{"id":109,"date":"2005-08-17T16:44:06","date_gmt":"2005-08-17T15:44:06","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/v2\/?p=109"},"modified":"2016-03-06T10:22:55","modified_gmt":"2016-03-06T09:22:55","slug":"buchbesprechung-princes-of-the-yen-japans-central-bankers-and-the-transformation-of-the-economy-von-richard-a-werner","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=109","title":{"rendered":"Buchbesprechung: \u201ePrinces of the Yen: Japan&#8217;s Central Bankers and the Transformation of the Economy\u201c von Richard A. Werner"},"content":{"rendered":"<p>Kai Ruhsert bespricht f&uuml;r uns ein f&uuml;r unsere &ouml;konomische Debatte hoch interessantes Buch.<br>\n<!--more--><\/p><blockquote><p>\nEin gro&szlig;artiges Werk.<\/p>\n<div class=\"cite_hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div>\n<p class=\"reference\">Eisuke Sakakibara, Ex-Finanzminister von Japan, Weekly Economist, Tokyo<\/p>\n<\/blockquote><blockquote><p>\nSuperb. Ein fesselndes Buch &ndash; &uuml;berraschend angesichts des Themas: einer Analyse der Ursachen, warum die Neunziger f&uuml;r Japan ein &sbquo;verlorenes&rsquo; Jahrzehnt waren.<\/p>\n<div class=\"cite_hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div>\n<p class=\"reference\">Kozo Yamamura, University of Washington<\/p>\n<\/blockquote><p>Die Kommentare auf dem Einband machen neugierig. Und soviel sei gleich vorweg gesagt: Die Erwartungen des Lesers werden nicht entt&auml;uscht. &bdquo;Princes of the Yen&ldquo; ist ein spannendes und zugleich lehrreiches Buch, trotz (oder vielleicht wegen) des gro&szlig;en, thematischen Spektrums vom ersten chinesischen Papiergeld &uuml;ber die verschiedenen Entwicklungsperioden der japanischen Volkswirtschaft bis zum globalen Siegeszug der Zentralbanken beim Kampf um ihre Unabh&auml;ngigkeit. Auch die analytische Tiefe kommt nicht zu kurz: Im Anhang beschreibt Werner eine mathematische Modellierung des Wirtschaftswachstums, und die 49 Seiten umfassenden Fu&szlig;noten enthalten so viele Hintergrundinformationen und Querverweise, dass manch anderer Autor daraus mehrere B&auml;nde zusammengestellt h&auml;tte. <\/p><p>Was macht dieses Werk, das in Japan eine Auflage von 150.000 Exemplaren erreichte, f&uuml;r deutsche Leser aktuell? <\/p><p>Deutschland leidet seit Jahren unter den Folgen eines schwachen Binnenmarkts. Weil die deutsche Wirtschaftspolitik unter dem Einflu&szlig; fundamentalistisch-orthodoxer Angebotstheoretiker steht, die der Konsumnachfrage jegliche Relevanz f&uuml;r das Wachstum absprechen, werden alle zur Verf&uuml;gung stehenden Mittel genutzt, um die Reall&ouml;hne zu senken und die Steuereinnahmen des Staates zu drosseln. Letzteres setzt die Haushaltsausgaben unter zus&auml;tzlichen Legitimationsdruck, so dass die beiden wichtigsten St&uuml;tzen der Binnenkonjunktur, die private und die staatliche Nachfrage, bis heute schw&auml;cheln. <\/p><p>Auch Japan hatte lange unter einer Stagnation zu leiden. Dort hatte der Staat jedoch versucht, die Krise aktiv zu bek&auml;mpfen: <\/p><blockquote><p>\nAuf die erste Rezession Anfang der 1990er Jahre folgte ein Aufschwung &ndash; stark befeuert von staatlichen Konjunkturprogrammen. Gleich darauf folgte eine neue Rezession &ndash; der double dip. Im Verlauf der Jahre 1992 bis 2002 sollte sich dies noch dreimal wiederholen &ndash; immer neue gewaltige Konjunkturprogramme, immer wieder ein Strohfeueraufschwung und dann neue Einbr&uuml;che. Seit 1990 gab es in der japanischen Wirtschaft keinen sogenannten selbsttragenden Aufschwung mehr. Im Fr&uuml;hsommer 2002 liegt das Niveau des japanischen Bruttoinlandproduktes und dasjenige der industriellen Produktion ungef&auml;hr auf dem Niveau von 1991. (&hellip;)<br>\nDie Regierungen in Tokio haben viel unternommen, um den wirtschaftlichen Verfall zu stoppen. So gibt es eine Nullzins-Politik, die die japanische Zentralbank Bank of Japan (BoJ) de facto seit f&uuml;nf Jahren verfolgt &hellip;. Es gab japanische Konjunkturprogramme, die sich im Zeitraum 1991-2002 auf 450 Milliarden Euro addieren &ndash; <strong>niemals seit Bestehen des Kapitalismus gab es eine derart massive, keynesianische Konjunkturpolitik.<\/strong><\/p>\n<div class=\"cite_hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div>\n<p class=\"reference\">Quelle: <a href=\"http:\/\/www.isl-muenchen.gmxhome.de\/scheinstabilitaet.htm\" title=\"Externer Link zu http:\/\/www.isl-muenchen.gmxhome.de\/scheinstabilitaet.htm\">www.isl-muenchen.gmxhome.de\/scheinstabilitaet.htm<\/a><\/p>\n<\/blockquote><p><strong>Es besteht heute weitgehend Konsens dar&uuml;ber, dass die konjunkturpolitischen Ma&szlig;nahmen in der zweitgr&ouml;&szlig;ten Volkswirtschaft der Welt ebenso teuer wie nutzlos waren.<\/strong><\/p><p>Nach den Ursachen f&uuml;r die Krise befragt, stellen orthodoxe Angebotstheoretiker Japan dieselbe Diagnose wie dem Rest der Welt aus: Die L&ouml;hne seien zu hoch und die Strukturen verkrustet. <\/p><p>Aber auch neokeynesianische Autoren wie Heiner Flassbeck oder Peter Bofinger, die gerne pointiert formulieren, kommentieren die japanische Krise nur sehr vorsichtig. Sie weisen darauf hin, dass Japan in der ersten H&auml;lfte der Neunziger einen Aufwertungsschock des Yen verkraften musste, dass die L&ouml;hne und damit die Inlandsnachfrage stagnierten oder sogar sanken und dass grunds&auml;tzlich die konjunkturd&auml;mpfende Wirkung hoher Zinsen st&auml;rker ausgepr&auml;gt ist als der stimulierende Effekt der Senkung von Zinsen, die sich ohnehin schon auf einem niedrigen Niveau befinden. Das ist zwar zutreffend, wirkt aber doch etwas hilflos und kann die grunds&auml;tzlichen Einw&auml;nde gegen eine aktive Konjunkturpolitik nicht entkr&auml;ften. <\/p><p>Wer heute in Deutschland daf&uuml;r pl&auml;diert, auf die Schw&auml;che der Konsumnachfrage mit einer antizyklischen Geld- und Fiskalpolitik zu reagieren, st&ouml;&szlig;t bei seinen Mitmenschen meist auf tiefes Mi&szlig;trauen und Unverst&auml;ndnis. Das liegt nicht nur am kollektiven Trauma der Hyperinflation in den Zwanzigern und einer verf&auml;lschenden Darstellung der Wirtschaftspolitik in den Siebzigern, deren tats&auml;chliche Erfolge heute geleugnet werden. Mindestens ebenso schwer wiegt das scheinbare Versagen der keynesianischen Werkzeuge in Japan. <\/p><p>Richard A. Werner, Professor an der University of Southampton, arbeitete in den neunziger Jahren als Wissenschaftler u.a. im japanischen Finanzministerium und in der Bank of Japan. Er behauptet, dass die keynesianischen Werkzeuge bei genauerem Hinsehen sehr wohl funktioniert haben &ndash; wenn auch etwas anders als von den meisten erwartet. <\/p><p>Um seine Argumentation empirisch abzusichern, formulierte er ein allgemeines, ergebnisoffenes Modell zur Bestimmung des Wirtschaftswachstums, das die aus den &uuml;blichen Diskussionen bekannten Parameter ber&uuml;cksichtigt (Leitzins, kurz- und langfristige Zinss&auml;tze, Umlaufrendite, Gro&szlig;handelspreisindex, Staatshaushaltsvolumen, Geldmengen M1 bis M4, Zentralbankgeld und Kreditsch&ouml;pfung f&uuml;r produktive, d.h. BSP-relevante Verwendungen). Mit einer linearen Regressionsanalyse sortierte er auf Basis der japanischen Wirtschaftsdaten der letzten 25 Jahre schlie&szlig;lich die nicht mit dem Wirtschaftswachstum korrelierenden Parameter aus. Unter deflationsnahen Bedingungen blieb als einzig relevante Gr&ouml;&szlig;e die produktive Kreditsch&ouml;pfung &uuml;brig. <\/p><p>Den Zusammenhang zwischen Kreditsch&ouml;pfung und Wachstum erkl&auml;rt Werner, stark verk&uuml;rzt, etwa folgenderma&szlig;en:<\/p><p>1.) Der Kreditmarkt ist ein rationierter Anbietermarkt, d.h. auch in deflationsnahen Phasen k&ouml;nnen sich die Banken aussuchen, welchen Teil der Kreditw&uuml;nsche sie bedienen wollen, und den Rest abweisen. <\/p><p>2.) &Uuml;ber das Volumen der gesamten Kreditsch&ouml;pfung entscheidet allein die Zentralbank.<\/p><p>Aus 1) und 2) folgt: <\/p><p>A) Eine Senkung niedriger Zinsen auf einen noch niedrigeren Wert (z.B. 0,75% auf 0,50%) &auml;ndert am Kreditvolumen nichts.<\/p><p>B) Das Kreditvolumen kann von der Zentralbank auch ohne Ver&auml;nderungen des Zinssatzes in beide Richtungen variiert werden. Auch wenn es (in einem sinnvollen Ma&szlig;e) erh&ouml;ht wird, werden sich immer gen&uuml;gend Gl&auml;ubiger finden.<\/p><p>Ferner setzt Werner als gegeben:<\/p><p>3.) Neue Kaufkraft entsteht nur durch neue Bankkredite.<\/p><p>Daraus folgt:<\/p><p><strong>C) Die Senkung ohnehin schon niedriger Zinsen ist konjunkturpolitisch wirkungslos.<\/strong><\/p><p>W&auml;hrend die meisten &Ouml;konomen aus den Schwankungen u.a. des Kreditvolumens R&uuml;ckschl&uuml;sse auf die konjunkturelle Entwicklung zu ziehen versuchen, kehrt Werner diese Sichtweise um. Die produktive Kreditsch&ouml;pfung sieht er nicht als abh&auml;ngige Variable, sondern als Steuerparameter. Die &ouml;ffentlichen Diskussionen &uuml;ber Leitzinssenkungen, wie sie auch in der EU gerne gef&uuml;hrt werden, sind Werner zufolge sinnlos und lenken ab vom entscheidenden, geldpolitischen Instrument, dem Kreditsch&ouml;pfungsvolumen.<\/p><p>Ob eine Regierung der schw&auml;chelnden Konjunktur mit einem Konjunkturprogramm auf die Beine helfen kann, h&auml;ngt in diesem Modell davon ab, wie die Zentralbank darauf reagiert:<\/p><ul>\n<li>Wenn die Zentralbank die Regierung unterst&uuml;tzt und die Kreditsch&ouml;pfung entsprechend erh&ouml;ht, entsteht ein Nachfrage- und damit auch ein Wachstumsimpuls.<\/li>\n<li>Wenn die Zentralbank hingegen die Kreditsch&ouml;pfung konstant h&auml;lt oder sogar verringert, gibt es einen Verdr&auml;ngungseffekt: Erh&ouml;hungen staatlicher Ausgaben werden von einer Schw&auml;chung der privaten Nachfrage kompensiert, d.h. vorhandene Kaufkraft wird umverteilt, es wird aber keine neue Kaufkraft geschaffen. In Japan war genau dies geschehen: Die Bank of Japan hatte die verzweifelten Versuche des Finanzministeriums, die Wirtschaft durch staatliche Ausgabenprogramme und Zinssenkungen anzukurbeln, mit einer gegenl&auml;ufig kontraktiven Kreditsch&ouml;pfung unterlaufen. Staatsausgaben und private Konsumnachfrage in Japan lassen, in Diagrammform dargestellt, f&uuml;r die Neunziger daher schon auf den ersten Blick eine negative Korrelation erkennen.<\/li>\n<\/ul><p>Um ein h&ouml;heres Wirtschaftswachstum zu erreichen, sind h&ouml;here als normale staatliche Ausgaben also im Grunde nicht n&ouml;tig. Dazu w&uuml;rde es gen&uuml;gen, dass die Zentralbank einfach die Kreditsch&ouml;pfung erh&ouml;hte.<\/p><p>Dabei sind Randbedingungen zu ber&uuml;cksichtigen:<\/p><ul>\n<li>Nur Kredite, die produktiv verwendet werden, lassen das Bruttosozialprodukt tats&auml;chlich steigen. Eine Korrelation zwischen Bruttosozialprodukt und Kreditsch&ouml;pfung ist nur dann nachweisbar, wenn die Kredite an Bau-, Immobilien- und Nichtbanken-Finanzsektor herausgerechnet werden (den Zusammenhang zwischen japanischem Bruttosozialprodukt und produktiver Kreditsch&ouml;pfung w&auml;hrend der Neunziger in Diagrammform zu sehen, beschert dem Leser einen der verbl&uuml;ffendsten Augenblicke bei der Lekt&uuml;re dieses Buchs).<\/li>\n<li>Wird die Kreditsch&ouml;pfung &uuml;ber das Wachstumspotential einer Volkswirtschaft hinaus gesteigert, flie&szlig;t das Geld in spekulative Verwendungen. Auf diese Weise hat die Bank of Japan Anfang der Siebziger und gegen Ende der Achtziger Spekulationsblasen ausgel&ouml;st (auch dies wird von Werner mit entsprechenden Diagrammen veranschaulicht: Die Immobilienpreise in Japan waren durch eine viel zu hohe Kreditvergabe an den Immobiliensektor in die H&ouml;he getrieben worden und brachen ein, als weitere Kredite ausblieben).<\/li>\n<\/ul><p><strong>Das scheinbar so unverst&auml;ndliche Versagen der keynesianischen Konjunkturpolitik in der zweitgr&ouml;&szlig;ten Volkswirtschaft der Welt kann mit Richard Werners Thesen widerspruchsfrei erkl&auml;rt werden. Tats&auml;chlich fehlte die entscheidende Voraussetzung f&uuml;r einen Erfolg: Die Zentralbank h&auml;tte die Wirtschaftspolitik unterst&uuml;tzen und die Kreditsch&ouml;pfung angemessen steigern m&uuml;ssen.<\/strong><\/p><p>Daraus leitet sich auch f&uuml;r Europa eine politische Forderung ab, die sehr schwer zu realisieren, aber gleichwohl notwendig ist: Die Unabh&auml;ngigkeit der Zentralbanken muss wieder eingeschr&auml;nkt werden. <strong>Vor allem der Umfang der Kreditsch&ouml;pfung darf wegen seiner f&uuml;r die Konjunktur so zentralen Bedeutung nicht den demokratischen Entscheidungsprozessen entzogen sein.<\/strong><\/p><p>Der bekannte Einwand, dass auf diese Weise der Inflation T&uuml;r und Tor ge&ouml;ffnet werde, h&auml;lt der Realit&auml;t nicht stand:<\/p><ul>\n<li>Die Deutsche Bundesbank hatte bis Ende der Achtziger eine recht erfolgreiche Bilanz vorzuweisen, weil sie eben gerade nicht unabh&auml;ngig war, sondern im Gegenteil dank der heterogenen Zusammensetzung ihrer Entscheidungsgremien auch andere Aspekte als die Geldwertstabilit&auml;t ber&uuml;cksichtigte. (Sie verlor diese Balance Anfang der Neunziger, als die Euro-Einf&uuml;hrung und die Degradierung der Deutschen Bundesbank zu einer EZB-Filiale n&auml;herr&uuml;ckten.)<\/li>\n<li>Die US-amerikanische Zentralbank hat im Hinblick auf die Inflationsbek&auml;mpfung ebenfalls einen guten Ruf. Im Unterschied zur Bank of Japan und zur EZB muss sie jedoch zweimal j&auml;hrlich vor demokratisch gew&auml;hlten Gremien &uuml;ber ihre Arbeit Rechenschaft ablegen. Das zwingt sie dazu, die Wachstumsm&ouml;glichkeiten der US-Volkswirtschaft nicht durch eine unn&ouml;tig restriktive Geldpolitik zu beeintr&auml;chtigen. So ist es kein Wunder, dass die USA seit vielen Jahren h&ouml;here Wachstumsraten als die EU und Japan verzeichnen.<\/li>\n<li>Die Hyperinflation in Deutschland wie auch die Spekulationsblasen und die Rezessionen in Japan waren hingegen von Zentralbanken verursacht worden, die keiner demokratischen Kontrolle unterlagen und so unabh&auml;ngig wie die EZB waren; f&uuml;r die Deutsche Reichsbank galt dies de jure und f&uuml;r die Bank of Japan de facto.<\/li>\n<\/ul><p>Der Leser mag sich fragen, warum die Bank of Japan und das japanische Finanzministerium zum Schaden des Landes gegeneinander statt miteinander gearbeitet haben. Richard Werner begr&uuml;ndet das mit einer ideologischen Fixierung der &bdquo;Princes of the Yen&ldquo;, der faktischen und zeitweise auch offiziellen Chefs der Bank of Japan, auf die Durchsetzung von Strukturreformen. Auch in diesem Punkt begn&uuml;gt er sich nicht mit der blo&szlig;en Behauptung. W&auml;hrend seiner wissenschaftlichen T&auml;tigkeit in der Bank of Japan hatte er die Gelegenheit zu aufschlu&szlig;reichen Interview-Serien mit Mitarbeitern der unterschiedlichsten Funktionsebenen. Die Ergebnisse verleihen der These hinreichend Plausibilit&auml;t. <\/p><p>Weitere spannende Themen des Buches sind:<\/p><ul>\n<li>der Umbau der japanischen &Ouml;konomie in eine gesteuerte Kriegswirtschaft und deren Modifikation nach dem Krieg f&uuml;r den Kampf um Export-Marktanteile<\/li>\n<li>die jahrzehntelange Rivalit&auml;t zwischen Finanzministerium und Bank of Japan, die schlie&szlig;lich mit der Aufl&ouml;sung des Ministeriums endete<\/li>\n<li>die Vorbildfunktion von Hjalmar Schacht (bis 1939 Pr&auml;sident der Deutschen Reichsbank) f&uuml;r die Bank of Japan<\/li>\n<li>die Schl&uuml;sselrolle der Zentralbanken f&uuml;r den Verlauf der Asien-Krise.<\/li>\n<\/ul><p><strong>Pr&auml;dikat: Empfehlenswert. <\/strong><\/p><p>ISBN 0-7656-1049-3, Verlag M.E. Sharpe, 362 Seiten<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kai Ruhsert bespricht f&uuml;r uns ein f&uuml;r unsere &ouml;konomische Debatte hoch interessantes Buch.<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[20,208,30],"tags":[1497,477,1151,402,1085],"class_list":["post-109","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-landerberichte","category-rezensionen","category-wirtschaftspoliik-und-konjunktur","tag-japan","tag-keynesianismus","tag-konjunkturpolitik","tag-wachstum","tag-wechselkurse"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/109","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=109"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/109\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":31892,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/109\/revisions\/31892"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=109"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=109"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=109"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}