{"id":109220,"date":"2024-01-08T08:44:16","date_gmt":"2024-01-08T07:44:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=109220"},"modified":"2024-01-08T08:44:16","modified_gmt":"2024-01-08T07:44:16","slug":"hinweise-des-tages-4516","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=109220","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=109220#h01\">Israels Krieg in Gaza: Das laute Schweigen der Deutschen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=109220#h02\">&Uuml;ber die Friedensbotschaft des Papstes: Unerh&ouml;rt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=109220#h03\">Auch die Friedrich Ebert Stiftung macht auf Russenhass<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=109220#h04\">Ukraine-Krieg: Ein Autor, der beide Seiten der Front besucht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=109220#h05\">Museum f&uuml;r den Holocaust-T&auml;ter Schuchewytsch in Lemberg soll wiederaufgebaut werden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=109220#h06\">Die Souver&auml;nit&auml;t des Irak<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=109220#h07\">Selbst-Kannibalisierung des &bdquo;Werte-Westens&ldquo; oder BRICS ante portals<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=109220#h08\">Der EU-Michel geht, andere warten schon<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=109220#h09\">LNG-Boom in den USA: Ein schmutziges Gesch&auml;ft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=109220#h10\">Wirecard: Wird Scholz von Putin erpresst?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=109220#h11\">Ex-Ostbeauftragter Wanderwitz sieht &bdquo;ausgezeichnete Chancen&ldquo; f&uuml;r ein AfD-Verbot<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=109220#h12\">HDE-Konsumbarometer: Keine Erholung beim Konsum in Sicht &ndash; Verbraucher bleiben sparsam<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=109220#h13\">Die Russen kommen!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=109220#h14\">Darf man den Westen kritisieren?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=109220#h15\">Ein neues Eldorado f&uuml;r Schweizer Rohstoffh&auml;ndler<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=109220#h16\">Gustavo Petro will den globalen gr&uuml;nen Wandel anf&uuml;hren<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Israels Krieg in Gaza: Das laute Schweigen der Deutschen<\/strong><br>\nMit der Haltung zum Nahost-Krieg verr&auml;t Deutschland seine Werte. Statt den Kurs zu hinterfragen, verstehen sich Medien als H&uuml;ter der &bdquo;Staatsr&auml;son&ldquo;.<br>\nZu Russlands Krieg gegen die Ukraine fanden deutsche Politikerinnen und Politiker klare Worte. Deutschland stehe &bdquo;in der Pflicht, die Menschenrechte &uuml;berall und zu jeder Zeit zu achten und zu verteidigen&ldquo;, erkl&auml;rte Olaf Scholz im Herbst 2022 vor der Vollversammlung der Vereinten Nationen in New York. Den Internationalen Strafgerichtshof und den UN-Menschenrechtsrat werde sein Land &bdquo;mit aller Kraft&ldquo; unterst&uuml;tzen, versprach er. Und: Hunger d&uuml;rfe nie wieder als Waffe eingesetzt werden, sagte der Kanzler an anderer Stelle.<br>\n&bdquo;Gezielte Angriffe auf zivile Infrastrukturen &ndash; mit der klaren Absicht, M&auml;nner, Frauen und Kinder von Wasser, Strom und Heizung abzuschneiden &ndash; sind reine Terrorakte&ldquo;, sagte EU-Kommissionspr&auml;sidentin Ursula von der Leyen im Oktober 2022 vor dem Europaparlament in Stra&szlig;burg, wo sie auch klarstellte: &bdquo;Das sind Kriegsverbrechen.&ldquo; Und Au&szlig;enministerin Baerbock sagte im Februar 2023 vor dem UN-Menschenrechtsrat in Genf mit Blick auf die Kinder, die in diesem Krieg zum Opfer werden: &bdquo;Wir m&uuml;ssen ihre Namen aussprechen und ihre Rechte f&ouml;rdern. Und wir m&uuml;ssen die T&auml;ter beim Namen nennen&ldquo;.<br>\nZu Israels Kriegsf&uuml;hrung in Gaza fehlen deutschen Politikerinnen und Politikern dagegen die Worte &ndash; und das seit drei Monaten. Bei allen Unterschieden &ndash; es gab keinen Terrorangriff auf Russland, die Ukraine ist ein souver&auml;ner Staat &ndash; wird jetzt auch in Gaza eine zivile Bev&ouml;lkerung kollektiv bestraft und deren zivile Infrastruktur angegriffen, werden &uuml;berproportional viele Kinder get&ouml;tet und Hunger als Waffe eingesetzt. All das sind Kriegsverbrechen. Doch der deutschen Politik hat es die Sprache verschlagen. Damit verr&auml;t Deutschland seine Werte, macht sich unglaubw&uuml;rdig und entfremdet sich vom Rest der Welt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Israels-Krieg-in-Gaza\/!5981361\/\">taz<\/a>\n<p>dazu: <strong>Why is Germany so viciously anti-Palestinian?<\/strong><br>\nGerman support for Israel is used as a cover to ramp up racist anti-immigration policies and downplay homegrown anti-Semitism. [&hellip;]<br>\nThe German political elite has vehemently rejected calls for a ceasefire in Gaza and relentlessly repeated the false claim that under international law, Israel has the &ldquo;right to defend itself&rdquo; from the Palestinian population it occupies. It continues to disregard decades of apartheid and ethnic cleansing. [&hellip;]<br>\nFree speech has been under attack in educational institutions as well. With German universities following the government&rsquo;s pro-Israel stance, students who have protested on campus have faced police violence and smear campaigns in the media.<br>\nPro-Palestinian symbols, such as the keffiyeh scarf, have been banned by some institutions. In one school in Berlin, a teacher physically assaulted a student who raised the Palestinian flag.<br>\nThis systematic suppression of pro-Palestinian activism reflects the dystopian-like reality in Germany in which opposition to genocide is viewed as an act of disloyalty to the German state and could thus justify criminalisation.<br>\nThe German authorities have clearly identified anti-Palestinianism as a national interest and a state policy. They wholeheartedly support Israel&rsquo;s existence in its current apartheid form which requires continuous violence against the indigenous Palestinian population. This is, of course, not in contradiction to Germany&rsquo;s own genocidal history and continuous racism.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.aljazeera.com\/opinions\/2024\/1\/7\/why-is-germany-so-viciously-anti-palestinian\">Al Jazeera<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Naomi Klein im Interview: &bdquo;Die deutsche Erinnerungskultur hat eine eingefrorene Qualit&auml;t&ldquo;<\/strong><br>\nFrau Klein, in Ihrem j&uuml;ngsten Buch &bdquo;Doppelg&auml;nger&ldquo; untersuchen Sie den Aufstieg rechter Verschw&ouml;rungstheorien und wie progressive Kr&auml;fte ungewollt dazu beitrugen. Inwieweit kn&uuml;pfen die Themen Ihres Buches an j&uuml;ngere Debatten im deutschen Kontext an?<br>\nNun, es spiegelt die diversen K&auml;mpfe, die in Deutschland um Holocaust-Erinnerung gef&uuml;hrt werden. In erster Linie die Frage, ob wir die Schrecken des Holocausts als unbegreifliches &Uuml;bel au&szlig;erhalb der Geschichte verstehen oder als etwas Allt&auml;glicheres, etwas Unmittelbareres. Je weiter wir uns zeitlich vom Holocaust entfernen, desto mehr setzt sich die Vorstellung seiner Unbegreiflichkeit durch. Je weniger Menschen sich an seine Allt&auml;glichkeit erinnern, daran dass sie selbst Teil dieser Gesellschaft waren, die den Holocaust erst erm&ouml;glicht hat, desto schwieriger wird es, diese Form der Exotisierung vorzunehmen, die gerade stattfindet. Das spiegelte sich j&uuml;ngst in der Diskussion um Masha Gessen. F&uuml;r Hannah Arendt war es in den 1950er Jahren normal zu sagen, dass israelische Politiker sich wie Faschisten verhalten. Wenn Masha Gessen 2023 etwas &Auml;hnliches sagt, heben Leute den Zeigefinger und sagen: &bdquo;Wie k&ouml;nnen Sie es wagen?&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/kultur\/gesellschaft\/naomi-klein-ueber-antisemitismus-die-deutsche-erinnerungskultur-hat-eine-eingefrorene-qualitaet-92760872.html\">FR Online<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Gaza: Ethnische S&auml;uberung wird jetzt als &ldquo;freiwillige Migration&rdquo; bezeichnet<\/strong><br>\nIsraelische Beamte geben nun offen zu, dass sie daran arbeiten, die Abwanderung von Pal&auml;stinensern aus dem Gazastreifen zu &ldquo;f&ouml;rdern&rdquo;. Sie behaupten l&auml;cherlicherweise, diese Abwanderung sei &ldquo;freiwillig&rdquo;, obwohl sie die Enklave in den vergangenen drei Monaten absichtlich unbewohnbar gemacht haben. [&hellip;]<br>\nDie wiederholte Verwendung des Wortes &ldquo;ermutigen&rdquo; f&auml;llt in den &Auml;u&szlig;erungen auf, denn die Bewohner des Gazastreifens zur Flucht aus ihrer Heimat zu ermutigen, ist genau das, was Israels Aktionen seit Oktober bewirkt haben. Wenn man 90 Prozent der Bewohner des Gazastreifens durch interne Vertreibung obdachlos gemacht, die H&auml;lfte der Bev&ouml;lkerung durch den Belagerungskrieg in den Hungertod gezwungen, das gesamte Gesundheitssystem der Enklave zerst&ouml;rt hat, sodass jetzt Krankheiten grassieren, und das alles, w&auml;hrend man Tod und Zerst&ouml;rung von oben regnen l&auml;sst &ndash; in einer &auml;u&szlig;erst unberechenbaren Art und Weise mit Luftangriffen, die routinem&auml;&szlig;ig ausgewiesene Sicherheitszonen treffen &ndash; bietet man der Bev&ouml;lkerung in der Tat eine sehr starke &ldquo;Ermutigung&rdquo;, die Region so schnell wie m&ouml;glich zu verlassen.<br>\nDas macht das Argument der &ldquo;freiwilligen Migration&rdquo; der Bewohner des Gazastreifens nat&uuml;rlich v&ouml;llig unsinnig, denn jemanden gewaltsam dazu zu zwingen, etwas zu tun, und ihm zu garantieren, dass er stirbt, wenn er es nicht tut, ist das genaue Gegenteil dessen, was das Wort &ldquo;freiwillig&rdquo; bedeutet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.rt.com\/meinung\/191739-ethnische-saeuberung-wird-jetzt-als\/\">RT DE<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>&Uuml;ber die Friedensbotschaft des Papstes: Unerh&ouml;rt<\/strong><br>\nPutin-Propaganda in der &bdquo;Tagesschau&ldquo;: In der letztj&auml;hrigen Ausgabe des Weihnachtssegens hat sich Jorge Mario Bergoglio, derzeit als &bdquo;Papst Franziskus&ldquo; bekannt, &uuml;ber die Regeln freier Medien hinweggesetzt und den sich auf ukrainischem Boden abspielenden Krieg zwischen NATO und Russischer F&ouml;deration durch seine Akzentsetzung in einer nahezu materialistischen Weise in einem Atemzug mit anderen Kriegen erw&auml;hnt. Anders als in genau den L&auml;ndern, die mit ihrem neokolonialistischen Gebaren der Rohstoffpl&uuml;nderung, der Bewaffnung von terroristischen Banden zum Sturz von Regierungen und mit ihrer nicht auf Entwicklung, sondern auf Abh&auml;ngigkeiten gerichteten Wirtschaftspolitik f&uuml;r Armut, Kriege und Fl&uuml;chtende verantwortlich sind, benennt der Stellvertreter des offenbar gar nicht so Allm&auml;chtigen mit dem Jemen, Syrien, der koreanischen Halbinsel, dem Libanon, Armenien, Aserbaidschan, Kamerun, dem Sudan, der DR Kongo, dem S&uuml;dsudan, dem Sahel, Somalia, Eritrea und &Auml;thiopien noch mehr als ein Dutzend anderer L&auml;nder als Krisen- und Kriegsgebiete. Unverdrossen spiegelten hiesige Medien diesen Weltblick in ihrer Berichterstattung nicht wider &ndash; sondern erw&auml;hnten gern mit der Ukraine ihre Mutter aller Kriege, mit der sie ab Februar 2022 die anderen ausblendeten, etwas unwillig Armenien\/Aserbaidschan und unvermeidlich die im Segen klar hervorgehobenen Israel und Pal&auml;stina. Unbemerkt positionierte sich der Papst dabei geschickt bei denen, die sonst &bdquo;Antisemiten&ldquo; gescholten werden: Denn Franziskus erw&auml;hnte den &bdquo;verabscheuungsw&uuml;rdigen Angriff vom 7. Oktober&ldquo;, benannte ihn aber nicht als Grund f&uuml;r den Krieg, mit dem Israel nach der Attacke der islamistischen Hamas und ihrer Verb&uuml;ndeten den Gazastreifen &uuml;berzieht. Stattdessen forderte er, die &bdquo;Milit&auml;roperationen mit ihren entsetzlichen Folgen unschuldiger ziviler Opfer&ldquo; einzustellen und etwas gegen die &bdquo;verzweifelte humanit&auml;re Situation&ldquo; zu tun. Die eigentliche Weihnachtsbotschaft des Argentiniers aber ging an die Medien: &bdquo;Um aber &bdquo;Nein&ldquo; zum Krieg zu sagen, muss man &bdquo;Nein&ldquo; zu den Waffen sagen (&hellip;)<br>\nDar&uuml;ber, wie viel &ouml;ffentliches Geld f&uuml;r R&uuml;stung ausgegeben wird, soll man sprechen; dar&uuml;ber soll man schreiben, damit die Interessen und Gewinne bekannt werden, die die Drahtzieher der Kriege sind.&ldquo; Weil es wichtig ist, werden sie ignorant bleiben &ndash; und Franziskus unerh&ouml;rt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/unerhoert-4787231\/\">unsere zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Auch die Friedrich Ebert Stiftung macht auf Russenhass<\/strong><br>\nWer in seiner beruflichen Arbeit oder Vergangenheit mit der graphischen Gestaltung von Publikationen zu tun hat oder hatte, der weiss aus x Untersuchungen, dass nach der Headline die Bildunterschriften die erst- und meistgelesenen Teile eines Artikels sind. Viele Zeitungsleser und -leserinnen lesen die Headlines, schauen die Bilder an und lesen, was zur Erkl&auml;rung unter den Bildern steht &ndash; und basta. IPG, das Publikationsorgan der den deutschen Sozialdemokraten nahestehenden Friedrich Ebert Stiftung, weiss das sicher auch und nutzt diese Erkenntnis, um Botschaften zu verbreiten &ndash; Botschaften mit falschen Informationen.<br>\nIm neusten Newsletter vom 5. Januar 2023 publiziert IPG einen ins Deutsche &uuml;bersetzten Artikel von Joseph E. Stiglitz, dem US-amerikanischen Nobelpreistr&auml;ger f&uuml;r Wirtschaftswissenschaften 2001. Stiglitz pl&auml;diert darin f&uuml;r die Beschlagnahmung russischen Eigentums im Westen zur Finanzierung von Waffenlieferungen an die Ukraine. Der Artikel steht unter dem Copyright von &laquo;Project Syndicate&raquo;, einer Organisation mit Sitz in Prag, die vor allem von der &laquo;Open Society Foundations&raquo; finanziert wird, einer Organisation, die ihrerseits prim&auml;r vom US-amerikanischen Finanz-Hai George Soros finanziert wird. Es ist immer gut zu wissen, welche politischen &bdquo;Ratschl&auml;ge&ldquo; von wem finanziert werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/auch-die-friedrich-ebert-stiftung-macht-auf-russenhass\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Ukraine-Krieg: Ein Autor, der beide Seiten der Front besucht<\/strong><br>\nDer ehemalige NDR-Journalist Patrik Baab war in der Ukraine auf beiden Seiten der Front. Sein Bericht wurde ein Bestseller. Eine Rezension. [&hellip;]<br>\nEin frustrierter Ex-KGB-Spion mit gekr&auml;nkten Weltmachtambitionen will die alte Sowjetunion zur&uuml;ckerobern und beginnt deshalb unprovoziert einen Krieg gegen die Ukraine &ndash; so ungef&auml;hr lautete die Sicht des &Ouml;ffentlich-Rechtlichen. Die Gegen-Erz&auml;hlung lautet: In der Ukraine herrscht seit 2014 Krieg; das Land wurde von der Nato zur Arena eines Stellvertreterkriegs der USA mit Russland aufger&uuml;stet. Diese Position wird von etlichen Alternativmedien vertreten.<br>\nDer ehemalige NDR-Redakteur Patrik Baab machte sich im September 2021 und dann noch einmal im September 2022 auf den Weg, um sich auf monatelangen Reisen selbst ein Bild zu machen, was vor Ort in der Ukraine und in Russland eigentlich geschieht. Berichte von &bdquo;Sitzredakteuren&ldquo; bergen laut Baab das Risiko, das wirkliche Geschehen, mit dessen Hilfe sich viele &bdquo;Narrative&ldquo; als allzu simple, parteiische Fantasiegebilde entlarven lassen, nicht angemessen zu erfassen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/ukraine-krieg-auf-beiden-seiten-der-front-von-journalist-patrick-baab-buchrezension-li.2170591\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Museum f&uuml;r den Holocaust-T&auml;ter Schuchewytsch in Lemberg soll wiederaufgebaut werden<\/strong><br>\nEine russische Rakete hatte das symboltr&auml;chtige Museumsgeb&auml;ude in der Sylvester-Nacht zerst&ouml;rt. Was in der Ukraine und in Polen ein heftiges Medienecho hervorrief, wurde in Deutschland &uuml;bergangen.<br>\nDer B&uuml;rgermeister von Lemberg (ukrainisch: Lviv), Andrij Sadowy, zeigte sich &uuml;ber den Angriff auf das Museum emp&ouml;rt. Die Bombardierung sei  ein &bdquo;Krieg gegen unsere Geschichte&ldquo;, so Sadowy. Inzwischen hat der ukrainische Ex-Pr&auml;sident Poroschenko erkl&auml;rt, dass seine Familienstiftung f&uuml;r den Wiederaufbau des Museums sorgen werde. Dass er sich in dieser Sache besonders engagiert, ist kein Zufall. Poroschenkos Partei &bdquo;Europ&auml;ische Solidarit&auml;t&ldquo; war bereits vor 1922 zum Sammelbecken von radikalen Nationalisten geworden.<br>\nSchuchewytsch ist in der heutigen Ukraine allerdings auch ohne Poroschenkos Mitwirkung nach Stepan Bandera zum Nationalheld Nr. 2 aufgestiegen. Zahlreiche Denkm&auml;ler und gro&szlig;e Stra&szlig;en, letztens sogar in Kiew und der &ouml;stlichen Ukraine, wurden ihm gewidmet. Dass Schuchewytsch der ukrainische Holocaust-T&auml;ter Nr. 1 ist, st&ouml;rt dabei nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/top-story\/museum-fuer-den-holocaust-taeter-schuchewytsch-in-lemberg-soll-wiederaufgebaut-werden\/\">Overton Magazin<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin S.B.:<\/strong> Was gerade unser Land mit seiner geschichtlichen Vergangenheit, sollte dies nicht unter den Teppich kehren, sondern auch zum Thema in Gespr&auml;chen mit der Ukraine machen. Auch eine EU darf das mit ihren Beitrittsgespr&auml;chen nicht au&szlig;en vor lassen. Heldenverehrung von Faschisten und Nazi-Kollaborateuren k&ouml;nnen nicht akzeptiert werden, sonst wird bei uns jeglicher Kampf gegen rechts zur Farce. Das Heldengrab von Bandera in M&uuml;nchen hat in unserem Land auch nichts zu suchen. Das k&ouml;nnten wir in die Ukraine versetzen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Die Souver&auml;nit&auml;t des Irak<\/strong><br>\nDie Bundeswehr steht vor einem m&ouml;glichen erzwungenen Abzug aus dem Irak. Grund daf&uuml;r ist der US-Drohnenmord an dem Kommandeur einer irakisch-schiitischen Miliz vom vergangenen Donnerstag. Wie der irakische Ministerpr&auml;sident Mohammed Shia al Sudani in Reaktion auf den Angriff erkl&auml;rt, sei er entschlossen, die Pr&auml;senz der US-gef&uuml;hrten Milit&auml;rkoalition im Irak zu beenden, zu der auch die Bundeswehr geh&ouml;rt; eigenm&auml;chtige US-Operationen auf irakischem Territorium wie der j&uuml;ngste Drohnenmord w&uuml;rden nicht mehr toleriert. Die ausw&auml;rtige Milit&auml;rpr&auml;senz wird schon seit Jahren vor allem von Organisationen der schiitischen Bev&ouml;lkerungsmehrheit attackiert, darunter Kr&auml;fte, die Iran nahestehen. Die westlichen Staaten wiederum, die ihre Truppenstationierung bis heute mit dem Kampf gegen den IS legitimieren, bestehen darauf, die Einheiten im Irak zu belassen; das gilt als n&uuml;tzlich im Einflusskampf gegen Teheran. Die Spannungen versch&auml;rfen sich im Gefolge des Kriegs im Gazastreifen. Ein etwaiger Abzug liefe auf einen empfindlichen Einflussverlust auch Deutschlands im Mittleren Osten hinaus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9445\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Selbst-Kannibalisierung des &bdquo;Werte-Westens&ldquo; oder BRICS ante portals<\/strong><br>\nBei unterfinanzierten Streitkr&auml;ften spricht man schon l&auml;ngst dann von einer Kannibalisierung, wenn das Geld hinten und vorne nicht reicht und dennoch Flugzeuge fliegen, Panzer rollen und Gesch&uuml;tze feuern sollen. Dann wird beim Ger&auml;t ausgeschlachtet, solange es geht. Irgendwoher m&uuml;ssen die Ersatzteile beschafft werden, wenn man sie schon nicht kaufen kann. Dabei wird billigend in Kauf genommen, die Armee zum potemkinschen Trugbild verkommen zu lassen. Man sollte heute nicht so tun, als kenne man das Ph&auml;nomen der Selbst-Kannibalisierung nicht, wenn man sich die Gestaltungsmacht des sogenannten &bdquo;Werte-Westens&ldquo; genauer unter der Lupe ansieht. Das gilt f&uuml;r die globale Au&szlig;enwirkung ebenso wie f&uuml;r die Binnensicht. Das j&uuml;ngste Beispiel war in den USA gleich zum Jahresbeginn 2024 in dem Augenblick festzustellen, als die Gesch&uuml;tze f&uuml;r den Wahlkampf um das Pr&auml;sidentenamt ihre ersten Salven feuerten. Da wurde des ehemalige Pr&auml;sident Trump zu einer &bdquo;Wiedergeburt von Hitler und Putin&ldquo; gemacht. Wenn das ein Einzelbeispiel sein sollte, k&ouml;nnte man nur schwer dar&uuml;ber wegsehen. Es ist allerdings seit Jahren so, dass die wichtigsten innenpolitischen Kr&auml;fte in der westlichen F&uuml;hrungsmacht so miteinander umgehen, als herrsche B&uuml;rgerkrieg oder ein Modell &bdquo;Ukraine&ldquo; in perfider Weise. Jetzt k&ouml;nnte man hingehen und jedes einzelne Beispiel darauf abklopfen, ob und wie der Vorfall mit den einge&uuml;bten demokratischen Spielregeln &uuml;bereinstimmen k&ouml;nnte. Da seit Jahren das Gesamtbild den demokratischen Horizont fl&auml;chendeckend verdunkelt, kann man von jeder M&uuml;he absehen. Was sich die USA leisten, st&ouml;&szlig;t nur noch ab. Warum sollte es bei uns anders sein?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.world-economy.eu\/nachrichten\/detail\/selbst-kannibalisierung-des-werte-westens-oder-brics-ante-portals\/\">Willy Wimmer auf World Economy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Der EU-Michel geht, andere warten schon<\/strong><br>\nPaukenschlag in Br&uuml;ssel: Der st&auml;ndige Ratspr&auml;sident Charles Michel, bekannt als Gastgeber der EU-Gipfel, hat seinen R&uuml;ckzug angek&uuml;ndigt.<br>\nDer liberale Belgier will f&uuml;r seine Partei &bdquo;Mouvement R&eacute;formateur&ldquo; (MR) bei der Europawahl antreten und am 16. Juli sein Amt an der EU-Spitze niederlegen.<br>\nIn Br&uuml;ssel geht nun die Sorge um, dass ausgerechnet Viktor Orban von dem &uuml;berraschenden Schritt profitieren k&ouml;nnte. Der ungarische Rechtspopulist &uuml;bernimmt am 1. Juli f&uuml;r sechs Monate den rotierenden Ratsvorsitz.<br>\nOrban tritt damit zwar nicht in Michels Fu&szlig;stapfen. Der permanente Ratspr&auml;sident hat mehr Macht als der rotierende. Dennoch k&ouml;nnte er die EU-Agenda zu einer kritischen Zeit pr&auml;gen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/der-eu-michel-geht-orban-ante-portas\/#more-175043\">Lost in Europe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>LNG-Boom in den USA: Ein schmutziges Gesch&auml;ft<\/strong><br>\nDie Fl&uuml;ssiggas-Industrie bringt Arbeitspl&auml;tze nach Louisiana &ndash; und zerst&ouml;rt Umwelt und Gesundheit der Menschen. Auch deutsche Firmen sind beteiligt.<br>\nTravis Dardar ist mit hoher Wahrscheinlichkeit der bekannteste Krabbenfischer von Louisiana. An einem sonnigen Nachmittag navigiert der bullige Mann mit den freundlichen Augen sein Boot auf dem Calcasieu-Kanal, der ihn zu seinen Fanggr&uuml;nden am Golf von Mexiko bringt. Auch im November ist es noch hei&szlig; in dieser subtropischen K&uuml;stenregion, noch w&auml;rmer ist es in der Kabine, in der er am Steuer sitzt. Dardar tr&auml;gt passend zur Hitze ein altes Unterhemd, auf dem Kopf eine Baseball-Kappe in Tarnfleck.<br>\n&bdquo;Was kann man daran nicht lieben?&ldquo;, fragt er und nickt auf die sattgr&uuml;ne Sumpflandschaft, die sich auf beiden Seiten des Kanals erstreckt. Im Bugwasser rasen Delphine vorbei, immer wieder kreuzen Pelikane im eleganten Steigflug vor dem Boot.<br>\nDardar verdankt seine Bekanntheit weniger den Inhalten seiner Fangnetze als seinem Widerstand gegen die beige-grauen Industriebauten, die sich auf beiden Seiten des Kanals &uuml;ber dem Schilf erheben. Die K&uuml;ste Louisianas ist ein Epizentrum der Liquified Natural Gas Industrie, kurz LNG. Entlang von Dardars Fanggr&uuml;nden werden Gastanks, Verladestationen und neue Docks aus den S&uuml;mpfen gestampft, um amerikanisches Erdgas in die ganze Welt zu verschiffen. Das Gas, das in den Werken von Cameron verfl&uuml;ssigt und verladen wird, soll auch in deutsche Netze gespeist werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/LNG-Boom-in-den-USA\/!5975624\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Wirecard: Wird Scholz von Putin erpresst?<\/strong><br>\nEine Enth&uuml;llung sieht das Ende von Olaf Scholz als Kanzler. Steckt der lange Arm Moskaus hinter der d&uuml;steren Prophezeiung? Oder sind ganz andere Kr&auml;fte am Werk?<br>\nIn Berlin herrscht gro&szlig;e Aufregung: Der Wirecard-Skandal, bei dem Tausende Anleger um ihre Ersparnisse gebracht wurden, k&ouml;nnte Bundeskanzler Olaf Scholz nun doch noch zum Verh&auml;ngnis werden. Bisher hatte sich Scholz bei Wirecard wie beim Hamburger Warburg-Skandal erfolgreich hinter einer Mauer von Ged&auml;chtnisl&uuml;cken versteckt. Kein noch so mutiger Untersuchungsausschuss konnte dem fr&uuml;heren Bundesfinanzminister und Hamburger B&uuml;rgermeister etwas anhaben. [&hellip;]<br>\nDas Szenario wirkt bedrohlich, weil unter anderem das Wall Street Journal den fr&uuml;heren Wirecard-Vorstand Jan Marsalek als russischen Spion geoutet hatte. Marsalek solle Informationen von ehemaligen Wirecard-Kunden an Moskau weitergegeben haben. Der fr&uuml;here Linken-Politiker und unbestechliche Chefaufkl&auml;rer im Wirecard-Skandal, Fabio de Masi, warnt jedoch vor zu schnellen Schl&uuml;ssen. De Masi sagte der Berliner Zeitung: &bdquo;Wirecard war eine nachrichtendienstliche Auseinandersetzung. Marsalek hatte zu westlichen und &ouml;stlichen Nachrichtendiensten Kontakt. Seine genaue Rolle ist noch sehr unklar. Viele der Ver&ouml;ffentlichungen dazu stecken voller Widerspr&uuml;che und scheinen mir von Sicherheitsbeh&ouml;rden beeinflusst.&ldquo;<br>\nEs sei zwar denkbar, dass Marsalek &bdquo;im russischen Einflussbereich ist&ldquo;. Gesicherte Erkenntnisse gibt es jedoch nicht. De Masi: &bdquo;Das Wall Street Journal behauptet, er habe &uuml;ber eine Firma verdeckte Spionageoperationen finanziert. Doch diese Firma wurde 2021 nach seiner Flucht unter seinem Namen angemeldet. Das ist etwas auff&auml;llig f&uuml;r eine verdeckte Operation, er war da ja schon offiziell von Interpol gesucht. Da kann er auch gleich nackt am helllichten Tag auf den Big Ben steigen. Das &uuml;berzeugt mich nicht!&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft-verantwortung\/wirecard-wird-olaf-scholz-von-wladimir-putin-erpresst-li.2174117\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Ex-Ostbeauftragter Wanderwitz sieht &bdquo;ausgezeichnete Chancen&ldquo; f&uuml;r ein AfD-Verbot<\/strong><br>\nDer fr&uuml;here Ostbeauftragte der Bundesregierung, Marco Wanderwitz, dringt weiter auf ein AfD-Verbot und r&auml;umt ihm gute Chancen ein. Man d&uuml;rfe nicht die gescheiterten NPD-Verbotsverfahren am Bundesverfassungsgericht zum Ma&szlig;stab nehmen, sagte der s&auml;chsische CDU-Politiker der Deutschen Presse-Agentur.  &bdquo;Man muss auf die AfD schauen, wie sie heute ist. Da geht es um die Frage: Sind sie rechtsradikal und bek&auml;mpfen sie aggressiv die freiheitlich-demokratische Grundordnung? Ich sage: Mittlerweile ist die AfD das, was die NPD gewesen ist. Rechtsradikaler geht&lsquo;s nicht. Weder ist aber die AfD von V-Leuten durchdrungen, noch unbedeutend. Ein AfD-Verbotsverfahren h&auml;tte aus meiner Sicht ausgezeichnete Chancen.&ldquo; (&hellip;) Zur &Auml;u&szlig;erung seines Amtsnachfolgers Carsten Schneider, dass ein Verbotsverfahren nur zu einer gr&ouml;&szlig;eren Solidarisierung mit der AfD f&uuml;hren werde und man die Partei lieber inhaltlich stellen solle, sagte Wanderwitz: &bdquo;Wenn wir in einer Situation w&auml;ren, wo wir nicht gro&szlig;e internationale Krisen h&auml;tten, wo wir nicht eine handwerklich schlecht agierende Bundesregierung h&auml;tten, wo wir eine relative politische Gl&uuml;ckseligkeit h&auml;tten, dann k&ouml;nnte ich das ja verstehen. Aber er steht in einem brennenden Haus und sagt: Wir bleiben im Gespr&auml;ch. Ich halte das f&uuml;r fatal. Die Zeit arbeitet f&uuml;r die AfD. Das ist aus meiner Sicht auch der Versuch, diesem gesellschaftlichen Konflikt aus dem Weg zu gehen.&ldquo; (&hellip;) Ein AfD-Verbot br&auml;chte aus seiner Sicht eine Atempause. &bdquo;Es bleibt m&uuml;hselig. Ich glaube, einen Teil der AfD-W&auml;hler, die Protestw&auml;hler sind, erreichen wir erst wieder, wenn wir die AfD mal zur&uuml;cksetzen. Die allermeisten Leute, die momentan AfD w&auml;hlen, sind in einer Blase, aus der wir sie nicht mehr schaffen herauszuholen, und diese Blase muss erstmal platzen.&ldquo; Erst dann k&ouml;nne man beispielsweise mit politischer Bildung wieder mehr erreichen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article249393692\/Saechsischer-Politiker-Ex-Ostbeauftragter-Wanderwitz-sieht-ausgezeichnete-Chancen-fuer-ein-AfD-Verbot.html%20\">Welt Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers A.S.:<\/strong> &ldquo;[I]nternationale Krisen&rdquo; und &ldquo;eine handwerklich schlecht agierende Bundesregierung&rdquo; rechtfertigen also ein undemokratisches Vorgehen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>HDE-Konsumbarometer: Keine Erholung beim Konsum in Sicht &ndash; Verbraucher bleiben sparsam<\/strong><br>\nDie Konsumlaune der Verbraucher sinkt auch zum Jahresanfang weiter. Die von einigen &Ouml;konomen erwartete Stabilisierung des privaten Konsums d&uuml;rfte sich verz&ouml;gern.<br>\nDeutschlands Verbraucher starten das neue Jahr mit Enthaltsamkeit. Das signalisiert das HDE-Konsumbarometer f&uuml;r Januar. Der Fr&uuml;hindikator, der monatlich vom Handelsblatt Research Institute (HRI) f&uuml;r den Handelsverband HDE berechnet wird, rutschte um knapp drei Punkte auf nunmehr 93,57 Z&auml;hler ab. Dies war der st&auml;rkste R&uuml;ckgang seit August 2022.<br>\nDas Barometer basiert auf einer repr&auml;sentativen Befragung von rund 1600 Haushalten in Deutschland; es setzt sich aus verschiedenen Einzelindikatoren zusammen. Die Fragen zielen auf das Kaufverhalten in den kommenden Monaten ab, der Index sagt somit die Entwicklung des privaten Konsums in den n&auml;chsten Wochen voraus.<br>\nF&uuml;r den Januar brachen die Konjunkturerwartungen der Verbraucher ein. Einen noch st&auml;rkeren R&uuml;ckgang hatte es zuletzt f&uuml;r April 2022 gegeben. Die Einkommenserwartungen und die Anschaffungsneigung sanken ebenfalls kr&auml;ftig. Zudem erwarten die Konsumenten f&uuml;r das neue Jahr wieder merklich st&auml;rker steigende Preise.<br>\nDas HDE-Konsumbarometer reiht sich damit in die Serie sehr m&auml;&szlig;iger Konjunkturdaten vom Jahresende ein. So beendete das Ifo-Gesch&auml;ftsklima im Dezember seinen Erholungsversuch, die Einkaufsmanager-Indizes f&uuml;r Deutschland signalisieren weiterhin eine schrumpfende Wirtschaftsleistung, die Arbeitslosigkeit steigt und die Teuerung zieht wieder an.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/konjunktur\/hde-konsumbarometer-keine-erholung-beim-konsum-in-sicht-verbraucher-bleiben-sparsam\/100004043.html%20\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Woher soll denn die Konsum-Erholung kommen, wenn die Arbeitnehmer (und noch mehr die Rentner) Jahr f&uuml;r Jahr (real) *weniger* Geld in der Tasche haben, vor allem die &auml;rmeren von ihnen, w&auml;hrend die Arbeitslosigkeit *steigt*? Was sind das f&uuml;r &ldquo;einige[&hellip;] &Ouml;konomen&rdquo;, die gegen alle &ouml;konomischen Fakten eine Stabilisierung oder gar Besserung der Konsumlage erwarten? Und wann h&ouml;rt das Gerede von &ldquo;Sparsamkeit&rdquo; auf in Bezug auf Menschen, die gar nicht die M&ouml;glichkeit zum (freiwilligen) Sparen haben, sondern zum Verzicht *gezwungen* sind? F&uuml;hrt die Erkenntnis vom weiteren R&uuml;ckgang der Binnenwirtschaft irgendwann mal zu politischen Forderungen, z. B. nach Lohnsteigerungen und besseren Sozialleistungen?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Die Russen kommen!<\/strong><br>\nDer Westen f&uuml;rchtet, Putin k&ouml;nnte nach einem Sieg &uuml;ber die Ukraine in Richtung Atlantik vordringen. Indes sind Russen fast &uuml;berall sonst willkommen.<br>\nAn der Front in der Ukraine kommen die Russen, denn die ukrainische Armee weicht immer weiter zur&uuml;ck. Der politische Westen rechnet beim Fall der Ukraine damit, dass der Russe kommt, um weitere NATO-L&auml;nder anzugreifen. F&uuml;r den Rest der Welt au&szlig;erhalb des politischen Westens kommen die Russen als politische oder wirtschaftliche Partner, als Investoren oder als Vermittler in Konflikten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/die-russen-kommen-2\">R&uuml;diger Rauls auf Manova<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Darf man den Westen kritisieren?<\/strong><br>\nGerade zur&uuml;ck aus Moskau und zurzeit wieder in Italien macht sich Stefano di Lorenzo Gedanken, warum der Westen so dezidiert gegen Russland ist und warum umgekehrt Kritik am Westen gerne einfach als &laquo;Antiamerikanismus&raquo; abgetan wird. Stefano di Lorenzo versteht und spricht neben seiner Muttersprache Italienisch Deutsch, Englisch und eben auch Russisch, und nat&uuml;rlich liest er Zeitungen und schaut Fernsehen in allen diesen Sprachen. (cm)<br>\nDer Krieg in der Ukraine kann als ein Konflikt zwischen Russland und dem Westen auf dem Gebiet der Ukraine betrachtet werden, ein klassisches Beispiel f&uuml;r einen Stellvertreterkrieg. Das, obwohl man im Westen sicherlich sagen wird, die These eines Konflikts zwischen Russland und dem Westen sei nur russische Propaganda. Doch man muss sich nur die &Auml;u&szlig;erungen unserer Politiker, der verschiedenen Von der Leyen, Borrel, Biden und anderer, genau anh&ouml;ren, oder an einem beliebigen Tag einen der vielen Leitartikel in den zahlreichen europ&auml;ischen oder amerikanischen Zeitungen lesen, um zu erkennen, dass der Westen aktiv am Konflikt in der Ukraine beteiligt ist und dass er sich selbst im Krieg gegen Russland sieht. Denn wohin flie&szlig;t das Geld der westlichen Steuerzahler, wenn nicht in Milliarden von Dollar f&uuml;r Waffen und Hilfe in der Ukraine? Der Westen will sich sogar als Opfer der russischen Aggression sehen: Russland f&uuml;hre in der Ukraine einen Krieg gegen westliche Werte und damit gegen die gesamte westliche Zivilisation selbst.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/darf-man-den-westen-kritisieren\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Ein neues Eldorado f&uuml;r Schweizer Rohstoffh&auml;ndler<\/strong><br>\nDer Markt zur Kompensation von Treibhausgas-Emissionen boomt. Vorne dabei sind ausgerechnet H&auml;ndler von fossilen Energietr&auml;gern.<br>\nDer Autor Maxime Zufferey ist spezialisiert auf das Thema Klimafinanzierung bei Alliance Sud, dem Schweizer Kompetenzzentrum f&uuml;r internationale Zusammenarbeit und Entwicklungspolitik. Sein Artikel ist eine aktualisierte und leicht gek&uuml;rzte Version des vorher auf der Webseite von Alliance Sud publizierten Textes.<br>\nErdgas mit dem Etikett &laquo;CO2-neutral&raquo; oder Beton mit dem Label &laquo;Netto-Null&raquo;: Die Liste der scheinbar klimaneutralen Konsumg&uuml;ter ist in den letzten Jahren immer l&auml;nger geworden. Der buchhalterische Kniff hinter dem CO2-Ausgleich besteht darin, dass ein Treibhausgase emittierender Akteur &ndash; sei es ein Unternehmen, eine Einzelperson oder ein Land &ndash; daf&uuml;r bezahlt, dass ein anderer Akteur seine Emissionen vermeidet, verringert oder auf null setzt. So k&ouml;nnen sich Unternehmen nach ihrem Gutd&uuml;nken auf dem Markt profilieren, indem sie sich ihren Kunden gegen&uuml;ber als engagierte Klimasch&uuml;tzer pr&auml;sentieren, ohne dabei ihre eigenen Emissionen zu senken. Der freiwillige CO2-Markt, der zwischen einem regelrechten Boom und der j&uuml;ngsten, durch Greenwashing-Vorw&uuml;rfe ausgel&ouml;sten Vertrauenskrise hin- und herpendelt, befindet sich an einem Scheideweg.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/umwelt\/ein-neues-eldorado-fuer-schweizer-rohstoffhaendler\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Gustavo Petro will den globalen gr&uuml;nen Wandel anf&uuml;hren<\/strong><br>\nKolumbiens linker Pr&auml;sident Gustavo Petro hat Umweltgerechtigkeit in den Mittelpunkt seiner politischen Agenda gestellt. Er will diesen Kampf mit Ma&szlig;nahmen gegen Armut und Ungleichheit im Land verkn&uuml;pfen.<br>\nSchon in seiner ersten Rede als Pr&auml;sident im August 2022 betonte Kolumbiens Staatschef Gustavo Petro die Bedeutung von Umwelt und Klima. Das war ein Novum in einem Land, in dem Drogenkrieg und Sicherheitspolitik seit Jahrzehnten die politischen Debatten dominieren. &raquo;Es wird nur dann eine Zukunft geben, wenn wir unser Leben und die Weltwirtschaft mit der Natur in Einklang bringen&laquo;, betonte der Ex-Guerillero damals.<br>\nEin Jahr sp&auml;ter ist Petros Engagement f&uuml;r Umweltschutz und den Kampf gegen den Klimawandel zwar ungebrochen, doch er ist auch auf erste Schwierigkeiten und Widerst&auml;nde gesto&szlig;en. Diese R&uuml;ckschl&auml;ge sagen viel aus &uuml;ber die Herausforderungen, mit denen L&auml;nder des Globalen S&uuml;dens konfrontiert sind, wenn sie versuchen, die Abh&auml;ngigkeit von der Rohstoffindustrie hinter sich zu lassen und ihre Volkswirtschaften klimafreundlicher zu gestalten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobin.de\/artikel\/petro-kolumbien-klimagerechtigkeit-sozialreform\">Jacobin<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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