{"id":108483,"date":"2023-12-26T12:00:58","date_gmt":"2023-12-26T11:00:58","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108483"},"modified":"2023-12-27T21:07:02","modified_gmt":"2023-12-27T20:07:02","slug":"hybris-und-nemesis-rainer-mausfelds-schonungslose-machtkritik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108483","title":{"rendered":"\u201eHybris und Nemesis\u201c \u2013 Rainer Mausfelds schonungslose Machtkritik"},"content":{"rendered":"<p>Der Kognitionsforscher Rainer Mausfeld besch&auml;ftigt sich schon lange mit der neoliberalen Ideologie, der Umwandlung der Demokratie durch Eliten und mit den psychologischen Techniken der Meinungslenkung, die diese nutzen, um ihre herrschende Position zu sichern. Seine Gedanken zu diesen Themen hat er in B&uuml;chern wie &bdquo;Warum schweigen die L&auml;mmer&ldquo; oder &bdquo;Angst und Macht&ldquo; ausgebreitet, in mutigen Werken, die Machtkritik &auml;u&szlig;ern und zum Kern des autorit&auml;ren Geistes der Gegenwart vordringen. Auch seine j&uuml;ngste Publikation schl&auml;gt in die gleiche Kerbe. In <a href=\"https:\/\/www.westendverlag.de\/buch\/hybris-und-nemesis\/\">&bdquo;Hybris und Nemesis&ldquo;<\/a> variiert Mausfeld seine Grundthesen, stellt sie aber in einen viel gr&ouml;&szlig;eren Kontext. Entlang historischer Linien zeigt er auf, wie der Begriff der Demokratie seiner urspr&uuml;nglichen Bedeutung beraubt worden ist und heute als Herrschaftsinstrument dient. Von <strong>Eugen Zentner<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_6096\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-108483-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/231227_Hybris_und_Nemesis_Rainer_Mausfelds_schonungslose_Machtkritik_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/231227_Hybris_und_Nemesis_Rainer_Mausfelds_schonungslose_Machtkritik_NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/231227_Hybris_und_Nemesis_Rainer_Mausfelds_schonungslose_Machtkritik_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/231227_Hybris_und_Nemesis_Rainer_Mausfelds_schonungslose_Machtkritik_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=108483-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/231227_Hybris_und_Nemesis_Rainer_Mausfelds_schonungslose_Machtkritik_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"231227_Hybris_und_Nemesis_Rainer_Mausfelds_schonungslose_Machtkritik_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Um seine These zu untermauern, geht Mausfeld in der Zivilisationsgeschichte 5.000 Jahre zur&uuml;ck. Schon zu jenem Zeitpunkt haben die Menschen das erkannt, was heute zum Grundproblem liberaler Demokratien geworden ist: Macht und Reichtum streben danach, sich ungez&uuml;gelt zu potenzieren. Es bedarf daher einer robusten Einhegung. Aus diesem Grund wurde schon recht fr&uuml;h ein Schutzinstrument entwickelt &ndash; die egalit&auml;re Leitidee der Demokratie. Mit ihr, schreibt Mausfeld, &bdquo;verbindet sich bis heute die Hoffnung, dem parasit&auml;ren Mehrhabenwollen, das seit Beginn der Zivilisationsgeschichte den gesellschaftlichen Zusammenhalt bedroht, eine Grenze zu ziehen und die Entstehung parasit&auml;rer Eliten zu verhindern&ldquo;. Dieser dialektische Prozess von Elitenbildung und -kontrolle wird an Beispielen Mesopotamiens, des alten Chinas oder des antiken Athens nachgezeichnet, wobei Mausfeld auch die strukturellen M&auml;ngel der L&ouml;sungsans&auml;tze akzentuiert. <\/p><p>Die Eliten h&auml;tten schon immer Schlupfl&ouml;cher finden und die Bedingungen f&uuml;r sich nutzen k&ouml;nnen, selbst wenn neuartige Formen der gesellschaftlichen Organisation entstanden seien: &bdquo;Diese er&ouml;ffneten den jeweiligen Machteliten wirksamere Wege der Ausbeutung und neue M&ouml;glichkeiten f&uuml;r eine stabilere Organisation ihrer Macht. Gegen&uuml;ber diesen neuen Organisationsformen von Ausbeutung und Macht erwiesen sich die zuvor gewonnenen Instrumente einer Aufsteiger- und Elitenkontrolle als weitgehend unwirksam.&ldquo; In diesem Zusammenhang veranschaulicht der Kognitionsforscher, dass Machthaber in fr&uuml;heren Zivilisationen noch auf die Welt des &Uuml;bernat&uuml;rlichen zur&uuml;ckgreifen mussten, um eine starke Identifikation der Untertanen mit dem Herrscher zu bewirken. Sp&auml;ter seien mit dem Kapitalismus und der &bdquo;Enttheologisierung von Herrschaft&ldquo; andere ideologische Mittel entwickelt worden, um eine ebenso effektive Identifikation zu erreichen.<\/p><p>Diese psychologischen Manipulationstechniken stellen seit jeher eines der wichtigsten Forschungsfelder des mittlerweile emeritierten Professors dar und pr&auml;gen seine B&uuml;cher. Mausfeld wei&szlig;, dass sich Machteliten zunehmend auf Erkenntnisse aus der Soziologie und Psychologie st&uuml;tzen, um die Meinung der &bdquo;Untertanen&ldquo; in eine bestimmte Richtung zu lenken. Wie sich bestimmte Funktionsprinzipien des menschlichen Geistes f&uuml;r derartige Manipulationszwecke ausnutzen lassen, veranschaulicht Mausfeld in &bdquo;Hybris und Nemesis&ldquo; anhand einiger Beispiele, unter anderem mithilfe einer Abbildung, auf der visuell exakt gleiche Objekte durch geeignete Kontextualisierungen als extrem unterschiedlich erscheinen. Noch leichter, so der Autor weiter, lie&szlig;en sich die moralischen Sensitivit&auml;ten manipulieren: &bdquo;Hierf&uuml;r gen&uuml;gen bereits sehr elementare sprachliche Mittel, um ein und denselben Sachverhalt so zu kontextualisieren, dass er einmal als moralisch gut und ein anderes Mal als moralisch verwerflich oder b&ouml;se erscheint.&ldquo;<\/p><p>Derartige Techniken machen laut Mausfeld das aus, was er in Anlehnung an den Soziologen Michael Mann &bdquo;ideologische Macht&ldquo; nennt. Dieser Begriff steht im Vordergrund, wenn der Autor einen vergleichenden kulturanthropologischen Blick auf fr&uuml;heste Formen gesellschaftlicher Organisationsweisen wirft und dabei erl&auml;utert, wie die Mittel der Machtbegrenzung im Laufe der Zivilisationsgeschichte zunehmend als Instrumente einer Machtstabilisierung missbraucht wurden. Ideologische Macht, so Mausfeld, entstehe, &bdquo;wenn es einer Gruppe gelingt, die sinnstiftenden Denkkategorien, Deutungszusammenh&auml;nge und Rahmenerz&auml;hlungen zu beeinflussen und zu kontrollieren, mit denen Menschen sich ein gedankliches Bild ihrer gesellschaftlichen Wirklichkeit machen&ldquo;. So mussten sp&auml;ter tradierte Normen und Werte in dem jeweiligen ideologischen Kontext blo&szlig; so uminterpretiert werden, dass die Herrscher ein Monopol zu deren Sicherung und Durchsetzung zugeschrieben bekamen und die Beherrschten dies als legitim ansahen.<\/p><p>Nach dem gleichen Verfahren sei der Begriff der Demokratie umgedeutet worden. Diese habe urspr&uuml;nglich als emanzipatorisches Instrument zum Schutz des Zusammenhalts einer Gesellschaft und zur Sicherung nat&uuml;rlicher individueller Freiheitsrechte gedient, so Mausfeld. Sie &bdquo;war als zivilisatorisches Schutzinstrument gegen parasit&auml;re Eliten entwickelt worden und zielte auf eine konsequente Einhegung von Macht durch die gesellschaftliche Basis ab&ldquo;. Allerdings h&auml;tten die Macht- und Besitzeliten fr&uuml;h erkannt, dass sich das Wort &bdquo;Demokratie&ldquo; als h&ouml;chst wirksames Instrument der Stabilisierung und Ausweitung von Macht nutzen lie&szlig;e: &bdquo;Bindet man es in einen geeigneten ideologischen Rahmen ein, der verdeckt, dass der Begriff entleert und seiner urspr&uuml;nglichen Bedeutung beraubt wurde, so lassen sich mit diesem Wort die nat&uuml;rlichen Bed&uuml;rfnisse nach Freiheit und Selbstbestimmung ruhigstellen.&ldquo;<\/p><p>Die wirkungsvollsten Formen dieser ideologischen Macht habe der Kapitalismus hervorgebracht. Gegen sie seien die zuvor entwickelten zivilisatorischen Schutzinstrumente weitgehend fruchtlos. Mausfeld erkl&auml;rt dies mit der Widerspr&uuml;chlichkeit, die in dem Begriff &bdquo;liberale bzw. kapitalistische Demokratie&ldquo; steckt. Ihr Kernproblem bestehe gerade darin, dass sie auf Gleichheitsversprechen beruhe, die allein schon durch ihre Wirtschaftsordnung und ihre Eigentumsverh&auml;ltnisse nicht einl&ouml;sbar seien: &bdquo;In diesem Sinne sind Kapitalismus und Demokratie grunds&auml;tzlich unvereinbar.&ldquo; Mausfelds Analyse fu&szlig;t gr&ouml;&szlig;tenteils auf der Vorarbeit des US-amerikanischen politischen Philosophen Sheldon Wolin, dem er ein ganzes Kapitel widmet, um dessen Konzept des &bdquo;umgekehrten Totalitarismus&ldquo; in das eigene Gedankengeb&auml;ude einzubetten. <\/p><p>Dabei geht er auch kritisch auf das Konzept formal freier Wahlen ein. Im Zeitalter der Durch&ouml;konomisierung aller Bereiche hielten diese lediglich die Illusion demokratischer Partizipation aufrecht, seien aber im Grunde politisch v&ouml;llig irrelevant, weil die Machtaus&uuml;benden bereits die psychologischen Prozesse der Meinungsbildung kontrollierten. Wer &uuml;ber die finanziellen Mittel verf&uuml;ge, entsprechende Kampagnen zu entwickeln und zu organisieren, k&ouml;nne andere in ihrer Urteilsbildung und in ihren Entscheidungen beeinflussen und ihnen damit seinen Willen aufzwingen.<\/p><p>Dargestellt werden diese Zusammenh&auml;nge in einer enorm abstrakten Sprache. &bdquo;Hybris und Nemesis&ldquo; ist kein einfach zu lesendes Buch, aber eines, das aufgrund des beachtlichen Reflexionsgrades inspirierend wirkt. Es beruht sowohl auf theoretischen als auch empirischen Erkenntnissen, die Mausfeld nicht nur aus den Krisen der j&uuml;ngsten Zeit destilliert, sondern auch aus den Werken zahlreicher Geistesgr&ouml;&szlig;en. Er zitiert Ingeborg Maus und Wolfgang Reinhard, Karl Marx, John Stuart Mill und Adam Smith, Machiavelli und Hannah Arendt, aber auch Dichter der Antike. Sie ist zugleich die Inspirationsquelle f&uuml;r den Titel des fast 500 Seiten starken Buches. <\/p><p>Mausfeld spielt damit auf die griechische Mythologie an und zieht Parallelen zur Gegenwart. &bdquo;Vor unendlich langer Zeit, in l&auml;ngst vergangenen Zeiten&ldquo;, beginnt sein Prolog, &bdquo;lebten Menschen in Eintracht und Zufriedenheit. Zwietracht, Vereinzelung oder gar ein Mehrhabenwollen auf Kosten anderer waren ihnen fremd. Als jedoch einige wenige anfingen, sich Vorteile auf Kosten der Gemeinschaft zu verschaffen, nahm die Geschichte ihren Lauf.&ldquo; Aidos und Nemesis, die g&ouml;ttlichen Verk&ouml;rperungen von Scham und des gerechten Zorns, seien die letzten Gottheiten gewesen, die bei dem verderbten Menschengeschlecht blieben. &bdquo;Wenn auch sie die Menschen verlassen&ldquo;, schreibt Mausfeld weiter, &bdquo;bleibt nur noch das Recht des St&auml;rkeren, und menschliche Begierden nach Macht und Reichtum werden endg&uuml;ltig die menschliche Geschichte zerst&ouml;ren.&ldquo; <\/p><p>Es ist gerade Nemesis, die Mausfeld der Hybris der sich selbst &uuml;bersch&auml;tzenden Machtelite gegen&uuml;berstellt. Was sie verk&ouml;rpert, sei heute dringlicher denn je. Das schamlose Ausnutzen von Macht und die Missachtung von Recht und Sittlichkeit m&uuml;sse bestraft und begrenzt werden, damit die Gesellschaft nicht verf&auml;llt. Was ist also zu tun? &bdquo;Die vordringlichste Aufgabe&ldquo;, formuliert Mausfeld seinen Appell im Epilog, &bdquo;besteht mithin darin, in allen Bereichen gesellschaftlichen Lebens Schritt f&uuml;r Schritt an der Schaffung einer f&uuml;r einen solchen grundlegenden gesellschaftlichen Umbau fruchtbaren Atmosph&auml;re zu arbeiten.&ldquo; Es k&ouml;nne aber nur gelingen, wenn sich die Einsicht durchsetze, dass alle Machtstrukturen ihre Existenzberechtigung nachzuweisen und sich in der &Ouml;ffentlichkeit gegen&uuml;ber zu rechtfertigen haben. <\/p><p>Im Hinblick auf die desolaten Verh&auml;ltnisse heute sieht Mausfeld dringenden Handlungsbedarf. &bdquo;Uns bleibt nicht mehr viel Zeit&ldquo;, lautet seine Warnung. &bdquo;Entweder beginnen wir angesichts des zivilisatorischen Abgrunds, in den uns die Entzivilisierung von Macht zu f&uuml;hren droht, entschlossen nach H&ouml;hlenausg&auml;ngen aus dem ideologischen Gew&ouml;lbe zu suchen und geeignete demokratische Schutzbalken gegen entfesselte Macht zu errichten. Oder wir finden uns mit dem Status quo gegebener Machtverh&auml;ltnisse ab, schweigen weiter wie bisher und &uuml;berlassen es nachfolgenden Generationen, &uuml;ber die Gr&uuml;nde unseres Nicht-Handelns und &uuml;ber die Gr&uuml;nde unseres Schweigens nachzudenken.&ldquo;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Kognitionsforscher Rainer Mausfeld besch&auml;ftigt sich schon lange mit der neoliberalen Ideologie, der Umwandlung der Demokratie durch Eliten und mit den psychologischen Techniken der Meinungslenkung, die diese nutzen, um ihre herrschende Position zu sichern. Seine Gedanken zu diesen Themen hat er in B&uuml;chern wie &bdquo;Warum schweigen die L&auml;mmer&ldquo; oder &bdquo;Angst und Macht&ldquo; ausgebreitet, in mutigen<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108483\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":108484,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[107,126,208,11,161],"tags":[374,909,1782,687],"class_list":["post-108483","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-audio-podcast","category-erosion-der-demokratie","category-rezensionen","category-strategien-der-meinungsmache","category-wertedebatte","tag-eliten","tag-kapitalismus","tag-mausfeld-rainer","tag-ungleichheit"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/231226_rez.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/108483","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=108483"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/108483\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":108926,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/108483\/revisions\/108926"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/108484"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=108483"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=108483"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=108483"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}