{"id":108983,"date":"2024-01-03T10:00:03","date_gmt":"2024-01-03T09:00:03","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108983"},"modified":"2024-01-03T13:20:49","modified_gmt":"2024-01-03T12:20:49","slug":"leserbriefe-zu-senk-ju-deutsche-bahn","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108983","title":{"rendered":"Leserbriefe zu \u201eSenk ju, Deutsche Bahn!\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Anna Maria Hummel verlor ihren Job als Jungk&ouml;chin noch w&auml;hrend der Probezeit &ndash; nicht aus eigenem Verschulden, sondern aufgrund der st&auml;ndigen Versp&auml;tungen der Deutschen Bahn. Dies nahm sie zum Anlass, in ihrem <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108674\">Beitrag<\/a> dar&uuml;ber zu berichten, warum sie aus der Gro&szlig;stadt Frankfurt wegziehen musste, somit auf die Deutsche Bahn angewiesen war und wie sich das auf ihre Arbeitssituation und ihre Einstellung zu Umweltschutz und Bahnfahren ausgewirkt hat. Wir danken f&uuml;r die interessanten Leserbriefe, die <strong>Ala Goldbrunner<\/strong> f&uuml;r Sie zusammengestellt hat.<br>\n<!--more--><br>\n<strong>1. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Die Bahn ist das beste Argument f&uuml;r ein Auto!<br>\nSchreibt eine junge Frau, die ihren Arbeitsplatz verlor wegen der Unzuverl&auml;ssigkeit der Bahn.<\/p><p>Ich kenne noch den Werbespruch der Bahn vom letzten Jahrhundert:<br>\n&bdquo;Alle reden vom Wetter, wir nicht.&ldquo; Ob Eis oder Schnee, die Bahn fuhr p&uuml;nktlich.<\/p><p>Es ist sonnenklar: Die Bahn wurde seit dem Umbau in eine Aktiengesellschaft systematisch abgebaut. Denn nun stand als oberstes Ziel nicht mehr eine gut funktionierende Versorgung der Menschen mit einem sicheren Transportmittel. Oberstes Ziel der Bahn-AG war nun der Profit, die Gewinnaussch&uuml;ttung an die Aktion&auml;re. Die Bahn geh&ouml;rt zwar noch zu 100% dem Bund, aber sie soll noch immer an die B&ouml;rse und f&uuml;r Aktion&auml;re lukrativ sein, nur nicht mehr f&uuml;r die Bahnkunden.<\/p><p>Es ist ein Lehrbeispiel daf&uuml;r, dass Unternehmen f&uuml;r die Daseinsvorsorge in B&uuml;rgerhand geh&ouml;ren, damit sie keine Profite f&uuml;r Investoren abwerfen m&uuml;ssen. Ganz besonders gilt das auch f&uuml;r das Gesundheitswesen, wo zur Zeit Krankenh&auml;user und Pflegeheime in Einrichtungen umgebaut werden, die f&uuml;r Investoren Gewinne abwerfen.<\/p><p>Groteskerweise geraten n&auml;mlich Leute mit zu viel Geld in &bdquo;Not&ldquo;, weil sie nicht mehr wissen, wo sie ihr vieles Geld investieren k&ouml;nnen, damit es noch mehr wird. Denen hilft die Politik indem sie Autobahnen, Schulen oder die Rente privatisieren und zur neuen Gewinnquelle f&uuml;r die Superreichen umbauen.<\/p><p>&bdquo;Eine gute Infrastruktur ist der Reichtum des kleinen Mannes&ldquo;, sagte einst Helmut Schmidt; und dieser Reichtum ist uns St&uuml;ck f&uuml;r St&uuml;ck geklaut worden durch das Zusammenspiel von Regierung und Kapitalverb&auml;nden. Es handelt sich um eine Verschw&ouml;rung gegen B&uuml;rger, die nicht zur Klasse der Superreichen geh&ouml;ren.<\/p><p>Wehren wir uns dagegen! Das muss weg! Auch wenn sie uns sonstwas schimpfen.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nBernhard Meyer<br>\nAufstehen-Steinlach-Wiesaz &amp; NachDenkSeiten-Gespr&auml;chskreis<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>2. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe Frau Hummel,<\/p><p>&ldquo;Das Klima retten&rdquo;. Wo bleiben die G&auml;nsef&uuml;&szlig;chen? Erstens geht es keineswegs um das Klima, sondern um die Vernichtung von Mensch und Umwelt durch unbegrenztes Wachstum, sprich Kapitalismus, in gro&szlig;em Stil. Und zweitens wird Deutschland mit seinen popeligen 3% am weltweiten CO2-Aussto&szlig; niemals ein &ldquo;Klima retten&rdquo;. Das ist doch narzisstische Verblendung (die ich hier keineswegs Ihnen ankreide, sondern sondern den bekannten Ideologen und Quacksalbern).<\/p><p>Mit der Vorliebe f&uuml;r die Bahn stimme ich ganz mit Ihnen &uuml;berein, schon lange. Bin auch t&auml;glich zum Arbeitsplatz gependelt, 60 km hin und 60 km zur&uuml;ck, als das noch ging. Fahrrad, Bahn, Stra&szlig;enbahn, 2 Stunden jeden Tag.<\/p><p>Ich kann auch Auto. Und wei&szlig; als Ingenieur, dass mein Diesel deutlich umweltfreundlicher ist als so ein Elektrobolide. F&uuml;hre aber trotzdem gern Bahn. Wo kann man schon w&auml;hrend der Fahrt aufstehen, sich die Beine vertreten und evtl. auch eine kleine Mahlzeit zu sich nehmen?<\/p><p>Leider hat man in Deutschland in den letzten 40 Jahren die Infrastruktur verrotten lassen und schon gar nicht angemessen ausgebaut (einen Orient-Express mit 200 km\/h, das w&uuml;nsch ich mit schon lange). In Deutschland kann man sich mittlerweile weder auf Bahn, noch auf Auto oder Bus verlassen. Wenn das Land &ldquo;fertig hat&rdquo; mit &ldquo;Klima retten&rdquo;, also am Ende ist, vielleicht kommen dann die Chinesen und bauen Eisenbahn und Autobahnbr&uuml;cken. Die k&ouml;nnen das. Beweisen sie schon lange in Ungarn, Serbien und Bosnien-Herzegowina.<\/p><p>Viele Gr&uuml;&szlig;e,<\/p><p>Rolf Henze<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>3. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe Anna-Maria Hummel,<\/p><p>Sie haben mein volles Mitgef&uuml;hl!<\/p><p>Ich verzichte seit ca. 15 Jahren bewusst auf ein Auto und bin vor 2 Jahren vom Umland in die Gro&szlig;stadt gezogen &ndash; und zwar genau aus den katastrophalen\/unertr&auml;glichen Gr&uuml;nden, die bei der Deutschen Bahn vorherrschen und die Sie in Ihrem Artikel beschreiben.<\/p><p>Meiner Meinung nach steht die Deutsche Bahn genau da, wo sie aus Sicht von neoliberaler (profitorientierter) Politik stehen soll. Auch dass der F&uuml;hrerschein nun auf Ihrer Agenda steht, ist im Interesse derer, die die Bahn zerst&ouml;ren &ndash; zugunsten des Individualverkehrs.<\/p><p>Der katastrophale Zustand der Deutschen Bahn steht meiner Meinung nach dar&uuml;ber hinaus auch stellvertretend f&uuml;r den von ebenjener Politik bewusst herbeigef&uuml;hrten schlechten\/unmenschlichen Gesamtzustand Deutschlands &ndash; aus Sicht der Bev&ouml;lkerungsmehrheit &ndash; und zwar zugunsten neoliberaler, globaler\/geostrategischer (Fremd-)Interessen.<\/p><p>Ich stehe so ziemlich am Ende meiner beruflichen Laufbahn und w&uuml;nsche Ihnen als Hobbykoch alles Gute f&uuml;r Ihren beruflichen Werdegang.<\/p><p>&Uuml;brigens: Ab 2024 werden Sparpreise nicht mehr an den DB-Automaten angezeigt\/angeboten &ndash; das erlaubt sich die Bahn (wie so vieles) einfach so! L&auml;uft wahrscheinlich unter &ldquo;Verbesserung des Service Angebots&rdquo;.<\/p><p>Herzliche Gr&uuml;&szlig;e<br>\nAndreas Rommel<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>4. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Guten Tag,<\/p><p>ach wie tut es gut, einmal zu lesen, dass Erkenntnisse aus der Praxis die graue Theorie widerlegen!<\/p><p>Jetzt wohnt die Dame aber noch immer im Gro&szlig;raum von Frankfurt &ndash; in einem Umkreis von, wie sie schreibt, 20 km.Wenn man ber&uuml;cksichtigt, dass es gerade in Fl&auml;chenl&auml;ndern oft deutlich weiter als 20 km zur n&auml;chsten Metropole ist, kann man sich vielleicht vorstellen, unter welchen Bedingungen viele dort wohnende Arbeitnehmer tagt&auml;glich zu ihrem Arbeitsplatz kommen m&uuml;ssen. Hinzu kommt, dass ja auf dem Land auch nicht jeder direkt am Bahnhof wohnen kann und es auch keine Zulieferverkehr zum Bahnhof gibt. Ich selbst wohnte auch lange Zeit auf dem Land &ndash; nur 15 km von einer Gro&szlig;stadt entfernt. Einziges &ouml;ffentliches Verkehrsmittel dorthin war die Regionalbahn, die alleine schon knapp 30 Minuten brauchte (keine Fahrt nach Luftlinie, sondern um m&ouml;glichst mehrere kleine Orte mit einzubinden). Hinzu kam, dass vor dem Einstieg in den Zug ein Fu&szlig;marsch von knapp 1 km erforderlich war und zwar bereits als Gymnasialsch&uuml;ler, dann als Stift und die ersten Jahre als Angestellter. Was war das f&uuml;r eine Errungenschaft, als man sich einen F&uuml;hrerschein und dann auch noch einen Kleinwagen leisten konnte. Der reinste Luxus. Ein Zeitgewinn von fast 2 Stunden je Tag!<br>\nIch g&ouml;nne jedem Stadtbewohner die gute Infrastruktur und die Bus-, U- , S- oder Stra&szlig;enbahnhaltestelle im Umkreis von max. 200 &ndash; 300 m. Auch ich habe schon aus Berufsgr&uuml;nden in der Gro&szlig;stadt gewohnt mit Fu&szlig;wegen von max. 200 m zur n&auml;chsten Haltestelle. Am Land ist dies leider nicht m&ouml;glich und schon gar nicht finanzierbar. Die Zusch&uuml;sse f&uuml;r den &Ouml;PNV w&uuml;rden explodieren und die Fahrpreise &ndash; auch innerst&auml;dtisch &ndash; ebenso. Deshalb Bitte an die Stadtbewohner: mir nicht vorschreiben, dass ich aufs Auto zu verzichten habe.<br>\nWer solche pauschale Forderungen aufstellt, sollte sich einmal in die Lage der Betroffenen versetzen und es evtl. sogar einmal in der Praxis ausprobieren. Die Dame Anna Maria Hummel hat selbst erkannt, dass sie unter diesen Bedingungen weder auf den F&uuml;hrerschein noch auf ein Auto verzichten kann, wenn sie nicht sofort nur noch vom B&uuml;rgergeld leben will. Denn selbst wenn die Bahn immer und immer p&uuml;nktlich (dies war fr&uuml;her nie ein Thema) fahren w&uuml;rde, die Frequenz der Z&uuml;ge und die N&auml;he von Haltestellen wie in der Stadt, kann auf dem Land nicht realisiert werden.<\/p><p>PS: Selbst fefe (<a href=\"http:\/\/blog.fefe.de\">blog.fefe.de<\/a>) war in Hamburg vom &Ouml;PNV am 28.12.2023zun&auml;chst entt&auml;uscht (&ldquo;&hellip;&Auml;h, Hamburg, wir m&uuml;ssen reden. Ab Mitternacht f&auml;hrt die U-Bahn nicht mehr? Ernsthaft?! Das ist auch noch die Linie, die nach St. Pauli und zur Reeperbahn f&auml;hrt. Ich h&auml;tte ja viel gedacht, aber nicht, dass man in Hamburg nicht mit den &Ouml;ffis zur Reeperbahn gefahren kommt. Mann Mann Mann&hellip;.&rdquo;). Er hat das dann zwar am n&auml;chsten Tag wieder relativiert (&ldquo;&hellip;Hamburg hat die Scharte mit der U-Bahn wieder ausgewetzt. Das Nachtbusnetz &uuml;berzeugt und hat mich sicher ins Hotel gebracht&hellip;&rdquo;), nur kann man vermutlich auch in Hmbg. nicht erwarten, dass Alternativ zu U-Bahn permanent Busse fahren &ndash; und schon gar nicht in die Vororte, vom Umland ganz zu schweigen.<\/p><p>Es w&uuml;rden den Aufstellern von irgendwelchen Forderungen bzw. wenn sie irgendwelche Beschr&auml;nkungen f&uuml;r den Individualverkehr vorschlagen gut zu Gesicht stehen, auch andere Aspekte und Bedingungen zu ber&uuml;cksichtigen und zu bewerten, die von der eigenen Filterblase abweichen.<\/p><p>Gru&szlig;<br>\nHans Walter M&uuml;ller<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>5. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe Anna Maria Hummel,<\/p><p>ich habe Ihren Artikel Senk ju, Deutsche Bahn! gelesen. Leider sprechen Sie da einen wahren Punkt an und noch viel mehr: eine Sache, f&uuml;r die Sie sehr viel gef&uuml;hlte Best&auml;tigung bekommen. Die Deutsche Bahn hatte mal weniger Ausf&auml;lle und auch weniger Unp&uuml;nktlichkeiten, das geben sogar offizielle Statistiken her (auch wenn gar nicht mehr alles Deutsche Bahn ist) und doch ist die Aufregung nicht immer so rational&hellip;<\/p><p>Aber dass wir alle jetzt Auto fahren kann nicht die L&ouml;sung sein, zum mal sich dann die Fahrzeiten durch Staus und Co f&uuml;r alle immens erh&ouml;hen w&uuml;rden und Sie noch nicht mal das angestrebte Ziel, p&uuml;nktlicher zu sein (ohne mehr Fahrzeit\/-Aufwand), erreichen w&uuml;rden. Klima, Umwelt, Gesundheit aller Menschen, Fl&auml;chengerechtigkeit, Sozialvertr&auml;glichkeit (gut bezahlte B&uuml;rojobs im Homeoffice w&auml;ren weniger betroffen und die Mieten in St&auml;dten w&uuml;rden vielleicht noch h&ouml;her werden),&hellip; alles noch weiter vernachl&auml;ssigen?<\/p><p>Na, zum Gl&uuml;ck meinen Sie das nicht ernst. Doch f&uuml;hlen sich mit Ihrem Artikel gewiss leider zu viele best&auml;tigt. Sch&ouml;n w&auml;re es, wenn Sie auch M&ouml;glichkeiten aufzeigten, wie es bei der Bahn besser fahren k&ouml;nnte. Zu lange sind vor allem durch CDU, CSU und FDP Investitionen ins Auto geflossen statt in die Bahn und tun es leider immer noch &ndash; auch SPD und Gr&uuml;nen arbeiten da mit, indem sie z. B.  Elektroautopr&auml;mien vergeben und viele Dinge zum Fl&auml;chenverbrauch in St&auml;dten nicht angehen, Dienstwagenprivileg, Pendlerpauschale, Tempolimit, BVWP [Anm.d.Red.: Bundesverkehrswegeplan] von 2016, wobei letzterer aus einer Zeit stammt, als wir noch kein Corona (und damit viel mehr Homeoffice) oder FFF [Anm.d.Red.: Fridays for Future] kannten, das Klima noch nicht so bedacht wurde (der keine aktuellen Entwicklungen ber&uuml;cksichtigt, ja teilweise auf Ideen von 2003 basiert)&hellip; So vieles mehr k&ouml;nnten wir in Deutschland f&uuml;r ein besseres Leben aller angehen, das Auto hilft dabei wenig (brauchen wir an mancher Stelle aber auch). Vielleicht meinten Sie all das und noch viel mehr und haben es (un-) geschickt in Ironie\/Sarkasmus verpackt&hellip;?<\/p><p>Was mich daran zweifeln l&auml;sst, ist aber der Hinweis, dass Sie eine Wohnung von stolzen 60 qm haben. Ich kenne Sie nicht und wei&szlig; nicht, mit wie vielen Menschen Sie dort leben. Sollten Sie dort aber alleine leben, umschreiben Sie damit ein tats&auml;chliches Problem. Ich habe alleine, ja zu zweit niemals so viel Wohnfl&auml;che gehabt, sogar mehrere Jahre zu viert (also mit zwei Kindern) auf guten 50 qm und alleine mehrere Jahre auf guten 20 qm wunderbar gelebt! Es gibt aber immer mehr Menschen, die alleine in gro&szlig;en Wohnungen leben und weiterhin alleine Auto fahren (leider auch in immer gr&ouml;&szlig;eren) und&hellip;<\/p><p>Schade, dass Ihr ehemaliger Chef Sie nicht mehr unterst&uuml;tzt hat, langfristig (mit Ihnen) gedacht hat! Das (nur an sich denken) ist vielleicht ein weiteres Ph&auml;nomen in unserer Gesellschaft. Viele Aufgaben f&uuml;r die Gemeinschaft, f&uuml;r den Staat&hellip;<br>\nVielleicht w&auml;re auch Wohngeld eine L&ouml;sung gewesen oder ist es demn&auml;chst, wenn Sie hoffentlich was anderes\/besseres gefunden haben!<\/p><p>Herzliche Gr&uuml;&szlig;e<br>\nLukas<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>6. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Eigentlich ist das ein typischer Mainstream Artikel, der die falschen Fragen stellt&hellip; Normalerweise sollte sich die Autorin doch die Frage stellen, warum ihr Jungkoch-Gehalt nicht f&uuml;r bezahlbaren Wohnraum in Frankfurt reicht ( wird als gegeben hingenommen), sondern sich stattdessen wundert, warum halbstaatliche Institutionen nicht zu ihrer vollsten Zufriedenheit f&uuml;r ihren Arbeitgeber in die Bresche springen. <\/p><p>Die Bahn selbst kann nicht die L&ouml;sung sozialer Fragen sein, auch wenn dies sp&auml;testens seit dem uns&auml;glichen 9 Euro Ticket offensichtlich erwartet wird. <\/p><p>Mit freundlichem Gru&szlig;e<\/p><p>A F.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Anna Maria Hummel verlor ihren Job als Jungk&ouml;chin noch w&auml;hrend der Probezeit &ndash; nicht aus eigenem Verschulden, sondern aufgrund der st&auml;ndigen Versp&auml;tungen der Deutschen Bahn. Dies nahm sie zum Anlass, in ihrem <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108674\">Beitrag<\/a> dar&uuml;ber zu berichten, warum sie aus der Gro&szlig;stadt Frankfurt wegziehen musste, somit auf die Deutsche Bahn angewiesen war und wie sich<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108983\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[103],"tags":[],"class_list":["post-108983","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-leserbriefe"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/108983","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=108983"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/108983\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":109022,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/108983\/revisions\/109022"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=108983"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=108983"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=108983"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}