{"id":10939,"date":"2011-10-07T16:36:23","date_gmt":"2011-10-07T14:36:23","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10939"},"modified":"2011-10-07T16:36:23","modified_gmt":"2011-10-07T14:36:23","slug":"hinweise-des-tages-ii-31","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10939","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: 10 Jahre NATO-Einsatz in Afghanistan; Occupy Wall Street; Altkanzler Helmut Schmidt im Interview mit der ZEIT; Ulrike Herrmann: Reine Spekulationen verbieten!; Letzte H&uuml;rde Bratislava; Stuttgart 21: Kopfbahnhof f&uuml;r Stuttgart; Offener Brief: Aufarbeitung des Schweingrippen-Fehlalarms dringend geboten; Hartz I; &Auml;ltere haben es nach wie vor schwer, wieder eine Stelle zu finden; Alterssicherung &ndash; Wachsende Sorge wegen Euro-Krise; R&uuml;ckkauf der ENBW-Aktien &ndash; Mappus&rsquo; Verm&auml;chtnis; Bev&ouml;lkerungswachstum: Malthus ist tot, es lebe der Malthusianismus!; Welcher Verfassung treu ergeben?; Das befremdliche &Uuml;berleben des Neoliberalismus (JB)<br>\n<!--more--><\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10939#h01\">10 Jahre NATO-Einsatz in Afghanistan<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10939#h02\">99 Prozent<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10939#h03\">Altkanzler Helmut Schmidt im Interview mit der ZEIT<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10939#h04\">Ulrike Herrmann: Reine Spekulationen verbieten!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10939#h05\">Letzte H&uuml;rde Bratislava<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10939#h06\">Stuttgart 21: Kopfbahnhof f&uuml;r Stuttgart<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10939#h07\">Offener Brief: Aufarbeitung des Schweingrippen-Fehlalarms dringend geboten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10939#h08\">Hartz I<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10939#h09\">&Auml;ltere haben es nach wie vor schwer, wieder eine Stelle zu finden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10939#h10\">Alterssicherung &ndash; Wachsende Sorge wegen Euro-Krise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10939#h11\">R&uuml;ckkauf der ENBW-Aktien &ndash; Mappus&rsquo; Verm&auml;chtnis<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10939#h12\">Bev&ouml;lkerungswachstum: Malthus ist tot, es lebe der Malthusianismus!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10939#h13\">Welcher Verfassung treu ergeben?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10939#h14\">Das befremdliche &Uuml;berleben des Neoliberalismus<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"\/?p=10939&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>10 Jahre NATO-Einsatz in Afghanistan<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Bundeswehr kann weiter auf USA z&auml;hlen<\/strong><br>\n[&hellip;] Deutschland redete sich den hierzulande verhassten Krieg sch&ouml;n. Von einem &ldquo;Stabilisierungseinsatz&rdquo; war die Rede. Die Bundeswehr wollte Stra&szlig;en bauen und Brunnen bohren. Entwicklungshilfeministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul (SPD) wollte Frauen von der Burka befreien und M&auml;dchen in die Schulen schicken.<br>\nF&uuml;r das Schmutzige des Krieges waren die Amerikaner zust&auml;ndig &ndash; wie immer. Da wurde der Satz des Philosophen Theodor W. Adorno (&ldquo;Es gibt kein richtiges Leben im falschen&rdquo;) fr&ouml;hlich umgemodelt in den heimlichen Slogan: &ldquo;Es gibt einen richtigen Krieg im falschen.&rdquo; Die Taliban waren rasch weg vom Fenster. Der Chef der afghanischen &Uuml;bergangsregierung, Hamid Karsai, wurde vom Gucci-Designer Tom Ford zum &ldquo;schicksten Mann auf dem Planeten&rdquo; gek&uuml;rt. Die Bundeswehr l&auml;chelte und winkte.<br>\nDoch bald kamen die Taliban zur&uuml;ck. Es gab Anschl&auml;ge und dann regelrechte K&auml;mpfe. Die Truppe expandierte &ndash; von Kabul nach Kundus, Feisabad und Masar-i-Sharif. Ihr Name: &ldquo;Wiederaufbauteams&rdquo;. Die Obergrenze von 1200 Soldaten wurde schrittweise angehoben auf heute 5350. Nordafghanistan schien ein gem&uuml;tliches Pl&auml;tzchen zu sein. Aber auch der Schein trog. Die Taliban nahmen die Bundeswehr unter Feuer. [&hellip;]<br>\nDer zu Beginn des Afghanistan-Krieges verantwortliche Generalinspekteur Harald Kujat sagt: &ldquo;Wir haben zu lange gebraucht, um zu akzeptieren, dass es sich hier um einen Einsatz handelt, bei dem der Gegner milit&auml;risch k&auml;mpft und wir milit&auml;risch k&auml;mpfen m&uuml;ssen. Die Argumentation, es gehe um einen Stabilisierungseinsatz, ist zu lange durchgehalten worden &ndash; auch mit Blick auf die innenpolitischen Befindlichkeiten. Das Ergebnis war, dass die Soldaten nicht das bekommen haben, was sie brauchten, um dem Gegner Paroli zu bieten.&rdquo; Sein Fazit: &ldquo;Der Einsatz hat den politischen Zweck, Solidarit&auml;t mit den Vereinigten Staaten zu &uuml;ben, erf&uuml;llt. Wenn man das Ziel zum Ma&szlig;stab nimmt, ein Land und eine Region zu stabilisieren, dann ist dieser Einsatz gescheitert.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.mz-web.de\/servlet\/ContentServer?pagename=ksta\/page&amp;atype=ksArtikel&amp;aid=1317878041505&amp;openMenu=1013016724320&amp;calledPageId=1013016724320&amp;listid=1018881578370\">Mitteldeutsche Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Die heute oft erschienene &Uuml;berschrift &bdquo;10 Jahre Krieg in Afghanistan&ldquo; zeugt von einer gewissen Tellerrand-Mentalit&auml;t der deutschen Medien. Afghanistan befindet sich seit dem Dezember 1979 ununterbrochen im Krieg, gewechselt haben lediglich die kriegf&uuml;hrenden Parteien.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Afghanistan: Nicht so, wie es sein sollte<\/strong><br>\nVor zehn Jahren intervenierte das westliche B&uuml;ndnis. Wie hat sich das Land seither ver&auml;ndert? Einiges ist erreicht worden: mehr Bildung, Gleichberechtigung, Pressefreiheit. Dennoch profitieren davon nur Wenige. Und die Gewalt eskaliert. Knapp zwei Drittel aller Afghanen sind j&uuml;nger als 25. Sie oszillieren sozial zwischen Internetaffinit&auml;t, indischen Seifenopern und konservativ-islamischen, antiwestlichen Emotionen. Gef&uuml;ttert wird dieser Trend vom zunehmend antiwestlichen Populismus Karsais sowie der Mullahs und Warlords in seiner Umgebung, die es gelernt haben, f&uuml;r alle Fehler den Westen allein verantwortlich zu machen. Allerdings verf&uuml;gten sie ohne dessen fehlgeleitete und vor dem Fehlschlag stehende Afghanistan-Politik sowie der mangelnden Bereitschaft, aus den Fehlern wirklich Konsequenzen zu ziehen, &uuml;ber viel weniger Argumente. Unter diesen Vorzeichen sind Karsais Behauptung auf der M&uuml;nchner Sicherheitskonferenz zu Anfang des Jahres, Afghanistan werde 2015 &ldquo;ein funktionierender Staat sein&rdquo;, und der zynisch-demonstrative Applaus des Westens dazu ein Skandal.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=sw&amp;dig=2011%2F10%2F07%2Fa0092&amp;cHash=490ef48dd1\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Thomas Ruttig spricht von Fehlern des Westens. Nur, er verdeckt damit die grundlegende Fehlentscheidung der USA und ihrer Nibelungen, n&auml;mlich einen wie auch immer begr&uuml;ndeten Krieg in dieses Land zu tragen. Afghanistan war ohne damit pazifistisch argumentieren zu wollen eine von vorn herein erkennbare &ldquo;mission impossible&rdquo;. Deshalb kann aus deutscher Sicht  festgestellt werden: Wieder einmal wurden unsere jungen Leute missbraucht und in einen nutzlosen Tod geschickt. &ndash; Geopolitisch wurde Pakistan durch den Afghanistankrieg in einem Ausma&szlig; islamistisch radikalisiert, das dem Westen  noch lange zu schaffen machen wird.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Occupy Wall Street<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>99 Prozent<\/strong><br>\nUS-Gewerkschaften schlie&szlig;en sich &raquo;Occupy Wall Street&laquo;-Bewegung an. Kundgebungen in zahlreichen St&auml;dten<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2011\/10-07\/029.php\">Junge Welt<\/a><\/li>\n<li><strong>Some further thoughts on the OWS movement<\/strong><br>\n[&hellip;]  The point is that we will not get very far if the OWS movements and their derivatives get hi-jacked by the sort of Tea Party nonsense that is now crippling the world. We need governments to be purposeful and to use their currency power to advance the economic development process. There is nothing evil about fiat currency or budget deficits or private banking monetary creation. The problem comes when the incentive structure of those institutions are perverted by the elites so that the institutions work against public purpose.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/bilbo.economicoutlook.net\/blog\/?p=16417\">Bill Mitchell<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Mitchells Sorge, die OWS-Bewegung k&ouml;nnte von rechts gekapert werden, ist berechtigt. Die Graue Eminenz der Tea-Party-Bewegung Ron Paul hat bereits ihre F&uuml;hler in Richtung OWS-Bewegung ausgestreckt. Nun muss sich zeigen, ob die OWS-Bewegung wirklich eine linke Protestbewegung ist.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Altkanzler Helmut Schmidt im Interview mit der ZEIT<\/strong><br>\n[&hellip;] ZEITmagazin: Aber ist nicht der politische Preis f&uuml;r alle beteiligten Regierungen mindestens genauso hoch, wenn sie ihren B&uuml;rgern immer wieder erkl&auml;ren m&uuml;ssen, dass Griechenland ein Fass ohne Boden ist? Es geh&ouml;rt doch auch zu den vornehmsten Aufgaben von Politikern, Schaden vom eigenen Land abzuwenden!\n<p>Schmidt: Die Griechen sind die &auml;lteste Kulturnation Europas. Heute ben&ouml;tigen sie einen durchgreifenden Gesundungsplan, der sich nicht nur auf finanzielle Hilfen beschr&auml;nken darf. Diesen Plan gibt es noch nicht, er muss erst noch zusammengebaut werden. Im &Uuml;brigen halte ich die Abw&auml;gung zwischen nationalen Interessen und Unionsinteressen f&uuml;r irref&uuml;hrend; denn die Unionsinteressen sind zugleich nationale Interessen der Deutschen, ganz sicherlich ebenso nationale Interessen der Franzosen, der Holl&auml;nder, der Polen und vieler anderer europ&auml;ischer Nationen.<\/p>\n<p>ZEITmagazin: Aber was tun, wenn die Griechen ihre Hausaufgaben nicht machen?<\/p>\n<p>Schmidt: Die bisherigen Ermahnungen, Ratschl&auml;ge und herablassenden Belehrungen seitens anderer Mitglieder der Europ&auml;ischen Union haben in Griechenland eine Depression ausgel&ouml;st. Ich scheue mich deshalb, den Griechen vorzuwerfen, dass sie nicht ganz so viel gespart haben, wie alle anderen fordern. Denn die Sparerei ist eine der Ursachen f&uuml;r die Depression. Sicher ist jedenfalls, dass die Griechen, egal, wie es jetzt weitergeht, vor einer Reihe bitterer Jahre stehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2011\/41\/Fragen-an-Helmut-Schmidt\">ZEIT<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Ulrike Herrmann: Reine Spekulationen verbieten!<\/strong><br>\nGezockt wird vor allem mit Derivaten, denn mit ihnen lassen sich Wetten abschlie&szlig;en. Gewettet wird auf alles, was sich bewegt: auf die Entwicklung von Zinss&auml;tzen, Devisenkursen, Aktienkursen, Rohstoffpreisen oder Kreditausfallrisiken. Eigentlich sind es Nullsummenspiele. Was der eine gewinnt, verliert sein Gegen&uuml;ber. Derivate sind extrem gef&auml;hrlich. Denn mit ihnen werden Billionen umgesetzt, und da kann eine verzockte Wette schnell eine ganze Bank in den Abgrund rei&szlig;en.Insofern ist es richtig und h&ouml;chste Zeit, dass sich die EU-Finanzminister darauf geeinigt haben, dass alle Derivate &uuml;ber Clearingstellen abgewickelt werden. Denn bisher wurden diese Papiere meist nur zwischen zwei Partnern &ldquo;over the counter&rdquo; gehandelt &ndash; so dass niemand wusste, wer eigentlich welches Derivat besitzt. &ndash; Trotzdem reicht es nicht, nur Clearingstellen einzurichten. Denn damit wird das Risiko im System nicht reduziert &ndash; sondern bei den Clearingstellen konzentriert. Noch immer ist es m&ouml;glich, dass sich Banken grandios verzocken und die Steuerzahler dann die Kosten tragen d&uuml;rfen. Deswegen m&uuml;ssten sich die EU-Finanzminister dringend auf weitere Schritte einigen. Erstens: Jedes Derivatgesch&auml;ft ist mit Eigenkapital zu unterlegen. Zweitens: Alle Derivatgesch&auml;fte werden verboten, die der reinen Spekulation dienen. Letzteres bedeutete, dass man nicht mehr einfach auf den &Ouml;lpreis wetten k&ouml;nnte &ndash; man m&uuml;sste auch die Tankerladung in Empfang nehmen. &Ouml;lh&auml;ndler h&auml;tten damit kein Problem, Spekulanten schon. Deswegen w&auml;re eine solche Regelung so effektiv.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=me&amp;dig=2011%2F10%2F06%2Fa0130&amp;cHash=96dff564bf\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Letzte H&uuml;rde Bratislava<\/strong><br>\nDer &raquo;Euro-Rettungsfonds&laquo; EFSF wurde bereits von 13 der 17 Mitgliedstaaten durchgewinkt &ndash; allein die Slowakei stellt sich weiter quer. Die slowakische Premierministerin Iveta Radiov&aacute;  f&uuml;hrt seit einem Jahr eine liberalkonservative Regierung in der Hauptstadt Bratislava. Ihre Administration st&uuml;tzt sich auf f&uuml;nf inhaltlich &auml;u&szlig;erst verschiedene liberale und konservative Parteien sowie eine christlich-fundamentalistische Splittergruppe. Das Spektrum reicht von den teilweise eher christsozialen Wertkonservativen der KDH bis hin zu den Radikalneoliberalen der SaS. Jene Partei namens &raquo;Freiheit und Solidarit&auml;t&laquo; h&auml;lt unbeirrbar an ihrem Kurs fest und will durchsetzen, da&szlig; &raquo;kein einziger slowakischer Cent&laquo; nach Griechenland flie&szlig;t, so der SaS-Vorsitzende Richard Sul&iacute;k.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2011\/10-06\/022.php\">junge Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Stuttgart 21: Kopfbahnhof f&uuml;r Stuttgart<\/strong><br>\nVorschlag f&uuml;r eine nachhaltige Verbesserung des Bahnknoten Stuttgarts als Chance f&uuml;r die Stadt<br>\nQuelle: <a href=\"\/upload\/pdf\/111007_ostertag_kopfbahnhof_fuer_stuttgart.pdf\">Prof. Roland Ostertag [PDF &ndash; 5.3 MB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Offener Brief: Aufarbeitung des Schweingrippen-Fehlalarms dringend geboten<\/strong><br>\nSehr geehrter Herr Staatsminister,<br>\nim Hinblick auf den Schweinegrippe-Fehlalarm wu&#776;rden wir uns freuen, von der<br>\nGesundheitsministerkonferenz Antworten zu unseren folgenden Fragen zu erhalten:\n<ol>\n<li>Warum ist es nicht zur Einsetzung eines Gremiums gekommen, welche die Lehren aus dem Umgang mit der Schweinegrippe zieht, wie dies in vielen anderen L&auml;ndern (u.a. Gro&szlig;britannien, Frankreich, Schweden, Finnland) erfolgte?<\/li>\n<li>Wie sch&auml;tzen Sie angesichts der bei gleichem Impfstoff (PANDEMRIX) medizinisch nicht erkl&auml;rbaren internationalen Unterschiede in der H&auml;ufigkeit des Auftretens von unerwu&#776;nschten Arzneimittelwirkungen (UAW) die Aussagef&auml;higkeit des durch das Paul- Ehrlich-Institut selbst gefu&#776;hrten UAW-Registers fu&#776;r Deutschland ein?<\/li>\n<li>Wie hoch sch&auml;tzen Sie die medizinischen Sch&auml;den des Fehlalarms ein? Welche Kosten sind Bundesl&auml;ndern, Bund und Krankenkassen entstanden?<\/li>\n<li>Welche konkreten Konsequenzen wurden gerade auch im Hinblick auf die in den International Health Regulations mit der WHO vertraglich geregelten Vorgehensweisen bisher gezogen, um solche Fehlalarme zuku&#776;nftig zu vermeiden? <\/li>\n<\/ol>\n<p>Fu&#776;r uns stellt sich der Sachverhalt wie folgt dar:<br>\nQuelle: <a href=\"\/upload\/pdf\/111007_offener_brief_wodarg_gruettner.pdf\">Transparency International [PDF &ndash; 43.2KB]<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Hartz I<\/strong><br>\nEin Besuch bei Peter Hartz, der die Arbeitslosigkeit besiegen wollte und grandios scheiterte. Er hat nun Mitleid mit sich selbst &ndash; aber nicht mit jenen, die mit seiner Reform leben m&uuml;ssen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2011\/41\/Peter-Hartz\">ZEIT<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>&Auml;ltere haben es nach wie vor schwer, wieder eine Stelle zu finden<\/strong><br>\nJe &auml;lter Arbeitslose sind, desto geringer sind ihre Chancen, eine Besch&auml;ftigung zu finden. Das belegt eine aktuelle Studie des Instituts f&uuml;r Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Insgesamt habe sich die Besch&auml;ftigungssituation der &Auml;lteren in den vergangenen Jahren aber verbessert, erkl&auml;ren die IAB-Forscher Ulrich Walwei und Martin Dietz.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.iab.de\/de\/informationsservice\/presse\/presseinformationen\/zaf_dietz.aspx\">Institut f&uuml;r Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB)<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.springerlink.com\/content\/a33m08247t877141\/fulltext.pdf\">Germany &ndash; No Country for Old Workers (englisch) [PDF &ndash; 1.1 MB]<\/a><br>\nQuelle 3: <a href=\"http:\/\/www.iab.de\/UserFiles\/Media\/Audio\/Ad\/aeltere\/iab_aeltere_low.mp3\">&Auml;ltere haben es nach wie vor schwer, wieder eine Stelle zu finden [Audio &ndash; MP3]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Alterssicherung &ndash; Wachsende Sorge wegen Euro-Krise<\/strong><br>\n55 Prozent der Erwerbst&auml;tigen machen sich aufgrund der Euro-Krise Sorgen um ihre Ersparnisse (Im 4. Quartal 2010 waren es 45 Prozent). Das geht aus der vom Deutschen Institut f&uuml;r Altersvorsorge (DIA) ermittelten aktuellen Bericht &bdquo;DIA Deutschland-Trend-Vorsorge&ldquo; hervor. Bei Personen mit einem Haushaltsnettoeinkommen von &uuml;ber 3.000 Euro ist mit 61 Prozent (4. Quartal 2010 45 Prozent) die Besorgnis im Vergleich besonders gro&szlig;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/finanzen\/alterssicherung-wachsende-sorge-wegen-euro-krise-11485158.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers K.U.:<\/strong> Die DIA (Die Gesellschafter des Instituts sind die Deutsche Bank AG, Deutsche Bank Bauspar AG, DWS Investment GmbH und Deutscher Herold AG, Kooperationspartner ist die Deutsche Bank Privat- und Gesch&auml;ftskunden AG., vgl. http:\/\/www.dia-vorsorge.de\/53-0-Institut.htm) versucht hier, aus der von den Banken verursachten Krise auch noch Kapital bei verunsicherten B&uuml;rgern zu schlagen. Ist das nicht der Gipfel der Unverfrorenheit?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>R&uuml;ckkauf der ENBW-Aktien &ndash; Mappus&rsquo; Verm&auml;chtnis<\/strong><br>\nEine Ohrfeige f&uuml;r Mappus, ein Schlag f&uuml;r die CDU: Der baden-w&uuml;rttembergische Staatsgerichtshof beurteilt den R&uuml;ckkauf der ENBW-Aktien als Verfassungsbruch.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/rueckkauf-der-enbw-aktien-mappus-vermaechtnis-11484728.html\">FAZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Bev&ouml;lkerungswachstum: Malthus ist tot, es lebe der Malthusianismus!<\/strong><br>\nSeit einigen Jahren greifen vor allem im englischen Sprachraum auch vermehrt Intelektuelle aus der &Ouml;kobewegung den engstirnigen Malthusianismus ihrer gr&uuml;nen Zeitgenossen an. Werk und Person des an der Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert wirkenden Pastors und &Ouml;konomens Thomas Malthus, dem ersten gro&szlig;en Panikmacher in puncto Bev&ouml;lkerungswachstum, werden ebenso kritisiert wie dessen heutige Epigonen in der Lobby f&uuml;r Bev&ouml;lkerungskontrolle. W&auml;hrend hierzulande viele &Ouml;ko-Aktivisten den Misanthropen Malthus bereitwillig in ihre Ahnengalerie aufnehmen &ndash; j&uuml;ngst etwa Daniel Knop, der sich in seinem d&uuml;steren Werk Experiment Mensch ohne ein kritisches Wort auf Malthus &bdquo;au&szlig;erordentliche Weitsicht&ldquo; beruft, um seine These von einer auf Grund von &Uuml;berbev&ouml;lkerung auf einen Abgrund zurasenden Menschheit zu untermauern &ndash; zeigen sich in Gro&szlig;britannien popul&auml;re K&ouml;pfe der &Ouml;ko-Bewegung wie George Monbiot oder Andrew Simms besorgt wegen Malthus&lsquo; hoher Popularit&auml;t.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.novo-argumente.com\/magazin.php\/novo_notizen\/artikel\/000924#When:22:01:56Z\">Novo Argumente<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Welcher Verfassung treu ergeben?<\/strong><br>\nDie deutsche Einheit ist unvollendet, gab die Linke am dazugeh&ouml;rigen Feiertag zu Protokoll. Soziale Diskrepanzen zwischen Ost und West sahen sie &ndash; zurecht! &ndash; kritisch. Diese zu beseitigen, die Mauer in den K&ouml;pfen einzurei&szlig;en, das sei wesentliche Vorbedingung, um die Einheit auch als feiernswert einzustufen. Synchron zur Linken, die die soziale Schieflage ankreidet, rissen ebenfalls die Christsozialen ihren Mund auf. F&uuml;r sie ist der Tag der deutschen Einheit der Tag, an dem man die Linken verpr&uuml;gelt. Die sei n&auml;mlich verfassungswidrig und m&uuml;sse dringend beobachtet werden, bevor man zum Parteiverbot schreitet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/ad-sinistram.blogspot.com\/2011\/10\/welcher-verfassung-treu-ergeben.html\">ad sinistram<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Das befremdliche &Uuml;berleben des Neoliberalismus<\/strong><br>\nDer Sozialwissenschaftler Colin Crouch, der durch seine Analysen zur &bdquo;Postdemokratie&ldquo; bekannt geworden ist, untersucht in seinem neuen Buch die Gr&uuml;nde f&uuml;r die fortw&auml;hrende Macht einschl&auml;giger &ouml;konomischer Auffassungen. Der Autor vermeidet dabei ein plattes &bdquo;Neoliberalismus&ldquo;-Bashing und verweist demgegen&uuml;ber auf den in der Kooperation von Gro&szlig;unternehmen und Staat zum Ausdruck kommenden Versto&szlig; gegen die eigentlichen Prinzipien der Marktwirtschaft.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/hpd.de\/node\/12064\">Humanistischer Pressedienst<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/gp\/product\/351842274X\/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=nach-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=351842274X\">Das befremdliche &Uuml;berleben des Neoliberalismus: Postdemokratie II<\/a>&ldquo; ist bei edition suhrkamp erschienen und kostet 19,90 Euro.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: 10 Jahre NATO-Einsatz in Afghanistan; Occupy Wall Street; Altkanzler Helmut Schmidt im Interview mit der ZEIT; Ulrike Herrmann: Reine Spekulationen verbieten!; Letzte H&uuml;rde Bratislava; Stuttgart 21: Kopfbahnhof f&uuml;r Stuttgart; Offener Brief: Aufarbeitung des Schweingrippen-Fehlalarms dringend geboten; Hartz I; &Auml;ltere haben es nach wie vor schwer, wieder eine Stelle zu<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10939\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-10939","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10939","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=10939"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10939\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":10942,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10939\/revisions\/10942"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=10939"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=10939"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=10939"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}