{"id":10976,"date":"2011-10-13T08:41:42","date_gmt":"2011-10-13T06:41:42","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10976"},"modified":"2011-10-13T08:41:42","modified_gmt":"2011-10-13T06:41:42","slug":"hinweise-des-tages-1488","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10976","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Die Krise der &ouml;konomischen Ideen; Fachkr&auml;ftemangel: Wer hat Angst vor der Killerstatistik?; Robert Reich &ndash; The seven biggest economic lies; Heiner Flassbeck &ndash; &bdquo;Griechenland hat das Potenzial&ldquo;; Gastbeitrag Oskar Lafontaine: &bdquo;Die Banken bei&szlig;en die Hand, die sie f&uuml;ttert&ldquo;; Studie zur US-Rezession: Die meisten Amerikaner verdienen immer weniger; In welchem Jahrhundert leben Sie, Mr. Rogoff?; Mehrheit der Call-Center-Mitarbeiter verdient Niedrigl&ouml;hne; Viele Jobs f&uuml;r wenig Geld; Wie in &ldquo;1984&rdquo;; Fluglotsenstreik So ist die Wirtschaft; Korrektur zu Hinweis Ziff. 12 von gestern; Illusionen vom Rechtsstaat; Washingtoner Komplott; Blut f&uuml;r Kohle; Automatisierung der Gewalt: Falke, R&auml;uber, Sensenmann; Klage gegen Calder&oacute;n; Nochmals: WZB-Studie: Studiengeb&uuml;hren sollen keinen negativen Effekt auf die Studierneigung haben (KR\/WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10976#h01\">Die Krise der &ouml;konomischen Ideen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10976#h02\">Fachkr&auml;ftemangel: Wer hat Angst vor der Killerstatistik?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10976#h03\">Robert Reich &ndash; The seven biggest economic lies<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10976#h04\">Heiner Flassbeck &ndash; &bdquo;Griechenland hat das Potenzial&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10976#h05\">Gastbeitrag Oskar Lafontaine: &bdquo;Die Banken bei&szlig;en die Hand, die sie f&uuml;ttert&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10976#h06\">Studie zur US-Rezession: Die meisten Amerikaner verdienen immer weniger<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10976#h07\">In welchem Jahrhundert leben Sie, Mr. Rogoff?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10976#h08\">Mehrheit der Call-Center-Mitarbeiter verdient Niedrigl&ouml;hne<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10976#h09\">Viele Jobs f&uuml;r wenig Geld<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10976#h10\">Wie in &ldquo;1984&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10976#h11\">Fluglotsenstreik So ist die Wirtschaft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10976#h12\">Korrektur zu Hinweis Ziff. 12 von gestern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10976#h13\">Illusionen vom Rechtsstaat<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10976#h14\">Washingtoner Komplott<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10976#h15\">Blut f&uuml;r Kohle<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10976#h16\">Automatisierung der Gewalt: Falke, R&auml;uber, Sensenmann<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10976#h17\">Klage gegen Calder&oacute;n<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10976#h18\">Nochmals: WZB-Studie: Studiengeb&uuml;hren sollen keinen negativen Effekt auf die Studierneigung haben<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=10976&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Die Krise der &ouml;konomischen Ideen<\/strong><br>\nWas der Ausl&auml;nder f&uuml;r den Nationalstaat, ist der Grieche f&uuml;r Europa: ein S&uuml;ndenbock. Immer mehr wird die europ&auml;ische Wirtschaftskrise auf den dicken griechischen B&uuml;rokraten zur&uuml;ckgef&uuml;hrt, der zwischen meterhohen Aktenstapeln in seinem Sessel d&ouml;st. Auch Schweizer Zeitungen liessen es sich nicht nehmen, ihre Krisenberichterstattung mit entsprechenden Fotostrecken zu illustrieren.<br>\nWas ist mit der Reichtumsschere, die mittlerweile selbst US-Star&ouml;konom Nouriel Roubini als eine der Hauptursachen f&uuml;r die Weltwirtschaftskrise verantwortlich macht? &Uuml;ber Jahre brachte sie Staaten sowie Private dazu, mit Schulden f&uuml;r die n&ouml;tige Wirtschaftsnachfrage zu sorgen. Und was ist mit Deutschlands Export&uuml;bersch&uuml;ssen, die Griechenland kaufte und sich dadurch verschuldete? Was mit der Finanzspekulation, durch die sich die europ&auml;ischen Banken vor drei Jahren an den Abgrund brachten? Was mit den Milliarden, mit denen Europa die Finanzh&auml;user und die gesamte Wirtschaft vor dem Totalkollaps bewahrte? Was mit der nachfolgenden Wirtschaftskrise, unter der die Staatshaushalte bis heute leiden?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.woz.ch\/artikel\/2011\/nr41\/wirtschaft\/21283.html\">Wochenzeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Fachkr&auml;ftemangel: Wer hat Angst vor der Killerstatistik?<\/strong><br>\nWerden im Jahr 2025 wirklich 7 Millionen Fachkr&auml;fte fehlen? Sicher nicht. Gerd Bosbach und Jens J&uuml;rgen Korff, Autoren des Buches &ldquo;L&uuml;gen mit Zahlen&rdquo;, warnen vor Horrorstatistiken, mit denen Politik gemacht wird. Schon die Annahmen sind oft haneb&uuml;chen: Dann gibt es pl&ouml;tzlich keine Zuwanderung und keine Rente mit 67.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/karriere\/berufsstart\/0,1518,791288,00.html\">SPIEGEL<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Robert Reich &ndash; The seven biggest economic lies<\/strong><br>\nThe President&rsquo;s Jobs Bill doesn&rsquo;t have a chance in Congress &mdash; and the Occupiers on Wall Street and elsewhere can&rsquo;t become a national movement for a more equitable society &ndash; unless more Americans know the truth about the economy.<br>\nHere&rsquo;s a short effort to rebut the seven biggest whoppers now being told by those who want to take America backwards. The major points:<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/robertreich.org\/post\/11329289033\">Robert Reich<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Heiner Flassbeck &ndash; &bdquo;Griechenland hat das Potenzial&ldquo;<\/strong><br>\nWarum st&uuml;rzt Griechenland weiter ab? Die IWF-Strategie des Sparzwangs sei schon immer schief gegangen, kritisiert Dr. Heiner Flassbeck, Chef&ouml;konom der UN-Organisation f&uuml;r Welthandel, die Krisenpolitik scharf. Gegen&uuml;ber spd.de erl&auml;utert er, wie es zu dieser bedrohlichen Situation kommen konnte, und er definiert notwendige L&ouml;sungsschritte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spd.de\/aktuelles\/News\/18018\/20111007_griechenland_hat_das_potenzial.html\">spd.de<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Gastbeitrag Oskar Lafontaine: &bdquo;Die Banken bei&szlig;en die Hand, die sie f&uuml;ttert&ldquo;<\/strong><br>\nOskar Lafontaine ist zur&uuml;ck. In einem Gastbeitrag f&uuml;r Handelsblatt.com schaltet sich der Linkspartei-Vordenker in die Euro-Debatte ein &ndash; mit harter Kritik und einem Plan, wie er die Krise bew&auml;ltigen will.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/die-banken-beissen-die-hand-die-sie-fuettert\/4695826.html?p4695826=all\">Handelsblatt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Studie zur US-Rezession: Die meisten Amerikaner verdienen immer weniger<\/strong><br>\nSeit der Rezession ist der Lebensstandard der US-B&uuml;rger um zehn Prozent gesunken. Das ist so viel wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Der einst stabile Wohlstand des Landes br&ouml;ckelt &ndash; und mit ihm der amerikanische Traum.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/wirtschaft\/studie-zur-us-rezession-die-meisten-amerikaner-verdienen-immer-weniger,1472780,10989580.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>In welchem Jahrhundert leben Sie, Mr. Rogoff?<\/strong><br>\nKenneth Rogoff, ehemaliger Chef&ouml;konom des IWF warnte vor kurzem an dieser Stelle vor den fatalen Folgen der Finanztransaktionssteuer &ndash; mit Argumenten von gestern, erwidert ein Bef&uuml;rworter.<br>\nIn einem Beruf, in dem fast alle Zugeh&ouml;rigen die gr&ouml;&szlig;te Verm&ouml;gensblase der Weltgeschichte &uuml;bersehen haben, verdient Ken Rogoff zumindest ein &ldquo;B&rdquo; f&uuml;r seine fr&uuml;hen Warnungen vor gef&auml;hrlichen &ouml;konomischen Ungleichgewichten. Seine k&uuml;rzlich ver&ouml;ffentlichte Kritik an Finanztransaktionssteuern (FTS) reiht sich jedoch eher in die Arbeit seiner hoffnungslos fehlgeleiteten Kollegen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/1317020065017\/Finanzmarkt-In-welchem-Jahrhundert-leben-Sie-Mr-Rogoff\">Der Standard<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Mehrheit der Call-Center-Mitarbeiter verdient Niedrigl&ouml;hne<\/strong><br>\nDie Besch&auml;ftigtenzahl in der Call-Center-Branche hat sich von Dezember 2005 bis Dezember 2010 von 40.000 auf 94.000 erh&ouml;ht. Die Zahl der M&auml;nner erh&ouml;hte sich im selben Zeitraum von 14.000 auf 36.000 und die Zahl der Frauen von 26.000 auf 58.000. Das schreibt die Bundesregierung in ihrer Antwort (17\/7132) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (17\/6777). Demnach waren Ende 2010 62 Prozent der sozialversicherungspflichtigen Besch&auml;ftigten in Call-Centern Frauen und 38 Prozent M&auml;nner. 64 Prozent der Vollzeit in dieser Branche Angestellten verdienten weniger als zwei Drittel des sogenannten Medianentgeltes von 1.802 Euro. Diese Summe markiert die bundeseinheitliche Niedriglohnschwelle f&uuml;r in Vollzeit besch&auml;ftigte sozialversicherungspflichtige Arbeitnehmer.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/presse\/hib\/2011_10\/2011_396\/02.html\">Deutscher Bundestag<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Viele Jobs f&uuml;r wenig Geld<\/strong><br>\nIAQ-Studie zeigt: Prek&auml;re Arbeitsbedingungen werden inzwischen zum &bdquo;Normalfall&ldquo;.<br>\nMit dem Anstieg der Besch&auml;ftigung in Deutschland ist der Dienstleistungssektor gewachsen &ndash; und atypische Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnisse haben massiv zugenommen. Gemeint sind Teilzeit- und befristete Stellen, Leiharbeit und Minijobs. 1996 umfassten sie ein knappes F&uuml;nftel aller Jobs, 2009 bereits jeden Vierten.<br>\nAm st&auml;rksten betroffen sind die Sektoren &ouml;ffentliche und pers&ouml;nliche Dienstleistungen, Handel und Gastgewerbe sowie wirtschaftsnahe Dienstleistungen. &ldquo;In diesen drei Wirtschaftsbereichen konzentrieren sich mit f&uuml;nf Millionen Personen fast 70 Prozent aller atypisch Besch&auml;ftigten&rdquo;, schreiben Bosch und Weinkopf. Atypische Arbeit bedeutet meist, sich f&uuml;r Niedriglohn zu verdingen. Im Gastgewerbe ist das laut Studie zu 76 Prozent der Fall, im Handel zu 60 Prozent. Besonders betroffen sind Frauen.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.verdi-news.de\/abonnenten.html\">ver.di News<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.verdi-news.de\/download\/Studie_Arbeitsverhaeltnisse_im_Dienstleistungssektor.pdf\">Die Studie &bdquo;Arbeitsverh&auml;ltnisse im Dienstleistungssektor&ldquo; von Claudia Winkopf und Gerhard Bosch in den WSI-Mitteilungen [PDF &ndash; 1.2 MB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Wie in &ldquo;1984&rdquo;<\/strong><br>\nDer Umbau der Energieversorgung in Deutschland ist beschlossene Sache. Die Frage ist nur, wie sie aussehen wird. Die Bundesregierung jedenfalls steht in der Kritik der Umweltverb&auml;nde, weil sie zwar nach Fukushima mit viel Get&ouml;se eine Kehrtwende in der Energiepolitik vollzogen hat, aber die selbst gesteckten Ziele nun nicht konsequent verfolgt. Auf seiner Jahrestagung diskutiert der Forschungsverbund Erneuerbare Energien (FVEE), wie die Energiewende zu schaffen ist, und versucht, mit Vorurteilen &uuml;ber die Erneuerbaren aufzur&auml;umen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/35\/35678\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Fluglotsenstreik So ist die Wirtschaft<\/strong><br>\nDie drohenden Streiks bei der Flugsicherung sind eine Folge ihrer Privatisierung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2011\/42\/Streik-Fluglotsen\">ZEIT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung KR:<\/strong> Aktuell, auch wenn der Streik abgewendet wurde.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Korrektur zu Hinweis Ziff. 12 von gestern:<\/strong><br>\n<a href=\"?p=10964#h12\">Frankreichs Jobcenter-Mitarbeiter verweigern Sanktionen<\/a><br>\nUnser Leser R.S.: schreibt uns dazu:\n<blockquote><p>Als regelm&auml;&szlig;iger und interessierter Leser der Nachdenkseiten, wei&szlig; ich Ihre Arbeit sehr zu sch&auml;tzen. Ich habe schon unz&auml;hlige tolle Anregungen zum Weiterlesen bekommen.<br>\nDie Zusammenfassung der heutigen Nr.12 der Hinweise des Tages unter der &Uuml;berschrift &ldquo;Frankreichs Jobcenter-Mitarbeiter verweigern Sanktionen&rdquo; hat mich dennoch stutzig gemacht.<br>\nUm es vorweg zu sagen: ich w&uuml;rde mir viele solche Erkl&auml;rungen aus den JobCentern und Arbeitsagenturen, besonders aber aus meiner Gewerkschaft ver.di w&uuml;nschen, die W&uuml;rde und Respekt gegen&uuml;ber den &ldquo;Ratsuchenden&rdquo; oder &ldquo;hilfsbed&uuml;rftigen&rdquo; so zum Ausdruck bringen wie die Erkl&auml;rung dieser franz&ouml;sischen Arbeitsvermittler.<br>\nAber Journalismus sollte sich nicht von Tr&auml;umen leiten lassen. Ein wenig Recherche und man stellt fest, dass die Erkl&auml;rung vom 20.10.2006 (!) stammt und von den gewerkschaftlich organisierten Arbeitsvermittlern der franz&ouml;sischen Arbeitsverwaltung des Departements Tarn verfasst wurde, einer &uuml;berschaubaren Region in den franz&ouml;sischen Pyren&auml;en mit 340.000 Einwohnern.<br>\nDiese Erkl&auml;rung ist leider f&uuml;nf Jahre lang auch in Frankreich weitgehend unbeachtet geblieben.<br>\nIch werde sie nichtsdestotrotz ins ver.di Netz speisen, vielleicht finden sich ja viele Unterst&uuml;tzer. W&auml;re sch&ouml;n den franz&ouml;sischen Kollegen von einem sp&auml;ten Erfolg in Deutschland berichten zu k&ouml;nnen.<\/p><\/blockquote>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Illusionen vom Rechtsstaat<\/strong><br>\nUnsere Idee von demokratischer Freiheit ist bedroht. Wenn der Staat seine B&uuml;rger mit Trojanern elektronisch aussp&auml;hen darf, ist der Schutz der Pers&ouml;nlichkeitsrechte nicht mehr zu garantieren&hellip;<br>\nSchwerwiegender als die Zerst&ouml;rung der Illusion von einem Staat, der in unserem Sinne wei&szlig;, was er zu tun und zu lassen hat, ist zweitens, dass wir nicht mehr klar zwischen gut und b&ouml;se unterscheiden k&ouml;nnen. Die einschl&auml;gigen Spionagefilme erz&auml;hlen hundertfach davon, dass Institutionen mit guten Absichten von b&ouml;sen M&auml;chten unterwandert werden k&ouml;nnen. Am Ende findet sich meist ein mutiger Held, der wieder f&uuml;r Ordnung sorgt. Die Trojaner-Aff&auml;re macht indes deutlich, dass es keine alte Ordnung mehr gibt. Institutionen wie das Bundeskriminalamt werden kaum noch feststellen k&ouml;nnen, ob ein Beweis von ihrem Trojaner kommt oder ob dieser ihnen von Dritten untergeschoben worden ist. Das Programm, sagt Christoph Lauer von der Berliner Piratenpartei, bewirke genau das Gegenteil dessen, wof&uuml;r es angeschafft worden sei. Auf der R&uuml;ckseite der beh&ouml;rdlichen Gier nach Informationen findet l&auml;ngst ein rasender Kampf um Information und Desinformation statt. F&uuml;r den harmlosen B&uuml;rger folgt daraus, dass er mit der Haltung, er habe ja nichts zu verbergen, schweren Schiffbruch erleiden kann.<br>\nDie dritte Illusion, die verloren zu gehen droht, ist die M&ouml;glichkeit einer angemessenen Beschr&auml;nkung durch Vorschriften und Gesetze.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/meinung\/leitartikel-illusionen-vom-rechtsstaat,1472602,10994184,view,printVersion.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Washingtoner Komplott<\/strong><br>\nDer vereitelte Anschlag auf den saudischen Botschafter in Washington wirft viele Fragen auf. Die iranische Al-Quds-Einheit geht eigentlich nicht so unprofessionell vor<br>\nWer auch immer hinter dem Washingtoner Komplott steckte, war bereit, einen Krieg im Nahen Osten zu provozieren. Die Region steht wegen des iranischen Atomprogramms ohnehin am Rande eines bewaffneten Konflikts. Israel ist &uuml;ber die Fortschritte Teherans hin zur Produktion waffenf&auml;higen Materials zunehmend beunruhigt. Dar&uuml;ber hinaus geht aus den geleakten Depeschen des US State Department hervor, dass der saudische K&ouml;nig Abdullah die USA wiederholt dazu gedr&auml;ngt hat, &bdquo;der Schlange den Kopf abzuschlagen&ldquo; und Iran anzugreifen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/politik\/1141-washingtoner-komplott\">Der Freitag<\/a>\n<p>dazu: <strong>&laquo;Es w&auml;re eine Kriegserkl&auml;rung des Iran an Saudiarabien&raquo;<\/strong><br>\nKaum vorzustellen, was die Ermordung eines saudischen Botschafters in Washington durch iranische Kr&auml;fte f&uuml;r politische Konsequenzen h&auml;tte, sagt USA-Experte Heinz G&auml;rtner.<br>\nSehen Sie einen politischen Hintergrund?<br>\nWie wir bereits letztes Jahr aus Wikileaks-Enth&uuml;llungen erfahren haben, sind die Saudis &uuml;ber das iranische Atomprogramm derart besorgt, dass sie die USA angeblich schon mehrfach zu einem Milit&auml;rschlag gegen den Iran aufgefordert haben. Was wir jetzt sehen, ist eine Art &ouml;ffentlicher Bekundung Washingtons zum B&uuml;ndnispartner Saudiarabien.<br>\nWie meinen Sie das?<br>\nDie USA haben heute klargemacht, dass sie solches nicht tatenlos hinnehmen w&uuml;rden. Es w&auml;re mit einer starken Reaktion vonseiten der USA zu rechnen.<br>\nAngriffe auf den Iran?<br>\nZumindest ein heftiges S&auml;belrasseln. Ob es zu Angriffen k&auml;me, bezweifle ich.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesanzeiger.ch\/ausland\/amerika\/Es-waere-eine-Kriegserklaerung-des-Iran-an-Saudiarabien\/story\/24459054\">Tages Anzeiger<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Leser T.G.:<\/strong> Die iranische F&uuml;hrung mag ja manches Mal irrational erscheinen f&uuml;r unser westeurop&auml;isches Verst&auml;ndnis, aber f&uuml;r so d&auml;mlich halte ich sie nicht. Das soll mir auch niemand ernsthaft weismachen, dass die Ayatollahs nicht bis vier z&auml;hlen k&ouml;nnen.<br>\nWas mich aufregt ist, dass das Land, das weltweit tut und l&auml;sst, was es will, ohne R&uuml;cksicht auf das V&ouml;lkerrecht und rechtsstaatliche Grunds&auml;tze, das seine eigenen Ideale dabei missachtet, anderen L&auml;ndern unterstellt, es wolle mit irrwitzigen Vorhaben anderen L&auml;ndern seinen Kurs aufzwingen &hellip; Das Land, das mehrfach mit L&uuml;gen Kriege begonnen hat, zeigt mit dem drohenden Finger auf ein anderes Land, das auf welche Weise auch immer seit 1979 sagt: Nein, wir machen nicht, was Ihr von uns verlangt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Blut f&uuml;r Kohle<\/strong><br>\nDie K&ouml;hlefl&ouml;ze liegen hier nur 25 Meter unter der Erde, die Atlantikh&auml;fen sind schnell zu erreichen: Kolumbien ist Deutschlands gr&ouml;&szlig;ter Kohlelieferant &ndash; trotz gravierender Menschenrechtsverletzungen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/wirtschaft\/kolumbien-blut-fuer-kohle,1472780,10994996,view,asFirstTeaser.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Automatisierung der Gewalt: Falke, R&auml;uber, Sensenmann<\/strong><br>\nDie aussergerichtliche Exekution des US-B&uuml;rgers und Al-Kaida-Mitglieds Anwar al-Awlaki vor zwei Wochen im Jemen durch eine Killerdrohne zeigt: Der Krieg der Roboter hat l&auml;ngst begonnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.woz.ch\/artikel\/archiv\/21282.html\">WOZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Klage gegen Calder&oacute;n<\/strong><br>\nWegen des Drogenkriegs in Mexiko soll Pr&auml;sident Felipe Calder&oacute;n vor dem Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag verklagt werden. Eine Gruppe von Anw&auml;lten, Professoren und Journalisten macht den Staatschef f&uuml;r Verbrechen gegen die Menschlichkeit verantwortlich, wie sie am Montag (Ortszeit) in Mexiko-Stadt mitteilte. Neben Calder&oacute;n sollen weitere hohe Vertreter des Staates und der Drogenboss Joaqu&iacute;n Guzm&aacute;n verklagt werden.<br>\nDie Kl&auml;ger machen Calder&oacute;n f&uuml;r die &raquo;schlimmste humanit&auml;re Krise der j&uuml;ngeren Geschichte Mexikos&laquo; verantwortlich. Er hatte bei seinem Amtsantritt 2006 dem Drogenhandel den Kampf angesagt und das Milit&auml;r daf&uuml;r eingesetzt. Mehr als 50 000 Menschen wurden seither get&ouml;tet und 230 000 vertrieben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/208715.klage-gegen-calderon.html\">Neues Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Nochmals: WZB-Studie: Studiengeb&uuml;hren sollen keinen negativen Effekt auf die Studierneigung haben<\/strong><br>\nZu <a href=\"?p=10956\">diesem Beitrag<\/a> merkt Rechtsanwalt Wilhelm Achelp&ouml;hler an: \n<blockquote><p>Ihr Artikel auf den Nachdenkseiten hat mir gut gefallen. M.E. ist die Studie viel L&auml;rm um nichts.<\/p>\n<ol>\n<li>Die Studie geht in ihrem Ausgangspunkt davon aus, dass Studiengeb&uuml;hren einen negativen Einfluss auf die Studierbereitschaft haben!<br>\nDas ergibt sich aus der von den Autoren zu Grunde gelegten &ldquo;Rational-Choice-Persektive&rdquo;, die man getrost f&uuml;r zweifelhaft halten kann.<br>\nDanach h&auml;ngt die Entscheidung f&uuml;r ein Studium vom Nutzen des Studiums ab. Daf&uuml;r wird dann folgende Formel entwickelt: U=p*B-C, wobei C f&uuml;r die Kosten steht. Aus dieser Formel ergibt sich klar, dass bei konstanten Werten von p (Erfolgswahrscheinlichkeit) und B (Ertrag) mit steigendem C = Studiengeb&uuml;hren der Nutzen und damit die Studierneigung sinkt. D.h.: Die Autoren gehen davon aus, dass Studiengeb&uuml;hren in jeder H&ouml;he, die Studierenden vom Studium abzuhalten.  Diese Annahme wird im Folgenden auch nicht mehr in Frage gestellt.<\/li>\n<li>Die Autoren folgern dann aus dem Umstand, dass U (Nutzen) und damit die Studierneigung nicht sinkt, dass trotz gestiegenem C zugleich p bzw. B gestiegen sind. Die von den Autoren unterstellten nachteiligen Auswirkungen der Studiengeb&uuml;hren auf die Studierentscheidung sind damit durch andere Faktoren aufgewogen worden.<br>\n Ein Zusammenhang von Studiengeb&uuml;hr und Erfolgserwartung erscheint den Autoren als fern liegend. Das muss &uuml;berraschen, liegt hier doch eine der Rechtfertigungen f&uuml;r Studiengeb&uuml;hren. Mancher Kultusminister erwartet von den Studiengeb&uuml;hren eine Disziplinierung der Studierenden (weniger im AStA rumh&auml;ngen) und ein effizienteres Studium. Aus Sicht der Bef&uuml;rworter von Studiengeb&uuml;hren f&ouml;rdern die Geb&uuml;hren das effektive Studium und damit den Studienerfolg.<br>\nDie Autoren sp&uuml;ren vielmehr dem von ihnen vermuteten kausalen Zusammenhang zwischen den gestiegenen Kosten und dem gestiegenen Ertragserwartungen nach. Dabei belieben sie freilich im Bereich der Vermutungen:<br>\nDas r&auml;umen die Autoren auch ein: &ldquo;Hier liegt die Vermutung nahe, dass Studienberechtigte, wenn sie schon Studiengeb&uuml;hren entrichten m&uuml;ssen, dies auch mit einer Qualit&auml;tssteigerung bez&uuml;glich der Hochschulbildung assoziieren. Bildung w&uuml;rde hier mehr im Sinne einer Dienstleistung begriffen werden, was dazu f&uuml;hrt, dass Qualit&auml;t zu einem gewissen Grad einforderbar w&uuml;rde. Daran ankn&uuml;pfend sollte sich sodann &ndash; bei einer tats&auml;chlichen Qualit&auml;tserh&ouml;hung &ndash; auch die Signalwirkung des Bildungszertifikats verbessern, was sich wiederum positiv in den individuell antizipierten Arbeitsmarktchancen niederschlagen sollte.&rdquo; Das ist und bleibt eine durch die Studie nicht belegte Vermutung.<br>\nEinen solchen Beleg kann man aus den HIS-Zahlen auch nicht ablesen. Auch insoweit r&auml;umen die Autoren ein: &ldquo;dass sich die individuelle Kosteneinsch&auml;tzung anhand der HIS-Daten nicht zufriedenstellend abbilden l&auml;sst&rdquo; S. 18.<br>\nVielmehr stellen die Autoren fest, dass die &ldquo;Ertragserwartung&rdquo; f&uuml;r das Studium in allen Bundesl&auml;ndern gestiegen ist, also auch dort, wo keine Geb&uuml;hren eingef&uuml;hrt wurden:<br>\n&ldquo;Zudem zeigt sich, dass nach Einf&uuml;hrung der Geb&uuml;hren die Ertr&auml;ge f&uuml;r ein Studium in allen Bundesl&auml;ndern positiver eingesch&auml;tzt wurden (&szlig;=0.63; p&lt;0.01).\" \nDass nun die Studiengeb&uuml;hren in besonderer Weise zur Ertragserwartung beigetragen haben, l&auml;sst sich nach der Studie nicht belegen: \n\"F&uuml;hrt man nun den Interaktionseffekt ein (M2), zeigt sich, dass die Ertragsaussichten f&uuml;r ein Studium in den Bundesl&auml;ndern mit Studiengeb&uuml;hren tendenziell st&auml;rker angestiegen sind, als in Bundesl&auml;ndern, die keine Geb&uuml;hren eingef&uuml;hrt haben. Dieser Effekt ist jedoch nicht statistisch signifikant.\" S. 22 \n\"Statistisch nicht signifikant\", damit gibt es auch nach dieser Studie keinen Beleg daf&uuml;r, dass die Studiengeb&uuml;hren sich nicht nur negativ auf die Studierneigung auswirken, sondern zugleich die Ertragserwartung an das Studium steigern, also damit neutral sind. \nEs mag eine ganze Reihe von Faktoren geben, die die Ertragserwartung an das Studium steigern, etwa die Arbeitsmarktsituation.\nDie Studie belegt deshalb allenfalls, dass trotz gestiegener Studiengeb&uuml;hren die Studierneigung nicht gesunken ist, weil andere Faktoren die von den Autoren unterstellten Nachteile f&uuml;r die Studierentscheidung aufgehoben haben. \nDas freilich ist kein Argument daf&uuml;r, die negativen Auswirkungen der Studiengeb&uuml;hren zu vermeiden.<\/li>\n<\/ol>\n<\/blockquote>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Die Krise der &ouml;konomischen Ideen; Fachkr&auml;ftemangel: Wer hat Angst vor der Killerstatistik?; Robert Reich &ndash; The seven biggest economic lies; Heiner Flassbeck &ndash; &bdquo;Griechenland hat das Potenzial&ldquo;; Gastbeitrag Oskar Lafontaine: &bdquo;Die Banken bei&szlig;en die Hand, die sie f&uuml;ttert&ldquo;; Studie zur US-Rezession: Die meisten Amerikaner verdienen immer weniger; In welchem<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10976\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-10976","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10976","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=10976"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10976\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":10979,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10976\/revisions\/10979"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=10976"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=10976"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=10976"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}