{"id":109736,"date":"2024-01-21T14:00:01","date_gmt":"2024-01-21T13:00:01","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=109736"},"modified":"2024-01-21T00:54:48","modified_gmt":"2024-01-20T23:54:48","slug":"philippinen-des-iberischen-imperiums-perle-in-fernost-teil-i","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=109736","title":{"rendered":"Philippinen: Des Iberischen Imperiums \u201ePerle in Fernost\u201c (Teil I)"},"content":{"rendered":"<p>Die Philippinen sind das einzige Land in Asien, das nach einem westeurop&auml;ischen Herrscher, Philipp II., benannt ist. Zudem war der s&uuml;dostasiatische Inselstaat die einstige und einzige Kolonie der Vereinigten Staaten von Amerika in Asien, was den bekannten, in mehrere Sprachen &uuml;bersetzten und im Januar 2022 97-j&auml;hrig verstorbenen philippinischen Schriftsteller und Autor Francisco Sionil Jos&eacute; einst zu der trefflichen Bemerkung veranlasste: &bdquo;Unsere Landsleute hatten das historische Pech, etwa 350 Jahre im spanischen Konventsmief und ein halbes Jahrhundert unter Hollywood-Herrschaft leben zu m&uuml;ssen, von einem dreij&auml;hrigen Intermezzo unter japanischer Knute einmal abgesehen.&ldquo; Jahrhunderte kolonialer Herrschaft haben in den Philippinen tiefe Spuren hinterlassen, die bis heute auf Schritt und Tritt sp&uuml;rbar sind. Diese f&uuml;nfteilige Serie aus der Feder unseres S&uuml;dost- und Ostasienexperten <strong>Rainer Werning<\/strong> versteht sich als Spurensuche in einem Land, das w&auml;hrend der Internationalen Buchmesse in Frankfurt am Main im Jahr 2025 Gastland sein wird.<br>\n<!--more--><\/p><p><strong>&bdquo;Gepfefferte&ldquo; Ausgangslage<\/strong><\/p><p>Zu den einflussreichsten mittelalterlichen Kr&auml;ften in Europa geh&ouml;rten Kaiser unterschiedlicher Couleur und die m&auml;chtige r&ouml;misch-katholische Kirche. Zeitweilig war es schwierig, weltlichen Reichtum und religi&ouml;se G&uuml;ter voneinander zu unterscheiden, insbesondere in jenen Zeiten, da die im Vatikan ans&auml;ssigen P&auml;pste das letzte Wort &uuml;ber s&auml;mtliche Angelegenheiten des irdischen Lebens hatten. Die H&ouml;fe der regierenden K&ouml;nige als auch die der katholischen Kirche waren beherrscht von dem ungez&uuml;gelten Streben, die Reicht&uuml;mer der Erde zu erwerben und anzuh&auml;ufen. Sie strebten aber auch nach einer straffen Kontrolle ihrer jeweiligen Untertanen. Es war die im Entstehen begriffene kapitalistische Produktionsweise, welche H&auml;ndler dazu antrieb, Kapital in besonders gewinntr&auml;chtige Auslandsexpeditionen zu investieren.<\/p><p>Sie gr&uuml;ndeten Kolonien in allen Ecken der Welt, und es nahm nicht Wunder, dass die am 4. Mai 1493 von Papst Alexander VI. ver&ouml;ffentlichte Bulle regulativ eingriff und die Erde zwischen den beiden seinerzeit unangefochtenen <em>&bdquo;big global players&ldquo;<\/em>, den Seem&auml;chten Spanien und Portugal, entsprechend in zwei Hemisph&auml;ren aufteilte. In diesem Dokument wurde verf&uuml;gt, dass alles &bdquo;heidnische Land&ldquo;, das im Osten lag, Portugal geh&ouml;ren sollte, die westliche H&auml;lfte hingegen Spanien. Gem&auml;&szlig; dieser Vereinbarung konnte Spanien Anspruch auf die Philippinen unter dem Vorwand erheben, dass das Land zur westlichen H&auml;lfte geh&ouml;rte.<\/p><p>Es waren der Run auf Gew&uuml;rze und eine wahre Gew&uuml;rzmanie, die Spanier und Portugiesen, aber auch reiche Kaufmannsgilden in anderen Teilen Europas dazu bewogen, Kapital zusammenzulegen, um Seeexpeditionen zu finanzieren und auszur&uuml;sten und sich so den Zugriff auf diese begehrten G&uuml;ter zu sichern. Die Anf&auml;nge des westlichen Kolonialismus waren mithin buchst&auml;blich &bdquo;gepfeffert&ldquo;. Die Gew&uuml;rzsuche &uuml;berzeugte auch die herrschende Elite Spaniens, die schlie&szlig;lich, durch die in Augsburg ans&auml;ssige Fugger-Familie finanziell unterst&uuml;tzt, eine Mannschaft von Seeleuten unter Vertrag nahm. Diese sollte unter der Leitung eines portugiesischen Kapit&auml;ns und Navigators Segel setzen, um die legend&auml;ren Gew&uuml;rze zu finden. Die Taten dieses Mannes, dessen spanischer Name Ferdinand Magellan war, sind wunderbar beschrieben in Stefan Zweigs 1938 erschienener Novelle <em>&bdquo;Magellan &ndash; Der Mann und seine Tat&ldquo;.<\/em> [<a href=\"#foot_1\" name=\"note_1\">1<\/a>]<\/p><p>Hier sollen nicht en detail die Umst&auml;nde wiedergegeben werden, die letztlich zum Tod von Magellan auf der zentralphilippinischen Insel Mactan f&uuml;hrten. Erstaunlich war jedenfalls, dass Magellans Leutnant Sebastian de Elcano das Kap Hoorn an der S&uuml;dspitze S&uuml;damerikas passierte. Er brachte am 6. September 1522 die <em>&bdquo;Victoria&ldquo;<\/em> &ndash; eines der f&uuml;nf Schiffe, mit denen Magellan im Jahre 1519 von St. Lucar aus in See gestochen war &ndash; mit 18 M&auml;nnern, darunter der italienische Chronist Antonio Pigafetta, in den Ausgangshafen zur&uuml;ck. So hatte er die erste Weltumsegelung in drei Jahren und 14 Tagen geschafft.<\/p><p>Das Land, das Magellan zuerst die &bdquo;St. Lazarus Inseln&ldquo; nannte, wurde sp&auml;ter als &bdquo;Philippinen&ldquo; bekannt. Es ward nach Philipp II. benannt, dessen Weltreich, so gigantisch es war, sp&auml;ter von England und den rebellischen Niederlanden herausgefordert wurde. Obwohl er als gebildeter Mann beschrieben ward, der den K&uuml;nsten und geistigen Zeitstr&ouml;men aufgeschlossen gegen&uuml;berstand, w&uuml;rden wir ihn heute als reaktion&auml;ren r&ouml;misch-katholischen Fundamentalisten bezeichnen.<\/p><p>Philipp II. bewunderte und unterst&uuml;tzte die Inquisition, eine der schlimmsten Gei&szlig;eln und schrecklichsten Verbrechen, die je &uuml;ber die Menschheit kamen. Und er bezeichnete es als g&ouml;ttlichen Auftrag, die Moslems, die alten Feinde der Spanier, zu jagen. Berber und Araber aus Nordafrika, von den Spaniern &bdquo;Moros&ldquo; genannt, waren 711 nach unserer Zeitrechnung auf die spanische Halbinsel eingedrungen und hatten dort gr&ouml;&szlig;ere Teile des Landes unterworfen. Die Spanier warfen die moslemischen Invasoren in einer Reihe von Kriegen zur&uuml;ck. Diese dauerten nahezu neun Jahrhunderte und sind unter dem Namen <em>Reconquista<\/em> bekannt.<\/p><p><strong>&bdquo;Moros&ldquo;, nicht Filipinos<\/strong><\/p><p>Unerbittlich zeigte sich Philipp II. auch gegen&uuml;ber den Moslems im S&uuml;den der Philippinen, welche die Spanier ebenfalls absch&auml;tzig &bdquo;Moros&ldquo; nannten. In einem Instruktionsschreiben an den Konquistador, Seefahrer und k&ouml;niglichen Bediensteten Miguel L&oacute;pez de Legazpi und seine Mannen erteilte er die Erlaubnis, Moros, die Handel trieben und den Islam predigten, zu versklaven und ihr Verm&ouml;gen einzuziehen. [<a href=\"#foot_2\" name=\"note_2\">2<\/a>] Seit dieser Zeit wurden die Moros notorisch als Gesetzlose, Banditen, Piraten und Sklavenh&auml;ndler beschrieben. Charles O. Frake wies darauf hin, dass in einem spanischen Buch &uuml;ber die Geschichte der s&uuml;dlichen Philippinen der Titel <em>&bdquo;The Pirate Wars of the Philippines against the Mindanaos and Joloanos, and another, in two volumes&ldquo; <\/em>sich auch als <em>The History of Malayo-Mohammedan Piracy in Mindanao, Jolo und Borneo<\/em> verstand. [<a href=\"#foot_3\" name=\"note_3\">3<\/a>]<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;<em>Warum sollen wir uns nach einem K&ouml;nig benennen, der unsere Versklavung anordnete?&ldquo;, <\/em>fragte der muslimische Gelehrte Alunan C. Glang:<em> &bdquo;Nur die Indios wurden aus dem Status von Vasallen befreit und wurden Filipinos, die auf die Bezeichnung Filipinos stolz waren. Wir Moslems sind es nicht!&ldquo; [<a href=\"#foot_4\" name=\"note_4\">4<\/a>]<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p>Der Autor Zainudin Malang spottete noch unerbittlicher:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;<em>Warum &auml;rgern wir Moslems uns, wenn wir Filipinos genannt werden? Na ja, aus demselben Grund, den die Filipinos anf&uuml;hrten, w&uuml;rde ihr Land auf einmal nach Yamashita, dem ber&uuml;chtigten japanischen General w&auml;hrend des Zweiten Weltkriegs, umbenannt.&ldquo; [<a href=\"#foot_5\" name=\"note_5\">5<\/a>]<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p>Die Absicht Philipps II. war es nicht nur, die Philippinen zu kontrollieren, um so eine st&auml;ndige Basis f&uuml;r den lukrativen Handel mit China zu bekommen. Religi&ouml;se Gr&uuml;nde hatten in seinen &Uuml;berlegungen eine ebenso wichtige Bedeutung. Er wollte die Konversion der Heiden zum katholischen Glauben. Auf die Frage, ob es nicht besser w&auml;re, die Philippinen zugunsten des ressourcenreicheren Brasilien aufzugeben, soll Philipp II. geantwortet haben:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;<em>Es ist nicht einzig die Aufgabe von K&ouml;nigen, nach kostbaren Metallen und wertvollen Edelsteinen zu suchen!&ldquo;<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p>Implizit ist in diesen Worten noch ein Hauch davon sp&uuml;rbar, welche Bedeutung der sogenannten <em>Frailokratie <\/em>(M&ouml;nchswillk&uuml;r) im Alltagsleben der neu unterworfenen kolonialen Subjekte zufiel. Tats&auml;chlich sind die sichtbarsten, bis heute allgegenw&auml;rtigen und wirkm&auml;chtigsten Erbeinfl&uuml;sse auf den Inseln die griechisch-r&ouml;misch-j&uuml;disch-christlichen Glaubenslehren und die spanischen Namen und Redewendungen.<\/p><p><strong>&bdquo;Sie imitieren alles, was ihnen vor Augen kommt&ldquo;<\/strong><\/p><p>Dem Sozialanthropologen, wohlhabenden Reisenden und Kosmopoliten Fedor Jagor, 1816 in Berlin geboren, verdanken wir aufgrund seiner ausgedehnten S&uuml;dostasienreisen das von ihm im Jahre 1873 ver&ouml;ffentlichte Buch <em>&bdquo;Reisen in den Philippinen&ldquo;.<\/em> [<a href=\"#foot_6\" name=\"note_6\">6<\/a>] Darin beschrieb er minuti&ouml;s sowohl fast alle Aspekte des Alltagslebens als auch die sozialen und politischen Probleme, mit denen sich die Inseln zu seiner Zeit konfrontiert sahen. Im ersten Kapitel von Jagors Opus findet sich eine pr&auml;zise Beschreibung der geostrategischen Bedeutung, die den Philippinen damals zukam:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;<em>F&uuml;r die Westk&uuml;ste Amerikas liegt wohl keine tropische Kolonie Asiens so g&uuml;nstig. Auch f&uuml;r Australien kann ihr Niederl&auml;ndisch-Indien nur in einigen Beziehungen den Rang streitig machen. Auf den Handel mit China dagegen, dessen Stapelplatz anf&auml;nglich Manila war, so wie mit den westlichen, den atlantischen H&auml;fen n&auml;her gelegenen L&auml;ndern Asiens, Europas fernen Osten, wird es wohl immer mehr verzichten m&uuml;ssen.&ldquo; [<a href=\"#foot_7\" name=\"note_7\">7<\/a>]<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p>Im Kapitel IV seines Buches <em>&bdquo;Reisen in den Philippinen&ldquo;<\/em> fand Jagor wenig Schmeichelhaftes &uuml;ber &bdquo;die unzivilisierten Einwohner der Philippinen&ldquo; zu berichten:<\/p><blockquote><p>\n<em>&bdquo;(Diese) haben schnell die Riten, Formen und Zeremonien der fremden Religion &uuml;bernommen. Zur gleichen Zeit kopierten sie die &Auml;u&szlig;erlichkeiten ihrer neuen Herren und lernten, ihre eigenen Umgangsformen und Sitten als heidnisch und barbarisch zu verachten. F&uuml;rwahr &ndash; heute singen sie andalusische Lieder und sie tanzen spanische T&auml;nze. Aber in welcher Weise? Sie imitieren alles, was ihnen vor Augen kommt und pr&uuml;fen nicht, warum man es sch&auml;tzen sollte. Das ist es, das sie und ihre k&uuml;nstlerischen Produkte so langweilig, charakterlos und, ich f&uuml;ge hinzu, so unnat&uuml;rlich macht, trotz aller Geschicklichkeit und Geduld, die sie dabei aufwenden.&ldquo; [<a href=\"#foot_8\" name=\"note_8\">8<\/a>]<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p>Weiterhin merkte der Autor an:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;<em>Es war ein Gl&uuml;ck f&uuml;r die Filipinos, dass ihre Inseln &uuml;ber keine Reicht&uuml;mer in Gestalt von wertvollen Edelmetallen oder kostbaren Gew&uuml;rzen verf&uuml;gten. In den fr&uuml;hen Tagen der Seeschifffahrt gab es kaum eine M&ouml;glichkeit, die zahlreichen Agrarg&uuml;ter der Kolonie zu exportieren. Deshalb war es auch wenig lohnenswert, das Beste aus dem Land zu machen. Die wenigen Spanier, die in der Kolonie lebten, fanden einen einfacheren Weg, Geld zu verdienen. Es war der mit Galeonen durchgef&uuml;hrte Handel zwischen China und Mexiko. Dieser Handel hielt sie fern von allen wirtschaftlichen Unternehmungen, die nicht zu ihrer hochm&uuml;tigen Haltung passten und die den Filipinos schwerste Arbeiten auferlegt h&auml;tten.&ldquo; [<a href=\"#foot_9\" name=\"note_9\">9<\/a>]<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p>Die Bezeichnung &bdquo;Filipino&ldquo;, die sich urspr&uuml;nglich auf Spanier bezog, die auf den Philippinen geboren waren, trug mehrere Bedeutungen und entwickelte sich ziemlich widerspr&uuml;chlich. Der erste dokumentierte Gebrauch von &bdquo;Filipino&ldquo;, der auf die Indios Bezug nahm, fand sich in Jos&eacute; Rizals 1879 geschriebenem Gedicht <em>&bdquo;A la juventud filipina&ldquo; (An die philippinische Jugend). <\/em>Darin ermahnte der sp&auml;ter zum Nationalhelden der Filipinos avancierte Rizal die philippinische Jugend, die Hoffnung des Vaterlandes zu verk&ouml;rpern. Rizal selbst und seine Studienkollegen an der von Jesuiten gef&uuml;hrten Ateneo-Universit&auml;t betrachteten sich als Filipinos, obwohl sie keine Eingeborenen waren. Folgt man den Ausf&uuml;hrungen des Kolumnisten und ausgewiesenen Rizal-Kenners Ambeth Ocampo, dann w&auml;hnten sich Rizal und seine Gef&auml;hrten eindeutig als <em>&bdquo;little brown Spaniards&ldquo;<\/em>. [<a href=\"#foot_10\" name=\"note_10\">10<\/a>]<\/p><p>In seiner Schrift <em>Filipinas dentro de cien a&ntilde;os (Die Philippinen in einem Jahrhundert)<\/em> beklagte Rizal die Verwestlichung und Erniedrigung der Indios und den durch den spanischen Kolonialismus herbeigef&uuml;hrten Verlust alter Gebr&auml;uche, Schriften, Gesetze, Lieder und Gedichte, und er erinnerte ohne rassistische Anfl&uuml;ge an Jagors Bemerkungen. Als 1896 die von Andres Bonifacio gef&uuml;hrten <em>Katipuneros<\/em>, Mitglieder einer im Untergrund agierenden Geheimorganisation mit dem poetischen Namen <em>&bdquo;Oberster Altehrw&uuml;rdiger Rat der S&ouml;hne der Heimat&ldquo;<\/em>, ihre Revolte gegen die Spanier begannen, bestand ihr Ziel darin, der Kolonialherrschaft mit Waffengewalt ein Ende zu bereiten und eine unabh&auml;ngige Republik zu errichten. Um dem v&ouml;lligen Bruch mit Spanien Ausdruck zu verleihen, zerrissen sie ihre Steuerkarten, verwendeten in der Umgangssprache Tagalog und nicht das Spanische zur Kommunikation und schufen eine Nationalflagge.<\/p><p>Aufgrund neuerlich zug&auml;nglicher Katipunan-Dokumente vermochten die philippinischen Historiker Milagros C. Guerrero, Emanuel N. Encarnacion und Ramon N. Villegas nachzuweisen, dass Bonifacio und die Katipunan dem Land tats&auml;chlich den Namen <em>Katagalugan<\/em> anstelle von Filipinas gaben und sie die Bezeichnung Tagalog als Region und Regionalsprache als besten Ausdruck f&uuml;r alle Eingeborenen des Landes erachteten. [<a href=\"#foot_11\" name=\"note_11\">11<\/a>]<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;<em>Die Revolution war &ndash; beziehungsweise sie begann zumindest &ndash; als Katagalugan Revolution. Sie wurde zur philippinischen Revolution erst 1897, als Emilio Aguinaldo, der fr&uuml;here B&uuml;rgermeister von Kawit, Bonifacio vom Steuer der revolution&auml;ren Bewegung verdr&auml;ngte und ihn exekutieren lie&szlig;.&ldquo; [<a href=\"#foot_12\" name=\"note_12\">12<\/a>]<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p>Emilio Aguinaldo &ndash; das war derselbe F&uuml;hrer, der sp&auml;ter offen &bdquo;den Schutz der m&auml;chtigen und humanen nordamerikanischen Nation&ldquo; suchen und loben sollte.<\/p><p><strong>Katholische Erbschaften &ndash; kastilische Grandezza<\/strong><\/p><p>So trugen &ndash; nach &bdquo;fast 350 Jahren Verweildauer im spanischen Konventsmief&ldquo;, wie der eingangs zitierte Schriftsteller und Autor Francisco Sionil Jos&eacute; es formuliert hatte &ndash; die Filipinos spanische Namen, benannten ihre Inseln nach einem spanischen K&ouml;nig und besuchten regelm&auml;&szlig;ig die Sonntagsmesse. Sie feierten, wann immer sich dazu Gelegenheiten boten (und das war sehr h&auml;ufig der Fall), Fiestas. Sie verfolgten aufmerksam das religi&ouml;se Fest Santa Cruzan und versuchten mit allen Mitteln, so hellh&auml;utig zu sein wie ihre katholischen und kolonialen Herren.<\/p><p>Der Katholizismus, wie er in den Philippinen praktiziert wird, tr&auml;gt &ndash; so scheint mir &ndash; gleichzeitig starke mariologische Z&uuml;ge. Vielleicht ist das ein Aufscheinen jener pr&auml;kolonial hoch geachteten sozialen Stellung von Frauen als vielfach in Personalunion wirkm&auml;chtige Heilerinnen und religi&ouml;se F&uuml;hrerinnen &ndash; den <em>Babaylanes<\/em> und\/oder <em>Catalonans<\/em>. Ein Aspekt ist und bleibt bei alledem bemerkenswert: Als um 1900 der amerikanische Imperialismus seine Herrschaft durch rohe Gewalt und haushoch &uuml;berlegene Waffentechnologie begr&uuml;ndete, war es den Spaniern noch immer nicht gegl&uuml;ckt, ihre Sprache als landesweit verankerte allgemeine Verkehrssprache durchzusetzen.<\/p><p>In dem zweiten christlichen und vorwiegend r&ouml;misch-katholischen Land S&uuml;dostasiens k&ouml;nnen wir eine andere Entwicklung beobachten. Ich meine hier die fr&uuml;here portugiesische Kolonie und die seit Sommer 2002 existierende Republik Osttimor. Dort ist das Portugiesische &ndash; noch vor Tetum und Bahasa &ndash; nicht nur die am weitesten verbreitete gesprochene Sprache, ihre gute Beherrschung bildet zudem die Voraussetzung daf&uuml;r, eine gut dotierte Position bzw. Anstellung in staatlichen Beh&ouml;rden zu bekommen.<\/p><p>Die alteingef&uuml;hrten und superreichen Familien in den Philippinen weisen allesamt spanische Wurzeln auf &ndash; die Roxases, die Sorianos, die Elizaldes und die Ayalas. In letztgenannter Familie finden sich auch Mischehen mit den deutschen Zobels und den britischen McMickings.<\/p><p>All diese Familien und andere Big Shots in der philippinischen Gesellschaft sind nicht nur Kapitalisten. Im Gegensatz beispielsweise zu ihren Kollegen in Westeuropa sind sie gleichzeitig stets auch einflussreiche Gro&szlig;grundbesitzer. Und dieses Gro&szlig;grundbesitzertum ist ein koloniales Erbe mit weitreichenden Konsequenzen, da es vormals kommunales Gemeindeeigentum zugunsten von Individualeigentum aushebelte. Das Gro&szlig;grundbesitzertum ist ein Produkt des <em>Encomienda<\/em>-Systems mit seinen strengen Hierarchien und rigider Top-down-Politik.<\/p><p>Zum Beispiel verf&uuml;gte allein die Elizalde-Familie &uuml;ber Unternehmen wie <em>Elizalde Rope Factory, Inc., Elizalde Paint and Oil Factory, Inc., Manila Steamship Co., La Carlos Sugar Central<\/em> (eine der gr&ouml;&szlig;ten Zuckerfirmen auf der zentralphilippinischen Insel Negros), <em>Tanduay Distillery<\/em> und <em>Pilar Sugar Central.<\/em> Der Familienclan war ebenfalls stark engagiert in der Herstellung von Hanf und Seilen (zwei Drittel des in den Philippinen gefertigten <em>Manilahanfs<\/em> beziehungsweise <em>Abaka<\/em> wurden exportiert), von Alkoholika, Zucker sowie im maritimen Transportwesen zwischen den Inseln.<\/p><p><strong>Beginn der &bdquo;Pax Americana&ldquo;<\/strong><\/p><p>Die weltlichen Spanier, die auf den Philippinen blieben, nachdem die USA den Archipel ihrem Herrschaftsgebiet einverleibt hatten, passten sich relativ gut den neuen Imperialisten an. Diese Spanier n&auml;mlich akzeptierten nicht nur deren politische Herrschaft, sie zeigten sich auch deren &ouml;konomischen Ideen gegen&uuml;ber aufgeschlossen.<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;<em>Das wahrscheinlich beste Beispiel f&uuml;r diese Anpassung ist, dass die spanische Handelskammer in Manila zwischen Mitte 1905 bis 1908 der erste Bef&uuml;rworter eines Freihandels mit den USA war. Die M&ouml;glichkeit, &uuml;ber die Philippinen als Hintert&uuml;r in die USA zu exportieren (&hellip;), war klar die Absicht der Spanier, die sich f&uuml;r eine Bindung an die USA aussprachen. (&hellip;) Sogar die religi&ouml;sen M&ouml;nchsorden haben ihre Verluste an Grundst&uuml;cken nach dem Ende der spanischen Herrschaft relativ gut verkraftet. Mit dem Geld, das sie erhielten, bauten sie die Philippinen als Zentrum f&uuml;r den Fernen Osten aus und erweiterten ihre gesch&auml;ftlichen Beziehungen im restlichen Asien, speziell in China.<\/em><\/p>\n<p><em>Wenn neue Missionare in den Fernen Osten geschickt wurden, war Amerika oft die Zwischenstation auf dem Weg nach den Philippinen. Hier wurde &uuml;ber ihre endg&uuml;ltigen Bestimmungsl&auml;nder entschieden &ndash; China, Japan, die Philippinen und andere L&auml;nder. Ein Bericht von Jaime Gil de Viedma, einem spanischen Schriftsteller und Poeten, best&auml;tigt das: &sbquo;Die Jesuiten haben ein Leihhaus in Manila und kontrollieren einen gro&szlig;en Teil des Devisengesch&auml;fts in Hongkong. Die Dominikaner hingegen monopolisierten das Mietgesch&auml;ft mit Rikschas in Shanghai, die Rekollekten sind die wichtigsten Aktion&auml;re von San Miguel Beer. Sie sind wichtiger als die Sorianos und die Roxases und andere.&rsquo;&ldquo; [<a href=\"#foot_13\" name=\"note_13\">13<\/a>] [<a href=\"#foot_14\" name=\"note_14\">14<\/a>]<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p>In einem Dokument, das wom&ouml;glich zu den groteskesten der Weltgeschichte z&auml;hlt, berichtete US-Pr&auml;sident William McKinley im Sommer 1898 vor einer Versammlung protestantischer Geistlicher, wie er durch das Licht und die F&uuml;gung des Allm&auml;chtigen mehr als eine Nacht bedr&auml;ngt wurde, die Philippinen endlich den Spaniern zu entringen:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;<em>Und eines Nachts &uuml;berfiel es mich, ich wei&szlig; nicht genau wie, aber es &uuml;berkam mich und ich entschied: dass wir sie (die Philippinen &ndash; RW) nicht Spanien zur&uuml;ckgeben konnten: das w&uuml;rde feige und unehrenhaft sein; dass wir sie nicht Frankreich oder Deutschland, unseren Handelsrivalen im Orient, &uuml;berlassen durften, das w&auml;re ein schlechtes Gesch&auml;ft und w&uuml;rde uns in Misskredit bringen; dass wir sie auch nicht sich selbst &uuml;berlassen konnten, denn sie waren noch nicht reif zur Selbstregierung, und sie w&uuml;rden dort bald in Anarchie verfallen und eine &uuml;blere Misswirtschaft haben, als es die spanische war; dass uns nichts anderes &uuml;brigblieb, als sie alle zu &uuml;bernehmen, die Filipinos zu erziehen, sie emporzuheben, zu zivilisieren und zu christianisieren und mit Gottes Gnade das Beste f&uuml;r sie zu tun wie f&uuml;r unsere Mitmenschen, f&uuml;r die Christus ebenfalls gestorben ist.<\/em><\/p>\n<p><em>Sodann ging ich ins Bett, schlief ein und hatte einen gesunden Schlaf. Und am n&auml;chsten Morgen lie&szlig; ich den Chefingenieur des Kriegsministeriums, unseren Kartographen, rufen und trug ihm auf, die Philippinen auf die Landkarte der Vereinigten Staaten zu setzen, und dort sind sie, und dort werden sie bleiben, solange ich Pr&auml;sident bin!&ldquo; [<a href=\"#foot_15\" name=\"note_15\">15<\/a>]<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p>Der endg&uuml;ltige Friedensvertrag zwischen den USA und Spanien wurde am 10. Dezember 1898 in Paris unterzeichnet. Artikel III dieses Vertrages stellte fest:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;<em>Spanien wird den Archipel, der als Philippinen bekannt ist, an die Vereinigten Staaten abtreten. Die Vereinigten Staaten werden an Spanien innerhalb von drei Monaten nach Ratifizierung der Vertragsdokumente die Summe von 20 Millionen Dollar zahlen. Die b&uuml;rgerlichen Rechte und der politische Status der &uuml;bergebenen einheimischen Bewohner der Territorien werden durch den Kongress der Vereinigten Staaten n&auml;her festgelegt.&ldquo;<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p>Juristen in den USA ver&ouml;ffentlichten Memoranden zu dem Thema, ob dieser Vertrag &uuml;berhaupt rechtm&auml;&szlig;ig zustande gekommen war. Sie gaben zu bedenken, dass Spanien zur Zeit der Abtretung der Philippinen gar nicht mehr im Besitz des Landes und auch nicht in der Lage war, seine Jurisdiktion dar&uuml;ber einem anderen Land zu &uuml;bertragen. Die Filipinos wurden in den Verhandlungen &uuml;berlistet und ausman&ouml;vriert. Sie aber hatten bereits am 12. Juni 1898 feierlich ihre Unabh&auml;ngigkeit von Spanien proklamiert, mit Supremo Emilio Aguinaldo als erstem Pr&auml;sidenten dieser ersten Republik in Asien. Aguinaldos Emiss&auml;r (der Rechtsanwalt Agoncillo) wurde einfach ignoriert und zu den Verhandlungen in Paris nicht zugelassen. Es ward ihm nicht einmal gestattet, ein Memorandum zu &uuml;berreichen. [<a href=\"#foot_16\" name=\"note_16\">16<\/a>]<\/p><p><small>Titelbild: hyotographics\/shutterstock.com<\/small><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><div class=\"footnote\">\n<p>[<a href=\"#note_1\" name=\"foot_1\">&laquo;1<\/a>] Stefan Zweig wurde am 28. November 1881 in Wien als Sohn eines verm&ouml;genden j&uuml;dischen Gesch&auml;ftsmanns geboren. Er war zu seiner Zeit eine herausragende literarische Gestalt. Nachdem die Nazis die Macht ergriffen hatten, befahlen sie, seine B&uuml;cher zu verbrennen. Sie veranlassten ihn auch, die britische Staatsb&uuml;rgerschaft zu erwerben. Er war ein sehr produktiver Autor und ver&ouml;ffentlichte neben zahlreichen anderen Werken das Buch <em>&bdquo;Magellan. Der Mann und seine Tat&ldquo;<\/em> (Wien: Reichner, 1938 &ndash; Sein gesammeltes Werk in vier B&auml;nden erschien 2003 bei S. Fischer in Frankfurt). 1940 verlie&szlig; Zweig London und hielt sich eine Zeitlang in New York, Argentinien und Paraguay auf. Schlie&szlig;lich lie&szlig; er sich in Petr&oacute;polis (nahe Rio de Janeiro) nieder. Tief verzweifelt &uuml;ber das Schicksal seines Heimatlandes und auch wegen fehlender Perspektiven im Exil begingen er und seine zweite Frau, Charlotte Altmann, am 23. Februar 1942 in Petr&oacute;polis Selbstmord.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_2\" name=\"foot_2\">&laquo;2<\/a>] Emma Blair &amp; James Robertson (eds.): <em>The Philippine Islands 1493-1898<\/em>, Vol. VI, Cleveland: The A. H. Clark Company, 1903-1909, pp. 57-58.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_3\" name=\"foot_3\">&laquo;3<\/a>] Charles O. Frake: <em>Abu Sayyaf: Displays of Violence and the Proliferation of Contested Identities among Philippine Muslims,<\/em> in: American Anthropologist, Vol. 100, No. 1 (March 1998), S. 48-49.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_4\" name=\"foot_4\">&laquo;4<\/a>] Alunan C. Glang: <em>The Centennial That Was Never,<\/em> Moro Kurier, Vol. XII, Nos. 1 &amp; 2, S. 26. <\/p>\n<p>[<a href=\"#note_5\" name=\"foot_5\">&laquo;5<\/a>] Zainudin Malang in einer Mitteilung an diesen Autor am 11. Januar 2001. <\/p>\n<p>[<a href=\"#note_6\" name=\"foot_6\">&laquo;6<\/a>] Fedor Jagor: <em>Reisen in den Philippinen<\/em> (gek&uuml;rzte Neuausgabe), Berlin, 1982 &ndash; Die Erstauflage (mit einem Anhang &uuml;ber Geologie und Sch&auml;del) erschien 1873 ebenfalls in Berlin. Fedor Jagor (geb. 1816 Berlin; &dagger; 1900 in Berlin) war der Sohn eines Kochs, der 1800 von Russland nach Berlin emigrierte und dort sp&auml;ter Eigent&uuml;mer des &bdquo;Hotel Russie&ldquo; wurde. Der von Hause aus betuchte Fedor unternahm in den Jahren 1857-60, 1873-76 und 1890-93 mehrere Reisen nach Singapur, Malakka, Java, den Philippinen und anderen Regionen in S&uuml;dostasien. Nach ihm sind mehrere Pflanzen benannt. Neben den <em>&bdquo;Reisen in den Philippinen&ldquo; <\/em>schrieb er <em>&bdquo;Singapur, Malakka, Java &ndash; Reiseskizzen&ldquo;<\/em>, Berlin 1866.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_7\" name=\"foot_7\">&laquo;7<\/a>] Ebd.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_8\" name=\"foot_8\">&laquo;8<\/a>] Ebd.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_9\" name=\"foot_9\">&laquo;9<\/a>] Ebd.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_10\" name=\"foot_10\">&laquo;10<\/a>] Ambeth R. Ocampo: <em>From &bdquo;Indio&rdquo; to Filipino, Looking Back<\/em> (Kolumne), in: Philippine Daily Inquirer, 9. Juni 1996.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_11\" name=\"foot_11\">&laquo;11<\/a>] Aus dem Original-Tagalog &uuml;bersetzt von Milagros C. Guerrero, Emmanuel N. Encarnacion and Ramon N. Villegas in ihrem Essay:<em> &bdquo;Andres Bonifacio and the 1896 Revolution&rdquo;, <\/em>Sulyap Kultura, 2nd Quarter, Manila: National Commission for Culture and the Arts, 1996, S. 3-12.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_12\" name=\"foot_12\">&laquo;12<\/a>] Nathan G. Quimpo: <em>Colonial Name, Colonial Mentality and Ethnocentrism<\/em> (zweiter von vier Teilen &ndash; Capitulation: Filipinas and Filipino), in: KASAMA, Vol. 17, No. 4, Solidarity Philippines Australia Network, Brisbane (October-December) 2003.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_13\" name=\"foot_13\">&laquo;13<\/a>] Zitiert nach: <em>&bdquo;<\/em>El Pa&iacute;s&rdquo; (Madrid, 3-1-1991), in: Florentino Rodao: <em>Influence of Spanish owned Businesses in the Philippines<\/em>, Universidad Complutense de Madrid, 1991 &ndash; Diese Untersuchung konnte dank einer Spende der Toyota Foundation durchgef&uuml;hrt werden und war Teil einer Dissertation an der Universit&auml;t von Tokio.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_14\" name=\"foot_14\">&laquo;14<\/a>] Erw&auml;hnenswert ist an dieser Stelle, dass derselbe Viedma, der 1954 im Auftrag von <em>Tabacalera <\/em>das Land besuchte, beobachtet hatte, dass in diesem einstigen Flaggschiff der spanischen Gro&szlig;unternehmen jeder Arbeiter antiklerikal war. Diese Tatsache &uuml;berraschte umso mehr, da die Urspr&uuml;nge von <em>Tabacalera<\/em> auf Marquis de Comillas zur&uuml;ckgef&uuml;hrt werden, dessen Familienname eng mit Jesuiten verkn&uuml;pft war. &ndash; Siehe: Jaime Gil de Viedma: <em>Retrato del Artista en 1956.<\/em> Barcelona: Lumen, 1991, S. 79.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_15\" name=\"foot_15\">&laquo;15<\/a>] Pr&auml;sident McKinley in einem Gespr&auml;ch im August 1898 mit dem<em> General Missions Committee of the American Methodist Episcopalian Church<\/em>. &ndash; Zitiert u.a. in: Robert Leckie: <em>The Wars of America<\/em>; Albert Kolb: <em>Die USA und die Philippinen;<\/em> Howard Zinn: <em>A People&rsquo;s History of the United States;<\/em> Leon Wolff: <em>Little Brown Brother<\/em>.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_16\" name=\"foot_16\">&laquo;16<\/a>] Harry Sichrovsky: <em>Ferdinand Blumentritt: An Austrian Life for the Philippines<\/em>, Manila 1983\/87 &ndash; Kapitel: Amigos, Americanos?\n<\/p><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Philippinen sind das einzige Land in Asien, das nach einem westeurop&auml;ischen Herrscher, Philipp II., benannt ist. Zudem war der s&uuml;dostasiatische Inselstaat die einstige und einzige Kolonie der Vereinigten Staaten von Amerika in Asien, was den bekannten, in mehrere Sprachen &uuml;bersetzten und im Januar 2022 97-j&auml;hrig verstorbenen philippinischen Schriftsteller und Autor Francisco Sionil Jos&eacute; einst<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=109736\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":109737,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[169,20],"tags":[380,2529,1792,1971,826,564,1556],"class_list":["post-109736","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-aussen-und-sicherheitspolitik","category-landerberichte","tag-export","tag-imperialismus","tag-kolonialismus","tag-philippinen","tag-rassismus","tag-spanien","tag-usa"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/Shutterstock_1326821609.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/109736","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=109736"}],"version-history":[{"count":11,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/109736\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":109815,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/109736\/revisions\/109815"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/109737"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=109736"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=109736"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=109736"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}