{"id":109452,"date":"2024-01-12T16:31:52","date_gmt":"2024-01-12T15:31:52","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=109452"},"modified":"2024-01-12T16:31:52","modified_gmt":"2024-01-12T15:31:52","slug":"hinweise-des-tages-ii-615","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=109452","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=109452#h01\">Die t&ouml;dlichen Sanktionen des tugendhaften Westens<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=109452#h02\">Anklage wegen V&ouml;lkermord: Mit der Waffe des Rechts<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=109452#h03\">Wenn Juden und Pal&auml;stinenser in Israel gemeinsam auftreten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=109452#h04\">Russen wie die Nazis?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=109452#h05\">Baerbock poltert gegen Beijing: Au&szlig;enministerin am S&uuml;dchinesischen Meer. China gegen Einmischung.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=109452#h06\">Bauernproteste: Es geht um BlackRocks Griff nach dem Brot<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=109452#h07\">(Monet&auml;re) Anreize f&uuml;r berufliche Qualifizierung: Kaum eingef&uuml;hrt, schon ist er wieder weg. Der &bdquo;B&uuml;rgergeldbonus&ldquo;. Und &Ouml;sterreich macht es anders<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=109452#h08\">Trotz Krise: Bahn-Chefs sollen noch Zinsen auf ihre Boni bekommen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=109452#h09\">Kennedy-Mord: Jahrhundert-Attentat von Hollywood-Regisseur aufgekl&auml;rt?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=109452#h10\">Corona-Aufarbeitung: Orden f&uuml;r Wieler und Co. &ndash; die Opfer leiden im Stillen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=109452#h11\">Geleakte Impfdaten aus Neuseeland: Unterschiedliche Sterberaten je Charge<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=109452#h12\">Niedergang der Linkspartei: Abgang des Feigenblatts<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=109452#h13\">Zu guter Letzt: Eine Milliarde Dollar vermisst: Pentagon wei&szlig; nicht, wo die US-Waffen f&uuml;r die Ukraine sind<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Die t&ouml;dlichen Sanktionen des tugendhaften Westens<\/strong><br>\nBei Wirtschaftssanktionen denkt man als Erstes an Russland. Doch der Westen sanktioniert Dutzende weitere L&auml;nder auf der ganzen Welt &ndash; und verursacht damit Hunger, Krankheit, Flucht und Tod. [&hellip;]<br>\nIm Jahr 2023 geht die Zahl der L&auml;nder, gegen die mehr oder weniger umfangreiche Wirtschafts-, Finanz-, Reise- und R&uuml;stungssanktionen greifen, in die Dutzende: Neben Russland sind dies etwa der Iran, Syrien, Nordkorea, Wei&szlig;russland, Venezuela, Myanmar, Afghanistan, Jemen sowie zahlreiche afrikanische L&auml;nder wie die Demokratische Republik Kongo, Niger oder Libyen.<br>\nDas Argument f&uuml;r Sanktionen ist fast immer dasselbe: Bei den Zielstaaten handle es sich um brutale diktatorische Regime, die Menschenrechtsverletzungen begehen. Bei den meisten sanktionierten L&auml;ndern handelt es sich zugleich um Entwicklungs- oder Schwellenl&auml;nder, die in den letzten Jahren von internen Konflikten und Kriegen (auch Stellvertreterkriegen, wie im Jemen) oder Naturkatastrophen ersch&uuml;ttert wurden. Oder allem zugleich. Bei n&auml;herer Betrachtung zeigt sich au&szlig;erdem, dass viele von ihnen auch zu den L&auml;ndern geh&ouml;ren, aus denen die meisten Menschen fl&uuml;chten.<br>\nDie Menschen fliehen auch wegen der Auswirkungen der Sanktionen, die vor allem die einfachen B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger treffen &ndash; nicht diejenigen, denen sie eigentlich schaden sollen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobin.de\/artikel\/westen-sanktionen-syrien-afghanistan-armut%20\">Jacobin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Anklage wegen V&ouml;lkermord: Mit der Waffe des Rechts<\/strong><br>\nS&uuml;dafrika hat Israel in Den Haag wegen V&ouml;lkermordes verklagt. Geht das? Es gibt einen Pr&auml;zedenzfall, den auch Deutschland unterst&uuml;tzt.<br>\nDas Zitat klingt wie ein V&ouml;lkermordaufruf aus Ruanda im Jahr 1994, als Hetzmedien die Hutu-Bev&ouml;lkerung des Landes anstachelten, alle Tutsi zu vernichten: &bdquo;Triumphiert, macht sie fertig, lasst niemanden zur&uuml;ck. L&ouml;scht die Erinnerung an sie aus. L&ouml;scht sie aus, ihre Familien, M&uuml;tter und Kinder. Diese Tiere d&uuml;rfen nicht weiterleben.&ldquo; Derartige Parolen waren sp&auml;ter ma&szlig;geblich in der Feststellung der internationalen Justiz, dass in Ruanda damals ein V&ouml;lkermord stattfand. Tats&auml;chlich stammt das Zitat von einem israelischen Armeereservisten. [&hellip;]<br>\nMan darf gespannt sein, ob dieser Ma&szlig;stab auch f&uuml;r Israels Umgang mit den Pal&auml;stinensern gilt. Gemessen an anderen Genozidverfahren ist das Kernelement der &bdquo;Absicht&ldquo; in der Klage sehr gut dokumentiert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Anklage-wegen-Voelkermord\/!5981347\/\">taz<\/a>\n<p>dazu: <strong>Israel vor Gericht: Vorwurf Genozid: Prozessauftakt am Internationalen Gerichtshof in Den Haag. Hunderte Demonstranten angereist.<\/strong><br>\nDer IGH-Prozess wird voraussichtlich mehrere Jahre in Anspruch nehmen. Doch in einem Eilverfahren hat S&uuml;dafrika vom &raquo;Weltgericht&laquo; auch die Anordnung gefordert, Israel solle unverz&uuml;glich jegliche Kampfhandlungen einstellen und den Zugang zu humanit&auml;rer Hilfe erm&ouml;glichen. Eine Entscheidung in dieser Sache wird in den n&auml;chsten Tagen oder Wochen erwartet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/467115.gaza-krieg-israel-vor-gericht.html%20\">junge Welt<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>EU zum Gazakrieg: Br&uuml;ssels lautes Schweigen<\/strong><br>\nTeile der belgischen Regierung lieb&auml;ugeln damit, sich S&uuml;dafrikas Klage gegen Israel anzuschlie&szlig;en. Das offenbart den tiefen Graben innerhalb der EU.<br>\nOffiziell will die EU mit dem V&ouml;lkermord-Prozess gegen Israel nichts zu tun haben. &bdquo;Wir kommentieren keine laufenden Verfahren&ldquo;, sagte der Sprecher von EU-Chefdiplomat Josep Borrell in Br&uuml;ssel. Doch hinter den Kulissen sorgt das Verfahren f&uuml;r erheblichen Wirbel. Denn die 27 EU-Staaten sind sich wieder einmal nicht einig &ndash; dabei wollen sie doch eigentlich das V&ouml;lkerrecht hochhalten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/EU-zum-Gazakrieg\/!5985055\/%20\">Eric Bonse in der taz<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>10:00 Uhr heute: Anh&ouml;rung der Klage der Republik S&uuml;dafrika zum vermuteten V&ouml;lkermord Israels an den Pal&auml;stinensern<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=109365\">NachDenkSeiten<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Wenn Juden und Pal&auml;stinenser in Israel gemeinsam auftreten<\/strong><br>\nDie NGO &laquo;Standing Together&raquo; erh&auml;lt seit dem 7. Oktober Zulauf. Doch die Verantwortlichen ernten Beleidigungen und Folterw&uuml;nsche.<br>\nW&auml;hrend sich zwischen Israelis und Pal&auml;stinensern Hass und Wut verbreiten, gibt es unter der Zivilgesellschaft Israels auch Initiativen der Hoffnung. Eine davon entwickelt sich seit dem Massaker der Hamas besonders stark: Die 2015 gegr&uuml;ndete Organisation &laquo;Standing Together&raquo;, in der sich j&uuml;dische und pal&auml;stinensische B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger von Israel zusammen f&uuml;r Gleicheit, Frieden, Gerechtigkeit und Sozialismus einsetzen, gewinnt seit dem 7. Oktober massiv an Zulauf.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/welt\/wenn-juden-und-palaestinenser-in-israel-gemeinsam-auftreten\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Russen wie die Nazis?<\/strong><br>\nPutin ist wie Hitler: Fast zwei Jahre nach Beginn des Ukrainekrieges gibt es solche Vergleiche noch immer. Selbst in der Wissenschaft.<br>\nDie Wissenschaft genie&szlig;t noch immer den Ruf stets sachlich zu sein. Selbst nach den Erfahrungen der letzten Jahre, als Wissenschaft zur &raquo;Wissenschaft&laquo; wurde und den politischen Launen dienstbar zur Hand war, glauben noch immer viele Menschen, man k&ouml;nne der Wissenschaft blind folgen. Laut Statistischem Bundesamt vertrauen noch immer 56 Prozent der Menschen im Lande der Wissenschaft &raquo;voll und ganz&laquo; &ndash; 31 Prozent sind unentschieden. Tendenz dennoch fallend; als die Pandemie ganz frisch ausgerufen wurde, im April 2020, vertrauten noch 73 Prozent den Wissenschaftlern.<br>\nDas Spektrum der Wissenschaft ist eine popul&auml;rwissenschaftliche Monatszeitschrift. Seit 1978 gibt es sie als deutschen Ableger. Einen sachlichen Umgang d&uuml;rfte man da doch erwarten, m&ouml;chte man zumindest noch hoffen. Schlie&szlig;lich sei die Zeitschrift nach eigener Definition &raquo;kompetent, authentisch und verst&auml;ndlich&laquo;. Wie ist in diesem Kontext ein Vergleich von Putins Russland mit Hitlers Russlandfeldzug einzuordnen?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/kommentar\/kultur-kommentar\/russen-wie-die-nazis\/\">Overton Magazin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Baerbock poltert gegen Beijing: Au&szlig;enministerin am S&uuml;dchinesischen Meer. China gegen Einmischung.<\/strong><br>\nAu&szlig;enministerin Annalena Baerbock hat sich am Donnerstag (Ortszeit) in der philippinischen Hauptstadt Manila mit ihren Amtskollegen Enrique Manalo und dem Pr&auml;sidenten Ferdinand Marcos jr. getroffen. &raquo;Die Vorf&auml;lle der letzten Monate, bei denen die chinesische K&uuml;stenwache mit Lasern und Wasserwerfern gegen philippinische Versorgungsschiffe vorging und es sogar zu Kollisionen kam, bereiten uns auch Tausende Kilometer entfernt in Europa Sorge&laquo;, sagte die Ministerin. &raquo;Solche riskanten Man&ouml;ver verletzten Rechte und wirtschaftliche Entfaltungsm&ouml;glichkeiten der Philippinen und anderer Anrainer&laquo;, erkl&auml;rte Baerbock. Die &raquo;gr&uuml;ne&laquo; Chefdiplomatin betonte in Manila, &raquo;wie sehr S&uuml;dostasien vor wirtschaftlicher Dynamik strotzt, welche strategische Bedeutung diese Region hat&laquo;. Die Region liege &raquo;im Epizentrum des globalen Wachstums &ndash; und ringt gleichzeitig mit dem immer rauheren politischen Wind, der der regelbasierten internationalen Ordnung im S&uuml;dchinesischen Meer entgegenweht&laquo;. Die Regeln gerieten unter Druck, wenn &raquo;ein zunehmend offensiver auftretendes China Anspruch auf umfangreiche Seegebiete teils bis vor die K&uuml;sten der anderen Anrainer stellt&laquo;, kritisierte sie. Beijing reagierte prompt und erkl&auml;rte, dass L&auml;nder, die nicht zu der Region geh&ouml;rten, kein Recht h&auml;tten, sich in die Angelegenheiten Chinas und relevanter Staaten im S&uuml;dchinesischen Meer einzumischen. Baerbock lie&szlig; es nicht bei Worten bewenden und k&uuml;ndigte mehr Kooperation beim K&uuml;stenschutz an.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/467121.s%C3%BCdostasien-baerbock-poltert-gegen-beijing.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Bauernproteste: Es geht um BlackRocks Griff nach dem Brot<\/strong><br>\nEs sind nicht nur die j&uuml;ngsten K&uuml;rzungen, die den Unmut der Landwirte hervorriefen. Es ist eher die lange aufgestaute Wut gegen eine Politik, die das gesamte Lebensmodell infrage stellt. Aber Protest ist inzwischen in Deutschland nicht mehr vorgesehen.<br>\nBei alledem lautete die stille Zielvorgabe der EU und zuvor bereits der EG immer, die kleineren landwirtschaftlichen Betriebe zu beseitigen. Tats&auml;chlich gibt es nach wie vor einen enormen Konzentrationsprozess in der Landwirtschaft. 2020 gab es noch 263.500 landwirtschaftliche Betriebe in Deutschland, im Jahr 1995 waren es noch doppelt so viele. Am Anfang dieses Konzentrationsprozesses, zu Beginn des 19. Jahrhunderts, lebten noch 80 Prozent der deutschen Bev&ouml;lkerung in und von der Landwirtschaft, und die weit &uuml;berwiegende Mehrheit betrieb reine Subsistenzwirtschaft auf einer Fl&auml;che von einem bis zwei Hektar.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/freeassange.rtde.me\/meinung\/192452-bauernproteste-es-geht-um-blackrocks\/\">Dagrmar Henn in RT DE<\/a>\n<p>dazu: <strong>Warum die kleinen Bauernh&ouml;fe im Westen in die Pleite getrieben werden und worum es wirklich geht<\/strong><br>\nDie Bill and Melinda Gates Foundation (BMGF) beeinflusst die deutsche Agrarpolitik &uuml;ber von ihr kontrollierte Projekte. Das System nennt sich &ouml;ffentlich-private Partnerschaft (public-private partnership, kurz ppp) und funktioniert immer nach dem gleichen Muster. Die Stiftung eines westlichen Oligarchen, von den Medien liebevoll &bdquo;Philanthrop&ldquo; genannt, schiebt ein Projekt an, finanziert es mit einigen Millionen, danach sind die westlichen Regierungen davon ganz begeistert und steuern ein Vielfaches (oft sogar das hundertfache) an Steuergeldern bei.<br>\nDiese Gelder kontrolliert damit der Oligarch, der das Projekt aus der Taufe gehoben hat. Zur Umsetzung solcher Projekte muss immer irgendetwas gekauft werden (Impfstoffe, Medikamente, Saatgut, etc.) und nat&uuml;rlich werden diese Dinge dann bei Firmen gekauft, an denen der Oligarch beteiligt ist oder die ihm ganz geh&ouml;ren. Mit einem relativ kleinen finanziellen Einsatz lenkt der Oligarch also ein Vielfaches an Steuergeldern in seine eigene Tasche.<br>\nAufgrund dieses eigentlich sehr einfachen Gesch&auml;ftsmodells werden die sogenannten &bdquo;Philanthropen&ldquo; immer reicher, w&auml;hrend sie angeblich ihr Geld mit vollen H&auml;nden verschenken, um die Welt zu retten. (&hellip;)<br>\nUm beim Beispiel Bill Gates zu bleiben: Die deutsche Bundesregierung finanziert 31 Projekte und Programme, an denen die Gates-Stiftung beteiligt ist. Bei 24 der Projekte ist die Gates-Stiftung der einzige Partner. Das wurde im Sommer 2023 durch eine kleine Anfrage der Fraktion der Linken zur Zusammenarbeit zwischen der Bundesregierung und privaten Stiftungen bekannt. Insgesamt &uuml;berweist der deutsche Steuerzahler daf&uuml;r 3,8 Milliarden Euro an die Stiftung von Bill Gates, wobei 3,35 Milliarden direkte, nicht projektgebunde F&ouml;rderungen sind.<br>\nDie Gates-Stiftung hat sich als wichtigste Ziele die Gesundheit (also beispielsweise Impfungen), Ern&auml;hrung (wobei massiv genmanipulierte Lebensmittel lobbyiert werden) und Bildung gesetzt. Bildung ist deshalb so wichtig, weil die &bdquo;Philanthropen&ldquo; de facto auch &uuml;ber den Inhalt der Lehrb&uuml;cher bestimmen, die an westlichen Schulen und Universit&auml;ten benutzt werden. Was man den Kindern von heute in der Schule beibringt, ist das, was die Erwachsenen der n&auml;chsten Jahrzehnte denken werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.anti-spiegel.ru\/2024\/warum-die-kleinen-bauernhoefe-im-westen-in-die-pleite-getrieben-werden-und-worum-es-wirklich-geht\/\">Anti-Spiegel<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> In den deutschen Haupt- bzw. &ldquo;Qualit&auml;tsmedien&rdquo; ist &uuml;ber diese Entwicklungen und Zusammenh&auml;nge &ndash; leider &ndash; kaum etwas zu erfahren.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>(Monet&auml;re) Anreize f&uuml;r berufliche Qualifizierung: Kaum eingef&uuml;hrt, schon ist er wieder weg. Der &bdquo;B&uuml;rgergeldbonus&ldquo;. Und &Ouml;sterreich macht es anders<\/strong><br>\nAls das &bdquo;B&uuml;rgergeld&ldquo; Anfang 2023 den ungeliebten Namens-Vorg&auml;nger Hartz IV wenigstens semantisch ersetzen sollte, ging es auch um inhaltliche Ver&auml;nderung im System der Grundsicherung nach SGB II. Durch gesetzgeberische Korrekturen wollte man arbeitsmarktpolitisch neue Impulse setzen, neben &bdquo;mehr Augenh&ouml;he&ldquo; zwischen den &bdquo;Kunden&ldquo; und den Jobcentern ging es auch um eine &ndash; seit langem im Fachdiskurs angemahnte &ndash; St&auml;rkung des Qualifizierungsgedankens. So wurde immer wieder darauf hingewiesen, dass zahlreiche erwerbsf&auml;hige und als arbeitslos registrierte Leistungsbezieher &ndash; die &uuml;brigens die Minderheit derjenigen, die auf Leistungen aus der Grundsicherung angewiesen sind, darstellen &ndash; erhebliche &bdquo;Vermittlungsprobleme&ldquo; haben, weil viele von ihnen beispielsweise keine berufliche Ausbildung haben und fehlende Qualifikationen eine Integration auf der Erwerbsarbeitsmarkt erschweren oder gar verunm&ouml;glichen. Mit dem B&uuml;rgergeld hat man den &bdquo;Vermittlunsgvorrang&ldquo; (so schnell wie m&ouml;glich in irgendeinen Job vermitteln) abgeschafft und die Teilnahme an der beruflichen Qualifizierung alternativ platziert. Vor diesem Hintergrund war die angestrebte St&auml;rkung der beruflichen Weiterbildungsf&ouml;rderung ein wichtiger Ansatz. Und den wollte man u.a. auch durch monet&auml;re Anreize, an einer beruflichen Weiterbildung teilzunehmen, f&ouml;rdern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/aktuelle-sozialpolitik.de\/2024\/01\/10\/kaum-da-und-schon-wieder-weg\/\">Aktuelle Sozialpolitik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Trotz Krise: Bahn-Chefs sollen noch Zinsen auf ihre Boni bekommen<\/strong><br>\nViel Geld trotz notorischer Versp&auml;tungen: Die Geh&auml;lter der Bahn-Manager sorgen immer wieder f&uuml;r Aufregung. Nach SPIEGEL-Informationen k&ouml;nnten die Zahlungen nun noch h&ouml;her ausfallen als urspr&uuml;nglich gedacht.<br>\nDie Bonuszahlungen an das Management der Deutschen Bahn AG k&ouml;nnten noch &uuml;ppiger ausfallen als bislang angenommen. Nach Informationen des SPIEGEL sollen den Chefs des desolaten Staatskonzerns aufgrund einer Sonderregelung nicht nur die Boni, sondern diese auch mit Zinsen ausbezahlt werden.<br>\nDie Zinszahlung ist demnach Folge der Strompreisbremse aus dem Jahr 2022. Dieses Bundesgesetz verlangte, dass ein Unternehmen keine Boni auszahlen darf, wenn es die Preisbremse in einem bestimmten Umfang beansprucht. Deswegen hatte die Deutsche Bahn f&uuml;r 2022 zun&auml;chst keine Boni ausgezahlt. Nach dem Auslaufen der Strompreisbremse zum Jahresbeginn kann sie die Boni aber r&uuml;ckwirkend an ihre F&uuml;hrungskr&auml;fte ausreichen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/deutsche-bahn-chefs-sollen-noch-zinsen-auf-ihre-boni-bekommen-a-59d75736-de5e-45cd-9e9a-a836c39cbd1f\">DER SPIEGEL<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.M.:<\/strong> Und noch ein paar Stimmen mehr f&uuml;r die AfD. Viele Leute aus den Kreisen der politischen und wirtschaftlichen Elite haben den Kontakt zur sozialen und politischen Realit&auml;t v&ouml;llig verloren!<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Kennedy-Mord: Jahrhundert-Attentat von Hollywood-Regisseur aufgekl&auml;rt?<\/strong><br>\nZum 60. Jahrestag des Jahrhundert-Attentats auf den US-Pr&auml;sidenten John F. Kennedy vom 22. November 1963 begann der renommierte Hollywood-Regisseur Rob Reiner (&ldquo;Harry und Sally&rdquo;, &ldquo;Gr&uuml;ne Tomaten&rdquo;) mit einem w&ouml;chentlichen Podcast &uuml;ber die tats&auml;chlichen Hintergr&uuml;nde des politischen Mordes.<br>\nInzwischen ist &ldquo;Who killed Kennedy?&rdquo; der erfolgreichste US-Podcast &uuml;berhaupt. Reiner, auch als Polit-Aktivist der Demokraten bekannt, versprach bei der Pr&auml;sentation seines Podcasts vollmundig, auch die Namen der Killer zu nennen. In der finalen Folge 10 legte er nun am Mittwoch seine Karten auf den Tisch.<br>\nW&auml;hrend &uuml;ber sechs Jahrzehnte hinweg Zweifler am Warren-Report von der Presse und sogar manchem akademischen Kritiker mundtot gemacht wurden, schweigen diesmal die Kritiker der Kritiker auff&auml;llig. Offenkundig bietet Reiner viel Substanz und wenig Angriffsfl&auml;che.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Kennedy-Mord-Jahrhundert-Attentat-von-Hollywood-Regisseur-aufgeklaert-9595641.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Corona-Aufarbeitung: Orden f&uuml;r Wieler und Co. &ndash; die Opfer leiden im Stillen<\/strong><br>\nR&uuml;cksichtnahme, Empathie, Schuldeingest&auml;ndnis, um Verzeihung bitten, alles Fehlanzeige im politischen Berlin. Die Corona-Aufarbeitung wird mit Ehrungen und Lobpreisungen fortgesetzt. Nun also Lothar Wieler vom RKI und Klaus Cichutek vom PEI. Das Bundesverdienstkreuz erster Klasse muss es schon sein. Die Opfer leiden im Stillen. (&hellip;)<br>\nEine kaum zu ertragende Bigotterie, eine schlicht zu verachtende Abgehobenheit einer weltfremden und sich von der Bev&ouml;lkerung abkanzelnden Kaste, die sich in gesicherten Elfenbeint&uuml;rmen einen Dreck um die von ihnen zu verantwortenden Leidensbiografien nach der Corona-Krise der Jahre 2020&ndash;2022 scheren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/freeassange.rtde.me\/meinung\/192386-corona-aufarbeitung-naechste-doppelehrung-weitere\/\">Bernhard Loyen in RT DE<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Anstatt endlich eine Aufarbeitung anzumahnen, wird hierzulande der Corona-Wahnsinn auch von h&ouml;chster Stelle belohnt und fortgesetzt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Geleakte Impfdaten aus Neuseeland: Unterschiedliche Sterberaten je Charge<\/strong><br>\nEnde November 2023 hat ein Datenbankadministrator der neuseel&auml;ndischen Gesundheitsbeh&ouml;rde Teile einer Impfdatenbank anonymisiert ver&ouml;ffentlicht, um auf Gefahren der mRNA-Pr&auml;parate hinzuweisen. Multipolar hat die Daten &uuml;berpr&uuml;ft. Einige Interpretationen des Whistleblowers sind fehlerhaft, andere aber relevant. So best&auml;tigen die Daten aus Neuseeland die Erkenntnisse d&auml;nischer Forscher zu unterschiedlichen Nebenwirkungsraten je Charge.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/multipolar-magazin.de\/artikel\/impfdaten-neuseeland\">Multipolar<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Niedergang der Linkspartei: Abgang des Feigenblatts<\/strong><br>\nDie Linke: Bundesgesch&auml;ftsf&uuml;hrer Tobias Bank tritt zur&uuml;ck. Kritik am Kurs der Partei. Schubert und G&uuml;rpinar &uuml;bernehmen Bundesgesch&auml;ftsf&uuml;hrung<br>\nNur ein paar Wochen nach dem Linke-Parteitag in Augsburg, den die Parteif&uuml;hrung als Abschluss der innerparteilichen Auseinandersetzungen verstanden wissen wollte, ist Bundesgesch&auml;ftsf&uuml;hrer Tobias Bank zur&uuml;ckgetreten &ndash; und zwar mit offener Kritik an der inhaltlichen Ausrichtung der Partei. Die verliert damit ein paar Monate vor Wahlterminen, die f&uuml;r die Zukunft der Partei entscheidend sein d&uuml;rften, den zentralen Wahlkampfverantwortlichen. Bank legte am Mittwoch sein Amt mit Wirkung zum 1. Februar nieder. Die &shy;kommissarische Bundesgesch&auml;ftsf&uuml;hrung &uuml;bernehmen laut einer Mitteilung vom Mittwoch nachmittag die beiden stellvertretenden Parteivorsitzenden Katina Schubert und Ates G&uuml;rpinar.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/467129.niedergang-der-linkspartei-abgang-des-feigenblatts.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Eine Milliarde Dollar vermisst: Pentagon wei&szlig; nicht, wo die US-Waffen f&uuml;r die Ukraine sind<\/strong><br>\nEin Pentagon-Bericht sorgt f&uuml;r Unruhe in den USA. Demnach kann Washington nicht verfolgen, in welche H&auml;nde ihre Waffen gelangen. W&auml;hrenddessen wirbt Selenskyj in Davos f&uuml;r mehr Unterst&uuml;tzung.<br>\nEine Meldung, die in Kiew f&uuml;r Kopfzerbrechen sorgt: Das Pentagon hat es vers&auml;umt, versprochene Waffenlieferungen von mehr als einer Milliarde Dollar &bdquo;ordnungsgem&auml;&szlig; zu verfolgen&ldquo;. Das teilte der Generalinspekteur des Pentagon in einem Bericht am Donnerstagabend mit. Der Vorfall sorgt im Kontext der ohnehin schon ins Stocken geratenen Hilfslieferungen f&uuml;r zus&auml;tzlichen Unmut in Washington.<br>\nZwar berichtet das amerikanische Verteidigungsministerium, man habe die F&auml;higkeiten verbessert, an die Ukraine entsendete Waffen besser zu verfolgen &ndash; jedoch seien die Anforderungen &bdquo;nicht vollst&auml;ndig erf&uuml;llt&ldquo; worden. Zudem sei man mit der Lieferung all der angek&uuml;ndigten Waffen &bdquo;im Verzug&ldquo;; eine Bestandsaufnahme sei demnach derzeit &bdquo;nicht m&ouml;glich&ldquo;, hei&szlig;t es in dem Bericht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/usa-eine-milliarde-dollar-vermisst-pentagon-weiss-nicht-wo-die-us-waffen-fuer-die-ukraine-sind-li.2176087\">Berliner Zeitung<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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