{"id":108807,"date":"2023-12-22T16:45:14","date_gmt":"2023-12-22T15:45:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108807"},"modified":"2023-12-22T16:22:45","modified_gmt":"2023-12-22T15:22:45","slug":"hinweise-des-tages-ii-613","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108807","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108807#h01\">Staatsknete f&uuml;r die richtige Meinung: Teil 2 &ndash; K&uuml;ppersbusch TV<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108807#h02\">Die USA helfen der Ukraine nicht der Ukraine zuliebe, sondern im Eigeninteresse, um Russland zu schw&auml;chen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108807#h03\">Unterk&uuml;nfte zu teuer: Litauen hat offenbar Problem wegen deutscher Brigade<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108807#h04\">UN: Hunderttausende im Gazastreifen akut von Hungertod bedroht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108807#h05\">Deutschland hat Afghanistan schon vergessen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108807#h06\">Im Job, wenn andere feiern: Zwischen 6 und 10 Prozent aller Erwerbst&auml;tigen m&uuml;ssen an den Festtagen arbeiten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108807#h07\">Die globale Mindeststeuer &ndash; Revolution bei der Konzernbesteuerung oder einfach nur eine Mogelpackung?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108807#h08\">Verbot der Stilllegung &ndash; Bundesnetzagentur &uuml;berrascht mit Veto gegen Kohleausstieg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108807#h09\">Krise in Frankreichs Regierungslager<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108807#h10\">Einseitige Auss&ouml;hnung: USA und Venezuela<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108807#h11\">Corona: Warum l&ouml;schte der MDR seinen Beitrag &uuml;ber verunreinigte Impfstoffe?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108807#h12\">Corona-Aufarbeitung: PEI-Chef Cichutek macht die Fliege, Minister Lauterbach ist zufrieden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108807#h13\">Was sich f&uuml;r Post-Kunden alles &auml;ndern soll<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108807#h14\">Politfresse des Tages: Wolfgang Bosbach<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Staatsknete f&uuml;r die richtige Meinung: Teil 2 &ndash; K&uuml;ppersbusch TV<\/strong><br>\nMal sehen, was uns die Katze heute vor die T&uuml;r gelegt hat: Ein gr&uuml;ner Thinktank und viel Geld&hellip;Das kommt uns doch irgendwie bekannt vor. Richtig! Eine weitere #K&uuml;ppersbuschTV-Schwerpunktsendung &uuml;ber das &ldquo;Zentrum Liberale Moderne&rdquo; (#LibMod). Wir haben weiter recherchiert, haben Informationen von einem Whistleblower bekommen und und und&hellip;aber seht am besten selbst.<br>\nViel Spa&szlig; und gute Unterhaltung!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=4AjKPoM7GiQ\">K&uuml;ppersbusch TV via YouTube<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Die USA helfen der Ukraine nicht der Ukraine zuliebe, sondern im Eigeninteresse, um Russland zu schw&auml;chen<\/strong><br>\nSeit die Tschechische Republik in der Person von Petr Pavel einen neuen Staatspr&auml;sidenten hat, der &uuml;ber seine Vergangenheit als NATO-General und seine Freundschaft zu US-Diplomaten ein strammer US-Interessen-Vertreter ist, mehren sich die Stimmen tschechischer Intellektueller, die sich weigern, den Krieg in der Ukraine nur aus westlicher, sprich aus US-amerikanischer Sicht zu betrachten. Die Journalisten der deutschsprachigen Mainstream-Medien t&auml;ten gut daran, diese Sicht ernster zu nehmen. (cm)<br>\nIn letzter Zeit ist in unseren Mainstream-Medien ein etwas unerwarteter Pessimismus an die Stelle der triumphalen Fanfare &uuml;ber die ukrainischen Siege getreten, die irgendwie nicht mit den Entwicklungen auf den Karten &uuml;bereinstimmte. Pl&ouml;tzlich lesen wir &uuml;berall &uuml;ber das Scheitern der ukrainischen Offensive, die sinkende Moral der Truppen, den Mangel an Soldaten, Waffen und Munition und die Widerspr&uuml;che in der F&uuml;hrung des Landes. Und die Russen sind wieder in der Offensive, die Ukraine hat kein Geld, die westliche Hilfe l&auml;sst nach, die Unterst&uuml;tzung f&uuml;r ihren Krieg sinkt. Pr&auml;sident Selenskyj reist verzweifelt um die Welt und bettelt um Waffen und Geld.<br>\nEs sind vor allem die USA, die die Ukraine bisher im Kampf halten. Die Republikaner machen die weitere Hilfe davon abh&auml;ngig, dass Pr&auml;sident Biden seine Einwanderungspolitik &auml;ndert und blockieren Ma&szlig;nahmen des Kongresses in dieser Frage. Europa seinerseits ist gespalten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/die-usa-helfen-der-ukraine-nicht-der-ukraine-zuliebe-sondern-im-eigeninteresse-um-russland-zu-schwaechen\">Globalbridge<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Der Kampf um positive Schlagzeilen am Dnepr<\/strong><br>\nUm den Krieg in der Ukraine &ndash; nach Wunsch der USA &ndash; in die L&auml;nge zu ziehen, darf der Glaube an einen m&ouml;glichen Sieg der Ukraine nicht verloren gehen. Das veranlasst die westlichen Medien, auch kleinste Erfolge der ukrainischen Streitkr&auml;fte an die gro&szlig;e Glocke zu h&auml;ngen. Ehrlicher ist es, die milit&auml;rische Situation vor Ort genau anzuschauen, die keinen Sieg der Ukraine gegen Russland erwarten l&auml;sst. Der Milit&auml;rspezialist von Globalbridge.ch hat das gemacht und setzt zur westlichen Berichterstattung deutliche Fragezeichen. (cm)<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/der-kampf-um-positive-schlagzeilen-am-dnepr\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Unterk&uuml;nfte zu teuer: Litauen hat offenbar Problem wegen deutscher Brigade<\/strong><br>\nIn Litauen soll eine deutsche Kampfbrigade dauerhaft stationiert werden. Doch einem Bericht zufolge w&auml;chst die Besorgnis in Vilnius. Die Finanzierung der Infrastruktur stelle &ldquo;ein gewaltiges finanzielles Problem&rdquo; dar, hei&szlig;t es. Ein Grund: Die hohen Standards bei Bundeswehrquartieren.<br>\nDie Beteiligung an den Kosten f&uuml;r die dauerhafte Stationierung einer deutschen Kampfbrigade in Litauen bereitet dem baltischen Staat offenbar erhebliche Probleme. Dies berichtet der &ldquo;Spiegel&rdquo;, der sich auf eine vertrauliche Korrespondenz der deutschen Botschaft in Vilnius an die Bundesregierung bezieht.<br>\nSchon die Infrastrukturfinanzierung in den n&auml;chsten zwei Jahren stelle f&uuml;r Litauen &ldquo;ein gewaltiges finanzielles Problem&rdquo; dar, hei&szlig;t es demnach. Der Milit&auml;rattach&eacute; der deutschen Botschaft in Litauen wird mit den Worten zitiert: &ldquo;Hinter vorgehaltener Hand werden in litauischen Regierungskreisen Finanzierungssorgen im Zusammenhang mit der Stationierung einer deutschen Brigade in Litauen ge&auml;u&szlig;ert.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Litauen-hat-offenbar-Problem-wegen-deutscher-Brigade-article24612928.html\">n-tv<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>UN: Hunderttausende im Gazastreifen akut von Hungertod bedroht<\/strong><br>\nDie Vereinten Nationen warnen angesichts einer &raquo;weltweit beispiellosen&laquo; Lage im Gazastreifen vor dem Hungertod Hunderttausender Pal&auml;stinenser. Eine neue Studie mehrerer UN-Agenturen und anderer Institutionen vom Donnerstag kommt zu dem Schluss, dass in dem abgeriegelten K&uuml;stenstreifen 577.000 Menschen in die schwerwiegendste Kategorie des Hungers fallen. Im gesamten Rest der Welt zusammen gibt es dagegen gegenw&auml;rtig 129.000 Menschen, die der Analyse zufolge &auml;hnlich bedroht sind.<br>\n&raquo;So etwas habe ich noch nie gesehen. Das Ausma&szlig; der akuten Ern&auml;hrungsunsicherheit ist in Bezug auf Schwere, Geschwindigkeit der Verschlechterung und Komplexit&auml;t beispiellos&laquo;, sagte die New Yorker Sprecherin des Weltern&auml;hrungsprogramms (WFP), Shaza Moghraby. Bei den von &raquo;katastrophalem&laquo; Hunger bedrohten Menschen angesichts der israelischen Angriffe handele es sich um mehr als ein Viertel der &uuml;ber zwei Millionen Menschen in dem Gebiet. Fast alle Bewohner seien von Hunger oder Vertreibung betroffen.<br>\nAls Folge der israelischen Kriegsf&uuml;hrung ist die humanit&auml;re Situation im Gazastreifen dramatisch. Es braucht laut UN dringend mehr Hilfslieferungen, damit die hohe Zahl Tausender ziviler Opfer nicht weiter ansteigt. &raquo;Wir k&ouml;nnen nicht darauf warten, dass eine Hungersnot ausgerufen wird, bevor wir handeln&laquo;, sagte Moghraby.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/466013.un-hunderttausende-im-gazastreifen-akut-von-hungertod-bedroht.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Deutschland hat Afghanistan schon vergessen<\/strong><br>\nUzmas Familie hat sich f&uuml;r Menschenrechte und die Emanzipation der Frau in ihrer Heimat Afghanistan eingesetzt. Doch zwei Jahre nach der Macht&uuml;bernahme durch die Taliban stehen sie und Tausende weitere Ortskr&auml;fte nicht mehr auf der politischen Tagesordnung.<br>\nIm Oktober 2001, weniger als einen Monat nach den Anschl&auml;gen vom 11. September, beginnt der NATO-Einsatz in Afghanistan unter Leitung der USA. Auch Deutschland wirkt bei der Operation mit, die bis 2021 andauern und viele tausende Leben kosten wird. Uzma und ihre Familie leben zu dieser Zeit in Kabul. Sie k&auml;mpfen zivilgesellschaftlich, politisch und milit&auml;risch gegen die Taliban und f&uuml;r die Rechte der Frauen. Der Vater ist Pilot der afghanischen Luftwaffe und k&auml;mpft an der Seite der westlichen Milit&auml;rs. Die Mutter ist Frauenrechtlerin, Lehrerin und Direktorin der NGO IFHope. Uzmas Bruder arbeitet in einem Ausschuss der Regierung zum Schutz gegen die Taliban, seine Frau ist Gyn&auml;kologin. Uzma hat auch noch zwei Schwestern. Zum Zeitpunkt des Truppenabzugs lebt die eine in den USA, die andere geht noch zur Schule.<br>\nUzma selbst hat Grundwasser-Management studiert und ist bereits 2018 mit einem Studienvisum nach Deutschland gekommen. Die Familie, so sagt sie, habe vor der Machtergreifung der Taliban ein gutes Leben im relativ sicheren Kabul gehabt. Sie alle haben sich f&uuml;r Menschenrechte engagiert und dabei mit verschiedenen internationalen Organisationen &ndash; unter anderem auch der deutschen GIZ &ndash; zusammengearbeitet.<br>\nSeit der Eroberung Kabuls durch die Taliban und seit dem Abzug der NATO-Truppen befindet sich Uzmas Familie im freien Fall und ist den Taliban schutzlos ausgeliefert. Wie so viele andere hat Uzma die Ampelregierung beim Wort genommen und hofft nun auf die Evakuierung ihrer Familie. Doch von Deutschland bekommt sie keine Hilfe.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobin.de\/artikel\/afghanistan-ortskraefte-taliban\">Jacobin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Im Job, wenn andere feiern: Zwischen 6 und 10 Prozent aller Erwerbst&auml;tigen m&uuml;ssen an den Festtagen arbeiten<\/strong><br>\nSie k&uuml;mmern sich um Menschen in Not, sie machen die Party im Restaurant m&ouml;glich, sie bringen dringend ben&ouml;tigte Waren von A nach B: Ein Teil der Erwerbst&auml;tigen in Deutschland muss arbeiten, w&auml;hrend und damit die Mehrheit der Bev&ouml;lkerung Weihnachten und den Jahreswechsel feiern kann. Wer an den kommenden Festtagen &bdquo;im Dienst&ldquo; ist, hat das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut (WSI) der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung untersucht. Zentrale Befunde der neuen Studie: Obwohl Heiligabend und Silvester in diesem Jahr auf einen Sonntag fallen, m&uuml;ssen knapp 10 Prozent der Erwerbst&auml;tigen auch an Heiligabend wenigstens teilweise arbeiten, am Silvestertag sind es in der Spitze 9 Prozent, je nach Tageszeit. Besonders hoch sind die Anteile derjenigen, die an den Festtagen in ihrem Erwerbsjob gefragt sind, im Gastgewerbe, in Verkehr und Logistik sowie im Gesundheits- und Sozialwesen. Die gute Nachricht: Besch&auml;ftigte im Handel, die sonst bis in die letzte Minute Weihnachtseink&auml;ufe erm&ouml;glichen und Feuerwerksk&ouml;rper verkaufen m&uuml;ssen, haben in diesem Jahr auch mal frei. Insgesamt m&uuml;ssen deshalb 2023 an den Festtagen deutlich weniger Menschen zur Arbeit als in anderen Jahren. 2022 waren es etwa am Vormittag des Heiligen Abends 20 Prozent aller Erwerbst&auml;tigen in Deutschland.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.boeckler.de\/de\/pressemitteilungen-2675-im-job-wenn-andere-feiern-54782.htm\">Hans B&ouml;ckler Stiftung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Die globale Mindeststeuer &ndash; Revolution bei der Konzernbesteuerung oder einfach nur eine Mogelpackung?<\/strong><br>\nDie Einf&uuml;hrung der globalen Mindestbesteuerung f&uuml;r Konzerne mit einem Umsatz von mehr als 750 Millionen Euro j&auml;hrlich f&uuml;hrt zu einem echten Umbruch im internationalen Steuerrecht. K&uuml;nftig sollen die Gewinne multinationaler Konzerne n&auml;mlich mit mindestens 15 Prozent besteuert werden. Das soll weltweit j&auml;hrlich zus&auml;tzliche Steuereinnahmen von bis zu 220 Milliarden US-Dollar bringen. In &Ouml;sterreich werden diese Ma&szlig;nahmen mit dem Mindestbesteuerungsreformgesetz, das ab 1.1.2024 in Kraft treten soll, umgesetzt. Die j&auml;hrlichen Mehreinnahmen werden hierzulande allerdings lediglich mit 100 Millionen Euro angesetzt, das ist deutlich weniger als urspr&uuml;nglich prognostiziert. Das zeigt deutlich, dass bei der Mindestbesteuerung weiterhin Handlungsbedarf besteht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.awblog.at\/Wirtschaft\/Globale-Mindeststeuer-Revolution-oder-Mogelpackung\">A&amp;W blog<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Verbot der Stilllegung &ndash; Bundesnetzagentur &uuml;berrascht mit Veto gegen Kohleausstieg<\/strong><br>\nDie Ampelkoalition wollte den Kohleausstieg auf 2030 vorziehen. Doch wie WELT jetzt erfuhr, untersagt die Bundesnetzagentur die vorzeitige Stilllegung von Kohlekraftwerken. Die Entscheidung klingt wie ein Misstrauensvotum gegen die Kraftwerksstrategie von Wirtschaftsminister Habeck.<br>\nDie Ampelparteien SPD, Gr&uuml;ne und FDP sind wom&ouml;glich mit dem im Koalitionsvertrag formulierten Vorhaben gescheitert, den Kohleausstieg &bdquo;idealerweise auf 2030 vorzuziehen&ldquo;. Nach Informationen von WELT hat es die Bundesnetzagentur mehreren Kraftwerksbetreibern untersagt, Kohlebl&ouml;cke vor dem 31. M&auml;rz 2031 stillzulegen.<br>\nDie Beh&ouml;rde, die zum Amtsbereich des Bundesministeriums f&uuml;r Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) geh&ouml;rt, gab mit ihrer Entscheidung den Antr&auml;gen mehrerer Stromnetzbetreiber statt. Die Anlagen seien auch nach 2030 noch &bdquo;systemrelevant&ldquo; und d&uuml;rften daher nicht stillgelegt werden.<br>\n&bdquo;Die Anlagen werden f&uuml;r die Netzstabilit&auml;t ben&ouml;tigt&ldquo;, sagte ein Sprecher der Bundesnetzagentur: &bdquo;Sie werden nur selten laufen und deswegen keine sp&uuml;rbaren Auswirkungen auf unsere CO&#8322;-Bilanz haben.&ldquo; Er betonte, dass die Anlagen nur als Reserve auf Abruf durch Netzbetreiber fungieren sollen: &bdquo;Es ist weiter beabsichtigt, dass nach 2030 kein Kohlekraftwerk mehr am Markt t&auml;tig ist.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/plus249179614\/Bundesnetzagentur-ueberrascht-mit-Veto-gegen-Kohleausstieg.html\">Welt Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Krise in Frankreichs Regierungslager<\/strong><br>\nSch&auml;rferes Ausl&auml;ndergesetz mit den Stimmen der Rechten und Rechtsextremen in der Nationalversammlung angenommen.<br>\nDas neue Ausl&auml;ndergesetz ist am sp&auml;ten Dienstagabend in der franz&ouml;sischen Nationalversammlung angenommen worden &ndash; und hat eine innenpolitische Krise ausgel&ouml;st. F&uuml;r den Kompromi&szlig;text, den am Montag eine parit&auml;tische Kommission aus je sieben Abgeordneten und Senatoren ausgehandelt hat, stimmten zusammen mit der Mehrheit des Regierungslagers s&auml;mtliche Abgeordneten der rechtsb&uuml;rgerlichen Oppositionspartei der Republikaner (LR) und die faschistischen und rechtsextremen Abgeordneten des Rassemblement National (RN). Insgesamt 59 Abgeordnete des Regierungslagers und der mit Macron verb&uuml;ndeten Zentrumsparteien, darunter ein Viertel der Fraktion der Regierungspartei Renaissance, verweigerten dem Text ihre Stimme. Im Vorfeld der Abstimmung haben sieben Minister der Regierung von Premierministerin Elisabeth Borne, darunter Gesundheitsminister Aur&eacute;lien Rousseau und Verkehrsminister Cl&eacute;ment Beaune, aus Protest gegen das Zusammengehen mit den Rechtsextremen ihren R&uuml;cktritt angek&uuml;ndigt. Daraufhin lie&szlig; Pr&auml;sident Emmanuel Macron bekanntgeben, da&szlig; er die Annahme des Ausl&auml;ndergesetzes nur anerkennen werde, wenn daf&uuml;r nicht die Stimmen des rechtsextremen RN n&ouml;tig gewesen w&auml;ren. Die Ausz&auml;hlung der Stimmen nach dem Votum ergab letztlich, da&szlig; es auch ohne RN gereicht h&auml;tte. Zu diesem Vorbehalt hatte der Zentrumsparteivorsitzende Fran&ccedil;ois Bayrou, der die Abh&auml;ngigkeit der Regierung von LR und RN scharf kritisiert hat, seinem Freund Emmanuel Macron geraten. Historisch gibt es daf&uuml;r ein Beispiel: 1954 hat der seinerzeitige Regierungschef Pierre Mendes-France erkl&auml;rt, er werde einen erfolgreich &uuml;berstandenen Mi&szlig;trauensantrag im Parlament nur anerkennen, wenn daf&uuml;r nicht die Stimmen der Kommunisten n&ouml;tig seien. Tats&auml;chlich konnte er so noch einige Monate weiter regieren, bevor er der n&auml;chsten Regierungskrise zum Opfer fiel. Die Republikaner, auf deren Stimmen die seit der Wahl vom Juni 2022 nicht mehr &uuml;ber die Parlamentsmehrheit verf&uuml;gende Regierung angewiesen ist und die nach wie vor &uuml;ber die Mehrheit im Senat verf&uuml;gen, so da&szlig; sie dort das Gesetz in erster Lesung ganz wesentlich versch&auml;rfen konnten, betonen, da&szlig; der jetzt angenommene Text zu 90 Prozent ihren Positionen entspricht. Die RN-Fraktionsvorsitzende Marine Le Pen spricht von einem &raquo;gro&szlig;en ideologischen Sieg&laquo; ihrer Bewegung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zlv.lu\/db\/1\/1420279827600\/0\">Zeitung vum L&euml;tzebuerger Vollek<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Einseitige Auss&ouml;hnung: USA und Venezuela<\/strong><br>\nDer zwischen Washington und Caracas ausgehandelte Gefangenenaustausch ist ein weiterer Schritt hin zur Normalisierung der Beziehungen zwischen den USA und Venezuela. Die Freilassung des Gesch&auml;ftsmannes Alex Saab, der unter Umgehung der von den Vereinigten Staaten und der EU gegen das s&uuml;damerikanische Land verh&auml;ngten Sanktionen versucht hatte, Medikamente zu erwerben, und daf&uuml;r mehrere Jahre in kapverdischen und nordamerikanischen Gef&auml;ngnissen inhaftiert wurde, ist ein Erfolg der venezolanischen Diplomatie. Aber sie hat auch einen faden Beigeschmack. &Uuml;bereinstimmenden Medienberichten zufolge sollen im Austausch f&uuml;r Saab mehrere in Venezuela inhaftierte US-Amerikaner freigelassen werden. Unter ihnen sollen S&ouml;ldner sein, die an einem gescheiterten Putschversuch 2020 beteiligt waren. Damals hatte eine Gruppe venezolanischer Exilanten und ausl&auml;ndischer S&ouml;ldner versucht, von Kolumbien aus in der Macuto-Bucht zu landen, um die Regierung von Pr&auml;sident Nicol&aacute;s Maduro mit Waffengewalt zu st&uuml;rzen. Der Versuch scheiterte, weil es den Sicherheitskr&auml;ften gelang, die Angreifer abzufangen, zu t&ouml;ten oder zu verhaften. Terroristen, die mit Waffengewalt einen Staatsstreich betrieben, kommen also auf freien Fu&szlig;. Auch mehrere Gewerkschafter, die nach Protesten zu langen Haftstrafen verurteilt worden waren, werden offenbar freigelassen. Andere Gewerkschafter aber (&hellip;) m&uuml;ssen den aktuellen Medienberichten zufolge die  Weihnachtstage in Haft verbringen. Sie waren im Juni nach einem Streik im staatlichen Stahlwerk Sidor verhaftet worden. In Washington interessiert man sich f&uuml;r sie jedoch offenkundig nicht, denn sie geh&ouml;ren der Betriebsgewerkschaft Sutiss an, die Teil der linken, klassenk&auml;mpferischen Arbeiterbewegung ist. W&auml;hrend die Regierung in Caracas also gegen&uuml;ber den USA zu weitgehenden Zugest&auml;ndnissen bereit ist, um eine Aufhebung der Sanktionen zu erreichen, wird der Druck gegen die linke Opposition versch&auml;rft. Dazu geh&ouml;ren die Unterdr&uuml;ckung von Arbeiterprotesten ebenso wie die Kaperung der Kommunistischen Partei, deren von den Mitgliedern gew&auml;hlte F&uuml;hrung im August durch ein Urteil des Obersten Gerichtshofs abgesetzt und durch regierungstreue Personen ersetzt wurde. Zur Ablenkung von den sozialen Konflikten setzt man auch in Caracas auf die nationale Karte und heizt den seit Jahrzehnten schwelenden Konflikt mit dem Nachbarland Guyana um das Essequibo an, ohne dass es eine realistische Chance auf die R&uuml;ckkehr des Ende des 19. Jahrhunderts von der damaligen britischen Kolonialmacht annektierten Gebietes gibt. Vom Aufbau einer sozialistischen Gesellschaft, wie sie der 2013 verstorbene Pr&auml;sident Hugo Ch&aacute;vez angestrebt hatte und die sein Nachfolger Maduro auch noch lange verk&uuml;ndete, ist keine Rede mehr.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/465868.einseitige-auss%C3%B6hnung.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Corona: Warum l&ouml;schte der MDR seinen Beitrag &uuml;ber verunreinigte Impfstoffe?<\/strong><br>\nIn Biontech\/Pfizer-Chargen sollen zu gro&szlig;e DNA-Verunreinigungen gefunden worden sein, hie&szlig; es am Dienstag. Am Sonntag l&ouml;schte die ARD-Anstalt die ganze Sendung.<br>\nDer Beitrag ist noch im Netz aufzufinden, doch von der Homepage des MDR und aus der ARD-Mediathek ist er seit Sonntag verschwunden. Es ist nicht das erste Mal, dass der Link zu der Sendung tot ist, die die &bdquo;MDR-Umschau&ldquo; urspr&uuml;nglich am Dienstagabend vergangener Woche unter dem Namen &bdquo;Corona-Impfstoff in der Kritik &ndash; Was ist dran?&ldquo; ausgesendet hatte und die sich um angebliche Verunreinigungen in mRNA-Impfstoffen dreht: Zu hohe, teils viel zu hohe DNA-Reste seien in mehreren Chargen des Impfstoffs gegen Corona von Biontech\/Pfizer gefunden worden.<br>\nBereits am Tag nach Ausstrahlung der Sendung, vergangenen Mittwoch, war der Beitrag von nachmittags bis abends nicht abrufbar. Wer den Link &uuml;ber die Mediathek &ouml;ffnen wollte, erntete lediglich ein &bdquo;Tut uns leid&ldquo; oder, wie auch jetzt, ein &bdquo;Oje! Es ist ein Fehler aufgetreten&ldquo;, hinterlegt mit einem Bild des Sandm&auml;nnchens.<br>\nDas sorgt f&uuml;r Unmut im Netz, denn der Beitrag war ebendort als &bdquo;Enth&uuml;llung des Corona-Impfskandals&ldquo; angek&uuml;ndigt worden. Diese sensationsheischende Verlautbarung von Dritten, die von der Sendung schon vor Ausstrahlung gewusst haben, sorgt ebenfalls f&uuml;r Irritationen im Netz. Denn um die Aufdeckung eines Skandals handelt es sich nicht gerade, da &auml;hnliche Vorw&uuml;rfe bereits im Fr&uuml;hjahr 2023 von Wissenschaftlern aus den USA gegen&uuml;ber Pfizer und Moderna erhoben worden waren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/gesundheit-oekologie\/corona-warum-loeschte-der-mdr-seinen-beitrag-ueber-verunreinigte-impfstoffe-li.2169628\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p>dazu: <strong>Wieso &uuml;berpr&uuml;ft Paul-Ehrlich-Institut nicht selbst mRNA-Impfchargen von Pfizer auf Fremd-DNA?<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108699\">NachDenkSeiten<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Corona-Aufarbeitung: PEI-Chef Cichutek macht die Fliege, Minister Lauterbach ist zufrieden<\/strong><br>\nDas Paul-Ehrlich-Institut (PEI) im hessischen Langen ist das deutsche Bundesinstitut f&uuml;r Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel. Es ist eine Bundesoberbeh&ouml;rde im Gesch&auml;ftsbereich des Bundesministeriums f&uuml;r Gesundheit (BMG), also eine wissenschaftlich untergeordnete und damit weisungsgebundene Regierungseinrichtung. Die PEI-Pressestelle informiert aktuell:<br>\n&ldquo;Zum Ende des Jahres 2023 verabschiedet sich apl. Prof. Dr. Klaus Cichutek nach einer Amtszeit von 35 Jahren, davon 14 Jahre als Pr&auml;sident, vom Paul-Ehrlich-Institut in den wohlverdienten Ruhestand.&rdquo;<br>\nMan k&ouml;nnte Herrn Cichutek den Gang ins gut dotierte Rentnerdasein g&ouml;nnen, h&auml;tte er nicht eine ma&szlig;gebliche Rolle in den drei dunklen Jahren der &ldquo;Corona-Krise&rdquo; gespielt. Die Thematik eines medizinischen Skandals weiterhin nur erahnten Ausma&szlig;es wird &uuml;ber die Lobeshymne des unantastbaren Karl Lauterbach wunderbar auf den Punkt formuliert. So schrieb der Minister im X-Posting vom 20. Dezember:<br>\nAuff&auml;llig reibungslos und mehr als bedenklich schnell ging sie vonstatten, die weltweite Zulassung eines neuartigen mRNA-Wirkstoffs. War die rein auf Deutschland bezogene und damit offiziell legitimierte Verabreichung von Abermillionen Dosen aber auch so &ldquo;sicher&rdquo;, wie der Bundesgesundheitsminister es weiterhin sehen will? Verantwortlich f&uuml;r Deutschlands finales &ldquo;Go&rdquo;, also dem Ja zum &ldquo;Impfstoff-Wunder&rdquo; (Zitat: Bild), dessen Bedeutung ab dem Dezember 2020 vermeintlich &ldquo;gr&ouml;&szlig;er als die Mondlandung&rdquo; (Zitat: Bild) war, liegt allein bei dem Pension&auml;r Professor Klaus Cichutek.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/freeassange.rtde.me\/meinung\/190535-corona-aufarbeitung-pei-chef-cichutek\/\">Bernhard Loyen in RT DE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Was sich f&uuml;r Post-Kunden alles &auml;ndern soll<\/strong><br>\nDie Post soll Briefe k&uuml;nftig langsamer zustellen k&ouml;nnen. Die Ampel-Parteien haben sich auf &Auml;nderungen am Postgesetz verst&auml;ndigt, das Kabinett hat die Pl&auml;ne gebilligt. Was &auml;ndert sich noch f&uuml;r Verbraucher?<br>\nDas Bundeskabinett hat heute einen Vorschlag des Wirtschaftsministeriums f&uuml;r &Auml;nderungen beim Postgesetz gebilligt. &ldquo;Mit unseren Reformvorschl&auml;gen sichern wir eine fl&auml;chendeckende und erschwingliche Versorgung der Menschen mit Briefen und Paketen &ndash; in der Stadt und auf dem Land&rdquo;, sagte Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Gr&uuml;ne).<br>\nDie noch aus den 1990er-Jahren stammenden Regeln sollen der ver&auml;nderten Nachfrage im Internetzeitalter angepasst werden. Nun sind Bundestag und Bundesrat am Zug, im Fr&uuml;hjahr n&auml;chsten Jahres k&ouml;nnte die Reform final beschlossen sein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/verbraucher\/faq-postgesetz-briefe-100.html\">tagesschau<\/a>\n<p>dazu: <strong>Schneckenpost kommt<\/strong><br>\nBundeskabinett billigt Gesetzentwurf zur &Auml;nderung von Postgesetz: Briefe erst nach drei Tagen.<br>\nWird die Novelle des Postgesetzes beschlossen, werden Kunden das Nachsehen haben, so viel ist sicher. Der am Mittwoch vom Bundeskabinett gebilligte Gesetzentwurf aus dem Bundeswirtschaftsministerium sieht jedenfalls vor, dass 95 Prozent der aufgegebenen Briefe erst am dritten Werktag zugestellt werden m&uuml;ssen und nicht, wie bisher, am zweiten Tag. Erst am vierten Tag m&uuml;ssen nach Willen des Ministeriums schlie&szlig;lich 99 Prozent der aufgegebenen Standardbriefe ihre Adressaten erreichen. L&auml;ngere Wartezeit auf Briefpost also. (&hellip;) Es sei geplant, dass die Zustellungsfristen &raquo;entsprechend der Novelle angepasst werden&laquo;, erkl&auml;rte ein Ministeriumssprecher auf jW-Anfrage am Donnerstag, w&auml;hrend der Post-Konzern auf die Ank&uuml;ndigung des &raquo;Gesetzgebers (&hellip;), diese Frist k&uuml;nftig auf vier Tage zu verl&auml;ngern&laquo;, verwies. K&uuml;nftig werde zudem &raquo;ein Produkt mit schnellerer Laufzeit&laquo; angeboten, &raquo;das Beh&ouml;rden f&uuml;r besonders eilbed&uuml;rftige Sendungen nutzen k&ouml;nnen&laquo;, erkl&auml;rte ein DHL-Sprecher. Diese &raquo;Klassensortierung&laquo; wird man sich dann wom&ouml;glich teurer bezahlen lassen.<br>\nDer Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV) betonte am Donnerstag auf jW-Anfrage &raquo;nachdr&uuml;cklich unsere existentiellen Bedenken: Der Kabinettsentwurf ist eine Gefahr f&uuml;r den Postmarkt&laquo;, so ein BDZV-Sprecher. Angesichts der Postnovelle stellten sich f&uuml;r die Zeitungen &raquo;existentielle Fragen&laquo; hinsichtlich der Aufrechterhaltung der Zeitungszustellung, hatte der Verband bereits Ende November in einer ersten Stellungnahme zum Entwurf des BMWK erkl&auml;rt. Sollte das Ministerium an einer Zustellung an sechs Tagen in der Woche r&uuml;tteln, w&auml;ren Presseverlage durch &raquo;dann voraussichtlich erfolgende Abonnementk&uuml;ndigungen erheblich negativ betroffen&laquo;, hie&szlig; es darin. &raquo;Vor allem aber w&uuml;rde die Lekt&uuml;re der Presse f&uuml;r die B&uuml;rger erneut durch staatliches Handeln deutlich erschwert und verteuert.&laquo; Es sei &raquo;vielf&auml;ltig belegt&laquo;, dass ein m&ouml;glicher Wegfall der Zeitungszustellung &raquo;zu erheblichen Sch&auml;den f&uuml;r die Volkswirtschaft und die M&ouml;glichkeiten f&uuml;r demokratische Meinungsbildung&laquo; f&uuml;hren k&ouml;nne.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/465855.%C3%A4nderungen-am-postgesetz-schneckenpost-kommt.html\">junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Politfresse des Tages: Wolfgang Bosbach<\/strong><br>\nDass der auf kongeniale Weise unertr&auml;gliche Ronald Pofalla beim Anblick Wolfgang Bosbachs einmal die Nerven verloren hat (&raquo;Ich kann deine Fresse nicht mehr sehen&laquo;), geh&ouml;rt zu den H&ouml;hepunkten im Leben des mittlerweile 71j&auml;hrigen aus dem Bergischen Land, der neuerdings mit einem &raquo;Politik-Personality-Podcast&laquo; re&uuml;ssiert. F&uuml;r Bosbach war der kleine Zusammensto&szlig; mit Merkels Kanzleramtschef ein Geschenk. Damals, 2011, wurde gerade die Sicherung des Schuldendienstes des griechischen Staates bei gleichzeitiger Pauperisierung der Bev&ouml;lkerung als &raquo;Griechenland-Rettung&laquo; verkauft. Bosbach inszenierte sich als &raquo;marktwirtschaftlicher&laquo; Dissident im Regierungslager: Wenn Bild einen O-Ton aus der Union brauchte, um die Botschaft in die K&ouml;pfe zu h&auml;mmern, dass die &raquo;Pleitegriechen&laquo; es nicht verdient haben, &raquo;unser Geld&laquo; zu verfr&uuml;hst&uuml;cken, war der Vorsitzende des Innenausschusses zur Stelle. Bosbach, dem Parteifreunde nachsagten, er gebe nur deshalb den St&auml;nkerer, weil Merkel ihn 2005 nicht zum Innenminister gemacht hatte, fand Gefallen an seiner Rolle als &raquo;konservativer&laquo; Markenbeauftragter. 2017 zog er sich, demonstrativ mit Sorgenfalten, aus dem Bundestag zur&uuml;ck und k&uuml;ndigte 2021 an, keinen Wahlkampf mehr f&uuml;r die CDU machen zu wollen. Eigentlich juckte das niemanden. Aber jetzt, da die CDU h&auml;nderingend nach Leuten sucht, die maximal dicht an den AfD-Diskursen dran sind, wird Bosbach wieder reaktiviert. Am Donnerstag verriet er in der Rheinischen Post, er werde auf Bitten von Generalsekret&auml;r Carsten Linnemann Veranstaltungen f&uuml;r die CDU in den ostdeutschen L&auml;ndern durchf&uuml;hren, in denen 2024 gew&auml;hlt wird. Wie Linnemann darauf kommt, dass Bosbach in Th&uuml;ringen, Sachsen und Brandenburg zum W&auml;hlermagneten wird, ist indes r&auml;tselhaft. Der Mann besitzt die Ausstrahlung eines westdeutschen Treuhand-Beraters von 1991, und viele &auml;ltere Ossis sagen im Traum seit Jahrzehnten in so ein Gesicht: &raquo;Ich kann deine Fresse nicht mehr sehen.&laquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/465869.politfresse-des-tages-wolfgang-bosbach.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<\/ol><p><strong>Die n&auml;chsten Hinweise des Tages erscheinen regul&auml;r wieder im neuen Jahr am Dienstag, den 2. Januar.<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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