{"id":108525,"date":"2023-12-27T12:00:53","date_gmt":"2023-12-27T11:00:53","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108525"},"modified":"2024-01-08T12:06:45","modified_gmt":"2024-01-08T11:06:45","slug":"foerdern-unsere-schulen-den-demokratischen-geist","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108525","title":{"rendered":"F\u00f6rdern unsere Schulen den demokratischen Geist?"},"content":{"rendered":"<p>Schulen funktionieren nicht so, wie es in den Schulgesetzen eigentlich vorgesehen ist: Sie f&ouml;rdern nicht kritisches Denken und einen demokratischen Geist, sondern Konformismus und einseitig ausgerichtete Weltbilder. Das ist in komprimierter Form die Kritik eines Gymnasiallehrers, der das getan hat, was in einer Demokratie eigentlich selbstverst&auml;ndlich sein sollte: Er &uuml;bte Kritik an den Verh&auml;ltnissen an seiner Schule, was ihm sehr viel &Auml;rger eingebracht hat. Deshalb schrieb er sein Buch &bdquo;Mensch, lern das und frag nicht!&ldquo;, in dem er deutsche Schulb&uuml;cher und den Schulunterricht an sich analysiert. Dies war nur m&ouml;glich, weil er sein Buch unter einem Pseudonym (<strong>Hauke Arach<\/strong>) ver&ouml;ffentlichte. Unser Autor <strong>Udo Brandes<\/strong> interviewte den P&auml;dagogen zu seinem Buch und seiner Kritik am Schulunterricht an deutschen Schulen.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_6931\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-108525-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/231227_Foerdern_unsere_Schulen_den_demokratischen_Geist_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/231227_Foerdern_unsere_Schulen_den_demokratischen_Geist_NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/231227_Foerdern_unsere_Schulen_den_demokratischen_Geist_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/231227_Foerdern_unsere_Schulen_den_demokratischen_Geist_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=108525-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/231227_Foerdern_unsere_Schulen_den_demokratischen_Geist_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"231227_Foerdern_unsere_Schulen_den_demokratischen_Geist_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p><strong>Herr Arach, wenn ich die zentrale Aussage Ihres Buches richtig verstehe, dann vermitteln Schulen keineswegs nur Wissen und F&auml;higkeiten, die Menschen in einer Gesellschaft brauchen (also zum Beispiel die F&auml;higkeit des Lesens und Schreibens), sondern ihre Aufgabe besteht immer auch darin, daf&uuml;r zu sorgen, dass die jungen Generationen die in der Gesellschaft vorherrschende Ideologie verinnerlichen. W&ouml;rtlich schreiben Sie: &bdquo;Sie (die Schulen; UB) sollen die Jugend formen f&uuml;r die Stabilisierung des jeweiligen Gesellschafts-, Eigentums- und &Ouml;konomiemodells, den Nachwuchs heranziehen f&uuml;r Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft, Milit&auml;r und Kirche.&ldquo; K&ouml;nnten Sie mal <\/strong><strong>ein paar pr&auml;gnante Beispiele<\/strong><strong> dazu nennen, die Ihre These belegen? <\/strong><\/p><p>Ein Mathematikbuch der sp&auml;ten 30er Jahre stellte folgende Aufgabe: &bdquo;Ein Bomber hat eine Stundengeschwindigkeit von 240 km. Er fliegt um 8.00 Uhr von der Grenze &uuml;ber K&ouml;ln nach deinem Heimatort. Wann kann dein Elternhaus schon in Flammen stehen?&ldquo; Die Vorbereitung des Luftkriegs, das Sch&uuml;ren von Angst vor dem Feind aus dem Westen war das politische Ziel dieser Aufgabe.<\/p><p>Das Geschichtsbuch <em>Geschichte und Geschehen 5\/6<\/em> aus dem Klett Verlag fordert in einer Aufgabe auf Seite 133 zu den Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki die Sch&uuml;ler auf: &bdquo;Diskutiert, inwieweit die Bombardierung der Zivilbev&ouml;lkerung in Deutschland und Japan f&uuml;r ein rasches Kriegsende gerechtfertigt war.&ldquo;<\/p><p><strong>Was ist daran problematisch?<\/strong><\/p><p>Die Aussage, die Bombardierung habe den Krieg schneller beendet, ist eine L&uuml;ge. Das erl&auml;utere ich in meinem Buch detaillierter. Aber dass ein Lehrer mit seinen Sch&uuml;lern diskutieren soll, nicht <em>ob<\/em>, sondern <em>inwiefern<\/em> ein Atomwaffeneinsatz gerechtfertigt werden kann, ist f&uuml;r mich der moralische Exitus und politisch gef&auml;hrlich.<\/p><p><strong>K&ouml;nnen Sie noch weitere Beispiele nennen? <\/strong><\/p><p>Unsere Geschichtsb&uuml;cher pflegen das Feindbild Russland sehr subtil, aber massiv. Ein Politikbuch lobt den Lobbyismus, ohne den es kaum denkbar sei, dass die Politik ein einziges vern&uuml;nftiges Gesetz zustande bringen k&ouml;nne, das hinterher praktikabel w&auml;re. Das v&ouml;llige Ausblenden des Finanzbereichs in allen Schulb&uuml;chern, egal, ob es um Kriege, die Deutsche Einheit mit der Aneignung der DDR-Betriebe seitens westlicher Konzerne, das Armhalten Afrikas durch wirtschaftliche Knebelvertr&auml;ge oder die einseitige Darstellung des Klimawandels geht. Es fehlen die reichlich vorhandenen alternativen wissenschaftlichen Stimmen zum Thema Klima.<\/p><p><strong>Noch mal zur&uuml;ck zur zentralen Aussage Ihres Buches: Schulen vermitteln einseitig die Ideologien der herrschenden Eliten, anstatt kritisches Denken zu lehren. <\/strong><\/p><p>Richtig. Wir haben gute Schulgesetze formuliert, die Wirklichkeit der Schulb&uuml;cher aber ist skandal&ouml;s weit von ihnen entfernt. Wer den m&uuml;ndigen B&uuml;rger heranziehen will, muss seinem Nachwuchs beibringen, dass eine Demokratie angewiesen ist auf einen &ouml;ffentlichen Debattenraum und die Sch&uuml;ler lehren, einander zuzuh&ouml;ren und ihre Urteile im Streitgespr&auml;ch herauszubilden &ndash; weil es immer verschiedene Perspektiven gibt. Unsere aktuellen Schulb&uuml;cher verk&uuml;nden aber bei strittigen Themen eine bestimmte, politisch erw&uuml;nschte Position als Wahrheit. Gegenpositionen fallen unter den Tisch. Es dominieren &ndash; wie in den Medien auch &ndash; einseitig die Sichtweisen der Kapital- und Finanzinteressen. Das ist einer Demokratie nicht w&uuml;rdig. <\/p><p><strong>Sie zitieren in Ihrem Buch unter anderem das Bayerische Schulgesetz. Dort hei&szlig;t es: &bdquo;Die Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler sind im Geist der Demokratie, in der Liebe zur bayerischen Heimat und zum deutschen Volk und im Sinn der V&ouml;lkerverst&auml;ndigung zu erziehen.&ldquo; Was ist schlecht daran, wenn eine Schule ihre Sch&uuml;ler im Geiste der Demokratie und V&ouml;lkerverst&auml;ndigung erziehen soll? Oder wenn, wie es im nieders&auml;chsischen Schulgesetz hei&szlig;t, Sch&uuml;ler &uuml;ber die Grundlagen des europ&auml;ischen Humanismus orientiert werden sollen?<\/strong><\/p><p>Nichts ist daran schlecht. Die Schulgesetze sind gut! Nur glaube ich, dass heute ein Schulbuch, das diesen Werten gerecht w&uuml;rde, keine Zulassung mehr bekommen w&uuml;rde. Viele Schulb&uuml;cher m&uuml;ssten nach meinem Urteil mit Blick auf die Schulgesetze aus dem Verkehr gezogen werden. Zwischen der Norm der Gesetze und der Wirklichkeit der B&uuml;cher klafft ein Abgrund.<\/p><p><strong>Jede Gesellschaft hat ein bestimmtes Weltbild und vertritt bestimmte Ideologien. L&auml;uft der Vorwurf, Schulen vermitteln ideologische Inhalte, nicht ins Leere? In unserer Gesellschaft gibt es einen mehrheitlichen Konsens dar&uuml;ber, dass Frauen gegen&uuml;ber M&auml;nnern gleichberechtigt sind und in jeder Hinsicht selbst &uuml;ber ihr Leben bestimmen d&uuml;rfen, was bis Mitte der siebziger Jahre noch nicht der Fall war. Da brauchten verheiratete Frauen noch die Zustimmung ihres Ehemannes, wenn sie einer Erwerbst&auml;tigkeit nachgehen oder ein Konto er&ouml;ffnen wollten. Streng genommen ist die Gleichberechtigung der Frauen aber auch ein Weltbild, das Schulen vermitteln, um Jugendliche in diesem liberalen Sinne zu formen.<\/strong><\/p><p>Die Gleichberechtigung der Geschlechter ist f&uuml;r uns wesentlicher Bestandteil einer demokratischen Gesellschaft. Auch ein demokratisches Schulsystem muss f&uuml;r seine Werte einstehen. Wenn die Schulen die Jugend in liberalem und demokratischem Sinne formen w&uuml;rden, w&auml;re das genau das, was ich mir w&uuml;nsche. Wenn sie aber eine andere Agenda verfolgen, die Agenda des Neoliberalismus, des gro&szlig;en Kapitals, des Abbaus demokratischer Elemente, der Verhinderung, sich ein eigenes Urteil zu bilden, dann haben wir ein Problem. Sind wir dann noch eine demokratische Gesellschaft?<\/p><p><strong>Nehmen wir doch mal den Bereich Geschichte\/Politik. Nennen Sie doch mal zwei Beispiele, in denen Ihrer Meinung nach Sachverhalte falsch oder ideologisch verzerrt dargestellt werden.<\/strong><\/p><p>Die Kriegsschuldfrage von 1914 ist ein Beispiel. Das Schulbuch (Geschichte und Geschehen 3\/4, Klett Verlag, f&uuml;r Klasse 9) sieht die Kriegsschuld nur auf der Seite Deutschlands. Das ist angesichts des aktuellen Forschungsstandes schlicht falsch. Frankreich, Russland und vor allem England waren an einem Stopp des weiteren Aufstiegs des Deutschen Reichs interessiert. Das ist inzwischen bestens herausgearbeitet. Damit ist die deutsche Verantwortung f&uuml;r den 1. Weltkrieg nat&uuml;rlich nicht vom Tisch. Ich w&uuml;rde dies aber als <em>Mitverantwortung<\/em> bezeichnen und dem Deutschen Reich nicht die Alleinschuld geben. <\/p><p>Ideologisch verzerrt ist die Darstellung Russlands. Oskar Lafontaine sagte auf der Feier zum 20-j&auml;hrigen Jubil&auml;um der NachDenkSeiten (im Video auf der Website ab Minute 1:13:00): &bdquo;Der Antisemitismus ist verwerflich, aber der Antislawismus, der Russenhass, der jetzt gepredigt wird, der ist genauso verwerflich und ein Verrat an unserer Geschichte.&ldquo;<\/p><p>Der deutsche Rassismus f&uuml;hrte zu etwa sechs Millionen Morden an Juden, der Vernichtungskrieg im Osten Europas, auch rassistisch motiviert, kostete etwa 27 Millionen Sowjetb&uuml;rgern das Leben. Das Schulbuch Geschichte und Geschehen 5\/6 f&uuml;r Klasse 10 widmet dem Thema Holocaust circa 13 Seiten, der Darstellung des Vernichtungskrieges aber gerade mal eine halbe Seite, ohne ins Detail zu gehen. Verschweigen f&uuml;hrt zu Nichtwissen. Antisemitismus wird heute zurecht bek&auml;mpft, Russenhass durch Verschweigen aber erm&ouml;glicht. Der Kontrast k&ouml;nnte nicht gr&ouml;&szlig;er sein. W&uuml;ssten unsere Sch&uuml;ler (auch die ehemaligen), wie der Krieg in der Sowjetunion gef&uuml;hrt wurde, w&auml;re die Lieferung deutscher Waffen in die Ukraine f&uuml;r den Kampf gegen Russland kaum m&ouml;glich, w&auml;re die Aussage unserer Au&szlig;enministerin &bdquo;Wir sind im Krieg mit Russland&ldquo; ein Grund f&uuml;r einen sofortigen R&uuml;cktritt. Das war jetzt ein aktuell relevantes Beispiel. Mein Lieblingsbeispiel ist die Darstellung Afrikas. Es transportiert ein Afrikabild, das aus dem 19. Jahrhundert stammt.<\/p><p><strong>Sie benutzen in Ihrem Buch immer wieder den Begriff &bdquo;Demokratiemanagement&ldquo;. Was verstehen Sie darunter? Und was st&ouml;rt Sie daran?<\/strong><\/p><p>Demokratiemanagement beginnt mit der Entstehung der neuzeitlichen Demokratie in den USA. Es bedeutet, der Masse des Volkes Freiheit und Demokratie vorzugaukeln, sie aber von allen Entscheidungsprozessen fernzuhalten. Nur dadurch wird &uuml;bergro&szlig;er Reichtum m&ouml;glich, werden Kriege f&uuml;hrbar. Walter Lippman, einer der gro&szlig;en Vordenker des Demokratiemanagements, schrieb 1931: &bdquo;Was W&auml;hler, wenn sie beunruhigt sind, am meisten wollen, ist, gesagt zu bekommen, was sie wollen sollen&ldquo;. Und das geschieht heute wie damals &uuml;ber die Medien: Erst wird Angst erzeugt, dann folgt die Abhilfe durch Handlungsanweisungen von oben. Fr&uuml;her hie&szlig; das Propaganda, heute hei&szlig;t es mal PR, mal &Ouml;ffentlichkeitsarbeit. <\/p><p>Viele glauben, Wahlrecht bedeute Demokratie. Aber Wahlen haben auf die Politik kaum Einfluss. Angela Merkel sagte <a href=\"https:\/\/www.bundesregierung.de\/breg-de\/service\/bulletin\/rede-von-bundeskanzlerin-dr-angela-merkel-794788\">in einer Rede am 3.3.2010<\/a>: &bdquo;Wir k&ouml;nnen im R&uuml;ckblick auf die Geschichte der Bundesrepublik sagen, dass all die gro&szlig;en Entscheidungen keine demoskopische Mehrheit hatten, als sie gef&auml;llt wurden&ldquo;. Meine Schlussfolgerung aus diesen beiden Zitaten: In unserem Parteienstaat entscheiden nicht die W&auml;hler, sondern die Parteien, und in den Parteien entscheiden kleinste F&uuml;hrungszirkel.<\/p><p><strong>Was m&uuml;sste Ihrer Meinung nach an deutschen Schulen bzw. im deutschen Bildungssystem ver&auml;ndert werden? Und wie k&ouml;nnte dies erreicht werden?<\/strong><\/p><p>Das Wichtigste w&auml;re, dass sich die Beh&ouml;rden aus der inhaltlichen Gestaltung des Unterrichts heraushalten. Mit Lehrpl&auml;nen, Curricula und Schulbuchzulassungen regieren die Beh&ouml;rden tief in den Unterricht hinein. Zu Beginn meiner Dienstzeit sprach man von der &bdquo;p&auml;dagogischen Verantwortung des Lehrers&ldquo;. Das ist vorbei. Im Beutelsbacher Konsens von 1977 verboten die Kultusministerien jede Art von Indoktrination. Heute haben wir de facto das Gegenteil. Der erste Schritt zu einer besseren Schule w&auml;re, das Problem in seiner Dimension &uuml;berhaupt erst einmal zu sehen. Dazu m&ouml;chte ich mit meinem Buch einen Beitrag leisten. Wobei ich mir bewusst bin: Solche Bewusstseinsver&auml;nderungen sind ein sehr langwieriger Prozess. <\/p><p><em>Hauke Arach: Mensch, lern das und frag nicht! Wie unsere Kinder f&uuml;r die Zukunft vorbereitet werden, Anderwelt Verlag 2023, 174 Seiten, 12,90 Euro.<\/em><\/p><p><em>Leserbriefe zu diesem Beitrag <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=109242\">finden Sie hier<\/a>.<\/em><\/p><p><small>Titelbild: Pixel-Shot\/shutterstock.com<\/small><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg05.met.vgwort.de\/na\/45766fcfa4e645d4886afa0115a5b1fe\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Schulen funktionieren nicht so, wie es in den Schulgesetzen eigentlich vorgesehen ist: Sie f&ouml;rdern nicht kritisches Denken und einen demokratischen Geist, sondern Konformismus und einseitig ausgerichtete Weltbilder. 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