{"id":108647,"date":"2023-12-21T08:32:18","date_gmt":"2023-12-21T07:32:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108647"},"modified":"2023-12-21T08:32:18","modified_gmt":"2023-12-21T07:32:18","slug":"hinweise-des-tages-4510","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108647","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108647#h01\">Mit dem Bundeshaushalt 2024 rutscht die Ampel in eine Propaganda-Krise: M&auml;rchenstunde beendet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108647#h02\">M&ouml;gliches Comeback der Inflation: Mehr Unternehmen wollen wieder ihre Preise erh&ouml;hen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108647#h03\">Diskussion &uuml;ber Klimageld: Verbraucherzentrale will 139 Euro R&uuml;ckzahlung f&uuml;r jeden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108647#h04\">Wir k&ouml;nnen entweder Milliard&auml;re oder Demokratie haben. Nicht beides.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108647#h05\">Kiesewetter redselig: Europa muss Lithium-Vorkommen in Donezk und Lugansk erobern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108647#h06\">Zum n&auml;chsten &bdquo;Panthersprung&ldquo; der Bundeswehr: Auf ins Rote Meer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108647#h07\">Virale Rede: &ldquo;Israel hat etwas gesagt, das Sie alle erschaudern lassen sollte&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108647#h08\">F&uuml;r ein Szenario des Friedens<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108647#h09\">Antonio Negri: K&auml;mpfen wir global gegen das Kriegsregime!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108647#h10\">Ohne Frieden sind alle Werte wertlos<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108647#h11\">Hermeneutik des Verdachts<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108647#h12\">Warum US-H&auml;ndler wieder st&auml;rker auf Personal setzen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108647#h13\">BKA-Gesetz auf dem Pr&uuml;fstand<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108647#h14\">Die &bdquo;Zivilgesellschaft&ldquo; offenbart sich mit einem Bettelbrief als Werkzeug der M&auml;chtigen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108647#h15\">NATO im Fernsehen<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Mit dem Bundeshaushalt 2024 rutscht die Ampel in eine Propaganda-Krise: M&auml;rchenstunde beendet<\/strong><br>\nSp&auml;testens seit der Vorlage des Bundeshaushalts 2024 d&uuml;rfte es f&uuml;r viele an der Zeit sein, den Aufkleber mit der Sonnenblume vom Heck zu kratzen oder fortan etwas leiser mitzusummen, wenn der alte Ohrwurm &bdquo;Wann wir schreiten Seit an Seit&ldquo; schemenhaft durchs Hirn klingelt. Die Regierung, deren M&auml;rchen sie bislang verteidigt haben, ist in eine Propagandakrise gerutscht. Das ist selbstverschuldet: Die aus dem neoliberal-ideologischen Kurzschluss hervorgegangene Schuldenbremse konterkariert die Kriegswirtschaft der imperialistischen Agenda. Beides zu verteidigen und dabei an den alten Erz&auml;hlungen festzuhalten, wird immer schwerer. Wer bislang daran geglaubt hatte, dass die CO2-Steuer das Klima sch&uuml;tzt, darf nun erfahren, dass sie zur Finanzierung von R&uuml;stungsausgaben erh&ouml;ht wird. Dadurch steigen die Lebenshaltungskosten (&hellip;). Vom &bdquo;Klimageld&ldquo;, das urspr&uuml;nglich versprochen wurde, um die steigenden Belastungen f&uuml;r Privatpersonen auszugleichen, ist keine Rede mehr. Es sollte aus dem sogenannten &bdquo;Klima- und Transformationsfonds&ldquo; (KTF) ausgezahlt werden. Aber gerade dieses finanzpolitische Unget&uuml;m wird nun mit den Einnahmen aus der CO2-Steuer &uuml;ber Wasser gehalten. (&hellip;) Es geht darum, &ouml;ffentliche Mittel am Parlament vorbeizuschleusen. So wundert es nicht, dass die im KTF enthaltenen riesigen Subventionen f&uuml;r Industriestrom, Chip-Fabriken oder Wasserstoffprojekte der Industrie vollst&auml;ndig weitergef&uuml;hrt werden sollen. &Auml;hnlich verl&auml;sslich wie bei der E-Auto-Pr&auml;mie zeigt sich die Ampel bei einem ihrer Herzensprojekte. Die versprochenen Zusch&uuml;sse f&uuml;r den Heizungstausch in Mieth&auml;usern wurden gestrichen. Wer am Ende daf&uuml;r zahlen wird, liegt auf der Hand. Ebenfalls zulasten der Verbraucher werden die Stabilisierungsma&szlig;nahmen f&uuml;r Netzentgelte gestrichen, was den Strom um voraussichtlich 2 Cent pro Kilowattstunde verteuern wird. (&hellip;) Haushaltspolitik, das hei&szlig;t f&uuml;r die Ampel, Bauern, Arbeiter und B&uuml;rgergeldbezieher gegeneinander auszuspielen. Begleitet von einem gro&szlig;en Medienzirkus d&uuml;rfen sie fortan &uuml;ber die Verteilung der Kosten streiten. Die Aufr&uuml;stung selbst bleibt gesetzt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/maerchenstunde-beendet-4786943\/\">Vincent Cziesla in unsere zeit<\/a>\n<p>dazu: <strong>Sch&ouml;ne Bescherung<\/strong><br>\nIn seiner Regierungserkl&auml;rung am vergangenen Mittwoch hatte Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) viel zu erz&auml;hlen, aber nichts mehr zu vermitteln. Wochenlang hatte die Ampel-Koalition diskutiert, um dann einen als Haushaltsentwurf getarnten Generalangriff auf die arbeitende Bev&ouml;lkerung vorzulegen. Kein Wort fand Scholz f&uuml;r die gro&szlig;e Masse an Menschen, deren Leben durch die geplanten CO2-Steuer-Erh&ouml;hungen teurer werden wird; auch nicht f&uuml;r die B&uuml;rgergeldbezieher, die zuk&uuml;nftig keine Weiterbildungsboni mehr bekommen sollen. Die Bauern brauchten ebenfalls nicht zuzuh&ouml;ren. Kurz vor Weihnachten sprach der Kanzler nicht zu denen, die f&uuml;r die Geschenke bezahlen, sondern ausschlie&szlig;lich zu denen, die sie erhalten sollen. Was verschenkt wird, z&auml;hlte Scholz mit sichtbarem Stolz und in epischer Breite auf: Flakpanzer, &bdquo;zus&auml;tzliche Systeme IRIS-T, Hunter-Drohnen und Drohnensensoren&ldquo;, ein zweites Patriot-System, &bdquo;gepanzerte Fahrzeuge, Munition und Winterschutzkleidung f&uuml;r die ukrainischen Streitkr&auml;fte&ldquo;. Vorgesehen seien &bdquo;8 Milliarden Euro f&uuml;r Waffenlieferungen&ldquo;, sowie &bdquo;Finanzhilfen f&uuml;r den ukrainischen Haushalt&ldquo;, au&szlig;erdem will die Bundesregierung 50 Milliarden Euro &uuml;ber die Europ&auml;ische Union nach Kiew leiten. Der Beschluss auf EU-Ebene scheiterte kurz danach vorerst am Veto Ungarns. Doch Scholz zeigte sich unbeirrt: &bdquo;Wir haben andere M&ouml;glichkeiten, der Ukraine zu helfen&ldquo;, sagte er am Ende des EU-Gipfels in Br&uuml;ssel. Um diese &bdquo;anderen M&ouml;glichkeiten&ldquo; aussch&ouml;pfen zu k&ouml;nnen, hatte sich die Bundesregierung darauf geeinigt, eine weitere &bdquo;Notlage&ldquo; zur Aussetzung der Schuldenbremse auszurufen, falls die Lage an der Front das erfordere oder andere Geldgeber sich zur&uuml;ckz&ouml;gen. &bdquo;&Uuml;berschreitungsbeschluss&ldquo; nennen das die B&uuml;rokraten &ndash; unbegrenzter Kriegskredit w&auml;re eine treffendere Bezeichnung. Der wird auch gebraucht, denn die Waffenhilfe f&uuml;r die Ukraine hat &bdquo;f&uuml;r Deutschland Priorit&auml;t&ldquo;, so der Kanzler. Schon vor dem Urteil des Bundesverfassungsgerichtes war ein Kriegshaushalt vorbereitet worden. Der ist durch die &Uuml;berarbeitung ein wenig ehrlicher geworden, weil er klar aufzeigt, dass alle Mittel zuerst f&uuml;r den Krieg reserviert sind. Er ist zugleich verlogener geworden, weil er die Abw&auml;lzung der Kosten auf die Bev&ouml;lkerung als &bdquo;Klimaschutz&ldquo; verkauft. Vor allem aber ist er gef&auml;hrlicher geworden, weil die Regierung die Zukunft des ganzen Landes auf milit&auml;rische Erfolge in einem Krieg verpf&auml;ndet, der in k&uuml;rzester Zeit zum Weltenbrand werden k&ouml;nnte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/schoene-bescherung-4786994\/\">unsere zeit<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Profite geschont<\/strong><br>\nBundeskabinett pr&auml;zisiert &raquo;K&uuml;rzungsliste&laquo;. Kritik von Verb&auml;nden, Landwirten und Linkspartei.<br>\nDer Staat muss Milliarden mobilisieren, aber die gro&szlig;en Verm&ouml;gen und die Profite der Konzerne tastet die Bundesregierung selbstverst&auml;ndlich nicht an. Folglich treffen die von der Ampel geplanten K&uuml;rzungen, die eine Milliardenl&uuml;cke im Bundeshaushalt 2024 schlie&szlig;en sollen, vor allem die Arbeiterklasse &ndash; etwa beim Strom, beim Heizen oder Tanken. Am Mittwoch wurde die von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD), Finanzminister Christian Lindner (FDP) und Wirtschaftsminister Robert Habeck (B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen) ausget&uuml;ftelte K&uuml;rzungsliste dem Kabinett zur Kenntnis gegeben. Der Etat soll Ende Januar 2024 im Bundestag beschlossen werden. Dabei rei&szlig;t die Kritik am Sparkurs der Bundesregierung nicht ab. Verb&auml;nde und Oppositionspolitiker beklagten K&uuml;rzungen im Sozialbereich. Bewegung geben k&ouml;nnte es bei den Pl&auml;nen, Steuerverg&uuml;nstigungen f&uuml;r Landwirte zu streichen. Mit &uuml;ber tausend Traktoren hatten diese am Montag vor dem Brandenburger Tor dagegen protestiert, dass Verg&uuml;nstigungen bei Agrardiesel und die Kfz-Steuerbefreiung f&uuml;r Landwirtschaftsfahrzeuge gestrichen werden sollen. Agrarminister Cem &Ouml;zdemir (Gr&uuml;ne) h&auml;lt an seiner Ablehnung dieser Einsparma&szlig;nahmen fest. &Ouml;zdemir habe die Position mehrfach betont, und an diesem Sachverhalt habe sich nichts ge&auml;ndert, sagte ein Sprecher. Aus den Reihen der Ampelparteien SPD, Gr&uuml;ne und FDP waren angesichts der Protestwelle in der Landwirtschaft bereits mehrere Stimmen laut geworden, noch &uuml;ber Alternativen zu sprechen. Insgesamt ging es Regierungssprecher Steffen Hebestreit zufolge um eine Finanzierungsl&uuml;cke von fast 30 Milliarden Euro. Unter anderem sollen die Ausgaben f&uuml;r das &raquo;internationale Engagement&laquo; der BRD um insgesamt 800 Millionen Euro gesenkt werden. Demnach sollen das Ausw&auml;rtige Amt und das Wirtschafts- und Klimaschutzministerium jeweils einen Betrag von 200 Millionen Euro tragen und das Bundesministerium f&uuml;r wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit 400 Millionen Euro. &raquo;Die Einschnitte sind sehr schmerzhaft und werden in vielen Bereichen zu sp&uuml;ren sein&laquo;, sagte ein Sprecher von Entwicklungsministerin Svenja Schulze (SPD). Der Wegfall der Verg&uuml;nstigungen f&uuml;r Landwirte soll insgesamt fast eine Milliarde Euro an Einsparung bringen. Zugleich soll der CO2-Preis auf Heiz&ouml;l, Gas und Sprit zum Jahreswechsel steigen &ndash; statt auf 40 nun auf 45 Euro pro Tonne CO2. Die Ticketsteuer f&uuml;r Passagierfl&uuml;ge soll steigen. Das soll rund 650 Millionen Euro einbringen. Beim &raquo;B&uuml;rgergeld&laquo; fallen Bonuszahlungen f&uuml;r Weiterbildungen weg, au&szlig;erdem soll es Sanktionen f&uuml;r &raquo;Totalverweigerer&laquo; geben. Nach Angaben aus dem Finanzministerium bringe das 250 Millionen Euro. Bei der Integration von Gefl&uuml;chteten in den Arbeitsmarkt soll es h&auml;ufigere Kontakte und Sanktionen bei Pflichtverletzungen geben. So sollen rund 500 Millionen Euro eingespart werden. Die Ausgaben des Klima- und Transformationsfonds werden um 12,7 Milliarden Euro reduziert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/465766.sparprogramm-profite-geschont.html\">junge Welt<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>M&uuml;tzenich fordert von Koalition Aussetzen der Schuldenbremse<\/strong><br>\nM&uuml;tzenich sagte, er habe dies von Anfang an bef&uuml;rchtet: &bdquo;Weil die 8 Milliarden Euro f&uuml;r die Ukraine und vermutlich noch weitaus mehr im Kernhaushalt eingestellt werden, kommt es zu innenpolitischen Verteilungskonflikten, bei denen das eine gegen das andere ausgespielt wird.&ldquo; Politik gehe mit Entscheidungen immer Risiken ein. &bdquo;Das Risiko einer weiteren Klage vor dem Bundesverfassungsgericht mit ungewissem Ausgang steht allerdings gegen andere Risiken. Wir begeben uns in die gro&szlig;e Gefahr der gesellschaftlichen Spaltung, wenn die Ukraine-Hilfe zulasten von wichtigen Ausgaben geleistet wird, die f&uuml;r die Menschen im Inland auch wichtig sind.&ldquo; Beispiele seien der klimagerechte Umbau des Landes, die Schaffung guter Arbeitspl&auml;tze oder der soziale Bereich. Er wolle das nicht gegeneinander aufrechnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rnd.de\/politik\/rolf-muetzenich-spd-fraktionschef-fordert-aussetzen-der-schuldenbremse-ZP75WNKD3VCDLP2J3RXO4YOYKE.html\">RND<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>M&ouml;gliches Comeback der Inflation: Mehr Unternehmen wollen wieder ihre Preise erh&ouml;hen<\/strong><br>\nDie Bundesbank rechnet mit einem starken R&uuml;ckgang der Teuerung. Allerdings hat der Anteil der Unternehmen in Deutschland, die ihre Preise anheben wollen, laut Ifo-Institut wieder zugelegt &ndash; besonders bei Gastronomen. [&hellip;]<br>\nDemnach nimmt der Anteil der Unternehmen in Deutschland, die ihre Preise in den kommenden Monaten anheben wollen, wieder zu, wie es unter Berufung auf Konjunkturumfragen hei&szlig;t.<br>\nKonkret stiegen die sogenannten Ifo-Preiserwartungen im Dezember auf 19,7 Punkte, von 18,1 im November. &raquo;Damit d&uuml;rfte der R&uuml;ckgang der Inflationsraten vorerst ins Stocken geraten&laquo;, sagte Ifo-Konjunkturchef Timo Wollmersh&auml;user. Insbesondere in den konsumnahen Dienstleistungsbereichen seien die Preiserwartungen kr&auml;ftig gestiegen.<br>\nVor allem die vom Auslaufen der Mehrwertsteuersenkung stark betroffenen Gastronomen wollen die Preise sp&uuml;rbar erh&ouml;hen . Aber auch die Einzelh&auml;ndler planen wieder vermehrt Preisanhebungen. In der Industrie wollen ebenfalls wieder mehr Unternehmen ihre Preise anheben. Im Baugewerbe hat sich zudem der Abw&auml;rtstrend bei den Preisen weiter verlangsamt. Die Punkte bei den Ifo-Preiserwartungen geben an, wie viel Prozent der Unternehmen per Saldo ihre Preise erh&ouml;hen wollen. Der Saldo ergibt sich, indem man vom prozentualen Anteil der Unternehmen, die ihre Preise anheben wollen, den prozentualen Anteil derer abzieht, die ihre Preise senken wollen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/service\/inflation-mehr-unternehmen-wollen-wieder-ihre-preise-erhoehen-a-79dfeed8-45a3-4593-80db-60f1c127b309%20\">DER SPIEGEL <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Diskussion &uuml;ber Klimageld: Verbraucherzentrale will 139 Euro R&uuml;ckzahlung f&uuml;r jeden<\/strong><br>\nDie Rufe nach einer Klimapr&auml;mie werden lauter. Der Verbraucherzentrale Bundesverband hat nun ausgerechnet, was aus seiner Sicht der Staat dem B&uuml;rger durch die h&ouml;heren CO2-Preise bereits schuldet.<br>\n&ldquo;Wir wollen nicht mehr warten, Klimageld jetzt!&rdquo; So steht es auf der Seite des WWF, aber auch bei Arbeiterwohlfahrt, IG Bau und anderen. Die Verb&auml;nde haben eine gemeinsame Protest-Aktion gestartet. Adressat: die Bundesregierung. Auch der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) pocht auf eine Pr&auml;mie, mit der klimabewusstes Verhalten belohnt wird. Eine solche Idee findet sich im Koalitionsvertrag der Ampel.<br>\n&ldquo;Das ist schon &auml;rgerlich, dass das so lange dauert. Wir fordern, dass die Regierung alles daran setzt, dass ein Klimageld so schnell wie m&ouml;glich kommt,&rdquo; so Thomas Engelke vom VZBV. Die Verbraucher zahlten schlie&szlig;lich schon seit 2021 durch den CO2-Preis einen Aufpreis auf Gas, &Ouml;l und Benzin, der auch im kommenden Jahr weiter steigen soll, und w&uuml;rden daf&uuml;r nicht ausreichend entlastet.<br>\nRobert Habeck, der gr&uuml;ne Wirtschaftsminister, will das nicht gelten lassen. Im &ldquo;Handelsblatt&rdquo; erkl&auml;rte er diese Woche mit Blick auf die Einnahmen durch den CO2-Preis: &ldquo;Wir geben das Geld zur&uuml;ck. Wir &uuml;bernehmen als Staat die EEG-Umlage.&rdquo; Damit entlaste man die B&uuml;rger mit mehr als zehn Milliarden Euro beim Strompreis. &ldquo;Fast alle Einnahmen aus dem CO2-Preis flie&szlig;en also an die Menschen zur&uuml;ck. Das ist faktisch ein Klimageld &uuml;ber den Strompreis.&rdquo; Laut Bundeswirtschaftsministerium hei&szlig;t das, dass im n&auml;chsten Jahr &ldquo;85 Prozent direkt zur Entlastung bei der EEG-Umlage zur&uuml;ckflie&szlig;en&rdquo;.<br>\nF&uuml;r die vergangenen drei Jahre sehe das aber anders aus, argumentiert der Verbraucherzentrale Bundesverband. Die Gesamteinnahmen der Regierung durch den CO2-Preis seien mehr als doppelt so hoch gewesen wie die direkte Entlastung. Insgesamt habe der Staat 11,4 Mrd. Euro zus&auml;tzlich eingenommen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/innenpolitik\/klimageld-rueckerstattung-100.html\">tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Wir k&ouml;nnen entweder Milliard&auml;re oder Demokratie haben. Nicht beides.<\/strong><br>\nW&auml;hrend wir auf die US-Parlamentswahlen 2024 zusteuern, sollten wir erwarten, von Medienexperten etwas &uuml;ber die Kandidaten und ihre Durchsetzungsf&auml;higkeit, die Swing States und das Wahlm&auml;nnerkollegium, die wahrscheinlichen W&auml;hler und Umfrageergebnisse und vieles mehr zu h&ouml;ren. Gelegentlich werden wir vielleicht auch etwas &uuml;ber wichtige Themen h&ouml;ren.<br>\nH&ouml;chstwahrscheinlich werden wir wenig &uuml;ber die dringende Notwendigkeit einer Umverteilung des Reichtums in den Vereinigten Staaten h&ouml;ren. Die extreme Ungleichheit ist nach wie vor eine unsichtbare Gei&szlig;el, die so vielem zugrunde liegt, was die Gesellschaft plagt, und selbst wenn dar&uuml;ber gesprochen wird, wird sie als unvermeidliches und unvermeidbares Ergebnis unserer Wirtschaft dargestellt.<br>\nEs gibt jedoch zahlreiche Beweise daf&uuml;r, dass die Ungleichheit des Reichtums das Ergebnis einer bewussten Planung und der Vorstellung ist, dass das, was gut f&uuml;r Milliard&auml;re ist, auch gut f&uuml;r die Gesellschaft ist. Nichts k&ouml;nnte weiter von der Wahrheit entfernt sein.<br>\nDie in der Schweiz ans&auml;ssige globale Bank UBS hat gerade ihren Bericht &ldquo;2023 Billionaire Ambitions&rdquo; ver&ouml;ffentlicht und ist zu dem Schluss gekommen, dass Milliard&auml;re zum ersten Mal in neun Ausgaben des Berichts mehr Verm&ouml;gen durch Erbschaft als durch Unternehmertum angeh&auml;uft haben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Wir-koennen-entweder-Milliardaere-oder-Demokratie-haben-Nicht-beides-9578117.html\">Telepolis<\/a>\n<p>dazu: <strong>Immer mehr Nachwuchs-Milliard&auml;re: Junge Superreiche erben meist nur noch<\/strong><br>\nSuperreiche werden immer reicher, und es gibt immer mehr von ihnen. Die Nachwuchs-Milliard&auml;re haben ihr Verm&ouml;gen oft geerbt. Sie ticken ganz anders als die Selfmade-Milliard&auml;re &ndash; und m&uuml;ssen auch etwas daf&uuml;r tun, dass das Geld in der Familie bleibt. [&hellip;]<br>\nAuf der ganzen Welt werden die Superreichen immer reicher. Zw&ouml;lf Billionen Dollar besitzen die rund 2500 Reichsten inzwischen zusammen, hat die Schweizer Gro&szlig;bank UBS in einer Studie herausgefunden. Zum ersten Mal sind darunter mehr Neu-Milliard&auml;re, die ihr Verm&ouml;gen geerbt, nicht erarbeitet haben: 53 Erben bekamen im vergangenen Jahr insgesamt rund 150 Milliarden Dollar vererbt. Die 84 neuen Selfmade-Milliard&auml;re haben dagegen &ldquo;nur&rdquo; ein Verm&ouml;gen von rund 140 Milliarden Dollar erwirtschaftet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/Junge-Superreiche-erben-meist-nur-noch-article24610202.html\">n-tv<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Kiesewetter redselig: Europa muss Lithium-Vorkommen in Donezk und Lugansk erobern<\/strong><br>\nHat der Bundestagsabgeordnete Roderich Kiesewetter (CDU) da ausgeplaudert, worum es Deutschland und der EU im Ukraine-Krieg wirklich geht?<br>\nKiesewetter, milit&auml;rpolitischer Experte seiner Fraktion, wurde am Montag aus Litauen in die Sendung des ARD-Politmagazins &ldquo;Bericht aus Berlin Extra&rdquo; zugeschaltet, um Fragen der Zuschauer und des Moderators zu beantworten. In dem fast 20-min&uuml;tigen Interview rechtfertigte er die Bereitschaft der Bundesregierung trotz der aktuellen Finanzkrise, die Milit&auml;r- und Finanzhilfe f&uuml;r die Ukraine auszuweiten und forderte erheblich mehr, als bislang schon geplant ist.<br>\nWie man es von dem Hardliner und Falken gewohnt ist, hetzte er gegen Russland:<br>\n&ldquo;Es sind zehntausende Kinder entf&uuml;hrt worden nach Russland, es sind furchtbare Kriegsverbrechen begangen worden. Das hei&szlig;t, auf der anderen Seite der Waffenstillstandslinie herrscht dann nicht Frieden, sondern es werden Racheakte durchgef&uuml;hrt, Vergewaltigungen, Entf&uuml;hrungen. Russland s&uuml;hnt furchtbar proukrainische Haltungen. Da geht es um die Vernichtung der Existenz der Ukraine.&rdquo;<br>\nDer Moderator der Sendung widersprach der Wiedergabe dieser in einigen Punkten tats&auml;chlich zweifelhaften, in vielen bereits widerlegten ukrainischen Kriegspropaganda nicht. Wie auch, als Kiesewetter an sp&auml;terer Stelle die mutma&szlig;liche Kriegsl&uuml;ge um Butscha wiederholte.<br>\nDurch die unmittelbar darauf folgende Passage werden sich allerdings diejenigen best&auml;tigt f&uuml;hlen, die der EU und der NATO imperialistische und neokoloniale Ziele in der Ukraine unterstellt haben. O-Ton Kiesewetter:<br>\n&ldquo;Wenn Europa die Energiewende vollziehen will, braucht es eigene Lithium-Vorkommen. Die gr&ouml;&szlig;ten Lithium-Vorkommen in Europa liegen im Donezk-Lugansk-Gebiet. (&hellip;) Also wir haben hier auch ganz andere Ziele noch im Hintergrund. Und deshalb brauchen wir eine vereinte Anstrengung der B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger, damit unsere Politik die R&uuml;ckendeckung hat, mehr f&uuml;r die Ukraine zu tun.&rdquo;<br>\nErstaunlich offen war Kiesewetter auch in einem anderen Punkt:<br>\n&ldquo;Dabei f&uuml;hrt sie (die Ukraine) einen Stellvertreterkrieg.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/freeassange.rtde.me\/inland\/190445-kiesewetter-redselig-europa-muss-lithium-erobern\/\">RT DE<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Aha. Die Verteidigung der &ldquo;westlichen Werte&rdquo; durch die USA sowie ihre EU-und NATO-Verb&uuml;ndeten dient offensichtlich auch im Stellvertreterkrieg der Ukraine &ndash; wie so oft &ndash; der Sicherung von Ressourcen. Bitte lesen Sie dazu z.B. auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108590\">Ein Land blutet aus<\/a>. Der Spitzenpolitiker einer angeblich christlichen Partei ist bereits mehrfach durch fragw&uuml;rdige Aussagen aufgefallen. Erinnert sei daher u.a. an den Beitrag <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96813\">Infantil, infantiler, Kiesewetter: CDU-Au&szlig;enpolitiker reagiert auf NachDenkSeiten-Artikel und blamiert sich erneut<\/a> und den Hinweis <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105434#h08\">CDU-Politiker: &lsquo;Israels Sicherheit als Staatsr&auml;son&rsquo; &ndash; notfalls &ldquo;mit unserem Leben verteidigen&rdquo;<\/a> mit einer Anmerkung.<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Tausche Panzer gegen Elektromotoren<\/strong><br>\nBericht aus Berlin Extra: Unglaubliches ist dort &ouml;ffentlich-rechtlich geschehen &ndash; die Wahrheit n&auml;mlich.<br>\nGut, diese Eingangsworte sind in der Tat ein wenig effektheischend. Denn in die Sendung gleichen Namens, die immer wieder sonntags im Ersten ausgestrahlt wird, hat es die Wahrheit nicht geschafft. Man findet sie online. Die B&uuml;rger waren aufgerufen, ihre Fragen an den Gast des Livestreams vom 17. Dezember zu richten: An Kriegsfachmann und Oberst Ade Roderich Kiesewetter von der CDU.<br>\nBevor mancher was Falsches denkt, Kiesewetter war nicht im Namen der Wahrheit unterwegs, er schwadronierte viel. Tr&auml;umte zum Beispiel von einer Kampfpanzerkoalition, die der EU nicht gelungen sei &ndash; in Deutschland haben wir aber eine, was Kiesewetter nicht akzeptiert. F&uuml;r ihn ist sie noch zu z&ouml;gerlich und hat noch nicht genug Sonderverm&ouml;gen f&uuml;r Waffen verprasst. Aber in einem Moment scheint sie dann doch hervor, die Wahrheit und nichts als die Wahrheit.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/kommentar\/politik-kommentar\/tausche-panzer-gegen-elektromotoren\/\">Roberto De Lapuente auf Overton Magazin<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Zum n&auml;chsten &bdquo;Panthersprung&ldquo; der Bundeswehr: Auf ins Rote Meer<\/strong><br>\n&bdquo;Kriegsf&auml;hig&ldquo; werden will der Sozialdemokrat Boris Pistorius. Die gr&uuml;ne Au&szlig;enministerin ist l&auml;ngst im Krieg und die marktliberale Scharfsch&uuml;tzin Strack-Zimmermann kann vor lauter Kriegsbegeisterung kaum an sich halten. (&hellip;) Nach dem Motto &bdquo;Viel Feind, viel Ehr&rsquo;&ldquo; will die &bdquo;kriegsf&auml;hige&ldquo; Ampel auch gleich noch im Roten Meer deutsche Ordnung schaffen. Ebenso wie in Osteuropa, Afrika oder im Indopazifik. In Nahost sichert die US-Navy den zionistischen Massenmord mit zwei Flugzeugtr&auml;ger-Kampfgruppen und einem halben Hundert NATO-Kriegsschiffe. Ansar Allah, oder wie sie im Westen hei&szlig;en, die Huthi-Rebellen, versuchen, so gut sie k&ouml;nnen, den Menschen in Gaza beizustehen und haben mit Entlastungsangriffen auf Frachtschiffe im Roten Meer begonnen, um die Kriegslogistik zu erschweren. So eine Unversch&auml;mtheit muss verhindert werden. Das Morden soll schlie&szlig;lich ungest&ouml;rt weitergehen. Also auch hier: &bdquo;Germans to the Front!&ldquo; Allerdings kann niemand sagen, ob es beim gegenw&auml;rtigen Stand der Konfliktausbreitung bleibt oder ob sich Hisbollah nicht in weit st&auml;rkerem Ma&szlig;e engagiert und auch Syrien, Irak und m&ouml;glicherweise weitere arabisch-islamische Staaten involviert werden. G&auml;be es einen solchen Fl&auml;chenbrand, so w&auml;re auch das &bdquo;kriegsf&auml;hige&ldquo; Deutschland beteiligt und die Ampel k&ouml;nnte ihrer Erfolgsgeschichte ein weiteres Ruhmesblatt anf&uuml;gen. In den 1990ern f&uuml;hlte sich Verteidigungsminister Volker R&uuml;he (CDU) noch &bdquo;von Freunden umzingelt&ldquo;. Eine grauenhafte Vorstellung. Damit ist dank Rosaolivgr&uuml;ngelb, Schwarz nat&uuml;rlich nicht zu vergessen, nun aber wirklich Schluss. Endlich. Daf&uuml;r sparen wir nat&uuml;rlich gern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/auf-ins-rote-meer-4786904\/%20\">Klaus Wagener in unsere zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Virale Rede: &ldquo;Israel hat etwas gesagt, das Sie alle erschaudern lassen sollte&rdquo;<\/strong><br>\nPal&auml;stina-Diplomatin r&uuml;gt vor UN-Gremium israelische Delegation. Diese erhebe unbegr&uuml;ndete Vorw&uuml;rfe. Dokumentation einer Rede, die sich im Netz rasend verbreitet. [&hellip;]<br>\nHerr Pr&auml;sident, zun&auml;chst m&ouml;chte ich Israel daran erinnern, dass wir nicht von der Pal&auml;stinensischen Autonomiebeh&ouml;rde sprechen, sondern vom Staat Pal&auml;stina.<br>\nSicher, Ihr Finanzminister hat Anfang des Jahres auf einer Veranstaltung in Paris gesagt, dass es so etwas wie ein pal&auml;stinensisches Volk nicht gibt.<br>\nUnd Ihr Premierminister hat am 24. September in der Generalversammlung eine Karte mit dem Titel &ldquo;Der neue Nahe Osten&rdquo; hochgehalten, auf der Pal&auml;stina durchgestrichen und vollst&auml;ndig durch Israel ersetzt war.<br>\nAber wenn Ihre Regierung annexionistisch und rassistisch ist, dann ist es diese Versammlung nicht. Und wir fordern Sie auf, sich an das UN-Protokoll und die Nomenklatur zu halten und alle in diesem Saal zu respektieren.<br>\nWir m&ouml;chten auch den israelischen Delegierten daran erinnern, dass das Fehlen einer Gesch&auml;ftsordnung f&uuml;r diese Sitzung kein Freibrief daf&uuml;r ist, jeglichen Anstand im Umgang mit den Gespr&auml;chspartnern in diesem Raum zu verlieren. F&uuml;r die anderen Staaten und die Zivilgesellschaft in diesem Saal m&ouml;chte ich die Erkl&auml;rung Israels vereinfacht wiedergeben.<br>\nAbgesehen davon, dass Israel mit Beleidigungen um sich wirft und schwere, unbegr&uuml;ndete Vorw&uuml;rfe erhebt, hat es etwas gesagt, das Sie alle erschaudern lassen sollte.<br>\nDie Kernaussage ist, Israel k&ouml;nne jeden einzelnen Menschen in Gaza t&ouml;ten. Die 2,3 Millionen Menschen in Gaza seien entweder Terroristen, Sympathisanten von Terroristen oder menschliche Schutzschilde und daher legitime Ziele.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Virale-Rede-Israel-hat-etwas-gesagt-das-Sie-alle-erschaudern-lassen-sollte-9578444.html?seite=all\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>F&uuml;r ein Szenario des Friedens<\/strong><br>\nNahostkonflikt: Eine L&ouml;sung kann es nur durch ein Ende der Besatzung und der kolonialen Gewalt geben.<br>\nDie Geschichte nach dem 7. Oktober steht unter dem Schlachtruf, die Terrorgruppe Hamas zu vernichten. Die schier end- und unterschiedslose Gewalt, mit der die israelische Armee den Gazastreifen umpfl&uuml;gt, l&auml;sst allerdings den Verdacht aufkommen, dass die politische F&uuml;hrung in Jerusalem gelernt hat, dass der Sieg &uuml;ber eine milit&auml;rische Organisation nicht ausreicht, um den Widerstand in der Zukunft zu brechen. Sie muss den Widerstand der ganzen Bev&ouml;lkerung brechen. Israels Premierminister Netanjahu beruft sich gegen&uuml;ber US-Pr&auml;sident Joseph Biden auch auf die Fl&auml;chenbombardierungen im Zweiten Weltkrieg und den Einsatz der Atombombe. Daher der offene Terror, die unbegrenzte Gewalt der Armee, flankiert durch den Stopp oder die &auml;u&szlig;erste Beschr&auml;nkung der Zufuhr lebenswichtiger G&uuml;ter. Die Armeef&uuml;hrung hat vier Ziele ihrer Angriffe ausgegeben: 1. taktische Ziele, das hei&szlig;t vorwiegend milit&auml;rische, 2. Untergrundziele, also die Tunnel, 3. Power targets, das sind Hochh&auml;user, Wohnbl&ouml;cke, &ouml;ffentliche Geb&auml;ude, Universit&auml;ten, 4. Familienh&auml;user vermuteter Mitglieder der Hamas. Den Schwerpunkt hat die Armee nach eigenen Angaben auf die Ziele drei und vier gelegt mit dem Ergebnis, dass 70 Prozent der bislang an die 20.000 Toten &ndash; die unter den Tr&uuml;mmern versch&uuml;tteten nicht mitgez&auml;hlt &ndash; Zivilisten sind. Die Todeszahl ist 15mal h&ouml;her als beim bisher t&ouml;dlichsten Gazakrieg 2014. Zwei Drittel der Toten sind Frauen und Kinder. &Uuml;ber 300 Familien haben mehr als zehn Angeh&ouml;rige verloren. 2014 kamen 93 Babys ums Leben, 2023 nach drei Wochen 286 Babys. Doch die nackten Zahlen der Toten, Verletzten und Vertriebenen verm&ouml;gen die H&ouml;lle, in der sie mehr sterben als leben m&uuml;ssen, kaum andeuten. Das Vorbild der Armee ist offensichtlich die Shock-and-awe-Strategie der US-Armee bei ihrem &Uuml;berfall auf Bagdad im Jahr 2003. Nunmehr wird sie unterst&uuml;tzt durch ein System der k&uuml;nstlichen Intelligenz mit Namen &raquo;Habsora&laquo; (Gospel\/Evangelium), welches ihr erm&ouml;glichte, in den ersten 35 Tagen insgesamt 15.000 Ziele in Gaza zu identifizieren und anzugreifen. Zum Vergleich: In den 53 Tagen von &raquo;Protective Edge&laquo; 2014 waren es circa 6.000. Jeder Krieg steigert die technologischen F&auml;higkeiten und die Zerst&ouml;rungskraft, Parameter, bei denen Israel nicht ohne Grund mit an der Spitze operiert. Dieser Krieg kann offensichtlich nur noch der Presse und der Bundesregierung als Verteidigungskrieg verkauft werden. In der internationalen Diskussion setzt sich allm&auml;hlich die Erkenntnis durch, dass es sich bei ihm um einen V&ouml;lkermord handelt. In den USA hatten sich schon Mitte Oktober 800 Juristen in einer gemeinsamen Erkl&auml;rung unter der Aussage zusammengefunden: &raquo;Die anhaltenden und bevorstehenden israelischen Angriffe auf den Gazastreifen werden mit potentiell v&ouml;lkerm&ouml;rderischer Absicht durchgef&uuml;hrt.&laquo; Der Genozidforscher Raz Segal, einer der Unterzeichner, f&uuml;gte hinzu: &raquo;In der Tat ist Israels genozidaler Angriff auf Gaza ausdr&uuml;cklich, offen und schamlos. Israels Ziel ist es, die Pal&auml;stinenser in Gaza zu zerst&ouml;ren. Und diejenigen von uns, die auf der ganzen Welt zuschauen, sind der Verantwortung, Israel daran zu hindern, nicht gewachsen.&laquo; Also sollten sich jene, die &raquo;zuschauen&laquo;, fragen, was sie getan haben, diesen 7. Oktober mit seinen katastrophalen Folgen zu verhindern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/465763.gazakrieg-f%C3%BCr-ein-szenario-des-friedens.html\">Norman Paech in junge Welt<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Egal, was sie sagen<\/strong><br>\nF&uuml;r die T&ouml;tung von etwa 18.000 Menschen in Gaza gibt es keine Rechtfertigung, auch wenn die Propagandamaschine mittlerweile auf Hochtouren l&auml;uft.<br>\nAlle Menschen sind gleich, aber einige sind gleicher. Wir kennen das. Die 1.200 israelischen Toten des 7. Oktober 2023 haben sehr viel Aufmerksamkeit und Mitgef&uuml;hl auf sich gezogen. Das ist richtig so, denn der Anschlag war entsetzlich. Warum aber gleitet die &ouml;ffentliche Meinung in manchen westlichen L&auml;ndern &uuml;ber die 18.000 Toten, die der israelische Angriff auf Gaza mittlerweile gekostet hat, gro&szlig;z&uuml;gig hinweg? Wenn die Tat &uuml;berhaupt thematisiert wird, dann eher als Sch&ouml;nheitsfehler im Rahmen eines insgesamt gerechtfertigten Akts der Selbstverteidigung. Wie kann man dieses Messen mit zweierlei Ma&szlig; erkl&auml;ren, au&szlig;er damit, dass Pal&auml;stinenser &mdash; M&auml;nner, Frauen und Kinder &mdash; als geringerwertig betrachtet werden. Caitlin Johnstone zeigt sich, wie so oft, immun gegen die massive Propaganda in ihrem Land und nennt die grausamen Fakten beim Namen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/egal-was-sie-sagen\">Caitlin Johnstone auf Manova<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Antonio Negri: K&auml;mpfen wir global gegen das Kriegsregime!<\/strong><br>\nPost mortem Im August 2022 warnte der j&uuml;ngst verstorbene Toni Negri vor einem aufziehenden Kriegsregime als Folge des Machtverlusts der USA. Er rief dazu auf, in Europa f&uuml;r den Frieden zu k&auml;mpfen &ndash; und eine neue Weltordnung von unten aufzubauen<br>\nW&auml;hrend der italienische Wahlkampf im hei&szlig;esten August aller Zeiten beginnt, wird nicht nur der Klimawandel in der politischen Debatte ignoriert. Schweigen scheint auch &uuml;ber das Thema Krieg zu herrschen. Es gibt einen unausgesprochenen Konsens f&uuml;r die als &bdquo;europ&auml;isch und atlantisch&ldquo; definierte au&szlig;enpolitische Linie (Teil der schon mythologischen &bdquo;Draghi-Agenda&ldquo;). Diese Linie wird als so selbstverst&auml;ndlich angesehen, dass man vergeblich nach tats&auml;chlichen oder m&ouml;glichen Abweichungen davon sucht &ndash; sowohl in der Rechten, als auch in der Linken, und auch bei den F&uuml;nf Sternen. Rechtsextrem und doch prowestlich: Giorgia Meloni nutzt die Zweideutigkeit der oben genannten Formel aus, indem sie die atlantische Zugeh&ouml;rigkeit ihrer Partei betont und ihr eine europ&auml;ische Positionierung unterschiebt, die ihr Vorbild im polnischen Nationalismus findet. Das ist alles, was es heute braucht, um auf der &bdquo;internationalen&ldquo; B&uuml;hne zu bestehen.<br>\nDer russische Krieg in der Ukraine stellt die sozialen Bewegungen und die Linke, so vielf&auml;ltig und widerspr&uuml;chlich sie ist, auf die Probe. Der offenkundige Unterschied zu den Kriegen der j&uuml;ngsten Vergangenheit &ndash; diesmal tritt Russland als Aggressor auf &ndash; hat die Anti-Kriegs-Mobilisierungen nach dem Februar 2022 schnell an ihre Grenzen gebracht. Mancherorts gab es groteske Positionen der Unterst&uuml;tzung f&uuml;r Russland aufgrund von antiimperialistischen Reflexen (ohne Ber&uuml;cksichtigung des offen reaktion&auml;ren Charakters der von Putin verteidigten &bdquo;Zivilisation&ldquo; innerhalb und au&szlig;erhalb des Landes), andernorts waren in vielen Initiativen der Solidarit&auml;t mit dem ukrainischen Volk und seiner Fl&uuml;chtlinge ein moralischer Konflikt zu sp&uuml;ren &ndash; der es aber nicht schaffte, &uuml;ber einen allein humanit&auml;ren Ansatz hinauszukommen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/antonio-negri-kaempfen-wir-global-gegen-das-kriegsregime\">der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Ohne Frieden sind alle Werte wertlos<\/strong><br>\nWir brauchen keine &raquo;wertegeleitete&laquo;, sondern eine friedensgeleitete Au&szlig;enpolitik.<br>\nEs war wohl der klassische Fall eines Freudschen Versprechers, als die deutsche Au&szlig;enministerin Annalena Baerbock formulierte, dass &raquo;wir im Krieg mit Russland&laquo; seien. Ein Freudscher Versprecher, so die Definition, ist eine sprachliche Fehlleistung, bei der der eigentliche Gedanke oder die wahre Intention der Sprecherin unwillk&uuml;rlich zutage tritt.<br>\nDas hei&szlig;t also: Obwohl &raquo;wir&laquo; nat&uuml;rlich nicht mit Russland im Krieg sind, was Baerbock nat&uuml;rlich wei&szlig;, war ihr &raquo;eigentlicher Gedanke&laquo;, dass dies durchaus der Fall ist. Warum glaubt sie das? Russland hat weder Deutschland noch die EU noch die NATO angegriffen. Keine dieser Kr&auml;fte k&auml;mpft auf dem Schlachtfeld gegen Russland. Einen illegalen, milit&auml;rischen Angriff Russlands gab es sehr wohl &ndash; gegen die Ukraine. Dies ist unbestritten. Aber in den Augen von Baerbock, die eine &raquo;wertegeleitete Au&szlig;enpolitik&laquo; verfolgt, war es eben auch ein Angriff auf &raquo;unsere Werte&laquo;.<br>\nBaerbock ist hier bei weitem nicht allein: Ob man auf den Ukraine-Konflikt blickt, auf Israel und Gaza, oder sogar auf China und Taiwan, &uuml;berall wird die &raquo;Verteidigung unserer Werte&laquo; gefordert. Dies ist nicht neu, und schon gar nicht rechts oder links. Eine &raquo;wertegeleitete&laquo; &ndash; aber letztlich v&ouml;llig verfehlte &ndash; Au&szlig;enpolitik war es auch, als die USA und deren meist unwillige Verb&uuml;ndete im Jahr 2003 den Irak &raquo;befreiten&laquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobin.de\/artikel\/aussenpolitik-frieden-werte\">Jacobin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Hermeneutik des Verdachts<\/strong><br>\nWer hierzulande kontr&auml;re Positionen zur herrschenden Au&szlig;enpolitik vertritt, sieht sich schnell mit ausgrenzenden Vorw&uuml;rfen konfrontiert.<br>\nDie Sicherheitsbeh&ouml;rden in der BRD h&ouml;ren und lesen mit &ndash; wie eh und je, wenn Kritik laut oder Protest angemeldet wird. Abweichende Meinungen werden im Jahr 2023 &ndash; auch das nichts Neues &ndash; unter Extremismusverdacht gestellt. Erstaunlich nur, wie wenig heute an Abweichung von der g&auml;ngigen Kriegsbereitschaft und -moral gen&uuml;gt, um bei Beh&ouml;rden oder, im Fall des Medien- und Wissenschaftsbetriebs, bei eilfertigen Kollegen aufzufallen. Noch erstaunlicher, dass &ouml;ffentlich ge&auml;u&szlig;erte Bedenken gegen den von Deutschland eingeschlagenen Weg zur &raquo;F&uuml;hrungsmacht&laquo; (Olaf Scholz) gleich die Sorge hervorrufen, die &raquo;b&ouml;sen Geister der Vergangenheit&laquo; (Frank-Walter Steinmeier), Faschismus und Antisemitismus, seien wieder unterwegs. (&hellip;)<br>\nEine der j&uuml;ngsten Offensiven in diesem Diskurskrieg ist der Angriff der Wochenzeitung Die Zeit (zeit.de, 8.12.2023) auf das Alternativmedium Nachdenkseiten. Im Grunde ordnet sich das ein in eine regelrecht staatlich dirigierte Kampagne gegen die Versuche, eine Gegen&ouml;ffentlichkeit im Raum der sozialen Medien zu erhalten oder auszubauen. Als Autor trat hier der Hochschullehrer Markus Linden und als Sponsor das &raquo;Zentrum Liberale Moderne&laquo; hervor. Gef&ouml;rdert vom Bundesfamilienministerium, werden so einschl&auml;gig munitionierte Freiwillige an die Diskursfront geschickt und melden das politisch Erw&uuml;nschte. Lindens Fazit: &raquo;Die Nachdenkseiten sind keine kritische Website, sondern ein fundamentaloppositionelles, mitunter sogar direkt postfaktisches Propagandamedium, welches unter dem Deckmantel der Friedensorientierung die Narrative des Putin-Regimes verbreitet.&laquo; Alles klar: Putin-Versteher! Da er&uuml;brigen sich weitere Worte.<br>\nLinden schie&szlig;t sich dabei speziell auf Sahra Wagenknecht ein, &raquo;die immer offensivere Propaganda f&uuml;r die Narrative des neuen russischen Totalitarismus&laquo; betreibe und sich dabei als Bundesgenossin des AfD-Faschismus erweise. &raquo;Im Gegensatz zu H&ouml;ckes offenem Neofaschismus&laquo;, das muss Linden allerdings einr&auml;umen, ist die ehemalige Linkspolitikerin &raquo;so gewieft, die harten Formulierungen aus diesem medialen Vorfeld (des Compact-Magazins) oder aus ihrer personellen Umgebung nicht direkt zu &uuml;bernehmen, sondern vor allem den dort verbreiteten Tenor anzutriggern&laquo;. Im Klartext: Man kann ihr &raquo;Neofaschismus&laquo; nicht nachweisen, sie nicht mit Zitaten darauf festnageln, aber den Verdacht will man schon einmal in den Raum gestellt haben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/465735.meinungsbilder-in-zeiten-des-kriegs-hermeneutik-des-verdachts.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Warum US-H&auml;ndler wieder st&auml;rker auf Personal setzen<\/strong><br>\nIn immer mehr Filialen von Aldi S&uuml;d k&ouml;nnen Kunden die Warteschlangen beim Bezahlen umgehen. Mehr als 100 M&auml;rkte des Discounters sind mittlerweile mit Selbstbedienungskassen ausgestattet, an denen Kunden die Waren selbst einscannen. Jede Woche kommen weitere M&auml;rkte dazu. Beliebt sind die neuen Kassen insbesondere bei B&uuml;roangestellten und Sch&uuml;lern f&uuml;r den kleinen Einkauf in der Pause.<br>\nEs ist ein Trend im deutschen Einzelhandel: Mehr als 5000 Gesch&auml;fte bieten heute sogenannte Self-Checkouts an, zwei Jahre zuvor war es nicht mal die H&auml;lfte. Mehr als 16.000 Selbstbedienungskassen sind schon bei Superm&auml;rkten wie Rewe, Edeka und Globus, aber auch in Drogerien und Baum&auml;rkten im Einsatz.<br>\nVorbild dieser Entwicklung sind die USA, wo die Ger&auml;te schon seit Jahren praktisch Standard sind. Doch dort dreht sich jetzt die Entwicklung, H&auml;ndler bringen immer &ouml;fter Personal an die Kassen zur&uuml;ck. Denn es h&auml;ufen sich die Probleme mit dem Self-Checkout.<br>\nDerzeit &uuml;berdenken Einzelh&auml;ndler wie Target, Walmart und Cosco ihre Strategie, die Kunden ihre Eink&auml;ufe selbst scannen und zahlen zu lassen. Vergangene Woche hat sich auch der Billig-Einzelh&auml;ndler Dollar General dazugesellt. (&hellip;)<br>\nAuch der Dollar-General-Chef Vasos sieht mittlerweile wieder Vorteile bei der menschlichen Komponente: &bdquo;Es hilft beim Umsatz, wenn da jemand ist, der die Kunden trifft, gr&uuml;&szlig;t und auch mal ein Produkt nachschauen kann&ldquo;, erkl&auml;rte Vasos den Investoren. Und eben auch nachschaut, ob die Kundschaft etwas unbezahlt einsteckt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/unternehmen\/handel-konsumgueter\/selbstbedienungskassen-warum-us-haendler-wieder-staerker-auf-personal-setzen\/100002827.html\">Handelsblatt<\/a>\n<p>dazu: <strong>Superm&auml;rkte in den USA setzen wieder mehr auf Menschen statt Maschinen<\/strong><br>\nNach einem Bericht des Handelsblatts, dreht sich in den USA, wo Selbstbedienungskassen seit vielen Jahren Standard sind, der Trend. Es wird wieder mehr Personal eingesetzt. Der Chef des Einzelhandelsriesen Dollar begr&uuml;ndete das gegen&uuml;ber Investoren so: &bdquo;Es hilft beim Umsatz, wenn da jemand ist, der die Kunden trifft, gr&uuml;&szlig;t und auch mal ein Produkt nachschauen kann.&ldquo; Und eben auch nachschaut, ob die Kundschaft etwas unbezahlt einsteckt. Hoffen wir, dass genug deutsche Kunden fr&uuml;h rebellieren und deutsche Einzelhandelsketten zeitig neu nachdenken, bevor sie noch mehr Menschen durch Maschinen ersetzen, Kunden an den Online-Handel verlieren und dann m&uuml;hsam umsteuern m&uuml;ssen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/new\/self-checkout\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>BKA-Gesetz auf dem Pr&uuml;fstand<\/strong><br>\nVerfassungsgericht besch&auml;ftigt sich nach Beschwerde mit &Uuml;berwachungsma&szlig;nahmen.<br>\nDas Bundesverfassungsgericht setzt sich seit Mittwoch mit dem forcierten Ausbau staatlicher &Uuml;berwachung auseinander. Die Gesellschaft f&uuml;r Freiheitsrechte (GFF) hat Beschwerde gegen das BKA-Gesetz eingereicht, dass der Kriminalpolizei den Einsatz umfangreicher Mittel zur Aussp&auml;hung von &raquo;Terrorverd&auml;chtigen&laquo; erlaubt. So darf das BKA zur &raquo;Terrorabwehr&laquo; Wohnungen verwanzen und mit versteckten Kameras &uuml;berwachen, Computer und Smartphones mit Hilfe von Sp&auml;hsoftware durchleuchten und die Kommunikation von &raquo;Terrorverd&auml;chtigen&laquo; auswerten. Bereits 2016 hatte das Gericht dieses Gesetz f&uuml;r verfassungswidrig erkl&auml;rt und &Auml;nderungen gefordert. Die GFF kritisiert aber auch die neue Fassung von 2017. &raquo;Momentan d&uuml;rfen die Daten viel zu vieler Menschen unter zu niedrigen Voraussetzungen f&uuml;r zu lange Zeit in einem System landen, auf das alle Polizeibeh&ouml;rden Zugriff haben. Das stigmatisiert die Betroffenen, mit teils drastischen Folgen&laquo;, so der Prozessbevollm&auml;chtigte der GFF, Bijan Moini. Konkret geht es dabei um zwei Aspekte des BKA-Gesetzes. Zum einen kritisiert die B&uuml;rgerrechtsorganisation die weitreichende &Uuml;berwachungserm&auml;chtigung, die es dem BKA zum Beispiel erlaubt, auch die Kontaktpersonen von &raquo;Terrorverd&auml;chtigen&laquo; umfassend zu beobachten, etwa durch den Einsatz von V-Leuten. Zum anderen richtet sich die Beschwerde der GFF gegen die staatliche Sammelpraxis von Informationen. In die Datenbanken des BKA und der L&auml;nderpolizeien gelangen schon Informationen zu Menschen, von denen die Polizei nur annimmt, sie k&ouml;nnten in Zukunft Straftaten begehen. Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) kann bei dem BKA-Gesetz erwartungsgem&auml;&szlig; keine Probleme erkennen. Der Datenaustausch zwischen den Polizeibeh&ouml;rden diene &raquo;dem Schutz der Sicherheit der Bev&ouml;lkerung&laquo;, behauptete sie vor der Verhandlung und verwies dabei ausgerechnet auf den NSU. Die faschistische Terrorgruppe hatte jahrelang Mordanschl&auml;ge ver&uuml;ben k&ouml;nnen, obwohl sie von zahlreichen V-Leuten umgeben war. Nach ihrem Auffliegen 2011 wurde versucht, ihr t&ouml;dliches Treiben mit &raquo;Pannen&laquo; zu &raquo;erkl&auml;ren&laquo;. Ein Urteil zum BKA-Gesetz wird erst in einigen Monaten erwartet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/465753.%C3%BCberwachung-bka-gesetz-auf-dem-pr%C3%BCfstand.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Die &bdquo;Zivilgesellschaft&ldquo; offenbart sich mit einem Bettelbrief als Werkzeug der M&auml;chtigen<\/strong><br>\nDie Haushaltssperre der Bundesregierung hat 56 &bdquo;zivilgesellschaftliche&ldquo; Organisationen, die sich einer speziellen Form der Demokratief&ouml;rderung verschrieben haben, zu einem gemeinsamen Bitt- und Protestbrief an die Regierung motiviert. Damit legen diese angeblichen &bdquo;Nichtregierungsorganisationen&ldquo; offen, dass sie f&uuml;r ihre Arbeit des Diskreditierens und Cancelns von regierungskritischem Gedankengut bisher gro&szlig;z&uuml;gig von der Regierung bezahlt werden und davon vollkommen abh&auml;ngig sind.<br>\nIn dem offenen Brief vom 12. Dezember mit dem Titel: &bdquo;Eine unterfinanzierte Zivilgesellschaft gef&auml;hrdet die Demokratie&ldquo; hei&szlig;t es:<br>\n&bdquo;Viele der vom Bund gef&ouml;rderten Demokratieprojekte werden Mitarbeitende entlassen m&uuml;ssen. Der Grund daf&uuml;r ist die Ausgabensperre und der noch nicht verabschiedete Haushalt 2024 der Bundesregierung, die die Auszahlung der zugesagten F&ouml;rderungen f&uuml;r die Projekte bis auf weiteres auf Eis legt. Viele der Projekte haben nicht die Ressourcen, um Geh&auml;lter vorzufinanzieren. Es droht das Sterben einer zivilgesellschaftlichen Landschaft, die sich seit Jahren &uuml;berall in diesem Land f&uuml;r die St&auml;rkung und Verteidigung der Demokratie, die F&ouml;rderung von Medienbildung und Medienkompetenz, f&uuml;r Vielfalt sowie gegen digitale Gewalt und Desinformation engagiert. Dabei ist unsere Demokratie so stark bedroht wie noch nie &ndash; durch den Rechtsextremismus, durch die Vertrauenskrise, durch Antisemitismus, Rassismus, Antiziganismus und Queerfeindlichkeit sowie durch Angriffe auf Amts- und Mandatstr&auml;ger und -tr&auml;gerinnen.&ldquo;<br>\nUnterschrieben hat unter anderem der Volksverpetzer, eine Netzseite zur pers&ouml;nlichen Verunglimpfung von jedem als rechts, Nazi oder xyz-feindlich, der dem politischen Mainstream quer kommt. Mit seiner Unterschrift bezichtigt sich der Volksverpetzer indirekt selbst der L&uuml;ge, wie der Anti-Spiegel aufdeckt, &uuml;ber dessen Beitrag ich auf diesen Vorgang aufmerksam wurde. Denn der Volksverpetzer schreibt unter &bdquo;Wer finanziert uns&ldquo;:<br>\n&bdquo;Wir sind finanziell vollkommen unabh&auml;ngig. Ein bisschen Geld kriegen wir &uuml;ber Lizenzgeb&uuml;hren durch den Verkauf von Shirts, Tassen, Masken und Sticker in unserem Shop. Der absolute Gro&szlig;teil besteht jedoch aus Spenden &ndash; von unseren tollen Fans und Unterst&uuml;tzer:innen.&ldquo;<br>\nDer Hetzblog begr&uuml;ndet gerade damit, dass er angeblich nicht gef&ouml;rdert werde, warum er mit (giftigsten) Emotionen statt mit sachlichen Informationen arbeitet:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/propaganda-zensur\/zivilgesellschaft\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>NATO im Fernsehen<\/strong><br>\nDie &bdquo;Kulturzeit&ldquo; von 3sat l&auml;sst sich f&uuml;r NATO-Propaganda einspannen und verbreitet haarstr&auml;ubend ungereimte Behauptungen &mdash; ohne Belege.<br>\nFr&uuml;her richteten sich Proteste gegen die Regierung. Was immer man weltanschaulich von ihr halten mochte &mdash; schon die Tatsache, dass sie sehr viel Macht &uuml;ber unser Leben hat, sollte an Demokratie interessierten Menschen dazu veranlassen, zumindest anzuerkennen, dass sie Kritik legitim ist, um ein Gegengewicht zur dominanten Str&ouml;mung zu schaffen. Heute wird auch wieder protestiert &mdash; jedoch gegen Proteste. Man kritisiert &mdash; jedoch vor allem kritische Texte. Nicht genug damit, dass die Regierung die Mehrheit der ver&ouml;ffentlichten Meinung hinter sich &mdash; oder unter sich &mdash; hat; nein, es soll nach M&ouml;glichkeit keine einzige abweichende Meinung geben. Wer aus der Herde ausschert, wird gnadenlos auf allen Kan&auml;len verfolgt. So geschah es dem Journalisten Patrik Baab, der es wagte, in der Ostukraine vor Ort zu recherchieren, anstatt, wie es sich geh&ouml;rt h&auml;tte, seine Informationen aus ARD und ZDF, Spiegel und S&uuml;ddeutscher zu beziehen. Man kann diese &bdquo;Quertreiber&ldquo; nicht einmal mehr als Ausnahmen zulassen, um Meinungsvielfalt zu simulieren. Die &bdquo;Kulturzeit&ldquo; von 3sat gab sich unl&auml;ngst daf&uuml;r her, einen der letzten echten deutschen Journalisten, die unzweifelhaft ihr Handwerk verstehen, &ouml;ffentlich abzukanzeln. Dabei versuchte die Sendung das im Titel suggerierte Niveau nicht einmal mehr geschickt vorzut&auml;uschen. Beabsichtigt war wohl eher eine Einsch&uuml;chterungskulisse in Richtung potenzieller weiterer Abweichler.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/nato-im-fernsehen\">Roberto De Lapuente auf Manova<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-108647","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/108647","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=108647"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/108647\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":108648,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/108647\/revisions\/108648"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=108647"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=108647"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=108647"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}