{"id":108791,"date":"2023-12-24T09:00:32","date_gmt":"2023-12-24T08:00:32","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108791"},"modified":"2024-02-09T16:16:33","modified_gmt":"2024-02-09T15:16:33","slug":"hinweise-der-woche-339","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108791","title":{"rendered":"Hinweise der Woche"},"content":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der Hinweise des Tages anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108791#h01\">Bei wem sich der Staat verschulden soll<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108791#h02\">Paralleluniversum Parteitag<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108791#h03\">M&uuml;ndige B&uuml;rger sind systemrelevant<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108791#h04\">Antonio Negri: K&auml;mpfen wir global gegen das Kriegsregime!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108791#h05\">Das Schweigen von USA und Nato auf Russlands Briefe vom 17. Dezember 2021<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108791#h06\">Gaza: Das Sterben muss ein Ende haben!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108791#h07\">&laquo;Individualisierter Unterricht f&uuml;hrt in die Sackgasse&raquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108791#h08\">Von der Leyen verzockt Milliarden: Corona-Impfstoffe landen auf M&uuml;ll<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108791#h09\">Die &bdquo;Zivilgesellschaft&ldquo; offenbart sich mit einem Bettelbrief als Werkzeug der M&auml;chtigen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108791#h10\">Zur Verteidigung der Kunstfreiheit<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Urspr&uuml;nglich hatten wir geplant, in unserer Wochen&uuml;bersicht auch auf die lohnenswertesten redaktionellen Beitr&auml;ge der NachDenkSeiten zu verweisen. Wir haben jedoch schnell festgestellt, dass eine daf&uuml;r n&ouml;tige Vorauswahl immer damit verbunden ist, Ihnen wichtige Beitr&auml;ge vorzuenthalten. Daher m&ouml;chten wir Ihnen raten, am Wochenende doch einfach die Zeit zu nutzen, um sich unsere Beitr&auml;ge der letzten Wochen (noch einmal) anzuschauen. Vielleicht finden Sie dabei ja noch den einen oder anderen Artikel, den es sich zu lesen lohnt. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Bei wem sich der Staat verschulden soll<\/strong><br>\nSchuldenbremsen sind viel zu plumpe Instrumente &ndash; vor allem, wenn sie als reine Ausgabenbremsen angelegt sind.<br>\nJuristisch ist die Sache klar: Die deutsche Regierung hat die Schuldenbremse missachtet. Doch das ist nur ein Nebenschauplatz. Viel wichtiger ist die Frage, ob eine Schuldenbremse &uuml;berhaupt Sinn macht. F&uuml;r die Schuldenbremse werden im Wesentlichen folgende Argumente vorgebracht. Erstens: K&uuml;nftige Politiker sollen daran gehindert werden, teure populistische Wahlgeschenke zu machen. Zweitens: Wie die sprichw&ouml;rtliche schw&auml;bische Hausfrau soll auch eine Regierung nicht mehr Geld ausgeben, als sie hat. Drittens: Zu viele Schulden belasten die kommenden Generationen.<br>\nZum ersten Einwand ist zu sagen, dass auch eine Schuldenbremse ein populistischer Akt ist. Man kann damit bei seinen sparwilligen W&auml;hlern Punkte sammeln, ohne andere W&auml;hlerinnen mit einem konkreten Sparentscheid zu ver&auml;rgern. Spare morgen, nur nicht heute, sagen alle populistischen Leute. Auch das Argument mit der schw&auml;bischen Hausfrau entlarvt sich von selbst: Es zeigt, dass diejenigen, die es vorbringen, leider immer noch nicht zwischen Volks- und Betriebswirtschaft unterscheiden k&ouml;nnen.<br>\nF&uuml;r jeden Privathaushalt und f&uuml;r alle Unternehmen ist Geld der limitierende Faktor. F&uuml;r den Staat hingegen nicht. Er stellt bekanntlich das Geld selber her &ndash; indem er sich verschuldet. Das ist das kleine Einmaleins der Geldsch&ouml;pfung. Grundstufe!<br>\nWas sich ein ganzer Staat leisten kann oder nicht, h&auml;ngt nicht vom Geld, sondern allein von den physischen Produktionskapazit&auml;ten der Volkswirtschaft insgesamt ab. Daf&uuml;r wiederum sind die Staatsausgaben in zweifacher Hinsicht wichtig. Erstens tragen Investitionen in die Infrastruktur, die Bildung und in die Gesundheit zum Erhalt und zur St&auml;rkung des Produktionsapparats bei. Zweitens muss der Staat mit seinen Ausgaben daf&uuml;r sorgen, dass dieses Potential auch ausgelastet wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/42-2023\/bei-wem-sich-der-staat-verschulden-soll\/\">Werner Vontobel auf Makroskop<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Rechnet Lindner die Zinskosten in die H&ouml;he?<\/strong><br>\nZahlen des Finanzministeriums zeigen: Wenn die Regierung Schulden einfach anders verbuchen w&uuml;rde, h&auml;tte sie beachtliche 17 Milliarden Euro mehr zur Verf&uuml;gung.<br>\nDer Bund k&ouml;nnte offenbar weniger Geld f&uuml;r Zinsen ausgeben, als es Aussagen von Finanzminister Christian Lindner (FDP) nahelegen. Das geht aus einer Antwort des Ministeriums auf eine Anfrage des Linkenabgeordneten und ehemaligen brandenburgischen Finanzministers Christian G&ouml;rke hervor, die ZEIT ONLINE vorliegt.<br>\nLindner hatte in Interviews gesagt, in diesem Jahr m&uuml;sse der Bund rund 40 Milliarden Euro f&uuml;r Zinsen aufwenden &ndash; eine Verzehnfachung gegen&uuml;ber den Ausgaben des Jahres 2021. Aus der Antwort auf die Anfrage geht hervor, dass es bei einer pr&auml;ziseren Rechenmethodik nur knapp 17 Milliarden Euro sind.<br>\nIn dem Schreiben des Ministeriums hei&szlig;t es: &ldquo;Die Bundesregierung hat die Zinsausgaben des Jahres 2023 f&uuml;r den Entwurf des Nachtragshaushalts 2023 mit 36,83 Milliarden Euro gesch&auml;tzt. W&uuml;rden die Zinsausgaben des Jahres 2023 periodengerecht abgegrenzt verbucht, l&auml;ge dieser Wert um 16,99 Milliarden Euro niedriger bei 19,84 Milliarden Euro.&rdquo; Der Bund k&ouml;nnte also rund 17 Milliarden Euro weniger ausgeben als bisher veranschlagt.<br>\nHintergrund ist eine weitgehend unbekannte Buchungsregel im Bundeshaushalt. Die folgt einer relativ einfachen Logik: Wenn die Zinsen niedrig sind, kann der Bund seine Anleihen deutlich &uuml;ber dem Wert am Markt verkaufen, den er am Ende ihrer Laufzeit zur&uuml;ckzahlen muss &ndash; schlie&szlig;lich sind sie sehr begehrt. Es entstehen also Mehreinnahmen. Seit den Anlegern aber beispielsweise in den USA deutlich h&ouml;here Zinsen geboten werden, muss der Bund seine Wertpapiere teilweise unter ihrem Nennwert hergeben, um genug K&auml;ufer zu finden. Es kommt zu Mehrausgaben.<br>\nDie entscheidende Frage ist nun, wie diese Einnahmen beziehungsweise Ausgaben verbucht werden. International ist es &uuml;blich, die Betr&auml;ge gleichm&auml;&szlig;ig auf die gesamte Laufzeit einer Anleihe zu verteilen, bei einer zehnj&auml;hrigen Anleihe wird der Betrag also zu gleichen Teilen auf zehn Jahre aufgeteilt. In Deutschland wird das anders gehandhabt. Die gesamte Summe wird dem Haushalt in dem Jahr zugerechnet, in dem die Anleihe ausgegeben wird.<br>\nDurch diese Buchungspraxis werden die im Haushalt ausgewiesenen Zinskosten in Zeiten fallender Zinsen kleingerechnet und in Zeiten steigender Zinsen k&uuml;nstlich aufgebl&auml;ht &ndash; was sich wiederum politisch ausschlachten l&auml;sst. Als Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) noch Finanzminister war, hatte er dadurch mehr Geld zur Verf&uuml;gung. Lindner wiederum kann bei seiner Kritik an zus&auml;tzlichen Schulden auf die kr&auml;ftig gestiegenen Zinsen verweisen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2023-12\/bundeshaushalt-christian-lindner-zinsen-rechenmethodik%20\">Mark Schieritz auf Zeit Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Paralleluniversum Parteitag<\/strong><br>\nEinst wurden auf Parteitagen politische Weichen gestellt. Heute gleichen sie Schauspielen. So kann die SPD am Wochenende den Sozialstaat beschw&ouml;ren und nur Tage sp&auml;ter die Axt an ihn anlegen.<br>\nEs gab Zeiten, wo Parteitage der gro&szlig;en Parteien Ereignisse waren. Wo die Versammlungen zu Orten der Debatte und Orientierung, der Kritik und der Perspektiven wurden. Wo Kanzlerinnen oder Kanzler von den Delegierten zur Rede gestellt und Regierungshandeln hinterfragt wurde. Erinnert sei an die Parteitage gegen den NATO-Doppelbeschluss oder die Agenda 2010 in der SPD.<br>\nAber selbst bei der CDU rumorte es ab und an. Sogar der Einheitskanzler Helmut Kohl wurde mal infrage gestellt. Heute sind Parteitage bei der SPD, der CDU, den Gr&uuml;nen und der FDP durchorchestrierte und inszenierte Events. Die Dramaturgie ist geplant und vorgegeben. Die Rezeption der Mainstream-Medien, die gern kritisieren, dass die Politik Inhalte vermissen l&auml;sst, dreht sich ebenfalls kaum um diese. Daf&uuml;r umso mehr um das &raquo;Wording&laquo;. Akribisch werden zudem die Minuten der stehenden Ovationen f&uuml;r die Vorsitzenden oder den Kanzler gestoppt.<br>\nWenn sich die gleichen Medien &uuml;ber Politikverdrossenheit mokieren, tragen sie mit solcher Berichterstattung selbst etwas zu ihr bei. Denn sie gestatten, dass diese Parteitage in einem Paralleluniversum stattfinden und die Realit&auml;t ausgeklammert bleibt. So konnte die SPD auf ihrem j&uuml;ngsten Parteitag trotz Haushalts-Koalitions-Klimakrise und Umfragewerten von 14&ndash;16 Prozent so tun, als h&auml;tte sie alles im Griff. Der mangelnde Wille zur Selbstreflexion war irritierend.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobin.de\/artikel\/spd-parteitag-ampel-scholz\">Andrea Ypsilanti auf Jacobin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>M&uuml;ndige B&uuml;rger sind systemrelevant<\/strong><br>\nEs ist nun wahrlich h&ouml;chste Zeit, die milit&auml;rtaktischen Pl&auml;ne durch politische zu ersetzen.<br>\nDiese Rede hielt Gabriele Krone-Schmalz auf der Friedensdemo am Brandenburger Tor am 23. November 2023. Wir drucken sie hier nach.<br>\nNormalerweise w&uuml;rde ich nicht auf einer Kundgebung sprechen. Als Journalist empfiehlt sich eine gewisse Zur&uuml;ckhaltung. Aber in diesen Zeiten k&auml;me mir Zur&uuml;ckhaltung so vor, als wolle man sich vor der Verantwortung dr&uuml;cken. Das ungenierte Kriegsgeschrei kann ich so nicht hinnehmen.<br>\nUnd ich habe den Eindruck, dass sich die Mehrheit in unserer Gesellschaft &ndash; schon gar die schweigende &ndash; weniger Kriegsrhetorik w&uuml;nscht und daf&uuml;r mehr ernstzunehmende diplomatische Ans&auml;tze. Das ist das Kerngesch&auml;ft von Politik. Waffenlieferungen sind eher eine Bankrotterkl&auml;rung derselben.<br>\nFataler Bekenntniszwang<br>\nEs reicht nicht einen milit&auml;rischen Plan zu haben. Ein politischer Plan ist das Entscheidende. Und der fehlt, sowohl mit Blick auf Russland und die Ukraine als auch mit Blick auf Israel und den Nahen Osten.<br>\nEs wird in Kategorien von Sieg und Niederlage gedacht und argumentiert. Es wird von wertegeleiteter Au&szlig;enpolitik gesprochen, die offenbar kein Problem damit hat, die zivilen Opfer je nach T&auml;ter als Kriegsverbrechen oder Kollateralschaden zu verbuchen.<br>\nMir geht die Heuchelei geh&ouml;rig auf die Nerven und auch, immer Bekenntnisse abgeben zu sollen, bevor man zum Punkt kommt. Nat&uuml;rlich ist der russische Angriff auf die Ukraine v&ouml;lkerrechtswidrig. Aber was folgt denn daraus? Rache, Vergeltung, wie Du mir so ich Dir? Kampf bis zum letzten Blutstropfen? Das l&auml;sst sich leicht fordern, wenn man nicht selbst an die Front muss.<br>\nDieser fatale Bekenntniszwang, der sowohl in der Politik als auch in den Medien &uuml;blich geworden ist, verhindert eine sachorientierte Auseinandersetzung &uuml;ber die besten Wege, wie wir da wieder rauskommen. Ein &bdquo;Ja, aber&hellip;&ldquo; oder &bdquo;Nein, obwohl&hellip;&ldquo; &ndash; das hat doch nichts mit Relativierung zu tun oder gar mit Rechtfertigung, sondern spricht daf&uuml;r, dass derjenige zur Differenzierung f&auml;hig ist und sich nicht mit platten Gut-B&ouml;se-Schemata zufriedengibt, die der Realit&auml;t im &Uuml;brigen selten standhalten. Weder in der Ukraine noch in Israel.<br>\nEines der &uuml;berzeugendsten &bdquo;Ja, aber&hellip;&ldquo; stammt von Klaus von Dohnanyi, diesem besonnenen SPD-Politiker, der in den 80er Jahren Erster B&uuml;rgermeister in Hamburg war. Er hat sinngem&auml;&szlig; gesagt: Ja, der Krieg, den die Russen angefangen haben, ist ein Verbrechen, aber dass der Westen ihn nicht verhindert hat, ist eine S&uuml;nde.<br>\nEs geht im Moment gar nicht darum, Schuldzuweisungen hin und her zu schieben &ndash; waren es die Entspannungspolitiker, die den russischen &Uuml;berfall erst m&ouml;glich gemacht haben, oder doch eher diejenigen, die den Entspannungspolitikern immer wieder Kn&uuml;ppel zwischen die F&uuml;&szlig;e geschmissen haben &ndash; es geht jetzt darum, die Ausweitung von Kriegen zu verhindern bzw. laufende Kriege zu beenden.<br>\nDass das nicht einfach ist, wei&szlig; ich auch. Aber es wird ja gar nicht erst versucht. Der politische Wille fehlt. Die politische Analyse sowieso. Stattdessen gibt&rsquo;s Ideologie und Moral, und Gedankenspiele sogenannter Experten wie jetzt in der Zeit, in denen Horrorszenarien ausgebreitet werden, f&uuml;r den Fall, dass Russland nicht besiegt wird. Verantwortungslose Angstmacherei von Leuten, die behaupten, ganz genau zu wissen, was Putin will und denkt und die sich in einer grenzenlosen Arroganz hinstellen und einen Mentalit&auml;tswechsel in der deutschen Gesellschaft fordern.<br>\nUnsere Demokratie wird nicht in der Ukraine verteidigt, genauso wenig wie damals am Hindukusch. Das ist nur eine besonders hinterh&auml;ltige Form, Kriegseins&auml;tze zu rechtfertigen und moralischen Druck aufzubauen. Der Kampf um unsere Demokratie findet nicht im Ausland statt, sondern innerhalb unserer Landesgrenzen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/kommentar\/gesellschaft-kommentar\/muendige-buerger-sind-systemrelevant\/\">Overton Magazin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Antonio Negri: K&auml;mpfen wir global gegen das Kriegsregime!<\/strong><br>\nPost mortem Im August 2022 warnte der j&uuml;ngst verstorbene Toni Negri vor einem aufziehenden Kriegsregime als Folge des Machtverlusts der USA. Er rief dazu auf, in Europa f&uuml;r den Frieden zu k&auml;mpfen &ndash; und eine neue Weltordnung von unten aufzubauen<br>\nW&auml;hrend der italienische Wahlkampf im hei&szlig;esten August aller Zeiten beginnt, wird nicht nur der Klimawandel in der politischen Debatte ignoriert. Schweigen scheint auch &uuml;ber das Thema Krieg zu herrschen. Es gibt einen unausgesprochenen Konsens f&uuml;r die als &bdquo;europ&auml;isch und atlantisch&ldquo; definierte au&szlig;enpolitische Linie (Teil der schon mythologischen &bdquo;Draghi-Agenda&ldquo;). Diese Linie wird als so selbstverst&auml;ndlich angesehen, dass man vergeblich nach tats&auml;chlichen oder m&ouml;glichen Abweichungen davon sucht &ndash; sowohl in der Rechten, als auch in der Linken, und auch bei den F&uuml;nf Sternen. Rechtsextrem und doch prowestlich: Giorgia Meloni nutzt die Zweideutigkeit der oben genannten Formel aus, indem sie die atlantische Zugeh&ouml;rigkeit ihrer Partei betont und ihr eine europ&auml;ische Positionierung unterschiebt, die ihr Vorbild im polnischen Nationalismus findet. Das ist alles, was es heute braucht, um auf der &bdquo;internationalen&ldquo; B&uuml;hne zu bestehen.<br>\nDer russische Krieg in der Ukraine stellt die sozialen Bewegungen und die Linke, so vielf&auml;ltig und widerspr&uuml;chlich sie ist, auf die Probe. Der offenkundige Unterschied zu den Kriegen der j&uuml;ngsten Vergangenheit &ndash; diesmal tritt Russland als Aggressor auf &ndash; hat die Anti-Kriegs-Mobilisierungen nach dem Februar 2022 schnell an ihre Grenzen gebracht. Mancherorts gab es groteske Positionen der Unterst&uuml;tzung f&uuml;r Russland aufgrund von antiimperialistischen Reflexen (ohne Ber&uuml;cksichtigung des offen reaktion&auml;ren Charakters der von Putin verteidigten &bdquo;Zivilisation&ldquo; innerhalb und au&szlig;erhalb des Landes), andernorts waren in vielen Initiativen der Solidarit&auml;t mit dem ukrainischen Volk und seiner Fl&uuml;chtlinge ein moralischer Konflikt zu sp&uuml;ren &ndash; der es aber nicht schaffte, &uuml;ber einen allein humanit&auml;ren Ansatz hinauszukommen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/antonio-negri-kaempfen-wir-global-gegen-das-kriegsregime\">der Freitag<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Ohne Frieden sind alle Werte wertlos<\/strong><br>\nWir brauchen keine &raquo;wertegeleitete&laquo;, sondern eine friedensgeleitete Au&szlig;enpolitik.<br>\nEs war wohl der klassische Fall eines Freudschen Versprechers, als die deutsche Au&szlig;enministerin Annalena Baerbock formulierte, dass &raquo;wir im Krieg mit Russland&laquo; seien. Ein Freudscher Versprecher, so die Definition, ist eine sprachliche Fehlleistung, bei der der eigentliche Gedanke oder die wahre Intention der Sprecherin unwillk&uuml;rlich zutage tritt.<br>\nDas hei&szlig;t also: Obwohl &raquo;wir&laquo; nat&uuml;rlich nicht mit Russland im Krieg sind, was Baerbock nat&uuml;rlich wei&szlig;, war ihr &raquo;eigentlicher Gedanke&laquo;, dass dies durchaus der Fall ist. Warum glaubt sie das? Russland hat weder Deutschland noch die EU noch die NATO angegriffen. Keine dieser Kr&auml;fte k&auml;mpft auf dem Schlachtfeld gegen Russland. Einen illegalen, milit&auml;rischen Angriff Russlands gab es sehr wohl &ndash; gegen die Ukraine. Dies ist unbestritten. Aber in den Augen von Baerbock, die eine &raquo;wertegeleitete Au&szlig;enpolitik&laquo; verfolgt, war es eben auch ein Angriff auf &raquo;unsere Werte&laquo;.<br>\nBaerbock ist hier bei weitem nicht allein: Ob man auf den Ukraine-Konflikt blickt, auf Israel und Gaza, oder sogar auf China und Taiwan, &uuml;berall wird die &raquo;Verteidigung unserer Werte&laquo; gefordert. Dies ist nicht neu, und schon gar nicht rechts oder links. Eine &raquo;wertegeleitete&laquo; &ndash; aber letztlich v&ouml;llig verfehlte &ndash; Au&szlig;enpolitik war es auch, als die USA und deren meist unwillige Verb&uuml;ndete im Jahr 2003 den Irak &raquo;befreiten&laquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobin.de\/artikel\/aussenpolitik-frieden-werte\">Jacobin<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Das Schweigen von USA und Nato auf Russlands Briefe vom 17. Dezember 2021<\/strong><br>\nVor genau zwei Jahren formulierte Russland unmissverst&auml;ndlich seine Sicherheitsinteressen. Die Reaktion des Westens war ein gro&szlig;er Fehler.<br>\nDie westliche Ukraine-Berichterstattung weist nicht erst seit Kriegsbeginn eine Reihe bemerkenswerter wei&szlig;er Flecken auf. So gut wie niemand hierzulande wei&szlig; beispielsweise, dass der dem Westen sehr nahestehende Boris Jelzin schon im M&auml;rz 1997 &ndash; Jahre bevor Wladimir Putin an die Macht kam &ndash; im Vorfeld der ersten Nato-Osterweiterung gegen&uuml;ber dem damaligen US-Pr&auml;sidenten Bill Clinton drohte, sp&auml;testens mit einem Nato-Beitritt der Ukraine w&uuml;rde f&uuml;r Russland eine rote Linie &uuml;berschritten. Man sieht hier sehr deutlich, wie alt diese Option f&uuml;r den Westen ist und wie alt umgekehrt die russischen &Auml;ngste vor dieser Option sind! [&hellip;]<br>\nWenig bekannt ist im Westen auch, dass die Ukraine schon im Jahre 2021 &ndash; lange vor dem russischen &Uuml;berfall &ndash; nicht nur &bdquo;im Karabachkrieg 2020 bestens bew&auml;hrte&ldquo; t&uuml;rkische Kampfdrohnen vom Typ Bayraktar TB2 kaufte und gegen die Rebellenstellungen bei Donezk abfeuerte, sondern auch bereits mit der T&uuml;rkei &uuml;ber eine Lizenzproduktion verhandelte.<br>\nNahezu unbekannt ist jedoch bis heute die Tatsache, dass die USA bereits seit Mitte der Neunzigerjahre unter dem Etikett &bdquo;Rapid Trident&ldquo; (fr&uuml;her: &bdquo;Peace Shield&ldquo;) j&auml;hrlich auf dem Gebiet der Westukraine Man&ouml;ver mit ukrainischen Truppen durchf&uuml;hrten, zuletzt vom 20.09. bis 01.10.2021 zusammen mit Soldaten aus L&auml;ndern wie Bulgarien, Kanada, Georgien, Deutschland, Gro&szlig;britannien, Italien, Jordanien, Moldau, Pakistan und Polen. Dasselbe gilt f&uuml;r die Marineman&ouml;ver &bdquo;Sea Breeze&ldquo; der USA seit 1997 vor der K&uuml;ste der Ukraine im Schwarzen Meer. Im Sommer 2021 waren Einheiten aus nicht weniger als 32 Staaten beteiligt.<br>\nMan stelle sich die Reaktion des Westens vor, h&auml;tte Russland j&auml;hrlich zusammen mit Soldaten aus Belarus, Serbien, China, Kuba, Venezuela, dem Iran und anderen Staaten Truppen&uuml;bungen in Mexiko oder Marineman&ouml;ver im gleichnamigen Golf vor der K&uuml;ste Floridas unternommen!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/open-source\/das-schweigen-von-usa-und-nato-auf-russlands-briefe-vom-17-dezember-2021-li.2168703\">Leo Ensel in der Berliner Zeitung<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>&laquo;Was passiert, wenn die Ukrainer erkennen, was die Amerikaner ihnen angetan haben?&raquo;<\/strong><br>\nLange Zeit hat der Krieg in der Ukraine die Medien dominiert. Jetzt wurde er vom Krieg in Israel &uuml;berschattet. Gleichzeitig gibt es Anzeichen daf&uuml;r, dass die Ukraine f&uuml;r die Amerikaner keine Priorit&auml;t mehr hat, und es w&auml;chst die Einsicht, dass die Ukraine keine Chance auf einen Sieg hat. Die westliche Propaganda wird allm&auml;hlich durch sachliche Aussagen &uuml;ber die Realit&auml;t ersetzt. Das von Wunschdenken gepr&auml;gte Medienbild, der Vater des Gedankens, br&ouml;ckelt.<br>\nEs ist immer ein Problem, objektiv &uuml;ber einen Konflikt zu berichten, in dem wir uns selbst f&uuml;r die eine Seite entschieden haben. Es ist auch ein Problem, zuzugeben, dass die Partei, die wir gew&auml;hlt haben und unterst&uuml;tzen, jetzt verliert. Das ist wohl auch der Grund, warum die meisten Kommentatoren nicht die tats&auml;chliche Situation analysiert haben, sondern sich mit der Frage besch&auml;ftigt haben, was f&uuml;r einen ukrainischen Sieg getan werden muss. Ebenso haben die Kommentatoren nicht gefragt, was die Ukrainer realistischerweise gewinnen oder mit Russland aushandeln k&ouml;nnen, sie haben immer nur wieder wiederholt, wer im Recht ist und was richtig ist. Wenn sich der Ton der Kommentare jetzt zu &auml;ndern beginnt, dann deshalb, weil die Kluft zwischen der Darstellung in den Medien und der harten Realit&auml;t, der unbequemen Wahrheit, nicht mehr heruntergespielt werden kann.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/was-passiert-wenn-die-ukrainer-erkennen-was-die-amerikaner-ihnen-angetan-haben\">Ivan Hoffman auf Globalbridge<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Gaza: Das Sterben muss ein Ende haben!<\/strong><br>\nVerwerfliches Tauziehen Sabine Kebir verfolgt den Streit &uuml;ber eine Waffenruhe f&uuml;r Gaza. Es scheint grotesk und zynisch zugleich, dass sich weder der UN-Sicherheitsrat noch die Europ&auml;ische Union &uuml;ber die Notwendigkeit einer sofortigen Feuerpause einigen k&ouml;nnen<br>\nWem w&uuml;rde ein humanit&auml;rer Waffenstillstand im Nahen Osten gegenw&auml;rtig am meisten n&uuml;tzen? Der hungernden Bev&ouml;lkerung in Gaza, die &ndash; laut der dort t&auml;tigen Hilfsorganisation &bdquo;Save the Children&ldquo; &ndash; an dem &bdquo;f&uuml;r Zivilisten unsichersten Ort der Welt&ldquo; lebt? Oder der Hamas, der eine erneute Feuerpause zur Reorganisation ihrer Kr&auml;fte dienen k&ouml;nnte? Dar&uuml;ber k&ouml;nnen sich weder der UN-Sicherheitsrat noch die Europ&auml;ische Union einigen, sodass weiter gestorben wird.<br>\nUN-Generalsekret&auml;r Ant&oacute;nio Guterres fordert eine solche Feuerpause schon lange. Die Vereinigten Arabischen Emirate, derzeit Mitglied im Sicherheitsrat, hatten am 9. Dezember eine entsprechende Resolution vorgeschlagen. Dreizehn der f&uuml;nfzehn st&auml;ndigen bzw. nichtst&auml;ndigen Mitglieder stimmten daf&uuml;r. Die USA legten ihr Veto ein, obwohl auch sie st&auml;ndig mehr Humanit&auml;t gegen&uuml;ber den Zivilisten verlangen und sich &uuml;ber Berichte besorgt zeigen, wonach die israelische Armee wie schon in fr&uuml;heren Gaza-Kriegen Phosphorbomben einsetzt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/sabine-kebir\/gaza-das-sterben-muss-ein-ende-haben\">der Freitag<\/a>\n<p>dazu: <strong>Gaza: Mehr als 800 Organisationen fordern einen Waffenstillstand!<\/strong><br>\nMehr als 800 Organisationen aus der ganzen Welt, darunter gro&szlig;e internationale Organisationen wie Amnesty, Oxfam oder Caritas, aber auch Organisationen aus Israel, wie das Komitee gegen Hauszerst&ouml;rungen, und aus Pal&auml;stina, wie das pal&auml;stinensische Center f&uuml;r Frieden und Demokratie, fordern gemeinsam einen Waffenstillstand und die Freilassung der Geiseln!<br>\nWir haben den Aufruf &uuml;bersetzt und dokumentieren ihn:<br>\nWir haben im Gazastreifen und in Israel Tod und Zerst&ouml;rung in unvorstellbarem Ausma&szlig; erlebt. Tausende von Menschen wurden get&ouml;tet, verletzt, vertrieben, und fast zweihundert werden weiterhin als Geiseln gehalten, darunter auch Kinder und &auml;ltere Menschen.<br>\nIm Gazastreifen gehen nach Angaben der UNO aufgrund der Belagerung Wasser, Lebensmittel, Treibstoff, medizinische Versorgung und sogar Leichens&auml;cke zur Neige. Die UNO warnte, dass die Menschen &ndash; insbesondere kleine Kinder &ndash; bald an schwerer Dehydrierung sterben werden. Stadtviertel wurden zerst&ouml;rt und in Schutt und Asche gelegt. Pal&auml;stinenser, die Sicherheit suchen, k&ouml;nnen nirgendwo hin. Viele derjenigen, die nach dem Umsiedlungsbefehl der israelischen Armee aus dem n&ouml;rdlichen Gazastreifen in den S&uuml;den umgesiedelt sind, wurden Berichten zufolge bei ihrem Fluchtversuch oder nach ihrer Ankunft im s&uuml;dlichen Gazastreifen bombardiert.<br>\nDie Ereignisse der letzten Woche haben uns an den Abgrund einer humanit&auml;ren Katastrophe gef&uuml;hrt, und die Welt kann nicht l&auml;nger warten, um zu handeln. Es liegt in unserer gemeinsamen Verantwortung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/diefreiheitsliebe.de\/politik\/gaza-mehr-als-800-organisationen-fordern-einen-waffenstillstand\/\">die Freiheitsliebe<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Virale Rede: &ldquo;Israel hat etwas gesagt, das Sie alle erschaudern lassen sollte&rdquo;<\/strong><br>\nPal&auml;stina-Diplomatin r&uuml;gt vor UN-Gremium israelische Delegation. Diese erhebe unbegr&uuml;ndete Vorw&uuml;rfe. Dokumentation einer Rede, die sich im Netz rasend verbreitet. [&hellip;]<br>\nHerr Pr&auml;sident, zun&auml;chst m&ouml;chte ich Israel daran erinnern, dass wir nicht von der Pal&auml;stinensischen Autonomiebeh&ouml;rde sprechen, sondern vom Staat Pal&auml;stina.<br>\nSicher, Ihr Finanzminister hat Anfang des Jahres auf einer Veranstaltung in Paris gesagt, dass es so etwas wie ein pal&auml;stinensisches Volk nicht gibt.<br>\nUnd Ihr Premierminister hat am 24. September in der Generalversammlung eine Karte mit dem Titel &ldquo;Der neue Nahe Osten&rdquo; hochgehalten, auf der Pal&auml;stina durchgestrichen und vollst&auml;ndig durch Israel ersetzt war.<br>\nAber wenn Ihre Regierung annexionistisch und rassistisch ist, dann ist es diese Versammlung nicht. Und wir fordern Sie auf, sich an das UN-Protokoll und die Nomenklatur zu halten und alle in diesem Saal zu respektieren.<br>\nWir m&ouml;chten auch den israelischen Delegierten daran erinnern, dass das Fehlen einer Gesch&auml;ftsordnung f&uuml;r diese Sitzung kein Freibrief daf&uuml;r ist, jeglichen Anstand im Umgang mit den Gespr&auml;chspartnern in diesem Raum zu verlieren. F&uuml;r die anderen Staaten und die Zivilgesellschaft in diesem Saal m&ouml;chte ich die Erkl&auml;rung Israels vereinfacht wiedergeben.<br>\nAbgesehen davon, dass Israel mit Beleidigungen um sich wirft und schwere, unbegr&uuml;ndete Vorw&uuml;rfe erhebt, hat es etwas gesagt, das Sie alle erschaudern lassen sollte.<br>\nDie Kernaussage ist, Israel k&ouml;nne jeden einzelnen Menschen in Gaza t&ouml;ten. Die 2,3 Millionen Menschen in Gaza seien entweder Terroristen, Sympathisanten von Terroristen oder menschliche Schutzschilde und daher legitime Ziele.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Virale-Rede-Israel-hat-etwas-gesagt-das-Sie-alle-erschaudern-lassen-sollte-9578444.html?seite=all\">Telepolis<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>&laquo;Individualisierter Unterricht f&uuml;hrt in die Sackgasse&raquo;<\/strong><br>\nDer P&auml;dagoge und Psychologe Beat Kissling im Interview &uuml;ber die Vereinzelung und das geforderte IT-Moratorium in der Primarschule.<br>\nHerr Kissling, die Ergebnisse der neuen PISA-Studie werden derzeit intensiv diskutiert. Wie interpretieren Sie die Resultate?<br>\nDass ein Viertel der Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler buchst&auml;blich &laquo;abgeh&auml;ngt&raquo; wird und deshalb am Ende der Schule kaum Lesen und Schreiben kann, war allen, die mit der Schulentwicklung vertraut sind l&auml;ngstens bekannt. Seit der Einf&uuml;hrung der PISA-Tests testet und vergleicht die Schweiz in den Volksschulen fleissig.<br>\nWoher kommt diese Leistungsschere?<br>\nIch f&uuml;hre sie auf die fehlgeleiteten Reformen der letzten Jahrzehnte zur&uuml;ck. Wichtig ist zun&auml;chst, den grossen Wandel seit der Jahrtausendwende zu verstehen. Seit PISA haben wir einen Paradigmenwechsel an unseren Schulen erlebt: Weg von der Orientierung daran, was die Lehrperson macht, also wie und was sie vermittelt. Jetzt z&auml;hlt vielmehr, was rauskommt, das Messbare. Wir schauen auf den Output. Die PISA-Studien haben auch ein neues Verst&auml;ndnis von &laquo;Kompetenz&raquo; eingef&uuml;hrt. Das t&ouml;nt ja gut. Einem kompetenten Handwerker kann man vertrauen, weil dieser &uuml;ber viel Fachwissen, Erfahrung und Geschick verf&uuml;gt. Aber eigentlich meint man jetzt damit Performance, eben etwas Messbares, eben Testresultate. Die Folge ist das &laquo;Teaching to the test&raquo;. Dass die Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler also zwangsl&auml;ufig vorwiegend auf diese Tests vorbereitet werden m&uuml;ssen. Die Einf&uuml;hrung dieser PISA-Testkultur in der Schule haben wir der OECD-Initiative zu verdanken. In anderen L&auml;ndern hat dieser Wandel dieselben uniformierenden Auswirkungen. (&hellip;)<br>\nSchaut man die grossen Linien der Schulentwicklung der letzten 30 Jahre hierzulande an, f&auml;llt auch die immer st&auml;rker forcierte &laquo;Individualisierung&raquo; des Unterrichts auf. Sie geht mit dem Testen und Kontrollieren einher. Individualisierung bedeutet, dass die Lehrpersonen den Unterricht nicht mehr als gemeinsames Erlebnis gestalten. Sie sind als eigenst&auml;ndige, gestaltende F&uuml;hrungspers&ouml;nlichkeiten, welche die Gemeinschaft im Auge haben, weniger gefragt. Stattdessen sollen die Lehrpersonen als &laquo;Arrangeure&raquo;, &laquo;Moderatoren&raquo; und &laquo;Coachs&raquo; ihren Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;lern &laquo;Lernumgebungen&raquo; anbieten. Diese sollen sich nun alles selbstverantwortlich erarbeiten. Man spricht heute in diesem Zusammenhang von &laquo;Chancengerechtigkeit&raquo;. Demnach steht es &ndash; laut Theorie &ndash; jedem Kind unabh&auml;ngig von seiner Herkunft offen, jeden gew&uuml;nschten Bildungsweg zu beschreiten &ndash; alles nur abh&auml;ngig von den eigenen Bem&uuml;hungen.<br>\nWeshalb soll dies schlecht sein?<br>\nDie schw&auml;cheren Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler werden vollkommen im Stich gelassen. Das Resultat zeigt aktuell PISA: ein Viertel der Sch&uuml;lerschaft wird geistig-moralisch &laquo;abgeh&auml;ngt&raquo;. Die Vereinzelung der Sch&uuml;ler durch die Individualisierung beziehungsweise das &laquo;selbstorganisierte Lernen&raquo; f&uuml;hrt n&auml;mlich schon sehr fr&uuml;h zu einer extremen Leistungsschere. Die Folgen sind: Sehr viel Unruhe, Unkonzentriertheit, Ablenkbarkeit bis hin zur Resignation und Schulschw&auml;nzerei bei den unsicheren Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;lern. So landen sie schlussendlich zur Abkl&auml;rung bei der Schulpsychologie. Da werden sie zumeist mit Diagnosen begl&uuml;ckt und nicht selten medikalisiert. F&uuml;r diese Kinder und Jugendlichen ist die vergleichende Testerei alles andere als ein ermutigendes Erlebnis. Sie erfahren Mal f&uuml;r Mal, dass sie faule, unf&auml;hige Versager sind. Hilfe und Solidarit&auml;t erfahren sie kaum. Die guten, vifen und von zuhause gut unterst&uuml;tzten Sch&uuml;ler realisieren das Schicksal ihrer schw&auml;cheren Mitsch&uuml;lerinnen und -sch&uuml;ler nicht. Sie sind mit ihrer eigenen Schulkarriere besch&auml;ftigt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/bildung\/individualisierter-unterricht-fuehrt-in-die-sackgasse\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Von der Leyen verzockt Milliarden: Corona-Impfstoffe landen auf M&uuml;ll<\/strong><br>\nIn der EU wurden Hunderte Millionen an Impfstoff-Dosen vernichtet. Die Europ&auml;er m&uuml;ssen den Herstellern bis 2027 weitere Massenlieferungen abnehmen.<br>\nIn der EU wurden seit der H&ouml;hepunkt der Pandemie mindestens 215 Millionen Dosen Covid-19-Impfstoffe vernichtet. Die Kosten f&uuml;r die europ&auml;ischen Steuerzahler belaufen sich laut einer vom Magazin Politico durchgef&uuml;hrten Sch&auml;tzung auf mindestens vier Milliarden Euro. Diese Sch&auml;tzung basiert auf den in Medien genannten Impfstoffpreisen.<br>\nF&uuml;r L&auml;nder, die keine Aufschl&uuml;sselung gemeldet haben, wurde ein gewichteter Durchschnittspreis von 19,39 Euro angenommen. Diese Sch&auml;tzung d&uuml;rfte am unteren Rand liegen. Die Preise unterliegen &ndash; wie alle Vertragsdetails mit den Impfstoff-Herstellern &ndash; strengster Geheimhaltung seitens der EU.<br>\nGrundlage der Politico-Berechnungen sind Zahlen aus 19 europ&auml;ischen L&auml;ndern. Der Schaden d&uuml;rfte, so das US-Magazin, noch wesentlich h&ouml;her liegen, weil etliche Staaten keine aktuellen Angaben zu ihrer Entsorgungs-Aktionen vorgelegt haben. Frankreich etwa hat faktisch keine aktuellen Zahlen zur Hand. Die Daten zeigen, dass die EU-L&auml;nder im Verh&auml;ltnis zur Bev&ouml;lkerung durchschnittlich 0,7 Impfungen pro Einwohner weggeworfen haben. An der Spitze der Impfstoff-Vernichtungen liegen Estland und Deutschland. In Deutschland befanden sich zum Zeitpunkt der &Uuml;bermittlung der Zahlen an Politico im Juni 2023 weitere 120 Millionen Impfstoffe auf Lager, von deren Vernichtung auszugehen ist.<br>\nSeit der Zulassung der ersten Covid 19-Impfstoffe Ende 2020 haben die EU-L&auml;nder insgesamt 1,5 Milliarden Dosen bezogen, was mehr als drei Dosen pro Person in Europa entspricht. Viele dieser Dosen liegen heute auf M&uuml;lldeponien im gesamten Kontinent. Die durchschnittliche Abfallrate k&ouml;nnte auf die gesamte EU hochgerechnet mehr als 312 Millionen zerst&ouml;rten Impfstoffen entsprechen.<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft-verantwortung\/milliarden-verluste-corona-impfstoffe-landen-auf-dem-muell-li.2169855\">Berliner Zeitung<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/www.politico.eu\/article\/europe-bonfire-covid-vaccines-coronavirus-waste-europe-analysis\/%20\">Politico<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Die &bdquo;Zivilgesellschaft&ldquo; offenbart sich mit einem Bettelbrief als Werkzeug der M&auml;chtigen<\/strong><br>\nDie Haushaltssperre der Bundesregierung hat 56 &bdquo;zivilgesellschaftliche&ldquo; Organisationen, die sich einer speziellen Form der Demokratief&ouml;rderung verschrieben haben, zu einem gemeinsamen Bitt- und Protestbrief an die Regierung motiviert. Damit legen diese angeblichen &bdquo;Nichtregierungsorganisationen&ldquo; offen, dass sie f&uuml;r ihre Arbeit des Diskreditierens und Cancelns von regierungskritischem Gedankengut bisher gro&szlig;z&uuml;gig von der Regierung bezahlt werden und davon vollkommen abh&auml;ngig sind.<br>\nIn dem offenen Brief vom 12. Dezember mit dem Titel: &bdquo;Eine unterfinanzierte Zivilgesellschaft gef&auml;hrdet die Demokratie&ldquo; hei&szlig;t es:<br>\n&bdquo;Viele der vom Bund gef&ouml;rderten Demokratieprojekte werden Mitarbeitende entlassen m&uuml;ssen. Der Grund daf&uuml;r ist die Ausgabensperre und der noch nicht verabschiedete Haushalt 2024 der Bundesregierung, die die Auszahlung der zugesagten F&ouml;rderungen f&uuml;r die Projekte bis auf weiteres auf Eis legt. Viele der Projekte haben nicht die Ressourcen, um Geh&auml;lter vorzufinanzieren. Es droht das Sterben einer zivilgesellschaftlichen Landschaft, die sich seit Jahren &uuml;berall in diesem Land f&uuml;r die St&auml;rkung und Verteidigung der Demokratie, die F&ouml;rderung von Medienbildung und Medienkompetenz, f&uuml;r Vielfalt sowie gegen digitale Gewalt und Desinformation engagiert. Dabei ist unsere Demokratie so stark bedroht wie noch nie &ndash; durch den Rechtsextremismus, durch die Vertrauenskrise, durch Antisemitismus, Rassismus, Antiziganismus und Queerfeindlichkeit sowie durch Angriffe auf Amts- und Mandatstr&auml;ger und -tr&auml;gerinnen.&ldquo;<br>\nUnterschrieben hat unter anderem der Volksverpetzer, eine Netzseite zur pers&ouml;nlichen Verunglimpfung von jedem als rechts, Nazi oder xyz-feindlich, der dem politischen Mainstream quer kommt. Mit seiner Unterschrift bezichtigt sich der Volksverpetzer indirekt selbst der L&uuml;ge, wie der Anti-Spiegel aufdeckt, &uuml;ber dessen Beitrag ich auf diesen Vorgang aufmerksam wurde. Denn der Volksverpetzer schreibt unter &bdquo;Wer finanziert uns&ldquo;:<br>\n&bdquo;Wir sind finanziell vollkommen unabh&auml;ngig. Ein bisschen Geld kriegen wir &uuml;ber Lizenzgeb&uuml;hren durch den Verkauf von Shirts, Tassen, Masken und Sticker in unserem Shop. Der absolute Gro&szlig;teil besteht jedoch aus Spenden &ndash; von unseren tollen Fans und Unterst&uuml;tzer:innen.&ldquo;<br>\nDer Hetzblog begr&uuml;ndet gerade damit, dass er angeblich nicht gef&ouml;rdert werde, warum er mit (giftigsten) Emotionen statt mit sachlichen Informationen arbeitet:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/propaganda-zensur\/zivilgesellschaft\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Zur Verteidigung der Kunstfreiheit<\/strong><br>\nDas politische und kulturelle Klima spitzt sich zu. Die aktuellen Diskussionen um Kunstfreiheit und die sogenannte Cancel Culture sind gef&auml;hrlich. Der &ouml;ffentliche Diskurs ist zunehmend durch unzul&auml;ssige Vermischung von Themen und tendenzi&ouml;sen Behauptungen gepr&auml;gt. Diese Verwirrung hat zu Verst&ouml;&szlig;en gegen Freiheitsrechte gef&uuml;hrt, die f&uuml;r eine demokratische Nation nicht hinnehmbar sind.<br>\nDie Akademie der K&uuml;nste vertritt qua Gesetz und Satzung Freiheit und Anspruch der Kunst in Staat und Gesellschaft. Aus dieser Verpflichtung heraus gilt es, die Kunst- und Meinungsfreiheit als durch die deutsche Verfassung gesch&uuml;tzte h&ouml;chste Rechtsg&uuml;ter in der Demokratie zu verteidigen. Sie sind in einem langen zivilisatorischen Prozess m&uuml;hsam errungen worden.<br>\nDie Freiheit der Kunst steht dabei in voller Verantwortung. Sie bewegt sich im Rahmen der Prinzipien unserer Verfassung:<br>\n&bdquo;Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religi&ouml;sen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden.&ldquo; (Artikel 3 Grundgesetz)<br>\nSolange sie diesen Prinzipien nicht widerspricht, hat jeder das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu &auml;u&szlig;ern und zu verbreiten.<br>\nDie Akademie der K&uuml;nste spricht sich gegen jegliche Gesinnungspr&uuml;fung von K&uuml;nstler*innen sowie gegen vorauseilende rote Linien aufgrund politischer &Auml;u&szlig;erungen aus. Das Wesen und die Freiheit der Kunst sind bedroht, wenn man sie zu instrumentalisieren versucht. Die Kunstfreiheit muss jederzeit &uuml;ber einer unsachlich gef&uuml;hrten Debatte stehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2023\/12\/zur-verteidigung-der-kunstfreiheit\/%20\">pressenza<\/a>\n<p>dazu: <strong>Akademie der K&uuml;nste Berlin &auml;u&szlig;ert sich scharf: Aktuelle Diskussion um Kunstfreiheit gef&auml;hrlich<\/strong><br>\nDie Akademie f&uuml;hrt das Grundgesetz gegen Cancel Culture ins Feld und spricht sich gegen eine Gesinnungspr&uuml;fung von K&uuml;nstlern aus.<br>\nMit scharfen Worten meldet sich in der Debatte um Kunstfreiheit die Akademie der K&uuml;nste Berlin zu Wort: &bdquo;Das politische und kulturelle Klima spitzt sich zu&ldquo;, hei&szlig;t es in einer auf ihrer Website ver&ouml;ffentlichten Mitteilung mit dem Titel &bdquo;Zur Verteidigung der Kunstfreiheit&ldquo;, die von der Akademie-Pr&auml;sidentin Jeanine Meerapfel unterzeichnet ist. &bdquo;Die aktuellen Diskussionen um Kunstfreiheit und die sogenannte Cancel Culture sind gef&auml;hrlich. Der &ouml;ffentliche Diskurs ist zunehmend durch unzul&auml;ssige Vermischung von Themen und tendenzi&ouml;sen Behauptungen gepr&auml;gt. Diese Verwirrung hat zu Verst&ouml;&szlig;en gegen Freiheitsrechte gef&uuml;hrt, die f&uuml;r eine demokratische Nation nicht hinnehmbar sind.&ldquo;<br>\nUnd weiter: Die Akademie der K&uuml;nste vertrete qua Gesetz und Satzung Freiheit und Anspruch der Kunst in Staat und Gesellschaft. Aus dieser Verpflichtung heraus gelte es, die Kunst- und Meinungsfreiheit als durch die deutsche Verfassung gesch&uuml;tzte h&ouml;chste Rechtsg&uuml;ter in der Demokratie zu verteidigen. &bdquo;Sie sind in einem langen zivilisatorischen Prozess m&uuml;hsam errungen worden.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/kultur-vergnuegen\/akademie-der-kuenste-berlin-aeussert-sich-scharf-aktuelle-diskussion-um-kunstfreiheit-gefaehrlich-li.2169286\">Berliner Zeitung<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der Hinweise des Tages anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108791\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-108791","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/108791","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=108791"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/108791\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":110889,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/108791\/revisions\/110889"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=108791"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=108791"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=108791"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}