{"id":10867,"date":"2011-09-30T08:40:27","date_gmt":"2011-09-30T06:40:27","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10867"},"modified":"2011-09-30T08:40:27","modified_gmt":"2011-09-30T06:40:27","slug":"hinweise-des-tages-1480","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10867","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: EFSF; Sebastian Dullien &ndash; Lernt von Amerika!; Kein Mensch versteht die Risiken in der Bankenwelt; Der Mythos von den Lehman-Opfern; Studie: Manager au&szlig;er Kontrolle; Br&uuml;ssel forciert B&ouml;rsensteuer; Nokias Rum&auml;nien-Trick geht nicht auf; &raquo;Das Wunderwerk ist in sich zusammengefallen&laquo;; Verstrahlt und vergessen; Volksabstimmung Wer &ldquo;Ja&rdquo; sagt meint &ldquo;Nein zu S21&rdquo;; Eine Regierung von Nichtstuern und Scharlatanen; Henkel wirbt f&uuml;r Anti-Euro-Partei; Jakob Augstein &ndash; In der gl&auml;sernen Fabrik; Ein Insider packt aus: &Uuml;ber die Probleme, die Reiche, Superreiche und Regierende mit ihrer Gesetzestreue haben (MB\/JB)<br>\n<!--more--><\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10867#h01\">EFSF<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10867#h02\">Sebastian Dullien &ndash; Lernt von Amerika!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10867#h03\">Kein Mensch versteht die Risiken in der Bankenwelt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10867#h04\">Der Mythos von den Lehman-Opfern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10867#h05\">Studie: Manager au&szlig;er Kontrolle<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10867#h06\">Br&uuml;ssel forciert B&ouml;rsensteuer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10867#h07\">Nokias Rum&auml;nien-Trick geht nicht auf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10867#h08\">&raquo;Das Wunderwerk ist in sich zusammengefallen&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10867#h09\">Verstrahlt und vergessen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10867#h10\">Volksabstimmung Wer &ldquo;Ja&rdquo; sagt meint &ldquo;Nein zu S21&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10867#h11\">Eine Regierung von Nichtstuern und Scharlatanen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10867#h12\">Henkel wirbt f&uuml;r Anti-Euro-Partei<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10867#h13\">Jakob Augstein &ndash; In der gl&auml;sernen Fabrik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10867#h14\">Ein Insider packt aus: &Uuml;ber die Probleme, die Reiche, Superreiche und Regierende mit ihrer Gesetzestreue haben<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"\/?p=10867&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>EFSF<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>The eurozone: a crisis of policy, not debt<\/strong><br>\nThe European authorities&rsquo; doctrinaire decision to use debt issues to force austerity on Greece made the situation so much worse<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.guardian.co.uk\/commentisfree\/cifamerica\/2011\/sep\/27\/eurozone-crisis-debt-policy\">Guardian<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> F&uuml;r regelm&auml;&szlig;ige NachDenkSeiten-Leser sind die Argumente Mark Weisbrots sicher nicht neu. Interessant ist an diesem Artikel vor allem, dass er im reichweitenst&auml;rksten Online-Medium Gro&szlig;britanniens erscheint, w&auml;hrend die deutschen Massenmedien bei diesem Thema allenfalls durch ihre Einf&auml;ltigkeit gl&auml;nzen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Sch&auml;ubles Kriegslist<\/strong><br>\nDer Euro-Rettungsschirm ist zu klein, eine direkte Ausweitung gilt als ausgeschlossen. Deshalb sucht die Politik nach einem Instrument, um die Summe auf anderem Wege zu erh&ouml;hen. F&uuml;hrende Politiker der G 20 haben dies l&auml;ngst best&auml;tigt &ndash; nur Finanzminister Sch&auml;uble dementiert auf allen Kan&auml;len. Sein Motto: Rede so geschickt an der Sache vorbei, dass sogar gr&ouml;bste Halbwahrheiten sp&auml;ter nicht als L&uuml;ge gelten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/2.220\/streit-um-efsf-ausweitung-schaeubles-kriegslist-1.1153254\">S&uuml;ddeutsche<\/a><\/li>\n<li><strong>Verzichtet auf die H&auml;lfte der Griechen-Schulden!<\/strong><br>\nDer Euro-Rettungsschirm ist unverzichtbar zur L&ouml;sung der Euro-Krise. Er sollte herangezogen werden, um eine Umschuldung Griechenlands zu erm&ouml;glichen. Ein Aufruf von zehn Top&ouml;konomen aus Frankreich und Deutschland.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/europa\/:euro-krise-verzichtet-auf-die-haelfte-der-griechen-schulden\/60109189.html\">FTD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> <a href=\"\/upload\/pdf\/110930_anmerkung_op.pdf\">Der Rettungsschirm ist durch, in Deutschland. Auch das kritische Slowenien hat ihn akzeptiert, allerdings&hellip; [PDF &ndash; 41 KB]<\/a><\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Europe must now grasp its chance to turn off the doomsday device<\/strong><br>\nThe G20&rsquo;s &lsquo;grand plan&rsquo; discussed in Washington is far from perfect &ndash; but it could buy enough time to defuse the euro crisis. [&hellip;]<br>\nIn aggregate, Europe doesn&rsquo;t have a debt problem at all. As a proportion of GDP, public debt remains well below that of the US. Two of the afflicted nations, Ireland and Spain, had budget surpluses going into the crisis, while across the eurozone, levels of household debt remain generally subdued. Italy&rsquo;s public debt looks eye-wateringly high, but aggregating all debt together &ndash; public, private, household and financial &ndash; Italy looks a paragon of virtue compared to the UK and US.<br>\nIf you misdiagnose the problem, you are highly likely to end up with the wrong medicine. And that&rsquo;s precisely what&rsquo;s happening right now.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.telegraph.co.uk\/finance\/comment\/jeremy-warner\/8794168\/Europe-must-now-grasp-its-chance-to-turn-off-the-doomsday-device.html\">The Telegraph<\/a><\/li>\n<li><strong>Athen im Belagerungszustand<\/strong><br>\nMit einer Blockade des Finanzministeriums empfangen Demonstranten die Finanzexperten der Troika. Im &ouml;ffentlichen Dienst sind massive Stellenstreichungen geplant.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Protest-in-Griechenland\/!79096\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Was soll diese &Uuml;berbetonung der Rolle der Troika in Politik und Presse. &Uuml;ber die Insolvenz Griechenlands und beteiligter Banken wird nicht von einigen Technokraten enschieden.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Sebastian Dullien &ndash; Lernt von Amerika!<\/strong><br>\nWieder steht die Weltwirtschaft vor einer Rezession, nur diesmal k&ouml;nnte es schlimmere Folgen haben. Amerika macht vor, wie eine L&ouml;sung aussehen kann.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2011-09\/rezession-industriestaaten\">ZEIT<\/a>\n<p><strong>passend dazu: J. Bradford DeLong &ndash; Amerika bekommt doch etwas geschenkt<\/strong><br>\nBei der diesj&auml;hrigen Tagung des Internationalen W&auml;hrungsfonds wartete der ehemalige US-Finanzminister Lawrence Summers mit einem griffigen Vergleich auf: die Regierungen, so Summers, versuchen einen gebrochenen Kn&ouml;chel zu behandeln, obwohl der Patient vor einem Organversagen steht.  Summers kritisierte, dass Europa sein gesamtes Augenmerk auf die zweitrangige Angelegenheit Griechenland lenkt, obwohl sich weit gravierendere Ungleichgewichte mit jedem Tag weiter versch&auml;rfen &ndash; zwischen dem Norden und dem S&uuml;den der EU und zwischen r&uuml;cksichtslosen Bankengl&auml;ubigern und Regierungen, die keinerlei ordentliche Regulierung zustande brachten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.project-syndicate.org\/commentary\/delong118\/German\">Project Syndicate<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Kein Mensch versteht die Risiken in der Bankenwelt<\/strong><br>\nWarum f&uuml;rchten sich die USA so sehr vor der Eurokrise? Weil niemand mehr die Gefahren im Finanzsektor einsch&auml;tzen kann, meint &Ouml;konom Mark Gertler<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/1317018842552\/Ben-Bernankes-Ratgeber-Kein-Mensch-versteht-die-Risiken-in-der-Bankenwelt\">Der Standard<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Der Mythos von den Lehman-Opfern<\/strong><br>\nBanken seien neutrale Berater ihrer Anleger: Diese romantische Vorstellung entspricht nicht den Naturgesetzen der Finanzwelt. Wer wirklich unabh&auml;ngig beraten werden will, muss schon ein Honorar daf&uuml;r zahlen. [&hellip;]<br>\nDoch einen Pflock haben die Karlsruher Richter f&uuml;r alle kommenden Verfahren eingerammt: Solange nicht einmal Finanzfachleute damit rechneten, dass die amerikanische Regierung eine Investmentbank in den Abgrund fallen lie&szlig;e, mussten dies auch nicht die Verk&auml;ufer in der kleinsten Sparkassenfiliale ahnen. Mehr als der hypothetisch anmutende Hinweis, dass ein Emittent straucheln und als Schuldner ausfallen kann, ist nicht geschuldet. Wer auf h&ouml;here Renditen erpicht ist, muss auch mit einem gr&ouml;&szlig;eren Risiko f&uuml;r einen Totalausfall seiner Kapitalanlage rechnen. Dies ist ein Naturgesetz in der Finanzwelt, so wie es in der Physik die Schwerkraft ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/artikel\/C30106\/geldanlage-der-mythos-von-den-lehman-opfern-30725499.html\">FAZ<\/a>\n<p><strong>passend dazu: Zocken, bis es kracht &ndash; Wie Kleinanleger gegen den Euro wetten<\/strong><br>\nW&auml;hrend der Euro wackelt, zocken inzwischen sogar Kleinanleger mit der Hilfe von Banken gegen die Gemeinschaftsw&auml;hrung. Da wettet der Steuerzahler gegen sich selbst, emp&ouml;ren sich Experten im report M&Uuml;NCHEN-Interview.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.br-online.de\/das-erste\/report-muenchen\/report-muenchen-euro-zocker-ID1317127748931.xml\">Report M&uuml;nchen<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Studie: Manager au&szlig;er Kontrolle<\/strong><br>\nIn den Sonntagsreden der Vorstandschefs und den Unternehmensleitlinien ist die Sache ganz einfach: &ldquo;Unser Ziel ist es, den Unternehmenswert f&uuml;r unsere Aktion&auml;re nachhaltig zu steigern&rdquo;, lautet das Mantra von Aktiengesellschaften. Die Wirklichkeit sieht oft ganz anders aus. In etlichen Unternehmen arbeitet der Vorstand in Wahrheit nicht f&uuml;r die Aktion&auml;re, sondern f&uuml;r sich selbst. Diese Manager nutzen jede sich bietende Gelegenheit, sich von der Kontrolle durch die Anteilseigner zu befreien. Wie das im Detail funktioniert, zeigt eine faszinierende Studie von Antoinette Schoar (MIT Sloan School of Management) und Ebonya Washington (Yale University) mit dem Titel &ldquo;Are the Seeds of Bad Governance Sown in Good Times?&rdquo;. &ldquo;Manager nutzen Phasen von guter Performance aus, um die Aktion&auml;re &uuml;ber Vorschl&auml;ge abstimmen zu lassen, die nicht im Interesse der Anteilseigner sind&rdquo;, lautet das Fazit.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/oekonomie\/wissenswert\/manager-ausser-kontrolle\/4390036.html\">Handelsblatt<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.law.yale.edu\/documents\/pdf\/Intellectual_Life\/E.Washington.EndogeneityofGovernance_v7.pdf\">Die Studie (englisch) [PDF &ndash; 220 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Br&uuml;ssel forciert B&ouml;rsensteuer<\/strong><br>\nEine neue Abgabe auf Aktiengesch&auml;fte in der EU soll die Finanzm&auml;rkte z&uuml;geln und Milliarden Euro einbringen. Umstritten ist jedoch, in welche Kassen die Einnahmen flie&szlig;en sollen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/wirtschaft\/eu-kommission-bruessel-forciert-boersensteuer,1472780,10913890.html\">Frankfurter Rundschau<\/a><br>\nsiehe auch: &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/wirtschaft\/kommentar-zur-finanztransaktionssteuer-endlich-,1472780,10912912.html\">Endlich<\/a>&ldquo; <\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Nokias Rum&auml;nien-Trick geht nicht auf<\/strong><br>\nEin Aufschrei ging durch Bochum, als Nokia 2008 die Produktion von Deutschland nach Rum&auml;nien verlagerte. Doch jetzt wird auch das Werk in Cluj geschlossen. Und damit nicht genug: Nokia pumpt gemeinsam mit Siemens nun auch noch eine Milliarde Euro in ein Gemeinschaftsunternehmen, das l&auml;ngst verkauft sein sollte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/handymarkt-bittere-niederlage-fuer-nokia-1.1152517\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>&raquo;Das Wunderwerk ist in sich zusammengefallen&laquo;<\/strong><br>\nAb 1. Oktober wird die elektronische Gesundheitskarte ausgegeben &ndash; sie funktioniert aber nicht. Ein Gespr&auml;ch mit Matthias Jochheim. Matthias Jochheim ist Vorsitzender der deutschen Sektion der IPPNW &ndash; Internationale &Auml;rzte f&uuml;r die Verh&uuml;tung des Atomkriegs, &Auml;rzte in sozialer Verantwortung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2011\/09-30\/041.php?print=1\">Junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Zum Schieflachen, wenn es nicht so traurig w&auml;re. Auf jeden Fall ein Fressen f&uuml;r das Kabarett.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung MB:<\/strong> Das sehe ich nicht so optimistisch. Auf mehreren kritischen Veranstaltungen zum Thema Elektronische Gesundheitskarte vor etwa zwei Jahren, bei denen ich anwesend war, &auml;u&szlig;erten sich Profi-Programmieren, die Elektronische Gesundheitskarte sein f&uuml;r die EDV-Branche, was die Riester-Rente f&uuml;r die Versicherungsbranche ist -&ndash;ein Gesch&auml;ft, dass sich niemand kaputt machen lassen m&ouml;chte. Bis auf Weiteres ist es zu empfehlen, beim Hausarzt und jedem Facharzt das <a href=\"http:\/\/www.stoppt-die-e-card.de\/index.php?\/plugin\/dlfile_41\">hier [PDF &ndash; 28.6 KB]<\/a> zu hinterlegen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Verstrahlt und vergessen<\/strong><br>\nF&uuml;nf Monate nach der Katastrophe von Fukushima ist nichts unter Kontrolle. Lebensmittel sind verseucht, Gem&uuml;se- und Reisanbau ist unm&ouml;glich. Die Gesundheit der Menschen steht auf dem Spiel.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zdf.de\/ZDFmediathek\/beitrag\/video\/1420886\/Verstrahlt-und-vergessen#\/beitrag\/video\/1420886\/Verstrahlt-und-vergessen\">ZDF-Mediathek<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Volksabstimmung Wer &ldquo;Ja&rdquo; sagt meint &ldquo;Nein zu S21&rdquo;<\/strong><br>\nDie Entscheidung ist gefallen. Am Mittwochabend hat sich der Landtag mit der Mehrheit der Stimmen von CDU, SPD und FDP gegen den Ausstieg aus dem Milliardenprojekt Stuttgart 21 ausgesprochen. Damit ist der Weg frei f&uuml;r eine Volksabstimmung. Der Fahrplan &hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/inhalt.volksabstimmung-wer-ja-sagt-meint-nein-zu-s21.83647f31-f7a2-4702-9990-0e350f994e24.presentation.print.html?img=0\">Stuttgarter Nachrichten<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Eine Regierung von Nichtstuern und Scharlatanen<\/strong><br>\nDer italienische Publizist Piero Colaprico erkl&auml;rt im Gespr&auml;ch mit Gianluca Wallisch, warum die Italiener die Nase voll von Silvio Berlusconi haben und warum er letztlich f&uuml;r seine Vergehen bezahlen wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/1317018742594\/Publizist-Eine-Regierung-von-Nichtstuern-und-Scharlatanen\">Der Standard<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Henkel wirbt f&uuml;r Anti-Euro-Partei<\/strong><br>\nEuro-kritische Parteien hatten es bisher nie leicht. Dennoch: Ex-BDI-Chef Hans-Olaf Henkel k&ouml;nnte sich an der Gr&uuml;ndung einer Anti-Euro-Partei versuchen. [&hellip;]<br>\nWie Henkel das Publikum in seinen Bann ziehen kann, demonstrierte er in der vergangenen Woche bei einem Auftritt mit dem FDP-Rebellen Frank Sch&auml;ffler und dem Euro-Kl&auml;ger Albrecht Schachtschneider: Er verbindet inhaltliche Forderungen wie die Einf&uuml;hrung eines Nordeuro mit Verschw&ouml;rungstheorien und Politik (&ldquo;Das R&uuml;tteln am Einheitseuro ist in Deutschland mit einem Tabu belegt&rdquo;), Medien (&ldquo;Nichts davon steht bei uns in den Zeitungen&rdquo;) und Wirtschaftswissenschaft (&ldquo;politikh&ouml;rig wie unter der SED&rdquo;) &ndash; und weist dabei den Vorwurf, antieurop&auml;isch zu sein, entschieden zur&uuml;ck: &ldquo;Nicht die Kritiker spalten Europa, sondern der Euro.&rdquo;<br>\nOrganisiert wurde der Auftritt vom Verein Zivile Koalition, der versucht, die Anti-Euro-Stimmung zu kanalisieren. &Uuml;ber die Webseite www.abgeordnetencheck.de bietet der rechtskonservative Verein die M&ouml;glichkeit, Anfragen an die Mitglieder des Bundestags zu senden. Fast 200.000 Mails sind nach eigenen Angaben bereits verschickt worden, die Antworten werden auf der Webseite ver&ouml;ffentlicht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Stimmung-gegen-Gemeinschaftswaehrung\/!79054\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Wer die &bdquo;neue Rechte&ldquo; im Umfeld von Thilo Sarrazin verortet hat, muss seinen Kompass wom&ouml;glich schon bald neu justieren. Eurokritik taugt wohl noch besser als Fremdenfeindlichkeit, um die Ratten mit simplen Thesen einzufangen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Jakob Augstein &ndash; In der gl&auml;sernen Fabrik<\/strong><br>\nSelten wurden die zwei Prinzipien der Mediendemokratie &ndash; Verbl&ouml;dung und Unterforderung &ndash; so offenbar wie hier: &Uuml;ber Merkel, Jauch und die Mechanik der Machtverwaltung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/politik\/1139-in-der-gl-sernen-fabrik-merkel-jauch-und-die-mechanik-der-machtverwaltung\">Der Freitag<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Dagegen kommt einem sogar <a href=\"\/?p=3267\">Maybrit Illner<\/a> gelegentlich wie ein journalistisches Schwergewicht vor.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Ein Insider packt aus: &Uuml;ber die Probleme, die Reiche, Superreiche und Regierende mit ihrer Gesetzestreue haben<\/strong><br>\nmit Frank Wehrheim, Ex-Steuerfahnder, Moderation: Prof. Dr. Hans See<br>\nSonntag, 9. Oktober 2011, 11:00-13:00 Uhr<br>\nCaf&eacute; Alte Backstube, Dominikanergasse 7, Frankfurt am Main-Innenstadt\n<p>Irgendwie passt es zusammen, dass bestimmte politische Kr&auml;fte st&auml;ndig Steuersenkungen verlangen oder versprechen und Steuerfahnder daran hindern, Steuerkriminellen das Handwerk zu legen. Das offensichtlich von diesen Politikern vertretene Prinzip: Wenn die Demokratie schon nicht in der Lage ist, die Reichen auf legalem politischen Weg zu beg&uuml;nstigen, m&uuml;ssen eben ihre gew&auml;hlten Repr&auml;sentanten daf&uuml;r sorgen, dass es m&ouml;glich ist, ungestraft private Wege zu suchen, wie sie ihre Steuern senken k&ouml;nnen. Das f&uuml;hrt zu der Absurdit&auml;t, dass im Ernstfall nicht mehr die Steuerhinterziehung, sondern die gesetzeskonforme Steuerfahndung, nicht mehr der Unternehmer, sondern der Steuerfahnder bestraft wird. Der hessischen Landesregierung unter Roland Koch (heute Chef des weltweit aktiven Baukonzerns Bilfinger und Berger) gelang es, gleich mehrere erfahrene und erfolgreiche Steuerfahnder mit Methoden kaltzustellen und abzustrafen, die uns in den Zeiten des Kalten Krieges vor allem von der CDU (auch von Roland Koch) als Beweis f&uuml;r die Unmenschlichkeit der kommunistisch regierten Unrechtsstaaten vorgehalten wurden. Frank Wehrheim war einer dieser hessischen Steuerfahnder. Jetzt hat er seine Erfahrungen in einem Buch mit unglaublichen Berichten und Geschichten ver&ouml;ffentlicht. Die politischen und juristischen Auseinandersetzungen sind noch nicht abgeschlossen. Es ist zu bef&uuml;rchten, dass die Medien die Zusammenh&auml;nge zwischen diesen Entwicklungen und den nicht enden wollenden Finanzkrisen nicht erkennen oder verschweigen. <\/p>\n<p>Benefizveranstaltung: Eintritt &euro; 5,00, mit Frankfurt-Pass oder Kultur-Pass &euro; 1,00<br>\nDer Erl&ouml;s dieser Benefizveranstaltung geht an den BCC-Rechtshilfefonds<br>\n&bdquo;PRO VERITATE &ndash; f&uuml;r B&uuml;rgerrechte und Meinungsfreiheit&ldquo;.<br>\nSpendenkonto: 530 024 73. Sparkasse Hanau &ndash; BLZ 506 500 23.<br>\nSpenden sind steuerabzugsf&auml;hig.<\/p>\n<p>Eine Veranstaltung von <a href=\"http:\/\/businesscrime.de\/?page_id=2\">Business Crime Control e.V.<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.kunstgesellschaft.de\/Matinee\/matinee.html\">KunstGesellschaft e.V.<\/a> in Zusammenarbeit mit dem <a href=\"\/?page_id=3921\">Nachdenkseiten-Gespr&auml;chskreis Frankfurt am Main<\/a><br>\n<a href=\"\/upload\/pdf\/110930_matinee_frank_wehrheim.pdf\">Flyer \/ Einladung zum Herunterladen [PDF &ndash; 98 KB]<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: EFSF; Sebastian Dullien &ndash; Lernt von Amerika!; Kein Mensch versteht die Risiken in der Bankenwelt; Der Mythos von den Lehman-Opfern; Studie: Manager au&szlig;er Kontrolle; Br&uuml;ssel forciert B&ouml;rsensteuer; Nokias Rum&auml;nien-Trick geht nicht auf; &raquo;Das Wunderwerk ist in sich zusammengefallen&laquo;; Verstrahlt und vergessen; Volksabstimmung Wer &ldquo;Ja&rdquo; sagt meint &ldquo;Nein zu S21&rdquo;;<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10867\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-10867","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10867","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=10867"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10867\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":10870,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10867\/revisions\/10870"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=10867"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=10867"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=10867"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}