{"id":109491,"date":"2024-01-15T10:00:29","date_gmt":"2024-01-15T09:00:29","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=109491"},"modified":"2024-01-15T10:49:58","modified_gmt":"2024-01-15T09:49:58","slug":"stimmen-aus-ungarn-2023-war-das-jahr-russlands","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=109491","title":{"rendered":"Stimmen aus Ungarn: 2023 war das Jahr Russlands"},"content":{"rendered":"<p>Nach der Unsicherheit im ersten Kriegsjahr hat sich Russland in der zweiten Jahresh&auml;lfte 2023 erholt. Es hat sich gut an die neuen Realit&auml;ten angepasst, wie die Verl&auml;ngerung des Krieges und die Sanktionen. Der Kreml kann nun zuversichtlich auf das Jahr 2024 blicken, das wahrscheinlich immer noch vom Krieg gepr&auml;gt wird, aber das wird die Wiederwahl von Wladimir Putin in keiner Weise beeintr&auml;chtigen. Von <strong>G&aacute;bor Stier<\/strong>, &Uuml;bersetzung von <strong>&Eacute;va P&eacute;li<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\n<em>Dieser Artikel erschien urspr&uuml;nglich in der ungarischen Wochenzeitung Demokrata.<\/em><\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Die ukrainische Gegenoffensive ist gescheitert, der Westen ist durch diese Situation entmutigt und sucht nach einer neuen Strategie, Russland wird gewinnen und es gibt keinen Grund f&uuml;r eine weitere Mobilisierung, und Odessa ist eine russische Stadt!&rdquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Das sagte der russische Pr&auml;sident in seiner &uuml;blichen Pressekonferenz zum Jahresende. Diese Halbs&auml;tze Wladimir Putins zeigen, dass das Selbstbewusstsein Russlands seit 2022 deutlich gestiegen ist. W&auml;hrend Russland am Ende des ersten Jahres des Krieges durch den Zusammenbruch seiner urspr&uuml;nglichen Pl&auml;ne unsicher war, hat es sich inzwischen an die neuen Realit&auml;ten angepasst. Die Lage hat sich sowohl an der Front als auch im Hinterland stabilisiert, und es ist Moskau gelungen, den Krieg im Wesentlichen von der russischen Gesellschaft fernzuhalten. Russland sp&uuml;rt seine St&auml;rke, und das macht das Land selbstsicher. In dieser Hinsicht ist es sehr wichtig, dass es entgegen den Zielen des Westens nicht gelungen ist, die russische Gesellschaft und die Elite gegen die Macht aufzubringen. Die Russen m&ouml;gen den Krieg selbst nicht, aber wenn es schon so gekommen ist, w&uuml;rde die gro&szlig;e Mehrheit als Sieger aus ihm hervorgehen.<\/p><p>Seit mehr als einem Jahr liegt das Vertrauen der Russen in den russischen Pr&auml;sidenten Wladimir Putin bei rund 80 Prozent, was einem Anstieg von 10 bis 15 Prozentpunkten im Vergleich zu 2021 entspricht. Nach k&uuml;rzlich ver&ouml;ffentlichten Daten des staatlichen Allrussischen Meinungsforschungszentrums (VCIOM) haben 76,3 Prozent eine positive Sicht auf die Leistung des Staatschefs.<\/p><p>Seine Zuversicht wird noch dadurch gest&auml;rkt, dass gleichzeitig das Selbstvertrauen der Ukraine verflogen ist, die Armee Anzeichen von Ersch&ouml;pfung zeigt und das Ausbleiben von Erfolgen und Durchbr&uuml;chen auch die Spannungen innerhalb der Elite versch&auml;rft hat. Die Entt&auml;uschung &uuml;ber das Ausbleiben eines schnellen Sieges, die wachsende Kriegsm&uuml;digkeit der Gesellschaften und die unerwarteten Wendungen in der Weltpolitik haben auch den Westen verunsichert. Alles in allem kann man Ende 2023 sagen: Die Russen halten durch, die Ukrainer schw&auml;cheln, die US-Amerikaner wanken und f&uuml;rchten um ihr Geld. Der Trend hat sich umgekehrt. Wie Russland 2022, so wurden 2023 die Ukraine und der sie unterst&uuml;tzende westliche Mainstream mit der schockierenden Realit&auml;t konfrontiert.<\/p><p>Russland zeigt sich heute als gefestigter Staat im Krieg, der sich mit den neuen Realit&auml;ten arrangiert hat, die Phase der milit&auml;rischen Unsicherheit &uuml;berwunden hat, zu einer Kriegswirtschaft &uuml;bergegangen ist, sich so weit wie m&ouml;glich an die Sanktionen angepasst hat, kurzum, der sich gesammelt hat.<\/p><p>Trotz aller Bem&uuml;hungen ist Moskau nicht isoliert worden, mehr noch, die Herausbildung des sogenannten Globalen S&uuml;dens wurde durch die Zuspitzung der Konfrontation zwischen West und Ost nur beschleunigt. Damit hat sich das globale Kr&auml;fteverh&auml;ltnis nicht zugunsten des Westens ver&auml;ndert, was in der aktuellen Situation die Position des Kremls st&auml;rkt. Russland f&uuml;hlt sich daher der Ukraine milit&auml;risch und dem Westen moralisch und geopolitisch &uuml;berlegen. Damit hat Putin das neue, selbstbewusste und unter Umst&auml;nden verhandlungsbereite Gesicht Russlands gezeigt, Ruhe und St&auml;rke ausgestrahlt und wartet auf ein passendes Angebot aus dem Westen, sonst wird er die Erreichung seiner Ziele an der Front erzwingen und die zerm&uuml;rbende Strategie bis zum vollst&auml;ndigen Sieg fortsetzen.<\/p><p>Moskau kann mit Recht auf das Jahr 2023 als Wendepunkt im Krieg gegen die Ukraine zur&uuml;ckblicken. Der Ukraine fehlt die Kraft f&uuml;r eine weitere Gegenoffensive, ihre Reserven gehen zur Neige, vor allem an Personal und Munition, und die Dynamik der westlichen Unterst&uuml;tzung ist ins Stocken geraten. Die Situation wird noch versch&auml;rft durch die sich vertiefenden Bruchlinien innerhalb der Elite und die sp&uuml;rbare Verunsicherung der Gesellschaft. Der Kreml geht davon aus, dass die westliche Unterst&uuml;tzung f&uuml;r die Ukraine nachl&auml;sst und sich die Meinungsverschiedenheiten innerhalb des westlichen Blocks vertiefen werden.<\/p><p>Schon allein deshalb, weil die Stimme der Kr&auml;fte in den westlichen L&auml;ndern lauter wird, die die Priorisierung nationaler Interessen statt blinder Unterst&uuml;tzung der Ukraine fordern. Entscheidend wird die Europawahl in dieser Hinsicht sein, vor allem aber der Ausgang des Rennens um die US-Pr&auml;sidentschaft zwischen Donald Trump und Joseph Biden. Moskau geht davon aus, dass die Souver&auml;nisten mit einer St&auml;rkung der Souver&auml;nit&auml;t in Europa an St&auml;rke gewinnen werden, w&auml;hrend der republikanische Kandidat in Washington der Spitzenreiter sein wird. In Erwartung einer solchen Entwicklung der Situation ist es unwahrscheinlich, dass Moskau die Verhandlungen &uuml;berst&uuml;rzen wird, da seine Positionen auch dann gest&auml;rkt werden k&ouml;nnten, wenn die Fronten verh&auml;rten und der derzeitige Positionskrieg weitergeht.<\/p><p>Die Zuversicht Russlands wurde nicht nur durch die Situation, die sich bis heute an der Front entwickelt hat, begr&uuml;ndet, sondern auch durch den guten Zustand der russischen Wirtschaft, der &uuml;ber die Erwartungen hinausgeht.<\/p><p>Auf der erw&auml;hnten Jahrespressekonferenz konnte sich Wladimir Putin zu Recht mit der Leistung der Wirtschaft br&uuml;sten. Russlands Wirtschaft ist trotz der westlichen Sanktionen nicht zusammengebrochen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) w&auml;chst in diesem Jahr um 3,5 Prozent, nachdem es im vergangenen Jahr um 2,1 Prozent gesunken war. Das verarbeitende Gewerbe ist um 18 Prozent gestiegen, die Arbeitslosigkeit liegt bei 2,9 Prozent und war noch nie in der Geschichte Russlands so niedrig. Mittelfristig ist eine nachhaltige Entwicklung Russlands gew&auml;hrleistet.<\/p><p>Eine gewisse Sorge bereitet die immer noch hohe Inflation, die im Jahresdurchschnitt bei 7,5 bis 8 Prozent liegen d&uuml;rfte. Im Oktober und November betrug der Preisanstieg auf das Jahr hochgerechnet zehn Prozent, aber das war ein R&uuml;ckgang gegen&uuml;ber 12,2 Prozent im dritten Quartal. Daher hat die russische Nationalbank ihre j&auml;hrliche Inflationsprognose von 7 bis 7,5 Prozent nicht revidiert und f&uuml;r 2024 ein Inflationsziel von 4 bis 4,5 Prozent festgelegt. Um die Inflation abzumildern und einen H&ouml;henflug zu verhindern, hat die Nationalbank ihren Leitzins zum Jahresende um ein Prozent auf 16 Prozent angehoben.<\/p><p>Ein st&auml;rker als erwartet ausfallendes Wirtschaftswachstum ist ebenfalls problematisch, da es die Inflation anheizen und die Einkommen der Menschen aufbrauchen kann. L&auml;ngerfristig k&ouml;nnte dies zu einem Zusammenbruch der wirtschaftlichen und nat&uuml;rlich auch der sozialen Stabilit&auml;t f&uuml;hren. Die Zinserh&ouml;hung war nach Ansicht von Analytikern durch die Beschleunigung des Kreditwachstums, die Inflationserwartungen der Bev&ouml;lkerung und die Tatsache gerechtfertigt, dass die Exporte viel st&auml;rker zur&uuml;ckgegangen sind als die Importe. Um die immer noch ung&uuml;nstige Entwicklung der Inflation auszugleichen, wird der Mindestlohn ab dem 1. Januar um 18 Prozent erh&ouml;ht, und die Reall&ouml;hne sollen um durchschnittlich 8 Prozent steigen, zumindest sprach Putin davon.<\/p><p>Der aktuelle Stand der Dinge zeigt sich auch darin, dass die Goldreserven des Landes aufgrund des gestiegenen Goldpreises ein Rekordhoch von 151,9 Milliarden US-Dollar erreicht haben und sich auch in physischer Hinsicht auf einem bemerkenswerten Niveau von 2.315 Tonnen befinden. Dar&uuml;ber hinaus sind die internationalen Reserven des Landes auf 529,4 Milliarden Dollar gestiegen.<\/p><p>Wenn man dann noch bedenkt, dass etwa 300 Milliarden US-Dollar der Reserven der russischen Zentralbank nach Kriegsbeginn im Westen eingefroren wurden, ist das eine gute Leistung. Bemerkenswert ist auch, dass es einen Indikator gibt &ndash; gemessen an der Kaufkraftparit&auml;t und dem erwirtschafteten Wirtschaftswert &ndash;, nach dem Russland nach Angaben der Weltbank Deutschland &uuml;berholt hat und zusammen mit China, den Vereinigten Staaten, Indien und Japan zu den f&uuml;nf f&uuml;hrenden Wirtschaftsm&auml;chten der Welt geworden ist.<\/p><p>Andere Berechnungen kommen zu schw&auml;cheren Ergebnissen. So prognostiziert das Centre for Economics and Business Research (CEBR), eine in London ans&auml;ssige Analyse-Firma, dass die Sanktionen gegen Russland wegen seines Einmarsches in der Ukraine und seiner Kriegswirtschaft dazu f&uuml;hren werden, dass die russische Wirtschaft in der Weltrangliste der gr&ouml;&szlig;ten Volkswirtschaften von Platz 8 im vergangenen Jahr auf Platz 11 in diesem Jahr und bis 2038 auf Platz 14 abrutschen wird.<\/p><p>Kurz- bis mittelfristig befindet sich Russland also auf einem nachhaltigen Weg und ist in der Lage, dem Krieg standzuhalten, aber langfristig k&ouml;nnte sich die Tatsache r&auml;chen, dass ein Drittel des Haushalts die Milit&auml;r- und Verteidigungsausgaben verschlucken. Auf lange Sicht entspricht dies den Vorstellungen der USA, die darauf beruhen, dass die Sowjetunion am Ende des Kalten Krieges auf diese Weise in die Knie gezwungen wurde. Im Kreml wird das gesehen, also wird Moskau vermutlich alles tun, um zu verhindern, dass es so weit kommt.<\/p><p>Das Jahr 2023 zeigte aber auch ein anderes Gesicht Russlands, des russischen Systems. Die psychologische Wende im Krieg trat erst in der zweiten Sommerh&auml;lfte ein. In den ersten Monaten des Jahres hing die angek&uuml;ndigte ukrainische Gegenoffensive noch in der Luft, und Moskau konnte trotz des Baus der Surovikin-Linie nicht sicher sein, dass Kiews Schwung auf dieser Verteidigungslinie gebrochen werden w&uuml;rde. Unterdessen sorgte die spektakul&auml;re Zurschaustellung der politischen Ambitionen Jewgeni Prigoschins f&uuml;r zunehmende innenpolitische Spannungen.<\/p><p>Paradoxerweise war es trotz der immer offensichtlicher werdenden Schw&auml;che der ukrainischen Armee die Niederschlagung der Wagner-Rebellion und der seltsame Tod von Jewgenij Prigoschin, die Moskau zuversichtlich machten, nicht nur die Initiative an der Front zu ergreifen, sondern auch das politische System zu stabilisieren, das sich in den ersten Stunden des Aufstands als ziemlich zerbrechlich erwies.<\/p><p>Wenn wir also davon sprechen, dass 2023 das Jahr Russlands war, d&uuml;rfen wir nicht vergessen, dass die russische &Uuml;berlegenheit im materiellen Krieg zwar immer deutlicher wird, die Wirtschaft nicht ersch&uuml;ttert, das Land nicht isoliert wurde und sich die Gesellschaft hinter Wladimir Putin gestellt hat, die Stabilisierung aber oft nur von Nuancen abhing. Vor allem hat die bereits erw&auml;hnte Rebellion von Prigoschin die Schw&auml;chen des Systems offengelegt: Die Gefahren, die von Herausforderungen von au&szlig;erhalb des Systems ausgehen, sowie die Tatsache, wie leicht das Gleichgewicht zwischen den Bastionen der Macht gest&ouml;rt werden kann, das im Wesentlichen die Stabilit&auml;t des Systems gew&auml;hrleistet. Inzwischen ist klar, dass hinter den Wagner-Truppen auch ein Teil der Machtelite stand. So, wie die russische Armee nicht so stark ist, wie viele glaubten, aber viel st&auml;rker, als viele nach den ersten Monaten des Krieges dachten, zeigt auch das politische System diese Dualit&auml;t. Dennoch hat das Jahr 2023 auch gezeigt, dass Russland zwar manchmal ins Straucheln ger&auml;t, aber bei Weitem nicht so leicht in die Knie zu zwingen ist, wie viele hoffen. &bdquo;Russland hat in diesem Jahr wieder einmal gezeigt, dass es sich von den schwierigsten Situationen erholen kann, dass es sich nicht isolieren l&auml;sst und sehr widerstandsf&auml;hig ist.&rdquo;<\/p><p>Diese Qualit&auml;ten wird das Land auch 2024 brauchen, denn der Stellungskrieg zerm&uuml;rbt und schw&auml;cht es auf Dauer. Mit dem Zusammenbruch der ukrainischen Armee kann Moskau vorerst nicht rechnen, da der Westen Kiew trotz der Schwierigkeiten wohl genug unterst&uuml;tzen wird, um dies zu verhindern. Die von vielen Russen erhoffte Einnahme von Charkiw oder Odessa scheint daher vorerst in weiter Ferne zu liegen. Inzwischen setzt die Zeit auch Moskau unter Druck, wenn auch nicht ann&auml;hernd so sehr wie Kiew.<\/p><p>Unter anderem, weil die westliche R&uuml;stungsindustrie bis 2025 angekurbelt sein k&ouml;nnte, sodass Russland 2024 &uuml;ber die wichtigsten Fragen entscheiden sollte. Derweil muss der Kreml mit einer gewissen zeitversetzten Wirkung der Sanktionen rechnen, darf aber angesichts der Stabilit&auml;t des Systems nicht zulassen, dass die soziale Sicherheit geschw&auml;cht wird. Eines scheint in dieser unsicheren Welt sehr sicher zu sein, n&auml;mlich, dass Wladimir Putin keine Alternative hat und zum f&uuml;nften Mal zum Pr&auml;sidenten gew&auml;hlt werden wird.<\/p><p><em>Der Artikel wurde urspr&uuml;nglich in der ungarischen Wochenzeitung Demokrata ver&ouml;ffentlicht und kann <a href=\"https:\/\/demokrata.hu\/vilag\/oroszorszag-eve-773324\/\">hier nachgelesen werden<\/a>. <\/em><\/p><p><small>Titelbild: &Eacute;va P&eacute;li<\/small><\/p><div class=\"moreLikeThis\">\n<strong>Mehr zum Thema:<\/strong>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108270\">Stimmen aus Ungarn: Baldiger Ukraine-Beitritt schw&auml;cht EU<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=107545\">Stimmen aus Ungarn: Der Westen entt&auml;uscht, Selenskyj nerv&ouml;s<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=107473\">Stimmen aus der Ukraine: Welche europ&auml;ischen Werte &bdquo;verteidigt&ldquo; Selenskyj eigentlich?<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105854\">&bdquo;Europa spielt keine Rolle mehr&ldquo; &ndash; Ungarischer Politologe &uuml;ber Waldai-Klub 2023<\/a>\n<\/p><\/div><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg09.met.vgwort.de\/na\/f58072210cee4e3abe8e736efe46b466\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach der Unsicherheit im ersten Kriegsjahr hat sich Russland in der zweiten Jahresh&auml;lfte 2023 erholt. 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