{"id":108950,"date":"2024-01-02T08:30:21","date_gmt":"2024-01-02T07:30:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108950"},"modified":"2024-01-02T08:30:21","modified_gmt":"2024-01-02T07:30:21","slug":"hinweise-des-tages-4512","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108950","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108950#h01\">Was wir in den Weihnachts- und Neujahrsansprachen des Bundespr&auml;sidenten und Bundeskanzlers vermisst haben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108950#h02\">Steuerregelungen 2024: B&uuml;rger zahlen f&uuml;r die Vers&auml;umnisse der Ampel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108950#h03\">Ampel-Versprechen wackelt: Das Klimageld wird immer unwahrscheinlicher<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108950#h04\">Mehr als 11,7 Milliarden Euro: So viele R&uuml;stungsexporte wie noch nie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108950#h05\">&laquo;Die Ukraine ist in einer Sackgasse&raquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108950#h06\">Rolle der Milit&auml;rexperten im Ukraine-Krieg &ndash; Das Versagen der deutschen Lehnstuhlstrategen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108950#h07\">Weihnachts- und Neujahrsgr&uuml;&szlig;e: Putin gratuliert weder Scholz, noch Biden oder von der Leyen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108950#h08\">&laquo;Wenn ihr nicht verschwindet, bringen wir euch um&raquo;: Im Umland von Hebron fliehen Hunderte Pal&auml;stinenser*innen vor israelischer Siedlergewalt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108950#h09\">Christus unter Tr&uuml;mmern &ndash; Kirchen in Bethlehem &uuml;ben scharfe Kritik am westlichen Schweigen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108950#h10\">Fabio De Masi &uuml;ber Bundeskanzler Olaf Scholz: &ldquo;Kann daf&uuml;r ins Gef&auml;ngnis kommen&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108950#h11\">Verkehrsministerium klagt nicht gegen Ex-Minister Scheuer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108950#h12\">Halbzeit f&uuml;r den Minister der Herzen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108950#h13\">Ricardo Lange trifft Sahra Wagenknecht: &bdquo;Ich lasse mir nicht vorschreiben, mit wem ich rede!&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108950#h14\">Spike-Sch&auml;den als Tabu-Thema: Die Diskussion ist &uuml;berf&auml;llig<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108950#h15\">Zeit Online kritisiert die NachDenkSeiten: Journalismus mit zweierlei Ma&szlig;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108950#h16\">&ldquo;Zentrum Liberale Moderne&rdquo;: Obskure Finanzpraxis und fragw&uuml;rdige Kontakte &ndash; Gr&uuml;ne unter Verdacht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108950#h17\">Absurdit&auml;t und Arroganz: Was Wolfgang Sch&auml;ubles Wirken im Einigungsprozess den DDR-B&uuml;rgern brachte<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Was wir in den Weihnachts- und Neujahrsansprachen des Bundespr&auml;sidenten und Bundeskanzlers vermisst haben<\/strong><br>\n&bdquo;Thema verfehlt &ndash; mangelhaft, setzen!&ldquo; so w&uuml;rden wahrscheinlich in der Schule die Texte der diesj&auml;hrigen Weihnachts- und Neujahrsansprachen unserer h&ouml;chsten politischen Repr&auml;sentanten beurteilt, (die sie im Wortlaut ihrer Redenschreiber salbungsvoll vom Teleprompter abgelesen haben). Alle Jahre wieder bleiben in den Ansprachen unserer Spitzenpolitiker an das Volk die eigentlichen Probleme von Millionen Menschen aufgrund politischer Vers&auml;umnisse unerw&auml;hnt. Die wirklichen Sorgen der &bdquo;lieben Mitb&uuml;rgerinnen und Mitb&uuml;rger&ldquo; und der &ldquo;lieben Landsleute&rdquo; scheinen aus dem politischen Bewusstsein verdr&auml;ngt zu werden. Das ist unverzeihlich angesichts des daraufhin zu bef&uuml;rchtenden politischen Rechtstrends in diesem Wahljahr 2024.<br>\nFr&uuml;here Bundespr&auml;sidenten wie Gustav Heinemann oder Johannes Rau waren in ihren empathischen Reden n&auml;her dran an den Anliegen und N&ouml;ten der Menschen, sei es bei sozialen Themen oder bei Themen von Krieg und Frieden. Der fr&uuml;here Bundeskanzler Willy Brandt sah seine Neujahrsansprache als Gelegenheit, &bdquo;sich und anderen Rechenschaft abzulegen und die W&uuml;rde des einzelnen Menschen hervorzuheben.&rdquo;<br>\nDaran reichen die heutigen Festredner nicht ann&auml;hernd heran. Dabei sollte die politische Weihnachtsbotschaft zur Selbstbesinnung anregen und der Jahreswechsel Anlass zu einem dringend erforderlichen Politikwechsel im Neuen Jahr sein. Wenn schon vom Bundespr&auml;sidenten die &bdquo;Gemeinsamkeit&ldquo; beschworen wird, w&auml;hrend die soziale Spaltung in Wirklichkeit schneller als zuvor voranschreitet, dann sollten die gemeinschaftsf&ouml;rdernden Projekte zur &Uuml;berwindung der gesellschaftlichen Spaltung konkret benannt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.lokalkompass.de\/recklinghausen\/c-politik\/was-wir-in-den-weihnachts-und-neujahrsansprachen-des-bundespraesidenten-und-bundeskanzlers-vermisst-haben_a1920154\">Lokalkompass<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Steuerregelungen 2024: B&uuml;rger zahlen f&uuml;r die Vers&auml;umnisse der Ampel<\/strong><br>\nIm neuen Jahr werden die meisten Steuerzahler h&ouml;her belastet als noch 2023. Das zeigen neue Berechnungen des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW). Insbesondere Gering- und Durchschnittsverdiener m&uuml;ssen mehr an den Staat abtreten.<br>\nNeues Jahr, neue Steuerregelungen: Ab dem 01. Januar wird vieles teurer. Die Sozialbeitr&auml;ge steigen, CO2 kostet mehr und auch die Mehrwertsteuer in der Gastronomie kehrt auf ihr urspr&uuml;ngliches Niveau von 19 Prozent zur&uuml;ck, ebenso die Mehrwertsteuer f&uuml;r Gas. Au&szlig;erdem muss aufgrund steigender Netzentgelte mehr f&uuml;r Energie gezahlt werden. All dem steht die steuerliche Entlastung bei der Einkommensteuer gegen&uuml;ber. Unter Strich zahlt ein Single mit einem Jahresbruttoeinkommen von 50.000 Euro auf das Jahr gerechnet 40 Euro mehr an Steuern und Abgaben, wie neue IW-Berechnungen zeigen.<br>\nDie Auswertung macht deutlich, dass Gutverdiener besser als andere davonkommen. Eine Familie mit zwei Kindern und einem gemeinsamen Bruttojahreseinkommen von 130.000 Euro hat am Ende des Jahres 262 Euro mehr, eine Familie mit 42.000 Euro Jahreseinkommen 33 Euro weniger. Besonders hart trifft es Alleinerziehende mit einem Kind: Nach den IW-Berechnungen kommt eine alleinerziehende Person mit einem Jahresbruttoeinkommen von weniger als 36.000 Euro auf ein Minus von 144 Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.iwkoeln.de\/presse\/iw-nachrichten\/martin-beznoska-buerger-zahlen-fuer-die-versaeumnisse-der-ampel.html\">IW K&ouml;ln<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Ampel-Versprechen wackelt: Das Klimageld wird immer unwahrscheinlicher<\/strong><br>\nMit einem Klimageld wollte die Ampelkoalition eigentlich die Menschen im Land entlasten &ndash; daf&uuml;r dass Heizen und Tanken immer teurer wird. Doch von der Vereinbarung im Koalitionsvertrag ist weit und breit nichts zu sehen. Kein Wunder angesichts knapper Kassen. Kommt es &uuml;berhaupt noch?<br>\nOb die Bundesregierung tats&auml;chlich noch ein Klimageld zur Entlastung von steigenden Tank- und Heizkosten einf&uuml;hrt, wird immer unsicherer. Es wurde zwar im Koalitionsvertrag vereinbart, doch angesichts der knappen Kassen ist offen, ob sich der Bund das &uuml;berhaupt leisten kann. Aus dem Finanzministerium hei&szlig;t es nun, man sei zwar im Plan bei der Umsetzung, doch ob und wie es wirklich komme, sei fraglich.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Das-Klimageld-wird-immer-unwahrscheinlicher-article24629747.html\">n-tv<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Mehr als 11,7 Milliarden Euro: So viele R&uuml;stungsexporte wie noch nie<\/strong><br>\nDie Ampelregierung hatte sich vorgenommen, die deutschen R&uuml;stungsexporte einzud&auml;mmen. Jetzt hat sie einen neuen Rekord aufgestellt. Das liegt vor allem an den Waffenlieferungen an die von Russland angegriffene Ukraine &ndash; aber nicht nur.<br>\nDie Bundesregierung hat bis Mitte Dezember R&uuml;stungsexporte f&uuml;r mindestens 11,71 Milliarden Euro genehmigt und damit einen neuen Rekord aufgestellt. Der bisherige H&ouml;chststand von 9,35 Milliarden Euro aus dem Jahr 2021 wurde um 25 Prozent &uuml;bertroffen. Im Vergleich zum Vorjahr betrug der Anstieg sogar 40 Prozent.<br>\nMehr als ein Drittel der genehmigten Ausfuhren ging mit 4,15 Milliarden Euro an die Ukraine f&uuml;r den Abwehrkampf gegen die russischen Invasoren. Das geht aus einer Antwort des Wirtschaftsministeriums auf eine Anfrage der Bundestagsabgeordneten Sevim Dagdelen vom B&uuml;ndnis Sahra Wagenknecht hervor, die der Nachrichtenagentur dpa vorliegt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/innenpolitik\/ruestung-exporte-regierung-100.html\">tagesschau<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Um 40 Prozent gestiegen: Ampel bricht R&uuml;stungsexport-Rekord<\/strong><br>\nVor zwei Jahren hatte sich die Ampelregierung vorgenommen, die R&uuml;stungsexporte einzud&auml;mmen. Jetzt hat sie einen neuen Rekord aufgestellt. Das liegt vor allem an den Waffenlieferungen an die Ukraine &ndash; aber nicht nur. [&hellip;]<br>\nAuch ohne die Ukraine genehmigte die Bundesregierung Exporte im Wert von weit mehr als sieben Milliarden Euro. Zum Vergleich: In den 16 Regierungsjahren von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) wurde die Sieben-Milliarden-Marke nur dreimal &uuml;berschritten.<br>\nIn der Rangliste der wichtigsten Empf&auml;ngerl&auml;nder folgen hinter der Ukraine mit Norwegen (1,20 Milliarden Euro), Ungarn (1,03 Milliarden Euro), Gro&szlig;britannien (654,9 Millionen Euro), USA (545,4 Millionen Euro) und Polen (327,9 Millionen Euro) f&uuml;nf NATO-Staaten.<br>\nAuf Platz sieben steht Israel mit Lieferungen f&uuml;r 323,2 Millionen Euro &ndash; etwa zehnmal so viel wie im gesamten Jahr 2022 mit 32 Millionen Euro. Der Gro&szlig;teil der mehr als 200 Einzelgenehmigungen f&uuml;r Israel wurde fr&uuml;heren Angaben des Ministeriums zufolge nach dem Terrorangriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober erteilt. Es geht dabei insbesondere um Komponenten f&uuml;r die Luftabwehr und Kommunikationsausr&uuml;stung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/ruestungsexporte-um-40-prozent-gestiegen-ampel-bricht-rekord-19408884.html\">FAZ<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>&laquo;Die Ukraine ist in einer Sackgasse&raquo;<\/strong><br>\nZeitgeschehen im Fokus Herr Kujat, westliche Politiker und Medien propagierten lange, die grosse ukrainische Offensive werde den Sieg &uuml;ber Russland einleiten. Jetzt kam alles ganz anders. Man nimmt nun offenbar zur Kenntnis, dass die Offensive gescheitert ist. Wie gehen die Medien damit um?<br>\nGeneral a.&thinsp;D. Harald Kujat Diese Erkenntnis setzt sich nur langsam durch. Die Bundesregierung ist offenbar entschlossen, ihre &laquo;As long as it takes&raquo;-Strategie der milit&auml;rischen und finanziellen Unterst&uuml;tzung fortzusetzen. Berichte amerikanischer Medien &uuml;ber die Gr&uuml;nde des Scheiterns der Offensive und der m&ouml;glichen Konsequenzen werden nur sehr sporadisch wiedergegeben. In dieser selbst vom Nato-Generalsekret&auml;r als &laquo;kritisch&raquo; bezeichneten Lage der Ukraine hatte Pr&auml;sident Biden in einem emotionalen Appell f&uuml;r die Zustimmung der Abgeordneten zu einem Finanzpaket im Umfang von 110,5&#8200;Milliarden US-Dollar geworben und dabei sowohl das Risiko eines Russland-Nato-Krieges als auch den Verlust der &laquo;globalen F&uuml;hrerschaft&raquo; beschworen, falls es keine Zustimmung gibt. In dem Hilfspaket sind neben 61&thinsp;Milliarden US-Dollar f&uuml;r die milit&auml;rische und finanzielle Unterst&uuml;tzung der Ukraine Mittel f&uuml;r Israel, Taiwan und den Schutz der Grenze zu Mexiko enthalten. Es h&auml;tte vor dem Ende der diesj&auml;hrigen Sitzungsperiode verabschiedet werden m&uuml;ssen, damit sich die Lage der Ukraine nicht weiter versch&auml;rft. Hinzu kommt, dass auch das Hilfspaket der Europ&auml;ischen Union in H&ouml;he von 50&#8200;Milliarden Euro blockiert ist. Allerdings hat der Kongress noch rechtzeitig den Verteidigungshaushalt 2024 in H&ouml;he von 886&#8200;Milliarden US-Dollar beschlossen, in den einige hundert Millionen US-Dollar f&uuml;r Waffenlieferungen an Israel und die Ukraine eingeplant sind, sodass die Ukraine etwas Zeit gewonnen hat. Pr&auml;sident Bidens Fazit am Ende des Selenskyj-Besuches war dann aber doch ern&uuml;chternd: &laquo;Wir werden die Ukraine mit kritischen Waffen und Ausr&uuml;stung versorgen, so lange wir k&ouml;nnen [&hellip;] aber ohne zus&auml;tzliche Mittel sind wir schnell nicht mehr in der Lage, der Ukraine bei der Bew&auml;ltigung ihrer dringenden operativen Anforderungen zu helfen.&raquo; Wird aus der amerikanischen &laquo;As long as it takes&raquo;-Strategie eine &laquo;As long as we can&raquo;-Strategie?<br>\nSelenskyj ist doch von Pr&auml;sident Biden gebeten worden, kurzfristig nach Washington zu kommen, um den Senat zu einer positiven Entscheidung &uuml;ber das Hilfspaket zu bewegen.<br>\nJa, er hat das auch am 12.&thinsp;Dezember versucht, allerdings ohne Erfolg.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/zeitgeschehen-im-fokus.ch\/de\/newspaper-ausgabe\/nr-19-vom-22-dezember-2023.html#article_1615\">Zeitgeschehen im Fokus<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers U.S.:<\/strong> Es ist wohltuend zu lesen, wie unaufgeregt und ideologiefrei der fr&uuml;here rangh&ouml;chste Soldat Deutschlands die aktuelle milit&auml;rische Lage in der Ukraine analysiert. Hier spricht jemand, der sich auf der Basis einer beachtlichen Berufserfahrung sein eigenes Denken bewahrt hat. Die Ursachen der &ldquo;verzerrten Darstellung der Realit&auml;t&rdquo; sieht er vor allem in &ldquo;Inkompetenz und ideologischer Verblendung&rdquo; in Politik und Medien.<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Ukraine-Krieg: Wie US-Medien pl&ouml;tzlich Stimmung f&uuml;r Verhandlungen mit Putin machen<\/strong><br>\nDie USA sind in mehrerer Hinsicht der gr&ouml;&szlig;te und wohl auch wichtigste Unterst&uuml;tzer der Ukraine. Doch in New York, Washington und Co. dreht sich die Stimmung.<br>\nW&auml;hrend der vergangenen Wochen, mitten in der Vorweihnachtszeit, ver&auml;nderte sich die Meinung zunehmend gegen&uuml;ber der Ukraine. Eine Art Stimmungswechsel war zu beobachten. Nicht unbedingt an der Front im Donbass oder der S&uuml;dukraine, sondern vielmehr in den USA.<br>\nBesonders in den gro&szlig;en amerikanischen Leitmedien wie der New York Times, der Washington Post oder Bloomberg nimmt man seitdem vermehrt Kommentare und Meinungsst&uuml;cke wahr, die einen Waffenstillstand in der Ukraine fordern.<br>\nErst k&uuml;rzlich schrieb der New-York-Times-Redakteur und ehemalige Moskau-Korrespondent Serge Schmemann, es sei verst&auml;ndlich, dass &bdquo;die Aussicht, endlose Ressourcen in eine ins Stocken geratene Milit&auml;roperation zu pumpen, auf Widerstand st&ouml;&szlig;t&ldquo;. F&uuml;r den 78-j&auml;hrigen Gewinner des renommierten Pulitzer-Preises gebe es kaum Aussicht auf ein Ende der K&auml;mpfe; zuverl&auml;ssige Prognosen, wann der Angriffskrieg Russlands aufh&ouml;re, gebe es ebenfalls nicht.<br>\nSchmemanns Ausf&uuml;hrungen stehen derzeit sinnbildlich f&uuml;r den atmosph&auml;rischen Gem&uuml;tszustand in den USA hinsichtlich weiterer Ukraine-Hilfen. Die amerikanische Politik z&ouml;gert n&auml;mlich: Zwar stellt die Biden-Regierung der Ukraine ein vorerst letztes Milit&auml;rpaket in H&ouml;he von 250 Millionen US-Dollar zur Verf&uuml;gung. Wie es jedoch in der Zukunft mit der Unterst&uuml;tzung Washingtons weitergeht, bleibt unklar. Denn die Republikaner stellen sich derzeit weiteren Milit&auml;rhilfen in den Weg, da sie von den Demokraten im Gegenzug eine versch&auml;rfte Asylpolitik fordern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/ukraine-krieg-wie-us-medien-ploetzlich-stimmung-fuer-verhandlungen-mit-wladimir-putin-machen-li.2171974\">Berliner Zeitung<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Der Westen, Russland, die Ukraine: Endlich Diplomatie wagen<\/strong><br>\nDer Krieg ist f&uuml;r die Ukraine und den Westen nicht zu gewinnen, ein Fl&auml;chenbrand droht. Es ist Zeit f&uuml;r Verhandlungen und einen Waffenstillstand.<br>\nEin Gro&szlig;teil der etablierten Medien und der demokratischen politischen Parteien in Deutschland geht davon aus, dass Russlands Pr&auml;sident Wladimir Putin nicht verhandeln will und wir auch nicht verhandeln sollen; man m&uuml;sse ihn politisch und milit&auml;risch in die Enge treiben; er sei ein revisionistischer Imperialist, den man niederringen muss, sonst h&auml;tten wir ihn bald in Deutschland &ndash; eine Beschw&ouml;rung, wie wir sie aus den Hoch-Zeiten des Kalten Kriegs kennen.<br>\nDenn diese einigerma&szlig;en simplen Annahmen sind durch das reale Verhalten der russischen Streitkr&auml;fte, wie wir es nun seit knapp zwei Jahren beobachten, nicht gedeckt. So brutal der Angriff zweifellos erfolgt ist &ndash; ein revisionistischer Imperialist w&uuml;rde anders handeln. Viel eher ist anzunehmen, dass der Anlass des Krieges auch mit der Eskalation zwischen der Ukraine und Russland im Vorlauf des Krieges und auch mit der wachsenden Beteiligung von Nato-Mitgliedstaaten an der Aufr&uuml;stung, Ausbildung und Man&ouml;verbeteiligung in den Monaten und Jahren vor dem v&ouml;lkerrechtswidrigen Angriff Russlands zu tun hat.<br>\nEin Blick zur&uuml;ck: Am 24. M&auml;rz 2021 hatte der ukrainische Pr&auml;sident Selenski mit dem Dekret Nummer 117 den Auftrag zur &bdquo;Deokkupation&ldquo; und zur &bdquo;Wiedereingliederung&ldquo; der Krim und der Stadt Sewastopol erteilt. Im August des Jahres schloss die ukrainische Regierung mit den Vereinigten Staaten einen Vertrag &uuml;ber eine milit&auml;rische &shy;Zusammenarbeit. Im September wiederum fanden in der Ukraine Nato-Man&ouml;ver unter ukrainischer Beteiligung &ndash; auch der Bundeswehr &ndash; statt. Im November des gleichen Jahres wurde ein Vertrag &uuml;ber eine strategische Partnerschaft geschlossen.<br>\nAls Antwort auf die von Russland als Provokationen verstandenen Aktionen bot Russland im Dezember 2021 der Nato und den USA einen Vertragsentwurf mit Vorschl&auml;gen f&uuml;r Sicherheits&shy;garantien f&uuml;r beide Seiten an, um einen Nato-Beitritt der Ukraine noch zu verhindern. Diese Vorschl&auml;ge wurden nicht einmal diskutiert, sondern abgelehnt.<br>\nRussland hat wie jeder souver&auml;ne Staat legitime Sicherheitsinteressen:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Der-Westen-Russland-die-Ukraine\/!5979717\/\">Hajo Funke und Michael von der Schulenburg in der taz<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Debatte um Kriegst&uuml;chtigkeit: SPD-Fraktionschef M&uuml;tzenich: &bdquo;Wieder mehr &uuml;ber Frieden sprechen&ldquo;<\/strong><br>\nDer Vorsitzende der SPD-Fraktion im Bundestag, M&uuml;tzenich, hat die Wortwahl von Verteidigungsminister Pistorius kritisiert, wonach Deutschland wieder kriegst&uuml;chtig werden muss.<br>\nMan m&uuml;sse hierzulande wieder mehr &uuml;ber Frieden als &uuml;ber Krieg sprechen, sagte M&uuml;tzenich dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Zudem sollte mehr danach geschaut werden, wie Kriege beendet werden k&ouml;nnten. Sicherheitspolitik sei mehr als Milit&auml;rpolitik. M&uuml;tzenich wies auf das Friedensgebot im Grundgesetz hin, das eine besondere Verpflichtung darstelle.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/spd-fraktionschef-muetzenich-wieder-mehr-ueber-frieden-sprechen-102.html\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Rolle der Milit&auml;rexperten im Ukraine-Krieg &ndash; Das Versagen der deutschen Lehnstuhlstrategen<\/strong><br>\nBislang haben sich nahezu alle Voraussagen deutscher Experten &uuml;ber den Kriegsverlauf als falsch herausgestellt. Das wird die Denkfabriken jedoch nicht davon abhalten, weiterhin das zu tun, was sie bereits seit Monaten tun: mit wenig Analyse und viel Emp&ouml;rung Unterst&uuml;tzung f&uuml;r die Ukraine einfordern. [&hellip;]<br>\nDas altbew&auml;hrte &bdquo;Lodenmantelgeschwader&ldquo; aus pensionierten Gener&auml;len kommt immer seltener zu Wort. An ihrer Stelle erkl&auml;ren nun selbstbewusste junge Frauen und M&auml;nner aus den &bdquo;Denkfabriken&ldquo; einem breiteren Publikum den Verlauf des Krieges oder spekulieren &uuml;ber die milit&auml;rischen Optionen der Kriegsparteien. Die &bdquo;Zeitenwende&ldquo;, so scheint es, war der dringend n&ouml;tige Adrenalinschub, der die deutsche &bdquo;strategic community&ldquo; aus ihrem Schattendasein heraus- und in die Talkshows hineinkatapultiert hat.<br>\nDoch wie steht es um die Qualit&auml;t der feilgebotenen Expertise? Von milit&auml;rischen Dingen versteht die Zunft jedenfalls nicht allzu viel. Und warum sollte sie auch? Bis zum Februar 2022 wurde sie schlie&szlig;lich nie gefragt. Man gibt folglich das wieder, was man sich vermutlich kurz vor seinem Fernsehinterview aus den Beitr&auml;gen amerikanischer und britischer Experten auf dem Internet zusammengegoogelt hat. So ist man dem Publikum immer eine Twitter-L&auml;nge voraus, bleibt aber analytisch auf sicherem Boden. [&hellip;]<br>\nJetzt w&auml;re eigentlich die Zeit f&uuml;r abgewogene Analysen &uuml;ber die Optionen, die Deutschland und dem Westen in dieser schwierigen Lage zur Verf&uuml;gung stehen. Und nat&uuml;rlich gibt es solide Experten, die solche Papiere zu schreiben verm&ouml;gen. Doch der Gro&szlig;teil von ihnen kommt aus den USA oder Gro&szlig;britannien, deren &bdquo;strategic communities&ldquo; eine wesentlich gr&ouml;&szlig;ere milit&auml;rische Sachkenntnis besitzen. Auch in diesen L&auml;ndern geht die Sorge um, die westliche Hilfe f&uuml;r die Ukraine k&ouml;nnte nachlassen und Russlands brachiale Politik dadurch belohnt werden. Und nat&uuml;rlich sind auch dort die Experten nicht frei von Emotionen oder einer politischen Agenda. Dennoch gelingt es ihnen zumeist besser als ihren deutschen Kollegen, Fakten und pers&ouml;nliche Meinung voneinander zu trennen.<br>\nViele deutsche Denkfabriken werden dagegen weiterhin das tun, was sie bereits seit Monaten getan haben: mit wenig Analyse aber viel Emp&ouml;rung Unterst&uuml;tzung f&uuml;r die Ukraine einfordern, den real weiter sinkenden deutschen Verteidigungshaushalt beklagen und &uuml;ber russische Welteroberungspl&auml;ne spekulieren. Dieses Repertoire ist allerdings zu schlicht, um die &bdquo;Zeitenwende&ldquo; &ndash; und damit zugleich die eigene Popularit&auml;t &ndash; retten zu k&ouml;nnen. Bald wird es daher wieder hei&szlig;en: Studierstube statt Talkshow. Die Zeit der Lehnstuhlstrategen k&ouml;nnte ebenso schnell vorbei sein, wie sie gekommen ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.cicero.de\/aussenpolitik\/militarexperten-im-ukraine-krieg-versagen-michael-ruhle\">Michael R&uuml;hle auf Cicero<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Weihnachts- und Neujahrsgr&uuml;&szlig;e: Putin gratuliert weder Scholz, noch Biden oder von der Leyen<\/strong><br>\nDer Kreml hat die Weihnachts- und Neujahrsgr&uuml;&szlig;e des russischen Pr&auml;sidenten Putin an die Staats- und Regierungschefs anderer L&auml;nder ver&ouml;ffentlicht. Interessant ist, wem Putin keine frohe Weihnacht und kein gutes neues Jahr gew&uuml;nscht hat.<br>\nDie internationale Diplomatie ist auch deshalb interessant, weil man an dem, was alles nicht gesagt wird, oft mehr dar&uuml;ber verstehen kann, wie internationale Beziehungen sind, als an dem, was gesagt wird. Das wurde bei Putins Weihnachts- und Neujahrsgr&uuml;&szlig;en an die Staats- und Regierungschefs anderer L&auml;nder deutlich, die der Kreml nun ver&ouml;ffentlicht hat. Von den europ&auml;ischen Staats- und Regierungschefs hat Putin nur dem ungarischen Ministerpr&auml;sidenten Viktor Orb&aacute;n, dem serbischen Pr&auml;sidenten Aleksandar Vu&amp;ccaron;i&amp;cacute;, sowie dem Papst Gr&uuml;&szlig;e zu Weihnachten und Silvester geschickt. Allen anderen Staats- und Regierungschefs westlicher L&auml;nder hat Putin keine guten W&uuml;nsche geschickt.<br>\nKreml-Sprecher Dmitri Peskow erkl&auml;rte gegen&uuml;ber Journalisten, dass Putin nicht nur dem US-Pr&auml;sidenten, sondern auch den Staatschefs Deutschlands, Frankreichs und anderer unfreundlicher L&auml;nder nicht gratulieren werde:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.anti-spiegel.ru\/2023\/putin-gratuliert-weder-scholz-noch-biden-oder-von-der-leyen\/\">Anti-Spiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>&laquo;Wenn ihr nicht verschwindet, bringen wir euch um&raquo;: Im Umland von Hebron fliehen Hunderte Pal&auml;stinenser*innen vor israelischer Siedlergewalt<\/strong><br>\nAm Abend des 13. Oktobers erhielt ich um 22 Uhr einen Anruf von Amer Abu Awad, einem pal&auml;stinensischen Bewohner der kleinen l&auml;ndlichen Gemeinde Khirbet Al-Radeem, s&uuml;dlich von Hebron im besetzten Westjordanland. &laquo;Die Siedlerhaben mich angegriffen&raquo;, berichtet er mit angsterf&uuml;llter Stimme. &laquo;Einige von ihnen trugen Armeeuniformen. &raquo; Die Angreifer aus dem nicht genehmigten Siedlungs-Au&szlig;enposten Havat Meitarim wurden von Yinon Levy angef&uuml;hrt, der den Bewohner*innen von Al-Radeem kein Unbekannter ist; zwei Monate zuvor hatte Levy einen anderen Bewohner und dessen Familie unter Drohungen dazu gebracht, ihr Haus zu verlassen.<br>\n&laquo;Sie griffen mich an, schlugen meinen betagten Vater, stie&szlig;en ihn zu Boden, zogen ihn durch die Pf&uuml;tzen und richteten ihre Waffen auf uns&raquo;, setzt Abu Awad seinen Bericht fort, und macht eine Pause, um zu Atem zu kommen. &laquo;Sie sagten, ich m&uuml;sse bis morgen verschwinden, sonst gehe es mir und meiner Familie an den Kragen.&raquo;<br>\nAm Morgen des n&auml;chsten Tages rief Abu Awad mich erneut an. &laquo;Ich will fort, aber die Stra&szlig;en sind gesperrt.&raquo; Nach stundenlangen Bem&uuml;hungen gelang es ihm schlie&szlig;lich, sich mit seiner f&uuml;nfk&ouml;pfigen Familie und der Schafherde in die Stadt As-Samu zu retten. Sein Haus, seine M&ouml;bel, sowie die St&auml;lle und das Futter f&uuml;r die Tiere musste er dabei zur&uuml;cklassen. Die Familie musste ihre gesamte Habe zu Fu&szlig; in Sicherheit bringen, da die israelische Armee keinerlei Fahrzeuge in die Gegend lie&szlig;.<br>\nSp&auml;ter am Abend kehrten die Siedler mit einem Bulldozer nach Al-Radeem zur&uuml;ck, demolierten Abu Awads Haus und die Viehst&auml;lle, zerst&ouml;rten sein Getreide und besch&auml;digten die Solaranlagen. Zur&uuml;ck blieben nichts als Ruinen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rosalux.org.il\/artikel\/wenn-ihr-nicht-verschwindet-bringen-wir-euch-um-im-umland-von-hebron-fliehen-hunderte-palaestinenser-innen-vor-israelischer-siedlergewalt\/\">Rosalux<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Christus unter Tr&uuml;mmern &ndash; Kirchen in Bethlehem &uuml;ben scharfe Kritik am westlichen Schweigen<\/strong><br>\nDie diesj&auml;hrigen Weihnachtsfeiern der Christen in Libanon und Syrien sind gepr&auml;gt von dem Krieg in Gaza. &Ouml;ffentliche Feiern und Umz&uuml;ge sind abgesagt. In den Kirchen wird f&uuml;r Frieden im Heiligen Land gebetet. Weihnachtsgr&uuml;&szlig;e, die &uuml;ber Mobiltelefone um die Welt geschickt werden, zeigen Maria und Joseph mit dem Christuskind inmitten von Tr&uuml;mmern. Das Weihnachtsfest 2023 ist traurig.<br>\nAm Wallfahrtsort der Maria in Magdouche, hoch &uuml;ber der libanesischen Hafenstadt Saida, ist die kleine H&ouml;hlenkapelle weihnachtlich geschm&uuml;ckt. Eine kleine Krippe ist aufgebaut, die Felsenw&auml;nde sind mit Sternen und Engeln geschm&uuml;ckt. Auf einem Schild in der Krippe hei&szlig;t es: &bdquo;Ehre sei Gott in der H&ouml;he, den Menschen ein Wohlgefallen und Friede auf Erden.&ldquo;<br>\nDoch weihnachtliche Stimmung will nicht aufkommen, sagt Lana, eine junge Frau, die f&uuml;r die Kapelle sorgt und Besucher begr&uuml;&szlig;t. &bdquo;Sie wissen, wir haben im S&uuml;den einen Krieg und auch christliche D&ouml;rfer werden bombardiert. Vor wenigen Tagen trafen israelische Raketen ein Haus in einem unserer Nachbard&ouml;rfer, die Menschen haben Angst und wir erwarten nur wenige Besucher zum Weihnachtsfest.&ldquo; Weil auch die Stra&szlig;en unsicher seien und Autos angegriffen w&uuml;rden, blieben die Menschen lieber zu Hause in der Hoffnung, dass sie dort sicher seien. &bdquo;Ein trauriges Weihnachtsfest ist das in diesem Jahr. M&ouml;ge Gott uns helfen.&ldquo;<br>\nIn Jerusalem und im besetzten Westjordanland ist das Leben der Menschen von Abriegelungen und t&auml;glichen Razzien der israelischen Besatzungstruppen bestimmt. In Bethlehem erinnern die Krippen an den Krieg in Gaza. Die evangelisch-lutherische Gemeinde hatte schon vor Weihnachten eine Krippe in Tr&uuml;mmern, mit wenigen Holzfiguren aufgebaut. Das Kind, das in den Tr&uuml;mmern liegt, ist in eine Kufiya, das wei&szlig;- oder rot-schwarze Pal&auml;stinensertuch gewickelt. Auf dem Manger Platz in der Altstadt von Bethlehem ist eine gro&szlig;e Krippe vor der Grabeskirche aufgebaut.  Auch hier liegen Tr&uuml;mmer, die mit Stacheldraht umwickelt sind. Eine Figur l&auml;uft mit einem B&uuml;ndel, wie auf der Flucht. Maria tr&auml;gt das Kind in ein wei&szlig;es Tuch gewickelt, einer der drei K&ouml;nige bringt als Gabe ein wei&szlig;es Totentuch. Der Verweis auf das Geschehen im Gaza-Streifen ist un&uuml;bersehbar.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/christus-unter-truemmern-kirchen-in-bethlehem-ueben-scharfe-kritik-am-westlichen-schweigen\/\">Karin Leukefeld auf Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Fabio De Masi &uuml;ber Bundeskanzler Olaf Scholz: &ldquo;Kann daf&uuml;r ins Gef&auml;ngnis kommen&rdquo;<\/strong><br>\nFabio De Masi, einst Abgeordneter der Linken, ist fest davon &uuml;berzeugt, dass der Kanzler Olaf Scholz &uuml;ber seine Erinnerungsl&uuml;cken in der Cum-Ex-Aff&auml;re gelogen hat. Im AZ-Interview erkl&auml;rt er, warum. [&hellip;]<br>\nOlaf Scholz&rsquo; Erinnerungsl&uuml;cken sind ja mittlerweile ber&uuml;hmt-ber&uuml;chtigt. Zusammen mit den Investigativ-Journalisten Hans-Martin Tillack und Carsten Janz haben Sie ein Dokument an die &Ouml;ffentlichkeit gebracht, das diese Erinnerungsl&uuml;cken widerlegen soll. Wie beweist dieses denn, dass Herr Scholz tats&auml;chlich gelogen hat?<br>\nIch habe das Dokument per Informationsfreiheitsanfrage erzwungen. Das kann jeder B&uuml;rger machen. Dieses Dokument wurde zwei Tage vor der dritten Befragung im Finanzausschuss des Bundestages aus dem engsten Umfeld von Scholz erstellt. Da steht im Kern drin, dass Olaf Scholz sich in den Treffen mit Herrn Olearius (Anm. d. R.: Ex-Warburg-Bank-Chef) sehr zur&uuml;ckhaltend verhalten und keinen Einfluss auf Steuerverfahren genommen habe. Das hatte er auch schon in einer damals geheimen Sitzung ausgesagt. Beides vertr&auml;gt sich nicht mit der Behauptung, dass er &uuml;berhaupt keine Erinnerung mehr an die Treffen habe. Scholz kann sich nach 40 Jahren noch erinnern, wo er das letzte Mal im Freibad war, und er erinnert alle m&ouml;glichen zuf&auml;lligen Begegnungen mit Herrn Olearius. Aber an Treffen, bei denen es um Millionenbetr&auml;ge und kriminelle Gesch&auml;fte der Bank ging, hat er pr&auml;zise Erinnerungsl&uuml;cken. Er wei&szlig; andererseits immer ganz genau, dass er in diesen Treffen zur&uuml;ckhaltend war und keinen Einfluss genommen hat, obwohl er sich doch angeblich gar nicht an die Treffen erinnern kann. Ein Neurologe hat einmal gesagt, eine solche pr&auml;zise Erinnerungsl&uuml;cke sei ihm aus der Hirnforschung nicht bekannt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.abendzeitung-muenchen.de\/politik\/fabio-de-masi-ueber-bundeskanzler-olaf-scholz-kann-dafuer-ins-gefaengnis-kommen-art-949272\">Abendzeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Verkehrsministerium klagt nicht gegen Ex-Minister Scheuer<\/strong><br>\nDie Pkw-Maut war ein Prestigeprojekt der CSU und platzte spektakul&auml;r. F&uuml;r den Staat kam eine Millionenrechnung hinterher, dem damaligen Minister drohen deswegen jetzt aber keine juristischen Konsequenzen, wie nun endg&uuml;ltig feststeht.<br>\nDas Bundesverkehrsministerium verzichtet auf eine Klage gegen den fr&uuml;heren Ressortchef Andreas Scheuer (CSU) wegen der millionenschweren Folgekosten der gescheiterten Pkw-Maut. Wie das Ministerium am Donnerstag mitteilte, folgt es damit einem Gutachten, das im Ergebnis von juristischen Schritten wegen Haftungsanspr&uuml;chen abr&auml;t &ndash; im Kern wegen zu geringer Erfolgsaussichten. Der heutige Minister Volker Wissing (FDP) hatte die Analyse in Auftrag gegeben, um m&ouml;gliche Forderungen gegen seinen Amtsvorg&auml;nger abzukl&auml;ren. Das Ministerium betonte nun zugleich, es bleibe &ldquo;bei der unbestrittenen politischen Verantwortlichkeit von Bundesminister a.D. Scheuer&rdquo;.<br>\nDie Pkw-Maut &ndash; ein Prestigeprojekt der CSU in der Bundesregierung &ndash; war 2019 vom Europ&auml;ischen Gerichtshof (EuGH) als rechtswidrig eingestuft worden. Zentraler Knackpunkt war, dass nur Fahrer aus dem Inland f&uuml;r die Maut voll bei der Kfz-Steuer entlastet werden sollten. Scheuer war damals Verkehrsminister. Kurz nach dem Urteil k&uuml;ndigte er die Vertr&auml;ge mit den vorgesehenen Betreibern, die dann Schadensersatz forderten. Eine Verst&auml;ndigung nach einem Schiedsverfahren ergab, dass der Bund ihnen 243 Millionen Euro zahlen musste. In der Kritik stand auch, dass Scheuer die Betreibervertr&auml;ge Ende 2018 abgeschlossen hatte, noch bevor endg&uuml;ltige Rechtssicherheit beim EuGH bestand.<br>\nWie das Ministerium erl&auml;uterte, kommen die unabh&auml;ngigen Gutachter zu dem Schluss, dass zwar eine Haftung aus einem &ouml;ffentlich-rechtlichen Amtsverh&auml;ltnis in Betracht komme. Sie h&auml;tten aber gleichzeitig &ldquo;auf das ganz erhebliche Prozessrisiko und die begr&uuml;ndeten Zweifel an der Durchsetzbarkeit m&ouml;glicher Anspr&uuml;che&rdquo; verwiesen. Man folge daher der Gutachter-Empfehlung, die von einer Klage abr&auml;t &ndash; auch, um weiteren Schaden f&uuml;r den Steuerzahler abzuwenden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.lto.de\/recht\/nachrichten\/n\/scheuer-keiner-klage-wegen-maut-desaster\/\">LTO<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Juristisch best&auml;tigt, die politische Elite kann machen, was sie will, das Geld der B&uuml;rger mit vollen H&auml;nden zum Fenster hinaus werfen, ohne sich jemals daf&uuml;r verantworten zu m&uuml;ssen oder in irgendeiner Weise zur Rechenschaft gezogen zu werden.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Halbzeit f&uuml;r den Minister der Herzen<\/strong><br>\nAber sp&auml;testens seit einem Interview, das Karl Lauterbach im November 2023 dem &bdquo;Spiegel&ldquo; gegeben hat, nehmen die Zweifel &uuml;berhand. Allen Ernstes sagte er &uuml;ber die Vorteile der ePA in Verbindung mit k&uuml;nstlicher Intelligenz (KI): &bdquo;Wenn ich als Arzt mit einem Patienten spreche, habe ich bereits seine alten Befunde im Computersystem. Ich frage: Wie f&uuml;hlen Sie sich? Die ganze Zeit h&ouml;rt eine Spracherkennungssoftware zu und &uuml;bertr&auml;gt die Stichpunkte, die wichtig sind, in die elektronische Patientenakte &hellip; (Ich) kann mit der KI &uuml;ber meine eigene ePA sprechen. Sie kann mir Empfehlungen geben, und ich kann sie fragen, ob bei meiner Behandlung vielleicht Fehler gemacht worden sind.&ldquo; Mir bleibt die Spucke weg. Als Arzt kann ich dazu nur sagen: Wer hat diesen Mann von der Leine gelassen, der von der Arzt-Patient-Beziehung und der Alltagsmedizin nicht die Spur einer Ahnung zu haben scheint? F&uuml;r die medizinische Arbeit ist das alles entweder v&ouml;llig unbrauchbar, oder es handelt sich nicht mehr um Medizin. Wenn die Probleme in der Realit&auml;t &uuml;berhand nehmen, dann fl&uuml;chtet man in die Digitalisierung, die alle Probleme l&ouml;st und fast zu einem Objekt religi&ouml;ser Verehrung wird. Dieser virtuelle Unfug macht die Digitalisierung zu einem Fetisch.<br>\nIm realen Gesundheitswesen knirscht es aber an allen Ecken und Enden. Krankenh&auml;user wurden reihenweise in die Insolvenz getrieben. F&uuml;r Arztpraxen finden sich keine Nachfolgerinnen oder Nachfolger, stattdessen entstehen investoren-, sprich profitgetriebene Medizinische Versorgungszentren. In den Apotheken mangelt es an Medikamenten hinten und vorne. Der Mangel an qualifiziertem Pflegepersonal in den Kliniken hat inzwischen katastrophale Ausma&szlig;e angenommen. Da kann der Herr Lauterbach noch so lange mit seiner k&uuml;nstlichen Intelligenz plaudern. Es wird nichts helfen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/panorama\/halbzeit-fuer-den-minister-der-herzen-92751241.html\">Bernd Hontschik auf FR Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Ricardo Lange trifft Sahra Wagenknecht: &bdquo;Ich lasse mir nicht vorschreiben, mit wem ich rede!&ldquo;<\/strong><br>\nDer Intensivpfleger traf die Politikerin, redete mit ihr &uuml;ber ihre Ideen zur Gesundheitspolitik. Ist er deshalb ein linksgr&uuml;nversiffter Spinner?<br>\nIch habe mich mit Sahra Wagenknecht getroffen. Der Termin fand nat&uuml;rlich ganz traditionell im Bundestag statt und nicht im Kreml, wie viele ihrer Kritiker wahrscheinlich vermuten w&uuml;rden. Ich war neugierig, vor allem &ndash; wen wundert&rsquo;s &ndash; welche gesundheitspolitischen Schwerpunkte sie mit ihrer neuen Partei setzen will. Mit von der Partie waren Amira Mohamed Ali und Christian Leye, ebenfalls Ex-Linke.<br>\nViele werden es gar nicht mitbekommen haben, aber: Frau Wagenknecht war damals, im Jahr 2020, die erste namhafte Politikerin, die mich in ihr B&uuml;ro eingeladen und sich die Probleme von uns Pflegenden angeh&ouml;rt hat. Seitdem stehe ich in regelm&auml;&szlig;igem Austausch mit ihr &ndash; und mit vielen anderen Politikern aus den unterschiedlichsten Parteien.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/gesundheit-oekologie\/ricardo-lange-warum-werde-ich-kritisiert-wenn-ich-mit-sahra-wagenknecht-spreche-li.2170448\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Spike-Sch&auml;den als Tabu-Thema: Die Diskussion ist &uuml;berf&auml;llig<\/strong><br>\nDie andauernde &Uuml;bersterblichkeit seit Beginn der Covid-19-Impfkampagne muss endlich ohne Tabus diskutiert werden, findet unser Kolumnist. [&hellip;]<br>\nEs gibt seit Monaten weitere beunruhigende Nachrichten: FOCUS und WELT diskutieren Sachverhalte wie nach Produktionscharge variierende Nebenwirkungsprofile und potenziell krebserregende DNA-Verunreinigungen in mRNA-Pr&auml;paraten.<br>\nAus Neuseeland h&ouml;ren wir, dass Jacinda Ardern, damals Zero-Covid-begeisterte Premierministerin, gegen Schweigezusage f&uuml;r 11.005 Beamte Impfbefreiungen gew&auml;hrte. Was k&ouml;nnte eine Regierungschefin zu einem so ungew&ouml;hnlichen Schritt veranlassen?<br>\nDie deutsche &Uuml;bersterblichkeit beginnt erst 2021 mit der Impfkampagne und steigt mit ihrer Ausweitung, wie in zahlreichen anderen L&auml;ndern auch. Zu sagen, die mRNA-Impfstoffe h&auml;tten massenhaft Leben gerettet, ist deshalb &ndash; und angesichts fehlender &Uuml;bersterblichkeit im Jahr der fr&uuml;hen, relativ gef&auml;hrlichen Virusvarianten &ndash; unplausibel. Wieso findet zu diesem Widerspruch keine ernsthafte Diskussion statt?<br>\nAufgrund ihres bekannten Schadpotentials und Milliarden von mRNA-Injektionen weltweit ist der Schluss unumg&auml;nglich, dass herbeigeimpfte Spike-Reaktionen einige der Erkrankungen und auch der Todesf&auml;lle erkl&auml;ren. Ihre genaue Zahl ist freilich noch nicht bestimmt und muss gr&uuml;ndlich erforscht werden.<br>\nAlle von der Bundesregierung abh&auml;ngigen Institute scheinen wegzusehen oder Ausk&uuml;nfte zu verweigern. Z.B. zeigte der Nordkurier, wie Ex-RKI-Chef Wieler vor dem Corona-Ausschuss in Brandenburg verlas, wozu das Gesundheitsministerium ihm zu sprechen erlaubte. Ein Adlatus steckte ihm dabei Zettel zu, bis das verboten wurde.<br>\nDer MDR berichtet nach dieser Zeitung auch &uuml;ber das passive Agieren des Paul-Ehrlich-Instituts betreffs der DNA-Verunreinigungen &ndash; und davon, dass alle 20 privaten und universit&auml;ren Labore, bei denen der MDR eine Pr&uuml;fanalyse anfragte, nicht antworteten oder absagten.<br>\nDas ist erstaunlich und wirft die Frage auf, ob hier Angst vor politisch unliebsamen Pr&uuml;fergebnissen eine Rolle spielen k&ouml;nnte. Der Beitrag wurde inzwischen vom MDR mit Verweis auf nicht eingehaltene &bdquo;publizistische Sorgfaltskriterien&ldquo; gel&ouml;scht; eine n&auml;here Erkl&auml;rung wurde nicht gegeben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/gesundheit-oekologie\/corona-pandemie-spike-schaeden-die-diskussion-ist-ueberfaellig-li.2171590\">Michael Andrick in der Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Zeit Online kritisiert die NachDenkSeiten: Journalismus mit zweierlei Ma&szlig;<\/strong><br>\nZeit Online attackiert alternative Medien. Dabei sieht sie den Splitter im Auge ihres Bruders, den Balken im eigenen aber nicht. Ein Gastbeitrag.<br>\nIn zwei aktuellen Beitr&auml;gen hat Zeit Online mehrere sogenannte alternative Medien angegriffen. Die NachDenkSeiten seien &bdquo;Wagenknechts Schreibbrigade&ldquo;, der &ouml;sterreichische Sender Servus TV liefere &bdquo;fragw&uuml;rdigen Journalismus&ldquo; und der Herausgeber der Weltwoche habe den &bdquo;Anti-Demokraten und Putin-Freund Viktor Orb&aacute;n&ldquo; in einem Hotel &bdquo;auf Augenh&ouml;he&ldquo; getroffen.<br>\nDie Botschaft: Ein objektiver Journalismus sei von vielen dieser alternativen Medien nicht zu erwarten, weil sie gemeinsame Sache mit politisch zweifelhaften Akteuren machten. Ganz anders, so suggeriert es der Subtext, verhalte es sich bei den &bdquo;Qualit&auml;tsmedien&ldquo; &ndash; wie etwa der Zeit. Aber entspricht das der Realit&auml;t?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/kultur-vergnuegen\/zeit-online-kritisiert-die-nachdenkseiten-journalismus-mit-zweierlei-mass-li.2171679\">Marcus Kl&ouml;ckner in der Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>&ldquo;Zentrum Liberale Moderne&rdquo;: Obskure Finanzpraxis und fragw&uuml;rdige Kontakte &ndash; Gr&uuml;ne unter Verdacht<\/strong><br>\nFragw&uuml;rdige Finanzaktionen und politische Verstrickungen: Vetternwirtschaft bei Lobbyorganisation? Ein Whistleblower k&ouml;nnte die Verantwortlichen nun in Bedr&auml;ngnis bringen.<br>\nDie gr&uuml;ne nahe Lobbyorganisation Zentrum Liberale Moderne (ZLM, Eigenschreibweise: LibMod) sieht sich erneut schweren Vorw&uuml;rfen ausgesetzt. Der Journalist Friedrich K&uuml;ppersbusch und sein Team des Youtube-Kanals K&uuml;ppersbusch TV weisen auf Basis eigener Recherchen sowie Aussagen eines Whistleblowers auf fragw&uuml;rdige Finanzaktionen der gr&uuml;nennahen Organisation hin.<br>\nDer Journalist hatte die engen politischen und finanziellen Verbindungen zwischen dem ZLM und Ministerien schon fr&uuml;her thematisiert.<br>\nSein j&uuml;ngster Beitrag beleuchtet die finanziellen Verflechtungen des ZLM und kritisiert, dass die Organisation weiterhin trotz Geld&uuml;berschusses zu einem erheblichen Ma&szlig;e aus staatlichen Quellen finanziert wird &ndash; wohl auch &uuml;ber Kontakte zu Gr&uuml;nen-Kabinettsmitgliedern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Zentrum-Liberale-Moderne-Obskure-Finanzpraxis-und-fragwuerdige-Kontakte-Gruene-unter-Verdacht-9584231.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Absurdit&auml;t und Arroganz: Was Wolfgang Sch&auml;ubles Wirken im Einigungsprozess den DDR-B&uuml;rgern brachte<\/strong><br>\nHans Modrow beschrieb in einer Rede in Z&uuml;rich die Haltung der westdeutschen Eliten in den Jahren nach 1990 und die offizi&ouml;se Geschichtsschreibung: Sind wir inzwischen &bdquo;ein Volk&ldquo;?<br>\nDer am Dienstag im Alter von 81 Jahren verstorbene CDU-Politiker Wolfgang Sch&auml;uble hat in den vergangenen Tagen vielfache W&uuml;rdigung erfahren. In frischer Erinnerung sind seine Jahre als Minister in der Regierung Merkel und als Pr&auml;sident des Deutschen Bundestages &ndash; als energischer Verteidiger der Demokratie. Sein Anteil als von Bundeskanzler Helmut Kohl beauftragter Verhandlungsf&uuml;hrer am Zustandekommen des Vertrages &uuml;ber die deutsche Einheit im Jahr 1990 fand in den Nachrufen allenfalls kurze Erw&auml;hnung. Das mag einerseits an dem Gebot des Anstandes und der Piet&auml;t liegen, einem j&uuml;ngst Verstorbenen nichts Schlechtes nachzureden, andererseits daran, dass der Inhalt dieses Vertrages das Leben der B&uuml;rger der alten Bundesrepublik wenig beeinflusste &ndash; und damit auch das der Nachrufautorinnen und -autoren.<br>\nIn einem von der ARD ausgestrahlten Nachruf erinnerte Richard Schr&ouml;der, seinerzeit Vorsitzender der SPD-Fraktion in der letzten DDR-Volkskammer, dass die Seite mit dem Geld den Lauf der Verhandlungen bestimmt habe. Der Mann mit dem Geld war Bundesinnenminister Wolfgang Sch&auml;uble gewesen. Er trat im Mai 1990 mit einem Entwurf des Einigungsvertrages an, dem DDR-Verhandlungsf&uuml;hrer G&uuml;nther Krause mit einem F&uuml;nf-Seiten-Papier begegnete.<br>\nEtliche der im Vertrag festgelegten Regeln sollten in den kommenden Jahren das Leben der DDR-B&uuml;rger &uuml;ber den Haufen werfen &ndash; man denke nur an das Prinzip R&uuml;ckgabe vor Entsch&auml;digung von Eigentum in der DDR, (Richard Schr&ouml;der hatte sich f&uuml;r Entsch&auml;digung vor R&uuml;ckgabe starkgemacht.), die von der Treuhand zu erledigende Komplettabwicklung des Volkseigentums und die Privatisierung in &bdquo;pragmatischer Eile&ldquo; oder die Frage der Berufsabschl&uuml;sse. DDR-B&uuml;rgern wurde in Kapitel VII des Vertrages die Gnade einger&auml;umt, auf Antrag eine &bdquo;Gleichwertigkeitsfeststellung&ldquo; zu erlangen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/absurditaet-und-arroganz-was-wolfgang-schaeubles-wirken-im-einigungsprozess-den-ddr-buergern-brachte-li.2172298\">Berliner Zeitung<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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