{"id":109821,"date":"2024-01-22T09:00:03","date_gmt":"2024-01-22T08:00:03","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=109821"},"modified":"2024-11-13T15:48:09","modified_gmt":"2024-11-13T14:48:09","slug":"krieg-der-usa-gegen-europa","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=109821","title":{"rendered":"Krieg der USA gegen Europa"},"content":{"rendered":"<p>W&auml;hrend Europa in scheinbarer politischer Harmonie verharrt, entfaltet sich im Schatten der Diplomatie ein unsichtbarer Wirtschaftskrieg, orchestriert von den USA. Dass die USA einen Wirtschaftskrieg gegen Europa fu&#776;hren, sollten auch die treuesten Gefolgsleute 2022 bemerkt haben, als die Vereinigten Staaten den &laquo;Inflation Reduction Act&raquo; im Umfang von rund 400 Milliarden Dollar verabschiedeten. Der Wettbewerb wurde verzerrt, amerikanische Firmen wurden stark subventioniert und europ&auml;ische Unternehmen in die Vereinigten Staaten gelockt oder dazu veranlasst, ihre Produktion nicht in Europa, sondern in den USA auszuweiten. Frankreichs Pr&auml;sident Emmanuel Macron bezeichnete dieses Wirtschaftsprogramm als superaggressiv und sagte, diese Politik werde den Westen spalten. Von <strong>Oskar Lafontaine<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_7242\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-109821-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/240122_Krieg_der_USA_gegen_Europa_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/240122_Krieg_der_USA_gegen_Europa_NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/240122_Krieg_der_USA_gegen_Europa_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/240122_Krieg_der_USA_gegen_Europa_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=109821-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/240122_Krieg_der_USA_gegen_Europa_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"240122_Krieg_der_USA_gegen_Europa_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Manchmal wehren sich die Europ&auml;er, aber oft nehmen sie die r&uuml;cksichtslosen Handlungen der westlichen F&uuml;hrungsmacht widerspruchslos hin. Ja, sie unterstu&#776;tzen sie sogar auch dann, wenn sie der europ&auml;ischen Wirtschaft erheblichen Schaden zufu&#776;gen. Das gilt fu&#776;r viele Sanktionspakete der USA, die angeblich nur beschlossen wurden, um Russland zu schw&auml;chen. Der mit Sanktionen gefu&#776;hrte Wirtschaftskrieg gegen Moskau begann sp&auml;testens 2017, lange vor dem Einmarsch der russischen Armee in die Ukraine.<\/p><p>Senat und Kongress in Washington beschlossen ein Gesetz, das zum Ziel hatte, den russischen Einfluss in Europa und Eurasien zuru&#776;ckzudr&auml;ngen. 2018 nahmen die USA Nord Stream ins Visier. Gesetzlich wurde festgelegt, dass die Sanktionsbeschlu&#776;sse der USA in Zukunft internationales Recht seien und Verst&ouml;&szlig;e dagegen zivilrechtlich und strafrechtlich in den USA verfolgt wu&#776;rden. Welch eine Anma&szlig;ung! Im Dezember 2017 hatten Demokraten und Republikaner der Schweizer Firma Allseas, die die Rohre fu&#776;r Nord Stream verlegte, mit der Vernichtung gedroht, wenn sie nicht binnen 48 Stunden die Arbeit an der Pipeline einstellen wu&#776;rde. Die Firma beugte sich. Immerhin hatte der damalige &ouml;sterreichische Bundeskanzler Christian Kern den Mut, diese US-Gesetze als einen &bdquo;eklatanten Versto&szlig;&ldquo; gegen das V&ouml;lkerrecht zu brandmarken. Ein mutiger deutscher Bundeskanzler h&auml;tte sich &auml;hnlich ge&auml;u&szlig;ert und vor allem die Sprengung von Nord Stream eine Kriegserkl&auml;rung der USA an Deutschland genannt.<\/p><p><strong>Vasallen und Tributpflichtige<\/strong><\/p><p>Der franz&ouml;sische Historiker Emmanuel Todd, der 1976 den Zusammenbruch der Sowjetunion voraussagte und 2002 das Buch &laquo;Weltmacht USA: Ein Nachruf&raquo; schrieb, sagte in einem Interview mit der <em>Weltwoche<\/em> am Anfang dieses Jahres: &laquo;Der Ausbau der Nato in Osteuropa war nicht in erster Linie gegen Russland gerichtet, sondern gegen Deutschland. Deutschland, das seine Sicherheit Amerika anvertraut hatte, wurde zur Zielscheibe der Amerikaner [&hellip;] die Deutschen wissen nur zu genau, dass Nord Stream von den Amerikanern zerst&ouml;rt wurde [&hellip;] aber sie k&ouml;nnen es nicht sagen.&raquo; Die USA streuen sogar, Bundeskanzler Scholz habe im Vorhinein von diesem Terroranschlag auf die wichtige deutsche und europ&auml;ische Gasleitung gewusst, also Landesverrat begangen. Ein Dementi des Bundeskanzlers gibt es nicht, und die deutschen Medien, sieht man von den &laquo;NachDenkSeiten&raquo; und anderen alternativen Medien ab, scheint das nicht zu interessieren. Todd f&auml;hrt fort: &laquo;In Wahrheit sind die Deutschen von den Amerikanern angegriffen worden. Man wollte sie vom russischen Gas abkoppeln [&hellip;]. Der Westen hat seine Werte verloren und befindet sich in einer Spirale der Selbstzerst&ouml;rung. Europa ger&auml;t wieder unter die amerikanische Herrschaft.&raquo; Das hatte schon der ehemalige Sicherheitsberater des amerikanischen Pr&auml;sidenten Jimmy Carter, Zbigniew Brzezinski, in seinem Buch &laquo;Die einzige Weltmacht&raquo; 1997 &auml;hnlich gesehen: &laquo;Tatsache ist schlicht und einfach, dass Westeuropa und zunehmend auch Mitteleuropa weitgehend ein amerikanisches Protektorat bleiben, dessen alliierte Staaten an Vasallen und Tributpflichtige von einst erinnern.&raquo;<\/p><p>Das Imperium Romanum schickte Legionen, um V&ouml;lker zu unterwerfen und sie zu Tributpflichtigen zu machen. Die USA landeten in der Normandie, als sie sahen, dass die Rote Armee dabei war, das Dritte Reich zu besiegen. Die USA wollten Westeuropa unter ihre Fittiche nehmen und nicht Stalins UdSSR u&#776;berlassen. Was das fu&#776;r Westeuropas Zukunft bedeutete, sah der legend&auml;re franz&ouml;sische Pr&auml;sident Charles de Gaulle voraus. Als er an der Feier zur Landung der Alliierten in der Normandie teilnehmen sollte, weigerte er sich und sagte zu seinem Pressesprecher Alain Peyrefitte: &laquo;Die Landung der Alliierten am 6. Juni 1944 war eine Angelegenheit der Angelsachsen. Frankreich wurde ausgeschlossen. Sie hatten die Absicht, sich in Frankreich wie in einem feindlichen Land zu installieren, wie in Italien und in Deutschland. Sie hatten ihr &lsaquo;Allied Military Government of Occupied Territories&rsaquo; vorbereitet, das Frankreich nach den Ma&szlig;gaben der US-Armee regieren sollte [&hellip;]. Und Sie wollen, dass ich da hingehe, um einer Landung zu gedenken, die das Vorspiel zu einer zweiten Besetzung des Landes war?&raquo;<\/p><p>De Gaulle wollte eine selbstst&auml;ndige europ&auml;ische Politik. Zu diesem Zweck schloss er mit Deutschland den Elys&eacute;e-Vertrag und war tief entt&auml;uscht, dass der Bundestag in einer Pr&auml;ambel die Unterwerfung der deutschen Politik unter die Vorgaben der USA folgsam festschrieb.<\/p><p>In der Folgezeit wurde der franz&ouml;sische Staatspr&auml;sident von den USA permanent bek&auml;mpft. Zentrum der Agitation war die US-Botschaft in Paris, die in der Wahl der Mittel auch nicht zimperlich war. Auf allen gesellschaftlichen Ebenen wurden Leute angeworben und teils schlicht eingekauft, die amerikanische Positionen vertraten, um de Gaulle zu schw&auml;chen und die hegemoniale Politik der USA in Frankreich durchzusetzen. Diese Politik der st&auml;ndigen Einflussnahme wird von allen US-Botschaften in Europa bis zum heutigen Tage fortgesetzt.<\/p><p><strong>Unglaubliche Lu&#776;genpropaganda<\/strong><\/p><p>Neben den Wirtschaftskriegen der USA gegen China, Russland und Europa spielen in Zeiten des Internets die Informationskriege der m&auml;chtigsten Milit&auml;rmacht der Welt gegen ihre Rivalen eine immer gr&ouml;&szlig;ere Rolle. Kriegspropaganda gab es schon immer. Als er in den Ersten Weltkrieg eingreifen wollte, schickte US-Pr&auml;sident Woodrow Wilson 75.000 Redner in St&auml;dte und D&ouml;rfer, um die amerikanische Bev&ouml;lkerung gegen die Deutschen aufzuhetzen.<\/p><p>Eine unglaubliche Lu&#776;genpropaganda verbreiteten die USA viele Jahre sp&auml;ter u&#776;ber eine Werbeagentur, um den US-Bu&#776;rgern den ersten Irakkrieg als unvermeidbar erscheinen zu lassen. Die irakischen Soldaten, so hie&szlig; es, rissen in Kuwait Babys aus ihren Brutk&auml;sten und lie&szlig;en sie qualvoll sterben. Und vor dem zweiten Irakkrieg wurde die Lu&#776;ge der Massenvernichtungswaffen erfunden, um der Welt&ouml;ffentlichkeit die Notwendigkeit dieses Krieges vor Augen zu fu&#776;hren. Mit einer gigantischen PR-Truppe habe die Bush-Regierung die &Ouml;ffentlichkeit in den USA seit Jahren hinters Licht gefu&#776;hrt, urteilte damals der <em>Spiegel<\/em>. Und damit die sozialen Medien die US-Propaganda in den &Ouml;l- und Gas-Kriegen und dem Ukraine-Krieg nicht unterlaufen k&ouml;nnen, hat das Pentagon mittlerweile eine Armee von 60.000 Cyberkriegern aufgestellt, die dafu&#776;r sorgt, dass &laquo;die kriegerischste Nation der Weltgeschichte&raquo; (Jimmy Carter) in den westlichen Gesellschaften nach wie vor als ein guter Hegemon angesehen wird, der in aller Welt fu&#776;r Freiheit, Demokratie und Menschenrechte k&auml;mpft. Nur so ist zu erkl&auml;ren, dass im alten Europa, das die Philosophie der Aufkl&auml;rung mit dem Leitspruch &laquo;Habe Mut, dich deines Verstandes zu bedienen&raquo; hervorbrachte, die Medien, als seien sie gleichgeschaltet, trotz ihrer schlechten Erfahrungen mit den Kriegslu&#776;gen der Vergangenheit die US-Kriegspropaganda mehr oder weniger kritiklos u&#776;bernehmen.<\/p><p>Der gr&ouml;&szlig;te Schaden fu&#776;r die Europ&auml;er entsteht aber dadurch, dass die Vereinigten Staaten sie in alle ihre v&ouml;lkerrechtswidrigen Angriffskriege hineinziehen. Das gilt fu&#776;r Jugoslawien, Afghanistan, den Irak, Syrien, Libyen und fu&#776;r den durch die Nato-Osterweiterung, den Putsch auf dem Maidan und die jahrelange Aufru&#776;stung der Ukraine provozierten, ebenfalls v&ouml;lkerrechtswidrigen russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine. Bei all diesen Kriegen versuchen die Vereinigten Staaten, den europ&auml;ischen Vasallen einen m&ouml;glichst gro&szlig;en Anteil der Kriegskosten aufzubu&#776;rden. Selbstverst&auml;ndlich sind die Europ&auml;er immer fu&#776;r die Aufnahme der Flu&#776;chtlinge zust&auml;ndig. Und kein europ&auml;ischer Regierungschef brachte den Mut auf, den polternden US-Pr&auml;sidenten Donald Trump, als er die Europ&auml;er aufforderte, das Zwei-Prozent-Ziel der Nato einzuhalten, darauf hinzuweisen, dass die europ&auml;ischen Staaten viele Milliarden Euro jedes Jahr aufbringen, um die Flu&#776;chtlinge der von den USA zu verantwortenden Kriege zu versorgen, w&auml;hrend sich Washington einen schlanken Fu&szlig; macht.<\/p><p>Der gr&ouml;&szlig;ten Gefahr aber wu&#776;rden sich die Europ&auml;er aussetzen, wenn sie sich weiter in den kalten Krieg der USA gegen China, der zum hei&szlig;en Krieg zu werden droht, hineinziehen lassen. Wieder war es der franz&ouml;sische Staatspr&auml;sident Emmanuel Macron, der bei seinem Besuch in Peking sagte, die Europ&auml;er sollten sich nicht in Kriege einbinden lassen, die nicht die ihren seien. <\/p><p>Sofort wurde er von den unterwu&#776;rfigen europ&auml;ischen US-Vasallen, allen voran von deutschen Ampelpolitikern, kritisiert. Aber er hatte recht und vertrat im Gegensatz zu den u&#776;brigen Europ&auml;ern die Interessen des alten Kontinents. <\/p><p>Eines darf man aber nicht u&#776;bersehen. Solange die milit&auml;rischen Einrichtungen der USA in Europa genutzt werden, um die v&ouml;lkerrechtswidrigen Angriffskriege der USA zu fu&#776;hren, so lange sind die Europ&auml;er in alle US-Kriege verwickelt. Sollte es zu einer milit&auml;rischen Auseinandersetzung der USA mit China kommen, dann wu&#776;rden die Chinesen alle Flugh&auml;fen und Kommandozentralen der USA in Europa ins Visier nehmen, um sie zu zerst&ouml;ren.<\/p><p>Eine aggressive Weltmacht kann daher niemals ein Verteidigungsbu&#776;ndnis anfu&#776;hren, und deshalb sind die Europ&auml;er gezwungen, wenn sie u&#776;berleben wollen, eine eigenst&auml;ndige Politik zu entwickeln und sich aus der Vormundschaft der USA zu befreien. &laquo;Zwischen der offensiven Strategie der Amerikaner und der defensiven Strategie der Russen befinden sich die Europ&auml;er in einem atemberaubenden Zustand der geistigen Verwirrung. Das gilt ganz besonders fu&#776;r Deutschland&raquo;, urteilte wiederum Emmanuel Todd. Es wird Zeit, dass die Europ&auml;er diese geistige Verwirrung u&#776;berwinden.<\/p><p>Und die USA? Sie k&ouml;nnten die Erkenntnisse des Historikers Paul Kennedy beherzigen, die er in seinem Bestseller &laquo;Aufstieg und Fall der gro&szlig;en M&auml;chte&raquo; aufgeschrieben hat: Eine imperiale &Uuml;berdehnung fu&#776;hrt zum Niedergang einer Weltmacht. 900 Milit&auml;rstationen auf allen Kontinenten, der gr&ouml;&szlig;te Kriegshaushalt der Weltgeschichte und die vom Forschungsdienst des US-Kongresses festgestellten 251 Milit&auml;rinterventionen seit 1991 sind klassische Anzeichen einer &Uuml;berdehnung. Der krampfhafte Versuch, die einzige Weltmacht zu bleiben, u&#776;bersieht, dass der Aufstieg Europas zum Machtzentrum der Welt im Mittelalter viele Machtzentren in Europa selbst zur Voraussetzung hatte. Ihr Wettbewerb fu&#776;hrte zu technologischen Durchbru&#776;chen und wirtschaftlichem Wachstum, den Grundlagen jeder milit&auml;rischen Macht. Die sich jetzt bildende multipolare Welt werden die USA nicht aufhalten k&ouml;nnen.<\/p><p><strong>Platons Erkenntnisse<\/strong><\/p><p>Schon vor 2.400 Jahren erkannte der Philosoph Platon: &laquo;N&ouml;tig ist zu wissen fu&#776;r jeden Mann, dem ein g&ouml;ttliches Geschick auch nur ein Geringes an richtigen Ansichten eingegeben hat, dass es im Kampf der Gegner kein Ende des &Uuml;bels gibt, bevor nicht einmal die, die in den K&auml;mpfen die Oberhand gewonnen haben, aufh&ouml;ren, erlittenen Schaden durch Vertreibung und Hinrichtungen zuru&#776;ckzuzahlen und an ihren Feinden Vergeltung zu u&#776;ben, sondern sich vielmehr selbst in der Gewalt halten, Gesetze fu&#776;r alle zu erlassen, die ihnen selbst nicht mehr Genuss bringen als den Unterlegenen und sie zwingen, sich an die Gesetze zu halten.&raquo; Die st&auml;rkere Milit&auml;rmacht hat also die gr&ouml;&szlig;ere Verantwortung fu&#776;r den Frieden. &laquo;Der Krieg ist der Vater aller Dinge&raquo;, schrieb der griechische Philosoph Heraklit. Im Atomzeitalter w&auml;re ein Krieg der USA gegen China, an dem die Europ&auml;er beteiligt w&auml;ren, der Vater der vollst&auml;ndigen Zerst&ouml;rung nicht nur Europas, sondern wahrscheinlich der Welt.<\/p><p><small>Titelbild: Carsten Reisinger\/shutterstock.com<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>W&auml;hrend Europa in scheinbarer politischer Harmonie verharrt, entfaltet sich im Schatten der Diplomatie ein unsichtbarer Wirtschaftskrieg, orchestriert von den USA. Dass die USA einen Wirtschaftskrieg gegen Europa fu&#776;hren, sollten auch die treuesten Gefolgsleute 2022 bemerkt haben, als die Vereinigten Staaten den &laquo;Inflation Reduction Act&raquo; im Umfang von rund 400 Milliarden Dollar verabschiedeten. 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