{"id":108987,"date":"2024-01-03T08:39:32","date_gmt":"2024-01-03T07:39:32","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108987"},"modified":"2024-01-03T08:39:32","modified_gmt":"2024-01-03T07:39:32","slug":"hinweise-des-tages-4513","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108987","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108987#h01\">Einschnitte beim B&uuml;rgergeld: Passt zur Linie der Ampel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108987#h02\">Kein Aufschwung in Sicht: &bdquo;Wir sind in einer ernstzunehmenden Wirtschaftskrise&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108987#h03\">Energiepreise steigen weiter: Energie wird teurer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108987#h04\">Das Grunderbe l&ouml;st nicht das Grundproblem<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108987#h05\">Internationaler Arbeitsmarkt Deutschland holt sich Pflegekr&auml;fte von den Philippinen &ndash; wie verkraftet man dort den Exodus?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108987#h06\">Im Bereich der internationalen Sicherheit gab es im Jahr 2023 massive Ver&auml;nderungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108987#h07\">Wolodymyr Selenskyj in Konflikt mit der Armee: Die ukrainische Mobilmachung ist gef&auml;hrdet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108987#h08\">Nahost-Krieg: UN-Kommissar sieht Anzeichen f&uuml;r Kriegsverbrechen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108987#h09\">Erst China, jetzt Kasachstan: Immer mehr L&auml;nder kooperieren mit den Taliban <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108987#h10\">&bdquo;Aus Liebe zu Deutschland&ldquo;: Muslime r&auml;umen in der Berliner Sonnenallee Silvesterdreck weg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108987#h11\">Gesundheitspolitik: Keine Wertsch&auml;tzung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108987#h12\">Corona &ndash;R&uuml;ckblick &uuml;ber drei Jahre Corona-Regime in Fakten und Zahlen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108987#h13\">Der Datenklau der Digitalkonzerne<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108987#h14\">Fritz Indra im Interview: Ber&uuml;hmter Motoren-Prof macht Hammer-Ansage zum Elektroauto<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Einschnitte beim B&uuml;rgergeld: Passt zur Linie der Ampel<\/strong><br>\nDie Sparpolitik der Koalition trifft mitnichten die vermeintlich oder tats&auml;chlich Faulen. Sie bestraft sogar besonders flei&szlig;ige Arme.<br>\nHubertus Heil hat seinen Job so professionell wie unanst&auml;ndig erledigt. Die Einschnitte beim B&uuml;rgergeld, die in diesen Tagen ihren formellen Weg durch die Regierung gehen, machte der Arbeitsminister in der Bild &ouml;ffentlich. Den Fokus legte er dabei gezielt auf die erste H&auml;lfte seines Pakets: Wer Jobangebote ablehnt, soll k&uuml;nftig zwei Monate lang kein Geld mehr bekommen. &bdquo;Jetzt geht es Faulpelzen an den Kragen&ldquo;, schrieb die Zeitung in exakt dem Duktus, den sich der SPD-Politiker wohl erhofft hatte.<br>\nDenn auch wenn sich gegen die Ma&szlig;nahme sachlich viel einwenden lie&szlig;e &ndash; dass Sanktionen zum Beispiel immer auch die Falschen treffen und selbst die Richtigen in diesem Land nicht hungern sollten: Mit seiner Kommunikationsstrategie stellt Heil sicher, dass die K&uuml;rzungen ohne gro&szlig;e Widerst&auml;nde durchgehen werden. Das Faulpelz-Ressentiment trifft perfekt die Stimmung, die von rechts den ganzen Herbst &uuml;ber so hartn&auml;ckig wie erfolgreich gegen Arbeitslose gesch&uuml;rt wurde.<br>\nHinten runter f&auml;llt derweil sowohl bei Heil als auch in der Berichterstattung der zweite Teil des Sparpakets: Die Ampel streicht den B&uuml;rgergeld-Bonus, den sie erst im Sommer eingef&uuml;hrt hat. 75 Euro zus&auml;tzlich pro Monat bekommen seitdem Menschen, die sich f&uuml;r den Arbeitsmarkt qualifizieren, indem sie zum Beispiel Sprachkurse oder Weiterbildungen absolvieren. Von &bdquo;Ma&szlig;nahmen, die f&uuml;r eine nachhaltige Integration von besonderer Bedeutung sind&ldquo;, sprach die Regierung damals in der Gesetzesbegr&uuml;ndung.<br>\nMit gutem Grund verk&uuml;ndet sie die Abschaffung jetzt nur nebenbei. Die Streichung zeigt schlie&szlig;lich: Die Sparpolitik, zu der sich die Koalition nach dem Karlsruher Haushaltsurteil entschlossen hat, trifft im Bereich der Sozialpolitik mitnichten gezielt die vermeintlich oder tats&auml;chlich Faulen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Einschnitte-beim-Buergergeld\/!5979534\/\">taz<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Finanzpolitik: Mehr Dividenden, weniger B&uuml;rgergeld<\/strong><br>\nRekordaussch&uuml;ttungen im Dax erwartet, Hartz-IV-Hungerstrafen im Bundeshaushalt eingeplant<br>\nDie 40 Konzerne im Deutschen Aktienindex (Dax) d&uuml;rften f&uuml;r 2023 zusammen rund 54,6 Milliarden Euro an ihre Aktion&auml;re aussch&uuml;tten, erkl&auml;rte die Deka-Bank am Dienstag nach eigenen Berechnungen. Es w&auml;re ein neuer Rekord nach den 53 Milliarden von 2022. Bei 26 Unternehmen werde sich die Aussch&uuml;ttung je Aktie im Jahresvergleich erh&ouml;hen, runter gehe es wohl nur bei Bayer, BMW und Fresenius.<br>\nF&uuml;r 2024 rechnet die Bank mit einer weiteren Steigerung der Dividenden auf 58,5 Milliarden Euro. Die Dax-Konzerne w&uuml;rden sich &raquo;von den herausfordernden heimischen Perspektiven abkoppeln, vom globalen Wachstumsausblick profitieren und den Gewinn erneut steigern&laquo;, so &raquo;Deka-Kapitalmarktexperte&laquo; Joachim Schallmayer in einer Mitteilung des Wertpapierhauses der Sparkassen vom Dienstag.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/466341.finanzpolitik-mehr-dividenden-weniger-b%C3%BCrgergeld.html\">junge Welt<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Haushaltskonsolidierung durch 100-Prozent-Sanktionen beim B&uuml;rgergeld?<\/strong><br>\nF&uuml;r den Erwerbslosenverein Tacheles e.V. ist die gesetzliche Ma&szlig;nahme der Bundesregierung mit einer Zielsetzung konkreter Haushaltseinsparungen weder geeignet noch verfassungskonform. Sie bedient vielmehr Ressentiments und Vorurteile, die aktuell in weiten Teilen unserer Parteienlandschaft in einer sozialpolitischen Debatte hochgehalten werden, die mit Sachlichkeit und Fachkunde nichts mehr gemein haben und zur gesellschaftlichen Spaltung beitragen.<br>\nDer zum Jahreswechsel bekannt gewordene Referentenentwurf aus dem Bundesministerium f&uuml;r Arbeit und Soziales (BMAS) sieht neben weiteren Ma&szlig;nahmen vor, durch versch&auml;rfte Sanktionen bei Leistungsberechtigten, die sich &bdquo;beharrlich verweigern&ldquo; eine zumutbare Arbeit aufzunehmen, einen j&auml;hrlichen Beitrag zur Schlie&szlig;ung der Haushaltsl&uuml;cke in H&ouml;he von 170 Mio. EUR zu leisten. Die geplanten Sanktionen umfassen die v&ouml;llige Streichung des Regelsatzes zum Lebensunterhalt f&uuml;r die Dauer der Ablehnung eines konkreten Arbeitsangebots, l&auml;ngsten f&uuml;r zwei Monate. Dieser Politikansatz zur Haushaltskonsolidierung ist vor allem aus drei Gr&uuml;nden abzulehnen.<br>\nZun&auml;chst weist Tacheles darauf hin, dass das angenommen Einsparvolumen unseri&ouml;s festgesetzt wurde. Nach Berechnungen des Vereins m&uuml;ssten die Jobcenter wegen &bdquo;nachhaltiger Arbeitsverweigerung&ldquo; unter Ber&uuml;cksichtigung der bereits existierenden Sanktionsregelungen pro Jahr &uuml;ber 210.000 mal Leistungen in H&ouml;he des Regelsatzes vollst&auml;ndig f&uuml;r zwei Monate entziehen, um ein Sanktionsvolumen von 170 Mio. EUR zu realisieren. Angesichts der aktuellen, durch bereits beschlossene Haushaltsk&uuml;rzungen unterfinanzierten Vermittlungskapazit&auml;ten der Jobcenter und mangels verf&uuml;gbarer geeigneter Arbeitsstellen, fehlt es in der Praxis schlicht an den n&ouml;tigen Vermittlungsangeboten, bei denen eine beharrliche (willentliche) Verweigerung der Aufnahme eines tats&auml;chlich verf&uuml;gbaren Arbeitsplatzes rechtssicher festgestellt werden k&ouml;nnte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Tach_PM_03.012024_zu_Sanktionengesetz.pdf\">Tacheles<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Kein Aufschwung in Sicht: &bdquo;Wir sind in einer ernstzunehmenden Wirtschaftskrise&ldquo;<\/strong><br>\nSpitzenverb&auml;nde der Wirtschaft sehen einen baldigen Konjunkturaufschwung in Deutschland nicht in Sicht und gehen mit gro&szlig;en Sorgen ins neue Jahr. Arbeitgeberpr&auml;sident Rainer Dulger sagte der Deutschen Presse-Agentur: &bdquo;Wir sind in einer ernstzunehmenden Wirtschaftskrise.&ldquo; DIHK-Pr&auml;sident Peter Adrian sagte der dpa: &bdquo;Die deutsche Wirtschaft befindet sich in schwerem Fahrwasser.&ldquo; Der Ausblick verspreche kaum Besserung. Adrian forderte die Politik zu einem &bdquo;Befreiungsschlag&ldquo; auf.<br>\nDie deutsche Wirtschaft steckt in einer Konjunkturflaute. Institute und die Bundesregierung rechnen im Gesamtjahr 2023 mit einem R&uuml;ckgang der Wirtschaftsleistung. F&uuml;r das kommende Jahr hatten f&uuml;hrende Forschungsinstitute zuletzt ihre Prognosen deutlich gesenkt. Erwartet wird nur ein Mini-Wachstum.<br>\nNach Einsch&auml;tzung des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) halten sich Unternehmen auch wegen mangelnder Planbarkeit mit Investitionen zur&uuml;ck. &bdquo;Wir sind kein verl&auml;sslicher Standort mehr bei den Bedingungen&ldquo;, sagte IW-Chef Michael H&uuml;ther. &bdquo;Es entsteht keine Perspektive auf verl&auml;ssliche Rahmenbedingungen f&uuml;r die wichtigen Transformationsaufgaben Klima und demografischer Wandel bis Ende des Jahrzehnts&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/wirtschafts-ausblick-das-iw-sieht-keinen-aufschwung-19409064.html\">FAZ<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Der Aufschwung muss sich erst mal auskurieren<\/strong><br>\nEs ist Grippesaison, alles f&auml;llt aus, auch die Erholung der Wirtschaft. Dabei w&auml;re alles ganz einfach: Konsumenten m&uuml;ssten endlich lernen, auch ohne Geld zu konsumieren. [&hellip;]<br>\nAllgemein wird ja bei Wirtschaftsflauten das schlechte Konsumverhalten moniert. Also dass die Menschen weniger Geld ausgeben, zum Beispiel weil die L&ouml;hne so niedrig sind. Die Arbeitgeber beklagen sich aber, dass die L&ouml;hne nicht erh&ouml;ht werden k&ouml;nnten, weil die Marktlage so schlecht sei. Die schlechte Marktlage liegt aber daran, dass die Leute weniger konsumieren, unter anderem, weil die L&ouml;hne eben schlecht sind.<br>\nAlso m&uuml;ssten die Arbeitgeber eigentlich anfangen, h&ouml;here L&ouml;hne zu zahlen, obwohl der Markt schlecht ist. Aber das ist ihnen unm&ouml;glich zuzumuten, das w&auml;re ja gegen jede Logik. Also fangen Arbeitnehmer am besten an, mehr zu kaufen, obwohl sie gar kein Geld haben. Das klingt vern&uuml;nftig.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/meinung\/gastbeitraege\/pruefers-kolumne-der-aufschwung-muss-sich-erst-mal-auskurieren\/100004087.html%20\">Handelsblatt<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Wenigstens einem beim Handelsblatt f&auml;llt inmitten all der &ldquo;G&uuml;rtel-enger-schnallen&rdquo;-Parolen auf, dass Autos keine Autos und Klamotten keine Klamotten kaufen, und dass es keine &ldquo;Kaufzur&uuml;ckhaltung&rdquo; gibt, sondern die Menschen angesichts der miserablen Lohnentwicklung gar keine *Chance* haben zu konsumieren. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Energiepreise steigen weiter: Energie wird teurer<\/strong><br>\nEon-Chef k&uuml;ndigt steigende Preise f&uuml;r 2024 an. Netzagentur feilt derweil noch an Renditesteigerung f&uuml;r Netzbetreiber<br>\nVerbraucher sollen sich auf weiter steigende Energiepreise einstellen. Strom und Gas drohten &raquo;ab 2024 m&ouml;glicherweise wieder teurer zu werden&laquo;, erkl&auml;rte der Vorstandsvorsitzende des gr&ouml;&szlig;ten deutschen Energiekonzerns Eon, Leonhard Birnbaum, am Dienstag im Gespr&auml;ch mit der Rheinischen Post. Dies gehe auf &raquo;politisch bedingte Aufschl&auml;ge&laquo; zur&uuml;ck, die &raquo;alle Versorger an die Gas- und Stromkunden weitergeben m&uuml;ssen&laquo;. Gemeint sind etwa die Erh&ouml;hung der Mehrwertsteuer bei Gas oder der Wegfall reduzierter Netzentgelte bei &Uuml;bertragungsnetzbetreibern. Da redet einer, der Preise weitergibt: Eon h&auml;lt an vielen Energieversorgern und Netzbetreibern in der BRD (Mehrheits-)Anteile.<br>\nW&auml;hrend auf Strom- und Gaskunden also h&ouml;here Kosten zukommen sollen, steht f&uuml;r Netzbetreiber wom&ouml;glich eine Renditeerh&ouml;hung an. Eine Anhebung der Zinsen investierten Eigenkapitals der Unternehmen von derzeit rund f&uuml;nf auf sieben Prozent solle &raquo;sp&uuml;rbare Anreize f&uuml;r Investitionen&laquo; erzeugen, hatte der Chef der Bundesnetzagentur, Klaus M&uuml;ller, mit Ver&ouml;ffentlichung eines entsprechenden Entwurfs Ende November erkl&auml;rt. Das solle Verbraucher &raquo;nicht &uuml;berproportional belasten&laquo;. Eine Agentursprecherin erkl&auml;rte am Dienstag auf jW-Anfrage, es sei bislang &raquo;keine endg&uuml;ltige Festlegung erfolgt&laquo;.<br>\n&raquo;Die Zeit der billigen Energie ist vorbei&laquo;, hatte M&uuml;ller zum Jahresende ebenfalls in der Rheinischen Post erkl&auml;rt. Kurz zuvor hatten die vier &Uuml;bertragungsnetzbetreiber Amprion, Tennet, Transnet und 50Hertz mitgeteilt, die Netzentgelte 2024 von 3,12 Cent pro Kilowattstunde auf 6,43 Cent zu erh&ouml;hen. Denn die zun&auml;chst zugesagten &ndash; und dann mit dem Bundeshaushalt havarierten &ndash; Zusch&uuml;sse von 5,5 Milliarden Euro zu den Netzentgelten flie&szlig;en nun nicht mehr.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/466360.energiepreise-steigen-weiter-energie-wird-teurer.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Das Grunderbe l&ouml;st nicht das Grundproblem<\/strong><br>\nF&uuml;r Linke ist das Grunderbe ein Irrweg. Sozialistische Politik hat daf&uuml;r zu sorgen, dass man nicht erben muss, um ein gutes Leben zu haben.<br>\nNicht alles, was sich nach einer guten Idee anh&ouml;rt, ist auch eine gute Idee. So zum Beispiel das Grunderbe, das zuletzt einige Aufmerksamkeit erhielt, nachdem die Jusos sich auf ihrem Bundeskongress im November daf&uuml;r ausgesprochen hatten. Zu Weihnachten hat nun auch der Linken-Vorsitzende Martin Schirdewan f&uuml;r ein Grunderbe pl&auml;diert.<br>\nDas Konzept ist nicht ganz neu. &Auml;hnliche T&ouml;ne gibt es aus der SPD schon l&auml;nger, etwa von der ehemaligen Sozialministerin Andrea Nahles, dem derzeitigen Ostbeauftragten Carsten Schneider und sogar vom 2017er Kanzlerkandidaten Martin Schulz mit seinem &raquo;Chancenkonto&laquo;. Selbst aus der Union h&ouml;rt man einzelne Stimmen, die eine Art Grunderbe fordern. Und mit Thomas Piketty und dem Deutschen Institut f&uuml;r Wirtschaftsforschung (DIW) gibt es auch namhafte Unterst&uuml;tzung aus der Wissenschaft.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobin.de\/artikel\/grunderbe-ungleichheit-klassenverhaeltnis\">Lukas Scholle auf Jacobin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Internationaler Arbeitsmarkt Deutschland holt sich Pflegekr&auml;fte von den Philippinen &ndash; wie verkraftet man dort den Exodus?<\/strong><br>\nUm den Notstand abzufedern, rekrutiert Deutschland philippinische Pflegekr&auml;fte. Die Folge: In ihrer Heimat fehlen sie. Wir haben eine Familie in Manila besucht, deren Mutter in Oldenburg arbeitet. [&hellip;]<br>\nSeit Jahren klagen deutsche Kliniken und Altenheime &uuml;ber Personalmangel, die Coronakrise hatte die L&uuml;cke erst recht offenbart. Einheimische Besch&auml;ftigte wiederum klagen &uuml;ber verheerende Arbeitszeiten, schlechte Bezahlung. Dienstpl&auml;ne sind oft kaum zu besetzen.<br>\nSeit Jahrzehnten f&uuml;llen die Philippinen diesen Notstand, sie sind eines der Haupt-Exportl&auml;nder f&uuml;r Krankenschwestern weltweit; es gibt ein weitreichendes System privater Recruitment Agencies, die oft schon in den Ausbildungsst&auml;tten die jungen Frauen und M&auml;nner abwerben, dazu bilaterale politische Abkommen, die Fachkr&auml;ften den Weg ins Ausland erleichtern sollen.<br>\nSeit dem Jahr 2013 etwa werden im Rahmen des deutschen &raquo;Triple Win&laquo;-Programms Pflegerinnen und Pfleger unter anderem aus den Philippinen nach Deutschland geholt. Aktuell leben laut dem philippinischen Migrationsministerium 12.600 philippinische Arbeitsmigranten in Deutschland, die meisten mit einem Job in der Pflege. Das Projekt wird von der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit und der GIZ betreut, es hei&szlig;t &raquo;Triple Win&laquo;, dreifacher Gewinn. Weil alle gewinnen sollen: Bewerberinnen, deren Heimatl&auml;nder &ndash; und Deutschland.<br>\nDoch wenn man die Pflegel&uuml;cke an einem Ort der Welt stopft, kann das bedeuten, dass man woanders eine neue L&uuml;cke rei&szlig;t. Zu Hause, in den Krankenstationen und Arztpraxen in Asien, und bei den Kindern und den Ehem&auml;nnern, die zur&uuml;ckbleiben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/ausland\/pflege-warum-deutschland-arbeitskraefte-aus-den-philippinen-rekrutiert-a-cbfd56c2-7028-485f-bd15-76732d9a6d2c\">DER SPIEGEL<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Im Bereich der internationalen Sicherheit gab es im Jahr 2023 massive Ver&auml;nderungen<\/strong><br>\nDer russische Spezialist f&uuml;r internationale Beziehungen, Professor Dmitri Trenin, hat in der russischen Zeitschrift &laquo;Profil&raquo; einen R&uuml;ckblick auf das Jahr 2023 ver&ouml;ffentlicht und darin darauf aufmerksam gemacht, dass etliche politische und milit&auml;rische Konzepte neu &uuml;berdacht werden m&uuml;ssen. Globalbridge.ch hat seine Erlaubnis erhalten, den Beitrag in die deutsche Sprache zu &uuml;bersetzen und zu publizieren.<br>\nDas wichtigste Merkmal unserer Tage: Die Vorkriegszeit wurde durch die Kriegszeit abgel&ouml;st. Die gesamte zweite H&auml;lfte des zwanzigsten Jahrhunderts und der Beginn des einundzwanzigsten Jahrhunderts wurden als &bdquo;Nachkriegszeit&ldquo; bezeichnet. Dieser Ausdruck hatte eine doppelte Bedeutung. Zum einen bezog er sich auf die Zeit nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs, zum anderen auf die Hoffnung, die sich in die Zuversicht verwandelte, dass dieser Krieg das letzte gro&szlig;e Aufeinandertreffen von Weltm&auml;chten in der Geschichte der Menschheit war. Es stimmt, dass sich irgendwann im letzten Jahrzehnt der Verdacht einschlich, dass die Welt wieder in die Vorkriegszeit zur&uuml;ckgekehrt war. Ziemlich schnell wurden diese Vermutungen zu Gewissheiten. Seit Februar 2022 ist es offensichtlich: Wir leben in Kriegszeiten, die nur teilweise als Friedenszeiten getarnt sind.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/im-bereich-der-internationalen-sicherheit-gab-es-im-jahr-2023-massive-veraenderungen\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Wolodymyr Selenskyj in Konflikt mit der Armee: Die ukrainische Mobilmachung ist gef&auml;hrdet<\/strong><br>\nUkraine Differenzen zwischen Pr&auml;sident Selenskyj und Generalstabschef Saluschnyj werden zur Machtprobe. Ihr Streit hat Folgen f&uuml;r die n&ouml;tige Mobilisierung neuer Soldaten [&hellip;]<br>\nFolgerichtig wird auch die derzeitige Mobilmachungswelle zum Konfliktfeld zwischen Selenskyj und Saluschnyj. In diesem Augenblick verst&auml;rkt zu rekrutieren, das ist unumg&auml;nglich, soll nach den Verlusten im Vorjahr die Frontlinie gegen eine m&ouml;gliche russische Winteroffensive gehalten werden. Wie aber das Thema in die &Ouml;ffentlichkeit getragen wird, dies erinnert eher an Wahlkampf und verspricht keinen sensiblen Umgang mit einem f&uuml;r die Ukrainer heiklen Thema. So erkl&auml;rte Selenskyj, der Generalstab verlange von ihm, bis zu 500.000 Menschen einzuberufen, allerdings m&uuml;sse der ihm noch &bdquo;die Argumente&ldquo; daf&uuml;r liefern, dem zuzustimmen. Will hei&szlig;en: Der Pr&auml;sident inszeniert sich als &bdquo;Retter&ldquo; gegen Saluschnyj, der gnadenlos alle &ndash; von Jung bis Alt &ndash; einziehen wolle und daf&uuml;r einen j&uuml;ngst ver&ouml;ffentlichten Gesetzentwurf f&uuml;r eine drakonische Mobilmachung vorbereitet habe.<br>\nDaraufhin schlug Generalsstabschef Saluschnyj zur&uuml;ck und gab eine ausf&uuml;hrliche Pressekonferenz, bei der er diese Darstellung widerlegte und Selenskyj faktisch der L&uuml;ge bezichtigte. Er habe zwar am Gesetzestext beratend mitgewirkt, federf&uuml;hrend seien aber das Verteidigungsministerium und die Pr&auml;sidentenadministration gewesen. Gerade Eckpunkte wie harte Strafen f&uuml;r Verweigerer, die elektronische &Uuml;bermittlung von Mobilmachungsbescheiden oder die Rechte von Milit&auml;rkommandos gegen&uuml;ber Einberufenen gingen ausschlie&szlig;lich auf Verteidigungsminister Rustem Umjerow, einen Selenskyj-Vertrauten, zur&uuml;ck. Auch habe nicht Saluschnyj die Zahl 500.000 kommuniziert, sondern das Umfeld des Pr&auml;sidenten. Das Geschacher erinnert an das Spiel mit der hei&szlig;en Kartoffel, bei dem sich der Pr&auml;sidentenapparat und der Generalstab bei einem unbeliebten, aber unumg&auml;nglichen Thema nicht die Finger verbrennen wollen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/nikita-gerasimov\/wolodymyr-selenskyjs-konflikt-mit-der-armee-gefaehrdet-ukrainische-mobilmachung\">Nikita Gerasimov der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Nahost-Krieg: UN-Kommissar sieht Anzeichen f&uuml;r Kriegsverbrechen<\/strong><br>\nDer Terror&uuml;berfall der Hamas auf Israel, die vielen Toten im Gazastreifen und die dramatische Versorgungslage Zehntausender infolge der israelischen Angriffe: UN-Menschenrechtskommissar T&uuml;rk sieht Anzeichen f&uuml;r Kriegsverbrechen.<br>\nDer UN-Hochkommissar f&uuml;r Menschenrechte, Volker T&uuml;rk, sieht Anzeichen f&uuml;r Kriegsverbrechen und wom&ouml;glich auch Verbrechen gegen die Menschlichkeit im Nahost-Krieg.<br>\nEr nennt auf der Seite der Pal&auml;stinenser den Terrorangriff der militant-islamistischen Hamas auf Israel am 7. und 8. Oktober, das wahllose Abfeuern von Geschossen auf Israel und das milit&auml;rische Agieren aus zivilen Einrichtungen heraus.<br>\nAber auch das Vorgehen Israels sieht T&uuml;rk kritisch: &ldquo;Wenn man sich anschaut, wie Israel darauf reagiert hat, da habe ich schwere Bedenken, was die Einhaltung sowohl der Menschenrechte als auch des internationalen humanit&auml;ren Rechts betrifft&rdquo;, sagte der UN-Kommissar der Nachrichtenagentur dpa in Genf.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/afrika\/gaza-kriegsverbrechen-un-100.html\">tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Erst China, jetzt Kasachstan: Immer mehr L&auml;nder kooperieren mit den Taliban<\/strong><br>\nDie Isolation der radikalislamischen Taliban ger&auml;t immer mehr ins Br&ouml;ckeln. Auch in Kasachstan versucht man, mit Kabul politisch und &ouml;konomisch zusammenzuarbeiten.<br>\nZwei Jahre und vier Monate sind vergangen, seit die Taliban die Macht in Afghanistan wieder an sich rissen. Besonders der Westen stand unter Schock; die Bilder und Videos der chaotischen Zust&auml;nde vom Flughafen in der Hauptstadt Kabul gingen um die Welt. Die Radikalislamisten sollten weltweit politisch wie auch wirtschaftlich isoliert werden &ndash; doch zunehmend mehr Staaten n&auml;hern sich den &bdquo;Sch&uuml;lern&ldquo; (so hei&szlig;en die Taliban auf Deutsch) an.<br>\nErst k&uuml;rzlich haben die Beh&ouml;rden im zentralasiatischen Kasachstan beschlossen, die Taliban von der Liste der verbotenen Organisationen zu streichen. Das best&auml;tigte der Sprecher des kasachischen Au&szlig;enministeriums, Aibek Smadiyarov, der Nachrichtenagentur Kazinform. In der Hauptstadt Astana aktualisiere man regelm&auml;&szlig;ig die Liste terroristischer Organisationen; die Taliban befinden sich dort nicht mehr.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/erst-china-jetzt-kasachstan-immer-mehr-laender-kooperieren-mit-den-taliban-li.2173027\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>&bdquo;Aus Liebe zu Deutschland&ldquo;: Muslime r&auml;umen in der Berliner Sonnenallee Silvesterdreck weg<\/strong><br>\nViele Muslime verzichteten wegen der Lage im Gazastreifen auf Feuerwerk. Einige erf&uuml;llten am Neujahrstag Weisungen des Koran und taten Gutes. Eine Reportage.<br>\nAn den H&auml;usern h&auml;ngen Pal&auml;stinafahnen, an den W&auml;nden steht immer wieder GAZA. In der Neuk&ouml;llner Sonnenallee leben viele Menschen aus dem Nahen Osten. Doch am Neujahrsmorgen ist noch kaum jemand unterwegs. Umso auff&auml;lliger ist die Gruppe muslimischer M&auml;nner jeden Alters, die sich um 9.30 Uhr mit Besen und Schaufel an den Stra&szlig;endreck machen. Ihre orangefarbenen Westen leuchten, darauf steht: Kehrenb&uuml;rger. Westen und Ger&auml;te hat die Berliner Stadtreinigung zur Verf&uuml;gung gestellt.<br>\nDie etwa 30 Teilnehmer der Putzaktion starten etwa auf H&ouml;he Erkstra&szlig;e zu beiden Seiten der Sonnenallee, kratzen B&ouml;llerreste, aber auch Unmengen Alltagsm&uuml;ll &ndash; Pappbecker, Plastikflaschen, Kn&uuml;llpapier, Kronkorken, Plastikreste und Millionen Zigarettenkippen &ndash; aus den Baumscheiben, von den Gehwegen und zwischen den geparkten Autos hervor. Alle paar Meter fegen und schaufeln sie alles zu Haufen zusammen, die sp&auml;ter die Berliner Stadtreinigung abholt. Auf dem etwa 500 Meter langen Abschnitt der Sonnenallee bis zur Weichselstra&szlig;e hat die BSR in diesem Jahr leichtes Spiel. Und die Anwohner, die nach der Silvesternacht ausschlafen, finden den Gehweg vor den H&auml;usern so sauber vor wie schon lange nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/mensch-metropole\/berlin-neukoelln-aus-liebe-zu-deutschland-muslime-raeumen-in-der-sonnenallee-silvesterdreck-weg-li.2172870\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Gesundheitspolitik: Keine Wertsch&auml;tzung<\/strong><br>\nLauterbach hat es geschafft &ndash; und das ist nicht einfach &ndash;, fast s&auml;mtliche Berufsgruppen im Gesundheitswesen gegen sich aufzubringen. &Auml;rzte-, Apotheker- und Zahn&auml;rzteschaft genauso wie Pflege und Medizinische Fachangestellte. Viel schlimmer ist allerdings, dass er diejenigen verprellt, die die medizinische Versorgung noch aufrechterhalten und das oft &uuml;ber die Belastungsgrenze hinaus. Umfragen zufolge erw&auml;gen &Auml;rztinnen und &Auml;rzte in Kliniken und Praxen (Seite 2129), ihren Beruf aufzugeben oder zumindest zu reduzieren. Dasselbe gilt f&uuml;r die Pflege.<br>\nAktuell verwaltet man nur noch den permanenten Mangel an Betten, &Auml;rztinnen, &Auml;rzten, Pflegekr&auml;ften und Arzneimitteln. Eine fatale Lage in Zeiten, in denen man schnelle Entscheidungen ben&ouml;tigt. Ein sinnvoller Plan, vor allem ohne kontraproduktive Sanktionen ist die L&ouml;sung. Daf&uuml;r ist ein konstruktives Miteinander mit den Gesundheitsberufen dringend notwendig. Sonst bleibt es beim folgenschweren Zustand der Ampelkoalition, dem Stillstand. Die Gesundheitsberufe f&uuml;hlen sich nicht wertgesch&auml;tzt und deren Nachfolgegeneration wird dadurch abgeschreckt. Das k&ouml;nnte verheerende Folgen f&uuml;r die medizinische Versorgung haben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.aerzteblatt.de\/archiv\/236025\/Gesundheitspolitik-Keine-Wertschaetzung\">&Auml;rzteblatt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Corona &ndash;R&uuml;ckblick &uuml;ber drei Jahre Corona-Regime in Fakten und Zahlen<\/strong><br>\nWer zum Jahreswechsel einen R&uuml;ckblick auf die ruchlosen Geschehnisse in der Corona-Zeit halten m&ouml;chte, dem sei diese Brosch&uuml;re w&auml;rmstens empfohlen. Die einzelnen Kapitel geben einen kompakten &Uuml;berblick &uuml;ber bestimmte Corona-Themenbereiche wie Tests, Masken, Lockdown, Impfung, Pathologie, Gesellschaft, Juristen etc. und stellen dort jeweils die politischen Statements und Handlungen den tats&auml;chlichen Zahlen und Fakten gegen&uuml;ber, wobei es in Deutschland meist unterlassen wurde, aussagekr&auml;ftige Statistiken zu erheben. Alles, was nicht ins offizielle Narrativ passte, wurde totgeschwiegen beziehungsweise als &bdquo;Desinformationen&ldquo; gebrandmarkt. Dies f&uuml;hrte zu &bdquo;einem Humanexperiment nie dagewesenen Ausma&szlig;es&ldquo; und zu Gewinnen der Pharmaindustrie im exorbitanten Ausma&szlig;. Die politischen Ma&szlig;nahmen, gest&uuml;tzt auf nicht aussagekr&auml;ftige Tests sowie auf &bdquo;Angst als Mittel der Restriktion und Bevormundung&ldquo;, m&uuml;ndeten in &bdquo;autorit&auml;rer Manipulation&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/gela-news.de\/corona-rueckblick-ueber-drei-jahre-corona-regime-in-fakten-und-zahlen\">Gela-News<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Coronapandemie in Schweden: Der &bdquo;etwas andere&ldquo; Weg<\/strong><br>\nDer damalige Staatsepidemiologe Anders Tegnell setzte bei der Coronapandemie auf Freiwilligkeit statt auf Verbote. Jetzt blickt er in seinem Buch zur&uuml;ck.<br>\n&bdquo;Ich war wirklich total geschockt&ldquo;, erinnert sich Anders Tegnell. Es habe in der Wissenschaft keine Anhaltspunkte daf&uuml;r gegeben, dass Schulen und Kitas spezielle Infektionsherde sein k&ouml;nnten, und trotzdem h&auml;tten viele L&auml;nder bei der Reaktion auf Covid-19 ausgerechnet das Leben der Kinder so eingeschr&auml;nkt. Wohlwissend, welche negativen Folgen das f&uuml;r sie haben k&ouml;nnte, schreibt der ehemalige schwedische Staatsepidemiologe Anders Tegnell.<br>\nDie Frage von Schulschlie&szlig;ungen ist ein Punkt, bei dem sich mittlerweile sogar Karl Lauterbach mit Tegnell einig ist. Sie seien ein &bdquo;Fehler&ldquo; gewesen, gestand der deutsche Gesundheitsminister Anfang des Jahres ein. Wobei andere L&auml;nder das ja von vorneherein &bdquo;etwas anders&ldquo; gemacht h&auml;tten. Der nicht nur beim Verzicht auf Schulschlie&szlig;ungen f&uuml;r das &bdquo;etwas anders&ldquo; der schwedischen Coronastrategie mitverantwortliche Tegnell hat jetzt ein Buch ver&ouml;ffentlicht. Von dem Buch erhofft er sich, &bdquo;dass es Lehren f&uuml;r die n&auml;chste Pandemie beitragen kann&ldquo;.<br>\nIn diesen &bdquo;Gedanken nach einer Pandemie&ldquo; versucht Tegnell, der vor seiner Zeit als Staatsepidemiologe im Auftrag von Weltgesundheitsbeh&ouml;rde (WHO), &Auml;rzte ohne Grenzen und der EU-Kommission in Asien, Afrika und Europa an der Bek&auml;mpfung von Epidemien gearbeitet hat, minuti&ouml;s zu erkl&auml;ren, warum die schwedische Volksgesundheitsbeh&ouml;rde FHM in der jeweiligen Coronaphase welche Ma&szlig;nahmen getroffen hatte.<br>\nDer grunds&auml;tzliche Ausgangspunkt sei immer gewesen, das Alltagsleben nur so zu beschr&auml;nken, wie man es den Menschen &uuml;ber l&auml;ngere Zeit zumuten konnte. Es sei von vorneherein klar gewesen, so Tegnell, dass die Pandemie mehrere Jahre andauern w&uuml;rde. Deshalb habe Schweden prim&auml;r auf Appelle und Freiwilligkeit gesetzt, statt auf formelle Vorschriften und Verbote.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Coronapandemie-in-Schweden\/!5980804\/\">taz<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Der Datenklau der Digitalkonzerne<\/strong><br>\nDie klugen Antworten der KI-Modelle funktionieren nur, wenn sie von Millionen von Texten trainiert wurden.<br>\nIn den USA verklagt die &laquo;New York Times&raquo; Open AI und Microsoft wegen Urheberrechtsverletzungen. Es geht um den immer heftiger werdenden Rechtsstreit um die riesige Menge von Texten, welche die Firmen ben&ouml;tigen, um die Algorithmen ihrer Sprachmodelle zu f&uuml;ttern. Millionen von Artikeln, die von der &laquo;New York Times&raquo; ver&ouml;ffentlicht wurden, dienten dazu, automatisierte Chatbots zu trainieren und deren Aussagen in die eigenen Ergebnissen einzubeziehen.<br>\nDie &laquo;New York Times&raquo; beziffert keine konkreten Geldforderungen. Sie m&ouml;chte jedoch die Angeklagten f&uuml;r Sch&auml;den in Milliardenh&ouml;he im Zusammenhang mit dem rechtswidrigen Kopieren und Verwenden &laquo;ihrer einzigartig wertvollen Werke&raquo; zur Verantwortung ziehen.<br>\nWas soll nun aber eine solche Erkl&auml;rung in den USA, nachdem sich in der Europ&auml;ischen Union die Staaten nach langen Diskussionen darauf geeinigt haben, die Risiken der k&uuml;nstlichen Intelligenz (KI) zu regulieren? Verboten wurde dabei nicht die Technik, sondern die Anwendung von KI in hochsensiblen Bereichen. So soll &laquo;Social Scoring&raquo;, also eine Punktevergabe f&uuml;r erw&uuml;nschtes Verhalten, durch Methoden der k&uuml;nstlichen Intelligenz ausgeschlossen werden.<br>\nViele Digitalpolitiker haben diese Entscheidungen des europ&auml;ischen Parlaments beruhigt. Von der Seite der Verlage kommt hingegen &ndash; wie in den USA &ndash; zunehmend Widerstand. Denn f&uuml;r Autorinnen und Autoren stellt sich die Frage, was mit den Rechten an ihren Werken geschieht, wenn diese zu Trainingszwecken von den Sprachmodellen der k&uuml;nstlichen Intelligenz &laquo;verwurstet&raquo; werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/medien\/der-datenklau-der-digitalkonzerne\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Fritz Indra im Interview: Ber&uuml;hmter Motoren-Prof macht Hammer-Ansage zum Elektroauto<\/strong><br>\nDie Autoindustrie pr&auml;sentiert sich gerade als guter Samariter, doch in Wahrheit &uuml;bernimmt sie die F&ouml;rderquote, damit die E-Autos nicht auf Halde stehenbleiben. Denn dort verrotten sie, die Batterien sterben den nat&uuml;rlichen Tod und die Autos werden nach ein paar Jahren v&ouml;llig wertlos. Wir haben es eben nicht mit Verbrennern zu tun, die man theoretisch noch nach 100 Jahren wieder anstarten und fahren kann. In sieben, acht Jahren werden viele Kunden aufwachen, wenn sie versuchen, ihr Elektroauto zu verkaufen. Der Wertverlust dieser Fahrzeuge ist massiv und auch in dieser Hinsicht sind sie nat&uuml;rlich in keiner Weise nachhaltig.<br>\nKann sich das Blatt mit neuen Technologien wenden, beispielsweise mit den angek&uuml;ndigten Feststoff-Batterien?<br>\nFritz Indra: Meiner Ansicht nach nein. Die Physik und das Atomsystem lassen sich nicht beliebig manipulieren. Ich verlasse mich bei diesem Thema auf die Experten, und die sagen klipp und klar: In den n&auml;chsten zehn Jahren gibt es nichts anderes als Lithium-Ionen-Batterien. Und wie problematisch das ist, geopolitisch und auch unter dem Gesichtspunkt der Menschenrechte, ist inzwischen hinl&auml;nglich bekannt. Und es gibt auch technische Limitationen.<br>\nE-Auto &bdquo;in heutiger Form einfach nicht gut genug&ldquo;<br>\nEin E-Auto mit Lithium-Ionen-Akku ist jedem klassisch angetriebenen Auto unterlegen  auch was das Recycling betrifft. Das E-Auto in der heutigen Form ist f&uuml;r die allermeisten Kunden einfach nicht gut genug, um den Verbrenner breitfl&auml;chig und nachhaltig abzul&ouml;sen. Das gilt nat&uuml;rlich f&uuml;r den ganzen Globus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/auto\/news\/fritz-indra-im-interview-beruehmter-motoren-prof-die-elektromobilitaet-beginnt-jetzt-zu-scheitern_id_259541369.html\">Focus Online<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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