{"id":10956,"date":"2011-10-11T10:16:39","date_gmt":"2011-10-11T08:16:39","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10956"},"modified":"2014-11-22T09:45:51","modified_gmt":"2014-11-22T08:45:51","slug":"wzb-studie-studiengebuhren-sollen-keinen-negativen-effekt-auf-die-studierneigung-haben-oder-wie-die-gewahlte-untersuchungsmethodik-zum-erwunschten-ergebnis-fuhrt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10956","title":{"rendered":"WZB-Studie: Studiengeb\u00fchren sollen keinen negativen Effekt auf die Studierneigung haben \u2013 oder: wie die gew\u00e4hlte Untersuchungsmethodik zum erw\u00fcnschten Ergebnis f\u00fchrt"},"content":{"rendered":"<p>Wieder einmal wurde eine Studie angefertigt, die belegen soll, dass Studiengeb&uuml;hren &bdquo;keinen signifikant negativen Effekt auf die Studierneigung&ldquo; weder insgesamt noch bei Studienberechtigten aus &bdquo;schichtniedrigen&ldquo; Familien oder bei Frauen haben. Diesmal ist das an und f&uuml;r sich seri&ouml;s geltende &bdquo;Wissenschaftszentrum Berlin f&uuml;r Sozialforschung&ldquo; (WZB) <a href=\"http:\/\/bibliothek.wzb.eu\/pdf\/2011\/p11-001.pdf\">dieser Frage nachgegangen [PDF &ndash; 240 KB]<\/a>.<br>\nStatt in den sozialwissenschaftlichen Instrumentenkasten zu greifen, h&auml;tten die Autoren aber besser ein paar Gespr&auml;che mit Studienberechtigten gef&uuml;hrt, deren Eltern nicht in der Lage sind, einen monatlichen Wechsel f&uuml;r das Studium ihrer Kinder auszustellen. Diese ganz einfache Methode h&auml;tte zu realistischeren Ergebnissen gef&uuml;hrt. Von Wolfgang Lieb<br>\n<!--more--><br>\nAls Motivation f&uuml;r ihre Studie geben die Autorin Tina Baier und ihr sozialwissenschaftlicher Kollege Marcel Helbig an, dass es bisher keine empirisch abgesicherten Ergebnisse bez&uuml;glich der Wirkung von Studiengeb&uuml;hren gebe. <\/p><p>&Uuml;ber ihren Befund hinaus, dass es keine negativen Effekte der Studiengeb&uuml;hr auf die Studierneigung gebe, gingen die Ersteller der Studie &ndash; offenbar selbst verwundert &ndash; der Frage nach, wie sich denn ein nicht vorhandener &bdquo;Studiengeb&uuml;hreneffekt&ldquo; erkl&auml;ren lasse. <\/p><p>Bisherige Befragungen etwa in einer Studie des Hochschulinformationszentrums (HIS) von Christoph Heine et al., wonach sich mindestens 1,4 und maximal 4,4 Prozent der Studienberechtigten durch die Einf&uuml;hrung von allgemeinen Studiengeb&uuml;hren von der Aufnahme eines Studiums abschrecken lassen und wonach <a href=\"http:\/\/www.his.de\/pdf\/pub_fh\/fh-200815.pdf\">die Abschreckungswirkung mit der sozialen Herkunft korreliere [PDF &ndash; 660 KB]<\/a>, werden als methodisch fragw&uuml;rdig abgetan, u.a. weil die Fragestellungen &bdquo;suggestiven Charakter&ldquo; gehabt h&auml;tten. <\/p><p>Zun&auml;chst st&uuml;tzen sich die Autoren auf eine differenzierende Auswertung Datens&auml;tze der Studienberechtigten-Panels des Hochschulinformationssystems (HIS) der Jahre 1999 bis 2008 und gelangen dabei zu einem &bdquo;ersten Hinweis darauf, dass sich der Effekt der Studiengeb&uuml;hren keinesfalls so eindeutig negativ zeigt, wie zu Weilen prognostiziert wurde&ldquo;. (S. 12) In verschiedenen Modellrechnungen habe sich gezeigt, dass die Ergebnisse weder einen negativen Effekt von Studiengeb&uuml;hren auf die Studierabsicht allgemein, noch auf die Studierneigung von sozial benachteiligten Studienberechtigten oder von Frauen h&auml;tten. <\/p><p>Die Studie schr&auml;nkt zwar ein, dass damit kein kausaler Effekt von Studiengeb&uuml;hren identifiziert werden k&ouml;nne und weitere (unbeobachtete) Faktoren eine Rolle spielen k&ouml;nnten. Nach einer spezifischen Sch&auml;tzmethode (DiD) gelangen sie aber dennoch zu dem f&uuml;r sie selbst unerwarteten Ergebnis, dass &bdquo;Bundesl&auml;nder, die Studiengeb&uuml;hren eingef&uuml;hrt haben, &hellip;einen leichten Anstieg an Studienberechtigten mit Studierabsicht im Vergleich zu L&auml;ndern, die keine Studiengeb&uuml;hren eingef&uuml;hrt haben&ldquo; verzeichnen. Die Autoren r&auml;umen allerdings ein, dass dieser Effekt statistisch nicht signifikant sei. Nach den von ihnen herangezogenen Methoden sei aber kein negativer Effekt von Studiengeb&uuml;hren auf die Studierneigung feststellbar. (S. 18)<\/p><p>Das &bdquo;verwundert&ldquo; selbst die Ersteller der Studie, &bdquo;wurde doch zun&auml;chst davon ausgegangen, dass die Studienentscheidung das Ergebnis eines rationalen Entscheidungsprozesses ist, in dem individuell Kosten und Nutzen aufgewogen&ldquo; w&uuml;rden, und die Einf&uuml;hrung von Studiengeb&uuml;hren sich direkt auf die Kosteneinsch&auml;tzung auswirke. (S. 19)<br>\n(Anmerkung WL: Mir ist kaum ein Studierender bekannt, der seine Studienentscheidung vor allem auf ein Kosten-Nutzen-Kalk&uuml;l abstellte.)<\/p><p>Dass trotz erh&ouml;hter Kosten durch die Studiengeb&uuml;hr kein abschreckender Effekt eingetreten sei, erscheint auch den Autoren erkl&auml;rungsbed&uuml;rftig. Statt nun aber Studierende einfach zu befragen, st&uuml;tzen sich die beiden Autoren zur Erkl&auml;rung lieber auf die Rational-Choice-Methode, bei der sich die Entscheidung f&uuml;r oder gegen ein Studium als Summe eines rationalen Abw&auml;gungsprozesses der Kosten und Nutzen sowie der Erfolgswahrscheinlichkeit ergibt. &bdquo;Der Theorie folgend&ldquo; m&uuml;sse eine Neubewertung des Studiums von Seiten der Studienberechtigten stattgefunden haben, die den negativen Effekt der Kosten ausgleiche &ndash; so ihre Erkl&auml;rung. Es liege die Vermutung nahe, dass Studienberechtigte, &bdquo;wenn sie schon Studiengeb&uuml;hren entrichten m&uuml;ssen, dies auch mit einer Qualit&auml;tssteigerung bez&uuml;glich der Hochschulbildung assoziieren&ldquo;, diese Qualit&auml;tssteigerung solle dann auch eine positive Signalwirkung des Bildungszertifikats haben, was sich wiederum positiv in den individuell antizipierten Arbeitsmarktchancen niederschlagen solle. Die Autoren gehen sogar noch einen Schritt weiter und wollen &bdquo;Anhaltspunkte&ldquo; daf&uuml;r haben, dass &bdquo;es vor allem bei Nicht-Akademikerkindern zu einem Anstieg der Ertragsaussichten eines Studiums gekommen ist.&ldquo; (S. 22)<\/p><p>Dass es durch die im Rahmen des Bologna-Prozesses eingef&uuml;hrten Bachelor-Studieng&auml;nge zu einer Qualit&auml;tssteigerung des Studiums und zu einer Verbesserung der Berufsaussichten oder gar zu h&ouml;heren beruflichen Ertr&auml;gen von Hochschulabsolventen gekommen sein soll, widerspricht nun allerdings nahezu allen dazu <a href=\"?p=9206\">vorliegenden Befunden<\/a>.<\/p><p>Um aber dennoch die Hypothese eines Anstiegs der Ertragsaussichten eines Studiums best&auml;tigen zu k&ouml;nnen, zieht die Studie eine Kosten-Nutzen-Befragung &uuml;ber die Berufsaussichten bez&uuml;glich eines Studiums in Relation zu denen der Berufsausbildung heran, wonach &ndash; wie sollte es auch anders sein &ndash; bei einem Studium ein h&ouml;herer Ertrag erwartet wird. <\/p><p>Nun mag es zwar angesichts der allgemein schwierigen Arbeitsmarktlage und aufgrund der allgemein &uuml;blichen Werbung f&uuml;r eine h&ouml;here Bildung zur Verbesserung der Berufschancen vielleicht gerade bei Nicht-Akademikerkindern dazu gekommen sein, dass sie sich durch ein Studium eine Verbesserung ihrer Berufschancen erhoffen, aber sp&auml;testens bei diesen doch sehr weit abgeleiteten Schlussfolgerungen f&uuml;r die Studierabsicht (trotz Studiengeb&uuml;hren) wird deutlich, dass hier eher die angewandte Methode (eben Rational-Choice) das Ergebnis der Untersuchung bestimmte als die Wirklichkeit. Obwohl die Autoren behaupten ihre Ergebnisse seien &bdquo;empirisch abgesichert&ldquo;, sind die Befunde dieser Studie eher das Ergebnis der gew&auml;hlten Untersuchungsmethodik, als dass sie eine reale Aussagekraft h&auml;tten. <\/p><p>Fairerweise schr&auml;nken die Autoren ihr Ergebnis selbst ein, indem sie abschlie&szlig;end bemerken, dass ihre Befunde nicht zu dem Fazit verleiten sollten, dass Studiengeb&uuml;hren per se keinen negativen Effekt auf die Studierneigung h&auml;tten. So k&ouml;nnten etwa Aussagen dar&uuml;ber, wie sich die Studierneigung ver&auml;ndere, wenn Studiengeb&uuml;hren (&uuml;ber die angenommenen 500 Euro pro Semester) erh&ouml;ht w&uuml;rden, aus den Ergebnissen nicht ableiten lassen. (S. 23) Sie wollen auch nicht ausschlie&szlig;en, dass Wanderungsbewegungen der Studierenden in geb&uuml;hrenfreie L&auml;nder einen relevanten Aspekt bei ihrer Untersuchung darstellen k&ouml;nnten, der nicht erfasst worden sei. In wissenschaftlicher Selbstbeschr&auml;nkung weisen die Autoren dar&uuml;ber hinaus darauf hin, dass bei den von ihnen festgestellten Ver&auml;nderungen bei der Bewertung eines Studiums auf andere Entwicklungen als die Erhebung von Studiengeb&uuml;hren, wie etwa die Debatte um den Fachkr&auml;ftemangel zur&uuml;ckzuf&uuml;hren ist. Auch die Umstellung auf das Bachelor- und Mastersystem k&ouml;nne zu einer Neubewertung des Studiums gef&uuml;hrt haben. <\/p><p>Tina Baier und Marcel Helbig gehen also selbst sehr vorsichtig mit den Ergebnissen ihrer Studie um. Man sollte also nicht sie kritisieren, wenn ihre Studie von den Geb&uuml;hrenbef&uuml;rwortern propagandistisch als Best&auml;tigung ihrer Geb&uuml;hren-Politik missbraucht wird. Was zu erwarten ist.<\/p><p>Was in dieser Studie allerdings v&ouml;llig ausgeblendet ist, das ist der ganz allgemeine bildungspolitische Befund, dass die Studienanf&auml;ngerquote in Deutschland nach wie vor deutlich unter dem OECD- und unter dem EU19-Durchschnitt liegt.<\/p><p><a href=\"upload\/bilder\/111011_Studiengebuehren_01.png\"><img decoding=\"async\" src=\"upload\/bilder\/111011-Studiengebuehren_01_th.gif\" alt=\"Studienanf&auml;ngerquote\" title=\"Studienanf&auml;ngerquote\"><\/a><\/p><p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.kmk.org\/fileadmin\/pdf\/PresseUndAktuelles\/2010\/2010-09-06_PM-LangFinal.pdf\">OECD-Ver&ouml;ffentlichung &bdquo;Bildung auf einen Blick&ldquo; 2010, S. 11 [PDF &ndash; 900 KB]<\/a><\/p><p>Au&szlig;erdem vernachl&auml;ssigt die Studie, obwohl sie gerade die Auswirkungen von Studiengeb&uuml;hren auf die &bdquo;schichtniedrigen Familien&ldquo; in den Vordergrund stellt, den  skandal&ouml;sen Befund, dass nur 11 Prozent der Studierenden aus Elternh&auml;usern mit Hauptschulabschluss stammen und dieser Anteil sogar r&uuml;ckl&auml;ufig ist und nach wie vor nur 15 Prozent der Studierenden aus der &bdquo;niedrigen sozialen Herkunftsgruppe&ldquo; kommen. <\/p><p><a href=\"upload\/bilder\/111011_Studiengebuehren_02.png\"><img decoding=\"async\" src=\"upload\/bilder\/111011-Studiengebuehren_02_th.gif\" alt=\"Die wirtschaftliche und soziale Lage der Studierenden in der Bundesrepublik Deutschland 2009\" title=\"Die wirtschaftliche und soziale Lage der Studierenden in der Bundesrepublik Deutschland 2009\"><\/a><\/p><p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.bmbf.de\/pub\/wsldsl_2009.pdf\">Die wirtschaftliche und soziale Lage der Studierenden in der Bundesrepublik Deutschland 2009, 19. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks (S. 129) [PDF &ndash; 2.5 MB]<\/a><\/p><p>Solange die Studienanf&auml;ngerquote in Deutschland vergleichsweise so niedrig liegt und solange es um die soziale Chancengleichheit so schlecht steht, ist jeder &ndash; auch von den Autoren der Studie einger&auml;umte &ndash; negative Anreiz durch eine Erh&ouml;hung der Studienkosten, also auch &uuml;ber Studiengeb&uuml;hren ein Irrweg. <\/p><p>Die Studiengeb&uuml;hren (von in der Studie angenommenen 500 Euro pro Semester oder 1000 Euro pro Jahr) sind bei den f&uuml;r einen Durchschnittsstudenten vom <a href=\"http:\/\/www.studentenwerke.de\/pdf\/19SE_Hauptbericht.pdf\">Deutschen Studentenwerk [PDF &ndash; 2.5 MB]<\/a> errechneten privaten Kosten pro Jahr von rd. 9.100 Euro (Sozialerhebung S. 251ff.) nur ein Teil der finanziellen Belastung f&uuml;r ein Studium, aber &ndash; wie leicht erkennbar &ndash; eine erhebliche Zusatzbelastung.<\/p><p>Nach Erhebungen des deutschen Studentenwerks bezeichnen 40% der Studierenden ihre <a href=\"http:\/\/idw-online.de\/pages\/de\/news?print=1&amp;id=229734\">Studienfinanzierung als unsicher<\/a>. Die Kosten f&uuml;r ein Studium sind also f&uuml;r einen gro&szlig;en Teil der Studierenden von vorneherein eine Risikobarriere. Gerade f&uuml;r Sch&uuml;ler, die &uuml;ber ein Studium nachdenken, haben Studiengeb&uuml;hren eine besonders hohe Abschreckungswirkung. F&uuml;r Sch&uuml;ler, bei denen ein Elternteil Akademiker\/in ist, wird die Finanzierung eines Studiums als ein viel geringeres Problem wahrgenommen als in einem <a href=\"?p=4476\">nichtakademischen Elternhaus<\/a>. W&auml;hrend f&uuml;r Kinder aus Akademikerfamilien schon aus Gr&uuml;nden des Statuserhalts die Aufnahme eines Studiums sozusagen von vorneherein selbstverst&auml;ndlich ist, bewerten Familien aus benachteiligten sozialen Schicken Entscheidungen f&uuml;r weiterf&uuml;hrende Bildungsg&auml;nge in der Regel (subjektiv) als riskanter. Au&szlig;erdem sind sie im Verh&auml;ltnis zu den verf&uuml;gbaren Ressourcen mit h&ouml;heren Kosten behaftet.<\/p><p>Studiengeb&uuml;hren sind aber nicht nur eine Barriere zur Aufnahme eines Studiums, sie sind auch miturs&auml;chlich f&uuml;r Studienabbr&uuml;che. 19% der Studienabbrecher scheitert <a href=\"?p=4476\">letztlich an der Finanzierung des Studiums<\/a>.<\/p><p>Welche Barriere die privaten Kosten f&uuml;r die Aufnahme eines Studiums darstellen, h&auml;tte man auch schon 2005 man aus der historischen Entwicklung ablesen k&ouml;nnen, n&auml;mlich darin, dass sich seit der Verbesserung des Baf&ouml;G durch die Bundesregierung im Jahre 1999 der Anteil der Studierenden pro Jahrgang bis 2006 von 27,7 auf 35,7% erh&ouml;ht hat.<\/p><p><strong>Fazit:<\/strong> Auch diese Studie h&auml;tte man sich ersparen k&ouml;nnen: Ein paar Gespr&auml;che mit Studierenden, die nicht mit einem ausk&ouml;mmlichen monatlichen Wechsel ihrer Eltern kalkulieren k&ouml;nnen, w&uuml;rden ein realistischeres Bild abgeben, &uuml;ber die negativen Effekte von Studiengeb&uuml;hren auf die Studierneigung.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wieder einmal wurde eine Studie angefertigt, die belegen soll, dass Studiengeb&uuml;hren &bdquo;keinen signifikant negativen Effekt auf die Studierneigung&ldquo; weder insgesamt noch bei Studienberechtigten aus &bdquo;schichtniedrigen&ldquo; Familien oder bei Frauen haben. Diesmal ist das an und f&uuml;r sich seri&ouml;s geltende &bdquo;Wissenschaftszentrum Berlin f&uuml;r Sozialforschung&ldquo; (WZB) <a href=\"http:\/\/bibliothek.wzb.eu\/pdf\/2011\/p11-001.pdf\">dieser Frage nachgegangen [PDF &ndash; 240 KB]<\/a>.<br \/> Statt in den<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10956\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[151,206,17],"tags":[320,408,234],"class_list":["post-10956","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bildungspolitik","category-chancengerechtigkeit","category-hochschulen-und-wissenschaft","tag-bolognaprozess","tag-soziale-herkunft","tag-studiengebuehren"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10956","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=10956"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10956\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":24042,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10956\/revisions\/24042"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=10956"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=10956"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=10956"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}