{"id":109589,"date":"2024-01-17T08:35:43","date_gmt":"2024-01-17T07:35:43","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=109589"},"modified":"2024-01-17T08:26:11","modified_gmt":"2024-01-17T07:26:11","slug":"hinweise-des-tages-4523","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=109589","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=109589#h01\">Wagenknecht-B&uuml;ndnis fordert R&uuml;ckbau der EU<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=109589#h02\">Alles was recht(s) ist<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=109589#h03\">Kritik nicht erlaubt: Wie man mit dem Antisemitismusvorwurf Hetze betreibt <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=109589#h04\">&bdquo;Wir konnten nicht anders&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=109589#h05\">Es gab eine eiserne Mauer in Gaza<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=109589#h06\">Gideon Levy: Wenn es in Gaza kein Genozid ist, was ist es dann?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=109589#h07\">Schwindende Unterst&uuml;tzung f&uuml;r den ukrainischen Pr&auml;sidenten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=109589#h08\">Friedensvertrag f&uuml;r die Ukraine: Warum auch die ARD-Faktenchecker Unrecht haben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=109589#h09\">&bdquo;Vertrauensvolle Beziehungen&rdquo; (II)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=109589#h10\">Niederlage in New York: Warum Deutschland bald keinen Richter am Strafgerichtshof mehr stellt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=109589#h11\">Klimakrise: Sind Technologien die L&ouml;sung oder das Problem?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=109589#h12\">Bauernproteste: &Ouml;zdemirs bauernschlauer Trick mit Agrar-Kraftstoffen <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=109589#h13\">EU-Vorschlag zu Neuer Gentechnik &ndash; zur&uuml;ck an den Start, bitte!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=109589#h14\">Deutsche Krankenh&auml;user: &bdquo;Krisenmodus&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=109589#h15\">Zu guter Letzt: vonderLeyen &ndash; Remigration jetzt!<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Wagenknecht-B&uuml;ndnis fordert R&uuml;ckbau der EU<\/strong><br>\nDas B&uuml;ndnis Sahra Wagenknecht (BSW) will die Europ&auml;ische Union im Falle eines Wahlsiegs zurechtstutzen und unter anderem die bisherige Klimaschutzpolitik abwickeln. So soll der Handel mit CO&#8322;-Zertifikaten abgeschafft werden. &raquo;Dieser Zertifikatehandel ist v&ouml;llig ungeeignet, um klimapolitische Ziele zu erreichen&laquo;, hei&szlig;t es im Entwurf des Europa-Wahlprogramms der neuen Partei, welches auch dem SPIEGEL vorliegt. Zun&auml;chst hatten die &raquo;Frankfurter Allgemeine Zeitung&laquo; und die Nachrichtenagentur dpa berichtet. Dar&uuml;ber hinaus fordert das BSW die unbefristete Nutzung von Verbrennermotoren und die R&uuml;ckkehr zu Importen von &Ouml;l und Gas aus Russland. (&hellip;)<br>\nDas Papier &uuml;bt fundamentale Kritik an der EU in ihrer jetzigen Form und fordert einen R&uuml;ckbau: &raquo;Die EU in ihrer aktuellen Verfassung schadet der europ&auml;ischen Idee&laquo;, hei&szlig;t es. Als Ziel wird formuliert: &raquo;Was lokal, regional oder nationalstaatlich besser und demokratischer regelbar ist, darf nicht der Regelungswut der EU-Technokratie &uuml;berlassen werden.&laquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/buendnis-sahra-wagenknecht-fordert-rueckbau-der-eu-programmentwurf-fuer-europawahl-a-06483bae-1467-4365-9386-5d09bc8443d0\">DER SPIEGEL <\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Das klingt vern&uuml;nftig, scheint jedoch zahlreichen &ldquo;Qualit&auml;tsmedien&rdquo; und ihren reichen Geldgebern ein Dorn im Auge zu sein.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Alles was recht(s) ist<\/strong><br>\nIn den letzten Jahren wurden schon zahlreiche Umst&uuml;rze angek&uuml;ndigt bzw. vor ihnen gewarnt. Da waren die &bdquo;Corona-Leugner&ldquo;, dann die &bdquo;Ungeimpften&ldquo; und &bdquo;Schwurbler&ldquo;. Dann wurde es international und man blies zur Jagd auf &bdquo;Putin-Versteher&ldquo;. Dann wurde es wieder reichsnah und man verhinderte geradeso einen Umsturz der &bdquo;Reichsb&uuml;rger&ldquo;.<br>\nKlar, die &bdquo;Russen&ldquo; lauern immer noch und sind auf dem Weg, zum dritten Mal Deutschland zu &uuml;berfallen. Das dauert wohl noch. F&uuml;r die Zwischenzeit darf man jetzt gut gesch&uuml;tzt &bdquo;Hamas-Terroristen&ldquo; hassen.<br>\nWem das aber zu weit weg ist, dem bieten man ganz frisch ein &bdquo;Bauernopfer&ldquo; an. &bdquo;Die Bauern&ldquo; sind jetzt dran: Sie sind rechts, sie werden von rechts unterwandert, sie sind ein Fall f&uuml;r den Verfassungsschutz. Soviel Krawall machen die &ouml;ffentlich-rechtlichen Medien dabei und damit, dass man gar nicht versteht, was sie gegen Krawall haben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/kolumnen\/kohlhaas-unchained\/alles-was-rechts-ist\/\">Overton Magazin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Kritik nicht erlaubt: Wie man mit dem Antisemitismusvorwurf Hetze betreibt<\/strong><br>\nEine Antisemitismuskampagne gegen das Brechtfestival zeigt, wie unheilvoll der BDS-Beschluss des Bundestags auf die Kulturpolitik wirkt. Analyse eines Pr&auml;zedenzfalls.<br>\nDer Leiter des Brechtfestivals in Augsburg sieht sich Antisemitismusvorw&uuml;rfen ausgesetzt. Nun hat Julian Warner sich von seiner Unterschrift unter einem offenen Brief von 2020 distanziert, der den BDS-Beschluss des Bundestags kritisiert. Der Vorgang ist nicht unkompliziert und er zeigt, welche hetzerischen Bl&uuml;ten dieser Beschluss treibt. Das Beispiel sollte Berlins Kultursenator Joe Chialo zu denken geben, wenn er mit seiner Antisemitismusklausel &Auml;hnliches versucht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/kultur-vergnuegen\/debatte\/augsburger-brechtfestival-unter-beschuss-wie-man-mit-dem-antisemitismus-vorwurf-hetze-betreibt-li.2177211\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Nobel winner joins push to boycott German cultural institutions over Gaza<\/strong><br>\nAuthor Annie Ernaux, Palestinian poet and activist Mohammed El-Kurd and actress Indya Moore call on artists to strike against German institutions. [&hellip;]<br>\nLaunched this week, the campaign, backed by French author and Nobel Prize for literature winner Annie Ernaux, and Palestinian poet and activist Mohammed El-Kurd, alleges Germany has adopted &ldquo;McCarthyist policies that suppress freedom of expression, specifically expressions of solidarity with Palestine&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.aljazeera.com\/news\/2024\/1\/11\/artists-urged-to-reject-german-institutions-over-berlins-stance-on-gaza%20\">Al Jazeera<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>&bdquo;Wir konnten nicht anders&ldquo;<\/strong><br>\nDieses klassische St&uuml;ck wird politisch immer neu inszeniert. Der Erfolg des Trauerspiels beruht auf einem gro&szlig;en Trick.<br>\nDer alte Klassiker &bdquo;Wir konnten nicht anders&ldquo; wird seit Menschengedenken politisch immer neu inszeniert. Angehende Regisseure haben im Drehbuch nur einige Hauptw&ouml;rter mit der &bdquo;Suchen\/Ersetzen&ldquo;-Funktion auszutauschen.<br>\nStets k&ouml;nnen die Helden des St&uuml;cks aus hoch sittlichen Gr&uuml;nden gar nicht anders, als mit gutem Willen Schlimmes tun: Man muss einfach &bdquo;f&uuml;r den Frieden bombardieren&ldquo; oder &bdquo;zum Wohl der Kinder Schulen schlie&szlig;en&ldquo;, oder was immer &bdquo;die Bilder&ldquo; aus Sarajewo oder Bergamo oder woher auch immer gerade angeblich &bdquo;fordern&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/wir-konnten-nicht-anders-li.2176746\">Michael Andrick in der Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Es gab eine eiserne Mauer in Gaza<\/strong><br>\nIsrael hat sich von pragmatischer Realpolitik abgewandt. Doch die Alternative &ndash; die vollst&auml;ndige Vernichtung seiner Feinde &ndash; ist unerreichbar. Und bis die israelische Regierung dies einsieht, k&ouml;nnte es f&uuml;r die Mehrheit der Pal&auml;stinenser zu sp&auml;t sein. [&hellip;]<br>\nDa die &raquo;Hamas-muss-weg&laquo;-Politik unerreichbar und unhaltbar ist, kann sie nur vor&uuml;bergehend bestehen. Die einzige Frage ist, wie lange f&uuml;hrende Politikerinnen und Politiker der Welt brauchen werden, um ihren Fehler zu erkennen, und wie viel Schaden in der Zwischenzeit angerichtet worden sein wird.<br>\nIn Afghanistan brauchten die Vereinigten Staaten zwanzig Jahre und drei Regierungen, um den Mut aufzubringen, zuzugeben, dass sie die Taliban nicht besiegen konnten. Trotz der fast dreitausend Toten, die auf amerikanischem Boden durch Al-Qaida, die &raquo;G&auml;ste&laquo; der Taliban in Afghanistan, zu beklagen waren, sahen die USA schlie&szlig;lich ein, dass sie keine bessere Option hatten, als mit der Gruppe zu reden und ein Abkommen zu schlie&szlig;en.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobin.de\/artikel\/israel-gaza-hamas-realpolitik-vernichtung\">Jacobin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Gideon Levy: Wenn es in Gaza kein Genozid ist, was ist es dann?<\/strong><br>\nGideon Levy, Redakteur und Mitherausgeber der israelischen Zeitung Haaretz, hat zum Prozess am Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag, wo Israel von S&uuml;dafrika des Genozids beschuldigt wird und erste Verhandlungen stattgefunden haben, einen ersten Kommentar geschrieben. [&hellip;]<br>\nGehen wir davon aus, dass Israels Position in Den Haag richtig und gerecht ist und Israel keinen V&ouml;lkermord oder etwas &Auml;hnliches begangen hat. Was ist es dann? Wie nennst du das Massenmorden, das auch w&auml;hrend des Schreibens dieser Zeilen weitergeht, ohne Einschr&auml;nkung, ohne Zur&uuml;ckhaltung, in einem Ausma&szlig;, das man sich nur schwer vorstellen kann?<br>\nWie nennt man sterbende Kinder in Krankenh&auml;usern, von denen einige niemanden mehr auf der Welt haben, und hungrige &auml;ltere Zivilisten, die vor der unaufh&ouml;rlichen Bedrohung durch Bomben um ihr Leben fliehen? Wird die rechtliche Definition ihr Schicksal &auml;ndern? Israel wird aufatmen, wenn das Gericht die Anklage abweist. Wenn es sich nicht um V&ouml;lkermord handelt, wird unser Gewissen wieder rein sein. Wenn Den Haag sagt, dass es sich nicht um V&ouml;lkermord handelt, werden wir wieder die moralischsten Menschen der Welt sein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/wenn-es-in-gaza-kein-genozid-ist-was-ist-es-dann\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Schwindende Unterst&uuml;tzung f&uuml;r den ukrainischen Pr&auml;sidenten<\/strong><br>\nSelenskyj ist an den Herausforderungen der Politik in den harten Zeiten des Angriffskriegs Russlands gescheitert [&hellip;]<br>\nDiese Kritik kommt in der Situation, in der sich in der Ukraine die Folgen des langen Krieges zeigen und im Westen die Front der Unterst&uuml;tzer br&ouml;ckelt. Die Politik des Pr&auml;sidenten, die auf den vollst&auml;ndigen Abzug der russischen Truppen aus allen ukrainischen Gebieten von 1991 setzt, verliert in der Bev&ouml;lkerung an Unterst&uuml;tzung. Das kommt nicht aus heiterem Himmel, sondern ist in den Entscheidungen der politischen Mannschaft Selenskyj begr&uuml;ndet: Die Demokratie in der Ukraine ist in den letzten zwei Jahren eingeschr&auml;nkt worden. Parteien wie die im Land insgesamt bei den Wahlen 2019 st&auml;rkste Oppositionspartei, die &ldquo;Oppositionsplattform f&uuml;r das Leben&rdquo;, die im Osten und S&uuml;den der Ukraine besonders stark waren, sind verboten worden.<br>\nDie Nachrichtensendungen des Fernsehens wurden vereinheitlicht und der Zensur unterworfen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.derstandard.at\/story\/3000000202528\/schwindende-unterstuetzung-fuer-den-ukrainischen-praesidenten\">der Standard<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Friedensvertrag f&uuml;r die Ukraine: Warum auch die ARD-Faktenchecker Unrecht haben<\/strong><br>\nHat der Westen einen Friedensvertrag zwischen Russland und der Ukraine torpediert? Eine profunde Analyse zeigt: Es ist kompliziert. [&hellip;]<br>\nDie ganze Angelegenheit ist alles andere als eindeutig. Es gibt weder Beweise daf&uuml;r, dass &bdquo;der Westen&ldquo; oder auch nur Boris Johnson damals selbst eine &bdquo;Friedensl&ouml;sung&ldquo; verhindert haben, noch gibt es Beweise daf&uuml;r, dass sie das nicht getan haben, wie beispielsweise die Faktenchecker bei der &bdquo;Tagesschau&ldquo; behaupten. Beide Seiten in diesem Streit machen n&auml;mlich lustigerweise die gleichen Fehler: Sie nehmen an, dass nur entweder eine Behauptung oder ihre Verneinung richtig sein k&ouml;nnen. Dabei gibt es ja auch noch eine geradezu unendliche Anzahl anderer Interpretationen, die man aufgrund der gleichen Fakten und Daten aufstellen kann. Sehr viel h&auml;ngt davon ab, welche Absichten man den Beteiligten dabei unterstellt. Die kann man nur unterstellen, denn wir k&ouml;nnen weder in Putins noch in Selenskyjs Gedanken blicken, und in die von Boris Johnson oder der f&uuml;hrenden Politiker des kollektiven Westens noch viel weniger.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/friedensvertrag-fuer-die-ukraine-warum-auch-die-ard-faktenchecker-unrecht-haben-li.2176267%20\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>&bdquo;Vertrauensvolle Beziehungen&rdquo; (II)<\/strong><br>\nOffen antidemokratische Ma&szlig;nahmen von Javier Milei, dem neuen Pr&auml;sidenten Argentiniens, mit dem die Bundesregierung eine &bdquo;enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit&ldquo; anstrebt, sorgen f&uuml;r Unruhe. Milei will sich vom Kongress erm&auml;chtigen lassen, f&uuml;r mindestens zwei Jahre per Dekret zu regieren. Parallel baut er die F&uuml;hrungsspitze der Streitkr&auml;fte radikal um, w&auml;hrend Vizepr&auml;sidentin Victoria Villarruel auf eine Rehabilitierung der Milit&auml;rdiktatur hinarbeitet. Argentiniens Streitkr&auml;fte waren in einer ma&szlig;geblichen Phase ihrer historischen Pr&auml;gung starkem deutschen Einfluss ausgesetzt: Als sie seit der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert modernisiert wurden, hatten deutsche Offiziere als Berater und Ausbilder pr&auml;gende Funktionen inne. Historiker schreiben der Fraktion der &bdquo;Germanophilen&ldquo; im argentinischen Heer bis 1945 eine tonangebende Rolle zu. Nach dem Zweiten Weltkrieg waren Personen aus diesem Spektrum daran beteiligt, teilweise schwer belasteten NS-Verbrechern den Weg ins argentinische Exil zu bahnen. Zuflucht in dem s&uuml;damerikanischen Land fanden neben vielen anderen Josef Mengele und Adolf Eichmann.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9456\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Niederlage in New York: Warum Deutschland bald keinen Richter am Strafgerichtshof mehr stellt<\/strong><br>\nWarum aber entschied sich das Ausw&auml;rtige Amt &uuml;berhaupt f&uuml;r Hohoff? Aus der Beh&ouml;rde hei&szlig;t es, bei der Kandidatenauswahl sei &bdquo;die einschl&auml;gige, langj&auml;hrige Expertise und Vorerfahrung&ldquo; Hohoffs ausschlaggebend gewesen. Diese Darstellung ist nach Ansicht etlicher Beobachter zumindest unvollst&auml;ndig: Entscheidungsleitend sei auch die Tatsache gewesen, dass Hohoff eine Frau sei. Das Ausw&auml;rtige Amt habe nach zwei M&auml;nnern unbedingt eine Richterin nach Den Haag schicken wollen. Auf ausdr&uuml;ckliche Nachfrage, welche Rolle Hohoffs Geschlecht bei der Kandidatenk&uuml;r gespielt habe, vermeidet das Ausw&auml;rtige Amt eine konkrete Antwort. Stattdessen wird auf Hohoffs Erfahrungen als Richterin am Oberlandesgericht D&uuml;sseldorf in transnationalen Terrorismusprozessen und in V&ouml;lkerstrafsachen am Bundesgerichtshof verwiesen.<br>\nDass die Beh&ouml;rde nicht &uuml;ber die Geschlechterfrage sprechen m&ouml;chte, k&ouml;nnte einen Grund haben: Etliche Gespr&auml;chspartner meinen, Berlin habe hier ungeschickt agiert. Es sei schlicht vergessen worden, auf den Gesamtproporz des Weltstrafgerichts zu schauen: Unter den zw&ouml;lf Richtern, die in den Wahlrunden der Jahre 2017 und 2020 gew&auml;hlt wurden, sind neun Frauen und drei M&auml;nner.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/warum-deutschland-bald-keinen-richter-in-den-haag-stellt-19431340.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers A.B.:<\/strong> Offensichtlich macht sich die &uuml;brige Welt keinerlei Illusionen &uuml;ber Deutschlands Objektivit&auml;t in Fragen des V&ouml;lkerrechts. Der FAZ-Artikel ist hinter einer Bezahlschranke, aber das Wesentliche &uuml;ber diese sonst kaum erw&auml;hnte Nachricht ist damit ja gesagt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Klimakrise: Sind Technologien die L&ouml;sung oder das Problem?<\/strong><br>\nDas Motto der Weltklimakonferenz 2023 &bdquo;Technologie und Innovation&ldquo; richtete erneut Aufmerksamkeit auf die Frage: Sind Technologien die L&ouml;sung f&uuml;r die Eind&auml;mmung der Klimakrise &ndash; oder das Problem? Wie glaubw&uuml;rdig ist dieses Motto unter der Pr&auml;sidentschaft eines &Ouml;l-Industriellen? Auch die EU setzt gro&szlig;e Hoffnungen in die gr&uuml;ne Modernisierung als Schl&uuml;ssel zur Bew&auml;ltigung der Klimakrise. Mit gutem Grund?<br>\n&bdquo;Technologien sind nicht neutral&ldquo;, betonte bereits Karl Marx in seinen Schriften. Wie wir Technologien entwickeln und nutzen, spiegelt gesellschaftliche Verh&auml;ltnisse wider. In gegenw&auml;rtigen Debatten wird die Gestaltung von Technologien aber oft entpolitisiert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.awblog.at\/klima-energie\/Klimakrise-Sind-Technologien-die-Loesung-oder-das-Problem\">A&amp;W blog<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Bauernproteste: &Ouml;zdemirs bauernschlauer Trick mit Agrar-Kraftstoffen <\/strong><br>\nSubventionen f&uuml;r Agrardiesel werden gestrichen. Versprochen werden sie nun f&uuml;r Biosprit. Eine Win-win-Situation? &Uuml;ber die dunkle Seite des Agrosprits. [&hellip;]<br>\nDie Sache hat einen gro&szlig;en Haken: An dem synthetischen Kraftstoff ist nichts so richtig gr&uuml;n. Zum einen, weil der direkte und indirekte Energieeinsatz f&uuml;r die Herstellung oft enorm ist.<br>\nLetzterer vor allem in Form von D&uuml;ngemittel- und Pestizideinsatz, die ihrerseits aus unterschiedlichen Gr&uuml;nden bedenklich sind.<br>\nDie CO&#8322;-Minderung aufgrund der Nutzung eines nachwachsenden Rohstoffs ist also meist deutlich geringer, als sie erscheint, wenn man nur den ersetzten fossilen Kraftstoff in Rechnung stellt. Der Agrodiesel ist unterm Strich keinesfalls klimaneutral.<br>\nZum anderen stellen die Agrar-Kraftstoffe eine Konkurrenz zur Nahrungsmittelproduktion dar, in dem sie einen Teil der derzeit besonders knappen D&uuml;ngemittel verbrauchen und zugleich wertvolle Ackerfl&auml;che binden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Bauernproteste-Oezdemirs-bauernschlauer-Trick-mit-Agrar-Kraftstoffen-9598333.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>EU-Vorschlag zu Neuer Gentechnik &ndash; zur&uuml;ck an den Start, bitte!<\/strong><br>\nGeht es nach der EU-Kommission, sollen &uuml;ber 90 Prozent der NGT-Pflanzen zuk&uuml;nftig ohne Sicherheitscheck und Zulassung, ohne Kontrolle und Kennzeichnung auf den Lebensmittelverpackungen in der gesamten EU angebaut werden k&ouml;nnen und nationale Verbote f&uuml;r den Anbau von NGT-Pflanzen nicht m&ouml;glich sein. Agrarkonzerne dr&auml;ngen mit leeren Greenwashing-Versprechen und irref&uuml;hrenden, unbelegten Behauptungen in puncto Klimakrise, Pestizidreduktion oder Welthunger auf eine schnelle Deregulierung der EU-Gentechnikregeln.<br>\nDie Industrie meldet Patente auf NGT-Produkte an und treibt gleichzeitig die Deregulierung von Neuer Gentechnik voran, um verpflichtende Zulassungsverfahren, Risikobewertung sowie R&uuml;ckverfolgbarkeit und Kennzeichnung von gentechnisch ver&auml;ndertem Saatgut und Lebensmitteln abzuschaffen. Besonders intensiv wird aktuell das Thema Patente von den Entscheidungstr&auml;ger:innen diskutiert. Denn fast alle, wenn nicht sogar alle Pflanzen, die mit NGT entwickelt werden, sind durch Patente gesch&uuml;tzt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.awblog.at\/Wirtschaft\/EU-Vorschlag-zu-Neuer-Gentechnik\">A&amp;W blog<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Deutsche Krankenh&auml;user: &bdquo;Krisenmodus&ldquo;<\/strong><br>\nAus Sicht der privaten Gesundheitsinvestoren kann sich das Ergebnis durchaus sehen lassen. Denn Krankenhausschlie&szlig;ungen sind Teil eines Privatisierungsgeschehens, das nicht naturw&uuml;chsig, sondern von der Politik unterst&uuml;tzt ist. W&auml;hrend es heute rund 500 Krankenh&auml;user weniger gibt als noch vor 30 Jahren, ist die Anzahl der privaten Krankenh&auml;user stetig gestiegen.<br>\nDie &ouml;ffentliche Hand ist nicht mehr der ma&szlig;gebliche Akteur der Krankenhauslandschaft. 39 Prozent der Allgemeinkrankenh&auml;user in Deutschland geh&ouml;ren mittlerweile privaten Tr&auml;gern und 32 Prozent gemeinn&uuml;tzigen Tr&auml;gern. Die &ouml;ffentliche Hand bildet mit blo&szlig; 29 Prozent oder unter einem Drittel der Allgemeinkrankenh&auml;user das Schlusslicht.<br>\n1991 sah die Verteilung noch anders aus: Damals befanden sich nur 15 Prozent der Allgemeinkrankenh&auml;user in privater Tr&auml;gerschaft, 39 Prozent in freigemeinn&uuml;tziger und 46 Prozent der Allgemeinkrankenh&auml;user waren &ouml;ffentlich. Die Schlie&szlig;ungen der letzten 30 Jahre gingen also auf Kosten der &ouml;ffentlichen und freigemeinn&uuml;tzigen Tr&auml;ger.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/01-2024\/krisenmodus\/\">Makroskop<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: vonderLeyen &ndash; Remigration jetzt!<\/strong><br>\nWas f&uuml;r eine sinnlose Diskussion &uuml;ber ein m&ouml;gliches AfD-Verbot! Das Problem ist doch ganz einfach zu l&ouml;sen&hellip; ZwinkerSmiley!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=11Is8DdNES4\">Martin Sonneborn via YouTube<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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