{"id":108575,"date":"2023-12-20T08:44:59","date_gmt":"2023-12-20T07:44:59","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108575"},"modified":"2023-12-20T08:44:59","modified_gmt":"2023-12-20T07:44:59","slug":"hinweise-des-tages-4509","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108575","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108575#h01\">SPD-Vorsitzender Lars Klingbeil: Russland muss eine Niederlage erleiden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108575#h02\">USA bereiten Zugriff auf russische Verm&ouml;gen vor<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108575#h03\">Litauen schafft Voraussetzungen f&uuml;r Konfrontation zwischen Russland und Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108575#h04\">Wie der Viktor Orb&aacute;n die EU-Spitze d&uuml;piert &ndash; und die ihn nun kaltstellen will<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108575#h05\">Nahost-Krieg in der &ldquo;Tagesschau&rdquo;: Merkw&uuml;rdige Meldungen von tragischer Tragweite<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108575#h06\">Showdown im Roten Meer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108575#h07\">Auch die kleine Schweiz wird international genau beobachtet &ndash; und kritisiert &hellip;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108575#h08\">Die Kommentare des philippinischen Botschafters klingen, als k&auml;men sie von einem US-Beamten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108575#h09\">J&uuml;ngster US-Waffenverkauf an Taiwan &ldquo;schafft mehr Konfliktrisiken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108575#h10\">Auch nach dem Klimagipfel in Dubai schmelzen in &Ouml;sterreich die Gletscher <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108575#h11\">Von der Leyen verzockt Milliarden: Corona-Impfstoffe landen auf M&uuml;ll<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108575#h12\">Amazon muss doch keine 250 Millionen Euro Steuern nachzahlen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108575#h13\">Konjunkturumfrage ergibt: Unternehmen investieren lieber im Ausland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108575#h14\">Spit&auml;ler &uuml;berlastet und &Uuml;bersterblichkeit: Keine Massnahmen!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108575#h15\">Masha Gessen in Berlin: Der Versuch, mich mundtot zu machen, ist misslungen<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>SPD-Vorsitzender Lars Klingbeil: Russland muss eine Niederlage erleiden<\/strong><br>\nIn einem Podcast mit dem Springer-Journalisten Paul Ronzheimer bezieht der SPD-Vorsitzende Lars Klingbeil Stellung zu aktuellen Problemen der deutschen Regierungspolitik. Es geht dabei um die Themenfelder Migration und Fachkr&auml;ftemangel, um das B&uuml;rgergeld und selbstverst&auml;ndlich um die aktuelle Diskussion &uuml;ber den Bundeshaushalt. Dominiert wird der Podcast allerdings vom Ukraine-Krieg.<br>\nKlingbeil bleibt dabei den Erz&auml;hlungen im deutschen Mainstream treu. Russland sei eine Diktatur, der russische Diktator Putin habe imperialistische Interessen, behauptet er. F&uuml;r den Fall einer Niederlage in der Ukraine bef&uuml;rchtet Klingbeil daher angeblich einen weiteren Durchmarsch Russlands in Richtung Westen. Vor allen anderen sieht er schon das Baltikum durch Russland bedroht.<br>\n&ldquo;Putin wird Kr&auml;fte sammeln, und die imperialistischen Gro&szlig;macht-Phantasien sind ja offensichtlich. Deswegen ist es so wichtig, die Ukraine zu unterst&uuml;tzen.&rdquo;<br>\nDie gro&szlig;e Sorge Klingbeils sei, dass der Krieg in der Ukraine aufgrund der geopolitischen Entwicklungen aus dem Blickfeld geraten k&ouml;nne. Das d&uuml;rfe nicht passieren:<br>\n&ldquo;Meine Sorge ist, dass das Thema in Vergessenheit ger&auml;t. Wir sind der Ukraine schuldig, dass wir die Debatte am Laufen halten.&rdquo;<br>\nEs sei auch im Interesse Deutschlands, die Ukraine weiter zu unterst&uuml;tzen. Das umfasse neben Waffenlieferungen und der finanziellen Unterst&uuml;tzung auch die Ausbildung von Soldaten. Klingbeil f&uuml;hrt aus, er sei dabei gewesen, als ein ukrainischer Soldat im Rahmen seiner Ausbildung in Deutschland zum ersten Mal mit einem deutschen Kampfpanzer vom Typ Leopard geschossen habe. &ldquo;Das war bewegend&rdquo;, schw&auml;rmt der SPD-Vorsitzende. Das Ziel der deutschen Bem&uuml;hungen m&uuml;sse sein, der Ukraine zum Sieg zu verhelfen:<br>\n&ldquo;Russland darf nicht gewinnen, Russland muss eine Niederlage in der Ukraine erleiden.&rdquo;<br>\nAuf dem Weg zum Sieg sieht er jedoch Gefahren lauern. Die USA drohen als Unterst&uuml;tzer wegzubrechen. Das gilt sowohl im Fall eines Wahlsiegs von Trump, aber auch im Fall einer zweiten Amtszeit von Biden ist sich Klingbeil nicht sicher, ob die au&szlig;enpolitischen Priorit&auml;ten der USA dann nicht anders gesetzt werden. Ebenso w&uuml;rden in der EU Risse sichtbar werden, gibt selbst Klingbeil zu. Damit werde klar, dass es an Deutschland und den Deutschen h&auml;nge, der Ukraine weitere und unverbr&uuml;chliche Unterst&uuml;tzung zu leisten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/freeassange.rtde.me\/inland\/190322-spd-vorsitzender-lars-klingbeil-russland\/\">RT DE<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Immer wieder wird best&auml;tigt, dass die SPD auch beim zentralen Thema Frieden von den F&uuml;&szlig;en <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106068\">auf den Kopf gestellt wurde<\/a>. Mit solchen Ausspr&uuml;chen bzw. Forderungen bet&auml;tigt sich der Co-Bundesvorsitzende weiterhin als <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89377\">Totengr&auml;ber der SPD<\/a>. Offensichtlich sieht Herr Klingbeil <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85088\">milit&auml;rische Gewalt als ein legitimes Mittel der Politik<\/a> an. Fraglich ist, ob er wenigstens mal &uuml;berlegt hat, was denn passieren soll, wenn Russland eben keine Niederlage erleiden sollte.<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Durchhalteparolen aus Berlin (II)<\/strong><br>\nBerlin dringt trotz rasch zunehmenden Mangels in den ukrainischen Streitkr&auml;ften an Soldaten und an Munition auf einen milit&auml;rischen &bdquo;Erfolg&ldquo; der Ukraine. Es liege &bdquo;in unserem Interesse&ldquo;, dass Kiew im Krieg gegen Moskau &bdquo;erfolgreich&ldquo; sei, erkl&auml;rt der SPD-Vorsitzende Lars Klingbeil; daf&uuml;r m&uuml;ssten Deutschland und die EU nun auch &bdquo;mehr Verantwortung&ldquo; &uuml;bernehmen. Klingbeil fordert dies, w&auml;hrend vor allem US-Leitmedien dazu &uuml;bergehen, die milit&auml;rische Lage in der Ukraine realistischer zu skizzieren als bisher. Demnach wird etwa der ukrainische Vorsto&szlig; auf das Ostufer des Dnipro, der in Deutschland gefeiert wurde, von &uuml;berlebenden ukrainischen Soldaten als &bdquo;sinnlos&ldquo; und &bdquo;Suizidmission&ldquo; charakterisiert. Weil sich kaum noch Freiwillige zum Kriegsdienst melden, gehen die ukrainischen Streitkr&auml;fte immer mehr zu Zwangsrekrutierungen &uuml;ber. Die Kiewer Kriegsstrategie soll k&uuml;nftig noch st&auml;rker unter US-Einfluss entwickelt werden; sie wird in K&uuml;rze in Wiesbaden-Erbenheim in sogenannten war games durchgespielt. Unterdessen w&auml;chst in den G7 der Druck, das Auslandsverm&ouml;gen der russischen Zentralbank &ndash; rund 300 Milliarden US-Dollar &ndash; zu konfiszieren. Es w&auml;re ein Pr&auml;zedenzfall, der dann auch anderen droht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9442\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>USA bereiten Zugriff auf russische Verm&ouml;gen vor<\/strong><br>\nWeder die USA noch die EU k&ouml;nnen aktuell die Ukraine finanzieren. Daher will Washington nun die Gelder der russischen Zentralbank verwerten.<br>\nDer Westen verst&auml;rkt offenbar seine Bestrebungen, die eingefrorenen Verm&ouml;genswerte der russischen Zentralbank zu beschlagnahmen. Mit den konfiszierten Geldern soll die Ukraine finanziert werden, nachdem der Widerstand gegen weitere Zahlungen in den USA und in der EU w&auml;chst, weshalb die Ukraine in eine wirtschaftliche Schieflage zu rutschen droht.<br>\nDie gesch&auml;ftsf&uuml;hrende Direktorin des IWF, Kristalina Georgiewa, hatte der Financial Times (FT) vorige Woche gesagt, dass der Ukraine nur noch wenige Monate blieben, bevor sie gezwungen sein w&uuml;rde, eine drastische &bdquo;Anpassung&ldquo; in ihrer Wirtschaft vorzunehmen. Wie die FT aktuell berichtet, haben G7-Beamte in den vergangenen Wochen die Gespr&auml;che &uuml;ber die Ausgabe eines Teils der rund 300 Milliarden US-Dollar an eingefrorenem russischen Staatsverm&ouml;gen intensiviert. Dies w&auml;re, so die FT, &bdquo;ein radikaler Schritt, der ein neues Kapitel im Finanzkrieg des Westens gegen Moskau aufschlagen w&uuml;rde&ldquo;.<br>\nHintergrund f&uuml;r die verst&auml;rkten Aktivit&auml;ten ist das Scheitern der neuen Finanzhilfen f&uuml;r die Ukraine im Wert von mehr als 100 Milliarden US-Dollar, weil die Republikaner im US-Kongress und Viktor Orb&aacute;n vom EU-Mitglied Ungarn sich gegen die weitere Finanzierung Kiews gewandt haben. Die Beschlagnahmung russischer Verm&ouml;genswerte k&ouml;nnte eine alternative Finanzierungsquelle f&uuml;r Kiew darstellen, insbesondere angesichts der zu erwartenden enormen Kosten des Wiederaufbaus nach dem Krieg. Bisher str&auml;ubten sich die G7-Regierungen jedoch gr&ouml;&szlig;tenteils gegen einen solchen Schritt. Sie bef&uuml;rchteten, dass ausl&auml;ndische Investoren in Dollar- und Euro-Anlagen die Flucht ergreifen w&uuml;rden.<br>\nObwohl Washington die Beschlagnahmung nie &ouml;ffentlich unterst&uuml;tzt hat, haben die USA in den letzten Wochen im Hintergrund das Tempo versch&auml;rft und in G7-Aussch&uuml;ssen argumentiert, dass es einen Weg zur Beschlagnahmung der Verm&ouml;genswerte &bdquo;im Einklang mit dem V&ouml;lkerrecht&ldquo; gebe. Die FT zitiert aus einem Diskussionspapier aus den G7-Aussch&uuml;ssen: &bdquo;G7-Mitglieder und andere besonders betroffene Staaten k&ouml;nnten als Gegenma&szlig;nahme&ldquo; gegen den Krieg Russlands in der Ukraine &bdquo;russisches Staatsverm&ouml;gen beschlagnahmen, um Russland dazu zu bewegen, seine Aggression zu beenden&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft-verantwortung\/usa-bereiten-zugriff-auf-russische-vermoegen-vor-um-ukraine-zu-finanzieren-li.2169977\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers R.L.:<\/strong> Das ist eine Kriegserkl&auml;rung an eine Atommacht. Man kann nur noch auf die Besonnenheit der Russen hoffen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Litauen schafft Voraussetzungen f&uuml;r Konfrontation zwischen Russland und Deutschland<\/strong><br>\nDeutschland wird eine Bundeswehr-Brigade auf litauischem Territorium stationieren. Ihre Verlegung soll bis 2027 abgeschlossen sein. Um welches Truppenkontingent handelt es sich und welche Risiken entstehen dabei f&uuml;r Russland?<br>\nAm Montag haben die Verteidigungsminister Litauens und Deutschlands einen Plan &uuml;ber die Stationierung einer deutschen Brigade auf dem Gebiet der baltischen Republik in Kraft gesetzt. Laut einer auf der Webseite des litauischen Verteidigungsministeriums ver&ouml;ffentlichten Erkl&auml;rung soll die Brigade aus bereits existierenden und neuen Verb&auml;nden zusammengestellt werden.<br>\nDas Ministerium meldet weiter, dass das Panzerbataillon 203 aus Nordrhein-Westfalen und das Panzergrenadierbataillon 122 aus Bayern nach Litauen verlegt w&uuml;rden. Die aus bereits im Land stationierten Vorkr&auml;ften bestehende Kampfgruppe soll in ein multinationales Bataillon umgewandelt und zu einem integralen Bestandteil des Truppenverbands werden. [&hellip;]<br>\nHeute sind sich Experten sicher: Die NATO-L&auml;nder bauen nicht so sehr ihre Verteidigungs- als vielmehr ihre Angriffs-Infrastruktur aus, und das gilt nicht nur f&uuml;r Litauen. Darauf verweist unter anderem das Rahmenabkommen Defence Cooperation Agreement (DCA), das am Montag zwischen den USA und Finnland unterzeichnet wurde. Gem&auml;&szlig; dem Dokument erh&auml;lt Washington das Recht, seine St&uuml;tzpunkte, Lager, Waffen und Truppen an 15 milit&auml;rischen Standorten in Finnland zu stationieren.<br>\nDoch w&auml;hrend der Vertrag zwischen Washington und Helsinki noch nicht endg&uuml;ltig ausgefertigt ist, steht das deutsch-litauische Projekt f&uuml;r die n&auml;chsten Jahre fest. In diesem Zusammenhang darf Russland die potenzielle Bedrohung nicht ignorieren und muss das Verteidigungspotenzial des Gebietes Kaliningrad st&auml;rken. Experten schlie&szlig;en auch nicht aus, dass Litauens &ldquo;politisch verantwortungslose F&uuml;hrung&rdquo; die nicht vollst&auml;ndig souver&auml;ne deutsche Regierung zur Teilnahme an Kampfhandlungen bei Kaliningrad provozieren k&ouml;nnte. Zumal Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius die Stadt bereits &ldquo;K&ouml;nigsberg&rdquo; nannte und damit ein Tabu der deutschen Au&szlig;enpolitik brach.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/international\/190327-litauen-schafft-voraussetzungen-fuer-konfrontation\/\">RT DE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Wie der Viktor Orb&aacute;n die EU-Spitze d&uuml;piert &ndash; und die ihn nun kaltstellen will<\/strong><br>\nKaffee-Diplomatie und Finanz-Fiasko: So funktioniert das Spiel des Ungarn. Warum die Krise der EU hausgemacht ist. Und Br&uuml;ssel mehr Sportsgeist br&auml;uchte. Ein Telepolis-Leitartikel.<br>\nDass es der EU-Spitze ein einigem fehlt, vor allem aber an Sportsgeist, ahnt man nicht erst, wenn man sich in die sich in die Lage des so heldenhaft widerst&auml;ndigen Wolfsr&uuml;den GW950m versetzt, den Kommissionspr&auml;sidentin Ursula von der Leyen im Namen ihrer sieben Kinder und ihres Ponys Dolly tot sehen wollte.<br>\nWir wissen es vor allem seit Victor Orb&aacute;ns Coup beim letzten Gipfel der EU-Staats- und Regierungschefs.<br>\nWas GW950m j&auml;gerisch f&uuml;r den Von-der-Leyen-Clan bei Hannover war, ist Viktor Orb&aacute;n auf politischer Ebene f&uuml;r die EU-Technokraten in Br&uuml;ssel. In den Chefetagen der EU, schreibt die britisch-libanesische Journalistin und Chefredakteurin der britischen Financial Times, Roula Khalaf, herrsche Ratlosigkeit &uuml;ber den ungarischen Ministerpr&auml;sidenten, der mit seiner Blockade von Finanzhilfen f&uuml;r die Ukraine die Beziehungen zur EU belaste.<br>\nBeim EU-Gipfel in Br&uuml;ssel lenkte Orb&aacute;n &uuml;berraschend ein, um kurz darauf ein 50 Milliarden Euro schweres Finanzpaket zu blockieren. Dieses Hin und Her habe selbst erfahrene Partner &uuml;berrascht, hei&szlig;t es in ihren Financial-Times-Kommentar.<br>\nKollegin Khalaf formulierte das recht euphemistisch.<br>\nMan mag Viktor Orb&aacute;n m&ouml;gen oder nicht &ndash; die meisten von uns m&ouml;gen ihn, behaupte ich, nicht &ndash;, aber so mancher Beobachter des Br&uuml;sseler Politikbetriebs kann sich einer klammheimlichen Freude wohl nicht erwehren, wenn er daran denkt, was sich vor wenigen Tagen abgespielt hat.<br>\nDa schickte Olaf Scholz, dieser gl&uuml;ck- und erfolglose deutsche Bankerfreund in seiner Noch-Funktion als Bundeskanzler Viktor Orb&aacute;n zum Kaffeetrinken aus dem Raum, und lie&szlig; sich daf&uuml;r feiern. Ausgetrickst habe der Hanseat den Gulasch-Autokraten, hie&szlig; es.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Wie-der-Viktor-Orban-die-EU-Spitze-duepiert-und-die-ihn-nun-kaltstellen-will-9577923.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Nahost-Krieg in der &ldquo;Tagesschau&rdquo;: Merkw&uuml;rdige Meldungen von tragischer Tragweite<\/strong><br>\nWie das Nachrichtenmedium mit Tatsachen umgeht und was sich daran zeigt. Kritische Anmerkungen anhand dreier exemplarischer Beispiele.<br>\nDieser Tage gab es erneut Fragw&uuml;rdiges zu beobachten bei der Kriegs-Berichterstattung zum aktuellen Stand des Nahost-Konfliktes, nicht zuletzt im meistgenutzten und mit dem meisten Nutzervertrauen bedachten journalistischen Medium hierzulande, der Tagesschau.<br>\nInwieweit werden medienstaatsvertragliche Forderungen wie die nach Objektivit&auml;t und Ausgewogenheit der Beitr&auml;ge beachtet? Einige kritische Anmerkungen anhand dreier exemplarischer Beispiele:<br>\n1.) Armee und Regierung Israels haben k&uuml;rzlich die T&ouml;tung dreier israelischer Geiseln, welche die Hamas Anfang Oktober in den Gaza-Streifen entf&uuml;hrt hatte, durch eigene Streitkr&auml;fte gemeldet. Dabei f&auml;llt der Beginn des entsprechenden Berichtes besonders ins Auge, hier als Zitat in Bild und Wort:<br>\nDiese Formulierung k&ouml;nnte exakt so einer entsprechenden Pressemitteilung der israelischen Armee oder der Regierung Israels entstammen.<br>\nDie Version erscheint aber mit genau jenem Wortlaut als journalistische Sicht der Redaktion der Tagesschau, also von ARD-aktuell in Hamburg.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Nahost-Krieg-in-der-Tagesschau-Merkwuerdige-Meldungen-von-tragischer-Tragweite-9578259.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Showdown im Roten Meer<\/strong><br>\nAuch Bundeswehr soll sich an US-gef&uuml;hrtem Milit&auml;reinsatz vor Jemen beteiligen. Immer mehr Reedereien meiden Bab Al-Mandab<br>\nUS-Verteidigungsminister Lloyd Austin will eine neue Kriegskoalition schmieden: Bei Besuchen in Bahrain und Katar gehe es um &raquo;Bem&uuml;hungen zur Bildung multilateraler Koalitionen, um auf die Aggressionen zur See zu reagieren, die die Schifffahrt und die weltweite Wirtschaft bedrohen&laquo;, wie das Pentagon am Sonnabend vor seiner Abreise Richtung Nahost mitteilte. Am selben Tag hatte der US-Zerst&ouml;rer &raquo;USS Carney&laquo; &uuml;ber dem Roten Meer 14 Drohnen abgeschossen. Vergangene Woche waren f&uuml;nf internationale Schiffe aus von den Ansarollah (&raquo;Huthis&laquo;) kontrolliertem Gebiet getroffen und in Brand gesetzt worden, darunter auch die von der deutschen Reederei Hapag Lloyd betriebene &raquo;Al-Jasrah&laquo;. Am Sonnabend schlugen zudem Ansarollah-Raketen im israelischen Badeort Eilat ein.<br>\nAn der von Washington angestrebten &raquo;maritimen Taskforce&laquo; soll sich auch die Bundeswehr beteiligen. Frankreich, Gro&szlig;britannien und die USA haben bereits Kriegsschiffe im Roten Meer stationiert. Wie es aus Berlin hei&szlig;t, wird ein Einsatz der Bundesmarine gepr&uuml;ft. Die Antwort lie&szlig; nicht lange auf sich warten: Das f&uuml;hrende Ansarollah-Mitglied Ali Al-Kahum erkl&auml;rte am Sonnabend, &raquo;feindliche Handlungen gegen den Jemen&laquo; w&uuml;rden schwerwiegende Folgen haben. [&hellip;]<br>\nInzwischen meiden vier gro&szlig;e Reedereien die Meerenge des Bab Al-Mandab, die das Rote Meer mit dem Golf von Aden verbindet und gemeinsam mit dem Suezkanal die k&uuml;rzeste Verbindung auf dem Seeweg von Asien nach Europa darstellt. Auf die d&auml;nische Gro&szlig;reederei A. P. Moller-Maersk und die deutsche Hapag Lloyd folgten am Sonnabend die in der Schweiz ans&auml;ssige Mediterranean Shipping Company (MSC) und die franz&ouml;sische CMA CGM. Den Bab Al-Mandab passieren gut zehn Prozent des Welthandels, darunter Lieferungen fossiler Brennstoffe in die EU. Immer mehr Schiffe w&auml;hlen nun den Weg &uuml;ber das Kap der Guten Hoffnung um Afrika herum, was die Fahrzeit um 19 bis 31 Tage erh&ouml;ht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/465416.konflikt-in-nahost-showdown-im-roten-meer.html\">junge Welt<\/a>\n<p>dazu: <strong>Konflikt im Roten Meer<\/strong><br>\nAuge um Auge, Zahn um Zahn. Das bleibt das Credo der Bundesregierung, die offenbar jede M&ouml;glichkeit diplomatischer Bem&uuml;hungen ad acta gelegt hat. Denn schlie&szlig;lich musste nicht nur die deutsche Sicherheit, wenn auch wenig erfolgreich, am Hindukusch verteidigt werden. Sondern jetzt gilt das auch f&uuml;r deutsche &ndash; und nat&uuml;rlich israelische &ndash; Waren im Roten Meer. W&auml;hrend die get&ouml;teten Kinder im Gazastreifen seit inzwischen zwei Monaten als &raquo;Kollateralschaden&laquo; abgetan werden &ndash; ein paar Krokodilstr&auml;nen, Israel m&ouml;ge doch das humanit&auml;re V&ouml;lkerrecht einhalten, inklusive.<br>\nJetzt aber prescht man gern vor. Zwar berichten deutsche Medien, bei der Entwicklung der Bundeswehr-Marineschiffe sei aus Kostengr&uuml;nden auf Langstreckenraketenluftabwehr verzichtet worden, sie k&ouml;nnten darum die Drohnen und Raketen der Ansarollah gar nicht abschie&szlig;en. Und die &auml;lteren Fregatten, die theoretisch in Frage k&auml;men, w&uuml;rden derzeit modernisiert. Trotz der 100 Milliarden Euro Sonderschulden auf Kosten sozialer Belange ist Deutschland also immer noch nicht &raquo;kriegst&uuml;chtig&laquo; (Pistorius) und darum f&uuml;r die von den USA geplante internationale maritime &raquo;Schutzkoalition&laquo; eigentlich unbrauchbar. Aber Dabeisein ist ja bekanntlich alles.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/465451.krieg-statt-diplomatie.html\">junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Auch die kleine Schweiz wird international genau beobachtet &ndash; und kritisiert &hellip;<\/strong><br>\nDie in den USA aktive Info-Plattform Mondoweiss.net, die auf die Berichterstattung und Kommentierung des Geschehens in Pal&auml;stina und Israel spezialisiert ist, hat einen Aufruf einer arabischen Gruppe publiziert, gem&auml;&szlig; dem die Schweiz wirtschaftlich boykottiert werden m&uuml;sse, um sie von ihrer einseitig Israel-freundlichen Haltung abzubringen. Wir publizieren diesen Aufruf, um den Schweizern und Schweizerinnen zu zeigen, dass auch sie als B&uuml;rger und B&uuml;rgerinnen eines kleinen Landes international beobachtet &ndash; und gelegentlich auch hart kritisiert &ndash; werden. (cm)<br>\nIn einer Zeit, in der Israels v&ouml;lkerm&ouml;rderischer Krieg gegen Gaza zunehmend international verurteilt wird, hat die Welt begonnen, Ma&szlig;nahmen zu ergreifen, um die t&auml;glichen Massaker an der pal&auml;stinensischen Zivilbev&ouml;lkerung in Gaza zu stoppen, zuletzt mit der fast einstimmigen Verabschiedung einer Resolution der UN-Generalversammlung, die einen Waffenstillstand fordert. Doch einige internationale Akteure kommen ihrer Rolle und ihren Verpflichtungen nicht nach. Dazu geh&ouml;rt vor allem auch die Schweiz, die gegen ihre eigene Neutralit&auml;tsverpflichtung versto&szlig;en hat, indem sie sich entschieden auf die Seite der T&auml;ter gestellt hat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/auch-die-kleine-schweiz-wird-international-genau-beobachtet-und-kritisiert\">Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Die Kommentare des philippinischen Botschafters klingen, als k&auml;men sie von einem US-Beamten<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nDer philippinische Botschafter in den USA, Jose Manuel Romualdez, hat k&uuml;rzlich in einem Interview mit japanischen Medien aufsehenerregende &Auml;u&szlig;erungen gemacht. Er erkl&auml;rte, dass Scharm&uuml;tzel zwischen philippinischen und chinesischen Schiffen im S&uuml;dchinesischen Meer &ldquo;jederzeit&rdquo; einen gr&ouml;&szlig;eren Konflikt ausl&ouml;sen k&ouml;nnten und dass das S&uuml;dchinesische Meer der &ldquo;Brennpunkt&rdquo; sei und &ldquo;wenn in unserem Gebiet etwas passiert, ist das wie der Beginn eines neuen Krieges, eines Weltkrieges&rdquo;. Der Botschafter &uuml;bertrieb nicht nur den Konflikt und zog das Feuer auf sich, er ging sogar noch weiter und sagte, dass &ldquo;die einzige M&ouml;glichkeit, dies zu tun [Chinas Zwangsma&szlig;nahmen entgegenzuwirken], darin besteht, dass multilaterale L&auml;nder Gewalt anwenden.&rdquo; Dies ist eine erstaunliche Bemerkung, die nicht wie die eines Botschafters klingt, der die Interessen der Philippinen vertritt, sondern eher wie die eines Beamten in Washington.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.globaltimes.cn\/page\/202312\/1303734.shtml\">Leitartikel der Global Times<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>J&uuml;ngster US-Waffenverkauf an Taiwan &ldquo;schafft mehr Konfliktrisiken<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nChinesische Festlandsexperten haben am Sonntag die Absprachen zwischen den USA und den abtr&uuml;nnigen Kr&auml;ften der &ldquo;taiwanesischen Unabh&auml;ngigkeit&rdquo; als konflikttr&auml;chtig bezeichnet, nachdem die USA k&uuml;rzlich den Verkauf von milit&auml;rischer Daten&uuml;bertragungsausr&uuml;stung an die Insel Taiwan genehmigt hatten.<br>\nUnter Berufung auf eine Mitteilung des Pentagons vom Freitag berichtete Reuters am Samstag, das US-Au&szlig;enministerium habe den Verkauf von Ausr&uuml;stung im Wert von 300 Millionen Dollar genehmigt, um die taktischen Informationssysteme der Insel Taiwan zu unterst&uuml;tzen.<br>\nDie Defense Security Cooperation Agency des Pentagon teilte mit, der Verkauf diene der Unterst&uuml;tzung des Lebenszyklus zur Aufrechterhaltung der Kommando-, Kontroll-, Kommunikations- und Computerf&auml;higkeiten (C4) der Insel Taiwan, w&auml;hrend die Verteidigungsbeh&ouml;rde der Insel behauptete, der Verkauf werde dazu beitragen, die Effektivit&auml;t der gemeinsamen Kampfkommando- und Kontrollsysteme aufrechtzuerhalten, um das Bewusstsein f&uuml;r das Schlachtfeld zu verbessern, berichtete Reuters.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.globaltimes.cn\/page\/202312\/1303808.shtml\">Global Times<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Auch nach dem Klimagipfel in Dubai schmelzen in &Ouml;sterreich die Gletscher <\/strong><br>\n&Ouml;sterreichs Gletscher schmelzen rasant. Die beiden warmen Jahre 2022 und 2023 haben f&uuml;r einen besonders dramatischen Eisverlust gesorgt. Ein neues Monitoring mehrerer Wissenschaftseinrichtungen mit Beteiligung der &Ouml;AW hat nun erstmals insgesamt erhoben, wie es um Eis und Schnee in &Ouml;sterreich steht. Die Forschenden hoffen, aufgrund der aktuellen Daten Anpassungsstrategien entwickeln zu k&ouml;nnen, die den Alpen und anderen Gebirgsregionen weltweit helfen k&ouml;nnen.<br>\nW&auml;hrend im W&uuml;stenstaat Dubai die Staaten der Welt in den letzten Wochen &uuml;ber die Klimakrise diskutierten, wurde in hierzulande k&uuml;rzlich von der Universit&auml;t Graz der erste &ldquo;KryoMon.AT&rdquo;-Bericht (Kryosph&auml;ren Monitoring &Ouml;sterreich) zum Zustand des gefrorenen Wassers in &Ouml;sterreich ver&ouml;ffentlicht. Damit stehen erstmals aktuelle belastbare Daten zur Entwicklung nicht nur von Gletschern, sondern auch von Permafrostb&ouml;den, Seeeis und Schneesituation in &Ouml;sterreich zur Verf&uuml;gung. Das sind Informationen, die inmitten des Klimawandels von besonderer Bedeutung sind. [&hellip;]<br>\nFischer: Heuer waren die Alpen von Mitte bis Ende Oktober schneefrei bis in die Gipfel und wir hatten auf den Gletschern nur Blankeis. Das gab es seit Beginn der Messaufzeichnungen noch nie. &Uuml;blicherweise gibt es ab September eine Neuschneedecke. Wenn es erst jetzt bei niedrigen Temperaturen schneit, ist der Schnee sehr locker und wird st&auml;rker verweht als sonst. Die Monate Oktober und November sind am wichtigsten f&uuml;r die Entstehung einer Schneedecke an den Gletschern, die das Eis im Sommer so lange wie m&ouml;glich vor der Schmelze sch&uuml;tzt. Wenn zu dieser Zeit selbst in gr&ouml;&szlig;eren H&ouml;hen der Altweibersommer herrscht, k&ouml;nnen selbst massive Schneef&auml;lle von Dezember bis Februar das in der Massenbilanz nicht wettmachen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.oeaw.ac.at\/news\/auch-nach-dem-klimagipfel-in-dubai-schmelzen-in-oesterreich-die-gletscher\">&Ouml;AW<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Von der Leyen verzockt Milliarden: Corona-Impfstoffe landen auf M&uuml;ll<\/strong><br>\nIn der EU wurden Hunderte Millionen an Impfstoff-Dosen vernichtet. Die Europ&auml;er m&uuml;ssen den Herstellern bis 2027 weitere Massenlieferungen abnehmen.<br>\nIn der EU wurden seit der H&ouml;hepunkt der Pandemie mindestens 215 Millionen Dosen Covid-19-Impfstoffe vernichtet. Die Kosten f&uuml;r die europ&auml;ischen Steuerzahler belaufen sich laut einer vom Magazin Politico durchgef&uuml;hrten Sch&auml;tzung auf mindestens vier Milliarden Euro. Diese Sch&auml;tzung basiert auf den in Medien genannten Impfstoffpreisen.<br>\nF&uuml;r L&auml;nder, die keine Aufschl&uuml;sselung gemeldet haben, wurde ein gewichteter Durchschnittspreis von 19,39 Euro angenommen. Diese Sch&auml;tzung d&uuml;rfte am unteren Rand liegen. Die Preise unterliegen &ndash; wie alle Vertragsdetails mit den Impfstoff-Herstellern &ndash; strengster Geheimhaltung seitens der EU.<br>\nGrundlage der Politico-Berechnungen sind Zahlen aus 19 europ&auml;ischen L&auml;ndern. Der Schaden d&uuml;rfte, so das US-Magazin, noch wesentlich h&ouml;her liegen, weil etliche Staaten keine aktuellen Angaben zu ihrer Entsorgungs-Aktionen vorgelegt haben. Frankreich etwa hat faktisch keine aktuellen Zahlen zur Hand. Die Daten zeigen, dass die EU-L&auml;nder im Verh&auml;ltnis zur Bev&ouml;lkerung durchschnittlich 0,7 Impfungen pro Einwohner weggeworfen haben. An der Spitze der Impfstoff-Vernichtungen liegen Estland und Deutschland. In Deutschland befanden sich zum Zeitpunkt der &Uuml;bermittlung der Zahlen an Politico im Juni 2023 weitere 120 Millionen Impfstoffe auf Lager, von deren Vernichtung auszugehen ist.<br>\nSeit der Zulassung der ersten Covid 19-Impfstoffe Ende 2020 haben die EU-L&auml;nder insgesamt 1,5 Milliarden Dosen bezogen, was mehr als drei Dosen pro Person in Europa entspricht. Viele dieser Dosen liegen heute auf M&uuml;lldeponien im gesamten Kontinent. Die durchschnittliche Abfallrate k&ouml;nnte auf die gesamte EU hochgerechnet mehr als 312 Millionen zerst&ouml;rten Impfstoffen entsprechen.<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft-verantwortung\/milliarden-verluste-corona-impfstoffe-landen-auf-dem-muell-li.2169855\">Berliner Zeitung<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/www.politico.eu\/article\/europe-bonfire-covid-vaccines-coronavirus-waste-europe-analysis\/%20\">Politico<\/a>\n<p>dazu: <strong>Corona-Impfstoff in der EU: Wieder &Auml;rger mit der Impfe<\/strong><br>\nMedienberichten zufolge vernichtet die Europ&auml;ische Union (EU) Corona-Vakzine in Milliardenwert. Doch daf&uuml;r geradestehen will in Br&uuml;ssel niemand.<br>\nBundeskanzler Olaf Scholz hat es, Estlands Premierministerin Kaja Kallas ist auch betroffen. Kurz nach dem EU-Gipfel letzte Woche in Br&uuml;ssel wurde bekannt, dass sich beide mit dem Coronavirus angesteckt haben.<br>\nDoch w&auml;hrend die Ansteckungsrate in die H&ouml;he schnellt, erweist sich der Impfstoff gegen Covid-19 als Ladenh&uuml;ter. Deutschland und andere EU-L&auml;nder haben zu viel davon bestellt und mussten Vakzine im Wert von mehr als 4 Milliarden Euro vernichten.<br>\nDies meldet das Portal Politico unter Verweis auf &ouml;ffentlich zug&auml;ngliche Daten. Demnach seien mindestens 215 Millionen Impfdosen im M&uuml;lleimer gelandet &ndash; am meisten davon in Deutschland. Allein im gr&ouml;&szlig;ten EU-Land sollen 83 Millionen Dosen vernichtet worden sein.<br>\nSetzt man den Durchschnittspreis pro Dosis von 18,60 Euro an, so entspricht dies einem Verlust von 1,5 Milliarden Euro &ndash; angesichts der deutschen Haushaltskrise ein enormer Betrag. Man k&ouml;nnte auch von Geldverschwendung reden.<br>\nDoch auf Nachfrage will niemand daf&uuml;r geradestehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Corona-Impfstoff-in-der-EU\/!5980861\/\">Eric Bonse in der taz<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Amazon muss doch keine 250 Millionen Euro Steuern nachzahlen<\/strong><br>\nHat Luxemburg Amazon unlautere Steuervorteile gew&auml;hrt? Die EU-Kommission hielt das f&uuml;r erwiesen und brummte dem Konzern eine Nachzahlung auf. Zu Unrecht, urteilt nun ein<br>\nIm Steuerstreit mit Amazon hat die EU-Kommission vor dem Europ&auml;ischen Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg eine Niederlage erlitten. Die Kommission habe nicht belegen k&ouml;nnen, dass Luxemburg Amazon eine unzul&auml;ssige Beihilfe gew&auml;hrt habe, entschied der EuGH am Donnerstag. Luxemburg muss somit von Amazon keine Steuern nachfordern. (Az. C-457\/21 P)<br>\nIm Jahr 2017 hatte die Kommission entschieden, dass Amazon 250 Millionen Euro an Luxemburg zur&uuml;ckzahlen solle. Die Bemessungsgrundlage f&uuml;r Steuern sei k&uuml;nstlich kleingerechnet worden, fast drei Viertel von Amazons Gewinn seien nicht besteuert worden, gab die Kommission damals an. Gegen den Beschluss zogen sowohl der Konzern als auch das Land vor das Gericht der Europ&auml;ischen Union, das ihnen im Mai 2021 recht gab. [&hellip;]<br>\nLuxemburg wird seit Jahren vorgeworfen, internationale Konzerne durch beg&uuml;nstigende Steuervereinbarungen an sich zu binden. In Steuervorbescheiden gibt das Land den Konzernen Zusagen &uuml;ber die steuerliche Bewertung bestimmter Sachverhalte, etwa ins Ausland abflie&szlig;ende Lizenzgeb&uuml;hren. Im sogenannten LuxLeaks-Skandal hatten Whistleblower Ende 2014 zahlreiche solcher Steuervorbescheide ver&ouml;ffentlicht.<br>\nDie EU-Kommission k&uuml;ndigte daraufhin an, sich st&auml;rker mit dem Thema zu befassen, um einen fairen Steuerwettbewerb der Mitgliedstaaten sicherzustellen. Luxemburg wies die Vorw&uuml;rfe stets zur&uuml;ck und betonte, andere Staaten gingen &auml;hnlich vor.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/amazon-muss-doch-keine-250-millionen-euro-steuern-an-die-eu-nachzahlen-a-049b7510-4bdc-4e74-bd1c-e72802e1b2e6\">DER SPIEGEL <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Konjunkturumfrage ergibt: Unternehmen investieren lieber im Ausland<\/strong><br>\nBertram Brossardt, Hauptgesch&auml;ftsf&uuml;hrer der bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeberver&auml;nde (bayme vbm), sah bei der Vorstellung der Winter-Konjunkturumfrage und deren Ergebnissen vor allem die Bundesregierung in der Pflicht: &bdquo;Wir brauchen eine verl&auml;ssliche Standortpolitik&ldquo;, forderte er angesichts sinkender Investitionen und kommender Stagnation der Produktion im Inland, w&auml;hrend Auslandsstandorte bayerischer Unternehmen finanziell attraktiver scheinen: &bdquo;Jedes zweite Unternehmen will im Ausland investieren, im Inland ist es nur jedes siebte.&ldquo; (&hellip;) Nur noch 14 Prozent der befragten Unternehmen wollten im Land wachsen, &bdquo;niedriger lag der Wert zuletzt zur Finanzkrise 2009&ldquo;, formulierte Brossardt eine &bdquo;gro&szlig;e Sorge&ldquo; und warnt vor einer fortschreitenden Deindustrialisierung. &bdquo;Steuern wir nicht um, werden wir einen Anstieg der Arbeitslosigkeit erleben&ldquo;, so seine Warnung. Die aktuelle Gesch&auml;ftslage: negativ. Einbr&uuml;che verzeichneten fast alle starken Zweige wie Metallerzeugnisse, die Elektroindustrie, der Maschinenbau, die Autoindustrie und auch der Fahrzeugbau. Letzterer erwartet f&uuml;r 2024 zwar deutliche Zuw&auml;chse (25 Prozent), allerdings betr&auml;gt das aktuelle Minus 55 Prozent. Richtig gut l&auml;uft es maximal im Bereich IT.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.pnp.de\/nachrichten\/bayern\/konjunkturumfrage-ergibt-unternehmen-investieren-lieber-im-ausland-15054530\">Passauer Neue Presse<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Spit&auml;ler &uuml;berlastet und &Uuml;bersterblichkeit: Keine Massnahmen!<\/strong><br>\n&Uuml;berforderter Notfall und schon Anfang Dezember eine &Uuml;bersterblichkeit. W&auml;hrend der Covid-Pandemie waren das Gr&uuml;nde f&uuml;r Lockdowns.<br>\nIm ganzen Kanton Bern titelten die Tamedia-Zeitungen am 16. Dezember; &laquo;Grippe und Covid-19 sorgen im Raum Bern f&uuml;r volle Spitalbetten&raquo;. Bereits h&auml;tten &laquo;dringliche Operationen und Eingriffe verschoben&raquo; werden m&uuml;ssen, wenn auch nicht f&uuml;r lange. Hauptgrund seien die zunehmenden Grippe- und Covid-19-F&auml;lle. Auch Spitalpersonal falle wegen Krankheit aus. &laquo;Eine Beruhigung der Lage ist zurzeit nicht absehbar&raquo;, schreiben die Zeitungen. Denn laut BAG sei in den kommenden Wochen mit einer weiteren Zunahme der Covid-19-Erkrankungen zu rechnen.<br>\nGleichzeitig zeigen die neusten Zahlen des Bundesamts f&uuml;r Statistik, dass in der ganzen Schweiz bereits Ende November und Anfang Dezember (neuste Daten) deutlich mehr &uuml;ber 65-J&auml;hrige starben als statistisch zu erwarten gewesen w&auml;ren. Es gibt also wieder eine &Uuml;bersterblichkeit.<br>\nDas t&ouml;nt wie zu Corona-Zeiten. Eine drohende &Uuml;berlastung der Spit&auml;ler war lange Zeit der angegebene Grund, um die Bewegungsfreiheit mit 3-G und 2-G einzuschr&auml;nken und Lockdowns zu beschliessen.<br>\nEs f&auml;llt auf, dass gegenw&auml;rtig weder das Bundesamt f&uuml;r Gesundheit noch ehemalige Task-Force-Mitglieder die Alarmglocken l&auml;uten. Entweder handeln die Beh&ouml;rden heute fahrl&auml;ssig oder die &laquo;&Uuml;berlastung der Spit&auml;ler und Intensivstationen&raquo; rechtfertigten damals keine so drastischen Massnahmen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/gesundheit\/public-health\/spitaeler-ueberlastet-und-uebersterblichkeit-keine-massnahmen\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Masha Gessen in Berlin: Der Versuch, mich mundtot zu machen, ist misslungen<\/strong><br>\nGessen wiederholt bei der B&ouml;ll-Stiftung den Vergleich von Gaza mit einem osteurop&auml;ischen Ghetto in der Nazizeit. Der gr&ouml;&szlig;te Unterschied: Die Welt k&ouml;nne noch etwas tun.<br>\nDer lange Applaus, der Masha Gessen am Montagabend in der Zentrale der Heinrich-B&ouml;ll-Stiftung in Berlin-Mitte empf&auml;ngt, macht klar, wo in dem bis auf den letzten Platz besetzten Saal die Sympathien liegen. Masha Gessen erhebt sich, verneigt sich, freut sich sichtlich. Vor zwei Tagen ist Gessen, 1967 in Moskau in eine j&uuml;dische Familie geboren, in Bremen mit dem Hannah-Arendt-Preis ausgezeichnet worden. Von der Festveranstaltung zur Preisverleihung hatte sich die B&ouml;ll-Stiftung zur&uuml;ckgezogen, nachdem die non-bin&auml;re Person Masha Gessen, die in den USA lebt und lehrt, Gaza in einem am 9. Dezember im New Yorker erschienenen Essay mit den j&uuml;dischen Ghettos im von den Nationalsozialisten besetzten Europa verglichen hatte. Um es gleich zu sagen: Gessen blieb bei dem Vergleich. Und auf die Frage der streitbaren Moderatorin Tamara Or, Vorstand der Stiftung Deutsch-Israelisches Zukunftsforum, ob nun nicht mehr &uuml;ber diesen Vergleich statt &uuml;ber die Lage in Gaza geredet werde, antwortete Gessen: &bdquo;Ich habe nicht die geringste Ahnung, wovon Sie sprechen.&ldquo; In einer Ecke sitzen zwei Polizisten. So ist das in diesen Tagen in Deutschland, wenn &uuml;ber Israel gesprochen wird, zumal von einer j&uuml;dischen Person.<br>\nMasha Gessen erspart der B&ouml;ll-Stiftung, vertreten durch den Vorstand Imme Scholz und Jan Philipp Albrecht, an diesem Abend nichts. Dieses &ouml;ffentliche Gespr&auml;ch sei nicht auf Einladung der B&ouml;ll-Stiftung zustande gekommen, enth&uuml;llt Gessen. Imme Scholz habe nach dem Eklat um den Preis eine private Einladung ausgesprochen. &bdquo;Die habe ich abgelehnt&ldquo;, so Gessen. &bdquo;Ich habe ein &ouml;ffentliches Gespr&auml;ch vorgeschlagen, Sie haben sich darauf eingelassen und das wei&szlig; ich zu sch&auml;tzen.&ldquo; Doch um auch das gleich zu sagen: Ein wirkliches Gespr&auml;ch kam nicht zustande. Nie fragte einer auf dem Podium: &bdquo;Verstehst du, Masha &hellip;?&ldquo; Und auf die Frage der Verlegerin Katharina Raabe, die im Publikum sa&szlig;, warum die B&ouml;ll-Stiftung es in Kauf genommen habe, eine Autorin zu besch&auml;digen, gab es keine Antwort. Imme Scholz und Jan Philipp Albrecht f&uuml;hlten sich sichtlich unwohl, auch schon vor dem an sie gerichteten Einwurf des langj&auml;hrigen Aufsichtsratsmitglieds der B&ouml;ll-Stiftung Hartmut B&auml;umer, er habe sich noch nie so gesch&auml;mt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/kultur-vergnuegen\/debatte\/masha-gessen-in-berlin-der-versuch-mich-mundtot-zu-machen-ist-misslungen-li.2169713\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p>dazu: <strong>Hannah Arendt would not qualify for the Hannah Arendt prize in Germany today<\/strong><br>\nThis past weekend the prominent Russian-American journalist and writer Masha Gessen was awarded the prestigious Hannah Arendt prize for political thought under police protection in Germany. But the event, which was to be a grand ceremony hosted by the Heinrich B&ouml;ll Foundation in the city hall of Bremen in north-west Germany, almost did not happen at all after Gessen published an essay in the New Yorker comparing Gaza before 7 October to the Jewish ghettoes of Nazi-occupied Europe.<br>\nThe Foundation, which is affiliated with the German Green party, founded the prize not to honor Arendt but to &ldquo;honor individuals who identify critical and unseen aspects of current political events and who are not afraid to enter the public realm by representing their opinion in controversial political discussions&rdquo;, withdrew its support, causing the city of Bremen to withdraw its support, leading to an initial cancellation of the event altogether. The Foundation said Gessen&rsquo;s comparison was &ldquo;unacceptable&rdquo;, but has since backtracked and has now said that they stand behind the award.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.theguardian.com\/commentisfree\/2023\/dec\/18\/hannah-arendt-prize-masha-gessen-israel-gaza-essay\">The Guardian<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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