{"id":109761,"date":"2024-01-21T09:00:11","date_gmt":"2024-01-21T08:00:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=109761"},"modified":"2024-01-19T15:09:21","modified_gmt":"2024-01-19T14:09:21","slug":"hinweise-der-woche-342","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=109761","title":{"rendered":"Hinweise der Woche"},"content":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der Hinweise des Tages anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=109761#h01\">Ex-Verfassungsgerichtspr&auml;sident Papier r&auml;t von AfD-Verbotsantrag ab<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=109761#h02\">Richter warnt: Meinungsfreiheit in der EU in akuter Gefahr<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=109761#h03\">Milit&auml;rausgaben: Was sich die EU den Aufr&uuml;stungskurs kosten l&auml;sst<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=109761#h04\">Cassis: Russland muss in irgendeiner Form einbezogen werden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=109761#h05\">Schwindende Unterst&uuml;tzung f&uuml;r den ukrainischen Pr&auml;sidenten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=109761#h06\">Gideon Levy: Wenn es in Gaza kein Genozid ist, was ist es dann?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=109761#h07\">&bdquo;Die Deutschen sind arm und w&uuml;tend&ldquo;: Verm&ouml;gen der Mitte jetzt kaum gr&ouml;&szlig;er als bei den Griechen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=109761#h08\">Nach Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie lieber nicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=109761#h09\">Niederlage in New York: Warum Deutschland bald keinen Richter am Strafgerichtshof mehr stellt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=109761#h10\">Genehmigung f&uuml;r umstrittenen Tiefseebergbau beunruhigt Wissenschaftler<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Urspr&uuml;nglich hatten wir geplant, in unserer Wochen&uuml;bersicht auch auf die lohnenswertesten redaktionellen Beitr&auml;ge der NachDenkSeiten zu verweisen. Wir haben jedoch schnell festgestellt, dass eine daf&uuml;r n&ouml;tige Vorauswahl immer damit verbunden ist, Ihnen wichtige Beitr&auml;ge vorzuenthalten. Daher m&ouml;chten wir Ihnen raten, am Wochenende doch einfach die Zeit zu nutzen, um sich unsere Beitr&auml;ge der letzten Wochen (noch einmal) anzuschauen. Vielleicht finden Sie dabei ja noch den einen oder anderen Artikel, den es sich zu lesen lohnt. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Ex-Verfassungsgerichtspr&auml;sident Papier r&auml;t von AfD-Verbotsantrag ab<\/strong><br>\nDer fr&uuml;here Pr&auml;sident des Bundesverfassungsgerichts, Hans-J&uuml;rgen Papier, hat sich gegen Versuche ausgesprochen, die AfD verbieten zu lassen. &raquo;Das w&uuml;rde der AfD nur in die H&auml;nde spielen&laquo;, sagte Papier dem &raquo;Tagesspiegel&laquo; (Samstag). Das Grundgesetz setze f&uuml;r ein Parteiverbot in Artikel 21 hohe H&uuml;rden.<br>\nF&uuml;r ein Parteiverbot m&uuml;ssten die grundlegenden Prinzipien des Rechtsstaates und der Demokratie angegriffen werden, und zwar in einer aggressiv-k&auml;mpferischen Art, etwa in Form eines mehr oder weniger gewaltsamen Umsturzes. Zudem m&uuml;sste die Partei von ihrem Gewicht her in der Lage sein, diese grundlegende Werteentscheidung der Verfassung zu beseitigen.<br>\nAuch wenn die AfD nach Einsch&auml;tzung Papiers im Gegensatz zur NPD dieses Gewicht h&auml;tte, sieht er einen Verbotsantrag kritisch. Man sollte ihn nur dann stellen, &raquo;wenn man hinreichende Informationen hat, um alle die genannten Punkte wirklich zu belegen, und man mit gro&szlig;er Wahrscheinlichkeit von einem Erfolg ausgehen kann&laquo;, sagte Papier. &raquo;Nach meinem Informationsstand halte ich einen Verbotsantrag derzeit f&uuml;r falsch&laquo;, f&uuml;gte er hinzu.<br>\nDer heute 80-J&auml;hrige stand dem Bundesverfassungsgericht von 2002 bis 2010 vor. Statt eines Verbotsverfahrens sieht Papier die gem&auml;&szlig;igten Volksparteien der demokratischen Mitte in der Pflicht. Sie m&uuml;ssten W&auml;hler zur&uuml;ckgewinnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/afd-verbot-hans-juergen-papier-raet-von-antrag-ab-a-e8936511-aa80-42df-a18e-e8191aaccde2%20\">DER SPIEGEL <\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Was br&auml;uchte es f&uuml;r ein AfD-Verbotsverfahren? Interview mit Staatsrechtler Waldhoff | ZDFheute live<\/strong><br>\nWas w&uuml;rde es brauchen, um ein Verbot der AfD auf den Weg zu bringen? Wie w&uuml;rde so ein Verfahren ablaufen? Und welche Risiken w&auml;ren damit verbunden?<br>\nAfD-Vertreter, reiche Geldgeber und einschl&auml;gig bekannte Rechtsextremisten &ndash; an einem Geheimtreffen in Brandenburg im November 2023 nahmen viele Menschen teil. Die j&uuml;ngsten Ergebnisse einer Correctiv-Recherche k&ouml;nnten f&uuml;r ein AfD-Verbotsverfahren zwar eine Rolle spielen, sagt Rechtswissenschaftler Christian Waldhoff von der Berliner Humboldt-Universit&auml;t. Aber ausreichend w&auml;re das bei weitem nicht.<br>\nWaldhoff zog 2013 im Auftrag des Bundesrates f&uuml;r ein NPD-Verbot vor das Bundesverfassungsgericht &ndash; das 2017 abgelehnt wurde. Was vergleichbar mit dem Verfahren von damals ist und was es von der Frage nach einem AfD-Verbot unterscheidet, erkl&auml;rt der Jurist im ZDFheute-Live-Interview.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=mRfIrtPLanc\">ZDFheute Nachrichten via YouTube<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Ulrich Vosgerau: &bdquo;Ich werde rechtlich gegen &sbquo;Correctiv&lsquo; vorgehen&ldquo;<\/strong><br>\nDer Staatsrechtler Ulrich Vosgerau war bei dem angeblichen &bdquo;Deportationstreffen&ldquo; in Potsdam dabei. Im Gespr&auml;ch mit TE erkl&auml;rt er, was dort tats&auml;chlich gesagt wurde &ndash; und warum er gegen Behauptungen der Plattform klagen will.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tichyseinblick.de\/interviews\/ulrich-vosgerau-ich-werde-rechtlich-gegen-correctiv-vorgehen\/\">Tichys Einblick<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Seit einer Woche werden wir von der Mehrheit unserer Medien mit Geschichten &uuml;ber ein angeblich gef&auml;hrliches und verfassungsfeindliches Treffen in der N&auml;he von Potsdam unterhalten. Wir weisen dazu auf ein Interview von Tichys Einblick hin, ein Medium, das wir nicht h&auml;ufig zustimmend zitieren, im Gegenteil. Aber dieses Interview ist angemessen und notwendig. Aus meiner Sicht werden in diesem konkreten Fall gutwillige Demonstranten missbraucht. Wenn unsere Demokratie so etwas wie das Treffen in Potsdam nicht aush&auml;lt, wenn sie auf mit Steuergeldern und anderen fragw&uuml;rdigen Quellen finanzierte Einrichtungen wie &bdquo;Correktiv&ldquo; vertraut, dann gute Nacht. Hier noch <a href=\"https:\/\/correctiv.org\/ueber-uns\/finanzen\/\">ein Link auf die Finanzierung von Correctiv<\/a>. Alleine 1,894 Millionen kamen 2023 von Spendern &ndash; von privaten Unternehmen, von privaten Stiftungen und aus &ouml;ffentlichen Kassen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Richter warnt: Meinungsfreiheit in der EU in akuter Gefahr<\/strong><br>\nEine neue EU-Regel bedroht die Grundrechte:  Meinungen, die der Regierung unangenehm sind, k&ouml;nnen &bdquo;rechtswidrig&ldquo; sein &ndash; mit unabsehbaren Folgen f&uuml;r Kritiker. Ein Gastbeitrag.<br>\nDer Digital Services Act (DSA) tritt am 17. Februar 2024 in vollem Umfang in Deutschland in Kraft. An der &ouml;ffentlichen Wahrnehmung vorbei soll vorher noch durch den Bundestag das den DSA konkretisierende Digitale-Dienste-Gesetz (DDG) beschlossen werden. Das Gesetz aber ist ein Trojanisches Pferd: Es tr&auml;gt eine Fassade zur Schau, die demokratischen Grunds&auml;tze zu achten. So verk&uuml;ndet die Europ&auml;ische Kommission, mit dem DSA sollen &bdquo;strenge Regeln zur Wahrung europ&auml;ischer Werte&ldquo; festgeschrieben werden. Direkt bestimmt Artikel 1 des DSA: &bdquo;Jede Person hat das Recht auf freie Meinungs&auml;u&szlig;erung&ldquo;. Hinter dieser rechtsstaatlichen Fassade geschieht jedoch das genaue Gegenteil:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/richter-warnt-meinungsfreiheit-in-der-eu-in-akuter-gefahr-li.2177580\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Milit&auml;rausgaben: Was sich die EU den Aufr&uuml;stungskurs kosten l&auml;sst<\/strong><br>\nErst Corona-Fonds, dann Waffenbudget? Ausgaben f&uuml;r Kriegsger&auml;t steigen stetig. Droht der Kriegswirtschaftsmodus?<br>\nDie Milit&auml;rausgaben der europ&auml;ischen L&auml;nder eilen derzeit von Rekord zu Rekord. Nach Angaben der Nato kletterten die Budgets der europ&auml;ischen Nato-L&auml;nder von 236 Milliarden Dollar im Jahr 2015 auf 375 Milliarden im Jahr 2023 steil nach oben.<br>\nAuch &uuml;ber die Europ&auml;ische Union werden in den letzten Jahren immer relevantere Betr&auml;ge generiert &ndash; EFF, EVF, ASAP, EDIRPA, das sind die wichtigsten Bestandteile der Buchstabensuppe, die f&uuml;r diverse Finanzierungst&ouml;pfe steht, die in j&uuml;ngster Zeit auf die Schiene gesetzt wurden. (&hellip;)<br>\nAm 27. Februar will die EU-Kommission mit einer Verteidigungsinvestitionsstrategie einen weiteren Baustein hinzuf&uuml;gen. Ein Element davon k&ouml;nnte ein EU-R&uuml;stungstopf in dreistelliger Milliardenh&ouml;he sein, wie er nun von Industriekommissar Thierry Breton gefordert wurde.<br>\nDass EU-Haushaltsgelder &uuml;berhaupt f&uuml;r R&uuml;stungszwecke verwendet werden, ist alles andere als eine Selbstverst&auml;ndlichkeit. Schlie&szlig;lich verbietet Artikel 41 (2) des EU-Vertrages f&uuml;r Ma&szlig;nahmen der &ldquo;Gemeinsamen Sicherheits- und Verteidigungspolitik&rdquo; (GSVP) &ldquo;Ausgaben aufgrund von Ma&szlig;nahmen mit milit&auml;rischen oder verteidigungspolitischen Bez&uuml;gen&rdquo; aus dem EU-Haushalt zu bestreiten (siehe EU-Ert&uuml;chtigungsfonds: T&ouml;dliches Ger&auml;t au&szlig;er Kontrolle.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Militaerausgaben-Was-sich-die-EU-den-Aufruestungskurs-kosten-laesst-9596966.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Cassis: Russland muss in irgendeiner Form einbezogen werden<\/strong><br>\n&laquo;Es braucht einen Schritt, Russland auf die eine oder andere Weise einzubeziehen&raquo;, sagte Cassis in der Mittagspause der Ukraine-Konferenz. Ohne Russland werde es keinen Frieden geben.<br>\nAuch China, das nicht teilnahm, m&uuml;sse m&ouml;glichst eingebunden werden, sagte Cassis. Es sei ermutigend, dass L&auml;nder der Brics-Gruppe der aufstrebenden Schwellenl&auml;nder wie Brasilien, Indien, Saudi-Arabien und S&uuml;dafrika dabei seien, die Kommunikationskan&auml;le zu Moskau offen halten. Je mehr L&auml;nder sich beteiligten, nicht nur aus dem Westen, sondern aus aller Welt, desto eher sei es m&ouml;glich, eine kreative L&ouml;sung zu finden.<br>\nWie Russland genau einbezogen werden soll, bleibt unklar. Nach Ansicht von Cassis muss die internationale Gemeinschaft voranschreiten, auch wenn ein Dialog zwischen Kiew und Moskau noch nicht stattfinden k&ouml;nne. &laquo;Jeden Tag, an dem wir warten, sterben Dutzende von Zivilisten. Wir haben kein Recht, zu warten&raquo;, sagte der Schweizer Aussenminister und Co-Pr&auml;sident der Ukraine-Konferenz. &laquo;Wir m&uuml;ssen bereit sein f&uuml;r den Zeitpunkt&raquo;, an dem die Bedingungen Friedensgespr&auml;che erlauben w&uuml;rden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.srf.ch\/news\/international\/ukraine-gipfel-vor-wef-cassis-russland-muss-in-irgendeiner-form-einbezogen-werden%20\">SRF<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Wann kommt die Ampelkoalition &ndash; insbesondere die derzeit amtierende Bundesau&szlig;enministerin &ndash; zu dieser Erkenntnis?<\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Friedensvertrag f&uuml;r die Ukraine: Warum auch die ARD-Faktenchecker Unrecht haben<\/strong><br>\nHat der Westen einen Friedensvertrag zwischen Russland und der Ukraine torpediert? Eine profunde Analyse zeigt: Es ist kompliziert. [&hellip;]<br>\nDie ganze Angelegenheit ist alles andere als eindeutig. Es gibt weder Beweise daf&uuml;r, dass &bdquo;der Westen&ldquo; oder auch nur Boris Johnson damals selbst eine &bdquo;Friedensl&ouml;sung&ldquo; verhindert haben, noch gibt es Beweise daf&uuml;r, dass sie das nicht getan haben, wie beispielsweise die Faktenchecker bei der &bdquo;Tagesschau&ldquo; behaupten. Beide Seiten in diesem Streit machen n&auml;mlich lustigerweise die gleichen Fehler: Sie nehmen an, dass nur entweder eine Behauptung oder ihre Verneinung richtig sein k&ouml;nnen. Dabei gibt es ja auch noch eine geradezu unendliche Anzahl anderer Interpretationen, die man aufgrund der gleichen Fakten und Daten aufstellen kann. Sehr viel h&auml;ngt davon ab, welche Absichten man den Beteiligten dabei unterstellt. Die kann man nur unterstellen, denn wir k&ouml;nnen weder in Putins noch in Selenskyjs Gedanken blicken, und in die von Boris Johnson oder der f&uuml;hrenden Politiker des kollektiven Westens noch viel weniger.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/friedensvertrag-fuer-die-ukraine-warum-auch-die-ard-faktenchecker-unrecht-haben-li.2176267\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Schwindende Unterst&uuml;tzung f&uuml;r den ukrainischen Pr&auml;sidenten<\/strong><br>\nSelenskyj ist an den Herausforderungen der Politik in den harten Zeiten des Angriffskriegs Russlands gescheitert [&hellip;]<br>\nDiese Kritik kommt in der Situation, in der sich in der Ukraine die Folgen des langen Krieges zeigen und im Westen die Front der Unterst&uuml;tzer br&ouml;ckelt. Die Politik des Pr&auml;sidenten, die auf den vollst&auml;ndigen Abzug der russischen Truppen aus allen ukrainischen Gebieten von 1991 setzt, verliert in der Bev&ouml;lkerung an Unterst&uuml;tzung. Das kommt nicht aus heiterem Himmel, sondern ist in den Entscheidungen der politischen Mannschaft Selenskyj begr&uuml;ndet: Die Demokratie in der Ukraine ist in den letzten zwei Jahren eingeschr&auml;nkt worden. Parteien wie die im Land insgesamt bei den Wahlen 2019 st&auml;rkste Oppositionspartei, die &ldquo;Oppositionsplattform f&uuml;r das Leben&rdquo;, die im Osten und S&uuml;den der Ukraine besonders stark waren, sind verboten worden.<br>\nDie Nachrichtensendungen des Fernsehens wurden vereinheitlicht und der Zensur unterworfen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.derstandard.at\/story\/3000000202528\/schwindende-unterstuetzung-fuer-den-ukrainischen-praesidenten\">der Standard<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Selenskyj in Davos: Auf dem Weg ins Nirgendwo<\/strong><br>\nRussland ist weiter der Aggressor und bricht V&ouml;lkerrecht. Doch die Lage ist komplex, wenn es darum geht, einen Ausweg aus dem Sterben und Unrecht zu finden.<br>\nDenn der Krieg wurde von den USA und seinen Verb&uuml;ndeten provoziert. Eine Nato-Mitgliedschaft der Ukraine wird keine russische Regierung jemals akzeptieren &ndash; das ist den USA auch seit Langem klar. Genau das erzeugt das Dilemma.<br>\nDenn einerseits forciert die ukrainische Regierung unter Selenskyj weiter die Aufnahme, sprich sogar faktisch von einer Nato-Teilhabe, w&auml;hrend die Nato und die USA erkl&auml;ren, dass nur eine Mitgliedschaft in dem Milit&auml;rb&uuml;ndnis eine dauerhafte Sicherheit f&uuml;r die Ukraine bedeuten kann.<br>\nAndererseits ist diese Position das beste Rezept f&uuml;r einen endlosen Krieg. Vor allem vor dem aktuellen Hintergrund. Die Offensive der Ukraine ist gescheitert, die Zeit l&auml;uft gegen Kiew (und f&uuml;r Russland) und die USA, Hauptsponsor f&uuml;r die milit&auml;rische Aufr&uuml;stung, fallen zunehmend aus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Selenskyj-in-Davos-Auf-dem-Weg-ins-Nirgendwo-9600212.html\">Telepolis<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Gideon Levy: Wenn es in Gaza kein Genozid ist, was ist es dann?<\/strong><br>\nGideon Levy, Redakteur und Mitherausgeber der israelischen Zeitung Haaretz, hat zum Prozess am Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag, wo Israel von S&uuml;dafrika des Genozids beschuldigt wird und erste Verhandlungen stattgefunden haben, einen ersten Kommentar geschrieben. [&hellip;]<br>\nGehen wir davon aus, dass Israels Position in Den Haag richtig und gerecht ist und Israel keinen V&ouml;lkermord oder etwas &Auml;hnliches begangen hat. Was ist es dann? Wie nennst du das Massenmorden, das auch w&auml;hrend des Schreibens dieser Zeilen weitergeht, ohne Einschr&auml;nkung, ohne Zur&uuml;ckhaltung, in einem Ausma&szlig;, das man sich nur schwer vorstellen kann?<br>\nWie nennt man sterbende Kinder in Krankenh&auml;usern, von denen einige niemanden mehr auf der Welt haben, und hungrige &auml;ltere Zivilisten, die vor der unaufh&ouml;rlichen Bedrohung durch Bomben um ihr Leben fliehen? Wird die rechtliche Definition ihr Schicksal &auml;ndern? Israel wird aufatmen, wenn das Gericht die Anklage abweist. Wenn es sich nicht um V&ouml;lkermord handelt, wird unser Gewissen wieder rein sein. Wenn Den Haag sagt, dass es sich nicht um V&ouml;lkermord handelt, werden wir wieder die moralischsten Menschen der Welt sein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/wenn-es-in-gaza-kein-genozid-ist-was-ist-es-dann\/\">Globalbridge<\/a>\n<p>dazu: <strong>Gaza-Krieg: Nie wieder, f&uuml;r alle!<\/strong><br>\nF&uuml;r die Bundesregierung gilt das V&ouml;lkerrecht offenbar nur noch dann, wenn es eigenen Interessen dienlich ist.<br>\nMehr als 100 Tage nach den Angriffen der Hamas und dem Beginn der israelischen Bombardierung von Gaza hat sich die deutsche &Ouml;ffentlichkeit offenbar an den n&auml;chsten Krieg, an das n&auml;chste Grauen gew&ouml;hnt. Doch die Macht der Gewohnheit &auml;ndert nichts an Tatsachen, die kaum noch bestritten werden k&ouml;nnen: Die deutsche Bundesregierung, wie der Westen insgesamt, beteiligen sich durch politische R&uuml;ckendeckung, Waffenlieferungen und die Blockade v&ouml;lkerrechtlicher Mechanismen an schwerwiegenden V&ouml;lker- und Menschenrechtsverbrechen der israelischen Armee in Gaza. Sie machen sich seit &uuml;ber drei Monaten in mehrfacher Hinsicht mitschuldig. Die R&uuml;ckseite der &ouml;ffentlich einge&uuml;bten milit&auml;rischen Solidarit&auml;t mit Israels Regierung ist das Totalversagen deutscher Au&szlig;enpolitik.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.medico.de\/nie-wieder-fuer-alle-19348\">medico<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin B.W.:<\/strong> Eine deutsche Menschenrechtsorganisation, die sich traut, Klartext zu reden. So einen Aufschrei gegen die menschenverachtende Kriegspolitik der Ampel m&uuml;sste doch eigentlich durch s&auml;mtliche friedenspolitisch aktiven Organisationen gehen. Was mehrere Generationen nach dem zweiten Weltkrieg an Vertrauen und Glaubw&uuml;rdigkeit in der Welt f&uuml;r uns aufgebaut haben, macht die Ampel innerhalb von nicht einmal einer Wahlperiode zunichte. Als wenn die Verantwortung f&uuml;r zwei V&ouml;lkermorde in der modernen Geschichte nicht reichen w&uuml;rde, sieht es so aus, als wenn sich Deutschland gerade noch an einem Dritten beteiligt. &bdquo;Not in our name &ndash; Herr Scholz &ndash; Nie wieder!&ldquo;<\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Deutschland will Israel mit Panzermunition beliefern, w&auml;hrend sich die Zahl der Toten in Gaza 25.000 n&auml;hert<\/strong><br>\nBerlin hat au&szlig;erdem seine Absicht angek&uuml;ndigt, im V&ouml;lkermordfall vor dem Internationalen Gerichtshof (IGH) zugunsten von Israel zu intervenieren.<br>\nDeutsche Regierungsvertreter haben sich laut einem Bericht des Magazins Der Spiegel &ldquo;hinter den Kulissen grunds&auml;tzlich darauf geeinigt&rdquo;, Israel mit Tausenden von Schuss 120-Millimeter-Pr&auml;zisionsmunition zu beliefern, um den Krieg in Gaza zu befeuern.<br>\nSeit der israelischen Anfrage nach den Panzergranaten im November haben das Kanzleramt, das Verteidigungsministerium, das Ausw&auml;rtige Amt und das Wirtschaftsministerium Gespr&auml;che gef&uuml;hrt, um der Bitte nachzukommen.<br>\n&ldquo;Deutsche R&uuml;stungsunternehmen waren nicht in der Lage, die angeforderte Munition in kurzer Zeit zu liefern, und die Ministerien haben mit einem Plan begonnen, diese Munition aus den eigenen Best&auml;nden der deutschen Armee zu beschaffen&rdquo;, berichtete die deutsche Zeitung am 16. Januar.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/seniora.org\/politik-wirtschaft\/deutschland-will-israel-mit-panzermunition-beliefern-waehrend-sich-die-zahl-der-toten-in-gaza-25-000-naehert\">Seniora.org<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Es gab eine eiserne Mauer in Gaza<\/strong><br>\nIsrael hat sich von pragmatischer Realpolitik abgewandt. Doch die Alternative &ndash; die vollst&auml;ndige Vernichtung seiner Feinde &ndash; ist unerreichbar. Und bis die israelische Regierung dies einsieht, k&ouml;nnte es f&uuml;r die Mehrheit der Pal&auml;stinenser zu sp&auml;t sein. [&hellip;]<br>\nDa die &raquo;Hamas-muss-weg&laquo;-Politik unerreichbar und unhaltbar ist, kann sie nur vor&uuml;bergehend bestehen. Die einzige Frage ist, wie lange f&uuml;hrende Politikerinnen und Politiker der Welt brauchen werden, um ihren Fehler zu erkennen, und wie viel Schaden in der Zwischenzeit angerichtet worden sein wird.<br>\nIn Afghanistan brauchten die Vereinigten Staaten zwanzig Jahre und drei Regierungen, um den Mut aufzubringen, zuzugeben, dass sie die Taliban nicht besiegen konnten. Trotz der fast dreitausend Toten, die auf amerikanischem Boden durch Al-Qaida, die &raquo;G&auml;ste&laquo; der Taliban in Afghanistan, zu beklagen waren, sahen die USA schlie&szlig;lich ein, dass sie keine bessere Option hatten, als mit der Gruppe zu reden und ein Abkommen zu schlie&szlig;en.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobin.de\/artikel\/israel-gaza-hamas-realpolitik-vernichtung\">Jacobin<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>&bdquo;Die Deutschen sind arm und w&uuml;tend&ldquo;: Verm&ouml;gen der Mitte jetzt kaum gr&ouml;&szlig;er als bei den Griechen<\/strong><br>\nDeutschland war lange Zeit ein Leuchtturm des Wohlstands und der politischen Stabilit&auml;t. Jetzt stagniert seine Wirtschaft, und es drohen die Verbitterung und Spaltung der Gesellschaft. Die Stimmung kippt. Die extrem ungleiche Verteilung des Wohlstands ist dabei eines der &auml;ltesten Probleme in Deutschland und der Grund, warum so viele Menschen sich hierzulande zunehmend verarmt f&uuml;hlen. Oder, wie der Bloomberg-Kolumnist Chris Bryant neulich in einem Artikel res&uuml;miert: &bdquo;Deutschland ist reich, aber die Deutschen sind arm und w&uuml;tend.&ldquo; Zahlen best&auml;tigen dieses Gef&uuml;hl: Die obersten zehn Prozent der Haushalte verf&uuml;gen laut der letzten Erhebung der Bundesbank aus dem Jahr 2021 &uuml;ber ein Nettoverm&ouml;gen von mindestens 725.000 Euro und kontrollieren mehr als die H&auml;lfte des Verm&ouml;gens des Landes, w&auml;hrend die untersten 40 Prozent der Haushalte ein Nettoverm&ouml;gen von h&ouml;chstens 44.000 Euro haben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft-verantwortung\/die-deutschen-sind-arm-und-wuetend-mittlere-haushalte-haben-jetzt-kaum-mehr-als-die-griechen-li.2177350\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Nach Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie lieber nicht<\/strong><br>\nDie Pharmaindustrie muss enteignet werden!<br>\nDie Medizin wird immer und &uuml;berall mit dem Medikament gleichgesetzt. Oder verwechselt. Man nimmt seine Medizin ein. Um die Medizin, also das Medikament, dreht sich alles. Die Medizin, also die Heilkunde, wird auf die Medizin, also auf das Medikament, reduziert. Das ist das Pfund der Pharmaindustrie, die Basis ihrer Macht. Der Pharmaindustrie ist man ausgeliefert. Sogar Regierungen sind ihr ausgeliefert und gehen in die Knie, wenn sie beispielsweise durch die Zw&auml;nge einer Pandemie erpressbar geworden sind. Dann kaufen sie Impfstoffe zu Mondpreisen. Dann schlie&szlig;en sie Kaufvertr&auml;ge ab mit Geheimhaltungsklauseln &uuml;ber Lieferbedingungen und Preisgestaltung. Dann stellen sie die Hersteller von jeder Haftung frei, falls es zu unerw&uuml;nschten Wirkungen kommt. Es ist ein Leichtes f&uuml;r Pharmaunternehmen, die Gesundheitspolitik ganzer Staaten zu beeinflussen.<br>\nErfundene Krankheiten (&bdquo;Disease Mongering&ldquo;), Anwendungsbeobachtungen, intransparente Lobbyarbeit, illegale Preisabsprachen, irref&uuml;hrende Werbung &ndash; die Liste der Tricks und T&auml;uschungen k&ouml;nnte beliebig verl&auml;ngert werden. Aber es kommt noch schlimmer. Manipulation oder Unterdr&uuml;ckung von Studiendaten, gekaufte Wissenschaftler:innen, Erpressung, Verleumdung und Menschenversuche mit katastrophalem Ausgang: Es gibt wohl kaum ein Verbrechen, dessen sich die Pharmaindustrie weltweit noch nicht schuldig gemacht hat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/meinung\/kolumnen\/nach-risiken-und-nebenwirkungen-fragen-sie-lieber-nicht-92772053.html\">Bernd Hontschik auf FR Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.S.:<\/strong> Was er schreibt, ist alles wahr und fundiert. Aber eine Verstaatlichung von Big Pharma werden wir nicht erleben, daf&uuml;r ist sie zu m&auml;chtig. Selbst Seehofer, der als Gesundheitsminister uns &Auml;rzte zusammengestaucht hatte, ist vor denen eingeknickt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Niederlage in New York: Warum Deutschland bald keinen Richter am Strafgerichtshof mehr stellt<\/strong><br>\nWarum aber entschied sich das Ausw&auml;rtige Amt &uuml;berhaupt f&uuml;r Hohoff? Aus der Beh&ouml;rde hei&szlig;t es, bei der Kandidatenauswahl sei &bdquo;die einschl&auml;gige, langj&auml;hrige Expertise und Vorerfahrung&ldquo; Hohoffs ausschlaggebend gewesen. Diese Darstellung ist nach Ansicht etlicher Beobachter zumindest unvollst&auml;ndig: Entscheidungsleitend sei auch die Tatsache gewesen, dass Hohoff eine Frau sei. Das Ausw&auml;rtige Amt habe nach zwei M&auml;nnern unbedingt eine Richterin nach Den Haag schicken wollen. Auf ausdr&uuml;ckliche Nachfrage, welche Rolle Hohoffs Geschlecht bei der Kandidatenk&uuml;r gespielt habe, vermeidet das Ausw&auml;rtige Amt eine konkrete Antwort. Stattdessen wird auf Hohoffs Erfahrungen als Richterin am Oberlandesgericht D&uuml;sseldorf in transnationalen Terrorismusprozessen und in V&ouml;lkerstrafsachen am Bundesgerichtshof verwiesen.<br>\nDass die Beh&ouml;rde nicht &uuml;ber die Geschlechterfrage sprechen m&ouml;chte, k&ouml;nnte einen Grund haben: Etliche Gespr&auml;chspartner meinen, Berlin habe hier ungeschickt agiert. Es sei schlicht vergessen worden, auf den Gesamtproporz des Weltstrafgerichts zu schauen: Unter den zw&ouml;lf Richtern, die in den Wahlrunden der Jahre 2017 und 2020 gew&auml;hlt wurden, sind neun Frauen und drei M&auml;nner.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/warum-deutschland-bald-keinen-richter-in-den-haag-stellt-19431340.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers A.B.:<\/strong> Offensichtlich macht sich die &uuml;brige Welt keinerlei Illusionen &uuml;ber Deutschlands Objektivit&auml;t in Fragen des V&ouml;lkerrechts. Der FAZ-Artikel ist hinter einer Bezahlschranke, aber das Wesentliche &uuml;ber diese sonst kaum erw&auml;hnte Nachricht ist damit ja gesagt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Genehmigung f&uuml;r umstrittenen Tiefseebergbau beunruhigt Wissenschaftler<\/strong><br>\nTrotz Warnung vor Risiken hat das norwegische Parlament den Rohstoffabbau in der Tiefsee erlaubt. Dabei wisse man noch nichts &uuml;ber die Folgen f&uuml;r das &Ouml;kosystem, mahnen Forscher. (&hellip;)<br>\nAm 9. Januar hat das norwegische Parlament mit 80 zu 20 Stimmen den Bergbau auf dem norwegischen Festlandsockel genehmigt. Das Verfahren soll kl&auml;ren, ob Sulfide und Mangankrusten auf dem Meeresboden im Hoheitsgebiet des Staates Gewinn bringend abgebaut werden k&ouml;nnen. Diese Metalle werden derzeit an Land abgebaut.<br>\nDie norwegische Regierung, die ihren Bergbauplan seit 2020 verfolgt, rechtfertigte die Gewinnung von Metallen wie Mangan und Kobalt, weil diese notwendig seien, um den &Uuml;bergang zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft zu gew&auml;hrleisten. Die Rohstoffe werden bei Herstellung von Elektrofahrzeugbatterien und anderer Elektronik verwendet. Viele Forscher, darunter der Wissenschaftsbeirat der Europ&auml;ischen Akademien halten diese Behauptung jedoch f&uuml;r irref&uuml;hrend und argumentieren, dass die terrestrischen Metallvorkommen ausreichend sind.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spektrum.de\/news\/rohstoffe-genehmigung-fuer-umstrittenen-tiefseebergbau-beunruhigt\/2203820\">Spektrum.de<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der Hinweise des Tages anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=109761\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-109761","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/109761","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=109761"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/109761\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":109764,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/109761\/revisions\/109764"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=109761"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=109761"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=109761"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}