{"id":109541,"date":"2024-01-16T08:44:20","date_gmt":"2024-01-16T07:44:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=109541"},"modified":"2024-01-16T08:44:20","modified_gmt":"2024-01-16T07:44:20","slug":"hinweise-des-tages-4522","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=109541","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=109541#h01\">Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2023 um 0,3 % gesunken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=109541#h02\">Reiche werden immer reicher<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=109541#h03\">&bdquo;Wenige Cent mehr pro Kilo Fleisch&ldquo;: Auch SPD und FDP f&uuml;r Tierwohlabgabe zur Unterst&uuml;tzung der Bauern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=109541#h04\">Die Politik hat das Vertrauen verloren: Nicht nur die Bauern haben es satt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=109541#h05\">Kein Scherz: Davos will &bdquo;Vertrauen wieder herstellen&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=109541#h06\">Cassis: Russland muss in irgendeiner Form einbezogen werden <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=109541#h07\">Israel in der Defensive<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=109541#h08\">Humanit&auml;re Not in Gaza: Und nun noch der Dauerregen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=109541#h09\">Der gro&szlig;e Beutezug<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=109541#h10\">&bdquo;Vertrauensvolle Beziehungen&rdquo; (I)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=109541#h11\">Genehmigung f&uuml;r umstrittenen Tiefseebergbau beunruhigt Wissenschaftler<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=109541#h12\">Nebenjobs in Bundesministerien: Beamte verdienten mehr als zwei Millionen Euro extra<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=109541#h13\">Milliardenbetrug mit Corona-Tests: Niemand kontrolliert mehr nach<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=109541#h14\">B&uuml;rger auf der Stra&szlig;e: Von Demonstrationen, Aufm&auml;rschen und verkehrten Begriffen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=109541#h15\">Erk&auml;mpft das Menschenrecht!<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2023 um 0,3 % gesunken<\/strong><br>\nDas preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der R&uuml;ckgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. &ldquo;Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengepr&auml;gten Umfeld ins Stocken&rdquo;, sagte Ruth Brand bei der Pressekonferenz &ldquo;Bruttoinlandsprodukt 2023 f&uuml;r Deutschland&rdquo; in Berlin. &ldquo;Die trotz der j&uuml;ngsten R&uuml;ckg&auml;nge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen d&auml;mpften die Konjunktur. Hinzu kamen ung&uuml;nstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort&rdquo;, so Brand weiter. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % h&ouml;her.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/Presse\/Pressemitteilungen\/2024\/01\/PD24_019_811.html\">Statistisches Bundesamt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die Rezession ist da und sie ist hausgemacht. Die Rede ist u.a. von einem &ldquo;nach wie vor krisengepr&auml;gten Umfeld&rdquo;. Gemeint sein d&uuml;rften z.B. die Konfrontation gegen Russland sowie die Corona- und die Energiekrise. Aber anstatt insbesondere von der &auml;rmeren Bev&ouml;lkerung sowie kleineren und mittleren Unternehmen hierzulande Schaden abzuwenden, sieht sich diese Bundesregierung &ndash; vor allem Bundesminister Habeck &ndash; <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102977\">in einer dienenden F&uuml;hrungsrolle<\/a> und steht treu wie ein Vasall an der Seite der USA und deren sehr Verm&ouml;genden im Hintergrund. Unterst&uuml;tzt wird sie dabei von der deutschen EU-Kommissionspr&auml;sidentin. Bitte lesen\/sehen Sie dazu u.a. auch bzw. erneut Deutschland ist Schlusslicht bei IWF-Konjunkturprognose und Robert Habeck <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101717\">sieht den Wald vor lauter B&auml;umen nicht<\/a> und GDP, <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102110#h02\">PPP (current international $)<\/a> mit einer Anmerkung sowie <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102651#h02\">Plusminus: Fragw&uuml;rdiger Impfstoff-Deal &ndash; wie Aufkl&auml;rung verhindert wird<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99025#h13\">Impfzwang wird Dauereinrichtung &ndash; WHO &uuml;bernimmt auslaufenden EU-Impfpass als weltweite Norm<\/a> mit Anmerkungen.<\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Warum die deutsche Wirtschaft schrumpft<\/strong><br>\nKrisen, Kriege, Konsumflaute: Die deutsche Wirtschaftsleistung ist im vergangenen Jahr zur&uuml;ckgegangen. Was sind die Gr&uuml;nde daf&uuml;r? Und k&ouml;nnen Verbraucher und Unternehmen auf eine Erholung in den kommenden Monaten hoffen? [&hellip;]<br>\nExperten zufolge ist vor allem die lahmende Weltkonjunktur aber auch die Konsumzur&uuml;ckhaltung der Verbraucher infolge hoher Inflationsraten f&uuml;r die schwache deutsche Konjunktur verantwortlich. &ldquo;Die deutsche Wirtschaft bewegt sich seit fast vier Jahren in einem nahezu andauernden Krisenmodus&rdquo;, h&auml;lt das Hamburgische Weltwirtschaftsinstitut (HWWI) fest. Auf die Corona-Krise folgte im Februar 2022 der russische Angriff auf die Ukraine, der die Preise f&uuml;r Energie und Nahrungsmittel zeitweise extrem steigen lie&szlig;. Der Nahostkonflikt sorgt f&uuml;r neue Unsicherheit, zudem trifft die j&uuml;ngste Haushaltskrise Deutschland in einem Moment wirtschaftlicher Schw&auml;che.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/konjunktur\/bip-rezession-deutsche-wirtschaft-konjunktur-faq-100.html\">tagesschau<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.F.:<\/strong> Wie man es schafft, &uuml;ber den Niedergang der deutschen Wirtschaft und den massiven Wohlstandsverlust der Menschen zu berichten und &ldquo;aufzukl&auml;ren&rdquo;, ohne die W&ouml;rter Sanktionen oder (verlorener) Wirtschaftskrieg zu benutzen, bleibt vermutlich das Geheimnis der Tagesschau-Redaktion. Eine echte Meisterleistung!<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Reiche werden immer reicher<\/strong><br>\nW&auml;hrend die f&uuml;nf reichsten M&auml;nner der Welt ihr Verm&ouml;gen seit 2020 mehr als verdoppelt haben, haben die f&uuml;nf Milliarden &auml;rmsten Menschen mehrere Milliarden verloren. Das geht aus einer heute ver&ouml;ffentlichten Oxfam-Studie zur globalen Verteilung des Reichtums auf der Welt hervor. Oxfam legte die Studie &ldquo;Inequality Inc.&rdquo; zu Beginn des Weltwirtschaftsforums im Schweizer Ferienort Davos vor.  Danach besa&szlig;en reichsten f&uuml;nf M&auml;nner 2020 ein Verm&ouml;gen von 405 Milliarden US-Dollar. Inzwischen ist es auf 869 Milliarden US-Dollar angewachsen. Alle Milliard&auml;rinnen und Milliard&auml;re konnten ihr Verm&ouml;gen im seit 2020 um 3,3 Billionen US-Dollar steigern &ndash; w&auml;hrend die fast f&uuml;nf Milliarden &auml;rmsten Menschen der Welt 20 Milliarden US-Dollar Verm&ouml;gen verloren. (&hellip;)<br>\nAuch in Deutschland werden die Reichsten immer reicher und die Ungleichheit nimmt weiter zu: Das Gesamtverm&ouml;gen der f&uuml;nf reichsten Deutschen wuchs danach seit 2020 inflationsbereinigt um rund drei Viertel von etwa 89 auf etwa 155 Milliarden US-Dollar.  W&uuml;rden die von Oxfam vorgeschlagenen Besteuerungen hierzulande eingef&uuml;hrt, k&ouml;nnten allein in Deutschland rund 93,6 Milliarden US-Dollar pro Jahr zus&auml;tzlich an Steuereinnahmen generiert werden. Und das, obwohl in der Bundesrepublik nur etwas mehr als 200.000 Menschen die Abgabe entrichten m&uuml;ssten, hie&szlig; es. Das seien gerade einmal 0,24 Prozent der Bev&ouml;lkerung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/weltwirtschaft\/oxfam-studie-reichtum-armut-100.html\">tagesschau<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Wer die Kosten f&uuml;r die gesellschaftliche Transformation tr&auml;gt<\/strong><br>\nF&uuml;r das Jahr 2023 haben Volkswirte der Bundesbank ein Wachstum des privaten Geldverm&ouml;gens um 6,4 Prozent auf 7,9 Billionen Euro errechnet. Der Grund daf&uuml;r seien gestiegene Aktienkurse und Zinsen. In Sachsen-Anhalt gibt es nach Angaben des Statistischen Landesamtes ein verf&uuml;gbares Pro-Kopf-Einkommen von 21.700 Euro, wovon 92 Prozent f&uuml;r den Konsum ausgegeben werden. Man ahnt, dass hierzulande die R&uuml;cklagen f&uuml;r Aktiengesch&auml;fte &uuml;berschaubar sind. &ldquo;Ich finde Umverteilung ist ein interessanter Begriff, weil der ja unterstellt, dass der Staat den Reichen immer etwas wegnehmen w&uuml;rde, um das Geld den Armen zu geben. Aber das stimmt nicht, weil der Staat teilweise den Armen mehr nimmt, als den Reichen.&rdquo; Das sagt Sebastian Eichfelder, der an der Magdeburger Otto-von-Guericke-Universit&auml;t im Bereich Steuerrecht forscht und unterrichtet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/nachrichten\/sachsen-anhalt\/steuern-umverteilung-ungleichheit-gerechtigkeit-100.html\">MDR<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>&bdquo;Wenige Cent mehr pro Kilo Fleisch&ldquo;: Auch SPD und FDP f&uuml;r Tierwohlabgabe zur Unterst&uuml;tzung der Bauern<\/strong><br>\nDas Geld aus der Abgabe soll an Landwirte flie&szlig;en, damit sie ihre St&auml;lle tiergerecht umbauen k&ouml;nnen. Landwirtschaftsminister &Ouml;zdemir sprach sich f&uuml;r die Idee aus und bekommt Zustimmung aus der Koalition. [&hellip;]<br>\nLandwirtschaftsminister Cem &Ouml;zdemir (Gr&uuml;ne) sagte der &bdquo;S&uuml;ddeutschen Zeitung&ldquo;: &bdquo;Wir m&uuml;ssen das Rad nicht neu erfinden, vielmehr m&uuml;ssen wir es jetzt endlich mal einbauen.&ldquo;<br>\n&bdquo;Schon wenige Cent mehr pro Kilo Fleisch w&uuml;rden bedeuten, dass unsere Landwirte Tiere, Klima und Natur besser sch&uuml;tzen k&ouml;nnen &ndash; so, wie es doch alle verlangen&ldquo;, sagte &Ouml;zdemir der Zeitung weiter. &bdquo;Wer es wirklich ernst meint mit einer zukunftsfesten Landwirtschaft, muss da endlich springen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/wenige-cent-mehr-pro-kilo-fleisch-spd-und-fdp-fur-tierwohlabgabe-zur-unterstutzung-der-bauern-11051497.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> &bdquo;Wenige Cent&ldquo; soll wohl eine kaum merkliche Belastung suggerieren. Das Gegenteil ist der Fall. Verbrauchsabgaben belasten vor allem untere Einkommen st&auml;rker als h&ouml;here. Man k&ouml;nnte stattdessen eine Verm&ouml;genssteuer einf&uuml;hren und die einfach Tierwohlabgabe nennen, wenn sogar die FDP von dem Begriff so begeistert ist. Wahrscheinlich w&auml;ren die Einnahmen so hoch, dass man nicht nur die Landwirte unterst&uuml;tzen, sondern den B&uuml;rgern sogar das versprochene Klimageld auszahlen k&ouml;nnte. Und: Obwohl die Reichen nicht nur wenige Cents, sondern ein paar mehr Euros von ihrem Verm&ouml;gen abgeben m&uuml;ssten, blieben sie immer noch merklich reich. Also, warum das Rad neu erfinden, endlich springen?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Die Politik hat das Vertrauen verloren: Nicht nur die Bauern haben es satt<\/strong><br>\nSo trafen sich die drei Koalition&auml;re und wussten genau, wo sie nicht sparen konnten: Die Gr&uuml;nen bei der klimapolitischen Transformation, der Fl&uuml;chtlingspolitik und ihren Herolden, die SPD beim Sozialstaat, und die FDP lehnte die erneute Aussetzung der Schuldenbremse genauso ab wie Steuererh&ouml;hungen. Alle drei Parteien wollen angesichts der miserablen Umfragedaten ihr Kernklientel schonen, um nicht noch weiter abzust&uuml;rzen.<br>\nAlso suchten sie nach alternativen Sparm&ouml;glichkeiten. Dort boten sich die Bauern an. Diese w&auml;hlen selten die Koalitionsparteien, sie sind nach dem erfolgreichen Strukturwandel in der Landwirtschaft zudem nur noch eine marginale W&auml;hlergruppe. Es gab laut dem Bundeslandwirtschaftsministerium im Jahr 2020 noch 99.184 Vollerwerbslandwirte, dazu kommen 129.075 H&ouml;fe, die noch als Nebenerwerb betrieben werden, die also wesentliche Teile ihres Einkommens aus anderen Quellen als der klassischen Landwirtschaft beziehen.<br>\nDas Ministerium spricht zwar noch von 938.000 in der Landwirtschaft besch&auml;ftigten Personen, allerdings inklusive der mehr als 270.000 zumeist aus Osteuropa stammenden Saisonarbeitskr&auml;fte. Diese um die 700.000 in der Landwirtschaft besch&auml;ftigten W&auml;hler sind f&uuml;r den Ausgang von Bundestagswahlen bedeutungslos geworden, nicht zuletzt f&uuml;r die Berliner Koalitionsparteien.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.corrigenda.online\/politik\/frank-luebberding-nicht-nur-die-bauern-haben-es-satt\">Frank L&uuml;bberding auf corrigenda<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Eine Nachlese zum bundesdeutschen Bauernaufstand<\/strong><br>\nLaut der offiziellen Statistik des Deutschen Bauernverbandes hat jeder Haupterwerbsbauernhof letztes Jahr ein Einkommen von 115&rsquo;000 Euro erzielt &ndash; eine Steigerung gegen&uuml;ber dem Vorjahr um rund 35&rsquo;000 Euro. Selbst wenn man davon ausgeht, dass sich B&auml;uerin und Bauer das Einkommen teilen, sind 57&rsquo;500 pro Kopf mehr als im Schnitt ein deutscher Arbeitsnehmer verdient, n&auml;mlich durchschnittlich 49&rsquo;260 Euro. Kommt dazu, dass sich Lohneinkommen mit den Einkommen der selbst&auml;ndigen Bauern nicht direkt vergleichen lassen. Die Bauern k&ouml;nnen den ganzen Betriebsaufwand und alle Spesen abziehen. Daf&uuml;r m&uuml;ssen sie allerdings noch Sozialabgaben auf ihr Einkommen abf&uuml;hren. Kein anderer Berufszweig hat seine Einkommen gegen&uuml;ber dem Vorjahr um 45 Prozent gesteigert. [&hellip;]<br>\nDass sich die Landwirtschaft durchaus rechnet, zeigen die ansteigenden Pachtpreise f&uuml;r landwirtschaftliche Fl&auml;chen. Da muss sich der Anbau schon lohnen, sonst w&uuml;rde die keiner zahlen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/wirtschaft\/landwirtschaft\/eine-nachlese-zum-bundesdeutschen-bauernaufstand\/\">Infosperber<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Kein Scherz: Davos will &bdquo;Vertrauen wieder herstellen&ldquo;<\/strong><br>\nMitten in der schwersten Krise seit dem Ende des Kalten Kriegs will die westliche Elite in Davos das &bdquo;Vertrauen wiederherstellen&ldquo;. Klingt wie ein Witz, ist aber (tod)ernst gemeint.<br>\nDas kann man sich nicht ausdenken: Mitten in der schwersten Krise seit dem Ende des Kalten Kriegs wollen die daf&uuml;r verantwortlichen Eliten das &bdquo;Vertrauen wieder herstellen&ldquo;.<br>\n&bdquo;Rebuild Trust&ldquo; ist das Motto des Treffens, zu dem in dieser Woche die westliche Elite in Davos zusammenkommt.<br>\nAls Hauptredner fungieren ausgerechnet diejenigen, die die Krise ganz wesentlich mitverschulden: Der ukrainische Pr&auml;sident Wolodymyr Selenskyj und Israels Pr&auml;sident Isaac Herzog.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/kein-scherz-davos-will-vertrauen-wieder-herstellen\/#more-176335\">Lost in Europe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Cassis: Russland muss in irgendeiner Form einbezogen werden<\/strong><br>\n&laquo;Es braucht einen Schritt, Russland auf die eine oder andere Weise einzubeziehen&raquo;, sagte Cassis in der Mittagspause der Ukraine-Konferenz. Ohne Russland werde es keinen Frieden geben.<br>\nAuch China, das nicht teilnahm, m&uuml;sse m&ouml;glichst eingebunden werden, sagte Cassis. Es sei ermutigend, dass L&auml;nder der Brics-Gruppe der aufstrebenden Schwellenl&auml;nder wie Brasilien, Indien, Saudi-Arabien und S&uuml;dafrika dabei seien, die Kommunikationskan&auml;le zu Moskau offen halten. Je mehr L&auml;nder sich beteiligten, nicht nur aus dem Westen, sondern aus aller Welt, desto eher sei es m&ouml;glich, eine kreative L&ouml;sung zu finden.<br>\nWie Russland genau einbezogen werden soll, bleibt unklar. Nach Ansicht von Cassis muss die internationale Gemeinschaft voranschreiten, auch wenn ein Dialog zwischen Kiew und Moskau noch nicht stattfinden k&ouml;nne. &laquo;Jeden Tag, an dem wir warten, sterben Dutzende von Zivilisten. Wir haben kein Recht, zu warten&raquo;, sagte der Schweizer Aussenminister und Co-Pr&auml;sident der Ukraine-Konferenz. &laquo;Wir m&uuml;ssen bereit sein f&uuml;r den Zeitpunkt&raquo;, an dem die Bedingungen Friedensgespr&auml;che erlauben w&uuml;rden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.srf.ch\/news\/international\/ukraine-gipfel-vor-wef-cassis-russland-muss-in-irgendeiner-form-einbezogen-werden%20\">SRF<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Wann kommt die Ampelkoalition &ndash; insbesondere die derzeit amtierende Bundesau&szlig;enministerin &ndash; zu dieser Erkenntnis?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Israel in der Defensive<\/strong><br>\nBenjamin Netanjahu ist ma&szlig;los emp&ouml;rt: &raquo;Eine Terrororganisation hat das schlimmste Verbrechen gegen das j&uuml;dische Volk seit dem Holocaust begangen, und nun kommt jemand, um sie im Namen des Holocaust zu verteidigen? Was f&uuml;r eine dreiste Unversch&auml;mtheit! Die Welt steht auf dem Kopf.&laquo; &ndash; Israels Regierungschef meint die Genozidklage S&uuml;dafrikas, &uuml;ber die seit Donnerstag vor dem Internationalen Gerichtshof in Den Haag verhandelt wird. Dass es bei diesem Verfahren, das sich wohl &uuml;ber mehrere Jahre hinziehen wird, nicht im geringsten um eine Verteidigung der Hamas oder anderer pal&auml;stinensischer Widerstandsorganisationen geht, interessiert Netanjahu von vornherein nicht.<br>\nLogik liegt nicht in dieser Argumentation: Selbst wenn es wahr w&auml;re, wie Netanjahu behauptet, dass Israel sich im Gazastreifen gegen Genozidabsichten der Hamas verteidigt, schlie&szlig;t das nicht automatisch aus, dass die israelischen Streitkr&auml;fte dort V&ouml;lkermordverbrechen begehen. Au&szlig;erdem &auml;u&szlig;ern sich zahlreiche israelische Politiker dazu in einer Weise, die als Rechtfertigung schon begangener und dar&uuml;ber hinaus noch geplanter Verbrechen gegen die pal&auml;stinensische Bev&ouml;lkerung nicht nur im Gazastreifen, sondern auch im besetzten Westjordanland interpretiert werden muss.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/466861.israel-in-der-defensive.html\">junge Welt<\/a>\n<p>dazu: <strong>Netanjahu: Israel f&uuml;hrt &ldquo;gerechten Krieg&rdquo;<\/strong><br>\nDer israelische Ministerpr&auml;sident Benjamin Netanjahu hat sein Land zum 100. Tag des Gaza-Kriegs erneut auf einen Kampf &ldquo;bis zum vollst&auml;ndigen Sieg&rdquo; eingeschworen. Der Staat Israel, seine Streitkr&auml;fte und Sicherheitsdienste f&uuml;hrten einen &ldquo;moralischen und gerechten Krieg, der seinesgleichen sucht, gegen die Hamas-Monster, die neuen Nazis&rdquo;, sagte der innenpolitisch unter Druck stehende Regierungschef.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/nachrichten\/politik\/ausland\/netanjahu-rede-hamas-israel-100.html\">ZDF<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>V&ouml;lkermordklage gegen Israel in Den Haag: T&auml;ter sind schlechte Richter<\/strong><br>\nIn S&uuml;dafrika und Namibia ist man &uuml;ber Deutschlands Arroganz irritiert. Der deutsche Zeigefinger zeigt sich von seiner h&auml;sslichen Seite. [&hellip;]<br>\nAber blo&szlig; weil Deutschland als einziges Land der Erde gleich zwei international anerkannte Genozide im 20. Jahrhundert ver&uuml;bte, hat sein erhobener Zeigefinger kein doppeltes Gewicht. T&auml;ter sind schlechte Richter.<br>\nStatt afrikanische Staaten &uuml;ber Genozide zu belehren, sollte Deutschland die Aufarbeitung deutscher Kolonialverbrechen in Afrika voranbringen, die erst ganz am Anfang steht. Insbesondere in Namibia, wo die Nachkommen der V&ouml;lkermord&uuml;berlebenden bis heute auf Reparationen warten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Voelkermordklage-gegen-Israel-in-Den-Haag\/!5982867\/%20\">taz<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Humanit&auml;re Not in Gaza: Und nun noch der Dauerregen<\/strong><br>\nDie Feuchtigkeit l&auml;sst die Not der Menschen im Gazastreifen weiter steigen. Krankheiten drohen sich auszubreiten. Auch Hilfsg&uuml;ter fehlen unver&auml;ndert.<br>\nDer seit Tagen anhaltende Regen, der derzeit &uuml;ber die Levante zieht, verschlimmert die humanit&auml;re Lage der Menschen im Gazastreifen weiter. Ein in Rafah wohnender pal&auml;stinensischer Journalist berichtete der taz an Sonntag: In den Stra&szlig;en der Stadt in S&uuml;dgaza &ndash; wo mittlerweile etwa 1,5 Millionen Menschen leben, die meisten davon Binnengefl&uuml;chtete aus Nord- und Zentralgaza &ndash; mischen sich Regen- und Abwasser in den Stra&szlig;en. Vor allem jene, die in Zelten leben, seien betroffen. Wie die Nachrichtenagentur Reuters bereits im Dezember berichtete, haben viele der Zelte keine Bodenfolien. Wird der Sand, auf dem sie stehen, nass, durchfeuchtet auch der Boden der Notbehausungen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Humanitaere-Not-in-Gaza\/!5985259\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Der gro&szlig;e Beutezug<\/strong><br>\nJ&uuml;dische Zivilisten und Milizion&auml;re raubten 1948 den Besitz vertriebener Pal&auml;stinenser. Nun schildert ein israelischer Historiker die lange verdr&auml;ngten Verbrechen &ndash; und greift Staatsgr&uuml;nder Ben-Gurion scharf an. (&hellip;)<br>\nDer 37-j&auml;hrige Historiker konzentriert sich weniger auf die Einverleibung pal&auml;stinensischen Grunds und Immobilieneigentums durch den israelischen Staat, die gr&ouml;&szlig;tenteils aufgearbeitet ist. Vielmehr beschreibt er den bis heute nicht erforschten Raub am mobilen Besitz der Pal&auml;stinenser, also am Inhalt Abertausender H&auml;user und Wohnungen: von Haushaltsgegenst&auml;nden &uuml;ber Mobiliar und Teppiche bis hin zu Grammofonen, B&uuml;chern und pers&ouml;nlichen Dingen.<br>\nAusger&auml;umt wurden zudem L&auml;den, Werkst&auml;tten, Fabriken, ja sogar Moscheen und Kirchen. Zur Beute z&auml;hlten auch Nutztiere und, soweit nicht mutwillig zerst&ouml;rt, landwirtschaftliche Maschinen und Erzeugnisse.<br>\nMit den rasch grassierenden Raubz&uuml;gen befasste sich die von der j&uuml;dischen F&uuml;hrung bald eingerichtete &raquo;Abteilung f&uuml;r arabischen Besitz&laquo;, sp&auml;ter ausgebaut zum Ministerium f&uuml;r Minderheiten. Doch den Ansturm der Pl&uuml;nderer konnten auch diese Kontrollinstanzen nicht aufhalten. Im Gegenteil: Das Ausma&szlig; wurde immer gewaltiger.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/geschichte\/pluenderungen-vor-israels-staatsgruendung-1948-der-grosse-beutezug-a-db81b198-d33c-4834-9f4e-27382211128a\">DER SPIEGEL <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>&bdquo;Vertrauensvolle Beziehungen&rdquo; (I)<\/strong><br>\nDie Bundesregierung bem&uuml;ht sich weiter um die Ratifizierung des Mercosur-Freihandelsvertrages und will ihre &bdquo;enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Argentinien&ldquo; auch mit Pr&auml;sident Javier Milei fortsetzen. Dies best&auml;tigt ein Regierungssprecher in Berlin. Milei ist dabei, die Au&szlig;enpolitik seines Landes neu zu strukturieren, hat Argentiniens eigentlich geplanten Beitritt zum BRICS-B&uuml;ndnis zumindest vorl&auml;ufig abgesagt, geht auf Distanz zu China und orientiert das Land wieder st&auml;rker auf die USA. Dies bietet Chancen auch f&uuml;r eine engere Kooperation mit Deutschland und der EU. Zugleich hat Milei in Argentinien eine radikale Deregulierung gestartet, den weitreichenden Ausverkauf von Staatsbesitz eingeleitet und herbe Einschnitte in das Streik- sowie in das Demonstrationsrecht per Dekret oktroyiert; vom argentinischen Kongress will er sich die Kompetenz &uuml;bertragen lassen, f&uuml;r zwei Jahre per Dekret ohne parlamentarische Zustimmung zu regieren. Bei Kritikern ruft er damit Erinnerungen an die Zeit der Milit&auml;rdiktatur wach. W&auml;hrend Berlin enger kooperieren will, kommt es im Land selbst zu ersten Massenprotesten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9455\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Genehmigung f&uuml;r umstrittenen Tiefseebergbau beunruhigt Wissenschaftler<\/strong><br>\nTrotz Warnung vor Risiken hat das norwegische Parlament den Rohstoffabbau in der Tiefsee erlaubt. Dabei wisse man noch nichts &uuml;ber die Folgen f&uuml;r das &Ouml;kosystem, mahnen Forscher. (&hellip;)<br>\nAm 9. Januar hat das norwegische Parlament mit 80 zu 20 Stimmen den Bergbau auf dem norwegischen Festlandsockel genehmigt. Das Verfahren soll kl&auml;ren, ob Sulfide und Mangankrusten auf dem Meeresboden im Hoheitsgebiet des Staates Gewinn bringend abgebaut werden k&ouml;nnen. Diese Metalle werden derzeit an Land abgebaut.<br>\nDie norwegische Regierung, die ihren Bergbauplan seit 2020 verfolgt, rechtfertigte die Gewinnung von Metallen wie Mangan und Kobalt, weil diese notwendig seien, um den &Uuml;bergang zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft zu gew&auml;hrleisten. Die Rohstoffe werden bei Herstellung von Elektrofahrzeugbatterien und anderer Elektronik verwendet. Viele Forscher, darunter der Wissenschaftsbeirat der Europ&auml;ischen Akademien halten diese Behauptung jedoch f&uuml;r irref&uuml;hrend und argumentieren, dass die terrestrischen Metallvorkommen ausreichend sind.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spektrum.de\/news\/rohstoffe-genehmigung-fuer-umstrittenen-tiefseebergbau-beunruhigt\/2203820\">Spektrum.de<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Nebenjobs in Bundesministerien: Beamte verdienten mehr als zwei Millionen Euro extra<\/strong><br>\nBeamte in Bundesministerien haben seit Beginn der Ampel-Regierung mehr als zwei Millionen Euro durch Nebent&auml;tigkeiten verdient. Das geht aus Zahlen des Bundesinnenministeriums hervor, die dem stern vorliegen. Spitzenreiter sind demnach die Beamten des Bundesfinanzministeriums. Dort wurden insgesamt 445 Nebent&auml;tigkeiten genehmigt, angezeigt oder nicht untersagt und Eink&uuml;nfte von rund 716.000 Euro erzielt. Mit einigem Abstand folgen die Beamten des Bundesjustizministeriums mit 206 Nebent&auml;tigkeiten &ndash; bei den Eink&uuml;nften liegt jedoch das Bundeswirtschaftsministerium mit etwa 592.000 Euro auf dem zweiten Platz.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.stern.de\/politik\/deutschland\/nebenjobs-in-bundesministerien--beamte-verdienten-mehr-als-zwei-millionen-euro-extra-34366312.html\">stern<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Milliardenbetrug mit Corona-Tests: Niemand kontrolliert mehr nach<\/strong><br>\n1,2 Milliarden Euro haben Betr&uuml;ger nach Sch&auml;tzungen des Bundeskriminalamtes mit falsch abgerechneten Corona-Tests kassiert. Ernsthafte Versuche, Geld zur&uuml;ckzuholen, gibt es nicht.<br>\nFr&uuml;hjahr 2021. Die Corona-Pandemie l&auml;uft schon knapp ein Jahr. Es gibt zum ersten Mal Schnelltests, um das Virus aufzusp&uuml;ren. Jetzt braucht es z&uuml;gig auch Testm&ouml;glichkeiten.<br>\nKurz nachdem die erste Testverordnung des Bundes die Bedingungen daf&uuml;r geregelt hatte, schossen in NRW B&uuml;rgertestzentren f&ouml;rmlich aus dem Boden. Im M&auml;rz 2021 starteten die ersten gut 1800. Im Juni waren es schon mehr als 9000.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www1.wdr.de\/nachrichten\/landespolitik\/betrug-corona-schnelltests-keine-nachkontrollen-100.html\">WDR<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>B&uuml;rger auf der Stra&szlig;e: Von Demonstrationen, Aufm&auml;rschen und verkehrten Begriffen <\/strong><br>\nDer Begriff &ldquo;rechts&rdquo; als Definition dessen, gegen das man sein m&uuml;sse, verhindert, wirkliche Faschisten zu erkennen, wie sich in Deutschland derzeit bestens beobachten l&auml;sst, wo eine Ablehnung von Transgendertoiletten jemanden zum &ldquo;Rechten&rdquo; macht, ein Posieren mit Asow-Nazis aber nicht. [&hellip;]<br>\nDer erste Moment, an dem diese neue Definition &ldquo;rechts&rdquo; auf die traditionelle Linke angewandt wurde, war 2014, als Demonstrationen gegen den Krieg im Donbass mit dem Vorwurf der &ldquo;Querfront&rdquo; belegt wurden. Danach gab es dann immer mehr Demonstrationen, die weitgehend inhaltsleer einzig eine Unterst&uuml;tzung f&uuml;r die Regierung bekundeten, wie &ldquo;Unteilbar&rdquo; oder &ldquo;Wir sind mehr&rdquo;. Sie waren aber vorerst zumindest dem Anschein nach noch keine Regierungsveranstaltungen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/meinungsfreiheit.rtde.life\/inland\/192824-von-demonstrationen-aufmaerschen-und-verkehrten\/\">Dagmar Henn auf RT DE<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Scholz und Baerbock in Potsdam bei Demo: Dabei sind sie doch Teil des Problems<\/strong><br>\nIn Potsdam fand am Sonntag eine prodemokratische Demonstration statt. Sie verdiente Unterst&uuml;tzung. Doch warum zeigen sich dort Regierungsvertreter? Ein Kommentar. [&hellip;]<br>\nMit Blick auf den eingangs zitierten Slogan: Warum sollten wir vor allem &bdquo;unseren Staat&ldquo; verteidigen? Dieser Machtapparat ist Teil von vielen Problemen hierzulande, die als giftige Saat wirken, deren fragw&uuml;rdige Fr&uuml;chte dann Rechtsextreme mit ihrem Pseudoprotest billig einsammeln und f&uuml;r ihre Zwecke nutzen k&ouml;nnen. Einige Stichworte zum Thema &bdquo;unser Staat&ldquo;: weitere Zerst&ouml;rung des Sozialstaates, Militarisierung der Gesellschaft, Versch&auml;rfung aller m&ouml;glichen Konkurrenzen, verst&auml;rkte Umverteilung von unten nach oben zugunsten der global orientierten Gro&szlig;konzerne, Zerst&ouml;rung der nat&uuml;rlichen Lebensgrundlagen und so weiter.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/mensch-metropole\/olaf-scholz-und-annalena-baerbock-in-potsdam-bei-potsdam-wehrt-sich-demo-dabei-sind-sie-doch-teil-des-problems-li.2176830\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Erk&auml;mpft das Menschenrecht!<\/strong><br>\nZugegeben, die &Uuml;berschrift klingt veraltet und sollte nach Meinung ma&szlig;geblicher deutscher Politiker\/innen nur Demonstrierenden auf dem Roten Platz in Moskau, dem Maidan in Kiew oder dem Tiananmen in Peking zugerufen werden. Denn wir &raquo;haben&laquo; ja die Menschenrechte, feiern sie auch angemessen w&uuml;rdevoll, etwa zum 75. Jahrestag der Verabschiedung der Allgemeinen Erkl&auml;rung der Menschenrechte am 10. Dezember. Renata Alt (FDP), Vorsitzende des Ausschusses f&uuml;r Menschenrechte und humanit&auml;re Hilfe, sieht entsprechend die h&ouml;chste Priorit&auml;t darin, die Menschenrechtslage in anderen Staaten zu verbessern &ndash; &raquo;gemeinsam mit Partnerl&auml;ndern, die unsere Werte teilen&laquo;. [&hellip;]<br>\nAnscheinend gibt es eine grunds&auml;tzliche Diskrepanz zwischen der Selbsteinsch&auml;tzung (oder -inszenierung) des Wertewestens und Menschen, die von seiner Politik betroffen sind. Selbst im UN-Menschenrechtsrat musste Deutschland im November beim Thema Verwirklichung der Menschenrechte Kritik einstecken. Es bekam die Hausaufgabe (eine Formulierung, die deutsche Politiker\/innen gern gegen andere verwenden), den &ndash; teilweise institutionellen &ndash; Rassismus im Land st&auml;rker zu bek&auml;mpfen. Beanstandet hat der Rat ferner das Verbot pro-pal&auml;stinensischer Demonstrationen und die mangelnde Umsetzung der Konvention zur Pr&auml;vention und Bek&auml;mpfung von Gewalt gegen Frauen. Zuvor hatten bereits Menschenrechtsorganisationen eine ganze Reihe von Themen vorgelegt, bei denen die Bundesrepublik den eigenen Anspr&uuml;chen zuwiderhandelt: bei der Behandlung von Fl&uuml;chtlingen, der rasant steigenden Armut, dem Schutz der Versammlungsfreiheit, bei Polizeigewalt, Racial Profiling und einigen anderen &raquo;Sicherheits&laquo;-Ma&szlig;nahmen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ossietzky.net\/artikel\/erkaempft-das-menschenrecht\/\">Ossietzky 01\/2024<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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