{"id":109495,"date":"2024-01-15T08:42:46","date_gmt":"2024-01-15T07:42:46","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=109495"},"modified":"2024-01-15T08:42:46","modified_gmt":"2024-01-15T07:42:46","slug":"hinweise-des-tages-4521","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=109495","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=109495#h01\">Ex-Verfassungsgerichtspr&auml;sident Papier r&auml;t von AfD-Verbotsantrag ab<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=109495#h02\">Klimageld nicht mehr in dieser Wahlperiode<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=109495#h03\">Insolvenzen nehmen dramatisch zu &ndash; Pleitewelle rollt 2024 weiter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=109495#h04\">Spar-Haushalt der Ampel laut Gutachten &bdquo;rechtswidrig&ldquo; &ndash; vor allem wegen Griff in die Sozialkasse<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=109495#h05\">Mieterbund sieht &bdquo;drastischen&ldquo; Anstieg der Mieten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=109495#h06\">Tacheles Presseerkl&auml;rung: CDU fordert Verfassungs&auml;nderung, um Totalsanktionen m&ouml;glich zu machen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=109495#h07\">In Japan fallen die Preise, ganz ohne Zinserh&ouml;hung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=109495#h08\">Milit&auml;rausgaben: Was sich die EU den Aufr&uuml;stungskurs kosten l&auml;sst<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=109495#h09\">EU-Einsatz im Roten Meer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=109495#h10\">Russlands Wirtschaft im Taumel? Westen angeblich einem &bdquo;M&auml;rchen aufgesessen&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=109495#h11\">Die Teilung der Welt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=109495#h12\">Festlandssprecher kommentiert Wahlergebnisse in Taiwan<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=109495#h13\">Blackrock wird zum Top-Investor in Infrastruktur<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=109495#h14\">Wut wegen LNG-Terminal auf R&uuml;gen: &bdquo;Wir werden nicht ernst genommen&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=109495#h15\">Nach Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie lieber nicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=109495#h16\">Der Hinterfrager<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Ex-Verfassungsgerichtspr&auml;sident Papier r&auml;t von AfD-Verbotsantrag ab<\/strong><br>\nDer fr&uuml;here Pr&auml;sident des Bundesverfassungsgerichts, Hans-J&uuml;rgen Papier, hat sich gegen Versuche ausgesprochen, die AfD verbieten zu lassen. &raquo;Das w&uuml;rde der AfD nur in die H&auml;nde spielen&laquo;, sagte Papier dem &raquo;Tagesspiegel&laquo; (Samstag). Das Grundgesetz setze f&uuml;r ein Parteiverbot in Artikel 21 hohe H&uuml;rden.<br>\nF&uuml;r ein Parteiverbot m&uuml;ssten die grundlegenden Prinzipien des Rechtsstaates und der Demokratie angegriffen werden, und zwar in einer aggressiv-k&auml;mpferischen Art, etwa in Form eines mehr oder weniger gewaltsamen Umsturzes. Zudem m&uuml;sste die Partei von ihrem Gewicht her in der Lage sein, diese grundlegende Werteentscheidung der Verfassung zu beseitigen.<br>\nAuch wenn die AfD nach Einsch&auml;tzung Papiers im Gegensatz zur NPD dieses Gewicht h&auml;tte, sieht er einen Verbotsantrag kritisch. Man sollte ihn nur dann stellen, &raquo;wenn man hinreichende Informationen hat, um alle die genannten Punkte wirklich zu belegen, und man mit gro&szlig;er Wahrscheinlichkeit von einem Erfolg ausgehen kann&laquo;, sagte Papier. &raquo;Nach meinem Informationsstand halte ich einen Verbotsantrag derzeit f&uuml;r falsch&laquo;, f&uuml;gte er hinzu.<br>\nDer heute 80-J&auml;hrige stand dem Bundesverfassungsgericht von 2002 bis 2010 vor. Statt eines Verbotsverfahrens sieht Papier die gem&auml;&szlig;igten Volksparteien der demokratischen Mitte in der Pflicht. Sie m&uuml;ssten W&auml;hler zur&uuml;ckgewinnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/afd-verbot-hans-juergen-papier-raet-von-antrag-ab-a-e8936511-aa80-42df-a18e-e8191aaccde2%20\">DER SPIEGEL <\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Hilflose Rufe<\/strong><br>\nDie SPD steht in einer Umfrage in Sachsen pl&ouml;tzlich bei 3 Prozent und fordert nun ein Verbot der AfD, die bei mittlerweile 37 Prozent gesehen wird. Der Bundeswirtschaftsminister warnt vor dem Hintergrund der Bauernproteste vor &bdquo;Umsturzfantasien&ldquo; und ein Recherchenetzwerk liefert fast wie auf Bestellung Informationen &uuml;ber einen &bdquo;Geheimplan gegen Deutschland&ldquo;. Nun ist die Aufregung gro&szlig;. Verbieten, verbieten oder ersatzweise den besonders schlimmen Einzelpersonen ein paar Grundrechte entziehen, damit sie sich nicht mehr zur Wahl stellen k&ouml;nnen. Das geht in der wehrhaften Demokratie. Die Forderung danach ist aber nicht mehr als ein weiterer hilfloser Ruf.<br>\nWer Grundrechte missbraucht, kann diese verwirken, lautet eine ganz neue Idee von Aktivisten, die gerade flei&szlig;ig Unterschriften f&uuml;r eine Petition einsammeln und sich dabei auf Artikel 18 Grundgesetz beziehen. Um das zu erreichen, w&auml;re es aber keine gute Idee, ebenso blo&szlig; ein Grundrecht zu missbrauchen. Genau das scheint aber die Absicht daueremp&ouml;rter Wahlhelfer von rechtsextremen Parteien zu sein. Von Leuten und Institutionen also, die immer noch nicht begriffen haben, dass es den Rechtsextremismus politisch zu besiegen gilt und nicht juristisch. Letzteres ist schon einmal in die Hose gegangen, hatte aber wegen fehlender &bdquo;Potentialit&auml;t&ldquo; des zu Verbietenden kaum Auswirkungen auf den Verlierer der juristischen Auseinandersetzung.<br>\nNun stelle man sich aber f&uuml;r einen Moment mal vor, man verl&ouml;re gegen eine Partei oder Person, die diese &bdquo;Potentialit&auml;t&ldquo; tats&auml;chlich besitzt. Dann verf&uuml;ge diese quasi &uuml;ber ein h&ouml;chstrichterliches G&uuml;tesiegel ihrer demokratisch einwandfreien Grundhaltung und Verfassungstreue.<br>\nMan sollte sich also schon sehr sicher sein, wenn man denn den juristischen Weg beschreiten will, mahnt Staatsrechtler Waldhoff, der bereits beim NPD-Verbotsverfahren f&uuml;r den Bundesrat Erfahrung sammeln durfte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.taublog.de\/240113hilflose-rufe\">TauBlog<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Was br&auml;uchte es f&uuml;r ein AfD-Verbotsverfahren? Interview mit Staatsrechtler Waldhoff | ZDFheute live<\/strong><br>\nWas w&uuml;rde es brauchen, um ein Verbot der AfD auf den Weg zu bringen? Wie w&uuml;rde so ein Verfahren ablaufen? Und welche Risiken w&auml;ren damit verbunden?<br>\nAfD-Vertreter, reiche Geldgeber und einschl&auml;gig bekannte Rechtsextremisten &ndash; an einem Geheimtreffen in Brandenburg im November 2023 nahmen viele Menschen teil. Die j&uuml;ngsten Ergebnisse einer Correctiv-Recherche k&ouml;nnten f&uuml;r ein AfD-Verbotsverfahren zwar eine Rolle spielen, sagt Rechtswissenschaftler Christian Waldhoff von der Berliner Humboldt-Universit&auml;t. Aber ausreichend w&auml;re das bei weitem nicht.<br>\nWaldhoff zog 2013 im Auftrag des Bundesrates f&uuml;r ein NPD-Verbot vor das Bundesverfassungsgericht &ndash; das 2017 abgelehnt wurde. Was vergleichbar mit dem Verfahren von damals ist und was es von der Frage nach einem AfD-Verbot unterscheidet, erkl&auml;rt der Jurist im ZDFheute-Live-Interview.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=mRfIrtPLanc\">ZDFheute Nachrichten via YouTube<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Klimageld nicht mehr in dieser Wahlperiode<\/strong><br>\nDurch den gestiegenen CO2-Preis sind Tanken und Heizen teurer geworden. Forderungen nach einem Ausgleich f&uuml;r die B&uuml;rger erteilt FDP-Finanzminister Lindner eine Absage. Ein Klimageld soll es vor der n&auml;chsten Wahl nicht geben. [&hellip;]<br>\nLindner sagte, die Idee des Klimageldes sei es, den Menschen die Einnahmen aus dem CO2-Preis pro Kopf zur&uuml;ckzu&uuml;berweisen. &ldquo;Gegenw&auml;rtig werden die Einnahmen aber genutzt f&uuml;r die F&ouml;rderung von Heizungen, Geb&auml;udesanierung, gr&uuml;ner Stahlproduktion, Lades&auml;ulen f&uuml;r E-Autos und so weiter. Kurz gesagt, weil ein Haushalt eine W&auml;rmepumpe gef&ouml;rdert bekommt, k&ouml;nnen in dem Jahr einige Hundert andere kein Klimageld ausbezahlt bekommen. Man kann das Geld nicht zweimal ausgeben. Das Klimageld w&uuml;rde also die F&ouml;rderungen, die wir jetzt haben, ersetzen&rdquo;, sagte er der NOZ.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/gesellschaft\/klimageld-106.html\">tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Mit anderen Worten, die Armen bezahlen den Wohlhabenderen die W&auml;rmepumpen. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Insolvenzen nehmen dramatisch zu &ndash; Pleitewelle rollt 2024 weiter<\/strong><br>\nDie Zahl der beantragten Regelinsolvenzen in Deutschland ist nach vorl&auml;ufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Dezember 2023 um 12,3 % gegen&uuml;ber dem Vorjahresmonat gestiegen. Im November 2023 hatte sie um 18,8 % gegen&uuml;ber November 2022 zugenommen.<br>\nSeit Juni 2023 sind damit durchg&auml;ngig zweistellige Zuwachsraten im Vorjahresvergleich zu beobachten. Bei den Ergebnissen ist zu ber&uuml;cksichtigen, dass die Antr&auml;ge erst nach der ersten Entscheidung des Insolvenzgerichts in die Statistik einflie&szlig;en, sagen die Statistiker. (&hellip;)<br>\nBezogen auf 10 000 Unternehmen gab es im Oktober 2023 in Deutschland insgesamt 4,4 Unternehmensinsolvenzen. Die meisten Insolvenzen je 10 000 Unternehmen entfielen auf den Wirtschaftsabschnitt Verkehr und Lagerei mit 8,1 F&auml;llen. Dann folgten die sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen (zum Beispiel Zeitarbeitsfirmen) mit 6,7 F&auml;llen.<br>\nDie Zahlen des Statistischen Bundesamtes weisen die Logistikbranche als besonders betroffen aus &ndash; also Speditionen, Verkehrsunternehmen oder Firmen, die Lager betreiben und Waren verteilen. Die Wirtschaftsauskunftei Creditreform sieht dagegen die Baubranche als Pleitebranche Nummer eins.<br>\nDie Zahl der Konkurse von Bautr&auml;gern und Bauentwicklern habe sich seit 2022 vervierfacht, die der Stra&szlig;enbauunternehmen verdreifacht. Fast die H&auml;lfte der Insolvenzen &ndash; mit leicht sinkender Tendenz &ndash; betreffen Einzelunternehmen und Unternehmergesellschaften.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.agrarheute.com\/management\/finanzen\/insolvenzen-nehmen-zweistellig-pleitewelle-rollt-2024-615226%20\">agrarheute<\/a>\n<p>dazu: <strong>DIHK sieht keine Trendwende f&uuml;r die Industrie<\/strong><br>\nAuftragseingang kraftlos, Produktion zum sechsten Mal in Folge r&uuml;ckl&auml;ufig (&hellip;)<br>\nZwar meldet das Statistische Bundesamt f&uuml;r den Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe saison- und kalenderbereinigt einen Anstieg um 0,3 Prozent von Oktober auf November 2023. Gegen&uuml;ber dem Vorjahresmonat November gab es jedoch ein Minus von 4,4 Prozent. (&hellip;)<br>\nTreier verweist auf die neue DIHK-Standortumfrage, in der die Industriebetriebe Standortbedingungen wie Energiepreise, B&uuml;rokratie oder die Verf&uuml;gbarkeit von Fachkr&auml;ften besonders negativ bewerteten.<br>\n&ldquo;Die Wettbewerbsf&auml;higkeit des Standorts Deutschland hat in den letzten Jahren begonnen zu erodieren&rdquo;, so der DIHK-Au&szlig;enwirtschaftschef. &ldquo;Das bremst die Bestellungen aus dem Inland, weil zu wenig hierzulande investiert wird. Und das bremst Bestellungen aus dem Ausland, weil die Produkte &lsquo;made in Germany&rsquo; weniger attraktiv werden.&rdquo; Hinzu komme die schleppende Weltkonjunktur, &ldquo;die die Auslandsauftr&auml;ge auf niedrigem Niveau verharren l&auml;sst&rdquo;. (&hellip;)<br>\nAuch die aktuellen Produktionszahlen sind nicht geeignet, Zuversicht zu sch&uuml;ren: Nach vorl&auml;ufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes fertigte das Produzierende Gewerbe in Deutschland im vergangenen November preis-, saison- und kalenderbereinigt 0,7 Prozent weniger als im Oktober 2023 und 4,8 Prozent weniger als im November 2022.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.dihk.de\/de\/aktuelles-und-presse\/aktuelle-informationen\/dihk-sieht-keine-trendwende-fuer-die-industrie-110072\">DIHK<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Spar-Haushalt der Ampel laut Gutachten &bdquo;rechtswidrig&ldquo; &ndash; vor allem wegen Griff in die Sozialkasse<\/strong><br>\nDie Ampel-Koalition plant bis 2027 insgesamt 5,2 Milliarden Euro aus der Arbeitslosenversicherung als Sparbetrag zu entnehmen. Anstatt direkt bei der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit zu k&uuml;rzen, beabsichtigt die Regierung, Geld aus den R&uuml;cklagen der BA zu entnehmen &ndash; oder genauer gesagt, sie m&ouml;chte die Zusch&uuml;sse, die im Rahmen der Corona-Pandemie zur Auszahlung von Kurzarbeitergeld gew&auml;hrt wurden, zur&uuml;ckfordern. Der Zuschuss soll also kein Zuschuss mehr sein, sondern nun ein Darlehen.<br>\nDieses Geld steht der Regierung jedoch eigentlich nicht zu. Es handelt sich schlie&szlig;lich um die Beitr&auml;ge von Arbeitnehmern und Arbeitgebern zur Arbeitslosenversicherung &ndash; nicht zur Deckung eines Finanzdefizits der Ampel-Koalition. Die BDA teilt diese Ansicht und schreibt in ihrer Stellungnahme: &bdquo;Die 5,2 Mrd. Euro sind Beitragsmittel, die von den Beitragszahlenden aufgebracht wurden bzw. werden. Beitragsmittel sind streng zweckgebunden und d&uuml;rfen nicht zur Finanzierung des allgemeinen Staatshaushalts verwendet werden. Hier ist die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts sehr klar. Insofern stehen wesentliche Regelungen zur Entlastung des Bundeshaushalts auf rechtlich mehr als wackeligen F&uuml;&szlig;en.&ldquo; Dies sei &bdquo;das Gegenteil von rechtsstaatlich verl&auml;sslichem Regierungshandeln&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.merkur.de\/wirtschaft\/sozialkasse-spar-haushalt-der-ampel-laut-gutachten-rechtswidrig-wegen-griff-in-die-92773264.html\">Merkur.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Wer h&auml;tte gedacht, dass angesichts des Vorhabens dreier neoliberaler Regierungsparteien die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverb&auml;nde fast wie ein Sozialverband erscheinen k&ouml;nnte?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Mieterbund sieht &bdquo;drastischen&ldquo; Anstieg der Mieten<\/strong><br>\nDer Mieterbund bef&uuml;rchtet wegen der Krise am Bau und Hunderttausender fehlender Wohnungen einen weiteren drastischen Anstieg der Mieten.<br>\nSelbst in Hochpreisregionen wie M&uuml;nchen seien die Mieten auch bei bestehenden Vertr&auml;gen in den vergangenen beiden Jahren so stark wie noch nie gestiegen, sagte Mieterbund-Pr&auml;sident Lukas Siebenkotten der &bdquo;Augsburger Allgemeinen&ldquo;. &bdquo;Der aktuelle Mietspiegel f&uuml;r M&uuml;nchen wies durchschnittliche Mietsteigerungen von horrenden 21 Prozent im Vergleich zum vorherigen Mietspiegel auf, ein Schock f&uuml;r alle betroffenen Mieterinnen und Mieter.&ldquo;<br>\nBundesweit z&auml;hlten die Mietervereine immer mehr Beratungsanfragen wegen massiver Mieterh&ouml;hungen, berichtete Siebenkotten. &bdquo;Die Mieterinnen und Mieter haben zunehmend Sorgen, wie sie ihre Miete und die ebenfalls immer weiter steigenden Energiekosten noch stemmen k&ouml;nnen.&ldquo; (&hellip;)<br>\nDie Bundesregierung m&uuml;sse endlich handeln und die Schaffung bezahlbaren Wohnraums ganz oben auf ihre Priorit&auml;tenliste setzen, forderte der Mieterbund-Pr&auml;sident. N&ouml;tig seien auch ein Mietenstopp im Bestand, eine scharfe Mietpreisbremse f&uuml;r Neuvermietungen, die Ahndung von Wuchermieten und das Verbot von Indexmieten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article249510672\/Um-21-Prozent-Mieterbund-sieht-drastischen-Anstieg-der-Mieten.html\">Welt Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Tacheles Presseerkl&auml;rung: CDU fordert Verfassungs&auml;nderung, um Totalsanktionen m&ouml;glich zu machen<\/strong><br>\nIn den &ouml;ffentlichen Debatten wird immer klarer, dass 100%-Sanktionen im Sozialrecht verfassungsrechtlich nicht zul&auml;ssig sind. Dies wurde auch von Tacheles in seiner Stellungnahme im Gesetzgebungsverfahren zum Haushaltssicherungsgesetz herausgearbeitet. Nun fordert heute der stellvertretende Vorsitzende der Unionsfraktion, Jens Spahn, eine Verfassungs&auml;nderung zur rechtssicheren Versch&auml;rfung von Sanktionen im B&uuml;rgergeld. Er sagt: &ldquo;Wenn hier eine generelle Streichung durch die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts nicht gedeckt ist, sollten wir eben die Verfassung &auml;ndern.&rdquo;. (&hellip;)<br>\nDas Bundesverfassungsgericht hat seine Entscheidung zu Sanktionen auf die Normen des Grundgesetzes gest&uuml;tzt, die &uuml;berhaupt nicht ver&auml;nderbar sind, da sie den Kern der freiheitlich demokratischen Grundordnung ausmachen. [&hellip;]<br>\nWir fragen uns also: Was genau m&ouml;chte Herr Spahn denn nun an der Verfassung &auml;ndern? Das Prinzip der Menschenw&uuml;rde abschaffen? Oder das Sozialstaatsprinzip? Obwohl beides &uuml;berhaupt nicht ge&auml;ndert werden kann. Oder geht es doch nur um Wahlkampf und billige Hetze auf Kosten der Armen?<br>\nDer Vorsto&szlig; von Jens Spahn, das Grundgesetz zu &auml;ndern und soziale Grundprinzipien zu beschneiden, zeigt einmal mehr die r&uuml;cksichtslose Agenda der CDU. Die CDU m&ouml;chte weiter Druck auf die Ampel aus&uuml;ben, dabei rechtsstaatliche Grunds&auml;tze aush&ouml;hlen und das Land immer weiter nach rechts treiben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tacheles-sozialhilfe.de\/aktuelles\/archiv\/tacheles-presseerklaerung-cdu-fordert-verfassungsaenderung-um-totalsanktionen-moeglich-zu-machen.html\">Tacheles e.V.<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Wann endlich muss der <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42606\">Pharmalobbyist<\/a> (juristisch und politisch) f&uuml;r seine unverantwortliche Corona-Politik im Rahmen seiner ehemaligen Funktion als Bundesgesundheitsminister Verantwortung &uuml;bernehmen? Nicht zu fassen, dass so jemand immer noch in einer F&uuml;hrungsposition der CDU sein darf, erneut gegen eine Minderheit aufstachelt und so die Gesellschaft weiter spalten kann.<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Zur Debatte um das B&uuml;rgergeld:<\/strong><br>\nJens Spahn sitzt seit dem 22. Lebensjahr im Bundestag, machte Masken-Dealer seiner Partei zu leistungslosen Multi-Million&auml;ren und finanzierte sich aus ungekl&auml;rten Mitteln eine Gartenlaube in Dahlem. H&auml;nde weg von der Verfassung. Stattdessen: Wir brauchen die R&uuml;ckkehr zu einer Arbeitslosenversicherung, die &auml;ltere Arbeitnehmer die lange in die Systeme eingezahlt haben, vor dem Absturz sch&uuml;tzt. Dar&uuml;ber hinaus brauchen wir &ouml;ffentliche Investitionen und auch Qualifizierungs- und Jobprogramme, um Arbeit statt Arbeitslosigkeit zu finanzieren. Die Ausw&uuml;chse der Vermittlerindustrie, die h&auml;ufig daran verdiente Menschen in sinnlose Ma&szlig;nahmen zu stecken und der Druck auf L&ouml;hne &uuml;ber Zumutbarkeitskriterien, die Arbeit billig wie Dreck machten, sind jedoch kein geeigneter Weg. Wir brauchen eine Erh&ouml;hung des Mindestlohns und die St&auml;rkung der Tarifbindung &ndash; auch um das Modell B&uuml;rgergeld plus Schwarzarbeit zu unterbinden. Selbstverst&auml;ndlich darf man gerade j&uuml;ngere Menschen nicht in Depression und verfestigte Armut abgleiten lassen und braucht auch aus F&uuml;rsorge Mitwirkungspflichten. Aber: Die Besch&auml;ftigung in Deutschland befindet sich auf historischen H&ouml;chstst&auml;nden. Eine Verfassungs&auml;nderung, um Leistungen weiter zu k&uuml;rzen, ist v&ouml;lliger Unsinn. Es gibt gerade einmal etwa 1700 Totalverweigerer, die im Unterschied zu superreichen Steuerfl&uuml;chtlingen oder Menschen (auch Besch&auml;ftigte), die ihnen zustehenden sozialen Leistungen nicht in Anspruch nehmen, fiskalisch kaum ins Gewicht fallen. Es gibt f&uuml;r Totalverweigerer bereits hinreichende Sanktionsinstrumente. Sinnvoller w&auml;re es dar&uuml;ber zu sprechen, warum etwa zB ukrainische Kriegsfl&uuml;chtlinge beim B&uuml;rgergeld gg&uuml;. anderen Bev&ouml;lkerungsgruppen privilegiert werden, wenn man schon eine Debatte f&uuml;hren m&ouml;chte. Die wirtschaftlichen Probleme in Deutschland h&auml;ngen aber mit Investitionsstau und der Ampel-Regierung zusammen sowie einer CDU, die diese Politik noch versch&auml;rfen m&ouml;chte. Davon will man ablenken, um insgesamt Druck auf die L&ouml;hne zu machen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/twitter.com\/FabioDeMasi\/status\/1746500923436786053\">Fabio De Masi via Twitter\/X<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>In Japan fallen die Preise, ganz ohne Zinserh&ouml;hung<\/strong><br>\nWieso Japan den Preisschock trotz Minuszinsen und Rekordschulden bew&auml;ltigt &ndash; und so EZB wie Mainstream&ouml;konomen entlarvt<br>\nJapan ist seit drei&szlig;ig Jahren ein unl&ouml;sbares Puzzle f&uuml;r Mainstream&ouml;konomen. 250 Prozent Staatsschulden, billionenschwere Anleihekaufprogramme, Minuszinsen, aber keine Inflation. Das sorgt f&uuml;r Knoten in den K&ouml;pfen und l&auml;sst alle g&auml;ngigen Modelle der Mainstream&ouml;konomen wie ein Kartenhaus in sich zusammenfallen. Und jetzt wird es noch schlimmer! Denn Japan entledigt sich gerade der Inflation, anders als Europa oder die USA, ganz ohne staatlichen Sparkurs und Zinserh&ouml;hungen. [&hellip;]<br>\nInteressant ist, wie unterschiedlich die japanische Zentralbank handelt; und noch viel mehr: wie unterschiedlich die japanische Zentralbank &uuml;ber ihre eigene Politik redet. W&auml;hrend EZB-Chefin Lagarde nicht zwischen Inflation und Preisschock unterscheidet, klingt Japans Zentralbankchef, Kazuo Ueda, deutlich differenzierter. Er spricht von einem &raquo;Schock gestiegener Importpreise&laquo;, der &raquo;das Preissetzungsverhalten der Firmen&laquo; ver&auml;ndert habe. Die entscheidende Frage sei, ob sich daraus eine Lohnpreisspirale entwickele. Darauf achte die BOJ sehr genau. Weil man aber nicht damit rechne, habe man auch nicht die Zinsen angehoben. H&ouml;rt, h&ouml;rt!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.geldfuerdiewelt.de\/p\/in-japan-fallen-die-preise-ganz-ohne\">Maurice H&ouml;fgen<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Milit&auml;rausgaben: Was sich die EU den Aufr&uuml;stungskurs kosten l&auml;sst<\/strong><br>\nErst Corona-Fonds, dann Waffenbudget? Ausgaben f&uuml;r Kriegsger&auml;t steigen stetig. Droht der Kriegswirtschaftsmodus?<br>\nDie Milit&auml;rausgaben der europ&auml;ischen L&auml;nder eilen derzeit von Rekord zu Rekord. Nach Angaben der Nato kletterten die Budgets der europ&auml;ischen Nato-L&auml;nder von 236 Milliarden Dollar im Jahr 2015 auf 375 Milliarden im Jahr 2023 steil nach oben.<br>\nAuch &uuml;ber die Europ&auml;ische Union werden in den letzten Jahren immer relevantere Betr&auml;ge generiert &ndash; EFF, EVF, ASAP, EDIRPA, das sind die wichtigsten Bestandteile der Buchstabensuppe, die f&uuml;r diverse Finanzierungst&ouml;pfe steht, die in j&uuml;ngster Zeit auf die Schiene gesetzt wurden. (&hellip;)<br>\nAm 27. Februar will die EU-Kommission mit einer Verteidigungsinvestitionsstrategie einen weiteren Baustein hinzuf&uuml;gen. Ein Element davon k&ouml;nnte ein EU-R&uuml;stungstopf in dreistelliger Milliardenh&ouml;he sein, wie er nun von Industriekommissar Thierry Breton gefordert wurde.<br>\nDass EU-Haushaltsgelder &uuml;berhaupt f&uuml;r R&uuml;stungszwecke verwendet werden, ist alles andere als eine Selbstverst&auml;ndlichkeit. Schlie&szlig;lich verbietet Artikel 41 (2) des EU-Vertrages f&uuml;r Ma&szlig;nahmen der &ldquo;Gemeinsamen Sicherheits- und Verteidigungspolitik&rdquo; (GSVP) &ldquo;Ausgaben aufgrund von Ma&szlig;nahmen mit milit&auml;rischen oder verteidigungspolitischen Bez&uuml;gen&rdquo; aus dem EU-Haushalt zu bestreiten (siehe EU-Ert&uuml;chtigungsfonds: T&ouml;dliches Ger&auml;t au&szlig;er Kontrolle.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Militaerausgaben-Was-sich-die-EU-den-Aufruestungskurs-kosten-laesst-9596966.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>EU-Einsatz im Roten Meer<\/strong><br>\nDie Bundesregierung plant die Entsendung eines Kriegsschiffs der Deutschen Marine ins Rote Meer. Laut Berichten soll die Fregatte Hessen, die sich zuletzt im NATO-Rahmen f&uuml;r den Fall einer Eskalation des Konflikts mit Russland in der Ostsee in Stellung gebracht hatte, bereits am 1. Februar wieder aufbrechen und Handelsschiffe vor der K&uuml;ste des Jemen vor Angriffen der Huthi-Milizen (Ansar Allah) sch&uuml;tzen. Den Rahmen dazu wird ein EU-Einsatz bilden, den bereits am morgigen Dienstag das Politische und Sicherheitspolitische Komitee der EU besprechen soll und den die EU-Au&szlig;enminister sp&auml;testens am 19. Februar beschlie&szlig;en wollen. Die deutsche Wirtschaft hatte beklagt, der weite Umweg um Afrika herum, den es erfordere, wenn man das Rote Meer wegen des dortigen Huthi-Beschusses meiden wolle, bringe schwere Verluste ein. In der vergangenen Woche hatten die USA und Gro&szlig;britannien mit mehr als hundert Raketen &uuml;ber 60 Ziele an 16 Orten im Jemen attackiert und dabei nach eigenen Angaben Waffenlager und Radaranlagen der Ansar Allah zerst&ouml;rt. Beobachter rechnen mit Gegenangriffen der Huthi und mit einer weiteren Eskalation. Die Fregatte Hessen w&auml;re mit dabei.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9453\">German Foreign Policy <\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Einsatz der Bundeswehr im Roten Meer: Horst K&ouml;hler kostete Forderung einst das Amt<\/strong><br>\nDas US-Milit&auml;r hat nun die neue Sicherheitsinitiative &bdquo;Operation Prosperity Guardian&ldquo; f&uuml;r das Rote Meer ausgerufen. Eine Vielzahl von L&auml;ndern ist dabei &ndash; von Gro&szlig;britannien &uuml;ber Bahrain, Kanada, Frankreich, Italien, die Niederlande, Norwegen, die Seychellen bis Spanien. Durch eine verst&auml;rkte Kooperation der Seestreitkr&auml;fte soll der Schutz von Handelsschiffen verbessert werden. Und die Bundeswehr? Ist auch sie bei dem B&uuml;ndnis dabei?<br>\nDas ist noch nicht ganz klar: Das Ausw&auml;rtige Amt und das Verteidigungsministerium bekr&auml;ftigten, die Pr&uuml;fung einer m&ouml;glichen Beteiligung der Bundeswehr an der von den USA geschmiedeten Sicherheitsallianz f&uuml;r das Seegebiet im Roten Meer sei noch nicht abgeschlossen. Regierungssprecher Steffen Hebestreit w&auml;hlte am Mittwoch in Berlin jedenfalls schon einmal gro&szlig;e Worte: &bdquo;Es gibt die Freiheit der See und auch auf hoher See. Und wenn das bedroht wird, ist die Weltgemeinschaft aufgefordert, solche Bedrohungen zu verringern&ldquo;, sagte er. (&hellip;)<br>\nBedrohungen verringern bedeuten im Klartext bei einem milit&auml;rischen Einsatz im Roten Meer auch m&ouml;gliche Tote und Verletzte auf Seiten der Huthi. Dass bei so einer Aufgabe die Bundeswehr eine aktive Rolle einnehmen k&ouml;nnte, wurde &ndash; vor 13 Jahren &ndash; so bereits von Bundespr&auml;sident Horst K&ouml;hler gefordert. (&hellip;)<br>\n&bdquo;Ein Land unserer Gr&ouml;&szlig;e mit dieser Au&szlig;enhandelsorientierung und damit auch Au&szlig;enhandelsabh&auml;ngigkeit&ldquo;, sagte K&ouml;hler damals, &bdquo;muss wissen, dass im Zweifel, im Notfall auch milit&auml;rischer Einsatz notwendig ist, um unsere Interessen zu wahren, zum Beispiel freie Handelswege, zum Beispiel ganze regionale Instabilit&auml;ten zu verhindern, die mit Sicherheit dann auch auf unsere Chancen zur&uuml;ckschlagen negativ durch Handel, Arbeitspl&auml;tze und Einkommen.&ldquo; Was heute auf breite Resonanz im Falle der Huthi-Angriffe im Roten Meer sto&szlig;en w&uuml;rde, sorgte im Jahr 2010 f&uuml;r einen Eklat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/politik\/koehlers-schiffsfahrt-bundeswehr-rotes-meer-huthi-angriffe-horst-zr-92740000.html\">FR Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.K.:<\/strong> Ein Milit&auml;reinsatz Deutschlands im Roten Meer wird seit Wochen geplant, nun scheint er Wirklichkeit zu werden &ndash; Houthis d&uuml;rfen get&ouml;tet werden im Namen des Schutzes deutscher Handelsinteressen. Ein eindeutiger Versto&szlig; gegen das Grundgesetz &ndash; oder?<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Ein R&uuml;cktritt (gerne auch eine Entlassung) der derzeit amtierenden Bundesau&szlig;enministerin w&auml;re auf jeden Fall sinnvoller als der R&uuml;cktritt des damaligen Bundespr&auml;sidenten K&ouml;hler.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Russlands Wirtschaft im Taumel? Westen angeblich einem &bdquo;M&auml;rchen aufgesessen&ldquo;<\/strong><br>\nVor knapp zwei Jahren begann die russische Invasion im Nachbarland, auch beinahe 23 Monate sp&auml;ter ist der Ukraine-Krieg im Gange. In der Folge beschloss der Westen zahlreiche Sanktionen, die in mehrere Pakete gegossen dem Moskauer Kreml schaden sollten.<br>\nDer erhoffte Effekt, Russlands Wirtschaft in die Knie zu zwingen und die Truppen der F&ouml;deration zum R&uuml;ckzug aus den besetzten ukrainischen Gebieten zu bewegen, ist bis dato allerdings nicht eingetreten. Allem Anschein nach werden die Auswirkungen bislang in einigen Teilen umgangen. (&hellip;)<br>\nGeht es nach einem russischen Wirtschaftswissenschaftler, basiert das gescheiterte Vorhaben der USA, Europa sowie weiterer Verb&uuml;ndeter auf einem entscheidenden Irrtum. &bdquo;Der Hauptfehler westlicher Experten und Politiker bestand darin, das M&auml;rchen zu verbreiten, die gesamte russische Wirtschaft sei staatlich&ldquo;, erkl&auml;rt Wladislaw Inosemzew.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/wirtschaft\/russland-wirtschaft-sanktionen-auswirkungen-westen-kreml-oekonom-inosemzew-ukraine-92774335.html%20\">FR Online<\/a>\n<p>dazu: <strong>Warum bricht Russlands Wirtschaft nicht ein?<\/strong><br>\nRusslands Wirtschaft wurde durch einen starken Anstieg der Verteidigungsausgaben und kriegsbedingter Produktionen angekurbelt. Allerdings k&auml;mpft das Land mit hohen Zinsen. Zudem hemmt die hohe Inflation und der Arbeitskr&auml;ftemangel die Wirtschaft. Die russische Regierung wird nicht m&uuml;de, sich mit der Widerstandsf&auml;higkeit seiner Wirtschaft zu br&uuml;sten. Es scheint, als k&ouml;nnten die Sanktionen Russland nichts anhaben. Im Interview mit ntv.de ordnet Russland-Experte Michael Rochlitz die angebliche Stabilit&auml;t ein und erkl&auml;rt, welchen Preis Putin daf&uuml;r zahlt.<br>\nntv.de: Seit dem 23. Februar 2022 hat die EU inzwischen insgesamt zw&ouml;lf Sanktionspakete beschlossen. Wie geht es der russischen Wirtschaft heute, knapp zwei Jahre sp&auml;ter?<br>\nMichael Rochlitz: Erstaunlich gut. Sie ist viel krisenfester als zun&auml;chst angenommen. Ende Februar 2022 sind Experten noch davon ausgegangen, dass die russische Wirtschaft bis Ende des Jahres um bis zu 15 Prozent einbrechen wird. Das war nicht der Fall. Letztendlich musste Putin nur ein Minus von 5 Prozent verbuchen.<br>\nWie kann das sein?<br>\nDie russische Wirtschaft ist krisenerprobt. Das ist ihr jetzt sehr zugutegekommen. Die Finanzkrise 2008, Sanktionen im Rahmen der Krim-Annexion 2014 und die Corona-Pandemie 2020 haben das Land zwar durchaus unter Druck gesetzt. W&auml;hrend dieser ganzen Krisen ist es Russland aber gelungen, kompetente Regionalverwaltungen aufzubauen, die wissen, was in solchen Ausnahmesituationen zu tun ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/Warum-bricht-Russlands-Wirtschaft-nicht-ein-article24641680.html\">n-tv<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> In der &Uuml;berschrift manifestiert sich die ganze Verzweiflung der Kriegshetzer hierzulande. Aber daf&uuml;r sp&uuml;ren die deutschen B&uuml;rger die Sanktionen, die die Ampelregierung vor allem aus ihrer moralischen Hybris heraus gegen Russland verh&auml;ngt hat, um so mehr.<\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Andreas R&uuml;esch von der NZZ h&auml;tte einen Award verdient: bester Kriegstreiber und sch&auml;rfster Russenhasser<\/strong><br>\nDie Neue Z&uuml;rcher Zeitung NZZ, ehemals das sogenannte Intelligenzblatt der Schweiz, die auch schon mal versuchte, in &Ouml;sterreich Fuss zu fassen, allerdings ohne Erfolg, und jetzt &auml;usserst aktiv in Deutschland auf dem Vormarsch ist &ndash; gem&auml;&szlig; Impressum besch&auml;ftigt sie allein in der Berliner Redaktion zehn Leute &ndash;, geh&ouml;rt im deutschsprachigen Medien-Eintopf zu jenen Bl&auml;ttern, die sich am konsequentesten f&uuml;r eine milit&auml;rische L&ouml;sung in der Ukraine aussprechen &ndash; nat&uuml;rlich mit einem Sieg der Ukraine &uuml;ber Russland. Seit Monaten gibt es kaum eine NZZ-Ausgabe, in der nicht politisch, milit&auml;risch, kulturell oder wie auch immer Russland kritisiert &ndash; oder genauer: in den Dreck gezogen wird. Und neben Chefredakteur Eric Guyer ist es vor allem der Ausland-Experte der Redaktion Andreas R&uuml;esch, der alles tut, um die Politiker zu mehr und zu schnelleren Waffenlieferungen an die Ukraine zu motivieren. In der NZZ-Ausgabe vom Freitag, 12. Januar 2024, schreibt er nun, sich anbiedernd nicht im Ausland-Teil, in dessen Redaktionsressort er Vize-Chef und f&uuml;r Russland zust&auml;ndig ist, sondern in der Rubrik &laquo;Meinung &amp; Debatte&raquo;, es sei der Fehler des Westens, sich gegen Russland nicht rechtzeitig st&auml;rker aufger&uuml;stet zu haben, um gen&uuml;gend Abschreckung zu erreichen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/andreas-rueesch-von-der-nzz-haette-einen-award-verdient-bester-kriegstreiber-und-schaerfster-russenhasser\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Die Teilung der Welt<\/strong><br>\nDie Einordnung von L&auml;ndern in moralische Kategorien wie Gut und B&ouml;se dient dazu, eine aufgehetzte &Ouml;ffentlichkeit auf Krieg einzustimmen.<br>\nSchon seit einigen Jahren erleben wir zunehmend eine Teilung der Welt in die angeblich Guten und die angeblich B&ouml;sen. Was damit einhergeht, ist eine Emotionalisierung der Bev&ouml;lkerung und eine erschreckende Militarisierung. Bezeichnend die Aussage des Verteidigungsministers Pistorius: &bdquo;Wir m&uuml;ssen kriegst&uuml;chtig werden.&ldquo; Die Milit&auml;rausgaben f&uuml;r das Jahr 2022 erreichten weltweit unglaubliche 2,2 Billionen Dollar, wovon etwa 40 Prozent auf die USA entfielen. Ihr Etat f&uuml;r die gr&ouml;&szlig;te Streitmacht der Welt betrug im Jahr 2022 insgesamt 877 Milliarden Dollar. Demgegen&uuml;ber gab Russland 86,4 Milliarden f&uuml;r sein Milit&auml;r aus, erh&ouml;hte aber f&uuml;r 2024 seinen Milit&auml;retat um 70 Prozent.<br>\nNachdem die Regime Changes in Venezuela, Iran, Syrien und Wei&szlig;russland nicht gelangen, sind zurzeit Georgien und Moldawien im Visier der USA. Vorgegangen wird nach der in der Ukraine angewandten Methode: Die Unzufriedenheit von B&uuml;rgern und deren EU-Begeisterung sollen unter Einsatz von &bdquo;Interventionsaktivisten&ldquo; genutzt werden, um Unruhe zu verursachen und schlie&szlig;lich einen Regierungswechsel herbeizuf&uuml;hren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/die-teilung-der-welt%20\">Wolfgang Bittner in Manova<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin S.B.:<\/strong> Unsere Regierung geht verantwortungslos mit uns B&uuml;rgern um. Nicht nur, dass sie uns durch ihre Entscheidungen in Richtung wirtschaftlichen Abgrund treiben, durch den Einsatz als Kriegspartei sitzen wir auf Messers Schneide, dass der Krieg in der Ukraine zu einem Fl&auml;chenbrand wird. Von dem geleisteten Amtseid ist hier nichts zu erkennen, denn Deutschland wird wegen der amerikanischen Milit&auml;rbasen zum Epizentrum der Angriffe und danach nicht mehr existieren. Wir brauchen eine Regierung, die unseren Staat in die Souver&auml;nit&auml;t bringt und keinesfalls als Vasall hinter den USA herl&auml;uft, denn das k&ouml;nnte unser Ruin werden. Europa muss selbst&auml;ndig werden und als neutrale Br&uuml;cke zwischen Ost und West arbeiten.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Festlandssprecher kommentiert Wahlergebnisse in Taiwan<\/strong><br>\nEin Sprecher des chinesischen Festlandes kommentierte am Samstag die Ergebnisse der F&uuml;hrungs- und Parlamentswahlen in Taiwan.<br>\nChen Binhua, ein Sprecher des B&uuml;ros f&uuml;r Taiwan-Angelegenheiten des Staatsrats, sagte, die Ergebnisse zeigten, dass die Demokratische Fortschrittspartei (DPP) nicht die allgemeine &ouml;ffentliche Meinung auf der Insel repr&auml;sentieren k&ouml;nne.<br>\nChen wies darauf hin, dass Taiwan zu China geh&ouml;re und dass die Wahlen nichts an der grundlegenden Landschaft sowie dem Entwicklungstrend der Beziehungen zwischen beiden Seiten der Taiwanstra&szlig;e &auml;ndern w&uuml;rden. Sie w&uuml;rden auch nichts an dem gemeinsamen Bestreben der Landsleute auf beiden Seiten der Taiwanstra&szlig;e &auml;ndern, engere Beziehungen aufzubauen. Und sie w&uuml;rden den unvermeidlichen Trend zur Wiedervereinigung Chinas nicht aufhalten.<br>\nAm gleichen Tag &auml;u&szlig;erte sich auch ein Sprecher des chinesischen Au&szlig;enministeriums zu den Wahlen in Taiwan.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/german.cri.cn\/2024\/01\/14\/ARTIO2pfUiUzvAPPiUYLLZGO240114.shtml%20\">CRI online<\/a>\n<p>dazu: <strong>Au&szlig;enministerium nimmt Stellung zu Erkl&auml;rung von US-Au&szlig;enministerium zur Regionalwahl auf Taiwan<\/strong><br>\nEin Sprecher des chinesischen Au&szlig;enministeriums hat am Sonntag zur Erkl&auml;rung des US-Au&szlig;enministeriums zur Regionalwahl auf Taiwan Stellung genommen.<br>\nDabei sagte dieser, die Ver&ouml;ffentlichung einer Erkl&auml;rung des US-Au&szlig;enministeriums zur Regionalwahl auf Taiwan versto&szlig;e schwer gegen das Ein-China-Prinzip und die drei chinesisch-amerikanischen Kommuniqu&eacute;s und verletze schwerwiegend die politische Verpflichtung der Vereinigten Staaten, nur kulturelle, kommerzielle sowie andere inoffizielle Beziehungen zu Taiwan aufrechtzuerhalten. Damit sei ein ernsthaft falsches Signal an die Separatisten f&uuml;r die &bdquo;Unabh&auml;ngigkeit Taiwans&ldquo; gesendet worden. China sei damit &auml;u&szlig;erst unzufrieden, lehne dies entschieden ab und habe ernsthafte Einspr&uuml;che bei der US-Seite eingelegt.<br>\nEr f&uuml;gte hinzu, China fordere die US-Seite auf, die wiederholten Versprechen von US-Politikern umzusetzen, die &bdquo;Unabh&auml;ngigkeit Taiwans&ldquo;, &bdquo;zwei Chinas&ldquo; oder &bdquo;ein China, ein Taiwan&ldquo; nicht zu unterst&uuml;tzen und die Taiwan-Frage nicht zur Eind&auml;mmung Chinas zu instrumentalisieren. Zudem sollten die USA offizielle Kontakte mit Taiwan abbrechen und aufh&ouml;ren, falsche Signale an die separatistischen Kr&auml;fte f&uuml;r die &bdquo;Unabh&auml;ngigkeit Taiwans&ldquo; zu senden, so der Sprecher.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/german.cri.cn\/2024\/01\/14\/ARTItHi7XadFf0Eb78QiAnLH240114.shtml\">CRI online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Blackrock wird zum Top-Investor in Infrastruktur<\/strong><br>\nDer US-Finanzkonzern Blackrock &uuml;bernimmt den Infrastrukturspezialisten Global Infrastructure Partners (GIP) f&uuml;r rund 12,5 Milliarden Dollar. Damit positioniert sich der Verm&ouml;gensverwalter als einer der weltweit gr&ouml;&szlig;ten Investoren f&uuml;r die Bereiche Energie, Transport und digitale Infrastruktur.<br>\nBlackrock bezahlt den Kaufpreis mit drei Milliarden Dollar in bar und zw&ouml;lf Millionen eigenen Stammaktien im Wert von 9,5 Milliarden Dollar. Die Transaktion soll im dritten Quartal abgeschlossen sein.<br>\nGIP-Vorstandschef Bayo Ogunlesi wird in das Topmanagement von Blackrock einziehen. Die &Uuml;bernahme von GIP, das 100 Milliarden Dollar verwaltet, ist der gr&ouml;&szlig;te Deal von Blackrock seit mehr als zehn Jahren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/finanzen\/banken-versicherungen\/banken\/alternative-anlagen-blackrock-wird-zum-top-investor-in-infrastruktur\/100006391.html%20\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> W&auml;hrend hierzulande Bargeld-Zahlungen stark eingeschr&auml;nkt sind, hat Blackrock den Kaufpreis u.a. &bdquo;mit drei Milliarden Dollar in bar&ldquo; bezahlt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Wut wegen LNG-Terminal auf R&uuml;gen: &bdquo;Wir werden nicht ernst genommen&ldquo;<\/strong><br>\nDie B&uuml;rgerinitiativen gegen LNG auf R&uuml;gen werden nicht geh&ouml;rt. Nun haben sie einen zornigen Brief an die Abgeordneten des Bundestags geschrieben. (&hellip;)<br>\nDie bisherigen Dialogformate haben nicht funktioniert. Die politischen Stellen sind einem Gespr&auml;ch aus dem Weg gegangen und haben stattdessen die Unternehmen Deutsche ReGas und Gascade gebeten, mit den B&uuml;rgern zu reden, erz&auml;hlt Kunstmann. Das ist ein ungew&ouml;hnliches Vorgehen, weil es nicht Aufgabe der Unternehmen sein k&ouml;nne, sich direkt vor den B&uuml;rgern zu erkl&auml;ren. Die Gespr&auml;che seien daher auch &bdquo;Monologe&ldquo; gewesen, sagt Kunstmann. Thomas Kunstmann erz&auml;hlt vom Versuch, mit dem Ostbeauftragten der Bundesregierung ins Gespr&auml;ch zu kommen: Dieser bot an, einige Vertreter um 12 Uhr mittags zu empfangen. &bdquo;Aber da arbeiten wir doch alle, wir wollten eine &ouml;ffentliche Versammlung nach 17 Uhr&ldquo;, sagt Kunstmann.<br>\nDas Treffen kam nie zustande. Stattdessen sehen sich die rebellischen B&uuml;rger pl&ouml;tzlich mit dem Vorwurf der Rechtslastigkeit konfrontiert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft-verantwortung\/buerger-wut-wegen-lng-auf-ruegen-wir-werden-nicht-ernst-genommen-li.2176282\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p>dazu: <strong>Bilanz nach einem Jahr LNG in Lubmin: Auslastung nur bei 20 Prozent<\/strong><br>\nEs war ein symbolischer Akt f&uuml;r Deutschlands Unabh&auml;ngigkeit von russischem Gas: Am 14. Januar vergangenen Jahres drehten Ministerpr&auml;sidentin Manuela Schwesig (SPD) und Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) den Gashahn des neuen LNG-Terminals in Lubmin auf. Genehmigt in Rekordzeit nach dem LNG-Beschleunigungsgesetz, um in Deutschland eine Gasmangellage zu verhindern. Die deutsche Regas, ein privater Betreiber, wollte j&auml;hrlich rund f&uuml;nf Milliarden Kubikmeter Gas einspeisen. Doch nun steht fest: Das Ziel wurde im ersten Jahr weit verfehlt. Lediglich eine Milliarde Kubikmeter Gas konnte seither eingespeist werden. (&hellip;) Die Deutsche Regas zieht hingegen eine andere Bilanz. Man sei vorsichtig vorgegangen, um keinen Unfall zu produzieren, sagt Stefan Knabe, Vorsitzender des Aufsichtsrates. Zwar sei die Gas-Menge nicht so hoch wie erhofft, so Knabe weiter. Allerdings habe man auch eine L&ouml;sung gesucht. Diese werde, so der Plan, im Hafen von Mukran auf der Insel R&uuml;gen liegen. Dort soll das f&uuml;nfte LNG-Terminal Deutschlands entstehen mit der &ldquo;Netpune&rdquo;, die dann von Lubmin nach Mukran verlegt werden soll.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/nachrichten\/mecklenburg-vorpommern\/Bilanz-nach-einem-Jahr-LNG-in-Lubmin-Auslastung-nur-bei-20-Prozent,lnglubmin122.html\">NDR<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Nach Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie lieber nicht<\/strong><br>\nDie Pharmaindustrie muss enteignet werden!<br>\nDie Medizin wird immer und &uuml;berall mit dem Medikament gleichgesetzt. Oder verwechselt. Man nimmt seine Medizin ein. Um die Medizin, also das Medikament, dreht sich alles. Die Medizin, also die Heilkunde, wird auf die Medizin, also auf das Medikament, reduziert. Das ist das Pfund der Pharmaindustrie, die Basis ihrer Macht. Der Pharmaindustrie ist man ausgeliefert. Sogar Regierungen sind ihr ausgeliefert und gehen in die Knie, wenn sie beispielsweise durch die Zw&auml;nge einer Pandemie erpressbar geworden sind. Dann kaufen sie Impfstoffe zu Mondpreisen. Dann schlie&szlig;en sie Kaufvertr&auml;ge ab mit Geheimhaltungsklauseln &uuml;ber Lieferbedingungen und Preisgestaltung. Dann stellen sie die Hersteller von jeder Haftung frei, falls es zu unerw&uuml;nschten Wirkungen kommt. Es ist ein Leichtes f&uuml;r Pharmaunternehmen, die Gesundheitspolitik ganzer Staaten zu beeinflussen.<br>\nErfundene Krankheiten (&bdquo;Disease Mongering&ldquo;), Anwendungsbeobachtungen, intransparente Lobbyarbeit, illegale Preisabsprachen, irref&uuml;hrende Werbung &ndash; die Liste der Tricks und T&auml;uschungen k&ouml;nnte beliebig verl&auml;ngert werden. Aber es kommt noch schlimmer. Manipulation oder Unterdr&uuml;ckung von Studiendaten, gekaufte Wissenschaftler:innen, Erpressung, Verleumdung und Menschenversuche mit katastrophalem Ausgang: Es gibt wohl kaum ein Verbrechen, dessen sich die Pharmaindustrie weltweit noch nicht schuldig gemacht hat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/meinung\/kolumnen\/nach-risiken-und-nebenwirkungen-fragen-sie-lieber-nicht-92772053.html\">Bernd Hontschik auf FR Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.S.:<\/strong> Was er schreibt, ist alles wahr und fundiert. Aber eine Verstaatlichung von Big Pharma werden wir nicht erleben, daf&uuml;r ist sie zu m&auml;chtig. Selbst Seehofer, der als Gesundheitsminister uns &Auml;rzte zusammengestaucht hatte, ist vor denen eingeknickt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Der Hinterfrager<\/strong><br>\nAlbrecht M&uuml;ller, Begr&uuml;nder der NachDenkSeiten, gilt als &bdquo;umstritten&ldquo;. Aber wer in der derzeitigen Medienlandschaft von allen gemocht wird, hat etwas falsch gemacht. Exklusivauszug aus &bdquo;Umstritten: Ein journalistisches G&uuml;tesiegel&ldquo;.<br>\nAlbrecht M&uuml;ller ist der Herausgeber des Internetblogs &bdquo;NachDenkSeiten&ldquo; und mittlerweile 85 Jahre alt. &Uuml;ber ihn, sein Leben, seine Ansichten lie&szlig;e sich ein ganzes Buch schreiben. M&uuml;ller war Wahlkampfleiter f&uuml;r Willy Brandt, verantwortete f&uuml;r Brandt und Helmut Schmidt die Planungsabteilung im Bundeskanzleramt bis 1982 und war selbst f&uuml;r zwei Legislaturperioden im Bundestag. Die neoliberale Agenda-Politik von Bundeskanzler Gerhard Schr&ouml;der und die zunehmenden Schieflagen in der Berichterstattung der Medien f&uuml;hrten 2003 zur Gr&uuml;ndung der NachDenkSeiten, die sich seit dieser Zeit als &bdquo;alternatives Medium&ldquo; mit gesellschaftlichen und politischen Themen kritisch auseinandersetzen.<br>\nDie NachDenkSeiten, f&uuml;r die auch der Herausgeber dieses Buches Beitr&auml;ge verfasst, hinterfragen immer wieder Lesarten, wie sie im sogenannten Medienmainstream vorkommen, und bieten eigene Perspektiven und Analysen an. Das f&uuml;hrt immer wieder dazu, dass sowohl die NachDenkSeiten als auch M&uuml;ller &ouml;ffentlich angegriffen werden.<br>\nUnter anderem hie&szlig; es in einem Beitrag, die NachDenkSeiten seien ein &bdquo;Verschw&ouml;rungs-Blog&ldquo;. In diesem Interview spricht er &uuml;ber seine Erfahrungen als Herausgeber eines Alternativmediums und die Angriffe gegen ihn und die Plattform. M&uuml;ller wirft zudem einen Blick zur&uuml;ck in eine Zeit, die vermutlich gerade den j&uuml;ngeren Lesern eher wenig bekannt sein d&uuml;rfte, und beschreibt, wie er zu dem wurde, was er heute ist: ein kritischer Publizist, der seiner Leserschaft sagt: &bdquo;Glaube wenig, hinterfrage alles, denke selbst.&ldquo;<br>\nDeutlich wird in dem Interview auch, warum f&uuml;r M&uuml;ller der Einsatz f&uuml;r Frieden von gro&szlig;er Bedeutung ist und wie er auf den Krieg in der Ukraine blickt. &bdquo;Verhandeln statt aufr&uuml;sten, sich vertragen statt sich bek&auml;mpfen, das geht gegen den Strich des von Interessen gepr&auml;gten Denkens&ldquo;, so Albrecht M&uuml;ller.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/der-hinterfrager\">Markus Kl&ouml;ckner in Manova<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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