teilen. So scheint er offenbar nicht zu begreifen, dass die f&uuml;r die Unterbringung von Migranten zust&auml;ndigen Kommunen v&ouml;llig &uuml;berfordert sind, und dass es auch kulturell bedingte Konflikte im Zusammenhang mit Migration gibt. Auch ist mir Kindler in manchen Passagen seiner Kapitalismuskritik zu studierstubenhaft akademisch und zu wenig praxisbezogen, obwohl er genau dies beim linken Milieu kritisiert. Aber um ein Buch mit Gewinn lesen zu k&ouml;nnen, muss man weder unbedingt den Autor m&ouml;gen noch in allen Punkten mit seinem Buch &uuml;bereinstimmen. <\/p><p>In einer Hinsicht m&ouml;chte ich allerdings noch deutlich Kritik &uuml;ben: Kindlers Buch ist durchgegendert, und das ist nicht nur eine sprach&auml;sthetische Zumutung, die die Lesbarkeit des Textes st&ouml;rt. Es hat auch was &Uuml;bergriffiges, denn es macht den Leser zu einem Erziehungsobjekt, dem man das &bdquo;richtige Sprechen&ldquo; beibringen muss, weil er nicht &uuml;ber die h&ouml;heren Weihen der erleuchteten Gendersekte verf&uuml;gt. W&auml;re dies eine Amazonrezension, w&uuml;rde ich deshalb nur 4 von 5 m&ouml;glichen Sternen vergeben.<\/p><p><em>Jean-Philippe Kindler: Schei&szlig; auf Selflove, gib mir Klassenkampf. Eine neue Kapitalismuskritik, Rowohlt-Verlag, erschienen im November 2023, 160 Seiten, 12,00 Euro.<\/em><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg05.met.vgwort.de\/na\/9733900dad254e8ca250b27bd72aaec0\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Als unser Autor <strong>Udo Brandes<\/strong> f&uuml;r eine NachDenkSeiten-Rezension das Buch <a href=\"https:\/\/www.buchkomplizen.de\/scheiss-auf-selflove-gib-mir-klassenkampf.html?listtype=search&amp;searchparam=self%20love&amp;pgNr=1\">&bdquo;Schei&szlig; auf Selflove, gib mir Klassenkampf. Eine neue Kapitalismuskritik&ldquo;<\/a> von Jean-Philippe Kindler las, erlebte er im Laufe der Lekt&uuml;re eine &Uuml;berraschung: Dieser Autor war ihm an anderer Stelle schon mal aufgefallen. Und er hatte ihn nicht gut in Erinnerung. 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