{"id":108747,"date":"2023-12-22T08:40:11","date_gmt":"2023-12-22T07:40:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108747"},"modified":"2023-12-22T08:32:10","modified_gmt":"2023-12-22T07:32:10","slug":"hinweise-des-tages-4511","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108747","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108747#h01\">Eskalation vermeiden und gleichzeitig Unabh&auml;ngigkeit und Souver&auml;nit&auml;t der Ukraine gew&auml;hrleisten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108747#h02\">Durchhalteparolen an die Ukraine<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108747#h03\">Krieg um die Ukraine: Ein bedenkliches neues Narrativ<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108747#h04\">Die k&uuml;nftige Ostfront<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108747#h05\">Der Elefant im Raum <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108747#h06\">&bdquo;Ich halte Israel f&uuml;r einen Apartheidstaat.&ldquo; &ndash; Interview mit Moshe Zuckermann <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108747#h07\">&bdquo;Mini-Holocaust&ldquo; &ndash; die Sprache der israelischen V&ouml;lkerm&ouml;rder<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108747#h08\">Norden Gazas ohne Krankenhaus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108747#h09\">F&uuml;r Entspannung im S&uuml;dchinesischen Meer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108747#h10\">&bdquo;Die Schulverpflegung ist ein Hebel zur Ern&auml;hrungswende&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108747#h11\">Wenn das Jobcenter das Gas abdreht oder einen obdachlos macht: Sanktionsfrei hilft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108747#h12\">Gesichtserkennung: Argentiniens rechter Pr&auml;sident will Demonstrierenden Sozialleistungen streichen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108747#h13\">KI im Journalismus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108747#h14\">ARD-Faktenerfinder beweist: D&uuml;mmer geht immer und die Verzweiflung ist gro&szlig;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Eskalation vermeiden und gleichzeitig Unabh&auml;ngigkeit und Souver&auml;nit&auml;t der Ukraine gew&auml;hrleisten<\/strong><br>\nOberst a.D. Wolfgang Richter beschreibt kenntnisreich die unterschiedlichen Phasen des russischen Angriffskrieges. Die vergangenen zwei Jahre inklusive der Kriegsvorbereitung, des wechselhaften Kriegsverlaufs und aktueller sicherheitspolitischer Dilemmata werden analytisch geschildert und machen diesen Aufsatz zum einem differenzierten &Uuml;berblickswerk.<br>\nSeit Russland am 24. Februar 2022 die Ukraine aus vier Richtungen &uuml;berfallen hat, war die Chance auf eine Beendigung des Krieges nie wieder so gro&szlig; wie bei den Verhandlungen zum Istanbuler Kommuniqu&eacute; vom 29. M&auml;rz 2022. Es er&ouml;ffnete die M&ouml;glichkeit eines Kompromissfriedens und h&auml;tte Erfolg haben k&ouml;nnen, wenn es mit Nachdruck auch von denjenigen westlichen Verb&uuml;ndeten unterst&uuml;tzt worden w&auml;re, die den Kompromiss mit Sicherheitsgarantien flankieren sollten. Allerdings wurden die Verhandlungen am 19. Mai 2022 nach dem Fall von Mariupol formell abgebrochen und mit den zivilen Opfern der Massaker in Irpin und Butscha Ende M&auml;rz &ouml;ffentlich gerechtfertigt. Die Ablehnung dieses Kompromisses, betont Richter, ist jedoch nicht rein auf der milit&auml;rischen Ebene zu suchen, sondern auf politische Entwicklungen zur&uuml;ckzuf&uuml;hren. [&hellip;]<br>\nDie Analyse zeigt, dass der Krieg in der Ukraine in eine Sackgasse geraten ist, ohne dass eine strategische Kriegswende absehbar ist. Eine Verhandlungsl&ouml;sung, die durch das Istanbuler Kommuniqu&eacute; noch im Bereich des M&ouml;glichen schien ist aktuell nicht in Sicht. Die Fortf&uuml;hrung eines Abnutzungskriegs ohne realistische Aussicht auf einen umfassenden Sieg ist aber f&uuml;r beide Seiten problematisch und k&ouml;nnte zu weiteren Eskalationen f&uuml;hren.<br>\nUm diese Eskalation zu verhindern und eine realistische Friedensl&ouml;sung zu f&ouml;rdern, ist eine strategische Neuausrichtung der Diplomatie erforderlich. Verhandlungen, die die Sicherheitsinteressen Russlands ber&uuml;cksichtigen und die Unabh&auml;ngigkeit und Souver&auml;nit&auml;t der Ukraine wahren, k&ouml;nnten einen Weg aus der Krise weisen. Es gilt eine Politik zu verfolgen, die nicht auf unrealistischen und kurzfristigen Annahmen beruht, sondern ein glaubw&uuml;rdiges Verhandlungsangebot formuliert und einen breiteren europ&auml;ischen Sicherheitsansatz ins Auge fasst.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fes.de\/portal-zeitenwende\/artikelseite-zeitenwende\/eskalation-vermeiden-und-gleichzeitig-unabhaengigkeit-und-souveraenitaet-der-ukraine-gewaehrleisten\">Friedrich Ebert Stiftung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers R.K.:<\/strong> Ein erstaunlich objektiver Text von einem anerkannten westlichen Milit&auml;rberater, Oberst a.D. Wolfgang Richter, der bis vor kurzen noch f&uuml;r <a href=\"https:\/\/www.swp-berlin.org\/\">die eindeutig regierungsnahe SWP<\/a> geschrieben hat, der hier f&uuml;r die FES einen umfassenden Text zum Ukraine-Krieg vorlegt, der diversen Legenden faktisch widerspricht. Erstaunlich fast, dass sowas bei der FES noch erscheinen darf. Er stellt die tats&auml;chlichen politischen Hintergr&uuml;nde und Abl&auml;ufe unmittelbar vor und w&auml;hrend des Krieges dar und ist unbedingt zu empfehlen. Auch gegen die Legende, die Russen w&uuml;rden ja eh nicht verhandeln usw. M.E. Pflichtlekt&uuml;re, wenn man dar&uuml;ber ernsthaft diskutieren will.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Durchhalteparolen an die Ukraine<\/strong><br>\nWestliche Politiker dr&auml;ngen auf milit&auml;rischen &raquo;Erfolg&laquo;. Kiewer Kriegsstrategie soll in Wiesbaden in &raquo;war games&laquo; getestet werden.<br>\nUngeachtet des rasch zunehmenden Mangels in den ukrainischen Streitkr&auml;ften an Soldaten und an Munition dr&auml;ngen westliche Politiker verst&auml;rkt auf einen milit&auml;rischen &raquo;Erfolg&laquo; der Ukraine. Im Kontrast dazu skizzieren vor allem US-amerikanische Leitmedien die milit&auml;rische Lage in der Ukraine realistischer als bisher. Weil sich kaum noch Freiwillige zum Kriegsdienst melden, gehen die ukrainischen Streitkr&auml;fte immer mehr zu Zwangsrekrutierungen &uuml;ber. Die Kiewer Kriegsstrategie soll k&uuml;nftig noch st&auml;rker unter Einflu&szlig; des USA-Milit&auml;rs entwickelt werden. Mehrere Berichte, die in den vergangenen Tagen vor allem in Leitmedien der USA publiziert wurden, werfen ein &ndash; im Westen seltenes &ndash; realistisches Licht auf die aktuelle Kriegf&uuml;hrung der Ukraine. So best&auml;tigt sich, da&szlig; der Vorsto&szlig; ukrainischer Truppen im Herbst auf das Ostufer des Dnjepr (ukrainisch: Dnipro) unweit Cherson ein einziges Desaster war. &Uuml;ber den Vorsto&szlig; schrieb auch das RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) am 22. November, rund 500 ukrainische Soldaten h&auml;tten &raquo;den Dnipro &uuml;berqueren und sich auf der von Ru&szlig;land kontrollierten Seite festsetzen&laquo; k&ouml;nnen; es scheine &raquo;f&uuml;r die Ukraine einer der gr&ouml;&szlig;ten Erfolge der vergangenen Wochen&laquo; zu sein. Ein ukrainischer Milit&auml;rgeheimdienstler wurde mit der Behauptung zitiert, &raquo;die Russen&laquo; gerieten &raquo;wegen der Vorst&ouml;&szlig;e ukrainischer Einheiten &hellip; in Panik&laquo;. Wie die &raquo;New York Times&laquo;, gest&uuml;tzt auf Schilderungen &uuml;berlebender Milit&auml;rs, am 16. Dezember berichtete, werde die gesamte Offensive als &raquo;sinnlos&laquo; beschrieben. Ganze &raquo;Wellen von Soldaten&laquo; seien von gegnerischem Feuer bereits beim &Uuml;berqueren des Flusses niedergem&auml;ht worden. F&uuml;r diejenigen, die lebend angelangt seien, sei es &raquo;unm&ouml;glich&laquo; gewesen, auf dem Ostufer im von Bombenkratern durchzogenen Schlamm wirklich Fu&szlig; zu fassen: Es habe sich um &raquo;eine Suizidmission&laquo; gehandelt. Es sei nicht einmal gelungen, die Verletzten zu bergen, weil es an Booten gefehlt habe.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zlv.lu\/db\/1\/1477261068831\/0\"> Zeitung vum L&euml;tzebuerger Vollek<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Krieg um die Ukraine: Ein bedenkliches neues Narrativ<\/strong><br>\nGestern war die Ukraine noch auf der Siegerstra&szlig;e, heute braucht sie 500.000 neue Soldaten, um zu &uuml;berleben &ndash; und schon morgen k&ouml;nnte Russland gewinnen und EUropa &uuml;berfallen: Das westliche Narrativ hat sich bedenklich verschoben.<br>\nDie EU tut so, als wenn nichts geschehen w&auml;re. Beim letzten Gipfeltreffen dieses Jahres hielten es die Staats- und Regierungschefs nicht f&uuml;r n&ouml;tig, eine strategische Debatte &uuml;ber die Ukraine und den Krieg zu f&uuml;hren, so wie es V. Orban gefordert hatte.<br>\nHeute zahlt Kommissionschefin von der Leyen wieder 1,5 Mrd. Euro an Kiew aus &ndash; und redet von Wiederaufbau. &bdquo;We must find an agreement to keep providing Ukraine with the support it needs to recover, rebuild and reform.&ldquo; Daf&uuml;r sind 50 Mrd. Euro vorgesehen.<br>\nDoch zugleich hat sich der Diskurs bedenklich verschoben. Pl&ouml;tzlich ist nicht mehr von einem Sieg die Rede, sondern von einem Patt, das nur mit 500.000 zus&auml;tzlichen Soldaten &uuml;berwunden werden k&ouml;nne. Pr&auml;sident Selenskyj pr&uuml;ft den Bedarf noch.<br>\n500.000 Mann wird er aber nicht in der Ukraine finden. Deshalb kommen aus Kiew schon Appelle, wehrf&auml;hige Ukrainer aus der EU an die Front zu rufen &ndash; was schwerlich mit ihrem Fl&uuml;chtlingsstatus vereinbar ist. Wird man morgen nach Nato-Truppen rufen?<br>\nFast noch alarmierender ist das Narrativ, das westliche Milit&auml;rs neuerdings verbreiten. Sie scheinen fest mit einem russischen Sieg zu rechnen und warnen, Kremlchef Putin k&ouml;nne sich schon bald Finnland, Polen oder das Baltikum vorkn&ouml;pfen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/krieg-um-die-ukraine-eine-bedenkliche-verschiebung-im-narrativ\/\">Lost in Europe<\/a>\n<p>dazu: <strong>Kanonenfutter gesucht<\/strong><br>\nUkrainische Wehrpflichtige fliehen lieber, statt verheizt zu werden. Kriegsminister will M&auml;nner im Ausland rekrutieren.<br>\nNach Angaben der ukrainischen Grenzbeh&ouml;rde verlassen t&auml;glich etwa 6.000 M&auml;nner im wehrf&auml;higen Alter das Land. Nur maximal f&uuml;nf Prozent davon seien Personen, die offiziell von der Einberufung befreit seien, sagte der Leiter der Grenzdirektion Lwiw, Igor Matwijtschuk, bei einem Pressegespr&auml;ch am Mittwoch. Bei vielen Dokumenten &uuml;ber eine Befreiung vom Wehrdienst h&auml;tten die Beh&ouml;rden Zweifel, k&ouml;nnten aber nichts beweisen. Aktuell nehmen laut Matwijtschuk angebliche Eheschlie&szlig;ungen mit alleinerziehenden M&uuml;ttern mehrerer Kinder und Papiere &uuml;ber die Betreuung von Menschen mit schweren Behinderungen bei den Ausreisenden zu. Hochgerechnet aufs Jahr bedeuten diese Zahlen, dass bis zu zwei Millionen ukrainische M&auml;nner versuchen, dem Krieg zu entgehen. Sie werfen am Rande auch ein ganz anderes Licht auf offizielle ukrainische Umfragedaten, wonach zwei Drittel der Bev&ouml;lkerung f&uuml;r eine Fortsetzung des Krieges gegen Russland und gegen Konzessionen und Friedensverhandlungen sein sollen. Beide Trends passen nicht recht zusammen. In dieser Situation will die Regierung auch auf im Ausland lebende Landsleute zugreifen. Wie Verteidigungsminister Rustem Umjerow am Donnerstag gegen&uuml;ber Springer-Medien sagte, sollen die in Deutschland lebenden Ukrainer im n&auml;chsten Jahr &raquo;eingeladen&laquo; werden, ihrer Wehrpflicht nachzukommen. Damit hat Kiew offenbar seinen Versuch vom Herbst aufgegeben, die Regierungen der EU-Staaten dazu zu bewegen, ukrainischen M&auml;nnern die Aufenthaltsdokumente nicht zu verl&auml;ngern, um sie zur R&uuml;ckreise zu zwingen. Mehrere EU-L&auml;nder, am deutlichsten &Ouml;sterreich, haben solche Vorst&ouml;&szlig;e ausdr&uuml;cklich zur&uuml;ckgewiesen. In Deutschland sind offiziell 180.000 ukrainische M&auml;nner im dienstpflichtigen Alter registriert; vermutet wird, dass etwa ebenso viele Ukrainer lieber auf Sozialleistungen verzichten und sich nirgendwo melden, um nicht auffindbar zu sein. Der ehemalige US-Oberbefehlshaber f&uuml;r Europa, Benjamin Hodges, forderte die Ukraine in einem diese Woche online ver&ouml;ffentlichten Interview auf, ihre Rekrutierungsanstrengungen zu verst&auml;rken. Es k&ouml;nne nicht angehen, dass ukrainische M&auml;nner in Deutschland, Polen oder Rum&auml;nien &raquo;herumhingen&laquo;, anstatt ihr Land zu verteidigen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/465836.ukraine-krieg-kanonenfutter-gesucht.html\">junge Welt<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Das Afghanistan-Szenario<\/strong><br>\nWenn der Befund der sogenannten Experten lautet, der Westen unterst&uuml;tze die Ukraine nicht ausreichend und habe auch nicht vor, mehr Anstrengungen zu unternehmen, nicht zuletzt, weil es einen direkten Konflikt mit Russland zu vermeiden gelte, dann ergab es rein denklogisch auch nie einen Sinn, die Ukraine k&auml;mpfen zu lassen. Die Ukraine entscheide als angegriffenes Land dar&uuml;ber allein, hei&szlig;t es trotzig zur Erwiderung. Aber auch das ist bestenfalls naiv. Denn sollten die Amerikaner ihre Unterst&uuml;tzung einstellen, droht eine Neuauflage des Afghanistan-Szenarios. (&hellip;)<br>\nDie Folge ist, dass die Abh&auml;ngigkeit vom US-Milit&auml;r immer gr&ouml;&szlig;er und das Vertrauen in die eigene Verteidigungs-, Kriegs- oder Abschreckungsf&auml;higkeit immer kleiner wird. Schon allein deshalb wirkt die Ank&uuml;ndigung nach deutscher Kriegst&uuml;chtigkeit blo&szlig; wie ein groteskes Imponiergehabe ohne sonderliche Substanz, weil der Verteidigungsminister, der wohl gern auch Kriegsminister w&auml;re, offenbar gar nicht begriffen hat, dass wirtschaftliche St&auml;rke die Voraussetzung milit&auml;rischer Drohkulisse ist. Das hei&szlig;t, er m&uuml;sste zun&auml;chst den Zugang zu billiger russischer Energie sicherstellen und f&uuml;r einen Ausbau des Handels mit China werben, um zu dem Zustand der wirtschaftlichen St&auml;rke zur&uuml;ckzukehren, die es ihm erlaubte, milit&auml;risch glaubw&uuml;rdig die Muskeln spielen zu lassen.<br>\nNur w&uuml;rde er dann auch feststellen, dass eine Strategie der Konfrontation ja v&ouml;llig unn&ouml;tig ist. Wenn man nur Sozialdemokraten h&auml;tte, die k&ouml;nnten das noch wissen. Stattdessen demonstrieren SPD-Vorsitzende und Kriegsminister lieber verbale Entschlossenheit, machen sich aber gleichzeitig in die Hose f&uuml;r den Fall, dass die Amerikaner andere Priorit&auml;ten setzen.<br>\nDass die NATO-Osterweiterung keinesfalls in deutschem Interesse liegt und Folgen haben w&uuml;rde, war lange bekannt. Sie ist damit gerade kein Garant f&uuml;r Frieden, sondern, wie der Krieg in der Ukraine zeigt, ein Sicherheitsrisiko f&uuml;r Europa, in dem die Weltm&auml;chte bereits in den 1980er Jahren einen begrenzten atomaren Konflikt f&uuml;r akzeptabel hielten. Damals gab es aber noch eine Bundesregierung, die sich dagegen wehrte und erkannte, dass solche Szenarien nicht im Interesse Deutschlands oder Europas sind. Heute l&auml;sst es ein Bundeskanzler mit Erinnerungsl&uuml;cken achselzuckend zu, dass jemand die Energieinfrastruktur Deutschlands zerst&ouml;rt. Das Interesse an Aufkl&auml;rung ist gering, daf&uuml;r die &Uuml;berzeugung gro&szlig;, dass Russland den Gashahn bis heute einfach zugedreht habe, wie man hier und hier nachlesen kann.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.taublog.de\/231220das-afghanistan-szenario\">TauBlog<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Die k&uuml;nftige Ostfront<\/strong><br>\nIn einer Reihe vernetzter Man&ouml;ver probt die NATO ab Fr&uuml;hjahr 2024 den Krieg gegen Ru&szlig;land.<br>\nDie NATO wird Anfang kommenden Jahres vier Monate lang einen umfassenden Krieg gegen Ru&szlig;land proben. Dazu vernetzt die NATO mehrere Gro&szlig;man&ouml;ver, &Uuml;bungen und Teil&uuml;bungen zu einem simulierten &raquo;Schlachtfeldnetzwerk&laquo; an einer k&uuml;nftigen Ostfront.<br>\nLaut Angaben der deutschen Bundeswehr ist das Gro&szlig;man&ouml;ver &raquo;Quadriga 2024&laquo;, bei dem Deutschland im Mittelpunkt steht, der deutsche Beitrag zu der parallel laufenden &uuml;bergeordneten NATO-Kriegs&uuml;bung &raquo;Steadfast Defender&laquo;, in deren Rahmen das westliche Milit&auml;rb&uuml;ndnis mehrere zehntausend Soldaten aller NATO-Staaten nach Osteuropa verlegen und unter anderem in Norwegen, Litauen, Polen, Deutschland, Ungarn und Rum&auml;nien den Landkrieg gegen Ru&szlig;land trainieren will. Laut bisher vorliegenden Berichten werden die NATO-Streitkr&auml;fte dabei erstmals auf der Grundlage realer geografischer Daten den Krieg &uuml;ben. Auch der simulierte Feind wird, anders als bei Kriegs&uuml;bungen sonst &uuml;blich, offen benannt: eine von Ru&szlig;land gef&uuml;hrte Koalition. &raquo;Quadriga 2024&laquo; soll, so hei&szlig;t es bei der Bundeswehr, &raquo;insbesondere in der deutschen &Ouml;ffentlichkeit f&uuml;r alle B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger sichtbar&laquo; sein. Die Bundesrepublik steht, wie die Bundeswehr auf ihrer Internetseite mitteilt, &raquo;im Mittelpunkt&laquo; des von der NATO durchgef&uuml;hrten Gro&szlig;man&ouml;vers &raquo;Quadriga 2024&laquo;. Der Name der Kriegs&uuml;bung verweise, so hei&szlig;t es weiter, auf den Streitwagen, die Quadriga, auf dem Brandenburger Tor, die ein &raquo;Symbol f&uuml;r Deutschlands Freiheit, Einigung und St&auml;rke&laquo; sei. Insgesamt 12.000 Soldaten werden nach Angaben der Bundeswehr die &raquo;Verlegung von nationalen und multinationalen Landstreitkr&auml;ften&laquo; trainieren; dies soll &raquo;insbesondere in der deutschen &Ouml;ffentlichkeit f&uuml;r alle B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger sichtbar&laquo; sein. Wieviele von den 12.000 Milit&auml;rs deutsche Soldaten sein werden, ist bislang nicht &ouml;ffentlich bekannt. Die Bundeswehr wird sich mit allen Teilstreitkr&auml;ften an dem Man&ouml;ver beteiligen. Den offiziellen Start der &Uuml;bung k&uuml;ndigt die Bundeswehr f&uuml;r den Februar an. Die milit&auml;rischen Aktivit&auml;ten sollen bis in den Mai 2024 andauern. Mit der ungew&ouml;hnlich langen Dauer von Quadriga 2024 will die Bundeswehr den &raquo;Einsatz und das F&uuml;hren von Truppen &uuml;ber einen l&auml;ngeren Zeitraum&laquo; trainieren. Damit hoffen die deutschen Milit&auml;rs, ihre &raquo;F&auml;higkeiten zur schnellen Verlegung eigener Kr&auml;fte an die NATO-Ostflanke nach Norwegen, Litauen, Rum&auml;nien oder Ungarn&laquo; zu verbessern &ndash; von der &raquo;Alarmierung&laquo; &uuml;ber den &raquo;Aufmarsch&laquo; &raquo;bis zum multinationalen Gefecht&laquo; an einer k&uuml;nftigen Ostfront.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zlv.lu\/db\/1\/1449377407156\/0\"> Zeitung vum L&euml;tzebuerger Vollek<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Der Elefant im Raum<\/strong><br>\nJe l&auml;nger der Gaza-Krieg dauert, desto mehr scheint die Ungewissheit &uuml;ber Israels Nuklearmacht das Geschehen auf beiden Schlachtfeldern zu bestimmen. [&hellip;]<br>\nJe l&auml;nger der Gaza-Krieg dauert, desto mehr scheint die Ungewissheit &uuml;ber Israels Nuklearmacht das Geschehen auf beiden Schlachtfeldern zu bestimmen, dem diplomatischen wie dem milit&auml;rischen. Gesch&uuml;tzt durch den strategischen Schleier der Unberechenbarkeit scheint die israelische Regierung zu glauben, dass sie den Gazastreifen und bald vielleicht auch das Westjordanland und den Libanon nach Belieben z&uuml;chtigen kann, ohne ein Eingreifen von au&szlig;en bef&uuml;rchten zu m&uuml;ssen. In den letzten Wochen hat Netanjahu zunehmend so getan, als k&ouml;nne er insbesondere den Vereinigten Staaten sagen, dass ihre Unterst&uuml;tzung f&uuml;r Israel bedingungslos sein m&uuml;sse, da Israel sich im Notfall allein verteidigen k&ouml;nne. W&auml;hrend das Gaza-Massaker Israel zu einem der meistgehassten L&auml;nder der Welt machen wird, zusammen mit Deutschland, das fest hinter der Netanjahu-Regierung und ihrer Idee eines Friedens in Pal&auml;stina steht, scheint sich beim israelischen Oberkommando die Ansicht durchzusetzen, dass dies keine Rolle spielt, da keine Regierung nah oder fern es wagen wird, etwaigem innenpolitischen Druck nachzugeben und Gaza zu unterst&uuml;tzen, auch nicht als Teil einer Friedenstruppe der Vereinten Nationen.<br>\nEin anderer Aspekt ist vielleicht noch be&auml;ngstigender. Im Oktober 1973, w&auml;hrend des Jom-Kippur-Krieges, zeichneten die sp&auml;ter als solche bekannt gewordenen Watergate Tapes ein Gespr&auml;ch zwischen Richard Nixon, damals noch Pr&auml;sident der Vereinigten Staaten, und seinem engsten Berater Bob Haldeman auf. Als Haldeman Nixon dar&uuml;ber informierte, dass sich die Lage im Nahen Osten zuspitzte, wies Nixon ihn an, sofort die amerikanischen Atomstreitkr&auml;fte weltweit in Alarmbereitschaft zu versetzen. Haldeman, fassungslos: Herr Pr&auml;sident, die Sowjets werden denken, Sie seien verr&uuml;ckt. Nixon, als Antwort: Das ist genau das, was sie glauben sollen.<br>\nIn einem nuklearstrategischen Umfeld kann glaubhaft vorgef&uuml;hrter Wahnsinn eine wirksame Waffe sein, ganz sicher f&uuml;r eine rechtsextreme Regierung, die von jemandem wie Netanjahu gef&uuml;hrt wird. Wie bereits erw&auml;hnt, hat Israel keine offizielle Nukleardoktrin und kann auch keine haben, da es nicht zugibt, eine Atommacht zu sein. Klar ist jedoch, dass die israelische Regierung, wenn sie die Existenz ihres Staates bedroht s&auml;he, nicht z&ouml;gern w&uuml;rde, von all ihr verf&uuml;gbaren Waffen Gebrauch zu machen, einschlie&szlig;lich der Atomwaffen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/43-2023\/der-elefant-im-raum\/\">Wolfgang Streeck auf Makroskop<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>&bdquo;Ich halte Israel f&uuml;r einen Apartheidstaat.&ldquo; &ndash; Interview mit Moshe Zuckermann<\/strong><br>\nMarie Jaeger f&uuml;hrte ein schriftliches Interview mit Moshe Zuckermann. Moshe Zuckermann wuchs als Sohn polnisch-j&uuml;discher Holocaust-&Uuml;berlebender in Tel Aviv auf. Seine Eltern emigrierten 1960 nach Frankfurt am Main. Nach seiner R&uuml;ckkehr nach Israel im Jahr 1970 studierte er an der Universit&auml;t Tel Aviv, wo er am Institute for the History and Philosophy of Science and Ideas lehrte und das Institut f&uuml;r deutsche Geschichte leitete. (&hellip;)<br>\nWelchen Einfluss haben orthodoxe Str&ouml;mungen des Judentums auf das Handeln der gegenw&auml;rtigen Regierung?<br>\nMoshe Zuckermann: Die orthodoxen sowie die nationalreligi&ouml;sen Str&ouml;mungen sind heute die Koalitionspartner Netanjahus, die er auch als seine &bdquo;nat&uuml;rlichen Verb&uuml;ndete&ldquo; bezeichnet. So besehen, beeinflussen sie das Handeln der gegenw&auml;rtigen Regierung ma&szlig;geblich. Die orthodoxen Parteien &ndash; indem sie Unsummen an Gelder zur Finanzierung ihrer sektorialen Interessen ergattert haben. Die Nationalreligi&ouml;sen &ndash; indem sie ihre Okkupationspolitik noch weiter und radikaler f&ouml;rdern k&ouml;nnen, als bisher. Die orthodoxen wie nationalreligi&ouml;sen Parteien sind allesamt rechts bis rechtsradikal ausgerichtet.<br>\nGerne wird in westlichen Medien Israel als die einzige Demokratie im Nahen und Mittleren Osten bezeichnet. Friedrich Engels hat einmal davon gesprochen, dass kein Volk frei sein kann, das ein anderes Volk unterdr&uuml;ckt. Wie wirkt sich die Besatzungs- und Siedlungspolitik Israels in der Westbank und die Blockade des Gazastreifens auf die israelische Innenpolitik aus?<br>\nMoshe Zuckermann: Die Okkupation im Westjordanland und die Gaza-Blockade bestimmen die israelische Innenpolitik entscheidend. Ihre schiere Existenz faschisiert das Land zunehmend und unter der gegenw&auml;rtigen Regierung, der rechtesten, die Israel je hatte, erst recht. Daher ist der Spruch von Israel als einziger Demokratie im Nahen Osten letztlich eine leere Floskel. Man kann keine Demokratie sein, wenn man ein anderes Kollektiv knechtet. Israel ist keine Demokratie, sondern ein Apartheidstaat. (&hellip;)<br>\nEs gibt immer wieder Aufregung, wenn man Israel als Apartheidstaat bezeichnet. H&auml;ltst du die Bezeichnung f&uuml;r eine zutreffende Abbildung der Realit&auml;t?<br>\nMoshe Zuckermann: Ja, ich halte Israel f&uuml;r einen Apartheidstaat. Das geht auch aus dem hervor, was ich bisher angezeigt habe. Aber es reicht hin darauf hinzuweisen, da&szlig; es zwei getrennte Justizsysteme gibt &ndash; eine normale Justiz f&uuml;r Israels B&uuml;rger und eine Milit&auml;rjustiz f&uuml;r die Pal&auml;stinenser unter der israelischen Besatzung. Aber wie gesagt, die strukturelle Diskriminierung der Pal&auml;stinenser im Kernland Israel herrscht schon seit Jahrzehnten.<br>\nWie sch&auml;tzt du die aktuellen Reformen und Ma&szlig;nahmen der Regierung rund um Netanjahu ein? Was bedeutet dies f&uuml;r die in Israel lebenden &bdquo;Linke&ldquo;?<br>\nMoshe Zuckermann: Ich nehme an, die Rede ist von der &bdquo;Justizreform&ldquo;, die Netanjahu und Israels Justizminister Yariv Levin zu Beginn dieses Jahres verk&uuml;ndet und zu verwirklichen begonnen haben. Es handelt sich dabei um nicht weniger als um einen Staatsstreich. Denn was geschw&auml;cht werden soll, ist das israelische Justizsystem, vor allem damit Netanjahu seinem Proze&szlig; und einer Verurteilung entgehen kann, was auf eine Demolierung der israelischen Gewaltenteilung hinausl&auml;uft. Nicht von ungef&auml;hr erhob sich dagegen eine beeindruckende Protestbewegung in Israel, welche allerdings momentan wegen des Krieges erlahmt ist. Es gilt abzuwarten, was damit nach dem Krieg geschehen wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/zeitungderarbeit.at\/international\/ich-halte-israel-fuer-einen-apartheidstaat-interview-mit-moshe-zuckermann\/\">Moshe Zuckermann in Zeitung der Arbeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>&bdquo;Mini-Holocaust&ldquo; &ndash; die Sprache der israelischen V&ouml;lkerm&ouml;rder<\/strong><br>\nIn einem Interview mit der Berliner Zeitung &bdquo;taz&ldquo; vom 19. Dezember bezeichnet der deutschst&auml;mmige Sprecher der Israelischen Armee (IDF), Arye Sharuz Shalicar, den am 7. Oktober erfolgten Angriff der Hamas auf Israel als &bdquo;Mini-Holocaust&ldquo;. Da muss man wirklich fragen: Ist der Mann noch bei Sinnen? Kann der tragische Tod von mehr als 1.000 Menschen, die vorwiegend, aber nicht nur israelische Staatsb&uuml;rger waren, mit der industriellen Massenvernichtung von 6 Millionen j&uuml;dischen M&auml;nnern, Frauen und Kindern w&auml;hrend der NS-Herrschaft in Deutschland und weiten Teilen Europas gleichsetzt werden? Nur besonders skrupellose oder besonders dumme Menschen k&ouml;nnen eine solchen Vergleich anstellen. In die zweite Kategorie f&auml;llt Herr Shalicar nicht, er ist Akademiker und Autor zahlreicher B&uuml;cher, also muss er ein besonders skrupelloser Sprecher der Armee des Staates Israel sein. Jeder einigerma&szlig;en geschichtskundige Mensch wird sich gegen eine derartige Verharmlosung des NS-Regimes und dessen Massenmord wenden. (&hellip;) Bereits mehr als 20.000 Pal&auml;stinenserinnen und Pal&auml;stinenser wurden durch die permanenten Angriffe auf den Gazastreifen get&ouml;tet. Der Herr Armeesprecher behauptet, 7.000 davon seien &bdquo;Terroristen&ldquo; gewesen, der Rest der Zahlen sei nicht &uuml;berpr&uuml;fbar. &Uuml;berpr&uuml;fbar ist: Israel begeht einen V&ouml;lkermord an den Bewohnerinnen und Bewohnern Gazas. (&hellip;) Die rechtsradikale Regierung Netanjahus treibt Israel in die Rolle einer Nation, die gro&szlig;e Verbrechen auf sich l&auml;dt. Zus&auml;tzlich zum seit Jahrzenten andauernden Verbrechen der Besatzung, Enteignung und Vertreibung, der Erniedrigung und Entmenschlichung von Pal&auml;stinensern kommt das Verbrechen des Genozids. Der israelische Verteidigungsminister Yoav Gallant k&uuml;ndigte bereits zu Beginn der Angriffe auf Gaza an, dass die Armee im Krieg gegen die Hamas gegen &bdquo;menschliche Tiere&ldquo; k&auml;mpfe und &bdquo;dementsprechend&ldquo; handeln werde. (&hellip;) Hunger und Durst werden als Waffe eingesetzt, Hilfslieferungen gr&ouml;&szlig;tenteils blockiert. Will Israel das Volk von Gaza, nachdem man ihm ohnehin schon das ganze Land kaputtgebombt hat, verhungern und verdursten sowie an mangelnder medizinischer Versorgung sterben lassen? Auch das ist Genozid und wo ist die ganze Bande der Politiker des &bdquo;werteorientierten&ldquo; Westens? Sie steht daneben und sagt zu den V&ouml;lkerm&ouml;rdern: &bdquo;M&auml;&szlig;igt euch, nicht so wild&ldquo;. Wer mir noch einmal mit der moralischen &Uuml;berlegenheit der &bdquo;westlichen Wertegemeinschaft&ldquo; kommt, sollte Abstand halten. Es k&ouml;nnte sonst sein, dass ich ihm auf die F&uuml;&szlig;e kotze.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/zeitungderarbeit.at\/ressort\/kommentar\/mini-holocaust-die-sprache-der-israelischen-voelkermoerder\/\">Otto Bruckner in Zeitung der Arbeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Norden Gazas ohne Krankenhaus<\/strong><br>\nIsrael versch&auml;rft Bombardement auf gesamte Enklave. Sicherheitsrat will &uuml;ber Resolution zu Hilfe abstimmen.<br>\nDie Versorgungslage der Menschen im Gazastreifen ist laut dem UN-Pal&auml;stinenserhilfswerk UNRWA beispiellos. 93 Prozent der vertriebenen Familien im S&uuml;den der abgeriegelten pal&auml;stinensischen Enklave h&auml;tten nur unzureichenden Zugang zu Nahrungsmitteln, teilte UNRWA am Donnerstag mit. Die Menschen hielten Lastwagen mit Hilfslieferungen an und w&uuml;rden die Lebensmittel an Ort und Stelle verzehren. Dies sei etwas komplett Neues. Im S&uuml;den wird die Situation durch die Aufforderung Israels vom Mittwoch versch&auml;rft, ein Gebiet, das rund 20 Prozent der zuvor als sicher deklarierten Stadt Khan Junis umfasst, zu evakuieren. Vor der israelischen Offensive lebten in dem Gebiet mehr als 111.000 Menschen, jetzt gibt es dort 32 Notunterk&uuml;nfte f&uuml;r mehr als 141.000 Menschen, die aus dem Norden vertrieben wurden. Dort eskalierten die K&auml;mpfe am Donnerstag mit den bislang intensivsten israelischen Bombardements. &raquo;Es war eine der schlimmsten N&auml;chte, was die Bombardierungen durch die Besatzung angeht&laquo;, sagte ein Bewohner Dschabalijas gegen&uuml;ber Reuters. Die Kommunikation war am zweiten Tag in Folge unterbrochen, andere Einwohner erkl&auml;rten, das Gebiet sei nun v&ouml;llig abgeschnitten, und israelische Scharfsch&uuml;tzen feuerten auf jeden, der zu fliehen versuche. Ein funktionierendes Krankenhaus gibt es im Norden nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation nicht mehr, insgesamt seien nur noch neun Gesundheitseinrichtungen im S&uuml;den teilweise funktionsf&auml;hig. Die Zahl der Verletzten lag am Donnerstag bei mehr als 52.000, &uuml;ber 20.000 sind nach offiziellen Angaben get&ouml;tet worden. Der UN-Sicherheitsrat in New York sollte am Donnerstag erneut &uuml;ber eine Resolution abstimmen, die der UNO eine gr&ouml;&szlig;ere Rolle bei der &Uuml;berwachung der Hilfslieferungen zuweist und die Kontrolle durch Israel einschr&auml;nken w&uuml;rde. Die USA k&uuml;ndigten bereits Bedenken an, da in dem Text auch eine Einstellung der K&auml;mpfe gefordert wird. Die Hamas erkl&auml;rte: &raquo;Es gibt eine pal&auml;stinensische nationale Entscheidung, dass es keine Gespr&auml;che &uuml;ber Gefangene oder Austauschgesch&auml;fte geben sollte, au&szlig;er nach einer vollst&auml;ndigen Beendigung der Aggression&laquo; durch Israel.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/465837.krieg-gegen-gaza-norden-gazas-ohne-krankenhaus.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>F&uuml;r Entspannung im S&uuml;dchinesischen Meer<\/strong><br>\nDie Philippinen sollten erkennen, da&szlig; es nichts bringe, sich an eine Gro&szlig;macht zu binden und China zu zwingen, in Fragen, die die Kerninteressen des Landes betreffen, nachzugeben, erkl&auml;rte Wang Wenbin, Sprecher des chinesischen Au&szlig;enministeriums, in einer Pressekonferenz am Montag dieser Woche in Peking. China setzte sich weiterhin f&uuml;r die Aufrechterhaltung von Frieden und Stabilit&auml;t im S&uuml;dchinesischen Meer durch Dialog und Konsultationen mit den Philippinen und anderen ASEAN-L&auml;ndern ein. Die Entschlossenheit Chinas, seine territoriale Souver&auml;nit&auml;t und seine maritimen Rechte und Interessen zu sch&uuml;tzen, werde jedoch nicht nachlassen, betonte Wang Wenbin. Die Stellungnahme des chinesischen Au&szlig;enministeriums ist eine Entgegnung auf j&uuml;ngste &Auml;u&szlig;erungen des philippinischen Pr&auml;sidenten Ferdinand Romualdez Marcos, der Berichten zufolge gesagt hat, da&szlig; &raquo;ein durchsetzungsf&auml;higeres China&laquo; eine &raquo;echte Herausforderung f&uuml;r seine Nachbarn in Asien&laquo; darstelle und da&szlig; die Situation im S&uuml;dchinesischen Meer &raquo;die komplexeste geopolitische Herausforderung&laquo; sei, vor der die Welt stehe. Dar&uuml;ber hinaus sagte Marcos, da&szlig; die Zusammenarbeit zwischen den Philippinen und Japan verst&auml;rkt werde, ebenso wie die trilaterale Kooperation mit den USA. In den letzten Monaten seien es die Philippinen gewesen, die eine Zusammenarbeit mit China aufs Spiel setzen und die Spannungen im S&uuml;dchinesischen Meer versch&auml;rft h&auml;tten, sagte Wang. Es seien die Philippinen, die versucht h&auml;tten, den gegenw&auml;rtigen Status des Riffes Ren&rsquo;ai Jiao im S&uuml;dchinesischen Meer zu &auml;ndern und dabei vollendete Tatsachen zu schaffen. Es seien auch die Philippinen, die bei jeder Gelegenheit externe Kr&auml;fte umworben h&auml;tten, um Druck auf China auszu&uuml;ben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zlv.lu\/db\/1\/1460291254763\/0\"> Zeitung vum L&euml;tzebuerger Vollek<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>&bdquo;Die Schulverpflegung ist ein Hebel zur Ern&auml;hrungswende&ldquo;<\/strong><br>\nDas Schulessen k&ouml;nnte 2024 teurer werden. Dabei zeigen Studien, dass ein beitragsfreies Essen ein Schritt zu mehr Chancengleichheit w&auml;re.<br>\nAb 2024 soll die Mehrwertsteuer auf Speisen in der Gastronomie wieder auf 19 Prozent steigen. Sie war in der Corona-Pandemie auf 7 Prozent gesenkt worden. Die Erh&ouml;hung betrifft auch Schulen, in denen Caterer Speisen nicht nur anliefern, sondern weitere Dienstleistungen wie die Essensausgabe &uuml;bernehmen. Der Bundeselternrat spricht von einem &bdquo;schweren Schlag&rdquo;. Viele Eltern k&ouml;nnten sich teureres Schulessen nicht leisten und w&uuml;rden ihre Kinder vom Mittagstisch abmelden. Der Verband fordert deshalb, die reduzierte Mehrwertsteuer beizubehalten.<br>\nWissenschaftler gehen deutlich weiter und empfehlen im ihrem Gutachten &bdquo;Politik f&uuml;r eine nachhaltigere Ern&auml;hrung&rdquo; die schrittweise Einf&uuml;hrung von kostenlosem Schulessen. Dadurch k&ouml;nnte das Mittagessen sogar besser werden. Zwar klingt der Verzicht auf Elternbeitr&auml;ge angesichts der Milliardenl&ouml;cher im Bundeshaushalt utopisch. Doch der Staat w&uuml;rde davon profitieren &ndash; sogar finanziell, sagt die Ern&auml;hrungswissenschaftlerin Ulrike Arens-Azevedo.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/43-2023\/die-schulverpflegung-ist-ein-hebel-zur-ernahrungswende\/\">Makroskop<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Wenn das Jobcenter das Gas abdreht oder einen obdachlos macht: Sanktionsfrei hilft<\/strong><br>\nSt&uuml;tze Egal, was Friedrich Merz behauptet: Wer auf Hilfe vom Staat angewiesen ist, trifft oft auf b&uuml;rokratische H&auml;rte und Willk&uuml;r. Der Verein Sanktionsfrei k&auml;mpft dagegen an<br>\nAlle Menschen haben das Recht auf eine angstfreie und menschenw&uuml;rdige Grundsicherung. Doch Jobcenter sind h&auml;ufig Orte der Angst und Willk&uuml;r, das B&uuml;rgergeld so knapp bemessen, dass es nicht zum Leben reicht. Die Folge: Millionen Menschen leben in einem politisch gewollten Mangel. Deshalb haben wir Sanktionsfrei gegr&uuml;ndet, einen spendenfinanzierten Solidartopf f&uuml;r die juristische und finanzielle Unterst&uuml;tzung, sowie &Ouml;ffentlichkeitsarbeit rund um Erwerbslosigkeit und Armut: 2023 haben wir damit 230.000 Euro an Menschen in finanziellen Notlagen umverteilt, in 400 F&auml;llen haben wir juristische Hilfe gegen das Vorgehen der Jobcenter geleistet. Wie kann man sich das vorstellen? Hier sind sieben F&auml;lle, sieben kleine Rettungen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/helena-steinhaus\/verein-zur-unterstuetzung-von-buergergeld-empfaenger-innen-kleine-grosse-rettungen\">der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Gesichtserkennung: Argentiniens rechter Pr&auml;sident will Demonstrierenden Sozialleistungen streichen<\/strong><br>\nGegen den neuen Pr&auml;sidenten von Argentinien formiert sich erstmals sozialer Protest. Dessen Regierung reagiert mit Einschr&auml;nkungen der Versammlungsfreiheit sowie der Drohung, die Teilnehmenden per Gesichtserkennung zu identifizieren und ihnen Sozialleistungen zu streichen.<br>\nEs klingt wie in einem schlechten Film: Die Regierung des neuen rechtsradikalen Pr&auml;sidenten von Argentinien, Javier Milei, hat angek&uuml;ndigt, Protestierende mit Gesichtserkennung zu identifizieren und dann von Sozialleistungen auszuschlie&szlig;en. Das berichtete die argentinische Zeitung El Clarin am gestrigen Dienstag.<br>\nF&uuml;r den heutigen Mittwoch sind in der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires Proteste von tausenden Piqueteros (Liveticker) geplant, es ist der erste gr&ouml;&szlig;ere Protest gegen die Politik des neuen Pr&auml;sidenten. Milei hatte schon im Wahlkampf angek&uuml;ndigt, im gro&szlig;en Stil Sozialleistungen abbauen und Staatsausgaben radikal k&uuml;rzen zu wollen. Argentinien hat trotz aller wirtschaftlichen Schwierigkeiten und Krisen eine lange sozialstaatliche Tradition.<br>\nDie Regierung verk&uuml;ndete laut El Clarin und der Nachrichtenagentur ADNSur nun: &bdquo;Wer blockiert, wird nicht bezahlt&ldquo;. Dahinter steht der Plan, dass Demonstrierende mit Kameras aufgenommen und dann per biometrischer Gesichtserkennung identifiziert w&uuml;rden, um ihnen so die Sozialleistungen zu streichen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/netzpolitik.org\/2023\/gesichtserkennung-argentiniens-rechter-praesident-will-demonstrierenden-sozialleistungen-streichen\/\">netzpolitik.org<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>KI im Journalismus<\/strong><br>\nAxel Springer und Open-AI gehen Partnerschaft ein: K&uuml;nstliche Intelligenz soll bei Bild und Co. in gro&szlig;em Stil zum Einsatz kommen.<br>\n&raquo;K&uuml;nstlich&laquo; ist ein Attribut, das auf die Produkte von Axel Springer zutrifft. &raquo;Intelligent&laquo; dagegen weniger. Dass sich das &auml;ndert, w&auml;re f&uuml;r Deutschlands auflagenst&auml;rkstes Blatt &ndash; die Rede ist von Bild&ndash; zwar w&uuml;nschenswert, bleibt aber auch mit der j&uuml;ngsten Meldung absehbar unwahrscheinlich. Am vergangenen Mittwoch gaben das KI-Unternehmen Open-AI und der Berliner Medienkonzern Axel Springer bekannt, ihre Kr&auml;fte b&uuml;ndeln zu wollen. Die KI-Technologie des Chat-GPT-Entwicklers soll demnach erstmals in gro&szlig;em Stil im Journalismus der Springer-Medien zum Einsatz kommen &raquo;Axel Springer und Open-AI gehen eine globale Partnerschaft ein, um unabh&auml;ngigen Journalismus im Zeitalter der k&uuml;nstlichen Intelligenz (KI) zu st&auml;rken&laquo;, hie&szlig; es in der Mitteilung dazu. &raquo;Dies stellt einen bedeutenden Schritt im Engagement beider Unternehmen dar, KI zur Verbesserung von Contentangeboten zu nutzen und neue finanzielle M&ouml;glichkeiten f&uuml;r eine nachhaltige Zukunft des Journalismus zu schaffen.&laquo; Zu den sogenannten Marken der Berliner Verlagsgruppe geh&ouml;ren unter anderem die US-Tageszeitung Politico, das Nachrichtenportal Business Insider, das bereits erw&auml;hnte Boulevardblatt Bild und die Tageszeitung Welt. Open-AI-Kunden sollen k&uuml;nftig &raquo;Zusammenfassungen ausgew&auml;hlter Nachrichteninhalte&laquo; sowie die verwendeten Quellenangaben dieser Medien einsehen k&ouml;nnen. &raquo;Um f&uuml;r Transparenz zu sorgen und Nutzern weiterf&uuml;hrende Informationen zu bieten&laquo;, soll es zudem die M&ouml;glichkeit geben, die KI zu den Inhalten der Artikel zu befragen. W&auml;hrend f&uuml;r Axel-Springer-Chef Mathias D&ouml;pfner der marktwirtschaftliche Vorteil dieses Man&ouml;vers auf der Hand liegt, scheint auch Open-AI-CEO Samuel Altman ein Interesse an der Kooperation zu haben: Denn mit dem Textmaterial von Axel Springer will das Unternehmen seine &raquo;Large Language Models&laquo; trainieren &ndash; und damit die KI weiter verbessern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/465890.springer-konzern-ki-im-journalismus.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>ARD-Faktenerfinder beweist: D&uuml;mmer geht immer und die Verzweiflung ist gro&szlig;<\/strong><br>\nDer ber&uuml;chtigte ARD-Faktenerfinder Pascal Siggelkow m&uuml;ht sich recht erfolgreich, seine spektakul&auml;re Fehlleistung mit dem pflanzenf&ouml;rmigen Sprengstoff an der Nordstream-Pipeline noch zu toppen. Der neueste Versuch: Ein &bdquo;Faktencheck&ldquo; auf Basis der Aussagen eines einzigen (nicht minder ber&uuml;chtigten) Experten, der der These vom geschw&auml;chten Immunsystem &bdquo;widerspricht&ldquo;, indem er sie in seinen eigenen Worten formuliert. Und als Bonus gibt es grotesken Unsinn zur Unsch&auml;dlichkeit des Spike-Proteins.<br>\nDass derzeit so viele Menschen mit Atemwegserregern infiziert sind, liege entgegen verbreiteter Behauptungen nicht an einer Schw&auml;chung des Immunsystems infolge der Schutzma&szlig;nahmen w&auml;hrend der Corona-&bdquo;Pandemie&ldquo;. Das schreiben Deutschlands schamfreiester Faktenerfinder Pascal Siggelkow und seine ihm nicht allzu weit nachstehende Kollegin Carla Reveland auf tagesschau.de. und titeln wissend: &bdquo;Immunsystem nicht durch Corona-Ma&szlig;nahmen geschw&auml;cht&ldquo;.<br>\nDass sich die an vorderster Front gegen Zweifler ank&auml;mpfenden Verteidiger des Corona-Narrativs der Regierung in dieser Frage engagieren, kommt nicht von ungef&auml;hr. Schlie&szlig;lich regt es manch Einen zum Nachdenken an, dass 2022 und 2023, also nach Ende der sogenannten Pandemie mit dem Atemwegserreger Sars-CoV2, die angeblich das Gesundheitssystem so nah an den Zusammenbruch gebracht hat, dass das &ouml;ffentliche Leben unterbunden und die Grundrechte ausgesetzt werden mussten, deutlich mehr Menschen Atemwegserkrankungen haben, als w&auml;hrend der &bdquo;Pandemie&ldquo;.<br>\nGegen die These von der Immunschw&auml;chung durch Abstandsgebote und Lockdowns bieten die ARD-Faktenerfinder die Meinung des &Auml;rztefunktion&auml;rs und Immunologen Carsten Watzl auf. Der sagt:<br>\n&bdquo;W&auml;hrend der Pandemie sind wegen der Hygienema&szlig;nahmen deutlich weniger Menschen mit Atemwegserregern in Kontakt gekommen.&ldquo; Durch eine Infektion baue der Mensch jedoch auch eine Immunit&auml;t auf, die vor einer erneuten Ansteckung durch den gleichen Erreger sch&uuml;tze &ndash; zumindest f&uuml;r eine gewisse Zeit. &bdquo;Dieser Schutz l&auml;sst nach ein paar Jahren wieder nach und dann kann ich mich wieder infizieren&ldquo;, sagt Watzl. Durch den Wegfall der Hygienema&szlig;nahmen w&uuml;rden diese Infektionen nun nachgeholt werden, da viele Menschen durch die l&auml;ngere Zeit ohne Infektion anf&auml;lliger f&uuml;r die Atemwegserreger geworden seien.&ldquo;<br>\nEr sagt also, durch die Ma&szlig;nahmen seien die Menschen zwei Jahre lang mit vielen Erregern nicht in Kontakt gekommen, wodurch ihre Immunit&auml;t vor diesen Erregern nachgelassen habe, ihre Abwehrkr&auml;fte gegen diese Erreger also schw&auml;cher geworden seien. Deshalb w&uuml;rden sich nach dem Ende dieser Ma&szlig;nahmen so viele Menschen auf einmal anstecken.<br>\nF&uuml;r mich ist das die These vom durch die Ma&szlig;nahmen geschw&auml;chten Immunsystem, die Watzl da vertritt. Wie das die &Uuml;berschrift rechtfertigt, &bdquo;Immunsystem nicht durch Corona-Ma&szlig;nahmen geschw&auml;cht&ldquo; ist ein Geheimnis der Autoren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/news\/faktenfinder-watzl\/\">Norbert H&auml;ring<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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