{"id":109053,"date":"2024-01-04T08:35:57","date_gmt":"2024-01-04T07:35:57","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=109053"},"modified":"2024-01-04T08:35:57","modified_gmt":"2024-01-04T07:35:57","slug":"hinweise-des-tages-4514","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=109053","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=109053#h01\">Sprachlosigkeit ist keine Politik &ndash; Gedanken zum Jahreswechsel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=109053#h02\">Schuldenbremse ist &ldquo;deutscher Fetisch&rdquo;: &Ouml;konomin pl&auml;diert f&uuml;r Investitionen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=109053#h03\">Arbeitsuchende, Arbeitslose, erwerbsf&auml;hige Leistungsberechtigte: L&auml;ndervergleich Dezember 2023 <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=109053#h04\">Rechtsruck in der Bundesrepublik: Br&ouml;ckelndes Parteiensystem<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=109053#h05\">Ist die Ukraine ein S&ouml;ldnerstaat?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=109053#h06\">Abr&uuml;stung dringend n&ouml;tig<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=109053#h07\">Kriegswaffenexporte: &raquo;Die Ausfuhren sind nicht transparent&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=109053#h08\">Krieg in Gaza: Nun droht den Menschen der Hungertod &ndash; und Deutschland sieht zu<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=109053#h09\">Gezielte T&ouml;tung in Beirut<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=109053#h10\">Das Rad der Geschichte dreht sich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=109053#h11\">South Africa Is Right to Invoke the Genocide Convention Against Israel&rsquo;s War on Gaza<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=109053#h12\">Bundeswehreinsatz in Afghanistan: &ldquo;Wahnsinn. Eine Riesenschei&szlig;e&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=109053#h13\">&laquo;Marwan Barghouti k&ouml;nnte Pal&auml;stinas Nelson Mandela werden&raquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=109053#h14\">Endlich Raum f&uuml;r eine kritische Debatte zur Covid-Impfung<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Sprachlosigkeit ist keine Politik &ndash; Gedanken zum Jahreswechsel<\/strong><br>\nEs ist ein unerh&ouml;rtes Privileg, dass zum Jahreswechsel in Deutschland der Regierungschef &uuml;ber die &ouml;ffentlich-rechtlichen Medien die Chance bekommt, die B&uuml;rger in dem Augenblick direkt anzusprechen, wo diese besonders empf&auml;nglich daf&uuml;r sind. Diese Ansprache gibt dem Bundeskanzler die M&ouml;glichkeit, das vergangene Jahr mit all seinen Verwerfungen Revue passieren zu lassen, in das neue Jahr hineinzuschauen und den B&uuml;rgern aus erster Hand eine Perspektive zu geben. Wirklich genutzt wurde dieses Privileg in den vergangenen Jahrzehnten nur selten, aber wie es in diesem Jahr verschleudert wurde, das ist neu.<br>\nIch gestehe, es hat mich viel &Uuml;berwindung gekostet, aber ich habe die Neujahrsansprache des deutschen Bundeskanzlers nachgelesen. Und ich war, obwohl ich wirklich nichts erwartet hatte, danach vollkommen sprachlos. Man ist sprachlos angesichts der totalen Sprachlosigkeit des Mannes, der vorgibt, Deutschland und vielleicht sogar Europa f&uuml;hren zu wollen. Ich meine, er redet zwar, aber er ist absolut unf&auml;hig, etwas zu sagen. Das einzige Highlight: Scholz will kraftvoll investieren. Dass der Staat kein Geld dazu hat und die Europ&auml;ische Zentralbank mit hohen Zinsen das private Investieren gerade verhindern will, hat er leider vergessen zu erw&auml;hnen.<br>\nDabei h&auml;tte es gerade zu Beginn dieses Jahres so viel zu sagen gegeben. Der Bundeskanzler h&auml;tte beispielsweise sagen k&ouml;nnen, dass die Erwartung der Regierung bez&uuml;glich der wirtschaftlichen Entwicklung vom Beginn des vergangenen Jahres sich f&uuml;r Deutschland und f&uuml;r Europa als viel zu optimistisch erwiesen habe. Die Bundesregierung hoffte auf eine &bdquo;milde Winterrezession&ldquo;, aber herausgekommen ist eine Ganzjahresrezession, die immer noch nicht zu Ende ist. Scholz aber sagt, es habe Prognosen von &bdquo;Experten&ldquo; gegeben, die einen R&uuml;ckgang des BIP von drei vier oder f&uuml;nf Prozent vorhergesagt h&auml;tten &ndash; und daran gemessen sei man doch gut durchgekommen. Wer diese Prognosen abgegeben hat, erf&auml;hrt man aber nicht, und so bleibt das, was er sagt, ohne jeden Sinn.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.relevante-oekonomik.com\/2024\/01\/03\/sprachlosigkeit-ist-keine-politik-gedanken-zum-jahreswechsel\/\">Relevante &Ouml;konomik<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Ein ausgezeichnet formulierter Text mit einem noch besseren Inhalt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Schuldenbremse ist &ldquo;deutscher Fetisch&rdquo;: &Ouml;konomin pl&auml;diert f&uuml;r Investitionen<\/strong><br>\nDeutschland m&uuml;sse jetzt neue Schulden machen und in die Zukunft investieren, sonst drohe der wirtschaftliche Abstieg, sagt die &Ouml;konomin Isabella Weber.<br>\nDie in den USA lehrende deutsche Wirtschaftswissenschaftlerin Isabella Weber hat den derzeitigen Sparkurs der Bundesregierung in Folge des Verfassungsgerichtsurteils als &ldquo;wirtschaftspolitischen Wahnsinn&rdquo; kritisiert. &ldquo;Wenn die Bundesregierung jetzt nicht investiert, wird Deutschland als Wirtschaftsstandort Wettbewerbsf&auml;higkeit verlieren&rdquo;, sagte die &Ouml;konomin dem Berliner &ldquo;Tagesspiegel&rdquo;. In der gegenw&auml;rtigen Lage zu sparen sei makro&ouml;konomisch nicht zu rechtfertigen und f&uuml;hre unter internationalen Expertinnen und Experten zu Kopfsch&uuml;tteln.<br>\nDeutschland riskiere dadurch, die wirtschaftliche Substanz des Landes weiter verfallen zu lassen und Wachstum abzuw&uuml;rgen, sagte Weber. Hintergrund der k&uuml;rzlich vereinbarten Sparbeschl&uuml;sse der Bundesregierung f&uuml;r eine ganze Reihe von Bereichen ist das Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 15. November, durch das im Bundeshaushalt 2024 etwa 17 Milliarden Euro fehlen.<br>\nDie &Ouml;konomin warnte auch vor negativen Folgen der Sparsamkeit f&uuml;r die Demokratie. &ldquo;Die demokratischen Parteien Deutschlands m&uuml;ssten jetzt zusammenarbeiten, um den fiskalischen Spielraum zu sichern, der notwendig ist, um den Abstiegs&auml;ngsten etwas entgegenzusetzen und dem Aufstieg der AfD Einhalt zu gebieten&rdquo;, sagte sie dem &ldquo;Tagesspiegel&rdquo;.<br>\nWeber forderte vor diesem Hintergrund eine Reform der Schuldenbremse und eine Verl&auml;ngerung der Energiepreisbremsen. &ldquo;Die Schuldenbremse ist seit 14 Jahren eine Zukunftsbremse gewesen&rdquo;, sagte Weber, es sei allerh&ouml;chste Zeit, das Ruder herumzurei&szlig;en.<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/web.de\/magazine\/politik\/oekonomin-kritisiert-sparkurs-regierung-39024786\">web.de<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/wirtschaft\/okonomin-isabella-weber-im-gesprach-die-schuldenbremse-ist-seit-14-jahren-eine-zukunftsbremse-10994233.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Ein sch&ouml;nes Interview &ndash; und erb&auml;rmlich, dass die Bundesregierung, den Bundeskanzler eingeschlossen, an diesem Unsinn festhalten. Aber sich hinterher &uuml;ber die schlechten Umfrageergebnisse f&uuml;r die Ampel-Parteien und die guten Vorhersagen f&uuml;r die AfD beklagen, als w&auml;ren die nicht auch das Ergebnis der eigenen Katastrophen-Politik.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Arbeitsuchende, Arbeitslose, erwerbsf&auml;hige Leistungsberechtigte: L&auml;ndervergleich Dezember 2023 <\/strong><br>\nDezember 2023 (Stichtag 13.12.) 4,520 Millionen Arbeitsuchende &ndash; darunter: 2,637 Millionen registrierte Arbeitslose, davon 896.000 bei den Agenturen f&uuml;r Arbeit und 1,741 Millionen bei den Jobcentern. 183.000 (7,5 Prozent) mehr registrierte Arbeitslose als im Dezember 2022 &ndash; 97.000 mehr bei den Agenturen f&uuml;r Arbeit und 87.000 mehr bei den Jobcentern. 117.000 (8,9 Prozent) mehr arbeitslose M&auml;nner, 66.000 (5,8 Prozent) mehr arbeitslose Frauen als im Dezember 2022.<br>\nIm L&auml;ndervergleich reichten die Ver&auml;nderungsraten (im Vorjahresvergleich) bei den registrierten Arbeitslosen insgesamt von +3,2 Prozent in Sachsen-Anhalt (ST) bis +11,0 Prozent in Bayern (BY). Die Ver&auml;nderungsraten (Vorjahresvergleich) bei den registrierten arbeitslosen Frauen reichten im L&auml;ndervergleich von +2,0 Prozent in Sachsen-Anhalt (ST) bis +11,3 Prozent in Hamburg (HH).<br>\nDie Ver&auml;nderungsraten (Vorjahresvergleich) bei den registrierten Arbeitslosen im Alter von unter 25 Jahren reichten im L&auml;ndervergleich von +5,6 Prozent in Sachsen-Anhalt (ST) bis +18,6 Prozent in Sachsen (SN). (DE: +12,5 Prozent; siehe Anhang, Seite 10)<br>\n3,932 Millionen erwerbsf&auml;hige Leistungsberechtigte (ELB &ndash; SGB II &ndash; Hartz IV), 2,5 Prozent (95.000) mehr als im Dezember 2022. Die Ver&auml;nderungsraten (Vorjahresvergleich) bei den ELB reichten im L&auml;ndervergleich von &#8209;1,1 Prozent in Sachsen-Anhalt (ST) bis +5,2 Prozent in Baden-W&uuml;rttemberg (BW).<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/biaj.de\/archiv-kurzmitteilungen\/1900-arbeitsuchende-arbeitslose-erwerbsfaehige-leistungsberechtigte-laendervergleich-dezember-2023-mit-bremischen-staedten.html\">BIAJ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Rechtsruck in der Bundesrepublik: Br&ouml;ckelndes Parteiensystem<\/strong><br>\nAfD eilt in Umfragen von Erfolg zu Erfolg. Anhaltende Diskussion &uuml;ber Verbot der Partei. Mehrheit rechnet mit AfD-Ministerpr&auml;sidenten<br>\nH&ouml;henflug in den Umfragen, Mitgliederentwicklung gegen den Trend aller anderen Bundestagsparteien &ndash; in den ersten Tagen des neuen Jahres mehren sich die Anzeichen f&uuml;r einen Durchbruch der AfD in die gesellschaftliche Breite. Sah das Institut Wahlkreisprognose die AfD in Th&uuml;ringen vor einigen Tagen bei 36,5 Prozent, folgt nun das n&auml;chste aufsehenerregende Befragungsergebnis aus Sachsen. Dort ergab eine Umfrage des Institutes Civey im Auftrag der S&auml;chsischen Zeitung den spektakul&auml;ren Wert von 37 Prozent f&uuml;r die AfD. Dass der s&auml;chsische Verfassungsschutz den Landesverband der Partei k&uuml;rzlich als eine &raquo;gesichert rechtsextremistische Bestrebung&laquo; eingestuft hat, scheint zu verpuffen. Dazu passt eine Meldung vom Dienstag: Die Mitgliederzahl der AfD ist bundesweit im vergangenen Jahr stark gestiegen und liegt nun bei &uuml;ber 40.000 &ndash; ein Anstieg um 37 Prozent gegen&uuml;ber dem Stand von 2022.<br>\nIn Sachsen f&auml;llt mittlerweile auch die CDU hinter die AfD zur&uuml;ck; sie kommt in der angef&uuml;hrten Umfrage auf 33 Prozent. Andere Parteien werden regelrecht deklassiert: Die Sozialdemokraten erreichen nur noch mickrige drei Prozent, die FDP rutscht gar auf ein Prozent ab; beide Parteien m&uuml;ssen also damit rechnen, aus dem Landtag zu fliegen. Die Gr&uuml;nen und die Linkspartei wurden mit sieben bzw. acht Prozent gemessen. Was sich hier anbahnt, ist also eine teilweise Zertr&uuml;mmerung des bisherigen Parteiensystems.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/466354.rechtsruck-in-der-bundesrepublik-br%C3%B6ckelndes-parteiensystem.html\">junge Welt<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Sozialdemokraten bei drei Prozent: S&auml;chsische SPD gibt Ampel Schuld an miesen Umfragewerten<\/strong><br>\nSpitzenwerte f&uuml;r die AfD, die SPD hingegen unter f&uuml;nf Prozent: Eine aktuelle Umfrage aus Sachsen sorgt f&uuml;r Unruhe in der Parteienlandschaft. Nun interpretieren die Genossen vor Ort die Werte auf ihre Weise.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/sachsen-spd-gibt-ampel-schuld-an-miesen-umfragewerten-im-freistaat-a-a939d60e-779d-410a-9ae9-872d6448a903\">DER SPIEGEL<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Ist die Ukraine ein S&ouml;ldnerstaat?<\/strong><br>\nDie &bdquo;Zusammenarbeit&ldquo; mit den Geberl&auml;ndern habe es erm&ouml;glicht, alle Gelder aus internen Ressourcen vollst&auml;ndig f&uuml;r die Finanzierung von Sicherheit und Verteidigung einzusetzen, sagt Finanzminister Marchenko.<br>\nDie Ukraine ist abh&auml;ngig nicht nur von den Waffenlieferungen des Westens, sondern bekanntlich auch von Finanzhilfen. Ohne diese w&auml;re der schon vor Beginn des Kriegs hoch verschuldete Staat l&auml;ngst zusammengebrochen, im Krieg sind die Wirtschaftsleistung und die Steuereinnahmen noch einmal drastisch geschrumpft. Das Haushaltsdefizit f&uuml;r 2024 betr&auml;gt etwa 38 Milliarden Euro (1,57 Billionen Griwna), 2023 waren es noch 1,33 Billionen. Im Dezember 2022 allein lag das monatliche Haushaltsdefizit bei 6,8 Milliarden Euro, die Tendenz geht nach oben.<br>\nUS-Pr&auml;sident Biden hat ein Hilfspaket in H&ouml;he von 60 Milliarden US-Dollar f&uuml;r die Ukraine mit einer Israelhilfe in H&ouml;he von 14 Milliarden sowie weiteren 14 Milliarden als Schmankerl f&uuml;r die Republikaner zur Grenzsicherung zusammengeschn&uuml;rt. Der Trick klappte allerdings nicht, die Republikaner lehnten das Paket ab und fordern eine getrennte Abstimmung, wobei die Grenzsicherung f&uuml;r sie prim&auml;r sein soll. Auch die EU-Hilfe in H&ouml;he von 50 Milliarden f&uuml;r 2024-2027 in Form einer speziellen Fazilit&auml;t konnte wegen des Vetos von Ungarn nicht verabschiedet werden. Fraglich ist, ob Ungarn dabei bleibt oder die &uuml;brigen Staaten gemeinsam beschlie&szlig;en, einen anderen Weg zu finden. Die Bundesregierung allein will &uuml;ber 20 Milliarden, davon 8 Milliarden Milit&auml;rhilfe, aus dem Haushaltsbudget zahlen, weswegen K&uuml;rzungen an anderen Posten vorgenommen werden m&uuml;ssen. Man wolle aber, wenn Not an der Ukraine ist, noch mehr aufwenden und eventuell auch wieder die Schuldenbremse knacken. Fragt sich, wie das aussieht, wenn die  Pakete aus den USA und der EU nicht kommen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/krass-konkret\/ist-die-ukraine-ein-soeldnerstaat\/\">Overton Magazin<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin S.B.:<\/strong> Es sieht nicht gut aus f&uuml;r die Ukraine und ihre Zukunft. Es wird ein Land verw&uuml;stet und eine Generation diesem Krieg geopfert, gar nicht zu sprechen von dem finanziellen Ruin. Mit jedem Tag, an dem der Westen die Weiterf&uuml;hrung des Krieges unbedingt will, wird die Verhandlungsposition der Ukraine schlechter. Und es beweist sich immer wieder, dass sie einen Stellvertreterkrieg f&uuml;r den Westen f&uuml;hren. Beendet dieses Leid! Diplomaten statt Granaten.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Abr&uuml;stung dringend n&ouml;tig<\/strong><br>\nDas neue Jahr begann wie das alte geendet hat. Kanonendonner, Bomben und Raketen, und dazu un&uuml;berh&ouml;rbares Kriegsgeschrei. In ukrainischen und russischen St&auml;dten und D&ouml;rfern werden Menschen get&ouml;tet und verwundet, und deren Zahl wird um ein Hundertfaches &uuml;bertroffen durch die Toten und Verst&uuml;mmelten in Gaza.<br>\nIn der Ukraine hat der Luftkrieg das T&ouml;ten auf beiden Seiten &uuml;bernommen. Die vielfach angek&uuml;ndigte &raquo;Gro&szlig;offensive&laquo; der ukrainischen Truppen versiegte, bevor sie entfaltet werden konnte, und sie wird auch durch das Ausbleiben von Waffen- und Geldstr&ouml;men aus den USA gestoppt. Den Regierenden in Washington und denen, die das Regieren &uuml;bernehmen wollen, ist im Wahlkampf das Hemd n&auml;her als der Rock. Beim Gieren nach einflu&szlig;reichen Posten wollen sie sich nicht durch l&auml;stige Gemetzel im fernen Europa st&ouml;ren lassen.<br>\nDie entstandene L&uuml;cke im Nachschub f&uuml;r den Krieg gegen Ru&szlig;land will die Friedensnobelpreistr&auml;gerin Europ&auml;ische Union nun ausf&uuml;llen, koste es was es wolle, und sei es ein weiteres Absinken der eigenen Wirtschaftskraft. Das Schr&ouml;pfen der eigenen Bev&ouml;lkerung im Interesse der &raquo;Verteidigung der westlichen Werte&laquo; wird auch in diesem Jahr z&uuml;gellos fortgesetzt. Ob sich die Geschr&ouml;pften dessen bewu&szlig;t werden, ist leider noch nicht wirklich erkennbar.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zlv.lu\/db\/1\/1497198049680\/0\">Zeitung vum L&euml;tzebuerger Vollek<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Kriegswaffenexporte: &raquo;Die Ausfuhren sind nicht transparent&laquo;<\/strong><br>\nIm R&uuml;stungsexportbericht der Bundesregierung f&uuml;r 2022 fehlen bestimmte Angaben zu Kleinwaffen. Ein Gespr&auml;ch mit Susanne Weipert<br>\nKurz vor dem &raquo;Fest des Friedens&laquo;, als das Weihnachten bezeichnet wird, hat das Bundeswirtschaftsministerium den R&uuml;stungsexportbericht 2022 vorgelegt. Herrscht damit nun Klarheit?<br>\nDie Genehmigungszahlen f&uuml;r kleine und leichte Waffen und die dazugeh&ouml;rige Munition spiegeln nicht wider, was tats&auml;chlich an Ausfuhren von Handfeuerwaffen insgesamt genehmigt wurde. Im Bericht 2022 taucht nur etwa knapp ein Drittel davon &uuml;berhaupt als &raquo;kleine und leichte Waffen&laquo; auf. Die Summe des Wertes dieser genehmigten Exporte ist mit 272 Millionen Euro angegeben. Im Bericht wird nur eine Menge im Wert von etwa 87 Millionen sichtbar.<br>\nK&ouml;nnen Sie diese Diskrepanz erkl&auml;ren?<br>\nDie Definition Deutschlands bzw. der europ&auml;ischen L&auml;nder f&uuml;r kleine und leichte Waffen weicht von der UN-Definition ab. F&uuml;r etwa zwei Drittel ist nicht nachzuvollziehen, in welche L&auml;nder sie gingen. Die Bundesregierung hat in ihren politischen Grunds&auml;tzen 2019 verankert, dass Kleinwaffenexporte in Drittstaaten grunds&auml;tzlich nicht genehmigt werden sollen. Unklar bleibt also, ob sie sich an ihre selbstgesetzten Einschr&auml;nkungen h&auml;lt.<br>\nMit diesen Berichten erfahren wir die Zahlen &uuml;brigens immer erst, wenn alles geschehen ist. Nachtr&auml;gliches Berichten st&auml;rkt aber nicht die demokratische Kontrolle. Sie bilden nicht einmal alle Exporte ab, sondern nur die f&uuml;r das aktuelle Jahr genehmigten. Mitunter werden noch Genehmigungen aus Vorjahren genutzt. Die tats&auml;chlichen Ausfuhren sind nicht transparent gelistet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/466374.kriegswaffenexporte-die-ausfuhren-sind-nicht-transparent.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Krieg in Gaza: Nun droht den Menschen der Hungertod &ndash; und Deutschland sieht zu<\/strong><br>\nZum Tod durch die Bomben kommt in Gaza der Tod durch Hunger und Durst. Unser Autor fordert: Es braucht endlich diplomatische Anstrengungen, den Krieg zu beenden!<br>\nSeit fast drei Monaten herrscht Krieg in Gaza, nach Angaben der UN sind mehr als 20.000 Menschen durch israelische Bomben get&ouml;tet worden. Die genaue Zahl der get&ouml;teten Pal&auml;stinenserinnen und Pal&auml;stinenser ist noch unklar, denn ein gro&szlig;er Teil der Geb&auml;ude, insbesondere im Norden des Gazastreifens, liegt in Tr&uuml;mmern, Tausende Menschen, darunter auch Familienmitglieder von mir, sind noch vermisst. Dass sie alle &uuml;berlebt haben, wird von Tag zu Tag unrealistischer.<br>\nDoch neben den Bomben gibt es auch immer mehr Berichte &uuml;ber eine neue Form des Sterbens in Gaza: den Tod durch Hunger und Durst. &bdquo;So ziemlich jeder in Gaza hat Hunger. Ich habe so etwas noch nie in dem Ausma&szlig; erlebt&ldquo;, erkl&auml;rte der Chef&ouml;konom des Weltern&auml;hrungsprogramms (WFP), Arif Hussain. Nach Angaben der Vereinten Nationen (UN) leben vier von f&uuml;nf Menschen weltweit, die aktuell vom Hungertod bedroht sind, in Gaza. Besonders stark betroffen von der Hungerkatastrophe sind Kinder und die 50.000 schwangeren Frauen in Gaza. Die Katastrophe bahnte sich schon seit l&auml;ngerem an.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/open-source\/krieg-in-gaza-nun-droht-den-menschen-der-hungertod-und-deutschland-sieht-zu-li.2173093%20\">Jules El-Khatib in der Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Gezielte T&ouml;tung in Beirut<\/strong><br>\nBei einem gezielten Drohnenangriff im S&uuml;den von Beirut sind am Dienstagabend sieben Menschen get&ouml;tet worden. Libanesische und arabische Medien berichteten zun&auml;chst von einer Explosion unweit der Schnellstra&szlig;e Hadi Nasrallah. Kurz darauf wurden die ersten Bilder von dem Anschlagsort verbreitet. Drei Raketen waren laut Augenzeugenberichten von der ferngesteuerten Drohne auf ein parkendes Fahrzeug sowie auf ein Wohn- und Gesch&auml;ftshaus an einer belebten Kreuzung im Beiruter Stadtteil Msharafieh abgefeuert worden. Das Fahrzeug brannte komplett aus, ein im dritten Stock des Geb&auml;udes liegendes Appartement wurde zerst&ouml;rt.<br>\nZiel des Anschlags war der stellvertretende Vorsitzende der Hamas, Saleh Al-Arouri, der im Libanon im Exil lebte. Die Hamas best&auml;tigte den Tod von Saleh Al-Arouri sowie von Samir Fendi und Azzam al-Aqraa, zwei Kommandeuren der Qassam-Brigaden, dem milit&auml;rischen Arm der Hamas. Hamas best&auml;tigte die Namen der vier weiteren Get&ouml;teten mit Ahmed Hammoud, Mahmoud Shahin, Mohammed Bsharat, und Mohammed al-Reis. Mindestens elf weitere Personen wurden zum Teil schwer verletzt und werden in Krankenh&auml;usern behandelt. Im Laufe des Abends war bekannt geworden, da&szlig; in dem Geb&auml;ude ein Treffen verschiedener pal&auml;stinensischer Organisationen stattgefunden hat.<br>\nPal&auml;stinensische Organisationen riefen die &raquo;pal&auml;stinensischen Massen&laquo; im von Israel besetzten Westjordanlang auf, ihren Widerstand gegen &raquo;den zionistischen Feind&laquo; zu verst&auml;rken. Der israelische Angriff auf Al Arour und die anderen sei eine &raquo;Aggression gegen alle Araber und die islamische Gemeinschaft&laquo;. Ismail Haniyeh, Vorsitzender des Hamas Politb&uuml;ros bezeichnete Al Arouri als &raquo;gro&szlig;artige nationale Pers&ouml;nlichkeit&laquo;. Gespr&auml;che &uuml;ber den Austausch von israelischen Geiseln und pal&auml;stinensischen Gefangenen, die unter Vermittlung von Katar und &Auml;gypten wiederaufgenommen worden waren, wurden von der Hamas gestoppt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zlv.lu\/db\/1\/1487522726554\/0\">Karin Leukefeld auf Zeitung vum L&euml;tzebuerger Vollek<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Das Rad der Geschichte dreht sich<\/strong><br>\nUnser Kolumnist in den USA, Patrick Lawrence, beleuchtet die Barbarei Israels in Gaza aus dem Blickwinkel der Geschichte &ndash; der Geschichte des westlichen Liberalismus. Dieses Ereignis werde nie mehr vergessen werden. Der westliche Liberalismus habe sp&auml;testens jetzt seine Glaubw&uuml;rdigkeit eingeb&uuml;sst.<br>\nF&uuml;r die Lebenden ist es in der Regel ziemlich schwierig, ihren Moment als einen Abschnitt der Geschichte zu sehen und zu verstehen. Wir sind zu sehr &bdquo;in&ldquo; der Gegenwart, um sie mit der n&ouml;tigen Distanz zu betrachten. So scheint es mir schon lange. Arnold J. Toynbee brachte diesen Punkt auf eine andere Weise zum Ausdruck, als er sich an seine Kindheit im sp&auml;timperialen Gro&szlig;britannien erinnerte. &bdquo;Man betrachtete die Geschichte als etwas eher Unangenehmes, das anderen Menschen widerfuhr&ldquo;, schrieb der britische Historiker. Dieser denkw&uuml;rdige Aper&ccedil;u erschien in der Februarausgabe 1949 von &laquo;Commentary&raquo;, der amerikanischen Monatszeitschrift f&uuml;r j&uuml;dische Angelegenheiten. Die &Uuml;berschrift des Artikels lautete: &bdquo;Kann sich die westliche Zivilisation selbst retten? Unsere gegenw&auml;rtige Sorge im Licht der Geschichte&ldquo;.<br>\nWir leben in dieser Hinsicht in einer besonderen Zeit. Auch wenn es normalerweise schwierig ist, uns selbst als Akteure in der Geschichte zu erkennen, ist die Geschichte, die wir machen, w&auml;hrend uns das Jahr 2023 ins Jahr 2024 f&uuml;hrt, t&auml;glich &bdquo;in unseren Gesichtern&ldquo;, wie man sagt. Sie ist unangenehm, genau wie der junge Toynbee es dachte, aber man kann nicht sagen, dass sie anderswo und nur f&uuml;r andere passiert. Vierundsiebzig Jahre nachdem &laquo;Commentary&raquo; seinen Aufsatz ver&ouml;ffentlicht hat, ist Toynbees Frage die unsere: Kann der Westen sich selbst retten, sich selbst wiederherstellen &ndash; ja, sich selbst erl&ouml;sen?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/das-rad-der-geschichte-dreht-sich\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>South Africa Is Right to Invoke the Genocide Convention Against Israel&rsquo;s War on Gaza<\/strong><br>\nSouth Africa has asked the International Court of Justice to rule that Israel is guilty of &ldquo;genocidal acts&rdquo; in Gaza. The architects of the Genocide Convention intended it to be used to stop the mass killing of civilians before it is too late.<br>\nEarlier this month, the Biden administration joined governments around the world in marking the seventy-fifth anniversary of the Convention on the Prevention and Punishment of the Crime of Genocide, adopted by the United Nations General Assembly on December 9, 1948. At the very same time, US government officials were trying to fend off a legal action accusing them of complicity with Israel&rsquo;s &ldquo;unfolding genocide&rdquo; of Palestinians in the Gaza Strip. Now the South African government has filed a case with the International Court of Justice, invoking the Genocide Convention and accusing Israel of &ldquo;genocidal acts.&rdquo;<br>\nSome commentators have contemptuously dismissed the idea that Israel&rsquo;s war on Gaza should be considered genocidal as an absurdity. But academic experts have presented the question in a very different light and insisted on the need for urgent, morally serious debate.<br>\nThe dismissive attitude to the charge of genocide betrays two forms of ignorance. The first concerns the definition of genocide in the convention itself. Although that definition was greatly influenced by the crimes of Nazism, its understanding of genocide also applies to a wider set of cases.<br>\nThe second form of ignorance concerns the deliberately murderous nature of the Israeli onslaught on the people of Gaza, and the overtly genocidal rhetoric that government officials have used to justify it.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobin.com\/2023\/12\/biden-administration-israel-gaza-war-ethnic-cleansing-genocide-convention\">Jacobin<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers E.J.:<\/strong> Die regelbasierte internationale Ordnung sieht dem Recht des St&auml;rkeren zum Verwechseln &auml;hnlich und entbehrt zunehmend jeder Grundlage. So wie der Ukrainekrieg Zweifel an der St&auml;rke des Westens n&auml;hrt, vermittelt der Krieg gegen die Pal&auml;stinenser das Bild des Westens als gesetzloser Bande. Der Westen als Weltpolizist hat jede Legitimation verspielt. Zeit, sich das einzugestehen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Bundeswehreinsatz in Afghanistan: &ldquo;Wahnsinn. Eine Riesenschei&szlig;e&rdquo;<\/strong><br>\nIgnoranz, Kompetenzgerangel, verratene Ortskr&auml;fte: Einblicke in Geheimpapiere zeigen erstmals das ganze Ausma&szlig; des Versagens rund um den Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan. [&hellip;]<br>\nZwei Ministerien, drei Geheimpapiere, ein Gesamtbild: Die Deutschen haben fr&uuml;her mehr gewusst, als sie zugeben, und weniger getan, als n&ouml;tig gewesen w&auml;re. Sie haben Kabul geschehen lassen. Dennoch erweckt das Verteidigungsministerium den Anschein, es habe seit April einen ausgefeilten Plan besessen. Das stimmt nicht. Es gab zwar Planungen f&uuml;r &ldquo;Eventualf&auml;lle&rdquo;. Der Operationsplan wird erst am 15. August um 18.45 Uhr verschickt.<br>\nDas Kanzleramt<br>\nAm f&uuml;nften Tag der Krise muss Angela Merkel mal raus. In Gie&szlig;en besichtigt sie das Labor von Justus von Liebig, Kabul ist weit weg. Merkel l&auml;sst sich alles zur Geschichte des gro&szlig;en Chemikers zeigen, sie hat Zeit. Danach besuchen sie und ihr Kanzleramtschef Helge Braun ein Mitmachmuseum. In Kabul wird da bereits gestorben.<br>\nDer 19. August fasst vieles zusammen. Merkel lobt ein &ldquo;Schmuckk&auml;stchen&rdquo; und &uuml;bergeht Fragen zu Afghanistan, wie die Lokalpresse feststellt. In die Kameras sagt sie: &ldquo;Ich w&uuml;nsche mir, dass auch heute wieder Flugzeuge wohlbehalten mit schutzsuchenden Menschen landen.&rdquo; Wer h&auml;lt eigentlich im Kanzleramt die Stellung? Unklar. Merkels und Brauns Kalender wurden komplett gel&ouml;scht, sie selbst war auch am Wochenende des Falls von Kabul wohl nicht in Berlin.<br>\nNoch unmittelbar vor dem Kollaps glaubt Merkel, das erst in der folgenden Woche bereden zu m&uuml;ssen. Als es anders kommt, bricht Aktionismus aus: Die Bundeswehr durfte monatelang nur in gepanzerten Maschinen fliegen &ndash; Zivilisten und Ortskr&auml;fte sollen jetzt in ungesch&uuml;tzte Charterflugzeuge verfrachtet werden. Drei Tage vor dem Taliban-Sieg verk&uuml;ndet Merkels Au&szlig;enminister im Morgenmagazin, &ldquo;ein bis zwei&rdquo; Maschinen w&uuml;rden nun eingesetzt. Konkret bedeutet das: Pro Abflug aus Kabul st&uuml;nden maximal 378 Pl&auml;tze zur Verf&uuml;gung &ndash; f&uuml;r 12.000 Menschen, die evakuiert werden sollen.<br>\nBeim Lesen der Kabul-Papiere setzt sich der Eindruck fest, dass sich Merkel bis zuletzt f&uuml;r Afghanistan nicht wirklich interessiert hat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/2024\/02\/bundeswehr-einsatz-afghanistan-abzug-untersuchung\">Zeit Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>&laquo;Marwan Barghouti k&ouml;nnte Pal&auml;stinas Nelson Mandela werden&raquo;<\/strong><br>\nDie Schweizer Friedensaktivistin und Z&uuml;rcher Kantonsr&auml;tin Anjuska Weil und ihr Mann Jochi Weil, die sich beide seit Jahrzehnten f&uuml;r einen friedlichen Dialog zwischen Juden und Pal&auml;stinensern einsetzen, haben einen fr&uuml;heren unkonventionellen Vorschlag aufgegriffen. In der Zeitung &laquo;Zeitgeschehen im Fokus&raquo; fordern sie die Freilassung von Marwan Barghouti. &laquo;Das w&auml;re ein grosser und wichtiger Schritt&raquo;, erkl&auml;ren die beiden. Jochi Weil erg&auml;nzt: &laquo;Barghouti hat einen &auml;hnlichen Weg gemacht wie Nelson Mandela. Irgendwann kam er zu der Erkenntnis &lsaquo;Nein, Gewalt ist es nicht. Diesen Weg gehen wir friedlich&rsaquo;.&raquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/welt\/marwan-baghouti-koennte-palaestinas-nelson-mandela-werden\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Endlich Raum f&uuml;r eine kritische Debatte zur Covid-Impfung<\/strong><br>\nKritische Forschung zur Covid-Impfung ist notwendig, eine exakte Erforschung der &Uuml;bersterblichkeit der letzten Jahre dringend erforderlich. Ein Gastbeitrag. [&hellip;]<br>\nDen Ausgangspunkt f&uuml;r Andricks Frage bildete ein siebenmal fachlich begutachteter Artikel der Professoren Christof Kuhbandner und Matthias Reitzner. Beide sind Mitglieder des Wissenschaftsnetzwerks 7Argumente, das sich im Fr&uuml;hjahr 2022 in der Berliner Zeitung gegen die Einf&uuml;hrung einer allgemeinen Impfpflicht ausgesprochen hatte, da es diese f&uuml;r verfassungswidrig hielt.<br>\nIn ihrem Artikel im Cureus hatten Kuhbandner\/Reitzner eine Korrelation zwischen Kurven zur Anzahl verabreichter Injektionen und der berechneten &Uuml;bersterblichkeit bis in die j&uuml;ngeren Altersgruppen hinein nachgewiesen. Bis heute gelang es nicht, diese statistischen Korrelationen aus der Welt zu diskutieren, die ein gravierendes Sicherheitssignal darstellen, das eine weitere Pr&uuml;fung im Sinne der Arzneimittel&uuml;berwachung erforderlich machen sollte.<br>\nZuletzt wurde der Versuch einer Autorengruppe des Barmer Instituts f&uuml;r Gesundheitsforschung prominent, die &Uuml;bersterblichkeit zu 80 Prozent auf SARS-CoV-2-Infektionen zur&uuml;ckzuf&uuml;hren. Der Ansatz &uuml;berzeugt uns nicht: Zum einen verdeckt die Darstellung der Altersgruppen unter 60 Jahren die von Kuhbandner\/Reitzner f&uuml;r diese Gruppen aufgezeigten Auff&auml;lligkeiten, zum anderen weist die &ndash; keiner fachlichen Begutachtung unterzogene &ndash; Studie methodische M&auml;ngel auf, wie z.B. positive PCR-Tests zum alleinigen Beleg f&uuml;r Covid als Todesursache zu erheben. So k&ouml;nnen alle Arten von Todesursachen als &bdquo;Corona-Tod&ldquo; fehlgez&auml;hlt werden.<br>\nAndricks Aussagen zur nach wie vor erkl&auml;rungsbed&uuml;rftigen &Uuml;bersterblichkeit sind durch wissenschaftliche Studien gest&uuml;tzt. Ebenso hat er Recht, dass eine Behauptung, &bdquo;die mRNA-Impfstoffe h&auml;tten massenhaft Leben gerettet&ldquo;, in ihrer Pauschalit&auml;t unhaltbar ist.<br>\nAllerdings gilt: Statistische Korrelationen k&ouml;nnen nicht mehr als Sicherheitssignale darstellen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/gesundheit-oekologie\/covid-impfung-endlich-raum-fuer-eine-kritische-debatte-li.2173433\">Berliner Zeitung<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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