{"id":109309,"date":"2024-01-10T08:52:36","date_gmt":"2024-01-10T07:52:36","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=109309"},"modified":"2024-01-10T08:52:36","modified_gmt":"2024-01-10T07:52:36","slug":"hinweise-des-tages-4518","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=109309","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=109309#h01\">Strack-Zimmermann: Fromme L&uuml;gen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=109309#h02\">Frische Ampelwaffen: &raquo;Eurofighter&laquo;-Kampfjets f&uuml;r Saudi-Arabien. Ein Gastkommentar<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=109309#h03\">Neue Mobilisierungsregeln in der Ukraine: Kein Krieg, zumindest f&uuml;r Reiche<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=109309#h04\">Die USA sind auf den israelischen Weg geraten, der nur schwer ohne Katastrophe wieder zu verlassen ist<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=109309#h05\">Eskalation im Nahen Osten: Nur ein Ende des Krieges kann Israel retten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=109309#h06\">Auf dem Weg zur Eigenst&auml;ndigkeit (III)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=109309#h07\">Kampf um LNG auf R&uuml;gen: &bdquo;Wir bewegen uns in Richtung Diktatur&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=109309#h08\">Die Ampelfl&uuml;sterer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=109309#h09\">Der &bdquo;Hegemon&ldquo; und seine aktuellen Konflikte: Zur Lage des &bdquo;Hegemons&ldquo; USA<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=109309#h10\">Gespaltene Staaten von Amerika<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=109309#h11\">Die imperialistische Allianz und &bdquo;eine Linke f&uuml;r alle&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=109309#h12\">Das &bdquo;B&uuml;ndnis Sahra Wagenknecht&ldquo; vor gro&szlig;en Aufgaben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=109309#h13\">Nach drei Jahren Ausbildung beim Weltwirtschaftsforum wird Gabriel Attal franz&ouml;sischer Regierungschef<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Strack-Zimmermann: Fromme L&uuml;gen<\/strong><br>\nAlice Schwarzer &uuml;ber Marie-Agnes Strack-Zimmermann. Wie dreist die FDP-Politikerin die Wahrheit &uuml;ber Vergewaltigungen im Krieg verdreht. Und warum damit Schluss sein muss! Denn die &bdquo;Busenfreundin&ldquo; der Waffenindustrie tr&auml;gt mit ihrer Kriegspropaganda zu t&auml;glich mehr Vergewaltigungen und Toten bei.<br>\n&bdquo;Was sagen Frau Wagenknecht und ihre Busenfreundin Alice Schwarzer den Frauen, die in der Ukraine vergewaltigt werden?&ldquo; Diese Worte schmetterte Marie-Agnes Strack-Zimmermann bei dem Dreik&ouml;nigstreffen ihrer Partei am 6. Januar in der gewohnten Dreistigkeit in den jubelnden Saal.<br>\nDie FDP-Spitzenkandidatin f&uuml;r die EU-Wahlen 2024 will damit andeuten, ich w&uuml;rde nichts sagen zu den Vergewaltigungen im Ukraine-Krieg. Denn die w&auml;ren mir egal, weil ich eine &bdquo;Putin-Versteherin&ldquo; sei. Und au&szlig;erdem will sie suggerieren, ihre martialische Strategie des Immer-mehr-Waffen-Lieferns &ndash; statt endlich &uuml;ber Frieden zu verhandeln &ndash; w&uuml;rde die Ukrainerinnen vor weiteren Vergewaltigungen sch&uuml;tzen.<br>\nDas ist dreist. Und zynisch. In zweierlei Hinsicht.<br>\nErstens: Je l&auml;nger der Krieg geht, umso mehr wird vergewaltigt und gestorben. Irgendwann wird dann verhandelt werden m&uuml;ssen. Aber je mehr Waffen geliefert werden, umso l&auml;nger geht der Krieg. Dabei sind sich die Milit&auml;rs und Experten aller Fronten schon lange einig, dass dieser Krieg nicht auf dem Schlachtfeld entschieden werden kann, sondern am Verhandlungstisch. Es ist ein &bdquo;Verschlei&szlig;krieg&ldquo;, der nicht zu gewinnen ist, sondern zu dessen Beendigung verhandelt werden muss. Irgendwann. Bis dahin kann die t&auml;glich neuen Vergewaltigungen niemand ungeschehen machen &ndash; und die Toten niemand aufwecken.<br>\nZweitens will Frau Strack-Zimmermann, diese Busenfreundin der Waffenlobby, doch wohl nicht allen Ernstes behaupten, sie engagiere sich f&uuml;r vergewaltigte Frauen und speziell f&uuml;r die im Krieg Vergewaltigten? Damit ist die Radikalliberale noch nie aufgefallen. Bemerkenswert ist bisher lediglich ihre N&auml;he zur Waffenindustrie.<br>\nSpr&uuml;che kloppen, ja, das kann die 65-J&auml;hrige. Aber genau hinsehen, differenziert argumentieren, solidarisch mit Opfern sein &ndash; das ist der krawalligen D&uuml;sseldorferin eher fremd. Hat sie jemals etwas f&uuml;r die Opfer getan?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.emma.de\/artikel\/strack-zimmermann-fromme-luegen-340815\">Alice Schwarzer in der Emma<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Frische Ampelwaffen: &raquo;Eurofighter&laquo;-Kampfjets f&uuml;r Saudi-Arabien. Ein Gastkommentar<\/strong><br>\nKampfjets nach Saudi-Arabien liefern zu wollen ist ein weiterer Tabubruch der Bundesregierung. Das Friedensgebot des Grundgesetzes ist nunmehr auch im Bereich Kriegswaffenexporte endg&uuml;ltig Geschichte. Nach den deutschen Waffen ins Kriegsgebiet Ukraine jetzt die Aufr&uuml;stung Saudi-Arabiens zur Fackel im Pulverfass des Nahen Ostens: Fast scheint es, als agiere man nach dem Motto &raquo;Ist der Ruf erst ruiniert, lebt sich&rsquo;s v&ouml;llig ungeniert&laquo;. Die verschraubten wie durchsichtigen Begr&uuml;ndungen von Kanzler Scholz und Au&szlig;enministerin Baerbock f&uuml;r ihre Schandtat, an die Saudis liefern zu wollen, damit diese ihre &raquo;Eurofighter&laquo; als Schutzmacht Israels gegen Kampfdrohnen aus dem Jemen einsetzen, sind es dennoch wert, n&auml;her angesehen zu werden. Die Bundesregierung ist au&szlig;en- und sozialpolitisch endg&uuml;ltig auf dem Niveau der USA angekommen. Neben dem Stellvertreterkrieg gegen Russland in der Ukraine versucht die Ampel jetzt im Nahen Osten eine Allianz an der Seite der Netanjahu-Regierung f&uuml;r den brutalen Krieg Israels gegen die Pal&auml;stinenserinnen und Pal&auml;stinenser im Gazastreifen und im Westjordanland mitzuschmieden. Kriege nach au&szlig;en, Verelendung nach innen. Wer sich die sozialen Zust&auml;nde in den USA in diesen Tagen anschaut, d&uuml;rfte einen Blick in die n&auml;here Zukunft Deutschlands geworfen haben: Waffengeschenke f&uuml;r die Fronten der Stellvertreterkriege, w&auml;hrend Infrastruktur, Schulen und Gesundheitssystem verkommen und den Bauern das Fell &uuml;ber die Ohren gezogen wird. Alles, was diese Koalition anpackt, atmet den Geist der weiteren Demontage des eigenen Landes. Einst wurde der &raquo;Eurofighter&laquo;-Export noch gestoppt, weil unter anderem mit diesen Waffen 400.000 jemenitische Zivilisten massakriert worden waren. Heute ist die Bundesregierung bereit, &uuml;ber Leichen zu gehen. Die Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten sind durch die Waffenlieferungen die Kriege dieser Bundesregierung. Allein, wie im Fall der Ukraine, wo der Krieg gemessen an der Zielstellung der Bundesregierung, &raquo;Russland zu ruinieren&laquo;, verloren ist, k&ouml;nnte man sich auch bei Saudi-Arabien schwer verrechnen. Wie schon die USA ist auch diese Bundesregierung nicht bereit, zu erkennen, dass sich mit dem Aufstieg der L&auml;nder des globalen S&uuml;dens die Lage fundamental ge&auml;ndert hat. Die Frage ist, ob Saudi-Arabien sich in den Stellvertreterkrieg im Nahen Osten einspannen l&auml;sst, wie von der Ampel vorgegeben, oder einfach nur die westlichen Waffen f&uuml;r ganz eigene Interessen gerne mitnimmt. Washington und Berlin versuchen, ein gewaltt&auml;tiges Gegenmodell zur chinesischen Diplomatie im Nahen Osten zu etablieren, die mit der Verst&auml;ndigung zwischen Riad und Teheran in Beijing ein historisches Zeichen gesetzt hat. Dieses Gegenmodell der Gewalt nach au&szlig;en ist verkn&uuml;pft mit sozialen Verheerungen im Inneren. Es braucht eine deutliche Kampfansage an die Bundesregierung: Wir brauchen das Geld hier &ndash; f&uuml;r die Bauern, f&uuml;r die Infrastruktur und f&uuml;r Bildung. Wir zahlen nicht f&uuml;r eure Kriege.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/466920.r%C3%BCstungsexport-frische-ampelwaffen.html\">Sevim Dagdelen in junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Neue Mobilisierungsregeln in der Ukraine: Kein Krieg, zumindest f&uuml;r Reiche<\/strong><br>\nBisher h&auml;ngen Einberufungen in der Ukraine nicht vom Einkommen ab. Doch die Regierungspartei denkt dar&uuml;ber nach, das zu &auml;ndern.<br>\nIm ukrainischen Pr&auml;sidentenb&uuml;ro denkt man dar&uuml;ber nach, die Regeln zur Einberufung in die Armee zu &auml;ndern. Ein Kriterium daf&uuml;r soll die H&ouml;he der Einkommensteuer sein. Das berichten in der Ukraine Medien wie Forbes und Suspilne. &Uuml;ber eine solche Idee werde zwar nachgedacht, aber die Regierungspartei Sluha narodu (Diener des Volkes) oder das Parlament stellten sie bisher nicht offiziell zur Diskussion.<br>\nLaut Forbes sollen ukrainische Staatsb&uuml;rger dann vom Milit&auml;rdienst verschont werden, wenn sie monatlich 6.000 Hrywnja Einkommensteuer oder mehr zahlen und damit mindestens 33.400 Hrywnja (ca. 800 Euro) verdienen. Zum Verst&auml;ndnis: das durchschnittliche Monatsgehalt in der Ukraine betrug im September 2023 etwas mehr als 14.000 Hrywnja (300 Euro), nach Angaben des ukrainischen Pensionsfonds.<br>\nEin anderer Vorschlag gehe noch weiter: Arbeitnehmer, f&uuml;r die der Arbeitgeber etwa 14.500 Hrywnja (320 Euro) an Steuern zahlt und die damit circa 66.000 Hrywnja (1.500 Euro) monatlich verdienen, k&ouml;nnten mit einer Zur&uuml;ckstellung vom Milit&auml;rdienst rechnen. F&uuml;r Arbeitnehmer im IT-Sektor, die bislang vom Milit&auml;rdienst befreit sind, spricht man von einem Mindesteinkommen von umgerechnet 3.400 Euro. Sie w&uuml;rden demnach auch k&uuml;nftig nicht einberufen werden.<br>\nAktuell sind au&szlig;erdem M&auml;nner im wehrpflichtigen Alter, die im Bereich der kritischen Infrastruktur wie Energieversorgung, kommunalen Versorgungseinrichtungen, im Rettungs- oder Justizdienst arbeiten, sowie Beamte vom Milit&auml;rdienst befreit.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Neue-Mobilisierungsregeln-in-der-Ukraine\/!5982092\/\">taz<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Klitschko-Villa und &ldquo;Monaco-Batallion&rdquo;: Sind im Ukraine-Krieg wirklich alle gleich?<\/strong><br>\nKlitschko-S&ouml;hne ziehen wohl in Hamburger Villa. An der franz&ouml;sischen Riviera tummeln sich ukrainische Oligarchenfamilien. &Uuml;ber die Flucht der Reichen vor dem Wehrdienst.<br>\nWie die Berliner Zeitung am Montag meldet, hat der Kiewer B&uuml;rgermeister und Ex-Boxprofi Vitali Klitschko eine Villa im gut betuchten Elbvorort Hamburg-Othmarschen erhalten. Das Anwesen mit einer Fl&auml;che von 750 Quadratmetern soll umgerechnet 5,5 Millionen Euro wert sein.<br>\nDas jedenfalls berichtet die Ukrajinska Prawda unter Berufung auf das ukrainische Melderegister. Es soll sich bei dem Anwesen um eine nicht-monet&auml;re Schuldenbegleichung handeln, die im Rahmen von Klitschkos in den USA registriertem Unternehmen Maximum I LLC stattgefunden hat.<br>\nDie Villa &uuml;berschrieb Klitschko seiner ehemaligen Frau Natalia Jegorowa im Zuge einer Verm&ouml;gensteilung. Die wiederum gab ihm daf&uuml;r ein Haus in Ljutisch nahe Kiew und einen Land Rover Discovery 3.0. Zudem soll Vitali von seinem Bruder Wladimir Klitschko umgerechnet 160.000 Euro erhalten haben. [&hellip;]<br>\nDer Villa-Deal des in Deutschland popul&auml;ren Boxweltmeisters w&auml;re an sich nicht weiter erw&auml;hnenswert. Es ist ja fast schon eine historische Konstante moderner Kriege, dass die, die Soldaten k&auml;mpfen und sterben lassen, Kriege politisch unterst&uuml;tzen oder von ihnen profitieren, nicht unbedingt diejenigen sind, die selber an die Front gehen oder ihre S&ouml;hne und T&ouml;chter dorthin schicken m&uuml;ssen.<br>\nDas f&uuml;hrt immer wieder zu Unmut. In Russland war es der Anf&uuml;hrer der privaten russischen Milizgruppe &ldquo;Wagner&rdquo;, Jewgeni Prigoschin (er verstarb bei einem Flugzeugabsturz nach einem missgl&uuml;ckten Aufstand), der der russischen Elite um Putin vorwarf, die einfachen Leute im Ukraine-Krieg zu verheizen, w&auml;hrend die S&ouml;hne der Reichen und M&auml;chtigen es sich an Str&auml;nden gut gehen lie&szlig;en.<br>\nAuch in den USA sind es insbesondere Menschen aus den &auml;rmeren Schichten, die in der Armee an vorderster Front k&auml;mpfen m&uuml;ssen, da f&uuml;r sie oft nur der Milit&auml;rdienst &uuml;brigbleibt, um ihre Familien &uuml;ber die Runden zu bringen.<br>\nAber noch etwas anderes ist im Fall von Vitali Klitschko nicht gerade Ausdruck milit&auml;rischen Patriotismus, wenn auch menschlich verst&auml;ndlich. So siedelte seine damalige Frau Natalia Klitschko unmittelbar nach dem russischen Einmarsch und der ukrainischen Mobilisierung im Februar 2022 nach Hamburg &uuml;ber. Sie nahm die beiden gemeinsamen S&ouml;hne (* 2000, * 2005) mit. Sp&auml;ter gab das Paar seine Trennung bekannt.<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Klitschko-Villa-und-Monaco-Batallion-Sind-im-Ukraine-Krieg-wirklich-alle-gleich-9592160.html\">Telepolis<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/vitali-klitschko-kiews-buergermeister-uebernimmt-millionen-anwesen-in-hamburg-li.2174662\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Die USA sind auf den israelischen Weg geraten, der nur schwer ohne Katastrophe wieder zu verlassen ist<\/strong><br>\nEin Mann  &ndash; Generalmajor a.D. Brik, ein hoch angesehener Milit&auml;roffizier  &ndash; warnte Premierminister Netanjahu pers&ouml;nlich, dass die Falle im Morast in Gaza ein echtes Risiko sei.<br>\nW&auml;hrend der israelische Sicherheitsminister Gallant von einem weiteren Jahr der K&auml;mpfe im Gazastreifen spricht, gehen die Pl&auml;ne des IDF-S&uuml;dkommandos davon aus, dass der Konflikt noch ein bis zwei Jahre andauern wird, wobei mehr Truppen an der Grenze zum Gazastreifen und bis 2024 an der libanesischen Grenze stationiert werden sollen   &ndash; &ldquo;selbst wenn es keine weitere Eskalation gibt&rdquo;.<br>\nWas hier gesagt wird, ist deutlich genug: Die Israelis dachten, ihr Krieg gegen die Hamas im Gazastreifen w&uuml;rde angesichts ihrer immensen Feuerkraft und ihrer bisherigen Erfahrungen schnell und einfach sein. Stattdessen sind sie schockiert, dass sie sich in einem immer tieferen Tr&uuml;mmerfeld &uuml;ber Wasser halten m&uuml;ssen   &ndash; im Gazastreifen, im Norden und auch im Westjordanland.<br>\nEin Mann   &ndash; Generalmajor a.D. Brik, ein hoch angesehener Offizier   &ndash; warnte Premierminister Netanjahu pers&ouml;nlich, dass die Gefahr einer Falle eines Sumpfes im Gazastreifen tats&auml;chlich besteht. Das milit&auml;rische Establishment h&ouml;rte seine Warnung nicht gerne. Jetzt ist es klar: Generalmajor Brik hatte Recht. Er sagte vor einigen Tagen, dass &ldquo;die Zahl der Hamas-Opfer vor Ort viel niedriger ist als die IDF meldet. Es ist offensichtlich, dass der IDF-Sprecher und die Sicherheitskr&auml;fte versuchen, den Krieg f&auml;lschlicherweise als gro&szlig;en Sieg darzustellen. Zu diesem Zweck bringen sie angeworbene Medienvertreter der gro&szlig;en Fernsehsender nach Gaza, um [gef&auml;lschte] Siegeszenen zu filmen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/seniora.org\/politik-wirtschaft\/die-usa-sind-auf-den-israelischen-weg-geraten-der-nur-schwer-ohne-katastrophe-wieder-zu-verlassen-ist\">Seniora.org<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>&laquo;Zwei hochtraumatisierte Bev&ouml;lkerungen stehen einander gegen&uuml;ber&raquo;<\/strong><br>\nZeitgeschehen im Fokus: Weltweit h&ouml;rt man von j&uuml;discher Seite &laquo;Not in our name!&raquo; Was ist damit gemeint?<br>\nJochi Weil: Die israelische Regierung beansprucht im Namen von allen J&uuml;dinnen und Juden zu sprechen. Das ist ihre Grundhaltung abgeleitet von &laquo;Am Israel&raquo;, das heisst &laquo;das Volk Israel&raquo;. &laquo;Not in our name!&raquo; heisst: Wir sind zwar Juden, genau wie die anderen auch, aber was die israelische Regierung da verk&uuml;ndet und macht, das ist nicht in unserem Namen. So sehe ich das vereinfacht. Hast Du eine Erg&auml;nzung?<br>\nAnjuska Weil: In den USA ist diese Bewegung schon recht stark. Noch eine Erg&auml;nzung, ich bin nicht J&uuml;din. Ich habe einen j&uuml;dischen Vater. Im Judentum geht die Religionszugeh&ouml;rigkeit von der Mutter aus.<br>\nAuf welchen ethischen Grundlagen beurteilen Sie die Lage im Nahen Osten?<br>\nJochi Weil: F&uuml;r mich gibt es zwei ethische Grundlagen. Einerseits wichtige Stellen in der Thora wie &laquo;Suche den Frieden, jage ihm nach&raquo;, Psalm&#8200;34 &ndash; vom Christentum sp&auml;ter &uuml;bernommen, aber ganz klar j&uuml;dischen Ursprungs &ndash; und nat&uuml;rlich dann in der Thora &laquo;Gerechtigkeit, und nur Gerechtigkeit sollst Du verfolgen&raquo;. Andrerseits die Allgemeine Erkl&auml;rung der Menschenrechte von 1948. Das Individuum, der einzelne Mensch ist f&uuml;r mich das Zentrum schlechthin. Was ich jetzt erlebe, diese vielen T&ouml;tungen, bis jetzt schon &uuml;ber 19&thinsp;000 Menschen, und Verletzte an Leib und Seele sowie dann die vielen Zerst&ouml;rungen, das tangiert das, was mir wichtig ist. Ich sehe nat&uuml;rlich auch, dass wir Menschen widerspr&uuml;chlich sind mit all unseren Idealen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/zeitgeschehen-im-fokus.ch\/de\/newspaper-ausgabe\/nr-19-vom-22-dezember-2023.html#article_1618\">Zeitgeschehen im Fokus<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Eskalation im Nahen Osten: Nur ein Ende des Krieges kann Israel retten<\/strong><br>\nIsrael w&auml;hnt sich im &Uuml;berlebenskampf gegen die Hamas. Das ist falsch. Der V&ouml;lkermord in Gaza und der Pal&auml;stina-Konflikt haben das Land geschw&auml;cht. (Teil 1)<br>\nWenn der US-Kongress im Januar wieder zusammentritt, wird Pr&auml;sident Joe Biden die amerikanische Komplizenschaft mit Israels Krieg in Gaza durch ein neues US-R&uuml;stungspaket f&uuml;r Israel fortsetzen und vertiefen. Die US-B&uuml;rgerinnen und -B&uuml;rger sollten ihre Stimme dagegen erheben und ein klares &ldquo;Nein&rdquo; zu dieser Politik sagen.<br>\nDenn ein weiteres R&uuml;stungspaket f&uuml;r Israel widerspricht nicht nur den Interessen der USA, sondern auch denen Israels. Der einzige Weg zu wirklicher Sicherheit f&uuml;r Israel ist Frieden mit Pal&auml;stina.<br>\nDie USA k&ouml;nnten dazu beitragen, indem sie die Munitionslieferungen f&uuml;r Israels brutalen Krieg einstellen und den Weg f&uuml;r die v&ouml;lkerrechtlich gebotene Zwei-Staaten-L&ouml;sung in Pal&auml;stina freimachen.<br>\nDen diplomatischen Weg zu einer Zwei-Staaten-L&ouml;sung habe ich k&uuml;rzlich in zwei fr&uuml;heren Artikeln in Common Dreams beschrieben. Dieser Weg ist immer noch offen. Die arabischen und islamischen L&auml;nder setzen sich seit Jahrzehnten aktiv daf&uuml;r ein und werden dabei von fast der ganzen Welt unterst&uuml;tzt.<br>\nIsraels brutale Kriegsf&uuml;hrung in Gaza wird zu einer echten Bedrohung f&uuml;r sein &Uuml;berleben. Aufgrund der au&szlig;ergew&ouml;hnlichen Gewaltma&szlig;nahmen Israels schlie&szlig;t sich die Welt gegen Israel zusammen, w&auml;hrend Israel massive milit&auml;rische Verluste erleidet. Es ist kaum zu glauben, dass einige israelische F&uuml;hrer jetzt offen &uuml;ber eine Ausweitung des Krieges im Nahen Osten nachdenken, was f&uuml;r Israel eine totale Katastrophe bedeuten k&ouml;nnte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Eskalation-im-Nahen-Osten-Nur-ein-Ende-des-Krieges-kann-Israel-retten-9592475.html\">Jeffrey D. Sachs auf Telepolis<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Hungersnot frisst die Menschen in Gaza auf<\/strong><br>\nDie Bev&ouml;lkerung des Gazastreifens ist einer der ungeheuerlichsten kollektiven Bestrafungsma&szlig;nahmen der j&uuml;ngsten Vergangenheit ausgesetzt.<br>\nDie Londoner Times berichtet &uuml;ber die sich verschlimmernde Hungersnot in Gaza. Die Menschen im Norden des Gazastreifens sind am st&auml;rksten gef&auml;hrdet:<br>\nDie Menschen im Norden des Gazastreifens, die durch die K&auml;mpfe vom Rest der Bev&ouml;lkerung getrennt sind, haben kaum Hilfe erhalten. Die Telefonsignale sind abgeschnitten und gro&szlig;e Teile von Gaza-Stadt mit ihren einst belebten Strandrestaurants sind zerst&ouml;rt.<br>\nNiemand wei&szlig;, wie viele Menschen sich noch im Norden aufhalten, aber Wohlt&auml;tigkeitsorganisationen sch&auml;tzen, dass es Hunderttausende sein k&ouml;nnten. Sie haben nichts.<br>\nDem Bericht zufolge sind die Lebensmittel so knapp, dass die Menschen alles essen m&uuml;ssen, was sie finden k&ouml;nnen, selbst wenn es verdorben ist. Die wenigen Lebensmittel, die es gibt, sind f&uuml;r die meisten Menschen unerschwinglich. Stillende M&uuml;tter k&ouml;nnen keine Milch f&uuml;r ihre Babys produzieren. In nur knapp drei Monaten wurde eine Bev&ouml;lkerung von mehr als zwei Millionen Menschen an den Rand des Abgrunds getrieben, weil die Israelis den Hunger bewusst als Waffe einsetzen. Die Bev&ouml;lkerung des Gazastreifens ist einer der ungeheuerlichsten kollektiven Bestrafungsma&szlig;nahmen der j&uuml;ngeren Vergangenheit ausgesetzt. Es ist zu bef&uuml;rchten, dass ein gro&szlig;er Teil der Bev&ouml;lkerung umkommen wird, wenn die Bedingungen so bleiben oder sich verschlimmern.<br>\nAuch die New York Times ver&ouml;ffentlichte am Wochenende einen Bericht &uuml;ber die Hungersnot in Gaza:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/antikrieg.com\/aktuell\/2024_01_05_hungersnot.htm\">Antikrieg<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Auf dem Weg zur Eigenst&auml;ndigkeit (III)<\/strong><br>\nDie Bundesregierung sucht den Abzug der Bundeswehr aus Niger abzuwenden und stellt der &Uuml;bergangsregierung in Niamey neue Unterst&uuml;tzungsma&szlig;nahmen in Aussicht. Berlin sei bereit, ein Milit&auml;rkrankenhaus in dem Land zu errichten, wenn man die milit&auml;rische Zusammenarbeit weiterf&uuml;hren d&uuml;rfe, teilte Verteidigungsminister Boris Pistorius unl&auml;ngst bei einem Besuch in der nigrischen Hauptstadt mit. Hintergrund ist, dass die &Uuml;bergangsregierung in Niamey, die nach dem Putsch vom 26. Juli 2023 an die Macht gekommen ist, die franz&ouml;sischen Truppen aus dem Land geworfen und die Milit&auml;rkooperation mit der EU aufgek&uuml;ndigt hat; stattdessen leitet sie nun eine engere Milit&auml;rkooperation mit Russland ein. Das tut sie gemeinsam mit Mali und Burkina Faso, die beide ebenfalls europ&auml;ische Truppen zum Abzug gezwungen haben. Mali, Burkina Faso und Niger haben zudem ein B&uuml;ndnis gegr&uuml;ndet, die Alliance des &Eacute;tats du Sahel (AES), die sie auf lange Sicht zur F&ouml;deration ausbauen wollen. Um auch &ouml;konomisch eigenst&auml;ndig zu werden, arbeiten sie dar&uuml;ber hinaus auf eine umfassendere finanzielle Zusammenarbeit und wom&ouml;glich sogar auf eine gemeinsame W&auml;hrung hin.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9449\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Kampf um LNG auf R&uuml;gen: &bdquo;Wir bewegen uns in Richtung Diktatur&ldquo;<\/strong><br>\nEine B&uuml;rgerinitiative verlangt, an der Entscheidung &uuml;ber den neuen LNG-Terminal beteiligt zu werden &ndash; und klagt &uuml;ber undemokratische Methoden.<br>\nIm Kampf um den Bau von Fl&uuml;ssigerdgas-Terminals (LNG) auf R&uuml;gen steht der Stadt Sassnitz eine st&uuml;rmische Sondersitzung des Stadtrats bevor: Am Donnerstag sollen die Stadtvertreter dar&uuml;ber abstimmen, ob die B&uuml;rger von Sassnitz &uuml;ber den Ausbau des Hafens Mukran mitentscheiden d&uuml;rfen. Seit Monaten k&auml;mpft eine B&uuml;rgerinitiative gegen die Pl&auml;ne der Stadt. Norbert Dahms, der Initiator des B&uuml;rgerbegehrens, sieht im Gespr&auml;ch mit der Berliner Zeitung eine grunds&auml;tzliche Weichenstellung und ist h&ouml;rbar aufgebracht: &bdquo;Seit Monaten wird die Messlatte immer h&ouml;her gelegt. Es muss einem einfachen B&uuml;rger doch m&ouml;glich sein, einen Antrag einzubringen ohne immer neue Schikanen.&ldquo; Der Grund f&uuml;r Dahms&rsquo; &Auml;rger: Seit Monaten blockiert die Stadt den Versuch von 1000 Sassnitzern, eine Mitwirkung der B&uuml;rger zu erreichen. Die B&uuml;rger wollen mitentscheiden, ob Sassnitz im gro&szlig;en Stil zu einem Industriestandort umgebaut wird: &bdquo;Es geht um eine Frage, die uns hier in Sassnitz unmittelbar betrifft. Da wollen wir mitreden. Wenn ohne unsere Zustimmung gebaut wird, werden wir faktisch enteignet. So, wie die Stadt sich bisher verhalten hat, wird die Kommunalverfassung ausgehebelt. Wir bewegen uns in Richtung Diktatur.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft-verantwortung\/kampf-um-lng-auf-ruegen-wir-bewegen-uns-in-richtung-diktatur-li.2174804\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Die Ampelfl&uuml;sterer<\/strong><br>\nVertreter der Finanzwirtschaft lobbyieren im Berliner Politzirkus am eifrigsten. Diejenigen also, die die meiste Kohle haben, aber noch viel mehr Kohle machen wollen. Nach aktuellen Recherchen der B&uuml;rgerbewegung Finanzwende steckt der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) allein 15 Millionen Euro j&auml;hrlich in seine politische Einflussarbeit in der Hauptstadt, womit er hierzulande die erste Geige spielt.<br>\nIm Umkreis von Bundesregierung und Bundestag sind f&uuml;r ihn 160 Abgesandte in Stellung, um die Bundesgesetzgeber auf Linie zu bringen. Hunderte weitere Einflussagenten und noch viel mehr Geld wirken in den Bundesl&auml;ndern, in Br&uuml;ssel und in Tuchf&uuml;hlung mit diversen Aufsichtsbeh&ouml;rden. Der Aufwand lohnt sich: Der GDV hat etwa ma&szlig;geblich dazu beigetragen, dass die Altersvorsorge zum Ziel von Renditej&auml;gern geworden ist und Riester-Sparer in Massen &uuml;ber den Tisch gezogen wurden. [&hellip;]<br>\nBei Lobbymacht in Deutschland tippten die meisten Menschen auf die Autobauer oder den Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), bemerkte Finanzwende-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer Daniel Mittler am Dienstag gegen&uuml;ber jW. &raquo;Aber die Finanzlobby ist noch st&auml;rker, und die Mischung aus Unauff&auml;lligkeit und Machtf&uuml;lle schadet unserer Demokratie.&laquo; In den Top-100 finden sich jeweils nur sechs Vertreter der Auto- und Chemieindustrie, die gemeinsam kaum mehr Geldeinsatz als die Finanzbranche aufbringen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/466993.legale-korruption-die-ampelfl%C3%BCsterer.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Der &bdquo;Hegemon&ldquo; und seine aktuellen Konflikte: Zur Lage des &bdquo;Hegemons&ldquo; USA <\/strong><br>\nDer selbsternannte Hegemon, der gr&ouml;&szlig;te Kriegstreiber und Kriegsgewinnler der Welt, sind die politisch tief gespaltenen USA, die sich im Vorwahlkampf befinden. Sie streben unter der Biden-Regierung die weitere Unterhaltung des Gaza-Israel-Krieges, des Ukraine-Konflikts sowie die milit&auml;rische Aufr&uuml;stung Taiwans an. Anfang Dezember 2023 erlitt Biden eine Niederlage durch die Republikaner, welche die Freigabe von &uuml;ber 100 Milliarden Dollar f&uuml;r die Fortsetzung dieses Kurses im Kongre&szlig; boykottierten. Die Demokraten werden jedoch daran festhalten, eine gute Ausgangssituation f&uuml;r den Wahlkampf zu schaffen, was nur durch milit&auml;rische Siege und nicht durch Niederlagen zu erreichen ist. Daraus ergeben sich die Priorit&auml;ten der derzeitigen US-Regierung, die Israel den Zugriff auf alle milit&auml;rischen Ressourcen der US-Armee einger&auml;umt hat, denn dort ist am ehesten ein Sieg zu erwarten, den sich Biden bzw. die Demokraten, unter Mi&szlig;achtung des V&ouml;lkerrechts durch Israel, zuschreiben wollen. Die Ukraine ist f&uuml;r Biden nach der vergeigten Sommeroffensive nur noch als S&uuml;ndenbock, Reinwaschung des Westens und zur weiteren Schw&auml;chung Ru&szlig;lands von Nutzen. (&hellip;) Die USA mu&szlig;ten aber auch diplomatische Niederlagen in der UNO hinnehmen, wobei sich 120 Staaten f&uuml;r einen Waffenstillstand im Gaza-Israel-Krieg entschieden, ihre europ&auml;ischen Partner sich der Stimme enthielten und nur 14, meist kleine, von den USA abh&auml;ngige Staaten mit den USA stimmten. Das kommt einer Isolation der USA gleich und nicht einer solchen Ru&szlig;lands, wie st&auml;ndig lauthals vom gesamten Westen propagiert wird. Auch das Nichterreichen der Beendigung des aktiven Widerstandes der Staaten des Nahen Ostens gegen Israels Kriegsf&uuml;hrung laufen ihrer selbstbestimmten WeltHegemon-Rolle zuwider.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/rotfuchs.net\/files\/rotfuchs-ausgaben-pdf\/2024\/RF-311-01-24.pdf\">RotFuchs<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Gespaltene Staaten von Amerika<\/strong><br>\nHistorische Spaltung wird von beiden Lagern genutzt. Die zentrale Macht schwindet. Warum von einem neuen B&uuml;rgerkrieg gemunkelt wird.<br>\nDas &ldquo;Texas Nationalist Movement&rdquo; hat mehr als 139.000 Unterschriften an die Republikanische Partei des Bundesstaats Texas &uuml;bermittelt, um eine Volksabstimmung im M&auml;rz auf den Weg zu bringen, die einen Austritt von Texas aus den Vereinigten Staaten fordert.<br>\nBef&uuml;rworter argumentieren, dass dies gem&auml;&szlig; der texanischen Verfassung m&ouml;glich sei, jedoch ergab ein Urteil des Obersten Gerichtshofs der USA, dass Texas wie alle Staaten eine &ldquo;unaufl&ouml;sliche Beziehung&rdquo; zur Union eingegangen sei, als es 1845 aufgenommen wurde.<br>\nDaniel Miller, Pr&auml;sident der Texas Nationalist Movement, behauptet jedoch in einem Video auf der Website seiner Organisation, dass ein Austritt rechtlich m&ouml;glich sei, und stellt die Frage, ob die Gr&uuml;nderv&auml;ter des Staates dies heute &uuml;berhaupt gewollt h&auml;tten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Gespaltene-Staaten-von-Amerika-9542514.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Die imperialistische Allianz und &bdquo;eine Linke f&uuml;r alle&ldquo;<\/strong><br>\nWas die Ampelregierung zur Zeit tut ist realit&auml;tsfern, unbefriedigend und reaktion&auml;r. Friedenspolitik, Dialogbereitschaft, Diplomatie, t&auml;tige Demokratie, Meinungsfreiheit, Innovation, Digitalisierung, erneuerbare Energien, Migration, Fachkr&auml;fte f&uuml;llen die Liste der Themen und Bereiche, die auf der Strecke bleiben und zu Risiken f&uuml;r die Bev&ouml;lkerung werden. Die &bdquo;Ampel&ldquo; &uuml;berl&auml;&szlig;t die Bev&ouml;lkerung der Corona-Pandemie und h&auml;lt sie von einer guten Bildung fern. (&hellip;) Eine &bdquo;Zeitenwende&ldquo; folgt der anderen. Die &bdquo;Ampel&ldquo; zerst&ouml;rte die g&uuml;nstige Energiebasis, r&uuml;stet auf und liefert Waffen f&uuml;r unsinnige Kriege. Im Dezember fand die Berliner Sicherheitskonferenz statt. &bdquo;Sie ist eine Kriegskonferenz, auf der sich R&uuml;stungslobby und herrschende Politik die Klinke in die Hand geben und geopolitische Planspiele im Sinne der NATO-Kriegspolitik diskutieren&ldquo;, war am 28.11.2023 in der Tageszeitung &bdquo;junge Welt&ldquo; zu lesen. Zustand und T&auml;tigkeit der Ampelregierung liefern gen&uuml;gend Stoff f&uuml;r eine konstruktive und wirkungsvolle sozialistische Opposition. Die &uuml;bt aber die Partei Die Linke nicht aus. Auf ihrem Parteitag in Augsburg pl&auml;dierten die Parteivorsitzenden Janine Wissler und Martin Schirdewan f&uuml;r die Erneuerung der Partei: &bdquo;Eine Linke f&uuml;r alle&ldquo;. Wie diese aussehen soll, deutet sich im Verlauf des Parteitages an: Die Partei verliert ihr sozialistisches Profil. Die F&uuml;hrungsriege dr&uuml;ckte ein Europawahlprogramm durch, das eine Grundsatzkritik am Wesen der Europ&auml;ischen Union und den Begriff &bdquo;Sozialismus&ldquo; vermeidet. Eine Generaldebatte &uuml;ber den Zustand der Partei fand nicht statt. Kritische Antr&auml;ge wie zum Krieg in der Ukraine und zum Vorgehen der israelischen Regierung gegen die pal&auml;stinensische Bev&ouml;lkerung im Gaza-Streifen gingen unter. (&hellip;) Diesen Abstieg machte die Gruppe um Sahra Wagenknecht nicht mehr mit. Sie trat aus  der Partei Die Linke aus und k&uuml;ndigte an, eine neue Partei zu gr&uuml;nden. (&hellip;) Das Handeln der Gruppe um Sahra Wagenknecht w&auml;re also konsequent. Die Herausforderungen der Zeit verlangen nach einer Partei, welche die Interessen des arbeitenden Volkes vertritt. Ob die neue Partei diese Rolle &uuml;bernimmt, wird sich herausstellen. Das Gr&uuml;ndungsmanifest weckt jedenfalls Hoffnungen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/rotfuchs.net\/files\/rotfuchs-ausgaben-pdf\/2024\/RF-311-01-24.pdf\">RotFuchs<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Das &bdquo;B&uuml;ndnis Sahra Wagenknecht&ldquo; vor gro&szlig;en Aufgaben <\/strong><br>\nSehen wir von den vom Online-Dienst X (ehem. Twitter) verbreiteten F&auml;kal-Kommentaren ab, so gibt es, die Erfolgsaussichten betreffend, Prognosen, die sich erst einmal den Januar-Winterst&uuml;rmen aussetzen m&uuml;ssen. Es bleibt also abzuwarten, wer es in den n&auml;chsten Tagen wagt, die Deckung zu verlassen. Vorerst sind es Spekulationen, ob W&auml;hler, die sich, wie die &bdquo;Berliner Zeitung&ldquo; schreibt, &bdquo;von der Demokratie entt&auml;uscht zeigen&ldquo; deshalb von der neuen Partei aufgenommen werden wollen. F&uuml;r die &bdquo;RotFuchs&ldquo;-Redaktion, die dem Projekt gespannt entgegensieht, ist  es noch zu fr&uuml;h, Partei zu ergreifen, abgesehen von der Hoffnung, da&szlig; es eine Partei sein wird, die sich dem Sturm der Bellizisten entgegenstellt. Es war Sevim Dagdelen, eine der engsten Mitstreiterinnen Sahra Wagenknechts, die mit Blick auf die Debatten &uuml;ber die aktuellen Kriege von einem &bdquo;erschreckenden Klima der Zensur&ldquo; sprach. Weil der &bdquo;Meinungskorridor&ldquo; immer enger werde, m&uuml;sse sich die neue Partei dagegen wenden. Es gebe keine einzige Fraktion im Bundestag mehr, die sich diesem &bdquo;toxischen Mix&ldquo; &ndash; Aufr&uuml;stung, Wirtschaftskrieg, Milit&auml;rhilfen f&uuml;r Kiew und sozialer Krieg gegen die eigene Bev&ouml;lkerung &ndash; entgegenstellt. Das ist erst einmal eine Marke, die es zu &bdquo;knacken&ldquo; gilt. (&hellip;) Die aktuellen Probleme und Aufgaben liegen &ndash; man mag es Pragmatismus nennen &ndash; auf einer vorerst ganz anderen Ebene. Es geht um die Rolle der Propaganda, deren Aufgabe es ist, mit &bdquo;Methoden der Bewu&szlig;tseinsmanipulation&ldquo; den Machterhalt der herrschenden Eliten zu sichern, wie es Rainer Mausfeld in seinem neuen Buch &bdquo;Hybris und Nemesis&ldquo; darlegt. Sein Anliegen sollte eigentlich leicht nachvollziehbar sein: n&auml;mlich die Dinge zun&auml;chst einmal neu zu besprechen, &bdquo;neu zu denken&ldquo; und den Machtapparat zu analysieren. (&hellip;) Eine Herkulesaufgabe, zumal sie, im Spagat zwischen Theorie  und Praxis, um Zustimmung werben will und auf Schritt und Tritt geradezu gezwungen wird, den Unterschied zwischen ver&ouml;ffentlichter Meinung und Diffamierung zu erkl&auml;ren. Sie wird nicht umhinkommen, ihre Sprache zu durchforsten und sie einer Frischzellenkur zu unterziehen, wenn von ihr &ndash; ganz aktuell &ndash; gefordert wird, den Krieg in der Ukraine und in Gaza kontextlos zu verurteilen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/rotfuchs.net\/files\/rotfuchs-ausgaben-pdf\/2024\/RF-311-01-24.pdf\">RotFuchs<\/a>\n<p>dazu: <strong>Ein Schr&ouml;der-J&uuml;nger f&uuml;r Wagenknecht<\/strong><br>\nWagenknecht macht mit Thomas Geisel einen strammen Agenda-Anh&auml;nger zum Spitzenkandidaten. Ausgerecht zur Europawahl? [&hellip;]<br>\nDie echte &Uuml;berraschung auf dem Personaltableau ist der Mann neben De Masi: Thomas Geisel, bis 2020 Oberb&uuml;rgermeister in D&uuml;sseldorf und 40 Jahre lang SPD-Mitglied. Seit 40 Jahren pendelt er zwischen Politik, Beh&ouml;rden und Privatwirtschaft. Ein Mann, den man au&szlig;erhalb von D&uuml;sseldorf nicht kennt, der in der SPD bislang keine gr&ouml;&szlig;ere Rolle gespielt hat, aber jetzt die letzte Autobahnauffahrt f&uuml;r die Politkarriere nehmen will?<br>\nDie Pressekonferenz und der Abschiedsbrief von Geisel lassen tief blicken. Er stellt das individuelle Grundrecht auf Asyl in Frage, ebenso das Verbot f&uuml;r Verbrennermotoren, meckert &uuml;ber &raquo;soziale Wohltaten auf Pump&laquo; und trauert dem Agenda-2010-Prinzip des &raquo;F&ouml;rderns und Forderns&laquo; hinterher. Garniert wurde das ganze mit neoliberalem Stammtischgeschw&auml;tz von &raquo;&uuml;berbordender B&uuml;rokratie&laquo; und &raquo;gravierendem Arbeitskr&auml;ftemangel&laquo;. So viel zu Vernunft und Gerechtigkeit.<br>\nSeine politische Vorbilder sind schnell ausgemacht. Geisel ist ein J&uuml;nger von Gerhard Schr&ouml;der. Er bedauert, dass Schr&ouml;der heute in der SPD der &raquo;Hauptfeind&laquo; zu sein scheine. Und hat noch im April letzten Jahres Loblieder auf die Agenda 2010 gesungen. Genau die Agenda, die Arbeit billig und prek&auml;r gemacht hat, Arbeitslosigkeit unertr&auml;glich, und Deutschland zum gr&ouml;&szlig;ten Niedriglohnsektor Europas.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.geldfuerdiewelt.de\/p\/ein-schroder-junger-fur-wagenknecht%20\">Maurice H&ouml;fgen<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Nach drei Jahren Ausbildung beim Weltwirtschaftsforum wird Gabriel Attal franz&ouml;sischer Regierungschef<\/strong><br>\nFrankreichs Staatspr&auml;sident Emmanuel Macron hat Bildungsminister Gabriel Attal (34) als neuen Regierungschef ausgew&auml;hlt. Attal begann 2020 &ndash; parallel zu seinen Aufgaben als Staatssekret&auml;r &ndash;  eine Ausbildung zum Young Global Leader bei der Gro&szlig;konzernelobby Weltwirtschaftsforum, um sich f&uuml;r gr&ouml;&szlig;ere Aufgaben zu qualifizieren. Attal gilt bereits als Kandidat f&uuml;r die Nachfolge Macrons, selbst auch ein Young Global Leader. In Deutschland tr&auml;gt unter anderem Au&szlig;enministerin Annalena Baerbock das Qualit&auml;tssiegel der weltgr&ouml;&szlig;ten Konzerne.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/macht-kontrolle\/attal-young-global-leader\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<p>dazu: <strong>Frankreich: Der &ldquo;Young Global Leader&rdquo; Gabriel Attal wird Premierminister<\/strong><br>\nDer franz&ouml;sische Pr&auml;sident Emmanuel Macron hat am Dienstag den bisherigen Bildungsminister Gabriel Attal zum Premierminister ernannt. Laut Hinweis der Website des World Economic Forums (WEF) geh&ouml;rt Attal zu &ldquo;den namhaften und ehemaligen Mitgliedern von Young Global Leaders&rdquo;, dem politischen Ausbildungsprogramm des WEF. Die franz&ouml;sische Tageszeitung Le Monde informierte dazu:<br>\n&ldquo;Der 34-j&auml;hrige Attal, der seit Juli 2023 Bildungsminister der franz&ouml;sischen Regierung ist, ist der j&uuml;ngste und erste schwule Premierminister Frankreichs.&rdquo;<br>\nMacron sah sich am sp&auml;ten Montag mit dem R&uuml;cktritt von &Eacute;lisabeth Borne nach weniger als zwei Jahren im Amt konfrontiert. Jean-Luc M&eacute;lenchon, der Vorsitzende von La France Insoumise (LFI, radikale Linke), reagierte in einer auf X ver&ouml;ffentlichten Botschaft mehr als provokativ auf die Ank&uuml;ndigung der Ernennung Attals, der in Frankreichs Gesellschaft als treuer Anh&auml;nger und Unterst&uuml;tzer Macrons gilt:<br>\n&ldquo;Attal kehrt in sein Amt als Sprecher zur&uuml;ck. Das Amt des Premierministers wird abgeschafft. Der pr&auml;sidiale Monarch regiert allein mit seinem Hofstaat. Wehe den V&ouml;lkern, deren Prinzen Kinder sind.&rdquo;<br>\nAttal war von Juli 2020 bis Mai 2022 Regierungssprecher unter Macron gewesen. Macron besitzt seit den Parlamentswahlen 2022 in der Nationalversammlung keine absolute Mehrheit mehr und ist damit auf Stimmen der Opposition angewiesen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.anti-spiegel.ru\/2024\/der-neue-franzoesische-premierminister-kommt-von-klaus-schwabs-wef\/\">Anti-Spiegel<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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