{"id":10920,"date":"2011-10-07T08:36:48","date_gmt":"2011-10-07T06:36:48","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10920"},"modified":"2011-10-07T08:36:48","modified_gmt":"2011-10-07T06:36:48","slug":"hinweise-des-tages-1484","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10920","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Thomas Straubhaar &ndash; Der gro&szlig;e Irrtum; Eurokrise als Comic; Klein-Woodstock im Finanzviertel; Verlogenes Veto aus London; Pflege absichern; Rentenpolitik: Experte fordert Umkehr; &ldquo;Stille Revolutionen&rdquo; im Sozialstaat?; Neue Ideen f&uuml;r S21 &ndash; Das Wunder von Stuttgart; Atomausstieg: Ein Geheimplan f&uuml;r die AKW-Betreiber; Deutsche Bahn: Der Winter kann kommen; Baden-W&uuml;rttemberg: Parlamentsrechte; Das Dilemma linker Politik; Sprungbrett und Partyl&ouml;we; Lob dem faulen Kompromiss; Weniger Demokratie wagen (II); Pleite-Griechen wollen 400 zus&auml;tzliche Panzer kaufen (KR\/JB)<br>\n<!--more--><\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10920#h01\">Thomas Straubhaar &ndash; Der gro&szlig;e Irrtum<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10920#h02\">Eurokrise als Comic<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10920#h03\">Klein-Woodstock im Finanzviertel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10920#h04\">Verlogenes Veto aus London<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10920#h05\">Pflege absichern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10920#h06\">Rentenpolitik: Experte fordert Umkehr<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10920#h07\">&ldquo;Stille Revolutionen&rdquo; im Sozialstaat?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10920#h08\">Neue Ideen f&uuml;r S21 &ndash; Das Wunder von Stuttgart<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10920#h09\">Atomausstieg: Ein Geheimplan f&uuml;r die AKW-Betreiber<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10920#h10\">Deutsche Bahn: Der Winter kann kommen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10920#h11\">Baden-W&uuml;rttemberg: Parlamentsrechte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10920#h12\">Das Dilemma linker Politik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10920#h13\">Sprungbrett und Partyl&ouml;we<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10920#h14\">Lob dem faulen Kompromiss<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10920#h15\">Weniger Demokratie wagen (II)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10920#h16\">Pleite-Griechen wollen 400 zus&auml;tzliche Panzer kaufen<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"\/?p=10920&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Thomas Straubhaar &ndash; Der gro&szlig;e Irrtum<\/strong><br>\nWie konnte und kann es sein, dass sich die These effizienter Finanzm&auml;rkte so lange so prominent hat halten k&ouml;nnen, obschon all die Gr&uuml;nde ihres Versagens bestens untersucht sind, sie empirisch l&auml;ngst widerlegt war und sie nun durch die verschiedenen Krisen der letzten Dekade erst recht diskreditiert ist? Warum haben so wenige &ndash; auch ich nicht  &ndash; kritisch hinterfragt, wer, erstens, ein ganz profanes pers&ouml;nliches Interesse am Effizienzmythos der Finanzm&auml;rkte hat und wer, zweitens, in welcher Form auch immer in der Praxis vom Glauben an die Effizienz von Finanzm&auml;rkten profitiert. Der Denkansatz der politischen &Ouml;konomie bietet f&uuml;r m&ouml;gliche Antworten die notwendigen analytischen Werkzeuge.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/wirtschaftswunder\/index.php?op=ViewArticle&amp;articleId=2788&amp;blogId=16\">FTD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung des NDS-Lesers J.A.:<\/strong> Nicht zu fassen. Sehr erfreulich, dass Straubhaar seinen eigenen Unfug &ouml;ffentlich bereut. Nicht so erfreulich, dass er f&uuml;r die Milliarden-Sch&auml;den, die auch durch seine Politikberatung entstanden sind, nicht haftbar gemacht werden kann.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Eurokrise als Comic<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/user\/PfJuCa#p\/a\/u\/0\/NCLTnacLHqw\">YouTube<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Endlich mal ein bunter YouTube-Comic, der voll und ganz zu empfehlen ist.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: IMF Considers Plan to Purchase European Bonds<\/strong><br>\nNew initiatives emerged Wednesday as part of efforts to quell Europe&rsquo;s twin sovereign-debt and banking crises. Germany pushed a proposal to encourage the euro-zone&rsquo;s national authorities to announce backstops in case their banks hit difficulties, and a senior International Monetary Fund official said the IMF could step in to help shore up the bonds of troubled euro-zone governments. [&hellip;]<br>\nThe idea for the IMF to step into the bond markets&mdash;probably via a separate legal vehicle created especially for the purpose&mdash;would address the other leg of the crisis: the risk of more countries facing financing problems because of rising borrowing costs. It would complement a plan by euro-zone governments to allow the euro-zone&rsquo;s bailout fund to buy government bonds.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/online.wsj.com\/article\/SB10001424052970203388804576612542935447106.html?mod=rss_whats_news_us\">Wall Street Journal<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Dieser IWF-Vorsto&szlig; erscheint bei n&auml;herer Betrachtung sinnlos, d&uuml;rfen doch die EZB und die nationalen Zentralbanken der Eurozone doch beretis auf dem Sekund&auml;rmarkt intervenieren.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Klein-Woodstock im Finanzviertel<\/strong><br>\nDie Revolution&auml;re haben sich im Zuccotti-Park eingerichtet, &auml;hnlich wie man sich den Kairoer Tahrir-Platz vor ein paar Monaten vorstellt. &bdquo;Besetzt die Wall Street&ldquo; l&auml;sst in New York Protestformen der 60er-Jahre aufleben. Nur die Ziele sind nicht so ganz klar.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/occupy-wall-street-klein-woodstock-im-finanzviertel,1472596,10970096.html\">FR online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Verlogenes Veto aus London<\/strong><br>\nNach zehn Jahren Gefeilsche empfiehlt die EU-Kommission eine Finanztransaktionssteuer. Englands Premier will jedoch lieber eine exzessive Deregulierung des Finanzsektors<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/politik\/1140-gastkommentarsteuer\">Der Freitag<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Pflege absichern<\/strong><br>\nEine private Pflegezusatzversicherung erg&auml;nzt den gesetzlichen Schutz. Ganz billig ist die Police nicht. Tipps f&uuml;r die Auswahl.<br>\nDie gesetzliche Pflegeversicherung alleine reicht oft nicht aus, um alle Kosten zu decken, wenn Menschen pflegebed&uuml;rftig werden. Das liegt vor allem daran, dass es nur Pauschalzahlungen gibt, deren H&ouml;he von der Pflegestufe abh&auml;ngt &ndash; und nicht von den tats&auml;chlichen Kosten. Private Vorsorge kann also sinnvoll sein, Oliver Mest, Chefredakteur von optimal-absichern.de.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ihre-vorsorge.de\/magazin\/klartext\/pflege-absichern.html\">Ihre Vorsorge<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Der Betreiber und Chefredakteur eines <a href=\"http:\/\/www.optimal-absichern.de\/info\/impressum.php\">Versicherungs- und Vorsorgeportals<\/a> (in Zusammenarbeit mit dem Verlag f&uuml;r die deutsche Wirtschaft AG), von dem man behaupten K&Ouml;NNTE, er sei ein PR-Autor f&uuml;r <a href=\"\/?p=2712\">kommerzielle Altersvorsorge<\/a>, wird von einem Internetportal der gesetzlichen Rentenversicherer interviewt, welches im Verdacht steht, Rentenversicherungsbeitr&auml;ge f&uuml;r deutliche Hinweise auf <a href=\"\/?p=4650\">private Rentenversicherung zweckzuentfremden<\/a>. Da scheinen sich zwei gesucht und gefunden zu haben.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Rentenpolitik: Experte fordert Umkehr<\/strong><br>\nWinfried Schm&auml;hl zeigt Alternative zum &ldquo;Paradigmenwechsel&rdquo; von 2001 auf.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ihre-vorsorge.de\/magazin\/nachrichten\/rente\/news-single\/article\/rentenpolitik-experte-fordert-umkehr.html\">Ihre Vorsorge<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>&ldquo;Stille Revolutionen&rdquo; im Sozialstaat?<\/strong><br>\nDer Sozialstaat ver&auml;ndert sich rasant &ndash; und zwar nicht nur durch neue Gesetze und ver&auml;nderte Transfersysteme (Hartz IV, Rente mit 67 etc.), sondern auch aus seinem Inneren heraus, ohne dass darum in der &Ouml;ffentlichkeit viel Aufhebens gemacht wird. Institutionen und Organisationen alter Pr&auml;gung verschwinden, und das, was nach ihnen kommt, birgt zahlreiche Ungewissheiten. Auf diesen Tatbestand haben Fachleute bei der Jahrestagung der Sektion Sozialpolitik der Deutschen Gesellschaft f&uuml;r Soziologie am Institut f&uuml;r Sozialwesen der Universit&auml;t Kassel hingewiesen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.idw-online.de\/pages\/de\/news444482\">Informationsdienst Wissenschaft<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Neue Ideen f&uuml;r S21 &ndash; Das Wunder von Stuttgart<\/strong><br>\nMit einem Gegenentwurf zum umstrittenen Bahnhofsprojekt S21 tut sich eine L&ouml;sung auf, die dem Land Baden-W&uuml;rttemberg seinen Frieden bringen kann. Und Stuttgart einen leistungsf&auml;higeren und g&uuml;nstigeren Bahnhof.<br>\nNur ein Wunder kann S21 noch stoppen, hat der baden-w&uuml;rttembergische Ministerpr&auml;sident Winfried Kretschmann k&uuml;rzlich im stern gesagt. Diese Worte des Gr&uuml;nen waren eine Kapitulationsansage an seine politischen Freunde, die ihn gew&auml;hlt haben und immer noch auf ihn hoffen: [&hellip;] Aber vielleicht gab es ja am Mittwoch so etwas wie ein Wunder in Stuttgart: Angeregt durch das Unbehagen von Schlichter Heiner Gei&szlig;ler am geplanten Tiefbahnhof, hat sich das M&uuml;nchner Verkehrsb&uuml;ro Vieregg &amp; R&ouml;&szlig;ler die Situation in Stuttgart noch einmal genau angesehen, hat durchgespielt, ob es eine sinnvolle Alternative zur milliardenteuren Versenkung des alten Stuttgarter Hauptbahnhofs gibt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/politik\/deutschland\/neue-ideen-fuer-s21-das-wunder-von-stuttgart-1735762.html\">Stern<\/a>\n<p><strong>zum Thema: Gericht stoppt Grundwassermanagement<\/strong><br>\nDie Bahn muss Arbeiten am Grundwassermanagement f&uuml;r Stuttgart 21 vorerst stoppen. Das hat der Verwaltungsgerichtshof Baden-W&uuml;rttemberg entschieden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.badische-zeitung.de\/s21-gericht-stoppt-grundwassermanagement\">Badische Zeitung<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Atomausstieg: Ein Geheimplan f&uuml;r die AKW-Betreiber<\/strong><br>\nEin streng vertrauliches Papier beschreibt ein Modell zur Finanzierung des R&uuml;ckbaus deutscher Atomkraftwerke. Es sieht vor, das ein Teil der Kosten zun&auml;chst aus der Staatskasse &uuml;berbr&uuml;ckt wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/unternehmen\/industrie\/ein-geheimplan-fuer-die-akw-betreiber\/4691050.html\">Handelsblatt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Deutsche Bahn: Der Winter kann kommen<\/strong><br>\nDie Deutsche Bahn sieht sich f&uuml;r Herbstlaub, Schnee und K&auml;lte gut ger&uuml;stet. Sollte der Fahrplan doch mal nicht zu halten sein, hat der Konzern mit einer Ausrede schon vorgesorgt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wiwo.de\/blogs\/Train-Spotting\/2011\/10\/05\/deutsche-bahn-der-winter-kann-kommen\/?comments=all#comment-379\">Wirtschaftswoche<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Volltreffer sind die beiden Leser\/innen-Kommentare.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Baden-W&uuml;rttemberg: Parlamentsrechte<\/strong><br>\nDer Einstieg des Landes Baden-W&uuml;rttemberg beim Energiekonzern ENBW im Dezember 2010 war damals ein Paukenschlag. Jetzt hat der Staatsgerichtshof die alte Landesregierung ger&uuml;ffelt. Ganz koscher wirkte das Gesch&auml;ft von Anfang an nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/baden-wuerttemberg-parlamentsrechte-11484490.html#Drucken\">Frankfurter Allgemeine<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Das Dilemma linker Politik<\/strong><br>\nDie neoliberale Einheitspolitik l&auml;sst Wahlen sinnlos erscheinen. Die europaweiten Protestbewegungen werden sich dennoch nicht von der repr&auml;sentativen Demokratie verabschieden k&ouml;nnen, schreibt der Philosoph und Soziologe Oliver Marchart. [&hellip;] Die wirkliche Alternativlosigkeit liegt anderswo, n&auml;mlich im Fehlen einer politischen Alternative zu diesem Mantra und seinen Vorbetern von rechts wie von links. Genauer: einer Alternative innerhalb des Systems repr&auml;sentativer Demokratie. Dass diese Alternative nicht in Sicht ist, hat nat&uuml;rlich mit dem Verlust des Vertrauens nicht nur in die traditionelle Linke, sondern auch in das repr&auml;sentative System selbst zu tun. Wenn eine Regierung, um beim griechischen Fall zu bleiben, das exakte Gegenteil dessen umsetzt, wof&uuml;r sie gew&auml;hlt wurde, stellt sich die Frage nach dem Sinn von Wahlen &uuml;berhaupt. Wo nicht mehr zwischen erkennbaren Alternativen, sondern nur noch die Alternativlosigkeit selbst gew&auml;hlt werden kann, steht Demokratie als solche infrage.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.woz.ch\/artikel\/2011\/nr38\/schweiz\/21177.html\">WOZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Sprungbrett und Partyl&ouml;we<\/strong><br>\nVermutlich aber geht es um H&ouml;heres. Wowereit wird in der SPD als Kanzlerkandidat gehandelt. Immerhin hat er drei Wahlen gewonnen, was weder Parteichef Gabriel noch Fraktionschef Steinmeier oder der ungeliebte Ex-Finanzminister Steinbr&uuml;ck auf die Waage bringen. Und die Probleme, die Kanzlerin Merkel mit der FDP hat, lassen nur schwer auf eine Neuauflage der schwarz-gelben Koalition schlie&szlig;en. Eine rot-schwarze Regierung unter Wowereit in Berlin w&auml;re also eine starke Empfehlung. Dagegen allerdings spricht: Wieder einmal nehmen sich Politiker und Parteien wichtiger als das Land, f&uuml;r das sie Politik machen sollen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.otz.de\/startseite\/detail\/-\/specific\/Sprungbrett-und-Partyloewe-1731966822\">Ostth&uuml;ringer Zeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Lob dem faulen Kompromiss<\/strong><br>\nDie parlamentarische Demokratie lebt von der F&auml;higkeit der Parteien sich zu einigen, ohne dem anderen seinen jeweiligen Willen aufzuzwingen. Rot-Gr&uuml;n in Berlin ist an diesem Prinzip gescheitert.<br>\nNach dem dritten Scheitern von Rot-Gr&uuml;n in Berlin ist die Parteienlandschaft der Stadt in wirklich beklagenswerter Lage. Die CDU ist schwach, die SPD hinter Klaus Wowereit kaum erkennbar, die FDP nicht mehr existent. Die Gr&uuml;nen werden zerrieben in Schuldzuweisungen &uuml;ber das abermalige Scheitern von Rot-Gr&uuml;n, und sind der Chance beraubt, in Regierungsverantwortung zu wachsen. Die Linke kommt demoralisiert aus zehn Jahren Regierungspolitik, die ihr nichts gebracht hat, als die Entfremdung zu ihrer Basis. Wer jetzt noch fragt, warum Leute die Piraten w&auml;hlen &ndash; das ist die Antwort.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/leitartikel-lob-dem-faulen-kompromiss,1472596,10969874,view,printVersion.html\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Weniger Demokratie wagen (II)<\/strong><br>\nEinflussreiche deutsche Medien treiben die Debatte &uuml;ber den R&uuml;ckbau demokratischer Partizipation in der Bundesrepublik voran. &ldquo;Weniger Demokratie wagen&rdquo; sei &ldquo;das Gebot der Stunde&rdquo;, hei&szlig;t es in einem aktuellen Beitrag in der Online-Ausgabe der Tageszeitung &ldquo;Die Welt&rdquo;. &ldquo;Der B&uuml;rger&rdquo; sei &ldquo;nicht dazu da (&hellip;), seinen Repr&auml;sentanten politische Entscheidungen abzunehmen&rdquo;. Der Beitrag kn&uuml;pft explizit an eine Buchpublikation an, die unl&auml;ngst unter dem Titel &ldquo;Weniger Demokratie wagen&rdquo; im Verlag einer der gr&ouml;&szlig;ten deutschen Tageszeitungen erschienen ist und weiterhin von &ouml;ffentlich-rechlichen Rundfunksendern promotet wird. Gleichzeitig fassen Protagonisten ultrarechter Str&ouml;mungen in gesellschaftlichen Bereichen Fu&szlig;, die ihnen bislang verschlossen waren. Letzte Woche wurde der Chefredakteur einer Zeitschrift im Amt best&auml;tigt, die f&uuml;r die Studierenden der M&uuml;nchner Bundeswehr-Universit&auml;t produziert wird &ndash; den F&uuml;hrungsnachwuchs der deutschen Streitkr&auml;fte. Der Chefredakteur arbeitet auch f&uuml;r Zeitungen, die sich positiv auf eine antidemokratische Str&ouml;mung der Weimarer Republik beziehen, die weithin als &ldquo;geistige Wegbereiterin des Nationalsozialismus&rdquo; gilt. Dozenten der Bundeswehr-Universit&auml;t st&uuml;tzen den Chefredakteur; einer von ihnen schlug unter explizitem Bezug auf eine NS-Schrift aus dem Jahr 1939 die St&auml;rkung eines &ldquo;Gro&szlig;raums Europa&rdquo; gegen die Vereinigten Staaten vor.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/58166\">German Foreign Policy<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Pleite-Griechen wollen 400 zus&auml;tzliche Panzer kaufen<\/strong><br>\nWie eine schwedische Zeitung meldet, beabsichtigt der bankrotte griechische Staat 400 M1 Abrams Panzer zu kaufen. Der slowakische Parlamentspr&auml;sident Richard Sulik fragt sich, warum man mit den Griechen solidarisch sein soll.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/de.ibtimes.com\/articles\/24751\/20111006\/pleite-griechen-wollen-400-zus-tzliche-panzer-kaufen.htm\">International Business Times<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Es ist nur eine Frage der Zeit, bis die deutschen Massenmedien diese &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.defencegreece.com\/index.php\/2011\/10\/the-u-s-approved-to-grant-400-m1a1-abrams-to-greece\/\">sch&ouml;ne Geschichte<\/a>&ldquo; aufgreifen, die sich ganz hervorragend zum Griechen-Bashing eignet. Gestern erschien sie bereits in vielen sehr aufgeregten Blogs und ist dabei ein sch&ouml;nes Beispiel, wie &bdquo;stille Post&ldquo; in Zeiten des Internets funktioniert. Der &bdquo;Kauf&ldquo; von 400 &auml;lteren M1A1-Panzern aus den USA ist eigentlich ein Geschenk. Griechenland muss lediglich f&uuml;r den Transport und die Instandhaltung aufkommen. Laut griechischen Medien betragen die Gesamtkosten f&uuml;r den Deal 8 Mio. US$ &ndash; ein Panzer ist somit ungef&auml;hr so teuer wie ein mittelm&auml;&szlig;ig ausgestatteter VW Golf, alle 400 Panzer zusammen preiswerter als ein einziger neuer Leopard 2 aus Deutschland.<\/em><br>\n<em>Hinzu kommt, dass Griechenland in den n&auml;chsten sechs Jahren 1.200 alte Panzer (darunter 500 aus Deutschland stammende Leopard 1) verschrotten will.  Die vermeintlich teure Aufr&uuml;stung der &bdquo;Pleite-Griechen&ldquo; ist demnach vielmehr eine preiswerte Abr&uuml;stung. Nat&uuml;rlich muss an dieser Stelle jedoch auch die Frage gestellt werden, ob es f&uuml;r Griechenland nicht kl&uuml;ger w&auml;re, den ruin&ouml;sen R&uuml;stungswettlauf der T&uuml;rkei einzustellen und ganz auf die kostspieligen Panzertruppen zu verzichten.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Thomas Straubhaar &ndash; Der gro&szlig;e Irrtum; Eurokrise als Comic; Klein-Woodstock im Finanzviertel; Verlogenes Veto aus London; Pflege absichern; Rentenpolitik: Experte fordert Umkehr; &ldquo;Stille Revolutionen&rdquo; im Sozialstaat?; Neue Ideen f&uuml;r S21 &ndash; Das Wunder von Stuttgart; Atomausstieg: Ein Geheimplan f&uuml;r die AKW-Betreiber; Deutsche Bahn: Der Winter kann kommen; Baden-W&uuml;rttemberg: Parlamentsrechte;<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10920\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-10920","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10920","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=10920"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10920\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":10923,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10920\/revisions\/10923"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=10920"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=10920"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=10920"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}