{"id":109706,"date":"2024-01-20T12:00:18","date_gmt":"2024-01-20T11:00:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=109706"},"modified":"2024-01-22T10:24:00","modified_gmt":"2024-01-22T09:24:00","slug":"vom-nationalismus-zum-werte-westen-nationalismus-so-wahr-gott-uns-helfe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=109706","title":{"rendered":"Vom Nationalismus zum Werte-Westen-Nationalismus \u2013 So wahr Gott uns helfe!"},"content":{"rendered":"<p>Dass die Menschheit endlich dabei ist, die Einsicht in die Notwendigkeit einer gemeinschaftlichen &Uuml;berlebensstrategie zu erlangen, feiert der zivilisierte Westen als seinen Erfolg. Ja, die abendl&auml;ndischen Weltm&auml;chte haben sich viele Jahrhunderte unerm&uuml;dlich bem&uuml;ht, die V&ouml;lker der Erde unter ihrem fortschrittlichen Geist zu vereinen. Mit heiligen und profanen Eroberungskriegen, Kolonialismus und Imperialismus, Christentum und Kapitalismus usw. ist es gelungen, den entferntesten Kontinenten die westlich gepr&auml;gten Kulturideale nahezubringen. Von <strong>Pentti Turpeinen<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_7473\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-109706-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/240119-Werte-Westen-Nationalismus-NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/240119-Werte-Westen-Nationalismus-NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/240119-Werte-Westen-Nationalismus-NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/240119-Werte-Westen-Nationalismus-NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=109706-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/240119-Werte-Westen-Nationalismus-NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"240119-Werte-Westen-Nationalismus-NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Bei der zivilisiert urgewaltigen Vollendung dieses menschheitlichen Vereinigungsprozesses konnte man bis vor Kurzem der milit&auml;risch-&ouml;konomischen Power der USA volles Vertrauen schenken. Da sie aber in diversen Kriegen und kriegerischen Auseinandersetzungen nicht die Erwartungen an einen soliden Weltpolizisten und empathischen F&uuml;hrer der Freien Welt erf&uuml;llen konnten, kam man auf die kreative Idee, die Qualit&auml;ten, mit denen die westlichen Nationen ihre St&auml;rke als einzelne Weltm&auml;chte schon Jahrhunderte bewiesen haben, zeitgem&auml;&szlig; in eine neue, gemeinschaftliche Selbstidentit&auml;t des vereinten Westens zu kultivieren.<\/p><p>Dabei f&uuml;hlt man sich wie selbstverst&auml;ndlich dem mitrei&szlig;enden Chauvinismus und Exzeptionalismus als dem fundamentalen Erfolgsrezept der abendl&auml;ndischen Welteroberung verpflichtet. Und die k&uuml;hne, zukunftsorientierte Vision, in einem &uuml;bernationalen Werte-Westen-Nationalismus den altvertrauten, auf die Eigeninteressen orientierten Nationalismus beizubehalten, nimmt Gestalt an; so wahr Gott uns helfe!<\/p><p>Die werte-westlichen Bev&ouml;lkerungen haben den Ernst der Lage auch schnell verstanden, sehen im Allgemeinen ein, dass ihr vertrauter Lebensstil nur von einer &uuml;bernationalen westlichen Wertegemeinschaft gegen all die b&ouml;sen M&auml;chte aus den ehemaligen Kolonien und sonstigen finsteren Feindeslagern verteidigt und weiterentwickelt werden kann.<\/p><p>Die Lenkbarkeit des gemeinschaftlichen Bewusstseins mit einem einvernehmlichen Weltbild ist eben ein bestens bew&auml;hrtes Kulturerbe. So, wie die weit zerstreuten lokalen St&auml;mme vormals in der Erhabenheit der Kaiser- und K&ouml;nigreiche und sp&auml;ter in der Einzigartigkeit der demokratischen Weltm&auml;chte die Gr&ouml;&szlig;e des eigenen Lebens zu sch&auml;tzen lernten, f&uuml;hlen sich die aufgekl&auml;rten V&ouml;lker des gegenw&auml;rtigen Abendlandes, die phantasievolle Realit&auml;t der &bdquo;Werte-Westen-3-D-Brille&ldquo; vor den Augen, zuversichtlich, stolz und sicher.<\/p><p>Auch in den kleineren zivilisierten Staaten sp&uuml;rt man die Begeisterung und Opferbereitschaft f&uuml;r die Erweiterung des lokalpatriotischen Nationalbewusstseins in eine westlich-menschheitliche Identit&auml;t. Das &uuml;bernationale EU-Bewusstsein konnte zwar die nationalistischen Emotionen bei den europ&auml;ischen V&ouml;lkern nicht befl&uuml;geln, hat aber als eine engagierte B&uuml;rokratie, die das Alltagsleben einheitlich reguliert, die Verbundenheit zu h&ouml;heren westlichen Werten bestens vorbereitet. Und so streben sogar manche vormals politisch neutralen Staaten wie Finnland und Schweden nach einem postnationalen Schulterschluss mit den &bdquo;Gro&szlig;en-Weisen-Br&uuml;dern&ldquo;, versprechen sich in der gegenw&auml;rtigen Zeitenwende mit der Kraft der regelbasierten Weltordnung, die NATO als das &bdquo;Passt-blo&szlig;-auf&ldquo;-Hammerargument, das vertraute abendl&auml;ndisch-patriotische Lebensgef&uuml;hl zu verteidigen.<\/p><p>Als &bdquo;Vereinter Westen der Werte &ldquo; ist es &uuml;berraschend schnell gelungen, die allgemeine Akzeptanz f&uuml;r eine gemeinschaftliche Identit&auml;t zu festigen. Mit einer noch nie dagewesenen milit&auml;rpolitischen und werteideologischen Einheit auf der Weltb&uuml;hne f&uuml;hlt man sich auf dem richtigen Wege, die altvertrauten nationalen Macht- und Profitinteressen weltweit zu realisieren; zum Wohle der Menschheit, versteht sich.<\/p><p>In dieser Kampagne, eine vereinende Dynamik des gemeinschaftlichen Werte-Westen-Bewusstseins zu kultivieren, wiederholt sich eine uralte Tradition. Zur Legitimation ihrer Macht wussten die Herrschaftssysteme &uuml;berall auf dem Globus die sinnlich gepr&auml;gte, nat&uuml;rliche Heimatverbundenheit mit wohlformulierten Ideologien in eine jeweilige abstrakte sozialpolitische Identit&auml;t zu verwandeln; heute hei&szlig;t es, die emotionale Treue zum Werte-Westen-Nationalismus zu bejubeln.<\/p><p>Das Erkennen der sozio&ouml;konomischen Wirklichkeit mit schlicht formulierten &ouml;ffentlichen Statements zu identifizieren lernt man, nicht als eine geistige Abh&auml;ngigkeit zu ertragen, sondern als einen pflichtbewussten Beitrag zur Stabilisierung des heimatlichen Zusammenlebens zu verinnerlichen. Die geistige Wachheit und selbst&auml;ndiges Denken werden erst als kreatives Repetieren der allgemein akzeptierten Einsichten gelobt und gew&uuml;rdigt.<\/p><p>Jahrhunderte durften unsere abendl&auml;ndischen V&ouml;lker ihren geistigen Horizont als ergebene Diener ihrer Kaiser- und K&ouml;nigreiche und der demokratischen Nationen erweitern, sich einpr&auml;gsam vorgetragene Werte aneignen, das Treiben ihrer edlen Herrscher bewundern, und f&uuml;r die armen Bauern- und Arbeiters&ouml;hne ergab sich sogar die einmalige M&ouml;glichkeit, auf den Eroberungsfeldz&uuml;gen die weite Welt und ihre Menschen leibhaftig kennenzulernen. Heute sch&auml;tzt man progressiverweise gerne auch die Frauenpower dabei.<\/p><p>Die Herrscher im Abendland f&uuml;hlten sich seit Anbeginn von ihrer Interpretation des Verwaltungsmodells des christlichen Sch&ouml;pfergottes befl&uuml;gelt und strebten danach, ihre Machtbereiche mit einem ausgepr&auml;gten Ich-bin-der-Herr-Bewusstsein zu gestalten; so wahr Gott uns helfe! Damit gelang es, die eigene Unfehlbarkeit in Rat und Tat zu beglaubigen. Und von den zeitraubenden &Uuml;berlegungen &uuml;ber die Konsequenzen und weitreichenden Folgen des eigenen Handelns befreit, f&uuml;hlt sich auch der Werte-Westen-Nationalismus in vollem Vertrauen an die Dynamik der zukunftsorientierten Unbek&uuml;mmertheit von h&ouml;heren Kr&auml;ften berufen, sich als Retter der Menschheit zu profilieren.<\/p><p>Dieses &bdquo;besser sein als die anderen&ldquo; hat seit Jahrhunderten den zivilisatorischen Traumtanz der Herrschaftsgebilde untereinander gepr&auml;gt. Kein Wunder, dass auch die gegenw&auml;rtige weltumfassende Live-Show &bdquo;Die Menschheit sucht den Superretter&ldquo; mit gro&szlig;em Interesse verfolgt wird.<\/p><p>Da die Jury dieser Supershow traditionell mit den Vertretern von diversen Westm&auml;chten besetzt wurde und der Werte-Westen noch nicht f&uuml;r den Auftritt bereitstand, schienen die Gewinnchancen der USA bis vor Kurzem gebongt. &Uuml;berraschenderweise gibt es aber nun einen neuen Konkurrenten: den Globalen S&uuml;den. Und der ist auch dabei, seine weltmehrheitliche Anh&auml;ngerschaft f&uuml;r die Abstimmung zu mobilisieren. Als Besserwes(t)is sieht man aber weiterhin gute Chancen, unschl&uuml;ssige Global-Ossis auf die richtige Seite der Geschichte zu gewinnen.<\/p><p>So, wie der abendl&auml;ndische Weltgeist sich nun im Werte-Westen-Nationalismus eine zeitgem&auml;&szlig;e Identit&auml;t sucht, lernt auch der wirtschaftspolitisch verst&auml;rkte Globale S&uuml;den als eine Reaktion auf die Jahrhunderte dauernden Dem&uuml;tigungen, eine eigene Identit&auml;t als eine souver&auml;ne weltpolitische Kraft zu kultivieren.<\/p><p>Ja, von euch lassen wir uns nie mehr ausbeuten, unterdr&uuml;cken und erniedrigen! Diese Einstellung kennt man gut aus den K&auml;mpfen der sozialen Bewegungen um Gerechtigkeit. Und weil der Westen, zutiefst &uuml;berzeugt von der eigenen Unfehlbarkeit, eben nie Fehler gemacht hat, allen V&ouml;lkern immer nur Gutes wollte, sich ungerecht als unf&auml;higer Erziehungsberechtigter verurteilt und existenziell bedroht f&uuml;hlt, wird auch dieser menschheitlich innerfamili&auml;re Streit lange, sehr lange dauern; auch, weil die weisen Wei&szlig;en in ihren ehemaligen Kolonien vorz&uuml;gliche Strukturen f&uuml;r Korruption und Gewalt der Ethnien untereinander geschaffen haben.<\/p><p>Die fortw&auml;hrende Instabilit&auml;t der Herrschaftssysteme haben die abendl&auml;ndischen M&auml;chte souver&auml;n zu meistern gelernt. Imperien und Reiche m&ouml;gen fallen, aber die Macht- und Profitsucht bleiben! Die M&auml;chtigen und die Profiteure bewiesen immer wieder ihre Flexibilit&auml;t und schafften es, die Macht- und Profitabh&auml;ngigkeit zu einem gemeinschaftlichen Ideal zu erheben; sei es in der Demokratie. Dass die Reichen auch letztes Jahr immer reicher geworden sind und die Armen &auml;rmer, wird mit unaufgeregter Coolness zur Kenntnis genommen. Die geistige Stabilit&auml;t der Allgemeinheit k&ouml;nnen nur Nachrichten &uuml;ber die B&ouml;sen auf der Welt ersch&uuml;ttern.<\/p><p>Das Verwandeln der eigenen Lebensbedingungen umfassend und zusammenh&auml;ngend zu erkennen, um in der Echtzeit darauf zu reagieren, ist eine naturgegebene &Uuml;berlebensstrategie der Lebensformen. Vor dem Sprachverm&ouml;gen hatten die Urmenschen dies voll im Griff und &uuml;berlebten. Mit dem Sprachverm&ouml;gen sieht es nicht so gut aus.<\/p><p>Als Sprachbegabte haben wir uns angew&ouml;hnt, das gemeinschaftliche &bdquo;geistig-k&ouml;rperliche Hier und Jetzt&ldquo; auf die Dynamik eines jeweiligen Herrschaftssystems zu reduzieren. Das Erkennen und das Handeln suchen nach ihrer Identit&auml;t in der Macht-Profit-Maximierung; so wahr Gott uns helfe.<\/p><p>Das dazugeh&ouml;rige Versagen, an die Konsequenzen des eigenen Handelns zu denken, braucht man gar nicht zu verheimlichen. Die aufgekl&auml;rte &Ouml;ffentlichkeit vermag nach wie vor in den vergangenen und gegenw&auml;rtigen und kommenden Kriegen und Katastrophen keine systemimmanente Fehlentwicklung erkennen.<\/p><p>Da wir unseren Alltag sprachlich kooperierend gestalten, hat das vorsprachliche Erfassen der Gegenw&auml;rtigkeit kaum eine praktische Bedeutung mehr. Aber als unser Wesensmerkmal m&ouml;chten wir die steinzeitliche geistig-k&ouml;rperliche Wachheit nicht vermissen, genie&szlig;en und kultivieren die Freuden an dieser Pr&auml;senz vor allem in k&uuml;nstlerischer und sportlicher Kreativit&auml;t.<\/p><p>Auch in unserem emotionalen Miteinander vertrauen wir der au&szlig;ersprachlichen Entscheidungsf&auml;higkeit, verlieben uns, ohne dies begr&uuml;nden zu wollen, lassen unsere innere Gewissheit immer wieder entscheiden, was in einer Situation richtig, was falsch ist &ndash; und das nicht aus einem egoistischen Vorteil!<\/p><p>Ihre alleinige Zust&auml;ndigkeit f&uuml;r die gesellschaftlichen Moralvorstellungen haben die Herrschaftssysteme seit Anbeginn mit einer erfolgreichen Erziehung zur Wortgl&auml;ubigkeit durchgesetzt. Es gilt: Der Mensch, damit meint man die anderen, ist b&ouml;se, muss kontrolliert werden.<\/p><p>Ohne Staatsgewalt w&uuml;rde in unserem zivilisierten Zusammenleben tats&auml;chlich nichts funktionieren. Rechtlich nicht legitimierter Mord und Totschlag, unheilige und nicht werteorientierte Kriege, moralisch unbegr&uuml;ndetes Bombardieren von Kindern, unrechtm&auml;&szlig;iger Lug und Betrug, nicht gesetzeskonforme Bereicherung auf Kosten der andern usw. bleiben ein echtes &Auml;rgernis.<\/p><p>Jenseits der Treue zu den niedergeschriebenen Moraltafeln lassen sich manche &bdquo;Freigeister&ldquo; auch heute intuitiv von einem steinzeitlichen, inneren Mitgef&uuml;hl leiten, finden das Einander-T&ouml;ten und Ausbeuten instinktiv widernat&uuml;rlich, kommen nicht mal auf die von der Gesellschaft empfohlene Idee, ihr emotionales Urteil &uuml;ber richtig und falsch mit einer vorgekauten nationalistischen Werte-Sprache oder ideologisiert-religi&ouml;sen h&ouml;heren Idealen zu begr&uuml;nden, k&ouml;nnen nur &uuml;ber die Wortgl&auml;ubigkeit des Zweierleima&szlig;-Bewusstseins des Werte-Westen-Nationalismus staunen.<\/p><p>Um meinen gestammelten Gedanken doch etwas Seriosit&auml;t zu verleihen, und als Anregung zum weiteren Nachdenken, ein Zitat von einem kundigen Beobachter aus dem vorigen Jahrhundert, Bob Dylan: &bdquo;&lsquo;cause something is happening and you don&rsquo;t know what it is, do you &hellip;?&rdquo;<\/p><p><small>Titelbild: Shutterstock \/ Nadia Snopek<\/small><\/p><div class=\"moreLikeThis\">\n<strong>Mehr zum Thema:<\/strong>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106888\">An der Schwelle zum &bdquo;Post-Werte-Westen-Zeitalter&ldquo;<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104203\">Die &bdquo;asoziale Intelligenz&ldquo; der regelbasierten Weltordnung<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99166\">In Bombenstimmung in die strahlende Zukunft<\/a>\n<\/p><\/div><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg09.met.vgwort.de\/na\/0ccbf72bf8ec454d8dd97e688a0efeb3\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dass die Menschheit endlich dabei ist, die Einsicht in die Notwendigkeit einer gemeinschaftlichen &Uuml;berlebensstrategie zu erlangen, feiert der zivilisierte Westen als seinen Erfolg. 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