{"id":10910,"date":"2011-10-06T08:38:35","date_gmt":"2011-10-06T06:38:35","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10910"},"modified":"2011-10-06T08:38:35","modified_gmt":"2011-10-06T06:38:35","slug":"hinweise-des-tages-1483","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10910","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Eurokrise; Bloggende Wall-Street-Gegner &ndash; Wir kriegen nichts, die Banker alles; Kapitalismus als Abwicklungsfall; Wirtschaftsfl&uuml;chtling Vera Schulz &ndash; Aus Deutschland in die Schweiz vertrieben; Stuttgart 21: Offener Brief BUND an Deutsche Bahn; Der richtige Weg zum demokratischen Orient (IV); Sarko hat mich t&ouml;ten &ndash; Ein Buch &uuml;ber 27 &laquo;Opfer&raquo; von Frankreichs Pr&auml;sident; Israel: Gott hat es versprochen; Piraten wollen &uuml;ber Regierungsbeteiligung verhandeln; Spiegel Online f&uuml;r H&ouml;lle-Preis nominiert; Ganz schlimmer Finger; Rundfunkr&auml;te auf dem Pr&uuml;fstand; &ldquo;Pelzig h&auml;lt sich&rdquo; vom 4. Oktober 2011 (KR\/JB)<br>\n<!--more--><\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10910#h01\">Eurokrise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10910#h02\">Bloggende Wall-Street-Gegner &ndash; Wir kriegen nichts, die Banker alles<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10910#h03\">Kapitalismus als Abwicklungsfall<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10910#h04\">Wirtschaftsfl&uuml;chtling Vera Schulz &ndash; Aus Deutschland in die Schweiz vertrieben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10910#h05\">Stuttgart 21: Offener Brief BUND an Deutsche Bahn<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10910#h06\">Der richtige Weg zum demokratischen Orient (IV)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10910#h07\">Sarko hat mich t&ouml;ten &ndash; Ein Buch &uuml;ber 27 &laquo;Opfer&raquo; von Frankreichs Pr&auml;sident<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10910#h08\">Israel: Gott hat es versprochen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10910#h09\">Piraten wollen &uuml;ber Regierungsbeteiligung verhandeln<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10910#h10\">Spiegel Online f&uuml;r H&ouml;lle-Preis nominiert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10910#h11\">Ganz schlimmer Finger<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10910#h12\">Rundfunkr&auml;te auf dem Pr&uuml;fstand<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10910#h13\">&ldquo;Pelzig h&auml;lt sich&rdquo; vom 4. Oktober 2011<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"\/?p=10910&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Eurokrise<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Wir haben ein &bdquo;Euro-Problem&ldquo; und nicht ein Problem mit &bdquo;Euro-S&uuml;ndern&ldquo;<\/strong><br>\nDie Europ&auml;ische W&auml;hrungsunion ist als monet&auml;res System gescheitert und scheitert auch daran Europa zu vereinen. Wie die religi&ouml;se Vereinigung Europas unter Karl dem Gro&szlig;en funktioniert die &bdquo;Vereinigung&ldquo; Europas &uuml;ber eine gemeinsame W&auml;hrung nur unter politischen Zwangsma&szlig;nahmen. An diesen wird das Euro-Projekt langfristig scheitern, au&szlig;er, es werden radikale &Auml;nderungen am Design der W&auml;hrungsunion unternommen. Was genau sind die zentralen Probleme des Euro-Projekts? [&hellip;]<br>\nDieses &bdquo;Design&ldquo; der EWU war in vielerlei Hinsicht von den politischen Entscheidungstr&auml;gern gew&uuml;nscht, vor allem vom teutonischen Block. Der mochte und wollte keinen &bdquo;krassen Keynesianismus&ldquo; (in den Worten von Axel Weber, ehemaliger Pr&auml;sident der Deutschen Bundesbank). Aber das Fehlen einer &bdquo;Vereinigten Staaten von Europa&ldquo;-Entit&auml;t, die Fiskalpolitik auf supranationaler Ebene durchf&uuml;hren kann, bedeutet, dass regionale Disparit&auml;ten (die es seit der Einf&uuml;hrung des Euro gibt) in Kraft blieben und von der j&uuml;ngsten Kreditkrise versch&auml;rft wurden.<br>\nDarum hat sich auch der Zinsabstand f&uuml;r Anleihen der so genannten PIIGS vis-a-vis Deutscher Bundesanleihen dramatisch versch&auml;rft. Diese Disparit&auml;ten sind NICHT die Folge der &bdquo;mediterranen Verschwendungssucht&ldquo;. Viele Menschen, vor allem in Deutschland, sind der Ansicht, dass die italienische, griechische oder portugiesische Regierung (und damit verbunden ihre B&uuml;rger) f&uuml;r diese Krise verantwortlich sind &mdash; leben auf Pump mit billigen Kredite von nordeurop&auml;ischen Banken, zahlen nicht genug Steuern, arbeiten nicht hart genug &mdash; alles Argumente, die besonders gerne von Deutschen vorgetragen werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wiesaussieht.de\/2011\/10\/03\/wir-haben-ein-%e2%80%9eeuro-problem%e2%80%9c-und-nicht-ein-problem-mit-%e2%80%9eeuro-sundern%e2%80%9c\/\">Blog Wiesaussieht<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung KR:<\/strong> F&uuml;r NDS-Leser nicht wirklich neu, aber sehr gut verst&auml;ndlich. Zum Weiterempfehlen geeignet.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Sichere Anleihen f&uuml;r Europa!<\/strong><br>\nMark Schieritz und Gerald Braunberger haben k&uuml;rzlich von einem Treffen mit Joachim Fels berichtet, seines Zeichens Chefvolkswirt der amerikanischen Investmentbank Morgan Stanley. Dabei ging es unter anderem um das Problem &bdquo;sichere Anleihen&ldquo;, und warum es sie in Europa seit der Krise kaum mehr gibt.<br>\nWas hat es damit auf sich? Und k&ouml;nnen wir solche auch in Europa kreieren, ohne Eurobonds auflegen zu m&uuml;ssen?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/kantooseconomics.com\/2011\/10\/05\/sichere-anleihen-fur-europa\/\">Kantoos Economics<\/a><\/li>\n<li><strong>Ist Griechenland gar nicht pleite?<\/strong><br>\nIn der EU scheint es inzwischen Konsens zu sein, dass die Griechen pleite sind und deshalb einen massiven Schuldenschnitt ben&ouml;tigen. Nun ist das mit Staatsinsolvenzen so eine Sache. Es l&auml;sst sich schwer feststellen, wann ein Land objektiv nicht mehr in der Lage ist, seine Schulden zur&uuml;ckzuzahlen. William Cline vom renommierten Peterson Institute for International Economics in Washington hat sich die Zahlen noch einmal angeschaut und kommt zu einem &uuml;berraschenden Ergebnis: Griechenland ist &uuml;berhaupt nicht bankrott.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/blog.zeit.de\/herdentrieb\/2011\/10\/05\/ist-griechenland-gar-nicht-pleite_3633\">ZEIT Herdentrieb<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.iie.com\/publications\/interstitial.cfm?ResearchID=1938\">Sustainability of Greek Public Debt &ndash; Peterson Institute for International Economics<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Inwieweit Clines Zahlen belastbar sind, ist ohne ausf&uuml;hrliche Pr&uuml;fung schwer zu sagen. Der Ansatz Clines ist zumindest interessant und verdient es sicher, einmal n&auml;her betrachtet zu werden.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Schreibt Italien nicht ab<\/strong><br>\nDie Ratingagenturen haben die Bonit&auml;t des Landes aus nachvollziehbaren Gr&uuml;nden reduziert. Abschreiben sollten es Investoren trotzdem nicht. Die Alpenrepublik hat weit mehr zu bieten als Berlusconi, Bunga-Bunga und politische Skandale. Lesen Sie hier &uuml;ber die vier St&auml;rken Bella Italias.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/europa\/:euro-krise-schreibt-italien-nicht-ab\/60112096.html#utm_source=rss2&amp;utm_medium=rss_feed&amp;utm_campaign=\/meinungshungrige\">FTD<\/a><\/li>\n<li><strong>Die Folgen des Spardiktats<\/strong><br>\n[&hellip;] W&auml;hrend die Wirtschaft in den kompletten Ruin treibt, erreicht die Arbeitslosigkeit neue Rekordh&ouml;hen; die Renten wurden bislang um rund ein F&uuml;nftel, die Eink&uuml;nfte der im europ&auml;ischen Vergleich schlecht bezahlten staatlichen Angestellten auf durchschnittlich 60 bis 70 Prozent gek&uuml;rzt. Neu eingestellte junge Erwachsene m&uuml;ssen mit einem Bruttolohn von rund 600 Euro im Monat auskommen. [&hellip;]<br>\nAlle Ma&szlig;nahmen wurden gegen massiven Widerstand der Betroffenen durchgesetzt. Diese wehrten sich mit insgesamt sieben eint&auml;gigen Generalstreiks 2010 sowie drei eint&auml;gigen und einem zweit&auml;gigen Generalstreik in diesem Jahr &ndash; bei hoher Beteiligung der Angestellten im &ouml;ffentlichen Dienst und aus den gro&szlig;en Unternehmen. Ein n&auml;chster Generalstreik &ndash; der zw&ouml;lfte seit dem Beginn der Streichungsprogramme &ndash; ist f&uuml;r den 19. Oktober angesetzt. Dazwischen gab es unz&auml;hlige, teilweise mehrere Tage oder Wochen lang gef&uuml;hrte Streiks in einzelnen Branchen und Betrieben &ndash; so viele, dass l&auml;ngst ein Streikkalender im Internet dar&uuml;ber informiert, welche Gruppen von Erwerbst&auml;tigen gerade im Ausstand sind. Von Mai 2011 bis zur Sommerpause im August demonstrierten dar&uuml;ber hinaus regelm&auml;&szlig;ig fast jeden Abend Tausende, darunter keineswegs nur gewerkschaftlich organisierte Menschen, direkt vor dem griechischen Parlament.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/58165\">German Foreign Policy<\/a><\/li>\n<li><strong>Euro-Ausstieg Deutschlands w&auml;re am teuersten<\/strong><br>\nIm Fall eines Ausstiegs Deutschlands aus der Euro-Zone w&uuml;rden den deutschen Unternehmen Verluste in H&ouml;he von 54 Mrd. Euro pro Jahr drohen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/diepresse.com\/home\/wirtschaft\/international\/698435\/Oekonom_EuroAusstieg-Deutschlands-waere-am-teuersten\">Die Presse<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Bloggende Wall-Street-Gegner &ndash; Wir kriegen nichts, die Banker alles<\/strong><br>\nIm Netz formiert sich Widerstand gegen die US-Finanzindustrie: Ein Blog sammelt die Geschichten frustrierter B&uuml;rger &ndash; sie fordern, dass der amerikanische Traum auch f&uuml;r sie gilt. Ihr Motto: &ldquo;Wir sind 99 Prozent.&rdquo;<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/netzwelt\/web\/0,1518,790017,00.html\">SPIEGEL Online<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/wearethe99percent.tumblr.com\/\">We are 99 Percent<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Kapitalismus als Abwicklungsfall<\/strong><br>\nWie kann es sein, dass nach einer Bankenkrise wie der von 2008 der Neoliberalismus &uuml;berlebt? Und was bleibt f&uuml;r die Kritiker des Kapitalismus, au&szlig;er im Recht gewesen zu sein? Politikwissenschaftler Claus Leggewie fordert in unserer Serie &ldquo;Konjunktur der Kritik&rdquo; eine starke Zivilgesellschaft.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/panorama\/konjunktur-der-kritik-kapitalismus-als-abwicklungsfall,1472782,10969072.html\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Wirtschaftsfl&uuml;chtling Vera Schulz &ndash; Aus Deutschland in die Schweiz vertrieben<\/strong><br>\nDer Lohn in Deutschland wurde in den letzten Jahren immer kleiner. 1300 Euro nach Steuern &ndash; so wenig gab&lsquo;s in Iserlohn noch f&uuml;r eine 100-Prozent-Anstellung als Busfahrerin. Vera Schulz sah in Deutschland keine Zukunft mehr &ndash; und schweren Herzens entschloss sie sich, ihre Heimat zu verlassen, nach Z&uuml;rich zu ziehen und dort bei den Verkehrsbetrieben als Busfahrerin neu zu beginnen.<br>\nDer Abschied von ihren geliebten Freunden und der vertrauten Stadt fiel ihr schwer. Jahrelang hat sie sich motiviert und tatkr&auml;ftig in allen m&ouml;glichen Branchen um eine anst&auml;ndig bezahlte Arbeit in Deutschland bem&uuml;ht &ndash; vergebens. Aus Angst vor einer Altersarmut verliess sie nun ihre Heimat.<br>\nWiederholungen:\n<ul>\n<li>Montag, 3. Oktober 2011, 04.05 Uhr auf SF1 <\/li>\n<li>Mittwoch, 5. Oktober 2011, 11.30 Uhr auf SF1 <\/li>\n<li>Donnerstag, 6. Oktober 2011, 8.40 und 9.50 Uhr auf SFinfo<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.videoportal.sf.tv\/video?id=37ca33c5-e14c-490d-876a-9c2e91576776\">Schweizer Fernsehen<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Kommentar des NDS-Lesers M.S.:<\/strong> W&auml;hrend in Deutschland immer noch um besch&auml;mende Mindestloehne gek&auml;mpft werden muss, schimpfen die Schweizer schon seit einiger Zeit &uuml;ber die &ldquo;Deutschen Billigl&ouml;hner&rdquo;, die anfangen, auch in der Schweiz das Loehnniveau zu dr&uuml;cken.<\/em><br>\n<em>Die Sendung Reporter des Schweizer Fernsehens hat ein sehens- und empfehlenswertes Portrait eines deutschen Wirtschaftsfl&uuml;chtlings ausgestrahlt, allein der Vergleich der Geh&auml;lter, die in der Dokumentation genannt werden, hat mich wieder schockiert:<\/em><br>\n<em>Busfahrerin in Deutschland\/Isarlohn: &lt; 2000 EUR (Bericht erwaehnt 1300,- EUR nach Steuer, meinten wahrscheinlich aber Netto nach Abzug der Sozialabgaben, ansonsten w&auml;re es noch trauriger)<\/em><br>\n<em>Busfahrerin in der Schweiz\/Zuerich: 6200,- SF<\/em><br>\n<em>Nach heutigem Wechselkurs (1 EUR ~ 1.22 SF) ca. 5000,- EUR, etwa das 2.5-fache. <\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Stuttgart 21: Offener Brief BUND an Deutsche Bahn<\/strong><br>\nOffener Brief:<br>\nDie Deutsche Bahn AG misst mit zweierlei Ma&szlig; &ndash; Bei Stuttgart 21 werden Naturschutzbelange mit F&uuml;&szlig;en getreten<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bei-abriss-aufstand.de\/2011\/10\/05\/offener-brief-bund-an-deutsche-bahn\/\">Bei Abriss Aufstand<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Der richtige Weg zum demokratischen Orient (IV)<\/strong><br>\nDie Zukunft der Region. Warum Europa zum Barcelona-Prozess zur&uuml;ckkehren sollte<br>\nDer Krieg gegen Libyen hat zu einer fatalen Verquickung von EU- und US-Strategien gef&uuml;hrt. Denn der Barcelona-Prozess der EU und das Greater-Middle-East-Konzept der USA sind grunds&auml;tzlich unvereinbar. Ihre Mixtur spaltet Europa &ndash; so, wie es Donald Rumsfeld, der ehemalige US-Verteidigungsminister, im Januar 2003 mit seiner Einteilung in schlechte &bdquo;Alt&ldquo;-Europ&auml;er und gute &bdquo;Neu&ldquo;-Europ&auml;er versucht hat. Die Mischung der beiden Strategien behindert die Herausbildung einer gemeinsamen EU-Au&szlig;enpolitik.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wolfgangmichal.de\/?p=799\">Wolfgang Michal<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Sarko hat mich t&ouml;ten &ndash; Ein Buch &uuml;ber 27 &laquo;Opfer&raquo; von Frankreichs Pr&auml;sident<\/strong><br>\nZiel des Bands ist es, die Schicksale von 27 Menschen nachzuerz&auml;hlen, die der Pr&auml;sident aus dem Verkehr gezogen, mundtot gemacht, beruflich abgemurkst, gesellschaftlich liquidiert &ndash; kurz und bildhaft gesprochen: get&ouml;tet haben soll. Es handelt sich, wie die Autoren selbst unterstreichen, um pers&ouml;nliche Erlebnisberichte, die auch Nichtverifiziertes und zum Teil wohl Nichtverifizierbares enthalten. Aber sie f&uuml;gen sich in eine zunehmend lange und lastende Kette von Elementen ein, die einen schwerwiegenden Verdacht gegen den Staatschef erh&auml;rten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/frankreich.blog.nzz.ch\/2011\/09\/21\/sarko-hat-mich-toeten\/\">NZZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Die aufgezeigten Vorg&auml;nge im Sarkostaat sind so ungeheuerlich, dass der Hinweis notwendig erscheint, dass diese ausf&uuml;hrliche Rezension in einer seri&ouml;sen Schweizer Zeitung erscheint. Wenn man einmal von der Person Sarkozys absieht, so ist insbesondere das Ausma&szlig; irritierend, in dem sich Politiker und Staatsbedienstete zum Teil in vorauseilendem Gehorsam den Interessen des franz&ouml;sischen Pr&auml;sidenten unterwerfen. Wie gef&auml;hrlich Journalisten in Frankreich leben, belegt auch der letztj&auml;hrigen Bericht von Reporter ohne Grenzen. Frankreich ist bez&uuml;glich der Pressefreiheit von Rang 33 im Jahre 2002 auf Rang 44 in 2010 gefallen. Von den alten EU-Staaten steht nur noch Italien mit Rang 50 schlechter da (Deutschland 17).<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Israel: Gott hat es versprochen<\/strong><br>\nW&auml;ren die au&szlig;enpolitischen Experten der Bundesrepublik Deutschland nicht so ungebildet, so w&uuml;ssten sie, dass Benjamin Netanjahu einem politischen Milieu entstammt, das den j&uuml;dischen Staat auf beiden Seiten des Jordans etablieren wollte und f&uuml;r das schon der Verzicht auf Jordanien schmerzlich genug ist. H&auml;tten diese deutschen Experten auch nur einen Blick in die Theologie der nationalreligi&ouml;sen Partei und ihrer verschiedenen Anh&auml;ngerschaften einschlie&szlig;lich der radikalen Siedler geworfen, so k&ouml;nnten sie wissen, dass die Eroberung Ostjerusalems und des Westjordanlands, von &ldquo;Jehuda und Schomron&rdquo;, in ihren Augen ein g&ouml;ttliches Zeichen ist. Nimmt man zudem zur Kenntnis, dass die einst hochprofessionelle israelische Armee mit mehr als 40 Prozent religi&ouml;ser M&auml;nner im Offizierskorps, die im Zweifelsfall ihren Rabbinern eher gehorcht als der politischen F&uuml;hrung, zu einer &ldquo;Pasdaran&rdquo;-Armee mutiert, wie sie im Iran existiert, so wird verst&auml;ndlich, warum diese Gruppen nicht den geringsten Anlass haben, irgendwelche Kompromisse einzugehen. Schlie&szlig;t man &uuml;ber Gottes Verhei&szlig;ungen Kompromisse? Gibt man das in der Bibel verhei&szlig;ene Land Israel wieder auf?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=ku&amp;dig=2011%2F10%2F04%2Fa0089&amp;cHash=e244fe8e43\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Piraten wollen &uuml;ber Regierungsbeteiligung verhandeln<\/strong><br>\nDie Piraten inszenieren sich als sozialliberale Grundrechtspartei. Nun wollen sie sogar Sondierungsgespr&auml;che &ndash; und Klaus Wowereit h&auml;lt Rot-rot-orange f&uuml;r &ldquo;interessant&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/piraten-wollen-ueber-regierungsbeteiligung-verhandeln\/4688984.html\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Spiegel Online f&uuml;r H&ouml;lle-Preis nominiert<\/strong><br>\nDie Freischreiber haben die Kandidaten des Himmel- und H&ouml;lle-Preises bekanntgegeben, mit dem sie die fairste und fieseste Redaktion auszeichnen. Zu den Nominierten des Negativ-Preises geh&ouml;ren Spiegel Online, Neon und F&uuml;r Sie. Nach Meinung des Verbandes waren diese Redaktionen im Verhalten gegen&uuml;ber freien Journalisten besonders unfair.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/meedia.de\/print\/hoelle-preis-spiegel-online-und-neon-nominiert\/2011\/10\/04.html\">Meedia<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.freischreiber.de\/home\/wie-die-nominierungen-f%C3%BCr-den-himmel-und-h%C3%B6lle-preis-zustande-gekommen-sind\">Wie die Nominierungen f&uuml;r den Himmel-und-H&ouml;lle-Preis zustande gekommen sind Freischreiber<\/a>\n<p><strong>dazu: Gute Redaktion, schlechte Redaktion<\/strong><br>\nEin Gespr&auml;ch mit dem Journalisten und &ldquo;Freischreiber&rdquo; Jakob Vikari<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/wissen.dradio.de\/journalismus-gute-redaktion-schlechte-redaktion.36.de.html?dram:article_id=12754\">DRadio Wissen<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Ganz schlimmer Finger<\/strong><br>\n[&hellip;] Der &ldquo;Bild&rdquo;-Reporter Andreas Harla&szlig; sch&auml;umt f&ouml;rmlich angesichts der geplanten Aktivierungskonferenz des Dresdener B&uuml;ndnisses &ldquo;Nazifrei&rdquo;, in dessen Rahmen &ldquo;Workshops zu Themen wie B&uuml;rgerrechten, Antirepressionsarbeit, rechtlichen Hintergr&uuml;nden von Blockaden, aktivem Protest gegen Nazis und Umgang mit dem Gedenken in Dresden angeboten&rdquo; (Eigendarstellung) angeboten werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bildblog.de\/33947\/ganz-schlimmer-finger\/?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+bildblog+%28BILDblog%29\">BILDblog<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Rundfunkr&auml;te auf dem Pr&uuml;fstand<\/strong><br>\nSeit die Rundfunkr&auml;te nach dem Krieg gegr&uuml;ndet wurden, hat sich wenig an ihrer Struktur ge&auml;ndert. Vor allem ihre gro&szlig;e N&auml;he zum Staat wird oft kritisiert. Die gescheiterte Wahl von Bernd Hilder zum Intendanten des MDR hat das Thema wieder hochgekocht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dlf\/sendungen\/marktundmedien\/1568596\/\">Deutschlandradio<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>&ldquo;Pelzig h&auml;lt sich&rdquo; vom 4. Oktober 2011<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zdf.de\/ZDFmediathek\/beitrag\/video\/1456738\/Pelzig-haelt-sich-vom-4.-Oktober-2011\">ZDF-Mediathek<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> K&ouml;stlich. Ohne irgendeine Art von unfairer Handlung oder gar Hinterhalt von Pelzigs Seite best&auml;tigt FDP-Mann Br&uuml;derle (ab der 24ten Minute) alle Klischees &uuml;ber sich als Weink&ouml;nig und heimlicher Lobbyist. Passend dazu ist die Bowle gelb und hat einen Alkoholgehalt von 2%.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Eurokrise; Bloggende Wall-Street-Gegner &ndash; Wir kriegen nichts, die Banker alles; Kapitalismus als Abwicklungsfall; Wirtschaftsfl&uuml;chtling Vera Schulz &ndash; Aus Deutschland in die Schweiz vertrieben; Stuttgart 21: Offener Brief BUND an Deutsche Bahn; Der richtige Weg zum demokratischen Orient (IV); Sarko hat mich t&ouml;ten &ndash; Ein Buch &uuml;ber 27 &laquo;Opfer&raquo; von<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10910\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-10910","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10910","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=10910"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10910\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":10912,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10910\/revisions\/10912"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=10910"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=10910"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=10910"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}